Bücher mit dem Tag "morde"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "morde" gekennzeichnet haben.

475 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423765305)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

    (3.240)
    Aktuelle Rezension von: Mellischo_

    Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen! Der Schreibstil ist – wie man es von Sarah J. Maas gewohnt ist – wieder grandios, obwohl die Geschichte aus der Er/Sie-Perspektive erzählt wird.

    Die Protagonistin Celaena mag ich richtig gerne, vor allem wie sie sich gegenüber Dorian und Chaol verhält. 🤭 Sie ist sehr temperamentvoll, lässt sich nicht von anderen beeinflussen und bildet sich immer ihre eigene Meinung. Ich finde es auch extrem erfrischend, dass sie nicht die typische rosarote Brille aufhat, sondern realistisch denkt.

    Nehemia ist von Anfang an so lieb zu Celaena, obwohl sie kaum etwas über sie weiß. Im Laufe der Handlung fasst Celaena immer mehr Vertrauen zu ihr. 🤗

    Chaol und Dorian könnten kaum unterschiedlicher sein – doch eine Sache haben sie gemeinsam: Beide verschweigen etwas.

    Ich fand das Buch wirklich richtig gut und habe absolut mitgefiebert. Ich bin schon so gespannt auf den nächsten Teil! 🤩
    • Was bewirkt der Obsidian-Ring des Königs und was verschweigt er?
    • Wie geht es mit dem Love Triangle weiter?
    • Was erwartet Celaena nun als Champion des Königs? 🤔

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Erbin des Feuers (ISBN: 9783423765329)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Erbin des Feuers

    (1.657)
    Aktuelle Rezension von: little_miss_richard

    Mit Erbin des Feuers erreicht die Throne of Glass-Reihe für mich noch einmal ein ganz neues Level! Dieser dritte Teil ist eine absolut spannende Fortsetzung, die mich von der ersten Seite an komplett in ihren Bann gezogen hat und die ich kaum aus der Hand legen konnte.

    Was mich an diesem Band besonders begeistert hat, ist das atemberaubende Worldbuilding. Sarah J. Maas erweitert die Welt hier auf fantastische Weise – wir lernen neue Orte, faszinierende Völker und tiefgründige Magie kennen. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht und die Handlung verzweigt sich in verschiedene, extrem fesselnde Erzählstränge. Es macht einfach riesigen Spaß, diese neuen Facetten der Welt zu entdecken, die der Geschichte so viel zusätzliche Tiefe und Dynamik verleihen.

    Auch die Charakterentwicklung ist spürbar reifer, emotionaler und vielschichtiger geworden. Die neu dazugekommenen Figuren bringen eine tolle Frische hinein und das Zusammenspiel ist einfach fantastisch ausgearbeitet.

    Ein mitreißendes High-Fantasy-Highlight, das große Lust auf den nächsten Band macht.

  3. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257073201)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

    (10.274)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen: Wenn ich rein die Sprache betrachte, ist Das Parfüm wirklich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – allerdings mit dem klaren Hinweis, dass ich mich dabei ausschließlich auf die Sprachkultur beziehe. Deshalb gebe ich dem Buch auch gerne 3,5 Sterne. Was den Inhalt angeht, bin ich jedoch zwiegespalten.


    Mich konnte das Thema nicht wirklich abholen. Für meinen Geschmack wurde weder Spannung aufgebaut noch echte Dramatik erzeugt. Stattdessen wirkt vieles eher verstörend: Es geht um einen talentierten Parfümeur, der den Drang entwickelt, den Duft von jungen Frauen einzufangen – einen Duft, den sie nur im Tod freigeben.


    Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht näher auf sein Schicksal ein – nur so viel: Es ist eines, das ihn letztlich zurecht ereilt und das er sich am Ende sogar selbst aussucht.


    Das Buch ist in vier Teile gegliedert, von denen ich einen persönlich als eher unwichtig empfunden habe. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung.


    Im Kern dreht sich die Geschichte um Fanatismus und falsche Hingabe. Gleichzeitig bekommt man auch einen Einblick in eine gewisse „Schönheit“ der Privilegien aus der Perspektive des Täters, besonders gegen Ende des Buches.


    Alles in allem ist es ein Blick auf Moralvorstellungen, die man zwar nachvollziehen muss, obwohl sie eigentlich nicht nachzuvollziehen sind. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet und war leicht unbefriedigt, da es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat.


    Trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben und nun zu dem Kreis derjenigen zu gehören, die dieses Werk kennen. Ich hätte das Buch vermutlich abgebrochen, wäre es nicht in dieser außergewöhnlich guten erzählerischen Art geschrieben worden.


    Andere Werke von Patrick Süskind kenne ich bisher nicht, aber aufgrund seines Schreibstils kann ich mir gut vorstellen, weitere von ihm zu lesen.


    Ich würde das Buch dennoch jedem empfehlen, der gerne liest. Allein wegen seines Wortschatzes und der Erzählweise ist es ein bedeutendes Stück Kulturgut. Außerdem ist es mit etwas über 300 Seiten ein Roman, den man gut an ein oder zwei Abenden lesen kann.

  4. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (913)
    Aktuelle Rezension von: RS1971

    Björn ist Anwalt für Strafrecht in einer großen Kanzlei. Und er ist Familienvater – oder wäre es gern. Doch sein Job frisst ihn auf, es gibt nur noch Streit mit seiner Frau und er sieht seine kleine Tochter so gut wie gar nicht. Schließlich wird er von seiner Gattin zu einem Kurs in Achtsamkeit verdonnert, an dem er mehr widerwillig teilnimmt. Doch er bemerkt schnell, dieser Kurs tut ihm gut und hilft ihm dabei, Arbeit von Privatleben zu trennen.


    Doch dann kollidiert genau dieser Job mit seinem geplanten Wochenende mit seiner Tochter: sein größter Mandant, ein bekannter Gangsterboss, hat Schwierigkeiten. Und das genau an dem Tag, an dem Björn mit seiner Tochter an den See fahren möchte. Widerwillig willigt er ein, besagten Gangsterboss mitzunehmen. Doch angekommen am See entscheidet Björn sich spontan dazu, seinem Achtsamkeitstraining zu folgen statt sich um seinen blinden Passagier zu kümmern …


    Ich hatte viel gehört über diesen Roman, besser die ganze Reihe. Als meine beste Freundin ihn sich zulegte, entschieden wir spontan, ein Buddyread zu machen, was aber dann leider doch nicht statt fand. Statt dessen habe ich mir jetzt diesen Roman allein zu Gemüte geführt und ihr hoffentlich ein wenig den Mund wässrig gemacht, dass sie sich doch noch einmal versucht.


    Ehrlich gesagt, ich wusste vor dem Aufschlagen nicht, worauf ich mich einließ. Ich hatte gemixte Meinungen über diesen Roman gehört, und offenbar gibt es auch nur zwei Empfindungen: entweder man liebt dieses Buch oder man hasst es. Nun, um es kurz zu machen, ich liebe es!


    Diese Story ist so skuril geschildert, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als immer wieder in Gelächter auszubrechen. Björn, der immer wieder sein Achtsamkeitsbuch hervorholt und seine ganz eigenen Interpretationen zu den unterschiedlichen Themen hat ist einfach nur zum Schießen komisch. Aber er hat auf seine Weise auch recht mit seinen Auslegungen, und er gewinnt mehr und mehr an Grund und Positivität.


    Nachdem sein bester Mandant und Gangsterboss das Zeitliche gesegnet hat, bleibt Björn gar nicht anderes übrig, als dessen Unternehmen zu übernehmen. Das oder der Tod. Da ist das Leben doch schöner entscheidet er spontan, und beginnt, das ganze Unternehmen von rechts auf links zu krempeln, immer scheinbar im Sinne des Verstorbenen.


    Die harten Kriminellen sind plötzlich gar nicht mehr so tough, sondern haben selbst Familien oder Angehörige, um die sich sorgen. Die Unternehmen unterliegen plötzlich Björn, und der tut sein bestes, um das ganze irgendwie zu retten. Dass er dabei aber weit von den eigentlichen Geschäftszweigen abdriftet spielt ab irgendeinem Zeitpunkt keine Rolle mehr.


    Ich sage es in letzter Zeit öfter, aber hier habe ich zwei (kätzliche) Zeugen, die bestätigen können, wie oft ich tatsächlich in lautes Lachen ausgebrochen bin. Eine Szene las ich den beiden sogar vor in der Hoffnung auf einen amüsierten Maunzer – aber Katzen haben so ihren ganz eigenen Humor, der nicht mit Menschen kompatibel ist scheints.


    Ich kann gar nicht anders als diesem Roman fünf Sterne zu geben. Nur allein für den herrlich schrägen und tiefschwarzen Humor.


  5. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

    (4.599)
    Aktuelle Rezension von: Rosalinda

    „Die Blutlinie“ von Cody McFadyen ist ein äußerst spannender und packender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Der Autor schafft es, sofort eine düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen, wodurch man direkt in die Geschichte hineingezogen wird.

    Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere, allen voran Smoky Barrett und ihr Team. Die Figuren wirken authentisch und sympathisch, sodass man gerne mit ihnen mitfiebert und sie auf ihrer gefährlichen Jagd nach dem Täter begleitet. Die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Teams verleihen der Geschichte zusätzlich Tiefe.

    Die Handlung bleibt bis zum Ende spannend und überrascht immer wieder mit neuen Entwicklungen und Wendungen. Dadurch entsteht kaum ein Moment der Langeweile. Allerdings enthält das Buch auch einige sehr brutale und verstörende Szenen, die teilweise schwer zu lesen sind. Gerade diese schonungslose Darstellung trägt jedoch zur intensiven und bedrückenden Stimmung des Romans bei.

    Insgesamt ist „Die Blutlinie“ ein hervorragend geschriebener Thriller mit einer fesselnden Handlung, interessanten Charakteren und einem hohen Spannungsniveau. Wer düstere und psychologisch anspruchsvolle Thriller mag, wird an diesem Buch sicherlich viel Freude haben.

  6. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.138)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Band 2 der "Smoky Barrett"-Reihe übertrifft seinen Vorgänger in so ziemlich allem. Er ist noch blutiger, noch brutaler und noch gewalttätiger und bedient dabei mindestens genauso viele Klischees wie der erste Teil der Reihe. Dennoch ist auch "Der Todeskünstler" unheimlich spannend und fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

  7. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453442047)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

    (2.590)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch "Verdammnis" ist für mich wesentlich besser als der erste Teil "Verblendung". Die Fehler, die im ersten Teil auftauchten, hat Stieg Larsson im zweiten Teil einfach nicht mehr gemacht. Der Erzählstil ändert sich nicht, was auch gut ist, denn Stieg Larsson steht für erzählerische Dichte, Detailgenauigkeit und für Charaktere die Profil haben. Das Buch ist sehr spannend geschrieben, was nicht zuletzt daran liegt das ein Dreifachmord vorliegt und die Polizei einfach irgendwie immer mehr Details bekommt aber nicht wirklich in der beweisführenden Ermittlung weiterkommt. Vielmehr geht es darum, was man selbst vermutet, auch wenn es teilweise sehr schwer vorstellbar ist. Das ist es auch, was mich wirklich fasziniert hat und was der Autor auch gut dargestellt hat, daß es bei einer scheinbar aussichtslosen Konstellation es doch noch eine Hintertür gibt, die man nicht für möglich hält. Ich muss dennoch betonen, dass mir das Buch sehr viel mehr Spaß bereitet hat als  der erste Teil und es war auch diesesmal kein Kampf es bis zum Ende zu lesen. Aber ganz lassen konnte es der Autor auch dieses Mal nicht, man muss erwähnen das Stieg Larsson sehr gern vom Thema abschweift und  er allzugern noch unwichtige Dinge in seine Geschichte mit einfügt, wie in diesem Buch das Intermezzo mit dem Fuchs, im Prinzip total unnötig. Und auch negativ anzumerken ist für mich, dass ein Cliffhanger vorliegt, dass hätte man mit 3 oder 4 Seiten länger noch zu einem normalen Abschluss bringen können.

  8. Cover des Buches Die Stille vor dem Tod (ISBN: 9783404175895)
    Cody McFadyen

    Die Stille vor dem Tod

    (641)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Die meiste Zeit versucht der Autor in plastischen Beschreibungen von Gräueltaten zu eskalieren, was das Geschriebene meistens an einen Punkt bringt, bei dem man das Gefühl hat, er hätte sich verlaufen und suchte zwanghaft einen Weg zurück zur Story. Das Buch selbst ist in Präsens geschrieben und trieft vor Rückblenden und „Erinnerungen“ und „Albträumen“, die in seitenlange Ergüsse über noch mehr Folter und Mord enden. Allesamt wenig kreativ ausgeführt. Bedeutungsschwangere, aber im Endeffekt eher nur bedeutungslose Dialoge dominieren den Mittelteil. Die eigentliche Arbeit der Kriminalermittler beginnt erst gegen Ende. Leider hat den Autor da die Phantasie schon verlassen. In einem langen Aufrollen und gekünstelten Herstellen von Verbindungen von „normalen“ Verbrecher der letzten Dekaden (ein paar davon scheinen real gewesen zu sein) ist’s dann eine Randnotiz, die den Hinweis gibt. Also wieder 60 Seiten umsonst gelesen. Die Vergangenheiten und Lebensläufe der Teammitglieder wirken eher lieblos. Sie werden in diesem Band zum fünften Mal erklärt und scheinbar hat auch der Autor keine Lust mehr darauf. Die Interaktion, die er ihnen angedeihen lässt, hat nichts Amikales an sich, wie es unter Kollegen üblich ist, die sich lange kennen. Eher gleiten „seriöse“ Besprechungen in gelegentlichen Infantilismus ab. Selbstredend, dass alle Leute in diesem Buch – egal ob Ermittler oder Verbrecher – die klügsten sind, mit dem besten Gedächtnis, dem schärfsten und wachsten Verstand, die jeden wichtigen Menschen kennen, … und so weiter und so fort. Die Übersetzung ist OK, schätze ich. Was mir sauer Aufstößt sind diese unnötigen Anglizismen, die in der deutschsprachigen und von den USA geprägten Popkultur als „cool“ gelten sollen, aber alle eine vernünftige Entsprechung in der Zielsprache hätten. Und warum reden Eltern immer von sich als Mommy oder Daddy und das auch noch in der dritten Person? Zwischen den ersten vier Bänden und dem fünften lag für mich als Leser eine lange Zeit. Zu lange scheinbar. Die ehemalige Faszination für das Aufklären von Serienmorden konnte das Buch nicht halten. Im Gegenteil: Hätte ich die alten als so schlecht geschrieben in Erinnerung gehabt, hätte ich Band fünf nicht gekauft.

  9. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

    (1.194)
    Aktuelle Rezension von: Booknerd232

    Im fünften Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte mit noch mehr Spannung und Komplexität. Der Bürgerkrieg in den Sieben Königreichen eskaliert, und Robb Stark, der junge König des Nordens, steht vor der Herausforderung, seine Herrschaft zu festigen. Gleichzeitig wächst die Bedrohung durch die Weißen Wanderer im Norden, und Daenerys Targaryen sammelt in Essos Verbündete für ihren Anspruch auf den Eisernen Thron. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. ⚔️🔥👑

  10. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

    (784)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    David Hunter ist eigentlich nicht mehr im Geschäft. Er arbeitet als forensischer Anthropologe. Angestellt ist er bei der Uni, aber er arbeitet meistens mit der Kriminalpolizei zusammen. Dort ist er aber in einem seiner letzten Fälle in Ungnade gefallen. Er dümpelt also so vor sich hin und fürchtet sogar um seine Anstellung bei der Uni, als er eben doch wieder in einen Fall hineinschlittert. 

    Er wird so halb und halb hinzugezogen als man die Überreste einer Leiche in der Themsemündung, den Estuary, findet. Er macht sich auf zu der Obduktion, aber als er mit dem Auto die Senke eines Damms überqueren muss, der gerade dabei ist überflutet zu werden, bleibt er stecken. Missmutig schleppt ihn Andrew Trask mit seinem Landrover ab, der des Weges kommt und der in der Nähe wohnt. Schon ist Hunter mittendrin, denn Trask ist ein Verdächtiger und Betroffener. 

    Der Kommentar und das Leseerlebnis:
    Es stellt sich heraus, dass der Roman der letzte Band einer Reihe mit dem Forensiker David Hunter ist, Vorbände - Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe, Verwesung – was sein makabres Ende erklären dürfte. 

    Es ist meine erste literarische Begegnung mit dem Autor und somit mit David Hunter. Sowohl David Hunter wie auch Simon Beckett sagen mir zu. Der Stil des Romans ist eloquent, flüssig, für einen Kriminalromanschreiber ungewöhnlich. Ich bin angetan. Der Held ist genug heldisch, aber auch genug deprimiert und normal, dass man ihm als Icherzähler gerne zuhört. Und das Setting rund um die Themsemündung, die Backwaters, eine verlassene Gegend, ist auch gut. Sehr gut sogar. Und Simon Beckett verfügt über Fachwissen in der Forensik, was dem Roman zugute kommt! 

    Was nicht gut ist, ist, dass dann doch nach der Hälfte vielleicht, für meinen Geschmack viel zu viele Leichen auftauchen. Die Übersichtlichkeit und auch das Erzählende des Romans geht flöten, das Setting tritt in den Hintergrund, dabei ist das Setting das eigentlich Spannende! Dann wirds auch noch stereotyp. Die Frau, die dem Mann hinterherläuft, der Kerl, der gerne eine Frau wäre, ein Verrückter, auf den der Verdacht fällt, ein einflussnehmender Verdächtige, ein loyaler Chauffeur, ein magenkranker Inspektor (wenigstens raucht er keine Pfeife), eine missmutige Leitende Ermittlerin. Und eine Liebelei. Schade. So viele Fäden, die mal hier und mal dorthin laufen, brauchts nicht für einen soliden Krimi. Die Auflösung ist auch ziemlich – na ja, komplex, um es freundlich zu sagen. Jedoch ist es die Einfachheit, die einen Roman zum Kunstwerk macht. Beinahe würde ich sagen können, und am Ende sind alle tot - aber ganz so ist es dann doch nicht. 

     Fazit: Bis zur Hälfte wirklich gut, viel Hintergrund und Atmosphäre, zu erst einmal nettes Personal, zum Beispiel ein Hund, gute Erzähltechnik, aber dann wirds ein wenig verwickelt, es gibt zu viele Leichen, zu viele Täter und das brauchts nicht. 

    Kategorie: Kriminalroman
    Verlag rororo 2016

  11. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

    (1.648)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    3. Rezension

    Eine Hochzeit. Ein festlicher Moment. Und dann ein SMS-Signal, das alles verändert. „Ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.“ Ein Lieferwagen hält vor der Kirche. Die Tür öffnet sich. Und eine Frau taumelt heraus, für die der Tod eine Erlösung wäre, so grausam wurde sie zerstört. Cody McFadyen liefert mit „Ausgelöscht“, Band 4 der Smoky-Barrett-Reihe, einen seiner intensivsten Fälle.

    Wichtig vorab: Die Reihe muss von Band 1 an gelesen werden. Smokys Trauma-Geschichte baut auf den Vorgängern auf. In „Ausgelöscht“ ermittelt sie in einem Fall, der über jede Vorstellung hinausgeht. Der Täter tötet seine Opfer nicht. Er hat verstanden, dass es für Menschen Schlimmeres gibt als den Tod. Er führt Lobotomien durch, mit chirurgischer Präzision, und macht Frauen zu leblosen Hüllen. Eines seiner Opfer war sieben Jahre in seinem Besitz. Weitere Opfer werden folgen, und Smoky steht ganz oben auf seiner Liste.

    Der schockierende Auftakt ist einer der stärksten der modernen Thriller-Literatur. McFadyen nutzt die Ironie der Szenerie meisterhaft. Eine Hochzeit als Ritual des Neuanfangs und Glücks, und in diesen Moment platzt das Grauen nicht als abstrakte Bedrohung, sondern als körperliches, unaushaltbares Bild. Wir sehen die verstummte Stille in der Kirche vor uns, spüren die Verzweiflung der Gäste und verstehen: Für Smoky Barrett ist auch dieses Leben nicht sicher. Der Täter kann sie überall erreichen.

    Das „Schlimmer als der Tod“-Konzept bohrt sich tief in die Psyche. Die Lobotomie war historisch eine echte medizinische Praxis, die Menschen zu Schatten ihrer selbst machte. Diese Realität macht das fiktionale Verbrechen umso beklemmender. McFadyen stellt fundamentale Fragen: Was macht uns aus? Was ist die Grundlage unserer Person? Können wir überleben, wenn unser Bewusstsein zerstört ist? Diese existenziellen Dimensionen heben das Buch weit über einen bloßen brutalen Thriller hinaus.

    Smoky Barrett ist eine der bemerkenswertesten weiblichen Ermittlerinnen im modernen Serienkiller-Thriller. Keine perfekte, unversehrte Ermittlerin, sondern eine schwer traumatisierte, sichtbar verletzte, aber unbeugsam entschlossene Frau. Sie ist gebrochen und stark zugleich, verletzt und entschlossen, traumatisiert und funktional. Diese Ambivalenz macht sie glaubwürdig. Die Präsens-Ich-Perspektive verstärkt die Intensität enorm. Wir sind in ihrem Kopf, spüren jede Trauma-Reaktion, jeden Flashback, jeden Moment professionellen Fokus. McFadyens Sprache ist dabei bemerkenswert präzise, mit poetischen Momenten inmitten des Grauens. Er ist kein rein reißerischer Genre-Autor, sondern schreibt mit echter literarischer Sensibilität.

    Warum trotzdem nur vier statt fünf Sterne? Der Mittelteil hat Längen. Nach dem furiosen Auftakt hat McFadyen Mühe, die Spannung durchgehend zu halten, einige Ermittlungspassagen wirken redundant. Der finale Twist ist gut, aber nicht überragend, wer viele Thriller liest, wird einiges ahnen. Der Täter selbst ist psychologisch weniger komplex gezeichnet als andere McFadyen-Antagonisten, er wirkt mehr böse als tiefgründig. Auch Smokys Trauma-Ebene wird weniger intensiv aufgegriffen als in den Vorgängern, und Adoptivtochter Bonnie hat weniger Präsenz. Innerhalb der Reihe ist Band 4 nicht der stärkste, „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“ übertreffen ihn.

    Ganz wichtig ist die dringende Warnung. „Ausgelöscht“ gehört zu den brutalsten Büchern der Reihe. Verstümmelung, sadistische Gewalt, systematische Zerstörung menschlicher Identität. Wer bei extremen Themen schnell an Grenzen kommt, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Selbstfürsorge ist wichtiger als Genre-Prestige. Bei Belastung: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, anonym und rund um die Uhr erreichbar.

    Ein kurzer Nachruf-Gedanke sei erlaubt: Cody McFadyen ist 2023 mit nur 55 Jahren verstorben. Die fünf Smoky-Barrett-Bände sind sein literarisches Vermächtnis. Auch die Franziska-Pigulla-Hörbücher, die zu deutschen Kult-Interpretationen wurden, sind unbedingt eine Empfehlung.

  12. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

    (1.029)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Für manche Bücher braucht man wirklich gewaltige Schubser um sie endlich zu lesen, und am Ende versteht man gar nicht, wieso man damit so lange gewartet hat!

    "Godspeed - Die Reise beginnt" von Beth Revis liegt seit über drei Jahren auf meinem SuB und war ein Geschenk meiner Freundin, die mir dieses Buch zusammen mit meinem Blogmaskottchen geschenkt hat.

    Da dieses Buch zu einer Monatsaufgabe passte, habe ich es endlich entstaubt und angefangen zu lesen....


    Die Godspeed ist ein Raumschiff, dass mit zig tausend Menschen an Bord auf einer sehr langen Reise unterwegs ist, die über dreihundert Jahre dauern soll. Mit an Bord ist Amy, die sich zusammen mit ihren Eltern hat einfrieren lassen um auf einem neuen Planeten wieder aufgetaut werden zu können. Ihre Mutter ist Bio-Ingenieurin und ihr Vater ein hochrangiger Militäroffizier, die beim Aufbau des neuen Planeten helfen sollen. Amy selbst wird nur als unwichtige Fracht eingestuft - und trotzdem erwacht sie plötzlich unter fürchterlichen Schmerzen und ist dem Erstickungstod nah, denn jemand hat sie vorzeitig und ohne medizinische Aufsicht aufgetaut.

    Vor ihr stehen drei Männer, der Älteste und Anführer der Godspeed, Junior, sein Nachfolger und ein Doktor, die sich das vorzeitige Auftauen nicht erklären können. Während Junior von ihrer Andersartigkeit - dem roten Haar, der hellen Haut und grünen Augen - völlig fasziniert ist, ist ihre bloße Existenz für den Ältesten ein Grund sie zu beseitigen. Andersartigkeit ist ein Grund für Krieg und Amy ein Störfaktor. Doch Junior widersetzt sich und ergreift Partei für Amy's Leben, die erst langsam begreift, dass ihr Leben vielleicht schon vorbei sein kann, wenn auch ihre Eltern endlich aufgetaut werden.


    Die ersten hundertzwanzig Seiten waren ein fast schon unverständlicher Informationsbrei, der sich zwischen Amy und Junior abgewechselt hat. Revis schreibt jedes Kapitel abwechselnd aus den beiden Perspektiven und zeigt dem Leser zwei Seiten einer Medaille. Zwei verschiedene Charaktere, die völlig verschiedene Dinge kennen, was es mir schwer gemacht hat das Gesamtbild sofort einordnen zu können.

    Die Geschichte startet mit Amy und ihren Eltern, die sich einfrieren lassen. Wieso sie diese Qualen auf sich nehmen wurde erst nach einigen Seiten später klar. Wieso Amy ihre Eltern auf diese Reise begleitet und ihr ganzes Leben zurück lässt, kann man nur vermuten.

    Und dann ist da noch Junior, der nach seinem Posten benannt ist, dem seine Herkunft unbekannt ist und der irgendwann mal die Godspeed anführen soll. Der Älteste muss ihn alles lehren, was er weiß, aber die ganze Geschichte ist recht verworren. Wirklich bekannt ist nur ihr Ziel: Die Zentauri-Erde. Die Godspeed soll sie in dreihundertfünfzig Jahren dort hinbringen und das Schiff wird von allen möglichen Menschen "bewohnt". Bauern, Versorgern, Technikern, Wissenschaftlern, Künstlern - alle leben völlig normal vor sich hin und gehen ihren Jobs nach.

    Am besten hat mir Harley gefallen, ein Künstler und bester Freund von Junior, der als Verrückt eingestuft ist und irgendwie traurig rüberkommt. Er ist für Amy eine große Stütze und egal wo er aufgetaucht ist, hatte ich immer das Gefühl ein bisschen mehr durchblicken zu können. Für so manche Szene war er die perfekte Stütze oder das passende, lebende Beispiel. Ihn werde ich auf jeden Fall vermissen, denn er hat der Geschichte etwas frisches verliehen. Wo Amy und Junior aufgeschmissen waren, hat er einfach nur geschnaubt und gelächelt - so einen Charakter braucht jedes Buch!


    Die Betrachtungen, die man als Leser durch Amy und Junior von der Godspeed bekommt, sind schon deshalb hilfreich, weil man weiß, dass man in dem ganzen Chaos nicht alleine ist.


    Als Leser zu verstehen, dass man seit der ersten Seite auf dem Raumschiff sein muss, ist für mich absolut unmöglich gewesen, schließlich ist Amy nicht umsonst anders! Wie ist sie auf das Raumschiff gekommen und wieso denkt Junior, dass sie immer noch fliegen?

    Ich habe es absolut nicht verstanden. Und dann fing die Story endlich an und ich habe gar nicht weiter nachgedacht - was sehr hilfreich war!


    Ich habe mich ein wenig auf anderen Blogs umgesehen, die das Buch als Dystopie und Science Fiction einstufen - beides ist irgendwie zutreffend, auch wenn ich finde, dass hier die Science Fiction ein wenig mehr zu sagen hat.


    Diese Rezension fällt mir sehr schwer, da ich einfach nicht das Gefühl habe wirklich alles verstanden zu haben. Die Autorin erzählt hier eine Geschichte voller Führungszweifel, verschiedener Welten und einer Zukunft, die Angst macht und gleichzeitig fasziniert. Die Charaktere nehmen den Leser sehr schnell für sich ein und es fällt leichter der Geschichte zu folgen, weil man mit Amy und Junior zwei Personen folgen kann, die selbst nach Antworten auf so viele Fragen sind.

    Da "Godspeed - Die Reise beginnt" ein Trilogie-Auftakt ist, hat das Ende einige Wendungen zu bieten, die nach der Fortsetzung schreien und mich einfach sprachlos gemacht haben. 

    Fazit:

    Beth Revis hat eine gleichzeitig verwirrende und einnehmende Geschichte geschrieben, bei der ich gar nicht gemerkt habe wie schnell die Seiten an mir vorbeigeflogen sind. Startschwierigkeiten hatte ich nur auf den ersten hundertzwanzig Seiten, danach wurde ich so von dieser bedrückenden Athmosphäre gepackt und wollte mit den Hauptprotagonisten Amy und Junior begierig hinter die Geheimnisse der Godspeed kommen, dass ich weniger an das gedacht habe, was mein Verstand nicht begreifen konnte.
    Aufwühlend und geheimnisvoll schwebt man als Leser durch ein Buch, dessen wirklicher Mittelpunkt ein Raumschiff ist, das mehr zu erzählen hat, als die Charaktere und Leser verarbeiten können, und dennoch wenig von sich preis gibt.
    Ich möchte eigentlich gar nicht weiter nachdenken, sondern sofort weiterlesen!

    Auffühlend und spannend mit genügend Drama, packt "Godspeed - Die Reise beginnt" den Leser und nimmt ihn mit zu einem geheimnisvollen Trilogie-Auftakt!

  13. Cover des Buches Ich bin die Angst (ISBN: 9783404170784)
    Ethan Cross

    Ich bin die Angst

    (601)
    Aktuelle Rezension von: Juliaspathway

    Ein «Anarchist», Ein «Prophet» & der berüchtigtste Serienkiller der Gegenwart. Eine Geschichte voller Grössenwahnsinn, psychischen Abgründen und Kindheitstraumata. Auch in diesem Fall wird von Marcus Williams und seinem Team der Shepherd Organization alles abverlangt. 


    🔸️🔸️🔸️


    Ehrlicherweise weiss ich höchstwahrscheinlich nur noch etwa 5% vom Band 1 und vielleicht hatte ich deshalb meine liebe Mühe, in die Geschichte zu finden. Obwohl viel erklärt, beschrieben und ausgeführt wird – über Städte, die ich so oder so nicht kenne, über technische Gegebenheiten, die ich auch nach der Erklärung nicht verstehen werde – zieht die Story im letzten Drittel an, die Schwere verfliegt & wird durch Spannung ersetzt. Die Entwicklung der Geschichte und der Protagonisten fesselten mich dann doch so sehr, dass ich das Buch nur schwer aus den Händen legen konnte. 

     

    Der Protagonist Marcus Williams ist eine gebrochene Seele mit einem ausgeprägten Messias-Komplex. Eine Tatsache, die mich dann doch zwischendurch geärgert hat. 😬


    In der gesamten Geschichte nimmt Francis nur eine Nebenrolle ein, nur um zum Schluss einen bombastischen Auftritt hinzulegen, welcher seinesgleichen sucht. Die Vorfreude auf den Band 3 «Ich bin der Schmerz» ist danach auf jedenfall gross. 😎

  14. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

    (1.266)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Eine Frau wird tot auf einer Kuhweide gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten. Dort angekommen, finden die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger die eingeschweißte Hand eines Menschen. Kurze Zeit später wird erneut eine Leiche gefunden. Wie hängen Menschen, die sich scheinbar nicht gekannt haben, zusammen? Und können die Ermittler den "Owner" stoppen ehe es weitere Tote gibt? Beatrice Kaspary gerät selbst in das Visier des Täters, woher kennt er ihre Vorgeschichte?

    Der Auftakt der Reihe ist vielversprechend mit ein wenig Luft nach oben. Es war mir teilweise ein wenig zu viel abseits der Morde los. Die Ermittlerin hat auch als geschiedene Mutter einige Baustellen zu meistern. Doch das hat teilweise etwas von den Fällen abgelenkt. Lange habe ich auch gerätselt, wer der Täter sein kann und was sein Motiv ist. Die Komponente "Geocaching" mit all den geläufigen Abkürzungen und Erklärungen war für mich sehr gut eingebaut und macht direkt Lust es selbst noch einmal auszuprobieren. 

    Das Ende war für mich traurig und absolut schlüssig. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe (Blinde Vögel habe ich vor einiger Zeit schon einmal gelesen)

  15. Cover des Buches Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst. (ISBN: 9783596705948)
    Arno Strobel

    Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.

    (765)
    Aktuelle Rezension von: Ceco388

    „Die App“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und ich kann sagen: Es wird definitiv nicht das letzte sein! Von der ersten Seite an hat mich die Handlung gepackt. Die Spannung ist konstant hoch, und das ständige Miträtseln, wer hinter den Ereignissen steckt und welche Wendungen noch auf mich warten, hat mich komplett in den Bann gezogen.

    Besonders begeistert hat mich der fesselnde Schreibstil..Ein besonderes Highlight sind die kursiven Kapitel – eine geniale Idee, die der Geschichte eine zusätzliche Dimension verleiht, ohne dass ich hier verraten möchte, was genau es damit auf sich hat.

    Alles in allem war „Die App“ ein packendes Leseerlebnis, das mir Lust auf mehr Werke von Arno Strobel gemacht hat. Ich freue mich schon, bald ein weiteres seiner Bücher zur Hand zu nehmen!

  16. Cover des Buches Das andere Kind (ISBN: 9783734107931)
    Charlotte Link

    Das andere Kind

    (770)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln, doch dann geschieht ein ähnlicher Mord. Und die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond versucht krampfhaft eine Verbindung zwischen den beiden Opfern herzustellen, was jedoch kaum gelingt. Außerdem verbeißt sie sich zu sehr an das Zerwürfnis innerhalb der Familie der Toten. Zu spät erkennt sie, dass ganz andere Ursachen der Auslöser war und sie tief graben muss um hinter alles zu kommen, bis weit in die Vergangenheit hinein sogar soweit bis in die Jahre des zweiten Weltkrieges. 

    Es ist ein sehr spannender Krimi, mit vielen Strängen, die geschickt miteinander verwoben sind. Als Leser wird man bis fasst zum Ende hin, immer hin und her geleitet wer wohl der Täter sein könnte, man tappt genauso wie die Polizei im Dunkeln, was das mit Rätzeln sehr interessant macht und eventuell zu schlaflosen Nächten führen kann. Es hat eine sehr große Sog-Wirkung, ich konnte es kaum aus der Hand legen, bei den ganzen aufregenden Szenen und den vielen Geheimnissen, die erst nach und nach erzählt werden. Sehr bildhaft geschrieben, so dass man doch am Abend selber schaut ob alle Türen verschlossen sind.

  17. Cover des Buches Meeresflüstern (ISBN: 9783570402214)
    Patricia Schröder

    Meeresflüstern

    (606)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Bereits nach den ersten Kapiteln habe ich überlegt, das Buch abzubrechen. Da die Geschichte so verlockend war, habe ich weitergelesen. Noch immer bin ich mir unsicher, ob es sich gelohnt hat.


    Die Geschichte

    Die Storyline an sich find ich klasse. Dies Mysterien, Meerwesen, eine Fremde auf einer kleinen Insel und ein Mord. Klingt eigentlich ziemlich verlockend. Stellenweise war es wirklich spannend und ich wollte wissen, wie es weitergeht, aber leider hat mich die Umsetzung der Geschichte teilweise abgeschreckt. Dies lag vor allem an der Ausarbeitung der Charaktere. 


    Die Charaktere

    Elodie hat für mich keinen Sinn ergeben. Sie hat große Angst vor dem Wasser. Und um den Tod ihres Vaters zu verarbeiten, fährt sie auf eine Insel? Das war der erste Punkt, der mich gestört hat. Aber gut, ihre Großtante lebt dort, also drücke ich ein Auge zu. Dann fährt Ruby sie fast um und plötzlich sind sie beste Freundinnen, nachdem sie drei Sätze über das Hinterteil einer anderen Person gewechselt haben. Generell ging mir die Entwicklung von Beziehungen in diesem Buch einfach viel zu schnell. Besonders bei ersten Begegnungen waren es oft sehr unangenehme Konversationen, die sehr unrealistisch waren. 

    ACHTUNG SPOILER
    Auch verstehe ich nicht, warum die ersten zwei Kapitel noch auf Frederick herumgehackt wird, dann 200 Seiten lang eine Liebesgeschichte mit Cyril aufgebaut wird und sie sich dann nach zwei Sekunden in Gordian verliebt. Das war für mich einfach nicht nachvollziehbar.

    Auch können sich Elodie und Gordian anfangs nicht küssen, weil...? Ja das wird irgendwie gar nicht aufgelöst. Als sie es dann doch tun, spuckt (?) Gordian ihr aufs Shirt. Jedenfalls ist es dann nass. Am Ende des Buches können sie sich aber plötzlich ohne Probleme küssen. So ganz verstanden habe ich das nicht.

    SPOILER ENDE


    Der Schreibstil

    An sich finde ich den Schreibstil gut. Man wird förmlich in die Welt hineingezogen und kann sich alles gut vorstellen. Allerdings waren die Konversationen zwischen den Charakteren so unangenehm, dass sie mich komplett aus dem Lesefluss gerrissen haben. 


    Fazit

    Eine Geschichte mit viel Potenzial, aber mangelnder Umsetzung, besonders bei den Charakteren und der Entwicklung der Geschichte. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen und würde sich auch nicht weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3) (ISBN: 9783548061733)
    Nele Neuhaus

    Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)

    (775)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Tiefe Wunden ist ein solider Kriminalroman aus der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Wie gewohnt schreibt Nele Neuhaus flüssig und detailreich, wodurch sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Der Fall selbst war spannend aufgebaut, konnte mich aber nicht vollkommen fesseln. Einige Wendungen wirkten vorhersehbar, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb etwas aus.


    Trotzdem überzeugt das Buch mit einer gut konstruierten Ermittlungsarbeit und authentischen Figuren. Besonders Fans der Reihe werden hier auf ihre Kosten kommen, auch wenn es für mich persönlich kein Highlight war. Insgesamt ein gutes, solides Buch – lesenswert, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.


  19. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelskuss (ISBN: 9783802582745)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelskuss

    (876)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie

    Da mich die Gestaltwandler-Serie schon in ihren Bann gezogen hat, musste ich natürlich auch die Gilde der Jäger-Reihe lesen! Und ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht! Sie war fantastisch!

    Elena Deveraux ist eine geborene Jägerin, welche sich auf die jagt nach vertragsbrüchigen Vampiren macht, welche von ihren Erschaffern - den Engeln - entfliehen möchten.

    Nun erhält Elena einen neuen Auftrag. Und zwar vom Erzengel Raphael persönlich! Sie soll den Erzengel Uram aufspüren, welcher der Blutgier erliegt und somit dutzende und mehr Menschen auf dem Gewissen hat.

    Beide Personen sind sehr starke Charaktere und auch eigensinnig.

    Ist bei Raphael irgendwie auch zu erwarten, denn er ist einer der 10 Erzengeln, welche existieren. Er ist atemberaubend sexy ;) , mehr als arrogant, kalt und grausam.

    Doch auch diese Eigenschaften findet Elena unglaublich anziehend, ihr Geist schreit immerzu sie soll sich davonmachen, doch ihr Körper lässt sie im Stich und bald weiß sich Elena nicht mehr wie sie sich behaupten soll.

    Doch sie ist eine sture und starke Kriegerin, welche sich nicht so leicht geschlagen gibt und doch mit ihrem kostbaren Leben sehr leichtfertig in der Nähe von Raphael umgeht....

    Beide Charaktere haben mich voll umgehauen und ich finde das diese beiden wirklich toll miteinander harmonieren, da Elena sehr gut mit Raphaels Wut und Distanziertheit umgehen kann. Die erotische Spannung kommt auch nicht zu kurz....

    Raphael wirkt durch Elena auch wieder menschlicher, was nur gut sein kann, denn sonst würde er sicherlich ein noch grausamer und rücksichtsloserer Erzengel werden als er eh schon ist...

    Neben der Hauptstory gibt es noch kleinere Nebengeschichten. Man erfährt, dass Elena eine schreckliche Kindheit hinter sich hat, welche sie niemanden anvertraut hat und welche sie auch jetzt noch verfolgt.

    Es gibt auch viele Nebenpersonen, wie Elenas beste Freundin, die Gildedirektorin Sara mit ihrem Ehemann und Kind. Auch jede Menge andere Jäger.

    Man lernt ein paar von "Raphaels Sieben", seine Elitegarde, kennen. Wie Dmitri (ein grausamer Vampir, dem es Spaß macht Schmerzen zuzufügen und welcher auch mit Elena "spielen" möchte) und vor allem Illium - ein blaugeflügelter Engel, welcher sich gerne einen Spaß daraus macht andere zu "veräppeln" und immer Blödsinn macht, doch der blitzschnell und ein sehr guter Kämpfer ist. Ihr werdet ihn mögen, das verspreche ich!

    Wie dem auch sei, mich hat die Geschichte einfach umgehauen! Ich konnte sie nicht mehr aus der Hand legen. Man ist sofort mitten ins Geschehen eingestiegen und hat sich sofort ausgekannt.

    Es war flüssig und stimmig. Total spannend und fesselnd habe ich Seite um Seite gelesen und habe mich mit jedem neuen Satz in das Buch verliebt!

    Einfach toll! Unbedingt lesen!!!

  20. Cover des Buches Good Girl, Bad Blood (ISBN: 9783846602461)
    Holly Jackson

    Good Girl, Bad Blood

    (318)
    Aktuelle Rezension von: melsbooktalk

    📚 Good Girl, Bad Blood - Holly Jackson

     (A Good Girl's Guide to Murder, Band 2)


    📖 Worum geht es

    Eigentlich hatte Pip versprochen, nach dem abgeschlossenen Schulprojekt und der Aufklärung des Mordes an Andie Bell mit dem Ermitteln aufzuhören. Schließlich hatte sie mit dem Fall nicht nur sich selbst in Gefahr gebracht. Doch dann verschwindet Jamie Reynolds, ein Bekannter aus ihrer Nachbarschaft, plötzlich spurlos. Als sein Bruder Pip um Hilfe bittet, kann sie einfach nicht widerstehen und beginnt erneut, Nachforschungen anzustellen.

    🌿 Atmosphäre und Schreibstil

    Wie schon im ersten Band konnte mich Holly Jackson auch diesmal mit einigen unerwarteten Wendungen überraschen. Die Geschichte liest sich flüssig und bleibt durchgehend spannend. Mit jedem Band lerne ich Little Kilton ein wenig mehr kennen. 

    ❤️ Was mich überzeugt hat

    Die Ermittlungsarbeit hat mich sogar noch etwas mehr gefesselt als im Auftaktband, und irgendwie hat sich alles etwas runder angefühlt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Protagonisten nun bereits kenne und der Interviewanteil dieses Mal etwas kürzer ausfällt.

    🤔 Was mir weniger gefallen hat

    Die Aufarbeitung des vorherigen Falls hätte zu Beginn des Buches für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen können. Auch die Auflösung des neuen Falls fand ich ein wenig „kurios“. Meinen Lesespaß hat das allerdings nicht gemindert, dafür war ich einfach viel zu neugierig, wie die Geschichte endet. 😅

    🍂  Nachklang

    „Good Girl, Bad Blood“ endet zwar mit einem abgeschlossenen Vermisstenfall, lässt aber trotzdem noch einige Dinge offen. Ich bin gespannt, ob diese im dritten Teil noch eine Rolle spielen werden.

    Ein kleiner Reminder an alle, den ich nach dem Beenden des Buches unbedingt loswerden möchte:

    Macht euch von Menschen und Dingen immer euer eigenes Bild und verlasst euch nicht blind auf die  Meinung anderer. 😘




  21. Cover des Buches Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10) (ISBN: 9783548291918)
    Chris Carter

    Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)

    (396)
    Aktuelle Rezension von: SBA

    „Jagd auf die Bestie“ knüpft nahtlos an die vorherigen Bände der Reihe an und liefert erneut genau das, was man von Chris Carter erwartet: kompromisslose Spannung, brutale Details und einen konstant hohen Erzählrhythmus. Auch dieser. Carter versteht es wie kaum ein anderer, eine düstere Atmosphäre aufzubauen und seine Figuren in extreme Situationen zu treiben.

    Allerdings merkt man nach mittlerweile zehn Bänden deutlich, dass sich sein Schreibstil und der grundsätzliche Aufbau der Geschichten kaum verändert haben. Für Leserinnen und Leser, die die gesamte Reihe kennen, wirkt die Handlung daher stellenweise vorhersehbar. Die vertrauten Muster – rasantes Tempo, grausame Täterprofile, Cliffhanger – funktionieren zwar weiterhin, überraschen aber weniger als früher.

    Trotz dieser leichten Abnutzung bleibt die Reihe für mich fesselnd. Carter liefert solide Thrillerkost, die zuverlässig unterhält und immer wieder für Gänsehaut sorgt. Auch wenn ich zwischendurch etwas Abwechslung in Form anderer, gerne auch etwas „schräger“ Thriller brauche, werde ich die kommenden Bände definitiv weiterlesen. Die Mischung aus Tempo, Härte und psychologischer Tiefe macht einfach süchtig.

  22. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492281591)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

    (530)
    Aktuelle Rezension von: Rabea

     Das Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.

    Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.

    Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.

    Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.




  23. Cover des Buches Die Schatten von London (ISBN: 9783570309438)
    Maureen Johnson

    Die Schatten von London

    (418)
    Aktuelle Rezension von: welt_des_lesens_

    Zum Inhalt:

    Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...


    Kennt ihr das, wenn ihr von einem Buch einfach völlig andere Vorstellungen habt? Genau das ist mir in diesem Fall passiert aber fangen wir mal von vorne an 😁


    Charaktere:

    Rory ist eine ziemlich coole Socke. Sie ist ehrlich, authentisch, ein bisschen abgedroschen und vor allem eines : Unfassbar witzig. Ich hab teils echt Tränen gelacht 😁 


    Ich hab sie auf Anhieb ins Herz geschlossen. Da die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählt wird, hat man sie als Charakter auch sehr gut kennengelernt, was mir super gefallen hat. 


    Setting:

    Ein Internat mitten in London mit allem was das Herz begehrt: Einer altehrwürdigen Bücherei, den klassischen Schuluniformen, Hockey und natürlich vielen Legenden und Mythen. Genau das Setting hat es mir an dem Buch so angetan. Es hat sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen. Gemeinsam mit Rory ihr neues Umfeld und die Geheimnisse Londons zu erkunden war genau das, was ich im dem Moment brauchte 🥰


    Schreibstil:

    Maureen Johnsons Schreibstil ist flüssig und man gleitet förmlich durch die Geschichte. Die  500 Seiten haben sich echt schnell weggelesen. Auch ihr Humor ist einfach grandios, was ein riesiger Pluspunkt für mich ist 😁


    Plot:

    Joa jetzt kommen wir zu dem "negativen" 😅

    Als ich gelesen habe: London, Internat, Jack the Ripper etc. hatte ich einfach eine völlig andere Vorstellung dessen, wie sich die Geschehnisse entwickeln würden. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht allzu viel genaueres sagen. Aber im großen und ganzen geht es ab ca Seite 250 sehr in eine abwegige Richtung, die meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Die ganze Thematik dahinter interessiert mich einfach leider nicht 😅 aber die Autorin hat sich das als ihr Thema für die Buchreihe ausgesucht und das ist natürlich völlig in Ordnung. Nur ich werde es dadurch bei diesem Band belassen, auch wenn wir der Rest sehr gut gefallen hat. 


    Aber naja, die Handlung ist ja immer noch das ausschlaggebende Kriterium 😅


    Trotzdem sehr gut gemeinte 4 / 5 ⭐


  24. Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
    Dan Wells

    Ich bin kein Serienkiller

    (689)
    Aktuelle Rezension von: ImmersivBuchreihe

    Ich bin kein Serienkiller hat mich wirklich überrascht – vor allem, weil ich komplett ohne Erwartungen reingegangen bin.

    Ich mag grundsätzlich Geschichten über Serienmörder, aber hier hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung in eine Richtung entwickelt, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.

    Der Spannungsaufbau funktioniert richtig gut, weil man lange nicht genau weiß, worauf alles hinausläuft.

    Für mich ein ungewöhnlicher und sehr gelungener Einstieg, der vor allem durch seine Unvorhersehbarkeit im Kopf bleibt.

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