Bücher mit dem Tag "mumie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mumie" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

    (606)
    Aktuelle Rezension von: Shady

    Die Thriller rund um Veit Etzold und die Ermittlerin Clara Vidalis gehören für mich klar in die Kategorie „nichts für schwache Nerven, aber genau deshalb so gut“. Die Geschichten sind düster, direkt und oft sehr schonungslos erzählt – genau diese Konsequenz macht aber auch den Reiz der Reihe aus.

    Was mir besonders gefällt, ist das hohe Tempo. Kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel und immer wieder Cliffhanger sorgen dafür, dass man kaum aus dem Lesen rauskommt. Man denkt oft „nur noch ein Kapitel“ – und ist plötzlich mitten in der nächsten Eskalation.

    Clara Vidalis selbst ist eine starke, glaubwürdige Figur, die sich durch die Fälle kämpft, ohne dabei überzeichnet zu wirken. Auch das Ermittlerteam und die kriminalistischen Hintergründe sind gut eingebunden und wirken solide recherchiert, ohne dass es trocken wird.

    Inhaltlich bewegt sich die Reihe häufig im extremen Bereich: Gewalt, psychologische Abgründe und sehr harte Fälle stehen im Mittelpunkt. Genau das macht die Bücher so intensiv – gleichzeitig sollte man wissen, worauf man sich einlässt, wenn man zu dieser Reihe greift.

    Insgesamt ist die Clara-Vidalis-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die kompromisslose, düstere und temporeiche Thriller mögen, die einen auch mal an die Grenzen des Erträglichen bringen.

  2. Cover des Buches Mona - Und täglich grüßt der Erzdämon (ISBN: 9783517303154)
    I. B. Zimmermann

    Mona - Und täglich grüßt der Erzdämon

    (80)
    Aktuelle Rezension von: lia_luna_

    Eigentlich mag ich keine Romance Bücher. Aber Mona und ihre Freund*innen sind so herzlich und witzig dass sie mir ganz schnell ans Herz gewachsen sind. Monas alltägliche Probleme, Urban Fantasy und ein (viel zu heißer) Erzdämon sind eine Mischung von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche xD

    Der ganze Freundeskreis ist so wholesome dass ich manchmal gerne in das Buch schlüpfen und ein Teil davon sein möchte (aber dann müsste ich mich auch mit Grießbrei Vampiren rumschlagen 🤔)

  3. Cover des Buches Happy Family (ISBN: 9783499252723)
    David Safier

    Happy Family

    (620)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Eine Familie findet durch unzählige Widrigkeiten wieder zusammen – jedes Mal eine schöne Idee für eine Geschichte. Eigentlich…

    Es handelt sich hierbei um ein typisches »David Safier«-Buch, welches man nicht unbedingt gelesen haben muss. Kurzer Hinweis für die, die David Safier als Autor nicht kennen. Er schreibt Bücher die übertrieben, absurd und sehr auf Komik bedacht sind. Seine Charaktere haben kaum Tiefgang, sind eindimensional und meist auch sehr klischeebehaftet. Ich habe keine hohen Erwartungen an solche Bücher. Dennoch mag ich es, hin und wieder Geschichten zu lesen, die verrückt sind und bei denen man auch einfach mal das Hirn ausschalten kann. Aber das hier? Ich mochte »Traumprinz«, »Mieses Karma« und »Mieses Karma hoch 2« waren durchschnittlich und »Plötzlich Shakespeare« fiel sogar auf 2 Sterne runter. Dieses Buch hier wird sich in etwa auch dort einpendeln. 

    Irgendwie ist die Luft raus. Die Komik in dem Buch wirkt zu gewollt und zu konstruiert. Der Leser rennt von einem Abenteuer ins nächste, ohne einen roten Faden – das Ganze hätte wohl ewig so weitergehen können. Ein Monster da, ein neues Monster dort, usw. Und dann taucht natürlich auch noch Imhotep auf. Der glaubt, in der Tochter der Wünschmanns, seine Anck-Su-Namun zu erkennen. Da winkt aber der Film „Die Mumie kehrt zurück“ gerade sehr auffällig mit dem Zaunpfahl. Na, hat da jemand eine Idee abgeguckt? Na ja, solche Dinge finde ich grundsätzlich nicht verkehrt und auch in Ordnung, wenn man etwas anderes/eigenes daraus macht.

    Was soll ich sagen? Es war okay, mehr aber auch nicht. Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen würde oder welches Erinnerungspotenzial hat. Es ist auch kein Buch, welches ich jemals wieder re-readen würde. Aber ich kann auch nicht behaupten, dass dieses Buch völlig unlustig war. Nein, natürlich nicht. Es gab durchaus den ein- oder anderen Lacher aber dennoch nicht genug, wenn man bedenkt, dass dieses Buch humoristisch sein soll.

    Absolutes Highlight sind jedoch die Kapitel aus Franks Sicht, die in Comicform wiedergegebenen worden sind.

    Der Schreibstil des Buches ist nach wie vor sehr einfach gehalten, weshalb sich das Buch schnell lesen lässt.

    Fazit:

    Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen oder noch einmal lesen würde.

    Jetzt darf es sein Leben in meinen Bücherregalen fristen, bis ich zu wenig Platz habe für neue Bücher. Dann muss es ausziehen.

    Sternewertung:

    1.5 Sterne

  4. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

    (662)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    In einem Bostoner Museum wird im Keller eine Mumie entdeckt. Als die Museumsleitung sie untersuchen lässt, kommt Grausames zutage: Die Mumie ist nicht annähernd so alt wie angenommen und in ihrem Bein steckt eine Pistolenkugel. Sie wird nicht die letzte Leiche sein, die nach allen Regeln der antiken Bestattungskunst konserviert wurde. Ein perverser Mörder scheint seine Opfer für die Ewigkeit erhalten zu wollen. 

    Fazit 

    Solider und spannender Krimi, der etwas schwächelt.

  5. Cover des Buches Die Bücher, der Junge und die Nacht (ISBN: 9783426528969)
    Kai Meyer

    Die Bücher, der Junge und die Nacht

    (242)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee

    Dieses Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die "Bibliothek im Nebel" (damals ein Jahres-Highlight!). Aber es war immer noch ausgeprochen lesbar. Der Ton war ganz Kai Meyer, keine Frage. Irgendwie erschien mir die Auswahl der Themen ein wenig verquer: Nazi-Zeit, Okkultismus, nicht anerkannte oder unentdeckte Vaterschaften, unglückliche Liebe... allerdings war mir gar nicht bekannt, dass sich die Nazis tatsächlich mit Okkultismus befasst haben.


    Gut recherchiert war das Buch sicherlich! Die Zeitgeschichte wurde sehr lebendig. Andererseits ähnelte es manchmal einer deutschen Version von "Die Neun Pforten". 

    Die guten Seiten: Die Freundschaft Jakob / Gregori hat mich köstlich amüsiert, die Dialoge waren teils herrlich komisch! Toll geschildert auch die Atmosphäre rund um Bücher, das Buchbinden, Leipzig, Antiquariate. Die Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart sind kunstvoll verflochten.

    Bis zum Schluss blieb eine gewisse Spannung bezüglich einzelner Fragen übrig, zum Beispiel Julis Grab. Es wird auch nicht wirklich geklärt, ob Jakob Flügelschlag wirklich ein mystisches Wesen war.

    Ich hatte insgesamt das Gefühl, hier lässt der Autor seine "literarischen Muskeln" spielen, um zu sehen, ob ihm die Themen rund um Leipzig überhaupt liegen. Die späteren Bände der Reihe finde ich besser.

  6. Cover des Buches Crocodile on the Sandbank (ISBN: 9780446573214)
    Elizabeth Peters

    Crocodile on the Sandbank

    (7)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Amelia Peabody ist reich und angesehen, doch will sie nicht auf einem englischen Landsitz versauern, wie es von einer Dame in ihrem Alter und mit ihrem Status Ende des 19. Jahrhunderts erwartet wird. Daher nutzt sie kurzerhand ihr Vermögen, um die Dinge, die sie lange nur aus Büchern kannte, endlich mit Haut und Haar zu erleben und bricht nach Ägypten auf. Auf einem Zwischenstopp in Rom nimmt sie die dem Tode nahen Evelyn bei sich auf, die ihr gesellschaftliches Ansehen verloren, jedoch einen starken und liebenswürdigen Charakter hat. Schnell werden die beiden enge Freundinnen und begeben sich auf Schatzsuche nach Ägypten. Dort treffen sie auf die ebenfalls archäologisch interessierten Emerson-Brüder. Der junge Walter und Evelyn haben direkt einen Draht zu einander, während Amelia und Radcliff sich bei nahezu jeder Unterhaltung fast an die Gurgel gehen. Bald jedoch stecken sie in einem Abenteuer voller Aberglauben, Mystik und Bösartigkeit, das sie nur alle gemeinsam bewältigen könnnen.

    Es war ein Fest. Amelia ist vollkommen von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt, kümmert sich nicht um gesellschaftliche Konventionen und besitzt einen Scharfsinn und Witz, der unheimlich erfrischend ist. Manchmal muss man tatsächlich auch über ihr an Überheblichkeit grenzendes Selbstbewusstsein lachen, jedoch bleibt sie als Charakter stets liebenswert und mit dem Herzen am rechten Fleck.

    Die Geschichte ist toll aufgebaut, die Charaktere und die Interaktion machen Spaß und der Titel eine clevere Interpretation des Gedichts, auf dem es beruht.

    Warum hat dieses Buch mich erst jetzt gefunden? Und warum hat das noch niemand verfilmt?

    Für Freunde von Sherlock, Miss Marple und "Die Mumie".

  7. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783864932168)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

    (88)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Rechtsmediziner Leon Ritter lebt sich langsam in Le Lavandou ein, hat das übliche Kompetenz Gerangel mit der Polizei und kommt Kommissarin bzw. Vermieterin Isabelle Morell langsam näher. Tja, das ist genauso typisch wie der Punkt dass sich Isabelle in einer Männerwelt durchsetzen muss. Das alles hätte für mich jetzt nicht so stereotyp sein müssen.
    Eine alte Tante überschreibt Leon einen kleinen Weinberg, dumm nur dass Leon auf seinem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche findet. Da ist nicht nur der berufliche Ehrgeiz geweckt, dies wird genauso persönlich wie das Geschacher um seinen Besitz.
    Während der gerade angelaufenen Weinlese verschwindet eine deutsche Erntehelferin und deren Zwillingsschwester lässt Isabelle keine Ruhe.
    Mir hat das Buch gut gefallen, ich mag die Charaktere und den Schreibstil inkl. der kurzen Kapitel. Dann natürlich die Beschreibung der Provence - dieser Regionalkrimi macht Lust auf Urlaub...

  8. Cover des Buches Der Zerberus-Schlüssel (ISBN: 9783404175956)
    Gerd Schilddorfer

    Der Zerberus-Schlüssel

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Zerberus-Schlüssel" ist der vierte Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Als eine junge Architekturstudentin in Berlin ein halb verfallenes Haus begutachtet, macht sie die grausame Entdeckung einer mumifizierten Leiche, die bereits jahrelang an einem Balken hängt. Davor am Boden auf einem Zettel fixiert drei chinesische Schriftzeichen. Bevor sie die Polizei informiert, nimmt sie diese an sich. Zur gleichen Zeit werden in Berlin mehrere Männer exekutiert, alle auf identische Weise. Kommissar Callis wird auf den Fall angesetzt, tappt aber im Dunkeln bis sich ein sogenannter "Cleaner" dazu bekennt. Gleichzeitig wird in Großbritannien Major Llewellyn eine Namensliste von ehemaligen Ostagenten zugespielt, die alle auf mysteriöse Weise starben. Als auch noch die chinesischen Triaden an allem interessiert sind, wird das ganze zu einem undurchsichtigen Fall, der seine Verbindung anscheinend im dritten Reich hatte als 1940 ein Schiff von den Deutschen im Pazifik aufgebracht wurde. Gerd Schilddorfer springt in diesem Thriller durch einige verschiedene Zeitebenen mit unterschiedlichen Protagonisten. Als Leser muss man sich dabei erst mal zurechtfinden. Ebenso umfasst die Story in Summe gut 800 Seiten, wobei in diesem Band John Finch sehr lange fast nur eine Nebenrolle spielt, bevor auch er vermehrt ins Geschehen eingreift. Dies empfand ich selbst ein wenig schade, denn genau diese Hauptfigur mochte ich doch besonders aus den Vorgängerbänden. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, etliche der Figuren sind einem aus den anderen Bänden bereits bekannt und es ist schön sie auch in diesem Band wieder zu erleben. Obwohl dieser Thriller wieder spannend erzählt ist, hat er aber streckenweise diesmal ein paar Längen. Hier hätten vielleicht ein wenig Straffung gut getan. In Summe ist "Der Zerberus-Schlüssel" wieder ein gelungener Thriller, kommt aber für mich nicht ganz an die Vorgängerbände heran.

  9. Cover des Buches DUNKELKAMMER (ISBN: 9783442757848)
    Bernhard Aichner

    DUNKELKAMMER

    (99)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Der Tag, an dem Judith verschwunden war, hatte ich begonnen, mich aufzulösen.“ S. 89

    Inhalt:
    Bronski kommt zu den Tatorten, um Fotos zu machen. Er hält die ganze Szenerie fest und entwickelt manche Bilder als Kunstwerke in seiner Dunkelkammer. Doch ein Auftrag holt die Vergangenheit in die Gegenwart und zieht Bronski den Boden unter den Füßen weg.

    Cover:
    Am Cover sieht man die Linse eines Fotoapparats und ist in schwarz gehalten, wodurch es gut zum Titel und der Geschichte passt.

    Meine persönliche Meinung:
    Mein erster Aichner Thriller lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. Ich hatte mich so drauf gefreut und kam dann mit dem Schreibstil nicht ganz zurecht. Das Buch gliedert sich immer ein ein Kapitel und einen Dialog. Im Dialog erfährt man zwar, wer miteinander spricht, aber nur als wäre es ein Telefongespräch. Reaktionen und Umschreibungen muss man sich selbst ausmalen. Die Sätze sind kurz, deshalb liest sich das Buch schnell und die Geschichte wirkt rasant. Es ist mal ganz was anderes, aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich in näherer Zukunft ein Buch des Autors zur Hand nehme. Die Geschichte selbst war sehr spannend und es gab viele Wendungen. Manches war ein bisserl zu einfach und zu krass, aber gut, das sind ja so manche Thriller.

    Fazit:
    Ein Thriller, der sich schnell liest, aber insgesamt recht eigenwillig ist.

  10. Cover des Buches Haut und Knochen (ISBN: 9783898979856)
    Gay Longworth

    Haut und Knochen

    (62)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Du liebe (verschwendete) Zeit! Nach rund hundert Seiten in die Ecke geworfen. Das Buch hat rund 450 Seiten. Nach meinen Hundert Seiten habe ich festgestellt, dass die Autorin die Geschichte dermaßen gestreckt, gedehnt, gezogen, beunwichtigt und zerredet hat, dass die Gesamthandlung wohl auf 80 Seiten hätte eingedampft werden können. Sorry, für zwischenmenschliche Nichtigkeiten in einem "Thriller" habe ich zwar Verständnis, aber nicht in einem 80/20-Gemisch!
    Wie auch immer - wer's dröge mag, kann zugreifen!

  11. Cover des Buches Alter Tod (ISBN: 9783990740477)
    Renate Taucher

    Alter Tod

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Als Vorbereitung für die Landesausstellung 2019 sollen umfassende Renovierungsarbeiten in den Kasematten der ehemaligen Kaiserstadt Wiener Neustadt durchgeführt werden. Deshalb betritt Lorenz Emich vom städtischen Bauamt die Kasematten und stolpert über eine Leiche.

    Man verständigt sofort das LKA und Chefinspektor Peter Wannek trifft gemeinsam mit seinem neuen Partner Norbert Meier in Wiener Neustadt ein. Die beiden trauen ihren Augen nicht, als sie in der Nähe der Leiche einen zweiten Toten finden. Doch damit nicht genug, bei der Suche nach einem passenden Tatwerkzeug entdecken sie einen eingemauerten, mumifizierten Toten. Drei Tote auf einen Schlag? Da muss Unterstützung her. Die erhält Wannek, der als schroff gilt und wenig von Frauen bei der Kripo hält, ausgerechnet in Form der Wiener Neustädter Polizistin Gruppeninspektorin Miriam Beck.  

    Nun ja, die beiden „frischen“ Toten sind bald identifiziert: Der eine, Klaus Friedhelm Stankovsy war Richter, der andere war Siegfried Schneck, ein pensionierter Kriminalbeamter. Recht bald ist klar, dass Schneck den Richter ermordet hat. Nur was ist das Motiv? Und wer hat dann Schneck auf dem Gewissen? 

    Es scheint als hätte Schneck den Richter und andere honorige Bürger von Wiener Neustadt erpresst. Doch womit? Langsam arbeiten sich die Kriminalisten vorwärts und stoßen auf immer mehr Geheimnisse.  

    Miriam Beck erhält immer wieder nur langweilige Recherchearbeit im Polizeicomputer bzw. in den Archiven zugeteilt, während Meier und Wannek, den spannenden Außendienst absolvieren. Um die Identität der, in Anlehnung an die Gletschermumie Ötzi, „Neuzi“ genannten Mumie herauszufinden, nimmt sie sich die Akten der Vermisstenfälle der letzten 30, 40 Jahre vor und stößt auf einen bekannten Namen. 

    Meine Meinung: 

    Ich mag Krimis, die in mir gut bekannten Gegenden spielen. Inzwischen ist die erwähnte Niederösterreichische Landesausstellung beinahe wieder Geschichte. Zweimal habe ich dabei die Kasematten besichtigt. Die weit verzweigten unterirdischen Gängen bieten sich für Verbrechen aller Art geradezu an! 

    Sehr geschickt verquickt die Autorin die Verbrechen, die eng miteinander verbunden sind. Die sogenannte heile Welt der angesehenen Familie Stankovsky erhält einen Kratzer nach dem anderen, bis sie gänzlich auseinander fällt. Langsam, Schicht für Schicht wird der Lack abgetragen bis ein rostiges Gebilde überbleibt, das in der Nazi-Zeit seinen Anfang gefunden hat. Lug‘ und Trug‘ bauen aufeinander auf. „Crimen criminem invocat“ - ein Verbrechen zieht das nächste nach sich, sagten schon die alten Römer. 

    Der Krimi liest sich locker und flüssig. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Der etwas altmodische Peter Wannek muss zugeben, dass Frauen in der Kriminalpolizei ihren Mann stehen können und auch mit seinem neuen Partner Norbert Meier läuft es nun ganz gut. Schade ist nur, dass Miriam Beck wieder in ihren alten Polizeialltag zurückkehren muss. Die Dienstzuteilung zum LKA ist vorbei. Ob die Autorin ein Einsehen hat und Miriam Beck den Wechsel zur Kriminalpolizei möglich macht? Auf der Rückseite des Buches steht ja viel versprechend „Miriam Beck steht in ihrem ersten Fall einer Fülle von Rätseln gegenüber, die doch miteinander verwoben zu sein scheinen.“  

    Gut gefällt mich auch, dass autochthone Namen wie Omasits angeführt werden, auch wenn die Kollegin dieses Namens dann nicht weiter in Erscheinung tritt. 

    Erwähnt werden neben den Parkplatzproblemen und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch die Maria Theresianische Militärakademie, die seit 1752 bis heute Offiziere und Offizierinnen ausbildet.  

    Fazit: 

    Ein Krimi, der durch gute Recherche besticht und auf Effekthascherei verzichtet. Gerne gebe ich diesem Österreich-Krimi 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung.

  12. Cover des Buches Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker (ISBN: 9783750239197)
    André Milewski

    Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg Chroniken: Der Entdecker

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Der zweite Teil der Chroniken, plätschert dahin, wobei er nicht langweilig oder langatmig ist. Viele interessante Details sind eingebaut und man muss sich einfach mal vorstellen, wie wahnsinnig schwierig und langsam das damals vor dich ging, ohne Telefon, Computer, Internet und selbst Flugzeuge waren noch keine Personentransporter!

  13. Cover des Buches Das magische Baumhaus junior (Band 3) - Die rätselhafte Mumie (ISBN: 9783785582817)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus junior (Band 3) - Die rätselhafte Mumie

    (4)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Mein Sohn und ich kennen bereits einige der Magischen-Baumhaus-Bücher, deshalb waren wir auf diesen neuen Band gleich richtig gespannt – und wir wurden auch wieder richtig gut davon unterhalten. Ausserdem haben die Bücher einen tollen Lerneffekt und auch diesmal haben wir einiges über das Wissen von Pyramiden mitnehmen können.

    Im neuen Band sind Anne und Philipp ins alte Ägypten gereist, zu den Pyramiden! Im Inneren verbergen sich bestimmt unzählige Schätze – vielleicht sogar eine Mumie? Die Kinder gehen auf Entdeckungstour und sind bald einem rätselhaften Geheimnis auf der Spur: Eine Geisterkönigin wandelt seit Jahrhunderten einsam durch die Gänge und nur das Buch der Toten kann sie erlösen. Werden die Geschwister es finden?

    Wir haben ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht und mein Sohn liebt die schönen bunten Illustrationen. Wir wurden auf jeden Fall von der Story richtig mitgerissen, es kommt auch diesmal wieder richtig Spannung auf und wir konnten einiges lernen.

    Wir sind von dem Buch wirklich begeistert und sind sowieso große Fans der Baumhaus-Bücher. Wir können es deshalb kaum erwarten, dass es Nachschub geben wird. Für diesen Band vergeben wir 4 von 5 Sternen!


  14. Cover des Buches Das bewegte Buch 3. Die Zick-Zack-Zeitreise (ISBN: 9783789110740)
    Die Krickelkrakels

    Das bewegte Buch 3. Die Zick-Zack-Zeitreise

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Ich bin vor ein paar Tagen über dieses Buch in unserer lokalen Kinderbuchhandlung gestolpert. Ich fand es anspruchig und nahm es mit, nicht wissend, dass ich es ab sofort JEDEN Abend vorlesen muss.

    Denn meine 3jährige Tochter liebt dieses Buch. Immer verlangt sie nach der muffigen Mumie. Ihr gefallen aber nicht nur die Illustrationen, sondern auch die Mitmachaufgaben auf jeder Seite. Inzwischen macht sie die Handgriffe schon, bevor ich es vorlesen kann.
    Mir gefällt das den Kindern so spielerisch ein bißchen geschichtliches Wissen inkl. Umweltschutz "beigebracht" wird. Und das halt spielerisch.

    Unser Fazit: Ein sehr tolles Buch. Eines unserer Highlights für dieses Jahr.
  15. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie (ISBN: 9783837102987)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:


    Der berühmte Professor Champion landet mit seinem Doppeldecker auf der Dracheninsel. Er ist auf der Suche nach Hinweisen, die ihn zur sagenumwobenen goldenen Maske führen sollen.

    Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde Matilda und Oskar sind natürlich gleich zur Stelle, um bei der Schatzsuche zu helfen.

    Die Hinweise führen sie nach Ägypten.

    Doch nicht nur der Professor und seine drei Helfer suchen die geheime Grabkammer. Zwei finstere Räuber sind ebenfalls hinter dem Schatz her.


    Mein Eindruck zur Hörbuch- bzw. Buchreihe:

    Wir haben bereits einige Kokosnuss-Bücher gelesen und gehört und sind daher mit den Hauptcharakteren Kokosnuss (Flugdrache), Matilda (Stachelschwein) und Oskar (vegetarischer Fressdrache) vertraut.

    Mit welchem der (Hör-)Bücher man beginnt oder ob man schon welche gehört bzw. gelesen hat, ist irrelevant, denn die Geschichten sind voneinander unabhängig.
    Sollte doch einmal eine vorherige Handlung aufgegriffen werden, so wird dies kurz erläutert.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und der Mut, die Hilfsbereitschaft sowie der Zusammenhalt der beiden Drachenkinder Kokosnuss und Oskar sowie dem Stachelschwein Matilda zieht sich wie ein roter Faden durch all ihre Abenteuer.


    Meine Meinung zur Umsetzung als Hörbuch:

    Die Qualität eines Hörbuches steht und fällt mit der Stimme des Erzählers. Philipp Shepmann macht seine Sache sehr gut. Mit verschiedene Stimmlagen sorgt er dafür, dass man die Charaktere auch akustisch voneinander trennen kann.

    Das Hörbuch von etwa einer Stunde Spielzeit ist auch für jüngere Hörer nicht zu lang und wird durch passende Geräusche und orientalische Musik aufgelockert. Es ist somit keine klassische Lesung.

    Die Lieder zur Einleitung und zum Abschluss sind immer gleich und runden das Hörbuch ab.

    Rundum eine gelungene Umsetzung!



    Meine Meinung zum Inhalt der Geschichte:

    Das Abenteuer um das Geheimnis der Mumie ist flüssig und spannend erzählt.

    Ein guter Schuss Sachwissen (Wie entsteht eine Mumie?) ist auch mit dabei, jedoch ohne eintönig zu wirken.

    Der etwas schusselige Professor wird entführt und muss von Kokosnuss und seinen Freunde gerettet werden. Die Suche führt die drei direkt in eine Pyramide und dort durch ein Labyrinth.

    Die Rettung gestaltet sich spannend und Kokosnuss und Matilda müssen ihr Wissen nutzen, um z. B. dem Labyrinth und den dort versteckten giftigen Pfeilen zu entkommen. 

    Der Zusammenhalt der drei ist etwas ganz besonderes und da jeder von ihnen mit einer ihm selbst eigenen Fähigkeit glänzt, kommen sie schlussendlich an das gewünschte Ziel.

    Bemängelt wurde nur, dass zu wenig Mumien vorkommen und die Geschichte gar nicht so gruselig ist wie gedacht. Auch kommt sie abrupt zum Ende.


    Fazit:

    Ein weiteres spannendes und wundervoll erzähltes Kokosnuss-Abenteuer. Nicht nur für Ägypten- und Mumien-Fans.

    Die Umsetzung als Hörbuch ist sehr gelungen. Man fühlt sich inmitten der Pyramiden und Pharaonen.


    ...

    Resensiertes Hörbuch: "Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie" aus dem Jahr 2011 


  16. Cover des Buches Mein Großvater, der Vampir (ISBN: 9783827051950)
    Roy Apps

    Mein Großvater, der Vampir

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:

    Bist du ein Werwolf, Vampir, Zombie, Geist oder etwas in der Art?
    Dann herzlich willkommen bei der Clique mit Biss! 
    Mindestalter für Mitglieder: acht Jahre. 
    Erwachsene nicht zugelassen. 
    Allerdings: Du wurdest gewarnt!!!

    Als der Grundschüler Jonathan eines morgens gemütlich seine Cornflakes in sich hinein schaufelt, wartet seine Mutter mit der Überraschung auf, dass sie eine Kreuzfahrt in die Antarktis gewonnen hat. Super, denkt sich der kleine Kerl. Doch die Ernüchterung kommt schnell, denn die dreimonatige Kreuzfahrt werden seine Eltern ohne ihn antreten. Er soll zu seiner gartenverliebten Oma und er weiß jetzt schon, dass es mehr als langweilig werden wird. Doch bei seiner Oma kann Jonathan auch nicht lange bleiben, als diese wegen einer Prügelei mit einem gefrorenen Truthahn hinter schwedische Gardinen muss. Als einzige Unterkunft bleibt Jonathan die Möglichkeit zu seinem Großvater zu gehen, den er allerdings nicht kennt und zu dem seine Eltern ihn hatten keinesfalls schicken wollen. Doch ehe er sich versieht sitzt er im Taxi nach Monsterhausen. Einem Ort an der Küste, dessen Bewohner ihm schon am ersten Tag einen mächtigen Schrecken einjagen. Denn die Nachbarn sind stark behaart und jaulen den Vollmond an. Und Opa? Der wartet mit zwei weißen, sehr langen Eckzähnen und einem Sarg im Schlafzimmer auf. Und wäre das alles noch nicht schlimm genug, muss er während der drei Monate, die er nun in Monsterhausen ist, auch noch in die Schule gehen. Dort warten wiederum verrückte Gestalten auf ihn und er ist sich sicher, dass er etwas unternehmen muss. Spätestens dann, als er die Clique mit Biss kennen lernt, die allesamt behaupten, dass sie von Monstern abstammen und der festen Überzeugung sind, dass er mit in die Clique kommen sollte. Und dann ist auf einmal Opa verschwunden...

    Ich habe das kleine Büchlein durch Zufall entdeckt und obwohl es ein Buch für Leseanfänger ist, habe ich mich richtig in der Geschichte fest gebissen. Sie ist wirklich niedlich geschrieben und wartet mit so manchem Problem auf, was Kinder in dieser Zeit beschäftigt. Da sind schließlich viele neue Kinder, mit denen es sich anzufreunden gilt. Außerdem sind Vorurteile aus der Welt zu schaffen und Vertrauen zu fassen. Neben ernsten Themen wartet die Geschichte jedoch mit jeder Menge Galgenhumor auf, die einem Erwachsenen durchaus Spaß machen. So gibt es sehr schräge Karikaturen und noch schrägere Situationen. Besonders die Oma von Jonathan hat es mir dabei sehr angetan. Die alte Dame prügelt sich im Supermarkt mit ihrer Nachbarin, die sie selbstverständlich nicht leiden kann und die ihr gerade das beste Stück vor der Nase wegschnappen wollte. Dabei ist die Oma aber sehr erfinderisch und greift nicht nur zu Fäusten, sondern auch zu einem Pappkarton Wein und eben einem gefrorenen Truthahn. Wegen Tierquälerei des Truthahns muss sie nun also hinter Gitter und Jonathan muss zu seinem Opa der in der Villa zum Sargdeckel wohnt. Jonathan ist während der ganzen Geschichte auch ständig damit beschäftigt sich Listen zu schreiben, was an seiner Situation gerade gut oder eben schlecht ist. Das finde ich persönlich ganz toll, da die Kinder meist noch nicht durchgängig lesen können. So haben sie immer wieder eine Erinnerung, was bereits alles passiert ist. 

    Empfehlen möchte ich dieses Buch allen Kindern und Eltern die gern lachen und sich für Monster die nicht so gruselig sind, begeistern können. Dieses Buch ist für mein Empfinden wirklich lesenswert und dürfte den Knirpsen wirklich sehr viel Spaß machen.

    Idee: 5/5
    Umsetzung: 5/5
    Humor: 5/5
    Spannung (aus Kindersicht): 5/5

    Gesamt: 5/5
  17. Cover des Buches Die siebte Plage (ISBN: 9783734105661)
    James Rollins

    Die siebte Plage

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Eine lebende Mumie, die ägyptischen Plagen und ein uraltes Geheimnis im Wüstensand: Die Sigma Force steht vor ihrer bislang größten Herausforderung.

    Harold McCabe war ein renommierter Archäologe, bis er unter mysteriösen Umständen starb. McCabe erforschte die zehn biblischen Plagen, und seit seinem Tod häufen sich die Hinweise, dass sich die Geschichte wiederholt. Doch bevor Painter Crowe, Direktor der Sigma Force, nachforschen kann, vernichtet eine Gruppe von geheimnisvollen Attentätern alle Beweise. Was hat McCabe entdeckt? Und wieso hat er in seinen Notizen »Die siebte Plage« hervorgehoben? Die Suche nach Antworten führt die Agenten der Sigma Force in die Wüste des Sudan - zu einer Pyramide unter dem Sand ...

  18. Cover des Buches Wo ist das Klopapier? (ISBN: 9783833906732)
    Susan Batori

    Wo ist das Klopapier?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tinkerbelle

    Stellt euch vor, ihr wacht ganz dösig aus dem Winterschlaf auf, müsst dringend aufs Klo und plötzlich klaut euch der halbe Wald das Klopapier! Genau so geht’s Herrn Bär in diesem Bilderbuch-Knaller. 🙈

    📖 Handlung

    Mit seiner rosa Rolle unterm Arm macht sich Herr Bär auf den Weg zum stillen Örtchen. Doch jeder tierische Weggefährte mopst sich heimlich ein Stückchen Papier. Fürs Basteln, Verkleiden oder einfach, weil’s zu schön aussieht. Am Ende bleibt nur die große Frage: Wo ist das Klopapier? Und wie bitte hat sich Herr Bär beholfen?!? 🤔

    Mama-Blick:

    Kinder kichern sich hier kringelig, wenn immer mehr Tiere in die Klopapier-Misere verwickelt sind. Für mich als Mama ein herrliches Vorlesebuch, das Chaos, Wiederholungen und witzige Details so clever kombiniert, dass wirklich alle Spaß haben. Die Tiere sind aber auch zu niedlich illustriert. 😍


    🎓 Pädagogik:

    Das Buch eignet sich wunderbar als Gesprächsanlass: über Bedürfnisse (aufs Klo gehen gehört dazu!), über Teilen und über Kreativität. Was kann man mit Alltagsdingen wie Klopapier noch alles machen? Ganz nebenbei wird Sprachrhythmus geübt. Fürs Lesen muss das Buch teilweise gewendet werden, was für zusätzliche Lacher sorgt.


    Zauberglanz-Funken: ✨✨✨✨✨ ein echtes Lieblingsbuch fürs Vorlesen mit Lach-Garantie!

  19. Cover des Buches Mumienstadt Wien (ISBN: 9783854316206)
    Hagen Schaub

    Mumienstadt Wien

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer

    Unverweste Leichname, konservierte Körper oder Teile davon wirken oft auf den ersten Blick als gruselige Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit.
    Sie geben aber auch Einblicke in Kult und Brauchtum, in das Denken und den Glauben alter Gesellschaften. 


    Robert Bouchal ist als Autor und Fotograf tätig, widmet sich besonders dem Thema Höhlenforschung. Hagen Schaub beschäftigt sich u.a. mit Vampirglauben, Hexen und Mumien. Die beiden Autoren haben schon einige gemeinsame Publikationen verfasst.
    Die vorliegende behandelt den Schwerpunkt Mumien und Leichenkonservierung in Wien und reicht zeitmäßig von der Aufklärung über die Renaissance bis in das 19. und 20. Jahrhundert.
    Dabei werden sachlich und trotzdem spannend die verschiedenen Zugänge zu diesem doch recht speziellen Thema abgehandelt, z.B. wird immer wieder in Frage gestellt, inwieweit die Zurschaustellung von Mumien wissenschaftlichen oder doch eher sensationslüsternen Motiven dient.
    Die Geschichte der Mumifizierung in Europa wird ebenfalls erläutert. Im Gegensatz zu der ägyptischen Kultur, in der die Erhaltung des toten Körpers Meisterschaft erreicht hat, war dies in Europa nie der Fall. Die meisten Mumien verdanken ihre Erhaltung wohl eher den zufälligen klimatechnischen Bedingungen.
    Ein weiteres Kapitel ist den medizinischen Präparaten gewidmet, ebenso dem Thema Mumien als Medizin.
    Auf jeden Fall ein interessanter Streifzug durch die Geschichte der Leichenkonservierung, versehen mit zahlreichen, durchaus ästhetischen Abbildungen, die natürlich sicher nicht jedermanns Sache sind. 
    Ergänzt wird das Buch durch eine Liste mit Hinweisen zu Besichtigungen, Quellenangaben und eine kurze Vita der Autoren. 

  20. Cover des Buches Traum oder wahres Leben: Kismetbahr - Der Schicksalsfluss (ISBN: 9783960141556)
    Joachim R. Steudel

    Traum oder wahres Leben: Kismetbahr - Der Schicksalsfluss

    (15)
    Aktuelle Rezension von: KristinaTiemann

    Achtung Spoiler!

    „Kismetbahr – Der Schicksalsfluss“ ist nun der dritte und letzte Teil der Reihe und wir begegnen Günter Kaufmann darin mit einer weiteren Identität als alias Karim bin Azmi bin Halim Al-Kismetbahr. Die Geschichte im Hier und Jetzt befasst sich mit der Öffnung eines Grabes aus der Pharaonenzeit, mit dem der Hauptakteur unmittelbar verbunden ist, die Vergangenheit mit der verstorbenen Person selbst sowie mit den Geschehnissen um sie herum.

    Günter alias Karim rettet das kleine Mädchen Tefnut, das seine Eltern bei einem Angriff auf sein Heimatdorf verloren hat. Er zieht sie groß wie sein eigenes Kind und mit der Zeit ändern sich Tefnuts unschuldige Vaterliebesgefühle in partnerschaftliche und Karim steht vor der Frage, wie er damit umgehen soll?

    Diese Entwicklung wurde hier in einer vorhergehenden Rezension moniert, ich aber finde sie völlig natürlich. Inzucht innerhalb der Herrscherkaste war gang und gäbe, Pharaonen ehelichten häufig die eigenen Schwestern. Moralisch verwerflich wurde dies ja erst durch die Entstehung des Christentums, woran sich jedoch selbst der Adel im zumindest frühen Mittelalter nicht groß daran störte. Und wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, bleiben solche Gefühle eben oft nicht aus.  

    Nein, was mich viel mehr faszinierte, ist die Tatsache, dass, als Karim sich seine Gefühle eingesteht und Tefnut praktisch ehelichen möchte, es zu spät ist, weil sich die Geschichte wiederholt!

    Buddhistische Weisheiten vom Kreislauf des Werdens und Vergehens, aber auch der Möglichkeit des Durchbrechens von Schicksal durchzieht die gesamte Reihe und ihre Hauptaussage deckt sich mit der Buddhas, nämlich Vergebung durch Erkenntnis!

    Das Ganze unter der großen Überschrift „Traum oder wahres Leben“ und einen besseren Titel gibt es nicht. Denn auch wenn Erklärungsangebote geliefert werden und der Hauptakteur möglicherweise wirklich ein tausende Jahre altes währendes Leben lebt, wird dies vom Ich-Erzähler selbst immer wieder in Frage gestellt und bleibt auf gewisse Weise offen bis zum Schluss. Ich erkläre sie mir mit dem Karma, ob die Leben nun geträumt sind oder nicht, spielt angesichts der großen Botschaft nun wirklich keine Rolle.

    Und auch diesmal wurde wieder hervorragend recherchiert und die altägyptische Welt derart präzise geschildert, dass man glauben könnte, der Autor selbst hätte sie miterlebt. Ich bin völlig fasziniert von dieser Erzählkunst, eine derart authentische Kulisse zu erschaffen, um seine Botschaften zu transportieren!  

    Man könnte die Bücher sogar unabhängig voneinander lesen, wenn man nur eine schöne Geschichte lesen möchte, die in China, Japan oder Altägypten spielt. Wem jedoch die großen Daseins- und Erkenntnisfragen am Herzen liegen, dem empfehle ich die ganze Reihe.  

    Absolut fantastisch!   

  21. Cover des Buches Hercule Poirot rechnet ab: ein Hercule-Poirot-Krimi (ISBN: B0028NK12Y)
    Agatha Christie

    Hercule Poirot rechnet ab: ein Hercule-Poirot-Krimi

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Diese hier in einem Buch zusammengefassten Kurzgeschichten erschienen erstmals 1923 im "Sketch Magazine". 1924 wurden diese elf Kurzgeschichten über geheimnisvolle Fälle aus Gier, Eifersucht und Rache erstmals in Buchform unter dem Titel "Poirot investigates" veröffentlicht. 

    Der exzentrische Detektiv Hercule Poirot wird an verschiedenste Schauplätze in London und dem ländlichen England, nach Frankreich und Ägypten gerufen und von Captain Arthur Hastings begleitet. Natürlich trifft das ermittelnde Duo immer wieder auf Chefinspektor Japp.

    Die Titel der elf Fälle lauten:

    "Die Augen der Gottheit", "Die Tragödie von Marsdon Manor", "Die mysteriöse Wohnung", "Das Mysterium von Hunter's Lodge", "Der raffinierte Aktiendiebstahl", "Das Abenteuer des ägyptischen Grabes", "Der Juwelenraub im Grand Hotel", "Der entführte Premierminister", "Das Verschwinden Mister Davenheims", "Das Abenteuer des italienischen Edelmannes" und "Das fehlende Testament".

    Die Erzählung "Das Abenteuer des ägyptischen Grabes" schildert erstmals die große Sachkenntnis der Autorin zu den Themen Archäologie und Naher Osten. Als Christie diese Geschichte schrieb, war vor kurzem das Grab von Tutanchamun entdeckt worden. Ärchäologie hatte Agatha Christie also schon vor dem Kennenlernen ihres zweiten Ehemannes Max Mallowan interessiert. 

    Aber diese Sammlung offeriert nicht nur ägyptische Flüche und parapsychologische Phänomene, sondern Poirot muss sich auch mit Attentaten und Entführungen in nobelsten Kreisen und der Politik befassen (es geht um die Entführung des britischen Premiers!) sowie Bankbetrügereien und Diebstählen von Juwelen.

    Agatha Christie war mit dieser Buchsammlung, die ihr Verleger John Lane zusammengestellt hatte, sehr unzufrieden. Sie hatte mit Lane zu Beginn ihrer Karriere einen Vertrag über sechs Bücher abgeschlossen und ihm dort auch jegliche Rechte, wann welche Geschichte erscheinen würde, zugesprochen. Vor Gericht erstritt sie erfolgreich, dass diese Kurzgeschichtensammlung als ein Buch dieser vertraglich zu liefernden Anzahl von Büchern gezählt wurde - obwohl die Geschichten zuvor im "Sketch Magazine" erschienen waren.

    Die Geschichten, in welchen der belgische Detektiv mit seinen grauen Zellen Betrüger, Mörder, Spione und Entführer entlarvt und überführt, zeigen das meisterliche Können der "Queen of Crime", auf wenigen Seiten einen Fall zu schildern und eine interessante Atmosphäre samt passender Figuren zu etablieren. Die Überführung der Bösewichte ist stets unterhaltsam und das Buch eignet sich aufgrund keiner Überlänge der Fälle hervorragend als "Gute-Nacht-Lektüre". Vor dem sanften Einnicken geht sich stets ein Paradebeispiel belgischer Detektivkunst aus.

  22. Cover des Buches Elbspiel (ISBN: 9783752895261)
    Nicole Wollschlaeger

    Elbspiel

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Tauriel

    Auf nach Kophusen. Es erwartet mich ein außergewöhnliches Event, der Jedermann soll anlässlich der 125 Jahrfeier von Kophusen  mit Laien aufgeführt werden und niemand anderes als Arno Menzinger, ein ehemaliger Fernsehstar, der damit sein Comeback plant, soll als Regisseur die Fäden in die Hand nehmen.

    Es ist der dritte Band um Philip Goldberg, der in der norddeutschen Kleinstadt Kophusen ermittelt. Als Quereinsteiger kann ich der Geschichte ohne Probleme folgen. 

    Auch auf der Polizeiwache ist das Theaterfieber ausgebrochen und ungeahnte Kräfte werden auch dort freigesetzt.Alle voran Peter Brandt, der das Stück in und auswendig kennt und die Hauptrolle übernehmen möchte.

    Ganz andere Interessen hat Hauke Thomsen. Er wandelt hier auf Freiersfüßen und hofft, das Sophie seine Angebetete ihn endlich erhört.

    Nicht zuletzt Philip Goldberg, der wohl mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, quälen seine Erinnerungen.

    Die Autorin malt ein genaues Bild von dem Ermittler-Trio und von Kophusen. 

    Als offensichtliche Drohungen in Form von Marionetten auftauchen ist das Trio gefragt. Wem ist die Aufführung ein Dorn im Auge? Doch es wird noch spektakulärer, als eine präparierte Leiche im Feuerlöschzug sitzt.

    Ich begebe mich mit Philip und seinem Team auf Spurensuche und als Hauke plötzlich verschwindet, nimmt der Fall an Fahrt auf. Ich tappe im Dunkeln erst durch unerwartete Wendungen bis zum Showdown bringt die erlösende Aufklärung.

    Da ich in den Genuss kam,das Buch sowie das Hörbuch zeitgleich zu hören und zu lesen,war mein Eindruck vom Geschehen viel intensiver. 

    Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gerne mehr von Philip Goldberg und dieser Autorin.

  23. Cover des Buches Halloween Tales (ISBN: 9783738650556)
    LYX Storyboard Autoren

    Halloween Tales

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Egmont LYX Verlag ist eine Plattform, auf der Autoren die Möglichkeit haben, ihre eigenen Geschichten online zu stellen. Auf dieser Plattform entstand unter anderem auch Halloween Tales, ein Buch mit zwanzig Geschichten, die sich alle um das Gruselfest drehen.

    In den Geschichten trifft man unter anderem auf Dämonen und Werwölfe, die versuchen an Halloween Menschen zu erschrecken. Man lernt ein junges Mädchen kennen, das alles daran setzt, um noch einmal mit ihren großen Liebe vereint sein zu können. Oder wie wär es mit einer Dämonenprinzessin, die aus ihrem goldenen Käfig fliehen möchte und sich auf einmal auf einer Halloweenparty wiederfindet?

    Ich fand die verschiedenen Geschichten einfach nur toll. Jede war abwechslungsreich und hatte ihren ganz eigenen Charme. Meine absoluten Favoriten waren Dark Cinderella, Seelensplitterküsse und A Supernatural Halloween. Schön fand ich auch, dass verschiedene Genren berücksichtigt wurden (besonders die paranormale Komödie war mir als Begriff fremd und ich fand die Idee, Halloween einen humorvollen Touch zu geben, einfach nur genial) und ich durch das Buch den ein oder anderen Autor kennenlernen konnte.

    Halloween Tales ist in meinen Augen eine gelungene Sammlung von tollen Geschichten voller Spannung und Grusel und eignet sich auch für Leute, die Halloween mal von einer komplett anderen Seite betrachten möchten :D

  24. Cover des Buches Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2) (ISBN: 9783548067742)
    Oliver Pötzsch

    Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2)

    (191)
    Aktuelle Rezension von: Pokerface

    Zum Buch:

    Wien 1894: Totengräber Augustin Rothmayer wird von Inspektor Leopold von Herzfeldt um einen ungewöhnlichen Gefallen gebeten: Der kauzige Totengräber vom Wiener Zentralfriedhof, der jede Spielart des Todes kennt, soll ihm alles über das Konservieren von Verstorbenen erzählen. Es geht um Leopolds neuen Fall: Im Kunsthistorischen Museum wurde ein Sarkophag mit einer Leiche gefunden. Doch es handelt sich nicht um eine jahrtausendealte Mumie. Der Tote ist ein berühmter Professor für Ägyptologie, dessen Leichnam erst vor Kurzem nach altem Ritus präpariert wurde. Schnell wird spekuliert, der Professor sei einem uralten Fluch zum Opfer gefallen. Doch weder Rothmayer noch von Herzfeldt glauben an eine übersinnliche Erklärung. Sie sind sich sicher: Es war Mord! 

    Meine Meinung:

    Ich bin so froh, dass ich diese Buchreihe entdeckt habe. Dieser Teil ist sogar noch spannender als das erste Buch. Nicht nur die Mumie gibt hier Rätsel auf: Parallel dazu geht noch ein grausamer Mörder um, der junge Männer ermordet und ihnen die Genitalien abschneidet. Leo ist mit beiden Fällen gut eingespannt. Leider hat er dadurch auch viel weniger Zeit für das junge Fräulein Wolf, so dass es in ihrer Beziehung zu kriseln beginnt. Außerdem macht ein unglücklicher Todesfall im Tiergarten auch noch Probleme. Dort wurde ein junger Tierpfleger von einem Löwen gerissen. Oder doch nicht? Wer kann das schon so genau sagen. Von der Leiche ist nicht mehr viel übrig. Aber ein afrikanischer Häuptling, der mit seiner Familie im Tiergarten ausgestellt wird, hat eigene Beobachtungen gemacht...

    Fazit:

    Herrlich spannend und unglaublich verwoben und verzwickt. Ich liebe diese Buchreihe und freue mich schon jetzt auf den dritten Teil.


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