Bücher mit dem Tag "mundart"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mundart" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches Dampfnudelblues (ISBN: 9783423219112)
    Rita Falk

    Dampfnudelblues

     (658)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Der Eberhofer Franz ist mal wieder auf der Suche, nach einem Mörder. Na gut, beim ersten Fall war es dann doch nicht so, sondern nur ein Missverständnis, doch wenn jemand mit ausgestochenen Augen auf den Gleisen rumliegt, schaut die Sache für ihn anders aus, für die anderen nicht.

    Ich habe mich schon beim ersten Band köstlich amüsiert und auch sehr über die Rezepte gefreut. Nachdem man sich hier den Mund wässrig gelesen hat, enttäuscht einen die Autorin auch hier nicht, sondern gibt ein paar Rezepte preis. Ich freue mich schon auf Band 3!

  2. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: summersoul

    Zum Inhalt:

    Franz Eberhofer wird von der Münchner Polizei in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt. In dem Dorf ist nicht viel los, weswegen Franz ein ruhiges Leben führt. Das soll sich jedoch ändern, als der älteste der Neuhoferbrüder unter einem Container begraben wird. Alle gehen von einem tragischen Unfall aus, nur Franz Eberhofer kommt das alles mehr als ungewöhnlich vor. Denn dies ist bereits der dritte Unfall, der einem aus der Familie Neuhofer das Leben kostet. Aus dem Grund beginnt Franz gegen alle Widerstände auf eigene Faust zu ermitteln.

     

    Meine Meinung:

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Franz Eberhofer. Wodurch wir einen Eindruck von seinem Charakter und einen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt bekommen. Außerdem erfahren wir, weswegen er in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde und lernen ihn eben erst einmal kennen.

    Zudem schafft es die Autorin, den besonderen Charme des Dorfs und seinen Bewohnern sowie die Atmosphäre von Niederkaltenkirchen einzufangen. Denn in dem Dorf wimmelt es nur so von eigenwilligen und skurrilen Personen, die man mögen kann oder nicht. Jedenfalls haben sie alle ihre kleinen Eigenheiten, die nur sie auszeichnen. Außerdem bekommt man mit der Zeit einen guten Eindruck davon, wie die Menschen in dem Dorf ticken und was ihnen wichtig ist.

    Protagonist ist Franz Eberhofer, bei dem ich ehrlich gesagt nicht so recht weiß, was ich von ihm halten soll. Er erschien mir an einigen Stellen unnötig aggressiv zu sein und bei seinen Ermittlungen scheint er mehr Glück als Verstand zu haben. Denn im Grunde hat er die Hinweise klar vor sich liegen, scheint sie aber nicht zu sehen oder sehen zu wollen. So ganz kann man das nicht sagen. Außerdem hat es sich mir nicht ganz erschlossen, weswegen er überhaupt darauf kam, dass es sich bei dem Unfall um keinen handelt, sondern um einen Mord. Es wird zwar damit begründet, dass er eben so ein Gefühl hat, aber das ist schon alles. Unsympathisch ist er mir zwar nicht gewesen, aber wirklich gemocht habe ich ihn auch nicht.

    Klasse fand ich hingegen seine Oma. Die hat einen Hang zur Schnäppchenjagd und scheucht Franz dann mal gern durch die Gegend, weil es in einem bestimmten Geschäft ein Angebot gibt. Außerdem scheint sie nicht nur ihren Sohn und die beiden Enkel im Griff zu haben, sondern auch alle anderen im Dorf.

     

    Fazit:

    Ein Krimi voller kauziger Figuren, die alle ihre besonderen Eigenheiten haben und zum Teil recht eigenwillig sind. Die Autorin hat es geschafft, die Atmosphäre, die im Dorf herrscht, einzufangen und mir so ein umfangreiches Bild von dem Dorf und seinen Bewohnern zu vermitteln. Leider weiß ich nicht, was ich mit Franz Eberhofer anfangen soll, der trotz seines guten Riechers bei seinen Ermittlungen mehr Glück als Verstand zu haben scheint.  

  3. Cover des Buches Brennende Gischt (ISBN: 9783404176670)
    Sabine Weiß

    Brennende Gischt

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser Sylt-Krimi ist der zweite Fall für die junge Ermittlerin Liv Lammers.

    In der Ruine eines abgebrannten Hauses wird die Leiche eines Pastors gefunden, der einen nicht ganz so gottgefälligen Lebenswandel geführt hat. Und was der Seelsorger im Haus des vor kurzem verstorbenen Millionär Armin Zurssen zu suchen? Hängt das damit zusammen, dass das Haus testamentarisch die örtliche Kirche gehen soll?

    Noch bevor es Antworten auf die drängendsten Fragen gibt, wird eine weitere Leiche gefunden. Wie schon im ersten Fall („Schwarze Brandung“)vermutet, scheint es bei der Polizei einen Maulwurf zu geben. Doch wer könnte das sein? Momke, der gedanklich bei Verlobter und Hochzeitsvorbereitungen weilt?

    Je tiefer Liv und ihre Kollegen in den Fall eintauchen, desto mehr Abgründe tun sich auf. Es gibt jede Menge Verdächtige, aber weit und breit kein schlüssiges Motiv. Erst ein altes Foto führt die Ermittler auf die richtige Spur. Und wieder einmal gerät Liv Lammers’ Familie, mit der sie vor Jahren gebrochen hat, in den Fokus der Ermittler. 

    Fazit:  

    In diesem zweiten Fall erfahren wir ein wenig mehr über die Familiengeschichte von Liv Lammers. Der mächtige Familienclan macht es weder den Lesern noch den Polizisten leicht. Allgegenwärtig ist Livs Schwester Annika, die das Immobiliengeschäft des Vaters weiter ausbaut, nicht immer mit fairen Mitteln. 

    Die Autorin vermittelt wieder einen guten Einblick in die Polizeiarbeit. Die Alleingänge von Liv sind legendär, aber nicht ganz ungefährlich. Ein Disziplinarverfahren hängt abermals wie ein Damoklesschwert über ihr. Momke geht mir mit seinen Gedanken zur bevorstehenden Hochzeit ein bisserl auf die Nerven, weil das die Handlung nur wenig weiterbringt. Allerdings als Verdächtiger in Sachen „Maulwurf“ passt es dann wieder.

    Gut gefällt mir, wie Sabine Weiß Bräuche, Traditionen und den alten Sylter Dialekt in die Handlung einbaut. Auch die Beschreibungen der Insel und deren Bewohner, die abseits der Tourismussaison ein eher beschauliches Dasein führen, sind gut gelungen.  

    Fazit: 

    Ein fesselnder Fall, der Lust auf die Fortsetzung („Finsteres Kliff“) macht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.


  4. Cover des Buches Der Goalie bin ig (ISBN: 9783905825176)
    Pedro Lenz

    Der Goalie bin ig

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Aaron_Aebi
    D Närven ahgschpant wi d Zugseili vor Jungfroubahn, bringts dr Pedro Lenz ufe Punkt. Dass d Jungfroubahn e Zahnradbahn isch, muess me ja nid a di grossi Glogge hänke. Schön gschribe isch "Dr Goalie bin ig" uf jede Fau. Und wüu es Buech i däm Dialäkt haut leider e Rarität isch, muess es o nid verruckt spannend oder fesselnd oder was o immer sy. Es si eifach schöni Gschichte, wi se ds Läbe schribt und Punkt. Mängisch e Laferi, dä Goalie, aber das won er verzeut, isch emu geng churzwilig.
  5. Cover des Buches Vollmond (ISBN: 9783257065077)
    F. K. Waechter

    Vollmond

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Merleperle
    Eines der absolut schönsten Geschenkbücher, das ich kenne!
  6. Cover des Buches Giftpilz (ISBN: 9783492259408)
    Alexander Rieckhoff

    Giftpilz

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Dunkle Tage (ISBN: 9783866800724)
    Gunnar Kunz

    Dunkle Tage

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Industrielle Max Unger wird in dem Arbeitszimmer in seiner Villa grausam abgeschlachtet, und diesem Widerling trauert keiner so richtig nach. Seine Brüder haben längst eigene Pläne für das Familienunternehmen und mußten sich regelmäßig demütigen lassen, und als Vermieter hat er den Bewohnern seiner Dreckslöcher übel mitgespielt. Außerdem unterstützte er rechtsgerichtete Kreise, die zu der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Oberwasser gewinnen. Die Beschreibungen des Berlins zu Beginn der 20er Jahre sind gut gelungen, die Kriegsversehrten überall und die ärmlichsten Wohnbedingungen in den Mietskasernen werden sehr drastisch dargestellt, das politische rechtslastige Klima wird gut erzählt und der Kapp-Putsch im März 1920 nachvollziehbar eingebunden. Der Krimi ist aber ein einfacher Whodunit, und die Figurenzeichungen und deren Dialoge haben mich nicht gefesselt.
  8. Cover des Buches Ernteopfer (ISBN: 9783899777482)
    Harald Schneider

    Ernteopfer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog

    Es hätte so ein schöner Tag werden können. (1. Satz - Seite 7)

    Beginnen wir mit dem Cover: Eindeutig: es ist Erntezeit. Meines Erachtens ist das Cover absolut stimmig zum Buchtitel.  Es entführt den Leser bereits beim Anblick auf das Land und macht neugierig, was es mit dem Ernteopfer auf sich hat.

    Kommen wir nun zum Inhalt: Schon nach einer kurzen Einleitung treffen wir auf den pfälzer Hauptkommissar Reiner Palzki. Der Autor hat hiermit eine Person erschaffen, die sofort sympathisch wirkt und jemand wie Du und Ich sein könnte. Sein privates Umfeld wird ebenfalls beleuchtet, so dass ich mich auch da in den Protagonisten rein versetzen konnte. Seine Probleme Beruf und Privatleben zu trennen, fällt wohl den meisten Polizisten nicht leicht. Jedoch fand ich sein Bemühen den beiden Kindern gegenüber nachvollziehbar und authentisch.

    Das Thema wurde meines Erachtens sehr gut aufgegriffen und als Krimi verarbeitet. Es war für mich durchaus stimmig und zeitgemäß.

    Witzig fand ich die regionalen Passagen im "Pälzer" Dialekt. Klar, manches musste ich laut lesen um es klingen zu lassen. Ob die sog. Nordlichter es aber auch verstehen? Ich habe jedenfalls herzhaft darüber gelacht und fühlte mich sehr heimisch.

    Das Personen- und Ortsverzeichnis im Anhang fand ich sehr gelungen. Vielleicht wäre ein Hinweis zu Beginn des Buches hilfreich gewesen.

    Fazit:

    Ein leichter Krimi mit sehr viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die mithilfe von Dietmar Becker bereits angekündigt wurde.

    Spannung: 🔪🔪🔪   Unterhaltung: 🔪🔪🔪🔪🔪 Protagonist: 🔪🔪🔪🔪

  9. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.860)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

     Zum Inhalt:


    Die erfolgreiche Spiegel-Online-Kolumne Zwiebelfisch - als Buch über eine Million verkaufte Exemplare! Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sehr spektakulär und würde mich jetzt so auch nicht unbedingt ansprechen. Wir sehen hier eine Art Ortsschild, auf dem der Titel des Buches prangert und noch ein bisschen Landschaftsgrün und das war es dann auch schon. Ehrlich gesagt, so gar nicht mein Fall. Aber gut, bei dem Inhalt ist es auch recht schwer ein passendes Cover zu finden.

     

    Eigener Eindruck:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Nicht nur „Nichtdeutsche“, welche die deutsche Sprache lernen wollen, haben mit der Grammatik zu kämpfen, auch der Deutsche selbst neigt immer wieder dazu in den tiefen des Grammatikdschungel den einen oder anderen Fehler zu machen. Da gibt es banale Themen wie die Mehrzahl vom Kaktus – nein, das ist nicht die „Kacktusse“ – aber es gibt auch schwere Themen wie richtiges Ausschreiben von Worten, das Einfügen von diversen Satzzeichen und, und, und. Damit hat sich der Autor dieses Büchleins in regelmäßigen Kolumnen im „Spiegel-Online-Magazin“ ausgelebt und somit dem Leser auch vor Augen geführt, wie doof man eigentlich ist. Denn sind wir mal ehrlich, es gibt wohl kaum jemanden, der die deutsche Sprache zu hundert Prozent fehlerfrei beherrscht. Somit hat das Buch also einen sehr lehrhaften Charakter und sollte eigentlich stark in den Himmel gehoben werden. Aber das kann ich nicht. Als kurze Kolumne in einer Zeitschrift mag das alles noch recht verdaulich und witzig gewesen sein, aber wenn man das alles auf einem Haufen in einem Buch präsentiert bekommt, dann fällt vor allem eins auf. Sehr viel trockene Theorie – zwar sehr gut recherchiert – aber so bösartig verpackt, dass man eigentlich im Strahl kotzen möchte. Die hochnäsige und herabblickende Art des Autors ist irgendwann einfach nicht mehr lustig. Sie nervt einfach nur und vermittelt mir als Leser das Bild, dass eben alle Menschen doof sind, nur eben der gottgleiche Autor nicht. Schade eigentlich. Durch den ganzen trockenen Stoff und die heranlassende Art, war ich öfter gewillt, das Buch einfach in die Ecke zu pfeffern. Wirklich schade drum, weil es ein so wichtiges Thema ist.

     

    Fazit:

    Kann man mal gelesen haben, aber man sollte von vornherein wissen, dass diese Thematik hier sehr trocken und langweilig ist und auch der Humor des Autors teilweise sehr fragwürdig ist.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    • Herausgeber : KiWi-Taschenbuch; 29. Edition (19. August 2004) 
    • Sprache : Deutsch 
    • Taschenbuch : 240 Seiten 
    • ISBN-10 : 3462034480 
    • ISBN-13 : 978-3462034486 
    • Abmessungen : 12.5 x 1.38 x 19 cm 

     

  10. Cover des Buches Mordsclique (ISBN: 9783954005666)
    Helmut Wichlatz

    Mordsclique

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Sternenlicht_
    Das Krimi-Debüt von Herr Wichlatz startet spannend: Die Geschichte beinhaltet zwei Handlungsstränge, einer spielt im Jahre 1988, der andere in 2009.
    Als 1988 vier Jugendliche eine Bank in Erkelenz überfallen, stirbt dabei eine alte Dame. Ihr Enkel Berger, der ebenfalls am Banküberfall beteiligt ist, wird verhaftet und wandert für diesen Mord ins Gefängnis. Jahre später treffen sich die vier ehemaligen Freunde wieder. Nun geschieht erneut ein Mord - einer der vier muss daran glauben. Berger steht erneut unter Verdacht. Ist er tatsächlich der Mörder?

    Dieser Krimi ist sehr spannend geschrieben. Durch das ganze Buch hindurch wird der Leser von Herr Wichlatz an der Nase herumgeführt. Nach und nach wird die Geschichte aufgedeckt und meines Erachtens bietet diese einen logischen Handlungsstrang sowie einen hohen Unterhaltungswert. Durch die authentischen Charaktere und den leicht zu lesenden Schreibstil, bin ich gut durch das Buch gekommen.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ein solch unterhaltsamer Krimi für zwischendurch - gerne wieder.

  11. Cover des Buches Dem Kroisleitner sein Vater (ISBN: 9783550081743)
    Martin Schult

    Dem Kroisleitner sein Vater

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Gise
    Als der alte Kroisleitner tot aufgefunden wird, scheint zunächst mal alles auf natürlichen Tod zu deuten, ist er doch ganze 104 Jahre alt. Doch dann gibt es Verdächtigungen und Verdächtige, die Polizei beginnt zu ermitteln. Währenddessen kommt Emma zurück aus ihrem Londoner Leben als erfolgreiche Sängerin und möchte sich wieder der Mutter annähern. Nach zehn Jahren Abwesenheit ist das nicht so einfach. Der Berliner Polizist Frassek war zunächst auf Kurzurlaub im Ort, wird aber wegen der Gleichzeitigkeit der Ereignisse mit dem Tod des alten Kroisleitner des Mordes verdächtigt. Doch bald gerät er von der Rolle des Verdächtigen in die des Ermittlers, denn die steirischen Kollege stellen sich manchmal etwas seltsam an.

    Mit viel Lokalkolorit und Situationskomik porträtiert der Autor Martin Schult die Bergwelt der steirischen Alpen mit dem kleinen Örtchen St. Margarethen und dessen Bewohner, die manchmal skurril, manchmal nur eigenbrötlerisch, auf jeden Fall immer sehr eigenwillig ihren Weg gehen. Eine starke Prise aus der örtlichen Sagenwelt rundet das Heimatfilmmäßige dieses Buches gekonnt ab. Man kann es sich richtig vorstellen, dieses kleine schmucke Örtchen, das so gerne dieses Jahr den Blumenpreis erringen möchte und stattdessen mit einem gewaltigen Fliegen-, Krähen- und Marderproblem zu tun bekommt. Doch welch Wunder, manche Ereignisse lassen sich dann doch sehr naturwissenschaftlich erklären, manche allerdings bewahren ihren besonderen Charakter. So spinnt der Kriminalroman seine Fäden und treibt die Spannung immer weiter auf den Höhepunkt zu bis zum Show-Down, bei dem viele der Protagonisten in höchste Lebensgefahr geraten.

    Den kleineren und größeren Problemen dieses steirischen Örtchens zu folgen, ist dabei immer sehr amüsant und spannt den Leser schnell in die Geschichte ein. Dabei verliert sich das Buch nie in den verschiedenen Genres, in die es hineinspielt, sondern behält den humorvollen, aber auch ernsten Blick auf seine Protagonisten. Herausgekommen ist ein gut ausgeklügeltes Buch mit vielen Handlungsfäden, die zunächst sehr verworren erscheinen und gekonnt mit viel Spannung zum Schluss entwirrt und zusammengeführt werden. Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Serie.
  12. Cover des Buches Heilige Nacht (ISBN: 9783492273459)
    Ludwig Thoma

    Heilige Nacht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Die "Heilige Nacht" von Ludwig Thoma gehört für mich jedes Jahr zur Weihnachtszeit einfach dazu. Auf besonders anrührende Weise erzählt der bayerische Satiriker die Herbergssuche von Maria und Josef nach, verlegt sie kurzerhand ins bayerische Oberland und siedelt sie in seiner Zeit - etwa Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts - an. Dabei kritisiert er auf sehr subtile Weise die Missstände seiner Zeit und übt Kritik an der Gier und Herzlosigkeit der vor allem reichen Menschen. Und obwohl Thomas Adaption der biblischen Weihnachtsgeschichte schon vor beinahe 90 Jahren erschienen ist, scheint sie auch heute noch aktuell wie nie zuvor. Diese Ausgabe, mit Bildern von Brigitte Smith, gefällt mir besonders gut, weil die Bilder einfach nochmal eine ganz besondere Atmosphäre schaffen und der Geschichte noch mehr Tiefgang verleihen. Ein kleines Manko: Nicht-Bayern könnten mit den in bayerischer Mundart gehaltenen Versen Probleme haben.
  13. Cover des Buches Für Frieden und Freiheit (ISBN: 9783888490088)
  14. Cover des Buches Gschlamperte Verhältnisse (ISBN: 9783453359574)
    Felicitas Gruber

    Gschlamperte Verhältnisse

     (67)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    *Inhalt*
    Der Sommer in München hätte so schön sein können, aber leider endet die Taufe von Spike's Tochter mit einem Leichenfund. Kriminalhauptkommissar Joe Lederer und Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth entdecken bei ihren Recherchen 3 Reliquien, die sich als falsch rausstellen. Durch diesen Fund kommen sie einem weiteren Verbrechen auf die Spur. Drei junge Frauen sind spurlos verschwunden.
    Außerdem wird in Charly Loessls neuem Haus ein Hohlraum entdeckt, der eine grausame Überraschung bereithält.
    Es gibt viel zu tun…

    *Meine Meinung*
    "Gschlamperte Verhältnisse" ist der fünfte Band der Kalte-Sofie-Reihe von Felicitas Gruber. Hinter diesem Pseudonym stecken die beiden Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Mir hat der Fall wieder richtig spannende und lustige Lesestunden beschert. Der Schreibstil ist leicht und locker, aber auch fesselnd und spannend. Kaum hat man das Buch angefangen zu lesen, kann man auch nicht mehr aufhören. Diesen Krimi kann man auch gut ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber wenn man die Hauptprotagonisten näher kennenlernen will, sollte man mit Band 1 beginnen.
    Die Spannung wird durch verschiedene Handlungsstränge erhöht, zum Ende hin werden die Stränge plausibel zusammengeführt.

    Die Charaktere entwickeln sich, Sofie ist immer noch meine Nummer eins. Sie ist so liebenswert und sympathisch. Manchmal finde ich ihre Unentschlossenheit bei der Wahl der Männer nicht so ganz fair, aber ich kann sie auch verstehen. Dieses Mal bekommt sogar Elke Falk alias Dr. Iglu ein paar Pluspunkte. In diesem Band versucht sich ihrer Einsamkeit zu entfliehen und ist auf Männersuche, dabei gerät sie in Lebensgefahr. In einigen Dingen kann ich sie nun besser verstehen.

    Der bayrische Dialekt hat mich wieder zum Schmunzeln gebracht. Ich, als "Fischkopf" lese mir diese Passagen laut vor, um sie zu verstehen. Echt köstlich!!!

    Auch hat mir das Lokalkolorit wieder richtig gut gefallen. Die Beschreibungen sind lebendig und sehr anschaulich, ich kann mir die Handlungsorte gut vorstellen.

    *Fazit*
    Diesen humorvollen Krimi aus München bekommt eine klare Leseempfehlung von mir. Er ist spannend und humorvoll mit sympathischen Charakteren. Von mir gibt es 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Gedichte in Schriftsprache und Mundart (ISBN: 9783738622331)
    Gustav Resch

    Gedichte in Schriftsprache und Mundart

     (1)
    Aktuelle Rezension von: tina1308

    Sowohl die Gedichte in Hochdeutsch als auch die in oberösterreichischer Mundart sind sehr interessant, da sie verschiedene Aspekte des Lebens und der Zeit betrachten.

    Sehr eindrucksvolle Lyrik! Die Gedichte spiegeln sehr gut die jeweilige Zeit und ihre Wahrnehmung wider.

  16. Cover des Buches Ja mei (ISBN: 9783499252648)
    Sebastian Glubrecht

    Ja mei

     (48)
    Aktuelle Rezension von: kampfsenf
    "Ja mei" steht seinem Vorgänger "Na servus" in Sachen Gags in Nichts nach. Im zweiten Teil will der Wahlmünchner Waschtl nun seine Roni ehelichen und erlebt allerhand Abenteuer auf dem Weg dahin. Rasant und mit viel Wortwitz werden dem Leser wieder eine Menge bayerische Bräuche nahegebracht die ihn in einer Tour nicht nur schmunzeln sondern richtig lachen lassen.
    Ich bin selber gebürtige Bayerin und hatte natürlich wieder Heimweh, wage aber zu behaupten, dass es für Leser, die des bayerischen Dialektes nicht sooo mächtig sind durchaus etwas schwierig sein könnte die "ausländischen" Passagen nach dem ersten Lesen zu verstehen. Das soll nun aber keinen davon abhalten das Buch zu kaufen, da man im Falle des Nichtverstehens den Satz einfach laut vorlesen muss, dann wird es auch klappen mit der Sprachbarriere.
  17. Cover des Buches Magdalena Sonnbichler Krimis / Tod am Hexenwasser (ISBN: 9783745024395)
    Alexandra Scherer

    Magdalena Sonnbichler Krimis / Tod am Hexenwasser

     (8)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

     Klappentext:

    Leni Sonnbichler bereut ihre Rückkehr ins Allgäu schnell. Selbst nach zwanzig Jahren verfolgt sie der Ruf einer kauzigen Esoterik-Spinnerin. Als sie an einem alten Kultplatz auch noch eine Leiche findet, steht für die Einheimischen fest, dass Leni eine Mörderin ist, die mit ihren empathischen Fähigkeiten nur auf Profit abzielt. Sogar die Kriminalbeamten zweifeln ihre Aussagen an.
    Leni entschließt sich, ihre Unschuld zu beweisen, indem sie eigene Ermittlungen anstellt. Doch dadurch gerät sie ins Visier des wahren Mörders. Und dieser würde erneut töten, um sein Ziel zu erreichen ...

    Meine Meinung:

    Nach einigen Jahren kehrt Leni wieder zurück ins Allgäu und schon geschieght ein Mord. Da sie ziemlich neugierig ist und überbesinnliches verspürt muß sie nach forschen wer der Mörder ist.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben und das ganze wird mit den Allgäuer Dialekt vermischt, was die Geschichte einen besonderen pep gibt. Ich persönlich hatte manchmal einige Schwierigkeiten mit dem Dialekt allerdings wenn der alte Sepp los legte, aber ich fand genau das passte da mit rein und fand es Herzerfrischend. Mir hat dieser Krimi trotz alledem sehr gut gefallen, weil er sehr originell war. Die Charaktere kamen sehr gut herüber und es war alles so glaubhaft nachvollziehbar.

    Die Hauptperson Leni hat mir besonders gut gefallen, ihre ganzen Emotionen konnte man so richtig mit verfolgen, spüren und manchmal mußte man schmunzeln. Eine gestandene, resolute Frau die mich ein wenig an Miss Marple erinnerte, was aber nicht negativ sein soll. Endlich mal wieder ein Krimi ohne viel Blut und Brutalität, einfach halt wie ich ihn mir vorstelle.

    Eine klare Lese Empfehlung für alle die Krimis lieben!

  18. Cover des Buches Bienzle stochert im Nebel (ISBN: 9783499426384)
    Felix Huby

    Bienzle stochert im Nebel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Die schwäbische Dorfidylle ist gestört. Zwei Frauen wurden ermordet. Offiziell sieht es nach Sexualverbrechen aus. Doch war es das wirklich? Unter Verdacht stehen schnell ein paar Leute. Immerhin gibt es in der Nähe des Dorfes ein Rehabilitationszentrum für Nichtsesshafte. Wenn es ein Mörder gibt, dann muss man ihn bestimmt dort suchen. Kriminalhauptkommissar Ernst Bienzle übernimmt die Fälle. Durch seine ganz eigene Art der Ermittlung ist er schon ein ganz schön schräger Kautz. Ob er hier mit seinen Ermittlungen auch weiter kommt ist fraglich. Zumindest ist es eine ganz schöne verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihm gegenüber steht. Und der Intrigensumpf ist bodenlos.

    „Bienzle stochert im Nebel“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Felix Huby. Der nicht mehr ganz so neue Krimi ist trotzdem spannend geschrieben.

    Der Schreibstil ist flott und die Verwicklungen super gesponnen und am Ende aufgelöst. Problematisch dürfte es für einige Leser werden, wenn es um Gespräche geht. Der Autor hat da sehr oft in Mundart geschrieben. Ich fand das absolut klasse und es hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte mit der Mundart auch keinerlei Probleme. Ich konnte alles flott und gut lesen.

    Der Krimi ist jetzt nicht so seitenreich, aber recht klein geschrieben. Daher hat man trotz dem recht dünnen Buch ein langes Lesevergnügen.

    Zu empfehlen für den leichten Krimileser, der nicht unbedingt bluttriefende Leichen und viel Action haben will. Ich fand das Buch sehr gut und auch ein wenig humorvoll.

  19. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI (ISBN: 9783770440870)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ech

    In der Reihe Asterix Mundart liegt nunmehr der sechste Band auf Ruhrdeutsch vor, der auch diesmal wieder vom Bochumer Comedian Hennes Bender detailgetreu und absolut liebevoll umgesetzt wurde.

    Diesmal hat er sich den Band "Asterix und der Kupferkessel" vorgenommen, der im Original bereits im Jahre 1969 erschienen ist, die deutsche Ausgabe hat im Jahr 1972 das Licht der Welt erblickt.

    Hennes Bender gelingt hier zum vierten Mal auf vortreffliche Art und Weise, der Geschichte den typischen Ruhrpottcharme zu verpassen, ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verändern oder gar zu verraten.

    Durch das ausführliche Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe aus dem Ruhrdeutschen erklärt werden, kann auch der Nichtruhri der Geschichte folgen und wird eine Menge Spaß dabei haben, auch wenn er vielleicht nicht jede der kleinen Anspielungen auf reale Personen und Geschehnisse verstehen wird, die Hennes Bender in die Texte einfließen lässt.

  20. Cover des Buches Der redt wia mir - Mundart (ISBN: 9783934785410)
    Karl Robel

    Der redt wia mir - Mundart

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RSchwenk
    Kurz und knapp: Das Buch beeinhaltet bayrische Geschichten und Gedichte dazwischen hat es wunderbare Zeichnungen von Georg Huber. Die Geschichten handeln aus seiner Heimat dem Rupertiwinkel und deren Kultur und Menschen und das ist das was mir so gut gefällt, wer Robel kennt wird es mögen.
    Ich kann das Buch empfehlen, mein Favourit von Robel bleibt allerdings nach wie vor die Rupertiwinkler Weihnachtsgschicht.
    Das Buch ist außerdem gebunden und hat einen schönen Umschlag, deshalb eignet es sich hervorragend als Geschenk für Mundart Liebhaber und jene die es noch werden könnten.
  21. Cover des Buches A ganz a miesa, dafeida, dreckada Dreck san Sie (ISBN: 9783888490019)
  22. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch V (ISBN: 9783770440474)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch V

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ech

    In der Reihe Asterix Mundart liegt nunmehr der fünfte Band auf Ruhrdeutsch vor, der auch diesmal wieder vom Bochumer Comedian Hennes Bender detailgetreu und absolut liebevoll umgesetzt wurde.

    Diesmal hat er sich den Band "Der Kampf der Häuptlinge" vorgenommen, der im Original bereits im Jahre 1964 erschienen ist.

    Ihm gelingt hier zum dritten Mal auf vortreffliche Art und Weise, der Geschichte den typischen Ruhrpottcharme zu verpassen, ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verändern oder gar zu verraten.

    Durch das ausführliche Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe aus dem Ruhrdeutschen erklärt werden, kann auch der Nichtruhri der Geschichte folgen und wird eine Menge Spaß dabei haben, auch wenn er vielleicht nicht jede der kleinen Anspielungen auf reale Personen und Geschehnisse verstehen wird, die Hennes Bender in die Texte einfließen lässt.

  23. Cover des Buches E Baerner het Limerick geschribe. Limericks u kuurligi Gschichte (ISBN: 9783716504291)
  24. Cover des Buches Liederbuch (ISBN: 9783552061576)
    Ernst Molden

    Liederbuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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