Bücher mit dem Tag "nachahmung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nachahmung" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (766)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Das Buch lässt sich leicht lesen und ist keine schwere Lektüre, wie zum Beispiel Colorado Kid. 

    Die Spannung ist stehts präsent, alleine weil man wissen möchte, wer als nächstes umkippt oder krepiert. Doch das war es dann auch schon. 

    Für mich fehlt einfach der pure Nervenkitzel, den bei einem solchen Marsch erwartet. Für mich ist das kein Thriller. Es war dennoch ein gutes Buch für zwischendurch. 

  2. Cover des Buches Der siebte Tod (ISBN: 9783453432475)
    Paul Cleave

    Der siebte Tod

     (622)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich habe mehr von dem Buch erwartet. Nach dem Klappentext bin ich von einem Thriller mit viel schwarzem Humor ausgegangen, das war leider nicht der Fall.

    Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, auch den Schreibstil vom Autor fand ich sehr gelungen. Leider hat mir dann die Spannung gefehlt, sodass sich die Seiten bis ca. zur Hälfte des Buches sehr gezogen haben. Danach konnte die Spannung wieder sehr gut aufgebaut werden, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Kommen wir zu den Charakteren. Der Protagonist ist mir leider so dermaßen unsympathisch gewesen, dass ich kurz überlegt habe, das Buch abzubrechen. Ich finde die Idee aber gut, dass die Geschichte aus der Perspektive eines Mörders erzählt wird. Des weiteren wird die Geschichte auch aus der Sicht von Sally erzählt, meiner Meinung nach, hätte man dies auch getrost weglassen können, da sie ein sehr langweiliger Charakter ist und dadurch die Spannung verloren gegangen ist.

    Die Idee des Buches fand ich gut, aber leider an vielen Stellen schlecht umgesetzt.

  3. Cover des Buches Schmerz (ISBN: 9783499269240)
    Lisa Gardner

    Schmerz

     (86)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:

    Als Detective D.D. Warren nachts einen Tatort inspiziert, nimmt sie plötzlich Geräusche wahr. Sie ist nicht allein. Sie zückt ihre Waffe, aber noch bevor sie die andere Person richtig wahrnehmen kann, stürzt sie die Treppe runter und verletzt sich schwer. Auch Wochen später ist sie noch krankgeschrieben und kann sie kaum bewegen. Sie beginnt eine Schmerztherapie bei einer Psychiaterin, die selbst keine Schmerzen empfinden kann.

    Als der Killer erneut zuschlägt, will D.D. trotzdem an dem Fall ermitteln. Die Morde, die D.D. untersucht, weisen große Ähnlichkeiten mit den Taten eines bekannten Serienmörders auf. Sein Name ist Harry Day und er ist der leibliche Vater von D.D.‘s Therapeutin. Der Vater starb aber vor 40 Jahren. Die Schwester sitzt im Gefängnis, seit sie als junges Mädchen einen Nachbarsjungen ermordet hat. Wer ist der Mörder?

     

    Meine Meinung:

    Das war mein erster Roman von Lisa Gardner. Mir war vorher nicht klar, dass dieses Buch der siebte Band einer Reihe um D.D. Warren ist, aber das war kein Problem. Auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Büchern war für mich alles verständlich.

     

    Der Anfang hat mir unglaublich gut gefallen. Man ist sofort mittendrin. Zu Beginn lernt man abwechselnd D.D. und Adeline kennen. Es gibt immer wieder Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Die Autorin lenkt die Aufmerksamkeit geschickt auf bestimmte Personen, die man dann für den Täter halten könnte. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer es wirklich war. Die Auflösung der Morde ist schlüssig und im Nachhinein ergibt alles einen Sinn.

     

    Zwischendrin stockt die Handlung etwas. Es wird zu viel darüber philosophiert, wer der Täter sein könnte und die Ermittlungen kommen nicht voran, sie drehen sich eher im Kreis. Als dann die Handlung aber wieder Fahrt aufnimmt, konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend war.

     

    Der Täter manipuliert geschickt und ich habe mich häufiger frustriert gefragt, wer es sein könnte und wie er oder sie das anstellt. Das finde ich großartig. Das Gefühl der Machtlosigkeit und Ohnmacht angesichts des Täters kam auch bei mir als Leser an.

     

    Adelines Handeln konnte ich nicht immer nachvollziehen. Wieso will sie ihre unberechenbare, manipulierende Schwester aus dem Gefängnis holen anstatt der Polizei zu vertrauen? Wieso verheimlicht sie einiges? Ihr Verhalten verstehe ich zwar nicht, aber es macht die Geschichte umso spannender.

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich kam gut voran, was vor allem auch an dem lockeren, flüssigen Schreibstil lag.

     

    Ich ziehe einen Stern ab, weil die Handlung zwischendrin ins Stocken geriet und so die Spannung verloren ging, aber Anfang und Ende fand ich wirklich gut.

  4. Cover des Buches Blutroter Schatten (ISBN: 9783404183180)
    Patricia Walter

    Blutroter Schatten

     (133)
    Aktuelle Rezension von: littlesparrow

    Thomas Rohde, Strafverteidiger, beherrscht, intelligent, liebevoller Familienvater, kontrollierter Serienmörder. Eskaliert schon mal vor lauter Wut während seiner Straftaten.

    Seit Jahren sitzt er hinter Schloss und Riegel, isoliert im Hochsicherheitstrakt. Dennoch gibt es neue Opfer. Opfer, bestialisch ermordet und mit einer Karte am Fundort, auf der steht: "Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde". - Doch dieser hat den Platz in seiner Zelle bestimmt nicht verlassen. 



    Was kann er über die Morde, über den Täter wissen? Die Polizei steht vor einem Rätsel und erhofft sich von Thomas Rohde Informationen. Thomas Rohde jedoch hat Zeit. Einzig mit seiner Tochter Sam wäre er bereit zu sprechen. Und wenn man den laufenden Ermittlungen nach dem Muster von Thomas Rohde folgt, steht auch Sam auf der Liste der nächsten Opfer. 


    Samantha Davis ist 10 Jahre nach der Verhaftung ihres Vaters immer noch traumatisiert. Ihr Vater hatte sich stets liebevoll um sie gekümmert. Mit der Tatsache, dass er ein Serienmörder ist, fühlt sie sich immer noch konfrontiert. Diese Zerissenheit - das Eine, was sie für ihn empfunden hat und empfinden möchte - und das Andere, was sie empfinden sollte aber nicht will -, diesen Kampf nehme ich ihr ab. In ihrem Handeln ist sie authentisch und die Entwicklung, die sie während des Verlaufs erlebt, ist immens und nachvollziehbar. 

    Die weiteren Charaktere im Freundes- und Bekanntenkreis, die Akteure der ermittelnden Beamten und die sonstigen Charaktere sind greifbar und im Rahmen ihrer Aktionen im Geschehen sichtbar. Mir gefällt besonders die Herangehensweise des Ermittlerteams Nadine Herfurth und Frank Krüger. Ein bisschen Privatleben, nichts aufregendes. Keine Superkräfte. Das gefällt mir.

    Patricia Walter überlässt in ihrem Thriller nichts dem Zufall. Alles ist klug vorbereitet. Eine große Überraschung gibt es für mich am Ende nicht, alles ist nachvollziehbar und schlüssig. Dennoch ist die Geschichte sehr spannend und ich staune, wie flüssig die Auflösung des Geschehens vorangeht. Alles greift ineinander über und ist in sich stimmig.

    Faszinierend fand ich die zuweilen sehr liebevolle Ausdrucksweise. Die Hingabe ist nahezu spürbar. 



    "In den letzten Monaten hatte er Leonie noch öfter gemalt - mal mit einem Kissen über dem Gesicht, mal, wie er sie erwürgte, bevorzugt jedoch mit einem Messer in Brust, Rücken oder Hals -, und die "Galerie der Träume", wie er sie nannte, war auf einen beträchtlichen Umfang angewachsen." - Seite 84



    An dieser Stelle wünschte ich mir, die Werke tatsächlich sehen zu können. 


    Fazit

    Ein Thriller für alle Fans der psychologischen Spielchen von Hannibal Lecter. Mit Blutroter Schatten fühlte ich mich sehr gut unterhalten.

  5. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (407)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  6. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  7. Cover des Buches Todesbräute (ISBN: 9783426502983)
    Karen Rose

    Todesbräute

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Dutton, Georgia. In der Kleinstadt geht die Angst um, denn ein Serienmörder tötet junge, attraktive Frauen und legt diese in Decken eingewickelt in Gräben nahe der Stadt ab. Alle Opfer wurden vergewaltigt und dermaßen brutal misshandelt, dass ihre Gesichter nicht mehr zu erkennen sind. Der Mörder hinterlässt an jedem Opfer eine Botschaft in Form eines Schlüssels: doch für wen ist diese Botschaft, und was hat sie zu bedeuten? Special Agent Daniel Vartanian trifft während seiner Ermittlungen auf lang gehütete Geheimnisse und einen Sumpf aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt, die in dieser Kleinstadt schon zu lange unter der Oberfläche brodeln. Als dann auch noch Alex Fallon in Dutton auftaucht, um ihre verschwundene Stiefschwester zu suchen, gerät das soziale Gefüge der Stadt vollends ins Wanken, und die Ereignisse überschlagen sich. Alle Spuren deuten darauf hin, dass die aktuellen Morde mit einem Verbrechen zusammenhängen, dass vor 13 Jahren stattfand: das damalige Opfer war ausgerechnet Alex Fallons Zwillingsschwester. Ist der Täter von damals zurückgekehrt oder stehen die Taten überhaupt nicht in Zusammenhang? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn keine Frau ist mehr sicher.


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch im zweiten Buch der Vartanian-Reihe "Todesbräute" ein Serienmörder sein Unwesen. Der erste Mord in Dutton geschieht eine Woche nach der Beerdigung von Daniel Vartanians Bruder Simon, der im ersten Band "Todesschrei" siebzehn Menschen grausam ermordete. Während der Ermittlungen trifft Special Agent Daniel Vartanian auf Alex Fallon, die nach Dutton gekommen ist, um nach ihrer Stiefschwester Bailey zu suchen, die seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Nach und nach wird klar: die aktuellen Morde hängen mit Ereignissen zusammen, die vor dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die sowohl mit Daniel Vartanians als auch Alex Fallons Vergangenheit untrennbar verbunden sind. 


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich in "Todesbräute" der Plot so sehr in einer Vielzahl von Opfern, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen irgendwann schlichtweg den Überblick verloren habe. Da tauchen plötzlich Personen wieder auf, die 150 Seiten zuvor in einem Nebensatz erwähnt wurden, nur um jetzt der Handlung eine ach so entscheidende Wendung zu geben. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung, wenn überhaupt, nur rudimentär gegeben, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir dieses Mal völlig ausblieb.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesbräute" leider nicht, denn die Handlung wirkt dermaßen konstruiert, dass ich irgendwann nicht mehr wirklich folgen konnte. Dabei ist die Grundidee dieses Thrillers durchaus interessant, verliert sich aber wie oben schon geschrieben in einer Vielzahl von Charakteren und Verstrickungen. 


    Fazit


    Auch in ihrem zweiten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesbräute", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und den ersten Band der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich jedoch sagen, dass "Todesbräute" für mich bisher das schwächste Buch der Autorin ist, was vor allem an den schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr konstruierten Plot liegt. Ich musste mich dieses Mal wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen und hoffe, dass der dritte Band "Todesspiele" wieder deutlich spannender und fesselnder daherkommt. 

  8. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (133)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Detektiv Hercule Poirot erhält einen merkwürdigen schriftlichen Hilferuf und eilt mit seinem Freund Arthur Hastings nach Merlinville in Frankreich. Überraschend erfahren die Beiden bei ihrer Ankunft, dass Paul Renauld, der den Brief an Poirot schrieb, ermordet wurde. Laut seiner Frau Eloise gab es in der Nacht einen Überfall von zwei maskierten Männern, die sie fesselten und ihren Mann kurz darauf auf dem anliegenden, neuen Golfplatz erstachen! Doch was wollten diese Männer wirklich und warum gibt es unterschiedliche Aussagen zu dem abendlichen Damenbesuch von Madame Daubreuil der Dienstmädchen? Während der kleine belgische Detektiv sich lediglich auf scheinbar unwichtige Dinge konzentriert und offensichtlich teilnahmslos grübelt, müht sich der bekannte französische Ermittler Monsieur Giraud mit großer Hingabe dem Fall. Verdächtig wird schnell Renaulds Sohn Jack, der überraschend in Merlinville auftaucht, sollte jedoch eigentlich auf einer Schiffsreise nach Südamerika sein. Als plötzlich noch eine zweite Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt. Nur Poirot scheint Herr der Lage und geht den Fall auf seine Weise an...


    KOMMENTAR:

    Der Roman 'Mord auf dem Golfplatz' war das dritte Werk der englischen Autorin Agatha Christie, in dem sie zum zweiten Mal den belgischen Detektiv Hercule Poirot ermitteln lässt. Dies geschieht zum einen größtenteils in Frankreich und Poirot wirkt in diesem Roman schon weitaus authentischer als wie in Christies Debüt. Hochinteressant ist der kriminalistische Wettstreit zwischen diesem und dem französischen Detektiv Monsieur Giraud, der wie ein Sherlock Holmes sehr aktiv am Schauplatz des Geschehens agiert, während der Held der Autorin hauptsächlich seine grauen Zellen rotieren lässt. Dies wird heutzutage als Seitenhieb auf die Romane von Sir Arthur Conan Doyle angesehen. Was im ersten Poirot-Roman sowie in dem Agenten-Werk 'Ein gefährlicher Gegner' noch nicht so deutlich war, dass der Leser den Fall selber versuchen konnte zu lösen, wird hier erstmals deutlicher. Mit jeder neuen Information ist es nahezu möglich, seine eigenen Vermutungen zum Tathergang aufzustellen. Doch die interessante Art der Erzählung der Schriftstellerin hatte immer wieder einen Trumpf auf Lager, dass man seine eigenen Mutmaßungen auf den Kopf stellen konnte. Sehr interessant ist bei meinen Nachforschungen gewesen, dass Agatha Christie ihre Charaktere des Captain Hastings gar nicht mochte und nur sehr gerne vermählen und nach Südamerika abschieben wollte. Allerdings war dies nicht so endgültig wie wohl mal angedacht, was die kommenden Hercule-Poirot-Romane bewiesen. Doch dazu später mehr...

    8,2 Sterne

  9. Cover des Buches Im Namen des Todes (ISBN: 9783442379927)
    J. D. Robb

    Im Namen des Todes

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze nur noch meine persönliche Meinung:

    Die Bücher dieser Reihe haben immer einen schönen Unterhaltungswert. Die Krimihandlung in vorliegendem Fall ist mäßig spannend und der Schwerpunkt liegt - wie übrigens meistens - mehr auf der Ermittlungsarbeit. Dazu kommen ein paar gute Rückblicke auf die Vergangenheit der Protagonisten. Eine bemerkenswerte Weiterentwicklung der Charaktere gab es diesmal nicht.

    Trotzdem kann das Buch gut gefallen, allein schon aufgrund der überragenden, leicht lesbaren und bildhaften Schreibweise der Autorin. Auch diesmal gab es wieder eine Riehe herrlich humoristischer Einlagen und witziger Dialoge. Das gefällt immer wieder. Die SciFi-Komponenete spürt der fleissige Reihenleser garnicht mehr - der hat sich bei diesem immerhin schon 27. Band einfach eingeschliffen. Der Leser nimmt das einfach so als gegeben hin.....!
  10. Cover des Buches In Gottes Namen (ISBN: 9783453405554)
    David Ellis

    In Gottes Namen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Eternity
    Die Faszination um Serienmörder und ihre Gräueltaten kennen sicherlich viele Menschen. Warum lesen wir sonst so gern blutige Bücher und schauen nervenzerreißende Thriller? Doch hier findet noch der leise Zweifel an den Fakten um einen Mordfall seinen Platz in der Geschichte.


    Vor 16 Jahren gab es eine Woche, in der an jedem Tag ein Mädchen bestialisch getötet wurde. Der Mörder war schnell gefast und die Menge der Indizien erdrückend. Der Mann wurde zum Tode verurteilt. Doch nun, Jahre später, finden wieder Morde statt, die im engen Zusammenhang zu dem Fall von vor 16 Jahren stehen. Wurde der falsche Mann als Täter verurteilt und hingerichtet? Immer mehr Geheimnisse werden gelüftet und endlich, nach so langer Zeit, kommt die Wahrheit an's Licht, was vor 16 Jahren geschah.

    Ein wirklich spannendes Buch, bei dem man keine Zeile versäumen darf. Denn vielleicht steckt gerade in ihr das kleine fehlende Teilchen, das die Wahrheit zu Tage bringt!
  11. Cover des Buches Kainsmal (ISBN: 9781477825327)
    Marcus Hünnebeck

    Kainsmal

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Sam03

    Interessantes, unvorhersehbares Ende, kam alles ganz anders, als gedacht. Leider ist das Motiv des Täters immer noch ein wenig unklar, deswegen der Stern abzug, da das Motiv immer ziemlich entscheidend für die Ermittlungen und somit auch die Geschichte ist :) Trotzdem ein tolles Buch und nur zu empfehlen !

  12. Cover des Buches Mit jedem Schlag der Stunde (ISBN: 9783404157938)
    David Baldacci

    Mit jedem Schlag der Stunde

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    In einer Kleinstadt treib sich ein Serienkiller herum, der andere Serienkiller nach ahmt. Die Story ist teilweise in die Länge gezogen, aber es hat auch überraschende Momente und ich hatte überhaupt keine Idee wer der Killer sein könnte und das fand ich super, weil man die ganze Zeit am rätseln ist. Es lohnt sich es zu lesen. 

  13. Cover des Buches Er wird dich jagen (ISBN: 9783732581610)
    Alexandra Ivy

    Er wird dich jagen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Die Journalistin Carmen Jacobs zieht sich über Weihnachten immer zurück und will die Ruhe genießen. Bis zu dem Morgen als ein Umschlag vor ihrer Veranda liegt und Fotos von brutal ermordeten Frauen enthält. Durch ihr Buch "Das Herz des Jägers" ist sie sehr bekannt und die Polizei glaubt an ein PR-Gag. Also sucht sie sich Hilfe bei Griffin Archer. Der Computerexperte und Software-Millionär, hat die Kontakte die ihr fehlen. Jetzt beginnt der Wettlauf mit der Zeit und der Mörder scheint immer einen Schritt voraus. 

    Ich hatte mal wieder Lust auf Thriller und Alexandra Ivy´s Fantasy Bücher liebe ich. Auch bei diesem Buch bin ich hin und weg. Die Geschichte beginnt recht langsam nimmt aber mit der Zeit Fahrt auf. Durch die Charaktere ist man an die Geschichte gefesselt. Da selbst der Mörder seine Zeilen bekommt, aber er nur wenige von sich preisgibt. Unerwartete Wendungen des Erzählfadens und überraschten Enthüllungen machen es einem schwer auf Pause zu drücken. Manche habe ich erwartet und anderen wiederrum haben mich total kalt erwischt. Der Wechsel zwischen Carmen und Griffin ist schön gemacht. Eine gute Mischung, die einen fesselt, mit einem sehr packenden Finale. 

  14. Cover des Buches Hexenjäger (ISBN: 9783785782156)
    Max Seeck

    Hexenjäger

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Bonsai-Fee

    Diese Frage stellt sich den Ermittlern, die den Tod von mehreren Frauen ermitteln.

    Ein erfolgreicher Autor von Thrillern, die Morde an Frauen nach Art der Hexenprüfungen des Mittelalters nachempfinden wird Vorbild (?) einer mysteriösen Mordserie.

    Wer imitiert diese grausamen Tötungsarten - oder müssen gar "Hexen" sterben ?

    ... oder ist es doch ganz anders ?

    Ein Skandinavien-Thriller der Extra-Klasse, spannend, mystisch, mysteriös und am Ende doch verblüffend.

    Gelungener Spannungsbogen bis zum unerwarteten Ende !

    Herr Seeck, bitte mehr davon !


  15. Cover des Buches Andorra (ISBN: 9783518734803)
    Max Frisch

    Andorra

     (992)
    Aktuelle Rezension von: books_of_mae

    Inhalt:  (WICHTIG: SPOILER!!!)

    Dieses Drama handelt von Andri,  der in einer  kleinen Stadt namens „Andorra“ lebt.  Andri ist ein totaler Außenseiter. Als einziger Jude wird er diskriminiert und ausgeschlossen. Nach außen hin tun alle Andorraner unschuldig, doch  schaut man näher hin, ist dies nicht der Fall.   Andri hat eine ihn liebende Pflegefamilie und ist mit seiner Pflegeschwester Barblin glücklich, aber noch heimlich verlobt. Er  macht außerdem eine Lehre als Tischler, wo er ganz gut verdient. Der Tischler versetzt ihn dann aber in den Verkaufsbereich des Geschäftes, mit dem Argument: das Handwerk läge einem Juden einfach nicht. Das macht Andri unglücklich. Und ab dem Zeitpunkt scheint es auch nicht mehr besser für Andri zu werden. Erst geht die Bekanntgabe seiner Verlobung mit Barblin schief und sein Pflegevater erlaubt es nicht. Und  dann erwischt er  einen Soldaten mit offener Hose in Barblins Zimmer. Er versteht das ganz falsch...aber seine Welt bricht für ihn zusammen und dann wird er auch noch für den Mord an einer fremden Senora angeklagt... Kann Andri noch gerettet werden?

    Meine Meinung:

    Ich fand diese Lektüre sehr interessant. Es war mal was komplett anderes, als das was ich sonst so lese, und das hat mir gefallen.   Die Lektüre ist als Theaterstück geschrieben und hat somit fast nur Dialoge, abgesehen von den Regieanweisungen zwischen den Dialogen. Man hat aber trotzdem alles super verstehen können und ich fand dass die Dialoge insgesamt sehr positiv ausgeprägt und informativ waren. Die Handlung hat einen stetigen Anstieg zum Höhepunkt gemacht, dieser wurde kurz nach der Hälfte ungefähr erreicht, dann nimmt sie eine drastische Wendung bzw Überstürzung der Ereignisse. Es gab viele Charaktere, die nur nach ihrem Beruf benannt wurden, wie zum Beispiel: der Lehrer. Er wird einfach „Lehrer“ genannt. Das gleiche mit dem Wirt. Oder dem Doktor. Doch trotz dieser recht unpersöhnlichen Ansprache fand ich jeden Charakter individuell ausgeprägt und konnte  ihn gut kennenlernen.  

    Vor allem in der heutigen Zeit, wo Diskriminierung und Rassismus ja leider doch noch ein Thema ist, empfehle ich die Lektüre auf jeden Fall weiter. 

    Sternenbewertung liegt bei 4 von 5 Sternen. 😊

  16. Cover des Buches Poetik (ISBN: 9783150078280)
    Aristoteles

    Poetik

     (49)
    Aktuelle Rezension von: MarkusDittrich

    In Umberto Ecos Der Name der Rose löst ein geheimnisvolles Buch eine Serie von Morden aus. Die Serienkiller-Geschichte im späten Mittelalter spielt in einem Kloster, das für seine Bibliothek berühmt ist, seine Bücher aber streng unter Verschluss hält. Denn es gibt hier alles, was sonst nicht erlaubt ist: Werke von Alchimisten, Schwarzmagiern, arabischen Gelehrten, ja sogar ketzerische Schriften wie jene des Fra Dolcino, den die Inquisition auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat. Das Kloster – so das Credo der Mönche – bewahre Zeugnisse der Wahrheit wie der Lüge.

    Doch ein Buch ist so gefährlich, dass seine Geheimhaltung nicht nur eine bizarre Mordserie verursacht, sondern am Ende die Vernichtung des ganzen Klosters durch Feuer nach sich zieht.

    Das Necronimicon? Keineswegs. Nur ein Buch über die Komödie, genauer gesagt der zweite Teil der Poetik des Aristoteles. Dieses Buch ist tatsächlich verschollen und war es meines Wissens nach schon 1327, also zu der Zeit, in der Ecos Roman spielt. Bis heute gibt es Stimmen, die behaupten, es habe nie existiert.

    Glücklicherweise hat der erste Teil der Poetik aber nicht nur überlebt, sondern ist nach wie vor ein Standardwerk der Dramaturgie. Die Poetik des Aristoteles stellt so etwas wie das erste „How to write a screenplay“ der Menschheitsgeschichte dar, geschrieben vor über zweitausendfünfhundert Jahren. Es ist das allererste Zeugnis einer systematischen Betrachtung von Struktur und Wirkung des Geschichtenerzählens, von der wir wissen.

    Die Überraschung ist nun, dass die konkreten Tipps und Kniffe in der Poetik heute noch bestechen. Steckt ein Autor mal wieder in einer development hell – und das passiert den Besten von uns – braucht er nur bei Aristoteles nachzulesen, und das Bild wird wieder klar. Egal ob es um ein Script, einen Roman oder nur um einen guten Witz geht (okay, für letzteres wäre der verschollene zweite Teil vielleicht besser gewesen).

    Das Wesentliche was Aristoteles sagt, sollten sich Autoren auch heute noch hinter die Ohren schreiben. Einige Beispiele:

    „Die Fabel des Stücks ist nicht schon dann – wie einige meinen – eine Einheit, wenn sie sich um einen einzigen Helden dreht.“

    „Der wichtigste Teil ist die Zusammenfügung der Geschehnisse.“

    „Die gute Fabel muss also eher einfach sein (…) und sie darf nicht vom Unglück ins Glück, sondern muss vielmehr vom Glück ins Unglück umschlagen.“

     „Die Peripetie [Wendepunkt] ist (…) der Umschlag dessen, was erreicht werden soll, in das Gegenteil, und zwar (…) gemäß der Wahrscheinlichkeit oder mit Notwendigkeit.“

    „Ein Ganzes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat.“

    Das zur story structure. Und zu den Inhalten:

    „Der Geschichtsschreiber und der Dichter unterscheiden sich (…) dadurch, dass der eine das wirklich Geschehene mitteilt, der andere, was geschehen könnte. Daher ist Dichtung etwas Philosophischeres und Ernsthafteres als Geschichtsschreibung.“

     „Sooft sich aber das schwere Leid innerhalb von Naheverhätnissen ereignet (z.B. ein Bruder steht gegen den Bruder oder ein Sohn gegen den Vater oder eine Mutter gegen den Sohn oder ein Sohn gegen die Mutter) – nach diesen Fällen muss man Ausschau halten.“

    Aristoteles kannte kein Internet, kein Fernsehen, kein Kino, auch der Roman im heutigen Sinne war noch nicht erfunden. Die Welt war jung. Noch war es nicht lange her, dass sich der Mythos von der Religion abgespalten hatte – und die Fiktion vom Mythos. Die Gedanken waren groß. Vielleicht traf Aristoteles gerade deshalb in den wichtigen Fragen den Nagel auf den Kopf, unverstellter als seine zahlreichen „Follower“ in späteren Jahrhunderten, die bis heute sein Prinzip der sogenannten geschlossenen Dramaturgie bzw. dreiaktigen Struktur zwar nachgebetet, aber nicht wirklich verstanden haben.

    Fazit: Wer sich ernsthaft mit dem Schreiben oder Geschichtenerzählen beschäftigen will, der sollte dieses Buch lesen, bevor die große Bibliothek abbrennt.


  17. Cover des Buches Rabenmord (ISBN: 9783596320813)
    Sheldon Rusch

    Rabenmord

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Liest sich am Anfang recht gut, es gibt ernsthafte Ermittlungen. Selbst als durch jemand Aussenstehenden der Verdacht auf eine bestimmte Person gelenkt wird und nach dieser gefahndet wird, liest sich die Ermittlung noch gut.
    Aber:
    Bilde ich mir das ein, oder haben nur Ermitlerinnen, besonders bei Männern als Autor Affären, die ausgiebig pseudoerotisch beschrieben werden ?
    Die Wiederbeziehung von Hewitt zu Gregory treibt das Buch über lange Seiten in einen Liebeserotikkitschroman, störte für mich in ersterlinie den Lesefluß.
    Das Buch macht knapp 30 Seiten vor Ende eine radikale Wendung, die glaubwürdiger wäre, wenn sie etwas ausführlicher wäre, aber man merkt sehr deutlich, das es dem Autor nur um ein überraschendes Ende ging.
    Das Buch sank bei mir von Klasse Roman, ich überlege die erwähnten Poe Geschichten nachzulesen zu ist endlich vorbei.

  18. Cover des Buches Der Kuss des Highlanders (ISBN: 9783734101298)
    Monica McCarty

    Der Kuss des Highlanders

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Swiftie922

    Inhalt :

    Magnus MacKay ist ein starker und überaus stolzer Krieger, jedoch allen Frauen gegenüber misstrauisch. Seine große Liebe, Helen Sutherland, hat sich aus Pflichtgefühl gegen ihn und für eine Heirat mit seinem besten Freund und Kameraden entschieden. Doch als kurz nach der Hochzeit ihr Ehegatte tödlich verwundet wird, versucht Helen hingebungsvoll, Magnus' Vertrauen zurückzugewinnen – selbst als sie in ein gefährliches Spiel aus Lüge und Verrat verwickelt werden. Werden ihre Leidenschaft und ihre Hartnäckigkeit Magnus dazu bringen, seine Chance auf Erlösung, Vergebung und Liebe zu ergreifen?

    Meine Meinung :

    In der Kuss eines Highländers geht es um Magnus MacKay, der ein stärker und stolzer Krieger ist und seit seiner Kindheit mit Helen befreundet ist. Er würde sie gerne heiraten, doch sie muss sich um ihren kranken Vater kümmern und ihre Familien sind verfeindet. Als sie dann seinen besten Freund heiratet und er kurz nach der Hochzeit stirbt will Helen unbedingt sein Vertrauen wieder gewinnen.
    Wird sie es schaffen??

    Helen Sutherland kennt Magnus schon aus ihrer Kindheit und seit damals sind beide sehr eng miteinander verbunden. Genau wie er steht sie aber zwischen einer Feindschaft die ihre Familien betreffen.

    Magnus MacKay ist Überlebensexperte und Waffenschmied bei der Highland-Garde. Er ist in Helen verliebt, aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn ihre Familien sind Feinde.

    Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann der Highlands gezogen und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Charaktere wie Helen und Magnus haben die Geschichte noch interessanter gemacht und man konnte aus verschiedenen Sichten erfahren wie sie das erlebte empfunden haben.

    Die Spannung hat sich durch das ganze Buch gezogen und man merkt einfach wie viel Kraft die Autorin in ihre Geschichte gelegt hat. Die Hintergründe wie die Highlands und die verschiedenen Clans fand ich auch interessant und natürlich auch die Highland-Garde bei der man durch die Reihe von Monica McCarty die verschiedenen Mitglieder kenne lernt. Natürlich steht in diesem Roman auch die Liebe nicht zu kurz und man muss einfach mitfiebern bei Helen und Magnus Geschichte. Werden die beiden am Ende zusammen finden ?

    Das Cover mit den zwei Personen, die eng bei einander stehen und sie die Hand auf seine Brust legt, stellt man sich sofort Helen und Magnus vor.

    Das Ende habe ich bis zur letzten Seite verschlungen und auch von den beiden Hauptprotagonisten wurde noch eine Menge verlangt bis ihr Happy End in Sicht gerückt ist.

    Fazit :

    Mit der Kuss des Highlanders ist Monica McCarty wieder ein schöner historischer Roman gelungen der den Leser wieder mit in die Highlands führt.

    Spannung, Intrigen und eine Liebe die unter keinem guten Stern steht, ziehen den Leser mit in die Geschichte.





  19. Cover des Buches Die perfekte Masche (ISBN: 9783548374475)
    Neil Strauss

    Die perfekte Masche

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Neil Strauss erzählt die gleiche Geschichte wie Mystery in seinem Buch, dieses häts nicht gebraucht.
  20. Cover des Buches Mimikry (ISBN: 9783351050283)
    Holm Friebe

    Mimikry

     (4)
    Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthy

    Inhalt: Der große Literaturschwindel Ein Salonspiel, ein Täuschungsmanöver und ein Zeitvertreib: 'Mimikry' versammelt 100 Schriftsteller, Journalisten und Künstler zur Literatur-Fälscherei: Wer einen Romananfang am glaubwürdigsten imitiert, eine markante literarische Stimme am besten trifft, gewinnt. Was zeichnet den Stil von Günter Grass aus? Wie beginnt Jane Austens 'Stolz und Vorurteil'? Kann man wie Rainald Goetz schreiben? Und würden Sie den Unterschied zwischen Original und Fälschung erkennen? 'Mimikry' ist eine Literatur-Blindverkostung, die wie das biologische Vorbild funktioniert: Signalfälschung, Täuschung und Verstellung. In der Tradition kollektiver Schreibexperimente – von den Zirkeln der Romantiker bis zu den surrealistischen Sitzungen – entstanden so an 20 Abenden im Sommer 2015 täuschend echte aber frei erfundene Anverwandlungen an 80 Romananfänge: von der Weltliteratur bis zum aktuellen Beststeller, vom Lieblingsbuch bis zur verhassten Schullektüre. 'Mimikry – Das Spiel des Lesens' versammelt die Ergebnisse dieses sozial-literarischen Experiments. Ein Kompendium der literarischen Bildung und Hochstapelei, der Variationen und Verirrungen, der Überschreibungen und Übertreibungen, zum Mitlesen und Mitraten. Und ganz nebenbei ein Who-is-who der literarischen Gegenwart, welches davon lebt, das darin niemand er oder sie selbst ist. (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung:  Als ich das Buch in der Vorschau des Aufbau Verlags gesehen habe, war ich sofort Feuer & Flamme. Das Spiel des LESENS?! Perfekt für alle Literaturliebhaber also auch perfekt für mich. Schnell informierte ich mich darüber, was Mimikry genau ist und wie es funktioniert und danach war mir klar: Dieses Buch muss ich haben. Jetzt könnt ihr hier erst einmal die Regeln des Spiels lesen. Dann ist das Verständnis dieser Rezension sicher einfacher:

    (Solltet ihr die Rezension nicht auf meinem Blog lesen, findet ihr in der Leseprobe hier: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783351050283.pdf auf Seite 24 und 25 die gleiche Anleitung.)

    Ich war sehr gespannt, wie das Spiel in Buchform umgesetzt werden würde und was ich dann in den Händen hielt, war so ziemlich genau das, was ich erwartet hatte. Das Buch startet mit einer kleinen Einleitung, den Hauptteil bilden die neunzehn Abende des Projekts, an denen zusammen gespielt wurde und es schließt mit den Biographien der Mitspieler, den Bibliographien der buchigen Mitspieler und mit einem Bildteil. Eine sehr schöne und auch sehr gelungene Einteilung. Die Einleitung habe ich sehr gerne gelesen. Es war schön den Ausführungen der Herausgeber zuzuhören und zu wissen, wie es zu der Durchführung und überhaupt erst zu der Idee des Projektes kam.

    Der Hauptteil ist in die einzelnen Abende gegliedert. Jeder Abend öffnet hierbei mit einem Bild, einer kurzen Aufzählung der Bücher und der Mitspieler sowie einigen Worten zu dem Abend an sich. Darauf folgen die Bücher und die Anfänge und damit der Rätselspaß nicht verloren geht, stehen die Lösungen zum Band erst ganz am Ende von diesem. Genau das hat mich an dem Buch so fasziniert. Man hat sich sehr genau mit den Anfängen auseinandergesetzt, hat analysiert und nicht einfach nur gelesen. An dieser Stelle ist jedoch auch eine kleine Schwäche des Buches erkennbar geworden. Aus der Anleitung geht hervor, dass zunächst kleine Szenen aus dem Buch gelesen werden soll, damit sich die Spieler mit Schreibstil und Autor vertraut machen können. Genau diese Szenen waren im Buch nicht mit abgedruckt. Kennt man die Bücher nicht, die an den Abenden gespielt werden (das war bei mir bei einigen der Fall) und ist auch der Autor unbekannt, so ging ein wenig Rätselspaß verloren. Bei den Büchern, die mir bekannt waren, habe ich festgestellt, dass ich deutlich mehr Spaß am rätseln hatte, da mir die besagte Szenenauswahl nicht gefehlt hat.  Das hätte ich mir ebenfalls für die anderen Bücher gewünscht.

    Das ist der kleine Kritikpunkt, der letztendlich jedoch nichts an meiner Bewertung des Buches ändern konnte. Es wäre zwar schön gewesen, diese Szenen auch lesen zu können aber auch so hat Mimikry eine Menge Spaß gemacht und in mir die Lust geweckt, selbst einmal zu spielen. Ich habe viele Bücher entdeckt, die ich selbst gerne lesen würde und musste bei anderen feststellen, dass sie nicht so ganz mein Fall waren. Auch die abschließenden Biografien wären für mich kein Muss gewesen aber dennoch sehr informativ. Ebenso wie die hochwertig gedruckten Bilder am Ende, durch die man sich ein genaueres Bild der jeweiligen Abende machen konnte.

    Bewertung: Das Buch und somit auch das Projekt sind von vorne bis hinten durchdacht und perfekt umgesetzt. Dadurch bildet Mimikry eine tolle Einheit aus Kunst, Spaß, Intelligenz und natürlich Literatur und wird für mich so eines der wertvollsten Bücher, die ich besitze. Mit Mimikry haben Philipp Albers und Holm Friebe ein Kunstwerk geschaffen, welches ich jedem Bücherwurm empfehlen kann und nicht mehr aus meinem Regal wegdenken möchte. Eine absolute Leseempfehlung für alle Literaturverliebten!

    Vielen herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für das schöne *Rezensionsexemplar.

  21. Cover des Buches Fadenspiele (ISBN: 9783772522963)
    Christel Dhom

    Fadenspiele

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Und es entsprang ein Fluß in Eden (ISBN: 9783570120064)
    Richard Dawkins

    Und es entsprang ein Fluß in Eden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jok
    Dieses Buch erklärt die Grundsätze des Darwinismus und interessante Folgerungen daraus. Dawkins erläutert anhnd von Beispielen, wie die Evolution funktioniert. Ich bin kein Fachmann, sondern kann nur auf mein 35 Jahre altes Biologie Grundwissen zurückgreiffen. Ich weiss, wie die DNA funktioniert und wie die Theorie Darwin's lautet. Dieses Buch hat mir ein viel klareres Verständnis verschafft. Bei einigen Abschnitten war ich sehr überrascht, welche Folgerungen man ziehen kann. Der Autor legt viele erstaunliche Fakten vor und zitiert Studien. Z.B. die Anzahl der Arten, die es je auf der Erde gegeben hat, und wieviele es davon heute noch gibt. Die vermutliche Herkunft der Mitochondrien. Wie lange benötigt die Evolution um ein kompliziertes Gebilde wie ein Auge hervorzubringen. Darauf gibt es erstaunliche Antworten. Das Buch ist schon einige Jahre alt, trotzdem finde ich es sehr informativ und sehr gut zu lesen. Klare Leseempfehlung für Laien mit populärwissenschaftlichem Interesse.
  23. Cover des Buches Die Welt als Spiel (ISBN: 9783644440210)
    Pierre Basieux

    Die Welt als Spiel

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Im Saal der Mörder (ISBN: 9783426404591)
    P. D. James

    Im Saal der Mörder

     (34)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Langatmig, langweilig und extrem gestreckt. Zwischendurch kam es mir vor, als denkt die Autorin, der Leser wäre ein alter sabbernder Sack, der nix mehr mitkriegt und geduldig und nachhaltig das Buch vorgelesen bekommen muss. Fehlt nur die Karodecke auf dem Schoß. Der Schreibstil ist ete petete und die Handlung mit unendlich vielen unwichtigkeiten gespickt. Der Mörder ist zwar quasi von Anfang an aktiv in der Geschichte, aber das Motiv wurde an den Haaren herbeigezerrt. Die Autorin hätte so viel aus dem Buchtitel machen können. Tat sie aber nicht. Wie auch immer - nur für hartgesottene James-Fans!

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