Bücher mit dem Tag "mount everest"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mount everest" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  2. Cover des Buches Das größere Wunder (ISBN: 9783423143899)
    Thomas Glavinic

    Das größere Wunder

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Leselampe_

    Mensch gegen Berg. Ein physischer und psychischer Überlebenskampf zwischen Todeszone und Basislagern des Mount Everest, gegen die Kälte, den Sauerstoffmangel, das Erfrieren und die Einsamkeit. Ein überwältigendes Buch über ein sehr bewegtes Leben, die Sprache ist so nah und greifbar, dass man fast selbst am Fuß des Mount Everest steht. In klarer Sprache verfasst Glavinic einen abenteuerlichen Roman voller Nostalgie, Liebe und Sehnsucht. Jonas, der Protagonist des Buches, nimmt uns mit in seine Welt, wo er nicht nur auf dem Berg gegen die Orientierungslosigkeit kämpft, sondern auch das Chaos seiner Vergangenheit revue passieren lässt. Gutbetucht aufgewachsen sucht Jonas durch das Reisen seine Freiheit, und in der lebensfeindlichen Umgebung des Himalaya schließlich seine Erfüllung. Man fiebert mit, schwankt zwischen Glücksgefühlen des Vorankommens und wetterbedingten sowie körperlichen Rückfällen, hin und her. Das Buch ist ein immens fesselnder Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Nicht nur für Gipfelstürmer eine klare Empfehlung, sondern auch für jene, die sich gerne an die Hand nehmen lassen und eine literarische Reise zum höchsten Gipfel der Welt auf sich nehmen wollen. Lieblingsbuchpotenzial.

  3. Cover des Buches Die Macht des Schmetterlings (ISBN: 9783833901690)
    Matt Dickinson

    Die Macht des Schmetterlings

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Pteranodon

    Ich fand das Buch wirklich sehr gut.

    Ich bin ein Fan der Chaostheorie und deshalb war das Buch ein Muss. 

    Es sind viele Handlungsstränge, die natürlich alle (teilweise nur ganz kleinen Punkten) miteinander verbunden sind. Es sind sehr kurze Abschnitte (1-1.5 Seiten) die von den jeweiligen Geschichten erzählen. Innerhalb dieser Abschnitte wird knallhart ein Ereignis beschrieben. Zack, schon ist man im nächsten Abschnitt. Und wieder im nächsten. Und dann wieder beim ersten. Und so weiter. Die einzelnen Handlungsstränge sind extrem spannend. Jede Geschichte ist für sich schon aufregend und man möchte mehr erfahren. 

    Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und war an zwei Abenden durch. Es bleiben ein paar Schicksale offen, aber mehr oder weniger gibt es jeweils nur 2 mögliche Enden dafür. Das schlimmste .. Oder das Beste .. 

    Klare Leseempfehlung. Wenns nix für euch war, dann hat es nicht lange gedauert es zu lesen. Wenn doch, dann seid ihr um ein paar Gedankenspiele reicher.

  4. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458177241)
    Erling Kagge

    Stille

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Die Aufmachung des Buches macht neugierig auf mehr. Wenn man dann beginnt ist es eine langsame Einführung und dann folgen die Geschichten aus dem Alltag und die Erlebnisse des Autors teilweise unterlegt mit tollen Bildern. Umso mehr man liest umso mehr wird man gefesselt weiter zu lesen. Man schafft es das Buch innerhalb von einem Tag durchzulesen. Viel Wahrheit drin versteckt und man sollte sich dann Gedanken über alle Dinge machen welche man im Leben verwendet und ob dies sinnvoll ist oder nicht. Man sollte wie es der Autor auch mehrfach schreibt mehr an sich denken und mehr einfach die Stille geniessen und mit wenig zufrieden sein denn dann lernt man es auch das Stille das Schönste und Beste im Leben ist.

  5. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

     (52)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Was für eine packende Story!

    Dan Simmons ist in meinen Augen wirklich ein großartiger Geschichtenerzähler. Das hat er schon mit "Terror" bewiesen und mich auch mit "Der Berg" wieder nicht enttäuscht.


    Worum geht's?

    Im Jahr 1924 besteigen George Mallory und Andrew Irvine über die Nordostseite den Mount Everest. Ob sie den Gipfel wirklich erreicht haben, bleibt jedoch ungewiss, denn sie verschwinden spurlos.


    Einige Jahre später begeben sich die Bergsteiger und Freunde Richard, Jean-Claude und Jake auf eine finanzierte Expedition auf den Everest. Begleitet werden sie von Reggie und Dr. Pasang sowie etlichen Sherpas. Neben der Bergung des ebenfalls vermissten Percy Bromley - ihrem eigentlichen Auftrag - wollen sie auch einen Versuch der Gipfelbesteigung wagen. Doch der Berg fordert einen hohen Preis.


    Intelligent gepaarte Fiktion mit Historie, authentische Charaktere und eine dichte Atmosphäre - das alles und so viel mehr bietet dieser Roman. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser zu packen und ihn ins tödliche Eis zu schicken. Man taumelt entlang der messerscharfen Abgründe, friert erbärmlich, kämpft um jeden Atemzug, spuckt Blut, hustet und verzweifelt angesichts der Strapazen. Auch wenn man keinerlei Vorwissen oder Erfahrung  im Bereich des Bergsteigens besitzt, kann man folgen und ist fasziniert.


    Ob es dem Team letztlich gelingt, Bromley, Mallory oder Irvine zu bergen und sie den Berg tatsächlich bezwingen oder aber dieser weitere Leben fordert, das solltet ihr selbst lesen.

    Und auch wenn Simmons noch einige weitere Aspekte und Wendungen, die nicht alle perfekt gelungen sind, mit einfließen lässt, so hat mich der Roman insgesamt bestens unterhalten.

  6. Cover des Buches Der alte Mann und Mister Smith (ISBN: 9783430192781)
    Peter Ustinov

    Der alte Mann und Mister Smith

     (131)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Seit 4 Wochen drücke ich mich vor dieser Rezension.
    Diese Rezension zu Peter Ustinovs Buch " Der alte Mann und Mr. Smith"


    Ich verehre diesen Mann.
    Ein Universalgenie.
    Was konnte er alles: schauspielern, schreiben, malen, musizieren, viele Sprache sprechen, mit Menschen auf unnachahmliche Art kommunizieren und er dazu auch noch unglaublich intelligent.


    Und ich soll hier sagen: Lieber Herr Ustinov, ihr Buch hat nur 4 Sterne verdient.


    Vielleicht habe ich es nur nicht kapiert.


    Als ich aber die anderen Rezensionen zu diesem Buch gelesen, konnte ich zumindestens erkennen, dass auch andere Leser meine Meinung teilten.


    Die Grundidee ist eigentlich klasse. Gott und der Teufel kommen nach sehr vielen Jahren auf die Erde, um sich die Entwicklung der Menschen anzuschauen. Sie landen in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und es dauert nicht lange, bis sie im Gefängnis landen, von der Polizei, dem FBI, der CIA und noch viele Anderen hinter ihnen her, denn keiner glaubt ihnen, dass sie Gott und Teufel sind.
    Sie reisen in viele andere Länder, um anders Gläubige zu sehen, erleben aber oft Missachtung und Verfolgung.


    Der Schreibstil ist sehr gut, die Dialoge ausgefeilt und sprachlich sehr gewandt, die Hauptprotagonisten sehr gut gezeichnet, die Nebenfiguren allerdings oft sehr klischeehaft.
    Der Humor leider nicht so oft vorhanden. Aber wenn, dann ist er einfach genial, z. B. wenn Gott sich sehr darüber wundert, dass er einen Sohn haben soll.


    Was aber wirklich zu kritisieren ist, ist die Länge des Buches. Mindestens 1 Drittel des Buches bestehen aus langweiligen  Beschreibungen und aus philosophischen Abhandlungen, die zum Teil ebenfalls langweilig sind.
    Daher könnte ich dem Buch eigentlich nur 3 Sterne geben.


    Sorry Herr Ustinov.


    Ich verehre Sie immer noch ganz doll und gebe Ihrem Buch 3 Sterne und Ihnen 1 Sympathiestern.

  7. Cover des Buches Berg der Legenden (ISBN: 9783596703234)
    Jeffrey Archer

    Berg der Legenden

     (21)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ist ein Roman über das Leben des englischen Bergsteigers George Mallory und seinem Traum Mitte der 1920er Jahre als erster Mensch auf dem Mount Everst zu stehen.

    Jeffrey Archer schreibt gewohnt flüssig und schafft es eine Zeit ohne GoreTex und moderner Hilfsmittel wieder auferstehen zu lassen. Der Leser erfährt vieles aus dem Leben von George Mallory und seiner Frau Ruth. Obwohl die Stimmung hervorragend eingefangen wird, Mr. Archer einen tollen Stil hat, schaffte er es nicht mich wirklich in die Geschichte eintauchen zu lassen. Vielleicht liegt es an der ausgedehnt erzählten Beziehung zu seiner Ruth!?

    Einen breiten Raum nehmen auch die Briefe von George an Ruth ein. Ich bedauere es sehr, dass es keinen Hinweis darauf gibt, ob diese Briefe der Fantasie des Autors entspringen oder ob es sich um echte Briefe handelt.

    In Summe ein lesenswertes Buch, das leider ein Längen hat. 


  8. Cover des Buches Das Dach der Welt (ISBN: 9783492502825)
    Mira Manger

    Das Dach der Welt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Ich kenne bereits ein weiteres Buch aus der "Read! Sport! Love!"-Reihe, welches mir aber leider nicht so richtig gefallen hatte. Deswegen bin ich an dieses Buch hier mit sehr geringen Erwartungen rangegangen und war am Ende mehr als positiv überrascht.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Er hat es auch geschafft, die aktuellen Stimmungen der Geschichte super einzufangen, sodass ich immer mitgefiebert habe und auch die Emotionen der Charaktere gut spüren konnte. Zudem konnte ich mir das Setting rund um den Everst total gut vorstellen.

    Das Buch wird wechselnd aus den Sichten von Alicia und Robin erzählt - wobei wir da auch immer wieder Passagen aus der Vergangenheit dabei hatten. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil man so einen direkten Einblick in die Beziehung und die Probleme der beiden bekommen hat. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie ein bisschen chronologischer gewesen wären, weil ich so doch manchmal ein bisschen durcheinander gekommen bin.

    Die beiden Protagonisten haben mir gut gefallen, wobei ich Robin ein kleines bisschen mehr mochte als Alicia. Wahrscheinlich weil man den Eindruck bekommen hat, dass er die größere und weitreichendere Wandlung durchmacht.

    Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Über den ein oder anderen hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren, ihre Handlungen konnte ich aber nachvollziehen.

    Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Man merkt von den ersten Seiten an, welchen Stellenwert der Sport im Leben der beiden Protagonisten einnimmt und er ist auch dauerhaft präsent. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil man auch so viele Eindrücke bekommen hat. Die Handlung hat einige Höhepunkte und ich fand sie an keiner Stelle vorhersehbar - im Gegenteil, sie haben mich sogar extrem schocken können. Aber ich fand es gut, dass die Autorin auch auf diesen Aspekt eingeht, der bei einem solchen Sport eben auch immer präsent ist, und ihn nicht beschönigt.

    Ein bisschen mehr hätte ich mir noch zu Robins Problemen gewünscht - man bekommt zwar von der Vergangenheit einen guten Eindruck, aber in der Gegenwart ist das irgendwie nicht mehr Thema und fühlte sich ein bisschen unter den Tisch gekehrt an.

    Mein Fazit
     Der Debütroman der Autorin hat mich in seinen Bann gezogen und ich hab ihn praktisch in einem Rutsch verschlungen. Der Sport nahm in der Handlung sehr viel Raum ein und ich hab viele neue Eindrücke dazu sammeln können. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch ungeschönt die Schattenseiten, was zwar traurig war, ich an der Stelle aber passend fand. Die beiden Protagonisten haben mir gefallen, besonders Robins Wandlung.

  9. Cover des Buches In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest (ISBN: B002TZVZBC)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Guccini
    Ein Klassiker und sogar für Nichtleser ein f esselndes Werk.
  10. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
    Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

    Meinung
    Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
    In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
    Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.

    Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
    Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
    Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

    So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
    Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
    Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
    Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
    Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
    Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
    Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
    So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

    Fazit
    „In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
    Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
    Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










  11. Cover des Buches Entscheidung am Mount Everest (ISBN: 9783551311252)
    Roland Smith

    Entscheidung am Mount Everest

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Mira20

    Bücher für junge Frauen zu finden, ist im Allgemeinen kein Problem. Bücher für Jungs dagegen müssen richtig gehend gesucht werden. Die Bereiche High Fantasy und Action sind recht gut abgedeckt, aber nicht jeder junge Leser mag diese Genres.

    Deswegen habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei diesem schon etwas älteren Buch fündig geworden.

    Viel Action ohne dass es gleich ein Thriller ist, ausserordentlich spannend und gleichzeitig auch sehr informativ, so kommt der Roman von Roland Smith daher.

    Peak Marcello hat das Klettern in die Wiege gelegt bekommen. Beide Elternteile sind weltbekannte Bergsteiger und seine Begabung ist entsprechend gross. Leider bietet New York wenig legale Herausforderungen. Von den Kletterhallen gelangweilt, beginnt er heimlich die Fassaden der Hochhäuser zu erklettern. Als er geschnappt wird, muss er zu seinem Vater nach Nepal ziehen um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Hier erwartet ihn aber das Abenteuer seines Lebens. Als jüngster Bezwinger des Mount Everest soll er auf den Gipfel. Sein Vater – Leiter der Expedition – hat seine eigenen Motive und die lassen manchmal an seine Vaterliebe zweifeln.

    Atemlos und fasziniert konnte ich die Lektüre fast nicht mehr aus der Hand legen. Kopfkino pur und die Möglichkeit einiges zu googlen, haben dieses Buch zu einem Erlebnis gemacht. Obwohl das Werk nicht sehr umfangreich ist, gelingt es dem Autor eine packende und abenteuerliche Story zu erzählen. Auch die Geschichte einer bewegenden Freundschaft konnte der Autor glaubhaft in die Handlung integrieren.

    Wer also nach einer spannenden Lektüre sucht und gleichzeitig auch noch etwas über die dramatische Geschichte des Mount Everests erfahren möchte, hat mit diesem Jugendbuch die richtige Wahl getroffen.

     

  12. Cover des Buches Das Geheimnis des Schneemädchens (ISBN: 9783734100574)
    Marc Levy

    Das Geheimnis des Schneemädchens

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Neuneuneugierig
    Marc Levy hat mich mal wieder auf eine Tal- und Bergfahrt der Gefühle mitgenommen. Gespickt mit - selbstverständlich bei seinen Geschichten - viel Liebe und etwas Mystik, >>schwebend über dem Grab trifft er Knopf<<.
    Politisch, wirtschaftliche Vertuschung basierend auf tatsächlichen Geschehnissen versponnen zu einer sich über 46 Jahre dauernder Verstrickung diverser Liebenden und  Verfolgungen über Kontinente hinweg.  
  13. Cover des Buches Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest (ISBN: B004OL2TK0)
    Anatoli Boukreev

    Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest

     (23)
    Aktuelle Rezension von: emilayana

    Der Gipfel – Anatoli Boukreev

     

    Genre: Drama

    Autor: Anatoli Boukreev und G. Weston DeWalt

    Verlag: Heyne

    Preis: 10 €

    Seiten: ca. 300

    ISBN: 978-3-453-40569-1

     

     

    1.     Handlung: Nach in eisige Höhen von Jon Krakauer kommt nun der Gipfel von Anatoli Boukreev. Dieser wurde in Krakauers Buch kritisiert. Oft wird dieses Buch aufgrund dessen mit einer Rechtfertigung gleichgesetzt. Er schrieb dieses Buch mit Hilfe seines Co-Autors DeWalt, da er selber nur brüchig Englisch sprach. Der Gipfel erzählt die bekannte Geschichte des Mount Everest Unglücks 1996, bei dem fünf Menschen an nur einem Aufstiegstag um Leben kamen.

    2.     Schreibstil: Der Schreibstil DeWalts ist einfach, aber sicher. Allerdings stört es den Leser an manchen Stellen, dass zwischen den Perspektiven gewechselt wird. So gibt es normalerweise nur einen Wechsel zwischen der 3. Person Singular und der Ich-Perspektive Bourkeevs. Allerdings wechselt dann plötzlich diese  z.B. in die Ich-Perspektive Beidelmanns. Das irritiert den Leser und man muss sich erst wieder orientieren. Dies stört einen auch im Fluss des Lesens und ist an manchen Stellen, vor allem als es auf den Höhepunkt zuging, auch der Spannung abträglich. Ansonsten beschränkt sich DeWalt eigentlich auf einen relativ parataktischen Satzaufbau. Außerdem beschreibt er vieles, mit einigen Aussnahmen wenn es um Boukreev geht, sehr sachlich.

    3.     Charaktere: Die Charaktere lassen sich schwer bewerten, da es sich um echte Personen handelt, so werde ich natürlich nur etwas zur Darstellung dieser sagen. Anatoli Bourkeev, der ja in Krakauers Buch kritisiert wurde, wird in seinem eigenen natürlich durchaus positiv dargestellt. Alle seine Entscheidungen werden nicht nur gerechtfertigt sondern auch als absolut richtig in der jeweiligen Situation geschildert. Er mutiert in diesem Buch eigentlich fast schon zum Helden, der alleine alle rettet. Und das kann man ihm auch nicht absprechen. Anatoli Boukreev rettete im Alleingang noch mehreren Manchen das leben, die sich in der Dunkelheit verlaufen hatten. Diese Aktion gilt als eine der heldenhaftesten Rettungsaktionen der Bergsteigergeschichte.

    4.     Umsetzung: Die Umsetzung des Buches ist nicht einmal annähernd so spannend wie die Krakauers. DeWalt gelingt nicht die Grandwanderung zwischen: Das echte Ereignis wahrheitsgetreu wiederzugeben und eine spannende Geschichte zu erzählen. Diese Buch ist bis auf ein paar Stellen an denen Boukreevs Aktionen rechtfertigt werden allerdings sehr nüchtern und sachlich geschrieben. Zudem bekommen wir keinen Einblick in die Aktionen anderer Expeditionen zum Beispiel während der Akklimatisierungsphase. Das mag auch daran liegen, dass Boukreev ein Einzelgänger war. Allerdings wäre es wirklich wünschenswert gewesen auch die anderen Geschehnisse am Berg schon zu beginn des Buches ein wenig einzuführen, damit man während der Katastrophe nicht überrumpelt wird.

    5.     Cover: Das Cover des Buches ist passend zum Inhalt gewählt.

    6.     Ende: Das Ende des Buches, wenn auch vorhersehbar ist einigermaßen packend erzählt und man liest es gerne zu Ende. Auch wenn die schon oben angesprochenen Perspektivwechsel die Spannungskurve unterbrechen und eine neue Orientierung ( das doppelt lesen einiger Passagen ) bedeuteten.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:          30 / 40

    2.     Schreibstil:         9  / 15

    3.     Charaktere:      15 / 20

    4.     Umsetzung:        4 / 10

    5.     Cover:                  5 / 5

    6.     Ende                     6/ 10

     

                                                          69 / 100

     

    Gesamtwertung:   6.9 P

    Genrewertung:      7.5 P

     

    Der Gipfel von Anatoli Boukreev ist ein gelungenes Buch, dass es allerdings mit seinem Vorgänger von Krakauer nicht aufnehmen kann.

    Ich empfehle der Gipfel als eine Art Ergänzung nach dem von Krakauer zu lesen um beide Sichtweisen gut miteinander vergleichen zu können.

     

    Amazon Link: Der Gipfel – Boukreev und DeWalt

    Verlag Link: Heyne – Randomhouse

     

    Rezension von In eisige Höhen : hier

     

  14. Cover des Buches Angstrausch (ISBN: 9783442487370)
    Sarah Lotz

    Angstrausch

     (27)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Dieses Buch hat mich so enttäuscht, wie schon lange keines mehr. Ich wurde vom Klappentext in die Irre geführt und erlebte eine ganz andere Geschichte. Genaueres erzähle ich euch unten im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover war der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam wurde. Die Gestaltung ist düster und gefährlich. Sie unterstrich den Titel und versprach mir einen guten Thriller. Doch dann kam es ganz anders.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Wie ich oben schon erwähnte, wurde ich durch den Klappentext in die Irre geführt. Laut dessen liebt Simon die Gefahr, macht das alles freiwillig und ist ein Adrenalinjunkie! Doch das alles stimmt nicht. Simon wurde von seinem besten Freund überredet, in die Höhle zu gehen, genauso wie zum späteren Mount Everest Trip. Er selbst hätte diese Unternehmungen niemals freiwillig getan, schon gar nicht nach seinem Beinahe-Tod.

    Das Buch ist in drei Teile eingeteilt. Ich vermisste schmerzlich eine Kapiteleinteilung. So wusste ich nie, wann ich das Lesen am besten unterbrechen konnte. Die ersten 100 Seiten des Buches war sehr spannend geschrieben. Das Erlebnis ist beklemmend und angsteinflößend, die Stimmung gelungen gefährlich. Positiv fand ich auch den lockeren und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil von Sarah Lotz. 

    Nun kommt allerdings das große Aber: Der zweite Teil beginnt mit einer Juliet. Ab diesem Punkt wurde die Spannung immer geringer, bis ich mich zu langweilen begann. Mich interessierte ihr Abschnitt nicht im Geringsten, da ich mit Simon weiterlesen wollte. Es war zwar interessant, zu lesen wie sie sich mit ihrem Begleiter vorbereitet und so weiter. Trotzdem begann ich mich zu zwingen, weiter zu lesen. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus.  Zu den Protagonisten konnte ich auch keine Bindung aufbauen.

    Mir gefällt die Grundidee wirklich gut. Aber für mich ist die Umsetzung nicht gelungen. Als Roman ist diese Geschichte gut, aber nicht als Thriller. Meine Enttäuschung wuchs mit jeder Seite, bis ich das Buch schlussendlich abbrach…

    Mein Fazit:
    Am Anfang war das Buch richtig gut, obwohl ich vom Klappentext in die Irre geführt wurde. Der erste Teil von Dreien war sehr spannend, doch ab dem Zweiten sank der Spannungsbogen massiv ab. Ich begann mich stark zu langweilen und da ich es irgendwann nicht mehr aushielt, brach ich das Buch ab. Es ist schade, weil Schreibstil, Grundidee und die ersten 100 Seiten echt gut waren.

    Aufgrund dessen vergebe ich 3 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  15. Cover des Buches Für tot erklärt - Meine Rückkehr vom Mount Everest (ISBN: 9783423348621)
    Beck Weathers

    Für tot erklärt - Meine Rückkehr vom Mount Everest

     (4)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Am 10.5.96 starben 8 Bergsteiger in einem mörderischen Sturm am Mount Everest. Auch Beck Weathers wurde als tot befunden und zurückgelassen. Aber er wachte wieder aus dem Kältekoma und schleppte sich trotz schwerer Erfrierungen ins nächste Lager. 
    Beck Weathers hatte das Bergsteigen mit Mitte 30 für sich entdeckt. Er wollte damit seine Depressionen bekämpfen mit dem Preis einer zunehmenden Entfremdung von seiner Frau und seinen Kindern. Seine Frau setzt alle Hebel in Bewegung um ihn nach Hause zu holen. Nach einer langen Genesungszeit beginnt die Auseinandersetzung und Versöhnung mit seiner Familie.

    Wer hier erwartet einen ausführlichen Bericht der Ereignisse am 10.5.96 am Mount Everest zu erhalten und seine Rückkehr ins Leben wird sicherlich wie ich enttäuscht werden. Dieser Teil nimmt nur ca. 1/3 des Buches ein, der Rest beschäftigt sich mit Beck Weathers Leben vor allem vor den Ereignissen. Es wird ausführlich erläutert wie das Bergsteigen begann und wie es sich zu einer Obsession entwickelt, neben der so gut wie nichts anderes mehr wirklich Platz hatte. Was ich hier aber als wirklich befremdlich empfand, war das für alle Entscheidungen und Charakterschwächen Becks Depression erhalten musste. So wird eine wirkliche Auseinandersetzung sofort unterbunden, vor allem was die Charakterzüge des Herrn Weathers angeht. Dies war mir einfach zu einseitig und zu einfach gestrickt. 

    Durch Einlassungen von seiner Frau, Kindern,  Freunde und der restlichen Familie erfährt man wie alle anderen diese über Jahre hinziehende Obsession empfanden und wie sehr sie doch darunter litten, ohne aber Konsequenzen, Gespräche oder Lösungen zu finden. Eine wirkliche Aufarbeitung war für mich zu keiner Zeit in diesem Buch  zu spüren.

    Mein Fazit:
    Das Buch konnte mich nicht begeistern,  es fing ganz interessant an ließ aber dann stark nach und erzählte etwas ganz anderes als der Klappentext versprach. 
  16. Cover des Buches Scoundrels (ISBN: 9780995716308)
    Victor Cornwall

    Scoundrels

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Ein junges Verlagsunternehmen unterzeichnet bei der Übermittlung eines Manuskripts mit der Empfangsbestätigung unwissentlich einen fatalen Vertrag, der sie zur Veröffentlichung des Materials verpflichtet. Und so kommen nun die Leser in den Genuss des ersten Bandes der Memoiren der Majors Arthur St. John Trevelyan und Victor Montgomery Cornwall, der ihre abenteuerlichen Jahre von 1931 bis 1951 umfasst.

    Aus den Briefen, die den Memoiren beigefügt waren, erfährt der Leser, dass ein 30jähriger Hausarrest sowie die strengen Auflagen des Official Secrets Act ein Ende gefunden haben und die mittlerweile betagten Herren, ihres Zeichens hochdekorierte Militärs und Mitglieder eines eigenartigen Geheimdienstes, nun darauf drängen, ihre heroischen Taten der Welt mitzuteilen.

    Die sehr ungleiche "Partnerschaft" und "Freundschaft" der Herren beginnt 1934 im Winstowe College, wohin die beiden Jungs von ihren verbliebenen Elternteilen abgeschoben werden. Das College-Leben bereitet auch für Trevelyan und Cornwall schwere Zeiten, die ihr Stan Laurel/Oliver Hardy-Dean Martin/Jerry Lewis-Bud Abbott/Lou Costello-Verhältnis begründen und zementieren. Dort lernen sie einen österreichischen Jungen namens Gruber Hansclapp kennen, der nicht nur von anderen Mitschülern drangsaliert, sondern auch von den Beiden zu eigenen Vorteilen ausgenützt wird. Der unheimliche Erzfeind, der ihnen später noch in Nazi-Deutschland und in England wiederbegegnen wird, ist geboren...

    Wie schon so oft in anderen Fällen geschehen, werden die beiden Jungs auf dem College für einen eigenartigen Geheimdienst, der unter dem Deckmantel des von König George I gegründeten "Scoundrels Club" operiert, angeworben und befinden sich alsbald in Einsätzen in Hitler-Deutschland sowie Japan.

    Ihre riskanten, absurden Abenteuer, die sie auf den vermeintlichen Mount Everest, zur Teilnahme an dem berüchtigten Paris-Dakar-Rennen (welches laut der Aufzeichnungen nicht erstmals 1978 stattfand, sondern schon 1950) oder zu einer Panda-Jagd mit dem Kaiser von China führen, stellen den absurden schwarzen Humor der legendären "Monty Pythons" in den Schatten. Beim Lesen dieser "geschichtlich akkuraten, moralisch fragwürdigen aber absolut wahren Geschichten" (O-Ton Verlagshaus) ist man abschnittsweise ob der Geschmacklosigkeiten und unappetitlichen Geschehnisse, die die Herren bei dem Zusammentreffen mit Adolf Hitler, Eva Braun und der mysteriösen Geheimwaffe Nazi-Deutschlands oder während der Jagd auf paarungswillige Pandabären erleben, atemlos... ehe sich ein herzliches Lachen Bahn bricht. Allein bei der Geschichte, wie Trevelyan zu seinen seltsam geformten Lippen - die ihm in der Wüste während einer Notoperation verpasst wurden und es nur einen Baummarder als Spender gab - kam, lässt einen entweder das Buch angeekelt zur Seite legen oder man liest neugierig auf weitere Absurditäten und schräg-geschmacklose Einfälle weiter und schmunzelt vor sich hin.

    Britische Kritiker und Leser dieses ersten Bandes waren sich ob dieses Freundespaares, welches keinerlei Gelegenheit auslässt, sich gegenseitig madig zu machen und sich stets selbst als die bessere und gloriosere Hälfte sieht, einig: Cornwall & Trevelyan haben die explosive Mischung von einem Teil "Flashman" und zwei Teilen "Mortdecai Trilogie".

    Der Schreibstil des Autoren-Duos Duncan Crowe und James Peak ist überbordend, schrill, geschmacklos, originell, unbeschwert und pointiert. Die in den versteckten Nischen der Weltgeschichte spielenden Episoden sorgen für vergnügliche Lesestunden und hinterlassen nach dem Genuss des Buches einen furchtbaren Geschmack im Mund und das Gefühl eines schrecklichen Katers...

    Eine Leseempfehlung für hartgesottene Freunde schrägen englischen Humors... Band 2 gibt es schon im Handel und Band 3 der Memoiren soll noch 2020 erscheinen! Vivat Scoundrels!

  17. Cover des Buches Der höchste Berg (ISBN: 9783890294308)
    Walther Lücker

    Der höchste Berg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick

    In diesem Jahr 2013 jährt sich zum 60. Mal die Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt, des Mount Everest 1953 durch Sir Edmund Hillary und  seinem Sherpa Tenzing Norgay. Aus diesem Anlass sind  zahlreiche Bücher über das Phänomen Everest erschienen. Sie nehmen zum großen Teil nicht nur die Sicht begeisterter Bergsteiger ein, sondern thematisieren auch zunehmend kritisch die Tatsache, dass es mittlerweile regelrechte Schlangen von Bergsteigern aus aller Welt gibt, die darauf warten, zum Gipfel aufbrechen zu können, und dass eine 50-jährige Geschichte eines zunehmenden Bergtourismus die Wege bis zum Gipfel in eine Müllhalde verwandelt haben, besonders an den Stellen wo traditionell die Nachtlager aufgeschlagen werden.

     

    Das vorliegende Buch des Journalisten und passionierten Bergsteigers Walther Lücker hebt sich von den anderen Büchern ab durch seinen besonderen Ansatz. In einem ersten Teil versammelt er „Geschichte und Geschichten“ und erzählt von der besondern Faszination dieses Berges, aber auch von der Dramen und Tragödien, die sich auf dem Weg zum Gipfel abgespielt haben.

     

    Ein zweiter, nicht weniger interessanter und spannender Teil versammelt Reportagen und Interviews von ihm mit unterschiedlichen Frauen und Männern, die zu unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedenen Routen den höchsten Berg bestiegen haben und welche intensiven Erfahrungen damit verbunden waren.

     

    Beeindruckt haben mich besonders die Worte des Sherpa Pemba  Nurbu, der schon 1992 forderte:

    „Die Regierung muss die Expeditionsrouten auf der Südroute unbedingt limitieren. Es gibt keine andere Möglichkeit, der Staus und dieser schrecklichen Szenen Herr zu werden. Die Permitkosten für die Normalroute sollte  erhöht werden und die für die anderen, technisch schwierigeren Routen drastisch gesenkt werden.“ Auch wenn es dann Wartelisten von 25 Jahren gebe.

     

    Doch bis heute ist in dieser Richtung wenig geschehen. Mit dem Everest ist in rasend schneller Zeit das passiert, was auch mit anderen früher weißen Regionen auf der Erde geschehen ist. Zuerst kamen die ersten Entdecker, dann folgten weitere, und zum Schluss hat der Massentourismus das ökologische Gleichgewicht zerstört. Zu viele Menschen wollen das erleben, was erfahrene Bergsteiger in ihren Interviews in diesem Buch beschreiben, welche Glücksmomente sie hatten, als sie das Dach der Welt erreicht hatten. Wer wollte ihnen das Recht dazu bestreiten? Eine sehr schwierige Frage.

     

  18. Cover des Buches Weiß wie Schnee (ISBN: 9783612651204)
    Rosie Thomas

    Weiß wie Schnee

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Everest Solo (ISBN: 9783104908311)
    Reinhold Messner

    Everest Solo

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Höhenrauschsaison (ISBN: 9783981872248)
    Meredith Winter

    Höhenrauschsaison

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchmoment

    „Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

    Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

    Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

    Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

    Fazit
    Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

  21. Cover des Buches Der einsame Sieg (ISBN: 9783442710980)
    Peter Habeler

    Der einsame Sieg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    Inhalt:

    Am 8.5.1978 gelang Peter Habeler und Reinhold Messner das schier Unmögliche: sie erreichten den Gipfel des Mt. Everest ohne Einsatz von Sauerstoffgeräten.

    In 'Der einsame Sieg' berichtet Peter Habeler von der Expedition und vom Gipfelsturm mit Reinhold Messner, vom Mt. Everest und seiner Besteigungsgeschichte, von anderen Expeditionen mit Reinhold Messner, von seiner Begeisterung fürs Bergsteigen und von den Schwierigkeiten in der Todeszone.


    Mein Eindruck:

    Ich habe bereits viele Bücher über Bergsteigen, über die 8000er und von Reinhold Messner mit großer Begeisterung gelesen. Auch 'Der einsame Sieg' reiht sich problemlos in die Gruppe der spannenden und beeindruckenden Bücher über den Himalaya und Höhenbergsteigen ein.

    Mir haben Peter Habelers sympathische Art des Erzählens, sein mitreißender Schreibstil, sein packender Bericht und die schönen Fotos sehr gut gefallen, und ich habe das Buch fast ohne Unterbrechung gelesen. Hier ist kein Wort zu viel, Habeler verliert sich nicht in unwichtigen Details, er konzentriert sich stets auf das Wesentliche und schafft es so, den Leser mit ins Basislager zu nehmen, die einzelnen Etappen mit ihm zu bezwingen und ihn bis zum Gipfel des Mt. Everest zu führen.


    Mein Resümee:

    Ein sympathischer und sehr guter Erzähler, ein großartige bergsteigerische Leistung, ein extrem spannendes Buch.

  22. Cover des Buches Vertical Limit (ISBN: 9783442450596)
    Robert King

    Vertical Limit

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Auf dem Gipfel (ISBN: 9783492247993)
    Christine Gee

    Auf dem Gipfel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Auf den Spuren meines Vaters (ISBN: 9783453640429)
    Jamling Tenzing Norgay

    Auf den Spuren meines Vaters

     (5)
    Aktuelle Rezension von: soepherle
    "Dieses Buch wird vielen Lesern eine Quelle positiver Inspiration sein." (Dalai-Lama) Jamling Tenzing Norgay, der Sohn des Sherpas, der mit Hillary 1953 erstmals den Everest bestiegen hat, erzählt auf eine besondere Art und Weise von der Faszination des Bergsteigens. Er verbindet eben diese Faszination mit dem Drama des Jahres 1996 und beschreibt dies aus einer multikulturellen Sicht. Jamling Tenzing Norgay fühlt sich sowohl Nepal als auch Tibet, Indien und der westlichen Welt verbunden und bringt diese Wurzeln in Kombination mit dem Buddhismus dem Leser näher. Sehr zu empfehlen! (wie auch der IMAX Film über diese Expedition)

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