Bücher mit dem Tag "musiker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "musiker" gekennzeichnet haben.

439 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

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    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

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    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Maybe Someday (ISBN: 9783423740180)
    Colleen Hoover

    Maybe Someday

     (1.523)
    Aktuelle Rezension von: booklove_7

    Ridge verkörpert so ziemlich alles was Man sich an Klischees so wünschen kann, aber auf eine originelle und berührende Art.

    Er ist Musiker, unglaublich liebevoll, hilfsbereit, offenherzig und ganz nebenbei auch noch taub. Er hat die tragische Kindheit, die ihn eigentlich zum perfekten Hauptcharakter macht, jedoch ohne plump und aufgesetzt zu wirken.

    Die komplette Geschichte ist einfach himmlisch zu lesen, ein Hoch auf den einmaligen Schreibstil von Colleen Hoover. Es macht alles Stück für Stück Sinn! Neue Erkenntnisse geben tiefere Einblicke in bereits genannte Themen ( z.B. den Namen der Band „Sounds of Cedar“). Dadurch ist das Buch auch bei erneuten Lesen immer wieder eine wohlige Erfahrung, ein bisschen wie nach Hause zu kommen. Man entdeckt immer wieder Details neu und dass macht das Lesen zu einem wahren Erlebnis.

    Ridge ist der Vorzeigefall für Book-Boyfriends die uns hohe Erwartungen an die Jungs im echten Leben stellen lassen.

    Eine 100% Empfehlung für alle die eine emotionale Liebesgeschichte suchen, die einen so schnell nicht mehr los lässt.

  3. Cover des Buches Thoughtless (ISBN: 9783442482429)
    S. C. Stephens

    Thoughtless

     (902)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt

    Die schüchterne Kiera ist seit zwei Jahren mit Denny in einer glücklichen Beziehung. Daher war fuer sie auch sofort klar, daß sie mit ihm nach Seattle zieht , wo er einen Job bekommen hat. Sie bekommen die Möglichkeit, bei Dennys Freund aus Kindertagen zu wohnen. Kellan Kyle ist der lokale Rockstar und ein Herzensbrecher. Als Denny beruflich für längere Zeit verreisen muss, kommt die einsame Kiera ihrem Mitbewohner näher. Doch was eigentlich freundschaftlich beginnt, ist schon bald nicht mehr ganz so harmlos und wird zum Spiel mit dem Feuer...

    Meinung:

    Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin. Kiera ist unglaublich naiv und schüchtern, ich wurde nur schwer warm mit ihr, mir fehlte da einfach ein bisschen die Symphatie. 

    Zudem fühlte sich das geschriebene an wie ein Bericht, ich kam nur schwer in die Geschichte rein und hatte das Gefühl, den Protagonisten überhaupt nicht näher zu kommen. 

    Der Schreibstil ist aber leicht und flüssig gehalten und es wurde dann tatsächlich auch immer besser. Und wie. 

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Kiera, Denny und Kellan ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwar mit Schleudersitz. Kiera steht plötzlich zwischen zwei Männern und kommt schon bald da nicht mehr raus. Und sie weiß, daß sie Fehler macht. Natuerlich ist ihr Handeln falsch und sie verletzt im Laufe der Geschichte, nicht nur ihre erste große Liebe sondern auch Kellan unglaublich. Und ja, man möchte sie am liebsten schütteln und ihr sagen: "Entscheide dich doch endlich", aber ich muss gestehen das ich sie oft auch verstanden habe. 

    Kellan ist ein Herzensbrecher und lässt nichts anbrennen, doch als ihm Kiera begegnet, merkt er endlich was es bedeutet zu lieben. Und das merkt man als Leser wirklich, auch wenn es aus Sicht von Kiera erzählt wird.

    Mich hat diese Geschichte irgendwann nicht mehr losgelassen. Und dann auch bald unglaublich berührt. 

    Wunderbar gelungen ist zudem die Weiterentwicklung der Charaktere, gerade Kiera macht einen riesen Sprung, der sie in meinen Augen immer symphatischer und menschlicher gemacht hat. Sie ist 21 Jahre alt, da macht man Fehler, auch wenn diese unheimlich verletzend sein können. Aber sie bereut und das hat es fuer mich dann auch authentisch und symphatisch gemacht. 

    Eine wirklich gelungene Geschichte, die für emotionale Lesestunden sorgt. Wer "Fifty Shades of Grey" und die "After-Reihe" liebt, ist hier an der richtigen Adresse. 


  4. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

     (874)
    Aktuelle Rezension von: HappyKatY

    Wie in der "Überschrift" schon geschrieben, war mir Adam sofort sympathisch. Mit seiner lockeren, aber zugleich verständnisvollen und mitfühlenden Art hat er mich sofort in seinen Bann gezogen ;-) Absolut empfehlenswert! Schöne und humorvolle Geschichte!

  5. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (562)
    Aktuelle Rezension von: Vivi_Books

    Wow!

    Wow. Wow. Wow.

    Brittainy C. Cherry at her best!

    Die Geschichte von Maggie und Brooks hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und auch irgendwie komplett überrollt.

    Maggie war eine tolle Protagonistin und auch Brooks mochte ich wirklich gerne.

    Die Nebencharaktere in diesem Buch mochte ich auch so so gerne, vor allem Maggies Bruder habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Und auch ihre Schwester mochte ich immer mehr!

    Der Wendepunkt der Geschichte war einfach so krass und ich hatte das so nicht erwartet!

    Es ist etwas anders als die Standard New Adult Bücher, wie ich finde.

    Es ist einfach so besonders. Es ist einfach so echt. Ich liebe es!

    Diesmal wird einem zuerst ein wenig das Herz gebrochen, nur um dann die volle Liebe abzubekommen. Aber es währe kein Buch von Brittainy, wenn einem nach so viel Liebe nicht doch noch das Herz rausgerissen wird. Doch auch diesesmal wurde mein kaputtes Herz wieder geheilt.

    Und als ob das alles nicht reichen würde, um mich hemmungslos weinen zu lassen, kam das Nachwort der Autorin.

    Und ich war einfach so gerührt und so traurig.

    Die Geschichte ist in der Ich - Perspektive geschrieben und wird abwechselnd von Maggie und Brooks erzählt.

    Der Schreibstil der Autorin war in diesem Buch noch etwas besonderer als in ihren anderen Büchern!

    Eine absolute Empfehlung!

    Die Welt dreht sich weil dein Herz schägt!

     

  6. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Emily St. John Mandel hat einen wunderbaren Roman geschrieben.“Das Licht der letzten Tage“ ist ein kleines Wunder, eine poetische Dystopie, die dem Leser auf berührende Weise die Einmaligkeit, Schönheit und Fragilität unseres Lebens und unserer Welt vor Augen führt.

    Mandel erzählt in ihrem, für einige Literaturpreise zurecht nominierten Roman, die Geschichte des Endes unserer bekannten Zivilisation aufgrund einer tödlichen Pandemie. Der Großteil der Weltbevölkerung fällt der „Georgischen Grippe“ zum Opfer, aber einige Menschen überleben und versuchen, zwischen Erinnerung an die alte Welt und Verzweiflung, ein neues Leben aufzubauen. Auf magische Art verknüpft Mandel das Leben ihrer Protagonisten und führt die verschiedenen Erzählstränge zu einem , humanistischen Epos zusammen. 

    Von mir kann ich behaupten, etwas Derartiges noch nie gelesen zu haben. Meist geht es in dystopischen Romanen um diktatorische Gesellschaften, wie in „Der Report der Magd“ oder „1984“, oder aber um ein Leben nach einer Katastrophe, welches von Zombies oder grauenhaften Mutationen heimgesucht wird, und dann gibt es die Bücher, in denen die Handlung ein einziger Abgesang auf das menschliche Leben ist, wie z. B. „Die Straße“ von Cormac McCarthy.

    Emily St. John Mandel lässt in ihrer Endzeit Hoffnung walten und Liebe, lässt die Erinnerung, an das, was wichtig im Leben ist, als Balsam in die Seelen ihrer Figuren einsickern. Dichtung kann heilen, Liebe und Freundschaft lässt den Menschen alles ertragen, und immer kann das Leben überraschen und glücklich machen. Für mich ist das große Literatur!

  7. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.852)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  8. Cover des Buches Rock my Body (ISBN: 9783734103551)
    Jamie Shaw

    Rock my Body

     (517)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Dee und Joel wissen beide was sie wollen und wie sie es erreichen. Sie sind starke und sympathische Persönlichkeiten. Was zu Beginn als Spiel beginnt, wird nach einem traumatischen Erlebnis für Dee, bald Ernst. Doch Dee will sich lange nicht eingestehen, was sie für Joel empfindet, was für mich als Leser oft zu Kopfschütteln führte. Durch einige Schicksalsschläge in der Kindheit, haben Beide ihre eigene Definition von Liebe, was die ganze Story so besonders macht. Es ist ein Wiedersehen mit alten Bekannten und ein Kennenlernen von Neuen.

  9. Cover des Buches Rock my Soul (ISBN: 9783734103568)
    Jamie Shaw

    Rock my Soul

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Kit ist schon seit ihrer Jugend in Shawn verliebt und als seine Band, einen neuen Gitarristen sucht, sieht sie ihre Chance gekommen, ihre Leidenschaft für die Musik zum Beruf zu machen. Als sie sich beim Casting durchsetzen kann, beginnt für Kit eine aufregende, aber auch emotionale Zeit.

    Zu Beginnt versucht Shawn ihr das Leben schwer zu machen, er kritisiert sie bei der Bandprobe so sehr, das Kit versucht ist, alles hinzuschmeißen. Doch Shawn sieht seine Fehler ein und er ist sogar bereit ihr zu helfen, was zeigt wie gut beide miteinander harmonisieren. Allerdings wird Kit schnell klar, dass sie über ihre Jugendliebe noch lange nicht hinweg ist, was sie vor einige Probleme stellt.

    Auf der gemeinsame Tour kommen sich beide näher und Kits Gefühle für Shawn entflammen erneut. Doch kann sie diesmal Shawn vertrauen?

    Durch ihre starke und willensstarke Art, ist Kit ein interessanter Charakter, der die ganze Band durch ihre Sprüche und Humor zum Lachen bringt. Doch auch der Leser kommt auf seine Kosten, denn die Autorin hat einen fesselnden, humorvollen Schreibstil.

  10. Cover des Buches Kein Rockstar für eine Nacht (ISBN: 9783802595035)
    Kylie Scott

    Kein Rockstar für eine Nacht

     (637)
    Aktuelle Rezension von: dear-pineapple

    Klappentext:

    Am Morgen nach ihrem einundzwanzigsten Geburtstag wacht Evelyn Thomas in einem Hotelzimmer in Las Vegas auf neben einem sehr attraktiven, tätowierten und leider vollkommen fremden jungen Mann. Sein Name ist David, und er ist Gitarrist der erfolgreichen Rockband "Stage Dive" ... und seit weniger als zwölf Stunden Evelyns Ehemann. Die beiden müssen sich entscheiden, ob sie einander den Rücken kehren wollen oder ob da vielleicht doch mehr zwischen ihnen ist ...

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    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist aufgrund der guten Bewertungen auf dieser Plattform und des ansprechenden Klappentextes bei mir eingezogen, das Cover hingegen finde ich echt furchtbar, im Laden hätte ich wahrscheinlich erstmal nicht danach gegriffen. Die Farben sind nicht schön, genauso wenig wie dieser komische Kreis um den Titel. Am schlimmsten finde ich aber die zwei Personen…wirkt meiner Meinung nach sehr cheap und schaut nach Groschenroman aus, aber das Buch ist ja auch schon etwas älter 🤷‍♀️

    Ich bin aber froh, dass das Buch dennoch in meinem Regal gelandet ist. Es war letztlich wenig bis kein Drama, keine große Überraschung, es gab keine unerwarteten Plottwists oder ähnliches aber das brauchte es auch nicht. Es ist durch und durch ein Wohlfühlbuch und ich fühlte mich durchgängig gut unterhalten. Beide Protas fand ich sehr sympathisch und auch die Nebencharaktere gefielen mir (ich freue mich schon besonders auf den Folgeband mit Mal). Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass man über die Nacht in Vegas doch etwas mehr erfährt. Wer aber gerne Rockstar-Romane liest und auch mit Sexszenen (denn davon gibt es einige - würde es eher ins Erotikgenre einordnen) kein Problem hat, wird mit diesem Buch nichts falsch machen. Ein solider Reihenauftakt!

  11. Cover des Buches Schwarzer Mond über Soho (ISBN: 9783423213806)
    Ben Aaronovitch

    Schwarzer Mond über Soho

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Den ersten Band hatte ich gehört, war aber nicht ganz zufrieden und hatte den Eindruck, dass einiges verloren gegangen ist. Der Eindruck hatte sich nach dem Lesen von Band 1 bestätigt. Da ich aber nun einmal in der Geschichte drin war, wollte ich auch gleich noch den zweiten Band hinterher lesen.

    Die Handlung hat mir prinzipiell gut gefallen. Dieses Mal dreht sich alles um zwei verschiedene Fälle und ich hab immer wieder versucht, ein bisschen mitzudenken und den Protas zuvor zukommen. Hat nicht wirklich funktioniert, aber ich hatte meinen Spaß dabei. Am Ende überschlägt sich alles ein bisschen und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dann auch alles richtig zugeordnet hatte. Aber gänzlich abgeschlossen ist es noch nicht, also werde ich da sicher noch mehr Infos bekommen und durchsehen können. Die Entwicklungen um die magische Welt finde ich sehr spannend, zumal ich immer noch nicht richtig einschätzen kann, was eigentlich alles möglich ist.

    Allerdings muss ich gestehen, dass man hier beim lesen wirklich aufpassen muss, dass man die beiden Fälle und ihre Opfer nicht durcheinander bringt. Sie haben nämlich nichts miteinander zu tun und manchmal war es ein bisschen durcheinander, woran gerade gearbeitet wird. Zudem ist die Informationsdichte in den Büchern wirklich sehr hoch - aber es wird auch gerne mal ein paar Seiten lang über eine Person oder eine Gebäude geredet, was meines Erachtens nach nur Füllmaterial ist. Manchmal fand ich es nicht einfach, das Füllmaterial von den wichtigen Infos zu trennen. Da muss man beim lesen wirklich aufpassen. Ein bisschen weniger Füllmaterial wäre aber sicherlich auch hilfreicher.

    Peter Grant hat mir gut gefallen, ich mag seinen Humor ganz gerne. Für meinen Geschmack könnte er den Frauen ein bisschen weniger hinterher schauen, aber damit werde ich wohl leben müssen. Man merkt, dass er sich magisch weiterentwickelt.

    Ansonsten haben mir die Charaktere auch gut gefallen, so langsam bekommt man zu einigen auch mehr Hintergrundwissen und versteht ihre Beweggründe ein bisschen besser. Aber ich bin auch neugierig, was es da noch zu erfahren gibt. Gerade bei Nightingale bin ich mir sicher, dass wir noch lange nicht alles wissen.

    Mein Fazit
     Der zweite Band um den magischen Constable Peter Grant hat mir gut gefallen. Die Handlung hatte spannende Momente, auch wenn ich manchmal Mühe hatte, die beiden Fälle auseinander zu halten. Durch viele Füllinformationen wurde es auch nicht gerade einfacher, man muss da schon sehr genau lesen, um alles mitzubekommen. Gefreut habe ich mich über mehr Hintergrundwissen zu einigen Charakteren, so kann man ihre Handlungen auch besser nachvollziehen.

  12. Cover des Buches When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles (ISBN: 9783492061087)
    Erin Watt

    When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Blumella

    Vaughn Bennett lebt mit ihrer Schwester Paisley und den Zwillingen Spencer und Shane zusammen, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Jetzt hat sie ein spannendes Jobangebot bekommen: Sie soll die neue "Fake-Freundin" vom attraktiven Popstar Oakley Ford spielen. Ein Angebot, dass sie natürlich nicht ablehnen kann...


    Ich bin ein großer Fan dieser Autorin, ich habe ihre Paper-Reihe geliebt. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband. Ich habe die Geschichte verschlungen und das Buch an zwei Tagen durchgelesen.

    Die pfiffigen Dialoge zwischen Vaughn und Oakley haben mich auch oft zum Lachen gebracht. Die Charaktere habe ich allesamt sehr gemocht. Die Geschichte lässt sich flott lesen und ich war total gefesselt von der Liebesgeschichte zwischen Vaughn und Oakley.


    Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, auch wenn die Hauptcharaktere unter 20 sind hat mir das nichts ausgemacht, da ich schon über 30 bin. Ein wirklich tolles Buch!

  13. Cover des Buches Einfach. Liebe. (ISBN: 9783442382163)
    Tammara Webber

    Einfach. Liebe.

     (927)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Statt auf ein Konservatorium zu gehen, war Jacqueline Wallace ihrem Freund aufs College gefolgt. Als er ihr vor zwei Wochen den Laufpass gab, brach ihre Welt zusammen. Nun wird sie nach einer Party beinahe von einem Verbindungsbruder vergewaltigt, im letzten Moment aber von einem älteren Studenten gerettet. Statt ihren Angreifer anzuzeigen, will sie nur vergessen, was ihr aber schwergemacht wird. Zum einen begegnet sie Lucas, ihrem Helfer, in ihrem Wirtschaftsseminar wieder, außerdem verbreitet ihr Peiniger Gerüchte über sie. Dabei bemüht sie sich gerade, ihren Kurs zu bestehen, in dem sie wegen ihres Liebeskummers hinterherhinkt. Ihr Professor empfiehlt ihr die Hilfe seines Tutors Landon Maxfield, der ihr per E-Mail gute Tipps gibt. Jacqueline beginnt die virtuellen Unterhaltungen zu genießen, aber da ist auch noch der mysteriöse Lucas, der ständig um ihr Wohlergehen besorgt ist, ihr aber einiges verschweigt.

    Tammara Webber gehörte 2012 zu den ersten Selfpublishern, die im trendigen Liebesroman-Untergenre New Adult veröffentlichten und dabei so erfolgreich wurden, dass sie einen Verlagsvertrag erhielten. „Einfach. Liebe.“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was diese Art von Büchern ausmacht und was den Hype um sie auslöst. Ich-Erzählerin Jacqueline erzählt eine moderne Coming-of-Age-Story, in der sie kurz hintereinander zwei schwere Schläge einstecken muss. Ihre unbeschwerte Jugend ist damit endgültig vorbei. In dieser schwierigen Phase, in der ihr der Ernst des Erwachsenenlebens erstmals richtig bewusstwird, ist sie besonders empfindsam, entwickelt aber auch allmählich eine Stärke, die sie sich selbst nicht zugetraut hätte. Und sie findet heraus, was wahre Liebe wirklich bedeutet. Um den Helden macht die Autorin ein kleines Geheimnis, was die Atmosphäre zusätzlich anheizt. Dazu packt sie Themen an, die zum Nachdenken anregen. Dem Drama verleiht sie die nötige Tiefe, während sie mit der Liebesgeschichte auch die Schmetterlinge im Bauch flattern lässt. Zusammen mit den lebensechten Charakteren ergibt das eine unschlagbare Kombination. (TD)

  14. Cover des Buches Brausepulverherz (ISBN: 9783596035465)
    Leonie Lastella

    Brausepulverherz

     (217)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Die Geschichte erfüllt am Anfang so ziemlich jedes kitschige Klischee, wird dann aber im Verlaufe des Buches interessanter. Ansonsten hätte ich es wohl nach hundert Seiten aus der Hand gelegt. Brausepulverherz versprüht ein schönes Urlaubsgefühl in Italien und lässt sich ansonsten auch sehr einfach weglesen. Unterm Strich ganz nett, aber nichts Neues.

  15. Cover des Buches Idol – Gib mir die Welt (ISBN: 9783736306967)
    Kristen Callihan

    Idol – Gib mir die Welt

     (358)
    Aktuelle Rezension von: Skylar_mybabe
    Klappentext:
    Er ist ein Rockstar.
    Die Welt liegt ihm zu Füßen.
    Doch er will nur sie.

    Ruhige, umaufregend, zurückgezogen - so würde Libby Bell ihr Leben beschreiben. Doch das ändert sich, als sie eines Morgens einen fremden Typen in ihrem Vorgarten findet. Killian ist sexy und charmant - und ihr neuer Nachbar. Obwohl Libby sich nach dem Tod ihrer Eltern geschworen hat, niemanden mehr an sich heranzulassen, berührt Killian ihr Herz auf eine ganz besondere Weise. Was Libby nicht weiß: Sie ist drauf und dran, sich in niemand anderes als Killian James zu verlieben - Leadsänger und Gitarrist der erfolgreichsten Rockband der Welt ...

    Meine Meinung: 
    "Gib mir die Welt", der erste Teil der VIP-Reihe von Kristen Callahan hat es in sich. Es ist ein überaus gelungener Auftakt der neuen Reihe der Autorin. Ich habe mich von Anfang an in Libby verliebt, sie ist eine so nette und süße Person. Sie lebt sehr zurückgezogen und will eigentlich mit niemandem wirklich etwas zu tun zu haben, was man verstehen kann, da sie ihr Eltern verloren hat und nicht wieder jemanden verlieren will. Bis Killian auftaucht. Ihn mochte ich am Anfang nicht so gerne, er kam rüber wie der typische Bad Boy, er trinkt und ist sehr von sich überzeugt, aber der Eindruck verschwindet sehr schnell, denn auch er hat etwas erlebt, was nicht leicht zu verarbeiten ist. Am Anfang denkt man, dass Libby und Killian nichts gemeinsam haben, Killian ist erfolgreicher Musiker, selbstbewusst und reist viel durch die Welt - Libby dagegen lebt sehr zurückgezogen und ist am Liebsten für sich. Es wird aber schnell klar, dass sie sehr viel gemeinsam haben, denn beide lieben die Musik und müssen etwas verarbeiten. Killian wird für Libby, auch wenn sie ihn am Anfang hasst, schnell zu einem sehr guten Freund, sie sind fast die ganze Zeit zusammen und das daraus schnell mehr wird, ist verständlich.
    Ich liebe Libby und Killian, sie sind meiner Meinung nach perfekt für einander. Bis zu ihrem Happy End müssen sie viel durchstehen und man leidet mit beiden zusammen und fiebert auf das Happy End hin. Sie haben beide etwas schlimmes erlebt und helfen sich dabei, dieses zu verarbeiten. Man lernt auch Killians Band-Kollegen kennen, den Manager Scottie, Brenna, der Sänger und Leadgitarrist Jax, der Bassspieler Rye und der Schlagzeuger Whip, die mir auf anhieb sympathisch waren, bis auf Jax, aber auch ihn muss man früher oder später lieben.

    Es war wunderschön und romantisch zu lesen, welche Gedankengänge und Gespräche Libby und Killian geführt haben. Es gab kein oberflächliches Geplänkel oder dergleichen. Zudem gab es viele Momente, bei denen man lachen oder schmunzeln musste. Die erotischen Szenen fügen sich perfekt ins geschehen ein und die ein - oder andere Szene hat mich zu Tränen gerührt, einfach weil die Liebe zwischen den beiden so schön dargestellt wurde.
    Das Buch war eines der besten, die ich 2019 gelesen habe und es gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsbüchern. Und in bin schon ganz gespannt auf den nächsten Band, in den es um den Manager Scottie geht. 

    Alle Charaktere werden sich schnell in eure Herzen schleichen.

    Wertung:
    ⭐⭐⭐⭐⭐


  16. Cover des Buches Die Zelle (ISBN: 9783426512760)
    Jonas Winner

    Die Zelle

     (197)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. 

    Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.

    Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das

    Mädchen verschwunden... 

    . 📚

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln unterteilt und wird in der Ich - Perspektive erzählt. Durch diese Perspektive bekommt man schnell eine Verbindung zum Charakter und wird schnell warm mit der Geschichte. Auch durch den Prolog wird man schnell ins Buch und die Geschichte geführt. 

    Bei den Hauptcharakteren handelt es sich um Sammy und sein Vater. Beide sind ganz großartig und geheimnisvoll beschrieben, so daß man schnell große Lust bekommt, noch mehr von den beiden zu lesen. Allerdings sind sie so erzählt, daß man immer das Gefühl hat, nie ganz hinter Fassade blicken zu können. Etwas störte mich das der 11 - jährige Sammy zu erwachsen wirkte. Daher kam er teilweise etwas ungläubig rüber. 

    Der Schreibstil ist komplett flüssig und einfach gehalten, dass man schnell durch die Geschichte kam. 

    Die Spannung war von Anfang definitiv gegeben und zog einen sofort in seinen Bann. Dies gefiel mir persönlich mit besonders an dem Buch. 

    Das Cover des Buches ist sehr düster und dunkel gehalten. Was aber absolut themenentsprechend ist. 

    . 📚

    Fazit:  Ein toller Thriller, welchen man gelesen haben sollte. Bis auf das "erwachsen wirken" von Sammy hat es mich total begeistert. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

  17. Cover des Buches Wer will schon einen Rockstar? (ISBN: 9783802595042)
    Kylie Scott

    Wer will schon einen Rockstar?

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Es sind ein paar Monate vergangen, bei David und Evelyn findet eine Party statt und da begegnen sich Anne und Mal. Was als eine Zweckgemeinschaft beginnt, entwickelt sich zu einer Freundschaft und mehr.

    Von Anfang an ist auffällig das mit Mal etwas nicht stimmt, er ist so übertrieben fröhlich. Doch wenn er sich unbeobachtet fühlt, scheint er mit seinen Gedanken weit weg zu sein. Als er ein Telefongespräch von Anne mitbekommt, kommen beide ins Gespräch und er scheint helfen zu wollen. Mal ist ein aufmerksamer Beobachter, er sieht vieles. Doch Anne ist niemand er gerne Hilfe annimmt, sie will alles alleine schaffen, also muss Mal sie vorvollendete Tatsachen stellen und sie sozusagen zu ihrem Glück zwingen. 

    Das bedeutet in diesem Fall, er zieht bei ihr ein, um ihr aus einer finanziellen Schieflage zu helfen, als Gegenleistung soll ich eine Zeitlang seine Freundin spielen.

    Es war recht amüsant Anne und Mal dabei zu beobachten wie sie ihr Zusammenleben organisieren und gerade Mal hat einen recht schrägen Humor.

  18. Cover des Buches Crazy, Sexy, Love (ISBN: 9783736301993)
    Kylie Scott

    Crazy, Sexy, Love

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    Lydias Lebensplan war einfach: Heiraten, Haus, Kinder, sterben. Aber dann findet sie kurz vor der Eheschließung heraus, dass ihr Verlobter sie betrügt und übrigens auch noch schwul ist. Als logische Schlussfolgerungen bricht sie in das Nachbarhaus ein, um sich dort vor weiterer Demütigung (und natürlich ihrem jetzt-doch-nicht-Ehemann) zu verstecken. Nach einem kleinen Nervenzusammenbruch in der Badewanne, findet der Hausbesitzer Vaughan sie, als er gerade selber baden wollte - dementsprechend ist er selbstverständlich nackt. Da sein Leben aber gerade ebenfalls ziemlich am Boden ist, schließen sich die Beiden zusammen und verstecken sich - nun gemeinsam - vor dem Rest der Welt. 

    Das klappt allerdings nicht so gut...was stattdessen passiert, erfahrt ihr in der humorvollen Barkeeper Romance „Crazy, Sexy, Love“ von Kylie Scott.



    „Crazy, Sexy, Love“ ist ein knallharter und ehrlicher Roman, in dem alle Charaktere sehr offen waren, was irgendwie erfrischend war. Alle haben gesagt, was sie denken und das hat mir gut gefallen. Ich war am Anfang ziemlich überrascht von der Direktheit, aber so wurde dieses lange „ich mag ihn, er benimmt sich auch so, als würde er mich mögen, aber nee das wird eh nichts mit uns“ übersprungen. Auch die Autorin hat kein Blatt vor den Mund genommen, besonders bei den Sexszenen nicht.


    Die Ich-Perspektive aus Lydias Sicht war perfekt gewählt und sie hat die Leser sogar mit einbezogen oder direkt angesprochen. Sehr cool fand ich, dass sie eine plus size Protagonistin war, weil man das in Liebesromanen nicht sehr häufig erlebt. Außerdem war nicht nur Lydia, sondern auch Vaughan häufig sarkastisch, was genau meinen Humor getroffen hat. Ich musste wirklich oft laut lachen, so guuut war die Situationskomik, ich hab‘s geliebt. Zusätzlich waren auch beide sehr selbstbewusst und stolz darauf so einzigartig zu sein. Ich fand auch gut, dass Vaughan kein berühmter Rockstar mit all den Klischees war, sondern einfach nur Musiker.


    Natürlich war auch bei diesem Buch von Anfang an klar, wie es ausgehen wird und es war nicht besonders tiefgründig. Aber durch die coolen Nebencharaktere und ihre Geschichten lief es trotzdem nie Gefahr, langweilig zu werden. Außerdem war die Kneipenatmosphäre und wie alle eine kleine Familie waren, angenehm.


    Ich freue mich auf die nächsten Teile und darauf, die Schicksale der anderen Barkeeper zu erlesen.

    Gut, dass ich mir direkt den zweiten Band mit bestellt habe hehe!

    Trotzdem brauche ich jetzt erstmal ein dunkles Fantasy- oder ein neutrales Sachbuch als Ausgleich haha.

  19. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Immer mehr Jugendliche nehmen sich auf unterschiedlichste Weise und an unterschiedlichen Orten in Schweden das Leben. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie hören die Musik des gleichen Interpreten.
    Zur gleichen Zeit werden einflussreiche Männer ermordet. Jens Hurtig ermittelt in diesen Fällen und erkennt Zusammenhänge.

    Scherbenseele ist der erste Teil der Kronoberg-Reihe des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist).

    Der Beginn des Buches hat mich einige Nerven gekostet. Der Schreibstil wirkt abgehakt und hat sehr starke philosophische Züge. Es geht um das Leben, den Tod und die Zeit. Dinge, die in einen Psychothriller passen und gerne erwähnt werden dürfen, aber über 2/3 des Buches hatte ich das Gefühl, dass es hier hauptsächlich ums philosophieren geht.
    Nach etwa 280 Seiten änderte sich der Schreibstil, die Sätze wirkten harmonischer und ließen sich flüssiger lesen. Der Fokus des Buches ändert sich indes auch und die (Selbst)Morde rücken in den Fokus. Hier steigt der Spannungsbogen deutlich und das obwohl ich das Ende vorhersehbar empfand.

    Diesem Buch hätte ich gerne 2,5* gegeben, am Ende habe ich mich hier für die 3* entschieden.

  20. Cover des Buches Schimmert die Nacht (ISBN: 9783839001776)
    Maggie Stiefvater

    Schimmert die Nacht

     (260)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Nebengeschichte zu der eigentlichen Trilogie, die man eigentlich auch gut lesen könnte ohne die anderen Teile gelesen zu haben. Hier geht es ausschließlich um Isabel und Cole, die beide nach ihren Erlebnissen eine Art Neuanfang in Los Angeles starten. 

    Die komplette Reihe war für mich die erste der Autorin und ich muss sagen mir hat ihr Schreibstil sehr gut gefallen. Oft hat sie es  geschafft das ich mir viele Situationen oder Orte gut bildlich vorstellen konnte. 

    Alles in allem hat mir die zusätzliche Geschichte der Beiden super gefallen und konnte mich gut unterhalten.

  21. Cover des Buches Rockstars bleiben nicht für immer (ISBN: 9783736300026)
    Kylie Scott

    Rockstars bleiben nicht für immer

     (368)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Harte Schale, weicher Kern! Das passt so richtig zu Jimmy, doch als die schlagfertige Lena in sein Leben tritt, wird seine Art zu leben auf die Probe gestellt. 

    Lena bekommt überraschend den Job als neue Assistentin und Aufpasserin von Jimmy Ferris aufs Auge gedrückt. Zu Beginn hat sie so gar keine Lust, auf die ziemlich ruppige und wortkarge Art, doch sie lässt sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Durch ihre Schlagfertige und sarkastische Art, dringt sie langsam zu Jimmy durch und die beiden entwickeln ihre Art zu kommunizieren. 

    Toll fand ich, dass wir durch Lena erfahren was Jimmy wirklich umtreibt und warum er in Band 01 so unsympathisch rüber kommt. Jimmy hat mit vielen Selbstzweifel und einer verkorksten Kindheit zu kämpfen, was zu Problemen im zwischenmenschlichen und auch was das Vertrauen angeht führt. Doch letztendlich wächst er, mit Lenas Hilfe, über sich hinaus und stellt sich seinen Zweifel.

  22. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (591)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    Die Handlung:

    Layla ist Partyfotografin und lernt als solche Tristan auf einem Festival kennen. Bald schon verbindet sie eine wundervolle Freundschaft, in der Tristan sie abends mit Essen im Büro überrascht, sie auf seiner Vespa entführt und ihr seine schönsten Ecken Stuttgarts zeigt. 

    Während Tristan für Layla einen Lieblingsmoment nach dem anderen zaubert, ist für beide klar, dass sie niemals mehr sein können, denn sie sind schließlich beide in einer festen Beziehung. 

    Doch die Beziehung von Layla und Oliver steckt in der Krise und bald schon muss Layla sich fragen, was möchte sie wirklich und um welchen Preis?

    „Lieblingsmomente“ ist Band 1 der gleichnamigen Reihe.


    Meine Meinung:

    Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch von meiner besten Freundin geschenkt bekommen und ich war damals schon absolut begeistert vom Klappentext. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Aufgereiht an einer Schnur hängen dort Bilder, welche lauter Lieblingsmomente zeigen.

    Doch erst beim Lesen der Geschichte wird deutlich, dass dies alles Momente sind, die Layla und Tristan tatsächlich gemeinsam erleben, was das ganze für mich persönlich noch schöner macht.


    Der Einstieg in das Buch fiel mehr sehr leicht. Der Prolog ist zunächst eher ein Abschied, der schon fast das Ende der Geschichte erzählt, damit war mein Interesse natürlich schlagartig geweckt.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Immer mal wieder gibt es „Mail-Nachrichten“ zwischen den Protagonisten, welche mir besonders gut gefallen haben.

    Die Kapitel an sich sind recht kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. 


    Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Layla, welche mir direkt ans Herz gewachsen ist. Man merkt schnell, dass Layla im Großen und Ganzen zwar zufrieden ist mit ihrem Leben, aber sie ist noch lange nicht da wo sie gerne wäre. Sie träumt davon als Fotografin Ausstellungen in Galerien füllen zu können und sich mit Bewunderern über diese Bilder unterhalten zu können. Doch da ist Oliver, ihr Freund, der ihre Fotografie eher für brotlose Kunst hält und so versucht Layla wenigstens mittels der Partyfotografie zur Haushaltskasse zusteuern zu können. Doch Oliver bewirkt noch viel mehr bei Layla und so merkte man schnell, dass sie sich immer wieder unterordnet und ihre eigenen Wünsche und Träume hinten anstellt.

    Und dann kommt Tristan ins Spiel, er schafft es, Layla aus der Reserve zu locken, ihr zu zeigen was in ihr steckt und an sich selbst zu glauben. Diese Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und ich bin beim Lesen dabei nur so durch die Seiten geflogen.

    Frau trifft Mann, Mann trifft Frau, man mag sich und beschließt befreundet zu bleiben und merkt schnell, dass da wohl doch mehr als Freundschaft ist: diese Geschichte ist zwar nicht neu aber dennoch hat Adriana Popescu es geschafft, diese Geschichte für mich unter vielen anderen Geschichten hervorzuheben und sicherlich wird diese Geschichte noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt weil ich mich nun abschließend frage, warum dieses Buch so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher ausharren musste. 


    Der Cliffhanger am Ende ist nicht ganz so „dramatisch“ wie in manch anderen Büchern, dennoch passt er für mich absolut zu diesem Buch und natürlich habe ich nur kurze Zeit später dann zu Band 2 gegriffen. 


    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne auch mal eine etwas kitschige und doch nachdenklich machende Story mag und sich gerne mit Layla und Tristan in ihre Lieblingsmomente hineinziehen lassen will.

  23. Cover des Buches Alles, was ich sehe (ISBN: 9783551560223)
    Marci Lyn Curtis

    Alles, was ich sehe

     (176)
    Aktuelle Rezension von: seitenweiseliebe

    Manchmal braucht man so ein Buch wie "Alles, was ich sehe", welches auf so unbeschwerte, humorvolle und dennoch emotionale Weise daran erinnert, wie wertvoll bestimmte Dinge sein können. Zum Beispiel sich im Straßenverkehr orientieren zu können, Hygieneartikel selbst aussuchen zu können, zu lesen, den Sonnenuntergang zu genießen, die Gefühle anhand der Mimik vom Gegenüber zu erkennen, oder Kleidung anhand der Farbe und des Schnittmusters auszuwählen. Eben sich für etwas zu entscheiden, weil man es schön findet, oder weil es gut zu einem passt und nicht weil es praktisch ist.
    Manchmal braucht man einen kleinen Anstupser, um die Welt mit anderen Augen zu sehen.

    Inhalt:
    ----------
    Maggie ist vor sieben Monaten durch eine Hirnhautentzündung erblindet und versucht immernoch mit ihrem neuen Leben klarzukommen. Doch dann stößt sie sich den Kopf und kann plötzlich wieder sehen. Allerdings nur einen 10jährigen Jungen und einen kleinen Umkreis um ihn herum.
    Irgendwas scheint die beiden zu verbinden und eine Freundschaft entsteht, doch Bens großer Bruder und beliebtes Bandmitglied Mason glaubt, dass Maggie ihre Blindheit nur vorspielt. Nach und nach erfährt Maggie warum sie Ben sehen kann und das Kribbeln im Bauch, wenn sie in Masons Nähe ist, bringt all ihre Gefühle durcheinander.

    Meine Meinung:
    --------------------------
    Manchmal kann man gar nicht wirklich verstehen vor welchen Hürden blinde Menschen stehen.
    Manchmal gibt eine Geschichte so viel Liebe und Verständnis, dass man plötzlich voller Hoffnung und Dankbarkeit sein kann.
    Und dieses Mal war genau dieses Buch für mich das richtige Buch zur richtigen Zeit.

    Ich liebe es so sehr und vor allem die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere.
    Ich habe mein Herz an den 10jährigen Ben verloren, der voller Gutmütigkeit und Selbstbewusstsein steckt. Er ist so stark und so positiv, witzig und herzlich. Seine Geschichte ist unglaublich ergreifend.
    Ich habe mein Herz an Maggie verloren, denn sie macht eine wirklich tolle Wandlung durch.
    Sie ist taff und süß, verschlossen und aufrichtig. Sie hat so sehr an sich gearbeitet, dass ich wahnsinnig stolz auf eine Person bin, die es in Wahrheit eigentlich gar nicht gibt.
    Und ich habe mein Herz an Mason verloren, denn er ist ein absoluter Book Boyfriend. Er ist talentiert und selbstlos. Er ist ein gutmütiger Familienmensch und tut alles in seiner Macht stehende, um für seine Liebsten da zu sein. In erster Linie ist es Ben, sein kleiner Bruder.

    Dieses Ende gibt mir ein völliges Glücksgefühl, denn es ist einfach nur wunderschön, realistisch und nicht zu aufgetragen, aber dennoch herzergreifend und einfach ein wunderbares Happy End.

    Fazit:
    ----------
    Mit diesem Roman habe ich ein neues Herzensbuch gefunden. Könnte ich mehr als fünf Sterne geben, würde ich es auf jeden Fall tun.
    Es ist humorvoll, unterhaltsam, süß, gibt einen wunderbaren realistischen Einblick in Blindenwelt und lässt sich super schnell lesen. Dieses Buch ist trotzdem auch sehr emotional und berührend.
    Ich kann es wirklich jedem empfehlen und da es ein Jugendbuch ist, ist es sicher auch schon ab 12 Jahren geeignet.

  24. Cover des Buches New York Diaries – Sarah (ISBN: 9783426519400)
    Carrie Price

    New York Diaries – Sarah

     (167)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Sarahs große Liebe ist die Musik. Sie möchte gerne Musikjournalisten sein, und da dies bis jetzt noch nicht so richtig geklappt hat, hat sie dafür einen Blog. Als sie dafür mal wieder auf einem Konzert ist, will sie eigentlich grade schon gehen, weil sie die Band so schlecht findet, und wird dann auf einmal von einem Solo des Gitarristen gepackt. Er kann nicht nur Musik, sondern ist auch so ein netter Typ. 


    Für mich ist dieses Buch so eine klassische Liebesgeschichte, in der zwei Männer um eine Frau kämpfen mit den üblichen Wirrungen und sehr vorhersehbar. 

    Was mir sehr gefällt ist die Liebeserklärung an New York und der Bezug zur Musik. 


    Fazit:

    Ich vergleiche diesen Teil nicht mit dem ersten. Claire taucht zwar kurz auf, aber ansonsten hat es nichts mit der ersten Geschichte zu tun. Zudem ist dieser Teil von einer anderen Autorin. 

    Es war für mich nette Unterhaltung für zwischendurch, aber hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Trotzdem freue ich mich auf die weiteren Teile. 

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