Bücher mit dem Tag "nachhaltigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nachhaltigkeit" gekennzeichnet haben.

176 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.333)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  2. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Marie Kondo ist meine Aufräum- und Ordnungskünstlerin. Nachdem ich ihre beiden Bücher zum Thema Magic Cleaning gelesen habe und die Tipps und Tricks aus den Büchern umgesetzt hatte, was harte und lange Arbeit war (!!), konnte ich endlich durchatmen.

    Bei der KonMari Methode die im Buch vorgestellt wird geht es darum, Sachen auszumisten nach Kategorien. Es wird von nicht so schwer (Kleidung) bis hin zu emotional belasteten Sachen (Fotos) vorgegangen. Das bedeutet zu Anfang ALLE Kleidungsstücke auf einen Haufen zu werfen (also auch die Jacken aus der Garderobe, auch die Unterwäsche und Socken aus dem extra Schub, sowie alle Handschuhe und Mützen, usw.). Es darf nicht geschummelt werden, "vergisst" man Sachen, dann können sie nicht so wichtig sein und man muss sie sofort Aussortieren, wenn man sie wieder findet. Das System lässt einen erst einmal schockiert über den IST Zustand sein, wenn man alles an einem Fleck sieht. Aber genau deswegen liebe ich diese Methode und mit der KonMari Falttechnik für Klamotten habe ich seit einigen Jahren jederzeit einen ordentlichen Kleiderschrank - dass dieses System so gut funktioniert hatte ich nicht gedacht und wollte die Methode eigentlich nur zeitweise testen.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der alten Ballast loswerden möchte und wieder Raum zum Atmen braucht! Auch die zugehörige Serie mit Marie Kondo kann ich jedem wärmstens ans Herzen legen.

  3. Cover des Buches Bretonische Flut (ISBN: 9783462049374)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Flut

     (93)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29
    Zum Inhalt:
    Nie wieder wollte Kommissar Dupin auf dem Meer ermitteln. Doch in seinem neuen Fall verschlägt es ihn vor die äußerste Westküste der Bretagne. Auf die einzigartige Île de Sein, wo mehr Kaninchen als Menschen leben, der Frisör per Boot kommt und einst mächtige Hexen und sogar der Teufel persönlich hausten. 
    Meine Meinung:
    Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen und im Vergleich zum Vorgänger auch ein Stückchen besser. Der Schreibstil ist gewohnt gut und lässt sich super flott weg lesen. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und Dupin als Charakter ist einfach gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. 
    Fazit:
    Gelungene Fortsetzung. 
  4. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  5. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.969)
    Aktuelle Rezension von: SkadiV

    Noah weiß nichts über sich selbst. Er ist sich nicht mal sicher, ob er überhaupt Noah heißt. Nachdem er angeschossen wurde, hat er sein Gedächtnis verloren. Der obdachlose Oscar sammelt ihn auf, pflegt ihn gesund und steht ihm auch zur Seite, als Noahs Erinnerungen allmählich zurückkehren und klar wird: sein Leben ist in Gefahr.

    Vorweg sei gesagt: für mich war es „der erste Fitzek“  - insofern kann ich keinen Vergleich zu anderen Werken des Autos ziehen. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte Thriller von Sebastian Fitzek war, den ich lese.

    Seit vergangenem Jahr hat das 2013 erschienene Buch eine schockierende Aktualität gewonnen. Pandemie, Masken, Ausgangssperren, es gibt zahlreiche Parallelen zur heutigen Zeit. Das macht manche Szenen schwer zu lesen – auch wenn die einfühlsam beschriebenen menschlichen Tragödien wohl zu jeder Zeit schwer zu verdauen sind.

    Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus drei Perspektiven, deren Handlungsstränge eng miteinander verwoben sind. Eine vierte Perspektive ist unabhängig davon und verdeutlich zwar die Probleme der Überbevölkerung, die eines der tragenden Themen des Buches ist, trägt allerdings nicht viel zur Handlung selbst bei. Persönlich bin ich etwas zwiegespalten, was ich davon halten soll, weil sich die betreffenden Kapitel etwas „überflüssig“ anfühlen, gleichzeitig  machen sie auf ein sehr reales Problem aufmerksam. Fest steht für mich allerdings: man hätte sie reduzieren können, wodurch die Handlung gestrafft worden wäre. Allerdings ist der Rest des Buches definitiv nicht zu langatmig. Die ganze Wahrheit um „Noah“ und seine Vergangenheit wird so langsam entfaltet, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, die actionreichen Szenen dazwischen sorgen dafür, dass allerdings auch keine Langeweile aufkommt, bis das nächste Puzzlestück enthüllt wird.

    Stilistisch ist es nah an der Perfektion und da es mein erster Fitzek-Thriller war, kann ich nicht beurteilen, ob das bei ihm generell der Fall ist, aber: die Beschreibungen waren mir stellenweise zu wenig. Alles wird nur so grob beschrieben, dass man als Leser zwar eine ungefähre Vorstellung der Szenerie hat, aber der berühmtberüchtigte Film im Kopf nicht so recht zu laufen kommt.

    Die Thematik sorgt dafür, dass die Geschichte auch eine politische Dimension hat. Allerdings wird diese eher auf gesellschaftlicher Ebene ausgetragen. Wie bereits erwähnt: vieles daran stimmt einen nachdenklich. Weniger über die aktuelle Zeit, als unser Konsumverhalten im Allgemeinen. Etwas, das ich bei einem Thriller bislang kaum erlebt habe und das genau meinen Geschmack getroffen hat.

    Alles in allem ist „Noah“ ein sehr guter Thriller, auch wenn ich persönlich noch etwas Luft nach oben gesehen hätte, sodass ich ihn nicht als perfekt bezeichnen kann.

  6. Cover des Buches Es war die Nachtigall (ISBN: 9783446266094)
    Katrin Bongard

    Es war die Nachtigall

     (43)
    Aktuelle Rezension von: NelliRB14

    Es geht um Marie, die Veganerin und Ludwig, den Jäger. Die beiden lernen sich kennen, aber merken schnell, welche Probleme der Lebensstil des anderen mit sich bringt.

    Das Buch war so fesselnd, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Und das werde ich wieder tun. Aber ehrlich gesagt, hatte ich erwartet, dass es mehr um den Vegan-Jäger-Konflikt geht und dieser irgendwie "gelöst" wird. Da das Buch aber auch relativ kurz ist, wurde trotzdem viel rausgeholt. Die Liebesgeschichte steht neben dem Konflikt im Vordergrund und wurde gut geschrieben. 


    Positiv:

    Ich bin selber Veganerin, aber die Charaktere wurden so gut geschrieben, dass ich Ludwig fast schon lieber mochte als Marie, er war Sympathie in Person, aber kein Klischee. Und man lernt, sich in andere reinzuversetzen, weil das Buch beide Sichten auf die Dinge zeigt.

    Die Liebesgeschichte ist sehr schön. Es war eine Art Liebe auf den ersten Blick, aber so arg klischeehaft nicht wie man denkt. Die beiden hatten auf jeden Fall schöne Momente und haben gut zusammen gehalten. 


    Negativ: 

    In dem Buch verbindet man Veganerin direkt mit starken Umweltschutz und, blöd gesagt, Hippies. Zudem war Ludwig nie wirklich Jäger, weswegen er auch keine starken mentalen Umschwünge zeigen konnte in Bezug auf das Schießen von Tieren. 


    Positiv und Negativ gleichzeitig:

    Der Anfang. Ich war mehr als nur verwirrt, als ich ihn gelesen habe. Danach war ich enttäuscht und gespannt gleichzeitig, wie es wohl dazu gekommen ist. Aber vor allem in den letzten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr richtig genießen und dachte dauernd: "Wann passiert es denn?" "Wie lange geht die Geschichte noch normal weiter?". 



  7. Cover des Buches Ohne Wenn und Abfall (ISBN: 9783462050196)
    Milena Glimbovski

    Ohne Wenn und Abfall

     (37)
    Aktuelle Rezension von: JaneyCooper

    Endlich geschafft. 

    Ich wollte erst nur 1 Stern geben, weil manche Punkte aber durchaus brauchbar sind jetzt 2 Sterne. 


    Ich habe das Buch gekauft, weil in vielen Zero Waste Youtube Videos immer wieder das Gleiche kommt, und ich geballte Tipps an einer Stelle wollte. Wenn man noch nicht wie ich zig Videos darüber gesehen hat, könnte das Buch vll noch hilfreich sein. Der Anfang mit der Firmengründung war noch richtig gut und interessant. Danach kam *für mich* nur noch wenig nützliches, und der Schreibstil gefällt mir oftmals nicht. Ich habe dieses Buch öfter gelangweilt zur Seite gelegt als Studiumsskripte. Ich mein, das Buch hat auch gute Stellen, die Küchen-Tipps find ich super obwohl viele nicht zu mir passen,  warum kann das nicht übers ganze Buch so sein? Hier steckt wirklich viel Potential drin, das leider großteils nicht genutzt wird. 


    Viele Kapitel sind nur furchtbar oberflächlich gehalten, viele Tipps sind ganz nett aber mehr nicht. Sobald sie aber anfängt, über Kosmetik zu reden, frag ich mich, ob ihre Recherchequelle Facebookkommentare sind. Wenn man sich die Tipps wirklich durchlesen möchte, soll man bitte bitte auf @incipedia oder anderen seriösen Quellen bitte alles gegenchecken. In diesem Buch wird gefährliches Halbwissen in Kaffeeklatsch-Manier verbreitet. 


  8. Cover des Buches Der Himmel über den Menschen (ISBN: 9783741273759)
    Thomas Imre

    Der Himmel über den Menschen

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Kathiliest123

    Ich hatte am Anfang etwas Probleme mit dem Einstieg ins Buch. Die verschieden Schriftarten haben mich anfangs sehr verwirrt und ich war mir auch nicht sicher was ich davon halten soll. Zudem Wurde mir im Buch zuviel in der Zeit gesprungen, hätte gerne am Anfang des Kapitels stehen gehabt wie viel Zeit seitdem letzten Kapitel vergangen ist. Das hätte das Buch Harmonischer gemacht. 

    Der Einhalt hat mir eigentlich sehr gut gefallen obwohl mir teilweise etwas zuviel Erklärt wurde im Bereich der Physik. Allgemein wurden mir manche Szenen etwas in die Länge gezogen. Der Rote Faden, hat sich in meinen Augen nicht immer ganz durchgezogen. Teilweise wurden für mich wichtige Szenen nur kurz behandelt, liegt aber im Auge des Betrachters daher ist es auch kein Kritikpunkt, sondern eine Anmerkung. 

    Die Handlung fand ich sehr interessant, viele interessante Aspekte und auch Überlegungen. Es war sehr interessant und ich habe auch Gerne im Buch gelesen. Die Charakter waren ok, ich konnte mich mit dem Hauptcharakter nicht ganz anfreunden, weiss auch nicht warum.

    Ich fand das sich die Story gut entwickelt hat und die Geschichte teilweise auch spannend war. Die Überlegungen im Buch waren sehr interessant, und da ich Weltraum Geschichten sehr gerne mag, hat mich das Buch auch sehr gefesselt und auch gefallen. Die Entwicklung im Buch in der Zeit vom ersten mal sichten bis hin zum ersten Kontakt, war genau so wie ich es mir im echten Leben vorstellen würde. Allerdings kam mir das Ende dann zu schnell, hätte gerne noch 1-2 Kapitel mehr gehabt. Für mich hat dich Geschichte noch nicht wirklich geendet, bin gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird. 

    Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Besonders wenn man als Leser gerne Weltraumgeschichten oder auch gerne mehr sachliche und korrekte Themen wissen möchte. 

  9. Cover des Buches Anthologie: Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Erhaltung der Natur und der Menschen (ISBN: 9783961033249)
    Jürgen Zwilling

    Anthologie: Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Erhaltung der Natur und der Menschen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Bernhardine

    "Der Mensch vergewaltigt die Erde. Er plündert unseren Planteten..." (Rückseite Klappentext)

    "Der Mensch", diese provokante Formulierung aus dem Mund Erwachsener hat mich schon vor 40 Jahren auf die Palme gebracht. Wer ist denn "Der Mensch"? Otto von Nebenan? Wenn Otto plündert, werden wir ihn wohl aufhalten können! Natürlich war nicht Otto von Nebenan gemeint, sondern die gesamte Menschheit oder das menschliche Wesen an sich. Warum wird es dann nicht so formuliert? Und wie kann sich ein Mensch mit einer solchen Formulierung über andere erheben, sich so von ihnen distanzieren? Ich fand diese Formulierung immer arrogant und abstoßend. Warum wird nicht differenziert? "Wir Menschen" oder "diese und jene Lobbyisten, Fabrikanten..."

    "Er treibt Raubbau mit der Natur. So die weitaus herrschende Meinung." (Rückseite Klappentext)

    Mit diesen einleitenden Worten im Klappentext seines Buches "Anthologie. Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Erhaltung der Natur und der Menschen" hatte Jürgen Zwilling mein Interesse geweckt. Ich war davon ausgegangen, dass er in seiner Sammlung von Werken eine Brücke baut zwischen der doch eher abfälligen "herrschenden Meinung" über unsere Spezies Mensch und den ja nicht zu leugnenden verheerenden Zerstörungen, die auf unser Verhalten zurück zu führen sind. Eine Art Analyse mit versöhnlichen Tendenzen, die auch all das Engagement einzelner Menschen und Gruppen beschreibt, die Gegenbewegungen gegen Naturzerstörung, und das Wundervolle an uns Menschen aufzeigt.

    Da hatte ich eindeutig zu viel in den Klappentext und Titel interpretiert. 

    So schließt Jürgen Zwilling seine Anthologie auch mit den Worten " Der Mensch kann die Natur nicht zerstören."

    Dazwischen gibt es die Sammlung, von der ich einzelne Gedichte anregend fand. Die vielen anklagenden Fakten, die der Autor zusammenträgt, finde ich in der Ursprungsliteratur oft anschaulicher dargestellt. Die Gespräche mit dem Naturgeist mögen andere ansprechen. Mir sind sie zu platt. An keiner Stelle des Buches konnte ich in einen inneren Dialog mit dem Autor treten. Das fand ich sehr schade, weil genau das für mich ein lesenswertes Buch ausmacht. Und weil ich doch das gleiche Ziel wie der Autor verfolge: Den Erhalt und Wiederaufbau der Vielfalt unserer Mutter Natur in Einklang mit allen Lebewesen, auch uns Menschen, ohne zurück zur Steinzeit kehren zu müssen. Schließlich haben wir Menschen uns im Laufe unsere Geschichte auch Kulturgüter, wie das Schreiben von Büchern und Gedichten, erarbeitet

    So wie mit dem Klappentext und dem Inhalt ging es mir auch mit der Aufmachung. Von außen ein hochglänzendes, farbiges Cover mit einem ansprechenden Foto eines alten Baumes vor einer Wasserlandschaft (leider ohne Menschen, wie mir jetzt bewusst wird) und im Inneren ein wenig strukturierter Fließtext, der vom Layout an die Schreibmaschinen der 80er Jahre erinnert, auf grobem Papier, gespickt mit kleinen, pixeligen schwarz-weißen Bildern, deren Motive für meine Augen kaum erkennbar sind und keineswegs die Schönheit der Natur widerspiegeln. Enttäuschend.

    Die Möglichkeiten des Buchdruckes und der Gestaltung von Büchern sind heutzutage so weit, dass auch unter Umweltschutzaspekten sehr ansprechende Bücher hergestellt werden können. Lesen darf auch Freude und Lust machen, auch bei ernsthaften Themen. Ich frage mich, ob ich zu oberflächlich bin? Oder hat die Gestaltung auch etwas mit Wertschätzung des Autors bzw. Verlages gegenüber dem Leser zu tun? Geht es dem Autor überhaupt um einen Dialog mit seinem Leser? Oder eher um einen Erguss seiner Gedanken? Beides hat seine literarische Berechtigung, muss mir aber nicht gefallen. 

    Um Letzteres geht es ja bei einer Rezension, zu der ich verpflichtet bin, weil ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Ansonsten hätte ich lieber zu diesem Buch geschwiegen.

    Lange habe ich mir mir gerungen, weil ich durchaus die Intention des Autors und die Mühe sehe, die er in dieses Buch gesteckt hat, und nicht verletzen möchte. Gefallen hat mir das Ergebnis leider gar nicht. 

    Aus Respekt vor dem Autor und seinen praktischen Aktivitäten zum Umwelt- und Tierschutz gebe ich dennoch zwei Sterne und werde das Buch in andere Hände geben, die damit hoffentlich mehr anfangen können.

    Nachtrag: Erst durch eine andere Rezension bin ich auf das Gedicht auf Seite 35 aufmerksam gemacht worden. Da mich das Buch nicht sonderlich angesprochen hat, habe ich manche Seiten überblättert. Was ich da jetzt lese, empört mich doch sehr. Wirklich sehr fragwürdig, wenn nicht homophob. Wie kann jemand, der sich so intensiv mit der Natur beschäftigt, behaupten, die Fortpflanzung einer Spezies hätte die "Erziehung zur Notwendigkeit der Zweigeschlechtlichkeit" nötig, das als "Naturgesetz" bezeichnen und mit den Gleichstellungswünschen von Schwulen und Lesben gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren verbinden? Die Meinungen sind unterschiedlich, aber ein Naturkenner sollte wissen, dass dieses geniale Konstrukt so viele andere Wege entwickelt hat. Außerdem war es noch nie nötig, dass sich jedes Exemplar (ob Pflanze oder Tier oder Mensch) fortpflanzt, um den Bestand einer Spezies zu erhalten. Wenn ich könnte, würde ich jetzt einen der Punkte, den für Sympathie, wieder abziehen.

    2. Nachtrag: Stern abziehen ging.

  10. Cover des Buches Sind wir noch ganz sauber? (ISBN: 9783841906564)
    Hanne Tügel

    Sind wir noch ganz sauber?

     (38)
    Aktuelle Rezension von: leolas

    Hanne Tügels Sachbuch "Sind wir noch ganz sauber? Klüger mit Schmutz umgehen, gesünder leben, der Umwelt helfen" ist ein Sachbuch zu einem höchst relevanten Thema unserer Zeit.

    Es verknüpft die Themen Sauberkeit, Gesundheit und Umweltschutz und bezieht dabei ganz verschiedene Perspektiven mit ein. Dabei werden unterschiedliche Bereiche behandelt: Schlechte und gute Bakterien, Plastik- und Schadstoff-Problematiken, Schönheitsideale, Putzverhalten im kulturellen Vergleich, Hygienegeschichte u.v.m. Das alles verknüpft sie auf kluge und sinnvolle Weise miteinander.

    Man merkt Hanne Tügel ihre Erfahrung als Autorin und Journalistin (z.B. als GEO-Redakteurin) sehr an.
    Das Sachbuch liest sich wirklich sehr unterhalsam, da die Autorin es schafft mit fast poetischer und zum Teil sehr witziger Sprache lebensnahe Anektoden mit Theorie sowie Handlungstipps zu verknüpfen. Dabei sind alle Kapitel gespickt mit spannenden Schilderungen von Experimenten und Studien, aber auch persönlichen Erfahrungsberichten.

    Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass die Autorin nicht nur all die "großen Baustellen" hinsichtlich übermäßiger Hygiene, Müllproblematik und Umweltschäden schildert, sondern auch erste Lichtblicke und Handlungsempfehlungen mit in ihren Text aufnimmt. Auf diesem Wege wird dem Leser/der Leserin nicht nur die akute Notlage hinsichtlich Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit Zahlen und Fakten dargelegt, sondern gleich eine Handlungsalternative vorgeschlagen.

    Ich habe dieses Buch an zwei Tagen verschlungen. Meines Erachtens steht es Bestsellern wie "Darm mit Charme" von Giulia Enders in nichts nach. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung!


  11. Cover des Buches Der Zorn der Wölfe (ISBN: 9783442473953)
    Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Möchte euch ein interessantes Buch vorstellen welches ich gerade beendet habe.

    Es handelt sich um einen autobiografischen Roman des Chinesen Lu Jiamin den er unter dem Pseudonym Jiang Rong im Jahr 2004 veröffentlichte.

    Dieser Roman wurde seitdem mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

    Die Handlung ist während der Kulturrevolution in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Gebiet der inneren Mongolei angesiedelt.

    Er behandelt das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in diesem Gebiet, legt einen starken Fokus auf die Lebensweise der Mongolen und bringt uns die Flora und Fauna des Landes auf eine ausdrucksvolle Art und Weise näher!

    Mein Kurzkommentar: Ein Roman über die Politik des Riesenreiches China mit einem starken Bezug auf die Tierwelt, welches ein Lehrstück über die Zerstörung der Lebensbedingungen und der Umwelt bietet!

  12. Cover des Buches Besser leben ohne Plastik (ISBN: 9783865817846)
    Anneliese Bunk

    Besser leben ohne Plastik

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Im Buch wird das Thema Plastik unter die Lupe genommen und es findet auf den ersten Seiten eine Einführung in das Thema statt. Wir denken oft viel über den Kunststoff zu wissen, beim Lesen der Seiten wird einem aber klar, dass wir viel zu wenig vom Plastik wissen.

    Das Buch enthält hilfreiche Tipps, um Plastik zu vermeiden und nachhaltig zu ersetzen. Da es nicht all zu viele Seiten hat super für den Anfang, um erst mal ein Gespür für das Thema zu entwickeln.

  13. Cover des Buches Mordzeitlose (ISBN: 9783839222362)
    Patricia Holland Moritz

    Mordzeitlose

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Patricia Holland Moritz – Mordzeitlose

    „Mordzeitlose“ ist ein Kriminalroman von Patricia Holland Moritz, der 2018 im GMEINER Verlag erschienen ist.

    Zum Autor:
    Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin. Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt. »Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

    Klappentext:
    Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt. Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Reiz, der in der Hauptfigur Margrit Kunkel begründet ist. Sie hat ein grünes Händchen und jede Menge Geduld. Sie ist kein einfacher Charakter, aber man fiebert mit ihr mit. Sie wirkt eher bemitleidenswert als sympathisch. Auch der Ermittler verfügt über jede Menge Geduld und ist eine gelungene Ergänzung zur Protagonistin. Diese beiden Figuren sind sehr ausführlich mit vielen Facetten beschrieben. Das Erzähltempo ist niedrig und die Spannung baut sich oft auf Andeutungen auf. Dies ist eine zeit lang interessant, aber die Autorin überzieht es nach meinem Empfinden. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgänge und Entwicklungen öfters wiederholen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit:
    Ein durchaus interessanter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur, die eine unerwartete Entwicklung nimmt. Wiederkehrende Abläufe taten der Spannung nicht gut und so vergebe ich drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

  14. Cover des Buches Nur was ich mag (ISBN: 9783743191389)
    Sissi Kandziora

    Nur was ich mag

     (12)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    Heute stelle ich euch ein etwas anderes Buch vor, denn neben Krimi 🗡, Thriller 🔫 und zeitgenössischer Literatur 🗿 lese ich auch gerne Sachbücher bzw Ratgeber ⚖ - das "1." Buch hatte ich mir bei @thalia_buchhandlungen gekauft und war schon im Laden begeistert. Meine beste Freundin fand das Buch auch so toll, das ich es ihr kurzerhand geschenkt hatte 😙 mein "2." Exemplar habe ich dann direkt über Amazon bestellt - in beiden Fällen hat es runde 10€ gekostet 💰 Um was geht es: "Du wünschst dir Luft zum Atmen, Raum für klare Gedanken und mehr Zeit? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Mit einfachen Tipps wirst du deinen unnötigen Ballast los und bewahrst dich vor erneuten Fehlkäufen. So kannst du dir dein Wohlfühlreich selbst erschaffen und deine Schätze wirklich genießen. Dieses Buch enthält nicht nur die praktische #nurwasichmag Methode mit der passenden Challenge, sondern auch einige meiner ganz persönlichen Erfahrungen." Ich kann persönlich berichten das #nurwasichmag mir meine Augen 👀 geöffnet hat und ich nun viel bewusster einkaufe und lebe. Von vielen Artikeln konnte ich mich trennen und #bereuenichts 👍

  15. Cover des Buches Hier im echten Leben (ISBN: 9783737358224)
    Sara Pennypacker

    Hier im echten Leben

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Prinzera

    "Hier im echten Leben" ist ein Kinderbuch, welches ich aber gerade auch Erwachsenen sehr ans Herz legen würde. Denn gerade für uns/diese, wirkt dieses Buch aufrüttelnd und es lädt zur Selbstreflexion des eigenen Umgangs mit seinem Kind an.

    Grundsätzlich geht es in dem Buch erst einmal um Ware, einen kleinen Jungen, welcher augenscheinlich in seiner eigenen Welt wohnt. Er ist verträumt, denkt viel nach und es fällt ihm entsprechend schwer Freunde zu finden, da er einfach nicht das typische Kind ist, welches auf andere zugeht oder Fußball spielt. Die Eltern finden dies bedenklich und machen sich Sorgen um ihren Sohn, teilweise vielleicht auch ein wenig zu viel. Sehr traurig empfand ich einen Moment in dem Buch, in welchem Ware zufällig mit anhört, das seine Mutter sich wünschte, sie hätte ein "normaleres" Kind. Für ein Kind ist so etwas von der eigenen Mutter zu hören, welche einen doch lieben sollte, egal wie man ist, natürlich absolut verletzend und deshalb möchte Ware sich ändern. Dieser Moment und diese Art der Eltern mit Ware umzugehen, war für mich ein absoluter Schock- und Aufweck- Moment, denn mir wurde wieder bewusst, wie sehr Eltern die Kinder mit beeinflussen können und das es wichtig ist, dass man als Elternteil achtsam mit seiner Wortwahl umgeht, denn auch wenn Wares Mutter in diesem Augenblick vermutlich gar nicht Böse gedacht hat, ist es für Ware schrecklich so etwas zu hören.

    Umso schöner fand ich es als Ware zufälligerweise auf Jolene, einem Mädchen, mit einer sehr schwierigen Vergangenheit, stößt und die beiden gemeinsam ein Projekt starten, welches sie nicht nur ihre Kreativität frei ausleben lässt, sondern die beiden sich auch zwischenmenschlich helfen und unterstützen können, indem sie einfach füreinander da sind.

    Ware und auch Jolene sind Kinder, welche sich über Dinge Gedanken machen müssen, welche sie in diesem jungen Alter noch nicht belasten sollten. Ware möchte sich für seine Eltern persönlich ändern und Jolene möchte Geld verdienen, damit sie und ihre alkoholsüchtige Tante, die Wohnungsmiete bezahlen können. Das Miteinander der Beiden könnte aber nicht schöner sein und es hat mir das Herz erwärmt, wie die Beiden vor Glück in ihrem "Projekt" aufgehen und Freundschaft aber auch Akzeptanz finden können!

    Fazit:

    Dieses Buch hat auch für Erwachsene einen sehr hohen Lerneffekt und ich freue mich das ich es lesen durfte. Ich versuche nun noch achtsamer durch das Leben zu gehen und vor allem im Bezug auf Kinder mehr Aufmerksamkeit und Gehör zu schenken. Ich kann das Buch sehr gerne weiterempfehlen!

  16. Cover des Buches Starkes weiches Herz (ISBN: 9783548063683)
    Madeleine Alizadeh (dariadaria)

    Starkes weiches Herz

     (43)
    Aktuelle Rezension von: steffi.liest

    Der Titel "Starkes weiches Herz - wie Mut und Liebe unsere Welt verändern können" sprach mich direkt an, sodass meine Neugierde auf das Buch geweckt war. Nach der Lektüre muss ich leider sagen, dass ich ein kleines bisschen enttäuscht bin.

    Das Buch hat teilweise biographische Züge, ist aber insgesamt eher ein Ratgeber, der in Richtung Persönlichkeitsentwicklung geht. Madeleine Alizadeh spricht verschiedenste Themen an. Es geht unter anderem um Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Selbstbestimmung, Nachhaltigkeit, Minimalismus, Feminismus und vor allem um die Liebe, sich selbst und anderen gegenüber.

    Das Buch gibt einem durchaus Denkanstöße, allerdings war mir vieles nicht neu. Auch fand ich, dass Madeleine versucht hat, unheimlich viele Themen in dem Buch unterzubringen, diese aber dadurch oft zu oberflächlich behandelt wurden. Es gibt zahlreiche Verweise zu verschiedenen Büchern, Essays und TED-Talks. Teilweise fühlte ich mich, als lese ich eine wissenschaftliche Zusammenfassung der entsprechenden Werke. Der Themenwechsel war sehr sprunghaft und es war kein richtiger roter Faden zu erkennen. Dadurch konnte man die Kapitel allerdings gut unabhängig voneinander lesen. Am besten gefielen mir persönlich die Kapitel über Minimalismus und auch das Kapitel über das alleine Reisen hat es mir sehr angetan. Nicht so gefallen hat mir dagegen, dass das Buch an einigen Stellen sehr selbstdarstellerisch wirkt. Das machte die Autorin für mich nicht so sympathisch und auch nicht so nahbar.

    Die Sprache ist jedoch einfach, klar und verständlich und alles in allem war es ein gutes Buch, mit Themen, die auf der Höhe der Zeit sind, auch wenn ich mir etwas mehr Aha-Erlebnisse erhofft habe.

  17. Cover des Buches Die Wüstenpflanze (ISBN: 9783950421736)
    Thomas Sailer

    Die Wüstenpflanze

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Rittersternx

    Akiras Leben verändert sich von heut auf morgen. Rasant muss er sich an diese Umstellung anpassen. Akira weiß nun nicht wer sein Freund und wer sein Feind ist. Die meisten Kapitel waren mir aber zu entspannt / zu ruhig. Jedoch bin ich begeistert von dem Schreibstil, der gefällt mir sehr gut!  Es hat mir Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und ich habe mit so einem Ende nicht gerechnet :) 

  18. Cover des Buches Ich kauf nix! (ISBN: 9783462045895)
    Nunu Kaller

    Ich kauf nix!

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch einen Pulli, den sie gleich noch mal für eine Designerin und ihre Freundin stricken darf. Außerdem beginnt sie mit Nähen. Selber Kleidung machen ist ja erlaubt. 

    Lustig fand ich, als sie am Anfang erst mal ihre Bekleidungskaufsucht in Bücherkaufsucht umwandelte und dann beschloss, sie kauft sich erst was, wenn sie alles gelesen hat. Wobei ich nicht wirklich daran glaube, dass sie das geschafft hat. Sie hat ja angegeben, dass sie sich einige Bücher zum Thema selbermachen und Ökologische Mode Herstellung gekauft hat. Aber vielleicht hat sie ja nur das gekauft, was sie auch gleich wirklich gelesen hat und damit hat sie ja nicht ihre Regeln gebrochen und sie hat auch bemerkt, dass sie dabei war eine Sucht in die andere zu ersetzen. Genauso mit dem Stoffkauf. 

    Ich weiß ja nicht, in wiefern alles stimmt, was die Autorin schreibt. Erstaunlich finde ich, dass sie tolle selbstgemachte Sachen hat, die dann auch Freundin und eine Designerin im Tausch gegen 2 Sachen von ihr bekommt, von ihr noch mal gestrickt werden. Also ich strick auch hin und wieder und hab auch schon mal einen Pullunder gestrickt und auch einen Pulli, als Teenie allerdings und alle fanden es toll, aber keiner wollte, dass ich ihnen so was stricke. Der Pullunder überlebte sehr lange, bis er nicht mehr zu retten war. Ich kann mir das nur so vorstellen, es ist halt was anderes, genauso wie der Sockenpullover und ich hätte mir zu vielen Sachen in dem Buch Bilder gewünscht.

    Und ich habe festgestellt, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt, als ich. Ich bin schon seit fast 20 Jahren bei Tauschbörsen und ich kaufe schon sehr, sehr lange Second Hand (und selten neues, außer Schuhe) und Schuhe hab ich auch nicht so megaviele. Nicht, dass ich neidisch bin. Und es dauerte lange, bis ich merkte, dass der schwedische Textilriese H & M ist. Und die 2 Buchstaben sind nicht deutsch sondern holländisch, wenn sie C & A meint... Aber wer der farbenfrohe Spanier ist, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Ich bin nicht markenfixiert. Und die erste Wranglerjeans hab ich mit 18 selbst gekauft. Von daher ist mir sehr vieles fremd, was sie beschreibt. 

    Aber ihr Umdenken, das gefällt mir. Und dass ihr das viel gebracht hat. Und so Tauschpartys würden mir auch gefallen. Weil Tauschbörsen verschlingen viel Porto und ist dann auch nicht mehr ganz so ökologisch. Insgesamt gesehen, bin ich nicht sicher, wie glaubwürdig das ganze ist, manche Menschen stellen sich ja als besser dar, als sie sind. Zum Beispiel Promis.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, egal um was es geht. Von daher denk ich, ist es ein guter Ansatz und ich vergebe 5 Sterne. 


    PS: Was aber nichts dran ändert, dass ich gerne Bilder von manchen Sachen gesehen hätte. Wie zum Beispiel die Stiefel, der Sockenpulli, das Kleid usw.


    PS: Die Infos zu den Sachen, wusste ich schon. Ich hab also nicht wirklich was neues gelernt, aber ich wollte ja wissen, wie geht es jemanden anderes. Ich wollte die Nunu Kaller mit ihren Gedanken kennen lernen und nicht, warum es nicht richtig ist, so Billigkram zu kaufen. Wobei es erstaunlich ist, wie billig es manches vor 2013 gegeben hat. Aber vielleicht braucht man die richtige Figur dazu und die Bilder von Nunu Kaller sind so, dass ich denke, sie ist schön schlank. 

  19. Cover des Buches Krabben-Connection (ISBN: 9783839227251)
    Patricia Brandt

    Krabben-Connection

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Island

    Carmen lässt sich beim Einkauf mit ihren beiden Kindern von einem Angebot auf einer Müslipackung ködern, das einen kostenlosen Familienurlaub verspricht, wenn man 25 Packungen des Müslis kauft. Wie mit gesundem Menschenverstand  bereits zu vermuten war, gibt es in den Sommerferien der Kinder dann natürlich nirgends mit dem Gutschein buchbare Unterkünfte, bis sie schließlich doch noch etwas in einer Pension an der Ostsee finden. Im Kleingedruckten steht dann aber nach der Buchung, dass auf den Gutschein noch einmal viel zu viel Geld für die verpflichtende Halbpension draufgelegt werden muss und bei der Ankunft vor Ort entpuppt sich die Unterkunft noch dazu als total heruntergekommen.

    Dort in Hohwacht an der Ostsee verschwindet dann aber ein Münchener Geschäftsmann aus seinem Hotelzimmer und Kommissar Oke Oltmanns geht schnell von einem Mord aus, da der Tote für ein umstrittenes Bauvorhaben im idyllischen Örtchen verantwortlich war, gegen das sich auch eine Bürgerinitiative einsetzte. Zusätzlich sorgt die Urlauberin Carmen auch immer wieder für Unruhe im Polizeirevier. 

    Für meinen Geschmack hätten Carmen und ihre Familie aber auch weiter in den Hintergrund treten müssen, ich wurde ganz warm mit ihr, weil sie recht naiv rüberkommt und auch etwas anstrengend ist. Das war nicht alles mein Humor. Gut gefallen haben mir der Lokalkolorit durch den den Dialekt und die anschaulichen Schilderungen und natürlich der Naturschutzaspekt, da es ja weiterhin ein großes Thema ist, dass schöne Flecken  Natur für Bauprojekte geopfert werden, egal ob an der Küste oder anderswo. Das ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema. Und auch der Kriminalfall war spannend, er hätte eben nur noch mehr im Mittelpunkt stehen können. 

  20. Cover des Buches Einfach leben (ISBN: 9783442178001)
    Lina Jachmann

    Einfach leben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Kat_Von_I
    Mittlerweile hört man das Thema "Minimalismus" und "einfach Leben" sehr oft. Auch ich habe mich mit diesem Thema schon oft und bewusst auseinander gesetzt. Dieser ganze Konsum überfordert mich schon lange und die  "haben, haben, muss ich haben"-Denkweise, kann ich mittlerweile nicht mehr nachvollziehen und möchte mich bewusst davon distanzieren. Einiges bemerkt und  lernt man über die Jahre selber, bei anderen Aspekten kam mir dieser Ratgeber sehr gelegen um noch mehr ändern zu können 😊 Ich wollte meinen Standard noch minimalistischer, noch kleiner halten. Aber warum eigentlich dieser Minimalismus? Viele sehen das als "Verzicht auf...." an.
    Meiner Meinung nach, geht es nicht darum auf etwas verzichten zu müssen, es geht darum sein Leben umzukrempeln und zu entrümpeln. Brauche ich das alles, was sich über die Jahre angesammelt hat und nie benutzt wurde? Macht mich dieser viele Besitz glücklich? Wovon habe ich einen Nutzen und auf was kann ich gut und gerne verzichten? 
    Ich habe schon oft bemerkt das es mich im Haushalt sogar nervt wenn sich zu viel ansammelt. Es steht im Weg rum, ich nutze es kaum und ich merke wie es mir innerliche Unruhe bringt. Manches kauft man aus einer Kurzschlusslaune heraus und bedenkt gar nicht die Frage "brauche ich das wirklich? 
    Man erhält in diesem tollen Buch super viele  Tipps und Anregungen, die es leichter machen, sich von Dingen zu trennen die nur unnötig Platz wegnehmen oder die nie genutzt werden. 
    Selbstverständlich muss man nun nicht seinen gesamten Hausstand ausmisten und auf den Kopf stellen, man muss sich nicht alles zu Herzen nehmen was in diesem Buch geschrieben steht, aber die Ideen regen zum Nachdenken an und lassen mich hinterfragen. Brauche ich das? Macht mich das glücklich? Ist es nachhaltig? Wie sind die Inhaltsstoffe? Ist es umweltfreundlich?
    Ebenso wird das Thema auch bei Kleidung angesprochen. Einfache Basics und einige Eyecatcher reichen auch um super gut gekleidet zu sein. 
    Wozu 20 Pullover oder 30 T-Shirts? Im Endeffekt zieht man ja doch immer und immer wieder nur die Lieblingsteile an 😄
    Es geht aber nicht nur um Wohnen und  Kleiden, sondern auch um das Thema Körperpflege. Die Autorin zeigt Alternativen die Umweltfreundlicher sind und DIY's und Rezepte um Naturkosmetik selber herzustellen 🤩
    Ich werde mir einiges aus dem Buch zu Herzen nehmen, werd es oft zur Hand nehmen um es nochmal zu verinnerlichen was ich ändern möchte oder um mir Inspiration zu holen. Ich bin wirkich total begeistert 🤩
    Und nicht nur der Inhalt ist grandios, sondern auch die wunderschöne Gestaltung und die vielen  Bilder sind echt ganz ganz toll und inspirierend 😊
    Ein ganz ganz  tolles Buch ❤️
    Ich vergebe wohlverdiente ⭐⭐⭐⭐⭐ 
  21. Cover des Buches Der Elternkompass (ISBN: 9783833875267)
    Nicola Schmidt

    Der Elternkompass

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    In der Erziehung ihrer Kinder erhalten Eltern von vielen Seiten die unterschiedlichsten Ratschläge. Die Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Nicola Schmidt hat sich all der Mythen, Irrtümern und Ammenmärchen angenommen und sie auf Herz und Nieren geprüft. Sie hat herausgearbeitet, was für Kinder wichtig ist, um gesund und glücklich aufzuwachsen.


    Zunächst hatte ich einen Ratgeber erwartet, wie so viele andere, die es in Unmengen gibt. Doch die Autorin hat die verschiedenen wissenschaftlichen Studien analysiert, sie hat Aspekte aus verschiedenen Kulturen zusammengetragen und all das aufbereitet, um Eltern eine gute Handhabe zu geben im schier undurchdringlichen Dschungel der Ratschläge. Dabei bezieht sie alle wichtigen Themen ein von der Schwangerschaft bis zur Schulzeit. Die einzelnen Kapitel können je nach Fragestellung durchgearbeitet werden, denn wer eine erzieherische Frage hat, wird kaum das ganze Buch durcharbeiten wollen. Dieser Möglichkeit hat die Autorin Nicola Schmidt bestens Rechnung getragen. Das Buch genügt wissenschaftlichen Ansprüchen und ist dennoch gut verständlich auch für den Laien.


    Dieses kompetente und sachlich fundierte Sachbuch zum Thema Erziehung empfehle ich sehr gerne weiter allen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen (müssen) und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  22. Cover des Buches Greenwash, Inc. (ISBN: 9783832163990)
    Karl Wolfgang Flender

    Greenwash, Inc.

     (27)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Mich hat das Thema des Buches interessiert und das tut es immer noch – es geht ums Green-washing. So bezeichnet man es, wenn Unternehmen mittels PR-Aktionen (auch Werbung) sich als Umweltfreundlich verkaufen, obwohl sie es nicht sind.


    Es ist ein Geschäft und dort herrscht viel Scheinheiligkeit. Das weiß man im Prinzip, ich hatte mir von diesem Buch erhofft, dass es verstärkt hinter die Kulissen guckt, die Strukturen aufdeckt und nebenbei eine interessante Geschichte erzählt.


    Das riesige Problem des Buches ist die Art, wie es geschrieben ist. Die erzählende Figur ist leider nicht zu ertragen, sie ist gelangweilt, arrogant und übertrieben zynisch.

    Und das passt vielleicht zur Figur, aber ich war schon auf den ersten paar Seiten so in Versuchung das Buch abzubrechen.


    Das Buch will zeigen was hinter „Green Wash“ steckt. Wie skrupellos, Kompromisslos diese Industrie ist und wie stark die Doppelmoral, wie stark die Bigotterie bei uns (europäischen) Konsumenten ist.


    Das finde ich gar nicht falsch – wie gesagt thematisch fand ich das Buch interessant, aber transportiert durch die Figuren, diesen dauerhaften, nervigen, Möchtegern Zynismus, war es kaum zu ertragen.


    Geschichtlich fand ich es vorhersehbar und daraus folgend langweilig. Die Charaktere sind allesamt Stereotypen, so Prototypen des Karriere-um-jeden-Preis und alle sind ja auch so bigott – öde.


    Ich glaube es sollte ein moralischer Aspekt mitspielen, a la: „heiligt der Zweck die Mittel“ und gibt es das Gute überhaupt oder sind alle gleich verlogen?

    Aber letztlich wird das nicht wirklich behandelt.


    Das Buch war leider gar nichts für mich.

  23. Cover des Buches Ist öko immer gut? (ISBN: 9783828838444)
    Ann-Kristin Mull

    Ist öko immer gut?

     (9)
    Aktuelle Rezension von: nordfrau
    Gestaltung
    Dieses Buch fällt gleich durch seine besondere Aufmachung ins Auge. Der Umschlag besteht aus Recyclingkarton und liegt angenehm in der Hand und die Seiten sind aus umweltfreundlichem Papier mit mineralölfreien Druckfarben bedruckt. Es ist insgesamt sehr übersichtlich gestaltet und man merkt, dass die Herausgeberin Ann-Kristin-Mull aus dem Grafikbereich kommt.

    Inhalt
    "Wie kann man als einzelner die Welt besser machen? Und wie können wir sicher sein, dass es wirklich gut ist, was wir tun?" Diese zwei zentralen Fragen stellt die Herausgeberin 16 Experten verschiedener Fachgebiete bezüglich Nachhaltigkeit. 

    Die kurzweiligen Interviews behandeln die wichtigsten Aspekte eines nachhaltigeren Lebens, wie zum Beispiel Konsumverhalten, Abfall und Abwasser, Energie, Transport, Geld und Entwicklungshilfe. Vor dem jeweiligen Interview findet man noch einen kurzen Steckbrief des Experten, sehr aufschlussreich, um zu sehen, aus welcher "Ecke" er kommt. Am Ende des Buches ergänzen eine Zusammenfassung, ein Saisonkalender für Obst und Gemüse, Abbildungen der gängigsten vertrauenswürdigen Siegel und weiterführende Links und Buchtipps die Experteninterviews.

    Fazit
    Dieses Buch ist für mich ein solides Einsteigerbuch ins Thema Nachhaltigkeit, besonders für jene, die gerne "etwas tun" möchten, aber noch nicht so genau wissen, wo sie anfangen könnten. Es deckt viele verschiedene Bereiche ab und macht es somit leicht, den Lebensbereich herauszupicken, in dem für einen persönlich eine Veränderung am leichtesten oder auch am wichtigsten durchzuführen ist. Und es ermutigt auch, einfach mit ganz kleinen Schritten zu beginnen!







  24. Cover des Buches Essen ändert alles (ISBN: 9783517099033)
    Holger Stromberg

    Essen ändert alles

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Ein anderer Sachbuch-Lieblingsverlag ist Südwest, daher dachte ich mir, dieses Buch muss ich mir besorgen. Und ich hab es auch geschafft, es schnell zu lesen. An zwei Abenden. 

    In dem Buch wird erklärt, warum man seine Ernährung umstellen sollte, und es kommen auch einige Menschen zu Wort, die das untermauern. 

    Es gibt viele schöne Unterteilungen, etwa so wie in dem Buch von dem Ernährungsdoc Mathias Riedl - Mein Weg zur gesunden Ernährung. 

    Eigentlich bin ich sehr begeistert von dem Buch, aber eine Anmerkung darf mir gestattet sein: Es wimmelt nur so von englischen Begriffen und Sätzen. Meine Mama guckt das Buch an und sagt: Sie wäre zu alt für so was. Gibt’s, keine deutschen Bücher mehr? Und sogar mir fiel das auf. Ich kann zwar mehr Englisch, als in dem Buch stand, aber was soll das? 

    Was ich auch doof fand, da macht er Werbung für Sous Vide und sagt, er hätte die perfekten Plastikteile gefunden, sagt aber nicht, welche das sind. Wir können hier nicht viele besondere Sachen einkaufen, daher wäre es einfacher, wenn der Autor schreiben könnte, was er hat, auch mit dem Vakuumiergerät. Ein paar Tipps wären da doch nicht schlecht gewesen. Über Sous Vide hätte ich dann gerne ausführlicher gelesen. 


    Also Meal-Prep (Vorbereitung fürs Kochen, 1 x nach dem Einkaufen für 7 bis 10 Tage) gefiel mir besonders gut. Das hält den Kühlschrank sauber und man kann übersichtlicher einräumen.  Der Essensplan und Einkaufsplan des Autors sieht auch einfach aus, nur, dass es wieder einige Sachen gibt, die ich hier nicht besorgen kann. 

    Gut finde ich auch, bei den Rezepten, ich kann mir die raussuchen, die meiner Lebensmittelintoleranz nicht im Weg stehen. So gab es tatsächlich noch 8 Rezepte. Außerdem finde ich zwar toll, dass er akzeptiert, dass man noch ab und zu gerne Fleisch (oder Fisch) isst, aber gleichzeitig wiederholt er gebetsmühlenartig, dass vegetarisch doch der bessere Weg sei, vor allem für die Umwelt. 

    Es gibt auch einige Tabellen wie zum Beispiel die mit dem Wassergemüse. Die werde ich mir abschreiben, ohne die Sachen, die ich nicht essen kann und an den Kühlschrank heften. Das Buch ist sogar für Menschen mit LI und FI geeignet. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er da noch mehr drauf eingeht oder dass er in seinem Ernährungsteller Ersatz angibt, weil ich Obst und Nüsse zum Beispiel nicht essen kann. Der Autor sagt zwar, dass es vom Essen kommt, dass man solche Intoleranzen bekommt, was ich jetzt irgendwie interessant finde. Das heißt also: Ich hab zu viel Obst gegessen! Denn genau das hab ich getan. Ich hab vorher gesünder gegessen, als jetzt. 

    Intervallfasten finde ich gut, das mache ich auch des Öfteren. Aufs Abendessen zu verzichten und dann erst gegen 9 oder 10 Uhr frühstücken. Das macht dann gleich mal 17:7. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 

    Also hier komm ich leider nicht umhin einige Sterne abzuziehen, nichtsdestotrotz mit 3 Sternen kann ich das Buch empfehlen und es ist ein Behalti. 


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