Bücher mit dem Tag "multiple persönlichkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "multiple persönlichkeit" gekennzeichnet haben.

75 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.438)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Das war mein erstes Fitzek Buch und war begeistert. So fesselnd, dass ich innerhalb von zwei Tagen fertig gelesen habe. Die Geschichte zeigt, was die Leute alles für Geld tun können.

  2. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596191024)
    Arno Strobel

    Der Sarg

     (703)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Tolles Buch.

    Sehr spannend . Habe bis zum Schluss nicht damit gerechnet. Sollte unbedingt gelesen werden, freue mich auf den nächsten Teil. 

  3. Cover des Buches Trigger (ISBN: 9783453434028)
    Wulf Dorn

    Trigger

     (670)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft …

    . 📚

    Das Buch ist in 2 große Teile geteilt. Diese sind  in angenehm langen Kapiteln geteilt und es wirs in der Erzähl-Perspektive geschrieben. 

    Die Kapitel sind eine fortlaufende Geschichte über Ellen Roth, welche auch die Hauptperson der Geschichte ist. 

    Sie mochte ich von Anfang an sehr gerne. Eine sehr aufgeschlossene, authentisch und zuvorkommende Ärztin, welche sehr für ihre Patienten einsteht. So eine Ärztin kann man sich nur wünschen. Dem Autor ist hier sehr gut gelungen eine Protagonistin zu schaffen, die man einfach nur mögen muss. 

    Auch all die anderen Protagonisten waren sehr gut eingesetzt und authentisch. Ihnen wurde allen eine Tiefe gegeben.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht, was auch an dem tollen ehrlichen und einfachen Schreibstil von Wulf Dorn liegt. Genauso gut kam ich beim Lesen schnell voran, das ich das Buch in kurzer Zeit durch hatte. Die Spannung und die Verwirrungen und  Wendungen kamen perfekt rüber. Vor allem wie sehr die menschliche Psyche spielt und arbeitet, war grandios umgesetzt, dass es einem komplett kalt den Rücken runter lief. 

    Ich bin absolut begeistert!

    . 📚

    Fazit: Ein unfassbar guter Thriller, der zeigt, wie tief die menschliche Psyche arbeitet. 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐  und eine Leseempfehlung. 

  4. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (839)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Von der Idee und dem Hintergrund der Geschichte finde ich es schon interessant, allerdings hab ich mich trotzdem durch das Buch gequält. Ich weiß nicht ob es am Schreibstil lag oder woran es lag... zum Schluss bin ich nur noch über die Seiten geflogen um das Ende zu lesen... leider hat es mich nicht gepackt... so das ich die anderen beiden Bände wohl nicht mehr lesen werde, schade!

  5. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783453012158)
    Stephen King

    Drei

     (815)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Wenige Stunden sind zwischen dem Ende von Teil 1 und dem Beginn von Teil 2 verstrichen. Roland, den Revolvermann hat es ans Meer verschlagen und hier bekommt er es mit einer ersten Konfrontation zu tun: riesigen Krabbenhummern, die unverständliche Fragen stellen und beim Lesen ein Kribbeln unter der Kopfhaut verursachten. Das Roland aus dieser Situation nicht glimpflich davon kommt ist beinahe spürbar und wird nach wenigen Seiten bestätigt. Fortan schleppt er sich den Strand entlang auf der Suche nach den dreien, die ihn auf seinem Weg zum dunklen Turm begleiten sollen. Dabei stößt man als Leser recht bald an die erste Tür und fragt sich gespannt was dahinter wohl erscheinen mag.

    Es ist das New York der achtziger Jahre und konfrontiert wird man hier mit Eddie Dean. Einem Drogenabhängigen, der irgendwie so gar nicht in dieses entsprechende Klischee passt, das einem unweigerlich in den Sinn kommt. Denn erstaunlicherweise hat Eddie noch seinen Verstand halbwegs beisammen, um zu erkennen, dass irgendwas nicht ganz rund läuft. King zeichnet hinter dieser ersten Tür ein Bild des Amerikas, welches man aus Filmen wie dem Paten und City Hall kennt. Düster, heruntergekommen und mit der Mafia gespickt, wobei man Eddie als Figur richtig lieb gewinnen kann. Roland geht es jedenfalls so und diese Einstellung färbt beim Lesen unweigerlich ab, womit man froh ist das der erste von dreien mehr oder weniger unbeschadet in Rolands Welt gelangt.


    Danach reißt das Tempo in der Geschichte kurzzeitig ab, denn man bekommt einen sehr philosophischen Eddie präsentiert und einen äußerst pragmatischen Revolvermann, der sich, wie es scheint, für jede Situation entschuldigt. Genau das ändert sich erst hinter der zweiten Tür, denn hier taucht man ein ins Amerika der sechziger und der Bürgerbewegung. Roland handelt diesmal erstaunlich schnell und genauso hektisch rennt dieser zweite Abschnitt im allgemeinen ab. Als Leser muss man ständig auf dem Sprung sein, um den Anschluss nicht zu verlieren und beinahe scheint es, als würden sich die Figuren selbst das eine oder andere mal überholen. Als die dritte Tür aufgeht glaubt man ja bereits zu ahnen, was sich dahinter abspielen wird. Doch man liegt falsch und wird mit einer Figur konfrontiert, die so extreme Abneigungen in Roland schürrt, wie man es von einem Mann wie ihm nicht erwarten würde. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Jack Mort, der dritte im Bunde wirklich kein freundlicher Zeitgeist ist und so überrascht das Ende hinter der dritten Tür eigentlich nicht. Im Gegenteil, es hat signifikante Auswirkungen auf die Protagonisten, welche Roland bereits durch die Türen davor geholt hat. Solch derartige, dass man es nicht vermöglich halten will.

    Nachdem dieser Punkt abgeschlossen wird lässt uns der Autor noch einen Moment Zeit, um mit den Figuren gemeinsam wieder runterzukommen. Grob umreist er die abschließende Situation und macht damit neugierig wie es im dritten Band weitergehen wird.


    Fazit: Band 2 hat seine Höhen und Tiefen. Der Spannungsbogen kann nicht durchgehend gehalten werden und manchmal neigt King dazu sich in Details zu verlieren. Andererseits kann man ihm das nicht verdenken, wenn er eine Figur wie Roland von einer Welt in eine andere, völlig fremdartige, schickt. In diesem Punkt zeichnet sich King mit seinem Hang zur Detailverliebtheit aus und kann sie voll ausleben.

  6. Cover des Buches Der Scherbensammler (ISBN: 9783570308141)
    Monika Feth

    Der Scherbensammler

     (863)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 3. Teil einer Reihe! Da die Teile aber in sich abgeschlossen sind, ist es für das Verständnis der Handlung nicht unbedingt nötig, die Vorgängerbände zu kennen. Dennoch könnte diese Rezension Spoiler enthalten, wenn man sie noch nicht gelesen hat. 

    Inhalt:
    Mina wacht verwirrt neben der Leiche ihres Vaters auf. Aus Angst, ihm das angetan zu haben, versteckt sie sich ausgerechnet bei ihrem Psychologen im Garten. Dort wird sie von Jette gefunden. Denn der Psychologe ist der Lebensgefährte ihrer Mutter. Jette schließt Mina schnell ins Herz. Doch dann zeigt Mina völlig andere Seiten an sich und Jette wird klar, dass sie gar nicht weiß, wer Mina eigentlich ist.

    Meine Meinung:
    Ich stelle von Band zu Band mehr fest, dass ich Jettes Entscheidungen naiv und unüberlegt finde und mich immer mehr auf die Seite ihrer Mutter stelle. Es fängt schon damit an, dass Jette ein völlig verängstigtes Mädchen mit blutiger Kleidung einfach so mit zu sich nach Hause nimmt. Ihr kommt nicht mal in den Sinn ihre Mutter oder deren Lebensgefährten zu informieren, obwohl sie das Mädchen im Garten des Hauses ihrer Mutter gefunden hat. Später versteckt Jette sie. Sie will sie zwar schützen, aber sie kennt sie doch gar nicht wirklich.

    Eigentlich mag ich Jette sehr gerne. In diesem Band hat sie die Schule beendet und macht nun ein freiwilliges soziales Jahr. Sie arbeitet in einem Heim für Demenzkranke. Dort kümmert sie sich wirklich großartig um die Bewohner. Das macht Jette sehr sympathisch.

    Mina fand ich umheimlich interessant. Durch ihre multiple Persönlichkeit ist sie allerdings auch unberechenbar. Ich fand es sehr spannend, darüber zu lesen. Vor allem war mir nicht bewusst, wie stark die Unterschiede in den Persönlichkeiten auch nach außen zur Geltung kommen. Dass sich die Haltung ändert und die Stimme, dass sogar das Aussehen verändert wirken kann.

    Die Handlung selbst ist ebenfalls spannend. Mina hat keinerlei Erinnerungen an den Mord an ihrem Vater, obwohl sie direkt neben seiner Leiche aufwacht. Von der Polizei wird sie als Hauptverdächtige gesucht. Denn Mina hat ein starkes Motiv.

    Am Ende hatte ich schnell einen Verdacht, wer den Vater getötet hat und lag damit richtig. Allerdings hatte ich dieses Buch vor vielen Jahren schon einmal gelesen. Es kann also gut sein, dass ich mich zumindest daran erinnert habe. Den Rest hatte ich allerdings zum größten Teil vergessen.

    Die Perspektive wechselt auch innerhalb der Kapitel. Jette rückt ein wenig in den Hintergrund, was ein bisschen schade ist. Ein größerer Teil der Handlung wird aus der Perspektive von Mina erzählt. So lernt man einige ihrer Persönlichkeiten besser kennen. Doch auch Jettes Mutter, Merle, der Kommissar und andere Charaktere bekommen eine eigene Perspektive. Das macht die Geschichte abwechslungsreich.

    Einerseits hat man mit Kommissar Melzig die Seite der Polizei: die Suche nach dem Mörder und die Suche nach Mina. Andererseits hat man die Geschichte von Mina, die sich versteckt und mithilfe einer Therapie in ihrem Leben zurechtzukommen versucht.

    Am Ende geht es wieder recht schnell. Irgendwie war es enorm spannend, aber irgendwie auch zu einfach. Die Gefahr war zwar greifbar, aber es wirkte recht unrealistisch, dass Jette mit ihrem Rettungsversuch so schnell erfolgreich war.

    Ich werde die Reihe trotzdem weiterverfolgen, denn insgesamt war das Buch sehr spannend. Das Thema hat mich dieses Mal sehr interessiert.

  7. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783844515312)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Der Buchrücken klang echt gut. Und da es drei Teile gibt, dachte ich, an dem Buch muss wohl was dran sein. Aber ich habe nach etwa einem Viertel des Hörbuchs aufgegeben. Die Geschichte ist einfach total langweilig, geht sehr langsam voran und ist zudem sehr verwirrend. Es tauchen sehr viele Charaktere auf, von denen fast keiner interessant beschrieben wird. Der Autor verzichtet fast gänzlich darauf, das Gefühlsleben seiner Protagonisten zu beschreiben. Es hat mich überhaupt nicht fesseln können.

  8. Cover des Buches Eine Vampirin auf Abwegen (ISBN: 9783802581830)
    Lynsay Sands

    Eine Vampirin auf Abwegen

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Lissianna Argeneau ist wahrscheinlich die einzige Vampirin, die kein Blut sehen kann. Deshalb erhält sie von ihrer Mutter ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk: Einen Psychiater, der sie von ihrer Blutphobie befreien soll. Doch als Lissianna den charmanten Dr. Gregory Hewitt mit einer Schleife um den Hals gefesselt in ihrem Bett vorfindet, erkennt sie auf den ersten Blick, dass er mehr ist als nur ein schneller Snack für zwischendurch...

  9. Cover des Buches Damit du nie vergisst (ISBN: 9783732520411)
    Dania Dicken

    Damit du nie vergisst

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ani


    Die Profilerin Andrea Thornton ist mit ihrem Mann Greg und der gemeinsamen Tochter nach Norwich zurückgezogen. In den Sümpfen wird die Leiche einer jungen Studentin gefunden. Die Leiche weist Verletzungen auf, die beinahe identisch mit denen sind, die der Campus Rapist seinen Opfern zufügte. Doch der Killer ist mittlerweile 5 Jahre tot. Hatte er einen Mitwisser, von dem die Polizei nie etwas geahnt hat? Und ist Andrea dadurch in Gefahr?

    "Damit du nie vergisst" ist bereits der dritte Fall für die Profilerin Andrea Thornton. Man kann den aktuellen Ermittlungen sicher auch dann folgen, wenn man noch keinen Band der Reihe gelesen hat, da die Autorin wichtige Hintergrundinformationen einstreut. Es ist allerdings empfehlenswert, bei dieser Serie die Reihenfolge einzuhalten, da die Handlungen aufeinander aufbauen. Wenn man den dritten Teil zuerst liest und plant, die Vorgänger ebenfalls zu lesen, könnte man sich außerdem die Spannung verderben, da man im dritten Band einfach zu viele Informationen zu den Vorgängen im Auftaktband erhält.

    Der erneute Einstieg in die Reihe gelingt mühelos, denn Dania Dicken versteht es von Anfang an, Spannung aufzubauen. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet Andreas Bemühungen, mehr über den Täter herauszufinden und erfährt außerdem Neuigkeiten aus ihrem Privatleben. Darüber hinaus erhält man immer wieder Einblicke in die Gedanken des Täters und weiß deshalb vor Andrea, dass er Rache an ihr und ihrer Familie nehmen will. Die unterschwellige Bedrohung macht einen großen Reiz der Handlung aus und steigert die Spannung stetig.

    Andreas Suche nach dem Täter wird nachvollziehbar beschrieben. Man versucht dem Täter, gemeinsam mit Andrea, auf die Schliche zu kommen. Doch der scheint sehr gut organisiert und den Ermittlungen immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Es kommt außerdem zu überraschenden Wendungen, die kaum vorhersehbar sind. Dadurch gerät man in den Sog der Ereignisse und mag den Thriller kaum aus der Hand legen. Das Ganze gipfelt in einem äußerst spannenden Finale.

    Der bisher spannendste Band der Reihe!

  10. Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)
    Chuck Palahniuk

    Fight Club

     (426)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

    Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

    "Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

    Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

    Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

  11. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (392)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  12. Cover des Buches Susannah (ISBN: 9783453879287)
    Stephen King

    Susannah

     (490)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Nachdem die Wölfe aus der Calla vernichtet wurden und Susannah verschwunden ist, versuchen Roland und sein rechtliches Ka-Tet die Tür, durch die Susannah gegangen ist, wieder zu öffnen um ihr zu folgen. Aber auch um den Kauf des leeren Grundstücks von Calvin Tower abzuschließen.

    Das Cover ist wiedermal typisch und man braucht einen längeren Blick, um die Details zu erkennen.
    Die Geschichte setzt nahtlos beim Ende von Wolfsmond an und zunächst ist man bei Roland, Jake und Eddie und erfährt alles aus ihrer Sicht. Wie sie versuchen, die Tür zu öffnen um Susannah zu folgen, denn diese hat die schwarze Kugel mitgenommen.
    Über ihr Schicksal lässt King den Leser zunächst im Dunkeln und das macht es nur noch spannender. Generell konzentriert sich King in diesem Buch immer abwechselnd auf die verschiedenen Charaktere und lässt den Leser über die weiteren Wege der anderen lange Zeit im Unklaren.
    Wenn man dann in einer Geschichte drin ist, wechselt er dann zu einer anderen Person und lässt alle anderen links liegen.
    In diesem Buch geht der Weg unaufhaltsam auf den Dunklen Turm zu und man erhält doch einige Erklärungen, die mich schon überraschen konnten. Langsam laufen die Fäden zusammen, obwohl man immer noch nicht so genau weiß, warum Roland von dem Turm so besessen ist, oder habe ich das nur nicht mitbekommen?
    Der Preis den Turm zu finden ist nicht klar und ich habe mich immer öfter gefragt ob doch alles einfach nur so vorherbestimmt ist?
    King schreibt in seiner wohlbekannten, spannenden Art und kann einen trotzdem zwischendurch zum Schmunzeln bringen.
    Dabei ist er einfach so herrlich ehrlich und nimmt auf keiner Seite ein Blatt vor dem Mund. Damit muss man zurechtkommen, denn nicht immer ist das leicht verdauliche Kost bzw. es kann dadurch auch mal richtig derb in der Aussprache werden.
    Mittendrin scheint es als würde King schon eine Lösung für den Dunklen Turm anbieten und ich fragte mich ob es wirklich so einfach sein kann? Aber das wäre doch nicht nach Kings Stil oder?
    Interessant wäre es auf jeden Fall, aber im vorletzten Buch schon alles verraten? Nein, natürlich bekommt King da auch wieder die Kurve und mit dem Ende lässt er nochmal alles offen. An der spannendsten Stelle überhaupt beendet er Susannah um dann das letzte Buch Der Turm zu beginnen.
    Zum Abschluss präsentiert er dem Leser dann noch Tagebucheinträge, die von den Fakten her zum King’schen Leben passen, aber trotzdem war ich mir nicht sicher ob die echt sein könnten. Auf jeden Fall interessant und witzig. :)

    Mein Fazit: Dadurch das King in diesem Buch nicht Kapitelweise zwischen den Charakteren wechselt sondern zunächst seitenweise bei einer Person ausharrt um dann abrupt zu jemandem anderen zu Wechseln treibt er die Spannung nur noch mehr in die Höhe und gerade am Ende bleibt alles offen und man ist dem Dunklen Turm zwar einen Schritt näher, aber der Weg scheint trotzdem noch ziemlich weit. Es bleibt spannend und ich erwarte mit angehaltenem Atem den letzten Teil dieser Reihe.  
  13. Cover des Buches Meerjungfrau (ISBN: 9783548611266)
    Camilla Läckberg

    Meerjungfrau

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Er hatte befürchtet, dass es irgendwann herauskommen würde. Er konnte nicht mehr davonlaufen. Also klopfte er an die Tür. Er folgte der Person mit dem langen Haar ins Zimmer, stellte Fragen. Doch plötzlich traf ihn etwas in der Magengrübe. Er sah das Messer und erinnerte sich zuletzt noch an die langen dunklen Haare.

    Magnus Kjellner war schon seit drei Monaten verschwunden. Sie hatten ihn gesucht, aber nicht gefunden. Sie würden weitersuchen.

    Erica Falk und ihre jüngere Schwester Anna waren beide schwanger, bei Erica sollten es Zwillinge werden. Erica war Schriftstellerin, ihr Mann Patrik bei der Mordkommission.  Eines Tages fand ein Hund Magnus Leiche. Er lag ihm See unter dem Eis. Und es stand auch bald fest, dass er ermordet worden war.

    Christian Thydell war ebenfalls Schriftsteller, und gerade war sein Debütroman Die Meerjungfrau erschienen. Bei der Präsentation war er auf der Bühne zusammengebrochen. Das schlachtete die Presse gewaltig aus. Der Trubel, der dadurch entstand war ihm zuwider. Er wollte keine Interviews mehr geben, wollte keine Bücher mehr signieren. Als herauskam, dass er Drohbriefe erhielt, stellte sich heraus, dass auch Erik und Kenneth welche erhalten hatten. Von Christian wussten seine Freunde wenig.  Die Polizei versuchte Licht in das Dunkel zu bringen. Und Erika, schon immer neugierig, machte sich ohne Wissen ihres Mannes daran, Christians Vergangenheit zu durchleuchten…

    Zwischendurch liest man immer wieder  - in kursiver Schrift geschrieben – von einem kleinen Jungen, der zu Pflegeeltern gekommen war. Doch als dann die Pflegemutter doch noch ein Kind bekam, war der Junge Nebensache. Und gerade an die Ersatzmutter hatte er sich geklammert. Sie liebte er und seine kleine Schwester hasste er jetzt. .. Diese Geschichte – und wie sie weiterging – zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

    Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ich habe mit großen Erwartungen mit dem Lesen angefangen. Ich war aber dann enttäuscht, denn zunächst hat mich das Buch nur verwirrt. Eine Unmenge von Personen tauchte auf. Die Sprünge zwischen den Personen, kaum dass man bei einer angefangen hatte zu lesen, waren einfach nur nervig.  Ich merkte das dann meist erst, wenn der Name genannt wurde.  Später wurde es dann etwas besser, vielleicht auch, weil ich die Protagonisten dann kannte. Allerdings wurde es für mich erst gegen Schluss wirklich spannend, als dann alles aufgeklärt wurde. Sollte es in unserer Bücherei ein weiteres Buch von Camilla Läckberg geben, werde ich es ausleihen, denn dann kann ich es auch ungelesen zurückgeben. Kaufen werde ich es mir definitiv nicht, denn für dieses Verwirrspiel ist mir mein Geld zu schade. Nur, weil es am Schluss noch richtig spannend wurde, erhält das Buch von mir noch drei von fünf Sternen.

  14. Cover des Buches Die Geduld der Spinne (ISBN: 9783453436619)
    Jonathan Nasaw

    Die Geduld der Spinne

     (266)
    Aktuelle Rezension von: ChrissisBücherchaos
    Dies ist der Auftakt zur Reihe um Agent Pender und Nasaw schafft es wirklich mit einem Knaller.

    Zuallererst muss ich jedoch vorwarnen: Diese Bücherreihe ist wirklich nichts für zart besaitete. Sie ist ziemlich brutal, blutig und vor allem auf psychischer Ebene ganz schön heftig. Aber genau das macht sie auch so unglaublich spannend =)

    Man wird gleich mitten reingeworfen in die Geschichte. Die Psychiaterin Irene Cogan sitzt in einem Vernehmungsraum einem Häftling in orangenem Overall gegenüber. Dass es sich bei Max um keinen normalen Häftling handelt, erfährt man sehr schnell. Ihm wird vorgeworfen, eine, bzw. mehrere junge Frauen ermordet zu haben. Doch er gibt vor, dass er sich an nichts erinnern kann. Schnell stellt sich heraus, dass Max an DIS leidet, einer dissoziativen Identitätsstörung...in Max' Körper befinden sich verschiedene Persönlichkeiten. Irene muss herausfinden, ob Max verhandlungsfähig ist oder ob er in eine geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden muss. Doch da gibt es ein Problem: Irene weiß nie, mit welcher Persönlichkeit sie gerade redet.

    Agent Pender diente jahrelang beim FBI und bereitet sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand vor.Er verfolgt schon lange einen Serienmörder, den sie Casey getauft haben, und der mit Vorliebe junge Frauen mit rotblondem Haar entführt. Als er erfährt, dass Casey womöglich geschnappt wurde, lässt er sich als vermeintlicher Insasse in Caseys Zelle einschleusen, um ihm ein Geständnis abzuringen. Doch etwas geht schief... Casey alias Max entkommt und mit Irene als Geisel flieht er und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.

    Was ich an diesem Buch so fasziniert hat, ist die psychologische Ebene. Menschen mit DIS haben tatsächlich mehrere Persönlichkeiten in sich vereint, die oft wahllos zum Vorschein kommen. Max ist da nochmal ein ganz anderes Kaliber. Ich fand es mega interessant, die verschiedenen Persönlichkeiten kennenzulernen. Jede mit ihren eigenen Charakter-eigenschaften, Vorlieben und Ängsten. Es werden auch die einzelnen psychologischen Testverfahren mit eingebunden, was es alles nochmal realistischer macht. Man fiebert mit, ob es Pender gelingen wird, seinen allerletzten (oder vielleicht doch nicht letzten) Fall abzuschließen. Und ob es Irene schafft, in der Gewalt eines multiplen Serienmörders ihre Kenntnisse anzuwenden und so am Leben zu bleiben. Und was ist mit Max? Was steckt hinter seiner Störung, wie sind die verschiedenen Persönlichkeiten entstanden und warum müssen es rotblonde Frauen sein?

    Nasaw hat einen genialen Psychothriller geschrieben, der einen nicht mehr loslässt und der einen noch lange danach beschäftigt.

  15. Cover des Buches Sensenmann (ISBN: 9783442373550)
    Claudia Puhlfürst

    Sensenmann

     (48)
    Aktuelle Rezension von: mfriedrich86

    Matthias Hases wuchs in einem Kinderheim auf und hat dort grausames erlebt. Durch einen Bericht über schreckliche Verbrechen in einem Heim auf Jersey erwachen in dem nun Vierzigjährigen die verdrängten Erinnerungen an seine Kindheit. Er will die Gräueltaten der Erzieher rächen. 

    Die Journalistin Lara Birkenfeld wird von ihrem Kollegen Tom systematisch ausgespielt, er sägt an ihrem Stuhl wo er nur kann. Nachdem Tom ihr den Artikel über die Plattenbauleiche weggeschnappt hat, beginnt sie mit Hilfe ihres Freundes, dem Psychologen Mark Grüntal auf eigene Faust zu ermitteln. Sie bekommt Visionen von Taten, jedoch kann die die Bilder, Stimmen und Visionen nicht zuordnen. 

    An sich ist das Buch sehr spannend. Was mich jedoch gestört hat, ist das man von den einzelnen Taten mehrmals das selbe liest, wenn auch aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits wird die Tat ausführlich beschrieben, wobei mich nicht stört zu wissen wer der Täter ist und was seine Beweggründe sind, dann erfährt man über die Tat die gleichen Informationen durch die Visionen von Lara und zum Schluss nochmals ausführlich durch die Briefe die Matthias an seine Schwester verfasst. Dieses ständige wiederholen macht die Geschichte etwas langweilig, da man zu oft das gleiche liest. Das Ende war dann jedoch sehr überraschend und damit hätte ich nicht gerechnet. 

    Trotz der kleinen Kritikpunkte ist das Buch spannend, noch dazu wenn man bedenkt, dass die Zustände in den Heimen der DRR zum Teil wirklich so waren. Die Geschichte ließt sich sehr gut und flüssig, und ich konnte mich in die Beweggründe des Täters gut hineinversetzen. Auch wenn ich sie nicht für Gut heiße.

  16. Cover des Buches Scherbenmädchen (ISBN: 9783404175185)
    Liz Coley

    Scherbenmädchen

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Das letzte, woran sich Angie erinnern kann, ist, dass sie mit ihrer Pfadfindergruppe zum Zelten gefahren ist. Und das sie Himbeeren im Morgengrauen pflückte. Danach herrscht tiefe Dunkelheit. Doch nun steht sie in ihrer Straße, einen Beutel mit ihr unbekannten Sachen in der Hand. Und ihre Eltern behaupten, dass sie drei Jahre lang weg war. Aber was ist mit ihr passiert?

    Vom Abspalten der eigenen Persönlichkeit

    Zu Beginn noch einmal eine ausdrückliche Triggerwarnung. Dieses Buch befasst sich mit dem jahrelangen Missbrauch eines jungen Mädchens, in dessen Folge sich Persönlichkeitsanteile gebildet haben, die die Last der Erinnerungen auf sich genommen haben. 

    Scherbenmädchen ist nicht mein erstes Buch über die dissoziative Identitätsstörung, jedoch mein erster fiktiver Roman darüber. Dank Vater Unser in der Hölle von Ulla Fröhlich und dem noch immer in meinem Kopf sehr präsenten Aufschrei von Truddi Chase, habe ich bereits einige Einblicke in diese durch schwerste Traumata hervorgerufene Abspaltung des eigenen Geistes erfahren. Das Schicksal von Angela Grace Chapman ist erfunden, das von vielen anderen Kindern jedoch nicht. 

    Bei einem Ausflug mit ihrer Pfadfindergruppe in den Wald kehrt Angie drei Jahre lang nicht nach Hause zurück. Als sie es tut, weiß sie nicht, dass bereits so viel Zeit vergangen ist. Für sie ist es erst der nächste Tag, auch wenn ihr Körper eine andere Sprache spricht. Langsam kehren ihre Erinnerungen zurück, größtenteils mit Hilfe von Dr. Grant, der schnell hinzugezogenen Psychotherapeutin. Drei Jahre lang wurde sie von einem Mann in einer Hütte im Wald festgehalten, erniedrigt, gefesselt, missbraucht. Dank meiner vorangegangenen Lektüren wurde ich zunächst stutzig, DIS entwickelt sich in der Regel nicht mehr im Teenageralter, außerdem schien die Stimme, die Angie im Wald zum Verstecken aufforderte, bereits längst vorhanden zu sein. Noch mehr Erinnerungen, die es langsam aufzudecken gilt.

    Besonders interessant fand ich den Aspekt des Buches, dass Angie erst sechzehn Jahre alt ist, als sie entdeckt, dass sie nicht allein ihren Körper bewohnt. Das Teenageralter bringt eine Reihe weiterer Probleme mit sich, Schulalltag inklusive, dem es sich nach so einer Tortur zu stellen gilt. Was erzählt man den Mitschülern, kann man ehemaligen Freunden noch vertrauen? Liz Coley, die zu Recherchezwecken ein ausführliches Interview mit einer Überlebenden führte, beschreibt hier auf sehr eindringliche Art und Weise, wie es Angie ergangen sein muss, sich plötzlich mit all diesen erschreckenden Einzeheiten zurecht zu finden, in einer Welt, die nicht mehr die ihre zu sein scheint. Dabei erhält man Einblicke in die Geschehnisse der verlorenen drei Jahre, aber niemals zu detailliert. Angie und ihre Persönlichkeitsanteile wuchsen mir enorm ans Herz, jede für sich, und mehr als einmal verschwamm die Sicht auf die Seiten.

    Fazit

    Ein etwas sanfterer Einstieg in das Thema der dissoziativen Identitätsstörung dank fehlender Detailgenauigkeit in Bezug auf die erlebten Verbrechen. Außerdem schneidet die Autorin bei der Therapie eine interessante Verfahrenstechnik an, die es so zwar noch nicht gibt, aber vielleicht in naher Zukunft eine weitere Lösung für Überlebende bieten könnte. 

  17. Cover des Buches Alles muss versteckt sein (ISBN: 9783453357655)
    Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Schleimann

    Das Buch habe ich ziemlich zügig verschlungen. Der Schreibstil war sehr flüssig und das Geschriebene gut nachvollziehbar. Schnell hab ich mich in der Geschichte eingefunden und habe mitgerätselt, was wohl hinter allem stecken könnte. 

    Leider konnte ich dann ziemlich schnell erahnen, was wohl passiert sein könnte und hatte am Schluss auch gar nicht so Unrecht. Bis auf eine Sache, die mich dann doch noch ziemlich überrascht hat. 

    An sich kann ich das Buch sehr weiterempfehlen, wenn man vielleicht nicht unbedingt auf härtere Thriller steht, sondern lieber der Geschichte vor dem Mord auf den Grund gehen möchte.

  18. Cover des Buches Fiona: Als ich tot war (ISBN: 9783499290367)
    Harry Bingham

    Fiona: Als ich tot war

     (67)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc

    Mehrere Morde scheinen mit einem großangelegtem Betrug in Zusammenhang zu stehen. Um an die Hintermänner heranzukommen, ermittelt Fiona undercover. 

    Mir hat Fiona als schräge Undercoverermittlerin sehr gut gefallen. Dass es für jemanden mit ihren psychischen Problemen kompliziert und selbstgefährdend ist, in andere Rollen zu schlüpfen versteht sich von selbst. 

    Das Buch liest sich wie immer flüssig und spannend. Das Ende hat mich ein bißchen traurig zurückgelassen. Ich freue mich aber auf den nächsten Band.


  19. Cover des Buches Schwarze Dame (ISBN: 9783865520722)
    Andreas Gruber

    Schwarze Dame

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Virginy

    Ja, nachdem ich mit dem zweiten Teil begonnen hatte, war danach natürlich Peter Hogans erster Fall an der Reihe.
    Wirklich notwendig war die korrekte Reihenfolge nicht, ich kannte halt nur einige Figuren schon, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
    natürlich erfährt man in diesem Band etwas mehr über Hogart und seinen Beruf, aber wirklich bahnbrechende Erkenntnisse sind das nicht.

    Alles beginnt mit einem Brand in der Prager Nationalgalerie, bei dem angeblich wertvolle Gemälde verbrannt sind.
    Die Gesellschaft, bei der die Kunstwerke versichert waren, will das Ganze natürlich überprüfen, bevor sie sich von ihrem Geld trennt und da kommt Privatermittler Hogart ins Spiel.
    Er soll nicht nur in Erfahrung bringen, was mit den Bildern geschehen ist, sondern auch Alexandra Schelling, die Nichte des Geschäftsführers finden, die ursprünglich auf diesen Fall angesetzt war.
    Die hatte aus Prag angerufen und mitgeteilt, dass sie weiß, wo sich die Gemälde befinden, ihren gebuchten Heimflug hat sie allerdings nie angetreten.
    Bald schon findet Hogart heraus, dass in der Prager Unterwelt ein gewisser Greco das Sagen hat, für ihn ist er sofort der Verdächtige Nummer 1 und er startet ihm einen Besuch ab, viel Erfolg hat er jedoch nicht, den Greco lässt ihn durch seine Schläger unsanft vor die Tür befördern.
    Dort trifft er erneut auf Ivona, der er zuvor im Haus schon begegnet ist und die ihn zu seiner Überraschung zu sich einlädt.
    Wie sich herausstellt, ist auch sie Ermittlerin, allerdings arbeitet sie an einer Mordserie, die die Stadt seit Monaten in Atem hält.
    Als in ihrem Haus Feuer gelegt wird, dem beide nur um Haaresbreite entkommen können, wird ihnen klar, das sie irgendjemandem auf die Spur gekommen sein müssen.
    Die Morde ereignen sich immer am Anfang des Monats, je nach Geschlecht sind die Opfer in schwarze oder weiße Samttücher gehüllt und verstümmelt, um sie schwerer identifizieren zu können.
    Wie sich herausstellt, ist eines dieser unbekannten Opfer Alexandra Schelling, doch ihr Tod scheint nichts mit ihren Ermittlungen zu tun zu haben.
    Gemeinsam mit Ivona macht sich Hogart auf die Suche nach dem Mörder und taucht dabei in die Geschichte der goldenen Stadt ein…

    In „Schwarze Dame“ hat Andreas Gruber seine Protagonisten sehr gut ausgearbeitet.
    Da ist Hogart, den es in die Stadt an der Moldau verschlägt, ein relativ normaler und sympathischer Protagonist, der auf Ivona trifft, mit der er nahezu perfekt harmoniert und die allein schon durch ihr Verbindung zur Unterwelt eine große Bereicherung für ihn ist.
    Selbst Greco ist irgendwie nicht der typische Bösewicht.
    Auf der anderen Seite sind da die atmosphärischen Beschreibungen von Prag, fast denkt man, man würde selbst durch die dunkeln Gassen bummeln.
    Fazit: Der erste Band steht dem zweiten in nichts nach und bekommt von mir ebenfalls 4 von 5 Sternen.

  20. Cover des Buches Aufschrei (ISBN: 9783404614981)
    Truddi Chase

    Aufschrei

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Das Buch Aufschrei ist das Werk einer oder vieler Autoren, das Werk einer Frau, die als Multiple Persönlichkeit zählt. Das Buch beschreibt ihren Weg durch die Therapie. Beim Lesen erfährt man erschreckende, unfassbare Details ihrer Kindheit. 

    Ein Buch über Kindesmissbrauch in seiner schlimmsten Form, über Misshandlungen auf eine unvorstellbare Art und Weise. Und ein Buch über die unglaublichen Dinge, die eine menschliche Psyche leisten kann, um sich selbst zu schützen und am Leben zu erhalten.

    Das Buch wird aus Sicht der "Frau" geschrieben. Auch der Therapeut, welcher Stanley genannt wird, bringt einige Passagen und Gedanken ein. Da seine Patientin eine Multiple Persönlichkeit ist, lernt man auch verschiedene andere Personen kennen, welche jedoch alle zur Frau gehören.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Seiten nicht leicht zu lesen. Der spezielle Sprachstil schafft jedoch etwas Distanz zum Thema. Ich finde, das Geschriebene lässt sich weder mit Worten nacherzählen, noch von einem menschlichen Verstand erfassen. Es ist unglaublich und fremd für Außenstehende. Unfassbar und erschreckend.  

    Ich habe beim  Lesen oftmals Zusammenhänge nicht verstanden, musste Textpassagen wiederholen und begriff es trotzdem nicht. Das Buch ist weder einfach zu lesen noch leicht zu verstehen. Das Krankheitsbild für den normalen Menschenverstand nur schwer zu begreifen. 

    Das in einer Person mehrere weitere Personen existieren können, in diesem Fall über 90, dass diese auch alle individuell und unterscheidbar voneinander sind...oftmals überstieg es beim Lesen meine Vorstellungskraft. Und dennoch, ist es spannend zu sehen, was die menschliche Psyche in der Lage ist zu leisten.

    Da es eine Autobiografie ist, werden die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Autorin wiedergegeben. Ich glaube, allein  schon, weil jemand genau über solche unfassbaren, immer noch tabuisierten Dinge so ehrlich schreibt,  hat das Buch 5 Sterne verdient.

  21. Cover des Buches Tiefschwarze Melodie: Thriller (ISBN: 9783944676036)
    Catherine Shepherd

    Tiefschwarze Melodie: Thriller

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sonne63
    Inhalt (aus dem Klappentext übernommen):
    Zons 1497: Eine junge Novizin wird gekreuzigt in der Kirche aufgefunden. Stadtsoldat Bastian Mühlenberg entdeckt eine Rose ohne Blütenblätter bei der Leiche des Mädchens. Noch bevor er ihrem Mörder auf die Spur kommt, muss eine weitere Frau ihr Leben lassen. Wieder schmückt ein Pflanzensymbol den Körper der Toten. Bastian steht vor einem Rätsel. Bei seiner Jagd nach dem raffinierten Frauenmörder stößt er auf ein grausames Geheimnis, das von einer tiefschwarzen Melodie wachgerufen wird.
    Gegenwart: Oliver Bergmann ermittelt in einem neuen Fall. Eine Frau wurde ans Bett gefesselt und brutal erstochen. In der Hand hält sie einen Notenzettel mit einer mittelalterlichen Melodie und zwei beunruhigenden Worten: 'Fortsetzung folgt'. Der Kölner Musikprofessor Engelbert findet heraus, dass der Notenzettel nur ein kleines Stück der gesamten Komposition beinhaltet. Doch bevor die Ermittlungen richtig anlaufen, wird bereits eine zweite Frau ermordet - und wenn der Professor recht behält, war das noch lange nicht das letzte Opfer. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Meinung:
    Die Autorin versteht es immer wieder aufs Neue, den Leser in den Bann zu ziehen. Bei ihren Zons-Thrillern wechseln die Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
    Für jede Epoche gibt es eine eigenständige Handlung, mit eigenem Spannungsbogen, eigenen Charakteren. Doch sehr geschickt schafft sie es, durch kleine Elemente beide Zeiten miteinander zu verweben. Das macht den besonderen Reiz dieser Serie aus.
    Obwohl es sich hier um eine Buchreihe handelt, kann aber jeder Band auch einzeln gelesen werden, da er in sich abgeschlossen ist. Somit ist ein Einstieg in diese Reihe jederzeit möglich.

    Fazit:
    Ein bisschen mystisch, ein bisschen romantisch, ein bisschen geschichtlich. Auf jeden Fall aber Spannung von der ersten bis zur letzten Seite
  22. Cover des Buches Das dritte Gesicht (ISBN: 9783442354962)
    Sidney Sheldon

    Das dritte Gesicht

     (68)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Stell dir vor, du fühlst dich verfolgt, findest dich seltsam und begehst Morde, von den du im Nachhinein nichs weißt...

    Inhalt:
    Ashley Patterson, Tochter eines berühmten und bekannten Arztes, fühlt sich verfolgt. Da erscheint der schmierige Kollege nur als kleines Ärgernis. Und dann steht in ihrem Badezimmerspiegel eine eindeutige Morddrohung auf dem Spiegel. Ab jetzt sollte sie wohl doch die Polizei einschalten. Geplant war allerdings nicht, dass der Polizist am nächsten Morgen tot hinter ihrem Haus liegt.
    Die Schlinge zieht sich um Ashley immer mehr zusammen. Ihre Fingerabdrücke werden an den verschiedensten Tatorten gefunden und doch kann sie sich beim besten Willen nicht daran erinnert, dass sie diese Taten begangen haben soll.
    Ashley leidet an einer multiblen Persönlichkeitsstörung. Ihre zwei alter egos übernehmen von Zeit zu Zeit das Zepter und führen ihre Hand. Nur das muss man jetzt nur noch dieser sturen Richterin begreiflich machen. Denn die Anklage ist auch nicht gerade zimperlich in ihrer Beweisführung.
    Ashley ihr Anwalt geht ungewöhnliche Wege. Er riskiert seine materielle Absicherung und seinen Ruf. Er greift am Ende zu sehr ungewöhnlichen Mitteln, kann aber erreichen, dass Ashley zumindest nicht getötet wird.
    Doch was Ashley dann bei der anschließenden Therapie wiederfährt, hätte selbst ich als Leser nicht für möglich gehalten.


    Der erste Satz:
    ¨Jemand stellte ihr nach.¨

    Der letzte Satz:
    ¨Und als der Zug Kurs auf die Hamptons nahm, stimmte sie ein leises Lied an.

    »Will ich in mein Gärtlein gehn,

    will mein Zwieblein gießen,

    steht ein bucklicht Männlein da,

    fängt gleich an zu niesen …« ¨

    Fazit:
    Sidney Sheldon scheint auf dem aktuellen Buchmarkt keine Rolle mehr zu spielen. Aber das tut der Lesefreude bei seinen Büchern so gar keinen Abbruch. Gerade dieses Buch hier hat mich fasziniert. Er hat es einfach meisterhaft verstanden, interessant und ansprechend zu schreiben. Er hat am Anfang sehr gut Verwirrung über die drei Frauen gestiftet. Und dann, mitten in der Handlung, werden aus drei Frauen plötzlich nur eine. - Der Wahnsinn.
    Ich hatte ein wunderbares Kopfkino bei Lesen. Die Umwelt um mich herum war verschwunden und ich vollkommen in der Handlung gefangen. - Kein Wunder, dass ich für die etwas über 300 Seiten nicht einmal zwei Tage gebraucht habe. Mit Unterbrechung, muss ich noch erwähnen.
    Ach ja, die Unterbrechungen. Wenn sie wirklich mal nötig waren, bin ich immer wieder ohne Probleme in die Handlung hinein gekommen. Ganz egal, ob ich nun am Ende eines Kapitels oder mitten im Text gestoppt habe.
    Ich kann das Buch auf jeden Fall nur wärmstens emfehlen! Absolut klasse geschrieben. Schwere Kost, die aber leicht verständlich rüber gebracht worden ist. Und vor allen Dingen, die Gerichtsverhandlung. Richtig gut beschrieben. Genau so, wie man sich das immer von einem amerikanischen Gericht ausmalt.

    Talkteria:
    ¨Das dritte Gesicht¨ von Sidney Shelton ist zwar kein aktuelles Buch mehr, aber es ist dafür hochgradig spannend. Ich zumindest habe die knapp über 300 Seiten förmlich verschlungen und hatte alles in nicht mal 2 Tagen ausgelesen.

    Die Handlung dreht sich um eine junge Frau. Ashley Patterson ist die Tochter eines berühmten Arztes, fühlt sich verfolgt und rallt absolut nicht, dass es sie selber ist, die ihre Wohnung verwüstet oder Morddrohungen an ihren eigenen Spiegel schmiert.
    Auf jeden Fall kommt die Polizei dieser Ashley irgendwann auf die Schliche und sie wird eingebuchtet. Jetzt gilt es, dass sie eine Verhandlung bekommt. Die Bevölkerung plädiert ja von Anfang an auf schuldig und will sie in der Todeszelle sehen. Ihr Verteidier sieht das allerdings etwas anders. Er plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit aufgrund einer multiblen Persönlichkeitsstörung. Ganz nebenbei setzt er seine noch sehr junge Karriere aufs Spiel.

    Das Buch behandelt zwar ein recht schweres Thema. Recht und Gerichtsbarkeit sind für Otto Normalverbraucher jetzt nicht gerade leicht verständlich, aber das ist in diesem Fall hier ganz anders: Fachbegriffe werden sofort erklärt, alles ist locker und leicht und kurzatmig geschrieben und zumindest ich hatte zu keiner Zeit lange Weile beim Lesen.
    Der Text war leicht verständlich und unterhaltsam. Leseunterbrechungen waren leicht zu ertragen, da ich immer wieder einfach in die Handlung hinein gefunden habe. - Einfach ein lohnenswertes Buch. Ganz egal, dass es schon im Jahre 2003 auf den Markt gekommen ist.

  23. Cover des Buches Infernal (ISBN: 9783404152209)
    Greg Iles

    Infernal

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding
    Klappentext: Bei dem Besuch eines Kunstmuseums stellt Jordan verwirrt fest, dass alle sie anstarren. Nur wenige Augenblicke später betritt sie einen Ausstellungsaum mit einer bizarren Sammlung von Gemälden, die in der Kunstwelt für Furore gesorgt haben. Die Bildserie heißt “Die schlafenden Frauen” und zeigt verschiedene, angeblich schlummernde nackte Frauen. Als Jordan auf einem der Bilder sich selbst erkennt, ist sie tief verstört. Doch sie ahnt, dass nicht sie es ist, die dort abgebildet wurde, sondern ihre Zwillingsschwester, die vor Jahren spurlos verschwand. Ist das ein Hinweis? Und schläft die Frau auf dem Bild tatsächlich? Es gibt erschreckende Gerüchte … — Mein erstes Buch von Greg Iles und es liest sich flüssig weg. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass er mir zu viel drumherum schreibt, dieses Buch hätte wesentlich kürzer sein können. Dies nimmt für mich auch die Spannung. Wenn welche aufgebaut wird, ist sie bald wieder hin, da zu viele unwichtige Dinge beschrieben werden, daher nur 3 Sterne, da es sich gut lesen lässt, aber mir die Spannung wieder nimmt. Die Protagonistin Jordan, ist Fotografin und dies in außergewöhnlichen Gebieten, sie fotografiert Kriegsschauplätze, nicht nur dieses Wesen sondern auch der ganze Typ von ihr kommt Hart und kämpferisch heruber. Sie passt also zur Geschichte und wurde perfekt konstruiert. Die anderen Charaktere sowie die Schauplätze hätten kürzer beschrieben werden können, aber trotzdem war es okay.
  24. Cover des Buches Lebenslänglich (ISBN: 9783499239014)
    Liza Marklund

    Lebenslänglich

     (64)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Polizistin Nina wird zu einem Einsatz gerufen. Die Adresse kennt sie gut. Es ist die ihrer besten Freundin Julia. Sie findet sie unter Schock stehend im Bad, während ihr Mann erschossen auf dem Bett liegt. Erschossen mit Julias Dienstwaffe. 

    Annika ist Reporterin. Ihr Haus ist abgebrannt und sie konnte grade noch mit den Kindern aus dem brennenden Haus fliehen. Jetzt steht sie ohne Geld auf der Straße. Sie ist die einzige, die an Julias Schuld zweifelt.

    Sehr spannend, gut geschrieben, manchmal mit Humor, authentische Charaktere. Teils etwas zäh und langatmig, aber insgesamt gut. Werde mir die Autorin merken. Guter Krimi, aber keiner, der mich zu Begeisterungsausbrüchen veranlasst.

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