Bücher mit dem Tag "museum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "museum" gekennzeichnet haben.

161 Bücher

  1. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (532)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    Eine interessante Geschichte über jahrelange Konsequenzen einer einzigen Handlung, die leider etwas unnachvollziehbar in die Substanzen-Ecke taumelt.
    Theo Decker ist unter einem schlechten Stern geboren - vermutlich würde sein alkohol- und Glücksspielkranker Vater mir hier zustimmen. Im Alter von 13 Jahren verliert er seine alleinerziehende Mutter bei einem terroristischen Anschlag im Museum. Zeitgleich stellt das Schicksal die Weichen für lebenslange Bindungen: An ein Antiquariat und den "Distelfink" - das Gemälde, was er im Affekt stiehlt. Die Jahre gehen ins Land, er verliert Angehörige und seine Tat verfolgt ihn - bis ein Freund aus der Vergangenheit auftaucht.

    Spoilerwarnung:
    Meiner Meinung nach hätten 200 Seiten weniger das Thema auch rübergebracht. Theo leidet an PTSD und wurde mehrfach entwurzelt, was eine mögliche Erklärung für seinen heftigen Drogenkonsum ist den ich schon als recht unrealistisch für seinen komplexen Lifestyle als betrügerischer Antiquitätenhändler halte. Das Thema des Kunstraubs und seiner Konsequenzen - auch auf philosophischer Ebene - finde ich interessant. Theo selbst bleibt etwas blass denn seine eigenen Moralvorstellungen werden vom Gutmensch Hobie und dem selbstgerechten Boris überschattet. Am Ende wird der Leser genauso hin- und hergerissen. Was würden wir tun?

  2. Cover des Buches Die Stille vor dem Tod (ISBN: 9783404175895)
    Cody McFadyen

    Die Stille vor dem Tod

    (639)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    Die meiste Zeit versucht der Autor in plastischen Beschreibungen von Gräueltaten zu eskalieren, was das Geschriebene meistens an einen Punkt bringt, bei dem man das Gefühl hat, er hätte sich verlaufen und suchte zwanghaft einen Weg zurück zur Story. Das Buch selbst ist in Präsens geschrieben und trieft vor Rückblenden und „Erinnerungen“ und „Albträumen“, die in seitenlange Ergüsse über noch mehr Folter und Mord enden. Allesamt wenig kreativ ausgeführt. Bedeutungsschwangere, aber im Endeffekt eher nur bedeutungslose Dialoge dominieren den Mittelteil. Die eigentliche Arbeit der Kriminalermittler beginnt erst gegen Ende. Leider hat den Autor da die Phantasie schon verlassen. In einem langen Aufrollen und gekünstelten Herstellen von Verbindungen von „normalen“ Verbrecher der letzten Dekaden (ein paar davon scheinen real gewesen zu sein) ist’s dann eine Randnotiz, die den Hinweis gibt. Also wieder 60 Seiten umsonst gelesen. Die Vergangenheiten und Lebensläufe der Teammitglieder wirken eher lieblos. Sie werden in diesem Band zum fünften Mal erklärt und scheinbar hat auch der Autor keine Lust mehr darauf. Die Interaktion, die er ihnen angedeihen lässt, hat nichts Amikales an sich, wie es unter Kollegen üblich ist, die sich lange kennen. Eher gleiten „seriöse“ Besprechungen in gelegentlichen Infantilismus ab. Selbstredend, dass alle Leute in diesem Buch – egal ob Ermittler oder Verbrecher – die klügsten sind, mit dem besten Gedächtnis, dem schärfsten und wachsten Verstand, die jeden wichtigen Menschen kennen, … und so weiter und so fort. Die Übersetzung ist OK, schätze ich. Was mir sauer Aufstößt sind diese unnötigen Anglizismen, die in der deutschsprachigen und von den USA geprägten Popkultur als „cool“ gelten sollen, aber alle eine vernünftige Entsprechung in der Zielsprache hätten. Und warum reden Eltern immer von sich als Mommy oder Daddy und das auch noch in der dritten Person? Zwischen den ersten vier Bänden und dem fünften lag für mich als Leser eine lange Zeit. Zu lange scheinbar. Die ehemalige Faszination für das Aufklären von Serienmorden konnte das Buch nicht halten. Im Gegenteil: Hätte ich die alten als so schlecht geschrieben in Erinnerung gehabt, hätte ich Band fünf nicht gekauft.

  3. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

    (733)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover ist modern, verspielt und transportiert sofort die leichte Romantik und den britischen Charme, der auch die Geschichte prägt – ein echter Hingucker, der perfekt zum Ton des Romans passt.

    Die Protagonistin ist herrlich authentisch, schlagfertig und emotional greifbar, während der männliche Gegenpart mit Tiefe, Wärme und genau der richtigen Portion Zurückhaltung überzeugt; ihre Dynamik wirkt natürlich und entwickelt sich glaubwürdig und berührend.

    Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, bringen Humor, Konflikte und Herz in die Geschichte und geben der Handlung zusätzliche Tiefe, ohne jemals von der Hauptstory abzulenken.

    Mhairi McFarlanes humorvoller, kluger Schreibstil trifft auf ein lebendiges, britisches Setting, das der Geschichte Charme, Wärme und emotionale Erdung verleiht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!

  4. Cover des Buches Nächte, in denen Sturm aufzieht (ISBN: 9783499017391)
    Jojo Moyes

    Nächte, in denen Sturm aufzieht

    (244)
    Aktuelle Rezension von: Stefy87

    Liza McCullen hat eine traurige Vergangenheit und versucht, diese zu vergessen, indem sie mit ihrer Tochter Hannah nach Silver Bay zieht, eine Küste in Australien mit unberührten Stränden, ein Hotspot für Wale und Delfine, die dort leben.

    Sie führt ein abenteuerliches Leben, denn sie fährt täglich weit hinaus aufs Meer und bietet Walbeobachtungen an. Als sie jedoch Mike, einem charmanten Engländer, begegnet, der ganz andere Gedanken hat, als nur Urlaub zu machen… rückt ihre Vergangenheit wieder näher…

    Ich fand die Geschichte super spannend. Das Setting in Australien mit den Walen, Delfinen und dem Meer ist einfach etwas anderes und macht die Geschichte besonders. Gleichzeitig ist es eine Liebesgeschichte, eine Verbindung zu der Familie und Freunden, die mit einer traurigen, erdrückenden Vergangenheit verbunden ist. Diese erfährt man erst relativ spät richtig, obwohl sie immer wieder eine Rolle spielt (ohne zu spoilern).

    Die Charaktere sind sehr interessant und unterschiedlich. Man taucht richtig in ihre Leben ein, und ihre Geschichten werden nicht oberflächlich, sondern eher tiefgründig erzählt. Die Kapitel hatten für mich die ideale Länge, sodass die Spannung durchgehend erhalten blieb. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven der Protagonisten wird die Geschichte zusätzlich sehr fesselnd.

    Für mich wieder ein tolles Buch von Jojo Moyes – ich habe es einfach geliebt!

    Im Leben gibt es immer eine Lösung….

  5. Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492282055)
    Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie

    (503)
    Aktuelle Rezension von: nina17s

    dieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Durch dieses Buch habe ich meine Begeisterung für Fantasy Bücher gefunden.

    Fallon und Reed passen so gut zu einander. Es hat mir so Spaß gemacht mir die ganze Welt vorzustellen ( Ich hatte einen wundervollen Film in meinem Kopf) Laura Kneidel hat für mich so eine Cozy und Spannende Geschichte geschrieben. 


    Große Empfehlung 

  6. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783868007015)
    Karen Rose

    Todesschrei

    (968)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Manchmal schreckt es mich ab, dicke Bücher anzufangen. Auch hier ging es mir so, obwohl ich wissen sollte, dass Karen Rose so gut schreiben kann.

    Es war nicht langatmig und bin durch die Seiten geflogen. War auch schnell in der Story drin und ja. Es hat einfach Spaß gemacht, wieder ein Buch von Karen Rose zu lesen. Da darf, dass nächste nicht so lange auf sich warten.

  7. Cover des Buches Der Schatten (ISBN: 9783442719037)
    Melanie Raabe

    Der Schatten

    (334)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Erst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, habe ich es sofort gekauft und verschlungen. Daher empfehle ich es jedem Thriller-Fan sehr, und ich freue mich jetzt darauf, noch weitere Bücher von Melanie Raabe zu lesen! Wenn man zusätzlich auch noch Wien mag, führt wohl kein Weg an diesem Buch vorbei.

  8. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

    (662)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    In einem Bostoner Museum wird im Keller eine Mumie entdeckt. Als die Museumsleitung sie untersuchen lässt, kommt Grausames zutage: Die Mumie ist nicht annähernd so alt wie angenommen und in ihrem Bein steckt eine Pistolenkugel. Sie wird nicht die letzte Leiche sein, die nach allen Regeln der antiken Bestattungskunst konserviert wurde. Ein perverser Mörder scheint seine Opfer für die Ewigkeit erhalten zu wollen. 

    Fazit 

    Solider und spannender Krimi, der etwas schwächelt.

  9. Cover des Buches A Reason To Stay (Liverpool-Reihe 1) (ISBN: 9783473585984)
    Jennifer Benkau

    A Reason To Stay (Liverpool-Reihe 1)

    (239)
    Aktuelle Rezension von: Lena2006

    Die Autorin schafft es, ein tieferes Verständnis für die Probleme & Herausforderungen der Figuren zu vermitteln. Und beschreibt anschaulich das Leben mit Depressionen und Kleptomanie.

     

    Die Charaktere werden mit jeder neuen Seite & mit jedem neuen Kapitel beschrieben und der Leser erhält nach und nach ein genauerer Einblick in die Gefühle und Gedanken der Figuren. Dies führt dazu, dass man im Nachhinein die Handlungen der Figuren besser nachvollziehen kann und nicht sofort mit allen Informationen überschüttet wird.

    Zudem schafft es eine Verbindung zwischen der Wahrnehmung von Außenstehenden, für die viele Handlungen erst unbegründet und leichtfertig aussehen mögen, und der Wahrnehmung des Lesers, der ein Teil der Figuren und dadurch deren Gedanken & Probleme kennt, wodurch die Handlungen nicht unbegründet aber dennoch nicht zwingend nötig erscheinen. 

    Beide Figuren stehen symbolisch für die Möglichkeit, dass Liebe und ein tiefes Verständnis über psychische Krankheiten eine viele stärkere Verbindung schafft als alles andere. Und dass diese Verbindung so stark ist, dass sie noch nicht einmal von den Figuren selbst zerstört werden kann, so sehr sie es auch versuchen mögen.

    Die Gefühle beider Figuren sind trügerisch sich selbst aber auch der anderen Figur gegenüber, bis sie merken, dass sie diese Gefühle auch nutzen können, um ihre Wunden zu heilen. 

     

    Das Buch schafft es den Leser mit einer fesselnden Liebesgeschichte zu verzaubern, im gleichen Atemzug aber auch den Leser zum Nachdenken anzuregen. Das Buch lässt den Leser mit einem Happy End aber auch vielen Fragen an die Gesellschaft und an sich selbst zurück.

  10. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

    (634)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca_26

    Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die  Vorgeschichte  für das Buch lesen möchte .

    Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen.  Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
    also das Buch ist für alle ein Muss die : 

    • Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
    • Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
    • Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
    • Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
  11. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570313114)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

    (272)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ein kleiner Ausreißer zu meinen sonstigen Büchern, aber ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Ich habe es schon oft gesehen und gedacht, dass ich es irgendwann lesen möchte, vielleicht sogar zusammen mit meinen Neffen. Dieses Jahr hat es aus Zeitgründen leider nur alleine geklappt und ich habe es absolut genossen.

    Ich habe vor Weihnachten angefangen und es in den Feiertagen beendet. Es ist eine super süße Kindergeschichte und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. Am Anfang war ich ein bisschen überrascht, dass es so dick ist, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich habe es richtig genossen, mal wieder eine Kindergeschichte zu lesen, weil ich den Stil einfach liebe.

    Die Geschichte begleitet einen kleinen Jungen im Rollstuhl, für den ein Dinosaurier alles bedeutet. Durch verschiedene Ereignisse taucht dann der Weihnachtosaurus auf und stellt alles auf den Kopf. Es war unfassbar goldig und hat einfach Spaß gemacht, diese magische Welt zu entdecken.

    Die Nebencharaktere, der Weihnachtsmann, der böse Jäger, der Vater, das Mädchen aus der Schule und alle anderen, waren super unterschiedlich und liebevoll ausgearbeitet. Die ganze Story rund um den Weihnachtosaurus ist einfach bezaubernd. Ich fand die Idee so kreativ und liebevoll umgesetzt.

    Für mich ist das ein Buch, das man super in der Weihnachtszeit lesen kann, allein oder mit Kindern. Es eignet sich sogar als Adventskalenderbuch. Ich kann es absolut empfehlen, sei es als Geschenk oder zum gemeinsamen Lesen.

    Insgesamt ein großartiges Kinder- und Weihnachtsbuch, das ich auf jeden Fall wieder lesen möchte und auch die Reihe weiterlesen will.

  12. Cover des Buches Muss es denn gleich für immer sein? (ISBN: 9783442487769)
    Sophie Kinsella

    Muss es denn gleich für immer sein?

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Sylvie hat ein wunderbares Leben: Sie und Dan sind seit 10 Jahren zusammen, sieben davon verheiratet. Zusammen haben sie zwei süße Töchter und ein schönes Haus. Auch ihren Job in einem Museum liebt Sylvie. Und dann erzählt ihnen auch noch ihr Hausarzt, dass sie noch gut und gerne 68 Jahre zusammen haben können. Was im ersten Moment gut klingt, scheint dann doch zu Panik zu führen. Um sich nicht zu langweilen, wollen sie gegenseitig Überraschungen für den anderen organisieren. doch damit bricht das Chaos aus.

    Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Auch die Geheimnisse im Hintergrund und dass man sich fragt, was genau zwischen Dan und Sylvies Vater passiert ist, mochte ich. Aber Sylvie ging mir leider total auf die Nerven! Statt mit Dan zu reden, malt sie sich oft in ihrem Kopf irgendwelche Schreckensszenarien aus. Das macht in meinen Augen viel kaputt. Wirklich schade!

  13. Cover des Buches Die Butterbrotbriefe (ISBN: 9783492071826)
    Carsten Sebastian Henn

    Die Butterbrotbriefe

    (154)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Diese Geschichte war tatsächlich die Erste von Carsten Henn, bei der ich etwas Schwierigkeiten hatte, darin abzutauchen und mich darauf einzulassen. Die Charaktere sind einzigartig und die Idee mit den vorgetragenen Briefen interessant, doch es hat lange gedauert, bis die Zusammenhänge in der Geschichte klarer wurden und ich das große Ganze erblicken konnte. Wenn ich nun nach dem Abschluss des Buches darauf zurückblicke, bekommt der Inhalt nochmal eine andere Wirkung, was einerseits dafür sorgt, dass die Geschichte noch nach dem Lesen nachklingt, dafür hat man aber während des Lesens mit den Fragezeichen im Kopf zu kämpfen und man muss erstmal dranbleiben, bis man zur Auflösung kommt. Für Unterhaltung sorgen währenddessen die skurillen Charaktere.

  14. Cover des Buches Hard Frost (ISBN: 9783492282246)
    Jennifer Estep

    Hard Frost

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:
    Auch das Cover zum 2. Band gefällt mir wieder total.
    Ich mag einfach diese Cover einfach sehr. 😍

    Meinung:
    Da ich erst letzten Monat Band 1 gelesen habe, viel mir der Einstieg dementsprechend leicht, wobei die Autorin einen diesen auch generell sehr leicht macht.
    Jennifer Estep hat wieder sehr viele kurze Rückblenden in die Geschichte eingebaut, wodurch die Erinnerungen zu Band 1 auch dann wieder aufkeimen können, wenn das Lesen schon länger zurückliegt
    Wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, kann es an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig viel werden und fast nerven, aber dennoch begrüße ich so was.

    Der Schreibstil war wie gewohnt wieder super und hat bei mir wieder für einen hervorragenden Lesefluss gesorgt.
    Ich mag die Protagonistin Rory einfach total gern.
    Dennoch gab es tatsächlich den ein oder anderen Moment, welcher bei mir für Augenrollen gesorgt hat.
    Die anderen Mitglieder von Team Midgard mag ich auch immer mehr und es ist schön zu sehen, wie das Miteinander der Figuren sich entwickelt hat.

    Die ganze Welt mit den Göttern, Mythen und den vielen verschiedenen Artefakten finde ich nach wie vor absolut genial.
    Der zweite Band war durchaus interessant und vor allem auch fesselnd, aber es fehlte an vielen Stellen einfach die Spannung.
    Sehr vieles war halt wirklich sehr vorhersehbar und stellenweise war es sogar ein wenig langweilig, was sehr schade ist.
    Das die Protagonistin oder ihre Freunde hier und da mal etwas naiv handeln, finde ich voll okay, ich mein, sie sind 17, doch es sind auch erwachsene Figuren da, welche den ein oder anderen Plan einfach vernünftiger gestalten hätten müssen.
    Ich möchte nicht spoilern, doch eine Situation war halt einfach unlogisch und jeder vernünftige Erwachsene hätte da hat eigentlich anders gehandelt, das hat mich etwas gestört.

    Der zweite Band konnte mich weniger begeistern als der Auftakt, dennoch wurde ich gut unterhalten und ich bin gespannt auf das Finale.💖



  15. Cover des Buches Witches of Deadly Sins (ISBN: 9783328604303)
    Ava Reed

    Witches of Deadly Sins

    (106)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Ava Reed schafft mit Witches of Deadly Sins einen angenehmen, einladenden Einstieg in eine magische Welt, perfekt für LeserInnen, die cozy Fantasy und entspannte, stimmungsvolle Geschichten mögen. Die Atmosphäre wirkt warm und gemütlich, die Beschreibungen laden zu ruhigen Leseabenden ein.

    Allerdings bleiben die Figuren anfangs etwas schwammig; sie gewinnen erst langsam an Tiefe, was zwar in vielen Reihen üblich ist, hier aber merklich zur gemächlichen Erzählgeschwindigkeit beiträgt. Insgesamt entwickelt sich die Handlung eher langsam, Spannungsspitzen fehlen, sodass die Story oft vor sich hinplätschert statt mitzureißen. Die Protagonistin gerät immer wieder in einen Konflikt mit ihrer Großmutter. Das war das ein oder andere mal ein wenig zu viel. Klar sollte hier die Distanz und Disput zwischen den beiden klargestellt werden, aber für mich war das ein wenig to much.

    Ein zentraler Kritikpunkt ist die romantische/romantisierende Dynamik. Ein Protagonist wird offenbar als „nicht gut genug, oder nicht interessant genug“ empfunden. Seine hartnäckigen Werbungsversuche erzeugen bei der Hauptprotagonistin Unbehagen. Der andere männliche Charakter geht deutlich weiter: er taucht ständig auf, beobachtet und verfolgt sie. Dieses Verhalten wird dadurch verharmlost, dass er als attraktiv und anziehend dargestellt wird. Diese Logik hat für mich nicht funktioniert; Attraktivität darf nicht übergriffiges Verhalten rechtfertigen. Hier hätte ich mir entweder klare Grenzen, Konsequenzen oder mehr Widerstand der Protagonistin gewünscht, damit die Beziehungskonstellationen glaubwürdiger und verantwortungsbewusster wirken. Leider funktionieren die meisten neuen Romantasy Storys aber nicht mehr anders.

    Für wen ist das Buch geeignet? Wer gemütliche, langsame Fantasy mit Wohlfühlatmosphäre sucht, wird sich gut unterhalten fühlen. LeserInnen, die realistischere Beziehungsmuster, stärkere Spannung oder klarere moralische Linien erwarten, könnten enttäuscht sein. Insgesamt ein solides, sympathisches Buch mit spürbaren Schwächen, aber mit einer soliden Grundstory, die gerade am Ende auch wieder Lust auf den zweiten Band macht.

    Von mir gibt es in Pandoras Büchse versiegelte 3 von 5 Delicious Sternchen.

  16. Cover des Buches Acqua alta (ISBN: 9783257231755)
    Donna Leon

    Acqua alta

    (260)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Das größte Museum der Welt, Venedig, wird wie jeden Winter von Hochwasser bedroht. Vor ihrer Wohnung wird eine Archäologin zusammengeschlagen, ein renommierter Museumsdirektor wird ermordet. Ganz Venedig ist entsetzt. Beide Fälle will Commissario Brunetti mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit aufklären. Und bald steht das Wasser auch denjenigen bis zum Hals, die so falsch sind wie die Kunst, mit der sie handeln.

    Fazit

    Commissario Brunetti ist äußerst sympathisch, auch seine Familie wirkt sehr zugänglich und ich mag die kleinen Einblicke, die wir immer wieder bekommen. Die Handlung selbst ist spannend und interessant.

  17. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783404175567)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

    (172)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Puuuuh… Was soll ich dazu sagen. Der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, ist weil ich Dan Browns Bücher liebe. Verschwörungs-Thriller mit Fakten und Fiktion vermischt. Sowas mag ich. Ich habe geglaubt, dass Tibor Rode hier etwas ähnlich Fesselndes gelingen würde – nur, leider hat das nicht zu 100 Prozent geklappt. Zumindest für mich nicht. 

    Die Grundidee, welche insbesondere auf das Schönheitsideal abzielt, fand ich großartig. Wir Menschen sind bereit, viel zu geben, wenn es um unsere Schönheit geht. Der gesunde Lifestyle ist schon lange in unsere Häuser eingezogen und werden durch Fitness-, Mode, und Make-Up-Influencer gestützt. Umso schockierender, wenn ein Virus dafür sorgt, dass wir auf Fotos plötzlich missgestaltet sind. Und was für eine Horrorvorstellung, wenn man aus Schönheiten zu Monstern um operiert. Aber jetzt bin ich vom Thema abgewichen. Kommen wir zurück zum großen ABER.

    Es waren enorm viele Handlungsstränge, die hier im Buch zusammengelaufen sind – da sind zum einen die entstellten Schönheitsköniginnen, eine entführte Person, das Bienensterben, Diebstahl von Kunstgegenständen und Leonardo da Vinci. Die Themen wurden zum Schluss nur noch ganz schnell abgekanzelt und dann war es vorbei, einige wurden gar nicht mehr näher erläutert. Beispielsweise zum wichtigen Thema „Bienensterben“ ging man gar nicht weiter darauf ein und das fand ich enorm schade. Fakt ist, ohne Bienen = keine Menschheit. Auch der überaus mysteriöse Handlungsstrang, rund um Da Vinci, ließ den Leser mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Wenn man es so bedenkt, dann hätte es diesen Handlungsstrang nicht gebraucht.

    Des Weiteren springen wir zwischen vielen verschiedenen Erzählperspektiven und zwei verschiedenen Zeitebenen hin und her, was teils sehr anstrengend war. Da die Kapitel auch noch sehr kurz waren, wurde mein Lesefluss erheblich gestört – denn, kaum hat man sich in einer Situation zurechtgefunden, spickt man schon wieder in die nächste.

    Die Charaktere an sich mochte ich grundsätzlich gerne, obwohl mir die Nähe zu ihnen gefehlt hat. Sie waren im Großen und Ganzen recht oberflächlich gehalten und man erfuhr nur wenig über sie und ihre Vergangenheit. Trotzdem konnte ich gut mit ihnen mitfühlen, da sie größtenteils glaubwürdig gehandelt haben.

    Zwischendurch konnte mich der Thriller, mit seinen interessanten Wendungen, überraschen und trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Kennt ihr das? Wenn der letzte Funke nicht überspringen will? So war das für mich. Auch weiß man ab ca. der Hälfte des Buches, wer der Täter ist. Schade, da hätte man durchaus mehr Spannung aufbauen können. Sehr gut gefallen hat mir jedoch die Recherchearbeit, die der Autor hier geleistet hat. Ich habe einiges über die Neuroästhetik und den goldenen Schnitt gelernt. 

    Der Schreibstil fand ich ebenfalls sehr angenehm und der Thriller ist, durch die kurzen Kapitel, schnell gelesen und ein echter Pageturner.

    Fazit:

    Im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten. Trotzdem fehlte mir hier das gewisse Etwas. Der Thriller konnte mich leider nicht so richtig packen.

    Ich glaube, dass der Autor hier einfach zu viel gewollt hat und zu viele Themen bedienen wollte. Das ist schade und hat der Geschichte, zumindest für meinen Geschmack, etwas geschadet.

  18. Cover des Buches Thieves’ Gambit (ISBN: 9783423719391)
    Kayvion Lewis

    Thieves’ Gambit

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Die Idee mit einem Wettbewerb für Diebe war schon irgendwie cool und ich hatte Hoffnung, dass das Buch vielleicht ein wenig den Vibe von "The Inheritance Games" trifft. Und irgendwie passte es schon. Das Buch ist einfach für noch etwas jüngere Leser:innen konzipiert, das merkt man, weil die Figuren Beziehungen zueinander schon sehr schnell und naiv entwickeln. Aber ich denke gerade für Jugendliche ist es sicher ganz interessant, denn die Geschichte war gut gemacht. Teilweise war das Tempo etwas schnell, aber es gab doch immer wieder spannende Momente, besonders das Ende hat mich sehr überrascht und neugierig auf Band 2 gemacht.
    Wer vielleicht eine etwas einfacherer und nicht so lange Variante von "The Inheritance Games" sucht, ist hier zum Start sicher gar nicht so falsch.

    4 Sterne

  19. Cover des Buches Relic: Museum der Angst (ISBN: B004WRYW7O)
    Douglas Preston

    Relic: Museum der Angst

    (337)
    Aktuelle Rezension von: michael_greenguy

    „Relic“ spielt rund um ein großes Naturkundemuseum in New York, kurz vor einer riesigen Ausstellung. Im Haus ist richtig Druck drauf: Termine, Öffentlichkeit, Geld, intern knirscht es auch. Und genau in dieser Stimmung passieren Vorfälle, bei denen man erst denkt, das ist einfach Chaos – bis man merkt: Nee, hier stimmt was ganz grundsätzlich nicht.

    Im Museum gibt es Tote. Die Spuren wirken ungewöhnlich und passen nicht zu einem normalen Täterbild. Das sorgt früh für Unruhe, weil die Ermittlungen immer wieder gegen Wände laufen und man spürt, dass da im Gebäude etwas ist, das man nicht in den Griff bekommt, indem man nur noch mehr Schlösser an Türen hängt. Gleichzeitig will kurz vor der Eröffnung natürlich keiner die ganz große Panik lostreten. Also wird gebremst, diskutiert, abgewiegelt – und genau das macht’s nur schlimmer, weil die Gefahr im Hintergrund weiter wächst.

    Richtig stark finde ich die Hauptfiguren, weil sie das Ding aus verschiedenen Richtungen tragen. Margo Green ist als Wissenschaftlerin im Museum nah dran am Innenleben. Die ist klug, neugierig und hartnäckig, und sie lässt sich nicht mit schnellen Erklärungen abspeisen. Sie wühlt sich durch Hintergründe, Sammlungen und Zusammenhänge, bis klar wird: Das Problem sitzt tiefer als ein einzelner Vorfall.

    Vincent D’Agosta steht als Ermittler der Polizei mitten zwischen Pflicht, Fakten und dem Druck, schnell was Greifbares abzuliefern. Der wirkt bodenständig, bleibt aber offen genug, die Spuren ernst zu nehmen, auch wenn sie sich nicht sauber einordnen lassen. Genau deshalb fiebert man mit, weil man merkt, wie ihm das Ganze langsam entgleitet und er trotzdem dranbleibt.

    Und dann wird Aloysius Pendergast eingeführt. Seine Art ist sofort besonders: kontrolliert, höflich, geschniegelt, ruhig. Der kommt rein, schaut sich das an, stellt ein paar Fragen – und auf einmal wirkt der ganze Raum einen Tick leiser. Er beobachtet genau, sortiert im Kopf, und du hast sofort das Gefühl: Der ist gedanklich schon weiter, während andere noch versuchen, die Lage kleinzureden. Dieses geheimnisvolle Auftreten macht ihn so spannend, weil du direkt spürst, dass da mehr hinter der Fassade steckt. Für mich war das damals der Moment, wo ich wusste: Nach „Relic“ brauch ich mehr von dem Typen.

    Das Museum selbst wird im Verlauf immer mehr zur Falle. Die Keller, Depots und nichtöffentlichen Bereiche fühlen sich beim Lesen an wie ein Labyrinth. Je näher die Eröffnung rückt, desto mehr Leute sind im Gebäude, desto enger wird es, und desto weniger Spielraum bleibt, das Ganze noch irgendwie still zu lösen. Ab einem bestimmten Punkt kippt die Lage komplett, das Tempo zieht an, und dann wird’s richtig intensiv.

    Für mich ist „Relic“ deshalb eines meiner Lieblingsbücher: starkes Setting, starke Figuren, dauerhafte Spannung und dieses Kopfkino, das dich beim Lesen nicht loslässt. Und ja, das war bei mir der Startschuss, die ganze Pandergast-Reihe zu suchten.

    Euer Seitenfresser Michael a.k.a. Maik L.

  20. Cover des Buches Ice Ship (ISBN: 9783426557266)
    Douglas Preston

    Ice Ship

    (149)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Die Wahrheit ist, dass wir so gut wie nichts über den Meteoriten wissen. … Die wenigen Daten, die wir über seine elektromagnetischen Kräfte und sein Gravitationsfeld haben, scheinen widersprüchlich zu sein. Sie können einfach nicht stimmen, das ist physikalisch unmöglich.«
    »Ist er gefährlich?«
    »Es gibt keinen Grund, das anzunehmen. Allerdings auch keinen, es auszuschließen.«

     

    Sam McFarlane, Experte für planetarische Geologie, erhält von einem exzentrischen Millionär den Auftrag seines Lebens: Auf einer einsamen Insel vor der Südspitze Südamerikas wurde ein riesiger Meteorit entdeckt, größer als jeder andere, der je gefunden und geborgen wurde. Gemeinsam mit einem Team ausgesuchter Wissenschaftler und Techniker macht sich Sam auf den Weg. Sie haben sorgsam geplant, schließlich stehen sie vor einer extrem schwierigen und gefährlichen Mission, da der Meteorit extrem schwer ist und sie zudem hinter dem Rücken der chilenischen Behörden arbeiten müssen, doch die Reise auf einem speziell ausgerüsteten Tanker wird für sie zu einem wahren Horrortrip werden…

     

    Obwohl ich die Thematik des Buchs faszinierend fand, brauchte ich ein Weilchen, um richtig in die Story hereinzukommen. Dann packte es mich aber und der Überlebenskampf des Teams nahm mich gefangen. Wie so oft bei den beiden Autoren gibt es hier häufig wissenschaftliche bzw. wissenschaftlich anmutende Ausführungen. Die Untersuchungsergebnisse des Meteoriten sind mehr als rätselhaft und die Techniker im Team stehen vor enormen Herausforderungen. Staunend verfolgte ich, was die sich immer wieder einfallen ließen und wie sie Rückschlägen begegneten. Natürlich vermisste ich als großer Pendergast-Fan meinen Lieblingsagenten, aber auch mit diesem Buch konnten mich die Autoren begeistern.

     

    Fazit: Eisige Kälte, Naturgewalten, menschliche Abgründe und ein mysteriöser Fund – das war spannend!

  21. Cover des Buches Ein abgezockter Sauhund (ISBN: 9783740809478)
    Roland Krause

    Ein abgezockter Sauhund

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Zuzi1989

    Ein etwas anderer Krimi.  Für mich war es anfangs nicht leicht der Geschichte zu folgen und an die Sprache musste ich mich erstmals gewöhnen. Doch kaum war das überstanden,  hat es mir spannende Stunden beschehrt.

  22. Cover des Buches Der Knochensammler - Die Ernte (ISBN: 9783596036035)
    Fiona Cummins

    Der Knochensammler - Die Ernte

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    Er sammelt aus Leidenschaft.
    Knochen. Menschliche Knochen.
    Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung...

    In London macht der Knochensammler Jagd auf den kleinen Jakey, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer Krankheit, die seinen Körper langsam verknöchern lässt. Und ihn einschließt in ein Knochen-Gefängnis. Der Knochensammler ist gut vorbereitet. Er hat bereits ein Kind entführt. Er kommt Jakey jeden Tag ein Stückchen näher, unbemerkt, unerkannt. Und dann schlägt er zu. Jakey ist verschwunden, und der Wettlauf um sein Leben beginnt ...


    Eine im Grunde grausame Story. Wir erfahren in dem Buch viel über das Münchmeyer-Syndrom, einer Knochenkrankheit, die einfach sehr unschön ist. Um den Wettlauf gegen die Zeit besser zum Vorschein zu bringen ist das Buch in die Wochentage unterteilt und innerhalb der Tage noch in einige Zeitabschnitte der Charaktere, was die Leseabschnitte allgemein relativ kurz hält.

    Meiner Meinung nach hat das Buch dennoch zu viel Raum für Passagen übrig, die eigentlich unrelevant für den Verlauf der Geschichte sind und mir persönlich auch die Spannung geraubt haben.

    Das Motiv des Serienmörders ist mal etwas anderes, als ich bisher gelesen habe. Ich fand es schon wirklich creepy. Und ich denke das ist schlussendlich der ausschlaggebende Punkt gewesen, weswegen ich das Buch auch tatsächlich noch beendet habe.

    Aber auch muss ich erwähnen, dass das Buch ziemlich weit zum Schluss eine positive Message erhält, die den Blick aufs Leben noch mal aus einem anderen Augenwinkel zeigt. Meist denken wir bei den kleinsten Dingen einfach so schnell schlecht, obwohl es schlimmer gehen könnte.


    Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Mumien morden mittwochs nie (ISBN: 9783709982402)
    Tatjana Kruse

    Mumien morden mittwochs nie

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Petzi_Maus

    Polly (Dr. Apollonia Obermoser) scheint einen Höhepunkt ihrer Karriere erreicht zu haben, als sie bei der Ausstellungseröffnung im Museum die Artefakte aus der siebenten Dynastie um Pharao Teti III. präsentieren darf.
    Doch dann stirbt einer nach dem anderen, die Ausgänge sind verschlossen - gibt es den Fluch der Mumie tatsächlich, so wie Daphne, die Tochter der Museumsinhaberin, fest davon überzeugt ist?

    Die Story ist, wie man es von Tatjana Kruse kennt, humorvoll-unterhaltsam. Nicht umsonst nennt sie ihr Genre "Krimödie".
    Sowohl die Figuren, als auch die Handlung, sind oftmals sehr überzogen, aber genau das macht den Charme aus.
    Manche Personen handeln so unlogisch, dass man Pollys Verzweiflung auch richtig spüren kann - vor allem im Umgang mit der naiv-dümmlichen, millionenschweren Daphne (über deren feste Überzeugung, dass eine Mumie mordend durchs Museum schleicht, man nur den Kopf schütteln kann).
    Doch nichts und niemand ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Daphne hat mich wirklich überrascht!

    Man fiebert mit Polly mit, als das Museum versperrt ist und kein Kontakt zur Außenwelt möglich ist. Und dann noch die übernatürlichen Phänomene, wo man manchmal wirklich denkt: hat Daphne Recht? Gibt es den Fluch des Pharaos tatsächlich?
    Man kann bei diesem Museums-Locked-Room-Krimi sehr gut miträtseln und es macht großen Spaß!


    Fazit:
    Eine manchmal überzogene, doch humorige, gruselig-mystische und wundervoll unterhaltsame Krimödie mit skurrilen Figuren und einer taffen Protagonistin, mit der man einfach mitfiebern muss - und einer Mumie!

  24. Cover des Buches Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück (ISBN: 9783328104889)
    Sophie Villard

    Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Heleflo

    Das Leben von Peggy Guggenheim interessiert mich, daher habe ich zu dieser Romanbiografie gegriffen.

    Leider beschreibt die Autorin alles sehr oberflächlich ohne in die Tiefe zu gehen. So bleiben die Figuren farb- und leblos und die Begebenheiten sind nicht wirklich greifbar. Auch war mir Peggy Guggenheim, zumindest so wie die Autorin sie dargestellt hat, sehr unsympathisch.

    Es ist eine Aneinanderreihung verschiedener Begebenheiten in Peggys Leben während der Nazizeit die mich einfach nicht packen konnten. So brauchte ich für dieses Buch gefühlt eine Ewigkeit weil ich oft keine Lust zum weiterlesen hatte.

    Sehr schade, da hätte man bestimmt mehr rausholen könnnen.

    2,5 Sterne

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