Bücher mit dem Tag "mumien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mumien" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  2. Cover des Buches Knochenjagd (ISBN: 9783453437715)
    Kathy Reichs

    Knochenjagd

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tempes neuester Fall beginnt wie ein Albtraum: In einer verlassenen Wohnung liegt, eingewickelt in ein Handtuch, die Leiche eines Neugeborenen. Und bald tauchen noch zwei weitere tote Babys auf. Die fi eberhafte Jagd nach der Mutter beginnt. Ist sie überhaupt die Mörderin? Ihre Spur führt Brennan und ihren Kollegen Ryan tief in die kanadische Einöde – und in das Revier eines eiskalten Killers ...

  3. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  4. Cover des Buches Der stille Sammler (ISBN: 9783404171811)
    Becky Masterman

    Der stille Sammler

     (141)
    Aktuelle Rezension von: celineee

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Spannend geschrieben und nicht zu sehr in die Länge gezogen! 

  5. Cover des Buches Das Buch des Todes (ISBN: 9783404170876)
    Anonymus

    Das Buch des Todes

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Der Bourbon Kid ist tot.

    Das nutzen natürlich gleich Mal all die ganzen Vampire und Werwölfe aus. Sie veranstalten ein riesiges blutiges Massaker. Den Gaius Rameses hat sie aufgefordert ihm zu folgen. Sich erst die Stadt Untertan zu machen und dann die ganze Welt. Mit der Hilfe des Buches des Todes. Nur war dieses Verschwunden. Und ohne dieses Buch wird es verdammt schwierig. Den Gaius hat bestimmte Pläne mit dem Buch. Nur wo ist es?

    Er konnte ja nicht ahnen das ein gewisser Barmann hat. Und dieser gewisse Barmann hat sich der Polizei angeschlossen.

    Als alles auswegslos erscheint begeht die Tochter von Gaius einen schwerwiegenden Fehler. Sie entführt die Freundin vom Bourbon Kid. Und dieser selbst nach seinem Tod ziemlich sauer. So sauer das er einen Pakt mit dem Teufel schließt um wieder und die Welt der lebenden zurück zu kehren.

    Aufgepasst Vampire und Werwölfe. Bourbon Kid ist wieder zurück. Und er kommt nicht allein. Er hat Hilfe aus der Höhle.

    Fazit.: Ich kann eigentlich nicht viel neues zu diesem Buch sagen. Ich kann mich nur immer und immer wieder wiederholen. Einfach der Hammer. Man muss diese Bücher echt gelesen haben. Es sind definitiv Meisterwerke. Hätte ich die Zeit gehabt hätte ich die Bücher in einem Rutsch durchgelesen. Aber durch Arbeit und dann Renovierungsarbeiten in der Wohnung bin ich fast so gut wie gar nicht mehr zum Lesen gekommen. Immer nur abends für ein zwei Stunden. 😉

    Dennoch musste ich mich immer zwingen das Buch aus der Hand zu legen. Und bin ein paar Mal ziemlich müde in die Arbeit. 🤭 Jedoch bereue ich dies nicht. Was definitiv für das Buch sprich die Bücher steht. Ich kann sie euch wirklich nur empfehlen. Es sind richtig Hammer geile Bücher. Die nur darauf warten von euch gelesen zu werden. 😉😁

  6. Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783453435308)
    Richard Laymon

    Der Käfig

     (83)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Ich habe mir von diesem Buch viel versprochen, doch selbst, als ich es beendet hatte, wurde meine Meinung nicht besser.


    Kurz um:

    Der Titel hat kaum etwas mit dem Buch zu tun. Das Cover ist schrecklich, die Geschichte nervig. Und manche Handlungsstränge, waren doch auch nur da, um die die Seiten zu füllen.

  7. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  8. Cover des Buches Der ultimative Ratgeber für alles (ISBN: 9783785760550)
    Dieter Nuhr

    Der ultimative Ratgeber für alles

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Leannah
    Nach einigen Kapiteln habe ich das Buch abgebrochen, es war leider überhaupt nicht unterhaltsam und ich musste mich bei jeder Seite zum weiter lesen überwinden. Schade!
  9. Cover des Buches Merle. Das Steinerne Licht (ISBN: 9783737356763)
    Kai Meyer

    Merle. Das Steinerne Licht

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    „Merle – Das steinerne Licht“ von Kai Meyer 

    Das ist Teil 2 von 4. Das Buch liest sich sehr flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Sie wird im Wechsel von Merle und Serafin erzählt. Fantasyvoll wird beschrieben Mythologiewesen einen Kampf führen. Merle und die fließende Königin in ihr wollen mit Wermitrax, Lord Licht fragen, ob er ihnen hilft. Im ersten Band hat man schon eige Kreaturen kennengelernt, was im zweiten Band an Anzahl noch zu nimmt. Die Beschreibungen und Erklärungen sind so schön detailliert, dass man denken könnte, es gibt wirklich alles. Das Buch umfasst zwar nur 400 Seiten, aber mit sehr viel Inhalt. Der Leser muss nach einer Lösung suchen, die nicht offensichtlich ist, wahrscheinlich werden wir erst um letzten Teil damit konfrontiert. Es ist einfach spannend bis zur letzten Seite, weil die Handlung nicht vorhersehbar ist. Klasse Buch.

  10. Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783453093034)
    Mark Frost

    Sieben

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Webbee
    Der junge Arzt Arthur Conan Doyle hat neben seinem Beruf eine Passion. Er schreibt gerne fantastische Unterhaltungsromane. Das Manuskript seines neuesten Werkes „Die dunkle Bruderschaft“ schickte er, wie er es mit allen seinen Manuskripten bisher tat, an alle möglichen Verlage und bekam ausschließlich Absagen. Niemand wollte den Roman über einen Zusammenschluss einflussreicher Persönlichkeiten, die sich allesamt mit Okkultismus und schwarzer Magie befassen mit dem Ziel, einem bösartigen Bewohner einer anderen Welt, ein Tor in die unsrige zu öffnen, um die Weltherrschaft zu erlangen – ernst nehmen oder gar veröffentlichen.
    Doch am Weihnachtstag wird Doyle in eine Falle gelockt. Er ist bei einer Seance zugegen, die furchtbar ausartet und ihn Dinge sehen lässt, an die er nur zu gerne nicht glauben möchte. Er entkommt in letzter Sekunde und nur durch unerwartete Hilfe. Doch ab diesem Zeitpunkt ist er dem Tode geweiht, denn er wird von Mächten verfolgt, die weit über das wissenschaftliche Verständnis des Doktors hinaus gehen. Um zu überleben, muss er akzeptieren, dass es das Übernatürliche gibt und er muss jemandem vertrauen, der völlig wahnsinnig zu sein scheint und nach eigener Aussage im Auftrag von Königin Viktoria persönlich handelt. Jonathan Sparks, der neue Begleiter von Arthur Conan Doyle ist eine stets in schwarz gekleidete Gestalt mit außergewöhnlichen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, ein Mann mit messerscharfem Verstand, einem besonderen Blick für Details und Zusammenhänge und einer nebulösen Vergangenheit. Gemeinsam nehmen sie es mit einem beängstigenden Gegner auf – der dunklen Bruderschaft.

    Bereits zu Beginn fand ich die Geschichte sehr interessant und mysteriös. Was mich zunächst jedoch etwas störte, war dieser geheimnisvolle Jonathan Sparks. Durch sein irrationales Verhalten nervte er nicht nur Doyle sondern auch mich. Doch recht bald wurde dieser Charakter einer Person immer ähnlicher, die man als Leser und selbst als Nicht-Leser nur allzu gut kennt und schätzt. Wem bekannt ist, wer Arthur Conan Doyle war, dem dürfte bereits ein Licht aufgegangen sein.
    Die Geschichte ist äußerst rasant und verliert nicht einem Moment lang an Tempo. Durch die ständig präsente Bedrohung fühlt man sich selbst beim Lesen immerzu gehetzt und würde dem armen Doyle liebend gern mal eine einzige Nacht ruhigen Schlafes gönnen.
    Die Idee, einen bekannten Autor mit seiner berühmtesten Romanfigur gemeinsam ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen, ist ziemlich findig und der Autor nimmt sich die Freiheit, ein paar der Eigenheiten, die man von besagter Romanfigur kennt, auf spezielle Weise zu erklären. Das macht insbesondere die Figur des Jonathan Sparks sehr spannend – ebenso wie den bösen Gegenspieler. Denn der eine hat mit dem anderen sehr viel gemeinsam, mehr als beiden lieb ist.
    Die Figur des Arthur Conan Doyle entwickelt sich vom spießigen Arzt mit Schriftsteller-Ambitionen zu einem trickreichen und mutig kämpfenden Helden - einem würdigen Partner für den geheimnisvollen Mr. Sparks im Dienst der Krone.
    Es ist nicht die Geschichte um dunkle Mächte, die in unsere Welt eindringen und sie beherrschen wollen, die den Leser an das Buch fesselt. Es ist das Zusammenspiel der Figuren, die unglaubliche Entwicklung der Hauptfiguren von Fremden zu Brüdern, von Gejagten zu Gefürchteten und das bewegende Schicksal von Jonathan Sparks – das vergangene und das zukünftige.

    Fazit: „Sieben“ ist ein Buch, das man mit Spannung und Spaß lesen kann und das man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird. 
  11. Cover des Buches Die sieben Dämonen (ISBN: 9783596121472)
    Barbara Wood

    Die sieben Dämonen

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Ein übernatürlicher Thriller: 1991 bricht der Ägyptologe Mark Davison mit einer Expedition nach Ägypten auf. Sein geheimnisvoller Auftraggeber Halstead und dessen Frau begleiten ihn. Gesucht wird nach einer Ausgrabungsstätte, die vor rund einhundert Jahren im Stich gelassen wurde, da offenbar sämtliche Mitglieder der Expedition unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Schon am ersten Tag ihrer Ankunft im Camp kommt es zu seltsamen unerklärlichen Begebenheiten. Mark Davison ist bewusst, dass ein Fluch auf dem Ausgrabungsgebiet liegen soll, er weigert sich aber, dies anzuerkennen. Selbst noch, als es Tote gibt...

    Auch beim Re-read viele Jahre später, hat mich dieser Roman wieder in seinen Bann gezogen. Barbara Wood vereint hier viel Lehrreiches über das heutige und das vergangene Ägypten mit Spannung, Mystik und Mystery. Der Roman wird hier bei LB unter Liebesromanen geführt, doch das ist irreführend. Es handelt sich um einen übersinnlichen Thriller mit reichlichen Schauer- und Gruseleffekten.

    Das Ende ist etwas seltsam und lässt verschiedene Deutungen zu. Das hat mich etwas irritiert. Das Lesevergnügen war aber durchgehend spannend, weshalb ich dennoch volle 5 Sterne vergebe.


  12. Cover des Buches Man stirbt nur zweimal (ISBN: 9783802590658)
    Mary Janice Davidson

    Man stirbt nur zweimal

     (216)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°

    Der achte Teil der Betsy Taylor-Reihe berichtet von den Nachwirkungen des Todes von Antonia, der Werwölfin, im letzten Band. 

    Betsy und ihr Ehemann Eric Sinclair bringen den Leichnam zurück zu ihrem Rudel. Dieses konnte ursprünglich nichts mit der Verstorbenen anfangen, da sie sich nie in einen Werwolf verwandeln, aber dafür die Zukunft vorhersagen konnte. Das war ihnen zu unheimlich und sie sind nie normal mit ihr umgegangen. Nun aber müssen Betsy und Eric beweisen, dass sie nichts für den Tod ihrer Freundin können. Ob sie das schaffen oder wird ein Krieg zwischen den Vampiren und den Werwölfen ausbrechen? 

    Daheim ist es allerdings auch nicht langweilig. Laura, Betsy's Schwester und außerdem die Tochter des Teufels, scheint wahnsinnig zu werden, nachdem mehrere Satanisten sie ausfindig gemacht haben. 

    Ob Marc sie aufhalten kann? Denn Tina, eine weitere Vampirin des Haushalts, ist plötzlich verschwunden und kann daher nicht helfen..... 

     

    Ehrlich gesagt ist das bisher der schlechteste Teil der Reihe für mich. Es fehlt wieder der Humor, was diese Bücher ausmacht. Stattdessen ist das Buch sehr ernst gehalten, aber leider zieht es sich dabei immer wieder mal in die Länge. 

    Außerdem gibt es manchmal Fehler in diesem Buch. 

    Zum Beispiel hat Lauras Waffe Betsy in einem vorherigen Band  bereits mal erwischt. Und in diesem gehen wieder alle davon aus, dass die Waffe tödlich für die Protagonistin wäre, was - wie bereits festgestellt - nicht der Fall ist.

    Und dass sich Betsy und Eric auf einmal so gezielt und wann immer sie wollen über ihre Gedanken unterhalten können - das wurde so nie erwähnt, aber auf einmal unterhalten sie sich einfach so.....  Aha....

    Daher für mich nur drei Sterne. 
  13. Cover des Buches Schweigende Zeugen (ISBN: 9783741224249)
    Adrian Canis

    Schweigende Zeugen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: AntoniaGuender-Freytag
    Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichtensammlungen, aber bei dieser machte ich eine Ausnahme. Da ich einfach neugierig auf Neues aus Adrian Canis' Feder war, habe ich kurzentschlossen diese Geschichtensammlung gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil sah ich mich plötzlich eine Kurzgeschichte nach der anderen verschlingen. Herr Canis hat die Geschichten nach dem Interieur eines Hauses gegliedert - also vom Keller bis zum Dachboden - auch das Badezimmer wird nicht verschont :)
    Die Geschichten waren für mich alle solche, an die man noch länger denkt, die teilweise in einem nachklingen. Genau das sollen Kurzgeschichten bewirken. Die eigenen Gedanken auf die Reise schicken, sich überlegen, was danach noch passiert. Sie sollen einen am Ende überraschen.
    Das haben alle Geschichten vermocht und ich bin wirklich begeistert!
    Bitte mehr davon!
  14. Cover des Buches Brandmal (ISBN: 9783404163021)
    Craig Russell

    Brandmal

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    In dem dritten Fall von Jan Fabel färbt ein Serienmörder seinen Opfer die Haare rot und hinterlässt den gefärbten Skalp, aber keine verwertbaren Spuren. Der Fall stellt Jan Fabel und sein Team vor einige Herausforderungen, da scheinbar nichts die Opfer miteinander verbindet und es auch sonst kaum Anhaltspunkte gibt. Als sie der Lösung endlich näher kommen, gelangt Jan Fabel in eine gefährliche Situation.


    Meine Meinung:

    Nachdem mir der zweite Band um einiges besser gefallen hat als der Auftaktband, habe ich mich dazu entschieden, die Reihe weiterzuverfolgen.

    Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Mir gefällt der Kontrast von der hellen Hand und dem schwarzen Hintergrund. Allerdings finde ich es nicht ganz so passend zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist weiterhin nicht meins. Ich habe deshalb den Titel auch ziemlich nach hinten geschoben. Ich wusste einfach, dass ich wieder sehr lange für das Buch brauchen würde und meine Probleme haben werde.

    Meine Meinung zu Jan Fabel hat sich nicht geändert. Ich mag ihn weiterhin und finde es toll, dass man so einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt. Er ist auch hier sehr realistisch dargestellt und unterscheidet sich dadurch von einigen anderen Ermittlern.

    “Brandmal“ war für mich leider wieder schlechter als der zweite Teil. Da ich mit dem Schreibstil schon nicht so gut klarkomme, muss die Story das für mich wieder wettmachen. In diesem Fall konnte sie mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

    Es wurde wieder sehr politisch und der Fall an sich konnte mich auch nicht begeistern. Die Idee mit dem Skalp und dem Färben ist zwar was Neues, aber trotzdem ist bei mir kein großes Interesse aufgekommen. Das lag unter anderem daran, dass wieder sehr viel vom eigentlich Thema abgelenkt wurde. Es gab häufiger Zeitsprünge in die Vergangenheit, es wurde viel über Politik und Archäologie und andere Dinge geschrieben. Auch wenn ich einiges davon für sich spannend finde, hat es meiner Meinung nach in dieser Geschichte zu viel Raum eingenommen und so den Fokus von dem Fall weggenommen.

    Trotzdem war der Thriller an sich nicht schlecht. Wie auch schon bei den vorherigen Bänden gefällt mir das Setting sehr gut und man merkt deutlich, dass Craig Russell gut und viel recherchiert hat.

    Auch wenn ich lange nicht wusste, wer der Täter letztendlich war, hat mich die Auflösung nicht wirklich überrascht. Aber es gibt einen Aspekt, den ich daran mega gut finde.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich die Reihe weiterlesen soll oder nicht. Da ich aber nur sehr ungern Reihen abbreche, werde ich wohl erstmal weitermachen.


    Fazit:

    “Brandmal“ hat mir leider wieder nicht so gut gefallen. Der Schreibstil macht mir immer noch große Probleme und die Story war dieses Mal auch nicht meins. Allerdings gefällt mir das Setting und die Charaktere immer noch.

  15. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  16. Cover des Buches Küsst du noch oder beißt du schon? (ISBN: 9783802588174)
    Katie MacAlister

    Küsst du noch oder beißt du schon?

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Casri
    Die Dozentin Nell wird von Melissande nach Prag eingeladen, um hinter ein Geheimnis zu kommen und die „Dunklen“ von einem Fluch zu befreien, dabei lernt die den Verräter Adrian kennen. Nell soll aber nicht nur das Geheimnis lösen, sie soll auch noch jemanden für Melissande retten. Während der Geschichte findet dann Nell heraus, dass Adrian an den Dämon Asmodeus gebunden ist und sie versucht diese Verbindung zu lösen.
    Die Protagonisten in dieser Geschichte sind einfach nur ...ätzend! Ich war von dem ersten Band so begeistert und dann habe ich diese Geschichte gelesen und das Gefühl gehabt, ich lese etwas von einem ganz anderen Autor. Nell verhält sich wie ein kindischer Teenie. Sie ist einfach nervig, ihre Kommentare total daneben und sie ist dauer-notgeil (sie will mit Adrian am liebsten auf der Straße vor all den Leuten Sex haben. WTF?!).  Adrian ist der dunkle, heiße Vampire. Er redet dauernd davon, dass er böse ist, und dass er „der Verräter“ sei. Ich hatte das Gefühl, die Dialoge zwischen den beiden haben sich immer wieder wiederholt, um einfach auf eine bestimmte Seitenzahl zu kommen. Die Grundgeschichte, dass Adrian an einen Dämon gebunden wurde, und dass Nell nun versucht diese Verbindung zu lösen, ging für mich unter.
    Ich war von dieser Geschichte so enttäuscht.

    Da ich die Geschichte in der deutschen Reihenfolge gelesen habe und mich  über Christian und seine Freundin gewundert habe, habe ich etwas im Internet nachgeschaut und dabei festgestellt, dass Band 2 und 3 verkehrt veröffentlicht wurden. Dabei kam aber auch heraus, dass die Geschichte zwischen Christian und Allie wohl genauso geschrieben wurde, wie zwischen Nell und Adrian, nur mit vertauschten Namen. Wenn ich so etwas lese, dann frustriert mich das als Leser.
  17. Cover des Buches Pyramiden (ISBN: 9783492280679)
    Terry Pratchett

    Pyramiden

     (245)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81


    Zu ehren seines Vaters lässt der Pharao die grösste Pyramide entwerfen, die die Scheibenwelt je gesehen hat. Nur leider hat er nicht mit der Macht und der Aufruhr der Götter gerechnet...


    Ich bin ein absoluter Scheibenweltfan und bin immer wieder glücklich, wenn ich zu einem der vielen Bände greifen darf. Aber die Pyramiden war nichts. Oder - sagen wir so, keinen Vergleich zu all den anderen, die ich schon gelesen habe. Und ich bin überzeugt, dass die nächsten auch wieder genial sein werden. Hier bin ich unschlüssig, hat Pratchett experimentiert? Musste er einfach noch mehr Figuren schaffen? Was war der Hintergrund? Das Kamel, ja, das war witzig und hat ne prise Humor hineingebracht. Aber der Pharao bleibt so farblos, ungreifbar, ja auch etwas unsympathisch. Ich weiss nicht, was genau der Fehler war, aber mir fehlte die Faszination, die ich sonst spüre, das abgefahrene, sympathisch lustige. Es fehlte leider viel zu viel. Teilweise war es so lahm, dass ich mich regelrecht durchkämpfen musste. Schade, mit dem Buch reisst mich der Autor nicht vom Hocker. Aber bei über 40 Bänden hätte es mich irgendwie erstaunt, wenn die Konstanz gehalten hätte werden können und die Pyramiden ist erst der 7 Band - also noch recht am Anfang...


    Terry Pratchett kann das viel besser!


    Fazit: Das ist für mich der bisher schlechteste Scheibenwelt Roman. Terry Pratchett kann das viel, viel besser und ich bin überzeugt, dass war einfach ein "Test" für ihn. Irgendwie sagt mir das mein Gefühl. Die Faszination der Scheibenwelt ist grandios. Ein herrliches Fantasy-Leben auf einer irrwitzigen Welt, die einfach nur geliebt werden muss - aber er kann es besser und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bände von ihm.


    Meine Recherche zeigt nämlich, dass "Teppich" die Figur dieses Romans auch nur in diesem Buch vorkommen. Die restlichen Figuren erscheinen ja in wesentlich mehreren Romanen. Das bestätigt mein Bauchgefühl.
  18. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

     (635)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Was immer in dieser Kammer auf sie wartete, hatte die Männer verstört, und ihr Schweigen ließ sie zögern. Sie konnte nicht hineinsehen, aber sie wusste, dass etwas Abscheuliches dort in der Dunkelheit lauerte – etwas, das hier so lange eingeschlossen war, dass die Luft drinnen modrig und beklemmend wirkte.“


    Inhalt


    Josephine Pulcillo arbeitet in einem Museum für Archäologie in Boston in dem durch Zufall eine Mumie entdeckt wird und wenig später der mumifizierte Schädel einer anderen Frau, nachdem die Polizei den Keller des Hauses durchkämmt hat und auf Geheimgänge gestoßen ist. Schon bald steht fest, dass die Leichen längst nicht so alt sind, wie vermutet, sondern maximal seit einem viertel Jahrhundert zu den Toten zählen. Und wenig später erhält auch die junge Museumsmitarbeiterin eine deutliche Botschaft, sie schwebt in Gefahr, denn der gesuchte Mörder nimmt sie als Nächste ins Visier seiner grausigen Sammlung. Allerdings stellt Jane Rizzoli fest, dass es Josephine Pulcillo gar nicht mehr gibt, denn diese ist bereits vor zwanzig Jahren verstorben, und die Frau, die nun ihren Namen trägt scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten und selbst auf der Flucht vor der Polizei zu sein? Ist sie Opfer oder Täterin und warum führen alle Spuren an einen Ausgrabungsort in der Wüste Ägyptens? Jane Rizzoli versucht Licht in das Dunkel zu bringen, doch dann findet man schon die nächste Leiche …


    Meinung


    In ihrem 7. Band der Rizzoli-Isles-Reihe unternimmt die amerikanische Autorin Tess Gerritsen einen Ausflug in die Ägyptologie, hin zu geheimnisvollen Ausgrabungsorten, rituellen Bestattungszeremonien und teuflischen Mördern, die von ihren Opfern regelrecht besessen sind. Prinzipiell gefällt mir dieser Ansatz durchaus, haben doch gerade Mumien und alte Skelette immer einen mystischen Anklang und verbinden historische Taten mit den Möglichkeiten der heutigen Technik. Doch leider empfinde ich den Mix in diesem Roman viel zu spannungsarm und weder sehr okkult noch sonderlich spektakulär.


    Gerade in der ersten Hälfte des Buches habe ich mich sehr gelangweilt, selbst wenn man dort schon auf Josephine aufmerksam wird, da sie der Dreh- und Angelpunkt des jüngsten Verbrechens zu sein scheint, doch die diversen Möglichkeiten, gewisse Leichenteile zu konservieren dominieren die eigentliche Kriminalhandlung und lassen wenig Platz für aufschlussreiche Ermittlungen. Zwar gewinnt das Tempo im zweiten Teil des Buches und auch die Figurenzeichnung wird deutlicher, doch mit Herzblut und Nervenkitzel hat der Text immer noch nichts am Hut. Einzig die Protagonistin Josephine bleibt lange das Geheimnis, welches man zu verstehen versucht.


    Ebenfalls unglücklich würde ich die Zusammenarbeit zwischen Jane Rizzoli und Maura Isles bezeichnen. Denn Zweitere nimmt hier kaum am Geschehen teil und wenn, dann nur aus der Sicht einer Frau, die den Opfern sehr ähnlich sieht, mit der Ermittlung selbst hat sie keine Berührungspunkte und tritt viel zu weit in den Hintergrund, einmal abgesehen von ihrer unglücklichen Liebe zum Priester Daniel Brophy. Innerhalb einer geschlossenen Reihe würde ich es begrüßen, wenn man auch gleich viel Neues von den Akteuren erfährt.


    Fazit


    Ich vergebe 3 durchschnittliche Lesesterne für diesen Roman, der mich trotz seiner verheißungsvollen Thematik eher enttäuscht hat. Es ist ein bisschen von allem und dennoch nichts, was mir lange in Erinnerung bleiben wird, insbesondere wegen der unglücklichen Kombination aus persönlichem Schicksal, historischen Hintergründen und organisierten, vertuschten Verbrechen. Eindeutiges Urteil: Kann man lesen (insbesondere, wenn man die Buchreihe verfolgt), muss man aber nicht.

  19. Cover des Buches Die Eismumie (ISBN: 9783499246937)
    Jay Bonansinga

    Die Eismumie

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Dias89

    Die Story war sehr spannend. Hatte das Buch wegen des tollen Schreibstils schnell durch. Auch gab es immer Spannung und kein Abflachen der Story. Wer Mystisches und Mysteriöses mag, wird dieses Buch lieben. 

  20. Cover des Buches Der Musentempel (ISBN: 9783442414512)
    John Maddox Roberts

    Der Musentempel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Decius reist nach Alexandria und erhofft sich von dieser Reise ein wenig Ruhe und Ausgleich zu seinem ach so stressigen Leben im politischen Rom. Doch auch in Alexandria regiert Gewalt und Bestechung und sogleich stößt Decius auf den ersten Toten und seine Ermittlungen lassen nichts Gutes für Rom hoffen.... Ein weiteres spannendes Abenteuer mit Decius und seinem Sklaven Hermes....
  21. Cover des Buches Rest in Pieces (ISBN: 9783847905554)
    Bess Lovejoy

    Rest in Pieces

     (10)
    Aktuelle Rezension von: RedStinger
    Einfach sehr tolles Buch mit so einem morbiden Gothic-touch. Ich musste viel lachen obwohl es manchmal schon sehr krass ist was passiert mit den toten Leuten. Eigentilch müsste man sich dabei wohl schlecht fühlen, aber dafür ist es einfach zu komisch.
  22. Cover des Buches Tetaphrate (ISBN: 9783942509398)
    Peter Biber

    Tetaphrate

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Im Buch Tetaphrate ermittelt Dirnberger in einem Fall einer gestohlenen Vase, die mit einem Fluch belegt sein soll. 


    Ich denke "kurioser Krimi" umschreibt das Buch am Ende am Besten. Dirnberger ist Agent beim Geheimdienst in M. Als solcher bekommt er den Fall der aus einem ägyptischen Museum gestohlenen Vase. Die Vase soll einen tötlichen Fluch beherbergen, der sich einst in die Vase retten musste als sein vorheriger Eigentümer starb um so zu überdauern. Dirnberger beginnt zu ermitteln und stößt währenddessen nicht nur auf den Weihnachtsmann (der übrigens ein Faible für Kinderspielzeug hat). 


    Das Buch ist humorvoll und kurzweilig. Als Lektüre zur Entspannung fand ich es daher gar nicht schlecht. Man muss sich aber auf wirklich schräge Situationen einlassen können, sonst wird man vermutlich nicht glücklich mit dem Buch.
  23. Cover des Buches Die Mumie (ISBN: 9783453159075)
    Max Allan Collins

    Die Mumie

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Der Film „Die Mumie“ aus dem Jahr 1999 war der erste richtige ägyptische Film, der mich in seinen Bann zog. Damals war ich etwa 12 und fing an meine Begeisterung für diese alte Kultur, die ich schon als Kind hatte, langsam auszuleben und mich damit zu outen. Damals wusste ich noch nicht, welche wichtigen Meilensteine ich dort gelegt hatte, die bis heute positive Auswirkungen auf mein Leben haben.
    Doch mit diesem Film fing alles an. Er war gut gemacht, hatte ein tolles Setting, hat mit bekannten Namen und Artefakten gearbeitet und ich kenne ihn in und auswendig. 


    Als ich vor ein paar Jahren durch Zufall gesehen habe, dass es ein Buch zum Film gibt, musste ich es mir kaufen.
    Es war gebraucht über eine Plattform oder Flohmarkt gewesen – ich weiß wirklich nicht mehr genau! - und habe es nachträglich gelesen.
    Es weicht hier und da ein bisschen vom Film ab, aber ist ansonsten sehr identisch. Eine große Änderung war zum Beispiel die Mumifizierung von Imhotep.
    Im Film wurden weiße Tücher benutzt. Im Buch wurden sie vorher in einer Brühe aus schwarzem Leim mit menschlichen Überresten getränkt. Auch die Mumifizierung ist wesentlich detaillierter im Buch dargestellt als im Film. Die Folter der Priester und Imhoteps ist im Buch ungeschnitten.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und beim Lesen hatte ich immer wieder die Szenen vom Film vor Augen. Zwischen den Seiten des Buches gab es ein paar Fotos von den Filmszenen und den Requisiten, die benutzt wurden.

    Der Film und somit auch das Buch arbeiten mit einigen fiktionalen Sachen, die von wissenschaftlichen, realen und historischen Dingen abweichen.
    Ein gutes Beispiel sind hierfür die Pyramiden im Hintergrund des Filmes. Dargestellt werden die Pyramiden von Gizeh in Kairo. Zwischen den Orten liegen ca. 20 km. Diese Darstellung dient also rein dem Film und der Atmosphäre.

    Ein weiterer fiktionaler Punkt ist der Charakter von Anch-su-namun. Es gibt bisher keine Funde mit einer Mumie dieses Namens. Ein Namensänlichkeit besteht zur Königin Anchesenamun, auch Anches-en-Amun. Sie war Königin und Halbschwester von Pharao Tutanchamun in der 18. Dynastie.

    Sethos I. (1303-1290 v. Chr., 19. Dynastie) war zwar der zweite Pharao seiner Dynastiezeit -was im Film korrekt bezeichnet wurde -, jedoch war der Name seiner Frau Tuja.
     

    Der Charakter Imhotep ist ebenfalls fiktiv und basiert wahrscheinlich auf den Baumeister Imhotep (ca. 2700 v. Chr.). Der Name bedeutet übersetzt „der in Frieden kommt“ und war tausend Jahre vor Sethos Würdenträger unter Pharao Djoser.
    Er war Baumeister aus dem alten Reich und hat die bekannte Djoser-Pyramide (Stufenpyramide) in Sakkara verantwortet. Durch sein Werk wurde der Pyramidenbau erst in Bewegung gesetzt und die ersten Monumente als Königsgräber erbaut. Im späteren Reich wurde er als Heilgott verehrt und den Legen, die sich um ihn rangten, auch als Erfinder der Schrift und der Medizin.

    Im Buch/Film Imhotep als „Bäösewicht“ darzustellen ist bei genauerer Betrachtung auch fraglich. Sein Handlungsmotiv war lediglich mit seiner Liebe Anch-su-namun zusammen zu sein. Da sie die Frau des Pharaos war, konnten die beiden es nicht und töten Sethos.

    Sie haben aus dem Wunsch heraus zu leben (es wäre die Todesstrafe mindestens für Imhotep gewesen oder sogar für beide gewesen, wenn sie Sethos am Leben gelassen hätten) und zusammen zu sein ein Verbrechen begangen. Imhotep wollte mit dem Buch der Toten seine Geliebte zurück holen, weshalb er verflucht wurde.
    Auch als er wieder aufersteht, will er nur das. Seine Geliebte zurück.
    Er möchte Leben und mit ihr zusammen sein. Er geht durch den Fluch dabei über Leichen (Regeneration) und will sich nicht abbringen lassen.
    Gegen unsere Helden hat er also nicht einmal einen Groll oder Interesse daran sie zu töten. Da sie ihm aber in die Quere kommen und sein Ziel verhindern wollen, kämpft er gegen sie.
    Auch ist es nicht seine Schuld, dass er die Plagen bringt. Er hat nicht um den Fluch gebeten, der ohnehin widersprüchlich ist (wieso jemanden bestrafen mit einem Fluch, der dann bei einer Auferstehung die Macht hat die Welt ins Chaos zu stürzen?).
    Hier wird also bewusst der Charakter in eine Antagonistenrolle gepresst und aus der Sicht der Helden erzählt. Dem Leser/Zuschauer wird suggeriert: Er ist böse!

    Ein weiterer fiktionaler Hintergrund im Buch ist die Tatsache, dass Skarabäen Fleischfresser sein sollen.
    Skarabäen sind Mistkäfer und drehen aus dem Dung der Tiere Bällchen, die sie mit den Hinterbeinen, die Sanddühnen hoch tragen. Die Tiere galten im alten Ägypten als heilig und wurden der aufgehenden Sonne zugeordnet als Symbol der Schöpfung und Erneuerung. Der Skarabäus trägt dabei den Namen Chepre und wurde den Toten mitgegeben, um Licht in die Finsternis zu bringen. Er symbolisiert das Leben selbst und wurde den Toten mit in die Leinen eingewickelt, besonders auf dem Herz des Toten, damit die Seele wieder auferstehen kann.

    Es gab Käfer, die die Ägypter fürchteten und die auch die Toten fressen. Diese werden im Buch der Toten mit einigen Abwehrsprüchen erwähnt.

    Das Buch der Toten (schwarze Buch) ist so, wie es im Buch und Film dargestellt wurde ebenfalls fiktiv.
    Für die Ägypter, die an ein Leben nach dem Tot glaubten, war der Weg durch die Unterwelt das, was sie fürchteten.
    Das „Buch der Toten“ ist dabei eine Sammlung von Gebeten, Sprüchen, Formeln, die der Ba-Seele Einlass gewähren soll. Ehe die Seele sich mit seinem Körper in der Unterwelt vereinen kann, muss er Prüfungen bestehen, wobei ihm diese Gebete, Sprüche etc. helfen sollen. Erst dann konnte er vor das Totengericht zu Anubis treten.
    Wer es sich leisten konnte, ließ diese Sprüche auf Papyrusrollen schreiben und legte sie mit in den Sarg.

    Für den Film wurde dann das Gegenteil geschaffen: Das Buch der Lebenden (goldene Buch des Amun-Re). Unsere Helden müssen den Antagonisten doch zurück ins Grab bringen.

    Der Hom-Daj Fluch ist natürlich eine Fiktion rein für das Buch. Ich denke, hierzu muss man nicht viel sagen.

    Die Tatsache, dass Imhotep am Fuß der Statue begraben wurde, hat hier eher symbolischen Charakter als historischen oder realen.
    Anubis als Gott der Mumien und Richter der Waagschale fungiert hierbei vermutlich als symbolischer „Aufpasser“ über Imhotep. Da der Kopf der Statue auch leicht nach unten geneigt ist im Film kann er ihn „ihm Blick behalten“.

    Hamunaptra, die Stadt der Toten, ist ebenfalls ein fiktiv erschaffener Ort rein für das Buch/den Film. „Als Stadt der Toten werden zwei ausgedehnte von etwa 300.000 Menschen bewohnte Friedhofsbezirke am Ostrand Kairos bezeichnet.“ (Quelle: Wikipedia) 


    Archäologen und Schatzsucher

    Ägypten erlebte grade im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts einen Boom an Expeditionen und Ausgrabungen (im 17. Jahrhundert gab es erstmals Zugang zu einer Übersetzungsmöglichkeit durch den Stein von Rosetta). Es gehörte zum guten Ton eine Ausgrabung zu Finanzieren und dabei zu sein.
    Nicht selten sind dabei viele Artefakte abhanden gekommen. Gefundene Mumien wurden bei sogenannten „Mumienpartys“ mit der Abendgesellschaft ausgewickelt und die Grabbeigaben....wir können es uns denken, dass es nicht ins Museum gewandert ist. Die Wissenschaft blieb dabei etwas auf der Strecke, da es noch keine Ausbildung, Dokumentation und Konservierung für Altertümer gab zu dieser Zeit. Meist wurden einige Ausgrabungen von Männern begleitet, die viel Erfahrung hatten.
    Genau das verkörpern die Helden dieser Geschichte. Da die Geschichte 1922 spielt, ist das noch mitten im Höhepunkt, ehe langsam der Wandel kommt.
    Die Gruppe ist eine Mischung aus Wissenschaftler, die etwas entdecken und erforschen möchten und Schatzsucher, die gerne Geld machen möchten.


    Mumia (Buch) /Medjai (Film)

    Medjai ist der Name einer Menschengruppe aus dem alten bis neuen Reich von Menschen aus der nubischen Wüste sowie dem roten Meer Gebirge. Sie dienten eher als Karawanenführer, Polizisten und Berufsoldaten.
    Im Film wird hier zumindest richtig erklärt, was Medjai sind. „Diese Typen sind von einem Wüstenvolk. Die brauchen Wasser, kein Gold“ - Rick O'Conell.

    Mumia dagegen ist eine bis in die 1920er Jahre hinein als Heilmittel verwendete Substanz. Sie bestand aus zermahlenen ägyptischen Mumien. - Quelle Wikipedia
    Warum es zwei verschiedene Bezeichnungen gibt, ist etwas verwirrend. Hier hätte ich mir ein einheitliches Sprachbild gewünscht für die Wächter.

    Das Buch/der Film arbeitet also mit einigen Fiktionen, Veränderungen und Halbwahrheiten. Dennoch ist es ein kleines Muss für die Film-Fans. Vor allem die Beschreibung vom Autoren der Kulisse am Anfang ist sehr schön zu lesen. Man kann sich sehr gut hineinversetzen und fühlt sich ein paar tausend Jahre zurückversetzt. 

  24. Cover des Buches Die Gefährtin des Vaganten (ISBN: 9783442374748)
    Andrea Schacht

    Die Gefährtin des Vaganten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ulla_leuwer

    Meine Meinung:

    Kennt Ihr das auch? Ein fesselndes Buch liegt vor Euch, es ist Schlafenszeit, aber gerade jetzt ist es so spannend. Ein Blick auf die Uhr. Was, so spät ist es schon? Wie viele Seiten sind es noch? Oh,oh, noch 200, es könnte eine längere Lesenacht werden.  So ging es mir, als ich gestern mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Und nebenbei erwähnt, ich habe es geschafft und konnte es in einem Rutsch lesen.

    Ich bin ja ein großer Fan der  Bücher von Andrea Schacht. So wanderte denn auch dieses Buch in meine Büchertasche, als ich auf der Suche nach Büchern für die Teilnahme an der Challenge blanvalet war.


    Die Geschichte dieses Buches spielt in einem Zeitalter, das Andrea Schacht sehr vertraut ist, denn die beliebte Begine Almut, die Protagonistin einer wunderschönen Buchserie der Autorin, lebte auch zu dieser Zeit und ich meine, dass sie es war, die in diesem Buch kurz erwähnt wurde.

    Die Protagonistin dieses Buch, die Wirtin Laure war mir sofort sympathisch und mir hat gefallen, wie sie alles im Griff hatte. Denn als junge Witwe mit zwei Kindern musste sie einen Gasthof führen. Leicht ist es ihr nicht immer gefallen, denn der Stiefsohn Goswin, den ich nicht leiden konnte, hat es ihr schwer gemacht und seine Freunde, zwielichtige Gestalten trieben sich reichlich in ihrer Umgebung um.


    Das Buch beginnt gleich spannend. Denn der Bischof Hagan von Speyer gerät in Konstanz in Gefahr und muss fliehen. Dabei hilft ihm eine Gruppe Vaganten, mit denen er, als Magister getarnt, nach Köln zieht.

    Im nächsten Kapitel  lernt der Leser Laure und ihre Leute kennen, die in Brück bei Köln leben und auch dort geht es gleich so richtig aufregend los. Sehr fesselnd hat Andrea Schacht dann im Wechsel über die Erlebnisse der beiden Gruppen geschrieben.

    Im zweiten Teil des Buches ist die Gruppe auf dem Gasthof angekommen und dort kommt überhaupt keine Langeweile auf. So viel passiert dort und ich konnte wirklich nicht mit dem Lesen aufhören.


    Mehr möchte ich jetzt nicht auf die Geschichte eingehen, es könnte sonst sein, dass ich anderen Lesern die Spannung nehme. Mir hat es auf jeden Fall  wieder gefallen, mehr aus dem Leben in dieser Zeit zu erfahren. Außerdem kommen in dieser Geschichte so viele interessante Personen vor, die ich gerne selbst mal kennen gelernt hätte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer wieder, sonst hätte ich ja wohl auch nicht so viele Bücher von ihr gelesen. Sie hat es geschafft, dass ich bis zum Ende nicht wusste, ob bestimmte Personen nun zu den Guten oder Bösen gehörten. Und wie schon erwähnt, mir hätten die Augen zufallen müssen, freiwillig wollte ich das Buch nicht zur Seite legen.


    Fazit:

    Für Andrea Schacht-Fans ein Buch, das sie nicht verpassen sollten und andere Leser werden dadurch vielleicht neugierig auf weitere Bücher von ihr. Ich kann dieses und alle anderen auf jeden Fall empfehlen.

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