Bücher mit dem Tag "musi"
30 Bücher
- Lucinda Riley
Die Sturmschwester
(901)Aktuelle Rezension von: Renate1964Im zweiten Band der Sieben-Schwestern-Reihe folgen wir der Geschichte von Ally, der zweiten Schwester. Sie ist eine erfolgreiche Seglerin und erhält einen Hinweis auf ihre Herkunft aus Pa Salts Brief, der sie ins Norwegen zur Zeit Griegs führt. Sehr spannend geschrieben und leicht lesbar. Ihre Entwicklung erfolgt nach zwei schweren Verlusten. Beide Zeitebenen sind interessant und gut recherchiert
- Colleen Hoover
Maybe Someday
(1.674)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinAn ihrem Geburtstag entdeckt Sydney, dass ihr Freund mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin das Bett teilt. Ohne weiter darüber nachzudenken, zieht sie sofort aus. Der Typ von gegenüber - Ridge - nimmt sie kurzerhand in seine WG auf. Die beiden verstehen sich von Beginn an blendend, obwohl Ridge eine feste Freundin hat, Sydney über ihr Liebesleben hinweg kommen muss, kein Geld hat und ständig neue Herausforderungen ums Eck kommen. Und die Anziehung zwischen Ridge und Sydney wird immer stärker. Aber Ridge würde seine Freundin niemals verlassen.
Eine gefühlvolle Geschichte über ein Beziehungsdilemma, das so niemals sein dürfte und auch beim Leser Herz-Schmerz hinterlässt. Der Sprachstil ist angenehm flüssig zu lesen. Die Kapitel sind unterlegt mit Songtexten, die Sydney gemeinsam mit Ridge schreibt. Die Charaktere sind authentisch und gut gelungen.
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.181)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Gayle Forman
Wenn ich bleibe
(1.204)Aktuelle Rezension von: lena_sophie_Ich habe das Buch gelesen als der Film raus kam. Ich fand es sehr bewegend und nachvollziehbar. Während des Lesens kam mir auch die Frage auf wie möchte ich leben und was ist überhaupt ein erfülltes Leben für mich? Wie kann ich trotz aller Schwierigkeiten sagen Ja ich möchte noch leben? Aber auch die Frage was würde ich machen wenn ich keine Familie mehr habe und was macht diese für mich überhaupt aus?
Das Buch beginnt mit einem schweren Autounfall und der Leser begleitet der Hauptpersonen in Erinnerungen und viele Dinge die im Jetzt passieren und was das alles zusammen für Auswirkungen haben kann auf einen Frage die man sich immer wieder stellt.
Ich finde dieses Buch lebensbejahend und gibt einen Kraft auch mal zu sagen:" ja es geht mir gerade nicht gut aber das muss nicht so bleiben."
- S. C. Stephens
Effortless
(526)Aktuelle Rezension von: HazalReadsEffortless schließt nahtlos an Band 1 an und erlaubt uns endlich, Kiera und Kellan wirklich als Paar zu erleben – mit all ihren Höhen und Tiefen, mit Unsicherheiten, Rückschlägen und den ganz realen Struggles, die entstehen, sobald aus Gefühlen eine echte Beziehung wird.
Für mich ist dieser Band pures Nostalgie-Reading. Ein Re-Read, bei dem ich von Anfang an wusste, was passieren wird – und trotzdem gemerkt habe, wie viel man mit der Zeit vergisst. Oder vielleicht anders wahrnimmt. Die Geschichte ist objektiv betrachtet sicher nicht die bestgeschriebene Romance, aber sie hat etwas, das sich schwer erklären lässt: Herz. Und genau das trifft mich auch heute noch.
Was Effortless für mich besonders macht, ist die Entwicklung. Während mir Kiera in Band 1 rückblickend sehr kindlich vorkam – was vermutlich auch daran liegt, dass ich das Buch damals in ihrem „Alter“ gelesen habe und mich vollkommen mit ihr identifizieren konnte – beginnt hier eine spürbare Reife. Sowohl bei ihr als auch in der Beziehung selbst. Dinge werden reflektierter, Konflikte greifbarer, Gefühle weniger impulsiv und dafür ehrlicher.
Gerade beim Re-Read ist es schön, andere Aspekte der Geschichte wahrzunehmen, die früher vielleicht untergegangen sind. Ob das am eigenen Alter liegt oder an der persönlichen Entwicklung – Effortless liest sich heute anders, tiefer und bewusster. Und genau das macht diesen Band für mich so wertvoll.
Auch die Nebencharaktere tragen wieder viel zur Atmosphäre bei, und der Rockstar-Aspekt verleiht der Geschichte weiterhin ihren ganz eigenen Charme. Es ist süß, emotional, manchmal anstrengend – aber genau deshalb so nahbar.
Ich weiß, was in Band 3 auf mich zukommt. Und trotzdem freue ich mich unglaublich darauf. Effortless ist für mich ein Band, der zeigt, warum diese Reihe mich über Jahre begleitet hat – und warum sie selbst heute noch einen festen Platz in meinem Herzen hat. 🎸💔📖
- Haruki Murakami
Südlich der Grenze, westlich der Sonne
(1.079)Aktuelle Rezension von: rayless75Haruki Murakamis Roman „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ ist ein leises, melancholisches Werk, was ich sehr schön und intensiv fand. Im Zentrum steht Hajime, ein Mann mittleren Alters, der äußerlich ein erfülltes Leben führt: erfolgreiche Jazzbar, Ehe, Kinder. Doch in ihm nagt eine bohrende Leere – ausgelöst durch die Erinnerung an seine Jugendliebe Shimamoto. Als diese nach Jahren wieder in sein Leben tritt, beginnt Hajimes geordnetes Leben zu wanken.
Murakamis Sprache ist klar, schnörkellos und doch von großer emotionaler Tiefe. Es geht um Gefühle wie Einsamkeit, Begehren, das unaufhaltsame Vergehen der Zeit und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen mit einer sanften, aber eindringlichen Melancholie. Der Roman hat mich zum Nachdenken angeregt- Was bedeutet Erfüllung? Was verlieren wir auf dem Weg durchs Leben – und was bleibt zurück?
Eine wunderschöne Geschichte, wie ich finde, die sich unbedingt zu lesen lohnt!
- Tanya Stewner
Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane
(180)Aktuelle Rezension von: CRRSamy10Alea Aquarius Bücher sind Supergut und sehr empfehlenswert für Jugendliche die gerne Magie haben. Auch die anderen Bücher dieser reihe sind mega spannend und empfehlenswert!! Woher hat Tanja Stwener nur diese Ideen? Die Charaktäre sind super erfunden und haben einen perfekten Charakter. Einfach toll!!!
- Bruce Springsteen
Born to Run
(44)Aktuelle Rezension von: Michael_BlumAuslöser dafür, die Autobiographie "Born to run" von Bruce Springsteen zu lesen, war der aktuell in deutschen Kinos angelaufene Film zu seinem Leben (den ich auch recht gut fand!). Ich habe mich dann an die 666 Seiten herangewagt und war positiv überrascht: Das Buch ist weit mehr als eine reine Zusammenstellung der Erfolge nach den vermutbar nicht ganz so einfachen Anfangsbemühungen, sich als Künstler zu etablieren. Ich habe viel über den Menschen Bruce Springsteen erfahren, zu seiner Herkunft, zu seiner Haltung zum Leben und zu Amerika. Das Buch hat durchaus Tiefe - und hat mir, der ich eigentlich nie Fan seiner Musik war, diese doch nähergebracht. Und mit seinem Selbstverständnis zu seiner Rolle in der E-Street Band ist er wohl tatsächlich 'Der Boss'. Interessant auch, wer in den 70-ern bis 90-ern mit wem welche musikalische Beziehung gepflegt hat. Und: Der dicke Schmöker war an keiner Stelle langweilig!
- Peter Hoeg
Das stille Mädchen
(74)Aktuelle Rezension von: Bella0070Es passiert mir sehr selten, aber nach den ersten 50 Seiten habe ich überlegt, das Buch beiseite zu legen.
Der Klappentext hat sich zunächst sehr vielversprechend angehört: Ein Clown mit speziellen Fähigkeiten und ein entführtes Mädchen.
Die Sprache selbst liest sich sehr schön und flüssig, dafür gibt es die zwei Punkte. Aber die Geschichte hat mich bis auf wenige philosophische Betrachtungen überhaupt nicht berührt. Die Protagonisten bleiben mir bis zum Schluss fremd. Ich habe mich nicht einfühlen können. Der Hauptcharakter ist mir sogar bisweilen unsympathisch. Falls es einen gewichtigen Sinn hinter der Handlung gebe sollte, hat er sich mir nicht erschlossen. Die Dialoge sind für mich meist nur merkwürdig und abstrus.
Ich habe mich durch die über 450 Seiten durchgequält in der Hoffnung, den roten Faden und den Zugang zur Geschichte zu finden, wurde aber leider enttäuscht.
- Christine Feehan
Wilde Magie
(106)Aktuelle Rezension von: TatjanaVBKlappentext
Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...
Inhalt
Teil 1 (ca. 150 Seiten):
Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.
Teil 2:
Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.
Fazit:
Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.
- Jamie Shaw
Rock my Dreams
(425)Aktuelle Rezension von: ajandthebooksVertraut, lustig, romantisch und an heißen Passagen wird definitiv nicht gespart.
Die Verbindung zwischen Haley und Mike entsteht auf eine eher beiläufige Art und doch so, dass man als Leser schnell versteht wie stark sie ist.
Haileys Cousine Danica ist ein rachsüchtiger sowie manipulativer Charakter und natürlich eine allgegenwärtige Beobachterin des Kontaktes zwischen Mike und Hailey. Ihre Eifersucht, dass Mike sich von ihr ab- und Hailey zuwendet ist auf keiner Seite zu überlesen. Sie findet Methoden Hailey unter Druck zu setzen, wodurch die Beziehung zwischen den beiden erheblich erschwert wird und die Spannung für den Leser dauerhaft aufrechterhalten wird.
++ Achtung Spoiler++
Ich persönlich bin eine recht empfindliche Leserin, wenn es um eher weiche Charaktere geht.
In diesem Buch hat Danica die Protagonistin meines Empfindens nach etwas zu sehr in der Hand, weshalb ich mehrfach das Bedürfnis hatte diese zu schütteln und anzuschreien, dass sie sich doch endlich mal durchsetzen soll.
Hinzukommend musste ich ab und zu die Augen verdrehen, als Mike für mehrere Wochen auf Tour geht und Hailey sofort in Unsicherheit und meines Empfindens nach emotionale Abhängigkeit gerät.
++Spoiler Ende++
Wenn man auf schnulzige und heiße Rockstar-Lovestorys steht, ist dieses Buch, wie die Bände zuvor, trotz meiner Einwände im spoilernden Bereich durchaus eine Empfehlung.
- Nicola J. West
An deiner Seite
(46)Aktuelle Rezension von: Caro2929Zum Inhalt:
Noah ist 35 Jahre alt, verheiratet und seine Leidenschaft ist die Musik. Gianna ist 27 Jahre alt, ledig und ihre Leidenschaft sind Pferde. Noah kehr nach einem achtjährigen Aufenthalt aus Australien nach Nashville zurück und will seine Karriere als Countrysänger neu aufnehmen. Doch gestaltet sich dieses schwieriger als gedacht, sein Manager lässt ihn, nicht nur auf Grund seines Alters, fallen.
Bei einem Unfall lernen sich Gianna und Noah kennen und verbringen ab dort Zeit miteinander, auf Grund dessen, dass Gianna auf einer Ranch arbeitet zu der Noah tief verbunden ist. Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine turbulente Geschichte zwischen diesen beiden, obwohl Noah glaubt, dass er seine Ehefrau über alles liebt. Doch es kommt zu einem Ereignis, das alles verändert...
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Es hat mir einfach nur sehr gut gefallen. Ich war direkt im Lesefluss, was bedeutet das der Schreibstil sehr gelungen ist.
Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der die Autorin es schafft, den Leser die Gefühle der Protagonisten deutlich zu vermitteln, sodass der Leser mitfühlt und vor allem mitfiebert. Aber vor allem ist es nicht kitschig und keine 0815 Liebesgeschichte.
Die Protagonisten, Gianna und Noah, sind auch sehr tiefgründig und ich empfand beide durchgehend als sympathisch. Für mich ist und bleibt Noah ein Mann mit Prinzipien und Gianna eine tolle und taffe Frau
Sehr gut hat mir auch gefallen, dass das Buch nicht dort endet, wo 99 % aller Geschichten enden, sondern das es noch ein "Danach" gibt.
Es ist nicht nur ein Buch über Liebe, sondern auch über tiefgehende Freundschaft und Missgunst.
Das Ende ist hervorragend, der Leser bleibt mit keinen Fragen zurück.
Fazit:
Ich kann dieses Buch all denjenigen empfehlen, die keine Abneigung gegen Liebesgeschichten haben. Für mich war es einfach ein besonderes Leseerlebnis. - Olivia Mikula
Forbidden Lyrics
(30)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerRezension
Forbidden Lyrics
Genre: Liebesroman
Seiten: 284
Verlag: Feelings
Klappentext:
Ein musikalisches Dilemma der Gefühle, eine junge Halbitalienerin mitten in London und ein Songtext, der zur Liebe des Lebens führt: Ein packender Liebesroman in der Welt der Electrobeats! Die Songwriterin Octavia lebt mit ihrem Großvater Diego in einer kleinen Londoner Wohnung. Ihr einziger Wunsch: Mit ihren Texten die Menschen berühren. Überraschend erreicht Castingshow-Gewinner Noah Platz eins der Charts - mit ihrem Songtext! Auf der anschließenden Party gerät ihre Welt ins Wanken.Wie eine Sturmflut aus Beats und Lichtern, platzt DJ Aaron in ihr Leben. Als wäre das nicht genug, will sich auch der gutaussehende Noah bei ihr bedanken. Umso mehr sich Octavia auf die Dreiecksbeziehung mit dem Bad Boy Aaron und dem witzigen Noah einlässt, umso größer werden ihre Probleme - und das nicht nur in Liebesdingen...
Meine Meinung:
Geschichte:
Dies ist eine sehr gefühlvolle und irgendwie auch sehr poetische Geschichte. Der Schreibstil ist echt sehr schön und auch ein wenig schnörkelig. Mich hat die Geschichte sehr in ihren Bann gezogen und zum Nachdenken angeregt. Vor allem zeigt sie, dass eine Dreiecksbeziehung in Sachen Liebe nur Ärger bringt und man den Mut haben muss sich zu entscheiden. Trotz der Dreiecksbeziehung hat mir die Geschichte sehr viel Spaß gemacht.
Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten
Charaktere:
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren zwar außergewöhnlich aber dennoch wie aus dem Leben gegriffen.
Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten
Emotionen:
Emotionen waren hier sehr wohl vorhanden. Ich musste oft lachen aber dennoch war die Geschichte manchmal ganz schön traurig und sehr gefühlvoll.
Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten
Aufmachung/ Design:
Das Cover passt gut zur Geschichte und gefällt mir farblich sehr gut.
Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten
Fazit:
Eine traurige aber trotzdem sehr schöne Geschichte. Hier gibt es viele Gänsehautmomente und auch ab und zu mal ein Tränchen das verdrückt werden will.
Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis
An dieser Stelle gibt es mal kein Zitat, sonst hätte ich das ganze Buch niederschreiben müssen. - Claudius Morgen
Solo für Sophie
(18)Aktuelle Rezension von: BookofsunshineDieses Buch hat mich bis zum Ende gefesselt. Die Hauptfigur entwickeln sich sehr gut und auch die geschickte lässt einen immerwieder den Atem anhalten. Einige Figuren erregen einfach nur Hass! Sebastian war ein wenig leichtgläubig aber sehr liebenswürdig. Auch auf Sophie trifft das zu. Man muss allerdings damit rechnen, das es keine leichte Liebesgeschichte ist und erst recht keine normale. Ich kann kaum etwas erzählen Ihnen zu viel zu verraten. Ich freue mich sehr das ich es lesen durfte und bin sehr begeistert! - Grégoire Hervier
Vintage
(96)Aktuelle Rezension von: ArsAstrologicaDas dritte Buch des noch recht jungen Autors Grégoire Hervier, geboren in der beschaulichen Kleinstadt Villeneuve-Saint-Georges am Rande von Paris, ist für mich die Schriftsteller-Entdeckung des Jahres. Rund um die legendäre Gibson-Gitarre »Moderne«, vor der niemand wirklich weiß, ob Ende der 50er-Jahre wirklich ein Prototyp gebaut wurde, entwickelte er einen famosen Thriller über 400 Seiten, die einen fesseln, von der ersten bis zur letzten Gitarren-Saite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gibson_Moderne
Worin besteht das Geheimnis dieses Schriftstellers? Er schreibt in der Ich-Form, sein Held ist Musikjournalist und arbeitet zur Aushilfe in einem Pariser Musikgeschäft mit angeschlossener Werkstatt. Anstatt mit Fachwissen zu erschlagen, führt Grégoire Hervier uns Leser ganz unprätentiös in die Welt der Gitarrenliebhaber ein, lässt die Saiten erklingen. Buchseite und Buchseite ein exzellenter Pageturner, der am Ende jedes überschaubaren Kapitels mit dezentem Pageturner zum Weiterlesen verlockt.
Sicherlich, es gibt grässliche Schocker und Morde in diesem Buch, schließlich ist es ein Thriller. Und der Autor spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Satire wird bei ihm großgeschrieben. Darüber hinaus ist »Vintage« streckenweise eine akademisch-historische Abhandlung über die Geschichte des Blues vom Memphis bis zum Mississippi-Delta. Und es zeigt, wie man elektrische Gitarren herstellt, wie man die stimmt, ihrem Klang mit elektrischen Verstärkern und einer Vielzahl zusätzlicher Tools moduliert, verfeinert und verzerrt – bis einem buchstäblich die Ohren rausfliegen beim Lesen dieses von Diogenes wie gehabt in hoher Qualität und zugleich handlichem Format veröffentlichten Werks.
Die Kunst des Autors? Ein Geheimnis, genau wie die von ihm erfundene Geschichte rund um den legendären Prototyp der Gibson-Moderne. Vielleicht spielt eine Rolle, dass der Witz des Erzählers niemals gestelzt wirkt, dass selbst die abartigsten Figuren der Erzählung derart liebevoll geschildert werden, dass es eine Freude ist. Und ganz sicherlich gehört es zu den Geheimnissen des Autors, stets den Leser im Blick zu haben.
»Vintage«, ein Roman über die Welt der Blues-Musik, den man gelesen haben muss, der sich wunderbar als Geburtstags-, Urlaubs- oder Weihnachtsgeschichte eignet. Empfehlenswert!
- Mary Morris
Die Musik der verlorenen Kinder
(26)Aktuelle Rezension von: PixibuchDas Cover besticht durch die Fassade von Chicago. Ein Buch der leiseren Töne. Hektik wäre hier fehl am Platz. Das Buch erzählt uns die Geschichte von Benny, Napoleon und Pearl. Benny ist der Sohn eines jüdischen Fabrikanten, der Mützen herstellt. Seit sein kleiner Bruder damals im Schneesturm starb und er sich schuldig an dessen Tod führt, ist das Klavierspiel seine einzige Leidenschaft. Hier kann er vergessen. Bei seinen Botengängen für seinen Vater kommt er auch in die nicht so zu empfehlenden Ecken der Stadt. Hier wird Jazz gespielt, was Benny total fasziniert und er eignet sich diesen Stil und diesem Swing an. Napoleon ist ein Waisenkind, er kam aus den Süden nach Chicago und spielt die Trompete wie ein junger Gott, er läßt sie schluchzen, jauchzen und Tierstimmen produzieren. Pearl verliert drei ihrer Brüder bei einem Schiffsunglück, mit den verbliebenen Brüdern und ihren beiden Schwestern betreibt sie eine Bar. In dem Buch erfahren wir, wie diese drei Personen zusammenkommen, lesen über ihr Schicksal, über ihr Leben. Jeder von den Dreien ist unglücklich, mit seinem Leben nicht zufrieden. Wir bekommen Einblick in die goldenen 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Hier werden fiktive Personen mit Al Capone, Benny Goodman, Duke Ellington, Louis Armstrong vermischt. Das Leben der einfachen Bevölkerung während der Prohibition ist ärmlich und sehr hart und es herrscht überall Arbeitslosigkeit. Und doch ist der Jazz immer und überall zu hören. Mary Morris führt uns in eine andere Welt, sie beschreibt die Wege von Benny derart plastisch, man fühlt sich selbst auf den Wegen in Chicago unterwegs. Mir hat dieses Buch einige Dinge nähergebracht, die ich so noch nicht gesehen habe. - Jörg Hilbert
Das Rap-Huhn
(2)Aktuelle Rezension von: kidsfun72Auf dem Land ist die Welt noch in Ordnung und die drei Hennen mit den Namen Hennrike, Hennriette und Huhngunde betreiben einen Hof. Dort bauen sie Lauch, Sellerie, Möhren, Erdbeeren und vieles mehr an. Das Thema frische kommt dann auch im Lied „ Frisch auf den Tisch“ zum Ausdruck. Auch das Kücken Eggbert hilft mit. Doch eines Tages kommt ein Besucher der sich als Rap-Huhn vorstellt und mit Jacke, Hosen, Schal und der Großen Kette mit dem R daran schon etwas komisch auf die Hennen wirkt, die er als Landeier bezeichnet. Und dann hat er auch noch eine Musikanlage dabei und interessiert sich kein bisschen für das Landleben und die Produkte der Hennen, sondern setzt sich mit dem Lied „Das Rap-Huhn“ in Szene. Er erzählt von seinem Leben in der Stadt und das es da doch viel cooler ist und alles viel Größer. Genau die Vergleiche findet man im 3. Lied mit dem Namen „ Stadt? Land?- Schluss!“ Aber ihm gefällt gar nicht das Eggbert im nicht traut wovon das Lied „Hugo, mein Turnierkrokodil“ handelt. Es erzahlt von Angeberei und Drohungen und das schüchtert die 3 Hennen ein. Aber Eggbert stört auch das nicht und so erzählt das Rap-Huhn von Riesen Hühnern die Riesen Eier legen. Um das zu Beweisen bringt er am darauf folgenden Tag so ein Großes Ei mit. Die Schwestern beginnen dann dieses aus zu brüten was im Lied: „ Brütet, Schwestern, brütet“ verarbeitet wird. Doch was aus dem Ei schlüpft lässt sogar das Rap-Huhn erstaunen. Das große Wesen macht sich auch sofort über die Erdbeeren her, und alle überlegen was das wohl sein könnte. Lied 5 erzählt von dem Wesen. Da beichte das Rap-Huhn das er dass Ei aus dem Eiermuseum der Stadt gestohlen hat. So viel Ehrlichkeit hätten die Hennen von ihm gar nicht erwartet und bieten ihm an ein wenig Urlaub auf dem Land zu machen und ihnen dann dafür die Stadt zu zeigen und so manches zu zeigen was sich auch im Lied: „Pommesbuden-Polpnaise“ erzählt wird. Passend zu der Geschichte sind auch die Bilder gezeichnet die immer über zwei Seiten gehen und der Text immer auf dem Bild zu finden ist. Die Zeichnungen sind eher einfach gehalten und es wird viel mit Kreisen, Punkten, Linien und Dreiecken gearbeitet. Die Hühner sind vermenschlicht dargestellt was sich auch darin wieder Spiegelt das sie Sachen anhaben und sie Menschliche Arbeiten und in Typischer Zeichnung dargestellt sind. Die Liedtexte sind im Buch mit einer CD und der Nummer gekennzeichnet. Auf der im Buch beiliegenden CD handelt es sich um ein Hörbuch. Die Geschichte wird vorgelesen und die Lieder werden zwischen die Texte eingespielt, so wie es auch im Buch enthalten ist.
Das Buch lässt sich gut im Kindergarten aber auch im Schulunterricht einsetzen. Da das immer ein Aktuelles Thema ist kann das Thema auch Unterrichts Übergreifend behandelt werden. Zurecht hat das Buch mit CD den LEOPOLD Preis erhalten.
- Swantje Zorn
Die Vorschul-Lernraupe: Töne, Klänge und Musik
(4)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookKind: „Mama, können wir nebenbei Finn hören?“
Mama: „Vielleicht mal was anderes zur Abwechslung?!“
Kind: „Nein, ich mag Finn.“Ich glaube, dieser kleine Dialog zwischen mir und meinem Kind sagt eigentlich schon alles aus.
Meine 6-Jährige liebt die Reihe rund um Finn und Lilo. Es sind die ersten Hörbücher, die sie selbst aktiv anfragt und von denen sie scheinbar nicht genug bekommen kann.Dieses Mal haben wir uns den Klängen, Tönen und der Musik gewidmet. Ein Thema, was bei uns im Alltag derzeit „nur“ durch ständiges Singen praktiziert wird. Manchmal hören wir im Auto ein (und dasselbe) Lied. Doch unsere Instrumente stehen im Moment still …
In dieser Folge lernen Kinder etwas über:
- Musik mit Alltagsgegenständen
- Musik mit dem Körper
- Töne erkennen (Holz, Metall, Glas)
- hohe und tiefe Töne
- Instrumentenarten
- Instrumente erkennen
- Musikstile
- Orchester und Dirigent
- Wer hat die Musik erfunden?
- …Leider wird in diesem Hörbuch „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ vorgesungen. Die meisten wissen mittlerweile, dass das Lied heute kritisch gesehen wird. Auch ich habe meiner 6-Jährigen versucht zu erklären, dass ich es so nicht singen mag. Wir haben es für uns dann so umgedichtet:
„Sieben Fremde mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und hatten Spaß.
Da kam die Polizei: „Ja, was ist denn das?“
Sieben Fremde mit dem Kontrabass.“Denn einfach weglassen mochte ich es nicht, weil man sehr viel Spaß mit den verschiedenen Lauten haben kann - ohne, dass man jemanden diskriminiert.
So haben wir auch direkt darüber gesprochen, dass Musik oft verbindet. Wenn wir jemanden Straßenmusik machen sehen, möchte sie am liebsten mitsingen und / oder tanzen. In dem Moment sind wir ebenso Fremde, aber die Musik lässt uns zusammen Spaß haben.Es gibt wieder kleine Unterbrechungen, bei denen die Kinder selbst eine Antwort geben dürfen. Uns waren die paar Sekunden manchmal ein bisschen zu knapp bemessen. Der Spielraum dürfte hier ein bisschen großzügiger ausfallen.
Finn und Lilo sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonderen Spaß haben wir mit der Titelmelodie, die einfach immer wieder gesungen wird. Doch auch das Wissen, was jedes Mal vermittelt wird, ist klasse.
Von uns bekommen daher Vorschulkinder und Erstklässler*innen eine Empfehlung für diese Reihe.
©2024 a_different_look_at_the_book
- Ava Innings
NY Millionaires Club – Finn
(50)Aktuelle Rezension von: AretiInhalt:
Nach dem unvorhergesehenen Tod seines Vaters ist Finn gezwungen, die Geschäftsführung der millionenschweren Firma zu übernehmen. Die Verantwortung lastet schwer auf Finn, der seitdem ein sehr strukturiertes Leben führen muss und immer versucht, es allen recht zu machen – besonders seiner Mutter und seiner Verlobten Viktoria.
Seine Heiratspläne geraten jedoch ins Wanken, als die deutlich jüngere Sängerin Reagan in sein Leben platzt und ihn mit ihrem Erfolgssong daran erinnert, dass er eigentlich ganz andere Träume hatte. Doch Reagan, so bezaubernd sie auch ist, ist kein High Society Girl und passt so gar nicht in seine Welt.
Können der Millionär und die talentierte Sängerin dennoch einen Weg finden, zusammen zu sein?
Meine Meinung:
"NY Millionaires Club – Finn" von Ava Innings ist ein guter Einstieg in die Millionaires Club Reihe, die Ava Innings gemeinsam mit mehreren Autorinnen geschrieben hat.
Zeitlich gesehen ist dies das erste Buch der Reihe und für mich war es auch der Band, mit dem ich begonnen habe.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Finn und Reagan geschildert. Das fand ich super spannend, da man so natürlich mehr weiß, als die zwei selbst. Man weiß, was sie denken und fühlen, und bekommt so einen ganz intensiven Eindruck von all dem Geschehen.
Besonders gut hat mir Reagan gefallen, die mit ihrer Offenheit kein Blatt vor den Mund nimmt und sagt, was sie denkt.
Finn dagegen hätte ich manchmal gut und gerne den Hals umdrehen können . *lach* Denn in manchen Situationen hat er nicht gerade so gehandelt, wie man es sich für Reagan gewünscht hätte. Allerdings konnte ich sein Verhalten zum Teil auch nachvollziehen. Manchmal ist es nicht so leicht, wie man es sich erhofft, sondern eher etwas dramatisch.
Der Schreibstil von Ava Innings ist wirklich super, denn sie schreibt so flüssig und locker-leicht, dass die Seiten nur so dahinfliegen.
Die Liebesszenen in diesem Buch sind sehr sinnlich, zum Teil haben sie mich aber auch sehr zum Lachen gebracht. Warum? Das kann ich nicht sagen, das wäre ein Spoiler. *hehe*
Was mir an dem Buch aber besonders gut gefallen hat, war, dass man auch die anderen Jungs aus dem Millionaires Club zum Teil schon kennenlernt und neugierig wird. Sehr gespannt bin ich hierbei auf Tristans Geschichte geworden und freue mich schon darauf, ihn in einem Band besser kennenlernen zu dürfen.
Fazit:
Dieser erste Band der "Millionaires Club"-Reihe hat mir gut gefallen und war ein perfekter Einstieg, um neugierig auf die weiteren Männer zu werden, die in den anderen Bänden eine Rolle spielen. Es war eine gute Mischung aus Spannung, Liebe und Drama. - Florian Tietgen
Blauer Mond
(1)Aktuelle Rezension von: MarnyMarcel, der vor 30 Jahren als Marc Menulis mit „Blauer Mond“ einen Sommerhit landete, kommt nach einem Sturz von der Bühne ins Krankenhaus. Dort trifft er auch seine Jugendliebe Ines wieder – noch immer versteht Marcel nicht, warum sie ihn damals verlassen hatte. Und auch der rätselhafte Junge, der sich von ihm „Blauer Mond“ nennen lässt und den sonst nur Ines sehen kann, ist wieder da. Welches Geheimnis verbindet die drei? Und gibt es eine zweite Chance für Marcel und Ines?
Die Geschichte hat mich schnell eingefangen, weil ich die schöne Sprache und die erzeugte Stimmung sehr mochte. Poetisch, direkt und berührend. Ein wenig melancholisch, voller Musik und verschiedenster Zwischentöne. Ich habe mich beim Lesen wohl gefühlt, die Atmosphäre und die unterschiedlichen Aspekte dieser Geschichte sehr genossen.
Es geht um die Liebe zwischen Marcel und Ines, um ihre Geschichte und den Grund dafür, warum sie ihn verlassen hat. Aber auch um Musik und Marcels Erfahrungen nach seiner Entdeckung und dem Sommerhit, den er nie so richtig leiden konnte. Durch den geheimnisvollen Jungen gibt es eine mystische Ebene, die immer wieder auftaucht und alles miteinander verbindet.
In den Roman eingewoben wurden Andeutungen zu Ereignissen aus Politik und Weltgeschehen, die nicht nur einen zeitlichen Rahmen schaffen, sondern auch zeigen, was Marcel bewegt. Die Kapitel wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, es gibt also zwei Zeitlinien, auf denen sich die Handlung entwickelt. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich hatte viel Spaß daran, einige mir bekannte Orte in diesem Buch wiederzufinden.
Marcel ist eine nachdenkliche und innerlich zerrissene Figur, die mir sehr nah war. Seine verschiedenen Facetten machen ihn unsicher – er weiß nicht, wer er ist. Die traurigen Momente überwiegen jedoch nicht, es gibt auch Freude, Zusammenhalt, Begeisterung und Szenen, bei denen mich der trockene Humor zum Grinsen gebracht hat.
„Blauer Mond“ war für mich eine berührende und abwechslungsreiche Geschichte, die sensibel und poetisch erzählt wurde. Nachdenklich, voller Gefühle, Erinnerungen und Musik. Ein Buch, zu dem ich mir eine Playlist wünschen würde. Ein Roman, der mich auf unterschiedliche Weise beeindruckt und sehr begeistert zurück lässt. Und es gibt ein wunderbares Ende, das für mich perfekt zu der Geschichte passt!
- Uta Ruscher
FIORENZA DAL VIOLIN: Schicksal eines venezianischen Findels
(13)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteFiorenza hat einen denkbar ungünstigen Start ins Leben! Als Findelkind wird sie in das Ospedale della Pietà im Venedig des Jahres 1747 eingeliefert, erstversorgt, entlaust, gebrandmarkt, um dann in eine Familie gegeben zu werden, die sich mehr schlecht als recht um sie kümmert. Ein Leben in Elend scheint vorprogrammiert - wenn da nicht ein Priester gewesen wäre, der Fiorenzas außergewöhnliche Musikalität entdeckt und sie zurück ins Ospedale nach Venedig gebracht hätte! Dort, im Waisenhaus, einer in Italien enmaligen Institution für elternlose Mädchen mit musikalischem Talent, soll ihre eigene und eigentümliche Begabung gefördert werden. Dies ist der Beginn eines denkwürdigen Aufstiegs vom Findelkind, das niemand wollte oder gar liebte, bis hin zur im Europa der damaligen Zeit gefeierten Geigerin. Doch ist der Weg dorthin mit Steinen, mancherlei Rückschlägen und persönlichen Tragödien gepflastert...Ein Roman, der seinesgleichen sucht entfaltet sich vor dem staunenden Leser! Nie zuvor habe ich etwas ähnliches gelesen!Aus jeder Zeile spricht Musik, sprechen Rhythmen, Cadenzen, Takte, Noten, Melodien, sprechen Besessenheit und Leidenschaft.Die Sprache wird zur Musik, der man entweder versonnen lauscht oder die noch öfter heftig berührt und erschüttert, und die lange nachklingt.Wer ist sie, diese Fiorenza, das Blümchen, um nur eine der Bedeutungen des klangvollen Namens herauszustellen? Ein passender Name für das unglückliche, verschlossene Kind, das sich erst allmählich zur vollen Blüte entfaltet, das es trotz mannigfaltiger Widerstände und Niederlagen als auch ihrer eigenen sperrigen Persönlichkeit schafft, der Misere ihrer Kindheit zu entfliehen.Dabei stehen ihre ebenso unvergessliche Personen prägend zur Seite, allen voran die Maestra der Pietà, Anna Maria, eine Frau mit der gleichen Leidenschaft für Musik, wie sie Fiorenza eigen ist. Eine Frau auch, die lange schon ein Geheimnis hütet, das sie spät, sehr spät, ihrer geliebten Schülerin schmerzvoll enthüllt.Ja, Anna Maria ist gewiss die zweite Protagonistin des Romans, der wie eine Partitur daherkommt, bereit, sie hinauf und hinunter zu spielen!Anna Maria ist es auch, die den Leser in vergangene große Tage der Lagunenstadt Venedig entführt, in denen "Il Prete Rosso", der "rote Priester", Violinvirtuose und Komponist Antonio Vivaldi, lebte und seine unvergessliche Musik erschuf. Schicksalhafte Bande verknüpfen ihn mit Anna Maria.So ist dieser wundersame Roman, dieses feine Gewebe aus Musik, auch in einen historischen Kontext eingebettet und der Leser taucht unversehens in ein Venedig ein, dessen harte Realität wenig zu tun hat mit dem Venedig von heute, mit Urlaubsseligkeit und Gondelfahrten bei Mondlicht unter der Seufzerbrücke. Ein Venedig aber, das dennoch verzaubert ob seiner großartigen musikalischen, architektonischen, künstlerischen Vergangenheit. Und das gleichzeitig abstößt durch Korruption, Machtmissbrauch und Misswirtschaft der Dogen, die die einst reiche und bedeutende "Serenissima" zugrunde richteten...Der Autorin Uta Ruscher ist mit ihrer "Fiorenza" ein einmalig schöner und zarter, in jeder Hinsicht bemerkenswerter und hoch anrührender Roman gelungen, der selbst diejenigen, die wenig musikalisch sind und nur schwer den einen vom anderen Ton unterscheiden können, zum Klingen und Vibrieren bringt. Ein Grund mehr, ihn ohne Einschränkungen weiterzuempfehlen! - Heidi Leenen
Der Elefantenpups
(4)Aktuelle Rezension von: kunterbuntebuchstabenweltFür das einstehen was einem wichtig ist, für seine Werte, seine Rechte, sein Leben, aber das friedvoll. Nicht aufgeben, auch wenn es aussichtslos erscheint. Keine Scheu haben sich Gehör zu verschaffen und seine Meinung kund zu tun. Wie es in einer Demokratie ist und sein darf.
Das vermittelt „Der Elefantenpups“ für mich. Ein wichtiges Themenfeld, eingebettet in Orchestermusik, mit Musikstücken die, die jeweiligen Emotionen der Protagonisten widerspiegeln (diese findet man in der beiliegenden Hörspiel CD zum parallelen Einsetzen).
Der Zoodirektor Herr Fröhlich, ist nach dem Anruf der Bürgermeisterin Frau Basta alles andere als fröhlich (verzweifelt trifft’s da eher). Dabei läuft alles ganz wunderbar in seinem Zoo. Er ist außergewöhnlich, denn die Tiere musizieren und machen den Besuchern richtig gute Laune.
- Der Elefant Pombo schwingt dabei entspannt den Po. So entspannt, bis ein PUPS ertönt dann weiß man ihm gehts richtig gut. -
Auch eine Zooschule ist geplant, damit die Kinder mit viel Spaß und Freude lernen können. Aber Frau Bürgermeister hat ihrer Meinung nach, eine großartige Idee. Eine Autobahn, direkt durch den Zoo. Für sie ist klar, der Zoo wird abgerissen. Eine Autobahn spart Zeit und Zeit ist Geld und der Zoo sei eh zu alt. Basta!
Aber ist alt = schlecht? Neu = Besser?
Alte Existenzen oder neue Existenzen?
Was ist mit den Tieren? Pombo dem Elefanten? Und all den anderen?
Ist ein Lebewesen, fröhliches Kinderlachen und deren Bildung weniger Wert als Geld? Und Zeit?
Einfach Aufgeben kommt nicht in Frage für die musikalischen Zootiere. Sie setzen sich für das Bestehen des Zoos ein. Aber die ersten Pläne greifen nicht.
- Pombo vergehen auch die entspannten Pupse -
Sie machen weiter auf sich aufmerksam und gehen auf die Straße. Sie demonstrieren. Eine Vielzahl von Menschen steht nun hinter den Zootieren. Und hinter Frau Basta?
-Wie mag es wohl ausgehen? Ob Pombo wieder seinen Elefantenpups los lassen kann? Schaffen es die Zoobewohner ihren Zoo zu retten? -
Demokratie wird durch den Zoo gelebt und anschaulich und verständlich bereits für Kitakinder dargestellt. Was kann ein sozialer Zusammenhalt bewirken? Zudem lassen die verschiedenen Musikstücke wunderbar in Emotionen hineinversetzen und so kann Empathie gefördert werden. Dadurch eignet sich „Der Elefantenpups/ Rettet den Zoo! Auch hervorragend für Projektarbeiten in Grundschulen. Für ein Soziales engagiertes Miteinander.
- Isabelle Richter
Gravity: Brennendes Begehren
(52)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsIch hatte mal wieder richtig Lust auf eine Rockstar-Romanze, als mir „Gravity – Brennendes Begehren“ von Isabelle Richter auf meinem SuB ins Auge fiel.
Es war das erste Buch der Autorin für mich und ich bin leider ein bisschen desillusioniert und glaube, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.
Ethan und Amy verkörpern anfangs die typischen Stereotypen:
Er der aufreißerische, machohafte Star und sie die süße, leicht schüchterne, junge Frau.
Amy ist eher, wie so ein graues Mäuschen – sie ist mir weder sympathisch noch unsympathisch gewesen …
Von Ethan habe ich im Verlauf ein ganz anderes Bild bekommen.
Eigentlich ist er sehr liebevoll und umgänglich.
Grundsätzlich fand ich die Idee der Story von Schlagzeuger Ethan und Violinistin Amy nicht so schlecht.
Sie bot ein paar knisternde & sündhafte Szenen, so einige Rockstar-Klischees, vergnügliche Momente im Kreise der Band, als auch etwas ernstere Augenblicke.
Klingt ja eigentlich nicht so schlecht …
Aber die Umsetzung fand ich nicht besonders gelungen.
Die Handlung zog sich eher in die Länge, die Rockstar-Atmosphäre war nur kaum spürbar und die Beziehung zwischen Ethan und Amy glich eher einem Schnelldurchlauf – das Begehren und das Verlangen nacheinander standen im Mittelpunkt.
Es gab zwar gute Ansätze (die Freundschaft zwischen Amy und Ethans Bruder, die Fehde der Brüder & Amys Vergangenheit), doch wurden diese kaum ausgearbeitet.
Vor allem aber habe ich mir doch etwas mehr Spannung gewünscht.
Die ganze Story war doch etwas etwas schwung- und temperamentlos.
3 Sterne.























