Bücher mit dem Tag "mythen"
295 Bücher
- George R. R. Martin
Game of Thrones
(5.520)Aktuelle Rezension von: KlaraWg„A Song of Ice and Fire“ Game of Thrones ist eine beeindruckende und zugleich anspruchsvollste Fantasy-Reihen der Gegenwart. Der Autor erschafft eine düstere, realistische Welt voller Machtkämpfe, Intrigen und moralisch ambivalenter Figuren, in der es keine strahlenden Helden und kaum eindeutige Wahrheiten gibt. Gerade die enorme Tiefe der Charaktere macht den besonderen Reiz aus: Jede Figur handelt aus nachvollziehbaren Motiven heraus, selbst dann, wenn diese grausam oder egoistisch erscheinen.
Die Handlung ist geprägt von politischen Ränkespielen, überraschenden Wendungen und einer ständigen Bedrohung durch Gewalt und Verrat. Drachen, uralte Mächte und mythologische Elemente sind zwar vorhanden, stehen jedoch nie im Vordergrund, sondern fügen sich organisch in die komplexe Welt ein. Dadurch wirkt die Geschichte ungewöhnlich glaubwürdig, erwachsen und beklemmend.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Die teilweise sehr derbe, rohe Ausdrucksweise sowie die explizite Darstellung von Gewalt haben mich zunächst abgeschreckt, so sehr, dass ich mehrfach neu beginnen musste. Den Stil war stellenweise vulgär, drastisch und mitunter repetitiv. Dabei hängt die Wortwahl stark von der jeweiligen Perspektivfigur ab, aus deren Sicht das Kapitel erzählt wird, was die Unterschiede im Ton erklärt, aber nicht unbedingt angenehmer macht.
Im Vergleich zur Fernsehserie „Game of Thrones“ sind viele Szenen in den Büchern sogar noch deutlich direkter und expliziter formuliert, sowohl in Bezug auf Gewalt als auch auf Sexualität. Diese sprachliche Härte passt zwar zur gnadenlosen Welt der Geschichte, ist jedoch nicht für jeden leicht zu lesen. Auch der Schreibstil selbst ist nicht unbedingt überwältigend, sondern eher nüchtern und funktional. Seine Stärke liegt weniger in sprachlicher Schönheit als in der erzählerischen Wucht und Komplexität der Handlung.
Hat man sich jedoch eingelesen, entfaltet die Reihe eine enorme Sogwirkung und belohnt mit außergewöhnlicher Spannung, vielschichtigen Figuren und einer epischen Geschichte, die lange nachwirkt. Für Leserinnen und Leser, die politische, düstere und anspruchsvolle Fantasy schätzen, gehört „A Song of Ice and Fire“ zweifellos zu den herausragendsten Werken des Genres.
- Kerstin Gier
Rubinrot
(14.329)Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer... eine chaotische Kombination, mit der sich die 16-jährige Gwendolyn plötzlich auseinandersetzen muss. Denn sie ist die Letzte im Kreis von 12 Zeitreisenden, mit denen sich eine Londoner Geheimloge befasst. Genau diese ultrageheime Geheimloge macht Gwendolyn nun das Leben schwer. Da hilft es auch nicht, dass sie einen Zeitreisebegleiter hat - der sieht nämlich unverschämt gut aus und bringt Gwen fast die ganze Zeit auf die Palme.
Schon seit Jahren ist die Edelsteintrilogie eine meiner liebsten Reihen.
Denn es steht fest:
1. Man lacht, fühlt und fiebert mit.
2. Die Zeit vergeht wie im Flug und
3. Man merkt überhaupt nicht, dass man liest.
Sympathische, liebenswürdige Charaktere mit Macken zum Gernhaben machen es einem leicht, in dieser magischen Welt zu versinken. Dazu kommt ein humorvoller und leichter Schreibstil, der einen durch die Seiten zieht. Es wurde nie langweilig und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende.
Am besten hat man dann sofort den zweiten Teil parat, denn den Cliffhanger kann man so einfach nicht stehen lassen. Spannend, humorvoll und voller Gefühl.
Außerdem: Parallelen zur Verfilmung findet man auf jeden Fall, wenn auch nicht zu 100%.
- Dan Brown
Das verlorene Symbol
(2.046)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseMir hat das Buch sehr gut gefallen... Manche fragen inm Buch regen sehr dazu an darüber nach zu denken, bei anderen denke ich mir was zur Hölle...
Die Gechichte als solches um die Jagd nach dem Verlorenen wissen bzw altem Wissen ist sehr gut gemacht.
Ich interessiere mich generell für Geheimbünde und und Logen und da passte das Buch sehr gut.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(3.273)Aktuelle Rezension von: Sibel_Susann_TeomanWas Percy so spannend macht, ist seine Dyslexie. Ich mag es, wenn Helden eine ernsthafte Schwäche haben, das macht sie nur umso sympathischer. Denn obwohl er nicht perfekt ist, entwickelt er sich zu einem guten Freund und vollbringt echte Heldentaten, die nicht nur Kids begeistern. Das Buch ist sowohl spannend als auch witzig geschrieben und fesselt von der ersten Seite an.
- Kerstin Gier
Smaragdgrün
(6.792)Aktuelle Rezension von: anna124Nachdem ich bei Saphirblau einige Probleme hatte, in die Geschichte einzusteigen, war ich tatsächlich etwas zögerlich, mit diesem letzten Teil der Reihe zu beginnen. Allerdings war diese Sorge eigentlich umsonst, denn, warum & wieso auch immer, war dieser Teil wieder angenehmer zu hören.
Das war wirklich ein toller Abschluss mit viel Action, aber wahrscheinlich auch genauso viel Romance. Da verzeihe ich auch einfach mal diese ganze “nach zwei Wochen ist das die große Liebe”-Thematik. Gideon darf das!
Da es meinerseits ein Reread ist, konnten mich einige, aber nicht alle, Plottwists nicht mehr überraschen, dennoch fand ich sie für die ganze Handlung mehr als gelungen.
Das große Highlight dieses letzten Teils ist sicherlich der Epilog und den fand ich wirklich toll! Auch wenn er irgendwie ein offenes Ende hatte????!!
Vielleicht zum Abschluss noch ein Kommentar zu dieser ganzen Neuauflage: *Wie viel* schlussendlich in dieser ganzen Reihe geändert wurde, kann ich nicht beurteilen. Das überlasse ich gerne den Lesenden, die die Bücher im Schlaf aufsagen und da wahrscheinlich einen besseren Vergleich ziehen können.
Kerstin hatte ihre berechtigten Gründe für die Überarbeitung der Bücher und ich denke, viele Autoren würden diese Chance nutzen, wenn man sie ihnen geben würde. Lesenswert bleibt die Reihe allemal und empfehlen kann ich sie auch.
Auch die Hörbuchsprecher haben hier tolle Arbeit geleistet.
Vielen Dank an argon hörbuch für die Bereitstellung dieses Audio-Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
- Kerstin Gier
Saphirblau
(7.245)Aktuelle Rezension von: DianaEKerstin Gier - Saphirblau
Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit sie nicht unfreiwillig in der Zeit verloren geht. Das sie für ihren Zeitreisepartner Gideon auch noch Gefühle entwickelt ist da nicht gerade hilfreich. Gideon ist zwar zeitweilig nicht mehr ganz so abweisend wie zuvor, verhält sich ihr gegenüber dennoch sehr geheimnisvoll.
Und auch wenn das Treffen mit dem Grafen von Saint Germain nicht unbedingt nach einer Wiederholung schreit, müssen sich Gwen und Gideon zusammenreißen und ihre Aufgabe erfüllen. Das ausgerechnet ihre Vorfahren Lucy und Paul den Chronographen gestohlen haben und sie nun Blutstropfen der vorherigen Zeitreisen einsammeln müssen, ist auf dem ersten Blick keine schwere Aufgabe.
Jedoch gibt es Widersacher, die genau das verhindern wollen.
Mir hat der zweite Band der Edelstein-Trilogie etwas besser gefallen als der direkte Vorgänger "Rubinrot". Es gab etwas mehr Spannung, aber in Sachen Zuneigung und romantische Liebe zwischen den Protagonisten bleibt der Leser in der Luft hängen. Ich verstehe ja, dass man immer wieder kleine Anreize und Konflikte bieten muss, aber bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass die beiden ein wirklich herzliches Miteinander auf die Reihe bekommen. Ich bin also gespannt auf Band 3.
Auch hier ist der Erzählstil der Autorin leicht und modern, die Story lässt sich trotz ihrer 400 Seiten zügig und flott lesen.
Die Spannung wird durchgängig gehalten, das Tempo ist im allgemeinen sehr wechselhaft.
Die verschiedenen Charaktere werden weiter ausgearbeitet.
Auch hier habe ich Gwendolyn wieder sehr schnell ins Herz schließen können, die es gerade mit all ihren Trainingseinheiten und der neuen Lebenssituation nicht sehr leicht hat. Das sie in der Vergangenheit auf interessante Leute trifft und in der Gegenwart Geister sieht, verschweigt sie weitestgehend. Gut gefiel mir ja Xemerius, das hat der Geschichte noch mal eine kleine mystische Note gegeben.
Gideon bleibt für mich etwas unnahbar, mittlerweile finde ich ihn aber nicht mehr so unsympathisch wie zu Anfang von "Rubinrot". Dennoch fehlt mir eindeutig das Knistern, die Zuneigung und die Herzlichkeit über weite Strecken des Buches. Keine Frage, er ist so erzogen worden, aber das hat etwas meine Lesefreude gehemmt. Dennoch, wenn er dann mal freundlich und herzlich war, mochte ich ihn sehr.
Auch Gwens beste Freundin Leslie hat mir gut gefallen. Sie bringt ein bisschen Pfeffer in die Geschichte und ist oft für einen Schmunzler gut, vor allem aber mag ich, wie sie Zusammenhänge herstellt,
Insgesamt wirken die Charaktere lebendig und gut ausgearbeitet.
Auch hier kann die Autorin wieder mit ihren Schauplätzen punkten. Detailliert, anschaulich und bildhaft, hatte ich ein wirklich gutes Kopfkino mit all den verschiedenen Ladys und Lords auf den feinen Gesellschaften. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft habe ich mich mit dem Setting wohl geühlt.
Auch der zweite Band der Edelstein-Trilogie hat mir gut gefallen. Da der zweite Band direkt auf die Geschehnisse aus "Rubinrot" aufbaut, sollte der erste Band auf jeden Fall bekannt sein.
Die Geschichte ist kurzweilig, stimmig und unterhaltsam.
Das Cover hat mir ebenfalls gut gefallen, ähnelt dem vom ersten Band und hat somit einen Wiedererkennungswert. Auch hier sind die kleinen Details ein netter Blickfang.
Fazit: gefiel mir besser als der direkte Vorgänger. 4 Sterne.
- Jennifer Estep
Frostkuss
(2.708)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.
"Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen
Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.
Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.
Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.
Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll.
Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.
Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.
Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!
- Rebecca F. Kuang
Babel
(462)Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaosIch habe mir das Buch, nachdem ich das E-Book gelesen habe, nochmal als physische Ausgabe gekauft, mehr muss ich glaub’ ich nicht sagen. Oder?
Okay, ein paar mehr Worte habe ich trotzdem zu verlieren. Ich habe das Buch mit meiner lieben @pages_and_paths im Buddyread gelesen und passenderweise kurz nach meiner mündlichen Prüfung zum Thema amerikanische Geschichte, britische Geschichte und Geschichte der englischen Sprache. Also war ich sehr schnell im Thema. Denn Babel spielt im 19. Jahrhundert und handelt von Robin, einem Waisenjungen aus Kanton, erst von seinem “Gönner” auf ein Studium in Oxford an der Einrichtung Babel vorbereitet wird und von seinem Studium dort. In Babel wird Magie produziert - mithilfe von Silberbarren und nicht ganz passenden Übersetzungen. Weil aber immer mehr Lehnwörter aus anderen europäischen Sprachen in die englische Sprache Einzug halten, suchen einige Babel-Profs nach Muttersprachler:innen überall auf der Welt. Und so ist es kaum verwunderlich, dass drei von vier Mitgliedern von Robins Kohorte nicht aus England stammen. Neben Robin, der aus der chinesischen Provinz Kanton (heute: Guangdong) stammt, starten auch Victoire, die aus Haiti stammt und unter anderem Kreyòl (Haitianisch-Kreolisch) spricht, und Ramy, der aus Kalkutta stammt und unter anderem Urdu, Arabisch und Persisch spricht. Die reiche, weiße, aus England stammende Letty komplettiert das Quartett.
Eine Sache wird schnell klar: Kuang beschönigt die Geschichte rund um Robin kein bisschen, im Gegenteil. Das Thema Rassismus ist omnipräsent - durch aktive rassistische Anfeindungen, die Robin, Ramy und Victorie über sich ergehen lassen müssen bis zu Robin und seinen internalisierten Rassismen. Denn er hat scheinbar einen (weißen) britischen Vater und tut alles, um sich der Kultur und Gesellschaft um ihn herum anzupassen, zu denen er aber aufgrund seiner Herkunft nie gehören wird. Als sich den dreien die Möglichkeit bietet, sich zur Wehr zu setzen, nutzen sie diese. Erst teilweise etwas zurückhaltend, dann immer überzeugter.
Als weiße Frau hat mich die Figur von Letty ebenfalls sehr beschäftigt. Denn Letty scheint das äquivalent der Personen zu sein, die heute sagen: “Ich sehe keine Farben, ich sehe nur Menschen”, aber dabei das rassistische System nicht sehen, was all dem zu Grunde liegt. Damit konfrontiert werden ist unglaublich wichtig. Wie Anti-Rassismus-Expertin Tupoka Ogette so schön in “exit RACISM” beschreibt: Letty lebt in Happyland. Und damit möchte ich euch nicht nur Kuangs fantastische Low Fantasy “Babel” ans Herz legen, sondern auch die Bücher von Ogette.
- Christoph Marzi
Lycidas
(731)Aktuelle Rezension von: Ulis_BooksInhalt: Ein Waisenmädchen macht sich auf, um ein entführtes Kind zu finden, das angeblich die verschollene Erbin eines Elfenadels ist. Zusammen mit dem Alchemisten Wittgenstein, ihrer Freundin Aurora und dem Elfenbibliothekar Micklewhite steigt sie in die uralte Metropole hinab, einer mystischen und gefährlichen Welt unterhalb Londons. Dabei stößt sie auf den gefallenen Engel Lycidas, der sich an Kinderseelen labt - doch das wahre Böse ist ein ganz anderes.
Meinung: Noch nie hat mich ein Buch so sehr fasziniert wie Lycidas. Es erzählt eine düstere, phantastische und in weiten Teilen auch unbarmherzige Geschichte, die selbst nach hunderten von Seiten nicht loslässt. Man muss das Buch mehrfach lesen, um alle 'Easter Eggs' zu finden, denn der Autor hat in seinen Figuren, mal mehr, mal weniger subtil Figuren aus Literatur, Film und Geschichte versteckt. Für die Fans besonders dicker Bücher extrem empfohlen! - Deborah Harkness
Shadow of Night - Wo die Nacht beginnt
(536)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicMit "Shadow of Night" entführt uns Deborah Harkness in ein historisches London voller Magie, Intrigen, Gefahren und großer Gefühle und ich habe jede einzelne Seite davon geliebt!
Diana Bishop und Matthew Clairmont reisen ins Elisabethanische Zeitalter, wo sie nicht nur auf politische Machtspiele, Spione und dunkle Geheimnisse treffen, sondern auch auf eine Version von Matthew, die Diana erst verstehen lernen muss. Die Atmosphäre ist dicht, detailreich und unglaublich fesselnd. Man spürt förmlich das Kopfsteinpflaster Londons, den Rauch in der Luft und die ständige Gefahr.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Harkness historische Fakten mit Fantasy, Romantik und Spannung verwebt. Die Charakterentwicklung besonders von DIana und die komplexe Handlung machen die "All Souls" Reihe zu einem absoluten Highlight.
Und dann diese Neuausgabe: Wie die gesamte restliche Neuauflage ist auch dieses Buch ein echtes Schmuckstück. Es ist wunderschön gestaltet, hochwertig und mit traumhaftem Farbschnitt. Ein absolutes Muss fürs Bücherregal!
Ein epischer, atmosphärischer und emotionaler zweiter Band, der zeigt, wie stark Liebe, Vertrauen und Mut selbst durch Zeit und Gefahr tragen können.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
(2.003)Aktuelle Rezension von: ariadneDiese Reihe lese ich immer wieder gerne und der 2. Band gefällt mir auch besonders gut.
Die Abenteuer von Percy und Co. gehen weiter und ich finde es immer sehr originell, wie Rick Riordan Mythologie und Moderne verbindet, auch der Humor gefällt mir sehr und macht es stellenweise sehr locker zu lesen.
Ich werde gleich weiter mit dem nächsten Band starten, denn die Bücher liest man fast in einem Rutsch komplett durch.
- Michael Scott
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst
(644)Aktuelle Rezension von: StolliDie Geheimnisse des Nicholas Flamel, hier Band 1 - Der unsterbliche Alchemyst ist das erste Buch von Michael Scott, den Inhalt lasse ich wie üblich unter den Tisch fallen, ist ja im Link enthalten und damit folgt meine persönliche Meinung:
Das Buch selber ist schon ein Hingucker und ist auch haptisch eine Wucht, ob einem das Bunte gefällt ist natürlich Geschmacksache.
Es kommen viele Charaktere vor, die Bösen sind i.d.R. detaillierter ausgearbeitet aber da ich ja für diese Typen zu haben bin passt es.
Viele Kapitel sind relativ kurz, die groß bedruckten Seiten lassen sich recht leicht verschlingen, es bleibt aber nicht so viel haften.
Das Buch hat mir zumindest so gut gefallen, dass ich auf den Dunklen Magier gespannt bin der bereits auf dem Bücherstapel wartet.
- Jennifer Estep
Frostfluch
(1.751)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel– Reread nach über 10 Jahren –
Nach dem Desaster im Herbst haben es die Schnitter nun auf Gwen Frost abgesehen und sie wird bis zum Ski-Resort verfolgt. Trotz der Gefahr versucht sie bestmöglich, genauso gut kämpfen zu lernen wie die anderen Schüler und ihre Magie zu meistern, doch nicht immer läuft alles nach Plan.
“Das Schwert grummelte missbilligend und klappte sein Auge zu, während es seinen Strich von Mund schmollend verzog. Und die Leute hielten Jugendliche für launisch. Bitte. Gegen uralte, blutrünstige, redende Schwerter waren wir harmlos.” -Gwen über Vic
Auch der zweite Band der Mythos-Academy liefert ab und mal wieder habe ich die wichtigen Sachen im Leben vernachlässigt, um zu lesen. Zum Setting und dem Hintergrund der Geschichte muss ich nicht mehr viel sagen, das habe ich in meiner ersten Rezension getan und nach wie vor ist es spannend und geheimnisvoll. Leider hat sich der Anfang ein wenig gezogen, weil erzählt wird, was im ersten Band alles passiert ist und mindestens die ersten 50 Seiten nur wiederholende Informationen beinhalten. Aber es war okay und für Jugendliche vielleicht genau das Richtige. Was mich positiv überraschte, waren die zusätzlichen Informationen am Ende des Buches, denn sie waren unterhaltsam, witzig und interessant. So könnten alle Autoren ihre Bücher beenden.
Außerdem bleibt das Tempo langsam und die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück. Ich genieße die teilweise langgezogenen Szenen und entweder haben wir eine Situation voller Humor und Lebensfreude, Gefühle und Liebe oder Spannung und Kämpfe. Man möchte die ganze Zeit weiterlesen und wenn man weiß, dass noch vier Bücher auf einen zukommen, macht das alles auch Sinn. Mit Daphne, ihrem Freund und Logan haben wir noch mehr Personen, die in den Vordergrund rücken und mehr Inhalt bekommen. Es macht Spaß, ihnen und Gwen zuzuschauen und man merkt, dass sich die Autorin mit der Gestaltung jeder einzelnen Person etwas gedacht hat. So mag ich die kleinen aber besonderen Merkmale von ihnen, wie beispielsweise Gwens Comicsliebe oder Daphnes Computerwahnsinn.
Des Weiteren bleiben einige Personen auch mysteriös, sodass wir ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren wollen. Das trifft am meisten auf Logan zu, bei dem irgendwas hinter der Fassade steckt oder auf Oliver oder gar auf die auffällige Person, die sich während des Ausflugs an Gwen ranmacht. Jeder könnte gut oder böse sein und als Leser müssen wir ständig damit rechnen, dass das schlimmste Ereignis eintritt und nicht jeder so ist wie er scheint. Besonders gut hat mir der Aufbau der anbahnenden Liebesstory gefallen, denn zwischen Gwen und Logan knistert es gewaltig und der Slow-Burn hat es in sich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es steht immer etwas oder jemand zwischen ihnen und das bringt Spannung in die Handlung. Immerhin kommen wir (weitestgehend, wir sind immer noch in einer Romantasy für Jugendliche) ohne Klischees aus und unsere Protagonistin ist zu sich und der Welt ehrlich und die beiden kommunizieren miteinander, was man von anderen nicht behaupten kann.
Damit ist und bleibt Gwen meine Lieblingsfigur des Buches (und ja, man darf die Protagonistin nehmen; Wenn sie nicht gilt, nehme ich eben unser aller Lieblingsschwert Vic) und ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit überzeugen mich komplett. Sie kämpft und trainiert für sich selbst und ihre Aufgabe, während sie sich um ihre Freunde kümmert und sich ihre Magie weiterentwickelt. Hier kann noch viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles über ihre Berührungsmagie wissen, was der ganzen Geschichte den besonderen Kick gibt. Gwen kämpft für andere und mit anderen und wenn sie nicht in der Liebesgeschichte untergeht, kann sie zu einer der stärksten Protagonisten jemals werden. Auch ihre Entwicklung ist realistisch, sodass sie nicht direkt gut kämpfen und mit den anderen mithalten kann, sondern sich noch auf die anderen verlässt und langsam an Kraft gewinnt. Meiner Meinung nach ist das viel besser als die jungen Frauen, die direkt unbesiegbar werden.
Genauso wie der Rest des Buches, kommt auch der Plot langsam in Schwung und wird von Seite zu Seite aufregender. Ging es am Anfang noch um das Schulleben und normale Alltagsaufgaben mit Jugendproblemen (aka Tratsch und Klatsch), wird es schnell ernst und die Gefahr, dass ein Schnitter sie umbringt, wird größer. Zu den richtigen Momenten haben wir Emotionen und an anderer Stelle ist es spannend wie sonst nichts im Buch, wodurch der Lesespaß immer höher steigt und in einem gelungenen Finale endet. Unvorhergesehene Twists und Entwicklungen überraschen sowohl Gwen, als auch uns Leser. Dadurch kann ich beim besten Willen nicht sagen, wie es ausgehen wird, außer dass es irgendwie zu einem Happy End kommt, doch das Wie und Warum ist entscheidend. Ich bin weiter gespannt und hoffe sehnlichst, dass die Buchreihe dieses hohe Niveau halten kann.
Insgesamt ist dieses Buch ein würdiger Folger nach dem Auftakt der Reihe und es bleibt mitreißend!
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(679)Aktuelle Rezension von: Deborah„Götterfunke“ setzt die Geschichte nicht nur fort, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der zweite Band ist spürbar düsterer, emotionaler und lässt einen kaum los. Die Dynamik der Charaktere wird stärker herausgearbeitet, Konflikte werden intensiver und die Welt fühlt sich noch lebendiger an. Mahra Wolf schafft es, Spannung und Gefühle perfekt zu verbinden, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die überraschenden Wendungen und die greifbare Entwicklung der Figuren machen diesen Band zu einem echten Highlight. Ein Muss für alle, die epische Fantasy mit Herz und Feuer lieben. ❤️😍😊😘
- Bernard Cornwell
Der Winterkönig
(276)Aktuelle Rezension von: AleshaneeIch bin schon seit meiner Kindheit ein Fan der Artus Sage durch die Ritter Filme, die es damals gab - hab das ganze aber lange Zeit aus den Augen verloren... als ich dann T. H. Whites »Der König auf Camelot« gelesen hab, bin ich bei dem Versuch leider gescheitert. Ich fand es vom Stil sehr anstrengend und hab die Neuauflage mit allen vier Bänden abgebrochen.
Zum Glück ging es mir mit "Der Winterkönig" anders!
Es liest sich zwar auch ein bisschen wie eine Sage und wirkt etwas antiquiert und nüchtern, aber das passt einfach auch hervorragend zu dieser von vielen Mythen umwobenen Geschichte! Der Autor erzählt mit vielen Details in sehr umfangreicher Form, was Namen, Ortschaften und Daten betrifft - oder auch die ganzen Kämpfe, die geführt wurden. Ich war trotzdem durchweg gefesselt, weil sich diese Passagen immer gut mit interessanten Wendungen abgewechselt haben!
Wir erleben das ganze durch den Bericht eines Mönches, der in Jungen Jahren als frei gelassener Sklave in der Obhut von Merlin auf Tor (Avalon) aufwuchs. Merlin glänzt aber erstmal mit Abwesenheit, ebenso wie Arthur, denn der Mönch, der den Namen "Derfel" angenommen hat, berichtet von all den widrigen Umständen im umkämpften Britannien zur Zeit, als Großkönig Uther mehr oder weniger im Sterben liegt.
Dessen Hoffnung liegt auf seinem einzigen, übrig gebliebenen, legitimen Nachkommen: seinem Enkel Mordred, der leider noch ein Säugling ist, als Uther stirbt. Daraus ergeben sich viele Entwicklungen, was die Streitigkeiten untereinander betrifft, als auch den gemeinsamen Feind, der in ihr Land einfällt: die Sachsen.
Aber das Schicksal ist, wie Merlin uns immer eingepaukt hat, unerbittlich. Das Leben ist nichts als ein Witz der Götter, pflegte Merlin gern zu behaupten, und Gerechtigkeit gibt es nicht. Du musst lernen zu lachen, hatte er mir einmal erklärt, sonst wirst du dich zu Tode weinen.
Zitat Seite 198
Wer sich mit der Artus Sage ein bisschen auskennt, wird sicher die Namen Merlin, Avalon, Mordred, Morgane, Nimue, Guinevere oder Lancelot gehört haben. Ihre Darstellung fand ich sehr interessant, weil sie teilweise sehr abweicht von dem bisschen Wissen, was ich darüber bisher gehört hatte...
Gerade Merlin wirkt äußerst selbstgerecht und überheblich, eigentlich absolut unsympathisch, weil er so viele Schicksale außer Acht lässt und "nur" das große Ganze sieht und seine Ziele ohne Rücksicht verfolgt. Seine Auftritte waren dennoch immer ein kleines Highlight und seine Rolle hatte immer eine große Wirkung!
Sie alle spielen eine wichtige Rolle, kommen aber erst nach und nach auf den Schauplatz dieser folgenreichen Geschichte! Sie ist angesiedelt im 5. Jahrhundert nach Christus. Die Sachsen fallen von allen Seiten über Britannien ein, das durch eigene Zerwürfnisse uneins ist - und Arthur mit allen Mitteln zum Frieden bringen möchte, um gemeinsam gegen den verhassten Feind vorzugehen.
Auch die Religionen spielen eine Rolle, denn Druiden sind heilige Männer und der Glaube an die alten Götter stark - doch man merkt den zunehmenden Einfluss der christlichen Priester, die überall mit ihren Predigten zu überzeugen suchen.
Ich aber war auf dem Tor aufgewachsen, wo Menschen aller Rassen und aller Stämme zusammenlebten, und obwohl Merlin selbst ein Stammeshäuptling war und jeden, der sich Brite nennen durfte, hitzig in Schutz nahm, lehrte er niemals Hass auf andere Stämme. Seine Lehren hatten mich untauglich für das gedankenlose Abschlachten von Fremden gemacht, die umgebracht wurden, nur weil sie Fremde waren.
Zitat Seite 204
Dass diese Geschichte von Derfel erzählt wird fand ich einen guten Schachzug. Aus seiner Sicht und Einschätzung bekommt man einen guten Überblick über die Geschehnisse und Charaktere und erlebt seine Erlebnisse hautnah. Auch war bei mir immer der Gedanke im Hinterkopf, wie er vom Leben als junger, freigelassener Sklave schließlich in die Rolle eines christlichen Geistlichen gelangt, der diese Geschichte verfasst. Und sein Weg ist geprägt von vielen überraschenden Wendungen - ich hab ihn von Anfang an ins Herz geschlossen :)
Eine Stellen sind mit brutalen Details geschmückt, grade auch, was manche Rituale anbelangt, wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Wirkung hat dabei die nüchterne Erzählweise etwas aufgehoben, was ich eher positiv gesehen hab.
Ich hab mich jedenfalls gut in dem Stil einfinden können und fand die beschriebenen Figuren und Details zu den Erlebnissen sehr bildhaft und auch die Atmosphäre, dass ich hier einem alten Mythos auf den Grund gehe, perfekt getroffen! Am Ende gibt es dann auch noch ein großes Finale in einer Schlacht, die mit viel Finesse und einer scheinbar aussichtslosen Hoffnung geschlagen wird - und die neugierig macht, wie es wohl im nächsten Band weitergeht!
Die Schlacht ist ebenfalls ein Angriff auf die Sinne, und dieser Angriff löst Angst aus, während Gehorsam der dünne Faden ist, der aus dem Chaos der Angst ins Überleben führt.
Zitat Seite 312
4.5 Sterne von mir :)
Weltenwanderer - Madeline Miller
Ich bin Circe
(402)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension: Ich bin Circe von Madeline Miller
Ich habe Ich bin Circe mit großer Neugier begonnen, da mich die Idee einer Neuerzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive sehr angesprochen hat. Die Geschichte der Zauberin Circe, Tochter des Sonnengottes Helios, wird hier konsequent aus ihrer Sicht erzählt ,von ihrer Außenseiterrolle unter den Göttern bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia.
Inhaltlich fand ich den Roman durchaus interessant. Circe begegnet bekannten Figuren wie Odysseus, Hermes oder Ariadne(wo ich doch I, Ariadne schon gelesenhabe), und es hat mir gefallen, diese mythischen Gestalten einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Besonders der Fokus auf Circes innere Entwicklung, ihre Einsamkeit und ihr langsames Wachsen an den Herausforderungen hat dem Buch Tiefe verliehen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht immer leichtgetan habe. Die Sprache ist sehr ruhig und detailliert, stellenweise vielleicht zu sehr. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Passagen in die Länge ziehen und die Handlung nur langsam vorankommt. Manche Beschreibungen wirkten auf mich langatmig, was meinen Lesefluss gebremst hat und dazu führte, dass ich zwischendurch meine Mühe hatte.
Trotzdem hat das Buch seine starken Momente. Circes Entwicklung zur selbstbestimmten Frau und die feministische interpretation der Mythologie sind gut gelungen. Ich bin Circe ist für mich ein Roman, der mehr durch Atmosphäre und innere Prozesse als durch Spannung überzeugt auch wenn er für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt sein dürfen.
Insgesamt ein interessantes, aber nicht ganz leichtes Leseerlebnis, das Geduld verlangt und sicher nicht jeden gleichermaßen abholt.
- Marah Woolf
MondSilberLicht
(1.319)Aktuelle Rezension von: PirkkoDie Geschichte von Emma und Calum habe ich zum ersten Mal gelesen, als ich noch in den Anfängen meines Teenager-Daseins war. Seitdem fasziniert mich die Kombination aus den mythischen Völkern, allen voran den Shellycoats, und der turbulenten Liebesgeschichte der beiden Protagonist:innen, die mit einer ordentlichen Ladung Spannung ergänzt werden.
Es ist nicht alles rund an dieser Geschichte. Wenn ich mich richtig entsinne, ist MondSilberLicht sogar der erste veröffentlichte Roman von Marah Woolf und ich finde, man merkt dies. Der Ausdruck ist teils repetitiv und die Grammatik lässt hier und da auch etwas zu wünschen übrig. Die Charaktere, vor allem die Protagonistin Emma, verhalten sich sehr naiv und impulsiv, wodurch ich einige Entscheidungen für leichtsinnig empfinde.
Aber ich liebe die Welt, die Verstrickungen und doch auch die Charaktere einfach zu sehr, um mich aufgrund dieser subjektiven Mängel vom Lesen abhalten zu lassen.Es ist und bleibt eine meiner all-time-favourite-Reihen, die ich immer und immer wieder rereaden werde! Diese Reihe hat absolutes Sucht-Potential!
- Neil Gaiman
American Gods
(387)Aktuelle Rezension von: Silja_C_Hoppe🖋️ In "American Gods" folgen wir Shadow, der verfrüht aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil seine Frau bei einem Autounfall starb. Direkt auf dem Heimweg bekommt er ein Jobangebot, das in seiner Merkwürdigkeit nur von dem Mann übertroffen wird, der es ihm anbietet. Daraus entwickelt sich eine abgefahrene Abenteuergeschichte, die es in sich hat.
💬 Ich habe tatsächlich die Serie vor dem Buch geguckt. Aber nur eine Staffel, danach habe ich das Projekt aus den Augen verloren. Durch einen Tiktokfilter wurde es mir wieder vorgeschlagen. Ich habe direkt den Directors Cut gelesen, also Neil Gaimans ungekürzte Fassung.
♥️ Vor allem mochte ich American Gods für die ulkigen Szenen zwischen den Kapiteln. Die haben mich teilweise sogar zu Tränen gerührt. Mir kommt es so vor, als hätte Neil Gaiman wirklich eingängig recherchiert. Ich liebe den Schreibstil und die vielen Charaktere und die ganzen ulkigen Ideen, die darin stecken.
🙇♂️ Ach, die Auflösung war mir irgendwie zu platt. Ich hätte mir mehr erhofft, wenn ich auch glaube, dass darin nicht die wahre Stärke von "American Gods" liegt. Und ich glaube, dass die Kürzungen vielleicht doch ganz sinnvoll wahren. Hier und da war es mir etwas zu lang. Wer kennt das nicht. :D
⭐ 5 Sterne für mich, da meine Kritikpunkte keinen ganzen Punkt Abzug rechtfertigen. - Rick Riordan
Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
(818)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieIn Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott von Rick Riordan wird die Geschichten von drei Halbgöttern erzählt, die sich auf eine gefährliche Reise mit vielen magischen und göttlichen Hindernissen begeben. Diese Reise findet zum Schluss auch ihr Ende so dass man nicht gezwungen ist den nächsten Band zu lesen. Ich allerdings kann es kaum erwarten weiter zu lesen.
Es spielt im Percy Jackson Universum und lässt dementsprechend alle Herzen der Liebhaber der Buchreihe höher schlagen. Das Buch ist in einem fließenden Schreibstil verfasst, obwohl es aus drei Perspektiven erzählt. Bei jedem Kapitel steht der Name jeder Person zu Beginn und oben auf jeder Seite aus dessen Sicht gerade erzählt wird. Ich persönlich mag das sehr gerne. Das Buch ist dadurch automatisch vielschichtig und man kann sich gut orientieren.
Für mich ist es eine klare Empfehlung und ich werde es noch einmal lesen. Außerdem will ich mir die Folgebände sowie die Percy Jackson Reihe zeitnah anlegen.
- Madeline Miller
The Song of Achilles: Madeline Miller
(156)Aktuelle Rezension von: Laura1109"The Song of Achilles" handelt von dem jungen Prinzen Patroclus, der aus seinem Reich verbannt wird und von nun an am Hof von König Peleus lebt. Dort trifft er auf dessen Sohn Achilles und die beiden werden zu Gefährten. Sie werden zusammen einem Zentaur trainiert und verlieben sich immer mehr in einander. Doch um zum Helden zu werden und sein Schicksal zu erfüllen, muss Achilles schon bald in den Krieg ziehen, wodurch ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird...
Ich bin ein großer Fan von griechischer Mythologie und dieses Retelling hat mir echt gut gefallen. Das Buch hat ja eine Menge Hype bekommen, besonders für das traurige, emotionale Ende. Ich muss sagen, dass ich das Buch zwar traurig fand, aber bei Weitem nicht so traurig, wie es von vielen dargestellt wird. Lag bei mir vielleicht daran, dass ich wusste, wie es ausgeht und dementsprechend darauf gefasst war, das empfindet aber natürlich jeder anders.
Patroclus als Erzähler war ziemlich passiv. Ich hätte mir da teilweise noch mehr Persönlichkeit von ihm gewünscht, da er größtenteils nur Achilles angehimmelt hat und sonst als ziemlich unnütze dargestellt wurde. Umso schöner fand ich, dass er während des Krieges, die Verwundeten versorgt hat und gezeigt hat, dass noch mehr in ihm steckt. Die Freundschaft zwischen ihm und Briseis mochte ich sehr. Achilles war zu Beginn noch ganz okay, wurde aber im Laufe der Geschichte immer arroganter und rücksichtsloser, was sowohl der Krieg als auch seine Prophezeiung zu verschulden hatte.
Für Liebhaber griechischer Sagen durchaus empfehlenswert.
- Madeline Miller
Das Lied des Achill
(456)Aktuelle Rezension von: marie_dDas Lied des Achill von Madeline Miller hat mir sehr gut gefallen, vor allem wegen der besonderen Perspektive auf eine so bekannte und historisch geprägte Geschichte. Die Erzählung rund um Achill und Patroklos, die man meist nur aus klassischen, oft sehr männlich geprägten Darstellungen kennt, wird hier viel persönlicher und emotionaler erzählt.
Besonders schön fand ich, wie es Miller gelingt, den Figuren mehr Tiefe zu geben. Durch die Perspektive von Patroklos entsteht eine große Nähe zu den Charakteren, die man in historischen Aufzeichnungen oder klassischen Mythen oft nicht findet. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur wie eine alte Legende, sondern wie eine sehr menschliche Erzählung über Freundschaft, Liebe und Schicksal.
Der Roman liest sich sehr angenehm und schafft es, eine bekannte Geschichte auf eine neue und berührende Weise zu erzählen. Gerade weil man den Figuren so nah kommt, entfaltet das Ende eine besondere emotionale Wirkung.
- Marah Woolf
GötterFunke 1. Liebe mich nicht
(1.109)Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirlMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie, ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.
Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.
Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.
Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!
Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher
vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.
- Rebekka Endler
Witches, Bitches, It-Girls
(42)Aktuelle Rezension von: AndersweltenDas Buch ist ein wirklich aufschlussreiches Werk zu den Themen Feminismus, Rassismus und generelle Unterdrückung - nicht nur von Minderheiten. Es ist vollgepackt mit Referenzen, Einzel- und Massenschicksalen, mit Berichten über Erfolg und Misserfolg im Wandel und Fortschritt. Was alles schon erreicht wurde und was dafür geopfert werden musste. Es werden Zusammenhänge erläutert und warum wir so ticken wie wir ticken. Aber die wohl wichtigste Aussage des Buches ist jene, dass wir uns weder auf den Erfolgen ausruhen können, noch dass wir diese als gesichert verstehen dürfen, sondern auch viel Kraft in deren Verteidigung stecken müssen.
Die Autorin Rebekka Endler bemüht sich sehr, eine objektive Sichtweise an den Tag zu legen und dabei nicht anklagend von oben herab zu belehren. Sie ist sich nicht zu schade, auch über eigene falsche Narrative etc. zu sprechen. Das macht sie sehr menschlich und die ganze Thematik nahbarer - und das ist sehr wichtig. Das Buch soll nicht radikalisieren. Es leistet einen umfassenden Aufklärungsjob und lässt dabei offen, was die Leser:innen mit ihrem neu gewonnenen Wissen machen.
Allein weil die Thematiken so unglaublich wichtig sind und essenziell für unseren gesellschafltichen Fortschritt, ist dieses Buch, ein Must-Read. Ich habe das Buch nach dem Beenden direkt wieder auf meinen SuB gelegt, damit ich es nochmal lesen werde, weitere Anmerkungen und Annotations mache und alles erneut aufarbeitet, mich weiter informiere. Und allem voran: mich weiter themenübergreifend sensibilisiere.
Mein Review ist an und für sich hier bereits zu Ende. Im folgenden möchte ich tatsächlich meine ganz persönlichen Ansichten und Erlebnisse beim Lesen dieses Buches teilen.
Ich erachtete mich als weitestgehend aufgeklärt, respektvoll und offen für (fast) alle Ideologien - und ich wurde auch anscheinend von vielen Narrativen verschont, da ich mein ganzes Leben schon quasi keine Unterhaltung (Filme, Serien, etc.) konsumiere und seit Jahren absichtlich wenige Medien verfolge (nennt es meinetwegen „Diät“ vom Klickbait, Sensationsgeilheit und gefährlichem Halbwissen). Mein Fokus liegt schon lange darauf, meine Meinung nur dann kund zu tun, wenn ich mich mit dem Thema ausreichend auskenne, d.h. Ich mache mich mit Themen im Eigenstudium bekannt, um mir objektiv eine Meinung bilden zu können. Ich vertrete den Standpunkt, dass Aussagen und Meinungen aus dem Bauch heraus getroffen, gefährlich sein können. Wie auch immer, durch meine Abwesenheit in der medialen Blase habe ich natürlich auch alles andere verpasst und nicht nur die Sensationsmedien und den 5-minute-fame.
Normalerweise kann ich damit ganz gut leben, aber Dank „Witches, Bitches, It-Girls“ wird mir schmerzhaft bewusst, wovor ich unwissentlich, aber dennoch absichtlich, die Augen verschlossen habe. Ganz besonders schockte es mich, wie stark die Patriachatpropaganda immer noch in der Wissenschaft vertreten ist - und damit meine ich vor allem in unseren „emanzipierten Ländern“, was ich in diesem Ausmaß nicht erwartet habe. Nicht falsch verstehen, ich bin (hoffentlich) nicht naiv. Allein, dass den meisten innerhalb von 2 Sekunden/spontan nur Marie Curie einfällt, wenn (bedeutende) Wissenschaftlerinnen genannt werden sollen, spricht schon Bände.
Ich glaube, das schockierendste Beispiel ist die griechische Mythologie - bei der ich dachte, mich recht gut auszukennen. Die Misogynie ist offensichtlich, aber Beschönigungen und Verharmlosungen in den Übersetzungen haben mich unerwartet überrascht. Z.B. dass von „unfreien Menschen“ anstatt von „Sklaven“ gesprochen wird. Ersteres lässt sich auch als „Diener“ interpretieren, was natürlich eine ganz andere Ausstrahlung als „Sklave“ hat. Oder dass der griechischen Sagenfigur Medea Gräueltaten angedichtet wurden, die im Original keine Erwähnung finden. Irgendwie ging ich davon aus, dass mehr oder weniger regelmäßig die Übersetzungen überprüft und in moderne Worte umgesetzt werden - und damit meine ich, dass wirklich das Original neu übersetzt wird und nicht eine bereits vorhandene Übersetzung nur überarbeitet. Wieder was gelernt.
Auch spannend fand ich den Abschnitt mit den Homo Sapiens und Neandertalern - insbesondere die stark verbreiteten, aber wissenschaftlich völlig falschen Bilder bei den Rollenverteilungen: Das Jagen sei den Männern vorbehalten gewesen, etc. Es ist der Wahnsinn wie doch die Rollenvorstellungen der damaligen Forscher ihre Ergebnisse beeinflusst haben (gut, das Konzept und die Problematik von Projektionen sind per se in der Forschung nicht neu) und was es eigentlich für ein Kraftakt ist, einen bereits vorhandenen „Schaden“ wieder zu beheben, weil Richtigstellungen sich selten wirtschaftlich vermarkten lassen…
Außerdem war mir nicht der anscheinende Zusammenhang zwischen dem Rechtsruck/der allgemeinen rechten Radikalisierung, den/die wir national und international derzeit erleben, und dem Bedienen der Bestrebung bzw. dem Wunsch nach „Normalität“ und „Sicherheit“. Also, vielleicht habe ich das schon im Ansatz vorher erkannt, aber das Ausmaß ließ mich dann doch schlucken.
- Kai Meyer
Arkadien fällt
(969)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Auch wenn ich mich für Mafiathemen nicht so begeistern kann und man hier oft beide Augen zudrücken muss, habe ich mich auch mit dem dritten Band der Serie wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Wenn man davon absieht, dass insbesondere der Mafiateil sehr unrealistisch ist, ist es eine spannende Fantasygeschichte. Kai Meyer weiß, wie man eine Geschichte aufbaut und spannend erzählt. Ich habe auch hier wieder mit den Protagonisten mitgelitten.























