Bücher mit dem Tag "mut"
2.106 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.882)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.
Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich fande die Reise die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.
Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum mit den beiden mitgeliefert, gelacht und geweint.
Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.537)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.661)Aktuelle Rezension von: LyjanaNeues Jahr, neue Bücher, oder so ähnlich, nicht wahr? Ich dachte mir, dass ich das Jahr 2026 mal mit einer der gehyptesten Reihen überhaupt starte. "Das Reich der sieben Höfe" erfreut sich an so vielen positiven Meinungen, es gibt unendlich viele Fans, Videos und Fanarts dazu, dass ich irgendwie Angst hatte, dass mich dieser erste Band überhaupt nicht überzeugt. Aber man kennt das ja, einige Geschichten – ob bekannt oder nicht – verzaubern ab der ersten Seite. Mein Start in Sarah J. Maas Welt gestaltete sich überraschend positiv.
Fangen wir mit der Sache an, die mich mit Abstand am meisten begeistern konnte: Der Schreibstil. Zunächst ist dieser angenehm flüssig, leicht zu lesen und verständlich. Noch mehr gefallen daran hat mir, dass dieser poetisch und tiefgründig ist, dass Feyres Gedanken greifbar und bildhaft waren und man sich mit einer unfassbaren Leichtigkeit in der Schönheit dieses Universums verlieren konnte.
Feyre war großartig. Trotz des Chaos in ihrem Leben, von der Menschenwelt in die der Fae zu wechseln, waren ihre Gedanken klar und nachvollziehbar. Ihre Gefühle fühlten sich echt und authentisch an, sie war so herrlich entschlossen ihre Familie und später Tamlin zu retten, ohne mir als Leserin das Gefühl zu geben, dass sie dabei ihre Menschlichkeit, ihre Verletzlichkeit vergisst.
Problematisch an dieser weltberühmten Reihe ist die Tatsache, dass ich bereits mehr über diese Reihe weiß als gut für mich ist. Tamlin beispielsweise wirkt hier wie ein außerordentlich nobler Bookboyfriend der Extraklasse, doch leider weiß ich es jetzt schon besser. Inhaltich funktioniert seine Beziehung zu Freye trotzdem ganz gut, doch es ist schwer, sein Herz vollkommen zu verschenken, wenn alle Welt weiß, dass Tamlin und Feyre kein Endgame sind.
Das Worldbuilding war faszinierend und glänzt gerade dadurch, dass relevante Informationen immer wieder kleinteilig preisgegeben werden. Nach und nach lernen wir einige Fae kennen, treffen andere tödlichere Wesen, machen mit Magie Bekanntschaft und tagträumen gleichermaßen durch Prythian. Dadurch, dass ich nun schon sehr viele Bücher dieses Genres kenne, ist nichts davon komplett neu für mich – aber wisst ihr was? Darüber kann ich hinwegsehen, denn Sarah J. Maas hat diese Welt mit Eleganz, Bildgewalt und Tiefgang überaus überzeugend zum Leben erweckt.
Letztlich ist es für mich zwar noch kein fünf Sterne Buch geworden, aber ich denke, mit einem der Folgebände könnte mich die Autorin tatsächlich zu einhundert Prozent überzeugen.
Fazit
Überraschenderweise konnte dieser Auftakt mich in vielerlei Hinsicht überzeugen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und werde in Zukunft mal schauen, dass ich mir die anderen Bände ebenso kaufe.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.542)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.488)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch beweist Harry seine Zauberkünste im trimagischen Turnier in Hogwarts und natürlich gibt es in diesem Schuljahr auch wieder viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen.
Ich kann offiziell sagen, dass ich zu spät angefangen habe, mich mit Harry Potter zu beschäftigen. Da ich nun schon 19 Jahre alt bin, sind die Bücher für mich leider nicht mehr so spannend, wie sie womöglich vor einigen Jahren gewesen wären. Trotz allem würde ich sagen, dass mir dieser Band bisher am besten gefallen hat.
Die Charaktere sind wie immer gut getroffen und ich kann nur sagen, ich liebe Dumbledore. Das Buch zeigt wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.
Das Ende hat mich ehrlicherweise schon ein bisschen mitgenommen. Jetzt muss ich natürlich trotzdem wissen, wie es weitergeht. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.968)Aktuelle Rezension von: Simy96Schrift super klein für die vielen Seiten. Zwischendurch hatte ich eine kleine Flaute, habe mich jedoch zusammen gerissen, da die Erzählung an sich wirklich sehr spannend ist! An den Schreibstil von J.K. Rowling habe ich mich mittlerweile nach 5 Bände gewöhnt.
Zur Geschichte an sich.. ich habe mir die Filme zik Mal angeschaut und wollte nun endlich mal die Bücher lesen. Bei jedem Buch bis jetzt erzähle ich meinem Mann von den Differenzen oder den fehlenden Szenen von Film zu Buch. Die Bücher MUSS man gelesen haben! Die Gefühle die im Film vielleicht nicht so rüberkommen, kommen auf Papier um so mehr zur Geltung. Ich finde J.K. Rowling hat wirklich sehr sehr gute Arbeit geleistet, was die Beschreibung der Gefühle angeht. Ich spüre die Gefühle wirklich raus.
Die Wut die ich beim lesen in mir gespürt hatte und das alles nur wegen Dolores Umbridge oder als ich an der Szene von Sirius Tod angelangt bin, da konnte ich nicht anders wie Weinen! Da hat mir jedoch etwas gefehlt eine kleines Winziges Wort welches Sirius zu Harry sagte, dass viel ausmacht.. “gut gemacht, James!” stand im Buch leider nicht so drin..Fazit: wie erwähnt muss man die Bücher einfach gelesen haben um Harry Potter wirklich bis ins tiefste zu verstehen, da wirklich viele Szenen (verständlich aufgrund der Länge) im Film fehlen, die ich aber wirklich gerne verfilmt gesehen hätte. Ich habe das Buch geliebt aufgrund der vielen Details, daher wirklich immer sehr zu empfehlen!
- Stephenie Meyer
Seelen
(5.373)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueDieses Buch war eine Empfehlung und ein Geschenk! Was soll ich sagen, hat voll und ganz meinen Geschmack getroffen, danke!!
Das ist das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe. Die "Biss"- Reihe ging an mir vorbei, da kenne ich nur die Filme.
Das Buch über die Seelen, die wie "Parasiten" in einen Menschen eingepflanzt werden können und so die Erde überrant haben. Ich konnte mich an Anfang noch nicht ganz so klar eine Vorstellung machen, wie es so sein wird, dass Buch zu beginnen.
Es ist sehr bildhaft und sobald ich das Buch aufgeschlagen habe, war ich mit den ganzen Protagonisten (das waren nicht wenige) genau dort und hab das erlebt und gefühlt wie die. Ich brauch keine lange Reihen. Es reicht ein Buch, gerne auch ein dickes wie dieses, um mich zu überzeugen.
Ich kann das Buch sofort jeden empfehlen! Das war so gut und werde bestimmt noch eine Weile daran denken müssen.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.138)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiObsidian bietet ein interessantes Konzept mit seinen „Lux“ (Lichtwesen), wie ich es in Fantasy-Büchern bis jetzt noch nicht gelesen habe. Das, und der grosse Hype haben mich neugierig auf die Reihe gemacht.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Auch hat die unschuldige Liebesgeschichte zwischen der weiblichen Protagonistin Katy und ihrem Love-Interest Daemon ihren Charme und passt gut zur Grundstimmung des Romans.
Allerdings musste ich beim Lesen feststellen, dass das Buch voll mit typischen Klischees aus Jugend- und Fantasyromanen ist. Der Schreibstil wirkte auf mich machmal schon zu einfach und hatte viele Wiederholungen. Am auffälligsten waren für mich jedoch die deutlichen Parallelen zu „Twillight“ bzw. der Biss-Reihe. Manche Szenen, Handlungsstränge sowie Charaktere waren gefühlt eins zu eins aus dem ersten Buch der Biss-Reihe kopiert. Für manche Twillight-Fans vielleicht ein Pluspunkt, für mich eher anstrengend und nervig.
Leider konnten mich auch die Charaktere generell nicht überzeugen. Katy erfüllt nahezu jedes bekannte Klischee: sie ist wenig eigenständig und es gibt kaum Momente, in welchen man ihre Persönlichkeit erfassen könnte oder sie einzigartig wirkt. Der männliche Love Interest Daemon, war für mich noch problematischer, da er stark dem typischen Bad-Boy-Schema entspricht. Er ist aufmüpfig, respektlos, arrogant und teilweise so launisch, dass es unangenehm zu lesen war. Seine Schwester, Dee, welche auch gleichzeitig mit Katy befreundet ist, wirkte zwar sympathisch, besass jedoch gegenüber ihrem Bruder kein Rückgrat und hat sich somit in Konflikten zu wenig für sich und ihre Freundin Katy eingesetzt.
Trotz aller Kritikpunkte muss ich sagen, dass das Buch ab ca. 60% merklich an Fahrt aufnimmt. Die Handlung wird spannender, die Charaktere entwickeln sich und auch Daemon zeigt sich zunehmend von einer besseren Seite. Gleichzeitig treten auch die Fantasy-Elemente stärker in den Vordergrund, was der Geschichte eindeutig guttut. Aus diesen Gründen bekommt die Reihe für mich wahrscheinlich noch eine zweite Chance und ich werde mir bei Gelegenheit den zweiten Band auch noch ansehen.
Bewertung: 3/5 Sternen
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.843)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeHarry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt.
Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.
Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.762)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEine Fantasy-Reihe, die ich 2025 unbedingt noch beginnen wollte, ist Die Farben des Blutes von Victoria Aveyard. Sie ist mit vier Bänden abgeschlossen, der erste mit dem Titel „Die rote Königin“ erschien 2015 auf Deutsch. Obwohl die Saga also schon etwas länger auf meinem SuB liegt, habe ich das Interesse an ihr nie verloren, denn bisher habe ich nur Gutes darüber gehört. Und auch nach dem großen Hype sind die Bücher nicht aus dem Bewusstsein der Leserschaft verschwunden, sondern werden nach wie vor empfohlen. Ich war also sehr gespannt darauf, in was für eine Fantasy-Welt mich diese Lektüre bringt und ob es sich lohnt, sie auch gut zehn Jahre nach ihrer Veröffentlichung zu lesen.
Die 17-jährige Mare Barrow lebt in einem Dorf namens Stilts mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Gisa in einer Holzhütte auf Stelzen. Ihre drei älteren Brüder sind bereits in den Krieg eingezogen worden, und auch Mares 18. Geburtstag rückt immer näher. Sollte sie bis dahin keine Arbeit oder Ausbildungsstelle haben, muss auch sie als Soldatin gegen die Lakelands kämpfen. Als dann auch noch ihr bester Freund Kilorn Warren seine Ausbildung verliert, weil sein Meister stirbt, versucht Mare dem Kriegsdienst mithilfe einer Schleuserin zu entkommen. Doch die 2000 Kronen, die sie dafür aufbringen soll, besitzt sie nicht. Also muss sie mit Taschendiebstahl versuchen, an dieses Vermögen zu kommen. Doch sie wird erwischt und am nächsten Tag in das Sonnenschloss in Summerton gebracht, wo sie feststellt, dass sie nicht irgendjemanden bestehlen wollte, sondern den Kronprinz höchstpersönlich. Anstatt jedoch die Todesstrafe zu erhalten, gibt man ihr eine Anstellung als Küchenkraft. Am königlichen Hof voller Intrigen darf Mare jedoch keine Fehler machen, denn sonst könnte sie ihr Leben verlieren.
„Ich hasse Erste Freitage.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Kurz und knapp, aber doch inhaltsreich. „Ich“ ist an dieser Stelle die Protagonistin Mare Barrow, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. „Hassen“ ist ein starkes Wort, das bereits Mares Abneigung gegen die Welt zeigt, in der sie lebt. Besonders spannend ist aber „Erste Freitage“, da dies auf einen Eigennamen deutet, denn sonst wäre „Erste“ klein geschrieben. Damit wird also direkt eine Frage im Kopf des Lesers erzeugt: Was sind Erste Freitage? Tatsächlich ist es der jeweils erste Freitag im Monat, der in Mares Welt dadurch gekennzeichnet ist, dass fast alle Arbeiter mittags ihre Arbeit niederlegen, um einer Pflichtveranstaltung in der Arena beizuwohnen. Dabei gibt es eine Art Gladiatorenkämpfe, in denen Silberne ihre Macht demonstrieren. Nur Menschen mit silbernem Blut können in Mares Welt magische Fähigkeiten nutzen und so jene mit rotem Blut unterdrücken. Diese Ersten Freitage dienen also dazu, die Roten daran zu erinnern, dass sie immer Menschen zweiter Klasse bleiben werden. Mit fast genau 500 Seiten und 28 Kapiteln plus Epilog ist „Die rote Königin“ für mich gerade so noch ein dicker Schinken.
Die Protagonistin Mare Molly Barrow wird im Jahr 302 nach ihrer Zeitrechnung im Dorf Stilts als Tochter von Ruth und Daniel Barrow geboren. Sie ist das vierte Kind mit drei älteren Brüdern namens Shade, Bree und Tramy sowie der jüngsten Schwester Gisa. Zu Beginn des Buchs sind alle drei Brüder bereits im Kriegsdienst. Durch einen Zufall am königlichen Hof entdeckt Mare, dass sie eine sogenannte Neublüterin ist. Denn sie besitzt elektrometrische Fähigkeiten, kann also Blitze produzieren und schießen, obwohl sie rotes Blut hat. Damit hat sie die Position der Auserwählten, die mit bekannten Gesetzmäßigkeiten bricht und das bisherige Weltgefüge infrage stellt. Mare wird als kleine und zierliche 17-Jährige beschrieben, die braune Augen und Haare sowie eine sonnengebräunte Haut hat. Sie stammt aus armen Verhältnissen und ist dickköpfig, ehrgeizig sowie meistens ernst. Gleichzeitig ist sie aber auch noch leichtgläubig und naiv, weshalb sie die Intrigen am königlichen Hof nicht durchschaut und sich zu leicht manipulieren lässt. Ich denke, es wird Teil ihres Persönlichkeitswandels, die Motive ihrer Mitmenschen zu hinterfragen und sich nicht zur Marionette anderer instrumentalisieren zu lassen. Auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal zu überstürzte und unüberlegte Entscheidungen trifft, ist sie im Kern definitiv sympathisch.
Aveyards Schreibstil ist, typisch für ein Jugendbuch, gradlinig und klar. Die Sprache ist modern und gerade durch die Ich-Erzählerin auch emotional. Besonders Metaphern werden hier gezielt eingesetzt, um das Klassensystem zu unterstreichen. So treten die Farben Rot und Silber auf, um die Welt zwischen Adel und Bürgertum bewusst zu kontrastieren. Das Tempo ist moderat, allerdings gibt es gerade im Mittelteil einige Längen. Die Spannung entsteht insbesondere in der zweiten Hälfte durch Enthüllungen, Machtkämpfe und Intrigen. Dabei ist die Atmosphäre trotz prunkvoller höfischer Kulisse oft düster, bedrohlich und geprägt von Ungerechtigkeiten. Die Zweiklassengesellschaft wird dabei eindrucksvoll beschrieben: „Das ist die wahre Trennungslinie zwischen Silbernen und Roten: die Farbe ihres Blutes. Dieser simple Unterschied macht sie aus irgendeinem Grund stärker, schlauer, besser als uns.“ (S. 18). Dabei wendet Aveyard einen geschickten Trick an: In der realen Welt haben alle Menschen rotes Blut und identifizieren sich als Leser dann wie selbstverständlich als Rote, die unter der Unterdrückung und Gewalt durch Silberne leiden. Man will genau wie Mare dieses System stürzen.
In Aveyards Welt gibt es verschiedene Arten von magischen Fähigkeiten: Nicht jeder Silberne kann zaubern und falls doch, immer nur in einem bestimmten Gebiet. So können Kopflenker bspw. Telekinese betreiben, Huscher sind übermenschlich schnelle Läufer oder Starkarme übernatürlich stark. Außerdem gibt es Nymphen, Grünfinger, Versteinerer, Flüsterer, Magnetore, Flammenkämpfer, Blutheiler, Einsinger, Schattengeher und viele mehr. Mare scheint mit ihren Fähigkeiten als Blitzwerferin aber einzigartig zu sein. Mir hat dieses Magiekonzept gut gefallen und ich hoffe, im nächsten Band noch mehr darüber zu lernen, z.B. woher die Energie für die Magie gezogen wird oder was passiert, wenn sie aufgebraucht ist.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist das außergewöhnliche Worldbuilding. Trotz Magie als Fantasy-Element lebt Mare in einer technisch weit entwickelten Welt. Es gibt Strom, Kameras, Bewegungsmelder, Kühlschränke, Batterien, Fernseher, Autos, Motorräder, Flugzeuge, asphaltierte Straßen, Schusswaffen, Aufzüge und sogar futuristische Dinge wie einen Schutzschild aus Strom. Diese Mischung aus übernatürlichen Fähigkeiten in einer fortgeschrittenen Welt ist mir noch nie so untergekommen und hat dadurch etwas Neues sowie Erfrischendes. Insgesamt erinnert mich das höfische Setting mit Magie, Technologie und einer sich anbahnenden Rebellion an eine Fusion aus Die Tribute von Panem, Grisha sowie Selection.
Der Plottwist am Ende konnte mich wirklich überraschen, ist aber in sich völlig logisch. Zwischendurch habe ich immer wieder das Hörbuch, gelesen von Britta Steffenhagen genutzt. Es ist spannend gelesen und hat mir gut über die Längen im Mittelteil hinweg geholfen. Als der Verräter offenbart wird und dann die Handlung ihren Höhepunkt erreicht, ist mir wirklich kurz der Mund offen stehen geblieben. Gerade den Abschluss von „Die rote Königin“ finde ich also sehr gelungen.
„Die rote Königin“ von Victoria Aveyard überzeugt vor allem durch ein originelles Worldbuilding, das gelungene Magiekonzept und die durchdachte Zweiklassengesellschaft, die die Leserschaft schnell auf die Seite der Unterdrückten zieht. Hier wird auf erfrischende Weise Fantasy mit Technologie verbunden. Die Protagonistin Mare ist trotz teilweise unüberlegter Entscheidungen insgesamt eine sympathische Figur mit Entwicklungspotenzial. Zwar weist die Handlung im Mittelteil einige Längen auf, aber der klare und gradlinige Schreibstil sowie der überraschende Plottwist am Ende runden das Leseerlebnis gelungen ab. Deswegen erhält der erste Band von Die Farben des Blutes von mir vier von fünf Federn. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung „Gläsernes Schwert“ und werde es heute noch anfangen.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.035)Aktuelle Rezension von: FineAndersDer zweite Teil "Der Tribute von Panem" war genauso erschreckend brutal wie der erste Teil. Diese Idee mit den Hungerspielen finde ich ziemlich gruselig und abnormal, aber ich mag Katniss und Peeta und ich wollte wissen, wie es weiter geht mit diesem dyspotischem System.
Aber wieder hätte ich mir eine andere Erzählweise gewünscht, vielleicht erdrückt es mich zu sehr das Ganze im Präsens aus der Ich-Perspektive mit zu erleben. Das Ende war natürlich fies. Jetzt muss ich auch noch den dritten Teil lesen.
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.929)Aktuelle Rezension von: angies_bücherIch bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde :-)
- Kerstin Gier
Silber - Das erste Buch der Träume
(7.459)Aktuelle Rezension von: GlitzerFehlerSilber – Das erste Buch der Träume hat mich von der ersten Seite an begeistert. Kerstin Gier schafft es, eine faszinierende Mischung aus Realität, Romantik, Humor und Fantasy zu erzählen, die sich wunderbar leicht und gleichzeitig spannend liest.
Die Protagonistin Liv ist eine sympathische, schlagfertige Hauptfigur, mit der man sofort mitfiebert. Besonders gefallen hat mir ihr trockener Humor und die authentischen Dialoge – typisch Kerstin Gier. Die Nebenfiguren, vor allem Livs Familie und die geheimnisvollen Jungs aus der Schule, sind liebevoll ausgearbeitet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Das Highlight des Buches ist eindeutig die Traumwelt. Die Idee, dass Menschen sich in gemeinsamen Träumen treffen können, ist originell umgesetzt und sorgt für eine geheimnisvolle, stellenweise sogar düstere Atmosphäre. Die Traumsequenzen sind kreativ, bildhaft und unterscheiden sich angenehm von klassischer Fantasy.
Auch der Spannungsaufbau ist sehr gelungen: Nach und nach werden Geheimnisse enthüllt, ohne dass die Geschichte jemals langatmig wirkt. Gleichzeitig kommt die romantische Komponente nicht zu kurz, bleibt aber angenehm unaufdringlich.
Insgesamt ist Silber – Das erste Buch der Träume ein fantasievoller, humorvoller und fesselnder Auftakt einer Reihe, der Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert für alle, die moderne Fantasy mit Charme, Witz und einer Prise Romantik mögen!
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
(3.117)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneTris und Four stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Stadt, die sie einst als ihre Heimat betrachteten, ist nun ein Schlachtfeld, auf dem Loyalitäten auf die Probe gestellt werden. Der Widerstand gegen Evelyn hat die Stadt verlassen und sich in die Ungewissheit der Außenwelt gewagt. Dort, wo sie dachten, Freiheit zu finden, wird ihnen schnell klar, dass die Realität viel komplexer ist. Die Welt außerhalb der Stadt ist nicht nur unberechenbar, sondern auch voller Gefahren, die sie sich nie hätten vorstellen können. 🤔
Die moralischen Dilemmata, die ihnen begegnen, sind erdrückend. Entscheidungen, die sie treffen müssen, könnten nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der gesamten Menschheit beeinflussen. Erinnerungen können gelöscht und Städte manipuliert werden – ein „Reset“, der alles verändern könnte. Doch wer hat das Recht, über das Schicksal anderer zu entscheiden? Und vor allem: Wer gehört wirklich zu wem? 😖🧐
Inmitten all dieser Turbulenzen ist die Beziehung zwischen Tris und Four auf der Kippe. Die Versprechen der Ehrlichkeit scheinen in den Schatten der Unsicherheiten zu verschwinden. Tris, die sich oft in ihrer eigenen Unsicherheit verliert, kämpft nicht nur gegen die äußeren Bedrohungen, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Ihre Entscheidungen, die sie trifft, um die Welt zu retten, könnten sie letztlich auch auseinanderreißen. Wird die Ehrlichkeit, die sie sich geschworen haben, ausreichen, um ihre Verbindung zu retten, oder wird sie zur letzten Waffe, die sie gegeneinander richten? 🥺
Der finale Konflikt ist nicht nur ein Kampf zwischen Fraktionen, sondern auch ein Kampf um die eigene Identität und um das, was es bedeutet, für etwas Größeres einzustehen. Trauer und Verlust sind ständige Begleiter, während sie versuchen, einen Neuanfang zu finden. Die Themen Opferbereitschaft und Verantwortung sind allgegenwärtig und fordern von Tris und Four, alles zu riskieren, um das zu schützen, was sie lieben. 💔
Das Finale ist ein wahrer Pageturner, der den Leser mitreißt und nicht loslässt. Die Emotionen sind intensiv, und jede Entscheidung hat Konsequenzen, die weit über den Moment hinausreichen. Tris mag vielleicht nicht immer sympathisch sein, doch ihr innerer Konflikt ist nachvollziehbar. Ihr Entschluss, die Dinge zu ändern, wird Herzen brechen und gleichzeitig Hoffnung schenken. ⚡
Insgesamt ist es ein actionreiches Finale, das mit Tränen und gebrochenen Herzen gefüllt ist. Es ist eine Geschichte über die Suche nach Identität, die Herausforderungen des Lebens und die Kraft der Liebe, die selbst in den dunkelsten Zeiten bestehen bleibt. 🥹💔
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.197)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band der Reihe konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Charaktere sind in diesem Buch nicht besser geworden, sie waren sehr distanziert. Auch die Liebesgeschichte habe ich ihnen nicht wirklich abgekauft.
Durch die Neublütler, geriet der ganze Rest stark in den Hintergrund und das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich werde diese Reihe nicht mehr weiterlesen.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.946)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.555)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Hype um Bücher kann manchmal wirklich überwältigend sein. Man sieht überall begeisterte Rezensionen, leidenschaftliche Diskussionen und sogar Fan-Theorien, die einem das Gefühl geben, dass man etwas ganz Besonderes verpasst, wenn man nicht mitliest. So ging es mir auch mit dieser Reihe. Ich habe mir das Buch vorgenommen, voller Vorfreude und Erwartungen, die durch den allgemeinen Hype noch verstärkt wurden. Doch leider wurde ich enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin ist zwar solide, aber er hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es gibt viele Autoren, die mit ihrem Stil eine Atmosphäre schaffen können, die einen von der ersten Seite an mitreißt. Hier jedoch fühlte ich mich eher wie ein passiver Zuschauer. Der rote Faden ist gut erkennbar, und das muss man der Autorin lassen. Sie hat es geschafft, die Handlung ohne große Ausschweifungen voranzutreiben. Das ist positiv, aber es reicht nicht, um die Geschichte wirklich spannend zu machen.
Die Grundidee der fünf Fraktionen, in die die Gesellschaft aufgeteilt ist, hat durchaus Potenzial. Es ist zwar ein Konzept, das man schon in anderen Geschichten gesehen hat, aber es bietet Raum für interessante Entwicklungen. Leider hat die Autorin es versäumt, die Charaktere und die Welt um diese Idee herum lebendig zu gestalten. Die Charaktere wirken oft flach und klischeehaft, und ich konnte einfach keine Empathie für sie empfinden. Es fühlte sich an, als ob sie in vorgegebene Rollen gedrängt wurden, ohne dass ihnen die nötige Tiefe oder Entwicklung gegeben wurde.
Das führte dazu, dass die gesamte Handlung für mich vorhersehbar war. Ich mag es, wenn ein Buch mich überrascht oder mir unerwartete Wendungen bietet. Hier war das nicht der Fall. Ich konnte die meisten Entwicklungen im Voraus erahnen, was das Leseerlebnis für mich erheblich minderte. Wenn man schon eine originelle Grundidee hat, sollte man die Möglichkeit nutzen, die Geschichte spannend und unberechenbar zu gestalten.
Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen erschwert hat, war die Protagonistin. Sie ging mir richtig auf die Nerven. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Es gibt Bücher, in denen man mit den Charakteren leidet, sich mit ihnen freut oder sie bewundert. Hier war ich eher genervt von ihren Entscheidungen und ihrer Art, was das gesamte Lesevergnügen beeinträchtigt hat.
Ich muss zugeben, dass meine hohen Erwartungen wahrscheinlich eine große Rolle dabei gespielt haben, wie ich das Buch wahrgenommen habe. Wenn man in einen Hype eintaucht, hat man oft das Gefühl, dass man etwas Großartiges erwartet. Doch manchmal kann das auch dazu führen, dass man enttäuscht wird, wenn die Realität nicht mithalten kann. Vielleicht hätte ich das Buch mit einem anderen Mindset angehen sollen, aber das ist in der heutigen Zeit nun mal schwierig, wenn überall nur von einem bestimmten Titel gesprochen wird.
- Ally Condie
Cassia & Ky - Die Auswahl
(4.531)Aktuelle Rezension von: RoWieCassia lebt in einer Welt, in der nichts dem Zufall überlassen wird. Partnerwahl, Beruf, sogar der Todestag sind festgelegt. Als ihr mit siebzehn Xander als Lebenspartner zugewiesen wird, scheint alles geregelt. Doch dann taucht auf ihrem Chip plötzlich auch Kys Gesicht auf und Cassia beginnt, die Regeln zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, an manchen Stellen aber für mich zu sehr ins Dramatische gezogen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky konnte mich nicht ganz erreichen. Ich habe mich gefragt, ob ihre Gefühle auch ohne den rebellischen Rahmen Bestand hätten.
Die Welt selbst wirkte vertraut, viele Elemente kennt man bereits aus anderen Dystopien. Trotzdem liegt ein gewisser Reiz in den kleinen Details und in der Frage, wie Cassia sich entwickelt.
Fazit:
Ein Roman, der berührt, auch wenn die Handlung wenig Überraschendes bietet. - Jojo Moyes
Eine Handvoll Worte
(1.855)Aktuelle Rezension von: Silla_GuEine berührende Liebesgeschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Wir begleiten in der Vergangenheit Anthony und Jenny und in der Gegenwart (2003) begleiten wir Ellie, die durch einen Zufall alte Dokumente im Archiv der Zeitung findet, für die sie arbeitet. Es sind berührende Liebesbriefe und Ellie setzt es sich zum Ziel, die Personen dahinter aufzuspüren und herauszufinden, was aus dieser Liebesgeschichte geworden ist. Zudem begleiten wir auch Ellie in ihrem Liebesleben, das tatsächlich ziemlich chaotisch ist. Ellie steckt seit mindestens einem Jahr in einer Affäre mit einem verheirateten Mann, aus der sie sich nur schwer lösen kann.
Mich hat vor allem die Geschichte von Anthony und Jenny sehr berührt. Zwischenzeitlich hat es sich zwar etwas gezogen, es hat sich aber trotzdem gelohnt dranzubleiben, da es vor allem am Ende echt tragisch aber auch super spannend wurde. Ich habe so mitgelitten und mitgefiebert und hab hier und da auch ein paar Tränchen vergossen. Zu Ellie konnte ich leider keine so richtige Verbindung aufbauen, sie hat zum Ende hin noch eine gute Entwicklung durchgemacht, was mich ihr näher gebracht hat aber bis dahin fand ich sie ziemlich anstrengend 😅 Zudem brauchte ich etwas, um in die Zeitsprünge reinzukommen, ein paar Hinweise hier und da hätten bestimmt geholfen. Zudem befindet sich vor jedem Kapitel ein realer Brief, ich habe wirklich lange gebraucht, um zu checken, dass es sich hierbei nicht um Briefe handelt, die zur Geschichte gehören 😂 Das wird im Nachwort sogar erwähnt und erläutert, evtl. wäre das als Vorwort besser gewesen.
Trotz allem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, wenn man Fan von Jojo Moyes und ihres Schreibstils ist, macht man hiermit auf jeden Fall nichts falsch 😊
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.295)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.325)Aktuelle Rezension von: MsStorymakerBuch bis Seite 174 gelesen. Spoiler folgen...
Wie Trauma verarbeitet wird, ist unterschiedlich, dass ist mir vollkommen klar. Doch finde ich es komisch, dass Sage auf einer Party Alkohol trinkt, obwohl Männer in ihrer nähe sind, die ihr potenziell wehtun können, da sie schon wegen Luca eine Panikattacke hatte.
Auch das sie ihrer (Halb)Schwester, der Tochter des Mannes der sie SAed hat, Bilder von Luca schickt und ihr erzählt, dass sie später mit Luca zusammen ist.
Natürlich habe ich vor geblättert und Alan hat sie gefunden und gezwungen zurückzukommen.
Wieso hat Sage Luca nicht einfach alles erzählt? Oder einer Therapeutin? Oder ihrer Mutter? Oder IRGENDJEMAND? Weil er Polizist ist? Idk.
Kann das Buch nicht weiterlesen, weil es mich stresst.
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.066)Aktuelle Rezension von: BiillchenHinter der fantasievollen Erzählung verbirgt sich eine kraftvolle Reise zu sich selbst. Besonders beeindruckend ist, wie die Geschichte zeigt, was verloren geht, wenn man sich selbst aufgibt, um Erwartungen zu erfüllen oder jemand anderes zu sein. Sie erinnert daran, wie wichtig Mut, Identität und innere Wahrheit sind. Ein zeitloses Buch, das weit über ein Märchen hinausgeht und lange nachwirkt.
- John Green
Eine wie Alaska
(2.553)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...
Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)
Meine Meinung:
Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.
Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.
Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.
Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.
Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.
Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne?
Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.
Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.
Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.
Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:
„Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166)
Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
(11.043)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Dieser teil wird schun duster und man merkt das Harry und seine Freunde langsam erwachsen werden. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.























