Bücher mit dem Tag "nachforschung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nachforschung" gekennzeichnet haben.

67 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (806)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Die Tage in Paris" gelesen habe, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Es ist die Geschichte von Sophie und Edouard. Aber auch von Liv.

    Kaum hatte ich mit Lesen begonnen, war ich komplett in der Story abgetaucht. Habe Sophie auf Schritt und Tritt begleitet. Ich finde es immer interessant, wie die Menschen um 1912 gelebt haben und vor allem war dies kein schönes Jahr für sie. Überall waren Soldaten, verängstigten die Menschen in Frankreich. Jeder Schritt wurde überwacht und wenn dies schon nicht genug war, musste sie aufpassen, was die anderen über sie erzählt wird.

    Liv ist seit vier Jahren Witwe und weiß nicht so wirklich, was sie tun soll. Sie hat Schulden und lebt im Haus, dass ihr Mann David erbaut hat. Sie lernt Mo, eine Kellnerin, kennen. Kurzerhand zieht sie übergangsweise bei Liv ein. So recht schlau bin ich aus Mo nicht geworden. Sie ist sprunghaft und hat zwei Jobs.

    Paul ist ein verständnisvoller Mann und lernt Liv durch einen Zufall kennen. Was er aber nicht weiß, ist, dass sie das Bild hat, nachdem er schon lange sucht.

    Der Roman hat mich so in seinem Bann gezogen, dass ich komplett die Zeit vergessen habe. Der Schreibstil ist flüssig und herzergreifend.

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.756)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.193)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  4. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.789)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein Dorf, das schreckliche Geheimnisse hat und ein Unschuldiger, der im Gefängnis saß.
    Eine fesselnder Krimi, der viele Wendungen mit sich bringt.

  5. Cover des Buches Blutdämmerung (ISBN: 9783499266928)
    Rainer Löffler

    Blutdämmerung

     (160)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf

    Nach dem ersten Teil "Blutsommer" war ich gespannt auf die Fortsetzung. Endlich hab ich es geschafft, das Buch mal zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Bis auf das Ende, das mir etwas zu offen war, habe ich eigentlich nichts auszusetzen an diesem Thriller.

    Martin Abel und seine Partnerin Hannah sind wieder auf Mörderjagd. Und auch diesmal ist es ein starker Gegner, dem sie sich gemeinsam stellen müssen.
    Im letzten Buch hat Abel ja sehr viel einstecken müssen, aber das hindert ihn nicht daran, wieder voller Tatendrang zu ermitteln. Oft auch mit unorthodoxen Methoden und etwas am Dienstweg vorbei, aber für ihn zählt nur das Ergebnis.
    Auch im privaten Bereich tut sich wieder einiges und hier hätte ich gern am Ende noch mehr erfahren.

    Der Fall ist knifflig und die Opfer sind unschuldige junge Mädchen, aber leider auch ein paar Tiere. Finde ich persönlich nicht so toll.
    Man konnte zwar zu einem frühen Zeitpunkt auf die Lösung kommen, aber es las sich trotzdem alles recht fesselnd.

    Für Fans der Reihe auf jeden Fall empfehlenswert. Nicht zu extrem blutig, aber schon heftig, falls jemand etwas zarter besaitet ist.

  6. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (387)
    Aktuelle Rezension von: dragis_lieblingsbuecher

    Als Fergus Boggs, der Glasmurmelsammler, nach einem Schlaganfall im Pflegeheim landet, wird sein gesamtes Leben auf Kisten verteilt, eingepackt und weggeschlossen. Als einige der Kisten auf Umwegen bei seiner Tochter Sabrina landen, traut sie ihren Augen nicht. Vor sich, in mehreren Kisten verstaut, handschriftlich beschriftet und säuberlich aufgelistet, befindet sich eine Glasmurmelsammlung. Es werfen sich viele Fragen auf: Wer ist Sabrinas Vater wirklich? Was bedeuten die Murmeln?
    Um diese Fragen zu beatworten, begibt sich Sabrina nicht nur auf die Suche nach Antworten, sondern lernt ihren Vater kennen und findet zu sich selbst.


    Cecilia Ahern erzählt in ihren Romanen besondere Geschichten und besitzt einen sehr guten Sprachstil . Auch dieses Mal war es stilistisch und sprachlich wieder ein Genuss und ein Highlight eines davon zu lesen. Der Stil, die mitfühlende Erzählart, die Wortwahl und die Intention hinter jedem Satz sind bemerkenswert. Dieses Mal fiel es mir jedoch besonders schwer mich auf die Geschichte einzulassen und mit den Charakteren zu sympathisieren. Obwohl ich Murmeln außerordentlich schön finde, kann ich persönlich nicht viel mit ihnen anfangen. Dass sie selbst dann für einen Menschen eine so große Bedeutung einnehmen, für die er seine Familie belügt und bereitwillig ein Doppelleben lebt, erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Fergus Boggs ist da aber andres. Murmeln sind sein Leben. Genau das macht Cecilia Ahern in diesem Roman sehr deutlich. Dafür konzipiert sie einen doppelten Handlungsstrang. Zum einen wird die Geschichte des jungen, schüchternen Fergus in Rückblenden erzählt, nämlich aus der Ich-Perspektive. Zum anderen geht es in der Gegenwart um seine Tochter Sabrina, die ihrerseits versucht, das Leben zu begreifen.Das besondere hierbei ist, dass Fergus und Sabrina mehr gemein haben, als zunächst angenommen wird. 

    Gerade indem sich Sabrina mit der Geschichte und Vergangenheit ihres Vaters beschäftigt, lernt sie sich selbst kennen und begreift warum sie ist, wer sie ist.
    Was mir an diesem Buch gefallen hat, war der große zeitliche Rahmen, der die Geschichte von Fergus abbildet. Gleichzeitig aber spielt die Handlung der Gegenwart an einem einzigen Tag. Dadurch wurde der Kontrast zwischen der Schnelllebigkeit und Ruhelosigkeit von Sabrina und der Unbeweglichkeit, dem Vergangenheitsbezug von Fergus deutlich. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende nicht mit der Geschichte anfreunden. Viele Stellen habe ich kritisch gesehen und konnte nicht nachvollziehen, warum Cecilia Ahern gerade sie gewählt hat. Auch der gesamte Verlauf von Fergus Leben erscheint wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit, das Nacheifern seines großen Bruders. Dennoch hat die Geschichte auch etwas Trauriges und die Murmeln sind eine Art Flucht aus der Realität und eine Therapie im weitesten Sinne. Nichtsdestotrotz finde ich den Roman vorallem sprachlich und stilistisch wunderbar und würde immer empfehlen, sich selbst ein Urteil zu bilden.

  7. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.301)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  8. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

     (945)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Im finalen Band der Arkadien-Reihe lernt man viele Charaktere besser kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe sowohl Rosa als auch Alessandro besser kennenlernen können. Vor allem Rosas Gefühle waren für mich sehr nachvollziehbar. Aber auch Alessandros Gefühle konnte ich gut nachempfinden. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und alle Charaktere zusammen haben ein rundes Gesamtbild abgegeben. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, sodass ich das Buch schnell lesen konnte. Die Informationen, die man in diesem Buch über die Charaktere, aber auch über die Mafiastrukturen und die Vergangenheiten von Rosa und Alessandro erfährt, machen das ganze Buch durchgängig spannend und haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Zum Ende hin wird es nochmal spannender. Das ganze Buch wird von unerwarteten Wendungen und Überraschungen durchzogen, und auch manche Charaktere hatten einige Überraschungen auf Lager. Zum Ende des Buches wird es nochmal spannender. Auch wenn das Ende (theoretisch) offen ist, hat es mir gut gefallen, da dem Leser Interpretationsraum gelassen wird. Insgesamt ein absolut gelungenes Finale, das sehr spannend und vor allem auch interessant war.

  9. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (889)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

  10. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (748)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  11. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  12. Cover des Buches High Fidelity (ISBN: 9783426612705)
    Nick Hornby

    High Fidelity

     (652)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    Rob ist Mitte dreißig, Besitzer eines Plattenladens, der mehr schlecht als recht läuft, und seine Freundin Laura hat ihm gerade den Laufpass gegeben. Während Rob versucht damit zurechtzukommen, sortiert er seine immense Schallplattensammlung neu und erstellt eine Liste mit den Top 5 der erinnerungswürdigsten Trennungen. Laura ist natürlich nicht dabei, denn so wichtig war sie ihm gar nicht. Denkt er, bis er bemerkt, dass er damit eventuell doch nicht so richtig liegt.

    Wer Nick Hornbys Romane kennt und mag, weiß, worauf er sich mit High Fidelity einlässt. Der Schreibstil ist locker und leicht zugänglich, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite humorvoll, selbst wenn die Situation für Rob gerade nicht so rosig ausschaut. Der Humor ist definitiv eher britisch, nicht zum Schreien komisch, aber zum Schmunzeln und mit ganz viel wunderbar platzierter Ironie. Handlungstechnisch geschieht nicht übermäßig viel. Es ist vielmehr ein Buch über Gefühle, Erinnerungen und natürlich Musik. Wem Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum gefiel, kann mit High Fidelity quasi nichts falsch machen.

    Rob ist einer der wenigen Hauptcharaktere/Erzähler in der Literatur, die man gleichzeitig hasst und liebt. Meistens freunde ich mich mit den Protagonisten an, im schlimmsten Fall sind sie mir egal. Rob hat mich allerdings mit sehr ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Ich mochte seine Ironie, besonders seine Selbstironie und die Tatsache, dass er immer selbst genau weiß, dass er ganz schön viel vergeigt hat. Dank seines Humors sammelt er viele Sympathiepunkte und das ist gut so, denn eigentlich ist er ein ziemliches Arschloch (das kann man wirklich nicht anders sagen). Dieses Arschloch-sein ist aber gar keine böse Absicht. Rob repräsentiert die damalige Lad Culture der 1990er in Großbritannien – junge Männer zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig, die ein wenig sexistisch waren und deren größte Angst es war, durch eine Beziehung, Hochzeit oder gar Kinder ihrer Freiheit beraubt zu werden. Das ist vielleicht gar nicht so veraltet, wie man zuerst denkt – die sogenannte Generation Y ist heutzutage ja ähnlich bindungsunwillig. Neben Rob sind vor allem seine zwei Mitarbeiter im Shop – Dick und Barry – besonders gut gelungen: Zwei total unterschiedliche und auf ihre eigene Art verrückte Quälgeister, die Rob das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.


    Nick Hornbys High Fidelity ist mittlerweile ein moderner Klassiker der Pop-Literatur. Mit viel Humor und Ironie erzählt er von Robs verbocktem Liebesleben und dessen größten Leidenschaft – der Musik. Ein schöner und unterhaltsamer Roman, den man trotz fehlender Spannung und Action schnell verschlingen kann.

  13. Cover des Buches Mercy - Gefangen (ISBN: 9783473400645)
    Rebecca Lim

    Mercy - Gefangen

     (247)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Bei diesem Buch hatte ich eine seichte Lovestory erwartet, bin jedoch positiv überrascht worden. Dennoch bleiben viele Fragen offen. Mercy, die Hauptperson schlüpft für kurze Zeit in andere Menschen, kann sich aber selten an diese Zeit erinnern. Sie ist selbstbewusst und anpassungsfähig, doch was sie eigentlich ist und warum sie sich nicht erinnert, bleibt ungeklärt.

    Der lebendige, aber einfache Schreibstil lässt sich super lesen und einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Einiges ist mir zu vorhersehbar, anders wiederrum unerwartet, somit eine gute und zeitgleich interessante Mischung. Das offene Ende hat meine Neugier geweckt und macht Lust auf Band 2.


    Ein gelungener Auftakt!

  14. Cover des Buches Susannah - Auch Geister können küssen (ISBN: 9783570301975)
    Meg Cabot

    Susannah - Auch Geister können küssen

     (252)
    Aktuelle Rezension von: MelliSt13

    Susannah zieht zu ihrer neuen Familie ans Meer.

    Ihre Mutter hat wieder geheiratet und zusammen hat sie mit ihrem Mann ein schönes altes Haus fertig gemacht .

    In diesem Haus spukt es.Susannah kann schon immer seid sie denken kann Geister sehen und hilft ihnen Frieden zu finden,allerdings auf ihre ganz

    eigene Weise.

    Auf der neuen Schule entdeckt sie schon gleich den ersten, es ist Heather ein Mädchen voller Hass und Wut, was sich das Leben genommen hat, weil ihre große Liebe sie verlassen hat.

    Susannah versucht ihr zu helfen, doch dieser geist ist anders.

    In einem der Lehrer findet sie einen verbündeten und gemensam mit dem Gesit aus ihrem Zimmer versuchen sie gegen Heather vorzugehen.


    Ein netter einstieg in diese Jugendbuchreihe, lockerer Schreibstil schönes auffälliges Cover und angenehme Protagonisten.

  15. Cover des Buches Dem Tode nah (ISBN: 9783548267449)
    Linwood Barclay

    Dem Tode nah

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Es ist ja eigentlich der absolute Horror, was Derek da erlebt. Aber was daraus erwächst ist auch nicht weniger als Horror pur. Es entspinnt sich ein sehr verworrenes Netz aus Intrigen, Informationen und Fehlinformationen, Lügen und Geheimnissen - und dann gibt es noch Mord und Betrug. Mir hat dieses Buch gut gefallen, die düstere Spannung, das rasante Tempo der Handlung. Der Schreib- und Erzählstil ist flüssig und leicht zu lesen. Durch etliche falsche Fährten wird die Spannung immer wieder angeheitzt, da man als Leser ja auch immer wieder seine eigenen Überlegungen revidieren muss. Man bleibt automatisch am Buch, um zu erfahren wie es auf dem neuen Pfad jetzt weitergehen wird. 

    Ein mitreißender und mit vielen Wendungen versehener Thriller, der mich trotz der teils verworrenen Handlung gut unterhalten konnte. Ich vergebe, weil mir das eine oder andere doch ein wenig unrealistisch war 3,5 von 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (737)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  17. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2 (ISBN: 9783958353282)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2

     (27)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Der Maskenschnitzer geht im New York des frühen 18. Jahrhunderts um. Wer hat die ersten Serienmorde im jungen New York begangen? Matthew Corbett ist damit mitten in seinem zweiten Fall.

    "Matthew Corbett und die Königin der Verdammten II" ist der zweite Fall - jedoch das vierte Buch - der historischen Reihe um den jungen Mann Matthew Corbett, der vom Gerichtsdiener zu einem der ersten Ermittler von New York avanciert. In der englischen Originalfassung ist es ein Buch, das für deutschsprachige Leser in zwei Bände geteilt ist.

    Der Einstieg oder Umstieg vom ersten auf den zweiten Band um die Königin der Verdammten erfolgt nahtlos. Bei Band I sattelt man auf und bei Band II ist man längst auf dem Pferd unterwegs, und merkt, dass Matthew schon ein besserer Reiter als früher ist.

    Matthew Corbett ist seine Anstellung als Gerichtsdiener los, damit er sich voll und ganz auf die neue Position als Ermittler konzentrieren kann. Sein erster offizieller Weg führt in eine Nervenheilanstalt, die auf den zweiten Blick mit dem Fall des Maskenschnitzers zusammenhängt.

    Allein bei diesem denkwürdigen Besuch zeigt McCammon seine Liebe zu historischen Hintergründen. Zudem konfrontiert er die Figuren mit modernen Ideen, die heutzutage zwar selbstverständlich – für die damalige Epoche absolut gewagt sind. Mir gefällt dieser Zugang, wie er die Reaktionen und Gedanken der Menschen beschreibt, und damit den Sinn für die damalige Zeit schärft.

    Matthew erweist sich seinem Ruf würdig, denn der junge Mann ist stets seinen Prinzipien treu. Er hat einen enormen Gerechtigkeitssinn, Feingefühl und das richtige Gespür, das es unter anderem im Tollhaus braucht. 

    Außerdem haucht Robert McCammon der Anfangszeit New Yorks beziehungsweise ganz Nordamerika Leben ein. Die kleine Stadt steigt langsam aber sicher zur Metropole auf. Aufstieg, Chancen und die Aussicht auf Erfolg locken damals wie heute Geschäftsleute sowie Verbrecher an.

    Inmitten dieser Entwicklung wird der Fall um eine alte Frau für die New Yorker Zweigstelle der Londoner Herrald-Vertretung interessant. Matthew merkt, dass sie - trotz oder gerade wegen - ihrer Unterbringung im Irrenhaus eine tragende Rolle im Fall des Maskenschnitzers einnimmt. 

    Dabei hat der junge Ermittler einen Sinn für's Detail. Kleine Auffälligkeiten entgehen ihm nicht. In Sherlock-Holmes-Manier fügt er winzigste Teilchen zu einem farbenprächtigen Mosaik, das als Gesamtbild in seiner Logik, die Lösung zeigt.

    Die Handlung ist gut und souverän aufgebaut. Zum Ende hin hat mich der Showdown dank krähenhafter Verfolgungsjagd völlig außer Atem gebracht. Gleichzeitig legt McCammon schon den Weg für den nächsten Fall, wenn es mit der Jagd auf Mister Slaughter weitergeht.

    Mir hat mein zweites New Yorker Abenteuer an der Seite von Matthew Corbett ausgezeichnet gefallen. Die historische Atmosphäre ist vollends überzeugend in Szene gesetzt. McCammon beweist ein Auge für geschichtliche Details, das aus diesem Werk schon fast eine Zeitreise macht. Ich freue mich auf weitere Bände, wenn es für die Londoner Herrald-Vertretung in New York ans Eingemachte geht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I [Rezension lesen]

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II [Rezension lesen]

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I [Rezension lesen]

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  18. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (365)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  19. Cover des Buches Roter Engel (ISBN: 9783942656092)
    Tess Gerritsen

    Roter Engel

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Gute Ideen und emotional schwer verdauliches, im positiven Sinne^^ (Schwangerschaftsprobleme, Alzheimer) aber ein paar Mal musste ich wegen unplausibilitäten und komischem Verhalten der Protas die Augen verdrehen.

    3 - 4 Sterne

    Gegen Ende hat mich das Buch dann gepackt.

  20. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1 (ISBN: 9783958353268)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1

     (32)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ein respektierter Arzt wird im nächtlichen New York niedergestreckt. Mit aufgeschlitzter Kehle bleibt die Leiche liegen und versetzt die Bevölkerung in Angst. Bald ist der Mörder von der hiesigen Zeitung auf den Namen ‚Maskenschnitzer‘ getauft, und für Matthew Corbett ergibt sich damit unerwartet ein neuer Fall.

    „Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I“ ist der zweite Fall des jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett, der in den Kolonien von Amerika für Recht und Ordnung einsteht. Fesselndes Ambiente, das historischer Setting und ein interessanter Fall machen diese Reihe zu einem einzigartigen Lesevergnügen.

    Matthew Corbett hat sich nach seinem ersten Fall in Fount Royal in New York niedergelassen. Hier arbeitet er erneut als Gerichtsdiener, steht Richter Powers zur Seite und der Fall um den Maskenschnitzer hat seine Neugierde geweckt. 

    Zuerst steigt man in das aktuelle Leben des Protagonisten ein. Matthew Corbett befindet sich bereits eine Weile in New York, wo er seinem alten Feind - dem Leiter des Waisenhauses - nach wie vor die Pest an den Hals wünscht. Matthew ist von Rache getrieben, es fällt ihm schwer, die Geschehnisse seiner Kindheit loszulassen, und auf diese Weise bringt er sich selbst in Gefahr. 

    Allerdings ist es nicht die Vergangenheit, die ihn einholt, sondern die Ereignisse der Gegenwart drängen um seine Aufmerksamkeit. ‚Der Maskenschnitzer‘ ist nachts in den Straßen von New York unterwegs, und natürlich wird der neugierige Matthew von dem Rätsel der Morde angelockt. 

    Die Handlung beginnt langsam, dafür führt Robert McCammon seine Leser souverän in die dichte Atmosphäre Anfang des 18. Jahrhunderts ein. New York ist jung, es boomt, die Menschen sind fleißig bei der Arbeit am Tag, und feiern ausschweifend in der Nacht. Die Wäscherinnen waschen, die Richter richten, die Gerichtsdiener schreiben - und Matthew Corbett ist seinem Drang nach Gerechtigkeit und Neugierde ausgesetzt.

    Dazu streift er nachts durch Gassen und Schänken, geht tagsüber seinem regulären Broterwerb als Gerichtsdiener nach und hilft schon einmal mit, wenn es um die neueste Ausgabe der Zeitung geht. Dabei begegnet er interessanten Figuren, deren Authentizität absolut überzeugend ist. 

    Meiner Meinung nach hat Robert McCammon ein unvergleichliches Talent diesen längst vergangenen Zeiten Leben einzuhauchen. Er beschreibt das New York um 1700 derart lebhaft und überzeugend, dass man meint, er ist selbst dabei gewesen. Und dieses historische Setting macht unglaublich großen Spaß. Man denkt fast, persönlich den Anfängen dieser Stadt beizuwohnen. Man streift durch die Wall Street oder über den Broadway, betritt herrschaftliche Anwesen, nimmt an politischen Versammlungen teil und wundert sich, dass vieles so fremd ist und gleichzeitig dem heutigen Usus entspricht.

    Der Fall um den Maskenschnitzer beziehungsweise um die titelgebende Königin der Verdammten kommt nur allmählich in die Gänge, weil es erst im zweiten Band weitergeht. Im englischen Original handelt es sich um ein Buch, aus dem in der deutschsprachigen Version zwei geworden sind. Daher ist der Roman am Ende abrupt abgeschnitten - wobei ich die Stelle des Cuts gut gewählt finde - und verweist auf den weiteren Verlauf in der Fortsetzung. 

    Robert McCammon hat mich mit vielschichtigen Figuren, dichter Atmosphäre und dem authentisch-wirkendem historischen Rahmen jedenfalls überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, wenn es für mich mit Matthew Corbett und dem zweiten Band um die Königin der Verdammten weitergeht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I 

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  21. Cover des Buches Ins Dunkel (ISBN: 9783499274749)
    Jane Harper

    Ins Dunkel

     (191)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Eine Firma veranstaltet zur Teambildung einen mehrtägigen Ausflug in den Australischen Busch. 5 Frauen und 5 Männer brechen in 2 Gruppen auf. Nach 3 Tagen sind die Männer pünktlich wieder am Ausgangspunkt. Die Frauen lassen auf sich warten. Als sie schließlich doch wieder auftauchen, sind sie lädiert, verletzt und am Ende ihrer Kräfte... und eine fehlt.

    Neben den Suchtrupps, die das riesige, unwegsame Gelände durchforsten, machen sich auch zwei besondere Polizisten auf den Weg, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, die verschwundene Alice zu finden. Aber stimmt die Geschichte, die die Frauen erzählen auch ?

    Sehr spannend und gut erzählt. Es gibt immer ein Kapitel aus Sicht der beiden Polizisten von dem Moment an, an dem sie von dem Verschwinden erfahren und in die Berge fahren, um bei der Suche vor Ort zu sein und ein Kapitel aus Sicht der Frauen, beginnend 3 Tage zuvor, als sie Aufbrechen, im Wechsel. Das Ganze ist spannend aufgebaut und man mag oder hasst die Charaktere so, wie es von der Autorin gewollt ist. Es gibt überraschende Wendungen und es werden mehr und mehr Geheimnisse und Hintergründe aufgedeckt. Einige Frauen tun mir sehr leid. Das Buch lies sich schnell lesen und ich überlege, ob ich mir auch das andere Buch der Autorin zulege, auch wenn es noch spannendere Bücher gibt.

  22. Cover des Buches Hotshots - Firefighters: Gefährliche Begegnung (ISBN: 9783802583650)
    Bella Andre

    Hotshots - Firefighters: Gefährliche Begegnung

     (119)
    Aktuelle Rezension von: JamRey12

    Dies war mein erstes Buch von Bella Andre und ich bin eigentlich recht zufrieden. Die Geschichte um einen Brandstifter und der Arbeit von HotShots hat mir wirklich gut gefallen. Es war interessant, davon so einiges zu lesen, denn ich kannte diesen Zweig der Feuerwehr gar nicht. Logan und Maya waren sehr authentische Charaktere, die mich positiv beeindruckt haben. Sie sind mutig, aber auch verletzlich und stehen zu sich selber. Sie haben gut zu der Thematik gepasst und auch ihre Liebesgeschichte fand ich angemessen. Die Spannung kam an keiner Stelle zu kurz und die Auflösung fand ich gelungen. Eine schöne Mischung aus Nervenkitzel und Romantik. Das aber obliegt dem Schreibstil und der Rechtschreibung/Grammatik, denn so einige Fehler ließen mich in meinem Lesefluss stocken. Ansonsten hätten es 5 Sterne werden können, denn die Geschichte bringt es auf jeden Fall her. 

  23. Cover des Buches Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne (ISBN: 9783841440266)
    Marieke Nijkamp

    Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne

     (23)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

    Ich habe das Buch mit wenig bis gar keinen Erwartungen begonnen, war aber dennoch angenehm überrascht.


    Es geht um Corey, die aus ihrer Heimatstadt Lost Creek in Alaska wegzieht. Sie verspricht ihrer besten Freundin Kyra, dass sie in den nächsten Ferien wiederkommen wird. Doch vor diesem Wiedersehen stirbt Kyra, sie wird unter der Eisfläche des Sees gefunden.

    Corey reist zurück, um Kyra die letzte Ehre zu erweisen. Als sie in Lost Creek ankommt, merkt Corey sofort, dass sich der Ort in nur wenigen Monaten verändert hat.

    Die Leute behandeln Corey wie eine Fremde und tuscheln hinter ihrem Rücken über sie. Jedes Mal, wenn Corey jemanden nach Kyra fragt, wird ihr gesagt, dass es das Dorf gut mit Kyra gemeint hat und dass ihr Tod vorbestimmt war. Corey will wissen, was mit ihrer besten Freundin passiert ist, und sie hat nur noch wenige Tage Zeit dafür.


    Die Kapitel im Buch waren alle sehr kurz, aber das war schön, weil man so schnell vorankam. Auch das Dazwischenkommen von Rückblenden hat den Lesefluss überhaupt nicht gestört. Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Allerdings erinnerten mich die wenigen Szenen, in denen von der Ich-Perspektive in die Dritte-Person-Perspektive gewechselt wurde und die Handlung eher an ein Drehbuch. Ich habe nicht ganz verstanden, was das soll, aber da es nur zwei, drei Mal vorkam, konnte ich es tolerieren.


    Außerdem fand ich Corey manchmal etwas unsympathisch. Sie hat den Leuten in Lost Creek vorgeworfen, sich nicht um Kyra zu kümmern und dass sie die einzige echte Freundin für Kyra sei, was nicht stimmt. Wenn Corey wirklich so eine tolle Freundin wäre, dann hätte sie vielleicht doch auf Kyras Briefe antworten oder sie zumindest lesen können. Da sie das nicht getan hat und so gut wie nie jemandem von Kyra erzählt hat, würde ich nicht sagen, dass Corey für Kyra da war.


    In dem Buch geht es um Themen wie bipolare Störungen, Depressionen und Selbstmord, also würde ich bei solch schwierigen Themen darüber nachdenken, vielleicht eine Triggerwarnung an den Anfang zu stellen



  24. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

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