Bücher mit dem Tag "mücke"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mücke" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Zwentibolds Rache (ISBN: 9783958131286)
    Jürgen Schmidt

    Zwentibolds Rache

     (32)
    Aktuelle Rezension von: loewe

    Jürgen Schmidt lässt seinen Privatermittler Mücke zum zweiten Mal in und um Bad Münstereifel agieren.

    "Lesereise in den Tod" war der erste Auftritt von Andreas Mücke.

    Ich habe mich sehr auf diesen Krimi von Jürgen Schmidt gefreut und wurde nicht enttäuscht. Ich habe mit meinem Mann vor einigen Jahren mal in der Eifel Urlaub gemacht und dabei auch das schöne Städtchen Bad Münstereifel kennen und lieben gelernt. Weitere Besuche dort folgten und nun ist es leider schon lange her dass es uns in die schöne Stadt verschlagen hat, aber beim Lesen dieses Krimis habe ich wieder so viele Lokale, Straßen und Plätze vor meinen Augen gehabt...das war für mich wie ein kleiner Urlaub ;-) Toll wenn es einem Autor so gelingt die spannende Handlung des Krimis mit den "Örtlichkeiten" einer Stadt zu verweben.

    Andreas Mücke kommt sehr sympathisch rüber und ich denke er ist auch als Privatermittler sehr authentisch, gerne lassen wir uns da ja von den amerikanischen Serien ein wenig blenden...mir erscheint die Arbeitsweise von Mücke doch sehr stimmig. Auch wenn der Autor seine Figuren nicht bis ins letzte Detail beschreibt, so haben sie doch genügend Tiefe um sich für den Leser darzustellen. Zumal auch das Privatleben von Mücke den nötigen Raum in diesem Krimi einnimmt.

    Ich mag sehr, wie Jürgen Schmidt uns mitnimmt. Er stupst uns quasi an und lässt uns mit ermitteln. Das gefällt mir richtig gut, auch das es hier nicht unnötig vor Blut trieft kommt mir sehr entgegen ;-) Hier geht es eher unaufgeregt einher, was aber nicht heisst, dass der Spannungsbogen nicht hoch angelegt wäre! Für mich kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt!

    Es wäre sehr schön, wenn Jürgen Schmidt noch viele Ideen auf Lager hätte, damit Andreas Mücke noch den einen oder anderen Fall lösen darf :-)

  2. Cover des Buches Regenroman (ISBN: 9783442469161)
    Karen Duve

    Regenroman

     (136)
    Aktuelle Rezension von: liyah40

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit.

    Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere.

    Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt...

    Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!

     

  3. Cover des Buches Back to Back (ISBN: 9783941139084)
    Tom Fuhrmann

    Back to Back

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kaito
    Im Showgeschäft wird der Begriff back to back verwendet, wenn dieselbe Veranstaltung an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen in verschiedenen Städten stattfindet. Die deutsche Übersetzung Rücken an Rücken steht aber auch für die unerschütterliche Freundschaft zwischen dem Toningenieur Chris Mücke und Esteban Gomez, einem ehemaligen Söldner. Mücke findet zufällig eine teure Uhr. Zwei Tage später ist er mit seinem Freund Esteban auf der Flucht, bis sie entscheiden, dass Angriff nicht nur die beste Verteidigung ist, sondern auch der letzte Ausweg.

    So turbulent, wie die Freundschaft der beiden Männer klingt, stellt sich auch diese Story dar.

    Mücke wirkt zu Beginn eher wie ein typischer Showtechniker kurz vor dem Absturz. Doch der Schein trügt. Denn in Kombination mit Esteban bilden die beiden ein explosives Team, dem man sich nicht in den Weg stellen sollte. Und auch Mückes Freundin Celine hat es ziemlich in sich.

    In seiner Widmung schreibt der Autor, dass er den Rat bekommen hat nur über das zu schreiben, was er kennt. Das hat er auf jeden Fall getan. Doch schreibt er nicht nur über das Leben und die Exzesse bei großen Medienproduktionen und Veranstaltungen, sondern würzt das Ganze mit einigen typischen Buddy- und Agenten-Thriller-Elementen. Der Autor beschreibt auch die stellenweise eher eintönige Arbeit eines Tontechnikers so komisch, dass dem Leser nie langweilig wird.

    Die Mischung ist actionreich, brutal und teilweise absolut krank. Aber tierisch unterhaltsam und witzig und auch nur eine "Spur" unrealistisch. ;)

    Sprachlich bewegt sich der Autor sicher durch berliner Akzente, kölschem Slang und Beamtendeutsch. Das Buch ist angenehm zu lesen und man will es nicht mehr aus der Hand legen. Da ist es eigentlich schade, dass es so kurz geraten ist.

    Aber so verliert die Story sich nicht in irgendwelchen Längen und beleibt durchgehend mitreißend und spannend.

    Auf Grund teilweise recht explizit beschriebener Gewalthandlungen ist dieses Buch nichts für zarte Gemüter oder diejenigen, die mit humorvollem Umgang mit selbiger eher wenig anfangen können. Die Charaktere sind individuell, sympathisch und haben Ecken und Kanten. Und als Krönung darf sogar Altrocker Keith Richards für einige Lacher sorgen.

    Dieses Buch ist eine absolut geniale Mischung aus schwarzem Humor, Gewalt, Drogen und einer guten Männerfreundschaft.

    Der Autor wusste wirklich was er tat.
  4. Cover des Buches Mal Aria (ISBN: 9783596195251)
    Carmen Stephan

    Mal Aria

     (18)
    Aktuelle Rezension von: noelli


    Ich fand es gut das man etwas Hintergrund wissen über die Krankheit  erhält.

    Jedoch waren trotz des geringen Seitenumfangs dieses Buches, einige Passagen etwas zäh. Es ist relativ schnell durchgelesen 

  5. Cover des Buches Zitrönchen - Braune Rappen jagen Füchse (ISBN: 9783844811803)
    Maria Durand

    Zitrönchen - Braune Rappen jagen Füchse

     (28)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Dies ist nicht nur die zweite Geschichte rund um Zitrönchen und den Reiterhof, nein, es ist auch eine Geschichte über einen Rosenmontag mit verkleideten Pferden und verkleideten Reitern und ein Krimi über ein verschwundenes Pferd. Toll, wie dieser gelöst wird. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und wurde auch nie langweilig. Die Gedanken der Kinder waren gut nachvollziehbar und auch die Geheimniskrämerei. Dann kam ja noch das Training für das Reitabzeichen dazu. Ob das wohl alles gut geht?

    Lest selbst.

    Mir hat es sehr gefallen und ich gebe 5 von 5 Sternen.

  6. Cover des Buches Tippi Tamtam und die Stadtprinzessin (ISBN: 9783649605829)
    Barbara Zoschke

    Tippi Tamtam und die Stadtprinzessin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Rolchen


    Das Buch handelt von einem Mädchen, das mit Tieren sprechen kann und im Wald in einem tollen Baumhaushotel wohnt. Welches Kind träumt sich da nicht gleich hin? Die Tiere sind mit ihren kleinen Macken sehr liebevoll dargestellt. Toll, die Idee, das Auto der neuen Urlaubsfamilie in einem Ameisenhügel zu versenken. Und es ist ein Spaß, wie hysterisch die Mutter auf die Tiere reagiert.
    Die Illustrationen sind sehr hübsch und anschaulich dargestellt. Und es ist toll, zu sehen, wie die anfangs mürrische Tochter plötzlich doch Spaß am Urlaub in dem so ganz anderen Hotel findet.
    Alles in allem eine gelungene Idee. Vor allem die Kombination von vorlesen und selber lesen ist eine tolle Sache, wodurch es für die Kinder nicht zu anstrengend wird, das Buch auch an einem Tag von Anfang bis Ende durchzulesen.

  7. Cover des Buches Sand im Getriebe (ISBN: 9783404146796)
    Jan Böthern

    Sand im Getriebe

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Der Autor ist Anfang 20 und blickt auf seine sexuellen Misserfolge und seine alkoholischen Exzesse zurück. Ausufernd wird beschrieben warum Freundin XY immer nur geküsst wurde: 1. sein Elternhaus, 2. in der Klasse waren alle zurückgeblieben und 3.Hasenfuß-Syndrom.

    Lustig und gut gefallen hat mir am Anfang des Buches seine Beschreibungen über die Katze Rumpel und sein Auszug bei Lydia. Da musste ich einige Male schmunzeln. Leider ging es so nicht weiter.

    Der Schreibstil und die Geschichte sind langatmig mit vielen unnötigen Details und Ausschweifungen. Manchmal habe ich Seiten nur so überflogen, ob endlich was spannendes, lustiges oder interessantes kommt. Leider wurde ich enttäuscht!

  8. Cover des Buches Hilfe, ich bin ein Vampir - Leserabe 2. Klasse - Erstlesebuch ab 7 Jahren (ISBN: 9783473385539)
  9. Cover des Buches Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende (ISBN: 9783844218923)
    Gunter Dueck

    Ankhaba - Aufstieg und Zerfall der Untoten und ein menschliches Ende

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Traumfeder
    Die Neugier des Menschen ist sowohl ein Stärke, als auch eine Schwäche. Hätte Brain gewusst, was sein Handeln auslösen würde, wäre vieles sicherlich anders gekommen. Eine kleine Handlung führte dazu, dass Vampire die Herrschaft über die Welt übernahmen. Menschen wurden zur Mangelware, ein neuer Industriezwei entstand. Der Junge Leo, einer der ersten Vampire, gewann schon zu Beginn an Macht und führt nun ein Imperium. In seiner Hand liegt die Entscheidung, wer leben darf und wer stirbt. Die Zukunft scheint verloren. Doch Brain und Leons Schwester, Anke, wollen es so nicht hinnehmen. Gemeinsam versuchen sie einen Weg aus dieser Verdammnis zu finden. Die Antwort scheint im alten Ägypten verborgen zu sein, wo seit uralter Zeit die Engel und Teufel um die Seelen der Verstorbenen streiten. Meine Meinung Es ist schwer eine Rezension zu einem Buch zu verfassen, welches die Erwartungen komplett unerfüllt ließ. Eigentlich hätte ich das Buch am liebsten schon nach wenigen Seiten abgebrochen, doch da es für eine Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, quälte ich mich bis zur letzten Seite durch. Der Klappentext versprach vieles, doch nichts davon bewahrheitete sich. Die Geschichte beginnt damit, dass der Wissenschaftler, Brain, einer befreundeten Familie dabei hilft eine Autobombe zu basteln. Als sie diese hochjagen wollen, wohl gemerkt mit den eigenen jungen Kindern, die dabei zusehen sollen, taucht eine sprechende Katze auf, die zum Tod des Familienvaters führt. Brain, der eigentlich immer alles wissen will, will nachforschen und trifft an der Unfallstelle auf einen Vampir, der ihn verwandelt. Als dann anderen Vampire, die die Ordnung halten, ihn töten wollen, werden auch die Kinder Leo und Anke gebissen. Brain wird beim Kampf verletzt und schläft für eine lange Zeit. Damit beginnt der lauf der Geschichte auf ihr Ende zu. Als ich diesen Beginn gelesen habe, dachte ich nur, dass die Eltern verrückt sein müssen. Warum nimmt man seine Kinder mit, wenn man eine Bombe legen will? Eltern sollten ihre Kinder eigentlich davor bewahren so etwas sehen zu müssen. Nach dem Tod von Otto, dem Vater, scheint irgendwie niemanden wirklich zu traumatisieren. Die Verwandlung von Brain fand ich irgendwie lächerlich, vor allem wie er alles dokumentierte. Als er dann verletzt mit der Lanze im Herzen da liegt, ist für mich nicht klar, warum die Anderen sie ihm nicht rausziehen. Er ist ein Vampir, also schon tot, was soll da denn bitte noch schief gehen? Tja, sie lassen ihn mehrere Jahrzehnte mit dem Ding im Herzen, wobei er die ganze Zeit Schmerzen hat. Warum? Als Brain dann endlich die Lanze gezogen wurde und er sich regeneriert, ist die Welt voller Vampire. Menschen werden nun noch als Zuchtvieh angesehen. Sie sind Konsumwaren. Der kleine Leo hat die Weltherrschaft an sich gerissen und tut alles, damit alle nur ihm folgen. Er ließ jedem Menschen und Vampir einen Chip einpflanzen, welcher sie dazu zwingt ihm zu gehorchen. Nachdem ich das gelesen hatte, fragte ich nicht ehrlich gesagt, wie es funktionierte, dass ausgerechnet ein kleiner Junge wie Leo Weltherrscher werden konnte. Wenn alle zu Vampiren geworden sind, warum folgen sie ausgerechnet ihm? Noch ne interessante Frage wäre, woher hatte er überhaupt das Geld um das Imperium aufbauen zu können? Außerdem ist mir aus dem ganzen Text nicht klar geworden, wie die darauf gekommen sind, dass die Antwort in Ägypten zu finden ist. Der Ansatz mit den Engeln und Teufeln, sowie die Tatsache, dass sich alles auf der Erde abspielen soll, ist eigentlich ganz interessant. Ich finde es nur schade, dass der Autor daraus nichts besseres gemacht hat. Beim Lesen ist einfach alles durcheinander gekommen, irgendwann ging der Sinn verloren. Erst gegen Ende des Buches ist klar, worauf der Autor eigentlich hinaus wollte. Meiner Meinung nach, wurde einfach zu viel offen gelassen. Außerdem war ich einfach zu genervt von dem dauernden "Ich , Anke - ich WILL!" Fazit Eine gute Idee, jedoch wenig ausgereift. Daraus hätte man viel mehr machen können. Ich hatte mir mehr erhofft, wurde aber kläglich enttäuscht.
  10. Cover des Buches Clever & Smart, Band 50: Keine Feier ohne Geier! (ISBN: B0021TZVGQ)
    F. Ibanez

    Clever & Smart, Band 50: Keine Feier ohne Geier!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: hymo
    Sprengstoff soll mit Schweinen aufgespürt werden.
    Eine bequeme Bergziege wird als Spürhund missbraucht.
    Ein Geier soll menschliche Überreste finden. E
    in fetter Spürhund soll die Fährte zu berüchtigten Verbrechern entdecken.
    So sieht die moderne Verbrechensbekämpfung aus.

    Kult und super Cool!!
  11. Cover des Buches Ein Babysitter für Annika (ISBN: 9783815716489)
    Sabine Rahn

    Ein Babysitter für Annika

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Rositas Haut (ISBN: 9783423203470)
    Esther Vilar

    Rositas Haut

     (16)
    Aktuelle Rezension von: mondschatten
    Wie so oft bei Esther Vilar, kommt die 'Frau als Solches' nicht so wirklich gut weg, im Gegenteil. Die Autorin ist auf ihre Geschlechtsgenossinnen nicht gut zu sprechen, nicht erst seit dem "dressierten Mann" aus den 70ern. Das bezieht sich auch auf den Umgang von Frauen untereinander, wenn es darum geht, einen Mann zu erobern, wie in dieser Story. Diese Geschichte ist eine Liebesgeschichte, erzählt aus der Sicht einer Mücke. Das ist nur bedingt originell, aber wirklich niedlich gemacht und trotz der seltsamen Perspektive überzeugend. Vilar kann einfach mitreißend schreiben, man nimmt die Gedanken der Mücke wirklich ernst, findet sie überzeugend. Großes Kino!
  13. Cover des Buches Die Mücke (ISBN: 9783990550229)
    Timothy C. Winegard

    Die Mücke

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Seit 2010 hat die Mücke jährlich etwa zwei Millionen Menschen umgebracht. An zweiter Stelle derselben Statistik steht der Mensch.*


    Welche Rolle spielt die Mücke und die von ihr übertragenen Krankheiten in der Geschichte der Menschheit? Welche großen Schlachten hat sie beeinflusst und wo Kriege und Eroberungen beeinflusst? Historische Ereignisse werden hier unter dem Blickwinkel von Krankheiten, die von der Mücke übertragen werden – allen voran Malaria – untersucht und die Frage aufgeworfen, wie stark ihr Einfluss wirklich war. 



    Den Beginn bilden zwei Kapitel, die sich der Biologie/Medizin widmen. Hier werden die Mückenarten vorgestellt, die die Haupttäter bei der Übertragung von Krankheiten sind. Anhand von einem bekannten Footballspieler werden aber auch die Anpassungen angesprochen, die der Mensch im Laufe seiner Geschichte durch die Mücke erfahren hat (hier konkret die Sichelzellenanämie). Danach begibt sich der Autor in der Menschheitsgeschichte zurück und untersucht die Auswirkungen der Mücke auf die Menschheitsgeschichte um mit ihrer Bekämpfung und der heutigen Situation abzuschließen.


    Wirkten die ersten Kapitel noch etwas steif, so merkte man, dass sich der Autor beim Rest des Buches in seinem Metier bewegt. Von Alexander dem Großen über das römische Reich zu den Kreuzzügen und  Dschingis Khan erklärt er wie die von Mücken übertragenen Krankheiten Schlachten und Eroberungszüge aufhalten oder in eine Richtung ändern konnten. Einen großen Teil des Buches widmet er der Geschichte Amerikas. In seinen Ausführungen liest man sein Hauptforschungsgebiet – die Geschichte des Militärs und der indigenen Völker Nordamerikas – heraus. Neben den Kriegen sind es die Kolonialisierungsversuche und ihre Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung aber auch der Sklavenhandel, denen er seine besondere Aufmerksamkeit widmet. 


    Für mich waren die Kapitel interessant, die sich explizit mit der amerikanischen Geschichte und dort im besonderen mit der frühen Kolonialgeschichte auseinandergesetzt haben. Bisher habe ich eher Geschichtsbücher mit europäischem Hintergrund gelesen, sodass ich hier viel Neues fand. Manchmal waren das Kleinigkeiten wenn man die Größe der Menschheitsgeschichte betrachtet – wie etwa die wahre Geschichte rund um Pocahontas – manchmal größere Zusammenhänge. 


    Um ehrlich zu sein konnte ich mir nicht vorstellen, dass die Mücken – mehr eigentlich der von ihnen übertragenen Krankheiten – eine so große Rolle in der Geschichte gespielt haben. Die Lektüre hat mich eines Besseren belehrt. Die horrende Anzahl an Toten, die auf die Krankheitserreger zurückzuführen ist, lässt sich schwer vorstellen. Die Personifikation der Mücken als General Anopheles, die in bestimmten kriegerischen Situationen einwirkten war dennoch nicht ganz meins. 


    Fazit: Für dieses Buch braucht es Zeit und ein Interesse sowohl an historischen Ereignissen, die sich großteils auf Auseinandersetzungen fokussieren, als auch an den Auswirkungen von Krankheiten. Unter diesen Voraussetzungen findet der Leser ein umfangreiches Buch voller Details.

  14. Cover des Buches Das Rätsel von Burg Schreckenstein (ISBN: 9783867176439)
    Oliver Hassencamp

    Das Rätsel von Burg Schreckenstein

     (3)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Das Rätsel von Burg Schreckenstein (Band 5) Oliver Hassenkamp, Der Hörverlag ungekürzte Lesung von Rufus Beck

    Ich bin ein bekennender Schreckenstein-Fan, seit meiner Kindheit und habe mich total gefreut die Hörbücher zu entdecken und dann noch ungekürzt gelesen von Rufus Beck!

    Dies ist Band 5 der Schreckenstein-Serie: Burg Schreckenstein ist eine alte Raubritterburg mit  gräflichem Burgherrn, Folterkammer und Burgfried an einem See gelegen umgeben von Wiesen und Wäldern und nunmehr ein Jungeninternat, aber ein ganz besonderes. Durch die altehrwürdigen Mauern weht noch der Geist der Vorfahren und so nennen sich die Schüler selbst Ritter mit Ritterrat und Ehrenkodex! Dieser verpflichtet zu absoluter Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Teamgeist, verbietet Abschreiben, Rauchen und Trinken. Freiwillig, nicht auf Druck der Lehrer.

    Da sich alle daran halten, genießen die Jungen einige Freiheiten, die den Schülerinnen des Schlossinternats Rosenfels am gegenüberliegenden Seeufer nicht zu Teil wird.

    Daher erschüttert es Lehrer und Schüler bis in Mark als plötzlich Lebensmittel, Fahrräder, Kleidungsstücke und noch einiges anderes verschwinden. Niemand bekennt sich schuldig, was wirklich außergewöhnlich ist. Als dann auch noch Mini-Ritter Eberhard verschwunden ist, ist allen klar, das ist kein normaler Streich mehr, dem muß der Ritterrat auf den Grund gehen, damit der alte Geist der Ritterlichkeit und Ehrlichkeit wieder spürbar wird!

    Gut, die Geschichte ist ungefähr so alt wie ich und Handys und Internet gab es damals nicht. Aber sie ist nach wie vor spannend und witzig! Auch wenn ich das Buch als Kind mehrfach gelesen habe (mehr Zeit als Bücher ;)) gab es doch so einiges, woran ich mich nicht mehr erinnern konnte, insbesondere die Auflösung. Und die hat es in sich, denn sie zeugt von großem Verständnis für wichtige Tugenden, Fairness, Gerechtigkeit und doch auch Ehrlichkeit. Auch hat sie mich sowohl pädagogisch, als auch juristisch überzeugt. Der Autor muß sich damals nicht nur um eine spannende und witzige Geschichte bemüht haben, sondern auch fundiert recherchiert haben. Der Witz liegt oft in den Charakteren der einzelnen Schüler, deren Namen auch in den 70ern Großteils entsetzlich altmodisch waren, aber da wollen wir mal drüber hinwegblicken. Die Namen an sich sind heute schon sehr lustig für Kinder. Der Esprit der Schule gefällt mir ebenso, wie die Ritterlichkeit zu der die Schüler sich freiwillig verpflichten und der frotzelnde Umgang miteinander. Die Geschichte ist logisch, in sich schlüssig und für Kinder gut nachvollziehbar. Rufus Beck schaffte es die Spannung und die Rätselhaftigkeit über fast 2 h aufrecht zu erhalten, obwohl das Buch ohne Blut oder unnötige Gewalt oder unrealistische Stunts auskommt. Eine Geschichte fast aus dem Leben, für Kinder gut nachvollziehbar und erlebbar.

    Empfohlen wird das Hörbuch ab 10 Jahren, ich weiß, ich habe die Bücher schon in der 3. Klasse gelesen, da ich sie mir zur Kommunion gewünscht und mein Taschengeld zusammen gekratzt habe.

    Die absolute Hör- und auch Leseempfehlung von mir mit 5 Sternen!

  15. Cover des Buches Zitrönchen - Ein gutes Pferd hat keine Farbe (ISBN: 9783739200750)
    Maria Durand

    Zitrönchen - Ein gutes Pferd hat keine Farbe

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Sternenpfote

    Zitrönchen, der erste Band der Pferdebuchreihe von Maria Durand, erschienen bei BoD, ist ein absolutes Muss für alle Pferdenarren und solche, die es noch werden möchten. Von der ersten Seite an war ich komplett in der Geschichte gefangen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auf eine humorvolle, lustige und sehr anschauliche Art und Weise erzählt Maria Durand aus dem Leben zweier Pferdemädchen. Mücke und Jo (fast elf und fast dreizehn) waren mir von der ersten Seite an sehr sympathisch, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. 

    Besonders gut gefallen hat mir, dass es in dem Buch um die Beziehung zwischen Pferd und Mensch ging und das Pferd nicht, wie in vielen anderen Büchern, als Sportgerät dargestellt wurde.

    Nachdem ich das wunderschöne Cover gesehen hatte, war ich sehr gespannt auf das Buch und wurde definitiv nicht enttäuscht! Man merkt, das Maria Durand selbst Pferdeerfahrung hat, es kommt mir beim Lesen immer so vor, als habe sie Jos  und Mückes Abenteuer selbst erlebt. Ich habe schon viele Pferdebücher gelesen, aber die Zitrönchen-Reihe ist definitiv meine liebste! Von mir eine klare Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Patacloc (ISBN: 9783941087262)
    Philippe Bertrand

    Patacloc

     (8)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook
    Die Menschheit hat sich selbst hinwegtorpediert, die Insekten sind an die Macht gekommen. Aus dem Schicksal der Menschheit scheinen sie nicht viel gelernt zu haben, denn bei ihnen geht es geradezu erschreckend (un)"menschlich" zu. Liebeswirren und Mord in Berlin... mal auf insektisch. Eine recht vergnügliche Abwechslung. Mir hats ganz gut gefallen.
  17. Cover des Buches Tippi Tamtam - Tippi Tamtam und die Stadtprinzessin, Audio-CD (ISBN: 9783649614159)
    Barbara Zoschke

    Tippi Tamtam - Tippi Tamtam und die Stadtprinzessin, Audio-CD

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Hörspiel erzählt die Geschichte von "Tippi Tamtam und die Stadtprinzessin", Tippi lebt mit ihrem Vater in einem Baumhaushotel das ihr Vater selber aufgebaut hat. Außerdem wurde Tippi dort geboren und besitzt die Gabe mit Tieren zu sprechen. Was ihr ein paar tierische Freunde beschert die nicht alltäglich sind.
    In dieser ersten Geschichte trifft Tippi auf die Familie König die eine ganz andere Lebensweise haben und daraus entsteht eine interessante Geschichte. 
    Wir hatten das Glück das Hörspiel zusammen mit dem Buch in einer limitierten Ausgabe zu bekommen. 
    Hörspiele stehen hier sowieso sehr hoch im Kurs und da lief diese offene Türen ein, zumal meine Kinder schon das Buch sehr mochten.

    Das Hörspiel wird von verschiedenen Stimmen gesprochen und von einem Erzähler begleitet und schafft zusammen mit den unterlegten Geräuschen nochmal eine besondere Atmosphäre.
    Dazu kommt dann noch das tolle Tippi-Lied, das einem nach dem ersten hören nicht mehr so schnell aus dem Kopf geht.

    Viel Spaß hatten wir dabei das Buch parallel zum Hörspiel anzusehen und die Bilder zusammen mit den Geräuschen auf uns wirken zu lassen.

    Wir sind sehr neugierig auf neues von Tippi und werden sie bestimmt weiter verfolgen.
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