Bücher mit dem Tag "münster"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "münster" gekennzeichnet haben.

137 Bücher

  1. Cover des Buches Der Buchspazierer (ISBN: 9783866124776)
    Carsten Sebastian Henn

    Der Buchspazierer

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Carl ist Buchhändler aus Leidenschaft. Jeden Abend bringt er seinen besonderen Kunden, die aus verschiedenen Gründen nicht oder kaum vor die Tür gehen, ihre bestellten Bücher vorbei. Das geht schon seit Jahrzehnten so. Und auch wenn Carl inzwischen über 70 ist, macht er weiter damit, denn immer dieselben Abläufe und Gewohnheiten sind ihm wichtig. Mitten in einen dieser abendlichen Spaziergänge platzt Schascha, ein neunjähriges Mädchen, das ihn "Buchspazierer" nennt und ihn fortan (auch gegen seinen anfänglichen Willen) begleitet. Doch sowohl Carl als auch seine Kunden, die er nach literarischen Figuren wie Effie, Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf benannt hat, schließen Schascha in ihr Herz. Gleichzeitig wird es immer ungemütlicher in der Buchhandlung, weil Inhaberin Sabine Gruber eigentlich den Lieferservice streichen will. 

    Das Buch ist eine Liebeserklärung an Bücher! Man fliegt nur so durch dieses (zugegebenermaßen recht dünnes) Buch. Mir gefällt, wie Carl gefühlt jedes Buch (zumindest sämtliche Klassiker) kennt und damit mir Lust gemacht hat, ebenfalls welche zu lesen. Schascha hat nicht nur Carls Herz erobert, sondern auch meins. Der Schreibstil ist toll, die Geschichte selbst ganz wunderbar. Ein Buch, das völlig zurecht, ewig auf der Spiegel-Bestsellerliste stand und ein Muss für jeden Buchliebhaber. Ein absolutes Highlight!

  2. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    „Schattenfreundin“ ist der 1. Fall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer aus der Feder von Christine Drews. Die Inhaltsangabe las sich für mich spannend und interessant. Der Anfang mit der Geschichte rund um die eigentliche Krimihandlung konnte mich durchaus überzeugen, aber die weitere Umsetzung fand ich dann nicht mehr so gelungen. Die Handlungen mancher Figuren konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Und auch Charlotte Schneidmann kommt anfänglich unsympathisch rüber. Das relativiert sich dann jedoch schnell, als man mehr über ihre persönliche Vergangenheit erfährt. Ihr Kollege Peter Käfer hingegen blieb mir zu blass, was ich schade fand. Aber vielleicht ändert sich das ja noch in den Folgebänden? 

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Autorin einen durchaus gut gemachten Serienstart geschaffen hat. Durch eingebaute Wendungen schafft sie es etwas Spannung zu erzeugen. Aber im Ganzen betrachtet hat mich der Krimi nicht richtig fesseln können. Deshalb vergebe ich eine Leseempfehlung aber nur 3 von 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Phönixkinder (ISBN: 9783404169924)
    Christine Drews

    Phönixkinder

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit "Phönixkinder" liefert Christine Drews uns nun den 2. Fall für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Eins muss ich dann auch gleich mal vorweg schicken, dieses Buch hat mir besser gefallen als sein Vorgänger. Selbst meine damalige Kritik in Bezug auf die Darstellung Peter Käfers ist wohl erhört worden. Diesmal wird nämlich ebendieser Peter Käfer als gleichberechtigter Ermittler geschildert. Was der Geschichte auch wirklich gut tat. Die Story selbst ist durch die ständigen Wechsel zwischen den Ermittlern und dem Feuerteufel recht temporeich und spannend. Alle Protagonisten, ob Haupt- oder Nebencharaktere, sind bildhaft dargestellt und überzeugen in ihren jeweiligen Rollen. 

    Als Fazit kann ich sagen, ist der Autorin eine Steigerung sowohl im Hinblick auf den Krimi-Plot als auch bei der Charakterisierung ihrer Protagonisten im Vergleich zum 1. Teil gelungen. Das gesamte Paket konnte mich diesmal auf alle Fälle besser unterhalten als sein Vorgänger. Ich kann den 2. Serienteil somit auch weiterempfehlen und vergebe diesmal 3.5 von 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Denn mir entkommst du nicht (ISBN: 9783404173556)
    Christine Drews

    Denn mir entkommst du nicht

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Antonio Gomez entdeckt bei seiner abendlichen Joggingrunde eine grausam zugerichtete Frau, die an ihren Verletzungen stirbt. Zu seinem großen Entsetzen kennt er die Frau aus seiner Vergangenheit. Antonio meldet den Fund anonym und hofft, dass er unerkannt bleibt. Denn nichts wäre für ihn schlimmer, als seine Frau in seine kriminelle Vergangenheit, mit der er längst abgeschlossen hat, einzuweihen. Charlotte Schneidmann und Peter Käfer werden mit den Ermittlungen betraut. Diese führen sie ins Rotlichtmilieu. Doch Charlotte hat schon bald den Verdacht, dass der grausame Mord ein ganz anderes Motiv haben könnte....

    "Denn mir entkommst du nicht" ist bereits der vierte Fall, in dem die Kommissare Charlotte Schneidmann und Peter Käfer ermitteln. Man kann den aktuellen Ermittlungen aber auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat, da wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung einfließen.

    Der Einstieg ins Geschehen gelingt mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, bereits am Anfang das Interesse an der Handlung zu wecken. Diese wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet Antonio Gomez, der versucht, nicht mit der toten Frau in Verbindung gebracht zu werden, aber immer weiter in gefährliche Situationen verwickelt wird. Er wirkt sehr sympathisch und glaubwürdig, sodass man gemeinsam mit ihm überlegt, wer versuchen könnte, ihm den Mord anzulasten. Außerdem nehmen natürlich die Ermittlungen der beiden Kommissare einen Großteil der Handlung ein. Die Ermittlungen wirken authentisch und deshalb kann man sich ganz auf die Suche nach dem Täter und seinem Motiv einlassen.

    Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen nicht sein, denn der Killer geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um und Christine Drews beschreibt die Verletzungen so realistisch, dass man schon beinahe meint, die entsprechenden Szenen vor Augen zu haben. Die Spannung setzt früh ein, kann durchgehend gehalten werden und sich zum Ende hin sogar stetig steigern. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Das Ganze gipfelt in einem gnadenlos spannenden Finale, das man gebannt verfolgt, um dann festzustellen, dass es einen fiesen Cliffhanger gibt, der dafür sorgt, dass man sofort weiterlesen möchte.

    Spannende Ermittlungen für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man sofort zum nächsten Teil greifen möchte.


  5. Cover des Buches Mit Flipflops ins Glück (ISBN: 9783458361589)
    Matthias Sachau

    Mit Flipflops ins Glück

     (40)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Der Titel und das Cover des Buches haben mich sofort angesprochen. Ich hatte schon einmal ein anderes Buch von dem Autor gelesen und mich so auf das neue Buch gefreut.

    Der Schreibstil ist locker, leicht und angenehm zu lesen.

    Nina, ist gerade Ende zwanzig und mit ihrem Freund Sami schon längere Zeit zusammen. Dieser bekommt ein tolles Jobangebot in Brasilien, so dass sich Nina entscheiden muss, ob sie ihm dorthin folgen wird.

    Gleichzeitig trifft sie nach langer Zeit wieder auf ihrer Jugendliebe Gero und dieser lässt sich nicht kalt. Sie steckt nun in einer Zwickmühle.

    Doch mehr möchte ich an dieser Stelle von den Geschehnissen nicht verraten.

    Ein sehr seichter Roman, der mit seinen 200 Seiten recht schnell gelesen wird. Doch fehlt es insgesamt an Spannung, Humor und Witz. Das Buch plätschert so vor sich hin und ich muss gestehen, dass ich mir mehr erwartet hatte. Es hat mich irgendwie nicht umgehauen. Schade.

  6. Cover des Buches Der Werwolf von Münster (ISBN: 9783839214923)
    Maria Rhein

    Der Werwolf von Münster

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Als ich Mutter fand, habe ich diesen Zettel in ihrer Nähe entdeckt.« Johanna reichte Katharina ein zerknittertes Blatt Papier. Es war unverkennbar die herausgetrennte Seite eines Buches. Eine Stelle war markiert: »Ich weiß, wo du wohnst, da, wo der Thron des Satans ist.«

     

    1874, im damals beschaulichen Münster. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, richtet seine Opfer grausam zu und hinterlässt bei ihnen geheimnisvolle Nachrichten.

    Heinrich Maler von der preußischen Geheimpolizei ist eigentlich mit einem ganz anderen Auftrag vor Ort. Er soll den als Bedrohung empfundenen Bischof ausspionieren und möglichst einen Grund finden, den verhassten Katholiken aus dem Weg zu schaffen. Doch Heinrich, in seiner Seele ein aufrichtiger Polizist, setzt sich engagiert auf die Fährte des „Werwolfs“…

     

    Dieses Buch hat mich in Teilen gut unterhalten, in Teilen aber auch enttäuscht. Der geschichtliche Hintergrund rund um den Kulturkampf in Münster ist ohne Zweifel hochinteressant und hätte gern im Buch noch einen größeren Umfang einnehmen dürfen. Auch die Abschnitte, die sich mit dem damals aufkommenden Spiritismus beschäftigen, habe ich mit großem Interesse gelesen.

     

    Auf der anderen Seite fand ich schon recht früh offensichtlich, wer der Täter ist und seinen Auftritten fehlte leider das gewisse Etwas, das Serienmörder sonst oft umgibt. So wirkte er auf mich trotz seiner Taten nicht sehr beeindruckend. Zudem empfand ich einige Längen, die durch die zu umfangreiche Schilderung der Liebesgeschichte inclusive detaillierter Sexszenen zwischen Heinrich und einer jungen Frau entstanden. Es wäre ja noch in Ordnung gewesen, wenn das Buch ordentlich dick gewesen wäre, aber so passte das Ganze vom Umfang her schlicht nicht zusammen.

    Das Ende vom Buch schließlich kam dann ein wenig zu flott und wirkte speziell auf den letzten Seiten nicht rund. Auch hier drängte sich der Verdacht auf, dass dem Happy End der Liebesgeschichte die höchste Priorität eingeräumt wurde. Sehr schade.

     

    Fazit: Sehr interessanter Ansatz, aber hier wurde zugunsten einer Liebesgeschichte Potential verschenkt.

  7. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Inhaltsangabe (übernommen)

    Münster im 16. Jahrhundert: Schon dreimal musste die Familie der jungen Frauke Hinrichs fliehen, um nicht als Wiedertäufer entlarvt und umgebracht zu werden. FRaumes Vater glaubt seine Familie durch den Schutz des Rates selbst dann noch in Sicherheit, als der Inquisitor Jacobus von Gerwardsborn in der Stadt auftaucht. Doch der Rat braucht ein Opfer ...


    Das Cover zeigt gleich auf das es sich um einen historischen Roman handelt.

    Ich habe allerdings nicht das Buch gelesen, sondern es als Hörbuch gehört. Die Sprecherin hat dabei einen guten Job gemacht und den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen gegeben, auch wenn das Holländische nicht so echt rüber kam, wie vielleicht erhofft.

    Frauke ist eine taffe, junge Frau, die das Pech hatte das ihre Eltern zu den Wiedertäufern gehörten, die von der Inquistion verfolgt wurden.

    Gegenüber den Lutheranern, die auch so langsam immer mehr wurden, zeigten sie die Wiedertäufer nicht nur starke Zweifel an der römisch katholischen Kirche und lehnten sie ab, sondern spielten ihren Glauben als den alleinig wahren empor und träumten davon die Katholiken.beim jüngsten Gericht brennen zu sehen.

    Geschichtlich habe ich zuvor nie von denWiedertäufern gehört, aber das was ich nun hier im Hörbuch mitbekam hat mich doch sehr an eine Sekte erinnert. Ich war schockiert, wie die Menschen damals selbst nach mehrmaligem Verschieben des vorhergesagten Termins für das jüngste Gericht immer noch Anhänger hatten, die dafür sogar in den Tod gehen wollten.

    Leider gab es nicht so viel Handlung und Reisen,wie ich mir erhofft hatte. Eigentlich könnte man alles in wenigen Sätzen zusammen fassen, was ich hier wegen spoilern natürlich nicht tue.

    Die Verbindungen innerhalb der Familien und auch die Liebesbeziehungen bleiben mir hier zu starke Randnotizen und selbst die Charaktere der Verfolger sind nicht so herausgearbeitet, dass ich sie mir vor meinem inneren Augenvorstellen konnte.

    Das Buch war gut und hat mir auch geschichtliches Wissen gebracht, aber da bin ich vom Autorenpaar Iny Lorentz fesselndere Geschichten gewohnt.



  8. Cover des Buches Die Flucht der blauen Pferde (ISBN: 9783954517244)
    Sabine Schulze Gronover

    Die Flucht der blauen Pferde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Endlich wurde Konstantin Neumann aus dem Gefängnis entlassen. In einer ruhigen Gegend will er nun sein neues Leben beginnen. Da er auf Bewährung draussen ist, muss er nach wie vor sehr achtgeben, was er tut und sagt. Die Frauenleiche, die er im Hausflur findet, ist da natürlich überhaupt nicht hilfreich. Konstantin wird zum Ermittler wider Willen…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit verschiedenen blauen Aquarelltönen – gefällt mir gut.

    Die Autorin führt die Leser im Prolog in den Winter 1948/1949 zurück, danach beginnt die Geschichte in der Gegenwart. Der Prolog und sodann der Übergang zur Gegenwart haben bei mir schon etliche Fragen aufgeworfen – wie hängen all diese Dinge zusammen?

    Konstantin Neumann zieht in eine nette kleine Wohnung, wo er sich bereits nach zwei Wochen sehr heimisch fühlt. Sowohl seine Schwester als auch sein Bewährungshelfer haben ihm eingeschärft, sich sehr zurückzuhalten – nur nichts tun, was gegen die Bewährungsauflagen verstossen könnte. Das ist ganz in Konstantins Sinn, denn er will nicht in den Knast zurück. Als er im Hausflur die Leiche einer Nachbarin findet, wird ihm ganz anders: sicher wird er nun verdächtigt, die Frau ermordet zu haben, oder? Frau Finke, die resolute Kommissarin, nimmt ihn schwer in die Mangel. Er ist von ihr beeindruckt, aber sie schüchtert ihn auch ein bisschen ein. Aus seiner Sicht unternimmt Frau Finke zu wenig, daher beschliesst Konstantin, sich der Sache selbst anzunehmen. Oh, nein! Er beginnt, Kontakt mit den anderen Hausbewohnern aufzunehmen. Je mehr er mit den anderen spricht, desto mysteriöser wird für ihn die ganze Hausgemeinschaft. Was wurde eigentlich aus seinem Vormieter, der seit seinem Auszug als verschollen gilt? Und wieso steht plötzlich die Idee im Raum, dass einer der Bewohner ein Altnazi sein könnte? Konstantins „Ermittlungen“ stossen nicht auf allgemeine Gegenliebe, weder bei den Hausbewohnern noch bei Frau Finke…

    Kunst, Raubkunst, „Der Turm der blauen Pferde“, Nazis, Gier, Schuld, Rache – dies sind nur einige der behandelten Themen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, war mir aber in der ersten Hälfte zu ruhig, fast ein bisschen träge. Dann kam für mich deutlich mehr Fahrt auf, der in einem spannenden Showdown endete. Mir hat der „Ermittler wider Willen“ sehr gut gefallen, ebenso die Kommissarin Finke. Von mir gibt es 4 Sterne.

  9. Cover des Buches Hostienfrevel (ISBN: 9783499267963)
    Astrid Fritz

    Hostienfrevel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    'Hostienfrevel' ist der zweite Band einer 5-teiligen Reihe ( Stand Oktober 2019) über die tapfere Begine Serafina. Seit den Ereignissen aus Band 1 sind nur ein paar Monate vergangen. Serafina hat sich an das Leben als 'Arme Schwester' gewöhnt und geht ihren Pflichten nach.  

    Als im Münster  zerschnittene und blutgetränkte Hostien auf dem Alter liegen,  fällt der Verdacht gleich auf die Juden der Stadt.  Serafina wittert eine Verschwörung gegen die Juden und versucht die Drahtzieher zu entlarven.   Es gibt wieder einige falsche Fährten, aber Serafinas Spürsinn treibt sie immer weiter an.  Der Stadtmedicus hält sich sehr zurück und Serafina befürchtet schon, dass er mit den Drahtziehern gemeinsame Sache macht.

    Diesmal erfahren wir noch mehr über Serafinas früheres Leben und die Zeit in Konstanz.   Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr gemeint.

    Astrid Fritz hat wieder eine spannende Geschichte geschrieben, eingebettet in einen schönen historischen Rahmen. 

  10. Cover des Buches Männertaxi (ISBN: 9783426504888)
    Andrea Koßmann

    Männertaxi

     (244)
    Aktuelle Rezension von: EllaGe
    Herrlich amüsant. Empfehlung zum Herbst-Wochenende.
  11. Cover des Buches In Richtung Stoppelfelder (ISBN: B09L71VWKC)
    Lene Jansen

    In Richtung Stoppelfelder

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Nickyrella

    Jule fährt voller Trauer mit dem ICE Richtung Heimat, denn bald findet die Beerdigung ihrer besten Freundin statt. Am Boden zerstört betritt sie ihr reserviertes Abteil und trifft auf Hannes – ihre erste große Liebe, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Ein Jahrzehnt ist das nun her und nun muss sie mit ihm auf engstem Raum, eine siebenstündige Fahrt hinter sich bringen. Nach anfänglicher Missachtung und Nichtbeachtung seitens Jule, beginnen sie eine Reise durch die Vergangenheit, bis sie sich in der Gegenwart wiederfinden. Teils kehrt die gewohnte Vertrautheit zurück, doch kann die Zeit wirklich Wunden heilen?

     

    Ein absolutes Herzensbuch, dass mich sehr berührt und abgeholt hat ♥️.


    Als ich das Buch gelesen habe, befand ich mich lustigerweise auch gerade im ICE und bin auch an einigen Haltestellen/Bahnhöfen vorbeigekommen, dadurch konnte ich mich irgendwie noch viel mehr in die Geschichte hineinversetzen.


    Dieses kleine Büchlein vermittelt so viel Gefühl, auch wenn es keine typische Liebesgeschichte ist, steckt trotzdem ganz viel Liebe drin. Ich markiere mir gern mal das ein oder andere Zitat, bin aber keine von denen, die das ganze Buch mit Klebezettel verzieren und doch habe ich mir hier bei den 186 Seiten, ganze 19 Stellen markiert. 


    Seid ihr Team Klebezettel in Büchern?


    Dieses hier ist eins, dass mich schon auf Seite 21 zu Tränen gerührt hat:

     

    „Du bleibst, dahinten in meinem Kopf. Bekommst ein kleines Zimmer nur für dich mit Erinnerungen, Lieblingsmomenten, dem Soundtrack unseres Lebens, Lachern, aber auch Streitigkeiten, Tränen und Schmerzen. Wohnrecht auf Lebenszeit, meiner Lebenszeit.“

     

    Für mich war es absolut authentisch und aus dem wahren Leben. Gerade die Freundschaft zu ihrer verstorbenen besten Freundin Suse, hat mich unglaublich bewegt.

    Auch der Schreibstil hat mich beeindruckt und mich perfekt durch die Seiten blättern lassen.

    Eine ganz große Leseempfehlung für alle die vor Emotionen nicht zurückschrecken.

  12. Cover des Buches Himmelsstern: Das Ferne so nah (ISBN: B0782T8B31)
    Jamie Craft

    Himmelsstern: Das Ferne so nah

     (22)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0

    Zum Inhalt:

    Ist es entschlossene Treue oder Dummheit, wenn man sich an einen Knopf klammert, der vom Geliebten geblieben ist und auf dessen Rückkehr man wartet, obwohl er als verschollen gilt?

    In diesem Band der Himmelsstern-Reihe steht Anna Bednarz im Mittelpunkt. Aus dem Osten geflüchtet, ist sie mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester auf einem Bauernhof (gezwungenermaßen) aufgenommen worden, das lässt die Bauersfamilie deutlich spüren, doch Anna steht mit beiden Beinen im Leben. Sie will Ärztin werden, während sie auf die Rückkehr ihres Günther wartet und seinem Versprechen traut, als er ihr sagte, er werde sie finden.

    Anna ist eine hervorragende Schwimmerin. Zufällig kann sie einen Verunglückten aus dem Wasser retten, und damit wird ihr Leben ein wenig auf den Kopf gestellt, den Karl von Woestemann ist nicht nur reich, er scheint sich auch in Anna verliebt zu haben. Auch dem Studium im halb zerstörten Münster scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Zu ihrer Überraschung trifft sich auch noch ihre alte Freundin Else wieder.

    Soll sie seinem Werben nachgeben, alle Annehmlichkeiten genießen oder doch lieber auf Günther mit den bernsteinfarbenen Augen warten?

    Meine Meinung: 

    In bewährtem Stil schreibt Jamie Craft von schwierigen Lebensbedingungen in der Nachkriegszeit. Sie schildert lebendig die Lebensumstände, verpackt in eine spannende Story. 

    Ich kann dieses Buch - gemeinsam mit den anderen beiden Bänden dieser Reihe - nur wärmstens empfehlen und vergebe

    5 von 5 Sternen.


  13. Cover des Buches Die Sprengmeister und der unheilige Gral (ISBN: 9783830930303)
    Heiner Wacker

    Die Sprengmeister und der unheilige Gral

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Pelikanchen
    >>Die Sprengmeister und der unheilige Gral<< von Heiner Wacker


    2040 im Friedenssaal des Rathauses zu Münster findet der Debütantinnenball statt und am Eingang erscheint eine ältere Dame die nicht eingeladen wurde. Als die Polizei sie entfernen will, explodiert eine Bombe. Die Sprengmeister sind im Vormarsch und um so mehr Menschen sterben, um so größer ihr Erfolg. Hier hat Heiner Wacker eine Dystopie erschaffen um den Leser zu zeigen was passiert, wenn immer mehr Personen eine immer höhere Rendite für immer weniger Gegenleistung abschöpfen und für jene, die die Arbeit machen, am Ende nichts mehr übrig ist.
    Alle sozialen Systeme sind zusammengebrochen und den oberen Zehntausend fehlt nur noch die Möglichkeit auf ein viel längeres Leben.
    Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, die wirklich total begeistert war von diesem Buch, aber ich muss gestehen, ich konnte diese Begeisterung nicht so recht verstehen. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber irgendwie war mir der Text anfangs einfach zu schwer und ich war nahe dran das Buch abzubrechen. Als ich mich dann an den Schreibstil einigermaßen gewöhnt hatte und langsam aber sicher in die Geschichte gekommen bin, hat sie mich irgendwann sogar wirklich gepackt. Die Protagonisten waren gut charakterisiert und eben Carsten der in dieser Geschichte im Mittelpunkt steht hat mir immer besser gefallen. Er ist Rentner und verdient sich als Gärtner seinen Lebensunterhalt, da er keine Rente bekommt.
    Manch ein Text kann an Sarkasmus fast nicht übertroffen werden und ab und zu bewegt sich die Sprache ins Kneipenniveau und man findet überall Satire die einen zum schmunzeln bringen. Insgesamt werden geschickt die Probleme der heutigen Welt gewollt übertrieben dargestellt und regen zum nachdenken an. Am Schluss war mir das ganze aber doch zu überzogen und es ist viel zu viel passiert.
  14. Cover des Buches Rotkehlchen – Todkehlchen (ISBN: 9783830938880)
    Ursula Meyer

    Rotkehlchen – Todkehlchen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: liebelesen
    Die Vorgänger Bände der Reihe hab ich ganz gerne gelesen. Aber dieses Buch fand ich ehr anstrengend zu lesen und das Privatleben der Kommissarin blieb ziemlich am Rande und kurz, dabei lese ich davon am liebsten in Krimis. Auch Münster kam gefühlt nur am Rande vor. Es gibt schönere Kriminal Romane aus dem Münsterland finde ich.
  15. Cover des Buches Hüter der Worte (ISBN: 9783426511114)
    Diana Menschig

    Hüter der Worte

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Buchstern

    Dieses Buch ist einfach Wow! Ich hab mich als ich es gesehen habe, direkt in das mega Cover verguckt. Die Geschichte um Tom Schäfer einem Worthüter hat mich fast von Seite 1 an total begeistern können. Am Anfang hab ich etwas gebraucht um ins Buch zukommen. Aber dann könnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Manchmal musste ich schmunzeln oder rätseln oder aber ich war verärgert weil es wieder woanders weiter ging. Aber das hat dieses besondere Buch für mich ausgemacht. Die Charaktere um Tom, Mellie & Laryon sind in ihren Eigenarten gut herausgearbeitet worden & teilweise wirken sie dabei noch sehr sympathisch. Man muss der Geschichte am Anfang eine Chance geben, dann bekommt man auch eine richtig gute Unterhaltung. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht & locker.

  16. Cover des Buches Dreikönigssingen: ein Fall für Tönne Oldenkott (ISBN: 9783936867596)
    Stefan Holtkötter

    Dreikönigssingen: ein Fall für Tönne Oldenkott

     (20)
    Aktuelle Rezension von: lila-luna

    Stefan Holtkötter - Dreikönigssingen

    Provinz-Krimi, Paperback, 237 Seiten

    Verlag Topp + Möller,  November 2015

    Holtkötters neues selbsternanntes Ermittlerduo hat gerade seinen ersten Fall bravourös gemeistert, da geschieht schon wieder ein Mord im beschaulichen münsterländischen Dorf Buddenbeck. Miss Marple und Mister Stringer, ach nein, Tönne Oldenkott, landwirt im Ruhestand und Dorfpolizistin Lisbeth, die richtig Gül Yilmaz heißt kümmern sich auch um diesen neuen Fall. Sie kennen ihre Buddenbecker besser als die ganzen "Kriminalen" in Münster und die beiden ahnen, dass die Kripo gewaltig auf dem Holzweg ist.

    In einer stürmischen Nacht in Buddenbeck zündet mancher alte Münsterländer noch eine geweihte Kerze an, um Unheil von Mensch,  Vieh und Haus abzuwenden. Ein christlicher Brauch, der immer mehr in Vergessenheit gerät, findet auch Tönne Oldenkott und beobachtet schlaflos, was bei seinem Nachbarn auf dem Hof passiert. Fahrzeuglichter kann er ausmachen, mehr nicht. Am nächsten Tag wird sein Nachbar Bauer Alfons Kerkering tot auf dem Hof gefunden. Brutal erschlagen. War es ein Einbrecher, wie die Kriminalbeamten aus Münster vermuten? Der selbsternannte Ermittler traut der Kripo nicht zu, den Fall zu lösen, so ermittelt er mit Hilfe von "Lisbeth" auf eigene Faust. Das Dreikönigssingen seiner beiden Enkeltöchter bietet Tönne die Möglichkeit sich auf den Höfen im Dorf umzuschauen ohne Argwohn zu erregen.

    Holtkötters neue Romanfiguren sorgen für einen unbeschwerten Ausflug aus dem Alltag und sind eine nette Lektüre für zwischendurch mit einem Hauch von Lokalkolorit. Der Lesespaß wird einzig durch eine äußerst mangelhafte Lektorierung getrübt, es wimmelt nur so von Fehlern, und so hat sogar das Mordopfer zwei verschiedene Vornamen.

     

  17. Cover des Buches Tödliche neue Welt (ISBN: 9783839224304)
    Paul Weiler

    Tödliche neue Welt

     (19)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Wolfsspinnen sind Nutztiere. Sie jagen Ungeziefer. Genau wie Baldy. Aber im Gegensatz zu Wolfsspinnen nutzte er für seine Jagd ein Netz, das andere für ihn gesponnen hatten...“


    Mit diesem Zitat endet der Prolog. Dann beginnt die eigentliche Handlung. Wir befinden uns in Münster der nahen Zukunft. Als Hauptkommissar Alexander Ivens an diesem Tag sein Haus verlässt, läuft er Emmerich, dem stellvertretenden Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Polizeiausschusses, über den Weg. Der fordert ihn auf, mit auf den Ehrenbalkon des Rathauses zu kommen. Davor hätte Ivens sich gern gedrückt. Die extreme Farbshow des japanischen Künstlers Akio Komohoto schmerzt in seinen Augen. Kurz nach der Festansprache und der Eröffnung des Events bricht der Künstler zusammen. Ivens will ihn wiederbeleben, doch ein Blutsturz bringt den Tod.

    Eigentlich glaubt man an eine natürliche Todesursache. Aus Kostengründen gibt es kaum noch Obduktionen. Das einzige Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, ist die Aufnahme mit dem MRT. Die Diagnose liest sich so:


    „...Das Herz und wesentliche Hauptschlagadern in der Nähe des Herzens sind fast völlig zerfetzt...“


    Der Autor hat einen fesselnden, aber auch beklemmenden Krimi geschrieben.

    Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Die Personen werden gut charakterisiert. Ivens weiß, was er will und lässt sich auch von seinem Vorgesetzten nicht unterbuttern. Mit Herwig bekommt er eine neue Partnerin. Obwohl er anfangs skeptisch war, ergänzen sich die beiden schnell hervorragend. Seine Skepsis hängt mit einem persönlichen Trauma zusammen. Bei einem Brand im Studentenwohnheim hat er seine Tochter verloren. Nun hat er Angst, das die Neue ihn immer wieder daran erinnert. Sie ist aber ein ganz anderer Typ wie seine Tochter.

    Dass die Menschheit nicht viel dazu gelernt hat, zeigt das folgende Zitat:


    „...Es war seit Jahren Vorschrift, dass die Einschaltung der Aufnahmefunktion an Kamerabrillen über ein Leuchtsignal für alle sichtbar sein musste. Es war allerdings auch Vorschrift, dass Unfälle und Katastrophen mit direktem Personenbezug nicht gefilmt werden durften....“


    Nicht nur, das fotografiert wird, was das Zeug hält, Ivens Wiederbelebungsversuch kursiert schon bald in allen Medien.

    Während sich Ivens und Herwig mit der jüngeren Vergangenheit des Toten beschäftigen, überlegen die Stadtoberen, wie sie aus dem Geschehen Profit schlagen können. Das Event war für drei Tage geplant. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, die Show zu verlängern und die Farbeffekte zu erhalten.

    Dann aber gibt es einen weiteren Toten und eine besondere Behörde nimmt Kontakt mit Ivens auf, weil sie auf zwei ähnliche Fälle gestoßen ist.

    Der Autor ermöglicht mir, dass ich eher als die Kommissare weiß, was wirklich gespielt wird. Exakt bis aufs Detail beschreibt mir der Täter sein Vorgehen. Die ungewöhnliche Mordmethode ist auch für technische Laien verständlich dargestellt. Und es ist leider nicht auszuschließen, dass schon bald dafür reale Möglichkeiten existieren.

    Der Autor versteht es, den Spannungsbogen hoch zu halten. Das liegt vor allem an den offenen Fragen. Was ist das Motiv des Täters? Wie kam er in Kontakt mit den Opfern? Und wieso ist äußerlich keinerlei Verletzung bei den Opfern zu sehen?

    Als die Geschichte dem Ende zu geht, muss Ivens erleben, das die Behörden in erster Linie am Mordwerkzeug interessiert sind. Das gilt es sicherzustellen. Hier setzt bei mir als Leser logischerweise das Kopfkino ein, denn mögliche Szenarien, was damit gemacht werden kann, sind sofort präsent. Im Buch klingt das so:


    „...Welcher Geheimdienst wäre nicht an einer Methode interessiert, nahezu jede beliebige Person an jedem beliebigen Ort der Welt ausschalten zu können, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpfte?...“


    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die tödlichen technischen Spielereien geben der Geschichte einen besonderen Kick, auch wenn es nicht zuletzt ein kranker Mensch ist, der damit seine besondere Rachephantasie auslebt.

  18. Cover des Buches Nellys Geister (ISBN: 9783830933304)
    Ursula Meyer

    Nellys Geister

     (15)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Carolin zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großtante und muss feststellen, dass ihre Großtante mehr Geheimnisse hatte als gut für einen ist. Zum einen wird Carolin von einem unheimlichen Widersacher bedroht, andererseits muss sie herausfinden wer das unbekannte Kind auf dem Foto ist, das sie entdeckt hat. Aber auch Probleme mit ihren Mitbewohnern und ihrem Freund sieht sie sich konfrontiert. Schafft sie es trotz dieser Misere einen kühlen Kopf zu bewahren?! Ja, denn wie sich herausstellt lässt sie sich nicht so einfach unterkriegen; dennoch hat sie Angst genauso zu enden wie ihre Großtante: verrückt und einsam!


    Die Geschichte ist voller dunkler Geheimnisse und Abgründe, die nur nach und nach ans Licht kommen; aber auch persönliche Gefühle werden hier geklärt, die lange unausgesprochen blieben...


    Alles in allen eine sehr gute Geschichte, die aber auch an manchen Stellen sehr zäh herüberkommt, weil die Protagonisten einfach nicht von ihrem Handeln abweichen, bzw. aus sich herauskommen; was die Geschichte zu langatmig macht...


    Fazit: Eher für Leser geeignet die einen konservativen Stil (der Protagonisten) bevorzugen, aber auch für diejenigen die mal was anderes lesen wollen als nur Fantasiegeschichten mit Happy End.


  19. Cover des Buches Der Turm aus Licht (ISBN: 9783958625716)
    Astrid Fritz

    Der Turm aus Licht

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Im Zentrum dieser Geschichte steht der Bau des Freiburger Münsters, der nicht nur die Obrigkeiten der Stadt, sondern auch so ziemlich alle ihre Bewohner beschäftigt. Denn im Schatten des schönsten Turms auf Erden lebten die unterschiedlichsten Charaktere, deren Lebensgeschichten mal mehr und mal weniger eng mit dem berühmtesten Bauwerk der Stadt verwoben waren. Ein gewaltiges historisches Werk mit fast 1.300 Hörminuten.
    Die Geschichte an sich ist interessant. Im Laufe der Jahre erlebt man viele Schicksale, sowohl von den Menschen als auch vom Kirchenbau. Leider ist es auch etwas anstrengend, der zwar angenehmen Stimme von Svenja Pages zu lauschen, aber zum Teil ist diese Stimme auch ein wenig langweilig.
    Was beim Hörbuch fehlt, ist ein Glossar, wie es im Buch vorhanden ist, somit kann ich bei einem solchen Wälzer eher das Buch empfehlen.

  20. Cover des Buches Der Verein der Linkshänder (ISBN: 9783442770366)
    Hakan Nesser

    Der Verein der Linkshänder

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Textgemeinschaft

    Dies war nach Jahren mein erster Nesser, nachdem ich bis ca. 2015 alles von ihm verschlungen hatte. Und ich war enttäuscht. 

    Van Veeteren feiert ein Jubiläum, das er nicht feiern will und seine Gedankengänge haben dementielle Tendenzen (aus meiner Sicht jedenfalls)

    Im Grunde ist das Buch eine Aneinanderreihung von zusammenhanglosem Geschwafel in denen es ab und an um einen Kriminalfall geht. Nesser zelebriert sich selbst und langweilt mich damit fast zu Tode.

  21. Cover des Buches Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens (ISBN: 9783596805167)
    Elisabeth Zöller

    Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens

     (49)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 01. Januar 2021


    Das Buch wurde schön geschrieben, aber der Grund, wieso es eine 4/5 bekommt, ist, dass Anton & ich uns verbindet: das Stottern. Ein, für mich, noch sensibles Thema, über das zu wenig gesprochen wird. Es ist mir wichtig, mich & andere mit einem Stottern daran zu erinnern, dass man nicht alleine damit ist. Viele Seiten haben mich im Buch deswegen noch mehr mitgenommen. Eine sehr wichtige Lektüre, die auch jüngere vieles Lehren kann.


    Auch kommen wir beide aus dem Münsterland :)

  22. Cover des Buches Verficktes Herz (ISBN: 9783499630392)
    Nora Gantenbrink

    Verficktes Herz

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein aufregendes Debüt einer vielversprechenden Nachwuchsschriftstellerin: In "Fucked heart" werden Leben und Lieben der Twentysomethings abgebildet, häufig tieftraurig wie nicht enden wollender Liebeskummer, dem man sich nur tanzend-trinkend entziehen kann, oder die Geschichte vom "Rö" (meine Lieblingsgeschichte übrigens), kennt nicht jeder jemanden wie ihn in seinem Bekanntenkreis? Der Abschnitt über die drei Frauen mit Liebeskummer, die nicht wissen, wie sie damit fertigwerden sollen, hat mich an "Liegen lernen" von Frank Goosen erinert, nur dort aus männlicher Perspektive. Und die beiden letzten Geschichten fand ich etwas schlechter, aber insgesamt hat das leider zu kurze Büchlein mich in einen Leserausch versetzt. Bitte mehr davon!
  23. Cover des Buches Mein deutsches Dschungelbuch (ISBN: 9783442459452)
    Wladimir Kaminer

    Mein deutsches Dschungelbuch

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Wladi schildert seine erste Lesereise im Anschluß an "Russendisko" und berichtet humorvoll und pointiert über das,. was er in der provinz erlebt hat. Das Ganze ist subjektiv von seinem Standpunkt aus geschrieben, und ihninteressiern eher die persönlichen Eindrücke als die Stadtgeschichte o.ä. Der Leser staunt, grinst und wünscht sich, daß W.K. auch seine eigene Stadt besucht hätte.
  24. Cover des Buches Münsterturm (ISBN: 9783842514324)
    Christine Schurr

    Münsterturm

     (13)
    Aktuelle Rezension von: angel1843

    Magda hat gerade die Uni abgeschlossen und kehrt nach Hause zurück. Dort angekommen muss sie auch schon wieder für ein Jahr von zu Hause weg um ihr Reichsarbeitsjahr zu absolvieren. Bevor dies aber geschieht lernt sie Robert - bei ihrem ersten Auftrag als Fotografin kennen - und verliebt sich in ihn. Beide wollen schon nach kurzer Zeit heiraten; jedoch wird wegen des Kriegsausbruches nichts daraus. Nun beginnt für Magda und ihre Familie ein Kampf ums überleben…

    Der Roman „Münsterturm“ von der Autorin Christine Schurr zeigt ein sehr realistisches Bild von den Kriegswirren des 2. Weltkrieges, wo viele geliebte Menschen getrennt und gestorben sind. Viele lebten in der Hoffnung diese geliebten Menschen nach Ende des Krieges wieder zu sehen; woraus aber in vielen Fällen nichts wurde. So auch bei Magda und Robert. Während Magda hofft, dass sie Robert nach dem Krieg wieder sieht und endlich Heiraten kann, kämpft sie zu Hause darum, dass die Familie überlebt. Leider endet es in beiden Fällen für Magda nicht so wie erhofft. Zu erst verliert sie ihren Bruder - der vermutlich von den Pflegern des Oberen Riedhofs getötet wurde, nur weil er im Rollstuhl saß - und dann auch noch Robert der schon 1940 bei einem Flugzeugabsturz in Norwegen starb - wie sie nach dem Krieg von deren Mutter erfuhr. Es ist also nicht leicht für Magda mit dem Verlust der beiden geliebten Menschen um zugehen. Jedoch schafft sie es Jahre später - nach Kriegsende - endlich mit dem Verlust fertig zu werden und nach vorne zu blicken. Dies ist für viele Verbliebene nach dem Krieg nicht leicht gewesen, da sie nicht wussten was mit ihren Angehörigen passiert ist. Nicht einmal Heute wissen viele, was aus ihren Männern während des Krieges passiert ist…

    Ich finde die Autorin hat es in ihrem Roman geschafft, uns zu zeigen wie es wirklich zu Kriegszeiten aus sah oder zumindest ausgesehen hat; und dieses auch sehr authentisch dem Leser näher zu bringen. Ich würde mir mehr solcher Geschichten wünschen, die mal zeigen wie der Alltag in Zeiten des Krieges waren; also vor, während und danach. Denn vieles wird Heute noch totgeschwiegen. 

    Was ich leider vermisst habe war wie sich Jakob gefühlt hat, während er in diesem Heim war. Und warum er erst dort hin wollte. Ebenso finde ich es schade das ausgerechnet er kein Happy End bekommen hat – wo er es doch gerade verdient hat. Aber ich denke die Autorin hat diesbezüglich ihre Gründe…

    Alles in allem war das Buch sehr schön veranschaulicht, und hat uns gezeigt was ein Krieg alles mit sich bringt. 

    Fazit: Ich finde es ist ein sehr schönes Beispiel für die Geschehnisse der damaligen Zeit. Und es sollte von jedem gelesen werden, der kein Problem mit dem Themen Liebe, Leid, etc. und auch dem Thema Euthanasie, während des Krieges hat. Denn es zeigt welches Schicksal die Menschen damals durchstehen mussten und auch Heute – manchmal – noch zu verarbeiten haben.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks