Bücher mit dem Tag "nadys bücherwelt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nadys bücherwelt" gekennzeichnet haben.

400 Bücher

  1. Cover des Buches Mimik (ISBN: 9783426519486)
    Sebastian Fitzek

    Mimik

    (885)
    Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_Pages

    Ich weiß gar nicht, wann mich ein Thriller das letzte Mal so gefesselt hat wie Mimik.

    Von der ersten bis zur letzten Seite war ich komplett in dieser Geschichte gefangen. Die Spannung reißt nie ab, die Wendungen kommen unerwartet und immer dann, wenn man glaubt, endlich etwas verstanden zu haben, wird alles wieder auf den Kopf gestellt.

    „Ein winziges Zucken im Mundwinkel kann eine ganze Welt verraten.“

    Genau diese Idee macht die Geschichte so faszinierend. Die Vorstellung, Menschen allein durch ihre Mimik lesen zu können, fand ich unglaublich spannend und perfekt umgesetzt.

    ✨ Was mich besonders begeistert hat:

    • die durchgehend hohe Spannung
    • die unvorhersehbaren Wendungen
    • die faszinierende Idee rund um Mimik und Emotionen
    • das ständige Gefühl, niemandem wirklich trauen zu können
    • ein Ende, das mich komplett sprachlos zurückgelassen hat.

    Sebastian Fitzek schafft es wieder einmal, mit den Erwartungen seiner Leser zu spielen und einen immer tiefer in die Geschichte hineinzuziehen. Ich habe ständig mitgerätselt, Theorien aufgestellt und wurde trotzdem immer wieder überrascht.

    Für mich zählt MIMIK definitiv zu den besten Thriller-Erlebnissen überhaupt. Egal ob als Buch oder Hörbuch. Beides war ein absolutes Highlight. 🖤📖🎧


  2. Cover des Buches Der Nachbar (ISBN: 9783426521250)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachbar

    (525)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Kurzer Hinweis vorweg: „Der Nachbar“ enthält intensive Themen wie Stalking, schwere Gewalt, Säureanschlag, Mord, Kindheitstrauma, sexualisierte Gewalt (angedeutet), drastische Mordmethoden und psychische Manipulation. Die Darstellung ist eindringlich und stellenweise sehr direkt. Wer mit Themen wie Stalking, häuslicher Gewalt oder Trauma empfindlich umgeht oder selbst entsprechende Erfahrungen gemacht hat, sollte die Lektüre achtsam abwägen.

    Strafverteidigerin Sarah Wolff trägt ein schweres Trauma. Seit einem Kindheitserlebnis leidet sie an Monophobie, der pathologischen Angst, allein zu sein. Doch das ist nicht ihre einzige Belastung: Ihr Ehemann hat sich als Säureattentäter und Psychopath entpuppt. Sie ist mit ihrer kleinen Tochter geflohen, untergetaucht, an den Stadtrand Berlins gezogen, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Eine ruhige Gegend, eine neue Wohnung, neue Routinen, Sicherheit für sich und ihr Kind. Dann zieht sie ein. Und gleich am ersten Tag macht sich ihr Nachbar bemerkbar. Hilfsbereit, freundlich, fürsorglich. Er nimmt ihre Pakete entgegen, gießt die Blumen, wenn Sarah nicht da ist, montiert für die Tochter ein Nachtlicht. Wie ein Schutzengel. Doch hinter dieser perfekten Hilfsbereitschaft verbirgt sich eine dunkle Obsession. Um Sarahs seelisches Leid zu lindern, hat ihr Nachbar einen schrecklichen Plan: Er beginnt, all jene Menschen zu töten, die er für Sarahs Vergangenheit verantwortlich macht. Ohne dass sie überhaupt weiß, was er tut.

    Das ist für mich der absolute Höhepunkt dieses Buches und der Grund, warum ich 5 Sterne vergebe: Monophobie als geniales Plot-Werkzeug. Sebastian Fitzek hat hier ein psychologisches Konzept gewählt, das wie maßgeschneidert für einen Stalking-Thriller wirkt: Monophobie, die pathologische Angst vor dem Alleinsein. Wer sich in seiner Wohnung nie wirklich allein fühlen will, wer Nähe braucht, wer den Gedanken an Einsamkeit kaum erträgt, ist genau das perfekte Opfer für einen Stalker, der sich als Helfer tarnt. Diese Verbindung ist Plot-Genie. Was Fitzek besonders raffiniert macht: Er zeigt, wie psychische Erkrankungen zu Verwundbarkeiten werden können, die Täter ausnutzen. Sarahs Bedürfnis nach Anwesenheit anderer Menschen wird zum Einfallstor für einen Nachbarn, der genau diese Lücke füllt. Er sorgt dafür, dass sie nie wirklich allein ist, aber auf eine Weise, die zutiefst unheimlich ist. Das ist keine Spaltung in „Opfer und Täter“, sondern eine fast schon symbiotische Verstrickung, die psychologisch tief in die Themen Bindung, Trauma und Kontrolle eintaucht. Genau diese Tiefe macht „Der Nachbar“ zu mehr als nur einem weiteren Pageturner.

    Was den Stalking-Plot so wirkungsvoll macht: Die Bedrohung ist nicht außerhalb. Sie ist im engsten Umfeld. Sarah weiß lange nicht, dass sie verfolgt wird. Im Gegenteil, sie fühlt sich endlich sicher. Genau diese Verkehrung macht die Geschichte so unheimlich. Fitzek setzt hier auf einen klassischen Suburban-Thriller-Topos: Der Schrecken kommt nicht aus der dunklen Gasse, sondern hinter der Wohnungstür gegenüber. Was mich besonders beeindruckt hat: Fitzek schreibt nicht den klischeehaften Bösewicht. Der Nachbar ist nicht offen monströs, er ist hilfsbereit, sympathisch, fast charmant. Genau dieser nette Schein über dem Abgrund macht ihn so erschreckend. Das spiegelt eine reale Wahrheit über Stalking-Täter: Sie sehen oft nicht aus wie Täter. Sie sind die Nachbarn, die Kollegen, manchmal die Liebsten. Diese psychologische Wahrheit hebt das Buch über reine Schauer-Unterhaltung hinaus, es ist gleichzeitig eine Reflexion über die Mechanismen häuslicher Bedrohung.

    Sarah Wolff ist eine wirklich starke Fitzek-Hauptfigur. Sie ist nicht die klassische Krimi-Heldin, die sich tapfer durchbeißt, sie ist gebrochen, ängstlich, übermüdet, gezeichnet von ihrer Vergangenheit. Eine Frau, die nicht nur ein Trauma aus der Kindheit trägt, sondern auch noch die Folgen einer toxischen Ehe verarbeiten muss. Diese mehrfache Belastung macht sie zu einer komplexen, glaubwürdigen Figur. Was Fitzek hier besonders gut macht: Er zeigt Sarah nicht nur als Opfer. Sie ist Mutter, sie ist Strafverteidigerin, sie ist eine Frau, die für sich und ihr Kind kämpft. Auch wenn sie ihrer Monophobie hilflos ausgeliefert ist, hat sie ihre eigenen Stärken. Diese Differenzierung der Hauptfigur ist es, was mich emotional gepackt hat. Man fiebert mit Sarah mit, nicht weil sie unschuldig leidet, sondern weil sie eine ganze Person ist, mit Stärken, Schwächen, Lieben und Ängsten.

    Wer Sebastian Fitzek kennt, weiß: Seine Twists sind legendär. In den letzten Jahren wurde manchmal kritisiert, dass er es übertreibe, zu viele Wendungen, zu konstruiert, zu sehr „Twist um des Twists willen“. In „Der Nachbar“ hat Fitzek diese Kritik offensichtlich ernst genommen. Die Twists sind diesmal dosierter, organischer, klüger eingebettet. Sie überschlagen sich nicht, sondern entfalten sich logisch aus dem Plot. Genau diese Dosierung hat mich überzeugt. Es gibt mehrere Wendungen, die wirklich überraschen, aber nicht beliebig wirken. Im Nachhinein erkennt man die Spuren, die Fitzek gelegt hat, das Markenzeichen guter Twist-Konstruktion. Ich will nicht spoilern, deshalb nur so viel: Wer „Der Nachbar“ zu Ende liest, wird einige Aha-Momente erleben, die einen das ganze Buch noch einmal mit anderen Augen sehen lassen. Genau dafür liebe ich Fitzek-Thriller.

    Fitzek schreibt wie immer flott, fesselnd und mit einem perfekten Gespür für Tempo. Die Kapitel sind kurz, jedes Ende ein Cliffhanger, der einen weiterblättern lässt. Die 368 Seiten habe ich in einer langen Lese-Session verschlungen. Wer kennt das nicht, dieses „nur noch ein Kapitel“-Gefühl, das einen bis spät in die Nacht hält. „Garantiert unruhige Nächte“ verspricht der Verlag, und das stimmt: Wer „Der Nachbar“ abends beginnt, sollte sich darauf einstellen, später ins Bett zu gehen als geplant. Was mich besonders überzeugt hat: Fitzek setzt diesmal stärker auf psychologische Spannung als auf reine Schock-Effekte. Natürlich gibt es drastische Szenen, aber sie sind nicht der zentrale Spannungsmotor. Stattdessen baut das Buch eine Atmosphäre auf, die einen langsam aber unaufhaltsam einkesselt. Man fühlt Sarahs Verwirrung, ihre Angst, ihre Hoffnungslosigkeit. Diese psychologische Schicht hebt „Der Nachbar“ über die durchschnittliche Action-Thriller-Ware hinaus.

    Eine schöne Komponente: Das Berliner Stadtrand-Setting. Fitzek nutzt es klug, die anonyme Großstadt-Atmosphäre macht es plausibel, dass Sarah hier untertauchen kann. Gleichzeitig macht der Stadtrand mit seinen Mietshäusern und engen Nachbarschaften die Bedrohung umso eindringlicher. Wer in einer Großstadt wohnt, kennt das Gefühl: Du hast neue Nachbarn, und du weißt nichts über sie. Wer sind sie wirklich? Genau diese alltagsnahe Bedrohung macht das Buch so wirkungsvoll. „Der Nachbar“ spielt nicht in einem entfernten Keller-Laboratorium, sondern eine Wandstärke entfernt. Fitzek nutzt diese Nähe geschickt, um eine universelle Angst zu adressieren: Wir alle haben Nachbarn. Wir alle wissen nicht wirklich, wer auf der anderen Seite der Wand wohnt. Diese Resonanz mit alltäglicher Erfahrung ist das, was den Thriller so beunruhigend macht.

    Als langjährige Fitzek-Leserin kann ich sagen: „Der Nachbar“ ist für mich einer seiner stärksten Bücher der letzten Jahre. Nicht jeder Fitzek-Thriller hat in der jüngeren Vergangenheit überzeugt, manche wirkten zu konstruiert, zu sehr „aus der Fitzek-Formel“. Mit „Der Nachbar“ zeigt er, dass er noch mehr drauf hat. Das psychologische Konzept ist klüger als üblich, der Plot ist dichter, die Charakterzeichnung tiefer. Wer Fitzek aufgegeben hat, sollte ihm hier eine zweite Chance geben. Wer Fitzek seit Jahren liebt, wird hier eine Variante seiner Stärken in neuer Frische finden. Wer noch nie Fitzek gelesen hat, kann hier perfekt einsteigen – „Der Nachbar“ ist ein eigenständiger Roman ohne Reihen-Vorwissen. Sebastian Fitzek ist nicht ohne Grund der erfolgreichste deutsche Thriller-Autor – mit 21+ Millionen verkauften Büchern in 36 Sprachen, dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur und Verfilmungen wie „Die Therapie“ auf Prime Video. Mit „Der Nachbar“ rechtfertigt er diese Position einmal mehr.

    Mein Fazit: „Der Nachbar“ ist Sebastian Fitzek in absoluter Höchstform. Die geniale Verbindung aus Monophobie und Stalking-Plot, die atmosphärisch dichte Inszenierung und die psychologische Tiefe machen das Buch zu einem der stärksten Fitzek-Thriller der letzten Jahre. Sarah Wolff ist eine wirklich gut gezeichnete Hauptfigur, der Nachbar einer der unheimlichsten Antagonisten, die ich seit Langem gelesen habe. Wer Psychothriller mit echtem psychologischen Verständnis schätzt, wer Stalking-Plots liebt und wer einen Thriller sucht, der nicht nur unterhält, sondern auch nachklingt, sollte unbedingt zugreifen. „Der Nachbar“ ist Pflichtkauf für alle Fitzek-Fans und perfekter Einstieg für Neueinsteiger:innen.

    Empfehlenswert für Fans deutscher Psychothriller und Stalking-Plots wie Sebastian Fitzek selbst, Andreas Winkelmann, Romy Hausmann, Karin Slaughter oder B.A. Paris. Für alle, die psychologisch tiefe Thriller mit echtem Verständnis für Trauma und Manipulation lieben, und die ein alltagsnahes Bedrohungsszenario besonders unheimlich finden. Ein perfekter Einstiegspunkt für Fitzek-Neulinge und ein klares Highlight für langjährige Fans, die sich an manchen Twist-Ausreißern der letzten Jahre gestört haben. Eher nichts für Leser:innen, die mit den genannten Trigger-Themen rund um Stalking, Säureanschlag, häusliche Gewalt oder Kindheitstrauma nicht konfrontiert werden möchten oder selbst entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Auch nichts für dich, wenn du grundsätzlich kein Freund drastischer Mordmethoden bist – Fitzek scheut auch hier nicht vor harten Szenen zurück. Wer ruhige Cozy-Krimis bevorzugt, sollte ebenfalls woanders schauen.

  3. Cover des Buches Playlist (ISBN: 9783426519479)
    Sebastian Fitzek

    Playlist

    (815)
    Aktuelle Rezension von: Kathi2108

    Ein solider Fitzek , fand ich spannend bis zum Schluss . Die Story war an der einen oder anderen Stelle etwas an den Haaren herbei gezogen , aber im Grunde trotzdem fesselnd . Konnte es kaum weglegen . Die Playlist hab ich mir mal stellenweise angehört , war jetzt aber nicht so mein Geschmack .
    Man muss auch nicht zwingend die Vorgänger gelesen haben . 

  4. Cover des Buches Der Outsider (ISBN: 9783453439849)
    Stephen King

    Der Outsider

    (309)
    Aktuelle Rezension von: schnegge1998

    Dies war das erste Buch was ich von Stephen King gelesen habe. Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht und auch die ersten Seiten waren sehr interessant. Anfangs dachte ich, ich kann gar nicht aufhören zu lesen. Ab der Buchmitte war es etwas langatmig, dennoch habe ich weiterhin an die spannung geglaubt. Man denkt es ist ein skrupelloser Killer, der sich sehr gut zu tarnen weiß. Dass er sich von dem Grauen der Opfer ernährt, ist sehr krank aber es hat das Buch spannend gemacht. Aber als es dann mit dem Verwandeln in andere Personn anfing und diese  übernatürlichen Geschehen passiert sind, war ich echt raus. Als die Auflösung sich in Richtung Jack zu schlagen drohte, habe ich gedacht es wird doch noch richtig spannend. Dass es dann doch anders kam mit dieser Kreatur in der Höhle, war ich echt enttäuscht. Ich musste mich leider sehr durch die letzten Seiten quälen.

  5. Cover des Buches Fairy Tale (ISBN: 9783453442870)
    Stephen King

    Fairy Tale

    (256)
    Aktuelle Rezension von: Mottelchen

    Ich weiß fast gar nicht, wo ich anfangen soll. Meine ersten Berührungspunkte mit Stephen King hatte ich, als ich mit meinem Cousin Oz “Das hohe Gras” geschaut habe und wir beide waren sooo verstört danach und wenn ich nur daran denke, bekomme ich Gänsehaut. Doch dieses Buch ... Es ist so ganz anders, als ich erwartet habe. Man taucht in eine Welt ein, die stark an “Zauberer von Oz” und “Alice im Wunderland” zugleich erinnert, also ein richtiges Märchen.

    Bis Charlie mit dem Hund Radar in diese andere Welt gelangt, dauert es fast die Hälfte des Buches, doch das macht überhaupt nichts, denn ich fand den Schreibstil so locker und leicht und spannend, dass es einfach richtig schnell voran ging.

    .

    Diese andere Welt ist ziemlich düster und grausam, aber auch so magisch und mysteriös und interessant, dass ich selbst die bizarren Dinge richtig gerne gelesen habe. Spätestens, als Charlie auf die Frau trifft, die kaputte Schuhe repariert und diese an einer Wäscheleine vor dem Haus aufhängt,  musste ich an den verrückten Hutmacher aus “Alice im Wunderland” denken.

    Denn dieses bizarre-märchenhafte feeling beschreibt diese andere Welt mit ihren Geschöpfen ziemlich gut.

  6. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

    (1.141)
    Aktuelle Rezension von: Stefy87

    Eine Auszeit gefällig? Ohne Internet, ohne technische Geräte, genau das erleben einige Menschen gemeinsam. Eine junge Gruppe wagt dieses Experiment und verlässt ihre Komfortzone und ihr Zuhause, um einige Tage in einem Bergsteigerhotel auf über 2000 Metern Höhe zu verbringen.

    Doch schon am zweiten Tag wird die Auszeit zum absoluten Horror: Einer aus der Gruppe verschwindet und wird später misshandelt aufgefunden. Von diesem Moment an wächst das Misstrauen untereinander, denn plötzlich könnte jeder der Täter sein. Jeder wird verdächtigt.

    Ich fand die Geschichte mega spannend, sie hat mich bereits auf der ersten Seite abgeholt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch die Seiten. Auch wenn sich einige Stellen zwischendurch etwas in die Länge gezogen haben, war der Schreibstil insgesamt sehr flüssig und modern.

    Es gab mehrere unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Allerdings war es am Anfang etwas schwierig, den Überblick zu behalten, da gleich zu Beginn der Reise alle Charaktere vorgestellt werden. Dadurch fiel es mir zunächst schwer, sie voneinander zu unterscheiden. Im Laufe der Geschichte wurde das jedoch deutlich einfacher.

    Das Ende kam für mich komplett unerwartet, bis zuletzt war ich mir nicht sicher, worauf alles hinauslaufen würde.

    Ganz klare Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Der Gott des Waldes (ISBN: 9783406851674)
    Liz Moore

    Der Gott des Waldes

    (509)
    Aktuelle Rezension von: Sabrrina

    Jahre nachdem Bear Van Laar spurlos im Wald verschwand, verschwindet auch seine Schwester Barbara während ihres Aufenthaltes im Sommercamp. Schnell werden Parallelen zwischen den beiden Fällen gezogen. Ist es wirklich Zufall oder gibt es eine Verbindung? Während die Suche nach Barbara läuft, kommen nach und nach lange verborgene Geheimnisse ans Licht.

    Obwohl dieses Buch als literarischer Thriller bezeichnet wird, würde ich persönlich behaupten, dass es sich hier um einen spannenden Gesellschaftsroman handelt. Für einen klassischen Thriller fehlt es stellenweise an der konstanten Spannung. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und schafft eine dichte Atmosphäre. Zwischendurch habe ich auch zum Hörbuch gegriffen, welches ich ebenfalls empfehlen kann. Die Geschichte funktioniert in beiden Formaten richtig gut. Eine große Stärke sind für mich die vielen Perspektivwechsel. Nach und nach setzt sich das Gesamtbild zusammen und man merkt immer mehr, wie komplex die Geschichte eigentlich ist. Die verschiedenen Figuren bringen ihre eigenen Sichtweisen, Geheimnisse und Konflikte mit, wodurch die Handlung sehr vielschichtig wirkt. Das Setting hat für mich direkt funktioniert und trägt viel zur Stimmung des Buches bei. Die Wälder und die abgeschiedene Umgebung haben eine gute Atmosphäre geschaffen. Auch wenn die Spannung für mich nicht auf Thriller-Niveau war, war ich emotional sehr involviert. 

    Insgesamt ein atmosphärischer, klug erzählter Spannungsroman mit starken Charakteren, gelungenen Perspektivwechseln und einem überzeugenden Setting.

  8. Cover des Buches Love – Lisey’s Story (ISBN: 9783453504134)
    Stephen King

    Love – Lisey’s Story

    (418)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht die Witwe Lisey Landon, die nach dem Tod ihres berühmten Schriftsteller-Ehegatten Scott beginnt sein chaotisches Arbeitszimmer aufzuräumen und dabei auf eine von ihm hinterlassene Schnitzeljagd in der Parallelwelt namens Boo'ya Mond stößt, während ein besessener Fan versucht an Scotts unveröffentlichte Werke zu kommen. Die stille und vielschichtige Handlung mit dem faszinierenden Wolrdbuilding des Booya Mondes weist eine hohe psychologische Tiefe auf.
    Bei den Protagonisten steht die Witwe Lisey im Mittelpunkt der Handlung, die widerstandfähig, mutig und intelligent dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Scott oder Liseys Schwester Amanda, bereichern die Handlung und verleihen dieser eine zusätzliche psychologische Tiefe.
    Wer stille Fantasy-Geschichten mit einem faszinierenden Worldbuilding und einer hohen psychologischen Tiefe mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist detail- und bildreich und unterstützt die Atmosphäre des Buches optimal.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen

  9. Cover des Buches Ihr wollt es dunkler (ISBN: 9783453442191)
    Stephen King

    Ihr wollt es dunkler

    (108)
    Aktuelle Rezension von: lostinpageswithvani

    • Ihr wollt es dunkler • 

    Nach einer außerweltlichen Begegnung in den Wäldern von Maine machen zwei Freunde urplötzlich große Karriere; ihr Geheimnis nehmen sie mit in den Tod. Danny träumt von einer Leiche, die er dann tatsächlich findet; in den Augen der Polizei kann nur er der Mörder sein. Vic macht Ferien in Florida, wo er eine verschrobene alte Frau kennenlernt; eine Bekanntschaft, die in einem Horrorstrudel endet. Das sind nur drei von zwölf neuen Storys, die Stephen King in Ihr wollt es dunkler versammelt – viele Genres umspannende Geschichten über das gegenwärtige Amerika, über finstere Mächte und existenzielle Fragen.

    Rezension:

    Da ich gerade wieder in meiner Stephen-King-Phase stecke, habe ich mir auch seinen neuesten Kurzgeschichtenband „Ihr wollt es dunkler“ vorgenommen. In diesem Werk entführt uns Stephen King in zwölf spannende und sehr unterschiedliche Geschichten, die von Krimi über Psychothriller bis hin zu klassischem Horror reichen.

    Dabei beschränkt sich King nicht nur auf typische Horrorszenarien, sondern beleuchtet auch die Abgründe der menschlichen Natur und die Konsequenzen von Fehlentscheidungen. Gerade diese Mischung aus übernatürlichem Schrecken und psychologischer Tiefe macht den Reiz der Sammlung aus.

    Am besten gefallen hat mir die Kurzgeschichte „Der Antwortmann“, da sie zum Nachdenken anregt und sich anders anfühlt als viele seiner anderen Werke. „Danny Coughlins böser Traum“ war für meinen Geschmack zwar etwas zu lang, konnte aber dennoch mit einer durchgehend spannenden Handlung überzeugen.

    Insgesamt ist die Sammlung wieder sehr gelungen. Kings Schreibstil ist wie gewohnt fesselnd, und die Figuren wirken vielschichtig sowie realistisch. Seine Geschichten verlieren nie an Spannung und sind nach wie vor eine klare Empfehlung für alle Horrorfans.

  10. Cover des Buches Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. (ISBN: 9783596708031)
    Arno Strobel

    Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.

    (438)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Evelyn Jancke ist forensische Psychologin und immer wieder hilft sie der Oldenburger Polizei bei Mordermittlungen. Doch seit zwei Jahren ist sie privat in einen Fall verwickelt, denn ihr Bruder und seine Frau sind bei einem Camping-Trip nach Frankreich spurlos verschwunden. Seit dem gibt es kein Lebenszeichen von den beiden und mittlerweile sind die Ermittlungen eingestellt worden, was sie sehr belastet.
    Als im norddeutschen Raum eine Mordserie beginnt, in der auf Campingplätzen Menschen bestialisch ermordet werden traut sie ihren Augen nicht, denn auf dem Phantombild meint sie ihren Bruder wiederzuerkennen… 

    Ich habe schon ein paar Bücher von Arno Strobel gelesen, viele davon fand ich auch wirklich spannend, dieses konnte mich allerdings gar nicht überzeugen. Der Schreibstil ist zwar wie immer flüssig und leicht zu lesen, insgesamt fand ich das Buch aber eher langatmig und es war kein gelungener Spannungsaufbau. Die Charaktere blieben irgendwie oberflächlich und wenig tiefgründig. Für mich war die Storyidee zwar gut, die Umsetzung allerdings nur mittelmäßig und das Ende vorhersehbar. Schade!

  11. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

    (337)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    In einem kleinen Ort in Nordengland verschwinden immer wieder Mädchen. Eine wird in den Hochmooren tot aufgefunden. Die Polizistin Kate Linville ist zufällig dort, als die Teenager Tochter von dem B&B, wo sie wohnt, am helllichten Tag von einem Supermarktparkplatz verschwindet. 

    Die Story ist richtig spannend und flüssig geschrieben und ein wahrer Pageturner. Man erfährt erst etwas über ein Mädchen, dann Jahre später über eine andere, dann erzählt der Täter und dann wird wieder aus Sicht der Polizistin berichtet. Es gibt immer wieder Überraschungen und vieles ist anders, als es scheint. Ein Krimi genau nach meinem Geschmack. Und die Polizistin fand ich sehr menschlich und sympathisch. Alles andere als eine selbstbewußte, knallharte Powerfrau. Charlotte Link weiß einfach, wie man Bücher schreibt. Ich konnte auch diesen Thriller nicht aus der Hand legen, auch wenn man es manchmal tat, um sacken zu lassen, was man grade gelesen hatte. 

    Klare Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste? (ISBN: 9783453429482)
    Freida McFadden

    Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?

    (440)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    „Lesen bildet“ – oder wie heißt es so schön?
    Auf dieses Buch trifft das definitiv zu.
    Man lernt zwar nicht das Typische, was man bei einem Thriller erwarten würde (Möglichkeiten, einen Mord zu vertuschen; Wie lasse ich es nach einem Unfall aussehen? etc.), sondern jede Menge über Schildkröten.
    Und wenn ich „jede Menge“ sage, meine ich auch „jede Menge“.
    Gefühlt 40 % des Buches drehen sich um Schildkröten …
    Natürlich hängt das mit der Handlung um den Mordfall zusammen, aber es war so viel, dass ich beim Wort „Schildkröte“ Flashbacks bekomme …

    Die Handlung mag trotz der überdurchschnittlich hohen Schildkrötenpräsenz den ein oder anderen zum Abbruch verleiten, aber wer schon mal einen Thriller von Freida McFadden gelesen hat, weiß: Durchhalten lohnt sich!
    Der gut zu lesende Schreibstil und die kurzen Kapitel machen es einem dann noch einmal einfacher, durch den Roman zu kommen.
    Durch den wechselnden Perspektivwechsel merkt man schnell, dass eine der beiden Protagonistinnen eine falsche Wahrnehmung der Realität haben muss.
    Es ist allerdings wirklich schwer durchzusteigen, wer von beiden die Wahrheit sagt.
    Die Antipathie, die sich bei beiden einschleicht, macht es zusätzlich schwer.
    Kaum denkt man, man hat’s verstanden, kommt die Autorin um die Ecke und macht mit einem Plottwist alle aufgestellten Theorien zunichte.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil ich mit den Entwicklungen in Teil II und Teil III nicht gerechnet habe.
    Lediglich die Schildkrötenthematik hat genervt, und die Abhandlung am Ende war mir zu unlogisch (Kopfverletzung ohne Anzeichen einer Kopfverletzung?).
    Normalerweise weisen Freida McFaddens Bücher nicht solche Logikfehler auf, weshalb es mir sofort aufgefallen ist, dass die Erklärung zum Ende hin nicht aufgeht.

  13. Cover des Buches Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 (ISBN: 9783423283922)
    Susanne Abel

    Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104

    (208)
    Aktuelle Rezension von: m_massa

    Mit „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ beweist Susanne Abel erneut, warum sie für mich zu den stärksten deutschen Autorinnen gehört. Bereits ihre Gretchen-Bücher konnten mich komplett überzeugen – und auch dieser Roman ist hervorragend geschrieben. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Arbeit, Fingerspitzengefühl und intensive Recherche in dieser Geschichte stecken. Gerade die Tatsache, dass sich vieles so oder so ähnlich tatsächlich hätte zutragen können, macht die Handlung besonders lebendig, nachvollziehbar und erschreckend authentisch. 


    Im Mittelpunkt steht Hardy, ein kleiner Junge, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Erinnerung an seine Herkunft gefunden wird und in einem katholischen Kinderheim aufwächst – einem Ort geprägt von Strenge, Härte und fehlender Zuneigung. Dort begegnet er Margret, ebenfalls ein Heimkind, die zu seinem Anker wird. Gemeinsam versuchen die beiden, trotz ihrer traumatischen Vergangenheit ein Leben aufzubauen. Doch das Schweigen über das Erlebte wirkt bis in die nächsten Generationen hinein und prägt schließlich auch die junge Emily, die beginnt, Fragen zu stellen und sich der Familiengeschichte zu nähern. Die Geschichte springt dabei zwischen verschiedenen Zeiten und Generationen, was den Roman trotz seiner Schwere abwechslungsreich und fesselnd macht. 


    Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere. Susanne Abel beschreibt sie mit unglaublich viel Liebe, Tiefe und Menschlichkeit. Sie wirken nie konstruiert, sondern echt – mit Ecken, Brüchen und Verletzungen. Gerade dadurch gehen ihre Schicksale unter die Haut und bleiben lange im Kopf.


    Die Geschichte ist hart, teils schwer auszuhalten und emotional aufwühlend, gleichzeitig aber nie reißerisch erzählt. Vielmehr schafft Susanne Abel es, Schmerz, Verlust, Liebe und generationsübergreifende Folgen von Traumata auf eine Weise greifbar zu machen, die bewegt und nachhallt. Ein eindringlicher, hervorragend recherchierter Roman, der zeigt, wie stark Vergangenheit noch Jahrzehnte später nachwirken kann. Für mich ganz klar: 5 Sterne. ⭐️ 

  14. Cover des Buches Der gefrorene Fluss (ISBN: 9783985852956)
    Ariel Lawhon

    Der gefrorene Fluss

    (134)
    Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_

    Auf „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon habe ich mich unglaublich gefreut, auch wenn ich zunächst überhaupt nicht wusste, wohin mich diese Geschichte führen würde. Je mehr ich die Lebensgeschichte von Martha Ballard kennenlernen durfte, desto mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen. Was für eine unglaublich starke Frau! Sie hat sich mit aller Kraft für Frauen eingesetzt und unermüdlich für Gerechtigkeit gekämpft.

    Vor diesem Buch hatte ich noch nie von Martha Ballard gehört, weshalb ich es umso bemerkenswerter finde, wie Ariel Lawhon ihr Tagebuch als Grundlage genommen und daraus einen so fesselnden Roman geschaffen hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Zu Beginn war ich allerdings etwas überfordert von den vielen Namen und den verschiedenen Beziehungen der Figuren untereinander. Nach einiger Zeit legt sich das jedoch, sodass man immer besser in die Geschichte hineinfindet.

    Besonders beeindruckt hat mich auch Ephraim. Für die damalige Zeit war er wirklich eine absolute Green Flag und hat mein Herz im Sturm erobert. Seine Art, Martha zu unterstützen, sie ernst zu nehmen und ihr auf Augenhöhe zu begegnen, war einfach wunderschön zu lesen.

    Auch Marthas Familie habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Geschichten ihrer Kinder und die familiären Beziehungen haben der Handlung noch mehr Tiefe verliehen und mich an vielen Stellen sehr berührt.

    Ein weiteres Highlight war für mich das Setting. Es war so unglaublich atmosphärisch und detailreich ausgearbeitet, dass ich mir das Leben im 18. Jahrhundert jederzeit lebhaft vorstellen konnte. Die kleinen Details haben die damalige Zeit förmlich zum Leben erweckt. Besonders gelungen fand ich außerdem die eingearbeiteten Tagebucheinträge. Sie haben die Geschichte noch authentischer wirken lassen und waren perfekt in den Roman integriert.

    Besonders eindrucksvoll fand ich zudem, wie das Buch das damalige Rechtssystem beleuchtet und zeigt, wie mit Frauen umgegangen wurde. Das hat mich beim Lesen oft wütend gemacht. Wenn man bedenkt, dass die Handlung im 18. Jahrhundert spielt, ist es erschreckend, wie aktuell manche Themen noch immer sind. Auch heute kommt es leider vor, dass Männer bevorzugt behandelt werden oder Frauen weniger Glauben geschenkt wird. Das macht die Geschichte nicht nur bewegend, sondern auch bedrückend aktuell.

    Für mich war „Der gefrorene Fluss“ eine absolut packende, emotionale und zugleich wichtige Geschichte über Mut, Gerechtigkeit, Familie und den Kampf einer außergewöhnlichen Frau. Eine klare Leseempfehlung! 📖❄️❤️

  15. Cover des Buches Die Toten von Fleat House (ISBN: 9783442494811)
    Lucinda Riley

    Die Toten von Fleat House

    (211)
    Aktuelle Rezension von: Futziwitch

    Im St Stephen‘s Internat wird die Leiche des 18 jährigen Charlie Cavendish aufgefunden er hatte die schlechte Art junge Schüler von ihm zu quälen als wenig später auch noch ein Lehrer Selbstmord begeht wird Detective Inspector Jazz Hunter als Ermittlerin eingesetzt und sie soll den Fall schnell lösen denn sonst wird die Schule schliessen , doch da Jazz eine hervorragende Ermittlerin ist nimmt sie sich der Sache an und findet bemerkenswerte Dinge heraus die Jahre lang im Dunkeln liegen . Ein spannender Roman

  16. Cover des Buches Die Tochter des Uhrmachers (ISBN: 9783453427914)
    Kate Morton

    Die Tochter des Uhrmachers

    (191)
    Aktuelle Rezension von: springtime

    Kate Morton gehört eigentlich zu den Autorinnen, deren Bücher ich sehr gerne lese. Ich liebe an ihren Geschichten diese bildhaften, atmosphärischen Beschreibungen, die alten Häuser, die Familiengeheimnisse, die melancholische Stimmung und dieses Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer nachwirkt. Genau das findet man auch in diesem Buch wieder. Manche Kapitel haben eine richtig schöne, düstere und mysteriöse Atmosphäre, und sprachlich kann Kate Morton einfach sehr gut Stimmungen erzeugen.

    Aber leider hat mich dieses Buch trotzdem ziemlich enttäuscht. Für mich war es über weite Strecken einfach viel zu langatmig. Ständig wurden neue Figuren eingeführt, neue Perspektiven geöffnet, neue Lebensgeschichten erzählt. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass ich nun endlich den Überblick habe und mich richtig auf die Handlung einlassen kann, kam wieder eine neue Figur dazu, deren Geschichte dann ausführlich beschrieben wurde. Grundsätzlich mag ich verschachtelte Erzählungen und verschiedene Zeitebenen, aber hier hatte ich irgendwann das Gefühl, dass vieles eher ablenkt als bereichert. Einige Figuren und Nebenhandlungen hätte man meiner Meinung nach problemlos streichen können, ohne dass dem Verständnis wirklich etwas gefehlt hätte.

    Besonders schade fand ich das, weil ich das Buch eigentlich nur angefangen und weitergelesen habe, weil ich Kate Mortons andere Bücher so geliebt habe. Hätte ich ihre anderen Romane nicht gekannt, hätte ich wahrscheinlich nach 100 oder spätestens 200 Seiten abgebrochen. Aber weil ich wusste, wie stark ihre Geschichten am Ende oft zusammenlaufen können, habe ich immer gehofft, dass sich die Lektüre noch lohnt und mich das Ende wie immer begeistern würde.

    Leider war das für mich hier nicht der Fall. Das Ende hat mich nicht versöhnt, sondern eher wütend und frustriert zurückgelassen. Rückblickend wünschte ich sogar, ich hätte das Buch abgebrochen, statt mich bis zum Schluss durchzukämpfen.

    Trotzdem kann ich dem Buch nicht alles absprechen: Die Atmosphäre ist stellenweise wirklich schön, einige Beschreibungen sind wunderbar bildhaft, und mit einigen Figuren habe ich mitgefühlt. Aber für mich war "Die Tochter des Uhrmachers" im Vergleich zu ihren anderen Büchern deutlich schwächer und am Ende leider nicht befriedigend genug.

  17. Cover des Buches Die Verlorene (ISBN: 9783596710546)
    Miriam Georg

    Die Verlorene

    (242)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Nun war das Buch “Die Verlorene” das dritte aus der Feder von Miriam Georg, welches ich, innerhalb weniger Tage (ca. 500 Seiten) – mit unter bis in die Nacht hinein, mit großer Begeisterung las und hörte. Die Nordwind Saga (Im Nordwind und Im Nordlicht) hatte mir schon so super gut gefallen. Allerdings diese Geschichte “Die Verlorene” war – in der Qualität der Sprache wirklich perfekt – in der Spannung wie ein Krimi – der Inhalt wurde aus Vergangenheit und Zukunft in zwei Zeitebenen verfasst – es hat mich emotional auf einer Achterbahn mitgerissen und die Kriegszeit (Zweiter Weltkrieg) mit einer fiktiven durchdachten Geschichte so zu umschmücken, ist der Autorin wahrhaftig gelungen. Die Stichpunkte im Schnelldurchgang waren, Geschwisterliebe, Krieg, Ängste, Verluste in menschlicher und finanzieller Hinsicht und so viele mehr. Ich hatte im Prolog etwas Schwierigkeiten, diesen mir im Gedächtnis zu behalten, aber gegen Ende war er, im Geiste wortwörtlich, mir wieder eingefallen. Was auch mal anders war, es gibt im Grunde kein Happy End. Eher ein Anlass zum Nachdenken! Ich würde sie auch als Schullektüre wärmstens empfehlen. Mein Fazit lautet, man sollte diese Geschichte unbedingt Lesen oder Hören. Ich habe beides zusammen wieder gemacht. Einige Textstellen sind so wichtig, das sie nicht in Vergessenheit geraten sollten, sondern uns daran erinnern, welche Vergangenheit unsere Vorfahren schon erleben mußten. Meine absolute Lese- bzw. Hörempfehlung.

    Zusatz zum Hörbuch:
    Der Autorin Miriam Georg ist hier ein Meisterwerk in der historischen Literatur durch und durch gelungen. Meine ausführlichere Buchbesprechung findet ihr hier auf dem Buchblog im Menü unter Rezensionen. Die Sprecherin Tanja Fornaro hat diese sensible historische Geschichte warm und spannend dem Hörer nahe gebracht. Ich konnte nicht aufhören ihr zuzuhören. Ich wurde eigentlich in jeder weiteren Textzeile weiter in das Geschehen mitgerissen. Diesmal habe ich das Hörbuch als Hardware in der Hand gehalten. Aber man kann es bei Audible runterladen und sofort anhören. Es erschien 2025 bei Argon Verlag. Es heißt in der Beschreibung, es sei eine ungekürzte Ausgabe, diese ich leider nicht bestätigen kann. Ich habe im Buch einige Textstellen lesen können, die nicht im Hörbuch mit aufgenommen wurden. Die Hörbuchzeit beträgt ca. 15 Stunden auf zwei CD`s.

  18. Cover des Buches Dunkles Wasser (ISBN: 9783764504434)
    Charlotte Link

    Dunkles Wasser

    (159)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Dieses Buch war so heftig - vorallem der Anfang ist richtig übel. Danach hält sich eine gewisse Grundspannung und zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Die Protagonistin ist mit ihrer Brückenphobie sehr einmalig - das Ermittlerteam sehr unterschiedlich, aber zum Glück klug und fähig. Die Nebengeschichten erschütternd. 

  19. Cover des Buches Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du (ISBN: 9783328108474)
    Claire Douglas

    Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du

    (218)
    Aktuelle Rezension von: Juliane_Peter

    Ich war SO schnell komplett drin 🤭📖 Ich liebe Thriller mit alten Geheimnissen, düsteren Küstenorten und Figuren, denen man nie ganz vertrauen kann 😅 Deshalb musste ich dieses Buch einfach lesen. Und ehrlich? Ich habe ungelogen alle paar Kapitel meine Theorie geändert 😂


    Die Geschichte dreht sich um Jess, die in die Nähe ihres  Heimatortes zurückkehrt. Sie ist Journalistin und es passiert ein schockierender Mordfall.  🔪 🔫 Schnell führt alles zurück zu ihrer ehemaligen besten Freundin Heather und zu einem jahrzehntealten Geheimnis rund um das Verschwinden von Heathers großerSchwester Flora 😳 Je mehr Jess nachforscht, desto mehr merkt man, dass damals längst nicht alles so war, wie es schien. Jeder wirkt verdächtig. Wirklich jeder 👀


    Der Schreibstil von Claire Douglas war unglaublich flüssig und total mitreißend ✨ Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders die Atmosphäre hat mich komplett gepackt 🌫️🌊 Dieses kleine Küstendorf wirkte die ganze Zeit bedrückend und geheimnisvoll. Man hatte ständig das Gefühl, dass hinter jeder Erinnerung noch etwas verborgen liegt.


    Auch die Charaktere fand ich richtig stark geschrieben. Niemand wirkte perfekt oder eindeutig gut bzw. böse und genau das mochte ich so 😭 Jess war für mich total greifbar, vor allem ihre Unsicherheit und ihre Schuldgefühle. Heather blieb lange ein Rätsel und ich wusste bis fast zum Ende nicht, ob ich Mitleid mit ihr haben soll oder ihr misstraue 😅


    Die Spannung war wirklich durchgehend da 🔥 Ich hatte zwischendurch SO viele Theorien und habe echt jeden verdächtigt 🤭 Manche Wendungen kamen überraschend, ohne komplett unrealistisch zu wirken und genau das liebe ich bei Thrillern.


    Besonders spannend fand ich das Thema verdrängte Erinnerungen und wie sehr Geheimnisse Menschen und ganze Familien zerstören können 💔 Das Buch zeigt richtig gut, wie Vergangenheit niemals wirklich verschwindet.

  20. Cover des Buches Das Gotteshaus (ISBN: 9783442494323)
    C.J. Tudor

    Das Gotteshaus

    (133)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Ich  wahe schon von der " Kreidemann" begeistert gewesen , aber " das Gottes Haus "  wahr noch mehr nach meinen Geschmack gewesen , das Buch zog mich in einen sog das ich schlecht aufhören konnte zu lesen . Ich wahr praktisch eine gefangene gewesen .. bei knapp über 550 Seiten kam kein mal langweile auf , es zog sich nicht in der länge , ich hätte davon nochmal so lange lesen können ..der Schreibstil ist locker , bei den Protagonist gab es keine Verwechslungsgefahr. Aber das Ende fand ich sehr überraschend, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet...wie es schon bei den Kurzbeschreibung von Buchrücken steht , man sollte sich beim Lesen des Buches nix anderes vornehmen !!! 

    Aber worin geht es in den Buch: für die Pfarrerin Jack Brooks und ihrer Tochter Flo sollte es ein Neustart sein . Neuer Job , neues Zuhause. Aber Jack stößt auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, in der Misstrauen gegenüber fremden tief verwurzelt ist . Schon bald muss sie sich fragen. Wer schickt ihnen düstere drohbotschaften? Und warum hat Flo Visionen von brennenden Mädchen? Chapel crofts Geheimnisse liegen verborgen in einem dunklen Grab , aber nun kehren die alten Gespenster zurück, und sie werden keinen Frieden finden , bis sie Vergeltung geübt haben . 

    Absolut empfehlenswert!!!! 

  21. Cover des Buches Die andere Frau (ISBN: 9783442490790)
    Michael Robotham

    Die andere Frau

    (141)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.

    Trauer um einen geliebten Menschen, ist eins der schmerzhaftesten und stärksten Gefühle. Jeder von uns, geht mit Eindrücken anders um. Als Erwachsener ist es teilweise zwar schwierig, aber wir versuchen die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

    Kinder hingegen können Trauer noch nicht verstehen. Sie verschließen sich eher und machen sich die eigenen Gedanken. Wir Erwachsene merken dadurch oft nicht, wie sehr ein Kind unter den Umständen der Trauer leidet. Es kommt aber der Tag, in dem alles an die Oberfläche gelangt. Trauer ist ein steiniger Weg, der sehr lang ist. Darum sollten wir immer über Trauer reden, denn diese kann innerlich sehr viel anrichten.

    Wir lernen in unserem Leben, viele Menschen kennen, jeder von ihnen hat aber eine Vergangenheit. Die eine ist eher erhellend, die andere finster. Bei der Vergangenheit, die vielleicht nicht am hellsten war, stoßen viele auf Ablehnung. Dabei wird oft vergessen, dass diese Menschen gerade Unterstützung benötigen, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. 

    Viele von den Menschen, die eine schwierige Lebensgeschichte haben, hoffen auf eine 2. Chance. Diese sollten sie bekommen, schließlich weiß niemand, warum dieses Leben sich so gestaltet hat. Darum ist es bewundernswert, wenn ein Mensch sich entschieden hat, aus der Dunkelheit zu entfliehen.

    Keiner von uns ist perfekt. Auch, wenn dies einigen Menschen vermittelt wird, ist dies genau deren Schwäche. Dieses Unperfekt sein, sorgt eben dazu, dass wir Fehler begehen. Diese Fehler, können ein anderes Leben von heute auf morgen komplett verändern. Leider gibt es aber schwache Charaktere, die ihr Fehlverhalten vertuschen wollen und dazu Hilfe von einflussreichen Leuten in Anspruch nehmen.

    Diese Uneinsichtigkeit, führt in den meisten Fällen dazu, dass der Hass und die Wut von Angehörigen auf sich gezogen wird. Die Person, deren Fehler gedeckt werden, hat irgendwann das Gefühl, unantastbar zu sein und fürchtet keine Konsequenzen mehr. Doch keine Schuld ist jemals vergessen und dies sollten wir uns immer bewusst sein.

    Ein Fehlverhalten zu vertuschen, ist nicht immer einfach. Sehr oft versuchen Menschen es, als kleines oder großes Geheimnis zu betrachten. Dieses soll, in den Augen dieser Personen, immer im Verborgenen bleiben. Es wird aber der Tag kommen, in dem jedes Geheimnis an der Oberfläche erscheint und dabei hat der Geheimnisträger nicht einmal Einfluss darauf.

    Dieses ganze Verhalten, versuchen wir oft damit zu erklären, dass dies „normal“ ist. Schließlich möchte niemand, dass über ihn schlecht geurteilt wird. Dabei wird aber oftmals vergessen, dass ein Geheimnis, dass schlimme Dinge vertuschen soll, niemals mit einer schweren Vergangenheit gleichgesetzt werden darf. Dennoch sind wir eher bereit, einem Menschen, dessen schwerwiegendes Geheimnis an die Oberfläche kommt, eine 2. Chance zu geben, aber nicht einem Menschen, mit einer schweren Vergangenheit.

    Könnte es daran liegen, dass wir befürchten, dass die Person, die eine schwere Vergangenheit hatte, kaputt ist?

    Als Kind betrachten wir unsere Eltern oftmals als Vorbild und denken, sie wären heilig. Irgendwann kommt aber der Tag, in denen wir das Verhalten unserer Eltern hinterfragen und uns unsere eigenen Gedanken machen. Dabei geschieht es nicht selten, dass uns unsere Eltern irgendwann enttäuschen.

    Es liegt dann aber an uns, ob wir diese Enttäuschungen akzeptieren oder nicht. Wir neigen oft dazu, gewisse Verhaltensmuster unserer Eltern anzunehmen. Dabei entscheiden wir, ob wir gewisse Verhaltensweisen genauso umsetzen, mit dem Wissen, unsere Kinder zu enttäuschen oder ob wir es besser machen.

  22. Cover des Buches Die Karte (ISBN: 9783499000409)
    Andreas Winkelmann

    Die Karte

    (363)
    Aktuelle Rezension von: libraryoflaura

    𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?

    Stell dir vor, du trackst deine tägliche Laufrunde mit einer App und jemand schaut zu.

    Jemand, der deine Route nutzt, um ein grausames Muster zu zeichnen.

    In Berlin werden Läuferinnen ermordet, und der Täter hinterlässt eine digitale Spur auf der Landkarte.

    Als die junge Laura ins Visier des Killers gerät, beginnt eine Hetzjagd auf vertrautem Terrain.

    Die Bedrohung lauert nicht in einer dunklen Gasse, sondern direkt auf der Lieblingsstrecke im Park. Doch was ist das Ziel dieses perfiden Spiels?


    𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:

    • Das Grundkonzept: Die Idee, eine alltägliche Aktivität wie das Laufen und Tracking-Apps für einen Thriller zu nutzen, ist absolut genial und erzeugt eine beklemmende Gänsehaut-Atmosphäre.

    • Der Schreibstil: Wie von Winkelmann gewohnt, ist das Buch ein rasanter Pageturner. Spannend, flüssig und man will eigentlich immer wissen, wie es weitergeht.

    • Die Grundspannung: Die Bedrohung ist von Anfang an greifbar und die Atmosphäre bleibt durchgehend hoch.


    𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:

    • Der Einstieg: Auch hier hatte ich anfangs wieder meine typischen 'Winkelmann-Schwierigkeiten', bei den vielen Figuren und Zusammenhängen den Überblick zu behalten.

    • Logiklücken im Finale: Leider stolpert die Story am Ende gewaltig. Die Motivation des Täters für die Morde am Anfang blieb für mich völlig unklar es wirkte fast so, als wären die Opfer nur Spannungsfüller ohne echten Bezug zur Haupthandlung.

    • Verschenktes Potenzial: Das Motiv der Karte als "Kunstwerk" oder Botschaft verpufft im Finale leider völlig und bekommt nicht die tiefere Bedeutung, die man nach dem starken Aufbau erwartet hätte. Das Ende wirkte insgesamt sehr überhastet.


    𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:

    Ein Thriller, der mit 4 Sternen groß anfängt, mich dann aber im Finale so unbefriedigt zurückgelassen hat, dass ich auf 3,5 von 5 Sternen korrigieren musste.

    Die Spannung lohnt sich definitiv, aber wer einen bis ins Detail logischen Plot braucht, wird am Ende eventuell etwas enttäuscht sein.

    Ein packender Pageturner, der leider auf der Zielgeraden etwas außer Puste gerät.

  23. Cover des Buches Holly (ISBN: 9783453429680)
    Stephen King

    Holly

    (185)
    Aktuelle Rezension von: Julietta89

    Ich bin eigentlich kein großer Fan von Kriminalromanen, und „Holly“ kommt diesem Genre schon ziemlich nahe. Wenn es kein Buch von Stephen King gewesen wäre, hätte ich es wohl gar nicht erst zur Hand genommen. Umso überraschter war ich, wie sehr mich die Geschichte trotzdem gefesselt hat. King gelingt es hier, auf eine sehr spannende Art und Weise eine Ermittlung zu erzählen, die trotz des klassischen Krimi-Settings so viel mehr bietet.

    Besonders beeindruckend fand ich den Aufbau der Story. Die parallelen Handlungsstränge, die sich nach und nach aufeinander zubewegen, haben mich richtig mitgerissen. Man will unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt, auch wenn man als Leser teils schon etwas mehr durchschaut als die Protagonistin Holly selbst. Das sorgt für eine tolle Spannung, die King meisterhaft steuert. Und das ganz ohne seine sonst so typischen übernatürlichen Elemente – was ich eigentlich interessant fand, auch wenn mir ein bisschen von diesem King-Flair dadurch gefehlt hat.

    Trotzdem ist „Holly“ ganz klar ein Buch, das man als King-Leser nicht verpassen sollte. Es geht tief in die Abgründe der menschlichen Psyche und zeigt, wie komplex und dunkel das Leben sein kann. Für mich war es eine gelungene Überraschung, die mich auch über das Genre hinaus begeistert hat.

  24. Cover des Buches Der Klang deines Lächelns (ISBN: 9783426519356)
    Dani Atkins

    Der Klang deines Lächelns

    (173)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_Daniela

    Heute stelle ich dir "Der Klang deines Lächelns" von Dani Atkins vor. 

    Zum Inhalt:

    Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht gesehen. Ausgerechnet auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses treffen die beiden wieder aufeinander. Ally bangt um das Leben ihres Mannes Joe, der einen Jungen aus einem zugefrorenen See vor dem sicheren Tod rettete, und nun im Koma liegt. Charlotte hingegen betet für ihren Verlobten David, dessen Herz nach einer Vireninfektion schwer geschädigt ist. Während beide Frauen auf ein Wunder hoffen, prasseln Erinnerungen auf sie ein – an ihre gemeinsame Studentenzeit, an Partys, an endlose Sommernächte. Aber auch an Verrat, an Untreue und daran, dass sie beide David geliebt haben.
    In der dunkelsten Stunde der Nacht müssen Ally und Charlotte eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden Sie mit der Vergangenheit Frieden schließen können? Von dieser Frage hängt am Ende alles ab - sogar das Leben von Joe und David. 

    Meine Meinung:

    Dies ist mein zweites Buch der Autorin. Ich habe es als Hörbuch gehört und es hat mich emotional ziemlich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Dennoch wird man nicht hoffnungslos zurückgelassen. Der Schreibstil ist angenehm, berührend und emotional. Man erlebt am Anfang der Geschichte zwei dramatische Ereignisse. Durch diese war ich sofort gefesselt und konnte kaum aufhören. Das Ganze wird auf zwei Zeitebenen vorgestellt. Man erlebt sowohl die Gegenwart der Beteiligten, als auch was es mit gewissen Vorkommnissen auf sich hat. In die Vergangenheitsebene musste ich erst einmal hinein finden. Am Schluss ergibt es ein großes Ganzes und ich saß mit Tränen in den Augen davor und konnte kaum glauben, wie sehr es mich berührt hat. 

    Fazit: Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Für Leser, die es emotional und auch dramatisch mögen eine Empfehlung!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks