Bücher mit dem Tag "mundart"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mundart" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423217941)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

    (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    "Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk habe ich mit einer gewissen Erwartung gelesen, denn die Verfilmungen der Eberhofer-Krimis kenne und liebe ich. Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer und Simon Schwarz als Rudi Birkenberger sind für mich ein kongeniales Team, dessen Schlagabtausch, Timing und Charme auf der Leinwand einfach perfekt funktionieren.

    Umso schwerer fiel mir zunächst der Einstieg in die Romanvorlage. Die teils sehr abgehackte, knappe Sprache aus Franz Eberhofers Ich-Perspektive ist gewöhnungsbedürftig. Auch wirkt der literarische Eberhofer deutlich kantiger und weniger sympathisch als sein filmisches Alter Ego. Was im Film durch Mimik, Humor und Schauspiel aufgefangen wird, steht im Buch oft nüchterner und sperriger im Raum.

    Mit zunehmender Lektüre habe ich jedoch die Eigenständigkeit des Romans schätzen gelernt. Falk erzählt ruhiger und ausführlicher, gibt mehr Einblick in Eberhofers Gedankenwelt und zeichnet das Dorfleben und seine Abgründe detaillierter, als es der Film kann. Manche Figuren und Konflikte wirken im Buch weniger klamaukig, dafür bodenständiger – was gut zum Genre des Provinzkrimis passt. Auch wenn mir persönlich der Franz Eberhofer auf der Leinwand näher ist, bietet „Winterkartoffelknödel“ solide, kurzweilige Unterhaltung mit viel bayerischem Lokalkolorit, schrägen Figuren und einem kriminalistischen Plot, der nicht von Spannung, sondern vom Milieu lebt.

    Unterm Strich ist der Roman vielleicht nicht ganz so leichtfüßig und charmant wie seine Verfilmung, aber er ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe, die völlig zu Recht viele Fans hat. Für alle, die bayerische Regionalkrimis mögen, ist „Winterkartoffelknödel“ auf jeden Fall eine lohnende Lektüre – besonders dann, wenn man bereit ist, Buch und Film als zwei unterschiedliche, jeweils eigene Erzählformen zu genießen.

  2. Cover des Buches Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12) (ISBN: 9783548067568)
    Volker Klüpfel

    Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Monika

    Ausgrabungen mit dem  Erfolg von praehistorisch anmutenden Knochenfunde in einer bewirtschafteten Tongrube bringen allgemeine Unruhe in die Nachbarschaft, und nach einem Leichenfund bei einer offiziellen Veranstaltung, auch in die Polizeiarbeit.

    Hitze, Verlockung sich mit Internet Platforen auseinanderzusetzen, ein Flohmarkt und  weitere Ablenkungen im Privatleben von Kommissar Kluftinger unterbrechen die Ermittlungen, die sowieso sehr umständlich verlaufen, zusätzlich  und nehmen dem Buch einen Spannungsaufbau.

    Keiner der Erzählstränge  wird abgeschlossen, es wirkt, alsob  Ideen gesammelt wurden, um den Text zu füllen, und auch die  Auflösung des Krimialgeschehens ist schwammig und bleibt ohne Abschluss.

    Kommissar Kluftinger ist regelrecht zu bedaueren  betreffs der Ausgestaltung seiner Figur.Überzeichnet als Internet- Fremdling und beinah vertrottelt in seiner Fahrlässigkeit im Rahmen der Ermittlung., so scheint er sich z u entwickeln. Das hat er keinesfalls verdient.

    Schade.

  3. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch IX (ISBN: 9783770409211)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch IX

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Zum 65-jährigen Jubiläum erscheint das erste Asterix Album gleich in sechs Mundart-Ausgaben.

    Darunter die von Comedian Hennes Bender ins Ruhrdeutsche übersetzte Version.

    Das ganze Revier - bis auf ein Dorf voller unbeugsamer Gallier - ist von den Römern besetzt.

    Doch Optimus Primus, Oberbefehlshaber im Lager Maloochum, will sich nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen.

    Was ist die Geheimwaffe der Gallier?

    Um das herauszufinden, schickt er einen seiner Legionäre in Verkleidung, um die Dorfbewohner auszuspionieren ...


    Mein Eindruck:

    Dies ist bereits der neunte Band "Ruhrdeutsch" und somit der siebte aus der Feder von Hennes Bender.

    Da "Asterix, der Gallier" (Comic und Film) zu meinen liebsten Abenteuern zählt, habe ich mich auf diese Neuinterpretation sehr gefreut. 

    Die Mundart-Versionen der Comics unterscheiden sich nur im Hinblick auf die Texte (Sprechblasen, Anmerkungen, Zitate, Soundwords ...). Die Zeichnungen sind unverändert.

    Hennes Bender gelingt es erneut, durch kongeniale "Übersetzung" sowohl Lesende zu unterhalten, als auch viele kleine Verneigungen vor dem Ruhrgebiet und dessen Bewohnern einzustreuen. Typische Redensarten und Begriffe ziehen sich durch die ganze Geschichte. Das Glossar dient als Übersetzungshilfe.

    Die Neuübersetzung bietet zudem eine großartige Gelegenheit, bestehende Gags noch weiter auf die Spitze zu treiben.

    Während sich - angesichts der immer länger werdenden Kopf- und Gesichtsbehaarung der Römer - Asterix bereits im Original einen Spaß daraus macht, am laufenden Band haarige Kalauer zu bringen, setzt Hennes Bender nun noch einen drauf:

    zusätzlich zu haarigen Wortspielen grüßt er Kollegen ("wo der Frosch die Locken hat" von Atze Schröder oder "schüttel dein Haar füa mich" von Helge Schneider) oder kreiert neue Wörter und Aufrufe ("es malmsheimert" als Hommage an Jochen Malmsheimer und "beim heiligen Rowohltus" in Gedenken an Harry Rowohlt).

    Bei den zahlreichen Zitaten und Anspielungen (Hui Buh, Isnogud, Terence Hill, BAP uvm.) lohnt es sich, zweimal hinzuschauen.

    So mancher Gag versteckt sich sehr gut ;-)

    Beispielsweise dröhnen aus der Schmiede von Automatix (hier der Klüngelskerl) die Soundwords "Bäng! Boom! Bäng!" (Titel einer deutschen Filmkomödie).

    Man merkt schnell, dass hier ein Film- und Comic-Nerd am Werk war ... mit unglaublich viel Freude und Liebe zum Detail!

    Bei der Lektüre habe ich immer wieder die Stimme und Sprechweise des Übersetzers Hennes Bender im Ohr. Wer dieses Energiebündel einmal live auf der Bühne erleben durfte, weiß sofort, was ich meine.

    Allen Asterix- und Ruhrgebiet-Fans sei diese unterhaltsame und witzige Neuinterpretation des ersten Asterix-Abenteuers ans Herz gelegt.

    5 von 5 Hinkelmänner und eine Leseempfehlung!


    Fazit:

    Hennes Bender verpasst dem ersten Abenteuer der unbeugsamen Gallier mit seiner "Übersetzung" und großer Detailverliebtheit den typischen Ruhrpottcharme. Dabei bleibt er der Grundidee des Klassikers treu.

    Wer des Ruhrdeutschen mächtig ist, dem kann ich diesen Band sehr empfehlen. Und wer dies nicht ist ... dem hilft das Glossar!


    ...

    Rezensierte Ausgabe: "Glück auf, der Gallier kommt" aus dem Jahr 2024

  4. Cover des Buches Tatort Emsland (ISBN: 9783939772460)
    Ulrike Barow

    Tatort Emsland

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Es wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!

  5. Cover des Buches Dür ds Jahr (ISBN: 9783855804757)
    Rosmarie Stucki

    Dür ds Jahr

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Autorin hat für jeden Monat des Jahres lustige oder denkwürdige Erlebnisse auf Berndeutsch zusammengestellt: Sie thematisiert im Februar das Treibhaus des Vaters („Vatters Trybhüsli“), im März den Anstand („Aastang“), im Mai den Erdbeerkuchen („Äbbeerichueche“) oder im August die Sprachkenntnisse („Sprache sött me chönne“).

    Erster Eindruck: Ein schlichter Titel auf dem kleinformatigen Büchlein mit 96 Seiten – gefällt mir.

    Ich mag Geschichten auf Berndeutsch („Bärndütsch“) sehr gerne, denn dies ist meine eigentliche Muttersprache, nicht etwa die Schriftsprache. Das Berndeutsche hat, wie andere Dialekte auch, diverse Ausprägungen: Jemand, der aus dem Seeland kommt, spricht ein anderes Berndeutsch als jemand, der zum Beispiel aus dem Berner Oberland kommt. Und ältere Leute verwenden oft noch „alte“ Ausdrücke, die die Jungen heute zum Teil gar nicht mehr kennen.
    Wie einleitend erwähnt, werden Geschichten durchs Jahr erzählt. Nun war bereits die Aufzählung der Monate für mich überraschend, denn es hat etliche Monate, deren Namen mir nicht gebräuchlich waren, zum Beispiel: April = „Aberelle“, Juni = „Braachet“, gefolgt vom Juli = „Höimonet“. Die letzten drei Monate des Jahres heissen hier „Wymonet“, „Wintermonet“ und „Christmonet“.

    Die Lektüre war unterhaltsam und ich fühlte mich wie einem Volkstheater: „Aber Brichte u Lache höhle irgendwie der Mage uus, u drum bringt d Bärewirti, wül si’s afe weiss, no gly eis der Magefahrplan. Itz wird gspanyflet, was eim ächt guet tät oder wurd gluschte.“ Herrlich. Viel zu schnell war das Büchlein ausgelesen; von mir gibt es 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch III (ISBN: 9783770439027)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch III

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt des Buches:
    Der bekannte Comic "Tour de France" wurde von Hennes Bender neu übersetzt und interpretiert, d.h. Asterix und Obelix sprechen Ruhrdeutsch und reisen quer durch das Ruhrgebiet.

    Dies ist bereits der dritte Band "Ruhrdeutsch" und der erste von Hennes Bender übersetzte.

    Die Mundart-Versionen der Comics unterscheiden sich somit nur im Hinblick auf die Texte (Sprechblasen, Anmerkungen, Zitate ...) Die Zeichnungen sind unverändert.

    Ein zweiseitiges Glossar, in dem verschiedene Begriffe, z.B. Kirmes von Crangus (beliebter sommerlicher Jahrmarkt im Norden Wanne-Eickulums)  erläutert werden, erleichtert das Lesen als Nicht-Ruhrpottler.


    Was eine neue Übersetzung ausmacht:
    Durch die "neue" Geschichte wird aus der Tour durch Frankreich wird die Tour durch den Pott. Asterix und Obelix reisen quer durch das Revier, um aus jeder Stadt Fressalien mitzubringen:
    - Currywurst aus Oberhausia,
    - Forelle aus Mühlheimum,
    - Cervisia aus Bochonum,
    - Panhas aus Duisburgum,
    usw.


    Fazit:
    Wer des Ruhrdeutschen mächtig ist, dem kann ich diesen Band nur empfehlen. Gilt natürlich auch für den Nachfolger "Dingenskirchen".

    Also: "Wenniminiirre!" für Asterix-Fans ein Vergnügen: "Leck mich inne Tesch!"


    Rezensierte Ausgabe: "Tour de Ruhr" aus dem Jahr 2016
  7. Cover des Buches Asphaltseele (ISBN: 9783837136197)
    Gregor Weber

    Asphaltseele

    (4)
    Aktuelle Rezension von: KasiaJaeckel
    Es hörte sich witzig an, die Ankündigung auf dem Randomhouse Bloggerportal, da bin ich nämlich auf dieses kleine Hörbuch gestoßen. Im Originalton klang das so:
    „Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich wohne seit 15 Jahren in Frankfurt und bin hier genauso lange Bulle. Das Bahnhofsviertel ist mein Revier und meine Gegend. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit. Haha.”

    Nein, im Ernst, dieser Ausschnitt trifft den Hauptcharakter von Asphaltseele ganz genau, ebenso wie den Gesamtstil des Hörbuches.

    Protagonist Ruben in Kürze

    Ruben Rubeck, 47 Jahre alt, geschieden, ehemaliger Soldat und Kriminalkommissar in Frankfurt, wo er im Bahnhofsviertel Dienst tut. Macht keinen Hehl aus eigenen Alkohol- und Drogenexzessen, ebensowenig aus seiner Neigung zu Prostituierten.
    In der Auslöserszene gerät er nach mehreren Feierabendbier in seiner Stammkneipe zwischen zwei Fronten und erschiesst, wie sich später herausstellt, den Bodyguard einer osteuropäischen Gangster-Größe.

    Bei seiner Anhörung wegen des Schusswaffengebrauchs ist ein LKA-Beamter anwesend. Kommt Ruben gleich seltsam vor. Auch nachdem er zusammen geschlagen wird, taucht eben dieser LKA-Beamte, Nawrocki, wieder auf und will ihn übergangsweise abwerben und auf den kosovarischen Gangsterboss ansetzen, dem Kriegsverbrechen zugeschrieben werden, für die er nie zur Verantwortung gezogen werden konnte.

    Rubeck hat zu seiner Zeit als Soldat das Elend im Kosovo gesehen und fühlt sich verpflichtet, Nawrocki zu helfen. Bald ist jedoch nichts mehr wie es schein und er kann niemandem mehr trauen.

    Handlungsstränge

    Mir hat es viel Spaß gemacht den Gedankengängen und auch den zuweilen recht vulgären Ausschweifungen von Ruben zu folgen. Auch die Platzierung der Rückblenden, durch die der Leser in den Erzählstrang Kosovo eingeweiht wird, war stets passend und erschliesst die Geschichte wunderbar Schritt für Schritt ohne zu langweilen.

    Lediglich die Auflösung ganz zum Schluss ist geschmackssache und ich hätte mehr Fantasie erhofft nach einem tollen Auftakt. Nun, ich mag auch nicht spoilern…

    Die Geschichte insgesamt lässt sich schwer in ein Genre ordnen. So ein richtiger Krimi ist es nicht, Thriller auch nicht. Der Begriff Roman trifft nicht zu. Ordnet es doch einfach in eine ganz individuelle Schublade selbst zu.

    Autor Gregor Weber

    Zum Sprecher, also dem Autor selbst, möchte ich ausdrücklich Lob loswerden. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass Stimme, Inhalt und der Kopf, der alles ersonnen hat, so ideal zusammenpassen. Die hessische Mundart und die Betonungen der einzelnen Sätze/Ausdrücke, rauhe Stimmlage sind mehr als gelungen von Gregor Weber umgesetzt. Der deftige Umgangston unter den Kollegen hat mich (im Gegensatz zu einem kürzlich rezensierten UK Thriller Ragdoll) diesmal gar nicht gestört. Die markigen Sprüche gaben den Beziehungen Leben. Auch wenn man sich zurecht fragt, wie ein Polizist mit dermaßigem Hang zu illegalen Exzessen seinen Job behalten kann – ich persönlich fand es nicht überzogen.

    Was für ein Gesamtkunstwerk Gregor Weber ist, ist auch am Buchtrailer auf YouTube zu erkennen. Witzig finde ich, dass er auch als Schauspieler mit zahlreichen Tatortauftritten v.a. kriminalistisch unterwegs ist.
    Eine schöne Woche wünscht Euch
    Eure Kasia
  8. Cover des Buches MundArt - Bairisch ist (k)eine Kunst! (ISBN: 9783468739156)
    Hartmut Ronge

    MundArt - Bairisch ist (k)eine Kunst!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Pfister

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich zu dem Buch sagen soll.

    Ich würde es nicht als wirkliche Fortbildung sehen, wer mal in Bayern in ein Wirtshaus geht, könnte mit einigen Begriffen allerdings etwas anfangen (keine Angst, das ist nicht das einzige Thema).

    Originell ist die Themenwahl anhand von Gemälden, von denen man einige sicher erkennt, andere wiederum zum ersten Mal sieht. (Mit diesem Wissen kann man vielleicht in einer Quizshow mal die 125000 Euro Frage knacken) 

    Als Geschenk zu verschiedenen Anlässen ist das Buch wohl eine gute Wahl, auch für unterschiedliche Altersgruppen.

    Und keine Angst, selbst als Franke versteht man hier nicht alles.  :D 


  9. Cover des Buches Langenscheidt Schwäbisch ist (k)eine Kunst (ISBN: 9783125144453)

    Langenscheidt Schwäbisch ist (k)eine Kunst

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974

    Das Sprache insbesondere unsere Mundarten sehr vielfältig und kreativ sein können beweist die Reihe Mundarten aus dem Langenscheidt Verlag.  Erschienen ist bisher

     „Mundart Bairisch ist (k)eine Kunst!“

    „Mundart Schwäbisch ist (k)eine Kunst!“

    Weitere Bücher der Reihe sind aber bereits geplant.

    Meine Rezi bezieht sich hier auf das Buch „Mundart Schwäbisch ist (k) eine Kunst!“. Die Idee des Buches ist einmal ganz anders, denn sehr witzig und unterhaltsam, aber auch sehr interessant und informativ werden in Anlehnung an weltberühmte Kunstwerke die jeweiligen Dialekte / Mundharten hier das Schwäbisch erklärt.

    Der Schwäbische Dialekt ist klar, direkt und lebendig, aber auch eigenwillig, witzig und individuelle. So kennt Schwäbisch auch bei der Schreibwise kein richtig und kein falsch – die Texte orientieren sich weitgehend an der Aussprache und Sonderzeichen werden nicht verwendet. Hier steht alles so geschrieben, wie es gesprochen wird.

    In diesem Buch kann man Wörter wie Schleng, a Rolle macha, Bladdascheißr finden. Wörter die mir bis dato sehr unbekannt waren und ich aus meinen eigenen Sprachgebrauch nicht kannte. So war das Lesen des Buches für mich nicht nur informativ sondern auch noch bereichernd, konnte ich doch auf witzige Art und Weise mein Wissen erweitern.

    Wem kann ich dieses Buch nun empfehlen?

    Menschen, die Freude an der Sprache haben. Menschen, die sich für Dialekte interessieren, aber auch Menschen, die eine Reise in die jeweilige Religion planen.

    Fazit: eine super Idee des Verlages, witzig und informativ wird hier die jeweilige Mundart erklärt. So hoffe ich das weitere Bände folgen werden.

  10. Cover des Buches Die Prinzessin, der General und die Sängerin (ISBN: 9783906311258)
  11. Cover des Buches Spitzbuebe u Zimetstärn (ISBN: 9783729608580)
    Renée Maria Bellafante

    Spitzbuebe u Zimetstärn

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    In diesem kleinen Büchlein hat die Autorin kurze Geschichten, Bastel- und Backideen rund um die Weihnachtszeit zusammengetragen, und das alles auf Berndeutsch.

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover in Rot, ein zarter Tannenzweig im Hintergrund und vorne ein titelgebender Zimtstern – gefällt mir sehr gut.

    Ich mag berndeutsche Geschichten sehr, denn schliesslich ist „Bärndütsch“ meine Muttersprache, und nicht etwa die Schriftsprache „Hochdeutsch“.

    Das kleine Büchlein ist in drei Teile gegliedert: „Ystimmig“ (Einstimmung), „Gschichte“ (Geschichten) und „Kolumne u Rezäpt“ (Kolumne und Rezepte).
    Es hat sehr anheimelnde Geschichten drin, die mich an frühere Zeiten erinnern, wie z.B. „Was aues so vürechunnt“: „Der ganz Tag uf ds Zyt gluegt, ungeduudigs Warte, dass es ändlech fyschter wärd. E zuenegi Wohnzimmertüre, Graschu derhinger. D Mueter, wo ir Chuchi auergattig chlyni feini Häppli zwägmacht, aues gheim, ke Zuegang! […]“ Später folgte dann das Läuten des Glöckleins, das verkündete, dass das Christkind dagewesen sei und die Kinder durften ins Wohnzimmer zum geschmückten Weihnachtsbaum. Seufz…
    Oder auch eine berührende Geschichte war z.B. die namens „Vanille-Brätzeli“: Ein kurz vor der Pensionierung stehender Mann wurde an Heiligabend zum Dienst an der Notfallpforte einer Klinik eingeteilt, was ihm jedoch zünftig gegen den Strich ging. Seine Frau konnte ihn nicht beruhigen. Aber ein unerwarteter Besuch eines Jungen und eines Mädchens am Schalter haben seine Laune schlagartig verbessert. Wie? Das verrate ich nicht… lesen!

    Da das Büchlein nur 64 Seiten hat, will ich die Rezension auch nicht zu ausschweifend gestalten. Es waren wirklich sehr schöne Geschichten und hat mir wieder einmal gezeigt, wie schön doch die Mundart ist. Ich habe mir gleich ein weiteres Büchlein der Autorin gekauft: „Der Chrischtboum fyret alei – Adventskalender in Berner Mundart“; ich freue mich schon auf die Lektüre. Frohe Weihnachten!
  12. Cover des Buches I bi meh aus eine (ISBN: 9783305004652)
  13. Cover des Buches Asterix Mundart Meefränggisch V (ISBN: 9783770439867)
  14. Cover des Buches Dem Kroisleitner sein Vater (ISBN: 9783550081743)
    Martin Schult

    Dem Kroisleitner sein Vater

    (57)
    Aktuelle Rezension von: ReiShimura

    Das Cover des Buches ist jetzt nicht unbedingt ein optisches Highlight, trotzdem ist mir der Titel ins Auge gesprungen und hat mich neugierig gemacht. Der Klappentext klang interessant und versprach eine interessante Mischung aus verschiedensten Genres. Dieses Versprechen wurde auch eingehalten, wenn ich auch sagen muss, dass für meinen Geschmack der kriminalistische Anteil ein wenig zu kurz kam.

    Natürlich gibt es den Todesfall und wie es auch der Titel verspricht trifft es eben dem Kroisleiter sein Vater. Und wie es sich für einen Krimi gehört, gibt es die Ermittlungsbeamten und -beamtinnen, die Suche nach Zeugen, Hinweisen und Täter. Doch der Schwerpunkt des Buches liegt eher auf dem mehr oder weniger beschaulichen Örtchen St. Margarethen in der Steiermark und auf seinen Bewohnern und Bewohnerinnen und deren Geheimnisse.

    Bei den meisten Krimis und vor allem den Regionalkrimis sind es die Ermittlungsbeamten, die den besonderen Charme ausmachen und das Buch von anderen im gleichen Genre abgrenzen. Zwar ist auch hier der Berliner Kollege Frassek ein ganz besonders spezielles Exemplar, doch sind es die Einwohner und Einwohnerinnen des Dorfes die das Buch von anderen abheben. Eine eingeschworene Gemeinschaft mit ganz vielen Unikaten. Vielleicht ein wenig zu viel, denn ich kann mich an keine einzige "normale" Person erinnern und dass, obwohl der Autor wirklich eine Fülle an Protagonisten auf den Lesenden loslässt.

    Das an sich wäre ja noch kein Problem, wenn dazu nicht auch noch unzählige Handlungsstränge kommen würden, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben und doch irgendwie alle zusammenhängen. Da läuft man schon mal Gefahr den Überblick zu verlieren, wenn man nicht wirklich bei der Sache ist. Nach und nach schafft es Autor Martin Schult aber mehr oder weniger alle Fäden miteinander zu verknüpfen. Nur wenige Dinge bleiben offen oder unverständlich. Wobei ich sagen muss, dass mich manche davon wirklich gestört haben. Ohne zu viel vom Inhalt verraten zu wollen, aber es gab den einen oder anderen Handlungsstrang, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte und auch nicht wusste, welche Relevanz er für die Geschichte hat.

    Der Erzählstil des Autors gefällt mir sehr gut und das Tempo ist von Anfang an recht hoch, so dass wenig Zeit bleibt zu verschnaufen oder das Gelesene sacken zu lassen. Die Personen und vor allem auch die Dialoge sind witzig und skurril und haben mich an mancher Stelle erheitert. Obwohl der Autor kein Österreicher ist, finde ich das er die österreichische Seele sehr gut dargestellt hat.

    Das Buch hat mich verhältnismäßig gut unterhalten, wenn es auch kein besonders herausragendes Erlebnis war. Eingefleischten Krimifans würde ich dieses Buch aber eher nicht empfehlen, da sie meiner Meinung nach mit diesem Buch nicht glücklich werden würden.

  15. Cover des Buches Di gschtifleti Gans (ISBN: 9783037630877)
    Stefanie Gubser

    Di gschtifleti Gans

    (4)
    Aktuelle Rezension von: burro
    Endlich gibt es wieder ein Buch mit den klassischen Märchen. Und das Ganze in Schweizer Mundart in Buchversion mit 2 CDs. Das Buch wurde geschrieben bzw. die Lieder gesungen und der Text gelesen von Stefanie Gubser &  ihrem Vater Stefan Gubser. Es ist im Wörterseh Verlag 2017 erschienen. 
    Das Buch hat tolle Illustrationen und zwischen den einzelnen Märchen befinden sich Kinderlieder mit Noten. Ein sehr gelungenes Kinderbuch zum Läse, Lose und Mitsinge. 
  16. Cover des Buches Magdalena Sonnbichler Krimis / Tod am Hexenwasser (ISBN: 9783745024395)
    Alexandra Scherer

    Magdalena Sonnbichler Krimis / Tod am Hexenwasser

    (8)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

     Klappentext:

    Leni Sonnbichler bereut ihre Rückkehr ins Allgäu schnell. Selbst nach zwanzig Jahren verfolgt sie der Ruf einer kauzigen Esoterik-Spinnerin. Als sie an einem alten Kultplatz auch noch eine Leiche findet, steht für die Einheimischen fest, dass Leni eine Mörderin ist, die mit ihren empathischen Fähigkeiten nur auf Profit abzielt. Sogar die Kriminalbeamten zweifeln ihre Aussagen an.
    Leni entschließt sich, ihre Unschuld zu beweisen, indem sie eigene Ermittlungen anstellt. Doch dadurch gerät sie ins Visier des wahren Mörders. Und dieser würde erneut töten, um sein Ziel zu erreichen ...

    Meine Meinung:

    Nach einigen Jahren kehrt Leni wieder zurück ins Allgäu und schon geschieght ein Mord. Da sie ziemlich neugierig ist und überbesinnliches verspürt muß sie nach forschen wer der Mörder ist.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben und das ganze wird mit den Allgäuer Dialekt vermischt, was die Geschichte einen besonderen pep gibt. Ich persönlich hatte manchmal einige Schwierigkeiten mit dem Dialekt allerdings wenn der alte Sepp los legte, aber ich fand genau das passte da mit rein und fand es Herzerfrischend. Mir hat dieser Krimi trotz alledem sehr gut gefallen, weil er sehr originell war. Die Charaktere kamen sehr gut herüber und es war alles so glaubhaft nachvollziehbar.

    Die Hauptperson Leni hat mir besonders gut gefallen, ihre ganzen Emotionen konnte man so richtig mit verfolgen, spüren und manchmal mußte man schmunzeln. Eine gestandene, resolute Frau die mich ein wenig an Miss Marple erinnerte, was aber nicht negativ sein soll. Endlich mal wieder ein Krimi ohne viel Blut und Brutalität, einfach halt wie ich ihn mir vorstelle.

    Eine klare Lese Empfehlung für alle die Krimis lieben!

  17. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch IV (ISBN: 9783770439928)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch IV

    (4)
    Aktuelle Rezension von: ech
    In der Reihe Asterix Mundart liegt nunmehr der vierte Band auf Ruhrdeutsch vor, der diesmal wieder vom Bochumer Comedian Hennes Bender detailgetreu und absolut liebevoll umgesetzt wurde.

    Ihm gelingt hier zum zweiten Mal auf vortreffliche Art und Weise, der Geschichte den typischen Ruhrpottcharme zu verpassen, ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verändern oder gar zu verraten.

    Durch das ausführliche Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe aus dem Ruhrdeutschen erklärt werden, kann auch der Nichtruhri der Geschichte folgen und wird eine Menge Spaß dabei haben, auch wenn er vielleicht nicht jede der kleinen Anspielungen auf reale Personen und Geschehnisse verstehen wird, die Hennes Bender in die Texte einfließen lässt.
  18. Cover des Buches Brennende Gischt (ISBN: 9783404176670)
    Sabine Weiß

    Brennende Gischt

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne

    Die Flensburger Mordkommission hat den Mord an einem Pastor aufzuklären. Seine Leiche wurde nach einem Brand im Keller eines verlassenen Hauses gefunden, doch das Feurer war nicht die Todesursache. 

    Der Fall ist äußerst verzwickt und es dauert, bis die Ermittlungen vorankommen. 

    Grundsätzlich hat mir dieser Krimi recht gut gefallen. Das Setting Sylt ist auf jeden Fall schon mal interessant, aber auch das Geheimnisvolle an diesem Mordfall hat mich gereizt. 

    Mit dem Ermittlerteam bin ich noch nicht so recht warmgeworden; da ist für meinen Geschmack noch Luft nach oben. Aber da es der zweite Band einer Reihe ist, kann sich das ja noch entwickeln. 

    Ansonsten eine gute und spannende Unterhaltung mit einem undurchsichtigen Mordfall und vielen Verwicklungen. 

    Achtung, Triggerwarnung; es geht auch um Kindesmissbrauch. 

    27.08.2024

  19. Cover des Buches Gschlamperte Verhältnisse (ISBN: 9783453359574)
    Felicitas Gruber

    Gschlamperte Verhältnisse

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Ein durchaus humorvoller Krimi aus dem bayrischen München. Es werden eine Männerleiche und die Schädel von vermissten Frauen gefunden. Es gilt diese Kriminalfälle zu lösen. 

    In diesem Buch scheinen alle die Menschen die darin vorkommen eine bestimmte Vergangenheit zu haben. Man wird in ihr Leben rein geworfen, oder gibt es Teile auf den dieser aufbaut? Man weiß es nicht so recht. Jedenfalls werden die Verhältnisse der einzelnen Personen erst nach und nach klar, während sich dieser Fall löst. Was mich ein wenig gestört hat war dieser Mix aus Hochdeutsch und dem bayrischen Dialekt. Die Zusammenhänge aus dem "Warum man jetzt so sprechen muss" oder nicht erschlossen sich mir nicht. Das minderte mein Lesevergnügen doch schon ziemlich und es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch auch wirklich zu beenden. Nun hab ich es geschafft und bin aber nicht gänzlich enttäuscht. Dieser Mordfall hatte durchaus interessante Facetten.

    Wegen des erschwerten Lesevergnügen gibt es von mir diesmal nur 3 Sterne. 

  20. Cover des Buches Der Liebgott isch ke Gränzwächter (ISBN: 9783305004713)
  21. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch V (ISBN: 9783770440474)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch V

    (4)
    Aktuelle Rezension von: ech

    In der Reihe Asterix Mundart liegt nunmehr der fünfte Band auf Ruhrdeutsch vor, der auch diesmal wieder vom Bochumer Comedian Hennes Bender detailgetreu und absolut liebevoll umgesetzt wurde.

    Diesmal hat er sich den Band "Der Kampf der Häuptlinge" vorgenommen, der im Original bereits im Jahre 1964 erschienen ist.

    Ihm gelingt hier zum dritten Mal auf vortreffliche Art und Weise, der Geschichte den typischen Ruhrpottcharme zu verpassen, ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verändern oder gar zu verraten.

    Durch das ausführliche Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe aus dem Ruhrdeutschen erklärt werden, kann auch der Nichtruhri der Geschichte folgen und wird eine Menge Spaß dabei haben, auch wenn er vielleicht nicht jede der kleinen Anspielungen auf reale Personen und Geschehnisse verstehen wird, die Hennes Bender in die Texte einfließen lässt.

  22. Cover des Buches Heilegy Zyt u Fründschafte (ISBN: 9783855805396)
    Silvia Savoia-Wälti

    Heilegy Zyt u Fründschafte

    (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    „Es isch der füfzähti Dezämber. D Frou Schlatter het aui Häng vou z tüe. Afe het si hüt Wösch, sött na ga kömerle, für z güetzele u sött no die ganzi Wohnig uf Vordermaa bringe, u zwar samt de Fänschter. Sie wott sich e ke Blössi gäh, we a der Wiehnachte di ganzi Verwandtschaft chunt.“ (aus „Der Frou Schlatter ihri Misere“)

    Erster Eindruck: Das Cover des kleinen Büchleins ist winterlich gestaltet – gefällt mir sehr gut.

    Ich mag berndeutsche Geschichten sehr, denn schliesslich ist „Bärndütsch“ meine Muttersprache, und nicht etwa die Schriftsprache „Hochdeutsch“.

    Die Autorin erzählt folgende zehn kurze Geschichten auf Berndeutsch rund um die Weihnachtszeit und Freundschaft:
    - Eggeschwilers Wiehnachtsglück
    - Am Toni syni schönschti Wiehnachte
    - Der tüpfleti Rägeschirm
    - Der Frou Schlatter ihri Misere
    - Der Hogerhof
    - Nächschteliebi
    - Am Hofme Hans sys späte Glück
    - Der Chrischtian u syni Schueukamerade
    - E Gschicht us em Ämmitau
    - Vo der Familie Pfannestil

    Immer wenn ich berndeutsche Geschichten lese, komme ich mir ein bisschen wie in einem volkstümlichen Theaterstück vor. Das Büchlein hat nur 96 Seiten und daher will ich die Rezension auch nicht zu ausschweifend gestalten. Mir haben alle Geschichten sehr gut gefallen und mir bestätigt, wie schön die Mundart ist. Meine vollumfängliche Leseempfehlung (auch ein sehr schönes Mitbringsel!) – 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI (ISBN: 9783770440870)
    René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI

    (4)
    Aktuelle Rezension von: ech

    In der Reihe Asterix Mundart liegt nunmehr der sechste Band auf Ruhrdeutsch vor, der auch diesmal wieder vom Bochumer Comedian Hennes Bender detailgetreu und absolut liebevoll umgesetzt wurde.

    Diesmal hat er sich den Band "Asterix und der Kupferkessel" vorgenommen, der im Original bereits im Jahre 1969 erschienen ist, die deutsche Ausgabe hat im Jahr 1972 das Licht der Welt erblickt.

    Hennes Bender gelingt hier zum vierten Mal auf vortreffliche Art und Weise, der Geschichte den typischen Ruhrpottcharme zu verpassen, ohne die Grundidee der Ursprungsgeschichte zu verändern oder gar zu verraten.

    Durch das ausführliche Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe aus dem Ruhrdeutschen erklärt werden, kann auch der Nichtruhri der Geschichte folgen und wird eine Menge Spaß dabei haben, auch wenn er vielleicht nicht jede der kleinen Anspielungen auf reale Personen und Geschehnisse verstehen wird, die Hennes Bender in die Texte einfließen lässt.

  24. Cover des Buches Zweimal stirbt's sich besser (Hansen und Danner ermitteln-Reihe 1) (ISBN: 9783989984455)
    Ulrike Vögl

    Zweimal stirbt's sich besser (Hansen und Danner ermitteln-Reihe 1)

    (56)
    Aktuelle Rezension von: KleineLulu

    Der neue Krimi "Zweimal stirbt's sich besser" spielt in Augsburg oder wie Franzi sagen würde Augschburg. Franzi ist die neue Kollegin von Helena Hansen die in Augsburg ihre neue Stelle als Kriminalkommissarin antritt. Zur Begrüßung gibt es auch gleich nicht nur einen Toten, sondern sogar zwei. Es gibt also reichlich zu ermitteln und nebenbei versucht Helena in der neuen Stadt anzukommen und die Bewohner zu verstehen. Zum Glück steht ihr immer Franzi zur Seite, auch wenn sie ihre Eigenarten hat und einen pupsenen Hund, den Waschtl. Wie sich raustellt, ergänzen sich die beiden Kommissarinnen sehr gut und arbeiten zusammen. Bei zwei Fällen ist es auch eine Menge Arbeit und der Chef erwartet regelmäßig Berichte. Der erste Tote wird in seiner Wohnung gefunden und schnell deutet alles auf den Bruder hin. Der zweite Tote wird in der Gülle gefunden und es scheint keine Anhaltspunkte zu geben. Helena und Franzi geben jedenfalls alles um die Fälle aufzuklären.

    Ich finde die Charaktere alle sehr interessant und sympathisch angelegt. Auch die Beschreibungen von Augsburg finde ich gut. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Der Krimi ist locker geschrieben mit einer guten Portion Humor. Am Ende möchte man auch direkt wissen wie es mit Helena in Augsburg weitergeht und welche neuen Fälle wohl noch auf dieses tolle, ungleiche Paar wartet.

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