Bücher mit dem Tag "mutter-tochter-konflikt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mutter-tochter-konflikt" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Für immer in deinem Herzen (ISBN: 9783596033546)
    Viola Shipman

    Für immer in deinem Herzen

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauberzeit

    "Ein Sommer, der drei Wege zusammenführt und alles verändert. Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verlust und der besonderen Beziehung zwischen Mutter und Tochter."

    In der Geschichte geht es um ein Bettelarmband, welches über Generationen weiter gegeben wird. An jedem Geburtstag kommt ein Charm (Anhänger) dazu. Die Kapitel sind so aufgebaut, dass jedes eine Geschichte eines Charms erzählt. Somit erfährt man die Vergangenheit und die Gegenwart, während die Zukunft verändert und gestaltet wird. 

    Wunderschön berührend, voller Liebe und Wärme ist diese Geschichte geschrieben. Ein Herzensbuch und eine grosse Leseempfehlung meinerseits.

  2. Cover des Buches Die Klavierspielerin (ISBN: 9783499158124)
    Elfriede Jelinek

    Die Klavierspielerin

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Ohne Zweifel vermag Elfriede Jelinek mit Sprache umzugehen. Sie vermag sich auch komplett von ihren Figuren und von Sex zu distanzieren. In dem Sinne, dass keine normalen Gefühle in diesen Schilderungen vorkommen. Gewöhnliche Menschen gibt es hier nicht. Oder man sieht sie nicht. Alles Menschliche wird hinter Elfriede Jelineks Sprache unsichtbar. Ich habe das Buch schliesslich abgebrochen, weil ich kein Psychiater bin und mich mit nichts in dem Text identifizieren konnte. Allein Jelineks Intellekt zu lauschen, reicht mir nicht, wenn der Inhalt schwächelt. Denn im Grunde hatte ich das Gefühl,einen Akademiker-Porno zu lesen. 

  3. Cover des Buches Mayra und der Prinz von Terrestra (ISBN: B00GPKHAZ2)
    Marita Grimke

    Mayra und der Prinz von Terrestra

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Jazzy
    Meine Meinung zu "Mayra und der Prinz von Terrestra":
    Allein das Cover mit den schönen Blautönen und den Gesichtern von Mayra und Prinz Djuma, hat mich sofort in seinen Bann gezogen und meine Fantasie zu dieser Geschichte angeregt. Dies hat sich auch bestätigt indem ich das Buch relativ schnell durchgelesen hatte. Die Geschichte von Mayra ist ein schönes Jugendbuch und hat mich als Erwachsene auch richtig gefesselt. Ich finde es immer wieder begeisternd, wie die Autoren es schaffen eine erste Liebe erblühen zu lassen. Nicht jeder kann dies so gut umsetzen. Marita Grimke hat ein klasse Buch mit viel Fantasie in einer anderen Welt geschrieben. Mayra und Djuma leben in unterschiedlichen Welten. Mayra in einer fortgeschrittenen technischen Welt und Djumas Welt erinnert sehr stark an das Mittelalter. Dennoch gibt es ein Geheimnis in Djumas Welt. Es gibt Magie, jedoch nur für die Königsfamilie.
    Mayra wird mit Dingen in Djumas Welt konfrontiert, mit denen sie nie gerechnet hätte. Sie wird durch diese Erfahrungen immer stärker und die Liebe sucht sich auch ihren Weg!

    Fazit:
    Insgesamt war es ein klasse Buch und ist auf jeden Fall sehr für Jugendliche zu empfehlen! Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil des Buches. Das Buch war sehr angenehm zu lesen! Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen.

  4. Cover des Buches Weißer Oleander (ISBN: 9783404157662)
    Janet Fitch

    Weißer Oleander

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    Das Buch hat mich wirklich gefesselt - man sollte doch immer mal wieder auf Bestseller zurückgreifen. Ein großartiges Werk, welches sich einbrennt. Die Geschichte der Protagonistin ist an sich schon fesselnd, prägend und lesenswert, doch die Beleuchtung der einzelnen Charaktere sucht seinesgleichen. Man erstellt direkt zu allen Personen psychologische Profile und staunt über vielschichtigen Personen und Verbindungen zueinander, die alle das Leben und Handeln der Protagonistin prägen. Besonders spannend ist die allgegenwärtige Beziehung zu Ihrer Mutter, die sich im Laufe des Aufwachsens und der unterschiedlichen Lebenssituationen wandelt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin hellauf begeistert, eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe. 
  5. Cover des Buches Nur ein Tag (ISBN: 9783596197781)
    Gayle Forman

    Nur ein Tag

     (505)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ein Buch, das so unfassbar unscheinbar und kitschig aussieht aber so viel mehr zu bieten hat.

    Es ist wunderschön, aber auch bittersüß, lyrisch und oft melancholisch. Dies ist ein Buch für alle Menschen, die sich jemals verloren gefühlt haben, für diejenigen, die wissen wie es sich anfühlt unsicher zu sein und nicht zu wissen wohin einen das Leben führt. Ich habe dieses Buch vor mehr als 4 Jahren gelesen und es hat mir unglaublich schöne Lesestunden bereitet, mich zum Lachen gebracht und imaginäre Schmetterlinge im Bauch ausgelöst. Es hat mich aber auch oft zu Tränen gerührt und mir das Gefühl von Fernweh und einer Identitätskrise verschafft.

    Es ist immer noch und wird wahrscheinlich immer eines meiner absoluten Lieblingsbücher sein, weil es mich so bewegt hat und mich seitdem oft in Gedanken verfolgt. Dieses Buch hat mich dazu inspiriert so gut wie alle Shakespeare Komödien zu lesen, öfter ins Theater zu gehen und in Amsterdam absichtlich nicht die großen Touristenpunkte zu besuchen. 

    Wenn man ganz ehrlich ist, wünscht man sich auch einfach so eine starke Liebe einmal im Leben zu erfahren.

  6. Cover des Buches Eighteen Moons - Eine grenzenlose Liebe (ISBN: 9783570402597)
    Kami Garcia

    Eighteen Moons - Eine grenzenlose Liebe

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi92
    Auch dieser Band hat mich unerwartet einfach umgehauen. Ich kann gar nicht glauben, dass die Reihe tatsächlich durchgehend so spannend und unterhaltend ist und die Charaktere einem so vertraut geworden und ans Herz gewachsend sind. Ich bin wirklich begeistert von der Geschichte und dem Geschehen rund um Gatlin. Freundschaft, Familie und Liebe ist immer ein wichtiges Thema und Charaktere wie Amma und Macon sind einfach großartig, zwar sind auch Ethan und Lena tolle Protagonisten, aber alle anderen Personen drumherum gestalten diese Geschichte erst zu einem wunderbaren Gesamtbild.
  7. Cover des Buches Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod (ISBN: 9783423262392)
    Jessica Barry

    Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Atme. Atme.

    Ich öffne die Augen. Über mir ein Baldachin aus Bäumen. Ein Vogelschwarm starrt zu mir herunter und fliegt davon.

    Ich habe überlebt.

    Er vielleicht auch.»



    Das abgestürzte Flugzeug wird gefunden, völlig ausgebrannt, und Ally und ihr Verlobter werden als tot erklärt, obwohl Allys Leiche nicht gefunden wurde. Die zweite Perspektive ist Allys Mutter Maggie Carpenter, die in Owl Creek in Maine wohnt und nicht glauben mag, dass ihre Tochter tot ist. Seit dem Tod ihres Manns hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter, die im Zorn gegangen war. Wer war Ally, die mit dem superreichen Ben Gardner, Sohn eines Pharmamoguls, verlobt war – die Hochzeit stand kurz bevor. Ben Gardner selbst war der CEO eines eigenen erfolgreichen Pharmaunternehmens. Maggie recherchiert. An dieser Stelle ist es für mich nicht glaubwürdig, dass niemand im Umfeld von Maggie, die gut in der Nachbarschaft vernetzt ist, mitbekommen hat, was aus Ally geworden ist. Zur bevorstehenden Hochzeit gibt es genügend Artikel in Klatschzeitschriften. Maggy nimmt nach ein paar Tagen den Tod ihrer Tochter an, kontaktiert Bens Eltern auf, die auch zur Beerdigung von Ally anreisen. 


    Diese Figur drosselt die Handlung mit Vollbremsung. Ally ist klug, teilt Essen und Trinken auf, findet den richtigen Weg, sucht sich schützende Schlafplätze beim Abstieg, versorgt ihre Wunde. Immer am Limit kommt sie doch stetig voran. Die Autorin arbeitet mit Cliffhangern zwischen Mutter und Tochter. Ally überzeugt mich nicht. Sie weiß alles, kennt sich gut aus, Erinnerungen aus der Kindheit. Sie findet den Weg – gut, sie muss theoretisch nur abwärts steigen – aber auch hier kann man sich heftig verlaufen, wenn man sich nicht auskennt. Und irgendwie scheint man oben in den Rockys verletzt gut laufen zu können … Zufällig findet Ally eine Hütte, in die es sich einbrechen lässt, zufällig helfen ihr später Menschen weiter, die sie nach dem Bild aus der Zeitung sogar erkannt haben. Ziemlich viel Scharfblick und Glücksfälle am laufenden Band, das alles nimmt dem Plot die Spannung. Noch mehr bremsen die Kapitel der Mutter, die für mich eine tote Figur, weil sie passiv ist. Sie bewegt sich kaum, fährt nicht einmal zum Showplatz, um die Suche ihrer Tochter in die Wege zu leiten – zu der Zeit, als sie meint, Ally hätte überlebt. Maggy recherchiert über Ally, erinnert sich an früher. Irgendwann erfährt sie von außen, dass ihr zukünftiger Schwiegersohn wohl doch Dreck am Stecken hatte. Würde man die Kapitel der Mutter herausnehmen, würde sie nicht fehlen. Denn alles, was die Mutter recherchiert, erfahren wir auch von Ally. 


    Beide Charaktere sind ziemlich flach angelegt – genauso flach wie die gesamte Handlung. Eingeflochten ist ein Pharmaskandal, den man sicher intensiver mit Hintergrundmaterial spannend hätte einbringen können. Sprachlich erinnerte mich der Thriller eher an ein Jugendbuch, in Konstruktion und Pathetik. Reiche Menschen sind schön, dürre, bzw. athletisch und viele davon sind böse. Schwer verletzt kämpft man sich durch die Wildnis, findet den Weg – alle Amerikaner haben anscheinend Indianerinstinkt und zum Glück steht dann in wirklich ausweglosen Situationen ein Egel vor der Tür. Der Verfolger kommt nicht mal in die Nähe des Opfers. Zwischentöne fehlen, besonders in den Figuren. Gut und Böse sind eindeutig, man weiß gleich, woran man ist. Das Ende ist so voraussehbar! Selbst die sogenannte Überraschung zum Ende war klar, wie ein sonniger Tag – schon früh erkennbar. Logik nein Danke, Charaktertiefe braucht nicht, alles geht immer gut, Spannung vergessen – so schreibt man langweilige Romane – immerhin passt die einfache Tonalität gut dazu. Am Ende fragt man sich, warum solche Bücher übersetzt werden und obendrauf auch noch mit riesigem Marketingaufwand beworben werden. 


    Jessica Barry wuchs in einer Kleinstadt in Massachusetts auf und studierte an der Boston University und am University College London Englisch und Kunstgeschichte. Heute ist sie in der Verlagsbranche tätig und lebt mit Ehemann und zwei Katzen in London.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/freefall-die-wahrheit-ist-dein-tod-von.html

  8. Cover des Buches Du erinnerst mich an morgen (ISBN: 9783453291904)
    Katie Marsh

    Du erinnerst mich an morgen

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Pia_Jil
    Man lernt die Hauptprotagonistin Zoe kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Verlobten Jamie kennen. Sie wirkt ziemlich unruhig und unentschlossen und dann kommt plötzlich ein Anruf von Mags, der Freundin ihrer Mutter. Zoe verlässt kurzerhand ohne nachzudenken ihrer eigene Trauung, um ihrer Mutter zu helfen, mit der sie seit über zehn Jahren gar nichts mehr zu tun hat. Gina wurde ins Gefängnis gebracht und Zoe will sie da wieder herausboxen. Mit Entsetzen muss Zoe erkennen, dass ihre Mütter bereits mit 57 Jahren an Alzheimer erkrankt ist und der Kampf, um das Vergessen rasant schlimmer wird. Nebenher muss sie sich auch noch um ihre eigene Firma kümmern, die finanzielle Probleme hat und natürlich ist da auch noch ihr Verlobter Jamie, den sie auf ihrer Hochzeit sitzen gelassen hat. Dieser ist selbstverständlich sehr enttäuscht und verärgert und beschließt für die nächste Zeit zu seinem Freund Russ zu ziehen. Mit ihm tritt er dann auch die geplante Hochzeitsreise auf die Malediven an. Zoe ist sehr niedergeschlagen und hat es schwer, sich so stark zu präsentieren, wie sie es sonst immer tut nachdem sie in der Vergangenheit ein sehr schlimmes Erlebnis hat durchleben müssen.

    Man erfährt im Verlauf der Geschichte nach und nach von Zoes Kindheit und ihrer Familie, zu der auch noch ihr Vater Alistair und ihre kleine Schwester Lily gehören. Zoes Mutter, Gina hat zu jedem Geburtstag von Zoe einen Brief an sie geschrieben und darin von den Erlebnissen und Problemen erzählt. Diese Art Rückblick in die Vergangenheit gefällt mir ausgesprochen gut!
    Außerdem beschließt Zoe, dass Gina zu ihr ziehen soll und so werden auch die Probleme der immer mehr fortschreitenden Alzeimererkrankung gut thematisiert. Was mich sehr berührt hat, war auch der Moment als Zoe mit ihrer Mutter beim Arzt war, um erfahren zu müssen, dass diese wirklich an einer frühen Form des Alzheimers erkrankt ist.

    Am Anfang fand ich die Handlung ziemlich traurig und auch nicht so spannend bzw. teilweise einfach etwas langatmig. Traurig ist die Handlung durchweg, aber ungefähr ab der zweiten Hälfte wird das Buch umso packender und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Natürlich hat die Handlung durch die immer weiter fortschreitende Alzheimererkrankung von Gina wie gesagt einen sehr traurigen Beigeschmack, dennoch gibt es immer wieder einige positive Ereignisse und Momente, bei denen man auch mal lachen muss. Allgemein weckte das Buch in mir viele Emotionen und es lies mich sehr nachdenklich gestimmt zurück.

    Der Schreibstil war super angenehm, sehr flüssig und ansprechend. Die Idee mit den Briefen aus der Vergangenheit gefällt mir ausgesprochen gut, denn so erfährt man teilweise wichtige Hintergründe, aber auch nicht zu viel, es bleibt also spannend. Natürlich geht es vordergründlich um Demenz/ Alzheimer, aber dennoch ist die Geschichte sehr vielschichtig und es werden auch noch andere Themen und alltägliche Probleme angesprochen. Beispielsweise die Beziehungskrise zwischen Jamie und Zoe. Die Charaktere wurden allgemein sehr, sehr gut ausgearbeitet und ich hatte wirklich das Gefühl, sie mitunter durch die Briefe gut kennen zu lernen. Außerdem habe ich wirklich von allen Personen, die Aussagen und Taten sehr gut verstehen und nachvollziehen können, ich war also völlig im Einklang mit ihnen.

    Man merkt wirklich, dass Katie Marsh sich wirklich gut mit dem Thema Demenz auseinandergesetzt hat, da auch viele zusammengehörige Probleme angesprochen werden.

    Ich fand die Handlung wirklich sehr interessant und spannend und auch Katie Marshs Schreibstil konnte mich überzeugen. Außerdem habe ich mich gut mit den Protagonisten verstanden, lediglich am Anfang war mir die Geschichte etwas zu langatmig, weshalb ich leider einen halben Stern abziehen musste.
  9. Cover des Buches Schwestern bleiben wir immer (ISBN: 9783548288420)
    Barbara Kunrath

    Schwestern bleiben wir immer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: rose7474
    Alexa und Katja sind Schwestern und haben ein inniges Verhältnis zueinander, obwohl sie so unterschiedlich sind. 

    Als die ältere Schwester Alexa in einer Kiste einen nicht fertig geschriebenen Brief von ihrer Mutter Ines findet machen sich Katja und Alexa auf Spurensuche. Das Verhältnis zur Mutter war sehr schwierig... Was finden die beiden heraus?

    Der Roman konnte mich gleich ab der ersten Seite in seinen Bann ziehen. Ich konnte den Roman nur schwer aus der Hand legen und wollte immer wissen wie es weitergeht. Ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es war tiefgründig geschrieben, realistisch und niemals langweilig. Die Protagonisten wuchsen mir richtig ans Herz. Schade, dass der Roman nun schon zu Ende ist...

    Ich kann den Roman wärmstens empfehlen und vergebe gerne 5 Sterne. Unbedingt muss ich noch mehr von der Autorin lesen. 
  10. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: Xenia-Lynn

    Telekinese mal anders verpackt! 𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊 ist ein Thriller der den Abgrund eines Mädchens mit den Urkräften in ihrem Besitz.

    Ein rotes 𝕮𝖔𝖛𝖊𝖗, vermutlich das erste in meinem Regal. Die Farbe wurde passend Gewählt, sowohl für die Ereignisse in der Handlung, als auch, dass der Leser, der dieses Buch in die Hand nimmt gewarnt wird. Gewarnt vor Carietta White. Da ich ziemlich detailverliebt bin, ist mir der Undeutliche Ort, vermutlich das Haus der Protagonistin, ein kleiner Dorn im Auge. Dennoch stellt das Bild eine Szene in der Geschichte da ganz ohne viel vorwegzunehmen.

    Die 𝕳𝖆𝖓𝖉𝖑𝖚𝖓𝖌, wie ich oben schon etwas gelobt habe, ist ein für mich neues Konzept, King weiß einfach, wie man alte Dinge neu verpackt und sie in einen Albtraum verwandelt! Man hat in dieser Geschichte zwei Ausgangsfiguren: Carrie und ihre Mutter. Carrietta will eigentlich nur ein normales Leben führen, woran ihre Mutter sie aber mit religiösem Fanatismus hindert. Das Böse hier. Die Sünde da. Doch mit dem Beginn von Carries Pubertät, wird man in einen reißenden Strudel wirrer Ereignisse gerissen, aus dem man nicht mehr herauskommt King hat es mal wieder geschafft mich bis zur letzten Seite und darüber hinaus an ein Buch zu binden und genau darüber nachzudenken, was eben noch passiert ist. Zumal im Text von Außenstehenden berichtet wurde, was in jenen Wochen passiert ist sowie auch Aufzeichnungen aus den Polizeiakten. Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Bücher.

    𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊, ein sechzehn Jahre altes Mädchen, wird von ihren Mitschülern immer wieder gehänselt, obwohl sie nur so sein möchte wie jeder andere auch. Freunde haben und normales Zeug machen. Nicht nur beten und eigene Sünden aufzählen. Ihre Fähigkeit der Telekinese finde ich faszinierend und wie viel sie damit machen kann! Die meiste Zeit über tat sie mir einfach nur leid und ich hätte ihr gerne irgendwie geholfen. Bis sie sich dann um hundertachtzig Grad drehte.

    Mein 𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙 zu einem weiterem Stephen King Buch: von Mir bekommt 𝕮𝖆𝖗𝖗𝖎𝖊 eine Wertung von 4,6 Kirschblüten, da es mich an sich fesseln konnte, wie nur wenige es konnten. Der Abzug kommt, durch minimale Stellen und der Handlung und am Cover die mir nicht gefallen haben, aber das ist kein Beinbruch!

    Carrie kann ich an jeden Thriller-Fan empfehlen, der gerne die Abgründe der Menschen erforscht!

  11. Cover des Buches Die Sehnsucht ihrer Mutter (ISBN: 9783957341334)
    Francine Rivers

    Die Sehnsucht ihrer Mutter

     (22)
    Aktuelle Rezension von: dorli
    Schweiz, 1901. Marta Schneider durchlebt eine furchtbare Kindheit. Sie wird von ihrem Vater massiv ausgenutzt und erniedrigt. Doch Marta hat einen starken Willen, sie befreit sich aus den Fängen ihres Vaters und zieht, von ihrer Mutter ermuntert, in die Welt hinaus, um ihre Träume zu verwirklichen. Sie reist zunächst durch Europa und landet schließlich in Kanada. Hier lernt sie Niclas Waltert kennen und lieben. Die beiden heiraten, gründen eine Familie, ziehen nach Kalifornien und kaufen schließlich eine Farm.

    „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist der erste Teil einer zweibändigen Familiensaga und spielt in den Jahren 1901 bis 1951. Francine Rivers erzählt auf Grundlage ihrer eigenen Familiengeschichte von den bewegenden Erlebnissen der in der Schweiz geborenen Marta Schneider.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht das sehr schwierige Verhältnis zwischen Marta und ihrer ältesten Tochter Hildemara.
    Geprägt von ihren vielfältigen Erfahrungen, möchte Marta, dass ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die für ihre Ziele kämpfen, die sich behaupten können und sich wenn nötig zu wehren wissen. Doch anders als ihre Geschwister entwickelt Hildemara sich zu einem stillen, zurückhaltenden Mädchen. Marta versucht, dieser Entwicklung mit Härte und Unnachgiebigkeit entgegenzusteuern - ein fataler Fehler, der die Kluft zwischen Mutter und Tochter stetig vergrößert.

    Francine Rivers hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt diese Familiengeschichte sehr mitreißend und legt von Beginn an ein hohes Tempo vor. Die Jahre rauschen am Leser vorbei. Dennoch gibt mir die Autorin das Gefühl, die Geschichte von Marta und Hildemara intensiv mitzuerleben.

    Im Verlauf der Handlung wechselt die Perspektive von Marta auf Hildemara, so dass man einen guten Einblick in die Denkweise und das Gefühlsleben beider Frauen bekommt. Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingeschobenen Briefe von Marta an ihre Freundin aus Kindheitstagen – in diesen Briefen kommt zum Vorschein, wie es wirklich in Marta aussieht und man kann ihr Verhalten gegenüber Hildemara besser nachvollziehen.

    „Die Sehnsucht ihrer Mutter“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt - eine fesselnde, emotionale Familiengeschichte mit sehr ausdrucksstarken Figuren.

  12. Cover des Buches Das Tuschezeichen (ISBN: 9783442455416)
    Amy Tan

    Das Tuschezeichen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Als ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe, hat mich Ruths Mutter LuLing an meine Oma erinnert. Die Vergesslichkeit, die zu Alzheimer wurde, aber irgendwie auch die Unzufriedenheit. LuLing hatte kein einfaches Leben, bevor sie von China nach Amerika kam. Ihre Sorgen und Nöte hat sie auf ihre Tochter übertragen, auch wenn diese das vielleicht gar nicht so sieht.

    Am meisten mag ich den 2. Teil des Buches, wo man die Aufzeichnungen über LuLings Leben liest. Und damit hinter all die Geheimnisse kommt, die im ersten Teil angedeutet werden.

  13. Cover des Buches Wir kennen uns nicht (ISBN: 9783946086222)
    Birgit Rabisch

    Wir kennen uns nicht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sweetybeanie

    Zum Inhalt: Lena Löper ist eine erfolgreiche Schriftstellerin gewesen. Und Feministin. Sie veränderte mit ihren Büchern die Welt der Frauen und das allgemeingültige Frauenbild. Zeigte, dass man nicht so sein muss, wie einen das Patriachat haben möchte. Sondern Erfolgreich. Unabhängig. Ihre Meinung und ihre Empfindungen verarbeitete sie in ihrem fiktiven Charakter Lara und wurde damit berühmt. Anderes blieb dabei auf der Strecke. Die Beziehung zu ihrer Tochter Ariane zum Beispiel. Doch nun ist sie alt und ihre Karriere ist längst vorbei. Einsam ist es in ihrem großen Haus geworden.

    Verhaltensforscherin Ariane Löper fühlt sich unverstanden. Schon seit ihrer Kindheit hat sie das Gefühl für ihre Mutter, die erfolgreiche Schriftstellerin Lena Löper, niemals gut genug zu sein. Immer nur Klotz am Bein. Ungeliebt. Doch nun bekommt sie selbst ein Kind und immer wieder blitzt die Erinnerung an ihre Mutter auf…

    Meine Meinung:

    „Wir kennen uns nicht“ – der Titel passt definitiv zu dieser Erzählung. Ariane und Lena – zwei starke Frauen. Eigentlich untrennbar miteinander verbunden und doch durch so viel getrennt.

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Sicht Lenas, die von jeher das Gefühl hat, keinen Zugang zu ihrer Tochter zu bekommen. Und aus der Sicht Arianes, die als Kind um die Liebe ihrer Mutter kämpfte, bis sie irgendwann beschlossen hat, sich nicht mehr vergeblich abzumühen.

    Das Buch hat mich sehr berührt. Jede der beiden Frauen ist so gefangen in ihrer Annahme, dass sie der anderen nichts bedeutet. Und beide interpretieren in jedwede Aussage (die eigentlich nur aus Eigenschutz so schroff und abweisend geäußert werden) sofort eine Ablehnung hinein. Dabei würde eigentlich jede der beiden Frauen sich über ein Zeichen der Zuneigung freuen. Doch keine der Beiden ist bereit, das Risiko einzugehen und mit einer möglichen Zurückweisung zu leben.

    Das Buch zeigt deutlich, welche dramatischen Konsequenzen fehlende Kommunikation in Beziehungen haben kann. Und das sich daraus ein Teufelskreis entwickelt, aus dem man nur sehr schwer wieder herausfindet. Zu tief sitzen die Verletzungen und zu weit haben sich der Groll und die Wut entwickelt. Zu groß ist die Angst davor, zurückgewiesen zu werden.

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, so ein Verhältnis zu einem meiner Kinder zu haben. Oder zu meiner Mutter. Das Buch ist mir nahegegangen, ich konnte es nach den ersten Seiten kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist offen, ehrlich und direkt. Die Autorin versteht es, die verschiedenen Orte und die Erinnerungen der Protagonisten auf eine anschauliche und lebendige Weise dem Leser nahezubringen.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

  14. Cover des Buches Guten Morgen, Revolution - du bist zu früh! (ISBN: 9783462045451)
    Kirsten Ellerbrake

    Guten Morgen, Revolution - du bist zu früh!

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ankerliebe
    Ich bin selbst im Wendland auf gewachsen und füllte mich sehr schnell an die Castor Zeit errinert. Ich hab das Buch schnell durchgelesen, da ich die Geschichte sehr leicht und angenehm fand. Ich kann das Buch jedem empfehlen der etwas leichte Leselektüre mich politischem Hintergrund sucht.
  15. Cover des Buches Pigtopia (ISBN: 9783453675247)
    Kitty Fitzgerald

    Pigtopia

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Jack Plum ist mit einem deformierten Kopf auf die Welt gekommen und wird deshalb von den übrigen Kindern nicht akzeptiert. Er lebt als Mittdreißiger mit seiner verbitterten Trinker-Mutter zusammen, die ihm alle Schuld an den Sachen gibt, die in ihrem Leben nicht funktionieren, zB auch, daß Jacks Vater sich davon gemacht hat. Im Keller seines Elternhauses betreibt er eine geheime Schweinefarm, die ihm als einziges Freude in seinem Leben bereitet. Aber es ändert sich alles, als er Holly Lock kennenlernt, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihm unvoreingenomem gegenübertritt. Neben der Geschichte um den "verunstalteten" Jack bietet das Buch auch einen Einblick in Konflikte, in denen sich pubertierende Kinder mit ihren Eltern verwickeln (s. Holly und ihre alleinerziehende Mutter). Ein vielschichtiges Buch, das ich auf fast einem Rutsch gelesen habe.
  16. Cover des Buches Himmel, der nirgendwo endet (ISBN: 9783548060675)
    Marlen Haushofer

    Himmel, der nirgendwo endet

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lia48
    INHALT:

    Die kleine Meta ist zu Beginn 2 1/2 Jahre alt. Mit ihrem kindlichen Blick auf die Welt, lässt sie den Leser an ihren Gedanken, an Eindrücken und an täglichen Ereignissen teilhaben.
    Zum Beispiel wie es ihr ergeht, als sie als Strafe der "Großen" in einem Regenfass sitzen muss... Der Papa bestraft sie nie. Der erzählt ihr immer so tolle Geschichten! Sie liebt den Papa! Aber bei der Mama kann sie oft nicht einschätzen, ob diese gleich liebevoll oder böse reagieren wird. Überhaupt ist sie laut der Mutter ja zu nichts zu gebrauchen! Und brav ist sie auch nicht, was der Mama so viel lieber wäre...
    Nein, Meta ist vielmehr ein kleiner Wildfang, der sich fantasievollem Spiel hingibt und die Welt erkunden möchte!


    MEINUNG:

    Die Geschichte wird aus der Perspektive der jungen Meta erzählt. Oft habe bei der Erzählweise von Kindern das Gefühl, dass mir ihre Welt nicht kindlich genug beschrieben ist. Dies ist hier anders! Die kindliche Sichtweise kommt trotz des jungen Alters gut zur Geltung. So passen ihre naiven Vorstellungen von der Welt wunderbar zur Perspektive des Kindes. Dadurch muss man sich vielleicht an die Ausdrucksweise etwas gewöhnen, welche jedoch auf den Leser gleichzeitig recht authentisch wirkt. Passend zum Alter des Mädchens beschreibt die Autorin, womit sich Meta in ihrem Alltag so beschäftigt. Dabei sammelt sie in jungen Jahren viele Sinneserfahrungen (z.B. leckt viele Dinge ab oder kaut sie), spielt mit Tannenzapfen, hört gerne Geschichten und spielt später gerne Rollenspiele. Ihre Gedanken und Ereignisse handeln oftmals von ihrer Familie und von der jeweiligen Beziehung, die sie zu den einzelnen Familienmitgliedern hat.
    Mehrmals konnte ich mit Meta mitfühlen und wäre gerne eingeschritten, wenn ihre Mutter sie mal wieder bestrafen wollte.
    Die unterschiedlichen Charaktere fand ich interessant dargestellt und Meta habe ich direkt in mein Herz geschlossen.
    Leider hatte ich an das Buch andere Erwartungen und Hoffnungen gehabt.
    Letztendlich ist es eine sehr ruhige Geschichte ohne Höhen und Tiefen (vielleicht abgesehen von den ersten Seiten). Ich mag ruhige Geschichten. Aber für mich benötigen auch sie irgendeine Art von Spannungsbogen. Dieser hat mir hier gefehlt! Das Buch besteht vielmehr aus einer Aneinanderreihung von Gedanken und täglichen Ereignissen, ohne dabei einen starken roten Faden aufzuzeigen.
    Ich weiß, dass manche Leser dies aber mögen. Für mich war es nur leider nicht nicht das richtige Buch.
    Auch hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht, um mich emotional noch mehr zu erreichen.

    FAZIT: Ein Buch, das das kindliche Erleben und Denken wunderbar darstellt. Es ist jedoch mehr für Leser geeignet, die sehr ruhige Bücher ohne Spannungsbogen mögen. Mir persönlich haben die Höhen und Tiefen gefehlt, sowie ein roter Faden und noch etwas mehr emotionale Tiefe.
  17. Cover des Buches Es wird keine Helden geben (ISBN: 9783841504029)
    Anna Seidl

    Es wird keine Helden geben

     (459)
    Aktuelle Rezension von: Warriorlove

    Es ist schwierig, Wörter dafür zu finden, doch Anna Seidl hat es geschafft und sie hat damit dieser Geschichte viel Tiefgang gegeben. Ein einschüchterndes Thema, dass die Zeit von Miriam in früher und heute unterteilt.

    Lesenswert, auch wenn es ab und an einige Längen hat.
    Ich würde lügen, dass ich mich gut in Miriam hinein versetzen konnte. Manchmal war ihr handeln merkwürdig, aber wer bin ich, zu sagen, ob das realistisch ist.

  18. Cover des Buches King. Carrie (ISBN: 9783804416550)
    Thomas Möbius

    King. Carrie

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Immer wieder im Sommer (ISBN: 9783499290176)
    Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Anna ist seit fünf Jahren alleinerziehend, denn damals hat sie sich von ihrem Ex-Mann Max getrennt, nachdem sie eine unmissverständliche SMS auf dessen Handy entdeckt hat. Nun lebt sie mit ihren beiden Töchtern Sophie und Nelly in einer Mitwohnung in München. Das doch relativ eintönige Leben wird nun unterbrochen, als Anna einen Brief ihrer Mutter erhält, wo sie doch seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Außerdem hat sie vor einigen Wochen einen Artikel über ihre Jugendliebe Jan entdeckt, der nun auf Amrum lebt und geschieden ist, nun fragt sie sich ständig, was wohl gewesen wäre, wenn ihre Mutter ihn damals nicht vom Hof vertrieben hätte. An den Wochenenden besuchen ihre Töchter öfter ihren Vater, doch diesmal kommt alles anders als erwartet, denn Max liegt nackt mit einer Blondine in seinem Bett und hat verschlafen. Da beschließt Anna, dass sie ihre Töchter nicht bei ihm lassen wird, denn ein solches verantwortungsloses Verhalten will sie nicht tolerieren. Dass dadurch ihre Pläne zu ihrer Mutter und nach Amrum zu fahren zunichte gemacht werden, kann sie nun nicht mehr ändern...

    Katharina Herzog hat einen sehr gut zu lesenden und flüssigen Schreibstil. Ihre Handlungen sind immer sehr emotional und voller ergreifender Momente. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und äußerst realistische Charaktere. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen schafft eine gute Abwechslung und bringt noch mehr unterschiedliche Sichtweisen in die Handlung.

    Das Buch hat mir gut gefallen, allerdings hatte ich mir noch mehr emotionale Momente gewünscht, die mich zu Tränen rühren, wie ich sie aus "Wo die Sterne tanzen" kannte.

  20. Cover des Buches Blanca (ISBN: 9783351037017)
    Mercedes Lauenstein

    Blanca

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Melodycookie

    Blanca war mir nicht immer sympatisch, sie handelt manchmal etwas naiv (was sicherlich daran liegt, dass sie erst 15 ist) trotzdem ist sie clever und eine wahre Überlebenskünstlerin. Manchmal wusste ich nicht, ob sie langsam "verrückt" wird oder das einfach ihre Sicht auf die Welt ist. Ihr Leben zeigt mir, wie es laufen kann, wenn man die "falschen Eltern" hat bzw. die Voraussetzungen nicht die besten sind.

    Der Schreibstil hat mich beeindruckt, Mercedes Lauenstein schafft es, die schönen als auch die weniger schönen Momente beobachtend einzufangen.

    Das Buch war insgesamt eher deprimierend, aber auch atmosphärisch und hat in den fünf Tagen, an denen ich es durchgelesen habe, genau meine Stimmung widergespiegelt (oder eher beeinflusst?). 

    Es hat mich ein bisschen an "Hellwach" von Hilary T. Smith erinnert, was auch überraschend eins meiner Lieblingsbücher wurde.

  21. Cover des Buches Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (ISBN: 9783462043921)
    Alina Bronsky

    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

     (158)
    Aktuelle Rezension von: inabroich
    Bitterböse, straight heraus und immer auf den Punkt. Aufgrund kultureller Einflüsse kann man sich häufig nur schwer mit der Hauptprotagonistin Rosalinde identifizieren. Was aber nicht unbedingt nötig ist, denn der Sprachstil und zeitweise auf mich fremd wirkende Handlungsweisen, nötigen einen immer weiter zu lesen. Das Ende ließ mich mit dem Buch versöhnt zurück. Die Geschichte hat mich dazu bewegt, tiefer in die tatarische Historie einzutauchen und mich eingehender mit den verschiedenen Völkern Russlands zu beschäftigen.
  22. Cover des Buches Haus der Schildkröten (ISBN: 9783492964562)
    Annette Pehnt

    Haus der Schildkröten

     (25)
    Aktuelle Rezension von: BeateW
    In Haus Ulmen, einem renommierten Altersheim, scheint die Zeit stillzustehen. Nur sonntags erwacht das Haus zum Leben und die in der Eingangshalle sitzenden "Immergleichen", die auf niemanden warten, beobachten neugierig und ein wenig neidvoll die regelmäßig einströmenden Besucher. Nach zwei Stunden, so lange sollte man anstandshalber bleiben, wird es wieder ruhig. Mit entspannten Gesichtern und erleichtert, den Pflichtbesuch für diese Woche hinter sich zu haben, verlassen die Angehörigen das Altersheim. Die Immergleichen verfallen wieder in Lethargie und starren auf den sich leerenden Parkplatz. Nur Frau Kanter und der Professor erhalten am Dienstag Besuch. Sie von ihrer Tochter Renate und er von seinem Sohn Ernst. Die beiden begegnen sich und entdecken hier, umgeben von Krankheit, Siechtum und Tod, ihre Liebe. Die sensiblen Beschreibungen der Charaktere aller Beteiligten, sowie die realistische Schilderung der Lebensumstände in einem Altersheim lassen auf eine gute Beobachtungsgabe der erst 39 Jahre alten Autorin schließen. Pointiert, ohne Sentimentalität und dennoch einfühlsam berichtet Annette Pehnt über die kleinen Freuden, Sorgen, Probleme und zwischenmenschlichen Beziehungen von Bewohnern, Angehörigen und Personal. Ein wenig geschmälert wird das Lesevergnügen dadurch, dass Frau Pehnt bis auf Punkte und Kommas keinerlei Satzzeichen verwendet. Das macht das Lesen zwar anstrengend, ändert aber nichts an meinem Gesamturteil: Ein lesenswertes Buch!
  23. Cover des Buches Zoé & Adil – in Love (ISBN: 9783957711762)
    Susanne Rocholl

    Zoé & Adil – in Love

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama
    Zum Buch:
    Zoé wächst in Berlin auf, als ihre Mutter beschließt zurück in ihre alte Heimat zu ziehen. Das heißt für Zoé aus der GroßStadt in ein Kaff am Niederrhein. 
    Dort lernt Zoé Adil kennen, einen Flüchtling aus Syrien, und sie ist total fasziniert von ihm und von seiner Geschichte. 
    Als dann fast vierhundert Flüchtlinge in der Stadt untergebracht werden sollen, kochen die Emotionen hoch und auch für Zoé und Adil weht ein anderer Wind ...

    Meine Meinung:
    Eine Geschichte, die mich tief berührt hat, ein unglaublich ernstes Thema, aktueller denn je. Aber in eine unglaublich gut erzählte Geschichte verpackt. 
    Susanne Rocholl ist es sehr gut gelungen, die Ernsthaftigkeit der Situation in eine berührende Story zu packen, wie sie tagtäglich überall in Europa geschieht. 

    Zoé und Adil würden sehr authentisch beschrieben, genauso wie ihre Situation und ihre Erlebnisse. Gerade die Geschichte von Adil war glaubhaft geschildert. 

    Für mich was das Buch ein absolutes Lesehighlight und ich kann es jedem nur empfehlen. Vielleicht macht es uns ein kleines bisschen sensibler und verständnisvoller für unsere MitmMenschen, die nunmal nicht das Glück hatten in Deutschland geboren zu sein und nun in der Fremde mit völlig anderen Kulturen zurechtkommen müssen. 
    Ein bisschen mehr Toleranz steht uns allen gut. 
  24. Cover des Buches Schöne Monster (ISBN: 9783351050733)
    Sharlene Teo

    Schöne Monster

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Haveny

    Inhalt:

    Szu war schon immer die Außenseiterin und möchte doch nur dazu gehören. Auch zu ihrer Mutter fehlt ihr die Bindung, doch dann lernt sie Circe kennen und findet in ihre eine beste Freundin. Amisa, Szus Mutter hat vor Jahren in drei Horrorfilmen das Monster gespielt und glaubte immer daran, ein großer Filmstar zu werden, doch die Beziehung zu ihrer eigenen Tochter war immer kompliziert. Und dann ist da noch Circe Jahre nachdem ihre Freundschaft mit Szu sich "aufgelöst" hat, die ihre Vergangenheit einfach nicht hinter sich lassen kann.

    Meine Meinung:

    Das wundervolle geheimnisvolle Cover hat mich sofort verzauert und auch der Titel klang wahnsinnig vielversprechend, sodass ich diesem Roman einfach eine Chance geben musste, doch leider konnte er mich nicht wirklich begeistern.

    Eigentlich geht es sprachgewaltig und gut los, doch sehr schnell verlor die Geschichte für mich ihren Reiz. Der Schreibstil war weiterhin wirklich sehr angenehm und flüssig zu lesen, sonst hätte ich das Buch vermutlich auch nicht fertig gelesen. Aber die Sogwirkung fehlte trotzdem komplett. Klar, ist es nett, das Leben & Zuhause der drei Frauen kennen zu lernen, aber es ist eben NUR nett, mehr nicht.

    Jede der drei Frauen erzählt einen Teil ihrer Lebensgeschichte und nur langsam kristallisiert sich ein Gesamtbild über die Beziehungen der drei untereinander heraus. Doch für mich fehlte der zündende Funken, das große Geheimnis, irgendetwas Überraschendes!

    Natürlich haben alle drei schwierige Zeiten hinter sich und schon einiges im Leben überleben müssen, doch mir wurde dies einfach etwas zu monoton erzählt, denn so weltbewegend fand ich die Schicksale der drei Frauen dann leider nicht. Szu tat mir zwar total leid, denn für vieles weswegen sie gehänselt wurde, kann sie gar nichts und doch konnte ich als Leser auch zu ihr keine Beziehung aufbauen. Mir fehlten einfach die Emotionen, die einen mitreißen, leiden und lieben lassen! Zu oft fühlte ich mich nur als ferner Beobachter, der mit dem ganzen Geschehen eigentlich überhaupt nichts zu tun hat.

    Alles in allem eine sehr ruhige Geschichte, ohne besonders viel Geschehen oder Spannung, die mich leider nicht überzeugen konnte.

    2/5 Sterne

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