Bücher mit dem Tag "nähen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nähen" gekennzeichnet haben.

204 Bücher

  1. Cover des Buches Nur noch ein bisschen Glück (ISBN: 9783864931505)
    Simona Ahrnstedt

    Nur noch ein bisschen Glück

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Das Großstadtmädchen Stella ist auf dem Land gestrandet – im idyllischen südschwedischen Städtchen Laholm. Innerhalb eines Tages hat sie ihren Job und ihre Wohnung verloren und herausgefunden, dass ihr Verlobter sie betrügt. Nachdem sie sich betrunken, die Augen ausgeheult und ihren Ex gestalkt hat, begreift sie, dass sie einen neuen Plan braucht. Im kleinen, roten Holzhaus, das einst ihren Großeltern gehörte, will sie sich neu sortieren. Umgeben von verrückten Ziegen, schmollenden Teenies und einem attraktiven Biobauern, der überraschend gut küssen kann, gewöhnt sie sich schneller an das Leben auf dem Land, als ihr lieb ist. Denn eigentlich will sie nur eins: nach New York. Doch was, wenn das Leben andere Pläne hat?


    mein Fazit:

    Hat mich nicht umgehauen. Einzig und allein die Familiendramen fand ich spannend, aber das wäre auch kürzer gegangen 

  2. Cover des Buches Ein Traum vom Glück (ISBN: 9783785726709)
    Eva Völler

    Ein Traum vom Glück

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Ich habe das Buch angefangen, weil ich das Ruhrgebiet der Nachkriegszeit für einen interessanten Schauplatz hielt. Leider war ich von der Geschichte recht enttäuscht. So wirklich passiert nichts, es plätschert so vor sich hin. Mit der Hauptfigur Katharina wurde ich nicht so recht warm und sie war mir auch nicht allzu sympathisch. Das Thema der Kriegsheimkehrer wird durch Johannes, welcher bei Katharina und ihrer Schwiegermutter einzieht, etwas angeschnitten, aber so richtig mitfühlen konnte ich nicht. Ruhrgebiets- oder Nachkriegsstimmung kamen bei mir ebenfalls nicht auf. Insgesamt ein recht farbloser Roman.

  3. Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
    Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Die 17-jährige Molly muss Sozialstunden bei der Witwe Vivian ableisten. Anfangs ist sie darüber nicht sonderlich glücklich. Doch bald stellt sie fest, dass es sich bei der alten Frau um eine Waise handelt, die Ende der 20er Jahre ihre Familie verloren hat und deshalb von New York aus mit dem Zug in den Mittleren Westen verfrachtet worden ist, um bei einer neuen Pflegefamilie unterzukommen. Wie es der Zufall will lebt auch Molly bei Pflegeeltern, wo es immer wieder zu Reibereien kommt. Ob sie von Vivian und ihrem Beispiel lernen kann?

    Der Roman, der sich auf Tatsachenberichten stützt, zeichnet sich durch die Anwendung des klassischen Ansatzes aus, bei dem zwischen Szenen aus der Vergangenheit und der Gegenwart abwechselnd hin und her gesprungen wird. Dadurch werden zwei Geschichten parallel erzählt. Diese Vorgehensweise kommt insbesondere zum Tragen, wenn die Handlungsstränge letztlich zusammengeführt werden oder sich gegenseitig befruchten (Stichwort: Aha-Effekt). Falls es allerdings nur wenige Berührungspunkte gibt, dann besteht die Gefahr, dass keine der beiden Geschichten ihr jeweiliges Potenzial vollständig entfalten kann. Letzteres ist für mich bei diesem Roman passiert. Das mag auch der Grund sein, warum bei mir beim Lesen über weite Strecken kaum Spannung aufkommen wollte. Erst gegen Ende, als Vivian ihren Platz in der Welt gefunden hat und aufzublühen beginnt, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

    Fazit: Bei „Der Zug der Waisen“ handelt es sich um einen unterhaltsamen Roman, der auf Tatsachenberichten beruht. Allerdings vermochten es die beiden Erzählstränge nicht, mich zu packen. Hätte sich die Autorin ausschließlich auf Vivians Werdegang konzentriert, wäre bestimmt eine spannendere und wahrhaft bewegende Geschichte daraus geworden.

  4. Cover des Buches Hab ich selbst gemacht (ISBN: 9783462042856)
    Susanne Klingner

    Hab ich selbst gemacht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Meine Schwester hat mir dieses Buch vor einiger Zeit geschenkt und es hat mir viel Spaß gemacht. Die Autorin führt eine Art Tagebuch des Selbermachens. Sie beschäftigt sich dabei mit vielen, sehr unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens: baut ein Regal für die Küche, streicht die Fliesen in ihrem Badezimmer, pflanzt Kartoffeln, Kräuter und Gemüse an, strickt, näht, häkelt, siedet Seife, fertigt Schuhe, macht Käse, bäckt Brot, ...
    Das eine oder andere hab ich ja auch schon gemacht, vieles aber noch nicht und beim Lesen hab ich richtig Lust bekommen, einige für mich neue Dinge auszuprobieren, z.B. mal Kartoffeln anzubauen.
    Besonders sympathisch ist, dass bei der Autorin nicht alles auf Anhieb ein Erfolg ist und sie machmal auch improvisieren muss. 
    Nur an einer Stelle muss ich ihr widersprechen: Bei einem Stricktreff kann man deutlich mehr und andere gemeinsame Interessen entdecken als nur das Stricken! Selbst wenn die anderen alles Omas sind!
  5. Cover des Buches Der Stoff, aus dem Träume sind (ISBN: 9783956498008)
    Jana Stieler

    Der Stoff, aus dem Träume sind

     (41)
    Aktuelle Rezension von: X-tine
    Inhalt laut Klappentext:
    Efeugrün, verwoben mit einem hauchzarten himmelblauen Faden – als Claire das Jackett in einem Londoner Vintage-Laden entdeckt, weiß sie sofort, dass es von der kleinen schottischen Hebrideninsel Barra stammt. Fast ein ganzes Leben ist es her, dass sie dort aufgewachsen ist. Ein Leben für die Mode, voller großer Pläne, Hoffnungen und Fehler. Und plötzlich lassen Claire die Erinnerungen nicht mehr los. Vielleicht ist jetzt endlich die Zeit gekommen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und verschüttete Träume zu bergen.

    Fazit:

    Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen. Die Charakterbeschreibungen der zwei Frauen waren ganz gut gemacht so dass ich als Leser immer mehr von ihrem Leben lernen wollte. Die Themen Chance, Freude und Aufstieg sind sehr gut dargestellt, aber insgesamt hatte ich mir mehr erhofft. Ich bin am Anfang leider auch schlecht in die Geschichte gekommen. Die Kindheit von Claire hat mich schon zum Nachdenken gebracht. Leider konnte mich das Buch mit seiner Geschichte nicht fesseln. Es war nett zu lesen, aber leider nicht mehr.




  6. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt: Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  7. Cover des Buches Das Leben ist ein Seidenkleid (ISBN: 9783959671637)
    Tanja Wekwerth

    Das Leben ist ein Seidenkleid

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 5 Sternen

    Ein Kleid kann ein Leben verändern, sagt Maja. Jede Nacht sitzt sie allein an ihrer Nähmaschine und zaubert bestickte Mäntel oder raffinierte Röcke - die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Dazu fehlt ihr der Mut. Bis sie sich mit Leonhard anfreundet, einem sanftmütigen älteren Herrn. Seit dem Tod seiner Frau Luise hat niemand mehr ihr Ankleidezimmer betreten dürfen, niemand außer Maja. Dort, zwischen Petticoats und Maßband, stellt sie mit Leos Hilfe bald fest, dass Lebensträume keinem Schnittmuster folgen.

    Ein wunderschönes Cover, das mich sofort ansprach.
    Der Roman ist sehr flüssig zu lesen, eine sehr berührende Geschichte, die mal nicht mir der sieben zwischen zwei Menschen beginnt, sondern der Liebe zu einem Kleid, zu Stoff.
    Eine berührende Geschichte über Maya, die mich sehr gut unterhalten hat. Mal was anderes, aber einfach nur wunderschön zu lesen.

  8. Cover des Buches Olivensommer (ISBN: 9783453359093)
    Isabelle Broom

    Olivensommer

     (47)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Holly erhält die Nachricht einer ihr unbekannten verstorbenen Tante aus Griechenland übermittelt, dass sie ein Haus geerbt hat. Seit dem Tod ihrer Mutter hält Holly die Menschen um sich herum auf Abstand. Sie reist auf die Insel Zakynthos, um dort den Spuren ihrer Familie zu folgen und um das Haus auszuräumen und zu verkaufen…

    Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover mit den Zitronen und Oliven gut (die Zitronen sind jedoch viel präsenter als die titelgebenden Oliven); ich mag die Haptik der geriffelten Oberfläche.

    Wie mein Buchtitel schon verrät, kam es bei mir leider zu einem Buchabbruch. Üblicherweise erhält ein Buch rund 50 Seiten Zeit, mich zu überzeugen, dranzubleiben. Hier habe ich mir immer wieder gesagt, noch ein paar Seiten zu lesen, vielleicht packt es mich ja dann. Nach der dreifachen Seitenzahl habe ich dann die Buchdeckel enttäuscht zugeklappt – dies ist kein Buch für mich. Aber wieso?

    Ich wurde mit Holly einfach nicht warm: es wird immer wieder angetönt, wie schwer sie es mit ihrer Mutter hatte, ihre Alpträume werden thematisiert, und auch die Beziehung zu ihrem Freund Rupert. Es ist mir schon bewusst, dass nicht auf den ersten paar Seiten dargelegt werden kann, was das Schwierige mit Person X oder Y ist, aber für mich blieb es zu lange zu vage. Mir hat nicht gefallen, wie sie sich gegenüber Rupert verhält: sie redet ihm dem Mund nach und tut alles, um ihm zu gefallen. Sie erfindet Lügen über ihre Vergangenheit, um sich zu schützen. Nur damit er sie nicht verlässt. Denn sie ist davon überzeugt, dass er genau selbiges tun würde.
    Ich habe nicht verstanden, dass Holly einfach flugs von London nach Griechenland reist, ohne vorgängig (oder auch vor Ort) mit dem Nachlassverwalter Kontakt aufzunehmen. Der Schlüssel zum Haus war ja – wie im Brief angekündigt – unter dem Blumentopf. Der Nachbar Aidan hat mir bis Seite 174 sehr gut gefallen – über ihn hätte ich gerne noch mehr erfahren. Er versucht nicht, auf Teufel komm raus jemanden zu beeindrucken. Er ist, wie er ist.

    Aufgrund des Buchabbruchs kann ich leider nur 1 Stern vergeben, schade. Ich habe noch das Buch „Wintersterne“ vorliegend, doch das muss nun noch ein Weilchen warten, bis ich einen neuen Versuch mit der Autorin wage.

  9. Cover des Buches Das Schweigen der Toten (ISBN: 9783499255885)
    Todd Ritter

    Das Schweigen der Toten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Perry Hollow ist solch ein süßes idyllisches Örtchen in Pennsylvania. Verschlafen, aber bei Großstädtern aus 🎶 Phila - del - phiaaa 🎶 beliebt ( ein Schelm, wer dabei an Streichkäse denkt! ). Ferienhäuser, ach so unberührte unberührte Natur. Huhu! Juchz a daisy! Huchi! 

    Sheriff Kat Campbell, beinahe 40, mit einem zehnjährigen Sohn, alleinerziehend, hat einen ruhigen Job. Mal ein Diebstahl, tatsächlich ein Raubüberfall, Schlägereien, Sachbeschädigung. Das ist alles - für gewöhnlich. 

    Der März ist noch ungewöhnlich kalt. Ein Lastwagenfahrer entdeckt einen länglichen Gegenstand an einer Straße, der verdächtig nach einem Sarg aussieht. 

    Kat geht dem nach und zu ihrem Schock und Schrecken befindet sich in der Tat eine Leiche in jenem Provisorium, das wahrhaft einem Sarg ähnelt. George Winnick, Mitte 60, Farmer, wurde ermordet. Ihm wurde die Arteria Carotis mit einem Skalpell durchtrennt. ( Halsschlagader ) Bei lebendigem Leib wurde ihm der Mund zugenäht. Nicht postmortal. 

    Der ganze Ort ist in Schockstarre ob der unglaublichen Brutalität und Grausamkeit der Tat. Mord? Doch nicht in Perry Hollow. Dort verschließt man nicht mal die Haus - und Autotüren. Mörder gibt es doch nur woanders. 

    Henry Goll, der zwar attraktive, aber durch Narben entstellte Mann ( zumindest denkt er selbst, er sei entstellt ), hat vor fünf Jahren etwas Grauenvolles erlebt und ist nun zurückgezogen für sich allein, beruflich wie privat. In seinem kleinen Abstellkammerbüro schreibt er für die Perry Hollow Gazette sämtliche Nekrologe. Er entdeckt ein makrabes Fax, das Georges Tod ankündigte und vom Mörder stammen muß. So wird er widerwillig in die Ermittlungen involviert.

    Nick Donnelly, Ende 30, Lieutenant bei der Landespolizei CBI ( Criminal Bureau of Investigation ), interviewt in seiner Freizeit und Urlaub Mörder, Serienkiller, um für sich wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Auch er verfügt über eine belastete Vergangenheit, die erst seinen Antrieb ausgemacht hatte zur Polizei zu gehen. Und er ist ein verdammt guter Ermittler. 

    Mit seinem Team wird er nach Perry Hollow beordert. Kat ist froh darüber und schafft es an den Ermittlungen beteiligt zu werden.

    Nick mutmaßt, daß ein berüchtigter Serienmörder dafür verantwortlich ist. Und tatsächlich! Sie erwischen diesen und er gesteht ebenso den Mord an George Winnick. Aufgelöst, Ende gut, alles gut? 

    Von wegen! Im Juli desselben Jahres bekommt Henry zu seinem Schreck eine neue Mordankündigung via Fax. Nick kommt zurück, nachdem er herausgefunden hat, daß jener andere Killer bezüglich Georges gelogen hat. 

    Es geht bald rund in Perry Hollow. Denn Kat und Nick finden etwas äußerst Finsteres heraus. Von wegen freundliche Idylle. Die trügerische Sicherheit ist ebenso temporär, als es dann gegen Ende Oktober, Anfang November zum tödlichsten Showdown kommt ...

    Jetzt denken garantiert einige, daß eine Handlung, die sich von März bis Anfang November erstreckt, langweilig oder langatmig sei. O nein! Irrtum! 

    Der Plot macht zwar zeitliche Sprünge, aber die Elemente bauen sehr gut aufeinander auf. Nach und nach wird immer nur ein Stück der erschreckenden Wahrheit partiell enthüllt, bis sie am Ende ungeheuerlich und wie eine sehr scharfe letale Klinge vor einem steht. Und dann endlich endgültig versteht. Man kann vorher schön mutmaßen und vielleicht sogar richtig kombiniert auf den oder die korrekten Verdächtigen tippen, aber das Motiv ist auf jeden Fall sehr überraschend. 

    Überhaupt schlägt das Buch unerwartete, verblüffende Haken, geradezu schwindelerregend. Man weiß ja zum Beispiel, an dieser Stelle hat das Buch noch über hundert Seiten! Es kann ja noch nicht vorüber sein. Der Showdown ist nervenzerfetzend und sehr pointiert mit gut gesetzten Spannungsspitzen wie das gesamte Buch überhaupt. 

    Das Timing ist hervorragend. Nicht zu früh oder spät kommen Enthüllungen. Es gibt Gewalt, die sich aber angenehm in Grenzen hält. Das Hintergründige zehrt wesentlich mehr an der Psyche als die Anteile mit der physischen Gewalt, obwohl die Szene mit dem Mund, Arghhh! Mehr sage ich speziell dazu nicht.

    Todd Ritters Buch heißt im Original "Death Notice". Der englische und der deutsche Titel passen wie der Faden ins Nadelöhr.

    Der Schreibstil ist becircend, nimmt einen gefangen. Ein Pageturner, plastisch, geradezu filmisch geschrieben. Die Hauptprotagonisten Kat, Nick und Henry sind sehr sympathisch und liebenswert. Und keine Sorge! Was Nick und Henry belastet wird dem Leser verraten. Keine Frage bleibt ungeklärt. 

    Wer weiß, was sich hinter den glattpolierten, vermeintlich freundlichen Oberflächen deiner Stadt, Dorf, Kommune verbirgt? Bruhahahaha!

  10. Cover des Buches Die Fäden des Glücks (ISBN: 9783426226551)
    Julia Fischer

    Die Fäden des Glücks

     (34)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Julia Fischer hat mich schon mit ihrem Roman „Die Galerie der Düfte“ unglaublich beeindruckt. Sie hat eine einzigartige und besondere Art, die mir durch und durch ging. Denn sie legt so unglaublich viel zwischen die Zeilen,was ich für so wichtig erachte.

    Ihr Roman „Die Fäden des Glücks“ ist definitiv anders, aber nicht schlecht anders.

    Sondern einfach anders

    Ich hab mir dazu auch das Hörbuch angehört.

    Diese Frau schreibt nicht nur toll, sie schafft es mit ihrer Stimme, Emotionen und ein ganz besonderes Erlebnis zu transportieren.


    Ihr Schreibstil ist einfach einnehmend, fesselnd und wahnsinnig atmosphärisch.

    Ich mochte die Figuren sofort.

    Besonders Vincenzo und Carlotta haben mich ganz tief beeindruckt und nicht losgelassen.

    Carlotta ist eine ganz besondere Frau.

    Feinfühlig, stark, mutig, aber auch sehr verletzlich und sanft.

    Ich mochte das unglaublich gern.

    Vincenzo wirkte auf mich oft verloren, einsam und in sich gekehrt.

    Zu Daniele hingegen fand ich leider nie einem Draht, was ich aber nicht als schlimm erachte, denn das was wirklich zählt und die Menschen ausmacht, wird so unglaublich schön transportiert.

    Insgesamt empfand ich sie als sehr authentisch und greifbar. Mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, fiel mir sehr leicht.


    La Dolce Vita.

    Ich liebe das Setting, es weckt Fernweh und ich hätte mich zu gern an Carlottas Seite teleportiert.

    Ich mochte die Beschreibungen sehr ,es hatte etwas prachtvolles und sanftes und daneben ist die Atmosphäre sehr bittersüß, oft auch melancholisch und ein Hauch Romantik liegt dazwischen.

    Ich rate hier, nicht den Klappentext zu lesen, denn der nimmt einfach schon zuviel vorweg.

    Wodurch für mich die Story leider vorhersehbar wurde.

    Ich glaub, es hat nicht lange gedauert und ich wusste bereits, wie es endet.

    Aber kein Drama. Mir hat es trotzdem unglaublich gut gefallen.

    Denn die Poesie, die Einfühlsamkeit und Schwere hat mir sehr gut gefallen.

    Es ist eine eine leise Melodie, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht und du permanent dranbleiben musst.


    Julia Fischer legt den Fokus auf die zwischenmenschlichen Aspekte, was mir sehr gut gefallen hat.

    Sie dreht ihr Innerstes nach außen und man wird mit Dingen konfrontiert, die man nicht unbedingt sehen möchte, die aber trotzdem für ordentlich Zündstoff sorgen.

    Und manchmal sind genau diese Dinge wichtig, damit man endlich die Wahrheit dahinter erkennen kann.

    Manchmal mit Schmerz und Sehnsucht verbunden, manchmal bittersüß, ehrlich und heilsam.


    Julia Fischer hat hier eine wunderschöne Liebesgeschichte erschaffen, die mich ganz tief drinnen berührt hat.

    Zwar blieben Überraschungen aus, dafür wird man mit einem wunderbaren Setting belohnt.

    Es gibt Intrigen, es gibt Arroganz und es gibt eine Reise zu sich selbst, in der man erkennen muss, wer man wirklich ist, um sich auch für andere öffnen zu können.

    Und dann haben wir Charaktere, die einfach zum lachen bringen und das Herz auf der Zunge tragen.

    Es hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich am Anfang etwas brauchte, um mich der Story hinzugeben


    Fazit:

    Julia Fischer hat mit „Die Fäden des Glücks“ einen romantischen, bittersüßen und einfach wunderschönen Roman erschaffen, in dem es um mehr als Liebe geht.

    Ein wunderschönes Setting, das Fernweh weckt ,Charaktere die zum lachen bringen und so die leichte Schwere nehmen.

    Ein besonderer Roman voller Intensität, Poesie und Melancholie, der mich ganz tief drinnen berührt hat.

  11. Cover des Buches Die Glücksschneiderin (ISBN: 9783453424890)
    Ulrike Sosnitza

    Die Glücksschneiderin

     (42)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lassen doch beide auf einen interessanten Roman hoffen.

    Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte, Clara ist begeisterte Schneiderin und sie beschäftigt sich mit dem Upcycling von Kleidung. Sie hat sich zusammen mit einer Freundin einen Traum erfüllt, ein Nähcafe.

    Das Cafe läuft anfangs nur schleppend. Doch Clara entdeckt auf einem Flohmarkt ein tolles Vintage Kleid. Sie probiert es zu Hause an und da steht plötzlich ihr Exfreund, der sie vor einiger Zeit einfach ohne Erklärung verlassen hat. Das Kleid gehört seiner Großmutter und er hat es gesucht. Doch das Kleid verbirgt auch ein Geheimnis, doch was es damit alles auf sich hat und wie Fin und Clara weiter miteinander umgehen, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

    Ein sehr schönes Buch, das mich gut unterhalten hat. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle es gerne weiter.

  12. Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)
    Hope Adams

    Niemandsmeer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: frauschulze_hoppe_liest

    Kurzgefasst:

    - Eine Schiffsreise ins Ungewisse und ein Mord.

    - 180 für kleinere Straftaten verurteilte Frauen.

    - Eine Dame, die an diese Frauen glaubt und eine Patchwork-Decke.

    Für wen ist dieses Buch:

    Für alle, die gerne Geschichten lesen, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Für alle, die sich gerne mit Menschen und ihren Abgründen beschäftigen. Und für alle, die gerne miträtseln.

    Mein Fazit:

    Ich hatte mich sehr auf diese Geschichte, welche auf historischen Ereignissen beruht, gefreut und in Kombination mit etwas Krimifeeling, dachte ich es könne nichts schief gehen. Dem war dann auch so, richtig begeistern konnte mich das Buch dennoch nicht. Zu gerne hätte ich mehr über die Gründe für die Deportationen und über die davon betroffenen Frauen erfahren. Die britische Gesellschaft stieß diese Frauen aus ihren Reihen aus und verschiffte sie nach Van-Diemens-Land (heute: Tasmanien). Das alleine bietet schon viel Stoff für Spannung. Der Mordfall und die damit verbundene Konsequenz, mit dem Mörder auf dem Schiffe gefangen zu sein, hätte eine hochbrisante Geschichte liefern können. Leider plätscherte diese in meinen Augen aber nur so vor sich hin. Schön fand ich das Protagonistin Kezia Hayters, welche die Frauen auf ihrer Reise begleitete und beschäftigte, versuchte hinter die Fassaden zu blicken, was ihr auch bewundernswert gelang. So entstand eine interessante Gruppendynamik, die auch die ein oder andere Freundschaft entstehen ließ. Kurz: Interessante Grundidee, von der ich mir mehr erhofft hätte. 

  13. Cover des Buches Das Gleichgewicht der Welt (ISBN: 9783596512621)
    Rohinton Mistry

    Das Gleichgewicht der Welt

     (221)
    Aktuelle Rezension von: pengulina

    Indisches Epos, liebevoll erzählt

    Das Buch folgt vier Personen in einer indischen Großstadt (vermutlich Bombay/Mumbai) in den 1970er Jahren und wird anfangs mit Rückblenden in die 1940er und 1950er Jahre, die Zeit der Teilung Indiens, erzählt. Eine kurze Zusammenfassung ist schwierig – es geht um Armut, Vertreibung und das indische Kastensystem, aber auch und vor allem um den Wert von Familie, Zusammenhalt und Freundschaft. Mir hat besonders imponiert, dass der Autor seine Figuren ganz offensichtlich mag und bis in kleinste Details mit viel Humor und Zuneigung beschreibt, auch wenn es manchmal scheint, als habe er sämtliche Widrigkeiten auf seine vier Protagonisten projiziert.

    Das „Gleichgewicht“ im Titel stammt aus einem Satz, der im ersten Drittel des Buches fällt: You have to maintain a fine balance between hope and despair (Man muss das Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Verzweiflung finden und halten). Und genau das machen die Protagonisten immer wieder. Die beschriebenen Ereignisse wirken auf mich plausibel, Abhängigkeiten und gegenseitiges Geben und Nehmen werden plastisch beschrieben. Mistry gelingt es, die Atmosphäre sichtbar, hörbar und vor allem riechbar zu machen. Man freut sich mit den Protagonisten und leidet mit ihnen und den anderen Figuren, bis zum bitteren Ende.

    Der Autor ist selbst in Bombay aufgewachsen und 1975 nach Kanada ausgewandert. Er kennt also die Verhältnisse in seinem Heimatland, insbesondere die (nur?) damals allgegenwärtige Korruption.

    Ich habe allerdings die englische Fassung gelesen, "A Fine Balance"

    Was ein Buch! Eine absolute Leseempfehlung von mir!

  14. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423216142)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.791)
    Aktuelle Rezension von: LordMops_

    Habe mich sofort in das Cover meines Buches verliebt. Zudem finde ich es sehr schön, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Ausschnitt aus einem Englischen Lied begonnen hat.
    Die Geschichte war ein wenig anderes als das Buch was ich davor von ihr gelesen hab. In der Triologie erzählt sie oft wie gewisse Personen zum Beispiel aussehen. Das gefällt mir nicht so, da ich mir lieber selber die Menschen dazu denke :). Die Slams waren teilweise echt gut, manche waren vielleicht ein wenig lang. Doch jeder hatte eine Bedeutung, definitiv ein Plus Punkt. Die Liebesgeschichte war ein wenig dramatisch, dieses ganze hin und her, aber es passt gut zum Buch/zur Geschichte. Der Rest der Geschichte harmoniert auch ganz gut zusammen, die Vergangenheit von Will, die Zukunft von Layken.. :)

  15. Cover des Buches Verlieben verboten (ISBN: 9783960874584)
    Nadin Hardwiger

    Verlieben verboten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062

    Eine romantische Kurzgeschichte  die zum Träumen einlädt.

     Lucinda ist mit leib und Seele Schneiderin  und das wird von ihrer Familie schnöde ausgenutzt.Ihre karrieregeile Mutter und die beiden Stiefschwestern lassen keine Gelegenheit aus sie zu triezen und sie für ihre Zwecke ein zu spannen.

    Als sie im Sommer auf das Weingut ihrer Grosseltern reist ahnt Lucinda noch nicht das sie dort ihr Herz verlieren wird.Allen Unbilden zum Trotz lernt sie den smarten  Juristen David kennen ,den ihre Mutter auserkoren hat  für ihre Stiefschwester .Doch wie das Leben so spielt hat dieser sein Herz an Lucinda verloren .

    Die Geschichte ist die moderne Variante von Aschenputtel,von Anfang an steht der Ausgang fest aber nichts desto Trotz  zieht er Erzählstil der Autorin einen in seinen Bann .Eine schöne Story zum entspannen.

  16. Cover des Buches Selber machen statt kaufen – Geschenke (ISBN: 9783946658528)

    Selber machen statt kaufen – Geschenke

     (23)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    Vorausschicken möchte ich, dass ich Kreativität sehr mag und schon immer viel lieber Selbstgemachtes (in Form von geknüpften Teppichen, Socken, Lampen in Tiffany-Technik, Spiegel, Makramee-Blumenampeln, auch Selbstgebackenes etc.) an liebe Menschen verschenke als gekaufte Dinge: Diese Geschenke besitzen "Seele" und haben Persönlichkeit - zudem sind sie oft langlebig (ich besitze selbst einige Dinge, die Freunde für mich selbst herstellten, es sind Kostbarkeiten für mich, die immer einen Bezug zu dem Menschen haben, der sie selbst herstellte).

    "Geschenke selber machen statt kaufen" vom smarticular-Verlag (www.smarticular.net - eine Seite, die man sich unbedingt merken sollte!) war daher eine große und fantastische Inspirationsquelle für mich!

    Von den zahlreichen Anleitungen und Ideen sowie Tipps auf den fast 200 Seiten war ich daher mehr als beeindruckt! In selbstgemachten Geschenken kann die eigene Kreativität ausgelebt werden, wobei zu einigen Projekten im Buch sicher ein bestimmtes know-how bzw. handwerkliches Geschick gefragt ist, andere jedoch wirklich sehr einfach nachzuarbeiten sind. Daher hält auch für weniger Geübte dieses tolle Sachbuch vieles bereit, das fast im Handumdrehen umgesetzt werden kann. 

    Der Einleitung folgen die Rubriken, was das Auswählen oder Suchen enorm erleichtert; so gibt es zahlreiche wirklich schöne und auch einfache, jedoch mit großer Wirkung nachzuarbeitende DIY-Projekte aus den Bereichen

    - Küche, Natur, Handarbeit, Schönheit/Wohlbefinden, süße Naschereien, für Kinder und Verpackung.

    Besonders gefielen mir die Ideen der Ableger von Pflanzen, Nützliches aus Salzteig (mit dem ich auch schon gearbeitet habe), Backmischungen im Glas, Memory-Spiel, Briefumschläge falten und gebackene Glücksbringer, die ich sehr originell und je nach Jahreszeit auch variabel zu gestaltend finde! Weiterer Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit: Es werden in den selbstgemachten Geschenken ausschließlich oder vorwiegend Naturmaterialien verwendet (z.B. Bänder und Geschenkeanhänger). So kann getrost auf Nylon, Plastik o.ä. verzichtet werden.

    Fazit:

    Ein sehr gutes, durch zahlreiche Fotos und bestens beschriebene Projekte, Anleitungs- und DIY-Ideenbuch, das alle kreativen Köpfe (und auch solche, die es werden wollen) anspricht und überzeugen dürfte! Von mir eine absolute Empfehlung und 5*!



  17. Cover des Buches Ich kauf nix! (ISBN: 9783462045895)
    Nunu Kaller

    Ich kauf nix!

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch einen Pulli, den sie gleich noch mal für eine Designerin und ihre Freundin stricken darf. Außerdem beginnt sie mit Nähen. Selber Kleidung machen ist ja erlaubt. 

    Lustig fand ich, als sie am Anfang erst mal ihre Bekleidungskaufsucht in Bücherkaufsucht umwandelte und dann beschloss, sie kauft sich erst was, wenn sie alles gelesen hat. Wobei ich nicht wirklich daran glaube, dass sie das geschafft hat. Sie hat ja angegeben, dass sie sich einige Bücher zum Thema selbermachen und Ökologische Mode Herstellung gekauft hat. Aber vielleicht hat sie ja nur das gekauft, was sie auch gleich wirklich gelesen hat und damit hat sie ja nicht ihre Regeln gebrochen und sie hat auch bemerkt, dass sie dabei war eine Sucht in die andere zu ersetzen. Genauso mit dem Stoffkauf. 

    Ich weiß ja nicht, in wiefern alles stimmt, was die Autorin schreibt. Erstaunlich finde ich, dass sie tolle selbstgemachte Sachen hat, die dann auch Freundin und eine Designerin im Tausch gegen 2 Sachen von ihr bekommt, von ihr noch mal gestrickt werden. Also ich strick auch hin und wieder und hab auch schon mal einen Pullunder gestrickt und auch einen Pulli, als Teenie allerdings und alle fanden es toll, aber keiner wollte, dass ich ihnen so was stricke. Der Pullunder überlebte sehr lange, bis er nicht mehr zu retten war. Ich kann mir das nur so vorstellen, es ist halt was anderes, genauso wie der Sockenpullover und ich hätte mir zu vielen Sachen in dem Buch Bilder gewünscht.

    Und ich habe festgestellt, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt, als ich. Ich bin schon seit fast 20 Jahren bei Tauschbörsen und ich kaufe schon sehr, sehr lange Second Hand (und selten neues, außer Schuhe) und Schuhe hab ich auch nicht so megaviele. Nicht, dass ich neidisch bin. Und es dauerte lange, bis ich merkte, dass der schwedische Textilriese H & M ist. Und die 2 Buchstaben sind nicht deutsch sondern holländisch, wenn sie C & A meint... Aber wer der farbenfrohe Spanier ist, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Ich bin nicht markenfixiert. Und die erste Wranglerjeans hab ich mit 18 selbst gekauft. Von daher ist mir sehr vieles fremd, was sie beschreibt. 

    Aber ihr Umdenken, das gefällt mir. Und dass ihr das viel gebracht hat. Und so Tauschpartys würden mir auch gefallen. Weil Tauschbörsen verschlingen viel Porto und ist dann auch nicht mehr ganz so ökologisch. Insgesamt gesehen, bin ich nicht sicher, wie glaubwürdig das ganze ist, manche Menschen stellen sich ja als besser dar, als sie sind. Zum Beispiel Promis.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, egal um was es geht. Von daher denk ich, ist es ein guter Ansatz und ich vergebe 5 Sterne. 


    PS: Was aber nichts dran ändert, dass ich gerne Bilder von manchen Sachen gesehen hätte. Wie zum Beispiel die Stiefel, der Sockenpulli, das Kleid usw.


    PS: Die Infos zu den Sachen, wusste ich schon. Ich hab also nicht wirklich was neues gelernt, aber ich wollte ja wissen, wie geht es jemanden anderes. Ich wollte die Nunu Kaller mit ihren Gedanken kennen lernen und nicht, warum es nicht richtig ist, so Billigkram zu kaufen. Wobei es erstaunlich ist, wie billig es manches vor 2013 gegeben hat. Aber vielleicht braucht man die richtige Figur dazu und die Bilder von Nunu Kaller sind so, dass ich denke, sie ist schön schlank. 

  18. Cover des Buches Die Eismalerin (ISBN: 9783104027821)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Die Eismalerin

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Karitas wächst um 1900 auf Island auf. Die Lebensumstände sind hart auf der kargen, kalten Insel, das Essen ist häufig knapp und das Geld sowieso - zumal Karitas noch fünf weitere Geschwister hat, die alle nur von ihrer Mutter Steinnun aufgezogen werden. Und doch hat Steinunn es sich in den Kopf gesetzt, all ihren Kindern die bestmögliche Bildung angedeihen zu lassen. Dazu zieht sie mit ihnen ins ferne Akureyri, wo sich die ganze Familie am Hafen als Helfer beim Fischfang verdingt, um später das Schulgeld zahlen zu können.
    Nach und nach schlagen alle Kinder ihren eigenen Lebensweg ein, und Karitas, die schon früh ihre Liebe zur Malerei entdeckte, erhält die Chance, ebendiese zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen.

    Den Einstieg in den Roman fand ich vielversprechend, wenn auch die Handlung erstmal etwas vor sich hingeplätschert ist. Die harten Lebensumstände jener Zeit werden (im ganzen Roman) gut und nachvollziehbar beschrieben. Auch die kleine Karitas weckte nach der Ankunft in Akureyri schnell meine Sympathie, aufgeweckt und umsichtig wie sie ihrer Familie aus mancher schwieriger Situation heraushilft. Dabei hat sie schon sehr früh ihren eigenen Kopf und weiß, was sie will und wie sie es bekommt - eine starke Persönlichkeit. Überhaupt werden im Roman viele verschiedene Frauenbilder gezeichnet und man merkt, dass es der Autorin darauf ankommt, starke Protagonistinnen zu konstruieren.
    Umso mehr verwunderte es mich, als Karitas nach einem zeitlichen Bruch von 5 Jahren, aus denen man kaum etwas erfährt, plötzlich viel von ihrer Energie verloren zu haben scheint. Sie ist nun eine eher launische junge Frau, hin- und hergeworfen zwischen ihrem Dasein als Mutter und dem als Künstlerin; auch dieser Konflikt hätte spannend werden können, hätten sich nicht zunehmend mehr Längen in den Roman geschlichen. Mit ihrer Launenhaftigkeit hat Karitas zudem nach und nach meine Sympathie immer mehr verloren, und je weiter ich im Roman kam, desto anstrengender fand ich das Lesen.

    Schade, denn wie gesagt mochte ich die Beschreibungen vom Leben auf Island und der Landschaft sehr. Für mich hat der Roman dann aber zu schnell zu sehr nachgelassen.

  19. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Dieses Buch fiel mir zufällig in die Hände und hat mir wunderbare Lesestunden geschenkt. Ich bin mehr als begeistert von der Geschichte, die von der Art an Bücher von John Irving erinnert, von der Art zu erzählen und den wunderbaren Gedanken und Impulsen, die ich darin entdeckt habe. Es ist eines dieser Bücher, die mich vom ersten Satz an gefangengenommen haben.

    Die Geschichte wird aus der Sicht des 17jährigen Alex erzählt, der etwas ausholen muss, um SEINE GEschichte zu erzählen. Er fängt bei dem Zeitpunkt an, als er berühmt wurde, weil ihn im Badezimmer seines Hauses in Südengland ein Meteorit  getroffen hat und er diese ungewöhnliche Begegnung überlebt hat. Seitdem hat Alex epileptische Anfälle, kann eine Zeitlang nicht zur Schule gehen und muss sich Entspannungstechniken aneigenen, um die sehr unangenehmen Anfälle zu reduzieren oder sogar zu vermeiden. 

    Der Junge besticht durch seine neugierigen Fragen über die Welt, gleichzeitig hat er mir den Eindruck vermittelt, zumindest autistische Züge zu zeigen, Ironie versteht er überhaupt nicht. Aufgrund seines tiefgreifenen Erlebnisses, will Alex entweder Neurologe oder Astrophysiker werden.

    Nun, unser Gehirn erschafft für jeden individuellen Menschen ein eigenes einzigartiges Universum. Darin existiert alles, was wir wissen. Alles, was wir sehen oder berühren. Alles, was wir fühlen und woran wir uns erinnern. In gewisser Weise erschaffen unsere Gehirne die Realität."

    Dann lernt Alex Mr. Peterson kennen, einen Vietnamveteranen, der nun Pazifist ist und sich für Amnesty International engagiert. Die beiden verbindet eine anfangs holprige, aber sehr tiefe Freundschaft. Mr. Peterson wird eine Vaterfigur für den vaterlosen Alex und führt ihn in die Buchwelt von Kurt Vonnegut ein (den ich auch erst durch dieses Buch kennengelernt habe und nun unbedingt Bücher von ihm lesen möchte!)

    Ich glaube, eine Geschiche zu erzählen, ist der Versuch, die Komplexität des Lebens begreifbar zu machen. Es ist das Bemühen, Ordnung von Chaos zu trennen, Muster von Willkür. Andere Mittel dafür sind Tarot und Wissenschaft."

    Schließlich geschieht etwas im Leben von Mr. Peterson, dass Alex vor eine unglaubliche Entscheidung stellt. Aber der beharrliche Denke Alex findet eine Lösung und zeigt damit, was wahre Freundschaft bedeutet.

    Ein unglaublich guter Roman, der sowohl von der Geschichte, als auch vom Stil her ein Lichtblick ist.




  20. Cover des Buches Die Zauberschneiderei - Leni und der Wunderfaden (ISBN: 9783401603544)
    Ina Brandt

    Die Zauberschneiderei - Leni und der Wunderfaden

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Lenis Familie zieht in die Großstadt. Anfangs ist Leni noch gegen die neue Umgebung, doch das ändert sich, als sie auf die Schneiderei von Ariane Arruga stößt. Nicht nur, dass Leni Freude am Schneidern hat und bei Ariane einen Nähkurs machen kann: Leni entdeckt, was den Laden zu einer Zauberschneiderei werden lässt.

    Lenis Geschichte ist äußerst spannend erzählt, mit vielen magischen Momenten, die der Story einen besonderen Hauch geben. Schnell fiebert man mit Leni mit, ist auf der Suche nach Freundinnen und freut sich über die Schneiderei und die äußerst sympathische Ariane, mit der man genauso gerne Zeit verbringen würde wie Leni selbst. Und Leni findet eine besondere Aufgabe für sich, es verbindet sie noch mehr mit Ariane als sie zunächst dachte. Das ist spannend geschrieben und macht Lust auf weitere Abenteuer mit Leni. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur vom Nähen erzählt, sondern die Leserin auch dazu einlädt, dieses Hobby selbst mal auszuprobieren. Ein angehängtes Sonderheft erklärt einiges und gibt Tipps, wie man ohne größere Startschwierigkeiten einsteigen kann.

    Dieses Buch wird sicher einige Mädchen faszinieren und sowohl zum Lesen wie auch zum Nähen bringen. Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

  21. Cover des Buches Der Geist der Bücher (ISBN: 9783548608488)
    Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher

     (94)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.
  22. Cover des Buches Wie Zuckerwatte mit Silberfäden (ISBN: 9783551311900)
    Sophia Bennett

    Wie Zuckerwatte mit Silberfäden

     (91)
    Aktuelle Rezension von: civetta

    Ich muss zugeben, dass ich von alleine nie zu diesem Buch gegriffen hätte, weil ich ein absoluter Cover-Bücherwurm bin. Auch das ich zu dem Buch gegriffen habe, war eher Zufall und ich hatte echt keine Erwartungen. Umso glücklicher bin ich, dass es mir geschenkt wurde, denn das Buch war überraschend gut!  

    Bei Jugendbücher bemängel ich häufig, dass mir der Schreibstil zu “jugendbuchig” ist, aber hier hat die Autorin einen guten Grad gefunden. Die Sprache war einfach nicht übermäßig hoch, aber auch nicht so wie “Oh mein Gott, schaut alle her, ich bin eine Teenagerin!!” Ich hoffe das ist verständlich… 

    Die Autorin greift ein interessantes, spannendes und auch wichtiges Thema auf, welches ich in dieser Form noch nie in einem Buch entdeckt habe, hier allerdings auch nicht beenennen möchte, da ihm Klappentext nicht darauf eingegangen wird. Allerdings kann ich nur sagen, dass es sich schon wegen des Themas absolut lohnt, das Buch zu lesen!  

    Am Anfang hatte ich ein bisschen die Befürchtung, dass Mode die komplette Hauptrolle spielt und damit habe ich ehrlich gesagt so gar nichts mit zu tun. Hier mochte ich es jedoch sehr gerne, da es gut mit in die restliche Handlung eingebracht und auch immer gut erklärt wird.  

    Da die drei Hauptprotagonistinnen unterschiedlich gar nicht sein könnten, hatten sie auch verschiedene Baustellen und Themen mit denen sie sich beschäftigten, was die Geschichte sehr spannend gemacht hat.  

    Fazit:

    Ein Buch, das mich komplett überrascht und begeistert hat! Ich bewerte es mit 4,5 Sternen und empfehle es ab 12 Jahren.

  23. Cover des Buches Draußen wartet die Welt (ISBN: 9783570402153)
    Nancy Grossman

    Draußen wartet die Welt

     (183)
    Aktuelle Rezension von: london_girl

    Das Thema des Buches ist sehr ungewöhnlich, weil welches Jugendbuch handelt schon von einem Mädchen aus einer Gemeinde, die wie im Mittelalter lebt...

    Umso faszinierender und interessanter fand ich es aber das Buch zu lesen. Dadurch, dass man unsere für uns normale Welt durch die Augen eines Amisch-Mädchen sieht, sieht man auch selbst die Welt auf einmal mit anderen Augen. Es ist sehr spannend geschrieben, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es an einem Stück gelesen. 

  24. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.724)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Es sollte ein unbeschwertes Date auf der gut besuchten Rollschuhbahn werden. Doch für Sara Linton und Polizeichef Jeffrey Tolliver überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich die 13-jährige Jenny mit einer Waffe in der Menge auftaucht. Sie droht damit, den Teenager Mark zu erschießen. Obwohl Jeffrey alles tut, um die Situation zu entschärfen, kommt es zur Eskalation: Jeffrey muss Jenny töten, um Mark zu retten. Und der Albtraum hat noch kein Ende gefunden. Als Sara kurz darauf die Leiche obduziert, stößt sie auf ein schockierendes Verbrechen, das selbst die abgebrühtesten Ermittler fassungslos zurücklässt.


    Meine (Kurz-)Meinung:

    Gibt es Themen, über die ihr nicht lesen könnt oder wollt?

    Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Gerade bei Thrillern darf es für mich gerne riiiichtig heftig sein. Vielleicht bin ich über die Jahre abgehärtet, sodass mich normale Krimis eher langweilen.

    „Vergiss mein nicht“ ist auf jeden Fall heftig genug für die ganz Taffen unter euch.
    Es handelt von einem Mädchen, das droht einen Mitschüler zu erschießen und dann von einem Polizisten getötet wird. Man geht davon aus, dass sie die Mutter von dem in der Toilette gefundenen, toten Neugeborenen ist. Aber die Obduktion liefert eine erschreckende Erkenntnis: sie ist nicht die Mutter, denn…

    Mehr verrate ich nicht, ohne zu spoilern. Deshalb nur so viel „Warnung“ vorab: das Buch handelt von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Pädophilie und Kinderpornographie. Es hat mich geradezu geekelt. Aber das Buch ist so gut und spannend geschrieben, dass ich es trotzdem nicht zur Seite legen konnte.

    Mein Highlight im Januar. 5 Sterne.

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