Bücher mit dem Tag "nagel & kimche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nagel & kimche" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Hier können Sie im Kreis gehen (ISBN: 9783312009992)
    Frédéric Zwicker

    Hier können Sie im Kreis gehen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Achtsamkeit
    Der  Protagonist kommt mit 91 Jahren in ein Altersheim. Diagnose: fortschreitende Demenz. Nur ist die Demenz von ihm nur vorgetäuscht. So beobachtet er genau seine Mitinsassen, das gesamte Geschehen auf der Pflegestation. Dabei erinnert er sich an vergangene Jahre. Das Buch regt zum Schmunzeln an, aber berührt auch sehr. 
  2. Cover des Buches Das schwarze Herz des Verbrechens (ISBN: 9783312010660)
    Marcelo Figueras

    Das schwarze Herz des Verbrechens

     (5)
    Aktuelle Rezension von: renee
    Ein interessanter Roman, den ich hier gelesen habe, keine vollkommene Fiktion, es geht hier um den realen Schriftsteller Rodolfo Walsh. Dieses Buch ist eine Hommage an ihn. Rodolfo Walsh kommt in der Mitte der 50er Jahre an Informationen zu ihn erschreckenden Vorgängen. Er fängt an Nachforschungen zu betreiben und gelangt über diese an neue Informationen, die zeigen wie Diktaturen arbeiten und gleichzeitig Walsh entsetzen und auch verändern. Er gerät selbst in Gefahr und sein Leben/seine Arbeit/seine Arbeitsweise werden verändert. Und gleichzeitig verändern die Geschehnisse auch die Art des Schreibens von Walsh ungemein, sie verändern seine Ansichten über das politische Leben in Argentinien und diese Veränderung seiner politischen Ansichten bewirken bei ihm ein publik machen seines Wissens über die erschreckenden Vorgänge. Er möchte aber auch gehört/erhört werden und über diesen Wunsch überarbeitet/überdenkt er seine Schreibweise und verbessert sich dadurch ungemein. Nicht nur der Wunsch zu schreiben ist nun in Walsh's Blick, sondern auch der Wunsch sich in seine Gegenüber zu versetzen/diese zu verstehen und auch der Wunsch, dass seine Leser ihn als Autor verstehen. Dieses Buch ist ein fiktionaler aber auch realer Blick auf den Entstehungsprozess zu Walsh's Werk "Operatión masacre", auf deutsch unter dem Titel "Das Massaker von San Martín" erschienen, gleichzeitig ist es aber auch ein intensiver und tiefer Blick in Walsh's Seele. Ein schöner, interessanter und spannender Blick!

    "Nur ein Schwachsinniger ist fähig, sich nicht nach dem Frieden zu sehnen. Aber der Friede ist nicht um jeden Preis zu akzeptieren." S. 385

    Im Epilog wird ein Blick auf das Ende des Rodolfo Walsh geworfen. Durch die Geschehnisse in den 50er Jahren vollkommen verändert, bleibt Walsh politisch aktiv, hat ein wachsames Auge auf nicht hinnehmbares politisches Geschehen. Am 25. März 1977 wird er erschossen, er war gerade dabei einen Brief zu verbreiten, "Einen offenen Brief eines Schriftstellers an die Militärjunta", dieser sollte an verschiedene Redaktionen argentinischer Tageszeitungen gehen.:

    "15000 Verschwundene, 10000 Gefangene, 4000 Tote, Zehntausende, die aus dem Land vertrieben worden sind - dies sind die nackten Zahlen des Terrors. Als die herkömmlichen Gefängnisse überfüllt waren, verwandelten Sie die größten militärischen Einrichtungen des Landes in regelrechte Konzentrationslager, zu denen kein Richter, kein Rechtsanwalt, kein Journalist, kein internationaler Beobachter Zugang hat. Die Anwendung des Militärgeheimnisses, für die Untersuchung all der Fälle als unumgänglich erklärt, macht die Mehrzahl der Verhaftungen de facto zu Entführungen, was Folter ohne jede Einschränkung und Hinrichtungen ohne Gerichtsurteil ermöglicht."

    Was für ein Mut! Aber er hatte auch mittlerweile sehr viele Gründe wütend zu sein. Auch er wurde inzwischen ein Opfer des Systems, nicht nur weil er Einschränkungen in seiner Arbeit/in seinem Leben hatte, nicht nur weil er sich verstecken musste, vorsichtig sein musste, mit der Angst entdeckt und verhaftet/ermordet zu werden leben musste, nicht nur weil er in ständiger Angst um die Menschen, die ihn nahe standen leben musste, nicht nur weil er mit den Opfern der Diktatur konfrontiert wurde, sondern auch weil eine seiner Töchter, Victoria, 1976 von der Diktatur umgebracht wurde. 

    Das Nachwort des Autors macht wieder etwas beklommen und zeigt, dass manches nicht vergeht und wenn man mit offenen Augen nach Lateinamerika schaut, sieht man dies auch heute.

    Interessant an der Schreibe des Figueras fand ich hier, dass sie mich sehr an die Detektivgeschichten von Hammett/Chandler erinnert hatte. Ein politischer Roman, der im Stil der Detektivgeschichten geschrieben ist, bedeutet eine interessante Wahl des Autors in meinen Augen, besonders bei der Schwere des Themas macht es dieses lesbarer und auch fassbarer. 
  3. Cover des Buches Unter Heiligen (ISBN: 9783312011254)
    Ann Weisgarber

    Unter Heiligen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Diese Geschichte hat mich tief berührt - wenn man mich nach meinen Lieblingsbüchern in letzter Zeit fragt, dann ist „Unter Heiligen“ garantiert mit dabei. Die Handlung spielt im 1887 in den USA, im so genannten wilden Westen, genauer in der Steinöde des Bundesstaates Utah. Hierhin hat sich eine kleine Gemeinde aus Mormonen zurückgezogen. Ihre „Vielehe“, also die Möglichkeit der Männer, mehrere Ehefrauen zu nehmen, macht die Mormonen allen anderen Bewohnern des Territoriums hoch verdächtig. Als in dem einsamen Nest Junction mitten im tiefen Winter ein Fremder an die Tür der zu dem Zeitpunkt allein lebenden Mormonin Deborah klopft, nimmt ein Verhängnis seinen Lauf, von dessen sehr realistischen Ausmaßen der Leser zunächst nicht das Geringste ahnt. Tatsächlich werden in Folge dieses Besuchs große Fragen aktuell: Was wiegt mehr, Barmherzigkeit oder Rache? Wie weit darf ich gehen, um mich und meine Nächsten zu schützen? Ist jede Lüge recht, wenn sie zum Ziel führt? Hält man Gefahren aus oder flüchtet man? Lässt man Liebe zu, auch wenn sie verboten ist? All das und noch viel mehr müssen sich Deborah und Nels, die beiden Hauptfiguren des Romans immer wieder fragen. Und das alles im Korsett einer Religion, die ihnen wenig Spielraum lässt. Ich habe dieses Buch verschlungen und voller Bewunderung für die Autorin. Ich weiß, dass einige Leser ihn als zu ruhig und zu langsam erzählt empfinden - mir ging es nicht so. Für mich machte die Story kaum Pausen. Tief in den Herzen der Figuren tobte eine existenzielle Schlacht, ich blieb staunend zurück. Und warum war er nun so wild, der wilde Westen? Weil der Mensch allein blieb mit seinen tiefen Emotionen, mit der feindlich wirkenden Natur und existenziellen Entscheidungen. Die Autorin hat mit ihrer Erzählweise die Handlung der Umgebung angepasst: in einer kargen, leeren Einöde, in der jeder Fremde dein Feind sein kann, redest du nicht pausenlos. Du bist allein mit deinem Gewissen und dem Wunsch zu überleben. Was du daraus machst, liegt bei dir.
  4. Cover des Buches Was bleibt von uns (ISBN: 9783312010899)
    Golnaz Hashemzadeh Bonde

    Was bleibt von uns

     (12)
    Aktuelle Rezension von: renee

    "Was bleibt von uns" ist ein Buch über eine Frau, über ein Leben, über einen Lebensweg, in einer Sprache/in einer Schreibe, die einschlägt wie eine Bombe, roh, treffend, eindringlich, ergreifend. Aber ebenso auch düster und etwas abstoßend. Und deswegen auch nachdenklich machend. Und auch einzigartig und anders. Hat mir gefallen. Sehr sogar! Hier habe ich ein Buch gelesen, welches die Gemüter spaltet, denn die Autorin hat sich wirklich alle Mühe gegeben einen Charakter zu zeichnen, der nicht gefällt, der abstößt. Dennoch fragt sich der geneigte Leser: Warum ist diese Frau so abweisend, eckig, teilweise egoistisch? Und beim Lesen zeigen sich viele Punkte die nachdenklich machen. Wie ist das zum Beispiel, wenn man gewalttätigem Verhalten ausgesetzt ist und nicht die Möglichkeit hat/sieht, dieser Gewalt zu entkommen? Verändert das die Betroffenen nicht, kann so ein Geschehen nicht verhärten? Wie ist das mit der Schuld, mit der Schuld/Mitschuld am Tod eines geliebten Menschen? Auch das verändert sicher. Noch dazu, wenn die eigene Familie, also die Menschen, die dich lieben, ähnlich denkt. Wie ist das mit der Entwurzelung, dem Fehlen jeglicher familiärer Bindungen? Auch das verändert sicher. Nur Telefongespräche mit deinen Lieben sind noch möglich, die ab und an stattfinden, in denen aber auch nicht frei geredet werden kann, da die Familie in einem Land/in einem Regime lebt, dem man entflohen ist. Also kommt auch noch eine Angst um deine Lieben hinzu. Wie lebt man dann? Und zu guter Letzt noch die sprachliche und kulturelle Schwelle in einem neuen Land. Was kostet das alles? Was macht das mit den Betroffenen? Und vor allem, wie lange dauert es bis man neue Wurzeln schlägt? Oder gelingt dies erst nachfolgenden Generationen? Und entfremdet diese unterschiedliche Sozialisation nicht die Menschen? Kommunikation könnte helfen, ja. Aber kann man immer und über alles reden? Und wird man auch verstanden? Und dann noch eine erschreckende Diagnose, eine Krankheit, die auch verändert, kann sie doch auch das Hirn betreffen. Wann fangen also die Veränderungen an, die Veränderungen des kranken Menschen? Und auch hier darf man nicht vergessen, Stress ist eine Ursache. Was also im Leben von Nahid ist schuld an der Diagnose? Und diese heftige Geschichte wird von Golnaz Hashemzadeh Bonde auch noch hervorragend und eindringlich und klangvoll beschrieben! Dieses Buch strotzt nur so von Sätzen, die treffen, die sich ins Hirn brennen, die nachdenklich machen. Auch wenn die Protagonistin eher abstößt, ist es doch ein buch, dass einschlägt wie eine Bombe. Auch wenn ich weiß, dass diese Protagonistin nicht jedem gefallen wird, nicht jedem gefallen muss. Denn Aram, ihre Tochter, muss wirklich einiges aushalten. Ich habe mir sehr gewünscht, dass Nahid etwas aus ihrer Haut heraus kann. Aber die Tochter Aram versteht ihre Mutter, zumindest klang das so für mich, und wenn sie sie versteht, kann das der geneigte Leser doch auch. ...

  5. Cover des Buches Männer mit Erfahrung (ISBN: 9783423146227)
    Castle Freeman

    Männer mit Erfahrung

     (44)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Lilian fühlt sich bedroht und vermutet, dass der zwielichtige Blackway sogar ihre geliebte Katze getötet hat. Der zuständige Sheriff kann ihr mangels Beweisen keine Hilfe anbieten. Allerdings hat er einen guten Tipp für sie: für solche Fälle gibt es Männer mit Erfahrung, die sich alle in einer heruntergekommenen Stuhlfabrik treffen. Als Lilian vorfährt, geht ein Ruck durch die Männer, die sich den Tag mit der gegenseitigen Darreichung von Bierdosen, der Aufarbeitung vermeintlicher Heldengeschichten aus der Vergangenheit und dem Tratschen über die Einwohner des hinterwäldlerischen Kaffs in Virginia vertreiben. Da kommt Lilian, eine schöne, langhaarige, junge Frau gerade zur rechten Zeit, um einen aus ihrer gestählten Mitte um Hilfe zu bitten, um dem ortsbekannten Unhold das Handwerk zu vermiesen. Hilfsbereit, wie ihr Naturell ist, finden alle eine Ausrede und letztlich bleiben nur der greise ehemalige Holzfäller Lester und der etwas einfältige Nate übrig. Lilian ist wenig angetan und befürchtet, dass die Beiden, dem mit allen Wassern gewaschenen Blackway, nicht gewachsen sind. Doch sie irrt sich, denn der alte Lester hat jede Menge Tricks auf Lager. Gemeinsam macht sich das ungleiche Trio auf die Suche, die sie in dunkle Spelunken, üble Bordelle und schließlich in die unzugänglichen Wälder führt.
    Ein schmales Buch und eine kurzweilige Gaunerkomödie, bestechend durch schräge Charaktere mit skurilen Lebensläufen.

  6. Cover des Buches Rettung (ISBN: 9783312010882)
    Daniel Griffin

    Rettung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: renee
    Am Anfang des Buches "Rettung" von Daniel Griffin dachte ich, das wird ein Drei Punkte Buch, so ein paar nette Gedanken zum Thema Umweltschutz und gut, aber nein, ich sollte eines Besseren belehrt werden, je mehr ich las, desto mehr entwickelte sich ein ganz starker Sog. Die Art und Weise wie die verschiedenen Charaktere mit diesem Thema umgehen und auch die Art wie die Gattung Mensch  gezeichnet wird, hat schon etwas besonderes und mich in den Bann ziehendes. Und auch die Sprache hat etwas, nicht unbedingt Poesie, aber es wird viel mitgeteilt/gesagt/wieder gespiegelt.

    Zum Inhalt: Im Westen Kanadas, auf Vancouver Island gab es 1993 Proteste unter Mitwirkung von Greenpeace gegen die Abholzung, und das geschah in der realen Welt. Der Autor macht mit seinem Roman eine Fiktion daraus. Ein Roman, der zu Zeiten der Proteste im Hambacher Forst, vielleicht noch einen ganz anderen Hintergrund findet. Ebenso wie im Heute ist auch im Roman die Wirtschaft/Holzindustrie mit der Politik gemeinsam an der Abholzung/am gemeinsamen Gewinn interessiert. Auf die Ressourcen unserer Erde wird dabei weniger geschaut. Wichtig ist nur der Mammon/der Profit/das Wachstum. Naturschützer kämpfen dagegen an, machen Aktionen/Demonstrationen und bemerken irgendwann die Sinnlosigkeit ihres Handelns. Weil es sowieso alles nur so weiter geht, ohne irgendeine Veränderung, ihre Demonstrationen nichts nützen, bzw. nie jemanden, der die Macht hat etwas zu verändern, interessieren. Und vier junge Naturschützer geraten über die Wut darüber auf den falschen Weg, werden militant, planen Anschläge. Und es geschieht das Unfassbare, dass was nicht geschehen sollte, ein Mensch wird schwer verletzt. Die vier jungen Umweltschützer geraten in eine Ausnahmesituation und jeder geht auf seine Art damit um. Es wird der Mensch geschildert, in all seinen Facetten, und das für mich in einer sehr wahrheitsgetreuen Art und Weise.

    Und man kommt selbst ins Grübeln. Wo steht man selbst? Diese ganze Ausbeutung unserer Welt, es ist leicht sich darüber zu echauffieren und zu schimpfen. Aber wenn man sich wirklich ehrlich Gedanken macht. … Wo steht man selbst? Als Konsument in unserer westlichen Welt, die sich wirtschaftlich versucht über den Rest der Welt zu stellen, wirtschaftliche Macht zu haben über die Anderen und die Ressourcen unserer Erde. Als Konsumenten tragen wir doch das Ganze mit, oder? Das Verschwinden unserer Ressourcen/das Verdrecken unseres Planeten/die Klimaveränderung/die weitere Ausbeutung der wirtschaftlich Schwächeren/die Flüchtlingsströme, all das erwächst auch aus unser aller Handeln. Und ich glaube nicht, dass eine Änderung des eigenen Konsumverhaltens allein ausreicht. Es hilft definitiv, keine Frage. Aber da würden glaube ich insgesamt nur noch sehr weit greifende Veränderungen in der ganzen Welt helfen. Und eine Sicht auf das WIR bei allen Menschen der Erde. Aber politisch sieht es ja in weiten Teilen der Welt nicht so aus, leider.

    Sich der Gesellschaft zu entziehen und ein Aussteigerdasein zu führen. Hätte ich die Kraft dazu? Ich weiß nicht, bzw. ich will das eigentlich gar nicht. Dazu liebe ich den Komfort und auch gewisse Sicherheiten viel zu sehr.

    Und noch etwas. Nicht das Jemand auf den Gedanken kommt, hier geht es um Lösungen zum Thema Verschwendung unserer Ressourcen. Nein. Das Hauptthema ist wie die Betroffenen damit umgehen, mit einer Situation klarzukommen, in die sie nie wollten. Und dieses Thema wurde gut umrissen.
  7. Cover des Buches An Liebe stirbst du nicht (ISBN: 9783312011759)
    Géraldine Dalban-Moreynas

    An Liebe stirbst du nicht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Wow, was für ein intensives Buch! Dieses Buch holt eine Achterbahnfahrt an Gefühlen hervor, lässt Erinnerungen an das Feuer hochkommen, lässt mich lächeln und genießen. "An Liebe stirbst du nicht" lässt mich die Charaktere, ihr Handeln begreifen, aber auch anzweifeln. Manchmal denke ich "Was für ein Drama!", manchmal lässt mich dieses Buch/seine Handlung zweifeln, ein Zuviel verspüren. Aber, ich bin immer dabei!!! Vollkommen dabei!!! Irgendwie erwarte ich kein gutes Ende, denn am Rande lauert ein Grauen/ein Schmerz. Und als dieses Grauen/dieser Schmerz dann kommt, ist es dennoch überraschend und ungeheuer grauenhaft/schmerzhaft. 

    Eine Obsession wird geschildert, eine Amour fou. Und wirklich keiner der Beteiligten kommt ungeschoren davon! Alle müssen bezahlen! Und dennoch gab es ein Feuer! Ein Feuer, dem Sie und Er erliegen, dem Sie und Er fast ausgeliefert erscheinen. Doch ist das wirklich so? Oder gibt es nicht doch eine Wahl? Oder sollte man eher fragen: Was ist man bereit zu geben, für ein Gefühl des Feuers, des Verbrennens? Sind diese Momente des Feuers nicht auch etwas Wunderbares und auch Essenzielles?

    Dieses Buch ist derartig intensiv geschrieben, es berührt mich tief und ich kann es definitiv empfehlen!

    Aber auch die Art des Geschriebenen fasziniert. Die Protagonisten haben keine Namen, werden nur in ihrer Funktion bezeichnet, sind damit auch austauschbar, Er und Sie, seine Frau und ihr Freund usw.. Fast allesamt sind es recht kurze und sehr prägnante Kapitel. Gerade diese Art des Buches gefällt mir ungemein. Denn dieses kurze, etwas reduziert Geschriebene passt in meinen Augen wunderbar zu diesem Gefühlsinferno, macht es noch deutlicher!

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