Bücher mit dem Tag "murmelito 12/13"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "murmelito 12/13" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Inselsommer (ISBN: 9783426511459)
    Gabriella Engelmann

    Inselsommer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Dieser Roman von Gabriella Engelmann lädt zum Entsapnnen und relaxen in der Sonne ein. Die perfekte Urlaublecktüre.
    Inselsommer ist der zweite Teil und spielt acht Jahre später.
    In diesem Roman geht es hauptsächlich um Paula. Paula ist Galaristen in Hamburg. Sie hat sich in einen jüngeren verliebt und nimmt sich eine Auszeit bei Bea und Larissa auf Sylt.
    Dort entscheidet sie ein anderes Leben zu führen. Kommt sie mit ihrem Ehemann Patrick wieder zusammen oder haben die beiden sich auseinander gelebt.
    Ein sehr schön zu lesener Roman
  2. Cover des Buches Im Land der weiten Fjorde (ISBN: 9783404167586)
    Christine Kabus

    Im Land der weiten Fjorde

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Nach dem Tod ihrer Eltern erfährt Lisa, dass ihre Mutter adoptiert wurde und ihre echte Familie in Norwegen lebt. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit macht sich Lisa auf den Weg dorthin, um mehr über ihren Ursprung zu erfahren.

    Das Buch wird abwechselt aus der aktuellen Zeit und aus der Vergangenheit erzählt. Dabei lernt man Lisa kennen und ihre Oma Mari. Beide Handlungsstränge sind total interessant, auch wenn ich die Vergangenheit etwas spannender fand. Dabei erfährt man viel über das Leben on Norwegen um 1940 und wie es damals im Weltkrieg dort zuging. Auch über alte Bräuche und Traditionen ist die Autorin gut informiert und mischt viel davon in die Geschichte, sodass sie nicht nur interessant, sondern auch lehrreich ist.
    Aber auch über das Norwegen von heute erfährt man viel und teilweise habe ich mich wie auf einer Norwegenrundfahrt gefühlt, weil alles so detailliert und lebendig beschrieben wird. Man kann bei so viel schöner Natur wirklich gut in dem Buch versinken.

    Die Personen sind dabei genauso lebendig beschrieben und es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Familienmitglieder der Vergangenheit als auch der Neuzeit kennenzulernen. Ich konnte gut mit ihnen mitfühlen und habe gespannt die Liebesgeschichten mitverfolgt, die durch die Bedrohung des Krieges damals noch intensiver sind.

    Letztendlich ist dieses Buch echt klasse für Norwegenfans. Man erfährt viel über das Land und es ist als ob man selbst Urlaub dort macht, während man liest. Dazu fand ich besonders den Handlungsstrang, der im Weltkrieg spielt, sehr spannend und gefühlvoll. Eine klare Leseempfehlung!
  3. Cover des Buches Das Leuchten des Fieberbaums (ISBN: 9783548284101)
    Jennifer McVeigh

    Das Leuchten des Fieberbaums

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    3,5 Sterne.

    England, 1880er Jahre: Nach dem Tod ihres Vaters bleibt Frances mittellos und verschmäht von der Londoner Gesellschaft nur der Ausweg, einen entfernten Cousin zu heiraten, der sich in Südafrika als Arzt verdingt. Auf der Überfahrt lernt sie allerdings einen anderen Mann kennen. William Westbrook ist Diamantenhändler und fasziniert Frances mit seiner Unbekümmertheit und Leidenschaft.

    „Das Leuchten des Fieberbaums“ von Jennifer McVeigh entführte mich ins Südafrika der Kolonialzeit. Die Autorin hat dabei vor allem den Diamantenabbau und -handel sowie die Lebensbedingungen von Einwanderern und Einheimischen thematisiert. Dabei werden auch die Spannungen zwischen Engländern und Buren (was gegen Ende des Jahrhunderts zu einem Krieg führte) erwähnt.

    Der Diamantenabbau führte natürlich zu katastrophalen Bedingungen für die schwarzen Arbeiter, Probleme und Krankheiten wurden vertuscht. Auch wenn man sich dies denken kann, hat mich die Beschreibung der damaligen Zeit gut unterhalten und in die Vergangenheit transportiert.

    Im Zentrum der Handlung steht aber die Liebesgeschichte zwischen Frances und William bzw. Frances und dem Arzt Edwin Matthews. Hierbei spielt auch die Entwicklung der Protagonistins eine bedeutende Rolle. In London war sie eine verwöhnte Tochter, in Südafrika muss Frances auf Komfort verzichten und mit anpacken. Dabei wird ihr bewusst, wer sie sein möchte und mit wem sie zusammen sein möchte. Diese Wandlung bzw. Entwicklung gefiel mir sehr gut.

    „Das Leuchten des Fieberbaums“ empfehle ich allen, die gerne an exotische Schauplätze reisen und historische Romane mögen.

  4. Cover des Buches Der Duft des Regenwalds (ISBN: 9783492274302)
    Rosa Zapato

    Der Duft des Regenwalds

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Anfang des 20. Jahrhunderts reist die junge Künstlerin Alice Wegener nach Mexiko, um dort ihren Bruder zu treffen, der sich an Ausgrabungen einer Maya-Tempelanlage beteiligt. Als Alice in Mexiko ankommt, muss sie jedoch die schockierende Nachricht vom Tod ihres Bruders erfahren. Alice will unbedingt herausfinden, was geschah und reist in den Regenwald, zu Kaffeebaronen, Maya-Tempeln und Indios.

    Die Grundidee des Romans „Der Duft des Regenwalds“ hat mir gut gefallen, jedoch störte ich mich an der Konzeption der Handlung, die repetitiv oder auch verworren auf mich wirkte. So gerät Alice mehrmals in Fallen, die zu ihrer Entführung führen, woraus sie nach kurzer Zeit aber errettet wird. Ihre Begegnungen mit Indios und auch schließlich ihre Liebe zu einem Nachfahren der Ureinwohner sind immer geprägt von den Benachteiligungen und der Diskriminierung, die diese erfahren. Dies fand ich zwar sehr interessant, jedoch im Laufe der Geschichte ermüdend, da die gleichen Fakten immer wieder präsentiert werden.
    Auch die Charaktere blieben für mich blass.
    Verwirrung entstand bei mir auch bezüglich des Jahres in dem die Geschichte spielt. Auf dem Klapptentext außen wird 1903 angegeben, im Buch bei der Zusammenfassung/Wiederholung des Klappentexts dagegen 1910. Da scheint man beim Verlag auch den Faden verloren zu haben..

    Der Spannungsbogen der Handlung bleibt relativ flach, da sich alles sehr zähfließend entwickelt. Gegen Ende hin wusste ich schon nicht mehr, wer zum Beispiel die Halskette, die noch aus Mayazeiten stammt, im Besitz hat. Nach der Aufklärung des Mordes an Patrick Wegener kommen noch ca 50 Seiten, auf denen ich mich dann zur Zielgeraden schleppte.

    Die Landschaftsbeschreibungen, die Maya-Tempel und das Los der Indios haben der Geschichte trotzdem noch einen gewissen Reiz vermacht.Da „Der Duft des Regenwalds“ für mich insgesamt aber eine eher fade Angelegenheit war, gibt es nur 2,5 Sterne, die ich großzügig auf drei aufrunde.
  5. Cover des Buches Insel der schwarzen Perlen (ISBN: 9783492272865)
    Noemi Jordan

    Insel der schwarzen Perlen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: HelgaR

    Im zweiten Teil, sieben Jahre später, 1900 in Hawaii, ist Elisa, nachdem sie die Schicksalsschläge überwunden hat, bereit, mit ihrer großen Liebe den Hawaiianer Kelii einen Neuanfang zu wagen. Aber das wird nach wie vor von den Einwanderern nicht gerne gesehen, vor allem nicht von Gouverneur Janson. Und somit findet man dann plötzlich bei Kelii eine kostbare schwarze Perle von Elisas Mutter. Kelii soll hingerichtet werden und Elisa ist gezwungen, sich Jansons Willen zu beugen und sich um die gemeinsame Tochter Victoria zu kümmern, die ja bei einer Vergewaltigung entstanden ist. Dafür wird Keliis Hinrichtung in eine Gefängnisstrafe abgewandelt. Für Elisa und Kelii beginnt eine Zeit des Grauens.

    Auch die Geschichte um Maja und Keanu geht im Jahr 2011 weiter. Die beiden Frauen sind ja in Träumen miteinander verbunden. Maja ist ja zu Keanu nach Hawaii gezogen, sie erwarten ihr erstes Kind und Maja folgt nach wie vor den Spuren von Elisa und erkennt langsam die Zusammenhänge. Sie will unbedingt alles von Elisa im Museum ausstellen, Fotos, Gemälde, einfach ihre ganze Chronologie.

    Auch der zweite Teil hält wieder einige Schicksalsschläge bereit und man fiebert und leidet mit Elisa und Kelii mit. Der Hass zwischen den Weißen und den Hawaiianern ist groß, und da die Plantagenbesitzer die Herrschaft haben, wird das von ihnen auch dementsprechend ausgenutzt. Aber auch Krankheiten bleiben nicht aus in dieser Zeit und der Kampf ist hart.

    In den zwei großen Handlungssträngen wird immer wieder zwischen Elisa und Maja gewechselt und man erfährt nach und nach, was es mit der engen Verbundenheit zwischen den beiden Frauen auf sich hat. Die einzelnen Personen sind wieder sehr gut dargestellt, mit allen Ecken und Kanten. Auch die Landschaft ist einfach herrlich und wunderbar beschrieben. Am Ende des Buches findet man auch noch ein Glossar und eine Landkarte von Hawaii. Es war eine sehr bewegende und interessante Geschichte.

  6. Cover des Buches Das Schmetterlingsmädchen (ISBN: 9783404167814)
    Laura Moriarty

    Das Schmetterlingsmädchen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Wer gerne in das New York der 20er Jahre eintauchen will, dem kann ich hier nicht weiterhelfen. Das Buch hatte großes Potenzial, Cora und Louise waren mir beide sehr sympathisch und ich hätte zu gern mehr Zeit mit ihnen verbracht, aber irgendwann entschied sich die Autorin eine vollkommen andere Richtung einzuschlagen, und das war meines Erachtens ein Fehler. Ab jetzt folgen wir einer blassen Hauptfigur durch Streiflichter der Geschichte und bekommen nicht wirklich was geboten. Sehr schade! Werde mir noch überlegen, ob ich weiteres von Frau Moriarty lesen werde.
  7. Cover des Buches Das Haus der tausend Blüten (ISBN: 9783442373659)
    Julian Lees

    Das Haus der tausend Blüten

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Der geheime Salon (ISBN: 9783426505731)
    Karin Engel

    Der geheime Salon

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Die Autorin entführt die Leser in das Bremen von 1905. Die Witwe Charlotte kehrt nahezu mittellos aus Mallorca nach Bremen zurück. Der Stiefsohn hat ihr, mit Hinweis auf mallorquinisches Recht, alle Besitztümer vorenthalten. Doch auch in der ehemaligen Heimatstadt wird sie nicht mit offenen Armen empfangen, gab es doch den einen oder anderen Skandal um die junge Frau.
    Sie lässt sich nicht unterkriegen und „sammelt“ andere Frauen, denen Unrecht geschehen ist, im vorerst "geheimen Salon" um sich. So wie das Hausmädchen Agnetha, die höchst interessante Milena aus Hanfthal in Niederösterreich, die Schwägerin usw..
    Gemeinsam ist allen Frauen der Sinn nach Rache, wobei diese mit Witz und Charme ausgeführt werden soll. Kein plumpes „Aug’ um Aug’, Zahn um Zahn“.
    Die Intrigen und Handlungsstränge werden dichter. Figuren aus der Vergangenheit tauchen unvermittelt auf.
    Werden die Frauen ihre Genugtuung erfahren?

    Das ist mein erstes Buch von Karin Engel. Das Buch hat mich nicht gänzlich überzeugt.
    So reisen die Damen recht viel in der Geschichte herum: Bremen – Mallorca – Bremen – Marseille usw.. In Anbetracht der damaligen Verkehrsmittel ein wenig zu viel und zu schnell.
    Der Schreibstil ist voller Poesie (der Duft der Mandelblüten ist förmilch wahrzunehmen).

    Ein kleiner geographischer Lapsus ist der Autorin auch passiert:
    Der Ort "Hanfthal" liegt in der Nähe von Laa an der Thaya, einer kleinen Stadt in Niederösterreich. Der Fluss ist die THAYA und nicht die Laa.
  9. Cover des Buches Im Land des Silberfarns (ISBN: 9783492274425)
    Emma Temple

    Im Land des Silberfarns

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buchtiger
    Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen wie die Vorgängerromane. Zwar ist alles schon nett zu lesen, aber nichts besonderes, und alles ist so ein bisschen wie "mal schnell runtergerasselt". Schade
  10. Cover des Buches Der verbotene Garten (ISBN: 9783442745326)
    Ami McKay

    Der verbotene Garten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: AlineWirths
     Wohlfühlroman? Nein bestimmt nicht. Eine ernste Geschichte eines Mädchens, das noch Träume hat. Für ihre 12 Jahre ist Moth eine wirklich starke Person.  Ihr Traum immer vor Augen versucht sie ihr Leben zu meistern. Teilweise schon sehr zielorientiert, stur und abgebrüht.
    Hier erwartet euch eine tolle Geschichte, aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, mit zahlreichen Randbemerkungen der Ärztin Dr. Sadie und einigen Artikeln. Das alles belebt das Buch und ist nicht mal annähernd störend.
    Moth lebt in ärmlichen Verhältnissen auf, wird von ihrer Mutter verkauft, dort gequält und landet schliesslich in der Prostitution. Es ist erstäunlich wie stoisch Moth das ein oder andere Mal die Situationen meistert. Vielleicht gelingt ihr das alles nur, weil sie ein Ziel hat. Einen Traum, den sie erreichen will. Die Hilfe der Ärztin will sie eigentlich und doch wieder nicht, und so entstehen hier immer wieder tolle Konflikte, die sie mit sich selbst ausmachen muss. Sie muss, wie in dieser Zeit üblich, schnell erwachsen werden und hat im ganzen doch viel Glück auf ihrer Seite. Sie landet nicht, so wie am Anfang, auf der Strasse, und lernt so Personen kennen, die sie fasziniert.
    Ich muss schon sagen, das die Autorin hier eine wirkliche realität geschaffen aht, wie es in den Straßen des 19. Jahrhunderts ausgesehen haben muss. Moth gelingt es, nicht so zu sein, wie andere Mädchen in ihrem Alter. Sie ist noch frisch und nicht schon mit zwölf verlebt und abgestumpft. Ob man die Protagonistin mag oder nicht, scheint hier nicht relevant zu sein. Man kommt aber nicht drum rum, eine gewisse Sympatie zu entwickeln.
    Teilweise erwartet und Grausamkeit, an die uns die Autorin sanft heran begleitet. Es ist nicht einfach, dann nicht selbst grausam zu werden und sich beim Schreiben dann nicht gehen zu lassen. Mitzuleiden, dramatischer zu werden. Da Moth aber ein wirklich toller Charakter ist, würde es die ganze Geschichte verformen. Sie würde nicht das sein, was sie doch schlußendlich nun ist.
    Mit hat sie gefallen. Ernst, grausam, bedrückend und bewegend. Eine Story, in der man sich doch ein kleines bisschen wohlfühlt. Ein Mädchen, das kämpft und Menschen trifft, die sie an sich ran lässt. Hilfe, die sie annehmen kann und es schafft, nicht da zu landen, wo sie ohne diese Menschen nicht hingekommen wäre.
    Das Cover ist wunderschön. Nur hätte ich das Buch gekauft? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob es wirklich zu der Geschichte passt. Mit der letzten Seite allerdings: Ja es passt. Also zögert nicht, das Buch ist die Lesestunden wert.

    Ich hab jetzt lange gebraucht, um mich an diese rezension zu setzen. Das Buch, die geschichte ging mir nicht mehr aus den Kopf und ich brauchte dazu etwas Abstand. manchmal hat man das, dass es einem nicht gelingt, sofort seine Gedanken in Worte zu fassen. manches mal spielt auch das private Leben nicht so richtig mit. Alles zusammen, habe ich nun doch einige Worte gefunden. Das Buch hat mich überrascht und bewegt. Wir selbst können uns nicht vorstellen, wie schwer es damlas für Mädchen war. Mit 12 erwachsen sein? Nein das würde man nicht verlangen. In unserer Gesellschaft sollte man da noch Kind sein dürfen. Mich hat das Mädchen fasziniert. Manches mal dachte ich, sie schreibt von oben herab. es klang dann distanzierter. Aber viele Passagen waren bewegend und bedrückend. Das Buch ist nichts zum Herunter lesen. Lasst euch dafür ruhig etwas mehr Zeit. Die Geschichte verdient es, gelesen zu werden und vielleicht auch den ein oder anderen Gedanken.
  11. Cover des Buches Flamme von Jamaika (ISBN: 9783499259531)
    Martina André

    Flamme von Jamaika

     (21)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Rote Blütenblätter, ein halbnacktes Paar in leidenschaftlicher Umarmung – so präsentiert sich das Buchcover von „Flamme von Jamaika“ und gibt auch schon gleich mal einen Vorgeschmack auf das, was einen im Buch erwartet. Denn der historische Roman von Martina André bewegt sich schon sehr nah an der Grenze zum Nackenbeißer: Wir schreiben das Jahr 1831 und treffen auf die deutsche Kaufmannstochter Helena Huvstedt, sehr hübsch, sehr blond, sehr naiv. Ihr Vater ist auf der Suche nach einem geeigneten Ehemann für sie und die Wahl fällt auf Edward Blake, einziger Erbe eines reichen Plantagebesitzers auf Jamaika. Weil Edward äußerst attraktiv ist und weis, wie man junge, unerfahrene Mädchen bezirzt, verfällt ihm Helena sofort und kann es gar nicht mehr erwarten, die Schiffsreise auf die Karibikinsel anzutreten, um dort seine Frau zu werden. Auf Jamaika angekommen, merkt Helena aber schon bald, dass Edward eigentlich ein ziemlicher Gewalttäter und Egoist ist. Vor allem, wie er mit seinen Sklaven umgeht, macht Helena fassungslos. Als sie versucht, zu fliehen, gerät sie in die Fänge einer Rebellenorganisation. Denn auf der Insel geht es gerade ziemlich rund: Jamaika steht kurz vor einem Sklavenaufstand. Auch Rebellenanführer Jess ist natürlich ein Bild von einem Mann, muskelbepackt, langhaarig, geheimnisvoll und auch noch gebildet – ein echter Revoluzzer eben. Und wie soll man es auch anders erwarten: Helena und Jess verlieben sich unsterblich ineinander. Wer also zu diesem Roman greift, muss sich schon auf eine große Portion Drama und Leidenschaft gefasst machen.

    Ein weiteres Nackenbeißer-Indiz: Die Charaktere sind extrem schwarz/weiß gezeichnet: Entweder sind sie die größten Scheusale oder Engel auf Erden. Zwischendurch geizt die Autorin nicht mit Sexszenen, bei denen sie sprachlich fast schon ins pornöse abdriftet.

    Man wird es ahnen: So ganz mein Fall war diese Liebesschmonzette nicht. Dennoch muss ich zugeben, dass mich der Roman gerade am Anfang doch auch auf gewisse Weise unterhalten hat. Historische Grundlage für den Roman ist der Weihnachtsaufstand der Sklaven auf Jamaika im Jahr 1831 unter der Führung von Samuel Sharpe. Über diesen Freiheitskampf der Sklaven erfährt man einiges und generell bringt Martina André die Lebensumstände der Sklaven und auch die Grausamkeit der Sklavenhalterei recht gut rüber. Ränkespiele, Voodoo-Zaubereien und eben die leidenschaftliche Liebegeschichte machen die Geschichte zeitweise recht spannend und man beginnt irgendwann schon ein bisschen mit Helena und Jess mit zu fiebern. Zum Ende hin waren mir die an den Haaren herbeigezogenen und telenovelaartigen Wendungen sowie das ewige Liebesgeturtle dann  aber doch etwas zu viel des Guten und ich hab die letzten Seiten dann nur noch überflogen. Im Großen und Ganzen ist dieser Roman nichts, was ich nochmal lesen würde. Wer auf der Suche nach einer spannenden Schmonzette ist, die vor exotischer Kulisse spielt, kann mal einen Blick auf diesen Roman werfen.
  12. Cover des Buches Die Plantage (ISBN: 9783423219297)
    Catherine Tarley

    Die Plantage

     (70)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Das Buch ist der Debütroman von Catherine Tarley und beginnt im Jahre 1781. Es spielt in den Südstaaten zum Ende des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges.

     Antonia Lorimer muss jetzt stark sein. Ihre Plantage Legacy ist durch einen Anschlag britischer Truppen fast unbewohnbar geworden. Durch Misswirtschaft hatte ihr Mann Henry die Plantage an den Rand des Ruins geführt. Doch nun ist ihr Mann tot und die meisten Anbauflächen liegen schon seit Jahren brach. Die Bank will ihren Kredit nicht verlängern. Bekannte wollen sie zum Verkauf der Plantage überreden, doch Antonia will Legacy behalten und kehrt zurück. Hier stößt sie nachts in ihren Stallungen auf den schwerverwundeten britischen Soldaten William Marshall. Vor Schreck schlägt sie ihn nieder und versucht dann mit Hilfe einer indianischen Heilerin ihn gesund zu pflegen. Nach dem er sich langsam erholt hat, hilft er beim Aufbau der Plantage. Antonia verliebt sich in ihn ohne zu ahnen, dass William ein Geheimnis hat.

     Der Erzählstil von Catherine Tarley ist sehr flüssig und detailliert ohne zu ausschweifend zu werden. Durch die bildhafte Sprache lief bei mir ein schönes Kopfkino ab. Die Protagonisten sind gut beschrieben und wirken sehr authentisch, sie geben daher ein gutes Bild der damaligen Zeit wieder. Dieses Buch hat mir den Unabhängigkeitskrieg der USA näher gebracht und die Verwicklungen mit England. Auch die Romantik kam nicht zu kurz ohne kitschig zu wirken. Bis zum Schluss stellte ich mir die Frage, gibt es ein Happyend oder nicht. Obwohl das Buch ein paar Längen hat, fühlte ich mich gut unterhalten.

     

  13. Cover des Buches Der Duft von Hibiskus (ISBN: 9783442476466)
    Julie Leuze

    Der Duft von Hibiskus

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Sunny0105

    Im Jahr 1858 wandert die junge Emma Röslin mit einer rein männlichen Forschergruppe nach Australien aus um dort die heimischen Pflanzen und Tiere zu zeichnen. 

    Hauptsächlich ist es eine Flucht aus ihrer Heimat, da sie von schrecklichen Träumen heimgesucht wird, jedoch nicht weiß was schlimmes in ihrer Vergangenheit geschehen ist.

    Es beginnt ein aufregendes und gefährliches Leben für Emma und für den Forschungsleiter Carl Scheerer entwickelt sie bald innige Gefühle.


    Der Schreibstil von Julie Leuze ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Somit war ich schnell in der Geschichte drin. Ich persönlich hätte es mir teilweise nicht ganz so modern gewünscht, da ich mich sprachlich nicht so gefühlt habe, als wären wir im Jahr 1958 sondern eher in der heutigen Zeit.

    Ansonsten konnte ich mir die australische Wildnis sehr gut vorstellen, vor allem auch die Einblicke bei den Aborigines. 

    Emma war der typische weibliche, starke Charakter, aber trotzdem mochte ich sie sehr und habe auch mit ihr mitgefiebert. 

    Die Liebesgeschichte war angenehm zu lesen und nicht zu kitschig, wie es in historischen Romanen schnell passieren kann. 


    Insgesamt war es ein schönes kurzweiliges Buch, das ich grade im Sommer sehr gern gelesen habe.

  14. Cover des Buches Die Rose von Darjeeling (ISBN: 9783442378890)
    Sylvia Lott

    Die Rose von Darjeeling

     (63)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Dieses Buch von Syliva Lott hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Die Erzählung ist zwar lebendig und man sich gut in die Geschichte hineinversetzten, jedoch ist der mittlere Teil zum Teil sehr langweilig. 
  15. Cover des Buches Die Insel der Orchideen (ISBN: 9783426511633)
    Tessa White

    Die Insel der Orchideen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Schiffe aus aller Herren Länder, ein Gewirr von Stimmen, faszinierende Farben und berauschende Düfte – als die Schwestern Leah und Johanna 1856 in Singapur eintreffen, ahnen sie in ihrer Begeisterung nicht, dass die schillernde Löwenstadt ihr Schicksal bestimmen wird: Johanna nimmt den Antrag des jungen Geschäftsmannes Friedrich von Trebow an und übersieht die tiefen Gefühle, die ein anderer für sie hegt – ein folgenschwerer Fehler. Ihre wilde Schwester Leah verliert ihr Herz an einen jungen Chinesen, eine Beziehung, die nicht sein darf. Als man die Liebenden trennt, flieht Leah und begibt sich auf eine gefahrvolle Reise auf der Suche nach Anerkennung, Glück und nach sich selbst.


    Das Buch hat mich gut unterhalten. Ich habe mit gelitten und bin auf eine Reise nach singapur mitgenommen worden. 2 starke Frauen die trotz wiedrigkeiten ihren Weg gehen. 

  16. Cover des Buches Im Tal des Safranmondes: Roman (ISBN: B008CJ6B5Y)
    Isabel Alfaro

    Im Tal des Safranmondes: Roman

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Das Haus des Glücks (ISBN: 9783426511732)
    Yvonne Winkler

    Das Haus des Glücks

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Lesegenuss

    "Das Haus des Glücks" von der Autorin Yvonne Winkler beginnt mit einem samoanischen Märchen.

    Hamburg, im November 2008. Hier lebt Julias Großmutter Lotte und jeden Dienstag vormittag war "Omatag". Mit ihr konnte Julia reden. Dass die 34jährige Julia etwas bedrückt, das sah Oma Lotte am heutigen Tag sofort. Julia erzählt ihr, dass sie gern wieder ihr Medizinstudium aufnehmen möchte. Nur Haushalt, die drei Kinder, Mann, das befriedigte sie nicht mehr. Da bekommt sie das Tagebuch von ihrer Ururgrußmutter Victoria, zu deren Zeit es den Frauen in Deutschland unmöglich war, Medizin zu studieren. Und genau wie Julia war es Victorias Traum.
    In wechselnden Abschnitten erzählt die Autorin die Geschichte um zwei Frauen, die um ihren Traum kämpfen müssen. Hierbei hebt sich besonders Victoria in der Geschichte hervor. Diese ließ sich in nichts beirren, auch nicht als es sie aus persönlichen Gründen in die ferne Südsee verschlägt, nach Samoa. Es muss wohl in den Genen der Familie liegen, dieser Wunsch Ärztin zu werden. Und so ganz nebenbei erfährt Julia, dass die Familie aus Samoa stammt. Auch sie war dort geboren. Nunmehr steht fest, dass sie nach Samoa reisen wird, um die Wurzeln ihrer Vorfahren zu finden. Trotz aller Widerstände für ihre weitere berufliche Zukunft wird Julia von ihrem Mann Marco begleitet.
    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Es finden sich etliche Gleichheiten beider Frauen. Dass Victoria definitiv die interessante Geschichte zu erzählen hat, wird schnell klar. Ist es doch der Ursprung zum "Haus des Glücks" auf Samoa. Was ebenfalls interessant ist, das die geschichtlichen Ereignisse des 19. Jh. eine Rolle spielen, wo es um die Macht in der Südsee geht.

    So toll die Geschichte ist, so störend war der Druck und die andere Schrift von Victorias Aufzeichnungen. Es war wie Bordschwellen auf der Straße, um flüssig vorwärts zu kommen. Ein echter Störfaktor.
    "Das Haus des Glücks", auch wenn der Roman schon etwas länger auf dem Buchmarkt ist, die Geschichte lohnt sich allemal zu lesen. Gerade weil das Thema um die Gleichstellung der Frauen vor über 100 Jahren aktuell ist und in vielen anderen Romanen Beachtung findet. Einen Punkt muss ich allerdings abziehen aufgrund der vorgenannten Kritik.

  18. Cover des Buches Das Echo der Träume (ISBN: 9783868008746)
    Maria Duenas

    Das Echo der Träume

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Bis ans Ende des Horizonts (ISBN: 9783442380374)
    Mandy Sayer

    Bis ans Ende des Horizonts

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Sehnsucht nach Riga (ISBN: 9783732581481)
    Karen Winter

    Sehnsucht nach Riga

     (11)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Als ich ca. ¾ des Buches gelesen hatte, hatte ich eigentlich schon meine Meinung geformt. Ich wollte als Bewertung die Note zwei vergeben. Umso positiver wurde ich dann vom letzten Viertel des Buches überrascht, in dem die Autorin nochmal so richtig nachlegt und mir sogar ein paar Tränchen abgerungen hat. Kurzum, ich bin fertig mit dem Buch und bin begeistert. Ich würde es als ein sehr weibliches Buch bezeichnen. Das geschichtliche Drumherum vermittelte mir nicht viel Neues, Geschichte ist eben Geschichte, daran lässt sich ja nichts ändern. Aber Karen Winter hat so eine feine Art, dieses Geschichtswissen von einem weiblichen Blickwinkel zu beleuchten, der manches in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. In diesem Buch steckt so viel mehr als der kurze Klappentext suggeriert, der klingt für meinen Geschmack sogar eher kitschig. In diesem Roman ist jedoch wenig Kitsch auszumachen. Im Gegenteil, Marie-Louise, genannt Malu, hat in ihrem Leben eher wenig Zeit dafür. Von Anfang an wird sie von ihrer eigenen Mutter und ihrem Bruder geschnitten, wenn nicht sogar gehasst. Nur ihr Vater scheint hinter ihr zu stehen. Letztlich hält sie auch ihre Freundschaft mit dem nachbarschaftlichen Geschwisterpaar am Leben und erlaubt ihr mit diesem weiterzumachen. Als sie schließlich das elterliche Gut verlassen muss, nimmt sie ihre treue Freundin Constanze mit nach Berlin. Was nach anfänglichem Erfolg aussieht, wird bald allen Beteiligten zum Verhängnis … Lasst euch doch auch überraschen von diesem wunderbaren Buch, ich hoffe, es geht euch wie mir!
  21. Cover des Buches Der Duft des Weißen Salbei (ISBN: 9783492500289)
    Rebecca Maly

    Der Duft des Weißen Salbei

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx
    1859 Louisiana. Nachdem sie mehrere Jahre in einem Kloster zu einer jungen Dame herangezogen wurde, kehrt Anabell Arceneaux auf die heimische Plantage und zu ihrem Vater zurück, mit dem sie nicht gerade ein herzliches Verhältnis verbindet. Anabell kann sich weder mit der Sklavenhaltung anfreunden noch mag sie das Leben auf der Plantage. Als sie ihren alten Jugendfreund Lewis wiedertrifft und lieben lernt, verloben sich die beiden recht bald. Einige Monate wird die Familie von einigen Schicksalsschlägen heimgesucht, denn die Plantage wird sowohl von einem Feuer als auch durch den Ausbruch der Pocken unbewohnbar. Schweren Herzens lassen sie alles hinter sich und versuchen, in Kalifornien ein neues Leben aufzubauen. Die Trennung von ihrem Verlobten Lewis fällt Anabell schwer, doch sie wollen sich so bald wie möglich wiedersehen. Auf der recht beschwerlichen Reise geraten sie in den Konflikt zwischen Lakota-Indianern und weißen Siedlern, denn die Indianer wollen nicht, dass die Siedler sich immer weiter ausbreiten und ihnen ihr Land wegnehmen. Anabell wird mit einigen Dingen konfrontiert, die ihre eigene Welt und ihre Ansichten immer mehr ins Wanken bringen, sie beginnt, Widerstand zu leisten und zu kämpfen…

    Rebecca Maly hat mit ihrem Buch „Der Duft des weißen Salbei“ einen sehr spannenden historischen Roman vorgelegt, der den schwelenden Rassenkonflikt in Amerika im 18. Jahrhundert sehr eindringlich thematisiert und deutlich macht, wie sehr die weißen Siedler den Indianern zugesetzt haben. Der Schreibstil ist fesselnd, ebenso gefühlvoll wie flüssig, der Leser findet sich rasch mitten in der Handlung und in eine Zeit zurückversetzt, in der eine Klassengesellschaft an der Tagesordnung war. Die Autorin hat gut recherchiert und lässt den Leser an den Ritualen und den Lebensgewohnheiten der Lakota-Indianer teilhaben. Gleichzeitig zeigt sie die erbarmungslose Besiedlung durch die Weißen auf und deren Methoden, die eigentlichen Ureinwohner bzw. die afrikanischen Menschen sich ihnen zu unterwerfen. Ebenso detailliert werden die Landschaften und die beschwerliche Reise skizziert, so dass sie dem Leser regelrecht vor dem inneren Auge entsteht.

    Die Charaktere sind liebevoll und individuell ausgearbeitet und dabei gemäß ihren Eigenheiten sehr schön in Szene gesetzt worden. Sie besitzen Seele und wirken sehr realistisch. Durch diese Authentizität kann sich der Leser sehr gut in sie hineinversetzen und seine Sympathien verteilen. Das gesamte Gefühlsbarometer ist hier vertreten: von der Wut bis hin zur Verzweiflung, von der Hoffnung bis zum Mitfiebern. Anabell ist eine junge und gebildete Frau, die wohlbehütet aufwuchs. Sie hat ihren eigenen Kopf und pflegt zu den Sklaven ihres Vaters ein eher familiäres Verhältnis. Sie ist offen, dabei ebenso rebellisch, denn sie hasst die Sklaverei und die Unterdrückung der Menschen. Während der Handlung nimmt der Leser regelrecht teil an der Entwicklung dieser starken Frau, die sich nach und nach gegen alle Konventionen wehrt und ihre eigene Haltung durchdrückt. Lewis ist ein sympathischer junger Mann, der Anabell sehr zugetan ist und sie in allen Belangen unterstützt. Er ist mutig und entschlossen, gibt nicht auf, wenn ihm etwas am Herzen liegt. Ohitika ist ein Lakota-Indianer, der sein Land gegen die weißen Siedler verteidigt. Er besitzt ein gesundes Misstrauen, dem sein Volk sehr am Herzen liegt. Er ist hilfsbereit, liebenswert und hartnäckig. Auch die übrigen Protagonisten steigern mit ihrem Erscheinen die Spannung und bereichern die Handlung immens.

    „Der Duft des weißen Salbei“ hat alles, was man sich von einem guten historischen Roman erhofft, nämlich gut recherchierten Hintergrund, realwirkende Charaktere, Aufzeigung von Konflikten und vor allem keine Schönfärberei, sondern so nah wie möglich an der Wirklichkeit. Beate Maly hat dies alles in ihrem Roman vereint und sogar noch mit einer schönen Liebesgeschichte gewürzt. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, das man nicht so schnell vergisst. Absolute Leseempfehlung!
  22. Cover des Buches Eine Geschichte von Liebe und Feuer (ISBN: 9783453357334)
    Victoria Hislop

    Eine Geschichte von Liebe und Feuer

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Wenn dieses Buch nicht auf meiner Leseliste gestanden wäre, hätte ich es sicher nicht gelesen und hätte eine wundervolle Geschichte versäumt.

    Die Geschichte spielt in Griechenland, genauer in der Stadt Thessaloniki. Ich wusste nicht, dass Griechenland bzw. Thessaloniki so eine bewegte Geschichte hat, wieviele Unruhen, Kriege, Hungesnöte und Katastrophen es dort seit 1900 gegeben hat, unabhängig vom 1. und 2. Weltkrieg.

    Die Hauptperson Katharina wird als kleines Mädchen mit der Mutter und Schwester aus der Türkei zwangsumgesiedelt, verliert dabei ihre Mutter und landet schließlich in Thessaloniki. Eine andere Frau kümmert sich um sie, nimmt sie in der Familie auf und sie wächst zu einer jungen Frau und talentierten Näherin heran. Parallel dazu lernt man Dimitri kennen, einen Sohn aus sehr reichem Haus, der in Katharina verliebt ist. Beide haben eine bewegte Geschichte bis sie endlich zu einander finden.

    Ich kann den Roman aus vollstem Herzen empfehlen, und ich habe sehr viel über Griechenland und speziell über Thessaloniki gelernt, das macht direkt Lust diese Stadt zu besuchen.

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