Bücher mit dem Tag "mutmachgeschichte"
18 Bücher
- Tom Belz
Kleiner Löwe, großer Mut
(77)Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila* Spoilerfreie Rezension! *
~ Für mich ist „Kleiner Löwe, großer Mut“ ein rundum gelungenes Kinderbuch mit schönen Illustrationen, einer tollen Hauptfigur und einer wichtigen Botschaft. Lediglich bei der Darstellung der weiblichen Figuren hätte ich mir hier weniger Klischees und einen moderneren Zugang gewünscht. Von mir gibt es trotzdem eine Empfehlung! ~Inhalt
Seit der junge Löwe Tobe ein Bein verloren hat, wird er von den anderen Tieren nicht mehr ernst genommen und unfreiwillig geschont. Dabei will er doch nur ein ganz normales Löwenleben leben! Und dass er das kann, wird er allen beweisen…
Übersicht
Einzelband oder Reihe: Einzelband
Altersempfehlung: 4+
Erzählweise: Figurale Erzählweise, Präsens
Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet.
Inhaltswarnungen: -
Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: ---Diese Geschichte solltest du lesen, wenn dir folgende Themen/Dinge in Büchern gut gefallen:
- Leben mit Behinderung / Inklusion
- Diversität
- Mut & Selbstvertrauen
- Optimismus
- Freundschaft
Lieblingszitate
„Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe.“ Seite 3
„‚Wir wollen dich schonen‘, antworten seine Freunde.
Tobe versteht das nicht.
‚Wer hat denn gesagt, dass ich geschont werden will?‘, fragt er.“ Seite 4Meine Rezension
Nach längerer Zeit war es für mich wieder einmal Zeit für ein Kinderbuch, damit ich für meine zukünftigen Nichten und Neffen gut gerüstet bin. „Kleiner Löwe, großer Mut“ war da auf jeden Fall die richtige Wahl!
Was mir so gut daran gefallen hat? Fast alles! Unter anderem haben mich der einfache, flüssige und verständlich Schreibstil und die süße Geschichte (für Kinder ab 4) von Tom Belz und Carolin Helm auf ganzer Linie überzeugt. Im Mittelpunkt steht hier ein junger Löwe namens Tobe, der (wie der Autor selbst) ein Bein verloren hat und nun mit dieser Behinderung leben muss. Die anderen Tiere unterschätzen ihn aber ständig, wollen ihn schonen und schützen, obwohl er doch nur ein ganz normales Löwenleben leben, eigene Entscheidungen treffen und ernst genommen werden möchte. Dass er das auch schafft, will er seinen Freund:innen durch eine Mutprobe beweisen – ob es klappt, werde ich an dieser Stelle nicht verraten, hierzu müsst ihr schon selbst das Buch lesen… 😉
Mit „Kleiner Löwe, großer Mut“ zeigt der Autor (der nicht nur Vereinsfußballer und Schlagzeuger einer Band war, sondern sogar mit nur einem Bein und Krücken den Kilimandscharo bestiegen hat), wie normal und schön ein Leben mit Behinderung sein kann. Der Löwe Tobe kann hier Kindern (und sicher auch Erwachsenen) sowohl als positives Vorbild dienen als auch dabei helfen, Vorurteile über Menschen mit Behinderung abzubauen, weshalb die Geschichte aus meiner Sicht ein sehr wertvolles, empfehlenswertes Kinderbuch zum Thema Inklusion ist! Übrigens tritt Tom Belz auch als Sprecher in Schulen auf – eine wichtige Information für alle Pädagog:innen, die es ermöglichen wollen, dass ihre Kinder einmal einen Autor „hautnah“ erleben können.
Sehr gut gefallen haben mir auch die wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen von Alexandra Helm und die vielen kleinen Details, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben (z. B. der Gesichtsausdruck der Käfer, wenn der Löwe laut brüllt). Diese Prise Humor war wirklich ein großer Pluspunkt! Interessant fand ich auch die Verbindung aus Natur und Menschlichem: Da gibt es im Buch schon einmal einen Filmeabend mit Popcorn, Sport mit Schutzhelm und eine Punktewertung für den besten Sprung ins kühle Nass.
Punkteabzug gibt es von mir nur für die Darstellung einiger weiblicher Figuren. Diese werden recht klischeehaft durch lange Wimpern, Schleifen am Kopf, Röcke, Bikini-Oberteile (bei einem Hasen, ernsthaft?) und einmal sogar durch Tutu und Krone (= Prinzessin) gekennzeichnet. Das geht im Jahr 2024 einfach besser!
Mein Fazit
Für mich ist „Kleiner Löwe, großer Mut“ ein rundum gelungenes Kinderbuch mit schönen Illustrationen, einer tollen Hauptfigur und einer wichtigen Botschaft. Lediglich bei der Darstellung der weiblichen Figuren hätte ich mir hier weniger Klischees und einen moderneren Zugang gewünscht. Von mir gibt es trotzdem eine Empfehlung!
Bewertung
Idee: 5 Sterne ♥
Geschichte / Inhalt: 5 Sterne ♥
Ausführung: 4,5 Sterne
Schreibstil: 5 Sterne ♥
Hauptfigur: 5 Sterne ♥
Figuren: 4 Sterne
Illustrationen: 5 Sterne ♥
Rollenbilder/Feminismus: 3 SterneInsgesamt:
☆★☆★,5 Sterne
Dieses Buch erhält von mir viereinhalb Sterne!
- Erhard Dietl
Ein Warzenschwein will mutig sein
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteKein geringerer als der Vater der Olchis, Erhard Dietl, hat für seine kleinen Leser diese heitere Mutmach-Geschichte zu Papier gebracht.
Die herrlich, lebendige Reimsprache verleiht der Handlung eine ganz eigene, sehr besondere Eigendynamik die einen als Zuhörer wie Vorleser sofort mit nimmt.
Wir erleben wie das kleine Warzenschwein gemütlich unter seinem Hausbaum liegt und davon träumt mutig wie Superman zu sein. Ein supermutiges Super Warzenschein, hach das wäre schön. Leider ist das kleine Schwein alles andere als mutig. Als dann das Telefon klinget und sein Freund der Biber ihn bitte vorbei zu schauen weil es ihm gar nicht gut geht, steht für unser gar nicht mutiges Warzenschwein sofort fest, dass er zu seinem Freund eilen muss zumal das Gespräch abriss und das Warzenschein gar nicht wusste wieso es seinem Freund so schlecht ging.
Was er nicht bedacht hatte, es war bereits dunkel geworden. Das jedoch ist in diesem Moment völlig egal. Er läuft los und läuft und läuft bis und erschrickt. In der hellen Vollmondnacht leuchten ihm Augen entgegen. Doch es sind nur zwei Katzen vor denen er sich nicht fürchten muss. Die Katzen möchten wissen wieso er im Dunkeln durch den Wald läuft. Als sie hören, dass es dem Biber nicht gut geht schließen sie sich dem Kleinen an. Wenig später erschrickt das kleine Warzenschein erneut doch auch dieses Mal besteht kein Grund zur Angst. Auf dem Weg zum Biber gibt es noch viele auf den ersten Blick erschreckenden Begegnungen. Alle die das Schwein so trifft schließen sich im an und so kommt gleich eine ganze Karawane an Tieren zur Biberburg.
Was den Biber bewegte seinen Freund das Warzenschein anzurufen möchtet ihr erfahren?
Entdeckt es selbst und seht was dann geschieht.
Ich wünsche euch einen genauso unterhaltsamen, tollen Lesespaß wie wir ihn hatten.
Während Erhard Dietl seine Olchi Geschichten selbst illustriert hat Christine Hansen hier zum Zeichenstift, oder sollte ich sagen zum Pinsel, gegriffen und eine herrliche, detailverliebte, wuselig, wimmelig, stimmungsvolle Bilderwelt geschaffen, die die Geschichte ganz wundervoll in Szene setzt und die Stimmungen und Gefühlswelten des kleinen Warzenscheins sowie der anderen Beteiligten ganz fantastisch einfängt und transportiert.
Unsere Lesekinder waren total begeistert von diesem Bilderbuch, das nicht nur sehr lustig ist sondern auch Mut macht. Angst in der Dunkelheit kennen viele Kinder. Das diese nicht nötig ist und das man seine Angst überwinden kann macht das kleine Warzenschwein hier vor. Die tiefe Verbundenheit, oder nennen wir es Freundschaft, zum Biber, die Sorge um den Freund hat das Warzenschwein über sich hinaus wachsen lassen. Sicherlich kann man seine Angst auch besiegen ohne die Notlage eines Freundes.
Vielleicht geht es ja mit Hilfe des kleinen Warzenscheins.
Was meint ihr?
Einen Versuch ist es doch bestimmt wert.
Und vielleicht, wer weiß, animiert es die Großen ja mit den Kindern mal eine Nachtwanderung zu machen. Das ist bestimmt spannend.
- Andreas Steinhöfel
Rico und die Tuchlaterne
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Rico ist tiefbegabt, d. h. er denkt anders als andere Kinder:
langsamer und meist um die Ecke herum.Da kann es schnell passieren, dass er sich in seinen eigenen Gedanken verirrt ... oder aber in den Straßen Berlins.
Seine Mutter macht sich Sorgen: Wo soll das nur enden? Wird Rico sich in der Schule zurechtzufinden?
Ein Schultest soll Aufschluss geben.
Zunächst läuft alles gut, doch beim Versuch, ein Dreieck auf das Papier zu bringen, berichtet plötzlich Rico Erstaunliches ...
Erstleseformat "Einfach Lesen Lernen" und Vorgeschichte zur berühmten Rico & Oskar-Reihe.
Altersempfehlung:
etwa ab 2. Klasse
(kurze Sätze, große Schrift, Flattersatz, hoher Bildanteil, Comicelemente)Das Buch ist bei Antolin gelistet.
Mein Eindruck:
Unsere erste Begegnung mit Rico und Oskar hatten wir dank der Sendung mit der Maus.
Besonders in Erinnerung geblieben sind Ricos ungewöhnliche Erklärungen und Denkweisen sowie der unbekümmerte Umgang mit dem Anderssein.
Dies ist das erste Leser-lernen-Buch der Reihe und das erste von Lena Winkel illustrierte Abenteuer. Da es sich um die Vorgeschichte von Rico handelt, d.h. vor dem Kennenlernen mit Oskar, kann man problemlos ohne Vorkenntnisse in die Geschichte eintauchen.
Der kleine Rico ist zuckersüß gezeichnet und seine Mimik lässt Herzen schmelzen.
So sonderbar Ricos Gedankensprünge auf den ersten Blick wirken, so viel Weisheit und Wahrheit stecken auch darin. Dank der detailverliebten Illustrationen werden diese auch optisch nachvollziehbar. Text und Bild arbeiten hervorragend zusammen.
Dank der geringen Textmenge und großen Schrift ist dieses Abenteuer bereits ab etwa 2. Klasse geeignet.
Ricos Erlebnisse machen Kindern, die selbst Schwierigkeiten beim Lesen oder Rechnen haben, Mut.
Eine herzerwärmende und lehrreiche Geschichte, die zeigt, dass es für jedes (Ecken-)Problem eine (außergewöhnliche und faszinierende) Lösung gibt.
Fazit:
Eine berührende Geschichte.
Mit viel Herz erzählt und illustriert.
Dank der lockeren und ehrlichen Erzählweise ein lehrreiches Lesevergnügen für Erstlesende.
Zudem ein hervorragender Einstieg in die berühmte Kinderbuchreihe.
...
Rezensiertes Buch: "Rico und die Tuchlaterne" aus dem Jahr 2023
- Sven Maria Schröder
Der kleine Beuteldachs
(41)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine mutige,
abenteuerliche Schmunzelgeschichte
Ein Vater-Sohn-Abenteuer
Eine Waldgeschichte
Ein absoluter Bilderbuchspaß für Groß und Klein. Zum Schmunzeln, Gruseln und Lachen mit einer guten Portion Abenteuer
-es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Moment scheint-
für Kinder ab 3 Jahren
"Der kleine Beuteldachs und sein Papa lieben es, zusammen Ausflüge zu machen." (Zitat)
Und von genauso einem Ausflug handelt diese zauberhafte Geschichte, die nur mit den Illustrationen und ganz viel Hingucken so richtig zum Erlebnis wird.
Mein Tipp, lasst euch auf jeder Seite gaaaanz viel Zeit und taucht in die wundervollen Bilderwelten ein, die einen, in Kombination mit der Erzählung immerfort schmunzeln und eine Geschichte erleben lässt, wie sie schöner nicht sein könnte.
Welcher Leser (Zuhöre) schmunzelt nicht gerne über eine Geschichte, in der das Kind mutiger ist als der Papa und alles anders ist wie es zunächst scheint, vor allem dann, wenn man als Leser immer mehr weiß (sieht), als die Protagonisten selbst.
Na, neugierig geworden?
Dann schaut doch selbst ins Buch und erlebt diese
sehr amüsant, sehr ereignisreich, ein wenig gruselig, schaurig-schöne Geschichte mit einer gute Portion Abenteuer, Witz und Spannung und einer Prise Gänsehaut, die das Tüpfelchen auf den i ist.
Erlebt wie der kleine Beuteldachs und sein Papa sich auf den Weg machen, um die Oma zu besuchen, die am anderen Ende des Waldes wohnt. Der Wald ist dunkel und still. Um die Stille ein wenig zu durchbrechen und bestimmt auch, um seine Angst nicht zu zeigen, reimt Papa Beuteldachs ein wenig laut vor sich hin, was uns Leser natürlich verzückt, ihn aber, um ehrlich zu sein, nicht mutiger macht.
So richtig gemütlich findet der kleine Beuteldachs den dunklen Wald auch nicht. Als des dann nach einer Weile knackst wird nicht nur dem Kleinen ein wenig mulmig zu Mute. War das vielleicht ein Bär, der sich im Gebüsch versteckte und ihnen auflauerte?
Der Vater beruhigt ihn. "Nein, nein, kann gar nicht sein........ Heute sind nämlich gar keine Bären im Wald!..........(Zitat) Die sind grad' alle auf der Kirmes......" sagt er und beruhigt seinen Kleinen damit erst einmal.
Würden wir nur den Text lesen (hören) wäre es nun nur einfach eine nette, fantasievolle Geschichte, doch hier haben wir ein Bilderbuch mit großformatigen Bildern und diese Bilderwelt erzählt etwas gaaaaz anderes. Da sehen wir zum einen in einer Gedankenblase, wie sich der kleine Beuteldachs vorstellt, dass die Bären Achterbahn fahren und wir sehen was da im Wald hinter Büschen und Bäumen wirklich vor sich geht. Da sind überall Bären und wenn ihr ganz genau hinschaut, seht ihr nicht nur noch weitere kleine Tierchen, sondern auch, dass es durchaus den ein oder anderen Bären gibt, der sich fragt, was da auf dem Waldweg eigentlich vor sich geht. Haben die Tiere am Ende Angst vor den Wanderern?
Für einen kurzen Moment scheint es, als wäre der kleine Beuteldachs amüsiert über die Vorstellung, dass sich die Bären auf der Kirmes vergnügen, doch so richtig ist seine Angst nicht verfolgen. Ganz im Gegenteil. Je weiter sie in den Wald hineinlaufen, je unheimlicher wird ihm und er hört auch immer wieder Geräusche, die ihm Angst machen. Gibt es vielleicht doch Hirsche, Füchse, Schlangen, Wildschweine oder gar ......die ihnen nach dem Leben trachten. Bei jedem Geräusch, bei jeder Vermutung des kleinen Beuteldachs findet Papa Beuteldachs eine echt lustige Erklärung, wieso gerade diese Tiere an dem Tag nicht im Wald sind und wie schon gesagt, wir sehen mehr als bei beiden, was und immer wieder schmunzeln lässt.
Als der kleine Beuteldachs jedoch seinen Papa fragt, ob es Wölfe im Wald gibt, da erschrickt dieser gewaltig.
"Wölfe?....Aber nein, die gibt's hier gar nicht mehr!" sagt er und findet auch dafür eine Erklärung.
So richtig scheint der kleine Beuteldachs das jedoch nicht zu glauben, denn als er kurz darauf etwas Buschiges hinter einem Baumstamm entdeckt ist seine Neugier geweckt.
Mutig schleicht er sich an und....
Ja, was dann passiert verrate ich natürlich nicht, doch ihr könnt gewiss sein, es wird mehr als lustig, denn es ist eben nicht immer so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Nur so viel, während Papa Beuteldachs sich ängstlich hinter einem Baum versteckt und die Pfoten vors Gesicht hält schließt der Kleine gerade höflich Freundschaft mit.... .
Ja, mit wem eigentlich?
Schaut doch selbst, zittert, schmunzelt und freut euch mit.
Auf euch wartet ein absoluter Bilderbuchspaß. So ein Bilderbuchspaß, von dem man nie genug bekommen kann. Den man (kennt man einmal die Geschichte) auch wunderbar ohne Vorlesen entdecken kann. Ein Bilderbuchspaß, mit sprechenden Bildern, in denen es immer noch mal etwas Neues zu entdecken gibt und in denen genauso viel kleine Geschichten stecken, wie ihr sie erzählen könnt.
Hier wird nicht nur eine Geschichte erzählt, hier wird die Fantasie angeregt. Hier schlägt die eigene Fantasie auch schon mal Purzelbäume, wenn es darum geht das Geschehen zu kommentieren und Randgeschichten zu erfinden, die schnell zu etwas ganz Großem werden können.
p.s. Und wenn ihr nun den kleinen Beuteldachs genauso ins Herz geschlossen habt wie wir, dann freut es euch bestimmt zu hören, dass es noch ein weiteres Vater-Sohn-Abenteuer gibt. - Jane Clarke
Greta Glühwürmchen
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine Mutmachgeschichte,
eine Gute Nacht Geschichte
vom
Heimfinden
Eine Geschichte zum Mitmachen
für Kinder ab 2,5 Jahren
Greta Glühwürmchen hat sofort die Herzen unserer kleinen und großen Leser erobert.
Es ist aber auch wieder ein absolut gelungenes Buch, dass Britta Teckentrup mit ihrer besonderen Collagentechnik Leben einhaucht.
Diese Mal mit einer Geschichte von Jane Clarke, die einfühlsam eine Geschichte erzählt, die Kinder sehr gut nach empfinden können zumal sie in die Handlung mit eingebunden werden.
Wie schnell kann man verloren gehen und dann?
Das muss auch unser kleines Glühwürmchen Greta feststellen, die ganz verloren auf einem Blatt hockt.
"Sag *Hallo!* zu Greta" ,
wird der Leser / Betrachter aufgefordert. .....
""Meinst du, sie hat sich verirrt?........."Vielleicht kannst du ihr helfen, den Heimweg zu finden?"
So eingebunden erleben die Kinder die Geschichte sehr bewusst und können der kleinen Greta helfen den Heimweg zu finden.
Greta fliegt und entdeckt mit uns eine ganze Menge interessanter Dinge. Überall wo sie einen Lichtschein entdeckt vermutet sie ihre Freunde doch einmal ist es der Mond, ein anders Mal der Leuchtturm oder auch das Licht eines vorbeifahrenden Zuges der die Lichtquelle liefert.
Doch wie kann es Greta gelingen doch noch Heim zu finden?
Gemeinsam mit den Kindern gelingt es dem kleinen Glühwürmchen am Ende die Freunde zu finden.
Bleibt uns nur dem Glühwürmchen noch einen Gutenachtkuss zu geben!
*
Eine wunderschöne Geschichte, die durch die stimmungsvollen Nachtbilder eine besondere Ruhe hineinbringen und gleichzeitig durch das Leuchten des Glühwürmchens eine unglaublich heimelige Wärme ausstrahlen.
Britta Teckentrup weiß, wie sie Geschichten mit ihren Bildern erzählen muss damit sie ihre Zielgruppe ansprechen.
Einfühlsam spielt sie mit Farben, dem Licht, den Stimmungen und auch der Mimik und Gestik der kleinen Greta. Erzählende Geschichte und Bilder bilden eine Einheit, die besser nicht sein könnte. Durch die Einbindung der jungen Leser wird dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis und bringt bestimmt viele in eine ruhige Nacht.
*
Grade unsere etwas größeren Lesekinder ab etwa 4 Jahren erklärten mir auf die Frage, wie es ihnen gefallen hat, dass sie es toll fanden angesprochen zu werden und mit zu machen. So etwas kannten sie bislang nicht, wobei die Kleineren da einen Vorsprung hatten, denn im Hartpappen-Bilderbuchbereich gibt es einige Titel in ähnlicher Richtung.
Hier im Blog haben wir auch schon das ein oder andere Bilderbuchvorgestellt, das zum aktiven Mitmachen veranlasste doch sind dies einige wenige, so dass diese Form von Geschichten in der Tat recht unbekannt sind.
Um so schöner, das die Autorin sich für uns diese schöne Geschichte ausgedacht hat.
*
Unsere Lesung im Halbdunkel mit vielen kleinen Lichtern war für unsere Lesekinder ein wirkliches Erlebnis.
Eine andere Lesung fand innerhalb deiner Lesenacht im Kindergarten statt. Jedes Kind hatte eine Taschenlampe dabei und war so ein kleines Glühwürmchen.
*
Die Geschichte bietet viele Möglichkeiten einer kreativen Lesung auch Zuhause im Kinderzimmer!!! - Andreas Karlström
Schmitt (Bd. 1)
(4)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEinfach wundervoll, einfach genial.
So könnte man dieses Buch ganz kurz beschreiben.
Wieso?
Ganz einfach!
Eine Geschichte zu erzählen in der ein Chamäleon durch seinen Mut und seine Verwandlungsfähigkeit den Kindern zeigt, dass man über sich hinauswachsen kann, wenn man an sich und das was man tut glaubt ist wirklich fantastisch. Welches Tier sonst könnte diese Verwandlungsfähigkeit besser zeigen?
Und so erleben wir eine Geschichte, die Kindern in ihrer Entwicklung wirklich stärken kann.
Doch last mich kurz erzählen um was es genau in der Geschichte geht, bevor ich mehr über die Bilder und die Reaktionen der Kinder berichte.
Schmitt, das kleine Chamäleon ist sehr gutgläubig und so geschieht es, dass der Kleine dem schlauen Fuchs auf den Leim geht und dieser Aufgrund Schmitts Naivität und Leichtgläubigkeit ein Huhn in seinen Besitz bringen kann. Das wiederum gefällt der Hühner Scharr verständlicher weise ganz und gar nicht, und die gibt Schmitt zurecht die Schuld.
Das er reingelegt worden ist realisiert Schmitt schnell und versucht alles um es wieder gut zu machen.
Für ihn steht fest, der wird das Huhn aus den Fängen des Fuchses befreien und zurück bringen. Sich mit einem Fuchs anlegen , das ist sehr gefährlich doch Schmitt ist schließlich ein Chamäleon, das sich jeder Situation individuell anpassen kann. Immer wenn er in Kontakt mit einem anderen Tier tritt nimmt er die Farbe seines Gegenübers an und nicht nur das. Durch die Verwandlung fühlt er sich auch wie dieses Tier. So wird Schmitt nicht nur zum Fuchs, der den Hühnerstall öffnet sondern auch zum sehr verärgerten und betroffenem Huhn. Auf der Suche nach dem Fuchs begegnet er vielen weiteren Tieren in dessen Rolle er schlüpft. So sehen wir ihn z.B. als Krähe, Schlange oder auch als Dachs, auch wenn die ihn anders sehen als er sich selbst und schlimmer noch alle lachen ihn aus. So ein kleiner Kerl will sich mit dem Fuchs anlegen? Das ist einfach nur dumm und leichtsinnig meinen sie. Ganz egal was die anderen sagen, Schmitt glaubt an sich. Denn er kann sich in einen Fuchs verwandeln, listig und schlau wie er sein und durch seine Verwendungsfähigkeit den Fuchs überlisten. Er wird es schaffen, das weiß er genau.
Wird es ihm wirklich gelingen?
Ja, natürlich. Aber ob ihr es glaubt oder nicht. Schmitt rettet nicht nur das Huhn sondern....... .
Ach das müsst ihr selbst entdecken.
Auf euch wartet ein ganz tolles Bilderbuch mit einer tollen witzigen, sehr turbulenten Geschichte, viel Verwandlung und ganz tollen Illustrationen, die das Geschehen unglaublich gut visualisieren. Sie erzählen die Geschichte und wartet gleichzeitig mit vielen kleinen zusätzlichen, liebevoll inszenierten, witzigen Details auf. Es sind sehr lebhafte Bilder die einen mit ins Geschehen nehmen und einem das Gefühl vermitteln man stünde mitten im Geschehen. Die ausdrucksstarke Mimik und Gestik aller Figuren trägt viel dazu bei, dass die Kinder beim Betrachten und Vorlesen richtig gehend mit zittern. Die Dynamik, die sich aus dem Rhythmus der Reime ergibt macht die Geschichte nicht nur besonders intensive und lebendig sondern vermittelt auch immer genau die richtige Stimmungen. Mal traurig, mal ängstlich, mal witzig, mal clever und listig immer aber auch stark , mutig und zuversichtilich.
So vielfältig wie die Verwandlungen so vielfältig die Botschaften dieser wundervollen Geschichte.
- Stefanie Steenken
Der kleine Tigerhase
(40)Aktuelle Rezension von: Buchbiene90Eine kleine wunderschön illustrierte Geschichte vom Anderssein. Der kleine Tiergerhase ist anders als die Anderen, er hat nämlich Streifen. Er möchte aber so sein wie Alle und seine Familie unterstützt ihn und versucht so allerlei um seinem Wunsch nachzukommen. Doch nichts scheint so richtig zu klappen. Eine schöne Geschichte, die dieses Thema sehr kindgerecht aufgreift. Viele haben in der heutigen Zeit schon recht zeitig mit Ausgrenzung zu tun. Hier erfahren die Kinder, das "Anderssein" gar nicht so schlimm ist und Selbstliebe sehr wichtig ist. Die Geschichte lädt zu gemeinsamen Gesprächen diesbezüglich ein.
- Jessica Tromm
Mama! - Känguru Rudi geht verloren
(2)Aktuelle Rezension von: DeJojoHandlung
[Klappentext]
„Im Zoo gibt es so viel zu entdecken! Aufgeregt hüpft Känguru Rudi umher. Doch oh Schreck! Wo ist plötzlich Mama hin? Zum Glück weiß er genau, was nun zu tun ist, denn das hat Mama ihm beigebracht. Und so geht Rudis Zoo-Abenteuer am Ende doch gut aus.“
Fazit
Ein tolles Buch mit einem wichtigen Thema für Kinder. Jede Mama und jeder Papa machen sich ab einem gewissen Alter Sorgen um seinen kleinen Schatz bei Ausflügen. Wie schnell sind Kinder vertieft und wollen doch so gern den Zoo, den Park oder einen anderen Ort erkunden und plötzlich können die Eltern aus dem Sichtfeld verschwinden. Das muss auch der kleine Rudi feststellen, der mit großer Begeisterung alles Tiere im Zoo entdecken und beobachten möchte. Plötzlich kann er Mama nicht mehr sehen und ruft nach ihr. Aber warte mal. Was hat Mama gesagt? „Kannst du mich mal nicht sehen, hüpf nicht weiter, bleibe stehen!“
Genau das macht Rudi erst auch und bekommt dann zum Glück Hilfe von Mama Giraffe, welche ihm hilft seine Mama wieder zu finden und schnell kann er sie dann auch wieder sehen.
Dieses Buch eignet sich gerade für Jüngere Kinder ganz gut zum verständlich machen und erklären was sie dann tun können bzw. machen sollen. Der Schreibstil ist auch sehr verständlich geschrieben und die Bilder passen sehr gut zur Geschichte.
- Nele Brönner
Zitronenkind
(3)Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatzDas schlichte Cover mit der smaragdgrünen Zitrone, die Gesicht und Gliedmaßen hat, hat mich direkt fasziniert und neugierig auf die Geschichte gemacht: „ZITRONENKIND“ von @nelebroenner erschienen im @nordsuedverlag .
Inhalt: Der Zitronenbaum hängt voller reifer Früchte, die sich gut gelaunt die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, kichern und ausgelassen am Baum hin und her schaukeln. Alle! Bis auf einen: Toni. Er ist für seinen säuerlichen Charakter bekannt und bleibt lieber im Schatten. Auch als seine Geschwister gut gelaunt vom Baum springen, bleibt er lieber oben. Er hat gar nicht vor daran etwas zu ändern, bis ihm ein Affe, ein Kräuzchen und ein Stachelschwein begegnen und seine Meinung ins Wanken bringen.
Fazit: Trotz vieler Zitronen ein ganz und gar nicht säuerliches Buch. 😊 Meine Lieblingsfarbe ist gelb, und ich habe mich schon über die vielen Zitronen, die in allen Variationen ( Bergamotte, Pomelo, Zitronendropes, Limoncello...) auf dem Vorsatzpapier zu finden sind richtig gefreut und gute Laune bekommen. Aber es geht um noch so viel mehr als nur um Zitrusfrüchte, sondern auch darum, dass alles seine Zeit braucht zum Reifen. Diese Botschaft wird durch die Metapher der grünen Zitrone symbolisiert. Durch deren Vermenschlichung springen die vielfältigen Gesichtsausdrücke direkt ins Auge. Toni ist kein „Popel“ wie ihn seine Geschwister hänseln, sondern etwas ganz Besonderes. Er hat einfach ein bisschen länger gebraucht, um mutig zu sein und zu wachsen. Eine wertvolle Botschaft, die darin bestärkt, sich selbst zu sein, denn dann stehen uns viele Wege offen. 💕
- Steve Smallman
Kleine Helden, große Träume!
(1)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste3 Bilderbuchgeschichten
zum Thema Gefühle / Ich-Stärkung /
Selbstbewusstsein/ Träumen und Freundschaft
für Kinder ab 3 Jahren
Dieses Bilderbuch vereint drei wunderbare Geschichten von Steve Smallman,
Es beginnt mit
"Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus"Thema Ich-Stärkung / Träume / Mut
für Kinder ab 3 Jahren
"Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus" sagt Flip, der kleine Mäuserich zu seiner Mutter, denn er möchte nichts lieber als fliegen können und Fledermäuse können fliegen. Dumm nur, das er eine Landmaus ist und keine Flüge hat. Doch auch das hindert den kleinen Kerl nicht daran sein Ziel zu verfolgen eines Tages eine Fledermaus zu sein und durch die Lüfte zu fliegen.
Eifrig macht er sich daran Flügel zu bauen und fliegen zu üben, doch so sehr er sich auch bemüht es gelingt einfach nicht. Eine Niederlage nach der nächsten muss er einstecken lässt sich aber auch von Misserfolgen und Verletzungen nicht entmutigen und versucht es immer weiter und da es sich mit Flügeln im Bett nicht gut schlafen lässt hängt er sich sogar, wie eine echte Fledermaus, kopfüber aus seinem Bett heraus.
Er weiß viel über Feldermäuse und setzt wirklich alles daran eine zu werden. Er überwindet sogar seine Angst und geht mutig in eine Höhle.
Ein wirkliches Abenteuer für unseren kleinen mutigen Mäuserich Flip.
Als er plötzlich von oben eine Stimme hört und die Bekanntschaft von Albert, einer echten Fledermaus, macht kann Flip sein Glück kaum fassen. Eine echte Fledermaus. Doch als Albert ihm freundschaftlich zum Essen einlädt und ihm saftige Motten serviert da bricht der Kleine in Tränen , weil ihm bewusst wird, das er keine Fledermaus ist. Sein Liebingsessen ist Stinkekäse und er hasst Motten und überhaupt mag er keine unheimlichen Höhlen und kopfüber an der Decker herunterhängen.
Alles Dinge, die Fledermäuse lieben nur kleine Mäuse eben nicht.
Bleibt der große Wunsch fliegen zu können.
Aber ob man dafür unbedingt eine Fledermaus sein muss?
Vielleicht reicht es ja auch wenn man einen Freund hat der fliegen kann?
Ob Flips größter Wunsch noch in Erfüllung gehen wird verrate ich hier nicht doch soviel sei gesagt:
Am Ende des Tages sehen wir einen glücklichen kleinen Mäuserich, der eine neue Entdeckung macht.
Da gibt es doch.....
Aber das wird eine andere Geschichte sein, die Flip vermutlich genauso intensiv verfolgen wird wie das Fliegen.
Arme Mama Maus!
*
Steve Smallman erzählt eine fast schon herzzerreißende, wunderschöne, sehr gefühlvolle Geschichte in der der kleine Mäuserich Flip nach seiner eigenen Identität sucht. Auch wenn er weiß, das er eine Maus ist steht ihm der Sinn nach mehr, nach etwas anderem.
Sein Mut und seine Ausdauer ist bewundernswert. Unsere Lesekinder leiden richtig mit dem Kleinen mit. Sie drücken ihm bei jedem neuen Versuch eine Fledermaus zu sein, die Daumen. Feuern ihn an durchzuhalten. Keiner, der sagt lass es sein, das geht nicht.
Kennen Kinder den Begriff geht nicht eigentlich?
Wenn man manche Kinder beobachtet könnte man das meinen.
Ich selbst beobachte dies bei unserem jüngsten Sohn fast täglich und bewundere seine Ausdauer und Kreativität mit der er nach Lösungen sucht und nicht auf gibt ohne ein für ihn zufrieden stellendes Ergebnis erzielt zu haben.
Er ist wohl wie Flip. Ich kenne aber auch viele Kinder, die bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben. "Dann eben nicht!" hört man sie sagen.
Vielleicht macht diese Geschichte ihnen ja Mut doch einmal hartnäckiger ein Ziel zu verfolgen und nach Lösungen zu suchen?
Unsere Lesekinder hatten in der anschließenden Gesprächsstunde ganz unterschiedliche Meinungen, die heiß diskutiert wurden.
Jeder darf gespannt sein, was diese im Grunde auch sehr witzige Geschichte für Überlegungen bei den Kindern auslöst.
Die Bilder zumindest sind so lebendig und dynamisch, gefühlvoll und eindrücklich, dass sie ihre Wirkung nicht verfehlen.
Witzig und dennoch nie albern oder auslachend erzählt Steve Smallman auch in seinen Illustrationen diese GeschichteEs folgt:Ein Pinguin tanzt aus der Reihe
von Steve SmallmanEs ist wahrlich nicht einfach wenn man anders ist als die anderen aber müssen wirklich alle gleich sein?
Mit dieser Frage beschäftigt sich der kleine Pinguin Percy, der zwar nicht bewusst anders sein möchte aber einfach anders ist. All seine Versuche es den anderen gleich zu tun scheitern an seinem Temperament und vielleicht auch Übermut.
Es ist eben nicht so perfekt wie die anderen Pinguine in seiner Kolonie.
Wenn alle ordentlich und gesittet zum Beispiel ihren Fisch verspeisen spielt Percy erst einmal lustig mit ihnen herum. er wirft die Fischlein in die Luft, jongliert fröhlich mit ihnen und hat dabei sichtlich viel Freude während die anderen Pinguine das Entsetzten im Gesicht steht.
Während alle Pinguine ernst und ruhig durch den Schnee watscheln rutscht unser kleiner Percy voller Übermut auf dem Bauch durch den Schnee, leider auch ohne Rücksicht auf die anderen, die durch sein impulsives Verhalten auch schon mal zu Fall kommen.
Im Wasser spritzt er gern umher und hat viel Spaß dabei. Wieso auch sollte man hier nur ruhig im Wasser liegen?
Beim Betrachten der Bilder wird einem klar wie viel Lebensfreude in dem kleinen Pinguin steckt. Lebensfreude, die die anderen Pinguine nicht zu haben scheinen.
Muss man immer ernst, geordnet und freudlos leben?
Diese Frage drängt sich schon den Jüngsten Zuhörern zwangsläufig auf.
Ihr Herz gehört Percy, der mit Sicherheit vielen Kindern ähnlich ist.
Als es kalt wird kuschen sich alle Pinguine eng aneinander. Wir erfahren wie gut Percy diese Nähe zu den anderen tut. Wie geborgen er sich fühlt. Doch als ihm dann ein kleiner Pups entfährt und es furchtbar stinkt drehen sich alle angeekelt weg.
Traurig trottet der kleine Pinguin seines Wege während die anderen sich wieder eng aneinanderstellen.
Percy fühlt sich so allein und so anders. Nie wird er so perfekt sein wie die anderen Pinguine. Und Freunde wird er wohl auch nicht finden, die ihn so nehmen wie er ist.
Um nicht ganz so allein zu sein baut er sich einen Schneepinguinfreund und kuschelt sich an diesen. So geht das Leben der perfekten Pinguine weiter. Die Routine hält Einzug. Ungestört essen sie ihren Fisch und gehen baden. Kein Percy der aus der Reihe tanzt und für Aufregung sorgt.
Doch was dann geschieht können wir kaum glauben. Die perfekten Pinguine vermissen plötzlich etwas. Sie stellen fest, dass es ohne Percy still und langweilig ist ja mehr noch sie machen sich sogar Sorgen. Wo steckt er nur?
Ob sie ihn finden?
Und wenn ja ob sich dann das Leben der Pinguine ändert?
Fragen, die die Geschichte beantwortet nur ich nicht.
*
Steve Smallman erzählt eine sehr gefühlvolle Geschichte, die mit wenig Text und vielen Bildern unglaublich viel und tief erzählt.
Die Mimik und Gestik der Pinguine sind sehr lebendig und auch die Stimmungen die hier eine große Rolle spielen fängt er in seinen Zeichnung fantastisch und sehr ausdrucksstark, ein.
Gerade durch die sprechenden Bilder ist es schon ganz kleinen Kindern möglich zu realisieren wie sich Percy fühlt. Sie erleben ausgelassene Freude genauso wie tiefe Traurigkeit und realisieren wie schlimm es ist nicht dazu zu gehören.
Das Anderssein nicht immer schön ist aber ohne Anderssein die Welt langweilig ist, ist eine Botschaft, die hier vortrefflich vermittelt wird.
*
Unsere Lesekinder im Alter zwischen 4 und 7 Jahren waren nach der Lesung sogar in der Lage reflektiert über das Geschehen zu berichten und eigene Erfahrungen mit dem Gehörten zu verknüpfen.
Sie konnten durchaus verstehen, das sich die perfekten Pinguine von dem kleinen Draufgänger gestört fühlten. Es ist ja auch nicht toll überrannt zu werden oder nass gespritzt zu werden. Das es im Leben miteinander aber auch Toleranz geben sollte und beide Seiten sich bewegen müssen war für unsere Lesekinder das Fazit der Geschichte.
und endet mit der Geschichte
Ein Zebra als Ehrengasthema Freundschaft / Eitelkeit -Überheblichkeit
für Kinder ab 4 Jahren
Was würdet ihr denken wenn euch folgenden Brief vor die Füße fällt?
"An das klügste und wunderschönste Tier der Savanne.
Bitte sei heute Abend der Ehrengast bei meinem Festmahl.
Von Seiner Königlichen Hoheit
Löwe
(König der Savanne)
Würdet ihr euch angesprochen fühlen?
Mit dieser Frage leite ich gern die Leserunde zu diesem Buch ein.
Selten sagt ein Kind mal, dass es sich nicht angesprochen fühlte.
Meistens bekomme ich zu hören:
"Wenn der Zettel doch bei mir liegt, dann denke ich auch er soll zu mir....."
Die Kinder sind dann etwas verdutzt, dass ich etwas frage bevor wir gelesen haben. All zu oft kommt es nicht vor, das ich eine Frage vorweg stelle. In der Regel sprechen wir später über das Buch und Botschaft der Geschichte.
Hier bietet sich dieser, etwas andere, Einstieg jedoch an, da die Zuhörer schon ein wenig auf den Weg gebracht werden um bewusst der Geschichte zu folgen, die damit beginnt, dass das Zebra eben diesen Brief findet und kurz darauf ganz stolz dem Elefanten diese Einladung präsentiert, der jedoch eindringlich davon abrät der Einladung zu folgen.
Während unsere kleinen Zuhörer mutmaßen, dass es der Elefant nur gut meint und das Zebra vor dem gefräßigen Löwen warnen möchte, geht das Zebra davon aus, dass der Elefant ihm die Einladung nicht gönnt und eifersüchtig ist weil er keine bekommen hat.
Das Zebra jedoch macht sich schnurstracks daran sich schön zu machen. Doch der Brief wird von einer Böe erfasst und landet beim........, das sich ebenfalls angesprochen fühlt und auf den Weg macht während der Brief weiter flattert. . Auch das ...... fühlt sich angesprochen, ist stolz und macht sich auf den Weg währenddessen ist das Zebra immer noch damit beschäftig schön aus zu sehen zumal dem Elefanten immer wieder neue Dinge einfallen, die noch nicht perfekt sind. Da wird die Mähne gestriegelt und sogar die Streifen nachgemalt.
Unsere Lesekinder vermuten, dass der Elefant das nur macht, damit das Zebra nicht los geht. Das er an die Eitelkeit des Zebras nutzt um es aufzuhalten.
Ob dies so ist?
Wir dürfen gespannt sein.
Zur Essenszeit bekommt der Löwe in der Tat Besuch. Er freut sich schon, ja wir alle hatten richtig vermutet, auf den leckeren Zebrabraten doch was nun geschieht, damit hätte der Löwe nie gerechnet und unsere Lesekinder fangen lauthals an zu lachen. Wieso, das verrate ich hier nicht.
Und ich verrate auch nicht wieso der Elefant plötzlich mit zwei Eimern schwarzer Farbe verschwindet.
Doch eins kann ich schon sagen, das Zebra ist mächtig froh, dass sie einen so tollen Elefantenfreund hat, der sich sorgt und auch beschützt.
*
Eine wundervolle Geschichte, die zeigt, das man genau überlegen sollte was man tut und nicht der eigenen Eitelkeit erliegen sollte.
Sicherlich schmeichelt es einem al schön oder klug bezeichnet zu werden, doch sollte man überlegen von wem man so etwas hört. Von einem guten Freund ist das etwas anders als von einem, den man eigentlich nicht mag oder von dem man weiß, das er böse ist.
*
Unsere Lesekinder verstanden diese Botschaft sofort, durchschauten den Löwen und waren auch ein wenig stolz, das ihre Vermutung, das der Löwe dem Zebra nur eine Falle stellen wollte, richtig war.
*
Wieder einmal hat es Steve Smallman geschafft eine Geschichte mit tiefer Botschaft leicht und lustig zu transportieren.
Seine sehr dynamischen, ausdrucksstarken Illustrationen tragen hier eine Menge dazu bei denn sie sind der erzählenden Geschichte immer ein wenig voraus bzw. erzählen mehr als der Text. Durch sie erkennen die Kinder den Handlungsverlauf. Sie würden gern dem Zebra zurufen, das der Elefant recht hat wissen aber, das sie an der Geschichte nichts mehr ändern können. Die Spannung , das mit zittern bleibt so bis zum Schluß.
*
Sehr empfindsame Kinder könnten sich zum Ende der Geschichte beim Anblick des lauernden Löwen etwas ängstigen. Hier ist es ratsam einfach etwas schneller um zu blättern. Es gibt aber auch Kinder, die genau diesen Spannungsaufbau lieben und stolz sind so mutig zu sein, dem Löwen entgegen zu stehen.
*
Eine schöne Geschichte, die auch nach der Lesung für reichlich Gesprächsstoff sogt! https://kinderbuchkiste.blogspot.de/p/blog-page_7.html
So bietet das Buch 3 Geschichten zu Themen, die sich an der Alltags- und Gefühlwelt der Kinder orientieren. Auch wenn die Protagonisten Tiere sind die Kinder durchaus in der Lage, das Verhalten und die Botschaft zu erkennen und für sich zu adaptieren.
Gerade die Geschichte mit der kleinen Maus, die so gerne eine Fledermaus wäre wirkt bei den kindern in der Regel sehr tief und nachhaltig. Es scheint als können sich die Kinder mit Flip besonders stark identifizieren oder nachvollziehen wie er sich fühlt. Die Niederlagen gehen genauso zu herzen wie einige der Situationen die Percy, der kleine Pinguin durchlebt wohingegen die Geschichten vom Zebra völlig anders von den Zuhörern begleitet wird. Hier unterstützen sie ehr den Elefanten in seinem bestreben das Zebra davon ab zu halten zum Löwen zu gehen. Besonders toll finden sie es dann auch, das der Löwe so kläglich scheitert.
Da die Geschichten die unterschiedliche Bereiche im Gefühlsbereich abdeckt ist dieses Buch ein wahrer Bilderbuch-Schatz.
*
- Kurt Cyrus
Napoleon Chamäleon
(22)Aktuelle Rezension von: Lesezauber_ZeilenreiseInhaltsangabe Verlag:
Im tiefsten Dschungel, auf dem schicksten Ast, lebt ein Chamäleon namens Napoleon. Napoleon ist eine schillernde Gestalt. Er ist mindestens so schick wie sein schicker Ast. Und genau das ist sein Problem. Denn Napoleon hätte so gern richtig gute Freunde. Doch egal ob er winkt, einen Willkommensgruß webt oder ein tolles Vogelbad für Papageiendame Polly anlegt – niemand bemerkt ihn. Bis eines Tages etwas passiert, das Chamäleons mindestens so gut beherrschen wie die perfekte Tarnung …
Ein schillernder Vorlesespaß, der kaum zu übersehen ist.Meine Inhaltsangabe:
Chamäleon Napoleon lebt im Dschungel auf seinem Ast. Alles um ihn herum ist bunt und Napoleon selbst auch. So ist er so gut getarnt, dass alle anderen Dschungeltiere ihn einfach nicht wahrnehmen. Auch dann nicht, wenn er winkt, Teppiche webt oder sonst etwas eigentlich Aufsehenerregendes macht. Bis ihm eines Tages ein Missgeschick widerfährt, er vom Ast fällt und sich nur dank seiner schnellen Zunge am Ast festhalten kann. Da baumelt er also herum und wird plötzlich gesehen und findet neue Freunde.Mein Eindruck:
Rein optisch ist das Buch echt traumhaft schön! Die dunklen Hintergrundfarben und dann diese leuchtendbunten Illustrationen, das macht schon was her. Auch sind die Figuren und Landschaften total hübsch gezeichnet, es gibt viel zu entdecken und die fröhlichen Farben machen direkt gute Laune. Nur für die Optik würde ich die vollen 5 Sterne vergeben. Leider leider finde ich den Inhalt bzw. das, was hier vermittelt wird, alles andere als toll. Für mich kommt als Botschaft an, dass du nur dann Freunde findest bzw. beachtenswert bist, wenn Du Dich komplett anders als Deine eigene Natur verhältst bzw. wenn Du aus der Masse herausstichst, die verbiegst und auffällst. Oder anders gesagt: Du musst etwas Besonderes sein, damit andere Dich liebenswert oder interessant finden und mit Dir befreundet sein wollen. Das finde ich sehr schade, da sich ruhige, eher zurückhaltende Kids hier garantiert nicht finden, sich schlimmstenfalls in ihren Sorgen, keine Freunde zu finden wenn sie sich nicht irgendwas Tolles einfallen lassen, bestätigt fühlen. Vielleicht verstehe ich das Buch auch einfach nicht? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich beim Lesen ein bisschen Baumgrummeln hatte. Von mir daher nur 2,5 Sterne (in Ermangelung halber Sterne auf 3 aufgerundet), alle den superschönen Illustrationen und Farben geschuldet. - Anna Paulsen
Wirf dein Herz voraus und spring hinterher
(30)Aktuelle Rezension von: BambisusuuMit dem Roman "Wirf dein Herz voraus und spring hinterher" hat die Autorin Heike Abidi unter dem Pseudonym Anna Paulsen ihren zweiten Liebesroman verfasst. Es ist wieder einmal eine sehr schöne und berührende Geschichte.
Lianes Leben ist mit Ende dreißig alles andere als aufregend. Schuld daran ist ihre Angst zu allem was zu riskant ist. Denn Liane hat große Sorge davor, ihr könnte etwas Schlimmes widerfahren und meidet seitdem alle abenteuerlichen Aktionen. Nach einer Diagnose verändert sich bei Liana plötzlich alles. Es gibt kein Grund mehr vorsichtig zu sein. Egal ob Survivaltraining oder eine Reise. Nichts steht Liane im Weg. Da wäre dann noch eine alter, ungeöffneter Brief ihrer Adoptivmutter. Schafft es Liane ihre Hindernisse beiseite zu schieben und die Lebenschance zu nutzen?
Anna Paulsens erster Roman "Liebe M." war schon grandios geschrieben und sehr emotional. Auch dieser Roman besitzt bereits nach wenigen Kapitel eine tiefgehende Geschichte, die mich sofort in den Bann gezogen hat.
Liane ist ein sorgenvolle Person und schreckt vor jeder Tat zurück. Regelmäßige Arztbesuche sind die einzigen Termine, die sie aus dem Haus bringen. Ansonsten würde sich Liane am liebsten nur verkriechen. Ihre Angst reicht weit hinaus und sorgt für Hypochonder- oder Psychopathen-Verhalten. Die Steine legt sich selbst in den Weg. Doch zum Glück erkennt sie früh genug die schönen Dinge im Leben.
In der Geschichte zeigt die Autorin einen Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Liane beweist Stärke und Mut. Die Themen sind tiefgründig und an der ein oder anderen Stelle habe ich mich selbst wiederentdeckt. Das Loslassen der Vergangenheit ist auch eine Rolle in der Handlung. Es sind wichtige Punkte, die das Leben glücklich machen können. Jeder sollte die Chance ergreifen und nach vorne blicken.
Die Liebe sehe ich persönlich kaum im Vordergrund. Dadurch ist die Handlung aber auch nicht kitschig und hat ein gesundes Maß an Romantik. Genau so hat es mir gefallen. - Steve Smallman
Wenn ich groß bin, werde ich Fledermaus
(13)Aktuelle Rezension von: KnigaljubSprache:
- einfacher Wortschatz, leicht verständlich
- Lautstärke variiert: abwechslungsreich und macht Spaß beim Vorlesen
- viel wörtliche Rede
- Lautmalereien und Interjektive (z.B. Plumps, Quiiiiiiek): kindgerecht und macht Spaß beim Vorlesen
Inhalt:
- Identitätssuche, eher humorvoll behandelt
- Warum sich die Fledermaus komplett verändern und nicht sie selbst sein möchte, wird am Ende leider nicht aufgelöst, der neue Wunsch (Maulwurf werden) wird nur mit "geht das wieder los" humorvoll kommentiert; hier hätte eine kleine Bestärkung in Form von "Mäuse sind gut, weil... / Du kannst auch tolle Sachen und bis wertvoll" Platz finden können.
- viele Anknüpfungspunkte für weitergehende Gespräche, Pluspunkt : auf sieben weitere mögliche Schritte wird im Anschluss der Geschichte hingewiesen (z.B.: "Zeigen Sie den Kindern erneut das Cover. Hätten sie allein durch das Anschauen des Titelbildes erraten können, wovon die Geschichte handelt? ...")
- gutes Identifikationspotenzial, nicht zuletzt durch starken Gefühlsausbruch des Protagonisten
- kindlicher Humor angesprochen (Stinkekäse)
Illustrationen:
- entzückende Figurenzeichnung
- aufs Wesentliche fokussiert
- Spiel mit Textbild, z.B. laute Äußerungen durch Großschreibung und größere Schrift angezeigt; Fliegen durch welligen Text illustriert
Fazit:
Ein Bilderbuch, das optisch total überzeugen kann und inhaltlich viel zu bieten, aber noch ein kleines unausgeschöpftes Potenzial hat. Macht viel Spaß beim Vorlesen und den Kindern beim Nacherzählen. Super!
- Robert Starling
Kleiner Drache Finn: Kleiner Drache will der Größte sein
(3)Aktuelle Rezension von: Nalinja"Kleiner Drache will der Größte sein" ist die Geschichte des Drachenjungen Finn, der zum ersten Mal ins Ferienlager fährt und sich von Herzen wünscht, dort Freunde zu finden. Doch wie soll er dies anstellen? Vielleicht kann er die anderen Drachen ja beeindrucken... Finn versucht, in allem der Beste und Erste zu sein. Beim Feuerspucken, Lagerbauen, bei der Schatzsuche usw... er erreicht allerdings das Gegenteil, alle sind "komisch" zu ihm. Dann aber findet er einen anderen Weg. Er versucht nicht mehr, etwas Besonderes zu sein, er ist einfach nur er selbst.
Eine wunderbare Geschichte im angenehmen Bilderbuch-Format von 25.6 x 25.6 cm und mit niedlichen Illustrationen vieler verschiedener Drachen. Die Botschaft, "sei nicht der Größte/Beste/Schnellste, sei Du selbst!" lässt sich mit diesem Buch gut vermitteln. Die Geschichte handelt zwar von Fantasiewesen, sie ließe sich jedoch auch auf Menschenkinder übertragen. Die Kleinen können der Geschichte gut folgen, sie haben Spaß an den Zeichnungen und erfahren, dass Jeder so sein darf, wie er eben ist: ganz wundervoll. - Gunilla Bergström
Nur Mut, Willi Wiberg!
(6)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Was ist nur mit Willi Wiberg los?
Er ist still und gehorsam und ungewohnt ordentlich.
Papa ist ratlos. So kennt er seinen Willi gar nicht. Ob es die Angst vor dem Neuen ist?
Willi ist sieben Jahre alt, hat eine neue Jacke und einen neuen Ranzen und kommt bald in die Schule.
Aber haben nicht alle neuen Schulkinder ein wenig Angst? Wie wohl der erste Schultag werden wird?
Altersempfehlung:
ab 4 Jahre
Mein Eindruck:
Die Illustrationen sind ungewöhnlich schlicht und reduziert auf das Wesentliche. Wie bei einer Collage gesellen sich kleine zusätzliche Elemente hinzu, die nicht gezeichnet sind.
Trotz der ungewohnten Bilder und dem außergewöhnlichen Zeichenstil, muss man den kleinen Willi mit den stoppeligen Haaren und den gepunkteten Augenbrauen liebgewinnen.
So einfach wie die Illustrationen gehalten sind, kommt auch die Geschichte ohne unnötigen Schnickschnack aus:
Einfühlsam geht Papa Wiberg auf die Angst ein ohne sie zu verurteilen und lässt Willi neuen Mut schöpfen. Er ist damit nicht allein, denn hunderte oder tausende von Kindern, die ebenfalls am nächsten Tag das erste Mal die Schule besuchen, sind mindestens genau so nervös und aufgeregt wie er.
Eine zauberhafte Mutmachgescheschichte, übertragbar auch auf andere Situationen im Alltag, die man gerne immer wieder (vor-)liest.
Fazit:
Die Willi-Wiberg-Bücher sind eine spannende Kombination einer kurzen aber auf den Punkt gebrachten Geschichte und auf das Wesentliche reduzierten Illustrationen.
Ein lehrreiches Abenteuer über Angst vor einem Neubeginn für Jung und Alt!
...
Rezensiertes Buch "Nur Mut, Willi Wiberg!" aus dem Jahr 1993
- Rachel Wolke
Willi Wolke und der kleine Spatz
(4)Aktuelle Rezension von: Shaaniel☁️🐦Rezensionsexemplar🐦☁️
(unbezahlte Werbung)
-Pastis Verlag-
☁️🐦❤️Willi Wolke (1)❤️🐦☁️
-und der kleine Spatz-
Autorin: Rachel Wolke
Illustratorin: Lisa Jacob, Barbara Fišinger Škorjanc
Verlag: Pastis Verlag
Preis: 8,95€, Gebundenes Buch
Seiten: 28 Seiten
ISBN: 9783000518539
Alter: ab 4 Jahren
Erscheinungsdatum: 1. September 2017
5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️
Inhaltsangabe:
Entnommen von: www.wolkenteurer.de
Hinweis:
Mit viel Fan-Merch auf...
https://www.wolkenteurer.de/shop/
☁️
Willi Wolke ist eine kleine, neugierige Wolke, aus dem Wolkenteuerland; genauer gesagt, ist er ein Wolkenteurer. Und weil ein Wolkenteurer immer auf der Suche nach neuen Wolkenteuern ist, fliegt Willi mit offenen Augen durch die Welt.
☁️
In „Willi Wolke und der kleine Spatz“ trifft Willi auf einen kleinen Spatzen, der aber lieber eine Schildkröte wäre, denn er hat Angst vor dem Fliegen. Doch Willi rät ihm: „Schaue nicht, wie weit du fallen kannst, guck, wie hoch du fliegen wirst!"
❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️❤️🐦☁️
Meine Meinung:
Hallo ihr Süßen 💕
Dieses Buch habe ich auf Instagram entdeckt und war sofort verzaubert. Diese süße kleine Wolke, mit der Bommel Nase hat es mir wirklich angetan und ich habe ein wunderschönes Bilderbuch für Kinder erwartet, doch was ich bekommen habe war so viel mehr. Es ist ein Buch das nicht nur Kinder tief bewegen wird. Ein Buch über Freundschaft, über Ängste und Zweifel, ein Buch über den Neuanfang und zum Teil über Psychische Erkrankungen. Denn die Angststörung ist eine weit verbreitete Erkrankung und unter dieser leider der kleine Vogel zum Teil. Es wird wundervoll erzählt und Willi Wolke und der kleine Spatz sind einfach nur zum verlieben! Denn ich bin es definitiv absolut verliebt. Ich habe nicht erwartet, daß ein Bilderbuch so Emotional sein kann und so voller weißheit steckt, das es mitten ins Herz geht. Ich werde mir definitiv die kleine Plüsch Wolke bestellen! Denn die fehlt mir jetzt noch zu diesem Buch. Grandios. Vielen Dank! Lieben Gruß Sonja/Shaaniel
- Michael Engler
Humboldt und Beaufort (Band 1)
(18)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Der kleine Pingui Humboldt liebt Steine.
Er sammelt sie in allen Formen und Farben.Sie alle sind rund und glatt und wunderschön ...
Ob es auch Steine mit Ecken und Kanten gibt?Voller Zuversicht macht sich Humboldt auf die Suche nach diesem besonderen Stein.
Während die anderen Pinguine sein Vorhaben belächeln, glaubt ihm der Wal Beaufort sofort. Schließlich weiß er, dass es auf der Welt nichts gibt, was es nicht gibt.
Zusammen gehen die beiden auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise ...
Altersempfehlung:
etwa ab 4 Jahren
Illustrationen:
Das Abenteuer der beiden Entdecker wird ergänzt durch große, farbenfrohe Illustrationen. Der Vorlesetext fügt sich harmonisch in die Zeichnungen ein.
Es gibt in den Bildern so viele Kleinigkeiten und liebevoll gestaltete Details zu entdecken. Auch fängt die Farbgebung die jeweilige Stimmung hervorragend ein.
Aufgrund der lebendigen und ausdrucksstarken Mimik fiebert man zusätzlich mit dem kleinen Humboldt mit. Es zerreißt einem beinahe das Herz, wenn das Kerlchen allein am Wasser sitzt, unendlich traurig, weil die anderen Pinguine seinen Traum vom eckigen Stein für ein Hirngespinst halten.
Mein Eindruck:
Die Erlebnisse der beiden Freunde sind einfach und übersichtlich gehalten, gut strukturiert und altersgerecht erzählt.
Das Abenteuer besticht neben der mitreißenden Expedition ganz besonders durch die sympathischen Hauptfiguren.
Humboldt und Beaufort sind ein perfektes Team. Mit Ausdauer und Köpfchen ausgestattet, lassen sie sich so leicht nicht entmutigen. Über die Namenswahl für die abenteuerlustigen Entdecker freuen sich besonders große (Vor-)Leser:innen ;-)
Kleine Weisheiten oder wichtige Aussagen werden farbig und in der gleichen Schriftart wie der Buchtitel in Szene gesetzt:
"Man muss eben da suchen, wo sonst niemand guckt."
oder:
"Aber, wenn man etwas träumt, dann muss es das doch auch geben."
Beaufort versteht es, seinen kleinen Freund Humboldt immer wieder aufzumuntern und dessen Hoffnung und Zuversicht zu stärken.
Schließlich ist er fest davon überzeugt:
"Auf dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt."
Eine spannende, unterhaltsame und zugleich lehrreiche Geschichte mit der wertvollen Erkenntnis, dass man auf sein Bauchgefühl vertrauen und an seine Träume glauben soll. Ganz gleich, ob andere diese als Unsinn abtun.
Eine (Vor-)Leseempfehlung für kleine Abenteurer.
Lesetipp:
Dies ist das erste Abenteuer der Freunde Humboldt und Beaufort.
Wir haben die sympathischen Entdecker zunächst auf ihrer zweiten Reise begleitet. Beide Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.
Fazit:
Ein warmherzig und humorvoll erzähltes Abenteuer, welches mit sympathischen Charakteren, weisen Worten und atmosphärischen Illustrationen punktet.
Ein spannender wie lehrreicher Vorlesespaß für kleine und große Weltentdecker.
...
Rezensiertes Buch: "Humboldt und Beaufort" aus dem Jahr 2021
- Susanne Weber
Die kleine Eule zieht um
(20)Aktuelle Rezension von: CorneliapoetschAlso, ich muss sagen, ich war wirklich begeistert von "Die kleine Eule zieht um". Es ist ein wunderbares Vorlesebuch, das sich perfekt für Kinder ab etwa 4 Jahren eignet. Die Geschichte ist in Reimform geschrieben, was sie nicht nur lustig und unterhaltsam macht, sondern auch das Zuhören für die Kleinen erleichtert. Die Kapitellänge ist gut gewählt, so dass auch kleine Kinder aufmerksam ein Kapitel zuhören können.
Was mir besonders gefallen hat, waren die farbenfrohen Illustrationen. Sie sind einfach entzückend und machen das Vorlesen zu einem wahren Vergnügen. Das Cover ist wirklich ansprechend gestaltet und lädt direkt zum Entdecken ein.
Die Geschichte dreht sich um das Thema Umzug und Neuanfang, und es wird sehr positiv auf Veränderungen eingegangen. Auch die Themen Freundschaft und Zusammenhalt werden wunderschön dargestellt.
Alles in allem kann ich "Die kleine Eule zieht um" nur wärmstens empfehlen. Es ist eine absolut entzückende Vorlesegeschichte, die nicht nur den kleinen Zuhörern, sondern auch den Vorlesenden viel Freude bereiten wird. Ich gebe fünf von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
- 8
- 12
- 24

















