Bücher mit dem Tag "mordfall"
178 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(982)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelGlücklicherweise gehöre ich zu den vermutlich gefühlt letzten 5 fantasy-lesenden Wesen, die sich erst kürzlich an die Bücher von Sarah J. Maas herangewagt haben. Denn während jetzt alle begierig auf ACOTAR 6 warten, steht mir noch die Reise nach Crescent City bevor.
Bis ungefähr Seite 300 habe ich mich ziemlich verloren gefühlt: Keinen blassen Schimmer, wen ich wo einordnen muss und was hier genau wie funktioniert. Das hat mich masslos überfordert und gleichzeitig war ich enttäuscht, weil keine wirkliche Handlung da war. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich die Charaktere dieser Reihe bisher am wenigsten abholen. Ich musste mich beinahe zwingen, weiterzulesen - was sich zu 100% gelohnt hat.
Hat man diesen elendig langen und trägen Vorspann erst einmal überwunden, kommt Fahrt auf. Die Geschichte hat mich Seite für Seite ein Stückchen mehr gepackt und die Kapitellänge fühlte sich dadurch auch angenehmer an. Im letzten Drittel angekommen, wusste ich kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die unerwarteten Twists haben mich nacheinander fein säuberlich aus der Bahn gepfeffert, inklusive kleinem aber heftigem Tränenausbruch - wer also wie ich eher nahe am Wasser gebaut ist, sollte Taschentücher bereitlegen.
Wenn zu Beginn auch etwas mühsam, entfaltet sich hier nach und nach etwas gewaltiges und ich bin unheimlich neugierig, was mich in Band 2 alles erwartet!
- Paula Hawkins
The Girl on the Train (English Edition)
(736)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRachel fährt jeden Tag mit dem Zug. Sie lebt in London und im Zug kann sie gut nach draußen sehen und fährt an schönen Häusern, tollen Gärten und glücklichen Paaren und Familien vorbei. Aber dann beobachtet sie etwas komisches. Ein Paar scheint Probleme zu haben und eine schöne Frau steht mit einem anderen Mann auf dem Balkon. Was geht hier vor sich? Was passiert in der vermeindlichen Idylle? Rachel ist alarmiert und fängt an Nachforschungen anzustellen und kommt doch etwas ganz furchtbarem auf die Spur, nämlich sich selbst und ihrer eigenen Geschichte. Das Buch packt einen von der ersten Seite an und jede weitere Angabe würde das Lesevergnügen und den Spannungsbogen vermiesen.
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski
»Das drucken Sie aber nicht!«
(494)Aktuelle Rezension von: Trishen77Ich zitiere eigentlich gern in Rezensionen, hab es aber in diese Rezension sein lassen, weil: es gäbe einfach zu viele potenzielle Kandidaten.
Soll ich Fritz J. Raddatz über die hostiendünne Breite einer verbliebenen Freundschaften resümieren lassen, was gleichsam traurig und lustig wäre, oder doch lieber was Schönes von André Heller oder was sattsam Dunkles von Wolf Biermann nehmen? Soll ich ein schlüpfriges Zitat nehmen, um die voyeuristischen Leser*innen anzulocken oder lieber ein hochphilosophisches, um dem Esprit des Titels und der Aufmachung die nötige Tiefe an die Seite zu stellen?
Ich muss es wohl dabei belassen, zu sagen: von allem ist hier was dabei. Das ist keine Übertreibung, keine Überhöhung, es ist wirklich (was auch mich ein klein wenig überraschte) ein ungemein reichhaltiges Buch und nicht nur eine belanglose Plauderstundenaufzeichnung, mit Exhibitionismus-Einlagen, reißerischen Tendenzen und Fremdschäm-Freuden (so manches Buch mit Gesprächen ist halt nur das).
Es gibt viele zutiefst menschliche, existenzielle Aussagen, oft behutsam aufgegriffen und weiterverfolgt. Der Interviewer ist natürlich indiskret, aber meist auf eine unverrohte und nahbare Art und Weise. Für die besten Interviewmomente bei Michaelsen gilt daher dasselbe wie für die schönsten Gespräche von André Müller: nur Schweigen wäre schöner. - Simon Beckett
Totenfang
(777)Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfeeHaha, mein A...Acount sagte mir gerade , dass ich dieses Buch 2016 gekauft habe. Es schlummerte also sage und schreibe 10 Jahre auf meinem SuB. Asche auf mein Haupt, das hat David Hunter nicht verdient. Ich habe sofort wieder hineingefunden in das Leben von David Hunter, forensischer Anthropologe, momentan beruflich eher glücklos, da ausgebootet bei der Polizei. Gott sei Dank setzt ihn ein Anruf der Polizei von Essex wieder in ein Boot :). Der Fall ist klasse beschrieben, immer wieder gibt es neue Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Ich fand die Mischung aus Spannung durch die Ermittlungen und den Ruhephasen im einsamen Landstrich des Backwater Estuary sehr gelungen. Auch die Menschen um Hunter herum sind gut beschrieben und so angelegt, dass man wenig aus ihnen lesen kann. Es gibt eindeutige Sympathieträger und wiederum ziemliche Kotzbrocken, das macht das Buch recht kurzweilig, zumal man immer miträtseln darf, wer denn nun die Tatperson sein könnte. Klasse!
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie
(1.013)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinLockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein unglaublich tolles Buch und ein starker Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Ich habe zuvor bereits die Netflix-Serie gesehen, war aber trotzdem begeistert, wie gut die Buchvorlage funktioniert und in vielen Punkten sogar noch intensiver wirkt.
Die Welt, in der London seit Jahrzehnten von einer Geisterepidemie heimgesucht wird, ist originell und düster, ohne zu überfordern. Die Idee, dass nur Kinder und Jugendliche Geister wahrnehmen und bekämpfen können, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik und hebt sie klar von anderen Fantasy- und Gruselgeschichten ab.
Besonders überzeugt haben mich die Charaktere. Sie wirken sehr echt, lebendig und haben klare Persönlichkeiten. Anthony Lockwood ist charismatisch, geheimnisvoll und nicht ohne Schattenseiten, während Lucy als Erzählerin klug, mutig und reflektiert ist. Auch das Zusammenspiel im Team fühlt sich glaubwürdig an und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Der Grusel ist atmosphärisch und spannend, aber nie effekthascherisch. Es gibt viele unheimliche Momente, die echte Gänsehaut erzeugen, ohne dass es zu brutal wird. Gleichzeitig bleibt genug Humor und Leichtigkeit, um das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr gut zugänglich zu machen.
Obwohl ich die Serie bereits kannte, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht, da die Geschichte im Buch noch mehr Tiefe bekommt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, die Reihe weiterzulesen.
Fazit:
Ein spannender, gruseliger und zugleich humorvoller Fantasyroman mit starken Figuren und einer frischen Idee. Perfekt für alle, die Geistergeschichten mit Herz und Köpfchen mögen. - Alice Sebold
In meinem Himmel
(819)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDer Schreibstil ist grandios. Ich war von der ersten Seite verliebt in das Buch. Ich habe den Film bereits davor gesehen.
Das Buch ist aus einer etwas anderen Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Susi. Susi ist aber kein gewöhnliches Mädchen, sondern sie ist ein Mordopfer und wir erleben alles aus der Sicht ihres Himmels.
Das Buch ist emotional und sehr berührend. Der Spannungsbogen ist angenehm. Die Charakterentwicklung ist großartig.
Ich habe absolut keine Kritik an dem Buch und liebe alles daran. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.
- Jilliane Hoffman
Mädchenfänger
(1.031)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabIch bin ja im Moment dabei meine alten Bücher vom Kindle aufzuarbeiten. Ich bin echt erstaunt wie wenig Erinnerungen ich teilweise an die Bücher habe die ich bisher gelesen habe. Aber an Jilliane Hoffmann erinnere ich mich noch sehr gut.
Lainey ist im Glück, der gutaussehende Zach möchte sich mit ihr treffen. Auch wenn die beiden sich nur online kennen, sie für die 13. jährige sofort klar, das ist die große Liebe. Doch als Lainey nach dem Date nicht zurückkehrt ist schnell klar, hier stimmt etwas nicht.
Jilliane Hoffmann war einer meiner ersten Krimi Autoren die ich gelesen habe. Sie ist schonungslos, grausam aber eben auch brillant. Ich muss zugeben das die Story hier nicht gleich von null auf hundert startet. Am Anfang zieht sich das ganze doch recht lang. Wer aber durchhält wird mir einem erbarmungslosen spannenden Krimi belohnt der bis zur letzten Seite einem den Atem raubt! Sicher nichts für schwache Nerven, doch das Thema im Buch ist so aktuell wie noch nie! Obwohl das Buch doch schon einige Jahre alt ist, spielen das Internet, dating im Internet und Perversion eine große Rolle! Genau das was Lainey passiert, könnte heute quasi jeden jugendlichen Menschen treffen. Besonders gruselig ist auch die Sichtweise des Mörders. Seine Gedanken und Ideen nehmen ebenfalls eine große Rolle im Buch ein, gruselig aber auch spannend! Auch beim zweiten Mal lesen hat mich das Buch begeisterter und mich schockiert zurück gelassen!
- Vera Buck
Runas Schweigen
(232)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEigentlich hat mich dieses Buch nie wirklich interessiert, bis es dieses dann als Mängelexemplar zu kaufen gab und die Buchkaufsucht zugeschlagen hat. Kein Wunder, dass es deshalb auch so lange ungelesen im Regal stand. Nun war es aber Zeit für die Lektüre dieses doch schon besonderen Werkes, welches ich einerseits schon interessant und streckenweise recht spannend fand, welches aber gerade am Anfang leider lange brauchte, um in Fahrt zu kommen und auch ansonsten einige Dinge an sich hatte, die mir nicht so gut gefallen haben.
Man begibt sich mit diesem Roman ins Paris des Jahres 1884, wo der junge Medizinstudent Jori versucht, Heilung für seine heimliche Liebe Pauline zu finden. Ihn begleitet man dann auch größtenteils durch die Geschichte, wobei es sehr medizinisch wird, aber nicht so, wie wir es heute kennen, sondern teilweise auf sehr makabere, teils schon bösartige Weise. Gerade Dr. Charcot war dabei ein Beispiel für Machtgehabe und fehlende Liebe für den Mitmenschen, was mich extrem sauer und traurig gemacht hat, zumal der Roman sich sehr an der Realität entlang schlängelt. Vieles, was man hier erfährt, gab es zu dieser Zeit wirklich und obwohl ich davon bereits wusste, hat es mich teilweise sprachlos gemacht.
Jori ist dabei ein Charakter, von dem ich nicht so richtig wusste, was ich von ihm halten soll. Einerseits will er unbedingt Pauline retten, will wirklich heilen und scheint eigentlich kein schlechter Kerl zu sein. Andererseits scheint er manchmal etwas schwer von Begriff und macht vieles mit, was er eigentlich nicht tun sollte. Dennoch zeigt er wenigstens ein Gewissen und im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter. Auch zu Runa entwickelt er eine fast schon liebevolle Beziehung.
Doch wer denkt, dass Jori, der eigentlich Johann Richard Hell heißt, die einzige wichtige Person in diesem Buch ist, der täuscht sich, denn dieses wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, allesamt aus der personellen Sicht, bis auf einen Fall, was im Endeffekt eine tiefere Bedeutung hat. Aber kommen wir erst einmal zu den anderen Charakteren.
Da ist zum Beispiel der ehemalige Polizist Lecoq, der sich selbst als Verbrecher betitelt, aber durch einen alten Bekannten auf einen Fall angesetzt wird, der ihn, ohne, dass er es selbst merkt, immer mehr in die Machenschaften rund um Jori, die Salpêtrière und Runa verwickelt. Außerdem gibt es die beiden Kinder Isabelle und Frédéric, die sich mehr oder weniger mit Lecoq anfreunden und ihm helfen. Und dann ist da noch Maxime, der einzige Ich-Erzähler in diesem Buch, der mit der eigentlichen Geschichte gar nicht so viel zu tun hat, aber dennoch im Großen und Ganzen eine wichtige Rolle spielt. Hier will ich aber nicht zu viel verraten.
Am Wichtigsten ist aber die Figur, die hier im Mittelpunkt steht und das ist natürlich Runa selbst, von der man anfangs gar nicht allzu viel erfährt und die mehr wie ein großes Rätsel wirkt. Dieses Mädchen ist besonders, scheint aggressiv und unnahbar, redet nicht und interagiert auch nicht wirklich. Dafür aber gibt es an verschiedenen Orten mysteriöse Botschaften, welche nach und nach mehr und mehr Sinn ergeben und ein Stück weit erklären, warum Runa so ist, wie sie ist. Leider wird aber nie alles ganz aufgeklärt und es bleiben am Ende viele Fragen offen, was ich echt schade fand.
Alles in allem begann dieser Roman sehr langsam. Schon allein, bis Runa tatsächlich auftauchte, dauerte es um die hundert Seiten und selbst dann kam die Geschichte nur allmählich in Fahrt. Irgendwann wurde es allerdings echt spannend und ich habe auf eine allumfassende Auflösung hin gefiebert, was es mit Runa und ihrem Verhalten auf sich hat, was eben nicht so kam, wie erwartet. Dafür war das Buch aber wirklich gut geschrieben und bis auf das Medizinische und die französischen Namen ließ es sich flüssig lesen. Ob ich es empfehlen würde, kann ich aber nicht wirklich sagen, da es eben nicht schlecht war, mich aber auch nicht umgehauen hat. Dennoch wird die Geschichte sicher in meinem Kopf bleiben, weil sie doch recht einprägsam und besonders ist.
- Nele Neuhaus
Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)
(1.077)Aktuelle Rezension von: ZwischenzeilenNele Neuhaus habe ich als Krimi-Fan spät entdeckt, wohl auch, weil ich zum Taunus als Ort der Geschehnisse keine Verbindung habe. Angefangen habe ich mit ihrem letzten Buch, dann habe ich mich chronologisch zurückgelesen - ihr erstes Buch ist mein letztes Buch.
Handlung unterm Summenstrich: Ein Oberstaatsanwalt mit Ambitionen erschießt sich, eine hübsche Frau mit zweifelhaftem Ruf stürzt von einem Aussichtsturm. Oder? Selbstmord - oder Mord? Die hübsche Isabel hinterlässt etliche Liebhaber, eine kleine Tochter und einen netten Mann. Gearbeitet hat sie für ein Gestüt, das quasi das Sylt unter den hessischen Gestüten ist. Hier geht es nicht um Pferdeliebe, sondern ums Sehen und Gesehen werden, und schon schnell wird das Gestüt der Dreh- und Angelpunkt des Romans.
Wer Spaß an den "Desperate Housewifes" hatte, wird sich auch im Sumpf des Gestüts behaglich suhlen. Das klingt böse, aber es werfe diejenige den ersten Stein, die im Wartezimmer nicht nach der GALA greift, um sich mit Klatsch & Tratsch vorzüglich unterhalten zu lassen.
Und genau das gelingt dem Roman: eine sehr gute Unterhaltung. Selbst ich, die weder mit dem Taunus noch mit Gestüten viel am Hut hat, habe das Buch locker weggelesen. Dabei war es mir weniger wichtig, wer Isabel und den Staatsanwalt auf dem Gewissen hat, und mehr, was mit der kleinen Tochter passiert, ist sie doch die so ziemlich einzig Unschuldige im Labyrinth der Eitelkeiten, Eifersüchteleien und Machtspielchen.
Trotzdem gefallen mir die späteren Bücher besser. "Muttertag" ist ein Highlight, ebenso "Böser Wolf" und "Monster".
- Michael Robotham
Adrenalin
(451)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Adrenalin von Michael Robotham•
Dieses Buch war seit Langem wieder der erste Thriller, den ich gelesen habe und der mir wieder gezeigt hat, wie unglaublich gut dieses Genre eigentlich ist! Der Auftakt der Psychothriller-Reihe rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz konnte mich unglaublich doll begeistern und hat definitiv Eindruck bei mir hinterlassen!🔍
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, auch wenn es kein krasser Eyecatcher ist. Dennoch wirkt es mysteriös und passt gleichzeitig richtig gut zur Geschichte. Der Schreibstil von Michael Robotham ist wirklich besonders! Das Buch ist aus der Perspektive von Joe erzählt und alles wirkt unglaublich hautnah, greifbar und realistisch. Die Gedankengänge von Joe waren so spannend. Der Schreibstil hat einen total in diese Welt gezogen und nicht mehr losgelassen.
Joe ist wirklich ein spannender Protagonist, der einem irgendwie direkt sympathisch ist. Ich kann nicht sagen, dass ich Joes Handeln, besonders in Bezug auf seine Ehe und Familie, immer gutheißen konnte, aber grundsätzlich weiß dieser Mann, was er tut. Seine Fähigkeiten als Psychologe sind unglaublich spannend. Der Mann ist unfassbar intelligent, gerissen und steckt voller Überraschungen. Dass er Parkinson hat, fällt meistens gar nicht auf. Ich liebe seine Gedankengänge und wie er seine Patienten angeht und mit ihren Traumata umgeht. Trotz einiger Fehlhandlungen ist Joe ein bewundernswerter Charakter!
Ich habe seine Frau Julien und seine Tochter Charlie sehr ins Herz geschlossen. Charlie ist super lebensfroh und liebenswert und für Joe einfach alles, während Julien immer an Joes Seite ist und stets um ihn bemüht ist. Zudem war auch Elisa ein sehr interessanter Charakter, ebenso wie Vincent Ruiz. Ich konnte Ruiz wirklich sehr schwer einschätzen und mochte ihn zwischendurch überhaupt nicht für sein Handeln. Aber mit der Zeit hat man ihn besser verstanden und gemerkt, was wirklich dahinter steckt. Denn im Grunde hat auch Ruiz ein Herz und ist eigentlich ganz korrekt. Weniger mochte ich hingegen Joed Eltern und Jock. Es war teils super schwierige Charaktere. Allerdings kann man sagen, was man will, Joes Vater hat mich am Ende wirklich überrascht!
Vor diesem Buch hatte ich fast vergessen, wie gut Thriller wirklich sein können! Aber dieses Buch konnte ich von der ersten Sekunde an nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben das Setting in England und die düstere, mysteriöse Atmosphäre direkt zugesagt und für Lust nach Mehr gesorgt. Zumal der Einstieg in die Geschichte schon wirklich gut war und für einen klaren Einblick in Joes Arbeit gesorgt haben. Dass er als Psychologe, der nur zufällig in diese Mordermittlungen hineinrutscht, im Mittelpunkt der Geschichte steht, fand ich wirklich sehr spannend. Seine Perspektive zu lesen, hat schon gereicht, um einen intensiven Einblick zu bekommen. Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die Geschichte rund um die Morde, Bobby, die Vergangenheit dahinter und alles, was noch dazugehört! Was mit einem Mord an einer Krankenschwester begonnen hat, wurde zu einem riesigen Netz aus Verstrickungen, Rache, Kindheitstraumata und vielem mehr. Ich fand Bobbys Charakter von Anfang an sonderbar, aber dass so viel hinter dieser Figur stecken würde, habe ich nicht erwartet. Ich habe jedenfalls jede Sekunde mitgefiebert und vor allem mitgelitten, als Joe unschuldig in diese Geschichte mithineingezogen wurde. Sein Anteil an dieser langen Mordserie war jedenfalls sehr spannend! Gleichzeitig hatte ich Angst um ihn und seine Familie. Auch seine Beziehung zu Vincent Ruiz war ein interessanter Faktor, ebenso wie zu Elisa. Seine Ehe mit Julien fand ich sehr schwierig zu greifen. Dennoch hat man gemerkt, dass sie ihm wichtig war, ebenso wie Charlie! Am meisten mitgefiebert habe ich jedoch zum Ende hin. Die Geschichte hat sich sehr rasant in eine gefährliche Richtung entwickelt und den Leser sprachlos gemacht. Die Ereignisse am Ende waren krass, aber das Ende an sich richtig schön! Das war einfach ein verdientes Ende für Joe und seine Familie. Die Aufklärung der Morde war ebenfalls super spannend und viel größer, als anfangs gedacht.
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz definitiv 5 von 5 Sternen! Mich konnte die Geschichte rundum beeindrucken und für Lust auf mehr sorgen. Bin gespannt auf Band 2!
- Krystyna Kuhn
Das Tal. Das Spiel
(1.017)Aktuelle Rezension von: seelenseitenDie Reihe „Das Tal“ habe ich erstmals vor knapp 10 Jahren gelesen und seitdem regelmäßig rereaded.
„Das Tal“ hat mich damals zum Lesen gebracht und ist quasi schuld daran, dass mein Geldbeutel regelmäßig weint, wegen der hohen Ausgaben für neue Bücher.
Die Geschichte zieht einen bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann.
Es fängt gleich an, keine seitenlangen Erklärungen oder ähnliches, sondern man ist direkt in der Geschichte.
Die Fragen werden dann im Laufe der Geschichte erklärt und sorgen somit immer wieder für ein paar „Aha-Momente“ und Spannung.
Die Story selbst ist an keiner Stelle langweilig.
Das Tal birgt viele Geheimnisse und das Verschwinden von Angela Finder ergänzt die Haupthandlung perfekt.
Somit ist es dank der düsteren Umschreibung des Tals und der seltsamen Vorkommnissen im Tal nicht nur gruselig, sondern auch spannend.
Die Clique, die hier im Vordergrund steht, könnte gar nicht unterschiedlicher sein.
Die acht Studenten sind alle aus völlig unterschiedlichen Gründen im Tal gelandet und scheinen alle eine düstere Vergangenheit zu haben, die in den Folgeteilen noch thematisiert werden.
Ich kann die Reihe absolut jedem ans Herz legen, besonders jungen Lesern und Einsteigern in diesem Genre.
Für mich ist und bleibt diese Reihe meine absolute Alltime-Highlight-Reihe. - Stuart Turton
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
(380)Aktuelle Rezension von: Lilli33Viel zu verworren
Inhalt:
Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord aufklären. Dazu wacht er immer wieder in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag mit anderen Augen.
Meine Meinung:
Ich bin wirklich froh, dass dies nicht das erste Buch von Stuart Turton war, das ich gelesen habe. Denn sonst hätte ich garantiert kein weiteres in die Hand genommen, was sehr schade gewesen wäre, denn die später erschienen haben mir durchaus gut gefallen.
Die Idee dieses Romans ist zwar nicht schlecht, aber die Umsetzung konnte mich gar nicht begeistern. Die Handlung ist viel zu verworren, um ihr entspannt folgen zu können.
Dadurch dass immer wieder derselbe Tag beschrieben ist mit denselben Ereignissen, nur eben aus einer anderen Perspektive, kommt schnell Langeweile auf und es zieht sich wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel (von immerhin gut 600 Seiten) werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und es kommt Spannung auf.
Mehr als einmal war ich kurz davor abzubrechen. Ich habe mich zum Durchhalten gezwungen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe.
★★☆☆☆
- David Safier
Miss Merkel: Mord in der Uckermark
(267)Aktuelle Rezension von: phoenixfire8Angela Merkel ist in Rente. Und wie sie es ihrem geliebten Ehemann versprochen hat zieht sie mit ihrem Mann in eine Gegend, wo die Beiden ihren Lebensabend genießen möchten - Kleinfreudenstadt in der Uckermark. Zusammen mit ihrem Mops, ihrem Personenschützer und ihrem Ehemann versucht sich Angela in ihrem neuen ruhigen Leben zurecht zu finden. Aber irgendwie fehlt ihr etwas. Also dann plötzlich der Freiherr Philip von Baugenwitz tot aufgefunden wird und Angela fest an einen Mord glaubt, ist sie Feuer und Flamme. Sie wird diesen Fall lösen!
Ich wurde nach mir den ersten Sätzen fast schon süchtig nach diesem Roman! Angela Merkel wird keinesfalls in den Schmutz gezogen! Sie wird sehr respektvoll behandelt und doch so viel greiflicher und nahbarer dargestellt. Ich liebe die Kommunikation zwischen ihr und ihrem Mann! Die Vorleserin lässt diese Geschichte zum Leben erwachen. Wenn ich das Buch lesen sollte werde ich bestimmt ihre Stimme im Ohr haben. Es passt wie die Faust aufs Auge.
Ich habe das Hörbuch jetzt sogar schon öfters gehört. Es ist eine perfekte Mischung aus Komödie, Krimi und liebevoller Umgang.
- Agatha Christie
Mord im Orientexpress
(848)Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlogEs gibt glaube niemanden, der dieses Buch nicht kennt oder zumindest dem Inhalt bereits in der einen oder anderen Form begegnet ist 😊
Für mich ist es dennoch eines der liebsten Agatha Christie Romane!
Alles beginnt mit einer Reise im Orient Express, der diesmal so gut gefüllt ist, dass es nur noch schwerlich ist, Plätze zu erhalten. Dennoch bekommt Poirot aufgrund seiner Beziehungen einen Platz und darf mitreisen.
Die anderen Passagiere scheinen sich untereinander nicht zu kennen, oder vielleicht doch? Denn wer tötete Mr Ratchett und wer verschafft hier wem ein falsches Alibi?
In diesem Buch läuft Poirot zu einer höchstform auf und ist so charmant, wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben. Mit einem wichtigen Unterschied: er ist nicht so herablassend, wie zuvor und nimmt uns mit in seine Gedankenwelt.
Manche Passagen sind auch sehr witzig geschrieben, sodass wir hier nicht nur einmal von abartig hässlichen Kindern lesen dürfen, was mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hat.
Auch wenn ich den Ausgang der Geschichte bereits kannte, habe ich dennoch versucht mit zu rätseln, wer der oder die Täter sind. Zwei Personen haben es in meinen Kreis der Verdächtigen geschafft, aber leider bin ich an deren Verbindung gescheitert, warum beide miteinander den Mord geplant haben sollten.
Wobei das Motiv natürlich klar war.
Poirot zeigt sich in diesem Buch von seiner bislang menschlichsten Seite und bringt für die Geschichte der Mitreisenden sehr viel Mitgefühl auf, was ich sonst nicht in dieser Art von ihm gewohnt war. - Robert Galbraith
Weißer Tod
(154)Aktuelle Rezension von: berenikebonnerGalbraith/Rowling weiß genau, worauf die Leserschaft, vermutlich überwiegend weiblich, wartet: Wann klickt es zwischen den beiden Detektiven? Aber nein, wie stets hat mindestens einer von beiden zur Unzeit andere Tauben auf dem Dache. Und so wird die Erwartungshaltung weitergetragen zum nächsten Band: Wann denn endlich?
Der Fall, um den es geht, ist per se schon spannend genug. Erst als ein klein wenig ungewöhnliches Hintergrundwissen, über das kaum eine Leserin im Vorfeld verfügen dürfte, hinzugemixt wird, fallen die Puzzleteile plötzlich zusammen. Es bleibt spannend bis zum Schluss, auf beiden Ebenen. Der manchmal etwas ruhige Erzählstil mit genial wiedergegebenen emotionalen Zuständen vor allem von Robin und die tausend Leseseiten sind Genuss für mich, für ungeduldige Hau-ruck-Leser aber vielleicht nicht das Richtige.
Und wieder hat es geklappt: Ich warte auf den nächsten Band um Robin und Cormoran! - Joël Dicker
Das Verschwinden der Stephanie Mailer
(345)Aktuelle Rezension von: ElegantenkoIch kommte dieses Buch nicht zur Seite legen! So in gemütliches Buch, perfekt für den Herbst (aber auch für den Sommer!)! Die Geheimnisse der Vergangenheit kommen ans Licht, der Mörder gerät in Panik und irgendwann wird er wohl einen Fehler machen und entlarvt! Oder auch nicht?…
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Leser, der es liebt, die Geheimnisse der Charaktere zu enthüllen und jedes Detail im Kopf behalten zu müssen, denn jede Kleinigkeit könnte einen wichtigen Hinweis bedeuten!
- Jens Henrik Jensen
Oxen. Das erste Opfer
(307)Aktuelle Rezension von: LidenDNF nach 10%
Datum : 13.08.2025
Scandic Noir ist anscheinend einfach nicht mein Sub-Genre. Sei es Erbarmen von Adler Olsen oder nun Oxen - ich kam überhaupt nicht rein.
Es war mir zu langweilig. Zu viel unnötige Details. Ich war so schnell angenervt von den ganzen Beschreibungen, das ich nach knapp 50 Seiten beschlossen habe, es zu lassen.
Dafür ist mein SuB zu groß und meine Freizeit zu kurz.
Schade Schokolade, die komplette Reihe landet im öffentlichen Bücherregal.
Und ich weiß für mich, das ich von skandinavischen Büchern die Finger lasse (besser so für den Geldbeutel).
- Lena Kiefer
Westwell - Hot & Cold
(481)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Auch das Cover von Band 3 kann sich sehen lassen. Sehr elegant und edel. Sieht auch schön im Bücherregal aus. :)
Im letzten Teil der Reihe geht es wieder um Jess und Helena. Gerade haben sie sich wiedergefunden und beschlossen trotz Widerstände, zusammen zu bleiben. Doch Unbekannte greifen Jess an und verletzen ihn lebensgefährlich. Wer waren die Täter? Und warum wollen sie Jess umbringen? Helena versucht wieder zu ermitteln und fragt sich immer mehr, ob ihre Liebe überhaupt eine Chance hat...
Der schöne, flüssige und ansprechende Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen.
Helena und Jess gewinnt man von Buch zu Buch mehr lieb. Beide sind echt authentische Charaktere.
Für mich hätten die spicy Szenen weniger sein können. Die sind ganz schön viel in der Reihe.
Die Spannung war auch hier wieder gegeben. Jedoch war es zwischendurch etwas langatmig. Da hätte man einiges kürzen können.
Das Ende hat mich sehr überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet. Und ich hatte kurz Tränen in den Augen. Die Reise mit den beiden ist nun leider vorbei.
Um so mehr freue ich mich schon auf die Coldhart Reihe.
Von mir bekommt das Finale 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!
- Gil Ribeiro
Lost in Fuseta
(227)Aktuelle Rezension von: BlueberryDessertIch liebe diese Reihe so sehr. Leander Lost ist eine spannende Hauptfigur, die nicht nur sehr bereichernd für die kriminalistische Arbeit ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, eine andere Perspektive einzunehmen. Es macht Freude, zu sehen, wie Leander Lost sich in diesem Band weiterentwickelt - und seine Kolleg:innen mit ihm. Spannend war die Geschichte auch. Alles super.
- Daniel Cole
Ragdoll - Dein letzter Tag (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 1)
(447)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueEine spannende Geschichte, das mich sehr gut unterhalten hat. Vor allem wirkte die Ermittlungen authentisch und auch die Wendung und kleinen Entdeckungen waren sehr gut.
Fand es an der ein und anderen Stelle ein bisschen langatmig und hat mich, wahrscheinlich aber eher wegen meiner aktuellen Leselaune, ein bisschen verloren und irgendwie konnte ich an der ein und anderen Stelle nicht ganz folgen. Schiebe ich aber auf meine persönliche Verfassung.
Kann das Buch nur empfehlen!
- Ferdinand von Schirach
Tabu
(264)Aktuelle Rezension von: MareikeUnfabulousDiese beiden Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Auf den ersten Blick wirkt Tabu wie ein klassischer Kriminalroman. Schnell wird klar, dass es sich vielmehr um einen psychologischen und gesellschaftskritischen Roman handelt. Um das Buch richtig zu verstehen, muss man das Geschriebene genau lesen und deuten. Schirach beschäftigt sich mit der Frage, was ein Verbrechen eigentlich ist, welche gesellschaftlichen Ursachen dahinterstehen und ob die Methoden der Ermittler moralisch und rechtlich gerechtfertigt sind.
Zu Beginn steht die Kindheit von Sebastian von Eschburg im Mittelpunkt. Es wird geschildert, unter welchen Umständen er aufwächst und wie ihn diese frühen Jahre prägen. Erst im weiteren Verlauf nimmt die Handlung deutlich Tempo an. Sebastian ist erwachsen, Künstler und verliert zunehmend den Bezug zur Wahrheit, bis es schließlich zu einem Verbrechen kommt...
Besonders interessant ist der zweite Teil des Buches: Die Kapitel sind den Farben Grün, Rot, Blau und Weiß zugeordnet. Der Aufbau hängt mit einer Besonderheit zusammen: Sebastian ist Synästhetiker. Er nimmt Menschen, Gegenstände und Situationen in bestimmten Farben wahr, was dem Roman eine zusätzliche, ungewöhnliche Ebene verleiht.
Die gesamte Umsetzung des Buches ist sehr durchdacht. Auf nur 259 Seiten geschieht erstaunlich viel, ohne dass die Handlung verwirrt. Schirachs kurze, klare und präzise Sätze machen das Buch sehr gut verständlich und sorgen dafür, dass man den Geschehnissen immer folgen kann.
Tabu ist kein leichter Krimi für zwischendurch, sondern ein Roman, der zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt. Wer für psychologische Tiefe, moralische Fragen und gesellschaftliche Kritik brennt, wird an diesem Buch großen Gefallen finden. - Stephen King
Dead Zone – Das Attentat
(385)Aktuelle Rezension von: KayuriJohn Smith hat als Kind einen Unfall. Nun kann er zwischendurch Sachen vorher erahnen oder sehen. Jahre später, als sich weder er noch seine Eltern an den Unfall erinnern schlägt das Schicksal zu. Nach einem Jahre andauernden Koma wacht er auf und sieht plötzlich zu vieles voraus.
Die Geschichte ist hierbei wirklich gut geschrieben. Dennoch hatte sie einige Längen die irgendwie wenn ich das Ende betrachte nicht so recht gut gelungen sind. Die Szenen in denen die Geschichte wirklich voran getrieben wurde waren gut und einnehmend gestaltet.
Die Charaktere gefallen mir nicht zu 100%. Dennoch kann ich beispielsweise die Beweggründe von Johnny verstehen. Auch die Art wie die Geschichte zwischen verschiedenen Ereignissen springt war gut, da man so die anderen Charaktere besser verstand bzw. Die Geschichte die sich daraus ergab nachvollziehen konnte.
- Gytha Lodge
Bis ihr sie findet
(259)Aktuelle Rezension von: martina400Inhalt:
SechsFreunde verbringen eine Nacht zeltend im Wald. Eine der sechs bringt ihre Schwester mit, die an diesem Abend verschwindet. 30 Jahre später werden ihre Knochen gefunden - genau an dem Platz, wo alle zelteten. Doch niemand will etwas mitbekommen haben, obwohl es keine anderen Personen in diesem Wald gab und sie definitiv ermordet wurde.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farbgebung ist genau meins und durch den Wald und Titel weiß man gleich, dass es sich um einen Thriller handelt.
Meine persönliche Meinung:
Ich kam irgendwie nicht gut in die Geschichte rein. Irgendwie waren es zu viele Ermittler und Verdächtige. Obwohl eigentlich die Zahl von 6 Freunden und ein paar Polizisten recht überschaubar war. Trotzdem konnte man zu niemanden einen Bezug herstellen und ich war immer wieder verwirrt, wer nun wer war. Am interessantesten waren noch die Kapitel aus der Sicht der Ermordeten vom besagten Abend. Der Klappentext klingt richtig spannend. Die Spannung konnte leider im Buch überhaupt nicht gehalten werden. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil es mich dann doch interessierte was an diesem Abend geschah und wer tatsächlich etwas wusste.
Fazit:
Ein Thriller, der spannend klingt, aber verwirrend und langatmig ist. - E.O. Chirovici
Das Buch der Spiegel
(362)Aktuelle Rezension von: DoraLupinIm Buch geht es um mehrere Personen, die ihre Geschichte und ihre Recherchen zu einem einzigen Mord erzählen, der schon 25 Jahre zurück geht. Dabei sagt der eine das Gegenteil vom andren und es bleibt bis zum Schluss rätselhaft was denn eigentlich passiert ist in der Mordnacht.
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden auf Grund des Covers. Ich finde es toll gemacht wie die Stadt sich spiegelt und dazu der Titel des Buches, passt perfekt.
Es war zunächst eigenartig diesen Roman aus Sicht von 3 Protagonisten bzw erzählen zu lesen aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ist auf jeden Fall eine super Idee und für mich noch nie dagewesen wie der Autor diesen Mordfall erzählt. Man ist vor jeder Person auf der Hut, die in Verbindung zum Mordfall steht.
Sehr spannend gemacht, eine ganz eigene Idee, eine ganz eigene Schreibweise. Etwas sehr neues!
Nur das Ende hat mich etwas ratlos zurück gelassen, da hätte ich gern nochmal die Sicht aus dem Manuscript gehabt....deshalb einen Stern Abzug. Ansonsten sehr gut gemacht!























