Bücher mit dem Tag "mysterium"
27 Bücher
- Sebastian Fitzek
Der Nachtwandler
(2.365)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe bisher nur positives über die Bücher von Sebastian Fitzek gehört und wollte schon immer mal eins lesen. Als ich dieses dann in einem Bücherkasten gesehen habe, musste es natürlich mit. Die Story war von Anfang an mega fesselnd. Zwischendurch dachte ich mir nur so: Was geht da denn wieder ab???
Die Story war echt mega verwirrend, aber gut verwirrend.
Ausserdem gab es so viele krasses Plottwists, ich bin begeistert.
Das Ende war auch mega und es gefiel mir richtig gut.
Ich wurde definitiv nicht enttäuscht und freue mich auf weitere Bücher von Sebastian Fitzek.
- Kira Licht
Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
(413)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeKaleidra von Kira Licht Band 1 der Triologie und ich fand das Buch einfach toll. Ich habe am Anfang erst ein bißchen gebraucht um rein zu finden, aber danach bin ich nur so durch die seiten geflogen. Ich finde den schreibstil einfach und unglaublich humorvoll. Der Schlagabtausch zwischen Emilia und Ben ist einfach hervorragend! Es passiert so viel in dem Buch und das offene Ende hat mich komplett zerrissen.
Ich bin sehr auf Band 2 gespannt.
- Cassandra Clare
Magisterium - Der kupferne Handschuh
(556)Aktuelle Rezension von: claidaIn der Fortsetzung des Jugendbuches "Magisterium - Der kupferne Handschuh" von Cassandra Clare und Holly Black, machen sich Call und seine Freunde auf, einen magischen Gegenstand zurückzuholen.
Call kann nach dem Durchschreiten der Pforte der Beherrschung, seine Magie nicht mehr weggenommen werden. Doch das Geheimnis um ihn und die Frage, was er nun ist, Gut oder Böse, belastet ihn zusehends. Kann er seinen Freunden vertrauen? Auch verhält sich sein Vater als hätte er sich der Seite des Feindes angeschlossen. Zurück in der Schule steht schnell fest der Alkahest muss zurückgeholt werden und so brechen die Freunde zusammen mit Mordo in ein gefährliches Abenteuer auf, das vieles für immer verändert.
Mich hat auch dieser Teil total überzeugt und gefesselt. Die Geschichte wird weiterhin aus Calls Sicht erzählt und man fragt sich immer wie es jetzt in ihm und mit ihm weitergeht.
Es ist wirklich spannend bis zu letzten Seite und ich bin gespannt was die Freunde in den nächsten Schuljahren noch so alles erleben werden. Ich frage mich zwischendrin immer wieder ob ich gerne eine längere Geschichte hätte z.B. mit mehr Ausführung von verschiedenen Szenen oder dem Schuljahr an sich. An sich finde ich es am wichtigsten, dass die Spannung nicht verloren geht, aber etwas mehr Story um das Abenteuer rum hätte mir auch gefallen. Alles in allem ist es aber ein fantastisches kurzweiliges Fantasybuch, dass nichts für zart besaitete ist und von Schuljahr zu Schuljahr sicher eher brutaler wird, auch aufgrund des Älterwerdens der Charaktere. (war ja auch bei Harry potter so ;-))
- S. K. Tremayne
Eisige Schwestern
(626)Aktuelle Rezension von: honeyandgoldIn diesem Jahr hab ich einfach kein Glück. Das zweite Buch aus 2026 gestaltet sich erneut eher als Flop. Der Anfang fühlt sich ein wenig an wie ein Horrorfilm, unsere Protagonistin hat ihre Tochter durch einen tragischen Unfall verloren. Lydia, ihre Zwillingschwester, leidet unter psychischen Problemen und die Ehe mit ihrem Mann Gus läuft auch nicht mehr so toll. Plötzlich behauptet Lydia ihre verstorbene Schwester zu sein und unsere Protagonisten Sarah stoßt immer wieder an ihre Psychischen Grenzen.
Das Ganze jetzt Psycho-Thriller zu nennen ist schon sehr weit hergeholt. Wir begleiten ein trauernde Mutter auf ihrem Weg. Sarah jedoch dreht irgendwann komplett durch und beschuldigt ständig ihren Mann, ohne vorher die Fakten zu überprüfen und natürlich stellt sich alles dann als falsch heraus. Gut, Gus ist auch kein Heiliger und ebenso unsympathisch wie Sarah. Ich hab selbst keine Ahnung von Kinder Erziehung aber ich hab mir oft die Haare gerauft.
Das Ende war tatsächlich ganz in Ordnung. Aber Psycho-Thriller würde ich es trotzdem nicht nennen.
- Melanie Raabe
Der Schatten
(333)Aktuelle Rezension von: Special_KErst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, habe ich es sofort gekauft und verschlungen. Daher empfehle ich es jedem Thriller-Fan sehr, und ich freue mich jetzt darauf, noch weitere Bücher von Melanie Raabe zu lesen! Wenn man zusätzlich auch noch Wien mag, führt wohl kein Weg an diesem Buch vorbei.
- Emma Stonex
Sunshine Man
(179)Aktuelle Rezension von: Stefanie_FrankfurtIch hatte anfangs etwas Mühe reinzukommen, mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Dieses Tagebuchartige mit den vielen Zeitsprüngen machte es mir zu Beginn schwer, in die Geschichte einzutauchen. Doch dann war sie spannend bis kurz vor Schluss, als der Fall aufgelöst wurde. Das Buch ist empfehlenswert, wenn man sich auf den besonderen Schreibstil einlassen kann.
- Amo Jones
Silver Swan - Elite Kings Club
(226)Aktuelle Rezension von: fredhelMit einem wunderschönen Cover lockt der erste Teil der Silver Elite Dilogie.
Wren hat zeitlebens gelernt, unter dem Radar zu leben. In ihrer Welt werden telepathisch begabte Menschen gejagt, eingesperrt oder getötet. Und Wren gehört zu den Begabtesten. Keiner darf es je erfahren. Als sie in den Wehrdienst gezwungen wird, ist die Aufrechterhaltung ihrer Tarnung extrem schwierig.
Insgesamt ist die Handlung sehr spannend erzählt, vor allem gibt es einige äußerst interessante Nebencharaktere, von denen man gern mehr gelesen hätte. Leider nehmen die spicy Szenen allmählich überhand. Doch es scheint mittlerweile keine Romantasy-Romane mehr zu geben ohne weibliche Hauptfiguren, die schon beim Anblick von Muskeln unter einem Hemd oder einer nackten Männerbrust in extreme Ekstase geraten. Das ist schade, denn es wirkt einfach nur billig. Wer so etwas mag, oder es schafft, solche Szenen querzulesen, kann Wren durch ihre spannenden Prüfungen begleiten und erlebt ein Finale, das so nicht vorauszusehen war. Mit diesen Einschränkungen kommt von mir eine klare Leseempfehlung.
- Dieter Pueschel
Ein Fall für Kommissar Kopta / MH370
(23)Aktuelle Rezension von: Evelina_ju- Leseexemplar -
"MH 370: Der Thriller um das größte Mysterium der modernen Luftfahrt" von Dieter Pueschel behandelt das bedeutendste Rätsel in der Flugindustrie.
Ein regulärer Flug, und dennoch fehlt jede Spur von Flug MH 370. Was genau hat dazu geführt, dass ein Flugzeug einfach so vom Radar verschwindet und was ist mit den 239 Passagieren passiert? Handelt es sich um Entführung, Selbstmord oder etwas anderes, das bisher nicht in Betracht gezogen wurde? Ein faszinierendes Rätsel, dem Pueschel in seinem Thriller nachgehen will. So das Luftfahrt-Mysterium, als einen Flug ins Dunkeln mit einem unaufdeckbarem Geheimnis- oder doch nicht?
Die Geschichte beginnt erstaunlich früh, und man erhält frühzeitig Einblicke in die Funktionsweise der Branche sowie verschiedene Hintergründe. Sie beginnt mit den Grundlagen, um die Geschichte von Anfang an zu verstehen. Persönlich fand ich es anstrengend, sich einzulesen, aber das ist nun einmal Teil des Prozesses. Diese Anstrengung ist jedoch nicht von langer Dauer und man kann sich relativ schnell auf die wahren Einblicke und das eigentliche Geschehen freuen.
Nach dieser anfänglichen Einarbeitung entfaltet das Buch seinen wahren Reiz. Es gelingt dem Autor, eine Atmosphäre der Spannung und des Mysteriums zu schaffen, die den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Man wird in die komplexe Welt der Luftfahrt eingeführt und beginnt, das Ausmaß des Rätsels um Flug MH 370 zu begreifen. Dabei bleibt Pueschel stets auf der Spur der Fakten und spekuliert nicht unnötig. Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der sich für wahre Kriminalfälle und Luftfahrt interessiert.
- Pasi Ilmari Jääskeläinen
Lauras Verschwinden im Schnee
(21)Aktuelle Rezension von: RadagastIch habe bisher wenige Romane gelesen, wo Autoren die Hauptfiguren waren. Daher fand ich dieses Buch beim Lesen der Inhaltsangabe sehr ansprechend. Der Einleitungsteil war für mich gut überschaubar und ich konnte mir von anfang an ein gutes Bild der jeweiligen Charaktäre machen. Es gelang dem Autor von anfang an gut das "magische Treiben" der literarischen Gemeinschaft einfliesen zu lassen. Das es einen Hauch von Skurrilität und Fiktion hat, fand ich spannend. Im Hautteil des Romans war ich teilweise irritiert von der Handlung der Geschichte. Ich wollte das Buch beiseite legen und mich einen anderen Buch widmen, da es für meinen Lesegeschmack noch verrückter wurde. Nach ein paar Tagen, wo ich nicht weiterlas, nahm ich es doch noch einmal in die Hand und las es fertig. Der Schlußteil hatte den Charakter eines Krimis ohne Auflösung. Bei Bücher die nicht so skurril geschrieben sind fände ich es schade, wenn es kein Ende gibt. Doch bei diesen Buch überraschte es mich nicht. Mich erinnert dieses Buch sehr stark an die Serie Twin Peaks. Dieses Buch ist nicht richtig schlecht und nicht wirklich gut. Meiner Meinung nach ist es mitten drin. Ein eigensinniges Buch mit dem gewissen "Twin Peaks Effekt". - Tess Gerritsen
Totenlied
(256)Aktuelle Rezension von: Sanne54Dieses Buch liegt schon eine Weile auf meinem SuB, durch ein Thema der diesjährigen Krimi-Challenge habe ich es nun endlich gelesen - zum Glück!
Anfangs war es zugegeben nicht so mein Thema, deswegen sub-te das Buch auch so lange bei mir: Eine Berufsmusikerin stößt in einem Antiquariat in Rom auf handgeschriebene Noten zu einem ihr unbekannten Stück für Violine. Als sie zu Hause das anpruchsvolle Stück spielt, geschieht das Unfassbare: Ihre 3-jährige Tochter tötet zuerst den alten Familienkater und greift später die Mutter an. Da das Kind völlig gesund ist, fällt der Verdacht bald auf die Mutter, selbst Tochter einer psychisch kranken Frau. Die ist fest davon überzeugt, dass das Spielen des Liedes ihre Tochter zu den Gewalttaten gebracht hat; gemeinsam mit ihrer Freundin versucht sie in der Heimatstadt des unbekannten Komponisten, in Venedig, der Sache auf den Grund zu gehen.
Eingestreut wird die Geschichte von Lorenzo (dem Komponisten) und seiner Familie. Der Vater ist ein bekannter Geigenbauer, der Großvater ein angesehener Professor für Musik. Als Juden haben sie es immer schwerer im zunehmend faschistischen Italien in den späten 1930er-Jahren. Dennoch versuchen sie ein normales und unauffälliges Leben zu führen. Den junge Lorenzo verbindet seine Liebe (nicht nur) zur Musik mit Laura, einer begabten, aber nicht-jüdischen Cellistin. Und mehr darf man eigentlich nicht verraten ...
Die Autorin steigt in einen Thriller mit mysteriösen, übernatürlichen Elementen ein und überführt diesen aber relativ schnell in ein historisches Drama vor der Kulisse des 3.Reichs, das die Musik auf beklemmende Weise zu transportieren vermag. Am Ende führt sie die Handlung zu einer durchaus realen Thrillerhandlung zurück, die Vergangenheit und Gegenwart zusammenbringt.
Spannender, aber wegen der Thematik nicht leicht zu lesender Thriller, den ich aber auf jeden Fall empfehlen kann.
- Marie Benedict
Mrs Agatha Christie
(180)Aktuelle Rezension von: Nicoletta26Das Buch "Mrs Agatha Christie" von Marie Benedict beleuchtet die Ehe von Agatha Christie und ihr mysteriöses Verschwinden für 11 Tage im Jahr 1926.
Geschrieben wird das Buch in 2 Zeitebenen. Einmal geht es um das Verschwinden, die folgende Suchaktion und das Verhalten des Ehemannes. Und in der anderen um das Kennenlernen des Ehepaares, wie die Ehe sich entwickelt hat und wie es zur aktuellen Krise kommen konnte. Ich fand das Buch gut geschrieben, nachvollziehbar, unterhaltsam und obwohl es eigentlich offensichtlich ist, war für mich nicht wirklich zu erkennen, was der Grund für ihr Verschwinden war. Am Ende wurde es aufgelöst, aber für mich fehlten noch ein paar Seiten zum weiteren Fortgang, also wie sieht die Zukunft der beiden danach aus?
Schwierig fand ich die Empfehlungen der Verwandtschaft, dass Agatha sich um ihren Mann gut kümmern soll. Sicher war das in der damaligen Zeit so und gehört damit in dieses Buch. Dennoch hatte ich irgendwie ein Problem damit, es wird immer und immer wiederholt und am Ende glaubt man als Leser fast selbst, dass Agatha schuld ist, wenn der Mann fremdgeht, weil sie nie Zeit für ihn hatte. Im Jahr 2025 ist das Quatsch, 1926 aber eben nicht.
Im Nachwort erklärt die Autorin, warum sie die Theorie des Verschwindens von Agathe so umgesetzt hat. Interessant wäre noch gewesen, ob es dafür irgendwelche historisch belegten Quellen gibt oder Hinweise, dass es wirklich so oder so ähnlich gewesen ist. Man weiß es nicht. Vielleicht war es auch ganz anders. Aber glaubhaft ist es auf jeden Fall.
Fazit: auch wenn ich hier viel Kritik geübt habe, hat Marie Benedict ein Buch geschrieben, dass kurzweilig ist, interessant, es hat mich gut unterhalten und ich habe Agatha Christie von einer ganz anderen Seite kennengelernt.
- Audrey Burges
Das Wunder der kleinen Dinge
(36)Aktuelle Rezension von: Claudia22„Es war einmal … ein Haus“ – so beginnt der faszinierende Debütroman »Das Wunder der kleinen Dinge« von Audrey Burges.
Ein Haus, das Herzen heilt – und ich war verloren.
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt. Sie hat mich förmlich eingesogen. Für mich war es ein magisch schönes und intensives Leseerlebnis.
Myra lebt zurückgezogen in den Bergen Arizonas und baut auf ihrem Dachboden eine Miniatur Villa, die geheimnisvolle Villa Liliput. Über ihren Blog teilt sie diese kleine Welt und genau dort stößt Alex auf sie. Denn ein Raum in diesem Miniaturhaus ist eine perfekte Kopie seines Elternhauses. Details, die niemand kennen kann. Ab diesem Moment beginnt ein Aufbruch ins Ungewisse.
Dieses Buch ist für mich ein modernes Märchen, leise, warmherzig, stellenweise traurig und gleichzeitig voller Hoffnung. Die Villa scheint zu atmen, Dinge verändern sich über Nacht, Erinnerungen finden ihren Weg zurück.
Einfach eine magisch schöne Liebesgeschichte, die ich nur so genossen habe. Die ruhige Erzählweise und dann noch Myra und Alex, zwei Seelen, die zueinander finden.
Ein wirklich berührender Schreibstil, der mich gut durchs Buch begleitet und meine Fantasie beflügelt hat. Tolle Bilder, fast ein Film der beim lesen vor mir ablief.
Am Ende bleibt dieses Gefühl, als hätte einen das Buch einmal fest umarmt.
Was macht eigentlich wirklich ein Zuhause aus? Ein Camper sagt: „Zuhause ist da, wo unser Wohnwagen steht.“ Und bei dir? - Amo Jones
Broken Puppet - Elite Kings Club
(140)Aktuelle Rezension von: miss_konfetti_booksAuch der zweite Teil der Elite Kings hat mir sehr gut gefallen. Es bleibt durchweg spannend und man will unbedingt die Hintergründe und Geheimnisse der elitären Truppe erfahren.
Madison und ihr Verhältnis zu den Jungs gefällt mir immer noch wirklich gut. Sie hat sich erstaunlich gut in diese besondere Welt eingefunden und trotz allem ist sie ihnen gewachsen und lässt sich nichts gefallen.
Die Liebesbeziehung - wenn man es so nennen mag - spielt in dem Ganzen nur eine Nebenrolle, was ich wirklich sehr gut finde. Beziehungsdrama würde in dieser Geschichte irgendwie störend wirken, es gibt zu viele andere Themen und Geheimnisse, die wichtiger sind.
Insgesamt liebe ich die ganze Reihe immer noch sehr. Ich hab die Personen alle sehr ins Herz geschlossen und bin extrem gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht. Denn es sind noch lange nicht alle Fragen beantwortet. - Ladina Bordoli
Der Schatzjäger: The Hunters Bride
(13)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas Cover finde ich wirklich schön, irgendwie romantisch aber man erkennt auch schon die wartenden Abenteuer. Unter den beiden Hauptprotagonisten erkennt man immer gleich wo es sie in dem jeweiligen Band hin verschlägt. Ich finde es ein bisschen schade, dass der Klappentext eigentlich schon den ganzen Inhalt des Buches verrät.
Das ganze Buch ist sehr spannend und rasant geschrieben. Der Schreibstill der Autorin ist für mich sehr angenehm, ich habe das Buch gleich in einem durchgelesen.
Zumindest im letzten Teil hätte ich mir mehr vom Ordensleben, den Eltern und vom Rundherum gewünscht, aber leider nicht bekommen. Der Band hat ja sehr spannend begonnen und war wieder viel zu schnell zu Ende. Der Kampf in der Höhle und vor allem die Eifersucht (die dann aber etwas zu extrem wurde) machten das Buch etwas besser.
Manchmal finde ich das Buch etwas zu „schnell“, so eine wunderbare, spannende Geschichte könnte man viel genauer und langsamer beschreiben (auch ohne langweilig zu werden). Durch die geringe Seitenanzahl kommt es mir manchmal vor wichtige Informationen nicht zu erhalten. Mir hat auch die Romantik ein bisschen gefehlt zwischen den zwei Hauptprotagonisten, es gab zu wenig Zeit für sie alleine. Richtige Gefühle zwischen Hanna und Valerio konnte ich beim Lesen leider bis zum Schluss nicht wirklich vernehmen.
Wer auf aufregende Abenteuer steht sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich würde dem Buch 3 von 5 Sternen geben.
- Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! Der Geist von Sparrow's Deep
(5)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsDie Geister der Vergangenheit scheinen das sonst so ruhige Küstendorf Sparrow’s High in Aufruhr zu versetzen. Das verschlafene Dörfchen wird von einer Welle des Unbehagens erfasst, denn in der alten Burg Sparrow’s Deep soll es spuken – und das nicht zu knapp. Unheimliche Geräusche und mysteriöse Erscheinungen rauben den Dorfbewohnern den Schlaf, und jedes Mal, wenn die Polizei den Ort erreicht, verschwinden die Phänomene wie von Geisterhand. Keiner traut sich mehr in die Nähe der Burg, alle halten sie für verflucht. Doch Nathalie und Louise, neugierig und mutig wie immer, beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie glauben fest daran, dass es eine rationale Erklärung für das gruselige Treiben gibt. Doch was sie herausfinden, ist beunruhigender, als sie es je erwartet hätten – manchmal ist die Wahrheit noch gespenstischer als jeder Spuk.
Ich habe das Buch geliebt! Die Spannung war greifbar, und die Geschichte hat mich wirklich dazu gebracht, ständig nach Erklärungen zu suchen und mitzurätseln. Im Vergleich zu diesem Band wirkten die letzten Bücher im Rückblick gar nicht mehr so fesselnd, wie ich es beim Lesen empfand. Ich hoffe wirklich, dass die nächsten Bücher die Spannung und den Rätselspaß beibehalten!
- J. S. Wonda
Und täglich ohne Dich
(101)Aktuelle Rezension von: BookAddictedNach einem verstörenden Sonntag, der vom Mord des Bürgermeisters geprägt war, wacht Liz auf - und stellt zu ihrem Entsetzen fest, dass wieder Sonntag ist. Jeden Tag wacht sie neben ihrem Schwarm und Chef auf und erlebt einen immer wieder neuen Sonntag. Nur dass sich außer ihr niemand an den vorigen Sonntag erinnert. Niemand, außer Cian Callaghan, der mit ihr in einer Zeitschleife gefangen ist. Ein skrupelloser Mörder, ein Idiot und der einzige Mensch, mit dem sie eine richtige Konversation führen kann. Wie soll sie dieser Hölle nur entgehen?
Die Grundidee klingt sehr faszinierend und auch wenn einem selbst schnell klar wird, welche großen Nachteile die Zeitschleife hat, kann man Liz´ Euphorie nachempfinden. Denn sie hat schied endlose Möglichkeiten und kann riskante Dinge tun, da nichts eine Konsequenz hat.
Doch schon bald schleicht sich eine Monotonie ein, die das Lesen erschwert und eine gewisse Langeweile aufkommen lässt. Das liegt zum einen daran, dass nicht allzu viel in den einzelnen Kapiteln zu passieren scheint und sich vieles oftmals wiederholt. Es liegt aber auch an den beiden recht unsympathischen Protagonisten, für die man sich nicht wirklich erwärmen kann. Liz ist zeitweise anstrengend und trotz all ihrer Möglichkeiten gelingt es ihr nicht, die Geschichte spannend oder fesselnd zu gestalten. Cian kann die Monotonie leider auch kaum durchbrechen. Zwar sorgt er dafür, dass mehr geschieht, jedoch fühlen sich die Kapitel immer gleich an und seine Entwicklung, die größtenteils vor der eigentlichen Geschichte stattgefunden hat, ist sehr unglaubwürdig. Das sorgt dann auch unter anderem dafür, dass man nicht wirklich warm mit ihm wird.
Zudem besteht zwischen den Figuren keinerlei Chemie. Ihre Streitereien und Neckereien wirken gestellt und sind nicht überzeugend und bis zuletzt ist es mir schleierhaft, was irgendeine Figur wirklich bezweckt. Alles in allem fehlt es generell an einem richtigen Handlungsstrang und das Buch zieht sich dadurch enorm in die Länge. Eine solche Schwäche im Erzählstrang und in den Charakteren kenne ich von der Autorin sonst nicht und bin von diesem Werk enttäuscht. Ohne mir wirklich den Klappentext durchzulesen, habe ich mich in die Geschichte gestürzt und musste schnell feststellen, dass die Eintönigkeit, das sehr langsame Erzähltempo und die Figuren mich leider nicht ansprechen können und ich daher auch nicht glaube, dass ich die Reihe fortsetzen werde. Auch wenn dadurch einige Fragen offen bleiben werden.
- Liane Moriarty
Vorsehung
(196)Aktuelle Rezension von: 7of9Liane Moriarty beweist mit Vorsehung einmal mehr, wie meisterhaft sie psychologische Spannung mit menschlicher Tiefe verbinden kann. Im Zentrum des Romans steht die faszinierende Frage, ob Vorhersagen tatsächlich unabwendbare Wahrheiten sind – oder ob sie erst durch unser eigenes Verhalten zu dem werden, was sie prophezeien. Diese Idee entwickelt die Autorin mit einer solchen Raffinesse, dass man sich als Leser bzw. Hörer unweigerlich fragt, wie viel Macht Erwartungen, Ängste und Selbstzweifel über unser Leben haben.
Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber stetig, und lebt vor allem von ihren vielschichtigen Figuren. Die Protagonisten wirken authentisch, weil ihre Sorgen, Hoffnungen und impulsiven Entscheidungen nachvollziehbar geschildert werden. Alltägliche Situationen werden mit einer unterschwelligen Spannung aufzuladen, die sich nach und nach zu einem dichten psychologischen Geflecht verdichtet. Besonders beeindruckend ist, wie sie zeigt, dass Menschen oft nicht vor dem Schicksal kapitulieren, sondern unbewusst Schritte gehen, die eine Prophezeiung erst wahr werden lassen.
Vorsehung ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Für alle, die psychologische Spannungsromane mit emotionaler Wucht und clever konstruierten Wendungen lieben, ist dieser Roman ein absoluter Lese bzw. Hörbuchtipp.
- Joan Lindsay
Picknick am Valentinstag
(21)Aktuelle Rezension von: AngelsammyAm Valentinstag 1900 verschwinden drei Schülerinnen und eine Lehrerin eines privaten Internats auf einer Felsformation bei einem Picknick im australischen Outback.Nur eines der Mädchen taucht wieder auf, kann sich angeblich aber nicht mehr erinnern. Dieses ungeklärte Mysterium sorgt für den wirtschaftlichen Untergang des Internat, zu einem Selbstmord ( oder war es Mord?) und zu einem weiteren Tod.Das Geheimnis wird nicht aufgeklärt und ist dichter denn je.Miranda erscheint wie eine Lichtgestalt, auch für die anderen Schülerinnen. Anfangs romantische Elemente vermischen sich immer mehr mit dem Grauen, je mehr Zeit seit dem Verschwinden vergeht. Die Protagonisten sind überzeugend gestaltet, man kann die Verzweiflung, die Ratlosigkeit und die Ängste nachvollziehen. Mit diversen Figuren kann man mitfühlen und Mrs. Appleyard ist überzeugend unsympathisch aber auch tragisch gezeichnet. Joan Lindsay tat gut daran, das 18. Kapitel wegzulassen. Das offene Ende, dass das Geheimnis nicht aufgeklärt wird, gibt dem Roman einen besonderen Dreh, weil man noch lange über das Mysterium nachdenkt. Die beiden späteren "Auflösungen" , die auch das Originalkapitel Lindsays beinhaltet, sind unbefriedigend. Ich finde das offene Ende, wie es original intendiert war, wesentlich besser.Auch dieses Buch wurde 1975 vom australischen Regisseur Peter Weit kongenial stimmig verfilmt, mit der wunderbaren Anne Louise Lambert als Miranda. Der Soundtrack ist traumhaft.Ach, und überhaupt, der Roman ist wie ein Traum. - Ria Radtke
Spirit Dolls
(61)Aktuelle Rezension von: Athene1989„Spirit Dolls“ von Ria Radtke ist der erste Teil der „Aconite Institute“-Reihe. Runa macht sich nach einem Streit mit ihrer Mutter nach Edinburgh auf, um am Aconite Institute zu studieren. Seit klein auf, hat sie Albträume, die dort nur noch schlimmer werden. Außerdem hofft sie dort Hinweise auf ihren Vater zu finden. Von ihrem Mitschüler und späterem Mentor Kyril erfährt sie bald, dass sie eine Schattenspringerin ist, die die Seelen Sterbender ins Jenseits bringen kann. Auch auf der Suche nach ihrem Vater muss sie ausgerechnet mit ihm zusammenarbeiten und dabei kommen sich beide näher, aber sie geraten auch einem schrecklichen Geheimnis des Internats auf die Spur.
Der Klapptext ist ein wenig irreführend, da es so klingt, als würden Runa und Kyril die ganze Zeit ihren Vater suchen, aber schon recht früh, wird dieser ermordet und Runa ist bei ihm, um seine Seele ins Jenseits überzuleiten. Daher suchen die beiden nur den Mörder zusammen und nicht den Vater selbst. Das fand ich dann schon etwas schade, weil ich da etwas Anderes erwartet hatte. Bei den Kapiteln gibt es immer wieder welche, die aus der Vergangenheit sind, die mit dem großen Geheimnis in Verbindung stehen und mehr und mehr Hinweise geben, aber erst zum Ende hin wirklich aufgelöst wird. In meinen Augen war das aber ein wenig lasch und auch wie das Ende dann mit dem Institut und Kyril war, fand ich sehr merkwürdig und ziemlich unlogisch. Da gab es auch keinerlei Erklärungen. Ebenso nicht, warum alles mit Runa so gehandhabt wurde. Das war etwas unzureichend. Ansonsten war die Story meistens recht interessant und mal etwas Anderes, aber zwischendurch gab es immer mal wieder Spannungslöcher, was ich etwas schade fand. Da hat alles ein wenig vor sich hingeplätschert und konnte mich dann nicht so ganz überzeugen. Alles in allem war das Buch gut und mal etwas Neues, aber ich war vor allem mit dem Ende ziemlich unzufrieden und wie alles aufgelöst wurde. Dazu noch die paar Spannungslücken zwischendurch. Daher gibt es von mir drei Sterne. - Heike Ulrich
Jenseits des Nordlichts
(16)Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk🕷 Cover 🕷
Das Cover ist lediglich in Blautönen gehalten und sticht dadurch nicht sofort ins Auge. Es ist demnach eher schlicht. Dennoch passen die Lichter und auch das gezeigte Gebäude sehr gut zum Inhalt. Ich persönlich finde das Cover nicht sonderlich beeindruckend. Es ist somit leider ein Cover, welches in der Masse untergeht.
- - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -
🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
~ Erzähler Perspektive ~
Kapitel
Das Buch ist in 49 Kapitel (+ Prolog, Epilog, Danksagung). Dabei sind diese von unterschiedlicher Länge, wobei die kurzen Kapitel überwiegen. Auch häufig vorkommende Absätze (Zeitsprünge) begünstigen Lesepausen.
Atmosphäre
Die Atmosphäre war für mich nicht ganz so gut spürbar. Sie entglitt mir dann vollständig, als sich das Resultat des Buches aufzeigte. Davor kann ich die Atmosphäre als leicht mystisch und vor allem geschichtlich beschreiben.
Charaktere
Anzahl Hauptprotagonisten: 1
Anzahl Nebencharaktere: 7-9
Ausarbeitung Insgesamt: Charaktere werden äußerlich und auch charakteristisch gut beschrieben. Die Probleme der Protagonisten sind menschlich und dadurch wirken die Charaktere auch real. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar.
Worldbuilding
Die Geschichte spielt sich an Orten (Island, Deutschland) in unserer realen Welt ab. Dementsprechend keine Phantasieorte. Die Schauplätze werden gut beschrieben und dadurch kann man sich alles bildlich sehr gut vorstellen.
Logik innerhalb Story
Es handelt sich hierbei um einen Mystery Thriller. Dementsprechend sind Übernatürliche Aspekte enthalten. Diese sind noch nicht wissenschaftlich aufgeklärt und können daher für den ein oder anderen unlogisch erscheinen. Die schlussendliche Aufklärung war für mich dennoch etwas unschlüssig.
(Umgang) Thematik
Die angesprochenen Thematik im Buch wird eigentlich, so weit es möglich ist, eingehend erläutert. Zumindest die geschichtlichen Aspekte sind schlüssig und beruhen auf Fakten. Bei dem eigentlichen Thema im Buch ist das eher nicht der Fall. Außerdem wird das Thema Schwangerschaft nur oberflächlich behandelt und einhergehende Schwierigkeiten bleiben vollkommen aus.
Unterhaltung/Spannung
Die Spannung, zu Beginn noch vorhanden, nimmt dann immer weiter ab.
Schreibstil
Da in dem Buch viel wissenschaftliche und geschichtliche Aspekten wiedergegeben werden, scheint der Schreibstil manchmal eher sachlich. Der Sprachgebraucht ist leicht und damit ist auch der Inhalt flüssig zu lesen.
- - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -
🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
Ein Mystery Thriller? Her damit! Ich erwähne immer wieder, dass es viel zu wenig Bücher dieses Genres gibt und da ich der übernatürlichen Thematik verfallen bin, kann ich an keinen derartigem Buch vorbei ziehen.
Der Beginn des Buches hat mich dann sofort gefesselt. Mystery und das Thema Hexen taucht ebenfalls auf? Meine voreiligen Gedanken dazu: das kann nur gut werden! Zumal sich der Klappentext schon äußert gut anhörte.
Wo das Thema Hexen auftaucht ist natürlich auch die Kirche nicht weit und so erfahren wir auch hierüber viel geschichtliches. Geschichtliches, welches immer wieder schockiert und nach wie vor die Menschheit in Frage stellt. Die Glaubensfrage beschäftigt ebenfalls die Hauptprotagonistin. All dies gefiel mir äußerts gut, weil es auf mich sehr authentisch wirkte. Wir alle hadern manchmal mit unseren Ansichten über die Welt und das Jenseits. Eine Entwicklung, die für mich sehr spannend war zu verfolgen.
Doch dann kam ich der Auflösung immer näher und es wurde schräg. Für mich hatte all dies dann doch zu wenig mit Mystery zu tun und war ebenfalls nur schwer zu glauben. Zumal für mich vieles, durch offensichtliche Handlungen, vorhersehbar erschien. Es schien mir ebenfalls zu den vorangegangen Aktionen einfach nicht richtig passen zu wollen. Hier stimmte die Balance nicht.
Ebenfalls schwierig war es dem Geschehen vollkommen zu folgen und sich darauf einzulassen, da immer wieder Handlungen übersprungen wurden. Diese wurden zwar angesprochen, aber der Leser war schlussendlich dann doch nicht mit dabei und das Ergebnis tauchte dann einige Kapitel später, aus heiterem Himmel, auf. Die Abfolge der Geschehnisse war damit nicht schlüssig, da eben manchmal ein paar Tage fehlten.
Das Ende hat mich dann leider doch eher enttäuscht. Wie ich schon einmal erwähnte, fand ich es einfach nicht schlüssig. Ich habe mir selbst sehr gruselige Auflösungen vorgestellt und das Ergebnis kam so gar nicht an diese heran. Wobei ich mir eben sicher bin, dass meine Vorstellungen den Kern eher getroffen hätten bzw. glaubwürdiger in dem Zusammenhang gewesen wären.
Für mich daher leider nur 3 von 5 Spinnchen.
Weiterempfehlung?
Ich würde das Buch allen Interessierten dennoch empfehlen, da es durchaus sein kann, das andere mit der Auflösung zufrieden sind. Geschichtlich hat es einiges zu bieten und auch mysteriös wird es hier und da. Ich hoffe, wie immer, dass dieses Buch dennoch seine Fans findet. - Mila Summers
Küsse unter dem Mistelzweig: Liebesroman
(81)Aktuelle Rezension von: Kati-BooksEs ist Winter. Es ist kurz vor Weihnachten. Und dann ist da Emily, deren Gedanken in so ganz andere Richtungen gehen als die von Tom.
Was wenn, eine ungeplante Reise nach Schottland gemacht wird?
Was wenn, ein Cottage mit mysteriösem aufwartet?
Was wenn, ein attraktiver und dich doch zur Weißglut bringender Mann immer wieder deinen Weg kreuzt?
Was wenn, das Herz und der Körper ihr Zuhause finden?
Da ist ein düsteres Haus, mit einem einsamen Mann, der sein Herz mit Mauern umgibt.
Bücher in denen Geschichten stehen, die zu Weihnachten handeln sind nicht nur Weihnachten zum lesen. Ich habe die Geschichte von Emily und ihr Reise nach Miorbhail genossen. Eine Geschichte die leicht, herzlich, emphatisch, humorvoll und etwas berührendes hat.
Der bildhafte Schreibstil lässt mich mit Emily ins winterliche Schottland reisen und ihre Gefühlsachterbahn hautnah miterleben. Mila Summer schreibt in der Ich-Form und Gegenwartsform.
- Charles Dickens
Das Geheimnis des Edwin Drood
(11)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannIch wusste, dass Das Geheimnis des Edwin Drood unvollendet ist. Und trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich es gelesen. Und es hat mich komplett gepackt. Charles Dickens baut hier Spannung auf, die nicht endet – weil sie nicht enden darf. (Mehr zu Dickens: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/charles-dickens/ )
Schon die ersten Seiten ziehen einen rein: düstere Gassen, zwielichtige Gestalten, ein verschwundener junger Mann und ein Verdächtiger, der zu gut wirkt, um wahr zu sein. Jasper – Musiklehrer, Onkel, vielleicht mehr. Vielleicht viel mehr.
Dickens macht, was er am besten kann: Er zeichnet Figuren, die man nie vergisst. Die skurril sind, manchmal unheimlich, aber immer voller Leben. Ich war mittendrin in Cloisterham, hörte die Kirchenglocken und spürte das Rätsel unter der Oberfläche.
Und dann – nichts. Kein Ende. Kein letzter Akt. Und doch bleibt so viel. Die Atmosphäre, die Fragen, die Andeutungen. Ich habe Theorien gelesen, eigene aufgestellt, Freunde angesteckt.
Das Geheimnis des Edwin Drood ist ein literarischer Cliffhanger, ein düsteres Spiel mit Identität, Gier und Schuld. Unvollständig, ja – aber absolut faszinierend.
Wer gern grübelt, spürt und spekuliert, sollte es lesen. Und sich danach mit Dickens im Kopf selbst ans Ende wagen. Ich habe es getan – und es hat sich gelohnt.
Superman 3. Superband
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenBruce Wayne ist Erbe der Schloßruine Inishtree in Schottland, wo anscheinend ein böser Fluch über der Bevölkerung liegt. Ein alter Bewohner des dazugehörigen Dorfes sucht Wayne im Wayne-Gebäude auf und bittet diesen um Hilfe. Dachschindeln fliegen im Sturm in die falsche Richtung (gegen den Wind) davon, die Dorfgründerstatue wurde geköpft und der Gründer erdolcht, und die Kinder scheinen unter einem Bannzu stehen und werden mit irrem Blick zu Kannibalen (erinnerte mich an "Das wei0e Band" und "Kinder des Zorns" von King), wirklich very spooky. Sie wirken wie verhext, wie kann Batman (mit leichter Unterstützung durch Superman) das Dorf erlösen? Und in der zweiten Geschichte spielen die Legionäre der Legion der Superhelden mit, also Triogirl, Sonneboy, Kosmosgirl, Dicker Junge und wie lustig sie alle heißen.























