Bücher mit dem Tag "münchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "münchen" gekennzeichnet haben.

696 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

    (4.693)
    Aktuelle Rezension von: LisaK

    Ich muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Die kurzen Einwürfe von Gedanken oder der Zukunft war gewöhnungsbedürftig und anfangs irritierend. Dennoch hat mich die Geschichte sofort gefesselt: ein Mädchen das in jungen Jahren schon mit Verlust, Tot und dem alleingelassen werden zu kämpfen hat und dennoch so viel Mut, Weisheit und Liebe in sich trägt.

  2. Cover des Buches Vom Ende der Einsamkeit (ISBN: 9783257261554)
    Benedict Wells

    Vom Ende der Einsamkeit

    (1.114)
    Aktuelle Rezension von: autor_bjoern_schoell

    Die Psychologie des Lesens beginnt bereits beim Erwerb des Buches. Dieses habe ich geschenkt bekommen. Da bin ich tatsächlich noch ein wenig kritischer als ohnehin, weil ich es mir nicht selbst ausgesucht habe.

    Doch ich wurde keineswegs enttäuscht!

    Es ist einer der stimmungsvollsten Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Im Laufe der Geschichte wurde ich fast ein wenig süchtig nach der eindringlichen Atmosphäre.

    Dem Autor genügen wenige Worte, um plastische Bilder im Kopf des Lesenden entstehen zu lassen.

    Die einfache und doch elegante Sprache sorgt für einen perfekten Lesefluss. Doch gleichzeitig fiel es mir schwer, in die Gefühlswelt der Charaktere vollständig einzutauchen.

    Irgendwann kam mir die Szene einer Busfahrt durch eine atemberaubende Landschaft in den Sinn. Den ganzen Tag ist man berauscht, doch bereits am Abend beginnen die Erinnerungen langsam zu verblassen. Nur wenn man aussteigt, zu Fuß geht und sich vielleicht sogar ein wenig verläuft, bleiben die Eindrücke lange im Kopf.

    So ist es offenbar auch beim Lesen. Es braucht das perfekte Verhältnis zwischen fließenden und verknoteten Gedanken. Zumindest ist es bei mir so. Hier war es eher eine Fahrt mit nur wenigen, kurzen Stopps.

    Doch das Buch ist keinesfalls banal. Ganz im Gegenteil, es steckt voller Weisheit.

    Und zum Ende hin wurde ich doch noch etwas melancholisch und nachdenklich.

    • Spannung/Thrill                           4/5
    • Beziehungen/Gefühle                 4/5
    • Handlungsverlauf/Aufbau          5/5
    • Charaktere/Dialoge                     5/5
    • Humor                                           3/5
    • Erkenntnis/Moral                         4/5
    • Sprache/Stil                                  5/5
  3. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

    (534)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die junge Marie kommt als Küchenmädchen in die sogenannte Tuchvilla, das Haus des Fabrikanten Johann Melzer. Von Beginn an hat sie es nicht leicht, aber dann stößt sie auf ein Geheimnis, dass sie selbst mit der Familie Melzer verbindet.

    In ruhigem, gemächlichem Erzählstil nimmt die Autorin den Leser mit ins beginnende 20. Jahrhundert. Sie erzählt die Geschichte der Waisen Marie, die eine Chance bekommt, als Küchenmädchen in einer noblen Villa zu arbeiten und zu leben. Stückchenweise wird das Leben und die Personen in der Tuchvilla beschrieben, die zwischenmenschlichen Beziehungen, ein erster Eindruck zur Tuchfabrik vermittelt. Obwohl die Geschichte selbst interessant ist und sich hervorragend lesen lässt, so kommt es gerade in der ersten Hälfte des Buches doch zu Längen, da einfach zu ausführlich über die kleinsten Kleinigkeiten berichtet wird. Als dann mehr Bewegung in die Geschichte kommt, wird es allerdings viel fataler, denn nun ist Schluss mit historischer Glaubwürdigkeit. Ein Küchenmädchen das innerhalb von Monaten zur Kammerzofe wird und zur Vertrauten und Ratgeberin der halben Familie, ist doch arg weit hergeholt.

    Mein Fazit: Auch wenn ich die Tuchvilla gerne gelesen habe, sollte dem Leser zumindest klar sein, dass der historische Anspruch hier doch eher ziemlich gering ist und ein paar Seiten weniger, hätten der Geschichte sicherlich auch nicht geschadet.


  4. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783423218368)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

    (1.125)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Eine  einsame Hütte irgendwo im Wald im Niemandsland zu einer Grenze, alles ist abgedunkelt - niemand darf raus, nur der Mann hat Kontakt zur Außenwelt, geht arbeiten..... doch die Frau und die Kinder nicht - doch dann eine Flucht - die Frau schwer verletzt - das Mädchen verstört - doch wo sind der Mann und der Junge .....

    Fazit und Meinung ---- ein Thriller ist das nicht - aber das Buch ist sehr verstörend. Es ist aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben - und langsam - ganz langsam kommt die ganze düstere Wahrheit ans Licht. Am Ende wird es noch mal sehr dramatisch und das ganze Ausmaß dieser Welt, die sich auf die dunkle Hütte, den Mann, die Kinder und die "Mutter" bezieht kommt ans Licht.  So ganz weiß ich nicht was ich davon halten soll - das Buch hat mich fasziniert und abgestoßen - gebe 4 Sterne

  5. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426527955)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

    (626)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich kenne Sebastian Fitzeks Bücher schon sehr lange und gut. Nicht die Romane, nur die Thriller. Daher wollte ich mich unbedingt an diesen Roman machen und er hat mich überzeugt.

    Man muss sagen, dass es bei „der erste letzte Tag“ um genau das geht, was man auch vermutet. Zwei Menschen treffen sich durch eine Schicksalhafte Begegnung und leben ihren Tag so, als wäre es ihr letzter.

    Ich habe selten bei einem Buch so sehr gelacht und mitgefiebert. Es war einfach wunderschön unterhaltsam. Gleichzeitig natürlich manchmal auch sehr traurig. Aber in erster Linie hat es mich sehr gut unterhalten.

    Natürlich wirkt es etwas „abgedroschen“ und „an den Haaren herbeigezogen“ aber dennoch ist die Geschichte und die Inhalte, die übermittelt werden sehr schön.

    Inhaltliche sollte man wirklich etwas mitnehmen und darüber nachdenken. Toller Inhalt mit Message zum Nachdenken. 

  6. Cover des Buches Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743210950)
    Carolin Wahl

    Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)

    (501)
    Aktuelle Rezension von: Deborah


    Dieses Buch hat mich direkt abgeholt, weil sich die Geschichte unglaublich echt anfühlt. Die Charaktere wirken, als könnten sie Menschen aus dem realen Leben sein – mit Stärken, Unsicherheiten und Momenten, die einen berühren. Ich mochte besonders die Mischung aus Leichtigkeit und Gefühl. Man liest ein paar Seiten und merkt plötzlich, dass man komplett in der Geschichte drin ist. Manche Szenen haben mich zum Lächeln gebracht, andere haben mich nachdenklich gemacht, weil sie so gut zeigen, wie kompliziert das Leben manchmal sein kann.



  7. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

    (1.002)
    Aktuelle Rezension von: Lesejunkie95

    Selten so ein gutes Buch gelesen. Es ist Spannung pur. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen. Und Märchen oder Kindergeschichten werd ich nicht mehr mit den gleichen Augen lesen können!

    Sneijder und Nemez sind ein tolles Team. Und wenn ich wieder geboren werde, möchte ich so sein wie Sneijder. Er ist mein Vorbild. 

  8. Cover des Buches Mein bester letzter Sommer (ISBN: 9783453270121)
    Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer

    (875)
    Aktuelle Rezension von: gimmis_leben

    Wow. Einfach nur wow! Durch “Mein bester letzter Sommer“ haben mir so oft Tränen in den Augen gestanden, wie bei kaum einem anderen Buch -und damit habe ich nicht gerechnet ❤️‍🩹

    Ein durch und durch berührendes Buch.


    Da es nicht mein erstes Buch der Autorin ist, war ich mit dem Schreibstil bereits vertraut und er gefällt mir auch hier wieder. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist einfach zu verstehen.


    Das Tempo der Handlung ist recht zügig, besonders am Anfang -da ging es mir ehrlich gesagt etwas zu zügig voran, denn die Verbindung zwischen Tessa & Oskar war plötzlich einfach da. Im Verlauf des Buches war die Geschwindigkeit aber völlig angemessen und passend, gerade was die Reise der Protagonisten betrifft -denn ihre Zeit ist nunmal leider begrenzt.


    Die Beschreibung der Charaktere ist ebenfalls absolut gelungen. 

    Anfangs wirkt es vielleicht so als wären sie oberflächlich gehalten, aber im Verlauf steckt die Tiefgründigkeit und die Emotionen, sowie die Entwicklung einzelner Charaktere -dieser Aufbau gefällt mir sehr gut und hat wunderbar zur Handlung gepasst.

    Dass die Darstellung der verschiedenen Umgebungen während der Reise zu kurz kam, war für mich gar kein Problem in diesem Buch. Normalerweise ist das etwas, was mich stört, aber auch hier war das angemessen und für die Situation passend.


    Dieses Werk von Anne Freytag ist einfach ein in sich stimmiges Buch und Aspekte, die ich sonst als störend oder zu wenig ausgearbeitet empfinde, wurden hier gut zusammengefügt -so macht alles Sinn und schadet der Geschichte ganz und gar nicht 🎧

  9. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453273658)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

    (694)
    Aktuelle Rezension von: downey_jr

    "Und ich gebe es ja nur sehr ungern zu, weil es so traurig und langweilig ist, aber irgendwie ist normal zu sein auch beruhigend. Weil man kein einzelner Fisch, sondern Teil eines riesigen Schwarms ist. Weil man Deckung und Schutz in der Masse findet. Weil man weiß, dass man nicht allein ist."


    Das Leben der 17jährigen Sophie war von Anfang an nicht einfach: Ihre Mutter verließ sie gleich nach ihrer Geburt und sie wuchs alleine bei ihrem Vater Christian in Hamburg auf. Ihr bester Freund Lukas, mit dem sie von klein auf unzertrennlich war, ist zu seiner Freundin nach Frankreich gezogen, um dort sein Abitur zu machen. 

    Sophie selbst war noch nie richtig verliebt, obwohl sie schon was mit dem einen oder anderen Jungen hatte.

    Als ihre Vater eine ernsthafte Beziehung eingeht, muss Sophie gegen ihren Willen zu Lena und ihren Söhne Leon und Valentin nach München ziehen.

    Sophie ist fest entschlossen, Lena und ihre Söhne nicht zu mögen, doch Lena ist so ganz das Gegenteil einer "typischen" Stiefmutter.

    Und dann ist da noch das Nachbarsmädchen Alex, von der Sophie gleich fasziniert ist.

    Das Leben in der neuen Stadt ist besser, als Sophie erwartet hätte, doch ein unerwarteter Kuss bringt alles durcheinander... 


    Anne Freytags Erzählstil hat mir auch bei diesem Jugendbuch sehr gut gefallen. Sophies Verhalten konnte ich (vor allem Jungs gegenüber) nicht immer nachempfinden oder gut finden, ihre Selbstzweifel und Ängste kamen jedoch sehr gut rüber.

    Besonders liebenswert fand ich die Charaktere von Leon und Lena. Auch Alex fand ich recht authentisch getroffen, und einen besten Freund wie Lukas hätten wohl viele Mädchen gerne.

    Schön ist, dass Anne Freytag nicht explizit die sexuelle Orientierung hervorhebt, sondern das Gefühl, geliebt zu werden und zu lieben. 


    Die stets treffend formulierten  Kapitelüberschriften sowie die am Ende des Buchs aufgeführte Playlist sind schon typisch für Anne Freytag und gefallen mir richtig gut.


    Ein sehr schöner, emotionaler Coming-of-Age-Roman (nicht nur) für Jugendliche. 

  10. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (420)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  11. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

    (458)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Es ist eine Binse und dennoch bestimmt diese unser Leben: Letztlich sind es die Zufälle und die daraus entstehenden Möglichkeiten, die unser weiteres Leben bestimmen. Man kann noch so ein begnadeter Künstler sein, wenn dieses Talent nicht entdeckt und gefördert wird, versandet es im Ungefähren. Diese Zusammenhänge werden in diesem Roman auf eine interessante und gleichwohl in Teilen traurig stimmende Weise dargestellt. Wie sich schlussendlich doch alles fügt, da Erfahrenes, Erlebtes eben nicht spurlos an einem vorüberzieht und immer wieder neue Chancen entstehen sind die tröstenden Gewissheiten, die durch dieses Buch gespeist werden – auch wenn es gilt Träume mit der Realität zu konfrontieren und Abschiede in ihrer Konsequenz oft brutal und schmerzhaft sind. Schlussendlich sind es die Erinnerungen, die darüber entscheiden, ob man sein Leben nicht verschwendet hat: „‘[…] Wenn ich alt bin, werde ich mir davon [Erinnerungen] leider nichts kaufen können. Jedenfalls nichts, was mich noch glücklich machen könnte, wenn ich – mal pathetisch gesagt – im Rollstuhl sitze oder im Bett liege. Das Einzige, was ich dann noch habe, sind meine Erinnerungen. Und, tut mir leid, aber wenn ich tatsächlich irgendwann mal meinen Enkeln von meinem Leben erzählen sollte, dann will ich nicht die Geschichte eines Mannes erzählen, der nur deshalb Lehrer gewesen ist, weil es halt so bequem und sicher für ihn war.‘“

    Keine Bange, so getragen geht es in diesem Roman nicht nur zu. Es sind auch zahlreiche spaßige Elemente darunter, die in Verbindung mit den Fragen an das Leben dieses Buch zu einem besonderen Buch machen: es unterhält, ohne banal zu sein. Dafür sind die zentralen Punkte zu sehr am Leben orientiert: Es geht ums Altern, um den Sinn des Lebens, um Ziele und Träume, um Chancen und Entscheidungen – und darum, an diesen Fragen nicht zu scheitern. Dies alles wird in eine Geschichte gebettet, die zwei große Themen miteinander verbinden: Musik und Liebe. Und was in diesem Zusammenhang passieren kann, wird hier an menschlichen Beziehungen dargestellt, die es in sich haben: ein Lehrer, der lieber Musiker geworden wäre, ein Farbiger, der an seinen Gefühlen (ver)zweifelt, ein Heranwachsender, der die Musik im Blut hat, aber der Liebe hinterherläuft – und eine Fahrt durch den halben Kontinent, in der diese verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Befindlichkeiten enger zueinanderfinden und doch auch immer wieder auseinandergerissen werden.

    Aus diesem Wechselspiel der Gefühle ergibt sich ein stimmiges Bild aus Lebensentwürfen, die an ihren jeweiligen Realitäten gemessen werden. Dies geschieht in stimmungsvollen Episoden und zahlreichen Repliken auf die Musikszene. Und wie hier Musik beschrieben und hörbar gemacht wird, ohne sie hören zu können, gehört mit zum Besten, was ich je gelesen habe. Und wie hier der Autor quasi eine Statistenrolle übernimmt und zum Gesprächspartner (in zeitlicher Distanz) wird, ist sowohl in ihrer Anlage als auch Ausführung brillant.

    (21.3.2025)

  12. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (598)
    Aktuelle Rezension von: Pellis_Felis

    Gute mitreißende Story. Roter Faden durch das Buch. Aus meiner Sicht wirklich ein Pageturner, der den Spannungsbogen von Beginn bis Ende aufrecht erhalten kann- dies auch zu einem Zeitpunkt, wo schon klar war, wer der Töter ist.

    Die Erzählung,, dass Piet der Sohn von Marten S. Sneijder und Diana Hess ist - und auch der Stiefsohn vom BKA-Chef bringt Licht in das angespannte aber tiefe Beziehungsgeflecht der handelnden Akteure.
    Hat mir bislang von den „Gruber-Krimis“ am besten gefallen.

  13. Cover des Buches Bella Germania (ISBN: 9783596521807)
    Daniel Speck

    Bella Germania

    (213)
    Aktuelle Rezension von: Mavi

    Bella Germania ist ein Roman, der wie ein Kaleidoskop verschiedener Kulturen auf mich wirkte. Er transportiere mich auf eine Zeitreise geschichtlicher Ereignisse, die mir nahe am Herzen liegt, nämlich die eines Gastarbeiters in Deutschland. 

    Ich habe die packende deutsch-italienische Familiensaga über 600 Seiten innerhalb weniger Tage gelesen. Auf persönlicher Ebene befand ich mich auf einer kritischen Reise wegen einer Not-OP und war froh, mich in eine völlig andere Welt zurück zu ziehen. 

    Der historische Teil des Romans ist besonders gut recherchiert und beschränkt sich nicht nur auf die sozialen Aspekte der Einwanderer, sondern enthält die Kernelemente des Wirtschaftswunders in der Automobilindustrie in Deutschland und Italien. Dabei habe ich es auch geliebt eine virtuelle Spritztour mit der Iso Rivolta Gt zu machen. 🫶🛣️  

    Daniel Speck‘s eloquenter Schreibstil löst starke Emotionen in seiner Leserschaft aus und schafft die Atmosphäre im jeweiligen Land und Zeitfenster, so dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. 

    Die fehlerhaften und verletzlichen Charakter der Protagonisten transformieren sich glaubwürdig tiefgreifend, während sie alte Morale und Werte über Bord werfen und neue Persönlichkeitsschichten aufbauen. 

    Zu guter Letzt, spitzt sich der Spannungsbogen von Beginn zu Ende über einen Mordfall zu, wobei lang gehütete Geheimnisse über das Schicksal der Hauptprotagonistin enthüllt werden. 

    Der Plottwist am Ende hat mich vollkommen vom Hocker gehauen 😳🤯. 

    Absolute Leseempfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️. 

    Bella Germania ist nicht erste Reise mit Daniel Speck und wird auch nicht meine letzte sein. 

  14. Cover des Buches Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (ISBN: 9783404191949)
    Petra Hülsmann

    Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

    (489)
    Aktuelle Rezension von: Vinny

    Der Schreibstil war super, ich bin einfach durch die Seiten geflogen.

    Mit Karo konnte ich mich gut identifizieren, aber zwischendurch hat mir ihr Verhalten nicht gefallen.

    Die Liebesgeschichte von Saskia war etwas nervig.

    Weidi war zunächst etwas unsympathisch, aber hat sich gebessert.

    Eine Leseempfehlung für zwischendurch.


  15. Cover des Buches Am Ende des Schweigens (ISBN: 9783734111174)
    Charlotte Link

    Am Ende des Schweigens

    (672)
    Aktuelle Rezension von: BookLover_Lin

    Die Beziehungen zwischen den Charakteren waren sehr interessant und gut dargestellt. Insgesamt fand ich, dass die Charaktere gut ausgearbeitet waren.

    Zwischendurch hat sich das Ganze ein bisschen gezogen und war nicht ganz so packen, gegen Ende hin wurde es aber besser und ich fand die Auflösung gelungen.

    ☆ 4 Sterne ☆

  16. Cover des Buches Spinner (ISBN: 9783257261882)
    Benedict Wells

    Spinner

    (385)
    Aktuelle Rezension von: Isi_isra

    „Spinner“ war mein erstes Werk von Benedict Wells und wird mit Sicherheit nicht mein letztes gewesen sein.

    Die erste Hälfte des Buches habe ich förmlich verschlungen, ich konnte nicht aufhören, Wells’ ungeschmückten und authentischen Schreibstil zu folgen. Jesper nimmt uns mit in eine ereignisreiche Woche seines Lebens und zeigt uns sein tiefstes und hässlichstes Inneres. Dabei ist er alles andere als gekünstelt, eher sogar ziemlich unsympathisch und nervig. Es war fast schon unerträglich zu beobachten, wie er sich stetig selbst Steine in den Weg legte. Immer wieder dachte ich mir beim lesen „bitte sprich einfach mal ehrlich über deine Gefühle oder geh in Therapie“, aber genau das macht diese Geschichte für mich besonders. Von außen ist es immer so einfach und offensichtlich (im Buch selbst denken die Charaktere auch teilweise ähnlich über Jesper), doch sich selbst einzugestehen, dass man  kein Problem mit dem Rest der Welt, sondern womöglich mit sich selbst hat, ist nicht leicht.
    Wells‘ Debütroman brachte mich zum Lachen, zum Weinen, machte mich wütend und wahnsinnig und berührte mich zutiefst.

    Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. 

  17. Cover des Buches Fremd (ISBN: 9783499270918)
    Ursula Poznanski

    Fremd

    (556)
    Aktuelle Rezension von: eumel8

    Joanna und Erik sind seit einem halben Jahr verlobt. Sie, die Tochter eines Milliardärs aus Australien. Auf Europatrip, "um sich die Hörner abzustossen", wie es ihr Vater beschreiben würde, der die beziehungstechnische Zukunft seiner Tochter längst vorbestimmt hat. Er, Abteilungsleiter IT eines Unternehmens im Öko-Sektor. Als er eines Abends nach der Arbeit nach Hause kommt, erkennt ihn seine Verlobte plötzlich nicht wieder. Auch seine Sachen sind aus dem gemeinsamen Haus verschwunden. Was ist hier los? Das bleibt bis zum Ende offen, Die Geschichte wird wechselweise aus der Sicht von Jo und der von Erik erzählt und kommt mit einem Handlungsstrang zurecht, wenn man von spartanischen Rückblenden, die dem Handlungsverständnis dienen, absieht. Genial. Hochspannung von der ersten bis zur letzten Seite, liest sich an einem Nachmittag weg, ohne eine Seite langweilig zu werden.  Am Schluss wirkt es ein klein wenig übertrieben, was Terroranschlag und Geiselnahme betrifft. Aber die Fiktion wirkt realistisch, was das Buch umso spannender macht. Absoliut lesenswert

  18. Cover des Buches Der fremde Gast (ISBN: 9783641138097)
    Charlotte Link

    Der fremde Gast

    (572)
    Aktuelle Rezension von: E_A_

    Das Buch ist im großen und ganzen okay. Es enthält spannende Passagen, einen guten Schreibstil und man hat die Möglichkeit, dass Buch aus verschiedenen Perspektiven zu lesen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass die Autorin in ihren Bücher oft dieselben Motive verwendet: unglückliche (Ehe-)frauen mit mangelnden Selbstbewussten vs zynische, verbitterte Männer. Hinzukommt, dass der Täter meist bereits im unmittelbaren Umfeld der Protagonistin ist und die Person, die auf dem ersten Blick als Täter in Frage kommt, ist meist unschuldig. Dadurch war schnell relativ klar, dass Maximillian nicht vertrauenswürdig ist, sodass das Ende vorhersehbar war. Ich bin zwar beim Leaen davon ausgegangen, dass Maximilians Motivation für die Morde eine andere war. Ich dachte, dass er mit Marius unter einer Decke steckt, da er der leibliche Vater von Marius ist..in dieser Ansicht habe ich mich getäuscht, aber lag richtig darin, dass er die leitende Figuren für die Verbrechen ist.

    Bezüglich der Charaktere fand ich die meisten spannend aufgebaut, wenn auch teilweise sehr anstrengend. Dass Inga mit dem Handy von Maximilian nicht sofort Hilfe gerufen hat, war für mich nicht nachvollziehbar.

  19. Cover des Buches Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (ISBN: 9783462001891)
    Joachim Meyerhoff

    Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

    (230)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Lange bin ich um die Bücher von Joachim Meyerhoff herumgeschlichen, nicht weil sie teils euphorisch besprochen wurden, sondern weil sich dank überbordender Bücherangebote immer auch die Frage stellt, ob man sich wirklich so intensiv mit dem Leben eines Menschen auseinandersetzten will. Kurz: Die Lektüre eines autobiografischen Romans sollte nicht nur unterhalten, sondern sich auch lohnen, das Leben zumindest ein wenig bereichern.

    Für eine Antwort schien mir der 3. Band aus dieser Reihe durchaus geeignet, versprach er doch eine Mischung aus Selbstfindung (zu Beginn der Geschichte ist der Autor 20 Jahre alt), Generationenkonflikt (er lebt in dieser Zeit größtenteils bei seinen Großeltern) und interessanter Erzählung (Entwicklung als Schauspielschüler). Das klingt zunächst ziemlich steril, ist es aber nicht – dank der skurrilen Großeltern, die ihr Alter nahezu zelebrieren (wobei der Alkohol eine tragende Rolle spielt) und für so manche Pointe herhalten müssen, gewürzt durch die vielfältigen Erfahrungen an der Schauspielschule.

    Für gute Unterhaltung ist auf jeden Fall gesorgt, die Lachmuskeln werden trainiert und die Fantasie angeregt. Aber sonst? Tatsächlich schwebt bei aller Leichtigkeit oft auch eine leichte Melancholie über dem Geschriebenen, die nicht selten zu nachdenkenswerten Passagen überleiten: „Vielleicht ist ja das ganze Leben so, dachte ich: Man hinterlässt eine Spur. Dann überholt einen die eigene Spur. Und von da an verfolgt man sich selbst, versucht immer genau in dieser Spur zu bleiben, weil man sicher ist, das sei für einen der richtige, der einzig sichere Weg.“

     

    Fazit: Ein höchst amüsanter autobiografischer Roman, der immer mal wieder zum Nachdenken anregt.

    (12.6.2021)

  20. Cover des Buches Vanitas - Schwarz wie Erde (ISBN: 9783426523957)
    Ursula Poznanski

    Vanitas - Schwarz wie Erde

    (497)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Dass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
    Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
    Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
    Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
    Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert!

  21. Cover des Buches Vengeance (ISBN: 9783958187962)
    Ruby Braun

    Vengeance

    (389)
    Aktuelle Rezension von: Carlottaslibrary

    Ich hatte keine sonderlich hohen Erwartungen an dieses Buch und wurde sehr positiv überrascht! 

    Alle (und zwar wirklich alle, nicht nur die Protagonisten) Charaktere sind vielschichtig und interessant. Das Pacing der Story ist genau richtig und und die Romance ist zum richtigen Grad eingebaut. 

    Einzig negativ anzumerken ist, dass es mir teilweise recht schwer fiel mich in das Magiesystem einzufinden, aber ich werde dieses Buch auf jeden Fall noch mal lesen und dann fällt mir das bestimmt leichter. Es wäre auch leichter gefallen, wenn ich langsamer gelesen hätte, aber da es so spannend war, wollte ich einfach weiter lesen und mir keine Gedanken um das Magiesystem machen 

  22. Cover des Buches In einem Zug (ISBN: 9783755805601)
    Daniel Glattauer

    In einem Zug

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Sophia-liest

    Der einst gefeierte und erfolgreiche Schriftsteller Eduard Brunhöfer hat schon lange kein Buch mehr geschrieben. Zu Beginn der Handlung sitzt er in einem Zug von Wien nach München. Als sich Catrin Meyr in sein Abteil setzt, hat er zunächst gar keine Lust auf eine Konversation mit der fremden Frau. Nach und nach entspinnt sich jedoch ein Gespräch zwischen den beiden und Catrin interessiert sich vor allem für Eduards Art zu schreiben, sein Dasein als Schriftsteller und das Leben im Allgemeinen. Mit ihren schlagfertigen Fragen gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.

    Zu Beginn hat mich die Geschichte noch abgeholt und die Überlegungen des Protagonisten waren frisch und amüsant. Die Geschichte ist in mehrere Kapitel unterteilt mit den Titeln der jeweiligen Haltestellen des Zugs. Der Protagonist Eduard Brunhöfer erzählt aus seiner Ich-Perspektive und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Auch noch als Catrin sich in das Abteil dazu setzt, hat die anfängliche Konversation etwas Alltägliches und als Leser beobachtet man das Geschehen live mit. Diese anfängliche Spannung nutzt sich aber mit der Zeit immer mehr ab und sowohl Eduard als auch Catrin wurden mir immer unsympathischer. Catrin hakt bei Eduard mit einer mehr als unangenehmen Penetranz nach und bohrt immer weiter, Eduard hingegen sucht brillante und schlagfertige Antworten darauf und das Gespräch verliert sich in diesen Wirrungen. 

    Die gesamte Geschichte hat mehr etwas von einem Belauschen eines Gesprächs im Zug, wie man es überall hören könnte und weniger von einem unterhaltsamen und spannenden Roman. Auch das Ende konnte mich nicht abholen, wenngleich es den Roman etwas aufwertet. Den Plottwist habe ich zwar irgendwann kommen sehen, aber es war gut zu lesen, dass nun endlich was passiert und man nicht mehr das Gespräch der beiden "belauscht", das mir irgendwann auf die Nerven ging.

    Für mich ist "In einem Zug" eine kurzweilige Lektüre, die sich vielleicht besser lesen lässt, wenn man tatsächlich selbst in einem Zug unterwegs ist, aber als Roman konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

  23. Cover des Buches Honigtot (ISBN: 9783492307253)
    Hanni Münzer

    Honigtot

    (426)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nach dem Tod ihrer Großmutter Deborah finden Felicity und ihre Mutter unter den hinterlassenen Unterlagen ein auf Hebräisch geschriebenes Tagebuch. Ein Tagebuch, das tiefe Abgründe in Deborahs Vergangenheit offenbart und aus dem Felicity und ihrer Mutter vieles klar wird.

     

    Meine Meinung:

    Der historische Roman „Honigtot“ von Hanni Münzer ist der erste Teil der Honigtot-Saga, ein Buch, das es wirklich in sich hat. Ich war sofort im Schreibstil der Autorin drin, der zwar intensiv ist, aber auch packend und lebendig.

     

    In dem Buch lernen wir am Anfang und am Ende kurz Felicity und ihre Mutter kennen, lesen aber hauptsächlich aus dem Tagebuch von Felicitys Großmutter Deborah, welches diese in Romanform verfasst hat. Deborah ist eine eindrucksvolle Frau, die im 2. Weltkrieg als Halbjüdin viel erlebt und durchlebt hat. Auch ihre Mutter Elisabeth und ihre Freundin und Vertraute Marlene lernen wir kennen. Ebenfalls starke Frauen, die alles für ihre Familie und ihre Freunde tun. Es war mir eine unglaubliche Ehre, diese Frauen kennenlernen zu dürfen!

     

    Zunächst begleiten wir Elisabeth ein Stück, die nach dem Verschwinden ihres Mannes Gustav eine Ehe mit einem Obersturmbannführer eingeht, um ihre halbjüdischen Kinder vor dem Tod zu retten. Danach begleiten wir Deborah selbst, wie sie durch die Wirren des Krieges kommt. Und was wir hier lesen dürfen, ist wirklich spannend und anders. Ja, Elisabeth und Deborah sind wohlhabend und besser gestellt und haben daher sicher bessere Voraussetzungen als „normale“ Menschen in dieser Zeit. Dennoch gewährt uns die Autorin hier, basierend auf teils wahren Charakteren und vielen schrecklichen Fakten, grausame Einblicke in eine Welt, von der wir sonst eher wenig lesen. Wie rettet man sich vor der Verfolgung durch die Nazis? Wie hat man versucht, zu flüchten? Sich und andere zu retten? Und wie haben die Spione agiert, kommuniziert, sich unter die Nazi-Größen gemischt? Es sind wirklich außergewöhnliche und tiefgründige Einblicke, die wir hier in einer perfekten Mischung aus Fakt und Fiktion erleben dürfen. Es ist so lebendig, grausam, kalt und immer wieder hoffnungsvoll – ein unglaublicher Roman, der wirklich tief unter die Haut geht. Es ist fesselnd, spannend, emotional und ein Buch, das mich mitgerissen hat, hinein in eine grauenhafte Zeit. Und ein Buch, das es geschafft hat, mich beim Lesen so hineinzuziehen, dass auch ich das Gefühl hatte, helfen zu müssen, fortlaufen zu müssen, spionieren zu wollen! Ein wirklich tolles Buch, das man einfach gelesen haben muss! Ein Buch, das unglaublich spannende Eindrücke gibt und noch lange zum Nachdenken anregt!

     

    Fazit:

    Mit ihrem Roman „Honigtot“ nimmt uns Hanni Münzer mit in eine grauenvolle Zeit. Wir erleben, wie Elisabeth für ihre Kinder kämpft und welche Mittel sie hier hat und einsetzt. Wie Deborah zur Spionin wird. Wir bekommen Einblicke in Folter, Verfolgung und Spionagetätigkeit und ich habe so viel Neues erfahren und miterlebt, es war einfach unglaublich! Die Mischung aus Fakt und Fiktion war genial und hat ein so lebendiges Szenario erschaffen, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen und selbst das Gefühl hatte, mittendrin im Geschehen zu sein.

     

    5 Sterne von mir!

  24. Cover des Buches Zurück nach Hollyhill (ISBN: 9783453534742)
    Alexandra Pilz

    Zurück nach Hollyhill

    (579)
    Aktuelle Rezension von: Norina_Goetz

    Ich habe nun schon mehrfach dieses Buch gelesen und muss immer wieder feststellen, dass man Dinge liest die einem vorher nicht aufgefallen sind.

    Es ist ein spannendes Zeitreise-Abenteuer in das Emily unerwartet rein stolpert.

    Es beginnt alles mit einem ominösen Brief ihrer verstorbenen Mutter, den sie zum Schulabschluss erhält. Emily weiß noch nicht so richtig wie sie mit der Situation umgehen soll, doch sie hat Unterstützung in ihrer besten Freundin Fee.

    Fee überzeugt sie davon in die Heimat ihrer Mutter zu reisen um ihre Wurzeln kennen zu lernen und das tut Emily dann auch.

    Nach einer langen anstrengenden Reise steht sie mitten im Dartmoor im Regen und zweifelt daran ob sie das richtige tut. Als plötzlich ein Auto neben ihr halt und der Fahrer sie anspricht.....

    Ich liebe diese Geschichte. Man kann sich gut in die Handlung hinein versetzen und aufgrund der guten Beschreibung im Dartmoor alles gut vorstellen. Der Schreibstil und die Geschichte ist für Teenager bis hin zum Erwachsenen geeignet. Von spannenden Momenten über lustige Szenen bis hin zu etwas Romantik ist alles dabei ohne kitschig zu sein. 

    Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben und man wird am Anfang nicht gleich überfordert. Dennoch fand ich es etwas merkwürdig, das zum Schluss noch ein neuer Charakter ins Spiel gebracht wird, obwohl immer betont wird, das das Dorf eine eingeschworene Gemeinschaft ist und auch in den Fotoalbum nicht erwähnt wird.

    Aber das ist halt das Problem mit Zeitreisen, da ist man sich nie einig.😉

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