Bücher mit dem Tag "muse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "muse" gekennzeichnet haben.

45 Bücher

  1. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (618)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Adeline LaRue flieht am Tag ihrer arrangierten Hochzeit mit einem älteren Witwer, den sie nicht liebt, in den Wald und trifft dort auf den Teufel, der ihr Freiheit und ein beliebig langes Leben anbietet im Gegenzug für ihre Seele, die er bekommt, wenn sie ihres Lebens überdrüssig ist. Der Haken: Kaum ist sie aus dem Blickfeld des Gegenübers verschwunden, ist sie auch schon vergessen und sie kann nichts von Dauer mit eigenen Händen erschaffen, etwa Bilder malen oder ihre Geschichte aufschreiben. Selbst ihr eigener Name kommt ihr nicht mehr über die Lippen - kurz die junge Frau wird zu einem Geist, der peu a peu seinen Radius erweitert und erst knapp 300 Jahre später trifft sie zufällig Henry - und der erinnert sich an sie. 

    Man sollte kein Buch erwarten, das sich allzu tief in die historischen Details vertieft. Die Ereignisse und Gegebenheiten der jeweiligen Zeit sind eher Kulisse. Im Mittelpunkt steht stets Adeline/Addie, was der Fluch für sie bedeutet (das wird in Rückblenden erzählt) und ihre Beziehung zu Henry in der Ist-Zeit. Richtig an Fahrt nimmt das Buch dann auch erst zum Schluss hin auf, davor ist es eher ruhig erzählt. Dabei spielt die Autorin mit einigen wirklich schönen Ideen. Addie wird zur Muse für (fiktive) Kunstwerke und findet so einen Weg, Spuren zu hinterlassen - auch wenn sie eine Unbekannte bleibt: Ideen sind etwas anderes als Erinnerungen.

    Begeistern konnte mich vor allem die Entwicklung der Figur, wobei das sich eigentlich erst in den letzten Kapiteln tatsächlich offenbart. Das Ende ist sehr gelungen.

    Insgesamt ein Buch mit einer richtig runden Story; das war auch mal wieder schön …

  2. Cover des Buches A single night (ISBN: 9783734108556)
    Ivy Andrews

    A single night

    (192)
    Aktuelle Rezension von: BookLand66

    Die Geschichte hat mich total gepackt. Ich war von Anfang an in ihr drin und einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Sie hat mich sowohl zum Weinen als auch zum Lachen gebracht.

    Libby und Jazz habe ich geliebt, obwohl ich sie beide ein um´s andere Mal hätte richtig schütteln mögen, weil sie so lange nicht Klartext miteinander geredet haben.

    Das Setting in der Modebranche und das Geschehen drumherum war so interessant und spannend, so daß zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufgekommen ist.

    Das Einzige, was zu bemängeln wäre, sind die teilweise sehr langen Kapitel, aber das ist Jammern auf hohem Niveau

    Fand es am Ende schön, daß nicht verraten wurde, um wem es sich bei den Männern ihrer Mitbewohnerinnen handelt, so daß die Spannung noch aufrecht gehalten wurde.

    Auch wenn ich nun sehr traurig darüber bin, daß die Geschichte rund um Libby und Jazz zu Ende ist, so freue ich mich schon sehr auf die Geschichte von Oxy.

  3. Cover des Buches Die Tochter des Uhrmachers (ISBN: 9783453427914)
    Kate Morton

    Die Tochter des Uhrmachers

    (191)
    Aktuelle Rezension von: springtime

    Kate Morton gehört eigentlich zu den Autorinnen, deren Bücher ich sehr gerne lese. Ich liebe an ihren Geschichten diese bildhaften, atmosphärischen Beschreibungen, die alten Häuser, die Familiengeheimnisse, die melancholische Stimmung und dieses Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer nachwirkt. Genau das findet man auch in diesem Buch wieder. Manche Kapitel haben eine richtig schöne, düstere und mysteriöse Atmosphäre, und sprachlich kann Kate Morton einfach sehr gut Stimmungen erzeugen.

    Aber leider hat mich dieses Buch trotzdem ziemlich enttäuscht. Für mich war es über weite Strecken einfach viel zu langatmig. Ständig wurden neue Figuren eingeführt, neue Perspektiven geöffnet, neue Lebensgeschichten erzählt. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich nun endlich den Überblick habe und mich richtig auf die Handlung einlassen kann, kam wieder eine neue Figur dazu, deren Geschichte dann ausführlich beschrieben wurde. Grundsätzlich mag ich verschachtelte Erzählungen und verschiedene Zeitebenen, aber hier hatte ich irgendwann das Gefühl, dass vieles eher ablenkt als bereichert. Einige Figuren und Nebenhandlungen hätte man meiner Meinung nach problemlos streichen können, ohne dass dem Verständnis wirklich etwas gefehlt hätte.

    Besonders schade fand ich das, weil ich das Buch eigentlich nur angefangen und weitergelesen habe, weil ich Kate Mortons andere Bücher so geliebt habe. Hätte ich ihre anderen Romane nicht gekannt, hätte ich wahrscheinlich nach 100 oder spätestens 200 Seiten abgebrochen. Aber weil ich wusste, wie stark ihre Geschichten am Ende oft zusammenlaufen können, habe ich immer gehofft, dass sich die Lektüre noch lohnt und mich das Ende wie immer begeistern würde.

    Leider war das für mich hier nicht der Fall. Das Ende hat mich nicht versöhnt, sondern eher wütend und frustriert zurückgelassen. Rückblickend wünschte ich sogar, ich hätte das Buch abgebrochen, statt mich bis zum Schluss durchzukämpfen.

    Trotzdem kann ich dem Buch nicht alles absprechen: Die Atmosphäre ist stellenweise wirklich schön, einige Beschreibungen sind wunderbar bildhaft, und mit einigen Figuren habe ich mitgefühlt. Aber für mich war "Die Tochter des Uhrmachers" im Vergleich zu ihren anderen Büchern deutlich schwächer und am Ende leider nicht befriedigend genug.

  4. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (315)
    Aktuelle Rezension von: thrill.tastic

    Schon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
    Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
    Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
    Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
    Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
    Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
    Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist.

  5. Cover des Buches Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse (ISBN: 9783473586912)
    Sabine Schoder

    Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse

    (216)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Ich habe dieses Buch geliebt - ich mochte die Protagonistin Liv total gerne und Flame war ein super Gegenstück in der Geschichte. Auch fand ich die Idee mit den Musen und dem magischen Wettkampf - mit seiner Umsetzung - grandios und einmalig. Das Buch war auch nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit - es hat durchaus auch richtig düstere Kapitel - was es sooo gut macht. 

  6. Cover des Buches Malou - Diebin von Geschichten (ISBN: 9783646602630)
    Lisa Rosenbecker

    Malou - Diebin von Geschichten

    (88)
    Aktuelle Rezension von: Lubig2
    Genialer Plott!
    Das Universum - Verzeihung, das Litersum dieses Buches ist sehr ausgereift und sprüht nur so vor Ideen. Ich mag die Annahme, dass die diversen Buchwelten lebendig sind und besucht werden können. Auch finde ich es sehr spannend, wie die Autorin sich die Verbindungen zwischen realen Menschen und Buchcharakteren vorstellt.
    Diese Bureals haben unterschiedliche Kräfte und Malou ist als Anti-Muse eine davon.
    Malou ist mir sehr sympathisch. Sie macht ihren Job als Anti-Muse nur ungern und unter Gewissensbissen. Als dann die Leute, für die sie Aufträge erhalten hat, in Schwierigkeiten geraten, nimmt die Geschichte Fahrt auf.
    Durch einen dummen Zufall gerät sie ins Visier von Scottland Yard.
    Und schon bald überstürzen sich die Ereignisse. Ausgerechnet Lansbury, der sie erst als Verdächtige ins Spiel gebracht hat, soll sie beschützen.

    In sehr gut durchdachten Aktionen und in angenehmer Sprache zündet Lisa Rosenbecker ein Ideenfeuerwerk, das es in sich hat.
    Die Figuren sind liebenswert und bleiben glaubwürdig. Sich anbahnende Liebeleien entstehen nicht Hals über Kopf, sondern bekommen Raum sich langsam zu entwickeln.
    Der Krimi in der Geschichte ist von außen nicht lösbar und so lotst einen die Autorin von Kapitel zu Kapitel und man kann das Buch nicht weglegen, weil man immer denkt: nur noch eins, dann weiß ich bestimmt mehr ...
    So ging es mir auf jeden Fall. Die Autorin hatte mich am Gängelband, bis ich endlich durch war.
    Der Showdown hat es in sich und bleibt auf einem Level mit dem Rest der Geschichte.

    Fazit:
    Absolut lesenswertes, total verrücktes Buch über die Auswirkungen von Einmischungen von Buchcharakteren in unserer Welt.

    Es war übrigens nicht mein erstes Buch von Lisa Rosenbecker und es wird bestimmt nicht mein letztes sein:
  7. Cover des Buches Die Muse von Wien (ISBN: 9783746633923)
    Caroline Bernard

    Die Muse von Wien

    (72)
    Aktuelle Rezension von: A_Tiny_Bookstay

    Alma, die schönste Frau von Wien, ist mit ihren 17 Jahren immer noch alleinstehend, obwohl ihr viele Männer zu Füßen liegen. Sie schwärmt für viele verschiedene Männer, bis sie plötzlich auf Gustav Mahler trifft - und sich Hals über Kopf in ihn verliebt...


    Ich finde das Buch sehr gelungen!

    Caroline Bernard beleuchtet das Leben von Alma Mahler, zuerst noch Junggesellin, dann an der Seite von Gustav Mahler.

    Sie versucht, nahe an der Wahrheit zu bleiben und zu erzählen, wie Alma damals wirklich gelebt - und geliebt - hat.

    Das man hier und da natürlich etwas fiktives anfügen muss, ist klar.

    Trotzdem beschreibt sie das Leben von ihr so, wie es bekannt ist. 

    Ein tolles Buch, toller Schreibstil, und wirklich toll umgesetzt. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen, und nachdem ich in Wien aufgewachsen bin, konnte ich mir vieles auch bildlich vorstellen.

    Wenn man eine Art Biografie, verpackt in einen historischen Roman, über Alma Mahler-Werfel (wie ihr späterer Name war) lesen möchte, ist dieses Buch genau das richtige! :)

  8. Cover des Buches Die Tänzerin von Paris (ISBN: 9783746633169)
    Annabel Abbs

    Die Tänzerin von Paris

    (74)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Das Buch war sehr ansprechend, ich habe genossen es zu lesen. Lucia Joyce hatte ein schreckliches, anstrengendes Leben, man konnte sich gut in ihre Verzweiflung und auch die Liebe reinversetzten.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, ich fand es sehr interessant wie die Zeitsprünge im Buch gestaltet wurden.

    Die Handlung war flüssig und bis zum Ende spannend gehalten. Das Buch bliebt im Gedächtnis, auch noch mehrere Wochen nach dem Lesen.
    Ich konnte mich gut in Lucias Lage reinversetzten und mit ihr mitleiden. Es war angenehm ein Buch aus der ‚Ich-Form‘ zu lesen.
    Es ist schön, wie die Autorin den Blick im Buch auf Lucia, nicht auf ihren Vater lenkt. 

    Fazit: Tolles Buch über eine Persönlichkeit, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

  9. Cover des Buches Seven Nights - Paris (ISBN: 9783453422018)
    Jeanette Grey

    Seven Nights - Paris

    (60)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Naja, das Buch ist wirklich kein Meisterwerk, aber schrecklich ist es auch nicht. Die Figuren sind nett gemacht, sehr oberflächlich, aber nachvollziehbar. Die Handlung ist wie nicht anders erwartet nichts Besonderes, es gibt nette Eindrücke von Paris, kaum Spannung, aber leicht knisternde Momente. Kann man mal lesen, lässt sich jedenfalls schnell lesen, auch wenn man viel anderes im Kopf hat, also nichts, wo man großartig mitdenken muss  

  10. Cover des Buches Ich bin Frida (ISBN: 9783746640693)
    Caroline Bernard

    Ich bin Frida

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Ariadna

    Es gibt viele Bücher über Frida Kahlo, aber dieses  Buch von 

    Carolin Bernard mit dem Titel „Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ gibt neue Einblicke in das Leben dieser großen Künstlerin.

    Die Handlung setzt im Jahr 1938 an. Frida Kahlo hat ihre erste Einzelausstellung in New York.  Dort trifft sie auf den Fotografen Nickolas Muray, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. 

    Man erfährt bei Lesen viel über Frida Kahlos Gefühle, ihre Gedanken und Wünsche.

    Das Buch ist ein weiterer Band aus der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".

    Das Buch liest sich leicht und lässt keine Langeweile aufkommen.

    Auch das Buchcover ist sehr gut gemacht und hat mich sofort angesprochen.

    Wer gerne Biographien liest und Frida Kahlo näher kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.

    Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.



  11. Cover des Buches Rendezvous im Café de Flore (ISBN: 9783746632711)
    Caroline Bernard

    Rendezvous im Café de Flore

    (80)
    Aktuelle Rezension von: Jayjay94

    Das Cover gefällt mir sehr gut und versprüht ein wenig französischen Charme.

    In dem Roman geht es zum einen um Vianne, die alles liebt, was mit Pflanzen zu tun hat. Ihr Traum ist es einmal Botanikerin zu werden. Und dazu möchte sie unbedingt nach Frankreich. Dort lernt sie den Maler David kennen und lieben.

    Doch dann passiert etwas, womit Vianne nicht gerechnet hat...

    Jahrzehnte später reist Marlène mit ihrem Mann nach Paris. In einem Museum sieht sie ein Bild mit einer Frau, die sie selbst sein könnte. Wer ist sie?  Marlène begibt sich auf die Suche...

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und man findet leicht in die Geschichte hinein. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart lässt sich gut auseinander halten. Die Protagonisten haben auch alle einen festen Charakter, sodass man sich alles wirklich vorstellen kann. Man fühlt sich mittendrin!

    Das Buch ist spannend und wird zum Ende hin noch spannender. Man ist fast traurig, dass dann das Ende doch so schnell da ist und auf den letzten Seiten erst alles aufgedeckt wird. Mir ging das dann ein bisschen zu schnell!

    Die Story ist jedoch wirklich schön und hat die ein oder andere Überraschung parat.

    Mein Fazit: 4 von 5 Sternen

    Sehr unterhaltsam! Dieses Buch kann ich empfehlen!

  12. Cover des Buches Litersum - Musenkuss (ISBN: 9783959913331)
    Lisa Rosenbecker

    Litersum - Musenkuss

    (144)
    Aktuelle Rezension von: Ravendara

    Gesamteindruck

    „Musenkuss” hat mich mit seiner Grundidee sofort gepackt – und das will was heißen. Eine Antimuse als Protagonistin, die kreative Energie nicht verschenkt, sondern raubt? Selten, originell und klug in die Welt des Litersums eingebettet. 🎭 Die Mischung aus Urban Fantasy, Crime, Romance und einem Hauch griechischer Mythologie ist genau mein Ding, und die Autorin bedient alle Genres solide. Die Handlung ist nicht spektakulär, aber angenehm unvorhersehbar – ich wurde öfter überrascht, als ich erwartet hatte. Malou als Ich-Erzählerin ist frech, humorvoll und sympathisch, auch wenn ihre Zickigkeit und ihr Leugnen offensichtlicher Anziehung stellenweise auf die Nerven gingen. Zum Glück ist diese Phase überschaubar wirklich überzeugende Nebenfiguren können das mehr als ausgleichen. Alles in allem: Ein unterhaltsamer Auftakt, den ich nicht bereue.

    Für mich ist „Musenkuss“ vor allem eine Liebeserklärung an Bücher, Fantasie und Geschichten – und damit genau mein Beuteschema. 📚✨

    Stärken

    • Fantasy + Crime  + Romance + griechische Mythologie = ❤️❤️
      Originelle Prämisse: die Antimuse ist eine faszinierende, selten genutzte Figur
    •  Das Litersum als magische Parallelwelt ist kreativ und liebevoll ausgearbeitet
    • Die Mordserie ist schlüssig konzipiert und gut in die Handlung eingebettet, die Auflösung ist nachvollziehbar aber überraschend
    •  Malous Humor und Selbstironie machen sie trotz Macken sympathisch
    •  Malous Mutter ist eine der besten Mutterfiguren seit Langem – stark, liebevoll, ohne einzuengen
    • Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon, „Lucifer”, „Castle”) passt perfekt zum Tonfall
    • Flüssiger, zugänglicher Schreibstil
    • Kein epischer Endkampf – Auflösung zügig und ohne unnötiges Aufblähen
    •  Nebenfiguren (Emma, Thia, Tom) mit echter Tiefe und Sympathie
    • Kein Cliffhanger


    Schwächen

    • Malous Zickigkeit und ihr Selbstbetrug in Sachen Romance nerven eine Weile
    •  Manche Interaktionen mit Nebenfiguren wirken schablonenhaft
    • Chris ist anfangs wenig zugänglich – aus der Ich-Perspektive naturgemäß eingeschränkt wahrnehmbar
    • Ständig wird Chris mit seinem Nachnamen angesprochen.
    •  Die Auflösung kommt etwas abrupt


    Meine Eindrücke beim Lesen

    Ich habe vorher „Die Seiten der Welt” gelesen und war deshalb neugierig auf das Litersum-Universum. Die Idee einer verborgenen Bücherwelt mitten in unserer Realität, mit eigenen Regeln, Orten und Wesen, hat mich erneut begeistert. Als Leseratte träume ich natürlich sofort von den Buchläden und Orten, die man besuchen wollen würde – das ist genau die Art von Weltenbau, die sich richtig anfühlt. 📖🗺️

    Schon die Grundidee hat mich sofort begeistert. Musen kennt man zwar aus Mythologie und Literatur, aber sie spielen in Fantasyromanen erstaunlich selten eine zentrale Rolle. Hier geht die Autorin sogar noch einen Schritt weiter und macht ihre Protagonistin zu einer Antimuse – also zu jemandem, der Ideen raubt statt sie zu schenken. Allein dieser Gedanke hat mich neugierig gemacht.

    Malou mochte ich grundsätzlich sehr. Sie ist frech, unorthodox und besitzt einen Humor, der viele Situationen auflockert. Gleichzeitig hat sie mich aber auch gelegentlich an den Rand eines Augenroll-Moments gebracht. Besonders ihre Neigung, sich selbst etwas vorzumachen, und ihr anfängliches Leugnen offensichtlicher Gefühle fand ich stellenweise etwas anstrengend. Zum Glück verliert sich das mit der Zeit und ihre Entwicklung hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

    Chris war für mich zunächst ebenfalls kein einfacher Charakter. Allerdings konnte ich seine Zurückhaltung nachvollziehen, schließlich erlebt man ihn ausschließlich durch Malous Perspektive. Je mehr man über ihn erfährt, desto sympathischer wurde er mir. Vor allem seine Geduld mit Malou verdient eigentlich einen eigenen Orden. 😅 Am schlimmsten fand ich, dass er immer mit seinem Nachnamen angesprochen wurde.

    Besonders ans Herz gewachsen sind mir aber die Nebenfiguren. Emma und Thia waren einfach wunderbar. Ihre Herzlichkeit, ihre Loyalität und ihre Unterstützung haben jede Szene mit ihnen aufgewertet. Auch Tom mochte ich sehr. Und natürlich Sheldon, denn seien wir ehrlich: Ein Kater namens Sheldon sammelt bei mir bereits vor seinem ersten Auftritt Pluspunkte. 🐱

    Mein persönliches Highlight war jedoch Malous Mutter. Sie gehört für mich zu den besten Mutterfiguren, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Sie unterstützt ihre Tochter, ohne sie zu bevormunden, gibt Halt, ohne einzuengen, und schafft gleichzeitig ihre Karriere bei Scotland Yard. Solche Elternfiguren findet man leider viel zu selten.

    Die Krimihandlung hat mich ebenfalls positiv überrascht. Ich hatte ursprünglich eher mit einer klassischen Urban-Fantasy-Geschichte gerechnet, bekam aber zusätzlich eine spannende Mordserie serviert. Das Zusammensetzen der Hinweise hat Spaß gemacht, die Verdächtigen wechselten regelmäßig und die Auflösung konnte mich tatsächlich überraschen. Zwar wirkte das Ende etwas abrupt, dafür nahm sich die Autorin anschließend Zeit, die Hintergründe ausführlich zu erklären und die Geschichte sauber abzuschließen.

    Die Romance folgt gängigen Mistern (Grumpy & Sunshine), was nicht unbedingt mein persönlicher Favorit ist – aber die Liebesgeschichte der Mutter gleicht das locker aus und verleiht dem Buch eine warmherzige Note. Der Nerd-Faktor (Kater Sheldon! „Castle”! „Lucifer”!) hat mir zusätzlich ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 😄🐱


    Fazit & Empfehlung

    „Musenkuss“ vereint vieles, was ich an Urban Fantasy liebe: eine kreative magische Welt, sympathische Figuren, Spannung, Freundschaft, Romantik und eine ordentliche Portion Büchermagie. ✨📚

    Nicht alles war perfekt. Malous Verhalten hat mich stellenweise genervt und manche Romantasy-Elemente waren für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch überwiegen für mich ganz klar die positiven Aspekte. Die Welt des Litersums, die originelle Idee der Antimusen und die spannende Krimihandlung haben mich hervorragend unterhalten.

    Eine klare Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy, Buchwelten, magischen Geheimnissen und Geschichten, in denen Liebe, Freundschaft und Spannung Hand in Hand gehen. ❤️








  13. Cover des Buches Ausgerechnet Muse (ISBN: 9783944788432)
    Carola Wolff

    Ausgerechnet Muse

    (40)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    "Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff ist ein Jugendbuch, in welchem es um Musen und ihre Verbindungen zu Künstlern geht. 

    Im Mittelpunkt steht die 17 jährige Apollonia Parker, ihres Zeichens Muse wieder Willen, noch dazu mit einem Gedichte rezietierenden Raben Namens Lyngx. Denn als Muse muss sie sich an einen Künstler binden, ihn hegen und pflegen nur um dann irgendwann abgesägt zu werden. So erlebt sie es zumindest immer bei ihrer Mutter, der berühmten Muse Miranda. Da schraubt Parker lieber an ihrem Motorrad und träumt von einer Tour durch Schottland. Als sie Nick aus ihrer Schule besser kennenlernt, fühlt sie sich zu dem süßen Musiker hingezogen - und schon kämpft ihr Musenherz gegen ihren freien Willen. Offiziell gibt es keinen Ausweg aus dem Musendasein. Oder etwa doch?  Als dann auch noch eine dunkle Muse ihre Krallen nach Nick ausfährt, muss Apollonia sich entscheiden: wer möchte sie sein und welchen Stellenwert möchte sie der Kunst in ihrem Leben geben...

    Die Geschichte hatte sich erstmal sehr gut für mich angehört. Ich lese gerne (Fantasy)Bücher die mit Sagen und Mythen spielen und gerade die Griechischen haben es mir angetan (Percy Jackson<3). Daher habe ich mich gefreut, hier etwas über Musen erfahren zu dürfen. Sie sind wichtiger Aspekt in den alten Sagen, kamen aber mir bisher  nicht als Hauptdarstellerinnen unter. Leider hat mich die Geschichte nicht so sehr gefesselt, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie war jetzt nicht schlecht, aber auch kein Highlight. Zum einen liegt es sicherlich daran, dass es sich bei diesem Buch definitiv um einen Jugendroman handelt. Es gibt einige Jugendbücher die man wirklich mit jedem Alter lesen kann und eben solche, die "ihre Zeit haben". Ich persönlich hätte mir manchmal mehr Tiefe gewünscht. Aber ich glaube durchaus, dass junge Leser*innen durchaus ihren Spaß mit der Geschichte haben. Was mir gut gefallen hat ist zum einen Apollonias Sichtweise: sie möchte frei sein und sich nicht einem Künstler unterordnen. Wichtiges Thema - gerade da ich am Anfang des Buches Angst hatte, dass ungesunde Geschlechterrollen vermittelt werden. Das hat die Autorin wirklich klasse gemacht. 

    Der Schreibstil ist locker leicht, passend zum Genre. Die Jugendsprache ist passend und nicht übertrieben. Das Cover ist schön düster und der Titel hat mein Interesse sofort geweckt. Ich hätte gerne einfach noch mehr von den klassischen Musen erfahren, fand aber die Szene im Museum, wo Apollonia sich mit der Museumsfrau unterhält, sehr gut. Solche Gespräche hätte ich gerne mehr gelesen 

    Allem im allem ein solides Jugendbuch mit einem Thema, dass das ich so noch nicht kannte. Kann man lesen.


  14. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

    (104)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Nachdem Iniza und Glanis vor dem Hexenorden fliehen konnten, leben sie mit ihrer kleinen Tochter auf dem Piratenplaneten Noa. Doch auch hier sind sie alles andere als sicher: Nicht nur ist der Planet mit unterschiedlichen Krankheiten verseucht, auch schmieden sich Allianzen gegen Iniza und Glanis. Währenddessen sind die Alleshändlerin Shara Bitterstern und Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun, auf geheimer Mission im All unterwegs – doch auch hier warten an jeder Ecke Feinde…

    Persönliche Meinung: „Hexenmacht“ ist ein Science-Fiction-Fantasyroman von Kai Meyer. Es handelt sich um den zweiten Band der „Die Krone der Sterne“-Reihe. Da „Hexenmacht“ die Geschichte des ersten Bandes weitererzählt, ist eine chronologische Lektüre sinnvoll. Erzählt wird die Handlung aus einer Vielzahl von verschiedenen, sich abwechselnden Perspektiven: So werden u.a. die Perspektiven von Iniza, Glanis, Shara Bitterstern und Hadrath Talantis, einem Prediger des Kultes der Stille, eingenommen. Wie schon im vorherigen Band sind die Figuren mit ihren Motiven, Zielen, Wünschen und Ängsten differenziert dargestellt. Insbesondere zu Sharas und Kranits Vergangenheit erhält man im vorliegenden Band zusätzliche Informationen, sodass diese noch greifbarer werden. Zur Handlung möchte ich zwecks Spoilergefahr gar nicht zu viel sagen. Nur: Sie schließt stimmig an den Vorgänger an, setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, wodurch ein schönes Tempo entsteht, und besitzt mehrere überraschende Wendungen. Für Spannung sorgt außerdem, dass wir etwas über die Hintergründe der rätselhaften Stille sowie die Ursprünge des numinosen Hexenordens erfahren. Kai Meyers Erzählstil ist gewohnt bild- und wortgewaltig, sodass ein detailreiches Kopfkino entsteht. Insgesamt ist „Hexenmacht“ brillant erzählte Sci-Fi-Fantasy mit schön ausgearbeiteten Figuren.

  15. Cover des Buches Briefe an die grüne Fee (ISBN: 9783744809146)
    Salih Jamal

    Briefe an die grüne Fee

    (73)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc

    Das Buch ist eine Auflistung aus dem Leben des namenlosen Ich-Erzählers und erinnert mich stark an Tagebucheinträge. Er rekapituliert sein Leben, während er oben auf dem Dach sitzt. Wir erfahren nur das, was uns der Protagonist wissen lassen möchte und können bei allem anderen nur mutmaßen. Egal ob es um die tatsächlichen Ereignisse geht oder um die Dinge, die die anderen Beteiligten wohl erlebt haben.

    Auf Instagram habe ich unter „Kurz und bündig“ bereits geschrieben:
    „Das Buch ist tragisch, es ist manchmal ganz laut, es ist vulgär und dann ist es wieder ganz leise und poetisch. Es ist kraftvoll und beschönigt nichts. Es ist pornös!

    Das Buch ist wirklich dreckig, es ist direkt und es ist genau das, was wir als Großstandkinder erlebt haben um uns herum:  Nutten, Dreck, Suff und Drogen. Was für einen selbstherrlicheren Mist wir getan haben und unbezwingbar haben wir uns gefühlt…  Genau wie der Ich-Erzähler in diesem Buch, gut vielleicht nicht genau so.

    Das habe ich dem Autor geschrieben, als ich das Buch beendet habe und ich möchte Euch diese Sätze nicht vorenthalten, denn so geht es mir immer noch:

    Du nimmst keinen Blatt vor den Mund. Beschreibst Exzesse so präzise, dass man als Leser weiß: Das ist scheisse was Du machst, aber trotzdem feiert man das ein oder andere!
    Was Du mit den leisen Tönen im Hintergrund beschreibst, das ist die Seele. Das Gefühl. Die Veränderung. Das, wie der Protagonist fühlt.
    Die Reise, die in den Briefen oder ( wie ich es empfunden habe ) Tagebucheinträgen beschrieben wird, ist wie ein Feuerwerk. Mal der Lichtstreif der Rakete am Himmel und dann wieder nur die schwarze verbrannte Hülse.  Ich bin abgestoßen und fasziniert zu gleichen Teilen von dem namenlosen Protagonisten.  Du weckst all das und doch ist man am Ende ausgesöhnt.

    Deshalb ist das Buch etwas besonderes.

    Von mir bekommt „Briefe an die grüne Fee“ von Salih Jamal 4,5 von 5 möglichen Punkten und eine klare Empfehlung.

  16. Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783846600863)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

    (188)
    Aktuelle Rezension von: AyemiRose

    ✨There was a man who loved the moon, but whenever he tried to embrace her, she broke into a thousand pieces and left him drenched, with empty arms.

    Mysterien - so hat Lazlo sich die Verborgene Stadt, über die er so viel gelesen hat, immer vorgestellt. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, dem Lazlo und seine Gefährten auf den Grund gehen sollen. Welche Rolle spielt dabei Sarai, das blauhäutige Mädchen, welches ihm immer wieder in seinen Träumen begegnet? Nacht für Nacht treffen sich die beiden, und Lazlo spürt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker wird. Doch hat ihre Liebe eine Chance?

    Auch der zweiten Band dieser magischen Reihe war wieder etwas ganz besonderes und konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die magische, geheimnisvolle Stadt Weep konnte mich auch hier begeistern und ich habe mich völlig in der Magie dieser Welt verloren. Die Charaktere waren auch hier wieder sympathisch,  nahbar und besonders. Einziger kleiner Kritikpunkt war das mich die Emotionen hier nicht ganz erreicht haben, dennoch war das Buch unglaublich gut und ich freue mich auf den nächsten Teil🫶🏻

  17. Cover des Buches Flips - Ein Wollschwein legt los (ISBN: 9783747800331)
    Mascha Matysiak

    Flips - Ein Wollschwein legt los

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Hallodryane

    Mir gefällt das Cover des Buches, auf dem ein süßes Flips fressendes Wollschwein abgebildet ist, sehr gut und ich finde es sehr witzig und ansprechend gestaltet, vor allem für Kinder ab 8 Jahren. Auch der Inhalt ist genau das Richtige für die jungen Leser: ein Mädchen namens Toni findet auf dem Schulweg ein Wollschwein, das sie mit nach Hause nimmt. Dort muss es aber das sich nicht als Haustier eignende Schwein vor ihren Eltern und der Vermieterin verstecken. Dies bringt natürlich einige Schwierigkeiten mit sich. Wie gut, dass es da noch den Nachbarsjungen Jonte gibt, der Toni bei ihrem Vorhaben unterstützt. Im Laufe der Geschichte wollen die beiden nun herausfinden, woher das Wollschwein kommt und wem es wohl gehört. Dieses Versteck- und Suchspiel macht das Kinderbuch zu einem richtigen Lesevergnügen für kleine und auch große Leser.

            

  18. Cover des Buches A Fairy Tale (ISBN: 9783746043302)
    Anja Stephan

    A Fairy Tale

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Rajet
    Scott McKenzie läuft im Quartier Latin (Paris) doch wirklich seine Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg – und das auch noch mehrfach. Er weiß sofort das Schicksal kann es nicht wirklich gut mit ihm meinen. Dabei hatte sich Scott der einst aus hohem Hause stammt in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat ein ausgezeichnetes Leben aufgebaut.
    Nach und nach zieht in die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

    Der Schreibstil ist flüssig und auch humorvoll – macht Spaß zu lesen.

    Das Cover wirkt in den Farben Gold und Braun edel, auch die Scherenschnittoptik wirkt überraschend gut und stimmig zum Roman und seinem Inhalt.

    Der Klappentext macht sehr neugierig: auf Elfen und ihr Leben heute in Paris.

    Fazit:
    Zauberhaft und fantastische Abenteuer von Elfen und Halbelfen im heutigen Paris.
    Wunderschön gezeichnete Charaktere (Protagonisten) mit einer guten Prise Humor.
    Mir hat gerade der Handlungsort Paris auch gut gefallen – die Stadt der Liebe schlecht hin. Der Roman ist mehr als Fantasy den auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Unterhalten und spannend – da einzige was komisch war: das „Gesieze“. Ich fand es gelungen - gerne noch mehr Fantasy Romane von der Autorin.
  19. Cover des Buches Die Königin von Berlin (ISBN: 9783426307717)
    Charlotte Roth

    Die Königin von Berlin

    (93)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension "Die Königin von Berlin" 

    Ich liebe Geschichten über außergewöhnliche und starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich von Rückschlägen nicht einschüchtern lassen. Das Leben solch einer Frau hat Charlotte Roth in ihrem Roman „Die Königin von Berlin“ aufgegriffen und dem Leser eindrucksvoll nähergebracht.

    Carola Neher war eine berühmte, deutsche Schauspielerin in den Goldenen Zwanziger Jahren. Sie war auch eine Muse von Bertolt Brecht. Für sie schrieb er die Rolle der Polly Peachum in der Dreigroschenoper. Auch Brecht wird in diesem Buch detailliert beschrieben. Wobei ich sagen muss, dass es mir vorher gar nicht klar war, dass er solch eine unsympathische und egozentrische Person war. So was wird im Deutschunterricht in der Regel nicht thematisiert. Den Gegenpart dazu bildet der einfühlsame und sensible Alfred Henschke, genannt Klabund, den Carola im Laufe der Geschichte heiratet.

    Gleich zu Beginn schreibt Charlotte Roth, dass ihr Roman keine Biographie ist, sondern eine Erzählung über eine Frau, die von ihrem Ehrgeiz und ihrer Liebe zum Schauspiel getrieben wird. Mit ihrer leichten und mitreißenden Erzählweise lässt sie das Theater der zwanziger Jahre für den Leser wieder lebendig werden. 

    Mit zwanzig Jahren schmeißt Carola Neher ihre Stelle in einer Bank und ihr enges bürgerliches Leben in München hin und verlässt diese Stadt mit dem nächsten Zug. Sie will nach Berlin auf die große Bühne, doch ihr Geld reicht nur für ein Ticket nach Baden-Baden. Sie bekommt dort kleinere Rollen am Theater und schafft es schließlich nach Berlin. Dort lernt sie den jungen Brecht kennen, der genauso wie sie für seinen Erfolg über Leichen zu gehen scheint. Er sieht ihr Talent, beginnt mit ihr zu proben und verspricht ihr den großen Durchbruch. Doch für ihren Platz auf der Bühne muss Carola selbst kämpfen. Im Laufe der Zeit lernt sie auch Klabund kennen, der so ganz anders als Brecht Carola emotional berührt. Sie heiratet ihn aus Liebe und Pflichtgefühl heraus.

    All diese Ereignisse und Verwicklungen bis hin zum dramatischen Finale beschreibt die Autorin auf eine bewegende Art und Weise. Die Charaktere erscheinen dem Leser plastisch und real. Die Szenen sind faszinierend und packend dargestellt.

    Fazit

    „Die Königin von Berlin“ ist ein großartiger Roman, den man kaum zur Seite legen möchte und bedauert, dass neben den Goldenen Zwanzigern auch die Geschichte um die Schauspielerin Carola Neher ein Ende findet. Diese Geschichte ist nicht nur bloße Unterhaltung, sie inspiriert einen auch zum Handelt und die eigenen Träume einfach zu verwirklichen.

    https://www.readingwitch.com/post/die-koenigin-von-berlin

  20. Cover des Buches Je tiefer das Wasser (ISBN: 9783518471401)
    Katya Apekina

    Je tiefer das Wasser

    (125)
    Aktuelle Rezension von: carowbr

    Mein Interesse an diesem Buch wurde vor allem durch das schöne Cover geweckt.
    Inhaltlich gesehen war mir bis zur Hälfte des Buches nicht ganz klar, worauf es hinausläuft. Ohne zu spoilern kann man vor allem von einer Geschichte sprechen, welche die Themen generationales Trauma, psychische Erkrankungen, belastende Familiensituationen, Missbrauch und auch Suizid behandelt.
    Der Erzählstil der Autorin ist roh und taucht ganz ein in die Gefühlswelten der handelnden Personen. Die Geschichte hat mich zwar aufgrund ihres aufwühlenden Inhaltes beeindruckt, wirklich angenehm war mein Leseerlebnis jedoch nicht.

  21. Cover des Buches A Song Unnamed (ISBN: 9783736320901)
    Yvy Kazi

    A Song Unnamed

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Hazel ist seit Monaten unglücklich in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt, denn Taro hält sie auf Abstand.
    Als sie erfährt, dass sie eine Sirene ist, wird Hazels gesamtes Leben auf den Kopf gestellt, denn jetzt ist sie es, die Abstand suchen muss, denn der Fluch der Sirenen sorgt dafür, dass es ihnen in der Nähe ihrer Geliebten immer schlechter geht, bis sie schließlich sterben.
    Doch selbst ein Collegewechsel lässt Hazel Taro nicht vergessen, besonders da es zu ungewöhnlichen Vorfällen am M.U.S.E Institute kommt und Hazel seine Hilfe braucht, auch wenn seine Nähe sie in große Gefahr bringt.

    "A Song Unnamed" von Yvy Kazi ist der dritte Band der Magic and Moonlight Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Hazel Birds und Taro Takahashi erzählt wird, wobei Hazels Kapitel überwogen haben.

    Den ersten Band der Reihe mochte ich richtig gerne, denn zweiten fand ich deutlich schwächer, doch nun wechseln die Protagonisten und ich war schon sehr gespannt auf Taro und Hazel, da die beiden schon lange umeinander herumgeschlichen sind!
    Der dritte Band konnte mich definitiv positiv überraschen, da die Geschichte sich so leicht lesen ließ, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und mir hat es echt gut gefallen!

    Hazel studiert darstellendes Spiel an der Allbright Akademie und glänzt auf der Bühne, sie fühlt die Figuren, die sie spielt einfach und bekommt oft die Hauptrolle in den jeweiligen Stücken.
    Dass sie eine Sirene ist, hat ihre Mutter ihr jahrelang verschwiegen und jetzt muss sie ausgerechnet von ihrer eher ungeliebten Cousine Aurora erfahren, dass es für ihren Erfolg auf der Bühne noch andere Gründe als Fleiß und Talent gibt.
    Ihre ganze Welt wird auf den Kopf gestellt, zumal sie ihre Zukunftspläne über den Haufen werfen kann, denn ihr wird vermutlich nie eine eigene Familie vergönnt sein. Dank des Fluchs der Sirenen wird sie unweigerlich sterben, sollte sie sich zu lange in der Gegenwart desjenigen aufhalten, in den sie verliebt ist.
    Seit sie Taro, den Bruder ihrer besten Freundin Gemma vor anderthalb Jahren das erste Mal gesehen hat, schleichen sie umeinander herum.
    Hazel würde gerne mehr als nur mit ihm befreundet sein, doch auch wenn sie sich schon geküsst haben, so hält Taro sie auf Abstand, hat sein eigenes Geheimnis, das dafür sorgt, dass er Hazel nicht nah an sich heranlassen kann.
    Um noch mehr Abstand zwischen sich zu legen, wechselt Hazel ans M.U.S.E Institute, einem Frauencollege für arkane Wesen, wo sie nicht nur auf andere Sirenen trifft, sondern auch auf Wertiere und eine Todesfee, doch irgendetwas geht dort nicht mit rechten Dingen zu und Hazel stellt Nachforschungen an.

    Hazel ist ein herzensguter Mensch, der sich besonders am Anfang oft sagen lässt, was sie tun soll. Ich mochte es, dass sie im Verlauf der Geschichte ihre eigene Stimme gefunden hat und für das gekämpft hat, was sie wollte!
    Taro bleibt für mich noch ein Stück weit undurchsichtig, vielleicht auch weil wir nicht ganz so oft aus seiner Perspektive lesen durften wie aus der von Hazel.
    Er hat Schwierigkeiten damit, sich anderen gegenüber zu öffnen und zu vertrauen. Er hütet sein Geheimnis schon seit langer Zeit und es hat ihn belastet, dass er es Hazel nicht sagen konnte.
    Er ist fürsorglich und ich mochte es, dass er immer versucht, das Richtige zu tun.
    Ich mochte die beiden echt gerne und freue mich darauf zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht, ob sie den Fluch der Sirenen umgehen oder gar brechen können.

    Auch das Setting, das M.U.S.E Institute, auf das Hazel wechselt, hat mir total gut gefallen!
    Man merkt schnell, dass dort etwas nicht stimmt, Studentinnen verschwinden oder werden entführt, tauchen wieder auf und sind zum Teil nicht mehr ansprechbar.
    Den Unterricht, den wir mit Hazel begleiten durften, fand ich ebenfalls sehr interessant und ich mochte es, dass wir die arkane Welt erkunden durften! Es gibt am Institut keine Hexen, aber dafür viele Wertiere und wenige Sirenen. Hazel lernt, wie sie ihre Fähigkeiten benutzten kann, auch wenn sie sich damit schwertut. Ich fand die M.U.S.E sehr interessant, eben weil es ein Institut nur für arkane Wesen ist.
    Und auch die Brüder der Rose, die in Butler Manor ausgebildet werden, fand ich interessant, denn es gab hier einen Konflikt, der noch mal Spannung in die Geschichte gebracht hat!
    Diese ließ sich eh richtig gut lesen, ich mochte es, dass die Atmosphäre nicht ganz so düster war, sondern ich mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt habe.
    Ich bin echt gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht, besonders da das Ende des ersten Bandes noch mal richtig spannend war!

    Fazit:
    "A Song Unnamed" von Yvy Kazi ist ein toller dritter Band der Magic and Moonlight Reihe!
    Ich mochte Hazel und Taro echt gerne, auch weil beiden eine tolle Chemie haben und ich mit ihnen mitfiebern konnte!
    Auch die Handlung konnte mich fesseln, denn ich mochte das M.U.S.E Institute und fand es spannend, dass wir die arkane Welt besser kennenlernen durften!
    Ich vergebe vier Kleeblätter und hoffe, dass mir der vierte Band auch so gut gefallen wird!

  22. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Maschinengötter (ISBN: 9783596701766)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Maschinengötter

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Kai Meyer, einer der bekanntesten deutschen Fantasy- und Science-Fiction-Autoren, hat mit seiner Trilogie „Die Krone der Sterne“ eine faszinierende Welt erschaffen, die Fans von epischen Abenteuern, kosmischer Intrige und beeindruckenden Charakteren gleichermaßen begeistert. Mit dem dritten Band, „Maschinengötter“, findet die Reihe einen würdigen Abschluss.

    Die Trilogie spielt in einer galaktischen Zukunft, in der Technologie und Magie miteinander verschmelzen. Im Zentrum steht die Weltenkirche, eine grausame Theokratie, die das Universum mit eiserner Faust regiert. Im ersten Band, „Die Krone der Sterne“, treffen wir auf Iniza, eine ehemalige Novizin, die sich der Zwangsrekrutierung durch die Kirche entzieht, und Kranit, einen Söldner mit dunkler Vergangenheit. Gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Crew geraten sie in ein Abenteuer, das das Schicksal der Galaxis verändern könnte.

    Im dritten Band erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Die Protagonisten – Iniza, Kranit, Shara Bitterstern und ihre Crew – stehen vor ihrer bisher größten Herausforderung. Die sogenannten Maschinengötter, uralte KI-Wesen, die einst von Menschen geschaffen wurden und mittlerweile über göttliche Macht verfügen, spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte. Sie erwachen aus ihrem jahrtausendelangen Schlaf und drohen, das fragile Gleichgewicht zwischen den Fraktionen der Galaxis zu zerstören.

    Die Handlung ist dicht und actionreich. Meyer versteht es, spannende Weltraumschlachten, politische Intrigen und emotionale Charaktermomente zu einem mitreißenden Gesamtbild zu verweben. Alte Feinde werden zu Verbündeten, neue Bedrohungen tauchen auf, und die Protagonisten müssen sich ihren dunkelsten Ängsten stellen, um die Galaxis vor dem Untergang zu bewahren.

    „Maschinengötter“ beschäftigt sich mit klassischen Science-Fiction-Themen wie der Rolle von Technologie, der Macht von Religion und der Bedeutung von Freiheit. Besonders faszinierend ist die Darstellung der Maschinengötter, die Fragen über das Verhältnis von Schöpfer und Schöpfung aufwerfen. Können Maschinen wirklich eine eigene Existenzberechtigung haben? Was passiert, wenn sie über ihre Schöpfer hinauswachsen? Gleichzeitig bleibt die Trilogie zutiefst menschlich. Die Beziehungen zwischen den Figuren – sei es die romantische Bindung zwischen Iniza und Glanis oder die Freundschaft innerhalb der Crew – verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Es geht um Loyalität, Opferbereitschaft und die Suche nach einem Platz in einer feindlichen Galaxis.

    Kai Meyer brilliert einmal mehr mit seinem unverwechselbaren Schreibstil. Seine Beschreibungen der verschiedenen Welten und Raumschiffe sind so lebendig, dass man sie förmlich vor sich sieht. Gleichzeitig schafft er es, den Leser mit prägnanten Dialogen und pointierten Charakterbeschreibungen sofort in die Handlung hineinzuziehen. Besonders beeindruckend ist Meyers Fähigkeit, eine komplexe Handlung mit zahlreichen Figuren übersichtlich zu gestalten. Trotz der vielen Schauplätze und Ereignisse verliert man nie den roten Faden. Zudem balanciert er perfekt zwischen rasanten Actionszenen und ruhigen Momenten der Reflexion.

    „Maschinengötter“ ist der krönende Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie. Er vereint alles, was die vorherigen Bände ausgezeichnet hat: eine spannende Handlung, faszinierende Charaktere und eine reichhaltige Welt voller Details und ist der ultimative Beweis, wie gut Fantasy und Science-Fiction zusammen funktionieren. Eine große Empfehlung für alle, die das beste aus beiden Welten zu schätzen wissen.

  23. Cover des Buches Amurante (ISBN: 9783741242014)
    Rico Forwerk

    Amurante

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses Buch wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen. Nicht nur, weil die Geschichte durch mehrere Genre streift, sondern weil die Erzählung recht eigenwillig ist.

     

    Genremix

    Vor allem der Einstieg gestaltet sich als schwierig. Die Protagonistin Kayleigh findet sich plötzlich in einer absonderlichen Welt wieder und hinterfragt nun zusammen mit dem Leser den Sinn des Ganzen. Auch wenn dieser in späteren Kapiteln nur schleppend klarer wird, so gewinnt die Erzählung merklich an Fahrt und ihr wird deutlich mehr Leben eingehaucht.

    Erst im letzten Drittel werden viele Fragen beantwortet und die Handlung wird sichtbar. Wobei immer wieder fantastische Elemente in der Geschichte Einzug halten, bis hin zum Nonsense, denn so manches Mal fühlte ich an Alice in ihrem Wunderland erinnert. Auch wenn viele absonderliche Wesen in der Welt herumirren, hält sich der Horror im Hintergrund. Eine explizite Beschreibung von Gewalt ist in diesem Buch nicht vorhanden.

     

    Gradlinig

    Der Schreibstil kann über weite Strecken mit seiner einfachen Klarheit überzeugen, ohne den Leser mit ausschmückenden Details der absonderlichen Welt zu fordern. Dadurch liest sich das Buch recht zügig und gradlinig. Allerdings bleiben dadurch die Charaktere etwas blass. Bis zum Ende des Buchs kann die Distanz zwischen Leser und Protagonistin nicht überbrückt werden.

    Es gibt zu diesem Buch einen Nachfolger, wobei nach Aussagen des Autors beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können. Zumindest endet dieses Buch nicht offen und schließt die Handlung weitestgehend ab, auch wenn die ein oder andere Frage unbeantwortet bleibt.

     

    Fazit

    Bücher, die genreübergreifend geschrieben sind, stehen manchmal vor dem Problem, keiner der Zielgruppen gerecht werden zu können. Ich denke, dass der Leser dieses Buchs offen für literarische Experimente sein muss und auch vor unorthodoxen Handlungselementen nicht zurückschrecken darf. Wer gerne ungeachtet irgendwelcher Genres Bücher abseits der üblichen Pfade liest, wird mit diesem Werk sicherlich einige interessante Lesestunden erfahren.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

  24. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783839814918)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden
    beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Raumkathedrale nach Tiamande gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern müssen zusammenarbeiten, um Iniza zu
    retten. Im Laserfeuer gewaltiger Schiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

    Mein Fazit:

    Ich habe mir sehr viel von der Geschichte erhofft, da ich nun sehr viel Gutes hörte und ich sowohl Klappentext, als auch Cover ansprechend fand. Nur dann ging es los. Der Sprecher ist sehr gut, kann es aber, wie so oft, nicht retten. Denn ein guter Sprecher macht noch keine gute Geschichte. 

    Iniza ist eine sehr unsympathische Protagonistin. Sie ist quängelig wie ein Kind, diskutiert über jede noch so kleine Kleinigkeit...ok abkaufen, dass sie eine Adelige ist tue ich ihr, klug braucht man mit reichen Eltern schließlich nicht zu sein. Ihr Geliebter ist noch so eine Granate. Stupide, nichtssagend und als Geliebter nicht nachvollziehbar, weil einfach unscheinbar.

    Die Geschichte an sich, bzw. die Idee ist brillant, aber es fehlte durch die Geschichte um die Charaktere einfach an einem guten und interessanten Fortschreiten. Ich muss zugeben, dass ich irgendwann begonnen habe manche Kapitel zu überspringen. 

    Dieses übertrieben theatralische, die vielen Kämpfe, die ewigen und immergleichen Diskussionen... nein, dies wird mein erster und einziger Teil dieser Geschichte bleiben.


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