Bücher mit dem Tag "morbid"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "morbid" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.291)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein sehr interessanter Fantasy-Roman über die Schülerin Karou, die eine Kunstschule in Prag besucht und mit ihren blauen Haaren und seltsamen Augentattoos auf ihren Handflächen sowieso heraussticht. Doch niemand ahnt, dass sie eigentlich von vier mysteriösen Chimären aufgezogen wurde, die in einer komischen Zwischenwelt zu leben scheinen und sie des öfteren losschicken, um überall auf der Welt Zähne von Menschen und Tieren zu sammeln, ohne dass sie den wahren Grund dafür kennt. Ihre nicht ganz so normale Welt gerät plötzlich aus den Fugen als alle Portale, die zu ihrer Ziehfamilie führen, mit einem eingebrannten Handabdruck gekennzeichnet werden und ein seltsamer Fremder in ihr Leben tritt. Es dauert durchaus ein paar Seiten, bis man in die Story reinkommt, da der Anfang ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig ist, aber der Plot an sich ist dann eigentlich relativ einzigartig und sehr erfrischend, da jegliche Geheimnisse etc. so aufgelöst werden, dass man nicht wirklich so damit rechnet, auch wenn es tatsächlich überraschend ist, das so viel schon in diesem Band aufgelöst wird. Nur an einigen Stellen war das Buch dazu spannend und hat sich oft eher etwas gezogen, aber man wird durchaus neugierig darauf, was noch so in den Folgebänden passieren wird. Die Charaktere sind dabei relativ in Ordnung und zum Teil sind sie auch ganz sympathisch, aber auf ihnen liegt eher weniger der Fokus. Der Schreibstil ist dabei sehr präzise und ohne Schnickschnack, gibt aber an Stellen, wo es passt, durchaus ein paar Detailbeschreibungen an. (Allerdings hätte er auch gern noch detailierter sein können, da in der Geschichte wirklich viele schöne und verschiedene Orte besucht werden, die man gerne hätte bildgewaltiger beschreiben können.) Insgesamt jedenfalls ein gut gelungener Reihenauftakt, der zwar nicht ganz perfekt, aber durchaus mal was anderes ist und viel Potenzial bietet.

  2. Cover des Buches Der Schock (ISBN: 9783548285245)
    Marc Raabe

    Der Schock

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 400 Seiten

    Verlag: Ullstein Taschenbuch (10. Juni 2013)

    ISBN-13: 978-3548285245

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Super spannend, aber nicht immer glaubwürdig


    Inhalt:

    Bei einem Urlaub an der Côte d’Azur verschwindet Laura spurlos. Nur ihr Handy ist noch im Wagen, darauf ein unheimlicher Film. Jan lässt sich durch eine SMS von Laura, wonach sie einfach eine Auszeit braucht, nicht beruhigen. Er sucht nach Laura und ahnt nicht, mit welcher Bösartigkeit er es zu tun bekommt. 


    Meine Meinung:

    Ich mag den Schreibstil von Marc Raabe sehr. Er fesselt mich in der Regel von der ersten Seite an, so auch hier. Die Ereignisse sind gleich zu Anfang super spannend und mysteriös. Allerdings konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum Jan auf eigene Faust ermittelt und sich nicht an die Polizei wendet.


    Für zart besaitete Leser*innen ist dieser Thriller eher weniger geeignet. Es werden brutale und blutige Szenen detailliert beschrieben, und davon gibt es nicht gerade wenige. Die psychischen Abgründe, die sich hier auftun, sind enorm. 


    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, Jans, Lauras, der des Täters. So weiß man als LeserIn immer ein bisschen mehr als die ProtagonistInnen. Der Spannung tut dies keinen Abbruch, im Gegenteil! Dadurch dass man manchmal schon weiß, was auf die Figuren an Schlimmem zukommt, steigt der Adrenalinspiegel umso mehr.


    Immer wieder sorgt der Autor für kleine Überraschungen, mit denen ich nie gerechnet hätte und die der Handlung eine neue Dimension geben. 


    Fazit:

    Empfehlenswert für ThrillerleserInnen, die es gerne etwas brutaler mögen.


    ★★★★☆


  3. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492281676)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (697)
    Aktuelle Rezension von: Mandyliestalles

    Was auch immer ihr über Caraval gehört habt, es kommt der Wirklichkeit nicht einmal nahe. 

    Es ist mehr als nur ein Spiel oder eine Vorstellung. 

    Es ist das, was der Magie in dieser Welt am nächsten kommt.


    Klappentext zu Caraval

    Scarlett fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie sehnt sich danach, die Heimat zu verlassen und an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen, das die magische Erfüllung von Wünschen, Abenteuer und Freiheit verspricht. Als Scarlett vor ihrem Vater flieht und Caraval zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch etwas Dunkles und Geheimnisvolles umgibt das verzauberte Spiel. Ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Plötzlich befindet sie sich mitten in einer Welt, in der es um Leben und Tod geht ...  

    Ihr wollt euch verzaubern lassen, Abenteuer erleben, Rätsel lösen? Dann seid ihr bei Caraval genau richtig. Man weis nicht was echt ist und was nicht. Man hat das Gefühl Magie nicht nur sehen sondern auch riechen, schmecken und hören zu können. Stephanie Garber hat eine wirklich magische Welt erschaffen und nichts kommt dabei zu kurz. Sei es die Spannung, Liebe, Magie alles ist vorhanden. Die Charaktere sind alle so wundervoll und ich liebe jeden von ihnen. Ich persönlich würde sofort die Reise auf Legends Insel wagen um teilzunehmen.


    Für mich ein Highlight und volle 5/5.

  4. Cover des Buches Die Gerechte (ISBN: 9783734106804)
    Peter Swanson

    Die Gerechte

     (236)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Das musst Du Lily fragen….

    London, Flughafenbar. Hier sitzt Ted und wartet auf seinen Rückflug nach Boston und trinkt ein bisschen zu viel.  Er muss damit fertig werden, dass seine Frau ihn betrogen hat. Als sich eine attraktive Frau zu ihm setzt, erzählt er ihr davon. Aber dass sie nun anbietet, ihm beim Mord an der Ehefrau zu helfen – damit hat er ganz sicher nicht gerechnet….

    Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Der Autor hat lebendige Figuren entworfen und ihre Lebensumstände, die Vergangenheit und den Bogen zur Gegenwart lebendig, nachvollziehbar und sehr gut geschildert.

    Ja sorry, Mord ist Mord – aber hier ist die Entwicklung der zwei seelisch gestörten und ihrer Denkweisen wirklich so genial erzählt, dass ich es durchgehend spannend und gar nicht so böse empfand. Zudem ist Lily natürlich „im Grunde“ verachtenswert, aber Swanson schafft es, sie so zu schildern, dass sie doch tatsächlich sympathisch beim Leser ankommt…das habe ich so noch nicht erlebt.

    Spoiler:

     

    Den Detective, der sich erst von Lilys Schönheit beeindrucken lässt, aber nicht aufgibt, ihr etwas nachweisen zu wollen, lässt sie charmant und gekonnt auflaufen. Aber ganz am Ende dann ein Satz und wir wissen: auch Lily wird nicht davon kommen……

     

  5. Cover des Buches Alles Sense (ISBN: 9783442483778)
    Terry Pratchett

    Alles Sense

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Kajani

    Ich hab Gevatter Tod als Hörbuch gehabt und nachdem ich anderen Scheibenwelt-Romanen nicht ganz so viel abgewinnen konnte, hat Gevatter Tod das Ruder für mich rumgerissen und so hab ich mir auch diesen zweiten Band zu Gemüte geführt.


    Ein großartiges Lesevergnügen meiner Ansicht nach, der Charakter Bill Tür, der alle möglichen Emotionen kennen lernt und und auch das träumen lernt. 

    Auch Frau Flinkwert fand ich sehr symphatisch, auch wie dargestellt wird, wie sie Bill Tür wahrnimmt oder eben auch nicht. 

    Dann wären da noch die Zauberer, tote und lebendige. Ein großartiger Klamauk, ich fand nur am Ende, das mit den Schläuchen und dem Gebilde etwas verwirrend, da konnte ich nicht mehr zu 100 Prozent folgen. 


    Und ich mochte das Ende, wie dieses Buch zu Ende geführt wurde! :) 

  6. Cover des Buches Die Verwandlung (ISBN: 9783899196412)
    Franz Kafka

    Die Verwandlung

     (1.713)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    ich hab schon von einigen gehört, dass Franz Kafka eher verwirrende und etwas groteske Geschichten schreibt. Da ich noch nicht viele Klassiker gelesen habe, war ich umso gespannter, was mich hier erwarten wird. Immerhin ist dieses Werk eines seiner bekanntesten.

    Gregor Samsa wacht eines morgens auf und bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Als er auf seinen Körper schaut, ist es kein menschliches mehr, sondern das eines Käfers. Er ist eigentlich der Alleinverdiener seiner Familie und kann sich eigentlich nicht leisten, nicht arbeiten zu gehen. Doch sogleich wird er mit dieser Situation konfrontiert und er bleibt in seinem Zimmer eingesperrt. Was wird jetzt nun aus ihm und seiner Familie?

    Ich muss sagen, ich fand es leicht grotesk. Plötzlich wacht man als Ungeziefer auf und muss nun fortan damit leben. Doch warum wurde er zum Ungeziefer? Dies wurde leider nicht erläutert. Hauptsächlich geht es um Gregor, wie er nun als Käfer leben muss. Er ist auch der einzige, zu dem man eine Art Verbindung aufbauen konnte. Seine Familie hingegen, Vater, Mutter und Schwester, blieben eher kühl und distanziert. So verhielten sie sich auch ihm gegenüber. Gregor hat es sich sicherlich nicht ausgesucht so zu werden, weswegen ich etwas geschockt war, dass sie ihn so auf Distanz hielten. Ok, zu Beginn hab ich es noch verstanden, immerhin passiert das nicht jeden Tag. Aber nachdem sich der Schock gelegt hatte, hätten sie anders mit ihm umgehen können. Es stimmte mich eher traurig, dass Gregor dies erfahren und über sich ergehen lassen musste. Das Ende fand ich traurig und war auch etwas wütend auf seine Familie. Franz Kafka hat wirklich eine blühende Fantasie. Sein Schreibstil ist zwar angenehm, aber auch etwas kühl. Was ihn wohl auch ausmacht. Für mich ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.

  7. Cover des Buches Silentium! (ISBN: 9783499228308)
    Wolf Haas

    Silentium!

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 224 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)

    ISBN-13: 978-3499228308

    Preis: 10,00 €


    Ein Wahnsinns-Humor


    Inhalt:

    Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen. 


    Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.


    Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:

    1. Auferstehung der Toten

    2. Der Knochenmann

    3. Komm, süßer Tod

    4. Silentium!

    5. Wie die Tiere

    6. Das ewige Leben

    7. Der Brenner und der liebe Gott

    8. Brennerova


    ★★★★☆


  8. Cover des Buches Gevatter Tod (ISBN: 9783492280648)
    Terry Pratchett

    Gevatter Tod

     (817)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Das Schöne an den Scheibenwelt-Romanen ist, dass ihr sie in jeder beliebigen Reihenfolge lesen könnt. Es ist also egal, ob ihr mit „Gevatter Tod“ oder mit dem offiziell ersten Roman „Die Farben der Magie“ oder einem ganz anderen loslegt. Manche Romane sind lose miteinander verbunden oder greifen Themen aus anderen Büchern auf, aber letztlich zählt nur, DASS ihr die Scheibenwelt-Romane lest.

    „Gevatter Tod“ ist für mich eines der stärksten Werke von Pratchett, auch wenn ich fast alle großartig finde. Hier wird Tod, der in allen anderen Romanen seinen jeweiligen Kurzauftritt genießt, zum ersten Mal in den Mittelpunkt gerückt. Und das ist einfach herrlich! Zu sehen, wie Tod lebt, was er den ganzen Tag so tut und wie seine Familie so ist, das hat einfach riesigen Spaß gemacht.

    Hinzu kommt dieser ganz besondere Humor, den nur ein Terry Pratchett so zu Papier bringen kann (bzw. konnte – leider!). Trocken, manchmal charmant albern, gerade in Zusammenhang mit Tod durchaus auch mal recht schwarz, aber sprachlich immer auf dem Punkt. Da muss man Andreas Brandhorst als Hauptübersetzer der Scheibenwelt-Romane ebenfalls ein dickes Kompliment machen. Auch diese genialen, fantasievollen Ideen wie die wörtliche Rede von Gevatter Tod in Großbuchstaben, der Rattentod und vieles mehr zeugen von Pratchetts überbordender Kreativität. Übrigens: Den Frankophilen unter euch ist sicher aufgefallen, dass der Name „Mort“ auch nicht zufällig ausgesucht worden ist.

    Ich bin ein Riesenfan der Scheibenwelt-Romane und „Gevatter Tod“ von Terry Pratchett ist für mich eins der Highlights dieser Reihe. Wer trockenen britischen Humor, fantasievolle Geschichten und dazwischen überraschend kluge Gedanken über das Leben und den Tod mag, der hat keine Wahl, als sich dieses Buch zu schnappen. Gevatter Tod ist einfach Kult, und um es in seinen Worten zu sagen: FANGT AN ZU LESEN!

  9. Cover des Buches Der wunderbare Massenselbstmord (ISBN: 9783404170708)
    Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

     (243)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Hat mir nicht zugesagt, bin einfach nicht warm geworden mit dem Buch. Hab es dann aufgegeben .. 😔

  10. Cover des Buches Der Prozeß (ISBN: 9783899195880)
    Franz Kafka

    Der Prozeß

     (994)
    Aktuelle Rezension von: lilr

    Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich derart in den Bann gerissen hat, wie dieser Klassiker von Franz Kafka! Ab dem ersten Kapitel wird man in die Gefühlswelt des Protagonisten Josef K. gerissen und fühlt am eigenen Leib die Verzweiflung, die Angst und das Elend die von dem Prozess ausgehen. Zeitweise musste ich das Buch beiseitelegen weil mich das Schicksal und die Wirrungen derart mitgenommen haben. Aber genau das ist die Meisterleistung Kafkas! Jeder neue Handlungsstrang überrascht mit neuen grotesken Elementen, die das Buch absolut "kafkaesk" machen. Ich empfehle einen Lektüreschlüssel für alle diejenigen, die das Buch ganz erschließen möchten, denn sowohl philosophisch, politisch, religionskritisch als auch autobiografisch überließ Kafka nichts dem Zufall. Ein Muss für alle Literaturfans! 

  11. Cover des Buches Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens (ISBN: 9783956741708)
    Sebastian Niedlich

    Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

     (282)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Es fällt definitiv ins Auge und regt zusammen mit dem Titel definitiv die Aufmerksamkeit auf sich.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. 

    Der Prolog hatte es schon in sich und ich war gespannt, was so alles geschehen ist. Gerade der Beginn hat mir gut gefallen. Die erste Begegnung mit dem Tod war aussagekräftig. Der Tod generell hat mir gut gefallen. Er war sehr um den Jungen bemüht, in anderen Situationen aber schon etwas komisch ( im positiven Sinne) und man konnte deutlich erkennen, dass er schon etwas "älter ist". So entstehen dann schon amüsante Situationen. 

    Leider habe ich dann doch mehr Humor gewartet bzw. mir gewünscht. Es wurde dann leider doch etwas sehr langatmig zwischendurch. Das Ende hat mir dann wieder gut gefallen. Zum Nachdenken hat mich das Buch aber nicht wirklich angeregt.

    Deshalb gibt es durchschnittliche 3 Sterne von mir.

  12. Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453470309)
    James McGee

    Die Totensammler

     (42)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Mein zweiter Roman des Autors rund um Hawkwood. Er beschreibt die Zeit in der viel Wissen im Bereich der Medizin, speziell der Chirurgie erworben wird. Allerdings auch im Bereich des Leichenraubs, illegalem Handel mit Körperteilen und grenzwertigen Experimenten. Der Autor packt die Handlung perfekt in die historische Kulisse Londons Anfang des 19. Jahrhunderts. Gut, spannend, düster und dynamisch geschrieben klebte das Buch an meinen Fingern fest.
    Wie auch immer - einfach nur Oberklasse!

  13. Cover des Buches Blackbirds (ISBN: 9783404207107)
    Chuck Wendig

    Blackbirds

     (38)
    Aktuelle Rezension von: elane_eodain
    » „Du denkst, du wirst mich gleich umbringen?“, fragte er. „Denkst du das?“
    Sie schnalzte mit der Zunge. „Nein, Sir, das denke ich nicht. Ich bin nicht der Killer-Typ. Ich bin eher passiv-aggressiv als aggressiv. Ich bin eine Abwarten-und-Teetrinken-Art von Mädchen. Mehr Geier als Falke.“
    Sie starrten einander an. Miriam fühlte sich verängstigt und krank – und ein bisschen erregt.
    Klick . Die 0 klappt zur 1 um. «
    (Zitat aus „Blackbirds“ von C. Wendig)

    INHALT: Miriam hat eine Gabe. Bei Hautkontakt mit einem anderen Menschen sieht sie dessen Tod. In Sekundenbruchteilen, aber klar und deutlich - und nur einmal.
    Die vorhergesehenen Tode zu verhindern, das hat sie längst aufgegeben, aber sie sammelt jeden einzelnen in einem Buch. Als sie den Trucker Louis kennenlernt geschieht etwas Ungewöhnliches, sie selbst scheint bei seinem bevorstehenden Tod anwesend zu sein. Ihre erste Reaktion ist Flucht, doch sie weiß, dass sie dem nicht entkommen kann …

    GEDANKEN: Das Cover gefällt mir, die Inhaltsangabe des Buches klang spannend, mal was anderes für mich und auch die rotzige Sprache hat mich bei der Buchwahl keinesfalls abgeschreckt. Ich wollte es versuchen.

    Nun nach dem Versuch bin ich ernüchtert, denn Chuck Wenig konnte mich mit seiner Geschichte nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil, ich weiß gar nicht, was ich Positives zu dem Buch schreiben soll. Ja, gut, die Grundidee gefiel mir, gefällt mir noch immer, aber wurde mangelhaft umgesetzt, meiner Meinung nach. Bwispielsweise die Tatsache, dass die meisten Menschen im hohen Alter zuhause sterben, wird zwar mal erwähnt, ansonsten aber schlicht ignoriert. Klar wäre es langweilig, wenn fast jeder, den Miriam berührt auf so unspektakuläre Weise den Löffel abgeben würde und Miriam hält sich auch in einem Umfeld auf, in dem Gewalttaten und ein frühes Sterben möglicherweise häufiger vorkommen als im Durchschnitt. Außerdem ist das ja „nur“ eine Geschichte – und dennoch wirkte das auf mich nicht rund, sondern effekthaschend und damit kann ich überhaupt nichts anfangen, das nervt mich schnell.
    Kurios ist dabei, dass es aber gerade diese kleinen Sterbesequenzen waren, die mir beim Lesen am besten gefallen haben. Kurze Schlaglichter auf ein Leben und dessen Ende. Kursiv gedruckt, um sich abzuheben. Eine Sammlung nur dieser kurzen Szenen könnte interessant, wenn auch makaber sein.

    Miriams „Alltag“ konnte da nicht mithalten, konnte mich nicht fesseln. Miriam ist keine Protagonistin, die um die Sympathie des Lesers buhlt, im Endeffekt aber natürlich doch irgendwie erhält, vielleicht durch ihre Sonderartigkeit und spätestens als sie Gefühle für einen anderen Menschen zulässt, was ihr so schwer fällt. Aber, mich konnte sie deshalb nicht überzeugen, weil sie nicht echt wirkte, sie in meinem Kopf nicht voll entstanden ist, sondern schemenhaft blieb. Und das obwohl ich extreme, polarisierende Charaktere durchaus mag. Aber ihre Ausdrucksweise war zu gewollt unflätig und anzüglich, ihr Verhalten immer wieder schwer nachvollziehbar. Manches ging mir viel zu schnell, bei anderem war ich verwundert, dass die eigentlich taffe Miriam es nicht kapierte.

    Unterbrochen wird die in Gegenwartsform aus Miriams Sicht geschriebene Hauptgeschichte immer wieder von kurzen Kapiteln, in denen Miriam interviewt wird über ihre Gabe und ihr Leben. Dieses Interview gibt dem Leser die Gelegenheit mehr über Miriam und ihre Vergangenheit zu erfahren. Das ist nett, aber wie ich finde auch nicht sehr galant eingebaut.

    Und das Ende? Hm, ich will es natürlich nicht vorwegnehmen, aber auch davon bin ich enttäuscht, denn es ist vorhersehbar und insbesondere für diese Geschichte meiner Meinung nach zu seicht. Das hat dem Ganzen das i-Tüpfelchen im negativen aufgesetzt und mich zur Ein-Stern-Bewertung nahezu genötigt.

    Der Vergleich zu Quentin Tarantino wurde aufgestellt. Den finde ich auch gar nicht schlecht, denn die Charaktere sind ähnlich extrem und die Geschichte abgedreht. Allerdings gefallen mir einige Tarantino-Film richtig gut, dieses Buch aber nicht. Geschmackssache.

    Blackbirds“ hat und bekommt noch weitere Folgebände. Das mag manchen freuen, ich werde sicher nicht weiterlesen.

    FAZIT: Die Idee ist gut, die Umsetzung hat mich leider ganz und gar nicht überzeugt. Zu gewollt, zu wenig authentisch, zu vorhersehbar und davon fühlte ich mich eher genervt als gut unterhalten. 
  14. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

     (635)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Was immer in dieser Kammer auf sie wartete, hatte die Männer verstört, und ihr Schweigen ließ sie zögern. Sie konnte nicht hineinsehen, aber sie wusste, dass etwas Abscheuliches dort in der Dunkelheit lauerte – etwas, das hier so lange eingeschlossen war, dass die Luft drinnen modrig und beklemmend wirkte.“


    Inhalt


    Josephine Pulcillo arbeitet in einem Museum für Archäologie in Boston in dem durch Zufall eine Mumie entdeckt wird und wenig später der mumifizierte Schädel einer anderen Frau, nachdem die Polizei den Keller des Hauses durchkämmt hat und auf Geheimgänge gestoßen ist. Schon bald steht fest, dass die Leichen längst nicht so alt sind, wie vermutet, sondern maximal seit einem viertel Jahrhundert zu den Toten zählen. Und wenig später erhält auch die junge Museumsmitarbeiterin eine deutliche Botschaft, sie schwebt in Gefahr, denn der gesuchte Mörder nimmt sie als Nächste ins Visier seiner grausigen Sammlung. Allerdings stellt Jane Rizzoli fest, dass es Josephine Pulcillo gar nicht mehr gibt, denn diese ist bereits vor zwanzig Jahren verstorben, und die Frau, die nun ihren Namen trägt scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten und selbst auf der Flucht vor der Polizei zu sein? Ist sie Opfer oder Täterin und warum führen alle Spuren an einen Ausgrabungsort in der Wüste Ägyptens? Jane Rizzoli versucht Licht in das Dunkel zu bringen, doch dann findet man schon die nächste Leiche …


    Meinung


    In ihrem 7. Band der Rizzoli-Isles-Reihe unternimmt die amerikanische Autorin Tess Gerritsen einen Ausflug in die Ägyptologie, hin zu geheimnisvollen Ausgrabungsorten, rituellen Bestattungszeremonien und teuflischen Mördern, die von ihren Opfern regelrecht besessen sind. Prinzipiell gefällt mir dieser Ansatz durchaus, haben doch gerade Mumien und alte Skelette immer einen mystischen Anklang und verbinden historische Taten mit den Möglichkeiten der heutigen Technik. Doch leider empfinde ich den Mix in diesem Roman viel zu spannungsarm und weder sehr okkult noch sonderlich spektakulär.


    Gerade in der ersten Hälfte des Buches habe ich mich sehr gelangweilt, selbst wenn man dort schon auf Josephine aufmerksam wird, da sie der Dreh- und Angelpunkt des jüngsten Verbrechens zu sein scheint, doch die diversen Möglichkeiten, gewisse Leichenteile zu konservieren dominieren die eigentliche Kriminalhandlung und lassen wenig Platz für aufschlussreiche Ermittlungen. Zwar gewinnt das Tempo im zweiten Teil des Buches und auch die Figurenzeichnung wird deutlicher, doch mit Herzblut und Nervenkitzel hat der Text immer noch nichts am Hut. Einzig die Protagonistin Josephine bleibt lange das Geheimnis, welches man zu verstehen versucht.


    Ebenfalls unglücklich würde ich die Zusammenarbeit zwischen Jane Rizzoli und Maura Isles bezeichnen. Denn Zweitere nimmt hier kaum am Geschehen teil und wenn, dann nur aus der Sicht einer Frau, die den Opfern sehr ähnlich sieht, mit der Ermittlung selbst hat sie keine Berührungspunkte und tritt viel zu weit in den Hintergrund, einmal abgesehen von ihrer unglücklichen Liebe zum Priester Daniel Brophy. Innerhalb einer geschlossenen Reihe würde ich es begrüßen, wenn man auch gleich viel Neues von den Akteuren erfährt.


    Fazit


    Ich vergebe 3 durchschnittliche Lesesterne für diesen Roman, der mich trotz seiner verheißungsvollen Thematik eher enttäuscht hat. Es ist ein bisschen von allem und dennoch nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird, insbesondere wegen der unglücklichen Kombination aus persönlichem Schicksal, historischen Hintergründen und organisierten, vertuschten Verbrechen. Eindeutiges Urteil: Kann man lesen (insbesondere, wenn man die Buchreihe verfolgt), muss man aber nicht.

  15. Cover des Buches Es war einmal eine Frau, die ihren Mann nicht sonderlich liebte (ISBN: 9783833307171)
    Ljudmila Petruschewskaja

    Es war einmal eine Frau, die ihren Mann nicht sonderlich liebte

     (17)
    Aktuelle Rezension von: helmutschr

    so richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht, die Erzählungen sind in der Qualität zu unterschiedlich, viele Geschichten lesen sich wie Märchen, ob die nur für Erwachsene oder für Kinder geeignet sind kann ich nicht beurteilen denn Märchen handeln immer von Gut und Böse, Max und Moritz, Schneewittchen, das kalte Herz etc. waren alles andere nur nicht harmlos und wurden zur Erziehung vorgelesen um die Kinder pädagogisch zu leiten, die Autorin verfolgt zwar keinen Bildungsauftrag, als Schauergeschichten kann ich Erzählungen wie das Kohlkopfmütterchen, Mariannes Geheimnis um nur zwei zu nennen auch nicht zählen dazu sind die Geschichten zu überdreht und von der Wirklichkeit losgelöst, die Autorin ist nur dann stark wenn sie soziale Ausweglosigkeit oder seelische Verzweiflung übersteigert darstellt, denn nur aus der Not oder aus den staatlichen Ausnahmezustand wie bei der Erzählung Hygiene die eine Epidemie beschreibt kommt die aberwitzige Absurdität die einen im Halse stecken bleibt.     

  16. Cover des Buches As I Lay Dying (ISBN: 9780099479314)
    William Faulkner

    As I Lay Dying

     (12)
    Aktuelle Rezension von: OlliF
    Der einstmals so romantische, reiche, stilvolle amerikanische Süden und sein Verfall: Das ist Faulkners Thema. In "As I Lay Dying" beschreibt er eine echte "White Trash"-Familie der 20/30er Jahre, und ihren Weg, die verstorbene Mutter in ihrem Heimatort zu beerdigen. Von der schwangeren Tochter, von der stinkenden Leiche, von den Intrigen untereinander. Ein Meisterwerk.
  17. Cover des Buches Das Leben als Konjunktiv (ISBN: 9783954070510)
    Oliver Graf

    Das Leben als Konjunktiv

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Medium (ISBN: 9783257226492)
    Fanny Morweiser

    Das Medium

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mandragora (ISBN: 9783992000227)
    Susanne Ayoub

    Mandragora

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    „Unter undurchsichtigen Charakteren, doppelbödigen Sätzen und zweideutigen Beziehungen begann sie sich selbst ein Rätsel zu werden.“ Ein Rätsel war es mir am Anfang, worum es in dem Buch überhaupt geht. Die Geschichte spielt sich zunächst wie durch einen Schleier ab, ist undurchsichtig und mysteriös. Dadurch bin ich auch nicht so richtig mit Pola warmgeworden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, sie ist gar nicht richtig da. Die Geschichte erschließt sich erst nach und nach, vor allem durch die eingeschobenen Kommentare von Polas Schülerin. Pola ist Lehrerin im Wien der dreißiger Jahre und gibt Alexander, dem Sohn ihres Chefs Panigl, Nachhilfe. Der junge Mann verliebt sich in sie. Gleichzeitig bezieht sein Vater Pola in seltsame Riten seines Geheimkultes, den Ariosophen, ein. Schließlich wird Pola der Giftmischerei verdächtigt. Ab der Schilderung der Gerichtsverhandlung wird die Geschichte ein wenig klarer, aber viel Geheimnisvolles bleibt. Nach und nach jedoch reihen sich Immer mehr Puzzlesteine aneinander. Als die Nazis die Macht übernehmen, wird Pola, die kurz vor der Entlassung aus dem Gefängnis steht, abtransportiert. Wohin, und was ihr dort geschieht, erfahren wir nicht. Nach dem Krieg kommt Pola zurück nach Wien, auf der Suche nach dem Sohn, den sie im Gefängnis geboren hat und der ihr kurz nach der Geburt weggenommen wurde. Und sie will Antworten. Was genau ist damals passiert? Was hat die Familie Panigl ihr angetan? Welche Rolle spielte die Apothekerin? War Mandragora, auch Alraune genannt, ein Bestandteil der Riten? Was ist aus Alexander geworden? Dieses ganz besondere Buch liest sich wie ein gedruckter Fieberwahn und ist etwas für alle, die eine Geschichte jenseits des Mainstream suchen.
  20. Cover des Buches Tim Burtons The Nightmare Before Christmas (ISBN: 9783770466313)
    Tim Burton

    Tim Burtons The Nightmare Before Christmas

     (21)
    Aktuelle Rezension von: ClarissaFairchild
    Eckdaten:
    Verlag: Egmont Verlag
    Preis: 6,50 €
    Erscheinungsjahr: 2005
    Seitenzahl: 166 Seiten


    Klappentext:

    Schwarze Nacht überall
    Jack Skallington, sympathischer Regent der Angst, wandelt schwermütig durch das düstere Städtchen Halloween, denn er ist es leid, Furcht und Schrecken zu verbreiten. Zufällig entdeckt er dabei die Wiege der Weihnacht: Christmastown … und ist begeistert! Jack lässt den Weihnachtsmann entführen um dessen Platz einzunehmen. Fortan will er, der Meister des Grauens, den Kinder die weihnachtliche Freude bescheren.
    Manga Adaption des Stop-Motion Klassikers von Tim Burton



    Meine Meinung:

    Ich wollte schon lange den Film sehen, da ich ein großer Tim Burton Fan bin und als es den dann nicht in der Stadtbibliothek zum Ausleihen gab, hab ich die Manga Version genommen. Ich hab den Manga innerhalb eines Tages verschlungen, da er mir einfach unglaublich gut gefallen hat.
    Der Zeichenstil war eher Manga untypisch, was ich aber nicht schlimm fand. Stattdessen wurde die Art aus dem Film übernommen, was das Ganze so natürlich realistischer rüberkommen lässt.
    Ob einem die Geschichte gefällt, ist natürlich Meinungssache, aber die Story hat mir einfach super gefallen, und das, obwohl ich wirklich nicht viel für Weihnachten übrig hab. *hust* nur noch Kommerzkacke *hust*
    Den Film möchte ich trotzdem noch sehen, einfach, weil es ein Klassiker ist, den man sich auch angeschaut haben muss.
  21. Cover des Buches Love in Vein II (ISBN: 0785812113)
    Poppy Z. Brite

    Love in Vein II

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Fremde (ISBN: 9781500465339)
    Nikolas Preil

    Das Fremde

     (5)
    Aktuelle Rezension von: lord-byron
    "Nenne mich Geist. Oder um in deiner primitiven Sprache zu bleiben, die nie auszudrücken vermag, was wirklich ist, nenne mich Dämon. All das nur, weil du dir nie vorstellen kannst, was ich wirklich bin. Ich habe kein Geschlecht, ich habe kein Alter. Im Prinzip bleibe ich für dich und euch nur das Fremde, das nicht war, bevor ich erschienen bin." (Anfang von Das Fremde)

    Alles beginnt damit, dass der freundliche ältere Nachbar Karl Gustaf bei Sabrina und Martin zum Kaffee trinken eingeladen war. Doch Karl Gustaf ist nicht mehr er selbst und schlägt die beiden und zwingt sie, sich auszuziehen. Was dann folgt, ist das Grauen. Doch eigentlich war es gar nicht Karl Gustaf, der dieses Blutbad anrichtete, sondern eine fremde Energie, ein Wesen ohne Körper, eben das Fremde. Das versucht zu lernen und sucht sich immer neue Körper um zu verstehen.....

    Dieser Band war ganz anders als die beiden Vorgänger und hier ist es besonders wichtig, dass man "Bierbrut" und Amok Snuff" gelesen hat, denn so langsam fügt sich alles zu einem Ganzen. Natürlich endet die Novelle wieder an einer sehr spannenden Stelle und das Schlimme ist, dass wir auf Teil 4 "Messer" noch bis zum 09. September 2014 warten müssen. Ob ich das aushalte? Immerhin wird mein Name in diesem Teil vorkommen, wenn auch nur als eines der Opfer. ;-)

    Das Fremde ist auf der Suche nach Wissen und erfährt so nach und nach was in Hamburg vor sich geht. Das war natürlich für den Leser super, denn so erfuhr auch ich, wie alles zusammen hängt. Na, ja. Nicht alles. Es blieben noch genug Fragen offen und man trifft hier wieder auf einige Bekannte.

    Dieser Teil ist auch nicht ganz so brutal und blutig wie die beiden Vorgänger. Das war mal richtig gut zum Luft schnappen, denn ich vermute, dass es in "Messer" wieder ganz schön zur Sache gehen wird.

    Der Schreibstil ist wie wie immer sehr flüssig und gut zu lesen und macht so richtig Spaß. Die Charaktere sind gut gemischt und vieles ist nicht so wie es am Anfang schien. Das fremde Wesen durchläuft eine große Wandlung und die Geschichte war wieder richtig spannend. Darum vergebe ich für "Das Fremde" 5 von 5 Punkten und freue mich auf die letzten beiden Bände. Vielen Dank Nikolas Preil für die tolle Unterhaltung.

    Reihenfolge:
    1. Bierbrut
    2. Amok Snuff
    3. Das Fremde
    4. Messer (09.09.14)
    5. Übermensch (09.10.14)

    © Beate Senft
  23. Cover des Buches Codex Angélique (ISBN: 9783770433391)
    Thierry Gloris

    Codex Angélique

     (2)
    Aktuelle Rezension von: yellya
    Der Student Thomas sucht Vergessen in Absinth mit Opium. Sein Onkel, den er liebt wie einen Vater, versucht seit 20 Jahren und mit allen Mittel Thomas' Mutter wieder zum Leben zu erwecken. Er bedient sich dabei aller Werkzeuge der Wissenschaft, Magie, des Okultismus und der Implantationskunst. Er nähert sich dabei auch unvorstellbar erscheinenden Grenzen. Bis eines Tages Thomas durch Zufall ein verschollen geglaubtes Buch in die Hände fällt: der Codex Angelique. Diese Kompedium der Engel ist nicht nur die fehlende Anleitung, um die Grenzen zu überschreiten, sondern auch der Schlüssel zur Vergangenheit und den in ihr bis dahin verborgenen Familienhöllen. Das Szenario von Thierry Gloris erzählt eine spannende Story auf verschiedenen parallelen Ebenen. Dabei verliert der Leser aber nie den Überblick, selbst wenn Erzählfäden scheinbar im Nichts enden, nimmt Gloris sie genau an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt wieder auf. Er schafft es, die Auflösung dieser komplexen Geschichte tatsächlich erst kurz vor dem Ende aufzulösen. Kongenial illustriert die geniale Artwork von Mikael Bourgouin, die Story. Farbe und Stil unterstützen die unheimliche, zu weilen düstere und wahnsinnige Stimmung dieses Comics.
  24. Cover des Buches Denn alle Lust will Ewigkeit (ISBN: 9783926901903)
    Isolde Ohlbaum

    Denn alle Lust will Ewigkeit

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Anmara
    Die Fotografin Isolde Ohlbaum ist vor allem für ihre nachdenklichen Portraits und Momentaufnahmen bekannt. Eine Auswahl ihrer Friedhofsfotografien sind in diesem Büchlein vereint mit Gedichten, pro Doppelseite steht ein steinernes Monument der Vergänglichkeit lyrischen Zeilen (mit mehr oder weniger nachdenklichem Charakter) bekannter Verfasser gegenüber.

    Eine schöne Idee und sicher auch eine gute Möglichkeit, ein wenig "Alltagsmeditation" zu betreiben, indem man sich auf die Fotografien einlässt oder sich von den Gedichtzeilen treiben lässt.
    Leider waren mir die Fotografien aus diesem Band von der Optik her irgendwie zu klar und steril, zudem konnte ich keine Verbindung zu den meisten der Gedichten herstellen - und wenn ich mich in ein Gedicht hineinfühlen konnte, dann hat das Bild, das mich auf der anderen Seite erwartete, kaum zum Gedicht gepasst; von den Bildern, die beim Lesen in meinen Gedanken entstanden sind, ganz zu schweigen.
    Allerdings mag das auf andere Betrachter eine ganz andere Wirkung haben und für viele vielleicht auch stimmiger erscheinen, als es bei mir der Fall war.

    Wer die Ästhetik steinerner Friedhofsstatuen mag und sich noch dazu an Gedichten erfreuen kann, darf ruhig einmal einen Blick riskieren in "Denn alle Lust will Ewigkeit".

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