Bücher mit dem Tag "mozart"

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120 Bücher

  1. Cover des Buches The Light in Us (ISBN: 9783736310445)
    Emma Scott

    The Light in Us

     (506)
    Aktuelle Rezension von: phiesbooksworld

    Instagram: @phiesbooksworld

    Titel: The Light in Us
    Autorin: Emma Scott
    Verlag: LYX (30. August, 2019)
    Preis: 12,90 € (Taschenbuch)
    Genre: New Adult
    Altersempfehlung: ab 16 Jahren
    Umfang: 416 Seiten
    ISBN: 978-3-7363-1044-5
    Hörbuch: Das aktuelle Hörbuch ist am 30. August, 2019 bei LYX.audio erschienen


    KLAPPENTEXT: 

    Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat …

    „Atemberaubend, wunderschön, einzigartig!“ Maryse’s Book Blog

    Insgesamt: 5 / 5 ★

    „The Light in Us“ von Emma Scott ist der erste Band der „Light-in-us-Reihe“. Ich kann es nicht oft genug betonen, aber diese Autorin ist einfach nur grandios. Dieses Buch hat mich, wie bisher jedes von ihr, von der ersten nur zur letzten Seite emotional berührt und mitgenommen. Ich habe einige Tränen verloren, obwohl ich mir fest geschworen hatte mal nicht bei einem Buch von ihr zu weinen. Was soll ich groß sagen? Ich bin kläglich gescheitert. Emma Scott ist für mich, genauso wie Brittainy C. Cherry und Colleen Hoover eine Königin der Gefühle und Emotionen. Es war atemberaubend schön und traurig zu gleich. Ich bin immer noch hin und weg von dieser Achterbahn der Gefühle, von diesem fantastischen Leseerlebnis. Dieses Buch hat mir wieder einmal bewiesen, dass ich einfach jedes Buch von ihr Lesen muss! 

    Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal mehr als perfekt. Es war fesselnd, emotional und man konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es war flüssig, leicht und angenehm zu Lesen und für mich ein perfekter Roman für die heißen Sommertage. Ich habe während dem Lesen komplett die Zeit vergessen, denn was diese Autorin mit ihren Worten bei einem erreicht, ist wirklich ein riesiges Wunder. Ohne es wirklich zu merken hatte ich mit den Protagonisten mitgelitten, mitgefiebert und mitgefühlt. Emma Scott schreibt einfach unfassbar gefühlvoll und jedes ihrer Bücher ist ein Meisterwerk. Man kann super leicht in die Welt von Charlotte und Noah eintauchen, was auch der wechselnde Stil der Perspektive ausmacht, denn das Buch wurde in der Ich-Perspektive geschrieben und die Sichten der beiden Protagonisten wechseln sich ab. 

    Dies war ein Buch, wo der Inhalt mir schon im Klappentext zugesagt hatte und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Vor allem da auch Musik in meinem Leben eine große Rolle spielt und Charlotte den großen Traum hatte schon immer Geigerin zu werden. Doch das Leben verläuft nie nach Plan, was auch Charlotte erkennen muss, als ein harter Schicksalsschlag plötzlich alles verändert und ihr das Gefühl gibt, dass alles auseinander bricht. Ihr bleibt am Ende keine andere Möglichkeit, als den Assistentenjob bei dem blinden Noah anzunehmen, welcher es ihr von der ersten Sekunde an mit seiner Art nicht leicht macht. Charlotte erkennt früh, dass Noah und sie etwas verbindet, denn ein Schicksalsschlag hat auch Noah‘s gesamte Welt ins Schwanken gebracht. Durch einen schweren Unfall verliert Noah sein Augenlicht und somit auch seine Lebensfreude. Doch Charlotte gibt Noah nicht auf, auch wenn sie ein paar mal kurz davor war alles hinzuschmeißen.

    Ich habe die Liebesgeschichte von Noah und Charlotte von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Ich habe gelacht, geweint, gehofft, einfach alles. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es sich in die Länge zieht, denn ich habe jedes Wort nur so in mich hinein gesaugt. Es gab so viele emotionale Szenen, aber auch Szenen, bei denen man Schmunzeln musste. Emma Scott hat dem Buch tiefe verliehen, wie sie es in ihren anderen Büchern auch schon getan hat. Die Autorin spricht sensible Themen (Trauer, Blindheit, Verlust, schwerer Unfall) an und gibt einem damit Hoffnung, aber auch Akzeptanz. Sie zeigt uns mit der Geschichte von Noah und Charlotte, dass man trotz schweren Schicksalsschlägen das Leben lieben und leben kann. Die Protagonisten haben voneinander profitiert und sind zusammen gewachsen und haben sich ihren Ängsten gestellt. Emma Scott schafft es einem beim Lesen zu verdeutlichen, welche Dramatik und Endgültigkeit Noahs Lage hat, auch im Bezug auf sein neues Leben. Man lernt gemeinsam mit Noah, dass Blind sein nicht bedeutet, in der Dunkelheit zu leben, sondern, dass man sein eigenes Licht finden kann. 

    Emma Scott hat authentische und sympathische Protagonisten erschaffen, die es in ihrem Leben nicht leicht hatten. Charlotte verliert ihren großen Bruder, zu dem sie ein sehr enges Verhältnis hatte. Während sie mit dem Verlust ihres Bruders umgehen muss, verlässt noch ihr Freund sie von heute auf morgen und fügt ihr noch mehr Schmerz zu. Sie verliert dabei nicht nur ein Teil ihrer Familie, sondern auch die Musik, denn sie schafft es einfach nicht mehr sich in der Musik, in ihrer Geige wiederzufinden. Trotz allem verlor sie nie ihre lebensfrohe und liebenswerte Art, weshalb man Charlotte einfach feste in sein Herz schließen muss. Noah dagegen ist das komplette Gegenteil, denn nach dem Unfall hat er eine verbitterte Art an sich, da er sein neues Leben verabscheut. Er musste seinen geliebten Beruf als Journalist niederlegen und verlor dabei nicht nur sein Augenlicht und seinen Job, sondern auch seine Lebensfreude. Beides sind starke Protagonisten, die im Laufe der Geschichte lernen mit ihrem Schicksal umzugehen und das Beste aus ihrem Leben zu machen. Mit viel Feingefühl beschreibt Emma Scott diesen Prozess.

    Das Cover habe ich geliebt, aber ich finde generell die Covers von ihren Büchern richtig schön. Es hat einfach zu dem Buch gepasst, ich kann nicht mal wirklich sagen, wieso ich das so empfinde. 

    FAZIT: Es war eine gefühlvolle und emotionale Liebesgeschichte mit einer Achterbahnfahrt von Gefühlen, einem Hauch Humor, Dramatik und sensiblen Themen, die sehr gut umgesetzt und angesprochen wurden. Ein Herzensbuch was ich nur jedem ans Herz legen kann. Eine riesige Empfehlung von mir!

  2. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Lange und flüssig zu lesende Sätze mit hoher Gedankendichte und geradezu verschwenderisch-pompösem Wortreichtum zieht man lesend über weite Teile des Werkes in sich hinein wie frische, belebende Frühlingsluft. Sollte diese Erzählung eine deutliche und erkennbare Botschaft haben, so ist sie mir ebenso deutlich und erkennbar entgangen. Für mich geht es in diesem Buch im Wesentlichen um die stets erwünschte, gewollte, erhoffte, mit vielen Hindernissen und Umwegen ausgestattete, kaum erreichbare Selbstfindung. Aber wie Hermann Hesse in seinem Nachwort selbst bemerkt: Möge jeder aus der Erzählung machen, was ihm entspricht und dienlich ist.

  3. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  4. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Wie immer sehe ich von einer Inhaltsangabe ab, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Rezension so etwas nicht braucht.

    Sowohl inhaltlich als auch sprachlich war ich von dieser Lektüre richtig gut unterhalten. Gut, es gibt einige konstruierte Passagen (speziell das Ende). Über die sehe ich aber zugunsten des hohen Unterhaltungswertes hinweg.

    Was so ein überraschendes Zeitreise- bzw. Wiedergängerdasein mit sich bringen könnte, wurde auf sehr humoristische Art dargeboten. Dabei hat die Autorin aber nicht auf eine liebevolle Darstellung der Figur von Mozart vergessen. Eindeutiges Lesevergnügen.

  5. Cover des Buches Fräulein Mozart und der Klang der Liebe (Ikonen ihrer Zeit 4) (ISBN: 9783548063904)
    Beate Maly

    Fräulein Mozart und der Klang der Liebe (Ikonen ihrer Zeit 4)

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ella_Sonderlich

    Der hier von der Wiener Autorin, Beate Maly, vorgelegte biographische Roman über das Leben der Maria Anna Walburga Ignatia Mozart setzt sich kritisch mit den kulturhistorischen Erwartungen der damaligen Zeit auseinander und zeigt zu welchen Opfern Frauen damals bereit waren, um sich und die Herkunfsfamilie zu schützen. Sie ist das erste überlebende Kind des Ehepaars Mozarts und es ist davon auszugehen, dass sie deshalb eine besondere Fürsorge der Eltern genoss. Schnell stellte sich ihr musikalisches Talent heraus, welches aber in den Schatten des begabten Bruders Wolfgang Amadeus zurücktreten musste. Die Geschichte nimmt die Lesenden mit durch die Ereignisse ihrer Kindheit und Jugend, lässt ihre Begeisterung für die Musik spürbar werden. Sie gilt als eine der begabtesten Pianistinnen ihrer Zeit, was ihr Bruder sehr zu schätzen wusste, legte er doch große Stücke auf die Expertise seiner Schwester. Als unsere Hauptprotagonistin ihrer großen Liebe, Franz Armand d`Ippold, begegnet, erleben wir welche gesellschaftliche und ökonomische Einflüsse damalige Verbindungen bedroht haben und Frauen stets darauf bedacht sein mussten ihren guten Ruf nicht zu verlieren.

    Die äußerst empathische Erzählweise fesselt von Anfang bis Ende. Anschließend musste ich unbedingt noch mehr von Nannerl in Erfahrung bringen, wollte wissen, wie ihr Leben weiter verlaufen ist. Wenn es gelingt ein solch großes Interesse zu wecken, dann hat eine fantastisch erzählte Geschichte, wie diese, volle fünf Sterne verdient.

  6. Cover des Buches Bei Zugabe Mord! (ISBN: 9783852189772)
    Tatjana Kruse

    Bei Zugabe Mord!

     (47)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2022/09/bei-zugabe-mord/

    Kürzlich haben mein Mann und ich mit dem 9-Euro-Ticket einen Tagesausflug nach Salzburg gemacht. Zwar waren wir dort schon öfter, aber die schöne Mozartstadt ist immer eine Reise wert! Diesmal ergab es sich, dass ich wenige Tage vorher gerade ein Buch beendet hatte und spontan Lust hatte, als nächstes ein Buch zu lesen, das in Salzburg spielt. In der Onleihe der Gemeindebücherei stieß ich auf diesen Krimi. Von Tatjana Kruse hatte ich bereits vor Jahren einmal einen Krimi gelesen, dieser hier hat zudem „nur“ knapp 250 Seiten und der Klappentext klang vielversprechend – also perfekt, um sich noch rasch auf unseren Ausflug einzustimmen.

    Der Krimi spielt bei den Salzburger Festspielen. Dort wird unter anderem „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart gegeben und in dieser Inszenierung trifft die Operndiva Pauline Miller (Sopran) auf einige frühere Weggefährten aus gemeinsamen Studienzeiten. Doch leider wird von diesen Weggefährten einer nach dem anderen ermordet und das auf äußerst skurrile Art und Weise: Der erste Tenor wird enthauptet, der zweite aufgespießt, der Bass erhängt und die zweite Sopranistin überlebt nur knapp eine Brandkatastrophe. Und dummerweise ist Pauline immer in der Nähe des jeweiligen Opfers zu finden. Kein Wunder also, dass der ermittelnde Kommissar in der exzentrischen Diva seine Hauptverdächtige sieht! Doch dann wird Pauline selbst beinahe Opfer eines Anschlages: Jemand stößt sie in die Salzach, die nach vielen Regenfällen gerade besonders reißend ist. Nur durch einen glücklichen Zufall wird Pauline gerettet.

    Und dann stellt sich heraus: Die verschiedenen Mordanschläge haben ein Muster. Das jedoch will der Kommissar, der nach eigenem Bekunden mit Opern so gar nichts anfangen kann, nicht erkennen. Also bleibt Pauline nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln – und sich dabei in größte Gefahr zu begeben…

    Die Handlung dieses Krimis führt den Leser nicht nur an Salzburgs schönste Orte, sondern auch in die Welt der Oper mit all ihren Abgründen hinter der Bühne: Neid, Konkurrenzdruck, Kollegentratsch sind an der Tagesordnung. Geschildert wird das alles aber auf eine höchst vergnügliche Weise und mit genialem Wortwitz, der mich so manches Mal beim Lesen kichern oder gar laut lachen ließ.

    Pauline Miller ist zwar eine sehr verwöhnte zickige Diva, hat aber dennoch das Herz am rechten Fleck und einige nur allzu menschlich-nachvollziehbare Schwächen, etwa die für Mozartkugeln. So war sie für mich beim Lesen nahbar und ihr Denken und Fühlen nachvollziehbar, obwohl ich sonst in der Opernwelt auch nicht wirklich zuhause bin. Die Lektüre hat mir großen Spaß gemacht und als ich entdeckte, dass es noch zwei weitere Bände mit Pauline Miller als Ermittlerin gibt, wanderten diese sofort auf meine Wunschliste.

  7. Cover des Buches Silentium! (ISBN: 9783499228308)
    Wolf Haas

    Silentium!

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 224 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)

    ISBN-13: 978-3499228308

    Preis: 10,00 €


    Ein Wahnsinns-Humor


    Inhalt:

    Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …


    Meine Meinung:

    Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen. 


    Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.


    Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:

    1. Auferstehung der Toten

    2. Der Knochenmann

    3. Komm, süßer Tod

    4. Silentium!

    5. Wie die Tiere

    6. Das ewige Leben

    7. Der Brenner und der liebe Gott

    8. Brennerova


    ★★★★☆


  8. Cover des Buches Am Anfang war die Nacht Musik (ISBN: 9783492273879)
    Alissa Walser

    Am Anfang war die Nacht Musik

     (56)
    Aktuelle Rezension von: GetReady

    Im Wien des Jahres 1777 versucht der Arzt  Franz Anton Mesmer, das musikalische "Wunderkind" Maria Theresia Paradis von ihrer Blindheit zu heilen. Hierfür wendet er die, von ihm entwickelten, magnetische Kur an.

    Alles ist Schwingung, die Personen, Magnete, die Umstände, Musik, alles geht miteinander in Resonanz. Zumindest kommt Messmer immer Laufe des Romanes immer mehr zu dieser Erkenntnis.
    Die "kleine" Paradis wird von ihren Eltern strikt als pianistisches Wunderkind trainiert, man hofft auf den großen Auftritt bei Hofe und den damit verbundenen Geldsegen.
    Doch leider ist das Mädchen blind und bekommt Anfälle, bei denen die Augen unschön heraustreten. Sie wird für nicht vorführbar gehalten.
    Alle bisherigen Behandlungsversuche bleiben vergeblich, so versucht man es mit dem ebenfalls klammen und von der restlichen Ärzteschaft abgelehnten Mesmer.
    Er und das Mädchen scheinen sich gesucht und gefunden zu haben.
    Eine nachwirkende Zeit beginnt.
    Alissa Walser beschreibt dies alles mit liebevollem Spott, entlarvt Zeitgeist und Machtverhältnisse mit kunstvoller Sprache.
    Gleichzeitig bleibt sie bei den eigentlichen Themen wundervoll unkonkret. Ist die Paradis wirklich blind, geheilt oder ist die Blindheit eher eine unbewusste Entscheidung der Jugendlichen? Auch die Wirkweise der magnetischen Kur bleibt ungewiss. Allerdings befällt einem als Leser schnell der Verdacht, dass es sich eher um eine Art Vorstufe der psychologischen Arbeit mit Resonanz handelt.
    Das Buch ist toll komponiert, an manchen Stellen schon fast zu viel, es machte mir große Freude, es zu lesen. Nur stellte ich mit Abstand zum Leseende fest, dass es mehr einen flüchtigen Eindruck hinterließ. Ich konnte mich an die Details der Geschichte kaum erinnern, lediglich die Sprache hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Diverse Aspekte, die mich interessiert hätten, kamen nicht vor, sodass es nicht für alle 5 Sterne reicht.

  9. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  10. Cover des Buches Herr Mozart feiert Weihnachten (ISBN: 9783746633787)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart feiert Weihnachten

     (12)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD

    200 Jahre nach seinem Tod erwacht Herr Mozart im modernen Wien und hat verständlicherweise diverse Schwierigkeiten sich zurechtzufinden. Als Weihnachten naht und er der ein oder anderen Neuerung bereits gewahr wurde, wird ihm plötzlich bewusst, dass weder Geld noch Vorräte annähernd für ein Festessen ausreichen. Schlussendlich versucht er sich vor dem Stephansdom mit der Geige ein wenig Kleingeld zu erspielen. Ein kleines Mädchen, das ihm andächtig zuhört, behauptet zu wissen wer er sei und nimmt ihn mit nach Hause – vielleicht wird ja doch noch alles gut.

    Der Zauber der Weihnacht wie Mozart ihn einst kannte – scheinbar längst vergessen. Er sieht geschäftige Menschen, allerlei Geschenke, buntes Treiben und Hektik. Sind Ruhe und Besinnlichkeit innerhalb der letzten 200 Jahre so sehr in Vergessenheit geraten? Hat die Konsumgesellschaft den heiligen Abend vollends im Griff? Herr Mozart kann und will dies nicht glauben, doch zunächst muss er wichtigeres erledigen, denn sein Magen knurrt und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit daran etwas zu ändern. Geld und Vorräte sind knapp, weshalb er es mit musikalischer Begleitung vor dem Stephansdom versucht, die Einnahmen jedoch sind kläglich. Erst ein kleines Mädchen bringt Licht in seine trüben Gedanken.

    Die Patchworkfamilie, in die Mozart folglich platzt scheint einige Klischees zu bedienen, doch im gerade diese sind wohl unvermeidbar, will man der Geschichte im weiteren Verlauf eine Wendung geben. Man sollte also ein bisschen Abstand nehmen und dem Geschehen weniger voreingenommen gegenüberstehen. Denn nur so kann die Stimmung auf den Leser übergehen, sich zu entfalten und Saiten zum Klingen bringen, die man vielleicht hin und wieder vernachlässigt oder bewusst ignoriert. Ein wahrhaftiges Wunder darf man sicherlich nicht erwarten, doch eine schöne Geschichte offenbart sich allemal.

    Zudem gibt es durchaus Aspekte, die genauer zu betrachten sicherlich lohnenswert sind. Vor allem im Bezug auf das Fest der Liebe und was es eigentlich bedeutet. Es ist definitiv weder schlimm noch falsch wenn Traditionen sich verändern oder ihnen etwas hinzugefügt wird, dennoch sollte man sich immer auch auf den Kern besinnen und für sich selbst überlegen welchen Weg man einschlagen möchte. Denn nicht jeder wird einen Herrn Mozart am Tisch sitzen haben, der zwar nur die Hälfte versteht, es aber dennoch mit seiner altmodischen und mitunter leicht tollpatschigen Art grandios versteht den richtigen Ton zu treffen.

  11. Cover des Buches Der Knochentandler (ISBN: 9783740802783)
    Johann Allacher

    Der Knochentandler

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Wer Teil 1 der Wien-Krimis von Johann Allacher gelesen hat, kennt ja schon einige der ProtagonistInnen, die der Autor hier auf die Welt loslässt. Bekannt sein dürfte noch der gute Erki, der in Teil 1 den negativen Auswirkungen von Alkohol völlig unbedarft gegenüberstand – in Teil 2 tut er das nicht mehr. Er hat gleich zu Beginn einen Vollrausch – und ohne den wäre der Rest der Handlung nicht denkbar. Denn Erki wacht neben einem Totenschädel auf und damit beginnt eine Schnitzeljagd durch das morbide, kulturaffine Wien…

    Eigentlich ist der kriminelle Inhalt dieser Reihe für mich zweitrangig. Mein Lesevergnügen besteht darin, den wienerischen Formulierungen des Autors zu folgen und mich bestens darüber zu amüsieren. Etwa wenn der gute Erki sein altes Fahrrad mit einer Kette absichert, denn „alt und schiach“ reiche nicht, wie jeder Hochzeitsfotograf bestätigen kann! Auch mag ich die Originale, die durch die Handlung tapsen und teils jämmerliche Figur dabei machen. Ich finde es sympathisch von erfolglosen, sozialen Randfiguren Hintergrundinformationen über diese schöne Stadt Wien zu bekommen und das mit einer guten Prise Humor. Selbst die Polizisten werden als liebenswerte Familienmenschen dargestellt und stellen somit einen wunderbaren Kontrast zum Einheitsbrei „Einsamer Jäger“-Cop kann sich vor Frauen kaum retten-Klischee dar.

    Übrigens ist die Lektüre von Teil 1 der Krimis nicht zwingend notwendig. Allacher nimmt sich Zeit und Raum, die handelnden Figuren nochmals vorzustellen. Generell kann ich sagen – der Autor entwickelt sich und ich erwarte mir von der Reihe noch einiges. Wunderbar sind der schwarze Humor und der Schabernack, der bisweilen durchblitzt:

     

    „Erki wusste noch aus dem Biologieunterreicht in seiner Schulzeit, dass beim Neugeborenen das Größenverhältnis von Hirnschädel zu Gesichtsschädel acht zu eins betrug. Eine Relation, die sich im Zuge des Heranwachsens in Richtung zwei zu eins verschob und damit die Vermutung nahelegt, dass für den erwachsenen Menschen das Aussehen an Bedeutung gewann, zulasten der Kapazität seines Denkvermögens. Ein Blick in die Societyberichte der TV-Sender genügte in der Regel, um diesen Verdacht zu erhärten.“

     

    Am besten kommt dieser Humor in Verbindung mit dem typisch Wienerischen rüber:

     

    „Auf der anderen Straßenseite zogen die Zinnen und Türme der Rossauer Kaserne an ihm vorbei, die nach der bürgerlichen Revolution von 1848 als Bollwerk zur Sicherung der Monarchie gegen Aufstände aus den Reihen der eigenen Bevölkerung errichtet worden war. Die Untertanen hatten den Drang zum Griff nach Heugabel und Prügel jedoch schnell wieder abgelegt und sich damit abgefunden, Entscheidungen der Obrigkeit mit fatalistischem Achselzucken hinzunehmen. Den Wienern war zwar wichtig, dass ‚etwas geschieht‘, es durfte dabei aber tunlichst ‚nichts passieren‘.“

     

    Für mich ist klar – die Reihe wird weiterverfolgt und ich kann sie nur jedem vergnügungssüchtigen Leser, Wienliebhaber, Krimifan – ans Herz legen!

  12. Cover des Buches Der Sonnenkreis (ISBN: 9783426619100)
    Jörg Kastner

    Der Sonnenkreis

     (39)
    Aktuelle Rezension von: TM
    Beim Ausmisten unsrer Bücherkiste habe ich diesen Schatz, der als gebundene Ausgabe übrigens den Titel "Mozartzauber" trägt, gefunden und zunächst kurz überlegt ob ich es lesen möchte. Mystery ist nämlich nicht unbedingt etwas das ich mag, aber die Schlagwörter Wien & Mozart reizten mich doch sehr. Ich habe meine Entscheidung keine einzige Zeile bereut, höchstens das ich nicht mehr Zeit hatte. Dann hätte ich wahrscheinlich nonstop durch gelesen, so fesselnd ist die Geschichte geschrieben. Ein unerwarteter Zeitensprung 200 Jahre zurück ist wohl nichts das man mal eben so verkraften würde und dem Autor gelingt es sehr gut die Verwirrung der Hauptperson darüber und ihre langsame Akzeptanz der Umstände darzustellen. Trotzdem ist die Geschichte flüssig geschrieben, es kommt garantiert keine Langeweile auf.
  13. Cover des Buches Fanny und wie sie die Welt sieht (ISBN: 9783522185073)
    Alexa Hennig von Lange

    Fanny und wie sie die Welt sieht

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Meet and greet mit Mozart...


    Inhalt:

    Fanny ist nie gerne in die Schule gegangen, außer an diesem Morgen. Denn heute hat sie ein richtig gutes Referat in der Tasche und brennt darauf, es vorzutragen.

    Aber warum blickt sie plötzlich in das Gesicht eines fremden Mädchens mit weißer Perücke? Und genau vor ihr ist ein echtes Schloss! Kein Zweifel, sie ist in einer anderen Zeit gelandet. Nicht nur, dass Fanny auf einmal ein Leben bei Hofe führt, sie lernt auch Amadeus kennen. Den Amadeus, von dem sie ihrer Klasse gerade noch erzählen wollte! Was hat das zu bedeuten?


    Meinung:

    Das Leben kann so anstrengend und ungerecht sein. Aber als Fanny sich mit ihrer “fast perfekten” Schwester zusammen tut und ein tolles Referat schreibt, scheint alles besser zu werden.


    “Fanny und wie sie die Welt sieht” ist ein Zeitreiseabenteuer für Kinder ab 10 Jahren.

    Die Autorin schickt ihre sympathische Heldin in die Zeit des Rokoko. Die damaligen Verhältnisse sind anschaulich dargestellt. Orte, Kleidung und Personen sind detailreich und immer verständlich beschrieben. Die jungen Leser erfahren Dinge aus dem Alltag am Hofe, z.B. dass sich zu waschen absolut verpönt war. Das führt zu einigen ziemlich lustigen Situationen.


    Der Sprachstil ist für die Zielgruppe angemessen. Schwierige Ausdrücke werden erklärt und die Geschichte ist flüssig lesbar.

    Insgesamt erschien mir die Geschichte aber auch für junge Leser zu einfach und flach.
    Ich konnte mich sehr gut mit Fanny identifizieren. Aber ich hatte mich nach dem Titel irgendwie etwas mehr erhofft. Der Titel hat mich da wohl auch etwas in die Irre geführt.

    Das ist ziemlich schade, denn vom Erzählstil her hat das Buch durchaus Spaß gemacht.


    Fazit:

    “Fanny und wie sie die Welt sieht” bleibt hinter den Erwartungen, die der Titel weckt zurück. Für eine Kurzgeschichte ist das Buch zu lang, für einen Roman hat die Geschichte irgendwie zu wenig Handlung. Der Erzählstil ist gut, aber inhaltlich hatte ich mir mehr erhofft.

  14. Cover des Buches Totenmesse (ISBN: 9783492259002)
    Arne Dahl

    Totenmesse

     (96)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus17
              Meine Rezension zu "Totenmesse"

    Klappentext: Cilla Hjelm betritt und 10:39 Uhr die Bank im vornehmen Stockholmer Viertel Östermalm. Hätte sie geahnt, was ihr bevorsteht, sie hätte einen anderen Tag für ihren Tag gewählt. Um genau 10:40 Uhr brüllen die Maschinengewehre der zwei Maskierten los, Glas splittert, und Cilla presst ihr Gesicht flach auf den Marmorboden. Was aussieht wie ein brutaler Banküberfall, entpuppt sich bald als etwas viel Ernsteres, Weitreichenderes: Die beiden russischen Bankräuber, mit denen das A-Team um Kerstin Holm un Cillas Exmann Paul Hjelm verhandelt, sind nicht auf das Geld aus. Denn plötzlich sind sie verschwunden, und ihre Spur führt bis nach Berlin und Wolgograd, bis in eine Zeit des Kalten Kriegs und der Jagd nach einer wertvollen chemischen Formel, für die viele Leute über Leichen gehen würden.

    Im ersten Moment erinnert der Klappentext von "Totenmesse" an Haus des Geldes: Zwei Maskierte, Tokio und Nairobi, beginnen, in diesem Fall in der Banknotendruckerei, um sich zu schießen. Hierbei ist man jedoch nicht auf das Geld aus, sondern auf eine chemische Formel.

    Das Buch ist äußerst spannend und sehr zu empfehlen. 
            
  15. Cover des Buches Drei Killer für ein Halleluja (ISBN: 9783404176854)
    Anonymus

    Drei Killer für ein Halleluja

     (29)
    Aktuelle Rezension von: ausWien

    Wer die Bücher von Anonymus kennt ("Das Buch ohne Namen", "Das Buch ohne Gnade", etc.), wird sich freuen von den Protagonisten Bourbon Kid, Rex und Elvis wieder zu lesen.
    Der Stil selbst ist - wie alle diese Bücher - sehr einfach gehalten (erinnert mich an jene "Nerds", die außer Horrofilme schauen und Ballerspiele spielen nichts anderes machen), aber auch sehr unterhaltsam.
    Ich genieße jedes Mal jedes Buch, da ich mich einfach nur fallen lassen kann und genieße, dass ich ein relativ seichtes Buch schreibe, mit witzigen Dialogen (auf diese freue ich mich immer am Meisten).

  16. Cover des Buches Ophelia und die Bernsteinchroniken (ISBN: 9783743208445)
    Mechthild Gläser

    Ophelia und die Bernsteinchroniken

     (121)
    Aktuelle Rezension von: tamiflu

    Diese Geschichte hat mich umgehauen. Man wird sofort direkt ins Geschehen geworfen und landet in einer unfassbar fantasievollen Welt, die mich von Seite eins begeistert hat. Wie gern wäre ich selbst mit Ophelia über die Zeitenströme gereist und hätte den Bernsteinpalast besucht. 

    Der Weltenbau ist einfach fantastisch. Die Story schreitet schnell voran und ständig passiert etwas, womit man nicht gerechnet hat. Und auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. Besonders hervorheben möchte ich, dass Mechthild Gläser auch hier wieder interessante Familienkonstellationen schafft, die nicht FriedeFreudeEierkuchen ausstrahlt aber trotz unterschiedlicher Meinungen und Ziele verdeutlicht, dass sie sich lieb haben. 

    Eine klare Empfehlung.

  17. Cover des Buches Così fan tutte (ISBN: 9783803125699)
    Alan Bennett

    Così fan tutte

     (104)
    Aktuelle Rezension von: ronjawagner

    Die Handlung des Buches war sehr durdacht, einige unerwartete Wendungen halfen dem Geschehen ungemein. Gut gefallen haben mir außerdem die genauen Beschreibungen der Umgebung, wodurch man sich ein eindrucksvolles Bild der Szenerie machen konnte. Einige Stellen waren ein wenig schleppend aber durch die Kürze des Buches war dies nicht so tragisch. Alles in allem wirkte das Buch aber sehr distanziert, womöglich war das aber auch mein subjektives Empfinden.

  18. Cover des Buches Schnäuzchen und die Zauberflöte (ISBN: B010FJYZU6)
    Sabine Maria Schoeneich

    Schnäuzchen und die Zauberflöte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974
    "Schnäuzchen und die Zauberflöte" ist ein Hörbuch für Kinder mit vielen musikalischen Elementen.

    Inhalt:
    Eine kleine Haselmaus wohnt in einer Tasse im Requisitenzimmer eines Theaters. Dort freudnet sie sich mit einem ausgestopften Papagei an, der immer zur Mitternacht für eine Stunde zum Leben erwacht. Schnäuzchen liebt Musik sehr und so schaut sie jeden Abend unbeobachtet den Theatervorstellungen zu. Eines Abends wird sie dann entdeckt und eine wilde Verfolgungsjagd quer durch das Theater beginnt. Dabei versteckt sie sich in einem Musikinstrument und landet irgendwie in der Vergangenheit. Sie landet in der Zeit, als Wolfgang Amadeus Mozart gerade "Die Zauberflöte" am Theater uraufführt und freundet sich mit ihm an.

    Meinung:
    Den Kindern soll hier die klassische Musik näher gebracht werden, was auch gelungen ist. Die vielen schönen eingebrachten musikalischen Stücke hat den Kindern gut gefallen. Auch die "Rolle" des Mozarts und der Haselmaus fanden die Kids toll.

    Insgesamt ist es also eine gute Idee, allerdings die Rahmenhandlung kommt uns sehr unrealistisch war. Auch die Stimmen der Sprecher waren in den Ohren der Kinder nicht sehr angenehm.

    Fazit:
     gute Idee den Kindern klassische Musik nahe zu bringen, allerdings ist die Rahmenhandlung sehr unrealistisch
  19. Cover des Buches The Kingdom of Back (ISBN: 9781524739010)
    Marie Lu

    The Kingdom of Back

     (5)
    Aktuelle Rezension von: nojules

    Als ich diese Buch gesehen habe war mir sofort klar, dass ich es unbedingt haben muss!
    Ich liebe klassische Musik und solche magischen Geschichten.

    Es geht um Nannerl und Wolfgang Mozart. Beide sind musikalische Wunderkinder und spielen vor den großen Herrschern ihrer Zeit.
    Doch um der Realität zu entkommen, fliehen sie manchmal in ein Königreich, das sie sich selbst erschaffen haben - das Kingdom of Back.

    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es erzählt die Geschichte der Mozart Geschwister so emotional. Nannerl möchte nicht im Schatten von Woferl stehen, doch sie liebt ihn über alles. Und auch er würde für sie alles tun. Es zeigt wie stark die Beziehung zwischen Geschwistern ist, aber auch wie kompliziert.
    Man hört die Musik, die sie komponieren während dem lesen und man fühlt sich einfach mittendrin. Dieses Buch war für mich so emotional und magisch. Eine klare Empfehlung!

  20. Cover des Buches Das Mozart-Mysterium (ISBN: 9783839212998)
    Christoph Öhm

    Das Mozart-Mysterium

     (4)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Leopold Mozart wird eingeladen, Mitglied der Mitzler’schen Gesellschaft zu werden. Für den Vater des noch ungeborenen Amadeus ist das eine außerordentliche Ehre, aber auch eine äußerst schwierige Aufgabe. Denn um Mitglied zu werden, gilt es etliche Rätsel zu lösen. Leopold befürchtet mit der Aufgabe überfordert zu sein. Doch gemeinsam mit seinem Schüler David Stark und dessen Freundin Therese begibt er sich daran, die Rätsel eines nach dem anderen zu lösen. Die Sache erweist sich als schwierig, denn bald wird klar, dass es nicht jedem Recht ist, wenn es gelingt alle Aufgaben zu lösen. 


    Ein Reigen von mehr oder weniger bekannten Personen der Geschichte, eine Abfolge von kniffeligen Aufgaben, Freimaurer und unheimliche Gegner bilden hier eine Mischung, der ein unterhaltsamer und lehrreicher Geschichtskrimi wird. Ein Abenteuer für Leopold Mozart, dessen Ausgang zu Beginn doch sehr ungewiss erscheint. Schafft er es schließlich nicht, die Rätsel zu lösen, könnte es mit seinem Leben vorbei sein oder zumindest doch mit seinem guten Ruf als kenntnisreicher Musiker und Musiktheoretiker. Doch so manches Mal helfen ihm David und Therese aus der Patsche und auch andere hilfreiche Personen greifen in die Suche ein. Doch auch gefährliche Situationen müssen überstanden werden.


    Ein historischer Abenteuer-Krimi mit einem interessanten Hintergrund, lehrreich und intelligent. Wenn auch manchmal etwas betulich, was durchaus der Zeit geschuldet sein könnte, in der er angesiedelt ist, unterhält dieser Roman doch sehr gut. Die Protagonisten sind sympathisch gezeichnet und die zu lösenden Rätsel erscheinen knifflig. Man bekommt Lust, nach den gefundenen Gesetzen der Musik, den idealen Gassenhauer zu erfinden. Doch vermutlich wird man als unmusikalischer Normalo daran scheitern und nicht mit dem mit einem begnadeten Sohn gesegneten Leopold mithalten können. 


    Spannende Rätsel, interessante Zusammenhänge und eine tolle musikalisch geschichtliche Führung durch Salzburg.


  21. Cover des Buches Zauberflötenrache (ISBN: 9783839213025)
    Manfred Baumann

    Zauberflötenrache

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer

    Dramatischer Zwischenfall bei der Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen: Die russische Operndiva Anabella Todorova bricht mitten in der Arie der „Königin der Nacht“ tot auf der Bühne zusammen. Sie wurde vergiftet.
    Kommissar Martin Merana beginnt im Umfeld der Festspiele zu ermitteln und stößt auf einen Skandal um gefälschte Musikinstrumente und Protestaktionen von Tierschützern. Doch was hat das mit dem Tod der Sängerin zu tun?


    Der dritte Fall um Kommissar Martin Merana zeichnet sich durch viel Lokalkolorit aus. Der Autor ist selbst Salzburger und kennt die Festspielstadt. Den Mordfall nimmt er zum Anlass, sich genauer mit dem Inhalt der berühmtesten Mozart-Oper auseinanderzusetzen, denn es drängen sich immer wieder Parallelen zu den Verbrechen auf. Allerdings geraten diesen Passagen manchmal ziemlich ausschweifend.
    Dazu gibt es interessante Informationen über das Musikgeschäft, auch über kriminelle Machenschaften. 
    Dazwischen gibt es Facebook-Postings einer gewissen Flora Stullermann – oder Stullerbaum? Hier war sich der Autor anscheinend selbst nicht sicher. Ein eher nerviges Mädchen, Gewinnerin eines Wettbewerbes, das auf Tuchfühlung mit Opernstars gehen darf und deren Sprache gewöhnungsbedürftig ist. 
    Martin Meranas private Verwicklungen nehmen ebenfalls einigen Raum ein und haben mich weniger interessiert. 
    Der Schreibstil wirkt manchmal ein wenig naiv, andererseits aber wieder sehr akribisch und besonders die Beschreibungen der Stadt Salzburg lesen sich sehr schön. 


    Fazit: Netter Krimi aus der Mozartstadt.

  22. Cover des Buches Helmut Schmidt am Klavier (ISBN: 9783455012255)
    Reiner Lehberger

    Helmut Schmidt am Klavier

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    „Helmut Schmidt am Klavier“ von Reiner Lehberger habe ich gern gelesen. Ein spannendes, aufschlussreiches, unterhaltsames Werk, das sich angenehm lesen ließ.

    Das Buch ermöglicht ungewöhnliche Einblicke, man entdeckt die weniger bekannten Seiten an Schmidt und den Seinen, welch große Rolle die Musik in ihrem Leben gespielt hat.

    Das Buch erzählt auch ein Stück der deutschen Geschichte aus dieser recht unbanalen Perspektive, bringt die Gegebenheiten der damaligen Zeit nahe, was ich als interessant und bereichernd empfand, z.B. dass Schmidt ein Bach-Verehrer war und seine Kompositionen von der philosophischen Perspektive her auch in seine politischen Entscheidungen miteinfließen ließ, dass er aus dem Wohltemperierten Klavier Bachs Stücke, gerade nach harten Tagen, spielte; dass er ein Mozart-Konzert miteingespielt hat.

    Mir war vorher gar nicht bekannt, vllt wie auch vielen anderen heutigen Lesern, dass Helmut Schmidt von Kindesbeinen Klavierunterricht hatte, dass er sich während des Krieges Leiklaviere angeschafft hatte, um in der freien von der Wehrmachtdienst Zeit üben zu können, dass er auch Orgelspielen gelernt hatte und später eine große Bedeutung dem Musikunterricht in den Schulen beimaß.

    Das geniale Coverfoto hat mein Interesse an diesem Thema geweckt. Wer auf dem Foto ist, wann es aufgenommen wurde und wie es dazu kam, wird gleich zu Anfang erzählt und ein Bogen zum Anfang bis zum Schluss gezogen.

    Fazit: Ein schönes, bereicherndes Werk. Wer Helmut Schmidt von dieser ungewöhnlichen Perspektive kennenlernen möchte, ist hier an einer sehr guten Adresse.

     

     

     

  23. Cover des Buches Mein abenteuerliches Leben (ISBN: 9783257225297)
    Lorenzo Da Ponte

    Mein abenteuerliches Leben

     (2)
    Aktuelle Rezension von: flutedevoix
    Mozarts Librettist Lorenzo DaPonte erfährt wahrlich wenig Anerkennung. Die meisten Mozart Biographen rücken ihn mit seinem abenteuerlichen Leben in die Nähe Casanovas und reduzieren ihn auf einen Frauenhelden und Aufschneider. Allen, die sich für Mozarts Opern und die Zeitumstände Endes des 18. Jahrhunderts interessieren sei diese aufregende Autobiographie empfohlen
  24. Cover des Buches Meine Reisen mit Familie Mozart (ISBN: 9783795710941)
    Elisabeth Volkers

    Meine Reisen mit Familie Mozart

     (2)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Ich bin Thekla, das Reiseklavier. Das heißt, eigentlich bin ich schon lange kein Richtiges Klavier mehr, sondern nur ein verstaubter Holzkasten...“


    Mit diesen Worten beginnt ein Kinderbuch, das aus dem Leben von Wolfgang Amadeus Mozart erzählt. Auf dem Reiseklavier, welches diese Geschichte erzählt, hat er auf seinen Reisen gespielt.

    Das Buch beginnt mit der Kindheit der beiden Geschwister. Thekla erzählt, das sich Wolfgang das Klavierspielen anfangs selbst beigebracht hat.

    Der Schriftstil ist kindgerecht. Schnell wird deutlich, dass die Auftritte nicht nur Vergnügen waren, sondern die Kinder sehr beansprucht haben.


    „...Nun waren die Kinder berühmt und hatten vor lauter Konzertterminen keine Zeit mehr zum Üben. Ich fühlte mich oft einsam...“


    Die Kinder dürfen Wolfgang nach Wien, Paris und London begleiten. Sie erfahren, dass er gern Opern komponieren wollte.

    Sehr schöne Illustrationen veranschaulichen die Handlung. In der vorderen Umschlagseite ist eine Europakarte mit den Reiserouten enthalten. Auf der hinteren Umschlagseite wird der Lebenslauf von Wolfgang Amadeus Mozart veranschaulicht.

    Außerdem enthält das Buch das Lied „Bona nox“

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Er führt auf anschauliche Weise Kinder in die Welt zur Zeit Mozarts ein.


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