Bücher mit dem Tag "mutationen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mutationen" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783751203036)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

    (17.921)
    Aktuelle Rezension von: FineAnders

    "Die Tribute von Panem" habe ich gelesen, weil meine Tochter sich ganz dringend das Buch gewünscht hatte, und es unbedingt lesen wollte. Als es da war, hab ich´s halt auch gelesen.

    An sich fand ich die Geschichte irre toll, spannend und mitreißend, gradezu süchtig machend.

    Aber den Schreibstil mochte ich nicht so sehr. Durch die Erzählung aus der Sicht der Hauptdarstellerin ist von vorneherein klar wie es ausgehen wird. Außerdem blieben die anderen Charaktere dadurch eher farblos für mich.

    Ja und dann... muss es denn so derartig brutal sein? Das war erschreckend. Ich hätte mir da wenigstens tiefere Hintergrundinformationen gewünscht, wie diese Brutalität zustande kommt.

    Trotzdem lese ich auch die restlichen Bücher dieser Reihe. Ich mag Unvollständigkeit nicht und es ist spannend.

  2. Cover des Buches Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (ISBN: 9783751203746)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn

    (8.320)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Kurzeinschätzung: Fast hätte ich doch glatt vergessen, diese wundervolle Reihe zu Ende zu lesen. ♡ Die Tribute von Panem haben mich mit Haut und Haar für sich gewinnen können- und ich habe den Band mit einem weinenden und lachenden Auge zugeschlagen. Eine Dystopie voller Stärke, Hoffnung und Verlust. Liebe, Tiefgründigkeit und Feingefühl. Ich könnte ewig so weiterschwärmen. Ein muss für all diejenigen, die die Filme lieben. ♡ Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen-  Und möge das Glück stets mit euch sein.. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Trilogie.* 


    Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Auch hier sieht man das Gesicht einer jungen Frau mit stechenden grünen Augen. Während der erste Band mit grünen Blättern verziert wurde und der zweite Band  eine tiefrote Farbe zeigt, erstrahlt der dritte und letzte Band in einem satten mitternachtsorange. ♡ Ich finde es wirklich wunderschön, dass die Bände von der Optik so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei diesem Band starrt einen das junge Mädchen dieses Mal an. Frontal. Mit ihrem ganzen, jugendhaften Gesicht- Der Zorn steht ihr ins Gesicht geschrieben. Einfach eine wunderschöne und passende Gestaltung! ♡ 


    Schreibstil: Der Schreibstil von Suzanne Collins hat mir wieder sehr gut gefallen. ♡ Er ist unheimlich flüssig und leicht zu lesen und der Sogeffekt erst einmal. Ich konnte mit dem Lesen zwischendrin gar nicht mehr aufhören. Ich liebe einfach die Welt die sie erschuf, die Rebellen, Gesellschaftskritiken und unperfekten, realistischen Charaktere. :) So muss es sein! Sehr detailliert, bildlich, aber auch düster und eindringlich. Definitiv Bücher die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ganz ganz große Liebe! ♡ Ich oute mich hiermit als Fan. :) Jedes Buch hatte ein für sich großes Überthema, hier waren es definitiv: Neuanfänge und Heilung. Und nichts anderes habe ich mir für Katniss gewünscht. Diesem tapferen 17 jährigen Mädchen, die schon schlimmes sehen musste und noch viel schlimmere Dinge tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin und bin sehr neugierig, wie mir diese gefallen werden. 


    Idee: Die Idee hat mir wirklich sehr Gut gefallen und war perfekt gegliedert und intelligent aufgebaut. Dieser Band steckte wirklich voller Emotionen und hat nicht nur die Charaktere, sondern auch mich, wirklich mitgenommen. In jeder Zeile klebte Schmerz und Verlust.. Zunächst müssen sich alle nach den letzten Geschehnissen sammeln- das Einleben mit den strengen Regeln aus Distrikt 13, die Heilung nach den letzten Spielen und die Zerstörung von Distrikt 12.. Coin will Katniss fit und als Figur für die Rebellen haben, doch sie funktioniert nicht ganz so, wie Coin sie haben will.. Katniss muss sich immerwieder der harten Realität stellen, um nicht nur ihre Rolle zu erfüllen, sondern sich den wahren Feind vor Augen zu führen: Snow.. Der auch Peeta in seiner Gewalt hat und so seine kleinen, aber feinen Spiele mit Katniss spielt.. Als er schließlich befreit werden kann, ist Peeta nichtmehr er selbst. Durch das Jägerwespengift manipuliert, sieht er Katniss als Feind an und versucht ständig sie umzubringen. Zudem kommt Katniss oberste Mission: Snow endlich zu töten und als Soldat an vorderster Front mitzukämpfen. Katniss muss nicht nur hart dafür trainieren.. Sie muss auch ein gefährliches Spiel spielen, um ihre Ziele zu erreichen.. Und nicht nur ein Verbündeter kommt dadurch ums Leben.. Als Snow endlich besiegt scheint, bricht die nächste Lawine über Katniss ein.. Und sie muss sich eingestehen, dass sie die Menschen um sich herum nicht nur teilweise falsch eingeschätzt hat, sondern auch Coin komplett zum Opfer gefallen ist. Wer überlebt diese Hungerspiele und wer nicht? Wer geht wahrhaftig als Sieger hervor? Das Ende hat mir unendlich gut gefallen.. Endlich ist der Krieg vorbei, Katniss und Peeta glücklich, die Spiele endlich nur Geschichte- ich hätte mir kein besseres Ende für alle gewünscht! ♡ Außer natürlich für Prim und Finnick tat es mir unendlich leid.. Nichts desto trotz, ist es eine wundervolle Reihe und auch insgesamt ein würdiges Ende. ♡ 


    Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Katniss muss wirklich füchterliches in diesem Band durchmachen. Man merkt, dass die letzten Hungerspiele, aber auch die Zerstörung ihres Distrikts sie nicht kalt gelassen haben.. Heilung, Wut, Trauer, aber auch Hoffnung sind die Worte, die am besten aufzeigen, was sie durchmacht. Genau dasselbe durchleben auch Finnick und Joanna. Peter macht eine komplette Wesensveränderung durch, vor allem durch die Folterungen im Kapitol, er und Katniss taten mir unendlich leid.. Denn es scheint zunächst, als hätten die beiden sich verloren.. Hasscharakter war hier definitiv Snow, vor allem aber Präsidentin Coin für mich. Was eine berechnende Persönlichkeit.. Gruselig! Wer mich ein wenig enttäuscht hat zum Ende hin, war Gale. Obwohl er komplett für Katniss da war, ihr immer zur Seite stande und ihr hilft, haben mir seine Handlungen und Einstellungen echt nicht gefallen.. leider! Ich freue mich, dass alle mir liebgewonnenen Charaktere ein würdiges Ende bekommen haben. Auch wenn viele Charaktere wie z.B. Finnick, leider starben. Als nächstes möchte ich unbedingt noch "Das Lied von Vogel und Schlange" lesen und hoffe, dass dieses Spin- Off meine Erwartungen erfüllen wird. ♡ 


    Mein Fazit: Ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. ♡ Die Tribute von Panem sind meine Seelenbücher- voller Emotionen und Verlust & eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch und durch. Obwohl ich mir auch sehr gerne die Filme ansehe, sind die Bücher jedoch nochmal ein ganz anderes Fanerlebnis. Ich liebe einfach alles daran: Die Charaktere, die Idee und die kleinen, aber feinen Gesellschaftskritiken. Die Tribute von Panem haben hier ein wundervolles und verdientes Ende gefunden. ♡ Jetzt bin ich schon sehr neugierig auf die Zusatzbände und hoffe, sie werden dem Ganzen irgendwie gerecht. :) Eine ganz klare Leseempfehlung! ♡


  3. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

    (849)
    Aktuelle Rezension von: R_D1

    Viele geschlossene Fantasy-Zyklen haben das Problem eines langweiligen, langsam erzählten ersten Bandes. 

    Das ist hier anders!

    Das Buch erzählt vom in sich gekehrten Hexer Geralt und seinem heiteren Gefährten, dem Barden Rittersporn, die wir durch ihre mittelalterliche Welt begleiten. Bereits in diesem ersten Band begegnen wir vielen verschiedenen Figuren und Spezies: Yennefer, Pavetta, Igel, Nenneke,  Zauberinnen, Priesterinnen, Monster, Götter, Elfen, ...  und werden über die Verquickung so mancher Schicksäle aufgeklärt. Diverse Anspielungen auf Märchen lassen uns in Geralts Welt schnell Orientierung finden. 

    Der Erzählstil ist dialogreich und folgt einem zügigen Tempo. Auf keiner einzigen Seite langweilte ich mich! 

    Über die Figurenrede werden Rückblenden, Binnenerzählungen und trockener Humor eingebaut. Glückseligkeiten, die den Figuren widerfahren, durchbrechen die düsteren Momente - und umgekehrt.

  4. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

    (666)
    Aktuelle Rezension von: Sam_Foxtrott

    Dmitry Glukhovskys Metro 2033 ist ein Roman, der die Leser in eine der düstersten und zugleich faszinierendsten postapokalyptischen Welten entführt, die man sich vorstellen kann. Nach einem verheerenden Atomkrieg haben die Überlebenden Moskaus in die Tiefen der Metrostationen Zuflucht gesucht, während die Erdoberfläche von Strahlung, Mutanten und unvorstellbaren Gefahren beherrscht wird. Der junge Protagonist Artjom wächst in diese beklemmende Unterwelt auf und begibt sich auf eine gefährliche Reise, die ihn nicht nur durch die verzweifelt um ihr Überleben kämpfenden Fraktionen der Metro führt, sondern ihn auch immer wieder mit den dunkelsten Seiten der Menschheit konfrontiert.

    Besonders beeindruckend fand ich die Fähigkeit des Autors, menschliche Grausamkeit, Verzweiflung und den allgegenwärtigen Kampf ums Überleben so bildlich darzustellen. Diese Detailtiefe ist gleichzeitig Fluch und Segen: Einerseits bedrückend und manchmal schwer zu ertragen, andererseits so intensiv, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Handlung ist sowohl spannend als auch berührend – bedrückend in ihrer Atmosphäre, aber getragen von Artjoms unerschütterlicher Resilienz und seinem ständigen „Wiederaufstehen“. Gerade im Vergleich zu der trostlosen, oft hoffnungslosen Welt war sein Durchhaltevermögen unglaublich ermutigend und mitreißend.

    Artjom selbst war für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, doch im Laufe der Geschichte hebt er sich deutlich von den anderen Bewohnern der Metro ab. Viele Nebenfiguren wirken rau, abweisend oder gar kalt, was allerdings stimmig zur postapokalyptischen Umgebung passt – und vielleicht auch ein Stück weit die klassische „russische Härte“ widerspiegelt. Trotz ihrer Ruppigkeit konnte ich die Beweggründe und Handlungen vieler Figuren nachvollziehen, da Glukhovsky ihre Motive realistisch aus den Umständen heraus entwickelt.

    Für mich war der Roman nicht nur eine Abenteuergeschichte, sondern auch eine Mahnung. Glukhovsky erinnert seine Leser an die Zerbrechlichkeit der menschlichen Zivilisation und mahnt indirekt Politik und Menschheit, über den Preis von Krieg, Machtstreben und Verantwortungslosigkeit nachzudenken.

    Da ich selbst über das gleichnamige Videospiel zu diesem Buch gekommen bin, war ich besonders gespannt auf den Vergleich. Am Ende hat mich der Roman deutlich mehr überzeugt: Die inneren Konflikte Artjoms, seine Zerrissenheit und die Detailfülle der Metro-Welt kommen im Buch ungleich stärker zum Tragen. So gut und atmosphärisch das Spiel auch ist – an die Tiefe und Vielschichtigkeit der literarischen Vorlage reicht es nicht heran.

    Empfehlenswert für alle Fans von Horror-Survival-Geschichten, für Leser mit Vorliebe für tiefgründige Dystopien – und für jeden, der das Videospiel kennt und die Ursprünge dieser Welt in all ihrer bedrückenden Tiefe erleben möchte.

  5. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (419)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  6. Cover des Buches Autorität. Auslöschung. Akzeptanz. (ISBN: 9783956142703)
    Jeff VanderMeer

    Autorität. Auslöschung. Akzeptanz.

    (171)
    Aktuelle Rezension von: HenrikeSchwenn

    Nach einer unerklärlichen Katastrophe ist die Area X ein Sperrgebiet unter der Aufsicht der Southern Reach, einer geheimnisvollen Behörde. Alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, sind ins Leere gelaufen.

    Der erste Band folgt einer namenlosen Biologin auf einer der zahlreichen Expeditionen in die Area X. Schon bald stößt das Team auf einen Tunnel, der sich ins Erdreich schraubt, und rätselhafte Botschaften aus Pilzsporen. Nach und nach werden die Forscherinnen dezimiert.

    Im zweiten Band wechselt die Perspektive zu John Rodriguez, genannt Control, dem neuen Direktor der Southern Reach. Er versucht, sich in der Behörde zurechtzufinden, doch scheitert an unerklärlichen Vorkommnissen und Intrigen.

    Im dritten Band laufen die Handlungsstränge zusammen und man erfährt mehr über die Entstehung der Area X, die Southern Reach und das Schicksal der Figuren.

    Mich hat die Reihe sofort in ihren Bann geschlagen, wenn auch keine der Figuren sehr zugänglich oder sympathisch war. Man wird abrupt in die Handlung geworfen und bekommt erst nach und nach mehr Informationen über die Charaktere, was es schwer macht, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Man muss sich einfach auf die Stimmung im Sperrgebiert einlassen: Die scheinbar paradiesische, unberührte Natur, in der jedoch nichts so ist, wie es scheint. Weder der Tier- und Pflanzenwelt noch den anderen Expeditionsteilnehmern ist zu trauen. 

    Der Wechsel vom ersten zum zweiten Band bildet einen harten Kontrast, nicht nur in der Erzählperspektive, sondern auch vom Schauplatz her. Aus der fremdartigen Wildnis kommt man plötzlich in eine kafkaeske Behörde voller Bürokratie, Geheimnisse und Wahnsinn. Ich kann mir vorstellen, dass das manchen Leser stört, mir hat es aber nichts ausgemacht. Dadurch werden die Parallelen zwischen der bedrohlichen Wildnis und der bedrohlichen Behörde deutlich.

    Die Trilogie wird von den grundlegenden Themen Einsamkeit, Misstrauen und Kontrollverlust durchzogen. Im Angesicht einer unbegreiflichen Bedrohung hat die Menschheit eine ebenso unbegreifliche und bedrohliche Behörde errichtet. Man kann nichts und niemanden trauen und nichts ist, wie es scheint. Welche Motive haben die Figuren? Erleben sie gerade wirklich etwas oder wurden sie nur hypnotisiert? Ist eine Mauer wirklich eine Mauer oder ein lebender Organismus? Warum ist der einzige Überlebende der ersten Expedition so versessen darauf, immer neue Expeditionen in die Area X zu schicken? Sind die Figuren überhaupt noch sie selbst oder wurden sie durch Doppelgänger ersetzt?

    Langsam bauen sich Spannung und immer stärkeres Unbehagen auf, was vor allem an kleinen Einzelheiten liegt. Woher kommt der ekelhaft süßliche Geruch, den nur Control wahrnimmt? Ist es der gleiche Geruch, den der frührere Leuchtturmwärter in der Area X wahrgenommen hat, kurz bevor die Katastrophe ausbrach? Was hat es mit der harmlos aussehenden Pflanze auf sich, die aus der Area X in die Southern Reach gebracht wurde, und die scheinbar unsterblich ist? All diese Details vermitteln das Gefühl einer unbegreiflichen, unaufhaltsamen Macht, die sich langsam ausbreitet. Man kann sie nicht verstehen und nicht bekämpfen, man kann sich nur mit ihr arrangieren.

    Am Ende bleiben die meisten Fragen offen. Ich kann mir vorstellen, dass man dieses Buch am besten mehrmals liest, um alle Einzelheiten zu erfassen.

  7. Cover des Buches Gone - Verloren (ISBN: 9783473583959)
    Michael Grant

    Gone - Verloren

    (236)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ich habe Gone – Verloren leider abgebrochen, da ich keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden habe. Die Grundidee – eine Welt ohne Erwachsene, in der Jugendliche plötzlich auf sich allein gestellt sind und übernatürliche Fähigkeiten entwickeln – klang spannend und vielversprechend. Doch die Umsetzung konnte mich nicht fesseln. Die Figuren blieben für mich zu blass, der Einstieg war langatmig, und trotz der vielen Ereignisse hat mir der emotionale Bezug gefehlt. Schade, denn das Konzept hatte definitiv Potenzial.

    Da ich die gesamte Reihe im Regal hatte, verabschieden sich damit gleich sechs Bücher vom SuB. Meine Lesezeit ist mir einfach zu kostbar geworden, um sie mit Geschichten zu verbringen, die mich nicht wirklich catchen. Künftig werde ich öfter abbrechen – und mich nur noch den Büchern widmen, die mich wirklich begeistern.



  8. Cover des Buches Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint (ISBN: 9783734161254)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Mit dem finalen Buch „Nichts ist, wie es scheint“ endet eine großartige Dystopie, die sogar teilweise die Art zu denken beeinflusst hat. Die Spannung wurde immer weiter aufgebaut. Mit Kämpfen, Rebellion, Intrigen und dem Durst nach Antworten auf die vielen Fragen hat das Buch alles, was man sich für ein vollkommenes Leseabenteuer wünscht. Cia hat ihre „finale Stufe“ erreicht und spielt eine Schlüsselrolle. Auch wenn sie sich verändert hat, sieht man noch das mutige und starke Mädchen vom Anfang, nur ist sie viel reifer geworden. Das sieht man auch an Thomas und den Klassenkameraden sowie anderen Freunden und selbst an den Feinden mit den komplexen Motiven.

    Das bedeutet insgesamt, dass ich das Buch jeder Seele empfehlen kann, weil diese Trilogie alles abdeckt, was man sich nur wünschen kann und man die vielen Seiten einfach in einem Durchgang verschluckt. Die Story endet auch ohne Logiklücken und durch ihre Komplexität konnte man nichts hervorsehen und man wird von einem Plottwist nach dem anderen überrascht. Egal wie jung man ist, das Buch ist für jeden Leser (außer man ist total gegen Liebesgeschichten).

  9. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

    (245)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Die Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.

    Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.

    Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.

    Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.

    Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht. 

  10. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

    (239)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören. In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben. In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich. In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht. Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien. Nervenzerrende Spannung – Sie werden das Atmen vergessen!

    Der Schreibstil ist meistens gut, manchmal aber nicht ganz so konsistent und ein bisschen seltsam. Man findet aber sehr gut ins Buch. Es werden sehr viele verschiedene Perspektiven und Charaktere geschrieben. Nur von einigen wenigen verfolgt man die weitere Geschichte, alles andere ist ein bisschen lückenfüllend. Die eine oder andere solche Szene mag durchaus sinnvoll sein, hier fand ich es aber ein bisschen zu überbordend und verwirrend. 

    Die Beschreibung der Spinnen, wie sie sich bewegen und schlüpfen und auch fressen ist sehr detailliert und ganz bestimmt nichts für schwache Nerven. Die Spinnen verbreiten sich immer schneller, so wird die Geschichte immer rasanter. 

    Viel mehr passiert dann aber eigentlich auch nicht, es ist eher der Aufbau zur Hauptgeschichte, die wohl in Teil zwei stattfinden wird. Somit wirkt dieser Teil manchmal ein bisschen langatmig. 

    Guter Start, nichts für schwache Nerven. 

  11. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

    (147)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt  (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit  auszurotten... 

    G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich.

  12. Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: 9783492706087)
    Rory Power

    Wilder Girls

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Buchtrunken

    Das Buch lässt sich wirklich schwer in Worte fassen. Aber ich versuche es dennoch. 

    Kurzum, darum geht es: 

    Das Mädcheninternat auf der kleinen Insel Raxter-Island steht unter Quarantäne. Abgeschirmt von der Außenwelt, streng bewacht vom Militär. Und das bereits seit 18 Monaten. Irgendetwas hat die Insel verändert. Die Tiere und auch die Mädchen selbst werden von der “Tox” befallen – einer unbekannten Krankheit, die dafür sorgt, das die Lebewesen auf der Insel schwere Mutationen und Wesensänderungen erleiden. Mittendrin Hetty, Byatt und Reese. Als Byatt plötzlich verschwindet, liegt es an den anderen beiden Mädchen sie wieder zu finden.

    Meine Meinung: 

    Ich glaube das Buch lässt sich am besten wie folgt beschreiben: Young Adult trifft auf survival Horror, Mystery und Dystopie.

    Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Hetty und Byatt erzählt und, um eins gleich Vorneweg zu sagen: Das gefällt mir richtig gut. Denn der Schreibstil, die Art wie die Geschichte vorgetragen wird ändert sich tatsächlich mit. Von naiv-jung zu poetisch. 

    Und das Buch ist wirklich fesselnd. Nie weiß man so wirklich was die einzelnen Charaktere denken und fühlen. Was die Tox eigentlich ist. Was gut und was Böse ist. Als wäre man selbst eines von den Mädchen und müsste lernen mit der Krankheit und dieser unwirklichen Situation klar zu kommen. Anders als bei anderen Büchern fiebert man nicht mit, vielmehr rätselt man mit. Was ist die Tox? Wem kannst du vertrauen? Was hat es mit den Essensrationen auf sich? Wie viel weiß das Militär? WAS ZUM TEUFEL IST DIE TOX? Und möchten die Mädchen wirklich geheilt werden?

    Gleichzeitig ist das Buch aber hochemotional, brutal, ungeschmückt, ehrlich, grausam und auch ein klein wenig eklig. Einige Situationen, grade solche, in denen es um die Tox und ihre körperlichen Auswirkungen geht, waren teils ziemlich heftige Kost. Das Buch ist nichts für schwache nerven. Man muss ihm etwas Zeit geben, um reinzukommen. Um zu verstehen und um mitzufiebern. Dann aber wird es wirklich gut. Anders – aber gut.  

    Das Ende ist non-existent. Das Buch hört einfach so auf. Mittendrin. Lässt den Leser mit etlichen Fragen zurück. Gleichzeitig hat die Autorin dieses Buch von Anfang an nur als Einzelband geplant. Warum zum Teufel endet es also so. So Unausgesprochen. Unfertig.

    Das macht mich fuchsig, sorgt aber auch dafür, dass ich das Buch weiterhin in meinen Gedanken mit mir rumtrage. Auch nachdem ich das Buch beendet habe, fühlt es sich weiter an wie dieses verdammte Rätsel, das es zu lösen gilt. Insgesamt war es ein gutes Buch, eins, dass man wunderbar mit Freunden lesen und ausdiskutieren kann. 

  13. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

    (112)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Sie sind da. Und sie sind nicht aufzuhalten.

     +++ Fleischfressende Spinnen haben Los Angeles, Oslo, Delhi und Rio de Janeiro befallen. +++ Millionen von Menschen sind weltweit gestorben. +++ Da gibt die Wissenschaftlerin Melanie Guyer Entwarnung. Die Spinnen sterben, die Plage scheint überstanden. +++ In Japan wird ein Kokon gefunden, der Spinneneier gigantischen Ausmaßes enthält. +++ In Los Angeles verlassenen Überlebende die Quarantänezone mit Waffengewalt. Weltweit müssen die Regierungen einsehen: Der Ausnahmezustand kann nicht aufgehoben werden. +++ Jetzt muss die Präsidentin der USA mit einer schrecklichen Nachricht an die Presse: Jeder ist auf sich alleine gestellt. +++

    Der zweite Teil der Trilogie knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Man ist sofort wieder in der Geschichte drin und bei den Charakteren die man aus Band 1 bereits kennt. Der Schreibstil ist wie gewohnt rasant und auch grausig, kaum was für schwache Nerven.

    Während die ganze Welt im ersten Teil mit der Ankunft der neuen Bedrohung zu kämpfen hat, versucht man in diesem Teil mehr über die Spinnen, ihre Herkunft und ihr Vorgehen zu erfahren. Man erfährt das eine oder andere neue über die Spinnen, gleichzeitig tauchen aber diverse neue Fragen auf, über die man nachdenken kann.

    Die Spinnen scheinen sich verändert zu haben, aber was genau bezwecken sie? Und mit was muss die Menschheit noch rechnen?

    Sehr spannende Fortsetzung mit einem Cliffhanger zu Band 3, sehr empfehlenswert.

  14. Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783945986370)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807
    Dieses Geschichte habe ich als Hörbuch gehört.

    Die Grundidee finde ich sehr vielversprechend. Allerdings war mir die allgemeine Spannungskurve zu flach. Erst gegen Ende dieses ersten Teils passierte wirklich etwas. Zudem empfinde ich die Problemlösungen als zu einfach und die jugendlichen Protagonisten als zu "allmächtig".

    Das Hörbuch kann ich von der Vertonung sehr empfehlen.
    Da ich doch neugierig bin werde ich auch den zweiten Teil als Hörbuch hören und auf eine Steigerung der Ausarbeitung hoffen.

  15. Cover des Buches WARP (Band 3) - Die Katzenhexe (ISBN: 9783785582619)
    Eoin Colfer

    WARP (Band 3) - Die Katzenhexe

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit „Die Katzenhexe“ kommt die WARP-Trilogie zu ihrem Ende. Leider kam dieses Buch nicht ganz an den Vorgänger „Der Klunkerfischer“ heran, aber ich bin recht zufrieden damit.

    Nach der üblichen „Was bisher geschah“-Einleitung, die übrigens eher wenig von den bisherigen Erlebnissen erzählt, sondern eher Allgemeines aufzeigt, sind wir genau an dem Punkt, wo Band 2 aufgehört hat und starten von da.
    Die Handlung verläuft schnell und abwechslungsreich und wir treffen auf jede Menge alte und neue Charaktere, die von glaubwürdig über verwirrend und lustig bis hin zu unangenehm und nervend alles sein können.

    Colfers Stil ist von winzigen Details geprägt, die witzig und liebenswert sind, einen aber auch schnell mal den Überblick verlieren lassen können. Auch nach dem dritten Buch frage ich mich, ob es nicht ein bisschen unkomplizierter gegangen wäre. Allerdings habe ich aufgegeben, alles in dem Buch mit Logik erfassen zu wollen. Das machte das Lesen einfach leichter.

    Chevies Teil der Geschichte war dieses mal zwar wichtig für die Handlung, aber sie selbst macht nicht viel, was ich ein bisschen enttäuschend fand. Wir haben viel mit Zeitreisen, Quantenschaum und Paradoxen zu tun, was Spaß macht, mir an manchen Punkten jedoch ein wenig unnötig vorkam.

    In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Leser das Ende bittersüß fanden, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Mir gefiel das Ende so wie das restliche Buch ganz gut, so wie es war, und „Die Katzenhexe“ bildet meiner Meinung nach einen gelungenen Abschluss zu dieser Trilogie.

  16. Cover des Buches Das Feuerzeichen - Rebellion (ISBN: 9783453270411)
    Francesca Haig

    Das Feuerzeichen - Rebellion

    (110)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Wie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf.
  17. Cover des Buches Obernewtyn (ISBN: 9783944544328)
    Isobelle Carmody

    Obernewtyn

    (20)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes

    Die Welt wie wir sie kennen ist Geschichte!

    In der heutigen Zeit, in der ein blonder Halbaffe (obwohl dieser Vergleich eine Beleidigung für Affen darstellt) an einem der wirklich wichtigsten Knöpf dieser Welt sitzt und somit die Möglichkeit hat alles und allem ein jähes Ende zu bescheren, ist das keine erschreckende Zukunftsvision mehr, sondern sie könnte schneller Wirklichkeit werden, als wir alle gemeinsam „Cofefe in Sh**thole Countrys“ sagen können.

    Damit haben sich die Realtätsbezüge von „Obernewtyn“ jedoch bereits schon erledigt und aufgebraucht.

    Gottseidank, mag man nach der Lektüre der 295 Taschenbuchseiten denken, denn die Welt von „Elspeth Gordie“ ist alles andere als lebenswert, selbst wenn man noch atmen, essen und sich bewegen kann.

    Was Autorin Isobelle Carmody hier in recht flüssig zu lesenden und nicht zu umfangreich ausgelegten Worten beschreibt, ist die eigentlich schon fast normale Version eines Lebens nach der Apokalypse. Eine Dystopie, wie es sie auf dem Markt zu Hunderten zu geben scheint.

    Und warum sollte man das Buch dennoch lesen?

    Zum einen ist der Umfang nicht wirklich belastend und die Schreibe von Frau Carmody – inklusive der flüssigen Übersetzung – tut das ihrige dazu, alles als schnelles Vergnügen an ein paar Abenden, wenn man denn so langsam liest wie ich, zu betrachten.

    Dennoch ist die ganze Sache nicht wirklich auf den Leserkreis ausgelegt, in dem ich mich befinde – also, männlich und über 50. Vielmehr als Jugenddystopie könnte man es betrachten, wären da nicht die ganzen Brutalitäten und recht schonungslosen Darstellungen eines Lebens unter einem totalitären Regime, das keinerlei Probleme damit hat alles auszulöschen, was nicht in seine Schemata passt. Und auch wenn das Regime so versucht die Fehler der Altvorderen nicht mehr zu wiederholen, erschaffen sie doch durch Unterdrückung und Gewalt gegen eigentlich Schutzbefohlene ganz neue Fehler, welche dann vielleicht vom nächsten Regime nicht mehr gemacht werden, denn die Geschichte verläuft ja bekanntlicherweise zyklisch.

    Obwohl dies eine Dystopie ist, geht es hier nicht um eine Bedrohung durch wandelnde Leichname, welche sich so viele Autoren vornehmen um eine beklemmenden Stimmung zu erzeugen, es geht vielmehr um die Entwicklung der versteckten geistigen Fähigkeiten der Spezies Mensch – sollten wir solche denn wirklich besitzen.

    Manchmal erinnerten mich die Protagonisten des Buches an die „X-Men“, denn weit davon weg sind die Fähigkeiten nicht, welcher sich Elspeth und andere Insassen von Obernewtyn – so heißt der Knast für übernatürlich begabte Menschen - rühmen können.

    Also alles recht bekannt und dennoch nett aufbereitet, wenn man an andere Versuche denkt gewisse Melangen abzuliefern, die dann doch nicht zünden wollen.

    Empfehlen möchte ich dieses Buch jedoch wirklich nur jüngeren Lesern – oder älteren die sich nicht zu schade sind sich in der Jugendliteratur um zu treiben und von zeitgenössischer Popkultur nicht abschrecken lassen.

    Eine Lovestory gibt es auch noch zu erdulden, deshalb auch die Empfehlung einen Absatz weiter oben, doch ist sie ertragbar, denn hier glitzern keine Vampire und es schmachtet auch niemand den anderen an, während er seine Daseinsberechtigung einzig durch den Umstand des Besitzes eines gegengeschlechtlichen Partners rechtfertigt.

    Gute Unterhaltung, welche durch schnelle Schreibweise und knackig kurzen Umfang zu begeistern weiß.

  18. Cover des Buches Die Brut - Das Ende naht (ISBN: 9783596035847)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Das Ende naht

    (86)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    +++ Die Menschheit befindet sich am Rande der Ausrottung. +++ Die zweite Welle der Spinnen ist größer, schwieriger zu töten und noch schrecklicher, denn die Tiere kommunizieren untereinander. +++ Die verzweifelte Reaktion des Militärs lässt nichts mehr übrig, was man retten könnte. +++ Shotgun ist es gelungen, die Kommunikation der Spinnen zu dekodieren. Das stärkste Signal kommt von den Nazca-Linien. +++

     Der dritte und letzte Band der Thriller-Serie und der epische Showdown zwischen Menschen und Spinnen.

    Der finale Band schliesst nahtlos an den zweiten an. Die Geschichte geht genau so rasant weiter, wie wir sie verlassen haben. Zusätzlich heizt ein Putschversuch gegen die Präsidentin die ohnehin schon angespannte Lage an. 

    Dieses Mal lesen wir auch das eine oder andere Kapitel aus der Sicht eine der «grossen» Spinnen. Auch das macht die Geschichte zusätzlich noch interessant?

    Melanie versucht weiter, möglichst viel über die verschiedenen Arten der Spinnen zu erfahren. Gordo und Shotgun verbessern weiter ihre Waffe. 

    Wir folgen den bereits bekannten Charakteren bei ihren Bemühungen, sich und die Welt zu retten, und sehen auch ein paar neue Personen. 

    Generell habe ich das Finale gerne gelesen, es war gut und interessant, wenn am Ende auch ein wenig enttäuschend dafür, dass es der Abschluss der Reihe ist. Den Epilog fand ich etwas zu lange, das danach wurde für meinen Geschmack etwas zu ausführlich beschrieben. 

    Alles in allem guter Abschluss der Trilogie mit einigen Mankos. 

  19. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783838769974)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Ich bin begeistert von dieser Geschichte. Kluge Leute wollen eine neue Welt erschaffen, bereiten sich auf den Zerfall der alten Welt genauestens vor und haben sogar daran gedacht, dass sie dann noch ein paar verkrüpelte Menschen erhalten, die dann die Sklaven werden sollen. Doch dass diese Menschen sich wehren und gegen " Das Kapitol" in dem diese klugen Köpfe verschanzt leben kämpfen, damit haben sie nicht gerechnet. Partridge flüchtet aus dem Kapitol um nach seiner Mutter zu suchen, die es bei der Zerstörung leider nicht ins Kapitol geschafft hat. Dabei stößt er auf Pressia und erfährt eine unglaubliche Wahrheit, die ihn noch wütender auf die Menschen im Kapitol macht!

    Sehr spannend und mit diesen vielen unterschiedlichen Stimmen der Vorleser ist es echt richtig klasse! So viel möchte ich verraten, es endet so spannend, dass ich mich sofort auf die Suche nach Band 2 gemacht habe. Als Hörbuch habe ich es nicht gefunden, aber als Buch ist es zu bekommen!



  20. Cover des Buches Forgotten City (Band 1) (ISBN: 9783961291342)
    Michael Ford

    Forgotten City (Band 1)

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Ford beschreibt die Zukunft als "grüne Hölle": Klimawandel und Nahrungsmittelknappheit führten Ende der 2020er zur Entwicklung eines "Düngemittels"(gentechnisch verändertes Hormon), das Flora und Fauna derart mutieren lies, dass die Welt sich in einen Dschungel, voller Würgepflanzen, übergroßer und aggressiver Tiere und menschenfeindlicher Bedingungen entwickelt hat. Über Sporen breitet sich diese "grüne Hölle" überall hin aus. Die Menschheit hat sich durch dieses als WASTE bezeichnete Mittel selbst ausgelöscht. Nur Kobi und sein Vater, ein Wissenschaftler, die sich in einer alten Schule verschanzt haben, haben überlebt. Als sein Vater, der regelmäßig sein Labor aufsucht und seinen Sohn dazu tagelang alleine zurücklässt, plötzlich nicht wieder zurückkehrt, macht sich Kobi - entgegen des ausdrücklichen Willens seines Vaters auf die Suche nach ihm. Dabei stößt er - wenig überraschend - auf die Gefahren seiner Umwelt, und - sehr überraschend - auf andere Überlebende. 

    Stück für Stück wird aus der "grünen Hölle" eine Zukunftsdystopie, die für Teenies und Erwachsene interessant und spannend zu lesen ist. Die Handlung beinhaltete einige Wendungen, ist frei von Längen, in klarer Sprache verfasst und inhaltlich schlüssig aufgebaut. Ford tritt in seinen Erzählungen nicht auf der Stelle, baut immer wieder actionreiche, dynamische Szenen ein, die die Protagonisten zu neuen Erkenntnissen führen.

    Ob die Story so realistisch ist? Teils ja, teils nein: Aggressive mutierte Riesentiere, mutierte Kinder mit besonderen Fähigkeiten - eher nicht; Unternehmen, die alles für die Marktmacht tun und sich dabei als Retter der Menschheit aufspielen - sehr wohl.

    Die Figuren sind gut charakterisiert, einige tiefergehender als andere, ihre Motive erschließen sich nicht sofort. Der Sinn des Titels erschließt sich mir allerdings nicht so ganz: Die "City" schon, aber warum "forgotten" - aus wessen Perspektive bzw. durch wen? 

    Ein Buch, dass man auch lese-fitten jüngeren Jugendlichen empfehlen kann, eine gute Diskussionsgrundlage zu brisanten Themen unserer Zeit.

    Kleines Manko: Das Buch endet dann doch recht abrupt in einem etwas plumpen "Kliffhanger". Bei mir hat er aber funktioniert. Ich warte auf die Fortsetzung ...

  21. Cover des Buches Wilder Girls (ISBN: B0BVGC16WQ)
    Rory Power

    Wilder Girls

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