Bücher mit dem Tag "mutterschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mutterschaft" gekennzeichnet haben.

118 Bücher

  1. Cover des Buches Kleine Feuer überall (ISBN: 9783423281560)
    Celeste Ng

    Kleine Feuer überall

     (279)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der erste Roman von Celeste Ng besticht durch eine feinfühlige, psychologisch raffiniert erzählte Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Bei dem aktuellen Werk der Autorin hatte ich am Anfang den gleichen Eindruck, leider verblasste dieser sehr schnell beim Weiterlesen. Es handelt sich um eine durchaus süffig zu lesende Erzählung, jedoch mehr im Stil einer amerikanischen TV-Serie: eine gut situierte Familie der gehobenen sozialen Schicht, allesamt gut ausgebildet, hübsch, redegewandt und als Klassenunterschied eine alleinerziehende Mutter, Künstlerin, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, letztlich aber die moralische Hoheit besitzt. Das erscheint mir doch sehr klischeehaft und verklärt. Die gängigen adoleszenten Probleme werden thematisiert, jedoch gibt es keinerlei tiefere Auseinandersetzung.


    Eventuell waren meine Erwartungen etwas zu hoch, nach dem grossartigen Debütroman ‚Was ich euch nicht erzählte‘.

  2. Cover des Buches Die Liebe im Ernstfall (ISBN: 9783257070538)
    Daniela Krien

    Die Liebe im Ernstfall

     (214)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Das Leben von fünf Frauen hat sich Daniela Krien in diesem Buch näher angesehen. Sie alle haben eine Verbindung zueinander.

    Da ist die Buchhändlerin Paula, deren Leben durchtränkt ist von der Trauer um ihr verstorbenes Baby. Nun hat sie einen neuen Mann kennengelernt und hofft darauf, „dass die Zeit die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit schließen“ wird. Denn nach der Trennung von ihrem Ehemann weiß sie: „Kein Mensch ist so, wie man ihn haben will.“

    „Wie ein Abgrund ist Paula, wie ein tiefes schwarzes Loch, in das man Verständnis, Geduld und Liebe hineinwirft, und alles versinkt in der Tiefe, ohne auch nur einen Hall zu erzeugen“, sagt Judith über ihre Freundin. Die Ärztin, die beinahe Pianistin geworden wäre, versucht über Datingportale einen Mann fürs Leben zu finden. Doch ihre Bindungsunfähigkeit steht ihr dabei im Wege.

    Bridas Traum war immer schon, Schriftstellerin zu werden. Als zweifache Mutter fehlt ihr jedoch die Muße zur Arbeit. Ihr Mann Götz, der für den Lebensunterhalt aufkommt, kann ihre Unzufriedenheit nicht verstehen und sucht sich eine neue Lebensgefährtin.

    Malika war Bridas Vorgängerin bei Götz und kam nur schwer über seinen Verlust hinweg. Die Musikwissenschaftlerin kämpft sich allein durchs Leben. Bis ihre Schwester Jorinde, von Beruf Schauspielerin, sich vom Ehemann trennt und die beiden eine gemeinsame Wohnung beziehen.


    Daniela Krien, die sehr lebensnah schreibt, erhielt im Mai 2021 den Sächsischen Literaturpreis. Sie fragt in ihrem dritten Roman, was größer ist: Die Liebe zum Mann oder die zum Kind oder die zum Beruf? Als Mutter von zwei Töchtern wirkt sie sehr glaubhaft. Sie lässt die LeserInnen an den Gedanken „ihrer“ Frauen teilhaben, zeigt auf, wie sie handeln und was sie geprägt hat. In diesem Buch wird deutlich, dass so manche Liebe scheitert, weil sie zu viel will. Auch, dass unterschiedliche Frauen nicht unbedingt dazu geeignet sind, sich gegenseitig Ratschläge zu erteilen.


    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und werde sicherlich auch die anderen Bücher der Autorin unter die Lupe nehmen. Viereinhalb Sterne vergebe ich.

  3. Cover des Buches Miracle Creek (ISBN: 9783446266308)
    Angie Kim

    Miracle Creek

     (186)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Ihre Tochter sollte in Amerika zur Schule gehen und studieren. Deshalb ging Youg mit ihrer Mary in die USA. Pak, ihr Mann, blieb in Korea. Um das Ganze finanzieren zu können, nahm Young einen Aushilfsjob bei einer anderen koreanischen Auswandererfamilie an. Allerdings erwies sich die Stelle als ein mehr als Vollzeitjob, so dass für Mary kaum Zeit blieb. Jahre später haben sie es aber geschafft, glauben sie. Pak ist nachgekommen und gemeinsam haben sie sich mit einer Überdruckkammer selbstständig gemacht, in der sie ihren Patienten Hilfe anbieten. Doch schon bald geschieht ein tragischer Unfall mit zwei Todesfällen.


    Im Prozess ein Jahr später ist die Mutter eines der Opfer angeklagt. Während weniger Gerichtstage berichtet die Autorin aus der Angeklagten un der Zeugen von dem tragischen Geschehen und wie es möglicherweise zu dem Unfall kam. Immer neue Details kommen ans Licht, die der vermeintlichen Wahrheit neue Aspekte verleihen. Da wurde viel verschwiegen, anders erzählt oder anders gedeutet. Und es geht auch um die Patienten und ihre Angehörigen. So soll die Behandlung körperlich, geistig oder seelisch schwer eingeschränkten Kindern Erleichterung bringen. Ob das gelingt, ist nicht das vorherrschende Thema. Eher geht es darum, wie sich vornehmlich die Mütter aufopfern, um ihren Kindern das bestmögliche Leben zu geben und wie schwer sie mitunter daran tragen, dass es nicht immer die erhofften Fortschritte gibt.


    Dieser ruhige Spannungsroman packt durch seine Vielschichtigkeit. Immer wieder werden neue Lagen enthüllt, die eine andere Sicht auf das Geschehen eröffnen. Schon vom Beginn, dem Tag des Unfalls, bis zum Start des Prozesses werden die vorgefassten Meinungen durcheinander gewirbelt. Und je tiefer man durch die Aussagen und Gedanken der Berichtenden ins Geschehen eintaucht, desto mehr und andere Facetten ergeben sich. Man stellt fest, dass sich Einschätzungen zwangsläufig ändern und damit ändern sich auch Sympathien. Es ist der Autor sehr gut gelungen zu fesseln und zu überraschen.

  4. Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783257071214)
    Marco Balzano

    Ich bleibe hier

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    In diesem Buch geht es um die Lehrerin Trina, die als Südtirolerin aus ihrem Leben berichtet. Die Zeitspanne reicht ca. von den 1920ern bis (rudimentär) über die 1950er hinaus. 

    Trina ist eine starke Protagonistin, die ihre Schwächen offenbar kennt und oft reflektiert berichtet. Durch diese Reflexion wurde sie (innerhalb der wahren und belegbaren Zeitgeschichte) wie von selbst sehr authentisch dargestellt.

    Dieses Buch war (wie so oft) ein Coverkauf. Dieses Mal nicht nur, weil ich es ansprechend fand, vielmehr weil mir dieser Anblick von Läufen und Wanderungen rund um den Reschensee (Lago di Resia) bekannt ist. Erwartet habe ich von diesem Buch daher nichts, zumal ich den Klappentext nicht gelesen habe. Natürlich habe ich mir gedacht, wohin der Weg geht, aber dass Balzano mich -anfangs- derartig abgeholt hat, überraschte mich dann doch positiv. 

    Beeindruckend fand ich, wie eindringlich und zugleich ruhig, Marco Balzanos Erzählweise ist. Er hat ein sehr dunkles Kapitel Italiens beleuchtet und dennoch las sich der Roman recht sanft, ohne an Bedeutung zu verlieren. Immerhin geht es u.a. um italienischen Faschismus, deutschen Nationalsozialismus und Enteignung. 

    Aber auch diese Erzählweise ist es, die ich zugleich kritisiere. Der Roman glich eher einer sachlichen Berichterstattung. Die Verschmelzung von zeitgenössischer Geschichte und Romanliteratur ist dem Autoren nicht unbedingt geglückt. Durch die fehlenden Emotionen blieb die Beziehung zwischen mir als Leserin und den Figuren distanziert. Klar, durch gewisse Sätze und Reaktionen kann man sich die Emotionen vielleicht dazu denken, aber das ist mit einer bewusst kommunizierten Emotion seitens des Autors nicht zu vergleichen. Außerdem weist der Roman im letzten Drittel zunehmend einige Längen auf. 

    Trotzdem kann ich den Roman empfehlen, -insbesondere weil- er voller Zeitgeschichte steckt. Und aufgrund dieser Gewichtung gebe ich anstelle der angedachten drei Sterne, gerne vier!

  5. Cover des Buches Das Licht zwischen den Meeren (ISBN: 9783442384006)
    M. L. Stedman

    Das Licht zwischen den Meeren

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Ein großes Drama mit den ganz großen Gefühlen. Das Buch überzeugt auf klarer Linie: Ein fesselnde Story, die herrlich detailverliebt und liebenswert erzählt wird.

    Welch ein Werk, welch ein Debüt. Und auch wer den sehr guten Film dazu gesehen hat wird feststellen, dass Buch eben noch viel, viel mehr kann!

    Das Drama an der australischen Küste geht um einen Leuchtturm, ein unerwartetes Kind, um Strafe und die Frage, inwieweit man ein schlechtes Gewissen langfristig ausblenden kann. Leuchtturmwärter Tim kann es nicht. Auch wenn er die Liebe seines Lebens trifft, so ist das Glück für ihn nur ein längerer Moment.

    Großes Tennis, großes Kino - und ein überragendes Buch.

  6. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783328601449)
    Ashley Audrain

    Der Verdacht

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

    Die Autorin:

    Ashley Audrain wuchs außerhalb von Toronto auf, studierte Medienwissenschaften und arbeitete viele Jahre im Bereich Public Relations unter anderem im Verlagswesen. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie in Toronto. Ihr Debütroman »Der Verdacht« begeisterte Lektorinnen und Lektoren in aller Welt; lange vor Erscheinen verkauften sich die Übersetzungsrechte in über 30 Länder. 



    Meine Meinung:

    Was für ein Buch. Mich hat schon lange kein Buch mehr so emotional gepackt. Eine Thematik die mir persönlich sehr nah ging, da wir selbst gerade in der Kinderwunschplanung stecken. Der Schreibstil der Autorin ist großartig, wenn auch sehr distanziert und am Anfang emotionslos. Ich hatte auf den ersten Seiten auch so meine Probleme rein zu kommen. Das legte sich aber sehr schnell, um so tiefer wir in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eintauchen. Es ist geschrieben wie ein Brief an jemanden. Unsere Hauptprotagonistin erzählt es ihrem Mann. Aus dieser Sicht lesen wir. Vielleicht ist es deshalb auch extra von der Autorin gewählt, das man nicht so emotional liest. Der Leser verfolgt das Geschehen als stiller Beobachter. Zudem lesen wir auch in der Vergangenheit, was dem Leser noch mal einen anderen Eindruck auf die Geschichte vermittelt.



    Die Charaktere waren so super ausgearbeitet. Jeder hatte seinen eigenen Charakter. Hat anders auf Situationen reagiert und Dinge aus anderen Blickwinkeln betrachtet. Das ganze Buch ist beklemmend und das ändert sich auch nicht bis zum Schluss. Die Spannung wird konstant gehalten und der Leser rätselt bis zum Schluss. Ich habe immer Versucht das Verhalten zu verstehen, habe wilde Theorien aufgestellt und das Ende war dann doch sehr überraschend. Ein Buch was mich total  eingenommen hat emotional, was ich nicht vergessen werde. Von mir allerdings nur bedingt eine Empfehlung, denn ich finde das ist nicht für jeden geeignet. Mütter könnten hier an ihre Grenzen getrieben werden.



    Ein tolles Buch. Endlich mal wieder eine Geschichte die mich auch ohne großen Spannungsbogen, wie bei einem Thriller,  fesseln konnte. Ich habe das Buch nicht allein gelesen und der Austausch war gerade hier sehr hilfreich, denn man findet viel worüber man beim lesen reden möchte. Schaut es euch unbedingt an, wenn ihr für das Thema offen seid. 

  7. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.218)
    Aktuelle Rezension von: Baumbook

    Ich bin total mitgerissen worden, ich konnte garnicht mehr aufhören. Die Protagonisten sind super toll dargestellt worden, sehr überzeugendes Buch.

  8. Cover des Buches Die Harpyie (ISBN: 9783406766633)
    Megan Hunter

    Die Harpyie

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    "Ich fragte meine Mutter, was eine Harpyie sei; sie sagte, dass sie Männer für das strafen, was sie tun."

    Das Buch erzählt die Geschichte einer Ehe. Der Mann geht fremd und die beiden treffen eine Übereinkunft, wie sie damit umgehen wollen.

    Dem Schreibstil war ich sofort verfallen. Ich wollte keinen Satz verpassen, manche las ich sogar zweimal. Das Buch ist wirklich auf eine außergewöhnliche Art und Weise geschrieben.

    Mit der Protagonistin Lucy konnte ich mich nicht identifizieren, aber sie hat mich fasziniert. Sie ist eine interessante Figur mit einer undurchsichtigen Vergangenheit. Etwas schlummert in ihr und die Verknüpfung mit dem Bild einer Harpyie oder viel mehr mit den verschiedenen Bildern einer Harpyie hat mich beeindruckt.

    Die Atmosphäre hatte was Unheilvolles, es war düster und hat dafür gesorgt, dass ich fast die ganze Zeit sehr angespannt gelesen habe.

    Die Verletzung auf ihrer Seite und die Schuld auf seiner waren klar zu spüren. Aber da war auch noch der Wunsch, wieder zurück zu dem zu kommen, was die beiden hatten. Sie wussten nur nicht, wie. Sie finden dann aber doch noch einen Weg. Einen ungewöhnlichen, aber er scheint für sie zu funktionieren.

    Jakes Angebot hat irgendeinen Wesenszug in Lucy angesprochen, der bisher wohl tief in ihr verschlossen gewesen war... Das Angebot und dessen Umsetzung veränderte sie.

    Es ist ja so schon schwer genug, eine Beziehung zu retten, in der betrogen wurde. Aber was danach kam... Ich konnte mir kaum vorstellen, dass man danach noch normal weitermachen kann. Das übersteht doch keine Ehe. Krasse Idee.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Jake seinen Vorschlag nicht recht schnell bereut hat. Ob er vielleicht gedacht hat, dass sie ihn nicht annehmen würde oder ob er nicht damit gerechnet hat, was dann auf ihn zukommt. Aber er macht keinen Rückzieher. Vielleicht hat er wirklich gehofft, so seine Ehe zu retten.

    Mir hat es gefallen, wie Mutterschaft in diesem Buch als das dargestellt wird, was es ist und nicht wie die Allgemeinheit es gern hätte. Was von einer Frau verlangt wird, wie eine perfekte Mutter von der Gesellschaft gezeichnet wird, ein sehr unrealistisches Bild. Ihre Auseinandersetzung mit sich selbst, ihrer Vergangenheit, ihrer Ehe und ihrem Selbstbild als Mutter mochte ich sehr.

    Das Ende fand ich irritierend und ehrlich gesagt etwas besorgniserregend ^^ ich bin mir nicht sicher, ob ich das Werk in seiner Gänze begriffen habe, fand es aber im Gesamten richtig gut. Vor allem der Schreibstil hat es mir angetan. Ich verstehe, warum das Buch polarisiert. Ich hatte ein außergewöhnliches Leseerlebnis und bin froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe.

  9. Cover des Buches Vom Ende an (ISBN: 9783406705076)
    Megan Hunter

    Vom Ende an

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Leseknopf

    Eine Geschichte die in der Ich-Form erzählt wird. Am Anfang musste ich mich erstmal an den ungewöhnlichen Schreibstil, der aus kurzen Abschnitten besteht,  gewöhnen. Gespickt mit kleinen Bibelversen.
    Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau, die in mitten einer Katastrophe ihr Kind bekommt. Wie sie versucht zwischen Flucht, verweilen in Auffanglagern und die Suche nach ihrem Mann, ihr Kind aufzuziehen.
    Ob es mir gefallen hat weiß ich noch nicht

  10. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  11. Cover des Buches Die Wunderfrauen: Von allem nur das Beste (ISBN: 9783596705658)
    Stephanie Schuster

    Die Wunderfrauen: Von allem nur das Beste

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Teil dieser Reihe gehört habe, aber ich habe leicht wieder in die Geschichte hinein gefunden und konnte die Namen den einzelnen Personen und Schicksalen zuordnen. Die Themen der früher 60er Jahre sind sehr interessant, besonders der Contergan-Skandal ist sehr eindringlich und ausführlich aufgearbeitet. Andere Themen sind sie sind erstaunlich bzw. erschütternd aktuell. Bei Familienplanung und Geburtshilfe kämpfen wir noch immer gegen Bevormundung. Landwirtschaft, Flurbereinigung und Umweltschutz beschäftigen uns leider noch immer, weil Kapitalisten nicht begreifen, dass man mit einer kaputten Umwelt keine Gewinne machen kann. Und beim Rassismus könnten wir schon viel weiter sein, aber auch hier können viele Leute leider nicht über den eigenen Tellerrand hinaus schauen.

    Insgesamt hat mir dieser zweite Teil wegen seiner Themen und allgemein durch die Handlung sehr gut gefallen. Nur dass am Ende drei der vier Handlungsstränge mit einem Cliffhänger enden, nervt mich etwas. Wer da empfindlich ist, sollte noch vier Wochen warten, bis der dritte Teil erscheint und dann direkt weiterlesen bzw. -hören.

  12. Cover des Buches Die verborgene Sprache der Blumen (ISBN: 9783426509173)
    Vanessa Diffenbaugh

    Die verborgene Sprache der Blumen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: KiaraK

    Die verborgene Sprache der Blumen

    Inhaltsangabe:

    Das Wichtigste im Leben der jungen Victoria sind Blumen. Sie weiß alles über sie und kennt vor allem ihre Bedeutung. Aufgewachsen in Waisenhäusern und Pflegefamilien, rettet dieses Wissen sie immer wieder. Mit achtzehn findet Victoria Arbeit in einem Blumenladen und bindet mit viel Erfolg und Einfühlungsvermögen für jeden Kunden den richtigen Strauß: Myrte für Liebe, Jasmin für Nähe, Maiglöckchen für Rückkehr des Glücks. All das wünscht sich Victoria auch, als sie Grant kennenlernt. Erstaunt stellt sie fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht – und sie von demselben Menschen gelernt hat wie sie selbst …

    Meine Meinung:

    Ich lese ja eigentlich nur Fantasy, aber Vanessa Diffenbaughs Buch hat mich nicht enttäuscht und ist definitiv eines meiner Lieblingsbüchern. Ich muss zugeben zuerst war ich ein bisschen verwirrt, weil immer Sprünge zwischen der Gegenwart und Vergangenheit gemacht wurden. Da musste ich mich erst einfinden. Aber meist nach jedem Kapitel wurde die Zeitform geändert (so wurde das ganze auch übersichtlicher). Die Zeitenwechsel wurden immer spannender, weil die Handlungen aus der Vergangenheit sich so langsam an die Gegenwart angeknüpft haben (somit erläutert, wie Victoria in dieser Situation gelandet ist). Spannung fehlt hier an keinem Punkt, man lernt vieles über jegliche Art von Liebe und Blumen (meiner Meinung nach mal eine schöne Abwechslung)

    Definitiv ein magisches MUST READ


  13. Cover des Buches Schoßgebete (ISBN: 9783492301527)
    Charlotte Roche

    Schoßgebete

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte hinter der Roman ist ja recht tragisch. Mir tut die Autorin auch wirklich leid. Ich verstehe auch, dass sie sich das Leid von der Seele schreiben musste, aber ob das so ein Buch rechtfertigt ist fraglich.


    Die Protagonistin Elisabeth ist eine 33 jährige Fotografin, verheiratet und Mutter einer Tochter.  Man kann Elesabeth kaum von der Autorin, Charlotte Roche, trennen. Wie diese hat Elisabeth ein schreckliches Familiendrama zu bewältigen.

    Obwohl Elisabeth brav zu einer Therapeutin geht stellt sie sich nicht besonders geschickt im Leben an. Hochneurotisch versucht sie jedem Aspekt ihres Lebens und das ihrer Familie zu kontrollieren. Sie wartet geradezu darauf, dass etwas

    Furchtbares geschieht. Immer auf die nächste Katastrophe vorbereitet zu sein ist ganz schön anstrengend. Das macht sie zur anstrengenden Protagonistin.

    Die viel beklagten Sexszenen sind noch am angenehmsten zu lesen.


    Dinge über den Unfall, der Elisabeth (Charlotte) so kaputt gemacht hat, zu lesen hat mich traurig gemacht.

    Schon klar, jeder trauert auf seine Weise.

    Aber, dass die Autorin die Tragödie ihrer Familie so detailreich der Öffentlichkeit präsentiert sehe ich eher kritisch.  


  14. Cover des Buches Was wir sind (ISBN: 9783446265639)
    Anna Hope

    Was wir sind

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen, weil ich es irgendwann nicht mehr aushalten konnte.

    Die Autorin scheint davon auszugehen, dass sich das Leben aller Frauen um Kinderwunsch bzw. Kinderkriegen, Beziehungen und Ausgehen mit Freundinnen dreht. So oberflächlich sind wir doch nicht! Diese stereotypische Darstellung der Frau ist mir auf die Nerven gegangen, da es in meinem Leben mehr gibt als oben genannte Themen, die jedoch die Leitmotive dieses Romans sind.

    Ein typischer Frauenroman also, der allerdings ein bisschen "tiefgründiger" verpackt wurde.

    Ich würde dieses Buch nur solchen Frauen empfehlen, die sich gerade selbst mit dem Thema Kinder und Mutterschaft auseinandersetzen und auch vor Klischees nicht zurückschrecken.

  15. Cover des Buches Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt (ISBN: 9783518468975)
    Maya Angelou

    Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    wenn es mir schwer fällt, Worte für meine Liebe zu Worten zu finden, dann schreibe ich Briefe an jene außergewöhnlichen Menschen, denen diese besagte Liebe überhaupt verschuldet ist.
    Eine von ihnen bist du.
    Und hier ist mein Liebesbrief an dich:

    Ich möchte nichts Schönreden, was bereits in seinem Kern durch und durch hässlich ist: Ich bin unglücklich. Sehr sogar. Ich kann mein Unglück auch nicht rechtfertigen, weder mit Ursachen noch mit Gründen. Was denn Versuch, diese Angelegenheit irgendwie erklären zu können, zu einer Banalität macht. Wenn ich die Welt um mich betrachte, habe ich das Gefühl, ein Privileg an mich zu reißen, das mir nicht zusteht. Das Privileg müde sein zu dürfen; denn wenn man ein Dach über den Kopf drei warme Mahlzeiten und ein Schrank voller Kleidung hat, steht man tagein, tagaus vor dem Spiegel und fragt seine eigene Reflexion: Warum bist du eigentlich so? So undankbar?
    Und in dieser Frage, da schwingt so viel Wut und Erbitterung mit, dass es gar keiner Antwort mehr bedarf. Denn das ist mein Armutszeugnis: Der Selbsthass. Oder auch die Unfähigkeit, Schönheit in mir - mir? ich! - zu sehen, geschweige den zu finden.

    Ich sage anderen immer gern, dass ich ihr Mitleid nicht brauche. Sie fragen und drängen, sie versuche zu helfen. Aber sie wissen nicht, wie, weil ich Selbstdestruktion wie ein Gebet verinnerlicht habe. Und wenn ein Gespräch sich wie eine Schlange um mich schlingt, dann winde ich mich heraus, so geölt bin ich im Weglaufen und Verstecken. Gleichzeitig befürchte ich, egoistisch zu sein, denn die Sorgen der anderen habe ich natürlich nicht verdient, aber noch weniger verdienen sie meine Ignoranz. Vielleicht, nein ganz sicher sogar, bin ich nicht die Erste, die daran scheitert, die Grenze zwischen Selbstliebe und Selbstsucht zu erkennen und in Wirklichkeit, da weiß ich ja, ich bin weder das Eine, noch das Andere, sondern in der Schlucht dazwischen gefangen. Mir fehlt die Fähigkeit, meine Gefühle für mich zu übersetzen und deswegen lese ich und hoffe, dass irgendein Buch mir dabei hilft, diese Sprache des Ichs zu meistern. Und Stück für Stück, da klappt es tatsächlich.
    Buch für Buch, da komme ich mir näher.
    Seite für Seite, da erfahre ich Klarheit.

    Just like moons and like suns,
    With the certainty of tides,
    Just like hopes springing high,
    Still I’ll rise
    .
    - Maya Angelou, And Still I Rise


    Dein Leben hat dir so viel Grausamkeit vorgeworfen, Maya. Bereits mit deiner Geburt beschloss es, dein Schicksal zu besiegeln: Du bist als Schwarze in einer Welt geboren, in der Schwarze nicht erwünscht waren. Und was hast du getan? Du hast dir das nicht gefallen lassen. Du hast dem Leben ins Gesicht gelacht und bist sorglos über Müllhalden getanzt, weil du niemanden das Recht gabst, ihren Hass auf dich wirken zu lassen. Vor allem dir selbst nicht, auch wenn der Versuch sooft so groß gewesen war. Ich fühle mich demütig deiner Macht gegenüber, Stärke wie ein selbstverständliches Gut zu behandeln. Dabei war es nicht immer leicht für dich, an diesem Grundsatz festzuhalten, ganz und gar nicht. Macht dich das allerdings nicht stärker?
    Wenn ich manchmal das Gefühl habe, an meiner Selbst zu ersticken, hole ich dein Buch aus meinem Regal heraus, breche es zum hundertsten Mal auf und lese die ersten Worte, zwischen denen ich mich wiederfinde. Und dann verliere ich mich in der Schönheit, die dein Kopf, dein Herz vor Jahren auf das Papier geschrieben haben und ich merke, wie sich meine angespannten Schultern lockern, wie meine Atmung sich reguliert und wie sich das schwarze Wirrwarr in meinem Kopf langsam löst. Die Welt und ihr Grau um mich herum verblasst und die Worte mit ihren Farben treten in den Vordergrund. Anderswo nennt man das wohl Hoffnung. Und die brauche ich ja ganz besonders.

    Meine Bewunderung für dich liegt in deiner Inakzeptanz, die Dinge so hinzunehmen, wie sie dir präsentiert wurden. Wenn dir jemand sagte, dass es keine schwarzen Schaffner gibt, hast du damit geantwortet, die erste schwarze Schaffnerin San Fransiscos zu werden. Wenn du wusstest, du musst nach Hause, hast du nicht auf Rettung gewartet, sondern bist allein losmarschiert. Wenn du Angst hattest vor deiner eigenen Gewalt, hast du auf deine Instinkte vertraut und damit stets Sanftheit errungen. Man lässt sich gern einreden, weniger zu (be-)herrschen, aber letztendlich sind wir die alleinigen Machthaber über uns und unserem Glauben. Es ist nur zu leicht, ebendas zu vergessen. Aber ebenso leicht kann es auch sein, daran erinnert zu werden.

    Es ist jetzt beinahe zwei Monate her, seit ich "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt" gelesen habe, aber ich habe das Gefühl, seitdem jeden Tag mit deiner Geschichte begonnen zu haben. Denn sie gibt mir so viel Mut, so viel Liebe und Leidenschaft, dass ich innerlich immer einen Weg zurück zu dir finde. Liebe Maya, ich würde dir gerne Danke sagen, aber ich glaube nicht, dass das ausreicht. Ich kann dir aber ein Geheimnis verraten, nämlich, dass ich nicht - nichts und niemanden - aufgeben möchte. Das wollte ich nie. Aber es ist schwer, einen Halt zu finden.
    Doch: Stück für Stück.
    Buch für Buch, so klappt es schon.
    Seite für Seite, da komme ich mir näher.

    "Schau, du musst nicht nachdenken, ob du das Richtige tust. Wenn du das Richtige willst, dann tust du es auch, ohne nachzudenken."


    (Sommer, 2018)

  16. Cover des Buches Das wilde Leben der Cheri Matzner (ISBN: 9783257070552)
    Tracy Barone

    Das wilde Leben der Cheri Matzner

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Eine große wunderbare Geschichte über eine ungewöhnliche Frau, die mir nicht immer sympathisch war, aber stets interessant blieb. Cheri Matzner hat eigentlich keinen guten Start ins Leben und gelangt durch Zufall zu einem reichen und traurigen Paar, welche gerade schwere Zeit durchmacht. Die Mischung passt nicht so richtig und so wird eigentlich keiner von den drei Personen in der Familie wirklich glücklich. 

    Der Start ist etwas holprig und ich hatte mit den Zeitsprüngen anfangs etwas Probleme. Mit jeder Seite mehr wurde man jedoch tiefer in die Geschichte gezogen bis alles ein Fluss war. Der Schreibstil von Tracy Barone war ideal für diese ungewöhnliche Familiengeschichte. Man gleitet durch die Seiten und auf jeder neuen Seite fand man Wendungen und Seitenwege, die die Geschichte nie langweilig werden ließen. Es wurde geschimpft, geflucht und gelacht, aber auch betrogen und gelogen und misstraut. Die Charaktere dieser Geschichte sind recht eigen und haben alle ihre ganz besonderen Marotten. Teilweise sind ihre Handlungen unterhaltsam und schräg, andere sind so verzweifelt, dass man die tiefe Traurigkeit fast schon spüren kann. Und doch passt alles so gut zusammen, dass man immer weiter lesen will und muss.

    Die Geschichte hat von allem etwas und davon wahrscheinlich für das kurze Leben fast schon etwas zu viel. Einiges wird nur angerissen und dann fallengelassen, um ganz zum Schluss wieder aufzutauchen. Andere Themen gingen über mehrere Seiten und wurden von allen Seiten betrachtet und erzählt, was manchmal das Tempo der Geschichte drosselte. 

    Manchmal ist weniger mehr, aber wenn es gut erzählt wird, darf es ruhig mehr sein.


  17. Cover des Buches Geheime Tochter (ISBN: 9783462044454)
    Shilpi Somaya Gowda

    Geheime Tochter

     (165)
    Aktuelle Rezension von: monerl
    Meine Meinung
    Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Im Wechsel lernen wir Kavita und Somer kennen. Zwei unterschiedliche Frauen aus verschiedenen Kulturen, die unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen ans Leben haben. Was sie eint ist der Wunsch nach Kindern. Und was sie verbindet, ist das Mädchen Asha.

    Asha wurde von ihrer Mutter Kavita ins Waisenhaus gebracht. Sie wollte, dass wenigstens ihre zweite Tochter eine Chance auf ein Leben erhält. Und so erhält Asha, die in eine Familie aus ärmsten Verhältnissen hineingeboren wurde, durch ihre Adoption die Möglichkeit ein amerikanisches Mädchen zu werden, mit allen Optionen auf ein schönes und wundervolles Leben.

    Asha wird Teil der Familie von Somer und Krishnan, einem Ärzteehepaar, das sich jahrelang nach Kindern gesehnt hat. Spannend hierbei ist, dass Somer aus Amerika und Krishnan ursprünglich aus Indien stammt. Seine Herkunft verbindet ihn tiefer mit Asha, was im Laufe der Zeit eine immer größer Rolle spielen wird. Denn Asha und Krishnan sieht man ihre Herkunft bzw. ihr Anderssein an.

    Der Autorin gelingt sehr schön und emotional die Themen “Anderssein“, “Ausgrenzung“, “Suche nach den eigenen Wurzeln” zu beleuchten. Aber auch die Fragen wie z.B. “Was ist Heimat?“, “Was ist Liebe?“, “Was sind Eltern?” spielen eine große Rolle. Die Konflikte, die sich in Somers amerikanisch-indischer Familie Bahn brechen, berührten mich sehr. Ein jeder hat mit seinem Schicksal zu kämpfen, muss Vorurteile überwinden, um die Liebe zu finden.

    Mit viel Fingerspitzengefühl und angenehmer Sprache hat Shilpi Somaya Gowda ihren Roman geschrieben. Dabei öffnet sie für den unerfahrenen Leser ein Tor zu Indien und seiner Kultur und den dortigen Problemen. Man liest von Armut, der Unterdrückung von Frauen, der Gewalt ihnen gegenüber und von den geringen Möglichkeiten für Frauen sich ein selbstbestimmtes Leben zu gestalten.

    Die Autorin lässt alle wichtigen Personen zu Wort kommen und wir können ihren Blickwinkel einnehmen. Sehr gut gefallen hat mir dabei das Denken von Kavitas Mann Jasu zu erkunden. Erschien er mir zu Beginn sehr stumpf, egoistisch und schwach, so änderte ich zum Ende hin meine Meinung über ihn. Alle Protagonisten erfahren eine Entwicklung, zu der sie das Leben mehr oder weniger gezwungen hat. Das macht das Buch deshalb so besonders, realitätsnah und somit glaubwürdig.

    Auch das Ende driftet nicht, obwohl auch das eine oder andere Klischee bedient wurde, in den eigentlich erwarteten “Kitsch” über, sondern bildet auch hier die Realität ab. Genau so hätte es sich wahrscheinlich zugetragen. Das nahm mich noch mehr für die Geschichte ein und ich bewunderte Shilpi Somaya Gowda für ihren Mut, SO eine Geschichte geschrieben zu haben, die mir am Ende einen Kloß im Hals bescherte!

    Zum Hörbuch
    Ich habe das Buch gelesen und gehört. Es hat mir großen Spaß gemacht, Sabine Arnold als Sprecherin kennenzulernen. Ihre ruhige Stimme, die eine angenehme Klangfarbe hat, passte sehr gut zur Geschichte. Das Hörbuch ist für Hörbuchliebhaber ebenso absolut empehlenswert!

    Fazit
    Dies ist ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde: interessant, spannend, kulturübergreifend, sensibel und authentisch. Trotz allem hat es mir Lust gemacht, Indien und seine Frauen kennenzulernen. Ich hoffe auf viele weitere Bücher aus der Feder von Shilpi Somaya Gowda.
  18. Cover des Buches milk and honey - milch und honig (ISBN: 9783957611734)
    Rupi Kaur

    milk and honey - milch und honig

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    ~ Einzelne Gedichte haben es geschafft mich zu berühren und zu schockieren, ich mochte die Zeichnungen und finde den Feminismus im Buch wichtig und lobenswert. Insgesamt habe ich mir aber viel mehr Emotionen erwartet, der Gedichtband lässt mich daher enttäuscht zurück. Mir waren viele Sätze zu banal, zu wenig tiefgründig, zu wenig originell, zu wenig lyrisch. Eine Leseempfehlung gibt es daher nicht von mir, dafür habe ich einen Tipp für euch: Schaut euch unbedingt die Leseprobe an, bevor ihr diesen Gedichtband kauft! So merkt ihr früh genug (und vor allem vor dem Kauf), ob euch die Sprache liegt und gefällt. ~

    Inhalt


     In diesem Gedichtband geht es um verschiedene Arten von Schmerz, Feminismus und die Erfahrungen einer Frau mit Gewalt und Liebe. 


    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband (Gedichtband)
    Tiere im Buch: ♥ Es werden im Buch keine Tiere verletzt, gequält oder getötet.
    Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt, häusliche Gewalt, Trauma, toxische Beziehungen


    Warum dieses Buch?

     Ich lese zwar selten Gedichtbände, aber hier haben mich der Titel und der Klappentext neugierig gemacht. Das Buch ist zudem ein Mega- Bestseller im englischsprachigen Raum und hat auch bei uns fast nur positive Rezensionen erhalten!


    Meine Meinung


    Themen, Umsetzung & Sprache (3 Lilien) 

     

    wenn ich
    einen satz so in seine
    einzelteile zerlege
    und über viele Zeilen
    ausbreite
    sieht es schön aus
    ja
    und es wirkt sehr
    bedeutsam
    aber ist es auch
    wirklich
    poesie? 

    - über dieses Buch


    Dieses Gedicht könnte direkt dem Buch entsprungen sein – ist es aber nicht, ich habe es nämlich selbst geschrieben, denn diese Frage ist mir beim Lesen oft durch den Kopf gegangen. Man könnte sogar sagen, sie hat den ganzen Leseprozess überschattet. Es fällt schwer, ein solches Buch überhaupt zu bewerten, sind doch sehr persönliche und intime Erlebnisse in die Gedichte über Liebe, Schmerz, Feminismus und Trauma eingeflossen, da die Autorin diese als eine Art Tagebuch aufgeschrieben hat. 


    „der erste Junge der mich küsste
    packte mich bei den schultern
    wie die lenkstange des ersten fahrrads“ E-Book, Position 44


    Es gibt ohne Frage sehr gelungene Texte in diesem Buch, einzelne Gedichte, die ich als intensiv empfunden habe und die mich schockiert oder berührt haben. Insgesamt habe ich mir nach den vielen begeisterten Rezensionen aber einfach viel mehr erhofft! „Milch und Honig“ hat mich zwiegespalten und insgesamt enttäuscht zurückgelassen. Es ist diesem Buch leider nicht gelungen, mich nachhaltig zu erschüttern, mich tief zu berühren, sich mir ins Gedächtnis einzubrennen. Dafür waren mir viele der Aussagen und der Botschaften (obwohl ich ihnen zustimmte!) schlicht zu generisch und banal. Oft fehlten mir auch leider Originalität und Tiefe.


    „wenn meine mutter beim essen
    den mund aufmacht um etwas zu sagen
    stopft ihr mein vater das wort sei still
    zwischen die lippen schärft ihr ein
    nie mit vollem mund zu sprechen
    so lernen die frauen in meiner familie
    das mundhalten im leben“ E-Book, Position 174


    Viele Gedichte sind banale Sätze, die lediglich mit vielen Zeilenumbrüchen versehen wurden und dadurch lyrisch anmuten – aber wenn man sie in einer Zeile lesen würde, würde nicht mehr viel von ihrer Wirkung übrig bleiben. Immer wieder habe ich mir beim Lesen die Frage gestellt, ob ich da wirklich Lyrik vor mir habe – denn es gibt ja Prosagedichte und freie Rhythmen. Aber diese Gedichte beinhalten keine Stilmittel, keine besondere Struktur – ich habe daher für mich beschlossen, dass für mich mehr dazugehört, damit man Worte als Lyrik bezeichnen kann. 


    Ich freue mich für jede Person, die diese Zeilen tief berühren, über jede, der sie Kraft und Trost geben – nur für mich war dieses Buch nicht das Richtige. Ich habe mir etwas anderes erwartet und erhofft. 


    Illustrationen (4 Lilien)


    Alle paar Seiten enthält das Buch minimalistische Schwarzweiß-Skizzen, die mir aufgrund ihrer Schlichtheit sehr zugesagt haben, da ich diesen Zeichenstil sehr mag. Ich habe die Zeichnungen als passend und gelungen empfunden, aber auch sie konnten die Schwächen des Gedichtbandes nicht aufwiegen.


    Feministischer Blickwinkel (5 Lilien ♥)


    Es tut mir immer besonders weh, wenn mich ein feministisches Buch nicht überzeugen kann. Das ist auch dieses Mal der Fall. Die feministischen Botschaften, die dieser Gedichtband vermittelt, sind wichtig und richtig – und dafür gibt es von mir auf jeden Fall ein großes Lob! 


    Mein Fazit


    Einzelne Gedichte haben es geschafft mich zu berühren und zu schockieren, ich mochte die Zeichnungen und finde den Feminismus im Buch wichtig und lobenswert. Insgesamt habe ich mir aber viel mehr Emotionen erwartet, der Gedichtband lässt mich daher enttäuscht zurück. Mir waren viele Sätze zu banal, zu wenig tiefgründig, zu wenig originell, zu wenig lyrisch. Eine Leseempfehlung gibt es daher nicht von mir, dafür habe ich einen Tipp für euch: Schaut euch unbedingt die Leseprobe an, bevor ihr diesen Gedichtband kauft! So merkt ihr früh genug (und vor allem vor dem Kauf), ob euch die Sprache liegt/gefällt oder nicht.


    Bewertung

    Themen: 4 Lilien
    Umsetzung: 3 Lilien
    Sprache: 2 Lilien
    Illustrationen: 4 Lilien
    Feministischer Blickwinkel: 5 Lilien ♥

    Insgesamt:

    ❀❀❀ Lilien

     Dieses Buch erhält von mir drei Lilien! 

  19. Cover des Buches Wie Blüten im Wind (ISBN: 9783548284774)
    Kristin Hannah

    Wie Blüten im Wind

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr verbringt Alexa „Lexi“ Baill wegen ihrer drogensüchtigen Mutter eine trostlose Kindheit in Pflegefamilien. Erst als ihre Großtante Eva sie in ihrem Wohntrailer aufnimmt, bekommt sie ihr erstes richtiges Zuhause. Noch dazu schließt sie an der Schule der kleinen Insel Pine Island vor Seattle sofort Freundschaft mit der schüchternen Mia Farraday und wird von deren gut situierter Familie mit offenen Armen aufgenommen, besonders von Übermutter Jude. Beide Mädchen blühen in der Teenagerfreundschaft auf, und ihre sozialen Unterschiede spielen kaum eine Rolle. Nur Mias Zwillingsbruder Zach scheint Lexi kaum zu beachten – bis er ihr im Abschlussjahr gesteht, dass er schon lange in sie verliebt ist. Lexi kann ihr Glück kaum fassen. Das droht jedoch bald darauf durch ein tragisches Unglück für immer zu zerbrechen.

    Es gibt Bücher, die berühren. Und dann gibt es solche, die aufwühlen und einem schier das Herz herausreißen. Auf „Wie Blüten im Wind“ trifft letzteres zu. Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie großartig ein Roman ist, der einen selbst Wochen nach der Lektüre bei der kleinsten Erinnerung noch zum Weinen bringen kann. Dabei fängt er recht unspektakulär an mit einem Mädchen, das endlich auf der Sonnenseite des Lebens anzukommen scheint. Aber schon nach wenigen Seiten fühlt man sich ihr und den anderen Charakteren ganz nah und begleitet sie, gefangen von ihrer Geschichte, ein bisschen melancholisch ein Stück ihres Weges, bis ein schwerer Schicksalsschlag einen völlig fassungslos macht und doch gleichzeitig antreibt weiterzulesen. Und es lohnt sich, den Nebel der Trauer zu durchschreiten, um zu erfahren, ob bei allem Schmerz und Zorn nicht doch noch ein Licht der Hoffnung aufglimmt. (TD)

  20. Cover des Buches Nie, nie, nie (ISBN: 9783832181338)
    Linn Strømsborg

    Nie, nie, nie

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Nette

    Die 35-jährige namenlose Erzählerin nimmt den Leser mit in den Alltag einer Frau, die keine Kinder möchte. Nie nie nie! Wir begleiten diese in den verschiedensten Situationen und Aussagen bzw. Konfrontationen rund um den Kinderwunsch. Unterschwellige Vorwürfe, immer wieder die Frage nach dem warum. 

    Die Autorin schafft es in dem Buch authentisch die verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven zu betrachten. 


    Mich hat das Buch doch sehr nachdenklich gestimmt. „Ist der Kinderwunsch ein Pro und Contra? Was passiert, wenn sich der Wunsch im Laufe einer Beziehung verändert, hält das eine Beziehung „aus“? Ist man egoistisch, weil man keine Kinder hat?“


    Es gibt meiner Meinung nach die unterschiedlichsten Gründe, warum man Kinder bekommt oder warum auch nicht. Egal welchen Grund man in einer Partnerschaft hat, bleibt dies doch dem jeweiligen Pärchen überlassen. Am Ende ist es doch die Akzeptanz in der Gesellschaft, dass Menschen, die keine Kinder bekommen, wollen oder nicht können, auch Menschen sind, die für sich ein schönes Leben leben können, auf ihre Weise. 


    Von mir gibt es eine Leseempfehlung! 


  21. Cover des Buches Ein Meer aus Licht und Farben (ISBN: 9783959103060)
    Sylvia B. Lindström

    Ein Meer aus Licht und Farben

     (31)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    ...werde ich sicher nicht. Schon nach den ersten Eindrücken, die die Autorin sehr schön beschreibt, ist das Land, das ich zumindest gerne mal als Tourist besuchen möchte, definitiv nicht mein Land, wo ich auf Dauer leben wollte. 

    Für Schwedenfans hervorragend geschrieben und womöglich sehr interessant.

    Auch gänzlich auswandern und dann noch alleinerziehend, das wäre mir zu arg. Mir hat der Wegzug in eine andere Stadt nach meiner Trennung und alleinerziehendsein gereicht. 

    Überhaupt halte ich hier erneut ein Buch mit der Thematik "alleinerziehend" in Händen, das war mir so nicht bewusst, machte mich aber gleichzeitig wütend und traurig, weil es mich an meine laaaaaaange Zeit des Alleinerziehendseins erinnerte und ein Zuklappen des Buches irgendwie auch ein Zuklappen dieser Lebensphase für mich ist. 

    Irgendwann brach ich das Buch dann ab. Etwas sträubte sich in mir weiterzulesen. Vielleicht ist im moment einfach nicht der richtige Zeitpunkt dazu und irgendwann hole ich das Buch wieder hervor. Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, um mich anderen Themen als

    - alleine ohne einen Partner eine Existenz in der Fremde aufbauen

    - alleinerziehend sein und seinen Hobbys und Interessen frönen

    Gut...selbst wenn im Laufe des Buches noch eine Liebesgeschichte vorkommt, so ist mir trotzdem klar, das die Thematik mir gerade zuwider ist. 

    Das hat allerdings überhaupt nichts mit der Autorin zu tun, denn der Schreibstil ist super, alles prima. Auch Land und Leute, ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Probleme werden gut dargestellt, man kann sich hineinversetzen und wer reine Unterhaltung und Information wünscht, ist hier wirklich gut bedient. 

    mich zieht es jedoch woanders hin. Und ganz sicher nicht nach Schweden. 


  22. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Ich habe nicht erwartet, dass es mir gelingen würde mich in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Insekts hineinzubegeben, aber genau das ist passiert. Aus der Sicht der Biene Flora 717 lernen wir das arbeitsame und streng hierarchisch sortierte Leben im Bienenstock kennen. Anders als ihre ebenfalls niedrig geborenen Kameradinnen, kann sich Flora 717 nicht mit der ihr zugeteilten Aufgabe abfinden. Mit Neugier, Mut und Glück gelingt es ihr über sich selbst hinaus zu wachsen und andere Arbeitsbereiche ihres Bienenvolks kennenzulernen. So arbeitet sie als Hebamme und Kammerzofe, darf Nektar beschaffen und Feinde bekämpfen und lernt außerdem die aufdringlichen und undankbaren Drohnen zu besänftigen.

    Ein erfrischend neuer Blickwinkel auf das Leben der Bienen und den damit einhergehenden Herausforderungen und Gefahren. Die Stelle, an welcher sie ein wunderbar duftendes, blühendes Feld vor sich sieht, aber gleichzeitig instinktiv die Gefahr bemerkt, die von dort ausgeht, hat mich tief beeindruckt und hat dazu geführt, dass ich mich wieder einmal näher mit den Thema Pestizid in der Landwirtschaft auseinandergesetzt habe.

  23. Cover des Buches Solange du noch lebst (ISBN: 9783746636184)
    Kimberly Belle

    Solange du noch lebst

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Für Kat beginnt ein wahrer Albtraum, als am frühen Morgen die Polizei an ihre Haustür klopft, um ihr mitzuteilen, dass ihr achtjähriger Sohn Ethan aus dem Feriencamp verschwunden ist und vermisst wird. Da es im Camp kurz zuvor zu einem Brand gekommen ist, besteht die Möglichkeit, dass Ethan während des Chaos entführt wurde. Doch wer sollte ein Interesse daran haben, Kats Sohn zu entführen? Denn Kat verfügt nicht über große Reichtümer. Deshalb fällt ihr erster Verdacht auf ihren Ex-Mann. Doch dann erhält die Frau des Bürgermeisters einen Anruf und es scheint so, als ob eigentlich ihr Sohn Ziel der Entführung gewesen wäre...

    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Abwechselnd stehen Kat und die Frau des Bürgermeisters im Zentrum der Ereignisse. Man kann Kats Verzweiflung über Ethans Verschwinden glaubhaft nachvollziehen und rätselt mit, wie es dazu kommen konnte. Auch wenn die Ereignisse innerhalb der Familie des Bürgermeisters zunächst eher gemächlich beginnen, steigert sich auch hier die Spannung nach und nach. 

    Die Suche nach Ethan wird nachvollziehbar beschrieben. Dabei kommt Schritt für Schritt ans Tageslicht, dass politische Intrigen und auch Mobbing eine große Rolle spielen. Auch wenn Hochspannung und Nervenkitzel, die eigentlich einen Thriller ausmachen sollten, nicht so richtig aufkommen wollen, bleibt die Handlung doch durchgehend interessant. Denn es gibt einige Geheimnisse aufzudecken. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Die Autorin beschreibt Handlungsorte und Charaktere so gekonnt, dass man die Ereignisse beim Lesen vor Augen hat. Die Charaktere sind nicht so leicht zu durchschauen. Man fasst nicht nur Sympathien, sondern auch spontane Abneigungen. Im weiteren Verlauf entwickeln sich die Akteure allerdings weiter, wodurch es bei einigen Charakteren dazu kommt, dass man den ersten Eindruck überdenken muss. 

    Ein hochspannender Thriller ist dieses Buch zwar nicht, aber dennoch wird eine intensiv erzählte Geschichte geboten, die man durchgehend interessiert beobachten kann. 

     

  24. Cover des Buches Nachts schwimmen (ISBN: 9783453359192)
    Sarah Armstrong

    Nachts schwimmen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen
    Laut Klappentext handelt dieses Buch um Rachel und Quinn, die Nachts zusammen schwimmen gehen und sich dabei näher kommen. Nur leider ist Quinn mit Marianna verheiratet.

    Für mich ist die eigentliche Geschichte stark in den Hintergrund gerutscht. Ich hatte mir eine dramatische Liebesgeschichte erwartet, die großteils im Schwimmbad spielt. Doch leider wurde ich enttäuscht. Der Anfang erzählt lange von Mariannas Fehlgeburten und den sehnlichsten Wunsch ein Kind zu bekommen.
    Die eigentliche Kennenlernphase zwischen Rachel und Quinn im Schwimmbad war für meinen Geschmack leider viel zu schnell erzählt. Ich hätte mir hier mehr Spannung und Emotionen gewünscht.

    ACHTUNG!!!! WOMÖGLICH ENTHÄLT DIESER TEXTABSCHNITT SPOILER!!!!

    Der zweite Teil des Buches spielt fünf Jahre später. Hier hätte ich mir vielleicht einen kleinen Hinweis gleich am Anfang des Kapitels gewunschen, da ich erstmal etwas verwirrt war.
    Der zweite Teil enthielt dann leider noch weniger Spannung als der erste, jedoch wurde ich doch noch mit einem Drama am Ende des Buches belohnt. Leider hinterließ dies auch wieder nur Fragezeichen in meinem Kopf, da für mich absolut nicht nachvollziehbar war, woher der Stimmungsumschwung der Protagonisten herrührte.

    Ansonsten las sich das Buch sehr schnell, da es in einem leichten und flüssigen Schreibstil verfasst wurde. Vielleicht regt es den ein oder anderen auch zum Nachdenken an. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass eine Affäre solche Konsequenzen nach sich ziehen kann bzw dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.
    Außerdem hat mir das kleine Interview mit der Autorin auf der Innenseite des Einbandes gefallen, in dem sie erklärt wie sie auf das Thema gekommen ist und was sie persönlich davon hält in der Beziehung immer die Wahrheit zu sagen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks