Bücher mit dem Tag "musical"
54 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.097)Aktuelle Rezension von: walli007Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.
Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.
Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt.
- Victor Hugo
Les Miserables
(220)Aktuelle Rezension von: BookartIch habe tatsächlich vor dem Lesen schon ein paar Ausschnitte aus dem Musical "Les Miserables" mit Alfie Boe in der Hauptrolle online gesehen gehabt. Wir haben es dann in der Schule als Lektüre gelesen und auch das Buch hat mir gut gefallen.
Es geht um einen Ex Häftlung der zurück ins Leben findet. Dabei sind Mitgefühl, Großherzigkeit, Schuld, Straftaten und Wiedergutmachung Themen der Geschichte.
Achtung, ich habe eine andere Ausgabe als die oben genannte gelesen, konnte diese aber bei Lovelybooks nicht finden...Ich kann also nur eine Aussage über folgende Ausgabe machen:
Sprachniveau der CLE International/Klett Ausgabe: A2 mit 1200 Wörtern Textumfang
- Gregory Maguire
Wicked - Die Hexen von Oz
(116)Aktuelle Rezension von: mesuElphaba ist ein Hexenkind mit grüner Hautfarbe. Ihr Vater streng und ein Prediger, ihre Mutter sehr lebensfroh. Elphaba ist klug und versucht ihr Leben zu meistern. Trotz all der merkwürdigen Dinge die sie umgeben.
Die Geschichte ist locker erzählt und manchmal auch verwirrend. Mir fehlte der Funke der die Magie enzündet. Leider!
- Petra Hülsmann
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
(425)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Musiklehrerin Annika wird zwangsversetzt von einer High Society Schule zu einer Brennpunktschule. Dort muss sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben konfrontiert sehen mit: Mobbing unter Schülern, häuslicher Gewalt an ihren Schülern, den unterschiedlichsten Nationalitäten und einer allgemein an Schule desinteressierten und für ihre persönliche Zukunft desillusionierten Klasse.
"Mit uns Honks will eh keiner was zu tun haben" "Wir kommen hier eh nicht raus" "Wir sind vom Gettho/Gosse - da kann man nix machen"
Privat lebt sie in einer 2er/4er - WG mit ihrer Freundin Nele und den zwei Nachbars"jungs" Kai und Sebastian. Letzterer bringt Annikas Herz durcheinander, aber da ist auch noch Tristan - der Ex-Klassenkamerad von Annika, in den sie schon ewig verknallt ist und jetzt ihr helfen soll bei einem Schulprojekt "Musical AG", um für die Schüler einen Preis zu gewinnen.
Was eigentlich als Idee startete, damit Annika schnell wieder zurückkehren kann an ihre alte Schule, entpuppt sich als DAS Projekt, das ihr hilft zu erkennen, dass sie ihren Job als Lehrerin wirklich sehr liebt, auch wenn er täglich Herausforderungen bereit hält. Und sie erkennt, dass sie privates Glück benötigt, um diesen Schulalltag zu überstehen.
Das Buch liest sich flüssig und ich habe es genossen, manchmal fand ich allerdings den "Konsum" von Essen und Tätigkeiten doch sehr überzogen und auch tatsächlich passend für die "high society", die sich halt keine Gedanken über Geld machen muss (Der Erdbeerkuchen! Der Dom) - aber vielleicht diente das auch wirklich um diesen krassen Unterschied zwischen dem reichen Lehrerkind und den armen Schülern zu zeigen.
Botschaft:
Manchmal schickt uns das Leben Herausforderungen, damit wir wachsen und erkennen, wo unsere wirkliche Aufgabe und unsere Talente liegen und was uns wirklich stolz macht. Wir erkennen, dass wir etwas in der Welt bewegen können, statt es uns mit einem guten Gehalt bequem zu machen.
Es ist wichtig, den privaten Ausgleich zu haben - gerade WEIL man einen verantwortungsvollen und schwierigen Job hat.
***Denk niemals, dass deine Herkunft bestimmt, was du aus deinem Leben machen kannst. Niemals. Vielleicht schaffst du es nicht in die high society, aber du musst auch nicht im Sumpf bleiben.***
Und manchmal braucht man für diese Erkenntnis einfach Menschen, die einem zutrauen, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, statt Opfer der eigenen Familienherkunft zu sein.
- Val Emmich
Dear Evan Hansen
(138)Aktuelle Rezension von: _JustMee☞ Dear Evan Hansen - Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek & Justin Paul ☜
Ein Einzelband
Genre: Jugendbuch (Belletristik)
Seitenanzahl: 405
Sternebewertung: 4,3✰ / 5,0✰
TW: 'Psychische Krankheiten'/ Suizid
Evans Geschichte ist ursprünglich als Musicalstück konzipiert und anschließend in einen Roman gefasst worden. Sie erzählt von wahren Gefühlen, tiefgründigen Gedanken und dem Mut, das Richtige zu tun. Ein grandioses Werk, das ganz leise daherkommt. Aber eine große Tiefgründigkeit mitbringt, die ich so nicht erwartet hätte.
Evan Hansen ist ein ziemlich unscheinbarer und verschlossener Junge. Er hat keine Freunde und fühlt sich in Gesellschaft anderer oft unbehaglich. Seine Pausen verbringt er zumeist alleine und seine Freizeit in der Natur. Durch ein schreckliches Missverständnis gerät Evan jedoch schnell in das Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit und ehe er sich versieht, steht er auch schon im Mittelpunkt der Ereignisse. Anfangs versucht sich Evan dieser verfänglichen Situation zu entziehen, doch schon bald verstrickt er sich immer tiefer in gravierenden Lügengeschichten. Zum ersten Mal in seinem Leben scheint er alles zu haben, wonach er sich immer gesehnt hat. Doch dieses Leben ist erlogen, ausgetragen auf dem Rücken eines Jungen, der nicht mehr für sich selbst sprechen kann. Mit jedem Tag der vergeht, richtet er damit größeren Schaden an.
Durch die Perspektiven der beiden Jungen bekommen wir ein umfassendes Bild und einen Einblick in deren Gefühle und Gedanken. Allerdings konnte ich Evan und seine Entscheidungen ab einem bestimmten Punkt nicht mehr nachvollziehen. Wenn man selbst schon einmal Depressionen erfahren hat, spricht einem Conner jedoch direkt aus der Seele. Es ist so traurig und schenkt so viel Hoffnung zugleich!
Wie habt ihr eure Schulzeit in Erinnerung: Wart ihr eher unscheinbar oder standet ihr im Mittelpunkt? Gab es ein Ereignis, das eure Sichtbarkeit maßgeblich geprägt hat? - John Green
Will Grayson, Will Grayson
(142)Aktuelle Rezension von: aliincheninhalt
Das Buch handelt von zwei Will Graysons, die sehr verschiedene Leben haben, doch etwas haben sie gemeinsam und zwar, dass sie sich in der selben Nacht in einem gewissen Laden in Chicago aufhalten. Und sobald die beiden gleichnamigen Jugendlichen aufeinander treffen verändern sich ihre jeweiligen Leben. Doch eins haben sie beide gemeinsam, ausser ihrem Namen natürlich, und das ist: Tiny Cooper, ein schwuler Gigant, der das legendärste Music des Universums plant
Meinung
- das Buch war sehr entspannend zum lesen
- Wie erwartet hat John Greens Schreibweise viele Denkanstösse beinhaltet
- Die Charakter sind mehr oder weniger sehr sympatisch und ihre Taten waren auch eher nachvollziehbar, jedoch mochte ich den einen will Grayson besser als den anderen
- das Buch behandelt Themen wie Depressionen und Homosexualität
- das Buch war für mich sehr lehrreich
- der Schreibstil war sehr angenehm und fliessend zu lesen
- das Buch ist vollgepumpt mit Humor und hat mich öfters zum lachen gebracht
- das Buch war sehr entspannend zum lesen
- S. Quinn
Devoted - Verbotene Leidenschaft
(199)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciIch habe den zweiten Teil der Reihe auch wirklich gerne gelesen. Sophia entwickelt sich immer mehr zu einer Frau, die nicht alles mit sich machen lässt. Marc hat etwas Schwierigkeiten damit, das zu akzeptieren und wird dadurch auch zu einer Entwicklung gezwungen. Ich finde die beiden dadurch viel sympathischer. Marcs Bevormundungen konnte ich gar nicht leiden, aber ich hoffe, dass sich das immer weiter verliert. Immerhin wurde in diesem Teil ein großer Schritt in die Richtung gemacht. Erneut sind die erotischen Szenen geschmackvoll platziert. Ich will jetzt unbedingt wissen, wie es für die beiden ausgeht und freue mich auf den dritten Teil.
- Mandy Baggot
Winterzauber in Mayfair
(65)Aktuelle Rezension von: GothicQueenAuch in diesem Winter durfte ein Roman von Mandy Baggot nicht fehlen. Diesmal habe ich mir "Winterzauber in Mayfair" ausgesucht, weil ich meiner London-Sehnsucht nachgehen wollte.
In dieser Geschichte geht es um die Lehrerin Emily Parker, die nach dem Tod ihres Partners allein wohnt und versucht in ihrer Schule stellvertretende Schulleiterin zu werden. Außerdem lernen wir Ray Stone kennen, den Vollblutmusiker, der in der Presse als Schlägertyp dargestellt wird und der nicht nur ein Alkoholproblem hat, sondern auch pleite ist.
Zu Beginn der Geschichte treffen die beiden aufeinander. Ray trifft nachts auf einen verletzten Igel, den er in einen Schuppen bringt, um sich selbst und den Igel vor der Kälte zu schützen. Da er betrunken ist, schläft er dort ein und wird am darauffolgenden Tag von Emily's Schüler*innen gefunden. Und wie soll es auch anders sein? Natürlich lernen sich die beiden näher kennen und Ray wird Emily's Mitbewohner. Ray hilft Emily bei ihrer Schulaufführung und komponiert mit ihr die Lieder. Die beiden verlieben sich ineinander und rings herum ist alles mit Schnee und Weihnachten und Liebe gefüllt, was einem ein richtiges Weihnachtsfeeling bringt.
Ich mag die Bücher der Autorin. Nur leider hänge ich ein wenig zurück. Ich sollte in jedem Jahr zwei Romane lesen, um irgendwann alle von ihr gelesen zu haben. Leider gibt es aber auch viele andere gute Autor*innen, die ich gern zur Weihnachtszeit lese, weshalb das meistens nicht klappt.
Dieses Buch war auf jeden Fall wieder schön und ich kann es allen Weihnachtsromanliebhaber*innen empfehlen.
- S. Quinn
Devoted - Gefährliches Verlangen
(171)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciMich hat der dritte und letzte Teil der Trilogie nicht abgeholt. Die ganzen Seiten zogen sich, da irgendwie wenig passierte. Die Hauptcharaktere hatten auch nicht mehr die Chemie wie in den Teilen davor, was mich sehr frustriert hat. Den plötzlichen Stimmungswandel von Sophias Vater konnte ich gar nicht nachvollziehen, schien mir ein bisschen weit hergeholt, dass er aus seiner Erfahrung solche extremen Regeln zieht.
Ich bin eigentlich großer "Tom und Tanja"-Fan, aber den beiden wurde in der ganzen Reihe irgendwie sehr wenig Beachtung geschenkt. Immerhin hatte Jen in diesem Buch etwas mehr Platz.
Das Buch ist nicht schlecht, aber ich hatte nach den anderen beiden Büchern mehr erwartet. Ich würde mir eine Fortsetzung über Jen und Leo wünschen.
- Anna Savas
Keeping Dreams
(168)Aktuelle Rezension von: lisaa94Cover:
Das Cover sehr schön und auch der Klappentext ist gut formuliert.
Schreibstil:
Die Geschichte lesen wir abwechselnd aus den Sichtweisen der Protagonisten, was uns einen guten Rundum Blick ermöglicht. Auch die Nebencharaktere runden die Story gut ab, wobei einzelne Paare ihren eigenen Roman in der Reihe haben, somit kann man das Buch unabhängig lesen, für den perfekten Lesegenuss sollte man natürlich in der Reihenfolge bleiben. Die Geschichte verfolgt einen roten Faden, wobei auf dem Liebesweg der beiden immer wieder große Hürden erscheinen, viele Emotionen, auch Leidenschaft und eine große Portion Freundschaft und Zusammenhalt…
Charaktere:
Story:Die Geschichte handelt von Lily und Julian, beides zwei junge Charaktere, denen das Leben nicht gerade positiv gesinnt war bislang. Lilys Traum war es Tänzerin zu werden, sie war kurz davor ihr Leben als Balletttänzerin zu träumen und doch zerstörte ein Unfall alles, sodass sie nun weit weg, von ihrer Familie, ihrer Zwillingsschwester und ihres Traums, an einer unbekannten Universität studiert, wobei sie selbst da noch nicht wirklich ihr Wunschfach für sich gefunden hat. Sie zeiht in eine WG mit einer anderen Mitstudentin, doch schnell stellt sich heraus, dass es ein Mitstudent ist und dieser zwar recht gut aussieht, aber ein Frauenheld ist und die Damen anscheinend hier nur so ein und aus gehen…. Julian liebt das Fotografieren und doch stellt sich die Frage was er später machen will, doch auf seinen Schultern lastet seitdem seine Mutter die Familie damals verließ, große Verantwortung für seine kleinen Zwillingsschwestern, denn oft ist er mehr Vater als sein eigener… der Abstand zur Uni tut ihm gut, doch plötzlich ist da nicht nur Lily in seinem Leben, sondern auch seine Familie will wieder zurück zu ihm kommen….
Fazit:
Eine tolle Story, werde gerne wieder was der Autorin lesen/ hören, von mir volle Leseempfehlung ♥♥♥♥♥
Vielen Dank an den Lyx Verlag und Netgalley für das bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine ehrliche Meinung jedoch in keinster Weise. Zusätzlich hatte ich es als Hörbuch.
- Terry Pratchett
Mummenschanz
(248)Aktuelle Rezension von: WortmagieTerry Pratchetts „Scheibenwelt“-Romane wurden für zahlreiche andere Medien adaptiert. Es gibt Filme, Serien, Rollenspiele, Computerspiele, Graphic Novels, Hörspiele – und Theaterstücke. Ich war überrascht, wie viele „Scheibenwelt“-Bände in Skripte und Bühneninszenierungen umgewandelt wurden. Dazu zählt auch „Mummenschanz“, der 18. Band der Reihe.
Es scheint hingegen noch niemand versucht zu haben, eine „Scheibenwelt“-Oper zu komponieren. Schade, denn „Mummenschanz“ käme dafür definitiv in Frage. Schließlich beschäftigt sich dieser Band mit der Opernwelt selbst.
Schamgefühl ist Oma Wetterwachs normalerweise fremd. Aber mit einem schlüpfrigen Kochbuch, das sie noch nicht mal geschrieben hat, will sie nichts zu tun haben. Wenn Nanny Ogg der ganzen Welt von ihrer Bananensuppenüberraschung erzählen möchte, bitte, aber nicht auf Kosten von Omas gutem Ruf als gestandene Hexe. Sie beschließt, dem windigen Verleger in Ankh-Morpork einen Besuch abzustatten. Die perfekte Gelegenheit, um auch mal bei der jungen Agnes Nitt vorbeizuschauen, die seit kurzem in der Oper von Ankh-Morpork als Sängerin arbeitet.
Kein ungefährlicher Job, denn im Opernhaus spukt es. Bisher wurde der maskierte Geist von allen klaglos akzeptiert. Man hielt ihm sogar regelmäßig eine Loge frei. Doch seit Agnes in der Oper angefangen hat, scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Plötzlich häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle. Als dann auch noch ein Mord geschieht, besteht kein Zweifel mehr, dass der Geist verrückt geworden ist. Wie gut, dass Oma Wetterwachs und Nanny Ogg schon unterwegs sind!
Terry Pratchett war ein Genie. Ich habe noch kein Buch aus seiner Feder gelesen, das mir nicht gefallen hätte. Aber – und das sage ich mit dem allerhöchsten Respekt – es gibt durchaus Nuancen. Ich teile seine „Scheibenwelt“-Romane subjektiv in drei Kategorien ein. Es gibt die politischen Werke wie „Der fünfte Elefant“, die oft verblüffend realitätsnah sind. Dazu haben wir die philosophischen Werke wie „Schweinsgalopp“, die mit erstaunlich tiefgründigen Botschaften aufwarten.
Und dann sind da noch die gesellschaftssatirischen Werke. Von diesen drei Kategorien ist mir die letzte am liebsten. „Mummenschanz“ ist meiner Meinung nach eindeutig eine Gesellschaftssatire und ein perfektes Beispiel, um zu erklären, warum mir diese Kategorie am meisten Spaß bereitet.
„Mummenschanz“ ist die „Scheibenwelt“-Version von „Das Phantom der Oper“. Wie von Pratchett nicht anders zu erwarten, ist diese wesentlich verrückter, chaotischer und lustiger als die Vorlage, allein schon, weil auch die Hexen Nanny Ogg und Oma Wetterwachs mitmischen, doch im Kern erinnert der 18. Band zweifellos stark an den Schauerroman von Gaston Leroux. Dennoch handelt es sich um deutlich mehr als eine Nacherzählung.
Pratchett nutzt die Handlungsstruktur und den Wiedererkennungswert bestimmter Details, um eine satirische Darstellung des Mikrokosmos Oper zu entwickeln, die trotz allerlei Übertreibungen und Zuspitzungen vermutlich viel Wahrheit enthält. Wir erleben in „Mummenschanz“ jede Menge Scheibenwelt-typische Absurditäten, aber ich kam nicht umhin, mich zu fragen, wie viele davon der Realität verdächtig nahekommen.
Das Opernhaus von Ankh-Morpork wird von einer kleinen Armee an Personal betrieben, die komplett in einer Parallelwelt zu leben scheint. Die nächste Aufführung ist für sie das Einzige, was zählt. Selbst ein Mord stellt für sie kaum mehr als eine lästige Ablenkung dar, von der sie sich selbstverständlich nicht beirren lassen. Komme, was wolle, the show must go on. Diese sture Fokussierung nimmt Pratchett gehörig auf die Schippe. Er demaskiert die Oper als das, was sie in ihren Grundfesten immer war und immer sein wird: Ein Teil des Showbusiness.
Mit der Etablierung von Agnes Nitt als eine der Hauptfiguren legt er toxische Strukturen offen, die sich durch jeden Arm des Showbusiness hindurchziehen. Agnes ist eine begnadete Sängerin, aber weil sie nicht dem herrschenden Schönheitsideal entspricht, wird sie benachteiligt. Ihre Rolle thematisiert viele der Vorurteile, mit denen übergewichtige Frauen zu kämpfen haben – und das lange, bevor der Begriff „fatshaming“ populär wurde.
Obwohl „Mummenschanz“ demnach ernste Untertöne enthält, wirkt der 18. „Scheibenwelt“-Roman niemals gewichtig, bissig oder zynisch. Die Geschichte ist sehr leicht zu verstehen, weil Pratchett keine anspruchsvollen philosophischen Konzepte oder politischen Feinheiten porträtiert, sondern ein gesellschaftliches Phänomen, das er in handfesten, bodenständigen Humor verpackt.
Es ist ein luftiges, lockeres Buch, das Leser_innen wieder einmal dazu einlädt, innerhalb eines klar gesteckten Rahmens über menschengemachte Idiotie zu lachen. Ich habe diese Einladung mit Freuden angenommen und mich köstlich amüsiert.
„Mummenschanz“ ist eine unterhaltsame, aufregende Lektüre, mit der ich hervorragend abschalten konnte. Ich musste nicht grübeln, ich musste nicht interpretieren – ich konnte einfach Spaß haben. Deshalb liebe ich Terry Pratchetts gesellschaftssatirischen „Scheibenwelt“-Romane mehr als andere Bände der Reihe: Sie kritisieren offensichtlich, sie sind greifbar und dennoch höchst intelligent.
Abgesehen von den generellen Stärken seiner Gesellschaftssatiren profitiert „Mummenschanz“ zusätzlich von den spezifischen Umständen der Geschichte. Das Setting der Oper von Ankh-Morpork spielt Pratchett voll in die Hände. Die inhärente Exzentrik dieses Mikrokosmos erlaubt ihm, richtig aufzudrehen und die vielen kleinen und großen Kapriolen des Showbusiness durch den Kakao zu ziehen.
Ich bin Pratchett dankbar für diesen humorvollen Exkurs in eine Welt, hinter deren Kulissen ich wahrscheinlich nie werde blicken dürfen. Aber das ist in Ordnung, denn ich nehme aus der Lektüre auch eine Erkenntnis mit: Nur wer Teil der Oper ist, kann die Oper wirklich verstehen.
- Nicole Böhm
One Last Song
(355)Aktuelle Rezension von: Juliamueller94"One last Song" von Nicole Böhn erschien am 27.10.2020 beim Mira Taschenbuch Verlag. Schon das Feeling des Unschlages der Klappbroschüre ist fabelhaft, das Cover schlicht aber wunderschön. Mit 448 Seiten braucht man schon ein bisschen Lesezeit.
Die Reise zum Erfolg von Protagonistin Riley in New York ist gefühlt um.einiges länger als die Seitenanzahl zunächst vermittelt. Nicht immer hat die es leicht, doch Riley kämpft stets für ihren Traum und ist sich für keine Arbeit auf dem Weg dahin zu schade. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter für mich. Auch Julian konnte mich von Anfang an überzeugen. Er ist niemals auf Grund seines Erfolges abgehoben, stets sympathisch und hilfsbereit. Die Tension zwischen Riley und Julian ist von Anfang an spürbar und die beiden haben mich ganz schön warten lassen, bis es dann wirklich mal spicy wurde.
In der Story traf ich auf liebenswürdige Nebencharaktere, die, wie ich bemerkte, in den Nachfolgebänden glücklicherweise ihre eigene Story bekommen.
Es war für mich richtig interessant einen Einblick in das Großstadtleben und die Musikszene dort zu bekommen. Ich wollte das Buch des öfteren gar nicht aus der Hand legen, aber irgendwann musste ich auch mal schlafen bzw. Arbeiten.
"One last Song" war für mich ein sehr angenehmes Wohlfühlbuch, das ich Romancefans auf jeden Fall empfehlen kann. - Susanna Ernst
Nur einen Traum entfernt
(33)Aktuelle Rezension von: Lesen24_7Die Liebesgeschichte von Lorena und Lennard - wie sie zusammengekommen sind und sich immer wieder getrennt haben und doch wieder zueinander fanden - wunderschön und rührend und so wie es nur in Büchern geschrieben steht...ups ist ja ein Buch. Die Geschichte wirkte so real und man ist beim Lesen komplett in das Geschehen eingetaucht und hatte das Gefühl man wäre dabei gewesen, die ganze Zeit. Ich habe das Buch angefangen und dann kam mitten in diesem Buch die Nachricht vom Tod eines Familienmitgliedes. Ich habe danach mehr als einen Monat nichts mehr gelesen, weshalb ich bei einigen Leserunden die Fristen sehr weit überschritten habe, was mir wirklich leid tut aber ich brauchte die Zeit für mich. Aber jetzt nichts mehr dazu sondern zum Buch. Als ich dann weitergelesen habe war ich sofort wieder mitten in der Geschichte und es hat mich wieder total gefesselt. Ich kann euch allen nur empfehlen es auch einmal zu lesen. - Nicole Lungeanu
Blizzard Boy
(6)Aktuelle Rezension von: pumpernickyDezember in New York. Die Stadt, die niemals schläft, verwandelt sich jedes Jahr in einem Weihnachts-Wunderland. Die viele Lichter werfen allerdings auch große Schatten. Auf den ersten Blick besitzt Victor alles, um glücklich zu sein. Doch tief in ihm sieht's ganz anders aus. Seine Vergangenheit hat tiefe Narben in seiner Seele hinterlassen, womit er sich jeden Tag aufs Neue auseinander setzen muss. Der Fremde, den er vorm Erfrieren rettet, flucht wie ein echter Cowboy und lässt sich nichts sagen.
Kian ist aber viel mehr als ein Großmaul mit Rhythmus im Blut (mittlerweile löst Stevie Wonder's Superstition echtes Kopfkino bei mir aus). Er hat alles hinter sich gelassen, um ein neues Leben in NYC anzufangen. Doch dann läuft gar nichts nach Plan, ob stürmisches Wetter, oder eine nicht besonders hilfreiche Fluggesellschaft. Viele kleinen Katastrophen überhäufen sich und vermiesen ihm den Einstieg ins Großstadtleben. Und dann kommen auch noch diese neuen, vollkommen unerwarteten Gefühle dazu.
Ich habe die beiden von Anfang an ins Herz geschlossen. Zwei starke Persönlichkeiten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, treffen aufeinander. Der Impakt ist genauso unberechenbar wie der Schneesturm, der auf die Straßen der Metropole tobt. Eins kann ich aber schon mal verraten: es wird verdammt heiß in Victors Loft!
Eine wunderschöne Liebesgeschichte für alle Fans von New York, Weihnachten, und von authentischen Charakteren mit Macken und Kanten. Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und überzeugt durch eine gelungene Kombination aus prickelnder Erotik, verzaubernder Adventsstimmung und einer guten Prise Humor. Die perfekte Lektüre, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen! Ein starkes Debüt, welches Lust auf mehr macht. - Elle Ellis
Broadway Lights 1: Broken Shine
(67)Aktuelle Rezension von: HorsesBooksBroken Shine hat mich von Beginn an gut abgeholt. Der Schreibstil von Elle Ellis ist angenehm, klar und atmosphärisch, sodass man schnell in die Welt der Charaktere hineinfindet. Die Autorin schafft es, Szenen lebendig wirken zu lassen, ohne dabei zu übertreiben, und vermittelt die Emotionen der Figuren auf eine ruhige, authentische Weise.
Die beiden Hauptcharaktere sind glaubwürdig gezeichnet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte nachvollziehbar weiter. Ihre Beziehung baut sich langsam auf – für meinen Geschmack etwas langsamer, als es nötig gewesen wäre –, doch gerade diese Zurückhaltung sorgt dafür, dass man die kleinen Momente zwischen ihnen intensiver wahrnimmt. Man begleitet sie durch Unsicherheiten, Hoffnungen und innere Konflikte, was die Geschichte emotional greifbar macht.
Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin die persönlichen Herausforderungen der Figuren beschreibt. Nichts wirkt künstlich dramatisiert; stattdessen entsteht ein realistisches Bild zweier Menschen, die ihren eigenen Weg suchen und dabei lernen, einander zu vertrauen. Diese Bodenständigkeit verleiht dem Buch eine angenehme Tiefe.
Am Ende bleibt ein stimmiges Gefühl zurück – genug abgeschlossen, um zufrieden zu sein, aber offen genug, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Für mich steht fest: Den zweiten Teil möchte ich unbedingt lesen, um zu erfahren, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und welche neuen Herausforderungen auf sie warten.
Broken Shine ist ein gut geschriebenes, emotionales und atmosphärisch starkes Buch, das mich überzeugt hat und definitiv Lust auf mehr macht. - Anja Ollmert
Aufrecht gehn - den Himmel sehn: Ein Bibel-Musical für Kinder
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Terry Pratchett
Mummenschanz
(10)Aktuelle Rezension von: Joroka„Mummenschanz“ stammt aus der Reihe der Hexengeschichten von Terry Pratchett mit den alten Bekannten Oma Wetterwachs und Nanny Ogg, die nach Ankh-Morpork fahren, um Agnes bzw. Perdita als dritte im Bunde zu rekrutieren. Doch die träumt gerade von einer Karriere an der Oper, die Stimme dazu hat sie ja. Nur zu dumm, dass ihr äußeres Erscheinungsbild unter den Verantwortlichen nicht gleichrangig gewürdigt wird. So muss sie als „Ghost-Sängerin“ herhalten und einer blonden Schönheit den Vortritt ins Rampenlicht lassen. Ganz nebenbei geschehen diverse Unglücksfälle - oder soll man sagen Morde - im Opernhaus, die alle dem Geist zu Lasten gelegt werden, der Loge 8 fest für sich serviert hat. Nur gut, dass Oma Wetterwachs und Nanny Ogg auftauchen, um sich auf die Jagd zu machen, um dem Mummenschanz im Opernhaus endlich ein Ende zu bereiten.....
Einmal mehr ein unvergleichlicher und abgrundtief phantasievoller Pratchett. Die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf und fesselt bis zur letzten Minute. Der Autor geht ja gerne mal 'fremd-fischen“ in anderen Genres, dieses Mal eben in der Welt der Oper einschließlich Phantom. Und dennoch ist es kein reiner Abklatsch, sondern Pratchett entwickelt und verwickelt seine so ganz eigene Art. Ich kann es nicht leugnen, ich bin ein Fan.
Darüber hinaus verleiht Katharina Thalbach einmal mehr den Hexen mit ihrer markanten, unverkennbaren Stimme Leben und Charakter. Es war eine pure Freude, ihr zu lauschen.
Eine gekürzte (was man nicht bemerkt), inszenierte (mit Hintergrundgeräuschen etc.) Fassung, ca. 6 Stunden lang.
Fazit: Ein absoluter Hörgenuss, vor allem Dank Katharina Thalbach.
- Alex Wagner
Das Phantom der Staatsoper: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 8)
(20)Aktuelle Rezension von: HexipexiSehr auffälliges Cover - passt gut zum Titel.
Ein Date - ein Abend in der Oper. Doch statt Romantik gibt es Mord.
Ein flüssig und leicht geschriebener Krimi, der in der Welt der Wiener Staatsoper spielt.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen
Obgleich ich die anderen Fälle nicht kenne, hatte ich keine Probleme, zu folgen. Das Buch ist in sich abgeschlossen.
Vielleicht gibt es einen neuen Fall. Es würde mich freuen.
- Lisa Kirsch
Querbeet ins Glück
(97)Aktuelle Rezension von: JoennaQuerbeet ins Glück
Von Lisa Kirsch
Maddie ist ihrem Traum vom Musicaldarstellerin ganz nahe. Ihre Vermieterin Gabi hat aber einen Unfall und Maddie springt für sie beim Gemeinschaftsgarten Grüne Freiheit ein. Eigentlich möchte sich Maddie ja nicht ablenken lassen und nur für ihren Traum das Musical alles geben. Aber in der Grünen Freiheit bemerkt sie, dass es noch anderes gibt als ihren Beruf. Sie freundet sich mit den Leuten an und hat riesige Freude selber Gemüse und Blumen zu sähen, zu ihnen zu schauen und dan auch zu Ernten. Auch Mo ist noch da mit seinem Sohn Elvis... irgendwie hat sie immer ein Bauchkribeln wen Mo in der Nähe ist. Eine wunderschöne Gartengeschichte von der Großstadt Berlin mit seinen Gartenfreunden.
- Tina Rau
Kennt ihr Blauland?
(6)Aktuelle Rezension von: MermaidkathiMein Fazit:
Kennt ihr Blauland ist eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Neues entdecken und über Integration und Toleranz. Die Geschichte ist ein zeitloser Klassiker mit viel Liebe und schönen Illustrationen, die auch noch die Farbenlehre auf spielerische Weise beibringt. Erst ist alles blau und alle leben in Harmonie. Doch dann tauchen auf einmal neue Farben auf und es herrscht Unsicherheit und Angst dem Anderssein gegenüber. Das Buch vermittelt also ganz nebenbei wichtige Werte und ist mit den schönen Bildern, Texten und Noten wunderschön ausgestattet. Zusatzmaterial wie eine Musik CD, Hörbuch-CD (plus Bilderbuch-Kino PC-Teil) und Bastel-Sets lassen die Geschichte wunderbar einsetzen für Kindergärten & Co. Ich vergebe volle 5 Sterne.
Meine Meinung zum Buch (und Zusatzmaterial):
Die Geschichte ist ein Zeitloser Klassiker und vermittelt wichtige Werte. Als Bilderbuch ist es wunderschön gestaltet und zeigt viele blaue (und später bunte) Seiten, die die Kinder lieben. Die Geschichte ist sehr schön dargestellt und die bunten Illustrationen ergänzen das Ganze noch. In Blauland ist alles blau. Pflanzen, Bewohner (die Fizzli-Puzzli)… auch die Sonne. Alle leben harmonisch miteinander und genießen ihr Leben. Der Farbenkönig aus dem Nachbarreich möchte den Bewohnern eine Freude machen und schenkt ihnen eine Farbe – doch leider geht es schief. Auf einmal ist ein Fizzli-Puzzli rot und die anderen haben Angst vor ihm. Der König schickt eine weitere Farbe, aber auch der jetzt gelbe Fizzli-Puzzli wird auch ausgeschlossen – bis sie auf einander zugehen und sehen, dass Neues, wunderschönes entsteht und man trotzdem befreundet sein kann – auch wenn man anders aussieht. Mir gefällt es sehr gut, dass den Kindern so spielerisch gezeigt wird, dass es total okay ist anders zu sein. Integration und Toleranz sind unglaublich wichtige Werte. Zudem bringt das Buch auch noch spielerisch die Farbenlehre bei. Meiner Meinung nach ist das eine super Geschichte, die in jeden Kindergarten gehört. Besonders schön finde ich es, dass das Buch (und Begleitheft) die Noten und die Liedtexte aus dem Musical enthält. Eine schöne Idee ist auch das Hörbuch mit Liedern inklusive einem Multimedia Teil anzubieten. Es ist perfekt für ein Bilderbuchkino und eine super Ergänzung. Die verschiedenen Zusatzprodukte lassen sich super in tolle Projekte umsetzen. Auch die Bastelsets sind toll. Ein wirklich schönes Gesamtpaket ergänzend zu dem schönen Bilderbuch. Das Buch hat eine quadratische Form, was mir auch sehr gut gefällt. Das wunderschöne Blauland Buch (und auch die zusätzlichen Materialien) kann ich also nur empfehlen. Und wer weiß… vielleicht schaue ich mir auch mal das Musical an. Die Geschichte ist nämlich super schön und auch einige Erwachsene können dabei noch was lernen. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.
Ich wünsche euch viel Spaß in Blauland. Eure MermaidKathi.
- Mariko Turk
So federleicht wie meine Träume
(52)Aktuelle Rezension von: WohlsortierteBuchstabenDas Buch hat mich am Anfang leider nicht so gepackt. Doch ab der Hälfte wurde es immer besser. Es war, als müsste Alina sich selbst erstmal finden, um ihre Geschichte zu erzählen.
Und das ist ihr (bzw. Mariko Turk) auf jeden Fall gelungen 🤗
Die Charaktere haben sich toll entwickelt, am allermeisten natürlich Alina 😁
Das Thema Rassismus und Mobbing wurde
toll eingebaut, es wirkte nicht wie ein
Aufklärungsbuch, sondern echt und natürlich
Das Thema Musical nimmt im Laufe des Buches habe immer mehr Raum ein, was was ich ich persönlich geliebt habe 🥰
Weiterempfehlen würde ich das Buch dennoch nicht jedem. Die Themen sprechen evtl nicht jeden an, auch wenn sie das bei mir gemacht haben.
Wenn ihr das Buch lesen solltet: Macht euch
gefasst auf:
Spannung, Trauer, Mobbing, Liebe, Freundschaft, Rassismus, Musical, Kritik und vieles mehr ✨️
- Przemyslaw Wechterowicz
Der Achtsame Tiger
(14)Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchenIm Urwald wird so einiges über den Tiger erzählt. Er sei grob, gefährlich, furchterregend und würde beißen.
Im Laufe der Geschichte wird jedoch klar, dieser Tiger ist hilfsbereit, liebevoll und behutsam. Er schlitzt Obst für einen Obstsalat auf, brühtet Eier aus und bringt anderen Tieren lustige Tänze bei.
Meine Erfahrung/Meinung:
🙂
Die farbintensiven und wunderschönen Illustrationen zeigen den aufregenden Dschungelalltag des Tigers.
Bei dem Titel „Der achtsame Tiger“ hatte ich zuerst eine andere Vorstellung. Unter Achtsamkeit verstehe ich, bewusst im hier und jetzt zu sein. Doch hier geht es darum, dass der Tiger achtsam mit den anderen umgeht. Die humorvolle Geschichte bricht mit Vorurteilen auf und zeigt, dass mehr hinter jemanden steckt, als gedacht! Besonders lustig fand ich die doppeldeutigen Wörter. Der Tiger will zum Beispiel etwas aufschlitzen…Obst für einen Obstsalat bietet sich hier an. 😁
Der achtsame Tiger wird auch als Musical aufgeführt. Die Musik dazu findet sich auch auf Spotify und co. Es gibt für ca. 30€ einen Onlinekurs für Kinder mit Tigersport, Fantasiereisen, Meditationen und andere Übungen rund um die Themen Gefühle, Achtsamkeit und Konzentration.
Beim Mentorverlag selbst steht ein kostenloses Malbuch zum Downloaden zur Verfügung und hinten im Buch findet sich ein Poster fürs Kinderzimmer.
Ich mag es sehr, wenn es rund um ein Buch so viele zusätzliche Materialien und zusätzliche Angebote gibt. Musicals
(1)Aktuelle Rezension von: peedeeEinmal hinter die Kulissen von Musicals sehen… mehr über den Produzenten oder die Stars erfahren… neue Musicals entdecken – all das ist hier möglich. Ein umfassendes Nachschlagewerk über mehr als 200 Musicals.
Erster Eindruck?
Ein sehr auffälliges, glitzerndes Cover, das nebst dem Funkeln jedoch sehr zurückhaltend gestaltet ist.
Schon beim ersten Durchblättern ist für mich klar: Dies ist ein Muss für jeden Musical-Fan! Es ist ein unwahrscheinlich toller Bildband mit einer Fülle von Informationen. Dieser Wälzer ist 31 x 26 cm gross, 2,5 cm dick und tatsächlich 1'930 g schwer! Nix für die Handtasche ;-) Der eher hohe Preis für 320 Seiten (rund 35 Euro, 45 Franken) ist absolut gerechtfertigt, denn der Käufer erhält dafür das Ergebnis von sehr vielen Recherchen: ein Nachschlagewerk mit Bild und Text über mehr als 200 Musicals und deren Darsteller, Produzenten, etc. Ein Roman mit 320 Seiten wäre kurzum ausgelesen, aber bei diesem Sachbuch ist das nicht möglich (und soll auch gar nicht möglich sein).
Was erwartet den Leser?
Das Buch hat 4 Teile: Anfänge – 1939, 1940 – 1969, 1970 – 1999 und 2000 – heute. Es gibt Kurzbiografien oder auch bis zu doppelseitige Porträts von bedeutenden Persönlichkeiten, wie z.B. George und Ira Gershwin. Sehr viele Fotos, Zeichnungen und Plakate komplettieren die ausführlichen Texte über die einzelnen Musicals, es werden auch die Eckdaten des Musicals, wie z.B. Regie, Buch, Musik, Text, Theater, Premiere, aufgeführt. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die doppelseitigen Informationen über ein Musical: Handlung des Stücks, Besetzung, Lieder. Es gibt so viele interessante Infos, wie z.B., dass die Première von "Show Boat" im Jahr 1927 tatsächlich 4,5 Stunden dauerte! Oder dass in den 1940er Jahren ca. 30 – 40 Musicalfilme pro Jahr erschienen sind. Ende der 1960er Jahre war dann Schluss mit dem sogenannten „Goldenen Zeitalter der Musicals auf der Leinwand“. Einige der vorgestellten Musicals habe ich bereits gekannt, zum Teil auch gesehen, aber es hatte auch ziemlich viele Neuvorstellungen für mich dabei.
Warum habe ich dieses Buch gelesen?
Ich bin ein grosser Fan von Musicals und habe schon etliche Aufführungen gesehen, manche auch mehrfach, sei es im TV oder auf der Bühne. Die Bühnenversion ziehe ich jedoch jeder anderen Form vor – es ist einfach ein ganz anderes Gefühl für mich. Hier zitiere ich gerne Elton John:
„Musik ist heilsam. Sie bewirkt, dass man sich für ein paar Stunden selbst vergisst.“
Mein erstes Musical, an das ich mich erinnere, war „Anatevka“. Da ich damals jedoch noch zur Schule ging, ist bei mir nicht viel von der Geschichte hängengeblieben, ausser vielleicht dem wohl berühmtesten Lied des Musicals: „Wenn ich einmal reich wär“, das u.a. auch Ivan Rebroff sehr bekannt gemacht hat. Zu meinen Lieblingsmusicals gehören eindeutig „Elisabeth“, „Aida“, „König der Löwen“, „Tarzan“ und „Dällebach Kari“ (ein Schweizer Musical, auf einer Freiluftbühne präsentiert).
Warum sehe ich gerne Musicals? Mich beeindruckt das Zusammenspiel von Gesang, Tanz und Schauspiel. Aber es geht nicht nur um die Darsteller auf der Bühne oder die Musiker im Orchestergraben. Nein, es sind so viele Leute, die für ein Gelingen nötig sind: Produzent, Musikalischer Leiter, Bühnenbildner, Maskenbildner, Kulissenbauer, Techniker, und, und, und. Für mich ist es eine grosse Leistung, die die ganze Truppe da jeden Tag (manchmal sogar zwei Mal am Tag) erbringen muss. Dabei muss jede Vorstellung gleich gut sein, egal, ob es die Première ist, die 247. Vorstellung oder die Dernière nach zig Jahren.
Fazit?
Dieses tolle Sachbuch kann ich nur mit 5 Sternen bewerten (höher geht ja nicht). Schade, dass die Namen der Autoren nicht aufgeführt sind, denn sie hätten es unbedingt verdient, irgendwo erwähnt zu werden, um sie ansatzweise für ihre Arbeit würdigen zu können.- Tamara Leonhard
Regenbogenblau
(25)Aktuelle Rezension von: Svenjab21Das Buch Regenbogenblau von Tamara Leonhard hat mich bereits mit seinem Cover verzaubert. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander und man bleibt als Erstes an dem Pärchen in der Mitte hängen. Sie stehen in einer romantischen Pose. Unsere Hauptcharaktere, Rebekka und Fabian. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würde der Hintergrund einen Flusslauf zeigen. Den Fluss des Lebens vielleicht. Schaut man aber genauer hin, erkennt man, dass es in Wirklichkeit die Lücke zwischen zwei Gesichtern ist, die kurz davor stehen sich zu küssen. Sehr raffiniert umgesetztes Cover. Am rechten Rand sehen wir noch zwei Personen, diesmal augenscheinlich Männer, die sich näher kommen. Studieren wir dazu den Klappentext, handelt es sich hierbei wo um Fabians Mitbewohner David, der momentan viel Pech in der Liebe hat.
Die Geschichte spielt in Berlin. Hintergrund ist die Musicalszene. Ein interessantes Business, in dem man viel herumkommt. Tamara hat in ihrer Geschichte zwei Liebesgeschichten in den Fokus gerückt. Zum einen die Geschichte um Fabian und Rebekka und das Liebesleben von David.
Während bei Fabian die Vergangenheit eine große Rolle für seine Beziehung spielt, hat David viel Pech in seinen Beziehungen und bisher nicht den Richtigen gefunden.
Die Autorin hat von vielen verschiedenen Möglichkeiten einer Liebesgeschichte die ausgewählt, wo ein Paar bereits während der ersten Hälfte des Romans zueinander findet und die Beziehung dann an Herausforderungen wächst. Ich fand das sehr gut umgesetzt und es hat mir gefallen, wie die beiden zunächst mit der Beziehung haderten, es zu anfänglichen Missverständnissen kam und sie dann ihre Hürden gemeinsam nahmen. Vor allem, diese kleinen, glücklichen Momente haben mir sehr gefallen. Ich sag nur Frühstück. ;) Wer das Buch bereits gelesen hat, weiß, was ich meine und alle andere können es schneller herausfinden.
Der zweite Handlungsstrang mit Fabians Mitbewohner David hat mir ebenfalls gut gefallen. Er enthielt zwei für mich wichtige Aspekte. Zum einen den Fakt, dass Menschen, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften führen, nicht anders sind als andere. Liebe unterscheidet nicht. Egal worin und David ist wirklich eine tolle Person. Lieb, nett, fürsorglich und ein echter Freund, wenn es darauf ankommt. Der andere Aspekt dahinter war, dass man sich nicht aussuchen kann, wann und in wen man sich verliebt. Wie Fabian so passend sagte: Das geht nicht auf Knopfdruck an oder aus. Manchmal hat man eben Pech, aber das hält nicht ewig an. Wichtig ist dabei nur, dass man die Dinge auf sich zukommen und geschehen lässt. Man kann das Glück nicht zwingen, auch wenn man jemanden vor sich hat, der genau das ist, was man sich wünscht. Wenn die Gefühle nicht da sind, kann man eben nicht ändern.
Was zum Schluss noch sehr wichtig war, ist Vertrauen. Man sollte Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten haben und auch in seine Freunde. Oft stehen mehr Menschen hinter einem, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Nicht alle glauben automatisch jeden Tratsch, der in den Medien verbreitet wird.
Für mich ein rundherum gelungener Roman, vom Cover über die Story, bis zum selbstgeschriebenen Song: Regenbogenblau.























