Bücher mit dem Tag "mythologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mythologie" gekennzeichnet haben.

1.061 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.172)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Ein Schreibstil der einen mitnimmt und man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Eine Mischung aus Liebe, Geheimnis und Spannung. Die Autorin nimmt einen mit auf die Reise nach Paris und wieder zurück nach Brasilien. Man lernt sehr viel über die Länder und man hat das Gefühl beim Lesen das man dort ist.

  2. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.674)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Wow! Einfach nur wow! 

    Mit diesem Buch hat mich die Autorin völlig begeistert und in eine magische Welt voll von Mythen, Göttern und übernatürlichen Machenschaften gezogen. Die Story ist unfassbar spannend und lässt einen gar nicht mehr los, so dass man das Buch am liebsten am Stück durchlesen würde. Wo sie mit dem Leben von Gwen als Protagonistin beginnt, zieht sie einen schnell in eine magische Welt, in spannende Intrigen und eine fesselnde Geschichte. Gwen als Protagonistin fand ich auch einfach nur großartig und perfekt: von ihrem Charakter, über ihre Gefühle bis hin zu ihren Handlungen kann man sich einfach zu 100 % in sie hineinversetzen, fühlt mit ihr und erlebt all diese faszinierenden Dinge mit dir.

    Bei dieser unglaublichen Protagonistin und der fantastische Story spielt auch der Schreibstil eine wichtige und tragende Rolle, da er einfach fesselnd und mitreißend ist und alles so erzählt, dass man sich als Leser nur in das Buch verlieben kann.

    Alles in allem konnte mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit einer unfassbar spannenden Story, mystischen Aspekten, einer perfekten Protagonistin und einem umwerfenden Schreibstil begeistern. Es bietet den perfekten Auftakt zu einer Reihe die ich auf jeden Fall lesen muss und stellt auf jeden Fall ein Highlight dar.

  3. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (463)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Seit der Blutnacht hat sich Orisha verändert. Die Magie ist fort und ihre zurückgebliebenen Kinder werden wie Sklaven behandelt. Zelie ist eine davon. Während sie noch immer den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten versucht, muss sie sich auch in einem Leben voller Unterdrückung zurecht finden.
    Ein Leben, das sich von jetzt auf gleich ändert, als ein unverhoffter Verbündeter ihr die Möglichkeit bietet, die Magie zurückzuholen.
    Doch können sie allen Widrigkeiten trotzen oder wird König Saran erneut gewinnen? Und welchen Preis sind sie bereit zu zahlen?


    Zu Beginn dauert es recht lange, bis man sich in Zelies Welt zurecht findet und mit ihr warm wird. Vieles ist sehr neu und abstrakt für den Leser und auch Zelie hat so ihre Eigenheiten, mit denen man sich erst anfreunden muss.
    Dennoch ist der Einstieg in die Geschichte gut gewählt, da man zum Einen den Widerstand der jungen Divines und gleichzeitig die Unterdrückung erfährt.
    Sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt und man sich in Orisha zurechtfindet, kann man sich dann kaum noch vom Buch lösen. Die Mischung aus Mythologie und Politik, Militär und Monarchie ist faszinierend. Passenderweise hat die Autorin gleich mehrere Figuren als Erzähler erwählt, sodass man sowohl die einzelnen Sichtweisen versteht, als auch diese Welt viel besser begreifen kann. Und man wird dadurch noch tiefer in diese Welt hineingesogen.
    An manchen Stellen kommen die Perspektivwechsel zu schnell und gerade die ein- bis zweiseitigen Kapitel stören ein wenig den Lesefluss, aber oftmals liegt der Grund für dieses jeweilige Kapitel auf der Hand und bereichert die Geschichte.
    Der Autorin gelingt es, geschickt die Mythologie mit Spannung zu verweben und ihr einen Hauch der Realität zu verpassen. So ist es vor allem Zelie, die an die Götter glaubt, während andere ihre Existenz anzweifeln. Eine Mischung, die es auch in der realen Welt gibt. Dadurch fühlt sich diese Welt noch viel echter an und kann einen noch stärker berühren. Zumal die Autorin auch offen anspricht, dass Erfahrungen mit Rassismus in dieses Buch eingeflossen sind und der Roman Menschen zum Umdenken bewegen soll. Denn Rassismus ist ein großer Makel vom Königreich Orisha.
    Die Figurenkonstellation ist geschickt gewählt, da man gefühlt alle vertretenen Sichtweisen erfährt und einen vollumfänglichen Blick von Orisha bekommt. Gleichzeitig kann man die Figuren ins Herz schließen - manche mehr, manche weniger und man bangt, lacht und weint mit ihnen. Gerade das Verhältnis zwischen Zelie und ihrem Bruder Tzain ist sehr berührend und realistisch. Auch sind die Figuren sehr vielschichtig, was sie noch realer wirken lässt.

  4. Cover des Buches Siren (ISBN: 9783733502911)
    Kiera Cass

    Siren

     (661)
    Aktuelle Rezension von: _buecherwurm_

    [Rezension]

    Titel: Siren 

    Autorin: Kiera Cass

    Seitenanzahl: 368

    Verlag: Fischer

    Erschien: 2016


    Klappentext:

    Sie ist unsterblich.

    Ihr Leben gehört dem Meer.

    Doch ihr Herz gehört einem Menschen.


    Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.


    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zum Inhalt.

    Eine sehr traurige, aber auch süße Geschichte!

    Zu Beginn ging mir  die Verwandlung von Kahlen ein wenig zu schnell und man hatte leicht den Überblick verloren, doch nach und nach machten ebenfalls einige Handlungen im Buch mehr und mehr Sinn. Die Gefühle der einzelnen Charaktere wurde sehr gut rüber gebracht und man konnte sich wirklich in die Protagonistin Kahlen hineinversetzen.


    Die Beziehung zwischen Akinli und Kahlen war einfach nur Traumhaft. Kiera Cass es wirklich geschafft die Liebesgeschichte zwischen den beiden perfekt darzustellen. 


    Das Buch thematisiert auch sehr schön die Bindung zwischen "Mutter und Tochter" sowie auch Geschwisterliebe und Zusammenhalt.


    Das Ende ist sehr emotional und Wunderschön. Ich kann dieses Buch nur wirklich jedem ans Herz legen der Meerjungfrauen / Sirenen liebt und auf eine wirklich schöne romantische Beziehung aus ist. 

  5. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.404)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich liebe es Bücher passend zur Jahreszeit zu lesen – hier stimmt sogar noch der Titel – und dies ist eine der Reihen, die schon am längsten auf meinem SUB versauert, also los ging es:

    Die Cover dieser Reihe sind im Deutschen wunderbar aufeinander abgestimmt und farblich für mich sehr anziehend. Sie wirken magisch und wunderschön. Allerdings war ich erstaunt, als ich die englische Gestaltung zum 10jährigen gesehen habe und muss ich Nachhinein sagen, dass sie viel besser zur Geschichte passen. Denn diese ist nicht pastellfarben und fröhlich!

    Wir beginnen zwar einmal mehr mit typischen Jugendlichen-Sorgen, Highschool-Leben und einem unerreichbaren Schwarm, werden jedoch sobald wir in die Welt der Feen eintauchen von der Gewalt, Brutalität und Härte dort überrascht. Für mich im positiven Sinne.

    Unsere Hauptfigur Meghan versucht mutig zu sein und hat das Herz am rechten Fleck. Ohne Helfer wäre sie mit ihrer Naivität aber wohl nicht weit gekommen und ich hoffe sie entwickelt sich in der Reihe noch weiter. Ihre Gefährten sind vor allem Puck (ich genieße jede Verbindung zum Sommernachstraum), Ash (na klar brauchen wir einen dunklen Love-Interest in den man sich verliebt, weil er so gut aussieht) und Grimalkin (eine Katze, die mich sehr an die Grinsekatze von Alice erinnert). Mit ihnen zusammen macht das Reisen Freude – die Reise an sich aber eher weniger.

    Für einen Auftaktband kann ich verstehen, dass wir mehr über die Welt erfahren müssen, jedoch bin ich absolut kein Freund von Reisen durch fantastische Länder, da ich hier oftmals das Gefühl habe Kilometer um Kilometer mit den Charakteren zurück zu legen und doch nicht voran zu kommen. So ging es mir auch hier einige Zeit und erst gegen Ende kam wirklich Spannung auf und wurde die Handlung rasant. Zuvor hatte ich lang das Gefühl Meghan wird nur von einer aussichtslosen Situation in die nächste geworfen.

    Zum Glück hält sich die Liebesgeschichte sehr im Hintergrund und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Band 1 ist in sich abgeschlossen, führt jedoch nahtlos zu Teil 2 über:

     

    1. Sommernacht

    2. Winternacht

    3. Herbstnacht

    4. Frühlingsnacht

    5. Das Geheimnis von Nimmernie (Zusatzband)

     

    》FAZIT:

    Erstaunlich brutale und gnadenlose Feenwelt im Auftaktband der Plötzlich Fee-Reihe. Leider hat sich die Reise durch das Feenreich für mich etwas gezogen, wurde aber von interessanten Nebencharakteren und einem rasanten Ende abgemildert.

  6. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.728)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Mit dem zweiten Band geht die Geschichte von Gwen weiter. Dabei bleibt die Story genauso spannend und die Welt in der Gwen lebt mit den Mythen, den Kriegern, den Göttern und der Schule genauso faszinierend und einnehmen wie ein Band 1. Vor allem Gwen als Protagonistin konnte mich weiterhin voll oft begeistern: Mit ihrer freundlichen, sympathischen, mutigen, neugierigen und leicht humorvoll- ironischen Art hat sie sich schon im ersten Teil in mein Herz geschlichen und dieses Gefühl in Band 2 sogar noch verstärkt. Aber auch die anderen Charaktere lernt man besser kennen und kann nun noch tiefer in all die Beziehungen eintauchen. Auch wenn man beim Lesen von der Geschichte her in manchen Dingen hier schon eine Ahnung hat wie die Spannung sich im Ende also im Finale auflöst, so schafft die Autoren es doch mit ein paar Kleinigkeiten den Leser noch zu überraschen und die Spannung wunderbar zu halten. Und das mit dem bereits bekannten und fesselnden Schreibstil. Fazit : eine mega gute Fortsetzung zu einer bisher einfach nur spannenden, mystischen und mitreisenden Fantasyreihe .

  7. Cover des Buches Izara - Das ewige Feuer (ISBN: 9783522506366)
    Julia Dippel

    Izara - Das ewige Feuer

     (1.107)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Wer Fantasy mag wird dieses Buch lieben


    Ich war schnell in der Story und das Buch wollte mich nicht mehr loslassen. Julia Dippel hat einen fesselnden Schreibstil. Die Charaktere im Buch sind schön beschrieben und wer den Überblick verloren hat, schaut einfach hinten im Glossar nach. 

    Es ist alles drin was ein Fantasybuch braucht: Hexen, Götter (Primus), Menschen die dazwischenstehen (die Phalanx) und eine Liebesgeschichte.

    Die Hauptperson Ari entwickelt sich im Buch immer weiter und gibt ihr Leben nicht wie ein Opferlamm auf.

    Die Buchgestaltung gefällt mir auch, wer die anderen Bände hat, kann die Gesichter zusammensetzen.

    Klare Kauf- und Leseempfehlung von einem Julia Dippel-Fan.

  8. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (781)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Sturmschwester von Lucinda Riley ist der zweite Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe,  habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Jedes Buch der Reihe kann man gut alleine lesen. Auch muss man bei dieser Reihe nicht unbedingt auf die Reihenfolge achten. Alle Bücher fangen zum gleichen Zeitpunkt der Geschichte an und bauen dann ihre eigene auf. Auch hat jedes Buch eine verborgene Handlung die erst im siebten Teil gelöst wird.

    In diesem Teil lernen wir die zweite Schwester der Sieben Schwestern kennen. Pa Salt hat sechs Mädchen als Babys adoptiert und sie in seinem Anwesen Atlantis am Genfer See groß gezogen. Nach seinem Tot gibt er jeder Tochter hinweise auf ihre Herkunft. Nachdem Ally nicht nur den Tod ihres Adoptivvaters verkraften muss sondern auch den ihres Lebensgefährten ist sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Um sich abzulenken beginnt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Diese führt sie nach Norwegen und zu einem Komponisten und einer Sängerin des 19 Jahrhunderts.

    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge gibt es eine gewisse Spannung und wird zu einem kurzweiligen Lesegenuss. Das Buch hat eine schöne Kombination aus Liebe, Trauer, Vergeben, Gegenwart und Vergangenheit. Mich konnten sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit abholen und in die jeweilige Geschichte mit nehmen. Die Handlungsstränge fügen sich am Ende sehr gut in ein großes ganzes ein. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Mit der recht schnellen Entwicklung der Beziehung von Ally und Theo, sowie dessen unerwarteten Ende konnte ich Anfangs nicht viel anfangen. Aber dies passt gut den Verlauf der Geschichte.

    Zudem hat Lucinda Riley einen angenehmen Schreibstil. Er ist bildhaft und melodisch. So konnte man sich Gegenden gut vorstellen. Das raue Norwegen und aufstrebende Leipzig im 19 Jahrhundert und heute. Aber auch die musikalischen Werke konnte man beim Lesen fast hören. Dies macht für mich einen guten Schriftsteller aus. Er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und lässt das gelesene im Kopf zum Leben erwachen. Dies passiert in diesem Roman. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  9. Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)
    Jennifer Estep

    Frostherz

     (1.460)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Am letzten Tag der Ferien sind viele Schüler der Mythos Academy im Kreios-Kolosseum, einem Museum, in dem mystische Artefakte ausgestellt sind, als eine Gruppe Schnitter ein Massaker unter ihnen anrichtet. Gwen Frost und ein paar ihrer Freunde überleben, doch Gwen ist nun klar, dass sie noch dringender nach dem Helheim-Dolch suchen muss, bevor ihn die Schnitter finden und den Gott Loki damit befreien können.

    Der dritte Band der Reihe fängt schon recht spannend an, und ist zum Glück wieder besser als der Vorgänger. Sicher, die Protagonistin Gwen ist immer noch recht unzufrieden mit sich und der Welt (wobei sie mit letzterem ja gar nicht so unrecht hat), und auch weiterhin oft unbedacht unterwegs, aber nicht mehr ganz so extrem. Der große Pluspunkt in diesem Band ist die Fenriswölfin, die man schon im Vorgängerband getroffen hat, und die hier wieder mit einer kleinen Überraschung auftaucht. Und auch Gwens sprechendes Schwert Vic gefällt mir immer noch gut. Gwen findet zudem das Tagebuch ihrer Mutter, das ihr nicht nur Emotionen sondern auch neue Erkenntnisse beschert. Auch über ihre Gypsy-Gabe erfährt sie mehr.

    So viel zur positiven Entwicklung der Geschichte, die negative überwiegt leider, nicht nur, dass sie es mit der Mörderin ihrer Mutter zu tun bekommt, die es nun auch auf sie abgesehen hat, auch die Beziehungen zu ihrer besten Freundin, der Walküre Daphne, und dem Spartaner Logan, verschlechtern sich. Und auch auf der negativen Seite macht sich ihre Gypsy-Gabe bemerkbar.

    Was mich gerade in diesem Band sehr gewundert hat, ist das Verhalten der Erwachsenen. Da werden Dinge verheimlicht bzw. nicht angesprochen, auch wenn das nötig wäre, und man verhält sich ähnlich töricht wie Gwen, wenn man nur mal die Gefängnisszene betrachtet. Leider ist manches zudem sehr vorhersehbar, auch hier hätten zumindest die Erwachsenen öfter hellhörig werden können.

    Dieser Band bietet einige spannende Szenen, und bringt die Geschichte ein ganzes Stück weiter, so dass man auf den nächsten Band gespannt sein darf. Leider ist manches aber auch sehr vorhersehbar und die Protagonistin in meinen Augen immer noch oft zu unbedacht und sich selbst bemitleidend. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.

  10. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.635)
    Aktuelle Rezension von: Crissy_Loves2read

    Clary hat nur mehr ihre Mutter und als die plötzlich verschwindet ist sie alleine. Zu allem Überfluss wird sie von einem grausigen Wesen angegriffen und ein Typ, der sich als Schattenjäger vorstellt, rettet ihr das Leben! Er entfürht sie in eine Welt voller Vampire, Werwölfe und Dämonen. Clary erfährt (was sonst?) dass sie einer Generation von schattenjägern entstammt und muss sich dem Kampf Gut gegen Böse anschließen, um ihre Mutter zu retten.

     

    Insgesamt ist die Story einfach nichts neues. Ein schüchternes Mädchen mit einem schweren Schicksal, das erfährt, dass sie etwas besonderes ist und und dann auf einen Bad Boy trifft, in den sie sich irgendwann verliebt. Dreiecks-Beziehung inklusive. Die seichte Handlung wird vom Schreibstil wettgemacht und im Endeffekt, dank der Plotwists und dem überraschenden, etwas brutalen Ende, habe ich mich unterhalten gefühlt. Und das Cover ist einfach DER HINGUCKER😍 , deswegen vergebe ich 4 Sterne.

    Besonders gefallen hat mir die detailreich beschriebene Welt. 👍Das vermisse ich bei anderen Büchern manchmal. Auch die detailreich gezeichneten Charaktere, die authentisch rüberkommen, konnten bei mir punkten, auch wenn sie zugegebermaßen schon stereotyp sind: Die anfangs unbeholfene Hauptprotagonistin, der zynische, sexy Machotyp und der treue beste Freund. Jace ist ein sarkastischer Kerl, der coole Sprüche schiebt (ein typischer Bad Boy eben, der mittlerweile in fast jedem Urban Fantasy vorkommt) aber gegen Ende wunderte ich mich doch ein wenig über seine Naivität. Clary kommt einen vor wie ein rebellierender Teenager. Es hat mich gestört, dass sie alles einfach hinnimmt (ihr neues Schicksal). Sie macht wenig Fortschritte und Jace muss sie immer wieder mal retten. Die Dialoge waren manchmal witzig mit einem knackigen Sarkasmus 😁

    Die Welt und die ganze Idee um die Nephilim, den schattenjägern usw hat mir gefallen, auch wenn etwas in der Art schon in gefühlt jedem zweiten Jugendfantasy vorkommt. Die Handlung ist spannend, die kleinen Lückenfüller zwischendurch haben mich nicht so arg gestört. Es gibt viel action mit all den Kämpfen und das Ende ist offen, somit ist man gespannt auf den nächsten Teil. Ob ich den lese, weiß ich noch nicht, weil die Story zwar interessant aber doch auch Druchschnitt war.

  11. Cover des Buches Dämonentochter - Verbotener Kuss (ISBN: 9783570380437)
    Jennifer L. Armentrout

    Dämonentochter - Verbotener Kuss

     (612)
    Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_

    Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich ein großer Fan von Armentrout bin und sie mich bisher noch nicht enttäuscht hatte. Von diesem Buch war ich jedoch nicht so begeistert.

    Ich habe das Buch vor allem durch gelesen, weil es unter anderem um Magie geht. Die Figuren haben mich nicht sehr gecatcht. Die Hauptfigur hat sehr stark versucht ihre Gefühle zu unterdrücken, dadurch konnte man sich in verschiedene Szenarien nicht so gut einfühlen. 

    Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht so berührt. Sie wirkte eher gezwungen, als müsste noch irgendwie eine Liebesgeschichte mit eingebracht werden.

  12. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.321)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren und einer Kette aus Wunschperlen. Ein Mädchen mit einem Geheimnis und einer großen Frage: Wer war sie wirklich? 

    Als sie sich verliebt, kommt sie der Antwort auf die Frage immer näher, verliert aber auch sehr viel mehr. 

    In einer Welt voller Magie, Wünschen und Hoffnungen versucht Karou ihren Platz zu finden. 

    Meine Meinung:

    Erstmal zum wunderschönen Setting, welches hauptsächlich in Prag stattfindet. Eine Stadt, die viel zu selten in Büchern vorkommt und die mich extrem fasziniert hat. Die Beschreibungen von Prag, aber auch von der magischen Welt waren lebhaft und luden förmlich zu einem Kopfkino ein. 

    Nun zur Story, denn die hatte es in sich, obwohl es anfangs etwas verwirrend war, hat sich zum Ende hin doch alles aufgelöst, auch wenn das Buch mit einem Knall und einem fiesen Cliffhanger endet. 

    Obwohl keine Zauber gesprochen werden und man hauptsächlich "zaubert", indem man sich was wünscht, haben die Chimären und die Engel so viel Magie in die Geschichte gebracht, dass das ganze Buch einfach unglaublich magisch wirkt. 

    Doch trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Mir ging es zu schnell zwischen den beiden, wobei ich da eher an die gemeinsame Vergangenheit anspiele, als an der Liebe, die in Prag entstanden ist. 

    Am meisten hat mir Karous beste Freundin gefallen, ihre Unbekümmertheit und ihre Direktheit war erfrischend und gaben der düsteren Stimmung etwas mehr Pepp. 

    Fazit:

    Tolles Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. 

  13. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Ich hatte von Kira Licht bereits den ersten Band von "Kaleidra" gelesen, der mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Da ich "Gold und Schatten" aber noch zu Hause hatte, wollte den Büchern der Autorin nochmal eine Chance geben. 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann ziehen können. Kira Licht hat einen tollen Schreibstil und im Vergleich zu "Kaleidra" waren mir hier die Beschreibungen von Orten und Charakteren nicht zu viel. Das Setting in den Katakomben von Paris hat mir sehr gut gefallen und es reizt mich, diese selbst einmal zu besuchen. 

    Anfangs hatte ich trotz Lesen des Klappentextes kaum Ideen in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Der Verlauf der Handlung hat mir sehr gut gefallen und ich möchte nun unbedingt wissen, wie es in Band 2 weitergeht. Das Ende war ziemlich rasant und ich hätte mir gewünscht, dass es schon früher im Buch Action gegeben hätte. Das hat mir ein bisschen gefehlt, da die Geschichte manchmal ziemlich ruhig war. Trotz des gemächlichen Tempos habe ich mich aber nicht gelangweilt und mich immer gefreut, wenn ich das Buch wieder in die Hand genommen habe.

    Positiv aufgefallen sind mir auch die kreativ ausgearbeiteten und unterschiedlichen Charaktere. Die Protagonistin und die meisten Nebencharaktere mochte ich auf Anhieb (vor allem Jemma und Gigi sind super). Maél war mir bis zum Schluss immer ein bisschen suspekt und ich traue ihm bis heute nicht zu hundert prozent über den Weg. Ich bin gespannt, wie seine Entwicklung in Band 2 weiterläuft. 

    Obwohl das Buch Fantasy ist, hat die Autorin eine ordentliche Prise Humor reingebracht. Vor allem die Dialoge zwischen Livia und Maél haben mich sehr gut unterhalten. Meine Lieblingsszene ist aber mit Abstand das Ambrosia-Dilemma. Da habe ich zwischendurch wirklich laut lachen müssen. :D

    Ich freue mich auf Band 2 und werde weitere Werke der Autorin im Auge behalten. Vielleicht war "Kaleidra" einfach nicht meine Welt. :)

  14. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Robert Langdon", des Autors Dan Brown, erschien von 2003 – 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Die Buchreihe beinhaltet aktuell 5 Titel. 

    Band 1: Illuminati (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 2: Sakrileg (Ersterscheinung: 01.01.2004)

    Band 3: Das verlorene Symbol (Ersterscheinung: 12.10.2009)
    Band 4: Inferno (Ersterscheinung: 01.01.2013)
    Band 5: Origin (Ersterscheinung: 04.10.2017)

    Klappentext:

    Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.

    Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.

    Meinung:

    Dieses Buch vermochte mich, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, nicht wirklich zu fesseln. Ich glaube, ich bin mittlerweile etwas übersättigt, was seine Bücher betrifft. Ich muss da wohl eine etwas längere Lesepause einlegen, um wieder in den alten "Sog" zu finden.

    Dieses Buch ist, analog den vorherigen Büchern, genau gleich aufgebaut – nur die Thematik ist jeweils eine andere – und wie gewohnt, stolpert Robert Langdon von einer Gefahrensituation in die nächste und entkommt dabei nur knapp dem Tod. 

    Mir gefällt Dan Browns Schreibstil außerordentlich gut und auch die Themen, die er aufgreift, finde ich sehr interessant. Ebenso mag ich Robert Langdon wirklich gerne und ich höre ihm gerne zu, wenn er etwas erklärt. Ich liebe es, wie Dan Brown Fakten mit Fiktion vermischt und in der Geschichte verstrickt. Doch diesmal war es eine Aneinanderreihung endloser Belehrung über die Freimaurersymbolik, Mystik und Religion. Auch für mich, die solche Bücher eigentlich liebt, war es diesmal zu viel des Guten. 

    Die Spannung war diesmal stark schwankend, denn die vielen Belehrungen macht die Spannung wieder zunichte. Auch der Schluss war etwas enttäuschend und hätte, meines Erachtens, deutlich gekürzt werden können. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch ist ein typisches Dan Brown-Buch mit dem immer gleichen Aufbau, dafür einer neuen Thematik.

    Grundsätzlich mag ich seine Bücher sehr gerne, habe aber nun gemerkt, dass man irgendwann übersättigt ist. Ich für meinen Teil werde nun eine längere Lesepause bei seinen Büchern einlegen und hoffen, dass mich der "Zauber" wieder erreicht und ich wieder mit voller Neugier und Spannung seine Bücher verschlingen kann.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  15. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Was soll man da noch sagen? 

    Ich könnte hier eine ausführliche Rezensionen schreiben, in der ich all meine Liebe, Begeisterung und Faszination über dieses Buch ausdrücke. 

    Ich könnte erzählen, dass die Geschichte hier in Band 4 genauso spannend, fesselnd und mitreißend bleibt, wie in den vorherigen Teilen. Ich könnte erzählen, dass die Charaktere die wir bereits kennengelernt haben wie auch die die neu hinzu kommen einfach nur perfekt sind und mich völlig in ihren Bann ziehen. Ich könnte erzählen, dass der Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite einfach perfekt ist und einen mit seiner spannenden, humorvollen und tiefgründigen Art nicht mehr loslässt. Ich könnte sagen, wie sehr mich die Emotionen des Buches gefangen nehmen. 

    Aber ich denke es reicht einfach zu sagen: min Band 4  schafft die Autorin ein weiteres Highlight und einen tollen Teil eine absolut fesselnden Reihe.

  16. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (724)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin

    Vorab muss ich Paminaina einen riesengroßen Dank aussprechen. Meine Liebe, ohne dich wäre ich niemals auf die Idee gekommen diese Serien zu Schauen und dieses Buch zu lesen. Danke für den tollen Austausch in unserer privaten Leserunde. 

    Wahnsinn! Ich bin Fan, absolut, durch und durch.
    Dieses Buch ist so durchdacht, hat viele Zusammenhänge die sich nach und nach erschließen oder auch erst einmal im Dunkeln bleiben. Alle Charaktere sind so gut gewählt und beschrieben. Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrecht erhalten und dieser Humor ist einfach göttlich. Zum Glück hab ich das Buch nicht in Bus und Bahn gelesen, die Blicke der Mitfahrenden wären mir zu peinlich gewesen, wenn ich jedes Mal laut losgelacht hätte.

    Meine persönlichen Lieblingscharaktere sind: Geralt, Rittersporn und Yennefer

    Der Schreibstil ist top, die Seiten flogen nur so davon und Band 2 und 3 sind bereits vorbestellt und müssen nur noch in meiner Buchhandlung des Vertrauens abgeholt werden.
    Ich möchte nicht zu viel verraten, aber besonders spannend fand ich das Buch und die Serie zu vergleiche, denn auch wenn viele Details verändert wurden, wurde nicht der Sinn und das Knur dahinter verändert. Manches finde ich im Buch besser geschrieben aber trotz allem in der Serie gut umgesetzt. 

    Mein Lieblingsabschnitt bzw. meine Lieblingsszene ist tatsächlich die wie Rittersporn und Geralt Yennefee kennenlernten. Und die Szene mit Pavetta. 

    Liebe Leute, wer Highfantasy liebt und den Witcher nicht kennt, der hat irgendwas falsch gemacht. Meiner Meinung nach hoch auf mit Herr der Ringe, dem Hobbit, Harry Potter etc. Ein MUSS für alle Fantafanaten.

    5/5 Sterne in allen Kategorien

    🌟🌟🌟🌟🌟 Schreibstil

    🌟🌟🌟🌟🌟 Charaktere

    🌟🌟🌟🌟🌟 Spannung

    🌟🌟🌟🌟🌟 Inhalt

    🌟🌟🌟🌟🌟 Meisterwerk . 

  17. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783492280358)
    Jennifer Estep

    Frostnacht

     (1.112)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:
    Ich Liebe es!
    Es ist genauso mega und einfach episch wie auch das zu Band 1 😍


    Meinung:
    Ich habe mich riesig auf die Fortsetzung gefreut.
    Zwischen band 1 und 2 lag ein Jahr und auch zwischen 2 und 3 wird ein Jahr liegen, daher hatte ich sorge wieder gut reinzukommen.
    Diese war zum Glück unbegründet.
    Zu Beginn gibt es ein recht ausführliches "Was bisher geschah", wodurch der Einstieg deutlich leichter war als erwartet. 
    Es hat nicht lang gedauert und ich war wieder komplett in der Geschichte versunken.
    Der Schreibstil des Autors ist wieder sehr anspruchsvoll und voller liebe zum Detail, was ich einfach total gern habe.
    Es wurde an alles gedacht, sodass ich mich richtig in die Geschichte reindenken und fühlen konnte.
    Großartig!

    Wir lesen wieder aus den drei Perspektiven wie im ersten Band und bekommen sogar noch zwei weitere dazu.
    Die Perspektive wechselt immer kapitelweise und durch die Überschrift ist auch immer sofort ersichtlich, bei wem wir gerade sind.
    Die meisten Kapitel haben am Ende so kleine mini Cliffhanger, die dafür sorgen, das ich stets wissen wollte, wie es weiter geht.

    Die Figuren kommen wieder extrem stark und gut ausgearbeitet rüber.
    Orka, eine Mutter, welche alles tun würde, um ihren Sohn zu finden.
    Varg der ehemalige Sklave, der in den Blutgeschworenen endlich eine Familie gefunden hat, während viele andere ihn tot sehen möchten.
    Elvar, die Tochter eines Jarls, welche als Kopfgeldjägerin mit den Schlachtgrimmen, eigentlich Schlachtenruhm hinterherjagt, nun aber einen Blutschwur folgen muss.
    Biórr der Rabenfütterer, durch welchen wir erfahren, was bei diesen vor sich geht, während er mit eigenen inneren Kämpfen zu tun hat. 
    Gudvarr, welcher als zu oft kurz davor ist zu sterben und sich doch irgendwie immer wieder aus der schlinge zieht.
    Die Handlungsstränge waren total spannend und es war faszinierend zu sehen, wie sie miteinander zusammenhängen und sich teilweise überkreuzen.
    Sie waren alle total spannend und der Autor hat es geschafft, die Atmosphäre von jeden der Handlungsstränge unglaublich stark rüber zu bringen. 

    Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist das wir dieses Mal auch den ein oder anderen der Götter in seiner tierischen und menschlichen Gestalt kennenlernen.
    Das Setting gefiel mir wieder besonders gut! 
    Es spielt sich alles im nordischen reich Vigrid ab, welches nicht nur von Menschen bewohnt wird, sondern auch von Veasen (Trolle, Frostspinnen und andere ganz spezielle Wesen) sowie Menschen, in denen das Blut der alten Götter brodelt.

    Fazit:
    Eine Fortsetzung, welche mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte.
    Durch das ausführliche "was bisher geschah" und den wundervoll Detailreichen schreibstill war ich total schnell wieder in der Geschichte drin.
    Schon nach wenigen Seiten konnte mich der Autor wieder mit dieser faszinierenden, nordisch angehauchten Fantasy Welt und seinen spannenden Bewohnern beeindrucken. 
    Wir haben hier fünf Handlungsstränge, welche alle gleichermaßen spannend und faszinierend sind.
    Der Autor hat es geschafft, die jeweilige Atmosphäre aus dem Handlungsstrang hervorragend rüber zu bringen.
    Die Figuren konnten mich total begeistern, sie sind sehr gut ausgearbeitet und deren Beweggründe stets nachvollziehbar. 
    Manche Figuren sind mir schon ans Herz gewachsen, andere hingegen mag ich gar nicht, was toll ist. 
    Natürlich hat der Autor wieder einen schönen Cliffhanger für uns, sodass meine Vorfreude auf das Finale nächstes Jahr schon jetzt riesig ist. 
    Von mir gibt es auf jeden Fall eine ganz große Empfehlung!💖
    Ich danke dem blanvalet Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.


  18. Cover des Buches Frostkiller (ISBN: 9783492280365)
    Jennifer Estep

    Frostkiller

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Seit dem letzten Teil fiebere ich auf das Finale zu und was soll ich sagen: Frostkiller ist ein würdiger finaler Band für die Mythos Academy.

    Es war spannend und mitreißend bis zur letzten Seite.

    Immer wieder geschah etwas Unvorhersehbares, was ein überrascht hat.

    Ich wurde nicht enttäuscht!


    Ich weiß tatsächlich nicht was ich noch sagen soll.

    Jedes Mal lobe ich den Schreibstil von Jennifer Estep, die Charakter und deren Entwicklung. Besonders Gwens Charakterentwicklung war über die sechs Bücher deutlich zu erkennen.

    Auch wie die Charaktere sich angenähert haben und sich eine tiefe Freundschaft entwickelt hat, wird in einigen Momenten in diesem Buch sehr deutlich.

     

    Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe. Sie und auch Jennifer Estep gehören zu meinem Top 5!

    Kann die Reihe absolut jedem empfehlen. Ob eingeschweißten Fantasylovern oder Lesern, die sich gerne an Fantasy  probieren wollen.


    Ich bin etwas enttäuscht, dass die Reihe nun zu Ende gegangen ist.

    Aber der Spin-Off ist schon bestellt.


  19. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (233)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  20. Cover des Buches Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss (ISBN: 9783473401895)
    Alana Falk

    Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

     (386)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Der Fantasyroman Cursed Kiss handelt von der jungen Erin, die am College Gamedesign studiert und nebenbei noch als Rachegöttin in Hades Auftrag jede Woche einem Mann die Seele raubt. Dieser Seelenraub geschieht durch einen Kuss, weshalb Erin unter keinen Umständen echte Gefühle für einen Mann entwickeln darf, denn das könnte tödlich enden. Doch dann begegnet sie eines Abends auf einer Party Arden, der in ihr die Hoffnung auf anständige Menschen und die wahre Liebe wieder aufflammen lässt. Allerdings darf sie sich aufgrund ihres Schicksals auf keinen Fall Gefühle für Arden erlauben, doch das fällt Erin verdammt schwer.

    Wir haben Cursed Kiss gemeinsam im Buddyread gelesen und uns hat die Thematik rund um die griechische Mythologie sehr gefallen. Allerdings hat uns die Story des Buches nicht so ganz mitgenommen, auch weil sich über den Verlauf des Buches immer weitere Fragezeichen aufgebaut haben, die erst am Ende (teilweise) aufgelöst wurden. Das Ende von Cursed Kiss haben wir allerdings nie so erwartet und der Plottwist hat uns sehr gut gefallen. Bis zu unserem letzten Leseabschnitt waren wir nicht so motiviert auch den zweiten Band zu lesen, aber nach diesem Ende konnten wir es kaum erwarten den Teil 2 zu lesen.

    Der Schreibstil von Alana Falk ist sehr angenehm und uns hat es sehr gut gefallen, dass das Buch aus beiden Perspektiven, sowohl aus Erins als auch Ardens Perspektive geschrieben ist.

    Abschließend lässt sich sagen, dass uns das Buch leider nicht komplett überzeugen konnte, uns aber das Ende sehr überrascht und gefallen hat. Wir sind gespannt wie es im zweiten Band weitergeht und hoffen, dass sich unsere offenen Fragen noch aufklären werden.

  21. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.821)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 22. Juni 2021

    Wieder eine total gute & interessante Fortsetzung. Hagrid ist mir wieder sympathischer geworden, er ist so ein toller Charakter, für mich der beste.

    Eine Sache, die mir im Laufe des Lesens aufgefallen ist, ist, dass Harry von seinen Liebsten immer Geschenke bekommt, aber er ihnen keine gibt, obwohl ihm die Mittel zur Verfügung stehen. Hmm..

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid <3 

    2. Sirius Black

    3. Hermine Granger

  22. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.009)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Rosa Alcantara flüchtet aus den USA vor ihrer Mutter und anderen Problemen nach Sizilien zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda. Schon bei der Ankunft des Fliegers trifft sie auf Alessandro Carnevares, weiß aber nichts davon, dass er zu dem verfeindeten Clan ihrer Familie gehört. Denn, wie nicht anders zu erwarten ist in Italien, geht es um die Mafia und beide Familien sind Größen in diesem Geschäft. Das hindert aber Rosa und Alessandro nicht daran, sich anzunähern und sich ineinander zu verlieben. Dennoch haben beide ihre Probleme mit ihren Familien. Rosa, sich in ihre einzugliedern und die Strukturen der Mafiosi zu verstehen und Alessandro, dessen Vater gerade gestorben ist und er sich als neuer Boss „capi“ behaupten muss. Mit Rosas Hilfe versuchen sie einen Verrat in seiner Familie aufzudecken. Zudem hat Alessandros Familie ein raubtierhaftes dunkles Geheimnis und nicht nur das lässt Rosa erzittern, sondern ihr eigenes der Familie ebenso, was allerdings nicht ganz so haarig ist.

     

    Ich mag Wandlergeschichten und Italien mag ich auch, dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so mitreißen. Allerdings kann ich nicht mal sagen, an was das gelegen hat, da mir auch Kai Meyers Schreibstil zusagt. Vor vielen Jahren hatte ich mal die „Merle-Trilogie“ von ihm gelesen und dachte nun, es wäre mal an der Zeit eine neue Reihe von ihm zu lesen und da ich schon viel Gutes über die „Arkadien-Reihe“ gelesen habe, wollte ich es damit probieren.

    Wie gesagt, gefällt mir auch das Thema und der Schreibstil, aber es konnte mich nicht so richtig fesseln. Ich schiebe es mal auf die Figuren, dass die mich nicht so richtig an sich gebunden haben.

     

    Zudem war es am Anfang sehr viel Mafiathematik und ich hatte viel mehr auf die Fantasyelemente gehofft. Das hat am Anfang irgendwie etwas gedauert, obwohl dann davon viel zu lesen war und immer wenn es um die tierischen Geheimnisse ging, hat es mir auch gut gefallen.

    Das mit Alessandro und Rosa ging mir zu schnell. Die haben sich schon von Anfang des Buches angeschmachtet, obwohl die sich noch überhaupt nicht gekannt haben. Dass die sich nicht als Feinde gesehen haben, obwohl dass ihre Familien tun, konnte ich nachvollziehen. Warum auch? Sie kennen sich ja nicht und haben kein Problem miteinander. Warum dann Feinde sein? Aber das die einander so anschmachten… das war schon fast unangenehm. Das war mir irgendwie zu viel.

    Na ja und dann immer das hin und her, diese Spielchen und bis man mal so an die Informationen herangekommen ist, was dort Phase ist. Niemand wollte ja Rosa so richtig die Wahrheit erzählen, sondern dauernd haben sie ihr nur Brocken gegeben. Auch ihre Schwester hat sich seltsam verhalten, die war so sehr in dieser Familiensache verstrickt und hat am Ende dennoch so eine dramatische, undankbare Rolle bekommen.

     

    Warum ich mich mit den Figuren an sich nicht so richtig identifizieren konnte, kann ich nicht richtig sagen. Ich vermute mal, besonders bei der Protagonistin Rosa, dass die mir einfach etwas zu jung ist und ihre Ansichten und ihr Verhalten so gegensätzlich zu mir selbst sind, dass ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie war mir nicht egal, aber auch nicht so, dass ich mich in ihre Emotionen versetzen konnte. Das war etwas schade. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie noch nicht richtig ausgearbeitet war und die Tiefe gefehlt hat.

    Alessandro… ja, bei dem Jungen weiß ich noch nicht, ob ich den mag oder nicht. Zumindest find ich sein tierisches Ich spannender, was jetzt nicht unbedingt für ihn spricht. Aber komplett unsympathisch empfand ich ihn nicht, auch nur zu flach als Figur.

    Die anderen Figuren… waren alle auf ihre Art entweder sehr seltsam oder unsympathisch, weil die immer nur auf ihre eigenen Interessen aus waren. Da war kaum einer mit etwas Empathie befinden. Aber wahrscheinlich muss man so sein, wenn man sich in der Mafia befindet. Einzig Iole macht da wohl eine Ausnahme, aber das arme Mädchen, was jahrelang von der Mafia eingesperrt gewesen war, hat auch echt andere Probleme.

    Sarcasmo hat mir gefallen, aber das war der Hund des Chauffeurs der Carnevares. Allein der Name ist schon witzig, aber der Fahrer hieß ja auch Fundling. Die capis haben schon einen gewissen Sinn für Humor.

     

    Fazit: Ich hoffe, auf die zwei weiteren Teile, dass mich die Geschichte noch etwas mehr packt. Bis jetzt finde ich, dass es sich um eine solide Fantasy-Geschichte handelt, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker reißt. Am Ende konnte ich mich einfach nicht richtig mit den Figuren identifizieren. Darum gibt es 3 Sterne von mir.

  23. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (361)
    Aktuelle Rezension von: KathieMarie

    Für Blair wir ein Albtraum wahr, als ihre Mutter und ihre große Schwester bei einem Autounfall ums Leben kommen, mit ihnen hat sie nun alles verloren. Dabei sollten Valkyren, wie ihre Mutter, doch eigentlich unsterblich sein! Und obwohl alles danach aussieht, weiß Blair, dass es kein Unfall war, der ihre Familie getötet hat. Also macht sie sich auf den Weg, um Antworten zu finden. Dabei stößt sie jedoch auf Wahrheiten, die sie vielleicht lieber doch nicht gekannt hätte.

    Der erste Band der zweiteiligen Romantasy-Reihe ist sehr kurzweilig und leicht zu lesen. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der das lesen sehr angenehm macht. Die Einführung in die Welt der Valkyren war für mich nicht sofort zu durchschauen und dennoch wird man nicht mit nordischer Mythologie überschüttet, obwohl es mehr als genug Material dafür gäbe. Dennoch sind die Valkyren eine Truppe von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die den Inhalt des Romans ein wenig aufblühen lassen.
    In beinahe jeder Figur steckt etwas, das zu einer drastischen Wendung des Geschehens führt, da vermisst man fast schon die ganz einfache Figur der besten Freundin, die keine Ahnung von der Welt der Valkyren, dem Chaos und Ragnarök hat. Doch diese drastischen Wendungen hat der Roman auch nötig, denn ohne sie, könnte die Spannung nur schwerlich aufrecht erhalten werden. Es gibt immer wieder diese einzelnen Spannungsmomente, zwischen denen die Spannung etwas nachlässt, jedoch zu keiner Zeit die Bindung zum Leser. Alles arbeitet auf eine Szene der hohen Eskalationsstufe hin. Geheimnisse werden enthüllt und die Seiten werden gewechselt.

    Neben dem offensichtlichen Problem, das sich Weltuntergang nennt, hat Blair aber auch mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, die sie ihrem besten Freund entgegen bringt, was hier wesentlich dramatischer ist, als die übliche "Ich-liebe-meinen-besten-Freund"-Problematik. Blair, mit Mythen und Legenden aufgewachsen, liebt die Nordlichter, aber vor allem bedeutet ihr ihre Familie und ihr bester Freund alles. Ihre Reaktionen sind sind nachvollziehbar, manchmal etwas überzogen. Sie hat eine impulsive Persönlichkeit und versucht immer allen, die sie liebt treu zu bleiben, was sich als enormer Kraftakt herausstellt. Ich für meinen Teil konnte nicht so ganz warm werden mit ihr, denn, trotz der nicht ganz so stabilen Spannung, bekommt man viel Input, der auch erstmal verarbeitet sein will. Außerdem ist es auch schwer bei 350 Seiten bei viel Handlung noch mehr in die Tiefe der Charaktere vorzudringen.

    Alles in allem ist "The last goddess - A fate darker than love" ein gelungener Auftakt der Dilogie, der Lust auf mehr macht. Mehr Mythen, mehr Action und mehr unerwartete Wendungen.

  24. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_Heiligtag

    Bei diesem Buch muss ich euch eigentlich empfehlen, den Klappentext und meine Rezension nicht zu lesen, weil ihr euch damit einige Überraschungen nehmt, die das Buch bereithält. Wobei das nur für Leute gilt, die Dystopien und/oder Science Fiction mögen und Bücher, in denen gekämpft wird. Also, wer diese Genres mag, dem empfehle ich, das Buch zu kaufen oder sich auszuleihen, aber es ist natürlich eure Entscheidung.

    Klappentext

    Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass sie alle, die Roten, von einer mächtigen Elite ausgebeutet werden. Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg ins Zentrum der Macht, hinein in das legendäre Institut der Goldenen, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend zu schlagen, muss er einer von ihnen werden. Das ist er sich selbst schuldig – und Eo, der Liebe seines Lebens, die er nicht retten konnte …

    Meine Meinung

    Die Handlung von Red Rising spielt Jahrhunderte in der Zukunft. Wir haben es hier also mit einem klassischen Science Fiction zu tun, in dem die Menschheit mit ihren Raumschiffen bis an die äußerste Grenze des Sonnensystems fliegt. Meiner Ansicht nach lohnt es sich, diesen Roman auch dann zu lesen, wenn man dieses Genre nicht mag, denn der Roman ist zugleich eine superspannende Dystopie, in der die Technik sicher nicht das Entscheidende ist. Es geht um den Freiheitskampf der Roten und um Darrow, einen charismatischen jungen Mann von gerade mal 17 Jahren, dessen Persönlichkeit und persönliches Schicksal mich von Beginn an für ihn eingenommen hat. 

    Pierce Brown hat eine komplexe Welt geschaffen, die wir durch Darrows Augen kennenlernen. Denn der Roman ist durchgehend aus seiner Sicht geschildert. Man könnte meinen, das wäre eintönig, ist es aber nicht, da die Handlung immer spannend ist und viele Überraschungen parat hat. Darüber hinaus wird alles so anschaulich geschildert, dass ich keine Schwierigkeiten hatte, mir alles vorzustellen. 

    Zu Beginn lernen wir Darrow im Kreis seiner Familie und in seiner Umgebung in den Minen des Mars kennen. Er ist der beste Höllentaucher der Roten und hat die höchste Quote beim Abbau von Helium 3, das für die Raumflotte benötigt wird. Außerdem ist er ein Schlitzohr und Draufgänger, und er hat eine Frau, die er über alles liebt. Anfangs ist er naiv, denn er glaubt alles, was die Goldenen den Roten vorlügen. Und als ihm klar wird, dass die Roten von der herrschenden Klasse ausgebeutet werden und nachdem sie seine Frau ermordeten, entbrennt in ihm das Verlangen, das System zu stürzen. 

    Ich würde zu viel von der Handlung vorwegnehmen, wie es ihm gelingt, Zugang zum Institut zu finden, in dem die Elite der Goldenen ausgebildet wird und wieso er sich dort als einer der Besten hervortun kann. 

    Jedenfalls durchläuft Darrow im Laufe des Buches wird eine starke, glaubwürdige Veränderung vom Heißsporn zu einem strategisch denkenden Führer, dem Werte wie Freundschaft enorm wichtig sind. Ich konnte immer gut nachempfinden, was Darrow antreibt und was ihn quälte, wie es Pierce Brown überhaupt bei allen wichtigen Charakteren gelungen ist, sie klar und prägnant zu zeichnen und sie wunderbar in die Handlung einzubauen. Das ist umso erstaunlicher, als es eine ganze Menge wichtiger Personen gibt; trotzdem habe ich nie den Überblick verloren. Die Charaktere bleiben einem einfach gut im Gedächtnis, weil sie durch ihre äußere Beschreibung, ihre Ausdrucksweise und ihre Handlungen prägnant hervortreten. Manchen mag es stören, dass sich einige Personen extrem derb ausdrücken; ich finde es großartig, weil es zu ihrem Charakter passt.

    Mir hat auch der Stil, Browns direkte, schnörkellose Art, gut gefallen. Das gilt besonders für die Dialoge, die immer spritzig und/oder spannend sind. Das hebt dieses Buch von vielen deutschen Thrillerautoren ab, die zwar erfolgreich sind, deren Dialoge aber oft langweilig daherkommen.

     

    Fazit

    Eine spannende Action-Dystopie mit einem mitreißenden Helden, der es mit Mut, Kraft und pfiffigen Ideen schafft, in die Welt der Goldenen einzudringen. In Band 2 und 3 werden wir sehen, ob es ihm gelingt, das Herrschaftssystem zum Einsturz zu bringen.

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