Bücher mit dem Tag "nadine erdmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nadine erdmann" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Lichtstein-Saga - Aquilas (ISBN: 9783958342965)
    Nadine Erdmann

    Die Lichtstein-Saga - Aquilas

     (85)
    Aktuelle Rezension von: leonieee

    Ein unglaubliches Buch von einer unglaublichen Autorin.

    Man liest das Buch und vergisst dabei alles um sich. Man vergisst zu trinken, zu atmen, ... Durch den tollen Schreibstil ist man von der ersten Sekunde weg in der neuen Welt - Interria. Der perfekten Welt, wo jeder Tag ein Abenteuer ist. Der Spannungsbogen in dem Buch ist wirklich gut gelungen. Mit einem überraschenden Twist, welcher einen völlig unerwartet trifft.

     
    Aber auch das Buch trifft einem ganz unerwartet im Herzen. 


    Die Personen in der Geschichte gehen alle sehr in die Tiefe. Flache Charaktere gibt es keine. Schrittweise erfährt man von jedem Charakter auch einen Hintergrund. Man weiß nicht nur WIE die Charaktere sind, sondern auch WARUM sie so sind. Auch gut hat mir gefallen, dass alle der vier Hauptcharaktere gleichberechtigt sind. Es gibt niemanden unter ihnen der "perfekt und besser als die anderen" ist. Alle zeigen Stärke, aber auch Schwäche. Dadurch ist das Buch sehr natürlich und wirklich fesselnd. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der es liebt, in neue Welten einzutauchen. Abenteuer zu erleben.

  2. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten (ISBN: 9783958343702)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Galax

    Ich habe das Buch leider abbrechen müssen. :/

    Anfänglich war ich echt begeistert von der Idee und dem angepriesenen Setting, dass ich mit großer Vorfreude angegangen bin.
    Dann aber erschlug mich gähnende leere, mittelmäßiger Satzbau und absolut nichts neues – und zu allem Überfluss hatte ich das Gefühl einen Manga für Mädchen ganz ohne Bilder zu lesen, sowie nahe angelehnt an die Buchreihe "Lockwood & Co"


    Ich bin ja im Grunde sogar Comicfan.
    Allerdings; das hier gezeigte Yaoi-Abziehbild, welches krampfhaft von einem Klischee ins nächste stürzt als gebe es kein Morgen, fand dann doch sein jähes Ende, als der fiese Schnöselschulbulli vom smarten Schönling am fies-sein gehindert wurde und der daraufhin 'sein Messer umklammerte bis die Knöchel weiß hervortraten' CUT!
    Meine Güte, diese Jahrzehntalte Phrase, die in jedem Amateurautorenkurs als erstes Vorgegeben wird, war schon ausgelutscht, da war noch der „Schnee, der sich wie ein Leichentuch über die Dächern legt“ neu …

    Abgesehen davon ist in der im Grunde interessanten Geschichte stilistisch verdammt viel mehr herauszuholen.

    Ich sags mal so: In Mangas werden Figuren bewusst überzeichnet – das ist so, das macht den Charme dieses Mediums aus, da es auch immer sehr schön abgemischt. Aber man kann doch keine an einen Manga angelehnte Figur nochmals überzeichnen und in einen Roman stecken.
    Ich weiß, dass das heutzutage eine Vielzahl an Autorinnen machen, weil die damals in den 90ern alle das Medium „Manga“ für sich entdeckt und als Novum erfahren haben, aber das war nicht wirklich neu, sondern nur in Europa.
    Die Handlung dieses Buches plätschert ohne Höhen oder Tiefen daher, und auch jede Figur bleibt dazu passend flach, auch wenn es einige interessante Momente gab.
    Wie ich inzwischen herausgefunden habe bleibt das ganze Buch so, bis hin zum Cliffhanger am Ende. Und was soll ich sagen: Ja, ich hasse Cliffhanger in einem Buch. Ist für mich ein NoGo.


    Im Endeffekt ist diese Geschichte sicher für Mädchen ab 12 super, da dort alles enthalten ist, was diese Zielgruppe sucht und favorisiert, daher mag die Begeisterung anderer Leser sehr wohl berechtigt sein. 

    Aber für Leser wie mich hat diese an eine Otaku-FF erinnernde Reihe trotz der noch immer sehr interessanten Grundidee jeden Reiz verloren, was ich sehr schade finde.

  3. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus (ISBN: B08BX63GBZ)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus

     (33)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung: achter Band und Staffelfinale! Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf die Vorgänger enthalten. Ich bemühe mich aber inhaltlich keine der Überraschungen zu verraten. Für alle die trotzdem neugierig sind, gibt es erst eine kleine Zusammenfassung meiner Meinung zur Reihe, bevor es dann etwas detaillierter wird.

    Wer die Reihe bisher nicht kennt und trotzdem über meine Rezension gestolpert ist, dem möchte ich sagen: Ich konnte gar nicht wieder aufhören zu lesen. Ab Band zwei hatte mich Autorin Nadine Erdmann in den Bann der Totenbändiger gezogen und es wurde immer komplexer, düsterer, aber auch schöner, gefühlvoll, spannend, erschreckend und einfach sehr abwechslungsreich. Nicht nur die Geister sorgen immer wieder für Herausforderungen und Probleme, sondern auch andere Figuren, die ihre ganz eigenen Pläne verfolgen, von denen man auch längst nicht alle durchschauen kann. Nun fiebere ich auf den Beginn der zweiten Staffel hin und freue mich auf alles, was da noch kommt, was man noch zu den Figuren erfährt, zu dem düsteren Ritual, zu den politischen Entwicklungen und auch zu der Totenbändiger-Stadt, die aufgebaut wird.

    So viel für alle, die trotzdem wissen wollten, wie ich die Reihe so empfunden habe und was sie erwarten wird. Nun möchte ich noch ein wenig mehr auf den achten Band eingehen.
    Vorwissen ist an dieser Stelle natürlich unerlässlich, ich glaube das wird jedem einleuchten. Zwar gibt es nach wie vor das kleine „Was bisher geschah“, was ich auch sehr gut und hilfreich finde, aber es kann einfach nicht ersetzten, was man selbst beim Lesen empfindet und gibt auch nur minimale Einblicke in die Entwicklungen der Figuren selbst. Zum Erinnern und auffrischen, was so grob passiert ist, ist es super, für alles andere muss man einfach die Bücher selbst lesen. Und ich finde, das lohnt sich auch auf jeden Fall. Ich bin nur so durch die Reihe gerauscht und wollte gar nicht wieder aufhören zu lesen.

    Das Finale der ersten Staffel hat es noch mal in sich. Es ist ja bis hier hin schon viel passiert. Man hat gute Einblicke bekommen in die düsteren Machenschaften einiger Leute, auch wenn die Absichten bislang nicht alle klar sind. Hier gibt es nun weitere Informationen, gespannt sein darf man allerdings auch weiterhin, denn komplett aufgeklärt wird es nach wie vor nicht. Für mich steigert es jedoch nur die Spannung so Stück für Stück zu erfahren, was es damit auf sich hat und was da so passiert, wer mit drin hängt und was sie evtl. noch planen.
    Und auch für Familie Hunt gibt es keine Pause. Sie werden auf unterschiedliche Weise herausgefordert und müssen sich Gefahren aussetzen, deren Intensität sie vorher kaum einschätzen können. Es war spannend und gleichzeitig dramatisch. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und gebangt und war gleichzeitig wieder fasziniert von der Stärke, die in dieser Familie ruht, vom Zusammenhalt, ihrem unermüdlichen Willen und ihrer Selbstlosigkeit. Man hat inzwischen ja so einige gefährliche Momente mit ihnen durchlebt, die Ereignisse in Band acht fordern sie mindestens genauso stark, wie die anderen sehr brenzlichen Situationen, vielleicht sogar noch etwas mehr. Aber nicht nur die körperlichen Fähigkeiten der Figuren werden erneut auf die Probe gestellt, auch ihre mentale Stärke ist gefragt. Besonders für Cam gibt es einige Erkenntnisse, die nicht leicht zu verarbeiten sind. Obwohl ich unbedingt wissen möchte, was da noch alles passiert ist und geschehen wird und wie das zusammenhängt, fühlt man doch auch mit dem Protagonisten und möchte ihn das eine oder andere Mal einfach in den Arm nehmen.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm, flüssig und mitnehmend. Die Autorin schafft es mich sowohl in den gefühlvollen, als auch in den hektischen, temporeichen Momenten zu erreichen und zu packen. Die Reihe wird immer komplexer und facettenreicher. Durch die Perspektivwechsel erhält man weiterhin Einblicke in die parallel laufenden Handlungsstränge. Dabei sind die Gefühle, die die Passagen auslösen, sehr unterschiedlich. Es gibt so Charaktere, die möchte man gern zum Teufel schicken, anschreien oder ihnen irgendwas anderes antun. Sie sind einfach so skrupellos und selbstgefällig, machtgierig und ahhhh 😀 Ihr versteht schon. In anderen Augenblicken hat mich die Handlung aber auch emotional mitgenommen, da diese Situationen mitten ins Herz gehen und die Gefühle der Protagonisten auch mehr in den Vordergrund gestellt werden. Andere Szenen sind einfach spannend, turbulent oder machen neugierig. Zahlreiche Puzzleteile sind schon an ihren Platz gefallen, einige Lücken haben sich geschlossen und doch bleibt noch so vieles offen, dass ich es kaum erwarten kann, bis es mit der zweiten Staffel weitergehen wird.

    Fazit

    Ein toller Abschluss einer genialen, vielseitigen, düsteren, aber gleichzeitig auch wunderschönen Reihe, die so viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Durch die Begegnungen mit den Geistern und Wiedergängern ist es öfter turbulent und gefährlich, diese Szenen sind teilweise sehr düster, bedrückend und schaurig, zeigen aber auch auf faszinierende Weise, was die Totenbändiger können und wie sie ihre Kräfte einsetzen. Die Entwicklungen der Charaktere sind toll zu verfolgen, jeder hat seinen Platz, seine Stärken und Schwächen, die schön in die Handlung mit eingebunden sind. Nach und nach wächst die Bindung, die man zu den Figuren aufbaut und inzwischen habe ich viele von ihnen ins Herz geschlossen – die Gegenspieler natürlich außen vor gelassen. 😉 Hoffentlich dauert es nicht mehr soo lange, bis es mit Band neun weiter geht.

  4. Cover des Buches Cyberworld 3.0: Evil Intentions (ISBN: 9783958342996)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 3.0: Evil Intentions

     (75)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung: dritter Band! Meine Rezension kann ganz kleine Spoiler in Bezug auf die ersten beiden Bücher enthalten.

    Nach den turbulenten Sommerferien in Schottland haben die Freunde rund um die Zwillinge Jamie und Jemma auf etwas mehr Ruhe und nur den ganz normalen Alltagswahnsinn gehofft. Denn selbst ihr Alltag bringt schon allerhand neue Situationen, Schwierigkeiten und Zweifel mit sich. Für jeden der Jugendlichen stehen ganz eigene Herausforderungen an, was aber für alle gleich ist, ist der Freundeskreis, der sie dabei unterstützt. Sie halten zueinander, stärken sich und sind füreinander da, egal was kommt. Wie bitter nötig sie diese Stabilität in ihrem privaten Umfeld haben, müssen sie dann auch schneller erfahren, als ihnen lieb ist. In diesem Band müssen sie nämlich keine Abenteuer in der CyberWorld bestehen, sondern in der Wirklichkeit gegen ungeahnte Gefahren kämpfen. 

    Auch wenn es zu Beginn des Buches wieder ganz kurz in die CyberWorld geht und es auch danach kleinere Berührungspunkte mit der virtuellen Welt gibt, spielt die Haupthandlung des dritten Teils in der Wirklichkeit und da ist es ebenfalls alles andere als langweilig. Vom Aufbau ist „Evil Intentions“ daher anders, als es in den beiden Bänden zuvor war, was mich jedoch gar nicht gestört hat. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm, flüssig zu lesen, leichtgängig trotz der problematischen Themen, die teilweise enthalten sind und einfach total fesselnd. Von Beginn an bin ich sehr intensiv in die Geschichte eingetaucht und wurde bis zum Ende nicht wieder losgelassen.  Umso weiter das Buch voranschreitet, umso packender, spannender und dramatischer wird die Handlung. Dabei bleibt jedoch auch Raum für die Entwicklung der Figuren, was mir richtig gut gefallen hat. Schon bevor ihre Welt Kopf steht, bekommt man die Gelegenheit die Protagonisten noch etwas besser kennenzulernen, aber selbst unter den zunehmenden Turbulenzen können sie viel von ihrem Wesen zeigen.

    Ich mag die tiefgründig angelegten und liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, die Nadine Erdmann in ihren Bücher agieren lässt, sehr gern. Sie wirken sehr authentisch und sind oftmals alles andere als klassische Helden und gerade damit besonders perfekt, um in den Geschichten miteinander und aufeinander zu wirken. Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit, es gibt wundervolle Momente mit viel Zusammenhalt und stärkenden Worten, aber auch mal Streit und Uneinigkeit. Es ist faszinierend wie individuell die Figuren sind, wie gut sie aber dennoch harmonieren und wie intensiv ihre Verbindungen zueinander sind oder sich im Laufe der Reihe entwickeln.
    Auch wenn ich alle Protagonisten ins Herz geschlossen habe, gehören Jemma und Jamie auf jeden Fall zu meinen absoluten Lieblingen. Die Geschwister rücken in diesem Band auch noch mal mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Man lernt die beiden einzeln, aber auch im Zusammenspiel miteinander noch besser kennen. Dass sie Zwillinge sind, hat sie schon vor der Geburt zusammen geschweißt, aber auch ihr sehr traumatisches Erlebnis, das bis in die Gegenwart Auswirkungen hat, hat ihre Beziehung zueinander noch verstärkt. Vor allem Jamie kämpft mit den Folgen und arbeitet hart an einem Weg zurück zu einem Leben, das sich mehr nach Normalität anfühlt, als er sein momentanes empfindet. Er ist eine starke Persönlichkeit, mit Ecken und Kanten, aber auch sehr vielen liebenswerten Eigenschaften und einem ausgeprägten Beschützerinstinkt.
    Jemma ist insgesamt eher der Ruhepol in der Clique, wenn ihr etwas wichtig ist oder jemand ungerecht behandelt wird, der ihr am Herzen liegt, kann sie aber auch ganz anders, sagt sehr energisch ihre Meinung und steht für den anderen ein. Mit Charlie hat sie eine wunderbare beste Freundin an der Seite, die ein ziemlicher Sonnenschein und Wirbelwind ist. Ich mag sie unglaublich gern und finde es schön, dass sie im Verlauf der Reihe nun wohl auch mehr integriert sein wird.
    Aber auch in die Leben von Zack und Ned bekommt man noch detailliertere Einblicke. Bei beiden passiert im Moment ebenfalls einiges, auch wenn es gar nicht miteinander zu vergleichen ist. Neds Herausforderungen werden ihm größtenteils von seinem Körper und dem Bestreben, sein Geheimnis zu bewahren, auferlegt. Kein leichtes Unterfangen, wenn man sich trotzdem in der Schule integrieren möchte und es da außerdem dieses Mädchen gibt, das einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Bei Zack entstehen die unangenehmen Situationen durch seine Eltern, die aktuell New York für einen Heimatbesuch hinter sich gelassen haben. Wie das Verhältnis zu ihnen ist, weiß man bereits aus dem ersten Band, nun verstärkt sich dieser Eindruck jedoch noch mal, da man sie mehr in Aktion erlebt.

    Schon mit diesen angedeuteten Punkten würde da einiges zusammenkommen, womit sich die Freunde rumschlagen müssen und doch ist das noch gar nicht der Aspekt der Handlung, der sie so richtig aus der Bahn werfen wird. Was da über ihnen hereinbricht, verrate ich hier natürlich nicht, nur soviel: es wird total spannend, aber auf eine ganz andere Art, als in den CyberGames. Ernster, bewegender, erschütternder, aber auch mit so viel Tiefe und Gefühl. Geschickt eingeflochten fand ich auch die Rückblenden, die es auf die Ereignisse des ersten Buches gibt, da die Geschehnisse von dort direkten Bezug zu den aktuellen Erlebnissen haben. Es wirkte an keiner Stelle zu überladen oder langatmig, sollte das Lesen von „Mind Ripper“ allerdings schon etwas zurückliegen, bekommt man hier noch mal die wichtigsten Zusammenhänge präsentiert.

    Fazit

    Ein toller dritter Band, der ganz anders war, als die Vorgänger, aber mindestens genauso spannend, nur eben auf eine andere Art und Weise. Die CyberWorld rückt hier ein bisschen in den Hintergrund, es geht mehr um die Wirklichkeit und die Schwierigkeiten und Gefahren, die dort auf die Charaktere zukommen, es gibt aber auch immer wieder kleine Berührungspunkte mit der virtuellen Welt. Neben den turbulenten, nervenaufreibenden Ereignissen gab es aber auch viel Raum, die Figuren noch besser kennenzulernen und ihre Entwicklungen zu verfolgen, die natürlich teilweise auch im Zusammenhang mit den aktuellen Geschehnissen stehen. Ich mochte die Kombination aus intensiven Einblicken in die Charakter und den spannenden Momenten mit Gänsehauteffekt richtig gern.

  5. Cover des Buches Wahre Helden (ISBN: 9783962610579)
    Nadine Erdmann

    Wahre Helden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Talathiel
    Nachdem ihre Mutter beschlossen hat mit Ärzte ohne Grenzen nach Afrika zu gehen, muss die 17-jährige Svea zu ihrer Schwester in die Wohngemeinschaft ziehen. Wirklich begeistert ist sie davon nicht, denn sie wechselt mitten im Abitur nicht nur den Wohnort, sondern auch noch die Schule. Dort lernt sie schließlich Jona kennen, der nicht nur mit in ihrer WG wohnt, sondern auch noch zusammen mit ihr Abitur machen wird. Außerdem begegnen sie noch Nik, der sich auf der Straße durchschlägt, aber große Träume hat. Zwischen den dreien entwickelt sich schließlich eine Freundschaft, doch die beiden Jungs haben Geheimnisse, die die junge Freundschaft auf eine harte Probe stellt…

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive durch Svea geschildert, dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund und die führt uns ungeschönt durch die Erlebnisse. Dabei kommt der (Galgen-)Humor keinesfalls zu kurz und wenn Svea eins kann, dann Sarkasmus. Durch ihre ganz eigene und vor allem sehr direkte Art ist sie allerdings sympathisch.
    Die Geschichte dreht sich vor allem um die drei Freunde, Svea, Jona und Nik, die alle mit verschiedenen Problemen kämpfen. Bei Svea ist es vor allem das Ankommen in der neuen Lebenssituation und der neuen Umgebung, allerdings machen es ihr die Tatsachen, dass sie zu ihrer Schwester zieht und einen der Bewohner bereits vorher per Facebook kennenlernt, deutlich leichter. Im Grunde fand ich Sveas Situation im Gegensatz zu Jonas oder Niks nicht so heftig. Jona wurde von seinen Eltern nach seinem Outing von zu Hause rausgeworfen und Nik ist von zu Hause abgehauen und hat seinen trinkenden Vater allein zurückgelassen und zieht es vor auf der Straße zu leben und seinen Lebensunterhalt mit nicht so ganz legalen Mitteln zu verdienen. Svea macht sich natürlich immer mehr Sorgen um Nik, der, Sturkopf der er ist, kaum Hilfe annimmt. Das Verarbeiten der Themen ist gut gelungen, ohne dabei maßlos übertrieben zu wirken. Dennoch regt es sehr zum Nachdenken an.
    Mir gefiel es sehr, wie wir als Leser anfangen, Sveas Sorgen um die Jungs zu teilen. Denn im Grunde dreht sich die Geschichte viel mehr um Jona und Nik als um Svea. Herangetrieben von der Neugierde und der Hoffnung, was sich für die Jungs ergibt, ob sich was ändert, will man immer weiterlesen. Emotionen stehen hier vor allem im Vordergrund, und werden auch passend an Sveas Charakter ausgearbeitet, und zum Glück nicht maßlos übertrieben.

    Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mir gut gefallen hat und das Erwachsenwerden aus einem etwas anderen Blickwinkel zeigt. Die Protagonisten sind sehr gelungen, sehr auffällig und gerade das macht das Buch doch sehr interessant. Sehr ansprechend sind auch die angesprochenen Themen und deren Umgang damit. Insgesamt ist „Wahre Helden“ ein Roman, der noch eine Weile nachklingen wird.
  6. Cover des Buches Cyberworld 2.0: House of Nightmares (ISBN: 9783958342767)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 2.0: House of Nightmares

     (94)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung: zweiter Band! Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf „Mind Ripper“ enthalten.

    Für Edward Dunnington hatte die schnell vorangetriebene Entwicklung des Bioroboters hauptsächlich private Gründe. Doch seine Erfindung dürfte auch die Öffentlichkeit interessieren, stellt es doch für einige Menschen eine Möglichkeit da, ihr Leben zu verlängern oder ihrem gebrechlichen Körper zu entkommen. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Angus McLean will er den Schritt wagen, seinen Roboter der Allgemeinheit zu präsentieren. Doch kann man dem machtgierigen, altmodischen Griesgram wirklich trauen oder verfolgt er seine eigenen Ziele? Und was ist mit seiner ziemlich schrägen, streitsüchtigen Familie? Obwohl Edward Dunnington versiert ist in dem, was er tut, läuft nicht alles glatt. Bevor es zur Übertragung des Bewusstseins kommen kann, wacht der Proband eines Morgens nicht wieder auf. Was ist mit Angus passiert? Kann das Projekt noch irgendwie gerettet werden?

    Im Verlauf des Buches sind kleine Rückblicke eingebaut, die die wichtigsten Ereignisse aus dem ersten Band noch mal aufarbeiten. Die Charaktere haben einiges zu verarbeiten, zu durchdenken, teilweise nagt das schlechte Gewissen an ihnen. Durch die Gedanken, die die Figuren sich machen oder die Gespräche, die geführt werden, sind die Hinweise auf das vorangegangene Geschehen sehr angenehm und flüssig in die Gesamthandlung eingebunden. Da inzwischen einige Monate vergangen sind, sind einige der Schwierigkeiten, die zum Ende des Auftakts eine große Rolle gespielt haben, inzwischen etwas weniger problematisch. Dennoch sind diese Themen in die Handlung integriert und werden parallel mit den Fortschritten des Geschehens aufgearbeitet.

    Viele der Figuren kennt man bereits aus dem ersten Teil der Reihe „Mind Ripper“. Durch die Adelsfamilie, bei der die Protagonisten die Sommerferien verbringen wollen, gibt es jedoch auch einige neue Charaktere, die jetzt im zweiten Band hinzukommen. Und diese Familie hat es echt in sich. Sie sind extrem schräg, streitsüchtig, teilweise sehr bedacht auf antiquierte Wertvorstellungen und mit ihren Äußerungen gern mal unter der Gürtellinie. Eine absolute Freakshow, die mir beim Lesen aber einige witzige Momente bereitet hat.
    Man kann sich gut vorstellen, dass die Ferien bei dieser Adelsfamilie schnell unangenehm werden können, aber sie bieten auch die besten Voraussetzungen für den weiteren Verlauf der Handlung, denn jeder von ihnen könnte an den mysteriösen Ereignissen rund um Angus McLean beteiligt sein.

    Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm und mitnehmend. Ich habe mich sofort wieder wohlgefühlt in der Geschichte und war sehr gespannt, was Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde in diesem Band erleben werden. Neben den spannenden Geschehnissen rund um den Griesgram der Adelsfamilie lernt man auch die Protagonisten besser kennen und bekommt weitere Einblicke in die Intensität der Verbindungen, die zwischen ihnen bestehen. Die Zusammenstellung der Charaktere ist richtig toll. Sie sind alle unterschiedlich, haben so ihre Ecken und Kanten, haben Probleme, mit denen sie sich rumschlagen, verhalten sich nicht immer richtig, sehen Fehler aber auch ein und sind damit einfach sehr authentisch und menschlich. Jede Figur hat ihre Eigenarten und Besonderheiten und auch wenn Jemma noch immer mein Liebling ist, haben Jamie und Zack ziemlich aufgeholt. Die beiden gemeinsam zu erleben, ist einfach wundervoll. Sie unterstützen sich, sind füreinander da, aber es ist bei weitem nicht immer alles harmonisch, denn die beiden Jungs treiben einige Sorgen um, über die sie auch nicht immer sofort offen reden. Umso mehr sie sich einander öffnen und aufeinander eingehen, umso mehr haben sie sich auch in mein Herz geschlichen. Es gab aber auch darüber hinaus noch einige wunderschöne Momente, in denen sehr viele positive Gefühle bei mir ankamen.

    Sehr spannend und auch ein wenig gruselig war das CyberGame, in das die Figuren dieses mal eintauchen. „House of Nightmares“ heißt eben auch nicht umsonst, wie es heißt. Das CyberGame spielt mit den Ängsten der Spieler und durch die detaillierten, schaurigen Beschreibungen wurden das Grauen und die Anspannung richtig lebendig.
    Das Buch setzt sich aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen, die parallel zueinander verlaufen und sich direkt bedingen. Durch die Perspektivwechsel wurden Tempo und Dynamik besonders in der zweiten Hälfte der Geschichte stark erhöht und ich konnte das Buch kaum mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt und wie es weitergeht. Ab einem gewissen Punkt deutet sich die Auflösung an, dennoch empfand ich es als sehr spannend die weiteren Entwicklungen zu verfolgen und weitere Erklärungen zu den Geschehnissen zu bekommen. Mir hat auch die Kombination aus der Cyberwelt und den Ereignissen aus der „realen“ Welt wieder richtig gut gefallen. Das bringt schöne Facetten mit sich und macht die Handlung sehr vielseitig und abwechslungsreich.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender, temporeicher zweiter Band, in dem man sowohl lachen, ich gruseln und mit den Figuren dahinschmelzen kann. Die Entwicklungen zwischen den Charakteren sind richtig toll zu verfolgen. Man lernt die Protagonisten intensiver kennen, sie werden noch greifbarer und authentischer und auch die Beziehungen zwischen ihnen stehen noch mehr im Fokus der Handlung. Das alles lenkt jedoch nicht von den packenden Ereignissen rund um Angus McLean und das CyberGame ab, welche den anderen großen Punkt der Geschichte ausmacht. Gekonnt und harmonisch verknüpft ergeben die unterschiedlichen Geschehnisse ein fesselndes, sehr vielseitiges Buch, das Lust auf den nächsten Band rund um die Cyberkids macht.

  7. Cover des Buches CyberWorld 6.0: Anonymous (ISBN: B07GFD3S9Y)
    Nadine Erdmann

    CyberWorld 6.0: Anonymous

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Sehr spannender Einstieg. Die Geschichte startet sofort, wir sind direkt mitten im Geschehen. Erst ein krasser Schlag in der Cyberworld - gruselige Hackerangriffe auf das eigens designte Cybergame der Freunde - und dann auch noch im echten Leben - Zacks Eltern machen ihm das Leben zur Hölle. Es ist wieder richtig aufregend zu sehen, wie die Protagonisten all diese Probleme lösen. 

    Dieses Mal waren die Sequenzen in der Cyberworld richtig gruselig! Waren einige Schreckmomente dabei... Sehr gelungen! :) 

    Die Autorin hatte es im Nachwort des letzten Teils schon angekündigt: eine Achterbahn der Gefühle... Ich kann dem nur zustimmen, es war wirklich jede Emotion dabei. Ich bin völlig fertig 😅 ich hatte Tränen vor Rührung und vor Mitgefühl in den Augen.

    Die Figuren der Geschichte sind einfach toll. Ich liebe jede einzelne! Auch wie Robert sich für seine Familie stark macht und entschlossen für alle seine (drei!) Kinder kämpft... Richtig schön :) und ich freu mich so für ihn, dass er und Kate sich gefunden haben. Das Zwischenmenschliche in jedem Buch der Reihe ist ganz stark 💜 Der nächste Teil wird der letzte sein. Das macht mich schon ein bisschen traurig...

  8. Cover des Buches Cyberworld 4.0 (ISBN: 9783948700102)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 4.0

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Dieses Mal wird die reale Welt mehr als jemals mit der virtuellen Welt vermischt. Die Konkurrenz hat ein Live Action Game mit Cyberworld Elementen geschaffen. Die sechs Freunde wurden eingeladen, den Betatest zu spielen und freuen sich auf ein lustiges Wochenende. Doch einige Mitspieler haben sich vorgenommen, ihnen das Leben schwer zu machen - in der virtuellen aber auch in der realen Welt...

    Die Welt ist wie immer schön beschrieben und es hat auch wieder Spaß gemacht, mit den sechs Freunden bei einem neuen kreativen Abenteuer dabei zu sein. Diesmal ging es aber hauptsächlich um das Spiel und der reale Konflikt war erst gegen Ende des Buchs relevant. Das machte die Helden der Geschichte recht passiv und erst im letzten Drittel wurde es für mich spannend.

    Es hat Spaß gemacht, wieder in die Welt der sechs Freunde einzutauchen, aber so richtig spannend fand ich diesen Teil nicht. Ich bin froh, dass das nicht das letzte Buch der Reihe ist, ich brauche mehr :D

    Das Ende war dann noch sehr emotional und ich musste mir wieder mal die eine oder andere Träne verkneifen.

    Außerdem finde ich die persönlichen Worte der Autorin am Ende jedes Buchs an ihre Lerser*innen richtig schön! 

  9. Cover des Buches Cyberworld 1.0 (ISBN: 9783948700423)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 1.0

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Spoiler Warnung!!!!!

    In dem Auftakt der CyberWorld Reihe geht es Hauptsächlich um Jemma, Jamie und Zack die in ihrer Freizeit gemeinsam im Cybernetz virtuelle Abenteuer erleben. Als dann jedoch auf mysteriöse Weise drei Jungen ins Koma fallen und ihr Bewusstsein in der CyberWorld verschwunden zu sein scheint, halten die drei sich so gut es geht von der anscheinend Gefährlichen CyberWorld fern. Vorallem Jamie leidet darunter. Bis Will auftaucht der die drei um Hilfe bittet. Sie sollen ihm dabei helfen das Geheimnis um die Koma Vorfälle zu lüften. Dabei wissen sie nicht wie gefährlich nahe sie ihm schon gekommen sind und was hinter dem Mysteriösen Mind Ripper steckt.  

    Die Idee alleine finde ich sehr interessant. Vor allem die CyberWorld ist sehr faszinierend und ich würde sie auch gerne mal ausprobieren. Die Jagd nach dem Mind Ripper ist ziemlich gruselig da das Videospiel, in dem sie sich befinden ganz schön düster ist. Da kann man leicht schonmal vergessen das es sich hier um ein Videospiel handelt. Spannend ist es so auf jeden Fall. Abwechslung kommt durch die Tagtäglichen Szenen zustande. Vor allem die kurzen Auftritte von Charlie und dem Vater von Jemma und Jamie bringen etwas Farbe in das sonst eher düster gehaltene Setting. Leider mochte ich Jemma nicht so gerne, sie ist mir doch, dass ein oder andere Mal auf die Nerven gegangen.  Und zum Ende passierten die Dinge sehr schnell, das hätte ich mir langsamer gewünscht. Ich hätte auch nicht erwartet das sich das ganze so schnell aufklärt. Das hat mich schon etwas überrascht. Ansonsten lässt sich das ganze aber sehr gut und flüssig lesen.

    Fazit

    Ein spannender Auftakt und eine Interessante Reihe

  10. Cover des Buches Cyberworld 5.0 (ISBN: 9783948700119)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 5.0

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Der Autorin scheinen echt niemals die Ideen auszugehen. Eine Rebellengruppe, die vor den Gefahren der Nutzung der Cyberworld warnen wollen, organisieren einen Cyberterroranschlag. Natürlich sind die Freunde wieder mittendrin und kämpfen sowohl virtuell als auch in der realen Welt um ihr Leben und das ihrer Freunde. 

    Die Spannung war hoch, die Gefahr trotz virtueller Welt real. Diesmal hatte ich wirklich Angst um die Protagonisten. 

    Ich bin ein großer Fan der sechs Freunde und sowie von den beiden Familien. Die Geschichten sind so kreativ und man merkt, wieviel Liebe die Autorin in ihre Bücher und Figuren steckt. 

    Es hat mich etwas gestört, dass es in CyberLondon möglich ist, Schmerzen zu empfinden und zu sterben, wo doch die ganze Zeit nachdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Heilmittel und Extraleben unnötig seien, da es ja nicht als Spiel konzipiert sei... Dann ist es aber auch unnötig zu sterben oder Schmerzen zu spüren, wenn das ganze nur als CyberSightseeing gedacht war. Ich hab mich bemüht, über diesen üblen Logikfehler hinwegzusehen 😁 und wenn man den eben akzeptiert, dann war das Buch mal wieder ein Volltreffer! 

  11. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks