Bücher mit dem Tag "mumien"
25 Bücher
- Adrian Canis
Schweigende Zeugen
(10)Aktuelle Rezension von: AntoniaGuender-FreytagEigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichtensammlungen, aber bei dieser machte ich eine Ausnahme. Da ich einfach neugierig auf Neues aus Adrian Canis' Feder war, habe ich kurzentschlossen diese Geschichtensammlung gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil sah ich mich plötzlich eine Kurzgeschichte nach der anderen verschlingen. Herr Canis hat die Geschichten nach dem Interieur eines Hauses gegliedert - also vom Keller bis zum Dachboden - auch das Badezimmer wird nicht verschont :)
Die Geschichten waren für mich alle solche, an die man noch länger denkt, die teilweise in einem nachklingen. Genau das sollen Kurzgeschichten bewirken. Die eigenen Gedanken auf die Reise schicken, sich überlegen, was danach noch passiert. Sie sollen einen am Ende überraschen.
Das haben alle Geschichten vermocht und ich bin wirklich begeistert!
Bitte mehr davon! - Anonymus
The Bourbon Kid - Das Buch ohne Staben
(237)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerBand zwei konzentriert sich vordergründig auf Bourbon Kid und seine Geschichte. Wir erfahren wie JD zum Bourbon Kid wurde und von seiner emotionalen Vergangenheit, was ihn sogleich wesentlich menschlicher macht. Ein absolut sympathischer Draufgänger.
Das Buch ohne Namen ist heiß begehrt, denn es beinhaltet Namen und Daten derer, die sterben werden. Das Auge des Mondes, welches seinem Träger Unsterblichkeit gewährt, ist in Besitz von Bourbon Kid. Gefühlt jedes Monster, jede finstere Kreatur, jeder Killer, ist deshalb hinter dem Kid her. Doch er ist nicht allein: auch bekannte Charaktere aus dem Vorgänger mischen wieder ordentlich mit.
Pünktlich zu Halloween bringen die unterschiedlichsten Protagonisten ihre eigenen Geschichten mit. Mumien, Vampire, leichtgläubige Frauen, coole Draufgänger und gewissenlose Männer.
Ein spannender Thriller voller Action, blutigem Massaker, rasanten Wendungen, tonnenweise schwarzem Humor und einer emotionalen Lovestory.
- Remy Eyssen
Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)
(87)Aktuelle Rezension von: sansolRechtsmediziner Leon Ritter lebt sich langsam in Le Lavandou ein, hat das übliche Kompetenz Gerangel mit der Polizei und kommt Kommissarin bzw. Vermieterin Isabelle Morell langsam näher. Tja, das ist genauso typisch wie der Punkt dass sich Isabelle in einer Männerwelt durchsetzen muss. Das alles hätte für mich jetzt nicht so stereotyp sein müssen.
Eine alte Tante überschreibt Leon einen kleinen Weinberg, dumm nur dass Leon auf seinem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche findet. Da ist nicht nur der berufliche Ehrgeiz geweckt, dies wird genauso persönlich wie das Geschacher um seinen Besitz.
Während der gerade angelaufenen Weinlese verschwindet eine deutsche Erntehelferin und deren Zwillingsschwester lässt Isabelle keine Ruhe.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich mag die Charaktere und den Schreibstil inkl. der kurzen Kapitel. Dann natürlich die Beschreibung der Provence - dieser Regionalkrimi macht Lust auf Urlaub... - Barbara Mertz
Mumien, Tempel, Pharaonen
(2)Aktuelle Rezension von: Simba99Ein wirklich sehr interessantes Buch!
Obwohl ich schon viel zum Thema "Altes Ägypten" gelesen habe, habe ich SEHR viel neues erfahren und einiges gelernt!
Vor allem die ganzen mir bisher unbekannten Namen haben mir nochmal gezeigt wie viel ich nicht weiß und wie viel es wahrscheinlich unter dem Sand in Ägypten noch zu entdecken gibt.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr! Sehr flüssig und leicht zu lesen!
Ich finde es auch sehr schön dass sie nicht nur objektiv schreibt, sondern auch den Leser anspricht und uns Ihre Sichtweise zum Thema schildert.
Ich empfehle das Buch jedem, den das Thema Antike und Ägypten interessiert! Ein absolutes muss!
Mach Spaß und verleitet dazu noch mehr erfahren zu wollen! - Loel Zwecker
Vom Anfang bis heute
(19)Aktuelle Rezension von: WolfhoundLoel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten.
Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen.
Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.
Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten.
Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.
Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat
- Peter Biber
Tetaphrate
(31)Aktuelle Rezension von: Johanna_JayIm Buch Tetaphrate ermittelt Dirnberger in einem Fall einer gestohlenen Vase, die mit einem Fluch belegt sein soll.
Ich denke "kurioser Krimi" umschreibt das Buch am Ende am Besten. Dirnberger ist Agent beim Geheimdienst in M. Als solcher bekommt er den Fall der aus einem ägyptischen Museum gestohlenen Vase. Die Vase soll einen tötlichen Fluch beherbergen, der sich einst in die Vase retten musste als sein vorheriger Eigentümer starb um so zu überdauern. Dirnberger beginnt zu ermitteln und stößt währenddessen nicht nur auf den Weihnachtsmann (der übrigens ein Faible für Kinderspielzeug hat).
Das Buch ist humorvoll und kurzweilig. Als Lektüre zur Entspannung fand ich es daher gar nicht schlecht. Man muss sich aber auf wirklich schräge Situationen einlassen können, sonst wird man vermutlich nicht glücklich mit dem Buch. - Ingo Siegner
Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie
(16)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
Inhalt:
Der berühmte Professor Champion landet mit seinem Doppeldecker auf der Dracheninsel. Er ist auf der Suche nach Hinweisen, die ihn zur sagenumwobenen goldenen Maske führen sollen.
Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde Matilda und Oskar sind natürlich gleich zur Stelle, um bei der Schatzsuche zu helfen.
Die Hinweise führen sie nach Ägypten.
Doch nicht nur der Professor und seine drei Helfer suchen die geheime Grabkammer. Zwei finstere Räuber sind ebenfalls hinter dem Schatz her.
Illustrationen:
Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teils halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen ohne sie jedoch vorwegzunehmen.
Kokosnuss und seine Freundin das Stachelschwein Matilda sowie der Fressdrache Oskar sind ebenso zeichnerisch gut getroffen wie die Kamele und die beiden Schurken.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre für Erstleser
Die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" vom cbj Verlag ist ausgerichtet auf das Vorlesen des erfahrenen Lesers abwechselnd mit dem Leseanfänger. Die Passagen für Letzgenannten sind fett und größer gedruckt und konzipiert für die ersten Leseversuche.
In diesem Fall waren jedoch im Selbstleseteil recht schwierige Wörter z.B. "Champion". Gerade für den Teil der Leseanfänger sollte darauf geachtet werden, dass es kürzere und einfache Wörter sind, damit der Spaß beim Lesen nicht verloren geht.
Auch Oskars Abzählreim "Pampelmusenhampelmann" ist eine kleine Herausforderung.
Im Moment nutzen wir die Bücher noch zum Vorlesen.
Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, so dass (meist an der spannendsten Stelle) eine (Vor-)Lesepause eingelegt werden kann.
Mein Eindruck:
Wir haben bereits einige Kokosnuss-Bücher gelesen und sind mit den Hauptcharakteren Kokosnuss, Matilda und Oskar vertraut.
Mit welchem der Bücher man beginnt oder ob man schon welche gelesen hat, ist ganz gleich, denn die Geschichten sind unabhängig voneinander. Sollte doch einmal eine vorherige Handlung aufgegriffen werden, so wird dies in einer Fußnote kurz erläutert. Auch Fremdwörter wie Sarkophag und Skarabäus werden erklärt.
Das Abenteuer um das Geheimnis der Mumie ist flüssig und spannend erzählt.
Ein guter Schuss Sachwissen (Wie entsteht eine Mumie?) ist auch mit dabei.
Der etwas schusselige Professor wird entführt und muss von Kokosnuss und seinen Freunde gerettet werden. Die Suche führt die drei direkt in eine Pyramide und dort durch ein Labyrinth.
Die Rettung gestaltet sich spannend und Kokosnuss und Matilda müssen ihr Wissen nutzen, um z. B. dem Labyrinth und den dort versteckten giftigen Pfeilen zu entkommen.
Der Zusammenhalt der drei ist etwas ganz besonderes und da jeder von ihnen mit einer ihm selbst eigenen Fähigkeit glänzt, kommen sie schlussendlich an das gewünschte Ziel.
Bemängelt wurde nur, dass zu wenig Mumien vorkommen und die Geschichte gar nicht so gruselig ist wie gedacht.
Fazit:
Ein weiteres spannendes und wundervoll illustriertes Kokosnuss-Abenteuer. Nicht nur für Ägypten- und Mumien-Fans....
Rezensiertes Buch "Erst ich ein Stück, dann du - Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie" dem Jahr 2012 - Joachim R. Steudel
Traum oder wahres Leben: Kismetbahr - Der Schicksalsfluss
(15)Aktuelle Rezension von: KristinaTiemannAchtung Spoiler!
„Kismetbahr – Der Schicksalsfluss“ ist nun der dritte und letzte Teil der Reihe und wir begegnen Günter Kaufmann darin mit einer weiteren Identität als alias Karim bin Azmi bin Halim Al-Kismetbahr. Die Geschichte im Hier und Jetzt befasst sich mit der Öffnung eines Grabes aus der Pharaonenzeit, mit dem der Hauptakteur unmittelbar verbunden ist, die Vergangenheit mit der verstorbenen Person selbst sowie mit den Geschehnissen um sie herum.
Günter alias Karim rettet das kleine Mädchen Tefnut, das seine Eltern bei einem Angriff auf sein Heimatdorf verloren hat. Er zieht sie groß wie sein eigenes Kind und mit der Zeit ändern sich Tefnuts unschuldige Vaterliebesgefühle in partnerschaftliche und Karim steht vor der Frage, wie er damit umgehen soll?
Diese Entwicklung wurde hier in einer vorhergehenden Rezension moniert, ich aber finde sie völlig natürlich. Inzucht innerhalb der Herrscherkaste war gang und gäbe, Pharaonen ehelichten häufig die eigenen Schwestern. Moralisch verwerflich wurde dies ja erst durch die Entstehung des Christentums, woran sich jedoch selbst der Adel im zumindest frühen Mittelalter nicht groß daran störte. Und wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, bleiben solche Gefühle eben oft nicht aus.
Nein, was mich viel mehr faszinierte, ist die Tatsache, dass, als Karim sich seine Gefühle eingesteht und Tefnut praktisch ehelichen möchte, es zu spät ist, weil sich die Geschichte wiederholt!
Buddhistische Weisheiten vom Kreislauf des Werdens und Vergehens, aber auch der Möglichkeit des Durchbrechens von Schicksal durchzieht die gesamte Reihe und ihre Hauptaussage deckt sich mit der Buddhas, nämlich Vergebung durch Erkenntnis!
Das Ganze unter der großen Überschrift „Traum oder wahres Leben“ und einen besseren Titel gibt es nicht. Denn auch wenn Erklärungsangebote geliefert werden und der Hauptakteur möglicherweise wirklich ein tausende Jahre altes währendes Leben lebt, wird dies vom Ich-Erzähler selbst immer wieder in Frage gestellt und bleibt auf gewisse Weise offen bis zum Schluss. Ich erkläre sie mir mit dem Karma, ob die Leben nun geträumt sind oder nicht, spielt angesichts der großen Botschaft nun wirklich keine Rolle.
Und auch diesmal wurde wieder hervorragend recherchiert und die altägyptische Welt derart präzise geschildert, dass man glauben könnte, der Autor selbst hätte sie miterlebt. Ich bin völlig fasziniert von dieser Erzählkunst, eine derart authentische Kulisse zu erschaffen, um seine Botschaften zu transportieren!
Man könnte die Bücher sogar unabhängig voneinander lesen, wenn man nur eine schöne Geschichte lesen möchte, die in China, Japan oder Altägypten spielt. Wem jedoch die großen Daseins- und Erkenntnisfragen am Herzen liegen, dem empfehle ich die ganze Reihe.
Absolut fantastisch!
- Anonymus
The Bourbon Kid - Das Buch des Todes
(94)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf die Reihe aufmerksam. Nachdem der erste Teil einige Zeit im Bücherregal vor sich hin schlummerte, entdeckte ich die Hörbuch-Versionen und dachte mir: Och, warum nicht? Allerdings gehen die Hörbücher nur bis zum dritten Teil.
Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover meiner Taschenbuchausgabe gefällt mir besser, es ist etwas subtiler und weniger reißerisch. Die Titel passen.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert im Leben des Bourbon Kid, der doch einfach nur seine Ruhe haben will. Die Story schwächelte ja hin und wieder durchaus und hatte außer Blutbädern nicht allzu viel zu bieten, deshalb hoffe ich sehr auf ein doch noch zufriedenstellendes Finale. Teil 4 geht da weiter, wo Teil 3 aufgehört hat: Alle suchen das Buch des Todes. Und das Auge des Mondes. Und Bourbon Kid, der einfach nicht totzukriegen ist.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um den 4. und offensichtlich letzten Teil einer Serie, und ich hatte keine Probleme, wieder in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist leicht zu verstehen, da nicht sonderlich gewählt. Die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Ja, es ist blutig, und hier wird viel und vielfältig gestorben und das teilweise schon ziemlich eklig, allerdings nicht so wie im Vorgänger. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Wer spielt mit?
Die Vielzahl der Charaktere ist wieder etwas überfordernd, man muss echt dranbleiben. Allerdings erleben ja auch nicht alle das Ende des Buchs.
Mein Fazit?
Dass es den vierten Teil schon gar nicht mehr als Hörbuch gibt, sagt ja schon einiges aus. Ich habe die Serie hiermit nun beendet und gebe 3 von 5 Sternchen.
- Stuart MacBride
A Dark So Deadly
(3)Aktuelle Rezension von: Ingrid_DavisErst war ich ein bisschen brummelig, dass MacBride einen Standalone geschrieben hat, und der Anfang hat mich erst nicht so gepackt, aber bei diesem Buch sollte man definitiv dran bleiben, denn es entfaltet sich nach kurzer Zeit in einen super spannenden Kriminalfall mit menschen, die einem trotz (oder wegen?) ihrer Schrulligkeiten sehr ans Herz wachsen. Klasse Geschichte, spannend und mit immer neuen unerwarteten Wendungen.
Jetzt hoffe ich, dass es nicht der einzige Roman um Callum McGregor bleibt.
Einziges Manko: Die Comic-Geräusche, die immer wieder mit einfließen, hätte man sich sparen können. Wenn jemand hinfällt, muss ich nicht "Aaaaargh" hören, um zu verstehen, was da passiert. Mich hat es jedenfalls in der Hörbuchversion extrem gestört.
Und natürlich gibt es das Buch auch auf Deutsch. - Oliver Pötzsch
Das Mädchen und der Totengräber (Die Totengräber-Serie 2)
(189)Aktuelle Rezension von: PokerfaceZum Buch:
Wien 1894: Totengräber Augustin Rothmayer wird von Inspektor Leopold von Herzfeldt um einen ungewöhnlichen Gefallen gebeten: Der kauzige Totengräber vom Wiener Zentralfriedhof, der jede Spielart des Todes kennt, soll ihm alles über das Konservieren von Verstorbenen erzählen. Es geht um Leopolds neuen Fall: Im Kunsthistorischen Museum wurde ein Sarkophag mit einer Leiche gefunden. Doch es handelt sich nicht um eine jahrtausendealte Mumie. Der Tote ist ein berühmter Professor für Ägyptologie, dessen Leichnam erst vor Kurzem nach altem Ritus präpariert wurde. Schnell wird spekuliert, der Professor sei einem uralten Fluch zum Opfer gefallen. Doch weder Rothmayer noch von Herzfeldt glauben an eine übersinnliche Erklärung. Sie sind sich sicher: Es war Mord!
Meine Meinung:
Ich bin so froh, dass ich diese Buchreihe entdeckt habe. Dieser Teil ist sogar noch spannender als das erste Buch. Nicht nur die Mumie gibt hier Rätsel auf: Parallel dazu geht noch ein grausamer Mörder um, der junge Männer ermordet und ihnen die Genitalien abschneidet. Leo ist mit beiden Fällen gut eingespannt. Leider hat er dadurch auch viel weniger Zeit für das junge Fräulein Wolf, so dass es in ihrer Beziehung zu kriseln beginnt. Außerdem macht ein unglücklicher Todesfall im Tiergarten auch noch Probleme. Dort wurde ein junger Tierpfleger von einem Löwen gerissen. Oder doch nicht? Wer kann das schon so genau sagen. Von der Leiche ist nicht mehr viel übrig. Aber ein afrikanischer Häuptling, der mit seiner Familie im Tiergarten ausgestellt wird, hat eigene Beobachtungen gemacht...
Fazit:
Herrlich spannend und unglaublich verwoben und verzwickt. Ich liebe diese Buchreihe und freue mich schon jetzt auf den dritten Teil.
- Kathy Reichs
Knochenjagd
(135)Aktuelle Rezension von: blue-jenTempes neuester Fall beginnt wie ein Albtraum: In einer verlassenen Wohnung liegt, eingewickelt in ein Handtuch, die Leiche eines Neugeborenen. Und bald tauchen noch zwei weitere tote Babys auf. Die fi eberhafte Jagd nach der Mutter beginnt. Ist sie überhaupt die Mörderin? Ihre Spur führt Brennan und ihren Kollegen Ryan tief in die kanadische Einöde – und in das Revier eines eiskalten Killers ...
Das Buch ist mittlerweile Band 15 der Reihe, die Protagonsiten und ihre Macken und Eigenheiten sind somit mittlerweile gut bekannt, aber das Buch überraschte doch mit einer neuen Person, die eine alte Verbindung hat, auch mal wieder schön.
Es startete sehr spannend mit direkt drei toten Babys in unterschiedlichen Stadien des Zustandes, die Geschichte die danach folgte war teilweise sehr verwirrend, da auch viele Abzweigungen vorhanden waren und manche davon auch sehr absurd waren. Die Story dümpelte teilweise auch vor sich her, z.B. sehr langatmige Teile über den Bergbau. An sich fehlte mir etwas die Spannung, auch dass es Tempe nie lernt, nicht alleine loszuziehen ist mittlerweile etwas "lahm", da es doch immer auf das selbe hinausläuft....
An sich eine gute fortsetzung, aber mit Luft nach oben
- Barry Stiller
Die Ersten
(20)Aktuelle Rezension von: GisePeter Conrad ist Teil eines internationalen Grabungsteams in der kanadischen Arktis. Dort wurden in einer Wikinger-Siedlung gut erhaltene Eismumien gefunden. Allerdings sterben zwei Forscher unter mysteriösen Umständen, unerklärliche Ereignisse tauchen auf, und überhaupt gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den anderen Forschern teilweise eher schwierig. Und wurde bei all den Arbeiten etwas Böses aus den finsteren Legenden der Inuit geweckt?
Das Autorenduo Barry und Dana Stiller schickt seinen Archäologen Peter Conrad in diesem Band bereits zum zweiten Mal auf eine gefährliche Mission. Die Vorkommnisse werden sehr geheimnisvoll geschildert, mehr als einmal muss der Leser hier seinen Grips anstrengen. Doch das macht man gerne, ist doch der Fall recht verzwickt aufgebaut, man überlegt, was kann wie sein, sucht nach Verbindungen zwischen den Geschehnissen… Gut aufbereitet und verständlich erklärt sind die vielen archäologischen Hintergründe, so dass man die Geschichte auch ohne fachliche Vorkenntnisse gut lesen (und verstehen) kann. Wieder einmal ein rätselhaftes Verwirrspiel der Autoren, in dem Fakten und Mythen aufs Beste miteinander verbunden werden!
Diese spannende Verknüpfung von Archäologie und Krimi empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sternen.
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(42)Aktuelle Rezension von: walli007Es ist stillgelegt. Dr. David Hunter wird zu dem alten geschlossenen Krankenhaus gerufen, weil eine Leiche gefunden wurde. Auf dem Dachboden des Gebäudes wurde sie versteckt und längere Zeit nicht gefunden. Die Bergung gestaltet sich in dem schon baufälligen Haus schwierig. Ein Kollege stürzt dabei durch die marode Decke. Nun heißt es, sich zunächst um den Kollegen kümmern. Im Bemühen, ihn zu finden, stoßen die Sucher auf einen Raum, der hinter einer Wand versteckt war. In diesem geheimen Zimmer finden sie zwei weitere Tote. Was war nur in dieser Klinik los?
Nun ermittelt der forensische Anthropologe Dr. David Hunter schon in seinem sechsten Fall und er hat nichts von seinem Können eingebüßt. Genauestens untersucht er die Toten, um hinter die Todesursache zu kommen. Er schaut dabei nach links und rechts, stellt Fragen und erledigt Aufgaben, die eigentlich Sache der Polizei wären. Hunter kann nicht anders, er muss die Fragen klären. In die Quere kommt ihm ein junger Kollege, der von der Polizei hinzu gezogen wird. Dieser führt ein großes Wort und geht Hunter damit gehörig auf die Nerven. Entspannung findet David bei Telefonaten mit seiner Freundin Rachel, die berufsbedingt in Griechenland weilt.
Sehr spannend wie Hunter hier mal wieder durch einen Fall stiefelt. Bei den Toten im Krankenhaus denkt man zunächst wer weiß was. Wie Simon Beckett die Sache allerdings zusammenfügt und die Fäden verschlingt, das ist schon ziemlich gut. Nur in ein paar kurzen Momenten denkt man, so blauäugig kann man doch jetzt nicht sein. Meist jedoch sitzt man gebannt durch die packende Handlung und möchte hinter das Geheimnis der Toten kommen. Da ist Beckett einem allerdings meist ein, zwei Schritte voraus. Wenn daran geht, den Täter zu finden, bleibt man so lange ahnungslos wie der Autor es vorgesehen hat. Natürlich behält der Autor auch seine Nebenfiguren genauestens im Blick.
Dieses Hörbuch ist durch Johannes Steck so fesselnd eingelesen, dass man häufiger innehält und denkt, ach, ein Kapitel noch und noch eins.
- Mary Pope Osborne
Das magische Baumhaus 3 - Das Geheimnis der Mumie
(44)Aktuelle Rezension von: sansolDas magische Baumhaus - eine beliebte Kinderbuch-Reihe, die auch bei Antolin gelistet ist.
Erneut gehen Philipp und Anne mit Hilfe des magischen Baumhauses auf eine Zeitreise. Auf einmal befinden sie sich im alten Ägypten und lernen den Geist einer verstorbenen Königin kennen, die auf der Suche nach ihrem verlorenen Totenbuch ist. Außerdem gibt es wieder einen Hinweis zum mysteriösen M.
Für Kinder im Grundschulalter spannend und informativ. Meine Kinder haben die Bücher geliebt, vorgelesen und selbst gelesen. Die Idee finde ich wirklich sehr gut, der einfache Schreibstil, die tollen passenden Zeichnungen und der Wiedererkennungswert der Cover sind auch sehr gelungen. Schade dass nur die Protagonisten so stereotyp dargestellt werden, wo doch nur ein Jahr Unterschied zwischen dem klugen Philipp und der naiven Anne liegt.
- Andrea Schacht
Die Gefährtin des Vaganten
(21)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Melles Mutter ist tot. Ihr Vater, den sie bisher nicht kannte nimmt sie mit zu einer Gruppe Vaganten, mit denen er durch die Lande zieht.
In der Nähe von Köln finden sie Unterkunft in der Bischofsmütze. Die Wirtin Laure schließt die Truppe ins Herz und von dort aus können sie den Geheimnissen die sich um Melles Vater ranken auf die Spur kommen.
Das Cover war nun nicht wirklich das was mich überzeugt hat. Da ich aber schon die Beginen Reihe und die Bücher über die Fährmannstochter von Andrea Schacht kenne, musste dieses Buch auch mit.
Und es war wieder schön ins Mittelalter abzutauchen.
Magister Hagan ist ein angenehmer Charakter, der aber auch sehr geheimnisvoll wirkt.
Piet der Leiter der Vaganten ist gewissenhaft und schlau. Er kann Hagan in vielen Belangen unterstützen.
Laure, die Wirtin hat kein leichtes Leben und muss sich mit ihren beiden kleinen Kindern, ihrem Stiefsohn und dessen Frau das Hauswesen teilen. Das führt immer wieder zu Reibereien. Aber Laure bleibt immer gerecht und behält auch gut den Überblick. Ihre Gabe das Wesen eines Menschen im Bild zu erfassen nutzt ihr und den ihren häufig gut.
Gerade durch den Reliquienhandel im heiligen Köln und andernorts wird die Geschichte spannend gehalten. Sie erzählt aber auch von Freundschaft und Liebe. Sehr gut zu lesen und bildhaft beschrieben. Nicht extrem grausam geschildert, aber grausam genug um sich ein Bild von den Verhältnisssen zu diesen Zeiten zu machen.
Mich hat die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen fertig gelesen, da es mich immer wieder hingezogen hat zu erfahren wie es weiter geht.
- Andrea Instone
Emma Schumacher & Der verschwundene Professor
(30)Aktuelle Rezension von: Christin87Emma Schumacher lebt seit dem Tod ihrer Mutter bei ihrer Großmutter in Cornwall. Mit ihrem Vater, einem eigentlich schon im Ruhestand befindlichen Professor für Ägyptologie, führt sie regen Briefkontakt. Ihr Leben ist beschaulich und geordnet. Bis ein Brief von ihrem Vater sie erreicht, der sie in Unruhe versetzt, denn er ist zu kurz, zu unpersönlich, zu kalt im Ton. Irgendetwas stimmt nicht, da ist sie sich sicher. Und so macht sie sich auf nach Bonn, ihrer alte Heimat, um nach ihrem Vater zu sehen. Doch auch seine Schwester, ihre Tante Tinni, die dem Professor den Haushalt führt, hat ihn seit Wochen nicht gesehen.
Auf ihrer Suche springen der schüchternen Emma schnell zwei junge Männer zur Seite, die ganz nebenbei auch um ihre Zuneigung buhlen . . .Das Buch ist Cosy-Crime, mit vielen netten Charakteren, schönen Schauplätzen, aber leider wenig Spannung. Nach anfänglicher Panik, scheint Emma zwischenzeitlich regelrecht zu vergessen, weswegen Sie nach Deutschland fuhr. Dann geht sie frohgelaunt shoppen, flirtet, genießt die Ruhe ihres alten zu Hauses, bis sie von einem der Herren in ihrem Umfeld, die sie erst auf die Suche geschickt hat, wieder erinnert wird, was ihr Ziel ist. Die in den Vermisstenfall verstrickten Männer begannen irgendwann leider in meinem Geist zu verschwimmen und ich musste sortieren welchem Museum, welcher Uni oder welchem Zusammenhang überhaupt die Personen zuzuordnen waren.
Am besten Gefallen hat mir der Beginn der Geschichte, in der Emma durch das idyllische Cornwall flaniert und das Buch einen reizenden britischen Charme versprüht.
Für mich insgesamt leider nur mittelmäßig gut, was ich vor allem daran gemerkt habe, dass es mich nicht gestört hat, wenn ich einen Tag mal nicht die Zeit gefunden habe weiterzulesen. Deshalb nur 3 Sterne.
- Terry Deary
Unverwüstlich, die Ägypter!
(2)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenWie war das Leben zwischen Mumien, Pyramiden und Pharaonen?
Dieses Sachbuch für junge Ägypten Fans ist ein großer Spaß und wird leicht alle wissbegierigen Kinder begeistern können.
Kindgerecht, spannend, interessant und unterhaltsam, bietet dieses Buch Einblicke in das alte Ägypten. Die Autoren verstehen ihr Fach und vermitteln Wissen durch Anekdoten und mit amüsanten Schreibstil. Hier wird Faszination geweckt und die Texte sind weit entfernt vom trockenen Schulstoff.
Veranschaulicht wird das Wissen durch amüsante Comics, diese lockern den Text auf und teilen ihn in gut lesbare Passagen ein, die auch ungeübte Leser nicht überfordern.
Nebenbei gibt es reichlich zu entdecken, denn Bastelanleitungen und Rezepte wecken den Forschergeist. Egal ob man ausprobieren will, ob Lebensmittel sich wirklich länger unter Pyramiden halten oder ägyptisches Brot nachbacken will.
Das Buch richtet sich an alle wissensdurstige Leser, die sich bilden wollen ohne Langeweile. Auch Erwachsene können durchaus großen Spaß daran haben.
Ich bin jedenfalls restlos begeistert wie leicht, amüsant und gut in diesem Buch Wissen vermittelt wird.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen. - Barry Stiller
Ein Fall für Peter Conrad / Blut
(13)Aktuelle Rezension von: HarryBaumannNach der Lektüre von »Informium« und »Die Ersten« (der arme Peter allein in Kanada ohne die vorlaute Lisa) war ich gespannt wie der sprichwörtliche Flitzbogen auf das neue Werk des Autorenduos Dana und Barry Stiller.
Da ich vor langer Zeit mal ein populärwissenschaftliches Buch über Archäologie gelesen hatte, ging ich nicht völlig unbeleckt ans Lesen. Zudem interessiere ich mich für Geografie und Geschichte, kenne aber von London leider nur den Flughafen Heathrow.
Die Protagonisten zoffen sich wie gewohnt, sind aber kongeniale Partner, wenn es darum geht, Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei müssen sie in diesem Fall auch Friedhofsmauern übersteigen und durch unterirdische Kanäle waten.
Der Plot ist zunächst verwirrend. Das ist Absicht und geschickt gemacht. Dann blinkten beim Lesen überall rote Pfeile, auf denen stand: Vampire in London! Maßgeblichen Anteil hatte daran der profilierungssüchtige Professor Small.
Es war zu offensichtlich, um die Lösung zu sein. Dennoch schaute ich mir noch einmal die Dokumentation »Dracula – die wahre Geschichte der Vampire« an (Mediathek ZDF, Terra X, Titel eingeben). Die Furcht vor Untoten und damit verbundene Graböffnungen beschäftigte die Menschen in der Vergangenheit so sehr, dass Kaiserin Maria Theresia am 01. März 1755 den sogenannten »Vampir-Erlass« verkünden ließ.
Als Lisa und Peter, aber auch andere dem wahren Geheimnis der Grablegungen in Brompton Cemetery immer näherkommen, geraten sie in tödliche Gefahr.
Wieder einmal ein spannender Thriller aus der Wortschmiede von Dana und Barry Stiller. Das profunde Wissen über Archäologie wird dem Leser nähergebracht, ohne den Fluss der Handlung zu bremsen.
Eine Bitte an die Autoren: Lasst mich und die anderen Fans nicht zu lange auf »Informium 2« warten!























