Bücher mit dem Tag "mütter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mütter" gekennzeichnet haben.

214 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.863)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    mein Lieblingsbuch von Fitzek, toller Kreuzfahrt-Thriller

  2. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.255)
    Aktuelle Rezension von: Steffen90

    Der Augensammler ist ein Psychothriller von Sebastian Fitzek, in dem es um ein altes Kinderspiel geht, nämlich Verstecken. Der Augensammler entführt Kinder aus Familien, wo der Vater keine Zeit oder Interesse an den Kindern hat.  Er will damit einen Liebestest vollführen und die Väter dazu bringen ihre Kinder zu finden um ihnen zu zeigen das sie, sie doch lieben. Die Väter haben dafür genau 45 Stunden und 7 Minuten Zeit um das Rätsel zu lösen, wo die Kinder versteckt sind. Ob dies gelingt und welche Hilfe Alexander Zorbach bekommt und was dies alles mit einer blinden Psychotherapeutin auf sich hat, könnt ihr im Buch der Augensammler nachlesen.


    Ich finde der Augensammler von Sebastian Fitzek ein sehr gelungenes Buch. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so das man direkt ein Bild der einzelnen Personen im Kopf hat. Auch wie genau beschrieben wird, wie blinde Menschen denken und handeln, hat der Autor gut Rüber gebracht und mich somit selbst zum Nachdenken angeregt. Das Buchcover ist sehr schlicht gehalten und gibt keine Schlüsse auf das was im Buch geschehen wird. Besonders gut hat mir gefallen, wie oft man selber in die Irre geführt wurde,weil nicht so ist wie es scheint. Die Spannung wurde dadurch immer aufrecht gehalten und hielt den Leser im Buch gefangen. Ich fand die Handlung der Geschichte schlüssig und kaum Momente in denen mir etwas gefehlt hat um alles nachzuvollziehen. Das Buch ist für jeden der einen guten Psychothriller lesen will ein muss. Ich kann es nur weiter empfehlen und hoffe jeder hat so viel Spaß wie ich an diesem Buch.

  3. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (782)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Über uns der Himmel" gelesen habe, war ich neugierig, was mich hier erwarten wird. Schon der Klappentext und der Titel hatten mich neugierig gemacht, dennoch stand das Buch noch eine Weile in meinem Regal.

    Kaum hatte ich angefangen, war ich sofort in der Geschichte drin. Hope ist eine geschiedene Frau, die mit Annie, die mitten in der Pubertät steckt, zu kämpfen hat. Außerdem hat die Bäckerei, die seit 60 Jahren im Familienbesitz ist, arge finanzielle Schwierigkeiten. Wenn das nicht schon alles wäre, würde Hope ganz gut klar kommen. Doch ihre demente Oma Rose, die sie gerne Mamie (frz für Großmutter) nennt, hatte sie im klaren Zustand gebeten, nach Paris zu fahren, um ihre Verwandten, die sie namentlich auf einen Zettel aufgeschrieben hatte, zu suchen.

    Hope ist anfänglich skeptisch, ob das nicht irgendein Scherz von Rose war. Aber Annie und Gavien redeten mit ihrer und letztendlich reist sie nach Paris. Mit einer Handvoll an Recherchematerial begibt sie sich vor Ort auf die Suche und kommt langsam hinter der Geschichte von Rose.

    Der Roman hatte mich so gefangen genommen, dass ich kaum vom Buch wegkam. Ich war gefangen in Paris und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich definitiv Taschentücher bereit legen. Habt ihr euch schon mit der Frage befasst, welche Religion die bessere ist? Sicherlich kommt es euch vom Deutschunterricht aus Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise" bekannt vor. Hier wird alles in einer rührenden Geschichte erklärt und dennoch ist es nicht zu viel. Kristin Harmel schreibt bewegende Romane, die dich weiterhin begleiten werden.

    Wenn ihr das nächster Mal zu den Sternen seht und ihr sie nicht benennen könnt, gebt ihnen Namen. So habt ihr euren Lieblingsmenschen immer bei euch.

  4. Cover des Buches Kim Jiyoung, geboren 1982 (ISBN: 9783462053289)
    Nam-Joo Cho

    Kim Jiyoung, geboren 1982

     (303)
    Aktuelle Rezension von: angioletta

    Kim Jiyoung wird benachteiligt. Und das aus einem einzigen Grund: weil sie eine Frau ist. „Kim Jiyoung ist wie jede Frau“, heißt es im Klappentext. Und damit ist eigentlich schon alles verraten, um das es in diesem Buch geht.

    Kim Jiyoung ist eine fiktive Figur - Mitte 30, studiert, verheiratet, ein Kind – die ein seltsames Verhalten an den Tag legt: Sie beginnt plötzlich wie ihre Mutter oder eine Studentin zu sprechen, so als wäre sie diese und kann sich danach nicht daran erinnern. „Zuerst suchte (ihr Mann) Daehyon allein einen Psychiater auf, erzählte vom Zustand seiner Frau und fragte ihn um Rat, was zu tun sei.“ (S. 18) Schließlich geht sie selbst zum Psychiater, der sich nun ihre Lebensgeschichte erzählen lässt – Kindheit, Ausbildung, Beruf, Familiengründung - und wir Leser:innen sind dabei und hören mit.

    Diese Ausgangslage hört sich im ersten Moment noch außergewöhnlich an.
    Doch „Kim Jiyoung ist wie jede Frau“. Die südkoreanische Autorin Cho Nam-Joo hat sich sichtlich bemüht, ihrer Protagonistin ein möglichst durchschnittliches Leben anzudichten. Damit will sie erreichen, dass sich ebenso durchschnittliche Menschen in sie einfühlen können und erkennen, wie frauenfeindlich die heutige Gesellschaft immer noch ist. Dadurch, dass Kim Jiyoung’s Leben allerdings so völlig belanglos vor sich hinplätschert, muss sich auch die Leserschaft auf eine ziemlich langweilige Lektüre einstellen.

    Es ist allerdings nicht nur der ereignislose Inhalt, weswegen dieses Buch so überhaupt nicht mitreißt, sondern auch der allzu nüchterne Schreibstil. Über weite Strecken könnte es eine Reportage sein – es werden sogar Zahlen aus Studienergebnissen in den Text eingeflochten – doch dieses Konzept mit der gänzlich übergangslosen Mischung zwischen Fiktion und Realität ist in meinen Augen völlig missglückt. „Als Jiyoung 2005 ihr Studium abschloss, veröffentlichte ein Jobportal im Internet die Ergebnisse einer Untersuchung zur Frauenquote bei etwa hundert Unternehmen. Sie lag bei 29,6 Prozent.“ (S. 109)

    Wo die Beschreibungen von Kim Jiyoungs Kindheit wenigstens noch kleine Einblicke in die südkoreanische Lebenskultur liefert, reiht sich ab ihrem Studium eigentlich nur noch eine frauendiskriminierende Szene an die nächste.
    Der grundsätzliche schriftstellerische Leitsatz „show don’t tell“ blieb von der Autorin auf so schlimme Weise unbeachtet, dass es eigentlich nur noch weh tut.

    „Jiyoung wurde gelegentlich zu einer anderen Person. Manche dieser Personen lebten noch, andere waren bereits tot. Alle waren Frauen aus ihrem unmittelbaren Umfeld.“ (S. 196) So hatte ich erhofft, dass ihre sogenannte Verrücktheit am Ende des Buches noch für einen Plottwist sorgt. Doch selbst da wurde ich enttäuscht.

    Ja, ich verstehe das Anliegen dieses Buches.
    Ja, es ist ungerecht, dass gut ausgebildete Frauen keinen Job bekommen, nur weil sie Frauen sind.
    Ja, es ist haarsträubend, dass in unserer ach so fortschrittlichen Welt Frauen weniger verdienen als Männer.
    Aber: nicht in dieser Form!
    Diese in Selbstmitleid versinkende Frau hat mich überhaupt nicht angesprochen. Sie hat mich nur genervt.

    Ich war definitiv die richtige Adressatin für dieses Buch.
    Wahrscheinlich, weil ich mein eigenes Leben nicht als eine Aneinanderreihung von Benachteiligungen empfinde.
    Nein, Kim Jiyoung ist NICHT wie jede Frau - jedenfalls nicht wie ich.

  5. Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: 9783442375806)
    Kristina Ohlsson

    Aschenputtel

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Xenia-Lynn

    ➾𝕽𝖊𝖟𝖊𝖓𝖘𝖎𝖔𝖓 

    „Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson habe ich durch Empfehlungen und guten Rezensionen angefangen zu lesen. Nicht zuletzt auch, weil ich das Märchen mit dem gleichen Namen früher sehr gerne gemocht habe. Kleiner Spoiler, damit hat es fast überhaupt nichts zu tun.

    Aufgrund der Bewertung hinten auf dem Buch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen. Verständlich, wenn behauptet wird, dass man gleich mit dem ersten Kapitel wüsste, woran man war. Dennoch haben mich die ersten 100 Seiten irgendwie enttäuscht. Ja, ich wusste, worum es in dem Fall geht, aber weder die Kindesentführung, noch die Anfänge der Ermittlungen haben mit nicht mitgerissen. Es war, grob gesagt, langweilig und schleppend. Es braucht lange, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt und ich musste es mehrmals zur Seite legen und zu meinem anderen Buch greifen.  Aber irgendwann war dann dieser Schalter umgelegt ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Alles nahm Fahrt auf und ich kam dem Täter nach und nach immer näher. Zu mindest, dachte ich das. Durch ein paar Plottwists konnte ich meine gesamten Ermittlungen über den Haufen werfen. Aber das war nicht schlimm, es war sogar ziemlich gut und spannend! Innerhalb der nächsten 3 Tage hatte ich das Buch dann auch durch und war irgendwie ziemlich erleichtert danach…

    Was die Figuren angeht, bin ich mehr als zufrieden. Jeder hatte so seine eigenen Macken und war sauber konstruiert. Sie wirkten alle so menschlich und nicht bloß wie Figuren irgendeiner x-beliebigen Handlung. Besonders Frederika konnte ich nachvollziehen. Sich auf einen neuen Beruf einzustellen und muss schwierig sein. Besonders dann, wenn man vorher Beruf und Privatleben trennen musste, was in der Polizeiarbeit scheinbar genau andersherum funktioniert. Umso mehr hat es mich dann gefreut, als sie begonnen hat in ihrem Job aufzugehen und Feuer für den Fall gefangen hat.

    𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙

    Es ist schwer in das Buch hineinzukommen und nicht am Anfang schon zu kapitulieren. Wenn man dann die ersten 100 bis 150 Seiten gelesen hat, hat sich das aber gelohnt und man will das Buch nicht mehr zur Seite legen, ehe man den Täter gefasst hat. Von mir bekommt „Aschenputtel“ 3,5 von 5 Sternen!

  6. Cover des Buches Der Weg der gefallenen Sterne (ISBN: 9783453267435)
    Caragh O'Brien

    Der Weg der gefallenen Sterne

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Endlich habe ich es nun geschafft, auch den dritten Band dieser Reihe zu beenden und muss sagen, dass ich mich leider teilweise ein bisschen durch die Geschichte hindurch gequält habe. Diese ist zwar an sich nicht schlecht und ich wollte auch wissen, wie sie ausgeht, doch zwischendrin hat sie sich doch schon sehr gezogen,


    Am Schreibstil der Autorin gibt es auch bei diesem Band nichts auszusetzen. Er ist und bleibt schnell und flüssig zu lesen, ist sehr bildlich, ohne aber in Beschreibungen zu versinken und lässt den Leser in der Geschichte versinken.


    Nur leider ist diese hier nur eher eine Wiederholung der Ereignisse aus den ersten zwei Bänden, zwar in einem etwas anderen Gewandt, aber die Probleme sind die gleichen. Es gibt zahlreiche Machtkämpfe, ein ewiges Hin und Her zwischen den jeweiligen Parteien, welche alle nicht nachgeben wollen oder teilweise auch nicht können, wenn sie weiterleben wollen. Und wieder gibt es Verhaftungen, Folterungen und ungerechte Behandlung. Kurzum, es drehte sich über rund dreihundert Seite alles nur im Kreis. Und dann war da noch die Liebesgeschichte zwischen Gaia und Leon, welche mich auch nicht zu einhundert Prozent überzeugen konnte. Klar, wenn die beiden einmal gemeinsame Zeit hatten, waren sie wirklich süß zueinander, aber das gewisse Etwas hat einfach gefehlt. Das Ende dann war zwar noch einmal recht dramatisch, konnte das Ruder aber auch nicht mehr zur Seite reißen, zumal es eher nullachtfünfzig daher kam. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass es insgesamt hier und da auch ein paar spannendere Szenen gab. Ebenso gibt es beim Worldbuilding nichts zu meckern und auch das Grundproblem fand und finde ich noch immer sehr interessant und spannend.


    Auch die Charaktere waren für mich absolut in Ordnung. Zwar konnte mich Gaia nicht mehr so sehr überzeugen, wie in den anderen Bänden, trotzdem ist sie etwas Besonderes, egal ob man sie als Person mag oder nicht. Leon hingegen war mir sehr sympathisch, genauso wie Peter und Will. Mehr hätte ich gern von der kleinen Maya gelesen und auch einige andere Charaktere aus dem zweiten Band kamen ein bisschen zu kurz. Rundum hat mir der Auftritt der jeweiligen Charaktere aber wirklich gefallen.


    Bleibt mir nur noch zu sagen, dass auch dieser Band wieder vollkommen okay war, nicht der Oberbrüller und sicher kein Buch, welches ich noch einmal lesen würde, aber dennoch ein Buch, welches, wäre es noch ein bisschen spannender gewesen und ohne so viele inhaltliche Wiederholungen, der perfekte Abschluss der Trilogie hätte sein können. So ist es aber leider nicht sehr packend und dadurch nur eher mittelmäßig.


  7. Cover des Buches Krähenmutter (ISBN: 9783492309653)
    Catherine Shepherd

    Krähenmutter

     (162)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Ein kleiner Junge wird aus einem Supermarkt entführt. Von dem Entführer fehlt jede Spur. Bei der Geldübergabe verschwindet auch der Vater des Entführungsopfers. Laura Kern und ihr Kollege Max folgen allen Spuren, kommen jedoch nicht weiter. Als ein weiteres Kind entführt wird, drängt die Zeit. Können sie die Kinder retten?

    Das war mein erster Thriller von Catherine Shepherd. Eigentlich fand ich die Geschichte auch gut und spannend, auch wenn ich ein paar Stellen im Buch gefunden habe, über die ich meckern muss, denn ich fand nicht alles komplett rund.

    Zuerst fand ich Laura Kern nicht unbedingt sympathisch. Mit ihren Alleingängen und ihrer pampigen Art hat sie mich wirklich gestört. Dann kamen so Dinge, die ich fragwürdig fand. Zum einen: Laura findet bei ihrem Besuch bei der Mutter des ersten entführten Kindes den Kinderwagen des Jungen versteckt im Keller, belässt ihn einfach dort, ohne die Mutter zur Rede zu stellen oder den Wagen auf Spuren untersuchen zu lassen. Was? Ja! Dann: Die sportliche Laura, die stundenlang joggen geht, wenn sie nachts nicht schlafen kann, ist nicht in der Lage, einen 10-jährigen Jungen einzufangen, der von einem Tatort wegläuft. Seltsam. Solche Dinge haben mich dann halt immer innehalten lassen und kopfschüttelnd weiterlesen.

    Insgesamt fand ich die Geschichte okay und spannend, war auch gespannt, ob und wie die Entführer gestellt werden können. Doch mehr als 3 Sterne kann ich für das Buch nicht geben.

  8. Cover des Buches Das Spiel der Könige (ISBN: 9783404163076)
    Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

     (645)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Der dritte Teil der Waringham-Saga ist meiner Meinung nach der beste: das Wechselspiel zwischen Blanche und Julian gibt dem ganzen etwas mehr Dynamik. Gablé erzählt wie immer spannend und detailreich, ohne im Wirrwarr von gefühlt hunderten Henrys und Edwards verloren zu gehen. Der beste deutsche historische Roman, den ich je in die Finger bekommen habe.

  9. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.710)
    Aktuelle Rezension von: NiniMiau

    Das Buch war richtig spannend. Ich habe es in einem Zug gelesen und konnte nicht aufhören.  Das Buch beinhaltet ein total  hartes uns schockierendes Thema, welches leider total real in unserer Gesellschaft ist.
    Auch wenn ich am Anfang schon eine Vermutung hattes wie das Buch ausgehen würde, war ich total überrascht, das ich zwar ein kleines Stück recht hatte, aber das komplette Ende trotzdem eine große Überraschung für mich war.
    Auch Fand ich den Nebenplot zwischen Jeffrey und Sarah total süß und nicht too much! Sie ist zwar da aber hält sich ziemlich Im Hintergrund.

    Ich weiß gar nicht warum ich nicht direkt nach dem ersten Teil (Belladonna) weiter gelesen habe und die folgebände der Grant County Reihe seit 2 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. 🤔😅 Ich fand diesen Band sogar ein Stück besser als Belladona.  

  10. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (176)
    Aktuelle Rezension von: buecherhaii

    Das Cover sieht ganz gut aus, nicht so einfallsreich aber auch nicht schlecht. Der Klappentext lässt so eine typische Prinz wird vergiftet Story erahnen und dies wird leider im Inhalt *SPOILER* Realität. 


    Ich fand das Buch vollkommen okay. Das war es dann aber leider auch schon, es war weder gut noch schlecht. Es war vom Schreibstil okay und vom Inhalt, es war leider irgendwie nichts neues.


    Es ist halt ein durchschnittliches Buch meines Erachtens, die Protagonisten werden von der einen Seite zur anderen geschickt und wieder zurück, es kam mir irgendwie so vor als wäre das alles schon hundert mal dagewesen .. 


    Es gab paar Punkte wo ich Hoffnung hatte das dieses Buch doch einen eigenen Charakter Entwickelt, aber am Ende fand ich es wie eben schon gesagt eher langweilig. Nichts neues und somit nur für mich neutral zu Bewerten, da es ja nicht so schlecht war das ich es abgebrochen habe.


  11. Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)
    Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Jujuliebtihrebabe

    Was für ein tolles Buch? Ich liebe einfach alles daran. Fangen wir doch bei der Aufmachung an.

    Das Cover ist fantastisch! Ich liebe die sanften Farben, wie sie von lila zu rosa und dann zu Orange übergehen. Die Emaillentasse, der Wald, das Zelte und die Sternen passen einfach perfekt zu der Geschichte, die sich zu großen Teilen in der Natur stattfindet. Der Umschlag besteht aus normalen Papier und fässt sich unglaublich gut an. Dadurch nutzt es zwar auch leider stärker ab, aber es ist trotzdem ein absoluter Hingucker und Handschmeichler.

    Dann zum Inhalt (Achtung, könnte etwas Spoilern.)

    Zorie ist eine super sympathische Person, in die ich mich von der ersten Sekunde an hineinversetzen konnte. Leider herrscht zwischen ihr und ihrem besten Freund Lennon Funkstille und unglücklich aneinander gereihten Zufällen. Das macht ihre ganze Beziehung kompliziert, weshalb sie leider auch nicht mehr so häufig bei den Mackenzies ist, ein super liebes, lesbisches Pärchen. Ich mochte Mac und Sonny von der ersten Sekunde an, die gern über Rockstars philosophieren und diskutieren.

    Wir begleiten später Zorie und ihre Freunde auf einen Campingausflug der eigentlich nur (Spoileralert) mit Mädchen geplant gewesen ist. Doch plötzlich kommt noch Brett, den Zorie anschmachtet und auch bereits einmal geküsst hat, mit und schleppt dazu noch Lennon an. Na wenn das nicht nach Ärger riecht?

    Um nicht zu viel von der Handlung vorwegzunehmen, lasse ich es an dieser Stelle lieber bleiben. Eigentlich will ich nur noch sagen, dass mich diese Geschichte unglaublich gut unterhalten hat. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch! Es war spannend, witzig und romantisch! Die Charaktere waren alle so realistisch und gut gezeichnet, ich konnte sie mir alle gut vorstellen. Auch fand ich es gut, dass dieses Buch ohne Klischees ausgekommen ist. Zumindest sind mir keine begegnet.

    Klare 5/5⭐️

  12. Cover des Buches Die Patin (ISBN: 9783404170302)
    Kerstin Gier

    Die Patin

     (950)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Patin von Kerstin Gier

    Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nichts gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist DIE PATIN der streng geheimen MÜTTER-MAFIA. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehende Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einsatz.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und witzig beschrieben. Habe ich so oft geschmunzelt.

    Constanze finde ich richtig sympathisch. So ne natürliche Mutter. Finde ich richtig gut. Spannend ist echt nicht gerade. Im Endeffekt treffen hier zwei Welten aufeinander. Constanze vom Lande und Anton aus gutem Hause und dennoch passen die beiden sehr gut zusammen.

    Ein richtige schöne Patchwork Familien Geschichte. Richtig lustig.

    Das Cover ist ganz niedlich gestaltet in diesem grün mit den ganzen Motiven. Finde ich recht schön.

  13. Cover des Buches Das geheime Lächeln (ISBN: 9783453359741)
    Bettina Storks

    Das geheime Lächeln

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt in einem Auktionskatalog ein Gemälde, das eine Frau zeigt, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Da das Gemälde Ende der 1930er Jahre entstanden sein soll, keimt in Emilia der Verdacht auf, dass es sich um ihre bereits verstorbene Großmutter Sophie handeln könnte. Sophie galt stets als schwarzes Schaf der Familie. Nie wurde über sie gesprochen. Das Bild weckt Emilias Neugier, endlich mehr über diese Frau zu erfahren. Sie beginnt nachzuforschen und blickt dabei immer tiefer in die Vergangenheit dieser geheimnisvollen Frau...

    Die Handlung trägt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen zu. Den Großteil der Erzählung nehmen die aktuellen Ereignisse, also Emilias Bemühungen, mehr über ihre Großmutter zu erfahren, ein. Doch immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die sich harmonisch in die Handlung einfügen und außerdem für Spannung sorgen. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die unterschiedlichen Zeitebenen richtig zuzuordnen.

    Bettina Storks beschreibt Handlungsorte und Charaktere in beiden Handlungssträngen äußerst authentisch. Dadurch kann man sich alles mühelos vorstellen und ganz in die Geschichte eintauchen. Die Hintergrundkulisse wirkt so authentisch, dass man schon bald mit den Charakteren mitfiebert und gespannt verfolgt, wie sich langsam das Geheimnis um Emilias Großmutter lüftet. Die Handlung wirkt nicht zu vorhersehbar, denn sie hält einige Überraschungen bereit, die dazu führen, dass man in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht eher aus der Hand legen mag, bevor man am Ende angekommen ist.

    Eine fesselnde Geschichte, die man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen mag.


  14. Cover des Buches Brombeerwinter (ISBN: 9783453357921)
    Sarah Jio

    Brombeerwinter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein Buch das mich von der ersten Seite mitgenommen hat! Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Wer ein gutes Buch sucht was ihn mitnimmt und das eine gute Geschichte hat findet hier meiner Meinung, genau das richtige!

  15. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

     (194)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut und ich bin recht einfach in die Geschichte reingekommen. Es hat etwas gedauert, bis ich dort angekommen bin. Die ganzen Deformationen waren für mich erst ein mal schwer vorstellbar. Generell ist die Welt jedoch recht spannend. Pressia empfinde ich als einen sehr angenehmen Charakter. Ich mag ihre mutige, verantwortungsbewusste Art. Aber auch Partridge und Bradwell finde ich als handelnde Personen gut gelungen.

    Jedoch fand ich ca. das letzte Drittel ziemlich langweilig und habe sehr großzügig weitergeblättert. Irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und zu unwirklich. Ich habe sogar überlegt das Buch abzubrechen und werde wohl nicht weiter die Buchreihe verfolgen. 


    Schade!

  16. Cover des Buches Schneemann (ISBN: 9783548290096)
    Jo Nesbø

    Schneemann

     (877)
    Aktuelle Rezension von: IrinaAnna0909

    Wieder ein neuer spannender Fall für den Draufgänger und Underdog Harry Hole. Was haben Neuschnee, verschwundene, untreue Ehefrauen, ratlose Ehemänner und zurückgelassene Kinder gemeinsam? - Sie alle sorgen dafür, dass der Schneemann wieder auftaucht. Im aktuellen Fall muss Harry Hole den wohl ersten Serienmörder Norwegens erwischen und lässt sich dabei auf ein tödliches Katz- und Mausspiel ein. Eine vorbelastete Ermittlerin, schweigende Ärzte und sein Alkoholismus machen die ganze Suche nach dem Mörder nicht einfacher, wobei dieser immer ganz nah bei ihm ist. 


    Hierbei handelte es sich um das erste Buch von Nesbo, welches ich gelesen habe. Ein großer Fehler, welcher meinerseits begangen wurde:

    Ich habe den Kinofilm angesehen, bevor ich das Buch gelesen habe ... 

    Dementsprechend ging die Kernfunktion eines Krimis, der mich doch eher an einen Thriller erinnert, verloren - und zwar das Lösen des Falles, während des Lesens. Jegliche falschen Spuren, welcher Nesbo gelegt hat, wurde durch mein Spoilerfilmvorwissen bereits erahnt und als Sackgasse erkannt, wordurch das Lösen des Falles nicht mehr wirklich möglich war - immerhin habe ich mir gemerkt, wer der Täter und was sein Motiv war! Dieses Ansehen meinerseits, war also ein Fehler von mir - hat das Erlebnis aber nicht geschmälert. 

    Ein Punkt, welcher mich etwas "gestört" hat, waren so mancher norwegische Ortsname oder Vornamen bzw. Nachnahmen, wenn man nicht gerade weiß,, wie man "Trygve" ausspricht, entwickelt man seine eigene Lesart von den Namen und muss sich diese dann merken für das restliche  Buch, was teilweise etwas blöd ist - immerhin ist man sich bewusst, dass man es vermutlich nicht richtig im Kopf ausspricht, aber für die richtige bzw. für meine falsche Aussprache kann der Autor ziemlich wenig, daher auch hier kein Punkteabzug. 


    Alles in Allem, kann ich das Buch jeden empfehlen, der Lust auf einen norwegischen Krimi hat :) 

  17. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.237)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Das Buch thematisiert die traurige Geschichte zweier Jungs die in Zeiten des Holocausts leben. Ein Junge und seine Familie ziehen in der Nähe eines Konzentrationslagers, da der Vater dort arbeitet. Es handelt sich um eine wohlhabende Familie. Eines Tages erkundigt der Junge etwas die Umgebung und trifft an einem Zaun einen anderen Jungen. Die beiden entwickeln eine Freundschaft mit einem tragischen Ende.


    Die Geschichte ist sehr traurig und emotional und in meinen Augen nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet. Auf dem ersten Blick macht es den Anschein, dass das Buch nur für Kinder ist aber gerade die historischen Ereignisse sind für Kinder vielleicht etwas unverständlich. Trotzdem ist der Schreibstil sehr einfach gehalten.

    Insgesamt ein berührende Geschichte, die die Zeit des 2. Weltkrieges auf den Punkt bringt. 

  18. Cover des Buches Das Lächeln der Sterne (ISBN: 9783453408654)
    Nicholas Sparks

    Das Lächeln der Sterne

     (533)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Wie alle Bücher von Nicholas Sparks ist auch dieses perfekt für alle romantisch und emotional veranlagten unter uns. Er schafft es mit seinem tollen Schreibstil, dass man völlig in eine andere Welt taucht und sich darin auch noch wohl fühlt, obwohl sicher kaum jemand sich mit dieser Geschichte identifizieren kann. Die Mutter, die ihr jahrelang verdecktes Geheimnis der Tochter offenbart, um ihr bei dem Tod ihres Mannes zu helfen ist grandios erzählt und Tränen sind zum Schluss vorprogrammiert - ein Traum und absolute Kaufempfehlung!

  19. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596033546)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

     (275)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren besitzen alle ein Armband mit Glücksbringern. Eine Tradition, die die Generationen der Familie zusammenhalten soll. Doch die Realität sieht anders aus. Ardens Leben dreht sich nur noch um ihre Arbeit, während Lauren versucht in ihrem Studium glücklich zu sein. Keine der beiden Frauen hat sich in den letzten Jahren bei Lolly gemeldet. Als diese ihnen jedoch Briefe mit Glücksbringern schickt und um einen Besuch bittet, brechen Arden und Lauren in ihr Kindheitsparadies am See auf. Dort angekommen finden sie heraus, wie es um Lolly steht und lernen was im Leben wirklich zählt.


    Der Roman "Für immer in deinem Herzen" ist eine tolle Drei-Generationen-Geschichte. Sehr emotional, sehr nachdenklich, aber auch einfach sehr schön. Es geht viel um das Leben und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Jedes Kapitel ist im Prinzip mit einem der Glücksbringer verbunden und wofür dieser symbolisch steht. Da ich selbst ein Charm-Armband besitze und Anhänger von meinen Reisen sammel und allem, was mir sonst noch gefällt, hat mir die Rolle des Schmuckstücks innerhalb der Handlung sehr gut gefallen. Auch die Geschichten von Lolly, Arden und Lauren (obwohl so unterschiedlich) passen gut zusammen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, denn ich glaube jeder kann sich in einer der drei Frauen wieder finden. Zumindest ging es mir damals beim ersten Lesen so, als ich in einer ähnlichen Situation wie Lauren steckte. Ansonsten ist es einfach eine wirklich authentische Geschichte, die einem vor Augen führt wie wichtig die Familie ist.

  20. Cover des Buches Manchmal musst du einfach leben (ISBN: 9783810525291)
    Gayle Forman

    Manchmal musst du einfach leben

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Forila

    Ein Roman zum Nachdenken: Eine junge Frau, die immer alles gibt, sich aufopfert für Job und Familie, für ihre Kinder und ihren Mann. Doch nach einem Herzinfarkt zieht sie die Reißleine und geht. Denn eins ist klar, so kann sie nicht weitermachen und würde nicht gesund werden. 

    Mich hat die Protagonistin sehr berührt und mich viel zum Nachdenken angeregt. Auch wenn ich vielleicht nicht alle ihre Ansichten teile, verdient sie doch großen Respekt für ihren Mut. 

    Leider ist mir der Roman an vielen Stellen sehr langatmig erschienen und ich musste mich etwas quälen. Der Lesefluss war einfach nicht so da und irgendetwas hat mir gefehlt. Ich kann nicht genau sagen was, aber es ist so das Gefühl, wenn eine Geschichte nicht ganz rund ist. Schade, aber dennoch ein gutes Buch, indem sich der ein oder andere wiederfindet.

  21. Cover des Buches Dunkle Gebete - Lacey Flint 1 (ISBN: 9783442479429)
    Sharon Bolton

    Dunkle Gebete - Lacey Flint 1

     (123)
    Aktuelle Rezension von: chabli

    Lacey Flint, eine junge Londoner Polizeibeamtin, kommt findet eine Frau an ihrem Auto, die niedergestochen wurde. Sie stirbt in ihren Armen. Vom Täter keine Spur.

    Nach und nach kommen mehr Frauen um und der Verdacht liegt nahe, dass es einen Nachahmungstäter von Jack the Ripper gibt. Lacey, eine Expertin für den Serienmörder der viktorianischen Zeit, wird in die Ermittlungen einbezogen und langsam kommen sie der Lösung näher.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte war sehr flüssig zu lesen, aber leider fand ich die Story etwas konstruiert und auch ziemlich vorhersehbar. Als Leser wird man mehrfach in die falsche Richtung geschickt, jedoch durchschaut man das Muster relativ schnell. Die Charaktere fand ich nicht allzu sympathisch. Lacey ist eine graue Maus, die Kleidung trägt, die zwei Nummern zu groß ist und ihre Augen hinter einer Brille versteckt, die sie nicht benötigt. Abends begibt sie sich jedoch in einen verrufeneren Teil Londons, um sich jemanden für einen One-Night-Stand zu suchen. Tagsüber graue Maus, nachts Glamour Girl.

    Die Story ist sehr konstruiert, aber das Buch liest sich sehr flüssig und man hat seichte Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag

  22. Cover des Buches Tausend kleine Lügen (ISBN: 9783404175437)
    Liane Moriarty

    Tausend kleine Lügen

     (121)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Jane ist neu in der Küstenstadt Pirriwee und freundet sich durch ihren Sohn schnell mit anderen Müttern an: Sie lernt Madeleine und Celeste kennen, die beide Kinder im selben Alter wie ihr Sohn haben und mit denen sie eine Art „Dreier-Clique“ bildet. Es stellt sich schnell heraus, dass das Städtchen Porriwee nicht so idyllisch ist, wie es sich am Anfang präsentiert und während man als Leser schon ganz zu Anfang den Ausgang der Geschichte erfährt ohne das auf Details eingegangen wird, erschließen sich erst nach und nach die kleinen und großen Dramen, mit denen die drei Freundinnen (und zum Teil auch andere Personen in der Geschichte) zu kämpfen haben und wie sie ins Gesamtbild einzuordnen sind.

    Liane Moriaty schafft es in diesem Roman einerseits, die Verstrickungen und das Gerede in dem Kleinstadtmilieu perfekt einzufangen und andererseits ein komplexes Beziehungsdrama aufzubauen und auf so auf einen Höhepunkt zulaufen zu lassen, das es sich so liest, als könnte es jederzeit und überall auch in der eigenen Umgebung so passieren. Die Charaktere sind zum Teil natürlich überzeichnet dargestellt, vor allem die Nebenpersonen, die gewisse Rollen der Gesellschaft repräsentieren, aber die drei Hauptcharaktere sind sympathisch und nachvollziehbar gestaltet. Jede der drei Frauen ist auf ihre Art stark und kämpft um ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft in Pirriwee, in der es ziemlich schwer zu sein scheint irgendetwas richtig zu machen. Alle Eltern an der Schule scheinen ständig alle und alles mit Argusaugen zu beobachten, nur um selber besser dazustehen. Dieser Aspekt ist schön jeweils am Ende der einzelnen Kapitel in die Geschichte mit eingewebt, da dort jeweils verschiedene Mitglieder dieser Kleinstadt zu Wort kommen und Teile der Geschichte aus ihrer Sicht erzählen dürfen, sodass man als Leser ganz unterschiedliche Einblicke bekommt.

    Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig und der Humor zum Teil so treffend und bissig, dass ich das Buch mittlerweile wiederholt (gern!) gelesen habe. Die Beschreibung der Eltern und ihres Verhaltens untereinander sind absolut authentisch und witzig dargestellt, das man meint, den ein oder anderen Charakter aus dem eigenen Leben wiederzufinden. Wirklich schön ist auch die Freundschaft der drei Frauen dargestellt, die es allen dreien ermöglicht, an den Herausforderungen zu wachsen und damit fertig zu werden – immer natürlich mit ein klein bisschen Hilfe der Freundinnen. Absolute Leseempfehlung!

  23. Cover des Buches Muttertag (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Robsi

    Fakten zum Buch

    Autorin: Nele Neuhaus

    Seitenzahl: 560

    Verlag: Ullstein 

    Klappentext

    Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

    Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

    Meine Meinung

    Es handelt sich hier um den 9. Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Sämtliche Fälle sind in sich abgeschlossen, einzig die Hintergrundgeschichten der Ermittler:innen sind fortlaufend. In meinen Augen empfiehlt es sich, die Bände nacheinander zu lesen. Ich selbst habe zwischendrin ein, zwei Bände ausgelassen und schon das Gefühl gehabt, etwas verpasst zu haben.

    Da ich selbst aus dem Rhein-Main-Gebiet stamme, macht es mir großen Spaß, Nele Neuhaus‘ Bücher zu lesen und dabei bekannte Örtlichkeiten zu entdecken. So fällt es mir leichter, mir das Setting der Romane vorzustellen und mich in die Ermittler:innen hineinzuversetzen. Doch nicht nur die bekannten Örtlichkeiten tragen dazu bei, sondern auch der Schreibstil der Autorin. Nicht nur durch seine Bildhaftigkeit zeichnet er sich aus, er ist zudem auch spannend und einfach zu lesen. 

    Auch, dass sämtliche Erzählstränge und Personen sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen, gefällt mir. So ergibt sich eine große Bandbreite von Verdächtigen und man tappt bis zum Schluss im Dunkeln, wer letztendlich der Täter oder die Täterin sein könnte. 

    Einziger Minuspunkt: Zwei Dinge erschienen mit absolut unlogisch in der Geschichte, das hätte man besser ausbauen oder gar weglassen können. Um nicht zu spoilern, verrate ich natürlich nicht, worum genau es sich handelt. Vielleicht fällt es euch beim Lesen selbst auf - oder auch nicht.

    Fazit

    Wieder einmal ein spannender Fall!

  24. Cover des Buches Das Geheimnis jenes Tages (ISBN: 9783426517031)
    Annette Dutton

    Das Geheimnis jenes Tages

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Deutschland/ Australien, 2009:

    Nadine hat immer noch große Probleme damit, sich nach einem schlimmen Familiendrama vor vielen Jahren, bei dem ihre Schwester starb, gefühlsmäßig auf ihre Tochter Alina und deren Vater, Nadines Ex Thomas einzulassen, was ihr Leben recht schwierig gestaltet. Dafür geht sie in ihrem Beruf auf. Als ihr die Chance geboten wird, nach Australien zu reisen, um dort menschliche Skelette zurückzugeben, die einem Aborigine-Stamm gehören, sagt sie begeistert zu, denn auch das Leben derjenigen, die einst dafür sorgte, dass diese Knochen überhaupt nach Deutschland gelangten, die Naturforscherin Amalie Dietrich, interessiert Nadine nach wie vor brennend.
    Nadine nimmt ihre Tochter Alina mit, die jedoch lieber mit Backpackern unterwegs ein möchte, um Land und Leute besser kennenzulernen. Als sich Alina, nicht wie vorher vereinbart, per Handy bei Nadine meldet, macht sie sich große Sorgen. Kann es sein, dass ihre Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist? Die Polizei zeigt keine großen Mühen, sich um das Verschwinden ihrer Tochter zu bemühen, so dass Nadine beschließt, auf eigene Faust auf die Suche zu gehen…

    Siebenlehn/Sachsen :

    Die junge Amalie wächst in ärmlichen, dörflichen Verhältnissen auf; wird jedoch bereits von ihrer Mutter in Heilkräuterkunde unterrichtet. Jedoch ist es ihr Zukünftiger, der Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich, der ihr die Möglichkeit bietet, eine andere Welt zu entdecken, in dem er ihr tiefgründigere Einblicke in die Pflanzenwelt ermöglicht. Amalies Wissensdurst ist ungebrochen, auch als sie ihrem Mann Wilhelm eine Tochter gebärt, zeigt sie mehr Interesse an ihrer Arbeit, als an ihrem Mutterdasein, auch wenn sie durchaus Liebe für ihre Tochter Charitas empfindet. Jedoch zeigt Wilhelm seine Enttäuschung darüber, dass Amalie ihm nur eine Tochter, statt des erwarteten Stammhalters geboren hat, ganz offen. Ihre Ehe bekommt erste feine Risse, doch zumindest ihr Interesse an der Naturforschung hält das Paar zunächst zusammen. Als Wilhelm die vielen Reisen um Herbarien zusammenzustellen, nicht mehr machen kann, schickt er stattdessen allein Amalie auf die sehr beschwerlichen Reisen. Amalie lässt sich darauf ein, jedoch nur so lange, bis sie erfährt, dass Wilhelm sie mit einer anderen Frau betrügt…

    „Das Geheimnis jenes Tages“, ist mein erster Roman der Autorin, deren Bücher mir jedoch bereits von einigen Bekannten empfohlen wurden. Jedoch habe ich es normalerweise nicht so mit Australienromanen, doch diesmal konnte der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit angesiedelt wurde, meine Neugierde wecken, denn im Mittelpunkt steht darin eine historisch belegte Persönlichkeit, um die sich selbst heute noch dunkle Gerüchte ranken. Die Naturforscherin Amalie Dietrich, die sich viele Jahre auf dem fünften Kontinent aufhielt, um für den hamburgischen Reeder Cesar Godeffroy Pflanzen und seltene Tierarten, für dessen geplantes Natur- und Völkerkundemuseum zu präparieren und gen Deutschland zu senden. Doch im Laufe der zehn Jahre wurde Dietrich dann auch nahe gelegt, zusätzlich menschliche Skelette der Ureinwohner zu beschaffen, was geschah und Dietrichs Ruf schließlich Schaden zufügte.

    Die Autorin lässt ihre Leser immer im Wechsel am Leben und den Entdeckungen der Amalie Dietrich teilhaben; zwischenzeitlich erfährt man durch einen regen Briefwechsel, zwischen Amalie und ihrer Tochter, vieles über das Leben und Wirken der Naturforscherin und ihres Charakters.

    Im zweiten Handlungsstrang begegnet einem dann eine ebenfalls zum Teil etwas widersprüchliche Heldin, die genauso wie Amalie, getrieben ist zwischen Job und Mutterliebe.

    Während Amalies Geschichte eindeutig im Fokus steht, fand ich Natalies Story leider ein wenig zu dürftig abgehandelt, auch wenn sie durchaus einige spannende Momente beinhaltet und es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, bei ihrer Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass die Autorin vielleicht noch mehr auf Nadines seelisches Innenleben eingehen würde. Und vor allem ein wenig mehr Seitenzahlen darauf verwenden würde, die Missverständnisse zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen Ex-Freund und der Heldin auszuräumen. So blieben mir Natalie und Alina leider sehr fremd beim Lesen und auch Amalies Tochter Charitas blieb mir persönlich zu blass geschildert.
    Dennoch fand ich den Roman sehr unterhaltsam und spannend und habe ihn praktisch in einem Rutsch gelesen, was dem eingängigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist.

    Kurz gefasst: Unterhaltsamer Ausflug in die Fauna und Flora Deutschlands und Australiens, jedoch hätte ich mir ein wenig tiefschürfendere Charakterisierungen diverser Romanfiguren gewünscht.

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