Bücher mit dem Tag "mysteriös"
185 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.563)Aktuelle Rezension von: tina_feuersteinIch habe Harry Potter schon vor vielen Jahren als Kind von meiner Mama vorgelesen bekommen – und jetzt lese ich ihn meinen eigenen Kindern vor. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diese Geschichte weiterzugeben. Für mich trifft hier meine eigene Erinnerung auf die Begeisterung meiner Kinder - und mir selbst. Meine Kinder fiebern mit, lachen und staunen – genau wie ich damals.
Es ist einfach eine unglaublich detailreiche und spannende Welt, in die wir jedes Mal gemeinsam eintauchen. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.557)Aktuelle Rezension von: LiJenMit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung.
Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen.
Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern.
- Kerstin Gier
Rubinrot
(14.336)Aktuelle Rezension von: SarahreadsIn einer Familie voll Geheimnisse zu leben, kann manchmal eine echte Herausforderung sein – das denkt sich zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Eines Tages findet sie sich plötzlich und ohne Verwarnung m London der letzten Jahrhundertwende wieder. Dabei wird ihr bewusst, dass sie selbst das größte Geheimnis ihrer Familie ist. Was sie jedoch nicht bedenkt, ist, dass es besser wäre sich nicht zwischen den Zeiten zu verlieben, denn das könnte die Situation noch viel komplizierter machen.
Das Buch „Rubinrot“ ist der erste Teil der „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt stiltechnisch zum Thema Zeitreisen. Der Schreibstil von Kerstin Gier hat mich bereits auf den ersten Seiten sofort gefesselt. Das Setting wurde anschaulich und detailreich beschrieben. Man konnte sich bildlich vorstellen, was Gwendolyn bei ihren Zeitsprüngen gesehen hat. Eine zentrale Rolle der Handlung war das Zeitreisen. Zudem gab es eine leichte Liebesgeschichte, die jedoch dezent im Hintergrund blieb. Das Buch wurde aus der Sicht von Gwendolyn geschrieben. Die Bücher sollte man auf jeden Fall in der vorgegebenen Reihenfolge lesen da diese aufeinander aufbauen und es in allen drei Teilen um die gleichen Personen geht.
Die beiden Protagonisten haben mir unglaublich gut gefallen. Sie strahlten sowohl Humor als auch Herzlichkeit aus, Was für mich die perfekte Kombination für ein großartiges Jugendbuch darstellt.
Gwendolyn ist eine äußerst sympathische Protagonistin. Von dein einen auf dem anderen Tag wir ihr Leben komplett au den Kopf gestellt. Dass das für sie eine große Herausforderung ist, konnte man sehr gut nachvollziehen. Neben ihrem Gen hat sie zudem eine faszinierende Fähigkeit. Ich bin sehr gespannt, wie sich ihr Charakter in den nächsten Teilen weiterentwickelt.
Gideon ist am Anfang sehr distanziert und unnahbar was ihn ein bisschen unsympathisch erscheinen lässt. Trotzdem ergänzt er Gwendolyn und stellt gleichzeitig ihr charakterliches Gegenstück dar. Ich kann mir gut vorstellen, dass es noch einige witzige und interessante Szenen mit den beiden geben wird.
Aber auch die Nebencharaktere haben sehr zur Handlung beigetragen. Da wäre zum Beispiel die etwas zerstreute Tante Maddy, den geheimnisvollen Grafen oder Leslie, die beste und loyalste Freundin, die man sich wünschen kann.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es endet auf einem Cliffhanger was einen umso neugieriger macht, was in Buch 2 passiert. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
(11.059)Aktuelle Rezension von: LiJenAuch hier eine gelungene Fortsetzung.
Mit der Gefangene von Askaban ist der Autorin gelungen mir unter anderem einen Lieblings Teil zu bescheren.
Wie Harryy seinen Paten Onkel kennenlernt und eine Beziehung aufbaut nach dem er solange keine richtige Familie hatte finde ich sehr schön.
Au h die Beziehungen vertiefen sich zu seinen Freunden und es kommen neue Feine hinzu.
Ich kann es nur empfehlen.
- Rebecca F. Kuang
Babel
(467)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksRichtig tolle Geschichte mit viel Tiefgang. Eine echt bewegende Geschichte, die harte Themen beinhaltet. Die Geschichte war jetzt nicht unbedingt richtig spannend, aber trotzdem echt fesselnd. Man erlebt so viele Emotionen während der Geschichte - Freude, Trauer, Glück, Hoffnung und viele mehr. Das wurde richtig gut rübergebracht. Wir begleiten Robin über einen sehr langen Zeitraum und er muss wirklich einiges aushalten. Der Fantasyanteil war eher gering, fand ich aber trotzdem echt einzigartig. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Sprachen und das hat es für mich etwas kompliziert gemacht zum lesen. Es war teilweise sehr fachlich, sodass man etwas mühe hatte es zu verstehen. Robin ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich mochte ihn total gerne. Aber auch die anderen aus der Clique fand ich echt toll. Robin macht eine richtig tolle Entwicklung durch und ich muss ehrlich sagen, mit dem Ende hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Trotz der vielen fachlichen Aspekte ist man sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte total eintauchen.
Fazit: Hat mir wirklich gut gefallen.
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.144)Aktuelle Rezension von: jenvo82Inhalt
Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.
Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.
Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …
Meinung
Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.
Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen.
Fazit
Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(871)Aktuelle Rezension von: BiblioJessVor fünf Jahren wurden Emma Carstairs Eltern ermordet, doch sie glaubt, dass da etwas anderes hinter steckt als der Dunkle Krieg. Noch immer sucht sie nach Antworten – und nach Rache. Das Los Angeles Institut, in dem sie mit ihrem Parabatai Julian Blackthorn und dessen Familie lebt, wird schon bald von einer mysteriösen Mordserie erschüttert. Tote werden aufgefunden, die die gleichen Zeichen wie Emmas Eltern tragen. Für Emma und Julian ist klar, dass sie dem nachgehen müssen. Auch, wenn sie dabei gegen Gesetze verstoßen und andere in Gefahr bringen.
Die Schattenjäger bleiben einfach meine große Liebe, egal welche Generation. Cassandra Clare schreibt wirklich so fesselnd, mit einer unglaublichen Mischung aus ernsthaft-düster und absurd-humorvoll. Das funktioniert fantastisch zusammen, ohne einem davon etwas wegzunehmen.Dabei geht für mich eigentlich alles komplett über die Charaktere, fast unabhängig von der (trotzdem sehr interessanten) Handlung – die Dynamiken sind einfach das Besondere. Jede Person bekommt so viel eigenen Charakter, jeder hat seine Rolle, seine Daseinsberechtigung, seinen eigenen Vibe. Niemand ist nur schmückendes Beiwerk. Das ist bei der Fülle an Charakteren echt eine Leistung. Und ich hab die Blackthorns (und Emma) wirklich schnell ins Herz geschlossen, obwohl ich vorher noch nicht wirklich einen Bezug zu ihnen hatte.
Der Fall macht aber ebenfalls neugierig und ich bin gespannt, wie es in den Fortsetzungen weitergeht, da es doch sich etwas anders abgespielt hat (was die Timeline angeht) als ich zunächst erwartet hatte.
Das hier wird nicht meine liebste Generation (an Will, Jem und Tessa heranzukommen, ist aber auch quasi unmöglich, weil die so emotional aufgeladen sind, und sich ihre Geschichte durch alle nachfolgenden Bücher weiterhin durchzieht, sodass man gar nicht loslassen kann), und objektiv hätte ich vielleicht ein bisschen Kritik hier und da (es hätte etwas kürzer sein können und ein, zwei Entwicklungen waren nicht so meins), aber egal – es sind die Schattenjäger. Da gibts nur Liebe von mir!
4,5 Sterne
- Ursula Poznanski
Saeculum
(1.949)Aktuelle Rezension von: RattusExlibricusKategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel
Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.
Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?
Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache
Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):
- Handlung ***
Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.
Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.
- Aufbau ****
Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell. Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.
- Charakterzeichnung **°
Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.
- Sprache und Stil ***
Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.
- Zielgruppe(n)
Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).
- Fazit ***
Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.591)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfHab ich gerade ein Weihnachtsbuch im Frühling gelesen? Ja, ja hab ich. Aber es ist Kerstin Gier… who can blame me? Ich liebe ihren Schreibstil so sehr irgendwie hat der in sich schon etwas Magisches. Und ich liebe doch happy endings und dieses war so wholesome. Außer die Wahl der love interest… HALLO TRISTAN WAR JA MAL VIEL COOLER?!! Na ja trotzdem toll und vor allem auch spannend. Wer hätte gedacht, dass so viel in einem Schweizer Luxushotel passiert? PS: hatte noch jemand das Gefühl, der Haushälter war irgendwie unsterblich oder magisch? Oder hat er sich einfach extrem gut gehalten?
- Amie Kaufman
These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
(878)Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky2.5 stars.
i put this book onto my wish list around 10 years ago. back then i was really into YA / sci-fi and couldn’t wait to read it (i’ve also known amy kaufman from other books / series) so when i finally got it, i started it immediately. it’s super fast paced and interesting: a rich girl and a „rags-to-riches“ army major are stranded on an empty planet. but is it really empty? however, while it as a fn read i also realized that YA is just too young for me these days. couldn’t really connect with the characters (there were only two major ones so the story is limited to begin with) and overall the story was very far fetched at times. will not continue with the rest of the series.
- Sebastian Fitzek
Der Nachtwandler
(2.367)Aktuelle Rezension von: Olga_SorichEin spannendes Buch mit überraschendem Ende.
Die Geschichte fängt harmlos an. Es geht um Leon der Schlafwandelt. Als seine Freundin auf verschwindet werden seine Schlafstörungen immer schlimmer. Er hat Filmrisse und kann irgendwann nicht mehr unterscheiden ob er gerade wach ist, oder Schlafwandelt. Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet, aber es ist ein typisches Fitzek Ende. Die Spannung steigert sich bis zum Ende und dann passieren viele Dinge auf einmal.
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Ransom Riggs
Die Stadt der besonderen Kinder
(607)Aktuelle Rezension von: AnnejaAuch wenn mich die Bücher schon wirklich sehr lange reizten, fand ich erst durch das erneute Anschauen des Filmes meinen Weg in diese Welt. Band 1 überraschte bereits, da es doch einige Abweichungen zum Film gab, die mir sogar besser gefielen. Nun ging es den 2. Band, welcher mich ehrlich gesagt nicht weniger überraschte und weiter in die Welt zog.
Wer wie ich, anfangs nur den Film geschaut hat, dachte das schnell alles gut wird. Doch weit gefehlt, denn die Kinder rund um Miss Peregrine sind noch lange nicht am Ziel, zumal ihre Beschützerin sich nicht mehr zurückverwandeln kann. Die größte Aufgabe war daher eine andere Ymbryne zu finden, welche ihr helfen könnte. Doch dies war in der aktuellen Lage nicht sehr leicht, denn natürlich waren noch immer Hollows hinter ihnen her und so gut wie alle Ymbrynes wurden bereits gefangen.
Wer die Charaktere nicht mehr alle kannte, fand vorne die Bilder und markantesten Eigenschaften der Einzelnen. Allgemein fand ich es toll, dass der Autor mit Bildern arbeitete, denn stellenweise sorgten diese dafür das eine Szene noch intensiver wurde. Hierzu sei gesagt, dass es sich gänzlich um echte Bilder handelte, welche jedoch hin und wieder bearbeitet wurden.
Die Geschichte begann da, wo der Vorgänger aufhörte und ermöglichte somit einen nahtlosen Übergang. Hatte der erste Band jedoch noch etwas Freundliches, musste man hier damit Leben, dass die Kinder durchweg auf der Flucht waren. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht positives erlebten, im Gegenteil, denn während ihrer Reise trafen sie interessante Charaktere, die ihnen oft auch halfen.
Auch wenn die Kinder diesmal viele Ängste durchleben mussten, zeigte sich, dass sie dadurch ihre Fähigkeiten erst so richtig zu schätzen wussten. Besonders Jacobs, noch recht unerforschte, Fähigkeiten fand im Verlauf des Bandes immer weiter ihren Weg an die Oberfläche und dürften gerade zum Ende hin, einige überraschen. Doch auch die anderen Charaktere machen Veränderungen durch. Dies jedoch eher charakterlich, als in Bezug auf ihre Fähigkeiten. Besonders Millard und Enoch stachen hier für mich heraus, wobei Enoch etwas mehr ins Negative abrutschte. Millard dagegen zeigte wie vielfältig es sein kann, unsichtbar zu sein. Allgemein dürfte Hoffnung das passende Wort sein um den Band zu beschreiben.
Und wenn wir schon beim Schreiben sind, möchte ich gleich anmerken, dass sich der Band genauso gut lesen ließ wie sein Vorgänger. Da es diesmal kein Filmmaterial gab, labte sich meine Fantasie an den Beschreibungen und den im Buch befindenden Bildern. Das reichte aus um eine abenteuerliche Welt zu erstellen, welche gerade durch die Wechsel in andere Zeitschleifen auch immer wieder Abwechslung bot und interessante Einblicke in die Geschichte gab. Zwar endete dieser Band, wie sein Vorgänger, auch mit einem offenen Ende, aber da hier so spannende Dinge passierten, freue ich mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.
Fazit:
Dieser Band bot neben reichlich abwechslungsreichen Erlebnissen, viel Spannung, aber eben auch emotionale Momente. Mir wuchsen mit jeder Seite die Kinder von Miss Peregrine mehr ans Herz, auch wenn ihre Charaktere einen manchmal zur Weißglut bringen konnten. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band, denn natürlich möchte ich wissen, was nun noch alles auf sie zukommt.
- Ben Aaronovitch
Schwarzer Mond über Soho
(788)Aktuelle Rezension von: Marki_KPC Grant auf der Jagd nach dem gesichtslosen Magier, mysteriösen Kreaturen und den energiesaugenden Hexen aus den 1940er Jahren.
Peter muss sich in Soho gleich mehrerer Probleme annehmen und lässt sich dabei durch Simone massivst ablenken... Der energiesaugende Jazzvampir tritt während der laufenden Ermittlungen auf den Plan und bringt den guten Peter tüchtig ins Schwitzen. Die anhaltenden Sexszenen ziehen den Erzählstrang unnötig in die Länge und haben mir die Lust am Lesen getrübt.Da Nightingale anfänglich gesundheitsbedingt fast gar nicht in Erscheinung tritt, lahmt für mich die Story, da durch die fehlenden zynischen Nickeligkeiten (bekannt aus Teil Eins, die den eigentlichen Lesespass garantierten) alles abflacht. Erst als dieser wieder mehr in Erscheinung tritt, kam die Lesefreude zurück.
Insgesamt betrachtet, ist dieser Teil nicht so stark wie der erste Band, lässt mit den Ergebnissen des Endes aber auf einen interessanten dritten Teil hoffen.
- Marah Woolf
MondSilberLicht
(1.320)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin„MondSilberLicht“ von Marah Woolf ist eine romantische Fantasygeschichte, die sich angenehm lesen lässt und besonders für Leserinnen und Leser geeignet ist, die gerade erst in das Genre eintauchen.
Die Geschichte beginnt mit einem schweren Schicksalsschlag: Nach dem Tod ihrer Mutter muss Emma ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und zu ihrem Onkel auf die Isle of Skye ziehen. Dort begegnet sie dem geheimnisvollen Calum, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine romantische Geschichte voller Geheimnisse, Gefühle und übernatürlicher Elemente.
Der Schreibstil von Marah Woolf ist wie gewohnt sehr flüssig und leicht zu lesen. Dadurch fliegen die Seiten nur so dahin und man findet schnell in die Handlung hinein. Die Atmosphäre auf der schottischen Insel hat mir ebenfalls gut gefallen und sorgt für ein stimmungsvolles Setting.
Allerdings merkt man dem Buch sein Erscheinungsjahr an. Mit viel Fantasy-Erfahrung wirkt die Handlung heute an einigen Stellen recht vertraut und folgt vielen bekannten Genre-Mustern. Zwar gibt es einen Handlungsstrang, der durchaus interessant und etwas ungewöhnlicher ist, insgesamt fehlte mir aber das gewisse Etwas, das die Geschichte wirklich herausstechen lässt.
Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Die Figuren sind sympathisch, die Liebesgeschichte funktioniert und die Handlung bleibt durchgehend unterhaltsam. Persönlich hat mir jedoch die Engel-Reihe von Marah Woolf noch etwas besser gefallen.
Fazit: Eine solide Romantasy mit schönem Setting, sympathischen Figuren und flüssigem Schreibstil. Wer neu im Fantasy-Genre ist, wird hier wahrscheinlich viel Freude haben. Für erfahrene Fantasy-Leser bietet die Geschichte dagegen etwas weniger Überraschungen.
- Max Rhode
Die Blutschule
(1.035)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIn zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).
Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.
Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.
Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino.
- Kira Licht
Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
(413)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeKaleidra von Kira Licht Band 1 der Triologie und ich fand das Buch einfach toll. Ich habe am Anfang erst ein bißchen gebraucht um rein zu finden, aber danach bin ich nur so durch die seiten geflogen. Ich finde den schreibstil einfach und unglaublich humorvoll. Der Schlagabtausch zwischen Emilia und Ben ist einfach hervorragend! Es passiert so viel in dem Buch und das offene Ende hat mich komplett zerrissen.
Ich bin sehr auf Band 2 gespannt.
- Ursula Poznanski
Elanus
(631)Aktuelle Rezension von: MinijaneMit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig.
Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht.
Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem.
Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin.
Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.
- Krystyna Kuhn
Das Tal. Das Spiel
(1.018)Aktuelle Rezension von: KUebnerBei "Das Spiel" handelt es sich um Band 1 einer mehrteiligen Reihe. Die Hauptcharaktere sind Julia und ihr Bruder Robert. Die Geschichte beginnt mit ihrer Ankunft an ihrer neuen Schule: dem Grace-Collage. Als Nebencharaktere spielen Julias und Roberts neue Freunde auf dem Collage eine wichtige Rolle, die alle von ihrer Persönlichkeit sehr unterschiedlich sind und dessen Charaktere weitere Fragen aufwerfen.
Die Spannung im Buch wird vor allem durch die vielen offen Fragen generiert. Von Seite zu Seite kommen immer mehr Fragen auf, wodurch man als Leser, gar nicht mehr aufhören kann mit Lesen, da man unbedingt zum Ende des Buches und zur Auflösung der vielen Fragen kommen möchte. Schnell wird zudem klar, auch das Setting: Das Tal, wo sich das Grace-Collage befindet, birgt viele Geheimnisse in sich. Das Setting ist also mysteriös.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Zu Beginn hat mich die Stimme der Hörbuchsprecherin etwas genervt, da mir die Dialoge zu betont waren. Das hat sich allerdings schnell geglättet und ich konnte das Buch in vollen Zügen genießen.
Fazit: Ich bin schon sehr auf die nächsten Teile der Reihe gespannt, da auch das Ende bereits einen spannenden zweiten Band angeteasert hat. Ich freue mich also auf noch mehr rätselhafte Vorkommnisse mit Spannung und Plottwist.
- Robin Sloan
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
(550)Aktuelle Rezension von: angies_bücherZunächst einmal möchte ich mit dem positiven anfangen: der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Leider hat mir die Geschichte an sich überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich auf die Idee des ewigen Lebens und die Buchhandlung und geheim Gesellschaft leider nicht einlassen. Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur furchtbar langweilig. Sehr schade
- Cornelia Funke
Das Labyrinth des Fauns
(608)Aktuelle Rezension von: Silla_GuHach, ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll…Ich habe den Film damals schon geliebt und kann selbst gar nicht so genau erklären warum 😅 Das Buch hat es mir mindestens genauso angetan wenn nicht noch mehr! Die Geschichte ist düster, bedrückend, brutal und im Endeffekt einfach nur tragisch…Mein Herz ist an so vielen Stellen für Ofelia gebrochen und ich habe so mit ihr gelitten das am Ende sogar ein paar Tränchen liefen 😢 Das Buch beweist, dass nicht nur Filme auf Büchern basieren können sondern das es auch ganz wunderbar andersherum funktioniert. Cornelia Funke hat diese besondere Geschichte von Guillermo del Toro fantastisch in Buchform gebracht! Ich hatte das Gefühl ich konnte im Buch der Geschichte sogar noch besser folgen und habe Zusammenhänge besser verstanden als beim Film. Ich liebe auch die Illustrationen sowie die Gestaltung des Umschlags und des Buches an sich, wunderschön! (Ich habe eine andere Ausgabe als die hier abgebildete Version)
Allen die den Film kennen und ihn mochten kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, bei allen anderen wird es ganz bestimmt Geschmacksache sein, wie beim Film eben auch (wie viele schauen mich schräg an wenn ich sage das ich den Film liebe 😂). Ich bleibe mit einem schwermütigen Gefühl zurück und hoffe für Ofelia und ihre wunderbare Familie einfach nur, dass es Magie eben DOCH gibt! ✨ - Oscar de de Muriel
Die Schatten von Edinburgh
(164)Aktuelle Rezension von: Simone_081Ein sehr vergnüglicher Auftakt der historischen Krimireihe um die beiden Ermittler Frey und McGray.
Ich persönlich habe das Buch sehr gerne gelesen; der Fall ist spannend und gut recherchiert. Die beiden Ermittler sind sehr sympathisch.
Ja, das Buch ist mitunter ziemlich derb, es wird viel geflucht und geschrien, aber man sollte alles mit einem kleinen Augenzwinkern betrachten, dann hat man bei dieser Krimireihe sehr viel Spaß. - Volker Klüpfel
Grimmbart
(238)Aktuelle Rezension von: GivemeabookKluftinger ist ein Kommissar, der mich an Colombo erinnert. Er hat nichts für Mode übrig, hat mit technischen Neuerungen seine liebe Not, fährt einen uralten Passat Diesel und tut sich mit Fremdsprachen schwer. In "Grimmbart", Kluftingers achtem Fall, heiratet sein Sohn und zur Hochzeitsfeier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Eine kulturelle Herausforderung für Kluftinger, der kein Fettnäpfchen auslässt. Für meinen Geschmack waren es ein paar zuviel.
Trotzdem ist er ein sympathischer Kerl, zwar tollpatschig, aber auch mit einem scharfen Blick, einem mitunter fotografischem Gedächtnis und einer Kombinationsfähigkeit, mit der ihm die Auflösung dieses Falles gelingt.
Ach ja, der Fall: Im Schloss in Bad Grönenbach wurde die Frau des Barons ermordet und wie auf einem uralten Familienporträt drapiert. Der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Was macht er da? Der Fall ist interessant, aber meiner Meinung nach durch die Hochzeit etwas zu kurz gekommen.
- Gilly Macmillan
Die Nanny
(167)Aktuelle Rezension von: Kritischer_VampirVertrauen Sie ihrem Kindermädchen? In „Die Nanny“ zeigt Gilly Macmillan, dass auch vermeintlich herzensgute Kindermädchen eine dunkle Seite haben. Thematisch hätte das Buch durchaus Potential, doch die Umsetzung enttäuscht: Eine lauwarme Mischung aus Psychothriller und Krimi, angereichert mit Klischees. Durch häufige Perspektivwechsel und kurze Kapitel findet man anfangs nur schwer Zugang zu den Hauptfiguren. Das sich entwickelnde Katz-und-Maus-Spiel und immer neue Enthüllungen um die adelige Familie Holt machen die Handlung kurzfristig interessant, bevor der Geschichte endgültig die Puste ausgeht. Schade. „Die Nanny“ ist für mich definitiv kein Lesehighlight. Dafür gibt es einfach zu viele Klischees, zu viele Wiederholungen, zu viel Erwartbares und eine Prise Schundroman-Kitsch. Die Auflösung: So konstruiert, unlogisch und absurd, dass es beinahe komisch wirkt.























