Bücher mit dem Tag "mordkommission"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mordkommission" gekennzeichnet haben.

204 Bücher

  1. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    ich habe gerade mein erstes Buch von Karin Slaughter beendet und bin sprachlos. Bin begeistert, bin fast vom Stuhl gefallen 🙈Das Ende war der Hammer.
    Dieses Buch ist der Auftakt zur Will Trent Reihe. Ich habe Will also kennengelernt. Ein wirklich toller Mann, welcher sich durchs Leben kämpft. Er wurde zu einem Fall hinzugezogen und begleitet nun die Ermittlungen, welche so unvorhersehbar, brutal und grausam sind. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mir hat es unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil war super. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Eine ganz, ganz klare Empfehlung. Ich werde diese Reihe definitiv weiter lesen. 


  2. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (611)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  3. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (91)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  4. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Das Buch erschien im Original im Jahr 2014 unter dem Titel „The Secret Place“. Es ist der fünfte Roman von Tana Frenchs Reihe über die Dubliner Mordkommission, wobei jeweils ein anderer Ermittler als Ich-Erzähler im Vordergrund steht, diesmal der junge Detective Stephen Moran vom Dezernat für Ungelöste Fälle, den man schon aus dem Band „Sterbenskalt“ als Sidekick von Frank Mackey kennt. Dieser junge, ehrgeizige Detective Moran sieht seine Chance gekommen, seinem nächsten Karriereziel, einem Wechsel in die Mordkommission, ein Stück näherzukommen, als die 16-jährige Holly Mackey, die ihn von früher kennt, bei ihm erscheint und ihm eine Karte überreicht, auf der auf dem Bild des vor einem Jahr ermordeten Chris Harper der Satz steht „Ich weiß, wer ihn getötet hat“. Seine Bekanntschaft mit den Mackeys in die Waagschale werfend, erreicht er, dass die zuständige Ermittlungsleiterin der Mordkommission, Antoine Conway, ihn in die wieder aufzunehmenden Ermittlungen einbindet.

    Die Kapitel erzählen im abwechselnd entweder von den neu aufgenommenen Ermittlungen oder von der Zeit in der Schule vor der Ermordung Chris Harpers. Bald wird für den Leser deutlich, dass während die Zeit vor der Ermordung auf diesen Mord zuläuft, im anderen Strang die Auflösung parallel vorangetrieben wird. Letzterer überdauert lediglich einen einzigen Tag, den die Ermittler an der Schule verbringen.

    Leider baute die Autorin einige übernatürliche Geschehnisse ein, wie z.B. an- und ausgehendes Licht, einen heißgewordenen Schlüssel und mehrere Personen, die einen Toten lebendig gesehen haben wollen, deren Zustandekommen sie nicht sauber aufklärt. Bedauerlicherweise nur einmal nach dem Platzen einer Lampe wartet die Autorin an einer solchen Stelle mit einer logischen Erklärung auf. Das ist mir eindeutig zu esoterisch geraten.

    Gut gelungen finde ich die Schilderung der Befragungen durch die Ermittler, insbesondere die Herausarbeitung der Gedanken, die sich die Fragenden über die Befragten anhand der jeweiligen Antworten und Reaktionen machen und die Schlüsse, die die beiden Polizisten daraus ziehen.

    Bisweilen fand ich es schwer, den Wissensstand der einzelnen Figuren nachzuvollziehen bzw. im Kopf zu behalten und zu unterscheiden von dem, was der Leser weiß. Das ist alles nicht ganz unkompliziert, es ist vielmehr ein Konglomerat aus Lügen, Täuschungen und Scheinwahrheiten, das die Ermittler in vielen Befragungen zu zerlegen haben. Psychologische Spitzfindigkeiten zeichnen Tana Frenchs Romane aus und sind eine Stärke von ihr. Dieser hier ist keine Ausnahme, eher im Gegenteil. 

    Offen blieb für mich, warum Selena mit Chris Schluss gemacht hat und da das ein zentrales Geschehnis innerhalb der Geschichte ist, finde ich das nicht angemessen. Vielleicht liegt das aber auch nur an meinem Unverständnis. Ich habe es jedenfalls nicht kapiert. Drei Sterne

  5. Cover des Buches Der Kratzer (ISBN: 9783426522370)
    Oliver Ménard

    Der Kratzer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Die Handschrift des unbekannten Mörders, die eingeritzten Buchstaben, die er in der Haut seiner Opfer hinterließ, hatten ihm viele Geschichten erzählt." (Buchauszug)
    Diverse Mordfälle hielten Tobias Dom und seine ehemalige Partnerin Karen Weiss in Atem. Alle weisen ein eindeutiges Muster auf, nämlich das Einritzen von Buchstaben. Selbst Kommissar Dom konnte dem Täter nur knapp entkommen. Doch schlussendlich führte sie das Ganze dann doch zum Täter und der Festnahme. Doch nun, 7 Jahre später, wird Doms Ex-Frau Jasmin fast sein nächstes Opfer. Mit viel Glück kann sie sich befreien, läuft jedoch anschließend vor ein Auto. An ihrem Oberschenkel eingeritzt der Name seiner Tochter. Dom ist schnell klar, der Kratzer ist zurück oder hat einen Nachahmer gefunden und dieser trachtet ihm, seinen Freunden und seiner Familie nach. Dom bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Ihre Spur führt zur Psychiatrie, in der Dr. Lindfeld einsitzt, der mit Christine noch eine offene Rechnung hat. Eine Jagd beginnt, bei denen jeder in Lebensgefahr schwebt, der den Kratzer unterschätzt.

    Meine Meinung:
    Ein interessantes Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich kannte leider bisher keines der Bücher aus dieser Reihe, was sicher ein Fehler war. Ich denke, zum besseren Verständnis wäre es sicher gut gewesen, die anderen Bücher der Reihe zu kennen. Der Autor klärt zwar einige Dinge auf, doch die Tiefe durch die anderen Bücher fehlte mir einfach. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und überaus spannend. Die recht kurzen Kapitel machen es mir leicht, am Buch dranzubleiben, besonders weil der Spannungsbogen kontinuierlich nach oben geht. Man braucht also schon wirklich gute Nerven, um an dem Buch dranzubleiben. Allerdings hatte ich mit der einen oder anderen Szene auch meine Schwierigkeiten. Besonders diese mit dem Brand im Bunker fand ich schon ein wenig unrealistisch dargestellt. Ich glaube kaum, dass man da so unbeschadet herauskommt. Gut gefallen haben mir dagegen die Charaktere. Der etwas eigenbrötlerische, aber durchaus kompetente Kommissar Dom hat mich schnell angesprochen. Besonders weil er seine Ecken und Kanten hat, die ihn einfach interessant machen. Ebenso wie Christine Lenève, die hier den größeren Part einnimmt. Was ja auch klar ist, weil es in erster Linie in dieser Reihe um sie geht. Sie total motiviert in ihrem Beruf als Journalistin und braucht recht lange, ehe sie zu jemandem Vertrauen fasst. Besonders in der Partnerschaft hat sie da so ihre Probleme. In Albert findet sie endlich mal den Traummann und auch ich muss sagen, dass ich ganz angetan bin von dem netten, sympathischen Mann. Karen Weiss hätte ich gerne als Kommissarin erlebt, doch leider hat sie aufgehört, deshalb muss ich unbedingt noch das Buch "Das Hospital" lesen, das noch auf meinem SUB liegt. Der Kratzer ist ein wirklich extremer Typ, für mich haben seine Wahnvorstellungen und seine Taten etwas von einem Psychopathen mit Tendenz, um Sadisten zu tun. Beim Ende war ich etwas überrascht, den schon recht früh wird der Täter gestellt und ich hatte eigentlich nichts mehr erwartet. Doch dann schenkt der Autor dem Leser noch einmal wirklich sehr spannende Aktionen und ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich das Ende dieser Reihe war. Ob diese Ereignisse allerdings nur als Seitenfüller dienten oder als Übergang zu einem weiteren Teil, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne, weil ich manches zu unrealistisch empfand.

  6. Cover des Buches Die Elemente des Todes (ISBN: 9783426523131)
    Axel Petermann

    Die Elemente des Todes

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt denn da hat der ehemalige Ermittler Axel Petermann mitgewirkt und ich finde das verspricht Spannung.

    So habe ich mit dem Lesen begonnen und festgestellt das meine Ansprüche komplett erfüllt wurden.

    Denn ich hatte ein paar Bedenken dass es mehr ein Sachbuch als wie ein Roman geschrieben ist. Aber eben diese Bedenken konnte ich getrost vergessen, denn es ist spannend geschrieben.

    Es gibt in den einzelnen Kapiteln verschiedene Zeitsprünge bzw Rückblenden mit denen so nach und nach das Geschehen besser verstanden wird.


    Ich kann dieses Buch nur jedem Thriller Fan empfehlen bzw ans Herz legen.

  7. Cover des Buches Wassermanns Zorn (ISBN: 9783499258534)
    Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Crazzoline_leseratte

    Manuela Sperlings erster Fall bei der Kordkommission beginnt schwierig.

    Eine Wasserleiche, auf deren Bauch eine Nachricht an Sperlings Vorgesetzten und ermittelnden Hauptkommissar Stiffler gebrannt wurde.

    Ein weiteres Opfer, das direkt vor Sperlings Augen ertrinkt und das in Kontakt zu Stiffler stand.

    Kollegen, die zu Stiffler halten und scheinbar nicht sehen wollen, dass dieser etwas verbirgt.

    Ein Täter, der eine Rechnung mit Stiffler offen hat.

    Dieser Thriller lässt dem Leser keine Zeit zum Luftholen. Spannend, ab der ersten Seite. Winkelmann verzichtet auf unnötige Einleitungen und langweiliges Geplänkel. Durch die recht kurzen Kapitel und den häufigen Wechsel der Erzählperspektiven, erhält man als Leser innerhalb kurzer Zeit viele Informationen über mehrere Personen, die man aber zunächst nicht miteinander in Verbindung bringen kann. Da auch immer wieder die Perspektive des Täters beschrieben wird, weiß man zwar, was der Täter gerade tut, aber nicht, wer er ist.
    Die genauen Beweggründe bleiben lange ein Rätsel. Das große Fragezeichen im Kopf des Lesers hält den Spannungsbogen aufrecht. Nach und nach erhält man ein Teil zur Lösung des Puzzles. kurz vor Ende des Buches, wenn man weiß, wer der Täter ist, baut Winkelmann nochmal einen Twist ein, sodass man auch wirklich bis zur letzten Seite unter Hochspannung liest.

    Auch wenn mir viele der handelnden Charaktere unsympathisch waren, und manche Gegebenheiten auch etwas unrealistisch, hat mich der Thriller überzeugt.  

    Ein gelungener Auftakt von Kommissarin Sperling.

    4,5 von 5 Sternen. 


  8. Cover des Buches Tod und tiefer Fall (ISBN: 9782919801046)
    Elias Haller

    Tod und tiefer Fall

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Maria-Heinrich-Autorin

    Der Kommissar hat eine schreckliche Vergangenheit bei der er Frau und Tochter verlor. Ein Toter aus dieser Zeit scheint zurück zu kommen und Rache zu üben. Zeitweise etwas langatmig,  aber grundsätzlich spannend. 

  9. Cover des Buches Hades (ISBN: 9783518468388)
    Candice Fox

    Hades

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Candice Fox, die Entdeckung des Jahres 2014 aus Australien, liefert einen harten Krimi ab, der in jedem Fall als Debut sehr stark ist und gleichzeitig der Auftakt einer Miniserie...

    Geschichte:  Eden und Erik überleben als kleine Kinder nur knapp ein Verbrechen, welches Ihre Eltern tötete. Um unbequeme Zeugen loszuwerden entsorgt der Kriminelle alles bei Hades, der eine riesige Müllhalde in Sydney betreibt und eine Größe im Hintergrund darstellt. Entsorgung und Vernichtung gehört zu seinem Handwerk. Doch die beiden Kinder bleiben am Leben und Hades behält sie bei sich und lässt sie ausbilden. Er will, dass beide Polizisten werden und die Männer finden, die Ihre Eltern auf dem Gewissen haben....

    Schreibstil / Personen:  Es ist sehr gut geschrieben. Hades ist der rätselhafte Mann im Hintergrund. Ganz sicher kriminell, doch legt er nicht viel Wert auf Gerechtigkeit. Langsam entwickelt sich die Geschichte und die Geschwister wachsen auf. Alles schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was durch die Zeitensprünge richtig abwechslungsreich ist und Spaß macht. Frank Bennett, der neue Partner von Eden beim Polizei-Dezernat, erzählt in der Ich-Form die Gegenwartsgeschichte der Geschwister mit ihrem starken Charakter von Heute. Sehr stark !

    Meinung:  Ich hatte das Glück vor ein paar Jahren ein Buch von Candice Fox zu lesen und wusste, dass sie eine ausgezeichnete Schriftstellerin ist. Als ich dann das Debut bekommen konnte ging es los und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Der Anfang, das Mysteriöse an Hades , die Geschwister die keiner einschätzen kann und Frank Bennett der als Erzähler verschiedene Formen und Farben in das Buch bringt....

    Fazit:  5  Sterne und eine Kaufempfehlung für jeden Krimi-Fan, der auf etwas härtere Versionen steht. Wer Candice Fox noch nicht kennt, sollte hiermit starten, denn es gibt eine gute Schriftstellerin zu entdecken.

  10. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.398)
    Aktuelle Rezension von: allswonderland

    Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek. Die Klappentexte sind immer der Hammer, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Plot Twists hauen mich jedes mal vom hocker. 

    Sebastian, you have my heart.

  11. Cover des Buches Die 2. Chance - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369201)
    James Patterson

    Die 2. Chance - Women's Murder Club -

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Lieutenant Lindsay Boxer trifft in ihrem zweiten Fall auf einen noch größeren Feind. Ein Serienkiller, der es auf Polizisten und ihre Angehörigen abgesehen hat. Und dann taucht wie aus dem Nichts ihr Vater auf, den sie seit 20 Jahren nicht gesehen hat. Kennt er den Killer?

     

    Meine Meinung:

    James Patterson bringt Lindsay in ihrem zweiten Fall „Die 2. Chance“ zurück in ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch schon bald 20 Jahre alt ist, schafft es Patterson, eine Spannung zu erzeugen, die einen noch immer bannt. Es ist rasant, es ist aktuell, es ist spannend. Er wechselt zwischen dem Killer und Lindsay hin und her, was einen noch intensiver in den Bann zieht. Am Anfang ist es zwar kurz etwas langwierig, aber dann nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf.

     

    Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ sind wieder zusammen. Cindy, Claire und Jill. Obwohl die vier Frauen komplett unterschiedlich sind, unterstützen sie sich, sind füreinander da und einfach eine geniale Clique. Neben den gemeinsamen Ermittlungen kommt auch das „Private“ nicht zu kurz und wir lernen die Frauen noch besser kennen und wer wäre nicht gern Teil dieser genialen, unschlagbaren Clique? Aber nicht nur das, auch Lindsays Vater taucht wieder auf. Sie hatte ihn schon komplett aus ihrem Leben gestrichen, nachdem er sie und ihre Mutter vor 20 Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Ob ihre Frage nach dem Warum geklärt werden kann und die beiden wieder eine gemeinsame Basis finden werden? Das wird euch das Buch verraten ;)

     

    Auch die Geschichte selbst hatte mich direkt in ihrem Bann. Obwohl das Buch schon vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, hält Patterson die Spannung oben, überrascht einen, lässt seine LeserInnen mitfiebern. Die Twists in der Geschichte, die immer wieder sich aufbauenden Spannungspeaks, der finale Showdown – nicht viele Autoren schaffen es, über Jahre die Spannung hoch zu halten. Zu schnell ist die Technik und sind die Ermittlungsmethoden fortgeschritten in den letzten Jahren. Daher: Hut ab vor dieser wahrhaften Meisterleistung – das ist wahres Können, wenn ein Buch auch noch nach so vielen Jahren die LeserInnen in Atem hält!

     

    Fazit:

    In „Die 2. Chance“ lässt James Patterson seine Hauptprotagonistin Lindsay Boxer nicht nur auf einen extrem gnadenlosen Täter treffen, sondern auch auf ihren Vater und damit auf ihre Vergangenheit. Obwohl das Buch vor 2 Jahrzehnten geschrieben wurde, ist es unglaublich spannend, aktuell und hält die LeserInnen in Atem. Lediglich die ersten Seiten sind etwas langatmig, aber danach bleibt es mit Plottwists spannend bis zum Ende und selbst am Ende hat der Autor nochmals eine Überraschung für seine LeserInnen in petto.

     

    4 Sterne für dieses geniale Buch, das selbst nach 2 Jahrzehnten noch aktuell und spannend ist – das ist wahres Können!

  12. Cover des Buches Der Augenmacher (ISBN: 9782919801022)
    Elias Haller

    Der Augenmacher

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Der Augenmacher“ von Elias Haller ist der Beginn einer bisher dreiteiligen Thriller-Reihe rund um die Kriminalhauptkommissarin Klara Frost. 

    Als die Leiche einer jungen Frau auftaucht, der die Augen entfernt und durch seltsame Steine ersetzt wurden, nimmt Frost die Ermittlungen auf. Komischerweise erinnert sie dieser Fall an ein einige Jahre zurück liegendes Verbrechen. Der Schuldige wurde damals allerdings gefasst und verurteilt, mittlerweile ist er tot…. Kann es sich um einen Trittbrettfahrer handeln, dem Frost auf der Spur ist? Unterstützung bekommt Frost auch aus München, der seine verschwundene Nichte sucht und der auch eine Verbindung zum „Augenmacher“ hat. Allerdings ahnt Frost auch selbst, dass sie selbst im Augenmerk des Augenmachers steht, denn er scheint sich nach einer durchzechten Nacht in Form eines Tatoos auf ihrer eigenen Haut verewigt zu haben….

    Der Schreibstil von Haller ist wirklich spannend, auch die Protagonisten sind gelungen gezeichnet. Gerade das letzte Drittel hält zudem eine Reihe von überraschenden Wendungen bereit. 

    Insgesamt mir aber einen Tick zu lang, weshalb ich schweren Gewissens lediglich 4 Sterne vergeben kann…. Auch die Auflösung war mir einen Tick zu dürftig. Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen und freue mich darauf, mehr über Klara Frost zu erfahren…..

  13. Cover des Buches Möwenschrei (ISBN: 9783404171361)
    Nina Ohlandt

    Möwenschrei

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch liesst sich teils leicht und fliessend mit spannendem und nicht erwarteten Ende. Doch der Weg dahin ist harzig. Das hängt einerseits damit zusammen, dass ganze Handlungsstränge für das Buch und den Fall komplett unerheblich sind. Andererseits gibt es derart viele Protagonisten bei Polizei und Verdächtigen inkl. schwer verstehbarer Verwandtschaftsverhältnisse, dass ich selbst zur Mitte des Buches teils nicht wusst, wer in der Pension jetzt wer ist. Als letzten negativen Punkt sehe ich, dass einige Dinge gar nie aufgeklärt worden sind. 

    Positiv ist die dezente, aber schöne Beschreibung der Insel. Ausserdem kommt man den Charakteren, besonders Benthieh, Lilly und Fitzen, näher als im ersten Buch. Diese sind wirklich gut beschrieben. 

    Fazit: Weniger wäre mehr.

  14. Cover des Buches Der 3. Grad - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369218)
    James Patterson

    Der 3. Grad - Women's Murder Club -

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Neben Lindsay Boxer fliegt ein Wohnhaus in die Luft. Ein Baby verschwindet. Einen Jungen kann sie aus dem brennenden Haus retten. Doch es ist erst der erste Fall in einer ganzen Serie von Anschlägen. Wer steckt dahinter? Und warum? Lindsay und ihr „Women’s Murder Club“ nehmen die Ermittlungen auf.

     

    Meine Meinung:

    „Der 3. Grad“ von James Patterson setzt die Serie um Lindsay Boxer und den Women’s Murder Club fort. Es ist fast noch spannender als die beiden Teile zuvor. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatorte, der Täter, das Netz, das alles verbindet – einfach genial!

     

    Lindsay, Cindy, Claire und Jill lernen wir auch hier weiter kennen. Die Freundinnen werden mir mit jedem Teil sympathischer – umso schrecklicher, dass wie in diesem Buch eine gute Freundin verlieren. Ob sich jemals ein „Ersatz“ für sie finden wird? Und Lindsay ist einfach super sympathisch. Hübsch, klug, eine absolute Powerfrau – wer will nicht sein wie sie? Und auch im Privaten scheint es aufwärts zu gehen. Sie lernt im Laufe der Ermittlungen Joe Molinari kennen, der auch einfach sympathisch ist. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, ob und was sich daraus entwickelt – ich würde es ihr gönnen!

     

    Auch die Story selbst ist einfach genial. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Die Beschreibung der Tatabläufe, die „Weiße Kaninchen“, die Beschreibung der terroristischen Gruppen und ihrer Bildung. Es wirkt alles so real. So erschreckend. Ein Thema, das damals im Schatten von 9/11 noch genauso brandaktuell ist wie auch heute, bald 20 Jahre später. Und immer wieder haben wir einen rasanten Showdown – bis zum finalen, alles überbietenden Showdown am Schluss. Und einen wirklich romantischen Showdown bietet Patterson seinen LeserInnen auch noch :)

     

    Fazit:

    Mit „Der 3. Grad“ übertrifft James Patterson sich nochmals selbst. Wie kommen dem Women’s Murder Club nochmals näher. Lernen Lindsay besser kennen. Und dann sind wir dabei, wenn ein Ereignis das nächste jagt. Ein Anschlag folgt auf den nächsten. Der Autor lässt seinen LeserInnen keine Atempause und man fiebert mit bis zum Schluss – nicht nur bei der Verbrechensjagd, sondern auch mit Lindsay, die – vielleicht, vielleicht auch nicht – endlich ihren Seelenverwandten getroffen hat.

     

    5 Sterne von mir für dieses rasante Thriller-Meisterwerk!

  15. Cover des Buches Bretonische Verhältnisse (ISBN: 9783462054231)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Verhältnisse

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Der arme Monsieur Pennec. So ein wunderbarer Mann. Wer kann so etwas Grausames getan haben? Alle haben ihn gemocht, Monsieur le Commissaire. Alle. Und das in unserem schönen Pont Aven. Entsetzlich. Einem so friedlichen Ort.«

     

    An ein so schlimmes Verbrechen kann sich im beschaulichen Küstenort Pont Aven tatsächlich niemand erinnern. Der 91jährige Eigentümer des berühmtesten Hotels vor Ort wurde erstochen aufgefunden, Hinweise auf einen Raub gibt es keine. Warum sollte jemand einen so alten Herrn ermorden? Zumal einen, der allgemein so beliebt und angesehen ist?

     

    Commissaire Dupin steht vor einem Rätsel. Und gerät bei seinen Ermittlungen zusätzlich unter Druck, denn die Hochsaison für den Touristenort steht vor der Tür und ein ungeklärter Mord samt freilaufendem Täter wäre da höchst schädlich. Bei seiner Suche nach einem Motiv wird Dupin bald fündig, der ganze Fall dadurch allerdings sehr ungewöhnlich und kompliziert…

     

    Mit dieser Reihe wollte ich lange schon starten. Nun war es also soweit und ich las den ersten Fall für den aus Paris ans „Ende der Welt“ strafversetzten Dupin. Womit er sich in der Hauptstadt unbeliebt gemacht hat, ahnte ich schnell. Und brauchte eine Weile, bis ich mich an ihn gewöhnt hatte, speziell sein Verhalten gegenüber seinem Team fand ich fragwürdig. Einige Male schoss mir der Ausdruck „Primadonna“ durch den Kopf. Er geht nicht ans Telefon, informiert sein Team nicht und erwartet, dass jeder Rücksicht auf seine Eigenarten nimmt. Seine Assistentin, ausgestattet mit einem Gemüt wie ein Schaukelpferd, hatte meine Bewunderung! Aber – er ist ein guter Ermittler. Und im Laufe des Buchs wurde sein Verhalten etwas besser. Vielleicht gibt das ja eine Tendenz für die weiteren Fälle vor. Außerdem mag er Pinguine, ein weiterer Pluspunkt ;-)

     

    Den Fall selbst fand ich sehr interessant und einige Entwicklungen überraschend, speziell in der zweiten Hälfte des Buchs mochte ich es nicht aus der Hand legen. Hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten, den Start fand ich arg ruhig, voller Beschreibungen der zugegeben malerischen Landschaft. Ich denke, ich werde mir mit dem Folgeband noch einen weiteren Eindruck verschaffen.

     

    Fazit: Ruhiger Krimi mit viel Landschaft, einem anstrengenden Ermittler und einigen überraschenden Entwicklungen.

  16. Cover des Buches Die 4. Frau - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442367566)
    James Patterson

    Die 4. Frau - Women's Murder Club -

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Lindsay Boxer erschießt bei einem Einsatz in Notwehr zwei Kinder und muss sich vor Gericht verantworten. Um eine Auszeit zu nehmen und der Presse zu entfliehen, zieht sie vorübergehend nach Half Moon Bay in das Haus ihrer Schwester und wird dort hineingezogen in Ermittlungen, die sie zu John Doe Nr. 24 und 10 Jahre zurück in ihre berufliche Vergangenheit führen.

     

    Meine Meinung:

    Mit „Die 4. Frau“ übertrifft James Patterson sich selbst! Er erzählt teilweise in Ich-Form aus Sicht von Lindsay Boxer, sodass man bei den Ermittlungen hautnah dabei ist. Teils aus der Sicht des Täters, was das Ganze noch spannender macht. Und wir erleben mit Lindsay gemeinsam ein Gerichtsverfahren, das sie ihre Karriere kosten könnte.

     

    Lindsay, Claire und Cindy vom sog. „Women’s Murder Club“ ermitteln wieder. Wobei diesmal eher Lindsay ermittelt und wir von Claire und Cindy eher am Rande hören. Lindsay wird mir immer sympathischer! Sie ist einfach eine geniale Powerfrau, ein echtes Idol. Und ihre Beziehung zu Joe Molinari, den wir im letzten Teil kennenlernen durften, verfestigt sich und wird ernster. Und auch ihr Hund, der Border Collie Martha, spielt in diesem Teil eine wichtige Rolle. Und wir lernen Yuki kennen, die Lindsay als Anwältin vor Gericht zur Seite steht und am Ende den leeren Platz von Jill in der Runde des Women’s Murder Club einnimmt. Sie ist kein Ersatz für die einmalige Jill, aber sicher eine würdige Nachfolgerin!

     

    Das Buch hat mich besonders mitgerissen. Sehr interessant fand ich die Szenen vor Gericht. Das Verfahren an sich, das Auftreten der Anwälte. Dieser Teil war anders, aber dennoch spannend und mitreißend – vielleicht, weil ich Lindsay inzwischen ins Herz geschlossen habe und von diesem Gerichtsfall alles für sie abhing. Mehr will ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern. Und auch der Fall, der sie diesmal beschäftigt. Angefangen mit dem Schusswechsel mit den zwei Kids, bis hin zu den Taten in Half Moon Bay. Ich hatte am Anfang schon den Mörder in Verdacht, der Autor hat es jedoch geschafft, mich zu verunsichern und auf ganz andere Spuren zu lenken. Die Tatorte, das Vorgehen des/der Täter/s – einmalig dargestellt von Thriller-Legende Patterson. Von den spannenden Szenen zu Beginn des Buches bis zum fulminanten Showdown am Ende wieder ein durch und durch gelungenes Buch – und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil der Thriller-Serie!

     

    Fazit:

    James Patterson übertrifft sich mit „Die 4. Frau“ nochmals selbst. Besonders der Teil mit dem Gerichtsprozess hat mich gefesselt – aber auch die Taten und Morde, mit denen Lindsay Boxer diesmal in Berührung kam. Das Urteil im Gerichtsprozess empfand ich als besonders emotional. Aber auch die Taten danach – noch nie waren die Verbrechen, mit denen Lindsay zu tun hatte, so persönlich. Das Buch ist einfach einmalig, rasant, spannend, von der ersten Seite bis zum grandiosen Showdown am Ende!

     

    5 Punkte für diesen sehr persönlichen Fall und den unglaublich emotionalen Gerichtsprozess!

  17. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.484)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:

    Ich habe das Gefühl mich bei Sebastian Fitzeks Büchern zu widerholen. Aber es ist einfach immer wieder tolll und spannend. 🤷🏻‍♀️

    Auch dieses Mal hat mich die Story sofort mitgerissen und ich konnte mitfiebern und miträtseln.

    Das Anstalt-Setting ist nicht neu, aber es funktioniert auch hier ausgezeichnet, erzeugt es doch eine Umgebung voller Misstrauen und Unglauben.

    Auf die Lösung bin ich diesmal relativ flott gekommen. Aber das auch nur durch das Ausschlussprinzip. 😅

    Trotzdem bin ich weiter durch die Seiten geflogen, konnte ich mir doch nicht 100 % sicher sein.

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻

    Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans. 😁

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  18. Cover des Buches Scherbenkind (ISBN: 9783453358744)
    Britt Reißmann

    Scherbenkind

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Heute wird es schwierig eine ordentliche Rezension zu schreiben. Sagen wir lieber, es ist ein persönlicher Leseeindruck. Denn dieses Buch musste ich nach 150 Seiten abbrechen. 

    Leider bin ich mit der Geschichte so gar nicht warm geworden, um es etwas milde zu beschreiben.

    Für mich hat sie vor Klischees und Phrasen nur so gestrotzt. Es tut mir sehr leid, aber spannend war daran bis zu diesem Zeitpunkt einfach nichts. Ich habe schon sehr viele Kriminalromane gelesen (was nicht ausbleibt, wenn man bei einem Verlag arbeitet, der sich hauptsächlich mit Krimis beschäftigt). Trotzdem lese ich auch in meiner Freizeit noch sehr gerne Krimis. Es mag sein, dass ich dadurch schon zu oft und zu viel das ein oder andere Thema durchgeschmökert habe, aber hier war es mir dann einfach zu viel.

    Ich möchte nicht spoilern, daher fällt es mir etwas schwer die Dinge beim Namen zu nennen. Doch sobald mir das erste Mal klar war, um was es bei dieser Geschichte geht, war für die Spannung komplett raus und ich wurde beim Lesen nur immer genervter. 

    Das mag anderen wirklich anders ergehen und es mag sein, dass es wirklich Leute gibt, die diesen Kriminalroman spannend fanden. Für mich war es einfach nur noch überzogen und langatmig.

    Normalerweise gebe ich Büchern 50 Seiten Zeit und breche sie dann ab. Zu diesem Zeitpunkt war dieses Buch bereits nicht mehr so toll, doch ich wollte ihm noch eine Chance geben. Leider war es hundert Seiten später noch schlechter und so habe ich mich zum Abbruch entschlossen.


    Für mich ein echter Reinfall. Ich hoffe, andere Leser haben mehr Freude am Buch.

  19. Cover des Buches Der Petticoat-Mörder (Lemke-von Stain-Serie 1) (ISBN: 9783548063072)
    Leonard Bell

    Der Petticoat-Mörder (Lemke-von Stain-Serie 1)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Melanie-Schultz

    Leonard Bell hat mit "Der Petticoat-Mörder" den Auftakt zur Lemke / von Stain Reihe geschrieben. 

    "Der junge Kriminalassistent Fred Lemke kommt nach seiner Ausbildung  direkt in die Abteilung für Delikte am Menschen beim LKA in Berlin unter. Dort wird er sofort mit seinem ersten Fall betraut. Ein Mann wird tot an einem Seeufer vorgefunden. Vieles deutet auf einen Raubmord hin, doch damit gibt sich Fred überhaupt nicht zufrieden, da er auch einen blutigen Petticoat in der Nähe findet. "

    Fred Lemke ist ein 23jähriger Kriminalassistent, den wir bei seinem ersten Fall begleiten. Als junger "Grünschnabel" hat er schon ein wenig mit Unterdrückung durch seine Vorgesetzten zu kämpfen.

    Zeitgleich mit ihm hat auch Ellen von Stain beim LKA angefangen. Diese kommt aus gutem Haus und hat dadurch einige Privilegien in der Dienststelle. Einige Geheimnisse umschwirren die junge Frau, die erst ziemlich spät entschlüsselt werden. 

    Also zwei komplett verschiedene Personen, die hier zusammenarbeiten sollen. 

    Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Allen voran natürlich Fred und Ellen. Aber auch die anderen handelnden Personen bekommen eine sehr gute Beschreibung. 

    Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig zu lesen. Wir werden in die 50ziger Jahre versetzt und können uns in alle Geschehnisse sehr gut hineinversetzen, die Atmosphäre kommt sehr gut rüber. 

    Der Fall um den Toten hat mir gut gefallen. Viele Wendungen führen erst am Ende zur Auflösung. 

    Für alle die gerne in den 50zigern unterwegs sind und einen spannenden Kriminalroman lesen möchten kann ich das Buch sehr gerne empfehlen. 


  20. Cover des Buches Opfertod (ISBN: 9783548283661)
    Hanna Winter

    Opfertod

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71
    Lena Peters kommt von Köln nach Berlin, wo sie die Polizei als Profilerin im Falle eines besonders sadistischen Serienkillers unterstützen soll. Er tötet Frauen und entfernt ihnen unterschiedliche Körperteile, bevor er die Leichen dann irgendwo ablädt, wo sie auf jeden Fall gefunden werden.
    Lena weiß genau, wie Mörder ticken, sie hat sie jahrelang studiert und ist ausgebildete Kriminalpsychologin. Aber dieser Täter bringt selbst sie an ihre Grenzen. Und auch ihr neuer Vorgesetzter scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. Wieso hat er ihr nicht gesagt, dass vor ihr bereits eine andere Psychologin an dem Fall gearbeitet hat und nun verschwunden ist? Und auch privat hat Lena noch einiges zu verarbeiten. Aber sie ist fest entschlossen, diese Bestie nicht entkommen zu lassen.

    "Opfertod" lag schon einige Jahre auf meinem SUB. Nun habe ich es heute Mittag daraus befreit - und innerhalb von ein paar Stunden gelesen. Ein echter Pageturner, sehr spannend. 
    Sicher, die Autorin erfindet das Genre des Thrillers und das Thema des Serienkillers nicht neu. Aber ihr Schreibstil ist mitreißend und man ist immer direkt am Geschehen und erlebt alles hautnah mit. In erster Linie wird aus der Sicht von Lena Peters erzählt, aber auch der Killer "kommt zu Wort". 
    Auch durch die relativ kurzen Kapitel bleibt der Spannungsbogen bestehen und zieht zum Ende noch mal an.

    Wer also einfach nur mal wieder einen spannenden Thriller lesen und sich gut unterhalten lassen möchte, der ist bei "Opfertod" genau richtig.
  21. Cover des Buches Eden (ISBN: 9783518468616)
    Candice Fox

    Eden

     (142)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Band 2 ist genau wie Band 1 (Hades) cool, brutal und schräg!

    Ich finde Band 2 allerdings komplexer und facettenreicher:

    Die Leser/innen erfahren wie aus dem kleinen Heinrich, Hades wurde, und auch Persönliches aus seiner Vergangenheit als junger Mann...

    Frank ist ein Wrack - er trauert um seine ermordete Freundin, bzw. lenkt sich mit Alkohol, Drogen und belanglosem Sex von dem Verlust ab.

    Eden begibt sich auf eine gefährliche Undercover-Mission, und macht sich ausgerecht von dem labilen Frank und einem neuen Kollegen abhängig - was ihr zum Verhängnis werden soll...

    Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind wirklich undurchsichtig: wer steht wie zu wem und warum? Wer kann wem trauen, wenn es darauf ankommt? Die heiß-kalten Gefühle hier sind die reinste Achterbahnfahrt!

    Der Schreibstil ist unterhaltsam, anschaulich und ein realistisch  bizarrer Zynismus schwebt über allen Beschreibungen vom Menschen, Tieren sowie Gegebenheiten. 

    Aber auch (un)glückliche skurrile Zufälle spielen eine Rolle, sodass irgendwie alles mit allem zusammenhängt, und das Ende macht neugierig auf Band 3 - den ich glücklicherweise schon habe!

  22. Cover des Buches Fall (ISBN: 9783518469279)
    Candice Fox

    Fall

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Es ist Jahre her, dass ich die ersten beiden Teile von Candice Fox Hades Reihe gelesen habe und ich kann mich ehrlich gesagt an wenig erinnern, außer, dass mich die Bücher begeistert haben.
    Obwohl eine lange Zeit vergangen ist, bin ich sehr leicht in „Fall“ hineingekommen. Man kann den Thriller durchaus auch als Einzelband lesen.
    Candice Fox spart nicht mit brutalen Details gleichzeitig wirft sie immer wieder humorvolle Dialoge ein, bei denen man einfach schmunzeln muss.
    Frank und Eden sind zwei tolle Protagonisten. Eden hat ein extrem hartes Auftreten und lässt kaum jemanden an sich heran. Mit ihrer geheimnisvollen Art ist sie so speziell, dass jede Szene mit ihr faszinierend ist.
    Frank hat sich ziemlich berappelt, seit wir ihn zuletzt gesehen haben. Ich fand ihn in diesem Teil einfach nur sympathisch und seine Sprüche sind sehr gelungen. Toll war auch sein Umgang mit der 17-jähriger Hookie. Er ist wie ein großes Kind im Körper eines Mannes, seine Späße sind oft die eines Teenager-Bruders, der seine kleine Schwester an den Haaren zieht. Neutral betrachtet eigentlich eine nervige Art, aber ich fand ihn witzig.
    Diese drei Charaktere für sich (Eden, Frank und Hookie) würden schon genug Stoff für ein komplettes Buch – und eigentlich sogar für noch weitere - liefern. Die Lebenssituationen der Protagonisten sind so außergewöhnlich und am Ende des Thrillers war ich ein wenig traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist und der Leser mit so vielen Fragen, wie es weitergegangen sein könnte, zurückbleibt.
    Es hätte also meiner Meinung nach nicht unbedingt noch einen Kriminalfall benötigt. Mir kam der Fall um den Parkmörder teilweise wie ein Seitenfüller vor. Da es Kapitel aus Sicht des Täters gibt, ist für den Leser die ganze Zeit klar, wer dahinter steckt und ich fand die Katz und Maus Jagd nicht sonderlich spannend, teilweise fast schon langweilig.
    Insgesamt hat mir der Thriller aber gut gefallen. Die Bücher von Candice Fox sind einfach immer außergewöhnlich.

  23. Cover des Buches Rache und roter Schnee (ISBN: 9782919801060)
    Elias Haller

    Rache und roter Schnee

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nach den traumatischen Erlebnissen um seinen Ex-Partner Jeff Balthasar möchte Kriminalhauptkommissar Erik Donner nur noch zurück zur Mordkommission. Doch die Chefetage schiebt ihn noch weiter aufs Abstellgleis. Unter dem Vorwand einer Chance soll er die Einsatzleitung beim Weihnachtsmarkt übernehmen. Ein potenziell unspektakulärer Job, der offenbar so wenig Qualifikation erfordert, dass man ihn sogar Donner zutraut.
    Kaum in seinem Auftrag angekommen, überschlagen sich jedoch die Ereignisse. In einem Geschenkesack wird die übel zugerichtete Leiche eines Mannes auf dem Weihnachtsmarkt gefunden. Verdächtige gibt es viele, aber der Täter hinterlässt kaum Spuren. Donner und die Polizei tappen im Dunklen, da geschieht schon der nächste grauenhafte Mord. Und plötzlich ist auch die Polizei in großer Gefahr.

    Rache und roter Schnee ist der zweite Teil in Elias Hallers Thrillerreihe Erik Donner. Das Buch erschien 2015 im Selbstverlag und wird seit 2018 bei Edition M, einem Imprint von Amazon Publishing, verlegt. Der Thriller umfasst 394 Seiten, die sich in 73 recht kurze Kapitel gliedern.

    Der zweite Band der Reihe schließt kurze Zeit nach dem ersten an die Handlung an. Donner fristet weiter sein Dasein in der Polizeilichen Erstkontaktstelle. Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt steht vor der Tür und Donner soll dort die Einsatzleitung übernehmen – ein Job, der ihm weder liegt noch gefällt. Ein weiterer Schritt auf dem Weg in die sprichwörtliche Besenkammer in irgendeinem Kellerarchiv. Doch der Weihnachtsmarkt verläuft ganz anders als erwartet. Ein Serienmörder arrangiert ein Opfer nach dem anderen, die Besucher sind in Angst, die Veranstaltung droht zur Katastrophe zu werden. Die Opfer stehen scheinbar in keinem Zusammenhang und der Täter geht sehr professionell vor. Und Donner kann den Fall natürlich nicht seinen Ex-Kollegen von der Mordkommission überlassen.

    Rache und roter Schnee ähnelt im Aufbau dem ersten Band. Haller konstruiert einen erneut einen verworrenen Fall, Spannung ist vorprogrammiert. Neben der Haupthandlung in der Gegenwart springt er in regelmäßigen Abständen in die Vergangenheit, wo die Kindheit des Täters erzählt wird – jedoch ohne die Identität des Täters dabei zu enthüllen. Einmal mehr führt er seine Lesenden dabei in tiefe Abgründe der Menschen. Vorhersehbar wird der Thriller bis zum großen Finale – das wirklich ein rasantes ist – nicht. Mit Nebenhandlungen lenkt Haller den Blick immer wieder in Sackgassen.

    Analog zum ersten und siebten Band komme ich auch bei Rache und roter Schnee nicht umher, Kritik zu üben. Das einseitige Lokalkolorit lasse ich hier mal außen vor, dazu habe ich eigentlich genug gesagt. Was mir in diesem Band noch ein wenig saurer aufgestoßen hat, ist diskriminierende Sprache. Haller schreibt den Thriller aus der Sicht einer Art allwissendem Erzähler, streut aber auch direkte Gedanken der jeweils handelnden Figuren ein. Die sind zumeist kursiv gesetzt und so klar erkennbar. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das tatsächlich auf alle Gedanken zutrifft, gehe aber aufgrund der Textauszeichnung davon aus. Das Problem dabei ist, der allwissende Erzähler übernimmt die diskriminierende Sprache mancher Figuren. So bezeichnet Donner einen körperlich Behinderten beispielsweise als »Quasimodo« oder spricht abfällig über einen scheinbar geistig Behinderten. Das finde ich nicht gut, weil ich diskriminierende Sprache grundsätzlich nicht gut finde, allerdings kann ich hier akzeptieren, dass es eben der Charakter ist, der in dieser Hinsicht unsympathisch ist. Das ist für mich insoweit in Ordnung, als dass es nun mal einen Teil der Realität spiegelt, die mir zwar nicht gefällt, die zweifellos aber realitätsabbildend ist. Lange Rede, kurzer Sinn, das ist quasi das, was mir hinsichtlich rechter Alltäglichkeiten fehlt.

    Problematisch wird es für mich aber, wenn der Erzähler die Diskriminierungen übernimmt. Der körperlich Behinderte wird beispielsweise auch vom Erzähler mehrfach »Quasimodo« genannt. In dem Fall fällt es mir schwer, die Diskriminierung noch einer fiktiven Figur zuzuschreiben, sie fällt stattdessen auf den Autor zurück. Das kann zwar auch die Realität wiederspiegeln, allerdings auf ungewollte Weise, weil sich der Autor dann entweder verplappert hat oder den Fehler nicht mal bemerkt – beides gleichermaßen problematisch. An der Stelle wird diskriminierende Sprache legitimiert und das möchte ich wirklich nicht.

    Eine Randnotiz bleibt da fast die in der Übersetzung verharmlosende Verwendung des Wortes »Pädophilie« für eindeutig pädosexuelle Kriminalität. Allerdings ist die Debatte um die Begrifflichkeiten schon alt und leider im offiziellen Sprachgebrauch bis heute nicht geregelt. Da muss ich das wohl hinnehmen.

    Das war nun viel Kritik, die soll aber nicht darüber wegtäuschen, dass Rache und roter Schnee ohne Augenmerk auf diese sprachlichen Geschichten wieder ein sehr unterhaltsamer Thriller ist. Da ich, was sprachliche Spitzfindigkeiten angeht, sicher eine niedrigere Frustrationsschwelle als die Masse habe, wird das Buch wohl von der Handlung her allgemein eher gefallen. Denn Thriller schreiben kann Haller, das beweist er hier erneut. Die Handlung ist gut konzipiert und umgesetzt, die Charaktere, insbesondere die bekannten, mit ihren Problemchen und Schrullen weitgehend sympathisch. Rache und roter Schnee hat aus dem Blickwinkel des Unterhaltungswerts alles, was ein guter Thriller braucht.

    Insofern werden wohl auch alle Freunde Erik Donners und viele Thrillerliebhaber ein spannendes Buch an die Hand bekommen. Wer mit expliziten Tatbeschreibungen oder allgemein Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Folter u.ä. nicht so gut klar kommt, sollte aber die Finger von dem Buch lassen. Aber Teile davon treffen wahrscheinlich sowieso auf jeden Donner zu.

  24. Cover des Buches Die Toten am Lyngbysee (ISBN: 9783492305570)
    Julie Hastrup

    Die Toten am Lyngbysee

     (18)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

    Im tiefsten Winter wird eine stark geschminkte Frau, aufrecht auf einer Bank sitzend am Lyngbysee gefunden. Sie ist tot und ihre Aufmachung so bizarr, dass schnell klar wird, dass hier mehr dahinter steckt. Doch die Mordkommission tappt im Dunkeln. Bald darauf geschieht ein zweiter Mord, eine weitere Frau wird wieder am See gefunden und Rebekka kommt dem Täter gefährlich nahe.
    Ich bin ein Fan dieser Reihe und darum habe ich mich auch auf diesen Band sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist wie gewohnt flüssig und unterhaltsam geschrieben. Ein solider Krimi, der zwar nicht speziell überraschend ist, aber trotzdem richtig gut! 
    Mir gefällt es, wie sich Rebekkas Charakter stets weiterentwickelt und man immer wie mehr von ihr und ihren Beziehungen zu Freunden und Bekannten kennen lernt. Somit gibt es nicht nur eine Haupthandlung, sondern auch die nebensächlichen Dinge sind interessant. 
    Daumen hoch und jetzt beginne ich gleich mit dem nächsten Band ;-)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks