Bücher mit dem Tag "nahtoderfahrung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nahtoderfahrung" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.838)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    Wer kennt sie nicht die Geschichte von Will Traynor & Louisa Clark?! Mich hat sowohl der Film, als auch das Buch » Ein ganzes halbes Jahr « sehr berührt. Bei beiden sind wirklich einige Tränen geflossen ❤️ 

    Die Buchreihe besteht aus 3 Bänden & ein Sequel, was ich bis vor kurzem überhaupt nicht wusste. Den zweiten Band » Ein ganzes neues Leben « habe ich diesen Monat gelesen. Es war wirklich schön Lou wieder zu begegnen und herauszufinden was nach Will’s Tod alles passiert. Mit seinen knapp 500 Seiten ist es eine lange Geschichte, in der wirklich so einiges verpackt ist. Manchmal wurde es doch ein wenig langatmig, es hatte auf jeden Fall seine Höhen und Tiefen. Wieder treffen wir auf ein Paar bekannte Charaktere, und lernen gleichzeitig tolle Neue kennen. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Fortsetzung, aber für mich überhaupt kein Vergleich zum ersten Band der einem einfach das Herz zerreißt. Das Ende konnte aber nochmal so einiges an Emotionen rausholen. Bin gespannt auf den letzten Teil.

    4/5 ⭐️


  2. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.182)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Dieses Buch hat mich von Seite 1 gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Buch ist aus Sicht von Mia geschrieben und abwechselnd spielt die Geschichte in der Gegenwart und in der Vergangenheit. So bekommt man langsam nach und nach Einblicke, wie es zur aktuellen Situation kam und wieso Mia so handelt und fühlt. Ich mag die Idee der Geschichte sehr, ich fand sie unglaublich berührend und außergewöhnlich. Die Emotionen der Charaktere waren für mich so intensiv spürbar, als wäre ich Teil der Geschichte. Ich habe die Personen richtig lieb gewonnen und fand jeden einzelnen Charakter detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Was mich jedoch anfangs irritierte, war die Liebesbeziehung von Mia und Adam. Ich hatte den Film zuerst gesehen und dort war der Fokus ganz klar auf ihre Liebe gelegt und auch sehr deutlich herausgearbeitet worden. Im Buch habe ich dies nicht so empfunden. Mia war sich der Beziehung oft unsicher, es gab in der vergleichbar kurzen Geschichte öfter Streitthemen (die ich absolut nachvollziehen kann) und selbst Mia konnte die Liebe nicht immer so greifen. Gegen Ende fand ich ihre Liebe greifbarer und ich bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird.

  3. Cover des Buches Vicious - Das Böse in uns (ISBN: 9783596705030)
    V. E. Schwab

    Vicious - Das Böse in uns

     (379)
    Aktuelle Rezension von: PaulaJosina

    Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung.

    Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. 


    Dieses Buch war für mich genau am richtigen Ort zur richtigen Zeit!


    Ich habe alles an dem Buch geliebt. Die ganze Geschichte gibt einen „Dark Academia“ Vibe von sich und ich liebes das. Schwabs Schreibstil ist super angenehm und flüssig zu lesen und ich habe das Buch in einer Nacht weggelesen.


    Ich fand Eli und Victor als Protagonisten total interessant, da beide meiner Meinung nach eher in eine moralische Grauzone fallen.


    Ich dachte am Anfang, dass mich die vielen Zeitsprünge nerven würden aber ich hatte damit wirklich gar kein Problem.


    Der Cliffhanger am Ende war auch nicht super mies aber ich bin trotzdem gespannt auf Band 2.


    Fazit 

    Ein toller und spannender Fantasy Thriller!


    Von mir gibt es 5 von 5 Sternen 


    Für weitere Rezensionen oder buchigen Content schau doch gerne auf meinem Blog  (  https://paulajosina.wordpress.com/ ) oder meinen Instagramkanal (@bloggerinthejogger) vorbei

  4. Cover des Buches Die Schatten von London (ISBN: 9783570309438)
    Maureen Johnson

    Die Schatten von London

     (408)
    Aktuelle Rezension von: welt_des_lesens_

    Zum Inhalt:

    Der Tag von Rorys Ankunft im altehrwürdigen Internat Wexford ist gleichzeitig der Tag, an dem eine Mordserie beginnt, die ganz London in Atem hält. Jack the Ripper ist zurück, oder vielmehr jemand, der exakt die Taten des Serienmörders kopiert. Unter den Augen der an den Bildschirmen mitzitternden Londoner Bevölkerung tötet der Ripper trotz Überwachungskameras und observierenden Hubschraubern weiter – und lässt die Polizei alt aussehen, so ganz ohne Zeugen. Was keiner weiß: Eine einzige Zeugin gibt es – Rory. Die junge Amerikanerin ist die Einzige, die den Mörder gesehen hat. Womöglich auch die Einzige, die ihn sehen kann? Und plötzlich ist der Ripper hinter Rory her ...


    Kennt ihr das, wenn ihr von einem Buch einfach völlig andere Vorstellungen habt? Genau das ist mir in diesem Fall passiert aber fangen wir mal von vorne an 😁


    Charaktere:

    Rory ist eine ziemlich coole Socke. Sie ist ehrlich, authentisch, ein bisschen abgedroschen und vor allem eines : Unfassbar witzig. Ich hab teils echt Tränen gelacht 😁 


    Ich hab sie auf Anhieb ins Herz geschlossen. Da die Geschichte aus ihrer Sichtweise erzählt wird, hat man sie als Charakter auch sehr gut kennengelernt, was mir super gefallen hat. 


    Setting:

    Ein Internat mitten in London mit allem was das Herz begehrt: Einer altehrwürdigen Bücherei, den klassischen Schuluniformen, Hockey und natürlich vielen Legenden und Mythen. Genau das Setting hat es mir an dem Buch so angetan. Es hat sich angefühlt, wie nach Hause zu kommen. Gemeinsam mit Rory ihr neues Umfeld und die Geheimnisse Londons zu erkunden war genau das, was ich im dem Moment brauchte 🥰


    Schreibstil:

    Maureen Johnsons Schreibstil ist flüssig und man gleitet förmlich durch die Geschichte. Die  500 Seiten haben sich echt schnell weggelesen. Auch ihr Humor ist einfach grandios, was ein riesiger Pluspunkt für mich ist 😁


    Plot:

    Joa jetzt kommen wir zu dem "negativen" 😅

    Als ich gelesen habe: London, Internat, Jack the Ripper etc. hatte ich einfach eine völlig andere Vorstellung dessen, wie sich die Geschehnisse entwickeln würden. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nicht allzu viel genaueres sagen. Aber im großen und ganzen geht es ab ca Seite 250 sehr in eine abwegige Richtung, die meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Die ganze Thematik dahinter interessiert mich einfach leider nicht 😅 aber die Autorin hat sich das als ihr Thema für die Buchreihe ausgesucht und das ist natürlich völlig in Ordnung. Nur ich werde es dadurch bei diesem Band belassen, auch wenn wir der Rest sehr gut gefallen hat. 


    Aber naja, die Handlung ist ja immer noch das ausschlaggebende Kriterium 😅


    Trotzdem sehr gut gemeinte 4 / 5 ⭐


  5. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.545)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

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  6. Cover des Buches Phantasmen (ISBN: 9783551582928)
    Kai Meyer

    Phantasmen

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Ich fand das Buch nicht so gut. Hätte mehr von dem Buch erwartet.

    INHALT DES BUCHES: Geht es um zwei Mädchen, die Geschwister sind. Sie haben beim Flugzeugunglück ihre Eltern verloren. Deswegen fahren sie zur Unglüsckstelle der Eltern  und wollen sich das letzte mal von ihnen verabschieden. Dabei sehen sie ihre Elten wieder, nur dieses mal ist es anders als bei den anderen Verabschiedungen. Sie sehen ihre Eltern als Geister und viele andere Geister auch. Diese Menschen sind auch beim Flugzeugabsturz umgekommen. Sie beboachten auch einen jungen Mann, der sich auch von jemanden verschieden möchte. So freunden sich die drei an und erleben viele Dinge miteinander... Jedes Mal wenn jemand stirbt, verwandelt er sich zu einem Geist... Jedes Mal wenn die Geister böse grinsen und du in ihrer Nähe bist, stirbst du inerhalb von kürzester Zeit und wirst selber zu einem Geist... 

  7. Cover des Buches If I Stay (ISBN: 9781909531239)
    Gayle Forman

    If I Stay

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich habe zuerst den Film gesehen und mir war klar, ich muss das Buch dazu auch lesen. Gesagt getan.


    Die Charakter

    Ich mochte es, wie viele verschiedene Charaktere es gibt. Trotz der Vielzahl lernt man sie alle ziemlich gut kennen und sie wirken sehr lebendig.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil einfach traumhaft. Es war kurz und pregnant, aber dennoch emotional und mitreißend. Die Unverblümtheit an manchen Stellen war einfach erfrischend. Ich saß am Ende mehr als nur einmal mit Tränen in den Augen da. 


    Die Geschichte

    Ich kannte die grobe Geschichte des Buches durch den Film schon. Was soll ich sagen? Die Geschichte war gut durchdacht, keine unnötigen Erzählungen. Das Springen zwischen Erinnerungen und Gegenwart war super angenehm gestaltet, sodass man nicht aus seinem Lesefluss gerissen wurde. Einfach emotional und super schön.


    Fazit

    Absolute Leseempfehlung! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

  8. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Vincent Ruiz ist ein hartgesottener Ermittler der London Metrolpolitan Police und ist völlig neben sich, als er aus der Themse gezogen wird, mit fehlendem Ringfinger samt Ehering (dabei war er dreimal verheiratet!), mit Morphium vollgepumpt erwacht er 8 Tage später aus dem Koma im St. Mary`s Hospital in Paddington. Auf einem Boot in der Nähe hat man sein Boot und das drei anderer Personen gefunden, von ihnen fehlt jede Spur. So nach und Nch stellt sich die Erinnerung wieder ein, er weiß, daß er ein entführtes Mädchen finden wollte, die der Rest der Welt für tot hält....Der Ermittler ohne Gedächtnis ist nun nicht gerade die originellste Konstellation, die man sich für eine Thriller aussuchen kann, wenn das Ganze aber so rasant und pageturnerisch geschrieben ist und man in die erfolglose Suche nach dem Mädchen so elegant hineingezogen wird, schrammt das Buch knapp an der Höchstwertung vorbei. So macht man das, liebe Thrillerschreiber!

  9. Cover des Buches Splitterlicht (ISBN: 9783473584819)
    Megan Miranda

    Splitterlicht

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.

     

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch vor einiger Zeit in der Buchhandlung entdeckt und war ziemlich schnell vom Klappentext begeistert.

    Nach lesen der Geschichte bin ich mir um ganz ehrlich zu sein nicht sicher, was ich davon halten soll.

    Ich werde mal versuchen zu erklären warum: Man wird quasi wortwörtlich ins kalte Wasser geworfen (positiv gemeint) Ich meine der erste Satz ist: Als ich das erste Mal gestorben bin, habe ich keinen Gott gesehen. Der Einstieg in die Geschichte ist damit meiner Meinung nach ziemlich gut gelungen.

    Danach entwickelt sich die Geschichte eher langsam, es werden alle Personen vorgestellt, und man bekommt die Möglichkeit, sich in die Protagonistin Delaney hineinzuversetzen. Das gelingt auch recht gut. Allerdings musste ich im Laufe des Buches immer wieder den Kopf über sie schütteln. In vielen Situationen reagiert sie irgendwie unüberlegt und unlogisch.

    Auch das ständige hin und her zwischen Delaney und ihrem Dreieck bestehend aus Troy und Decker war für mich keine nett erzählte Liebesgeschichte, sondern einfach nur nervig und naiv.

    Dennoch finde ich den Schreibstil der Autorin nicht schlecht und an sich ganz flüssig.

    Auch die Handlung an sich (mal abgesehen von der ewigen Dreiecksbeziehung) ist ziemlich gut, allerding ist der Klappentext im Prinzip die Zusammenfassung der gesamten Handlung. Mehr kommt da nicht.

    Also:

    Man kann „Splitterlicht“ zwischendurch ganz gut lesen, aber für viel mehr reicht es meiner Meinung nach dann auch nicht.

  10. Cover des Buches Knochenjob! (ISBN: 9783959911924)
    Sarah Adler

    Knochenjob!

     (90)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Dies ist eine Geschichte über den Tod. Der Tod ist unzufrieden mit seinem Job. Er möchte sich verändern und sein Image aufpolieren.

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch vor zwei Tagen beendet und bin noch immer hin- und hergerissen, was ich davon halten soll. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet.

    Der Beginn klang vielversprechend. Der Tod erzählt aus der Ich-Perspektive von seinem Dasein, seinem Werdegang und warum er so unzufrieden mit der aktuellen Situation ist. Dabei spielen das Schicksal, Glück, Leben, Karma, Krankheit, Zufall und die Zeit eine wichtige Rolle.

    Doch dann jammert und philosophiert der Tod fast nur noch vor sich hin, eine wirkliche Handlung gibt es zunächst nicht. Das machte das Ganze auch so schwierig. In den gefühlt weit ausschweifenden Passagen habe ich manchmal einfach den Faden verloren. Ich wusste weder, womit der Tod in dieser Passage angefangen hatte, noch worauf er jetzt hinauswill.

    Dies ist eine Geschichte über den Tod, die folgendes beinhaltet: einen Haufen selbstmitleidiges Gejammer [...]. (Seite 141)

    Dieses Zitat fasst die erste Hälfte ganz gut zusammen. Leider.

    Erst danach kommt ein bisschen Fahrt auf, da der Tod beschließt, dass er etwas ändern möchte und dazu seine Arbeitsumstände geändert werden müssen. Er will die Zeit besuchen, da sie die Chefin ist. Doch das ist gar nicht so leicht. Irgendwer muss schließlich Tods Arbeit verrichten.

    Der Humor der Autorin hat nicht immer meinen Geschmack getroffen, aber es gab viele Stellen, an denen ich zumindest schmunzeln musste. Da hat das Lesen dann auch Spaß gemacht. Die Fußnoten fand ich sehr schön, sie waren meistens witzige Anmerkungen.

    Auch die Darstellung von Leben, Glück, Krankheit, Karma, Zufall, Schicksal und der Zeit fand ich sehr gelungen, auch wenn hier viele Klischees bedient wurden. Es hat gut zusammengepasst.

    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, die jeweils aus mehreren Kapiteln bestehen. In den Kapiteln gibt es immer wieder Zwischenüberschriften, die Abschweifungen oder Ergänzungen hervorheben. Der Tod schreibt scheinbar auch gerne Listen, die hin und wieder auftauchen.

    Der Schreibstil ist schwierig. Mal kam ich damit gut zurecht, mal gar nicht. Das wirkte sich extrem auf den Lesefluss aus. Manchmal habe ich mich durch die Seiten gequält, manchmal kam ich sehr gut voran.

    Die Geschichte steckt voll von schwarzem Humor. Das muss man mögen, sonst passt dieses Buch einfach nicht. Vielleicht war das auch einfach mein großes Problem mit der Geschichte. Ich hatte mir eine andere Art der Unterhaltung vorgestellt und erwartet, dass ich mehr lachen würde.

  11. Cover des Buches Jenseits (ISBN: 9783442379675)
    Meg Cabot

    Jenseits

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Gedankenflüge

    Diese Geschichte reiht sich in die Bücher ein die sich mit Göttern befassen. Und ich liebe solche Geschichte ja, wer mich kennt, oder mein alten Blog auch schon verfolgt hat weiss, das ich diese verschlinge. Klar gefällt mir das ein oder andere besser als andere aber eigentlich wurde ich noch nie enttäuscht. Aber worum geht es jetzt in dieser Geschichte? 

    Nun, hier begleiten wir Pierce durch ihre Zeit nach dem Unfall bei dem sie auch starb. Während des Buches erfahren wir nach und nach was genau passiert ist und vor allem was sie während der Zeit, in dem sie Tod war, erlebt hat. Die Autorin greift hier das Thema der Nahtod-Erfahrung auf, was ich natürlich sehr spannend finde, also das Thema. Klar hat sie dieses in eine fantastische Geschichte gepackt aber dennoch verändert dieses Erlebnis das Leben dieser Menschen, genau so ist das Leben von Pierce nicht mehr das selbe wie zuvor. 

    Nach dem die Ärzte sie also wieder zurück geholt haben erzählt sie den Ärzten und ihrer Mutter von ihrem Erlebnis und keiner glaubt ihr. Die Ärzte tun dies ab in dem sie sagen das es nur die Chemie im Hirn ist, diese rufe Halluzinationen hervorruft währen das Hirn abstirbt. Und das es alles eingebildet war, doch sie hat einen Beweis von da mit gebracht, von der anderen Seite, der Unterwelt, denn sie war dort und konnte fliehen. Und der Diamant an ihrem Hals, welcher sie vor dem Bösen schützen soll, ist der Beweis. Sie hat ihn von John Hayden bekommen. Einem mysteriösen jungen Mann den sie damals schon mit 7 Jahren kennen gelernt hat. 

    Die Idee ist sicher nicht neu, Göttergeschichten gab immer schon, auch das Thema Tod kommt immer mal wieder vor, auf irgend welche Art, auch wenn es nur als Metapher erscheint. Es ist ein Thema das sich tief im kollektiven Seelenbewusstsein eingeprägt hat. Die Frage was nach dem Tod passiert. 

    Aber ich fand die Umsetzung echt gelungen und fand es wirklich spannend. Es passiert ständig was und man fiebert mit Pierce mit. 

    Prota- und Antagonisten & Co

    Mir ist Pierce schnell ans Herz gewachsen, obwohl sie mir manchmal auf den Geist ging *gg* Aber das darf sie auch, denn sie ist noch jung, hat viel erlebt und nichts läuft grade so wie es eigentlich sollte. Sie versucht wirklich das alles um wieder in die Spur zu kommen, aber es ist leider nicht so einfach. Es ist schwer an einem neuen Ort wieder von vorn zu beginnen und niemanden zu haben dem man sich anvertrauen kann, weil alle eh nicht glauben was man erzählt. Was ich auch toll finde, sie wird während der Geschichte doch immer erwachsener, denkt etwas weiter als nur bis zum Tellerrand und denkt auch mal darüber nach wie es vielleicht dem anderen geht. Sieht hinter die Maske. 

    Und natürlich John Hayden. Der mysteriöse, attraktive junge Mann, der Pierce zu verfolgen scheint. Die Autorin hat ihn wohl als Antagonist angelegt. Stur, voller Emotionen und impulsiv und dennoch empfand ich ihn nie als böse oder schlecht. Auch wenn er nicht grade dem netten Jungen entspricht der nebenan wohnt. 

    Die Autorin Schaft es die Emotionen und Gefühle zu transportieren und das macht die Geschichte spannend. Man kann mitfiebern, sich ärgern. Man spürte die Unsicherheit aber auch die Hoffnung auf ein neues, unbeschwertes Leben.

    Die Sache mit dem Text

    Ich mag den Schreibstil von Mag Cabot. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Und ist auch dem Alter und der Geschichte angemessen. Auch die Länge der Kapitel sind angemessen, nicht zu lang und werden immer von einer Strophe aus Dante’s Göttliche Komödie eingeleitet, die zum Thema des Kapitels passt. 

    Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

    Hier möchte ich das Cover als erstes Loben. ich mochte es wirklich. Der Stil wie es gezeichnet ist hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Leider hat sich der Verlag dann ab dem 2. Teil für einen total anderen Stil entschieden der nicht mehr zum ersten passt und der mir auch nicht mehr so gefällt. Diese sehen aus wie alle anderen auch. Schade. 

    Der Originaltitel „Abadon„gefällt mir auch besser, er ist nicht neutraler als „Jenseits“, sondern würde den Todesengel bezeichnen. Denn das Jenseits ist nur ein winziger Teil der Geschichte. Denn als ich das Buch zum ersten mal gesehen habe, hab ich mir eine andere Geschichte vorgestellt. Vielfach bewirkt ja der Titel eines Buches schon welche Erwartungen wir an eine Geschichte haben. Aber keine Angst, hier wird man nicht total in die Irre geführt

    Spannend war es auf alle Fälle und das von Anfang bis zum Ende. Den man erfährt nicht häppchenweise etwas über John, sondern begleitet Pierce durch ihre schwere Zeit des Neuanfangs. 

    Leider merkte ich erst gegen Schluss das es wohl mehr als ein Teil gibt. Denn das ich endet mit einem Cliffhanger. Leider gibts die Bücher nicht mehr, nur noch als eBook, also werd ich bei Gelegenheit mir diese dann holen, denn ich will wirklich wissen wie es weiter geht. Und ich denke ich werde auch noch andere Bücher von ihr genauer angucken. Ich muss ja gestehen, ich kannte die Autorin zuvor gar nicht *hust*

  12. Cover des Buches Todeskäfig (ISBN: 9783548290768)
    Ellison Cooper

    Todeskäfig

     (122)
    Aktuelle Rezension von: FinJa
    Auch wenn die Protagonistin Sayer Altair das Klischee der problembeladenen FBI-Agentin mit bewegter Vergangenheit (but then again: wer, der mitten im Leben steht hat die nicht?) bedient, wenigstens lässt sie ihre Launen nicht (wie so oft in anderen Storys) an anderen aus oder säuft, etc.
    sondern fühlt mit den Menschen mit und weiß, dass das Aufarbeiten [in Therapie] hilft = eine erfrischende Abwechslung.

    Mir hat gleich zu Beginn sehr gut gefallen, dass die Vorteile eines diversen Teams (Sayer ist Neurowissenschafterin) unterstrichen werden. Sie holt immer wieder Meinungen von geschätzten Kolleg*innen ein und ist keine 1-woman-show, sehr sympathisch, wie generell ihre ganze Figur.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, schnörkellos, überzeugend. Man merkt, dass Ellison Cooper viel Ahnung vom Fach hat (sie ist selbst promovierte Anthropologin mit Fokus kulturelle Neurowissenschaften und Archäologie, studierte außerdem Jura und arbeitete als Mordermittlerin) und dass sie ihren Plot gut durchdacht hat.

    Die Handlung wartet in ihrem Verlauf mit einigen überraschenden Wendungen auf, die dafür sorgen, dass die Spannung bis zum Schluss gleichbleibend hoch ist - ich hatte das (Hör)Buch in drei Abenden durch und freue mich sehr auf den nächsten Teil,
    den ich auch ohne den Cliffhanger bezüglich des 
    unklaren Ablebens ihres verstorbenen Verlobten Jake gelesen hätte. 

    Zum Hörbuch:
    Sprecher Peter Lontzek (liest etwas langsm, daher habe ich mit 1,1 Geschwindigkeit gehört) hat eine unaufdringliche Leseart und macht das Hören damit zu einem angenehmen Erlebnis. Einzig die Kapitelüberschriften mit den Ortsangeben werden mit der Zeit etwas zu repetitiv, v.a. weil immer der Bundesstaat dazukommt; selbst Geografiedummies haben irgendwann begriffen, wo Washington D.C., Alexandria und Quantico liegen 😉


  13. Cover des Buches Auch morgen werden Rosen blühen (ISBN: 9783746631738)
    Clara Sternberg

    Auch morgen werden Rosen blühen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    von amazon.de: Alma geht es eigentlich gut: Sie hat eine wunderbare beste Freundin, einen großen Garten, und sie ist frisch verliebt. Doch dann wacht sie auf der Intensivstation auf. Ihr Herz ist stehen geblieben – und ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht. Ist sie wirklich glücklich? Was ist aus ihren Träumen geworden? Hat sie die Liebe ihres Lebens aufgegeben? Gut, dass ihre Freundin sie bei der Suche nach Antworten begleitet, denn man braucht Mut, wenn man verpasste Chancen doch noch nutzen will …

    Mein Fazit:

    Ich habe das Buch vor einem Monat schon gelesen, komme aber erst jetzt dazu, es zu rezensieren. Den Debüt-Roman „Sonntags bei Sophie“ habe ich sehr genossen, denn auch er berührt ein sensibles Thema, nämlich der Umgang mit dem bevorstehenden Tod.

    Dieses Buch behandelt doch recht intensiv das Thema der Nah-Tod-Erfahrung. Denn während Almas Herz stehen geblieben ist, hat sie eine Vision mit einem Mann, den sie vor dreißig Jahren das letzte Mal gesehen hat. Lange war dieser Mann kein Thema in ihrem Leben gewesen und eigentlich gibt es auch keinen Grund, diesen Mann irgendwie zu erwähnen, denn sie ist frisch verliebt und es scheint sich so etwas wie eine glückliche Wendung in ihrem Leben abzuzeichnen.

    Der Herzstillstand hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Die frisch erwachten Gefühle sind wieder eingeschlummert und die ganze Zeit drehen sich die Gedanken um den Mann, der sie einst wütend wegschickte. Mit ihrer resoluten Freundin kann sie kaum darüber sprechen, diese wusste bislang nichts von diesem Mann. Dennoch steht sie Alma zur Seite und versucht ihr zu helfen, wo es nur geht. Wird sie diesen Mann wiedersehen? Was passiert mit ihrer neuen Liebe? Und welchen Einfluss hat die Nah-Tod-Erfahrung auf ihr gesamtes Leben?

    Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, aber sie sind für mich nicht immer emotional greifbar! Das gewisse Etwas fehlte für mich. Dennoch habe ich die Geschichte genossen und konnte vieles nachempfinden und verstehen. Der Schreibstil ist locker und leicht, trotz der ernsten Thematik.

    Ich spreche eine klare Lese-Empfehlung aus und vergebe vier Sterne!

    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

  14. Cover des Buches Verdammt nah am Himmel (ISBN: 9783959912891)
    Linda Schipp

    Verdammt nah am Himmel

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Diese Geschichte schafft es die schweren Themen Leben und Tod, Suizid, Leben nach dem Tod, Nahtoderfahrungen, Glaube, Hoffnung und so vieles mehr auf eine leichte und sehr anregende Weise zu beschreiben und aus Kopf- und Bauchlogik heraus zu beleuchten. Die Geschichte hat so viele Wendungen, dass man seine Mutmaßungen immer wieder überdenkt und am Ende war ich trotz der richtigen Vermutung, in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt, baff aufgrund der Menge an Plottwists und Überraschungen. Das Buch steckt voller Wissenschaft, Weisheiten und Denkanstöße und das Buch hat mich einerseits sehr berührt und andererseits auch geerdet, zur Ruhe kommen lassen und den Moment genießen lassen. Es hat mir, die ich selbst eine Mischung aus Rosalie und Jack bin, gezeigt, dass es darauf ankommt, woran man glaubt, ob man hofft und ob man sich auf Tatsachen oder auf das eigene Glück und die Hoffnung konzentrieren möchte. Nach diesem Buch weiß ich, dass ich wieder mehr wie Rosalie sein möchte und meinen Fokus in Zukunft darauf legen werde, was ich durch diese Geschichte gelernt habe. Ich als Betroffene kann sagen, dass das Buch mich nicht getriggert hat, sondern dass es mir gut getan hat etwas als neutraler Beobachter von zwei Seiten aus betrachten zu dürfen und gezeigt zu bekommen, dass man sich seine Krise manchmal schlimmer und aussichtsloser ausmalt als sie es tatsächlich ist.

  15. Cover des Buches Wo immer du bist (ISBN: 9783414823861)
    Cylin Busby

    Wo immer du bist

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MyTHos
    Ein wunderschönes (Trauriges!!) Buch. Vor Neugierig und Faszination konnte Ich es einfach nicht mehr weglegen,
    in einen zug durchgelesen.
  16. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  17. Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783404165469)
    Arnaldur Indriðason

    Kälteschlaf

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Vor kurzem habe ich in einem Bücherschrank diesen isländischen Krimi gefunden und mitgenommen. Es ist zwar schon der achte Band einer Reihe um den Ermittler Erlendur aber man kommt auch gut rein, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Die Geschichte um eine Frau, die in ihrem Ferienhaus Selbstmord begeht, war eigentlich ganz spannend und bringt den Kommissar schließlich auch auf die Lösung bei zwei alten Vermisstenfällen, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Manche Gespräche Erlendurs gerade mit seinen Kindern oder seiner Ex-Frau fand ich teilweise auch recht schräg, aber vielleicht ist die isländische Mentalität auch eine völlig andere. Da ich keine Isländer kenne und auch sonst bisher nicht mit dem Land in Kontakt gekommen bin, kann ich das nicht beurteilen. Mein Fazit daher: 3 von 5 ⭐.
  18. Cover des Buches Ein Engel im Winter (ISBN: 9783492308649)
    Guillaume Musso

    Ein Engel im Winter

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Licisbuecherwelt

    "Ein Engel im Winter" habe ich auf Empfehlung von zwei Freundinnen gekauft und sie haben definitiv nicht zu viel versprochen! Der Autor Guillaume Musso hat einen angenehmen Schreibstil. Er kann die vielen Emotionen und Gefühle unglaublich gut in Worte fassen und die Leser*innen in seinen Bann ziehen sowie mitfühlen lassen. 

    Die Handlung ist mysteriös sowie fesselnd zugleich und hat einige Überraschungen auf Lager. Es geschehen immer wieder unvorhersehbare Geschehnisse, welche die Geschichte auf ein neues Spannungslevel katapultiert. Es wird nie langweilig, doch man hat auch nicht das Gefühl, dass die Handlung überladen oder übertrieben ist. 

    Die packende Handlung, die passenden Protagonisten sowie der gefühlvolle und emotionale Schreibstil habe mich von "Ein Engel im Winter" überzeugt. Für mich definitiv ein Must-have für alle Bücherfreunde!

  19. Cover des Buches Wie durch ein Wunder (ISBN: 9783453503854)
    Ben Sherwood

    Wie durch ein Wunder

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Bei einem heimlichen Ausflug mit dem Auto der Nachbarin wird das Leben von Charlie St. Cloud, seinem Bruder Sam und dessen Hund ihr aller Leben für immer verändern.  Wie durch ein Wunder überlebt Charlie, doch sein jüngerer Bruder schafft es leider nicht. Die Verbindung zwischen Charlie und Sam ist jedoch so stark, dass Sam in der Zwischenwelt weiter leben kann, wo er nur von Charlie gesehen werden kann. Auch Jahre später ist Charlie über den Tod seines Bruders nicht hinweggekommen. Er lebt zurückgezogen in einem kleinen Städtchen und kümmert sich um die anfallenden Arbeiten auf dem Friedhof. Jeden Abend pünktlich zum Sonnenuntergang trifft er sich im anliegenden Wald mit seinem Bruder. Er gab ihm damals das Versprechen jeden Abend in diesen Wald zu kommen und mit ihm Baseball zu spielen. Doch sein geregeltes Leben kommt ins Wanken, als er der schönen und geheimnisvollen Tess begegnet. Auf irgendeine Weiße schafft sie es, ihm zu zeigen, dass das Leben immer noch viele schöne Seiten hat und man immer neue Abenteuer erleben sollte. Schon bald muss sich Charlie zwischen der Treue zu seinem Bruder und seiner liebe zu Tess entscheiden. 

    Dieser Roman regt jeden zum Nachdenken an. Er vermittelt einem, dass das Leben zu kurz ist um es nur an einem vorbeiziehen zu lassen. Es wird bewusst, dass man nicht zögern soll die Facetten des Lebens zu erkunden und neues, abenteuerlustiges zu erleben. Das gesamte Buch ist flüssig geschrieben und so konnte ich es kaum aus der Hand legen. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Charlie und Tess geschrieben, so bekommt man einen Einblick, was beide Charaktere unterschiedlich erleben. Das Anfangs- und Schlusswort wurden von einer außenstehenden Person erzählt, das hat mir besonders gefallen und hat einen auf die Geschichte vorbereiten können und man konnte sie so auch einfacher beenden. Während man liest wird einem so viel deutlich und man hat einen anderen Blick auf die Dinge. Die Liebesgeschichte zwischen Charlie und Tess ist eine ganz besondere, man hat wirklich das Gefühl sie schein real zu sein. Der Autor konnte sie besonders gut und authentisch herüberbringen. Auch versteht Ben Sherwood in schwierigen Situationen die richtigen Worte zu finden. Leider hätte mich noch mehr Interessiert wie sich Charlies und Tess Leben danach noch weiter entwickelt. Es waren auf meiner Seite noch einige Fragen offen und so fand ich es schwer mit dem Buch endgültig abschließen zu können, da mich die Geschichte wirklich vollkommen gepackt hat.  

    Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Tess und Charlie sind eigentlich zwei völlig unterschiedliche Menschen, aber sie ergänzen sich perfekt und beide können voneinander lernen. Auch die Verbindung zwischen Charlie und Sam ist eine ganz besondere.

  20. Cover des Buches Interview mit dem Tod (ISBN: 9783442174935)
    Jürgen Domian

    Interview mit dem Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite
    Jürgen Domian hat in seiner jahrzehntelangen Radiotalkshow nicht nur ein sehr feinsinniges Gespür für andere Menschen entwickelt, sondern auch immer klar seine eigene Meinung vertreten und den Zuschauer und -hörer damit deutlich näher an sich herangelassen als es die meisten anderen Showmaster getan haben. In seinem Buch „Interview mit dem Tod“ ist er sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat sich mit dem Thema auseinander gesetzt, vor dem er selbst die größte Furcht hat, unter der er leidet und die er nicht ablegen kann: Das Sterben und der Tod. Und wie der Titel des kurzen Buches bereits nahe legt, hat er dabei die Form eines fiktiven Interviews gewählt, das er mit dem personifizierten Tod führt. Darin eingeschoben sind persönliche Erlebnisse des Autors, so hat er sehr intensiv beschrieben, wie er seinen Vater bei seinem Weg auf der Palliativstation durch das Sterben begleitet hat. Aber auch seine Gedanken zur aktiven Sterbehilfe lässt er mit einfließen.

    Domian wählt dabei einen sehr eingängigen Schreibstil, klare Wortwahl und sehr emotional schildert er seine Erlebnisse, die Interviewsequenzen sind hingegen sehr philosophisch angehaucht. Dabei entwirft der Autor auch ein mögliches Szenario, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte und nähert sich dabei eher östlichen Philosophien an. Dennoch zwingt er den Leser dazu, sich selbst mit seinen Gedanken zu dem Thema auseinander zu setzen, wirft oft mehr Fragen auf als beantwortet werden. Und immer ist der große Respekt des Autors gegenüber den Thema zu spüren, der sich dem schließlich auf ungewöhnliche Weise nähert.

    „Interview mit dem Tod“ ist ein kleines, nachdenkliches Buch mit philosophischem Ansatz. Das Gespräch mit dem Tod ist eingängig, ernsthaft und lebendig, die Beschreibung der persönlichen Erlebnisse berührend und nahbar, das Plädoyer für einen anderen Umgang mit dem Sterben inbrünstig und gut argumentiert. Sehr lesenswert!
  21. Cover des Buches Rebellion der Engel (ISBN: 9783800095254)
    Brigitte Melzer

    Rebellion der Engel

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Engel sind immer gütige Wesen, die dennoch sehr distanziert sind, weit weg von den Menschen. Hier nicht! Noch nie habe ich von Engel gelesen, die derart menschlich waren. Sie sind nicht immer perfekt, sie können genervt, verärgert sein und wütend werden. Die Schutzenengel ächzen unter der Last der ganzen Arbeit die sie haben. Und mittendrin ein Schutzengel namens Akashiel. Er sollte eigentlich nur einen Routineauftrag erledigen, doch dabei geht etwas mächtig schief und seine Schutzperson Rachel kommt dabei fast ums leben. Natürlich muss Akashiel dann erstmal klären, was eigentlich genau passiert ist. Es war schön mitanzusehen wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Die Geschichte hat aber auch unerwartet komische Elemente. Die Autorin schafft es, mich in den unerwartetsten Momenten zum lachen zu bringen. Dabei fühlt man ich auch nicht in der Geschichte gestört. Es passt einfach perfekt rein. Eine absolute Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Playground – Leben oder Sterben (ISBN: 9783492312011)
    Lars Kepler

    Playground – Leben oder Sterben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: JaHu_712
    Vielleicht bin ich thrillergeschädigt, aber wenn der Klappentext mit "Dies ist kein Spiel, denn du bezahlst mit deinem Leben" wirbt, erwarte ich atemlose Spannung und sehe vor meinem inneren Auge sofort einen durchgeknallten Killer, der Freude daran hat, Spielchen mit seinen Opfern zu spielen, die alles dafür tun müssen, um zu überleben. Oder meinetwegen auch ein Plot wie in "Tribute von Panem - Hungerspiele", wo Menschen in einer Art Wettkampf gegeneinander antreten, bis schließlich der letzte Überlebende als Sieger feststeht.

    Mit diesen Erwartungen bin ich also an "Playground" herangegangen, doch das Buch hält eine komplett andere Handlung bereit. Es geht um eine Zwischenwelt, die man während einer Nahtoderfahrung betritt und aus der man nur ins Leben zurückkehren kann, wenn man eine der begehrten Plaketten erhält. Um eben diese entbrennt ein erbitterter Kampf, der in aller Härte und Brutalität ausgetragen wird. 
    Weiter von einander entfernt könnten meine Erwartung und die Realität gar nicht sein. Das wäre ja auch vollkommen okay, wenn die Story dann wenigstens trotzdem spannend und für mich ansprechend wäre. Ist sie aber leider nicht. 
    Dabei fängt die Sache durchaus vielversprechend an mit dem Einsatz im Kosovo, der überhaupt erst zu Jasmins posttraumatischer Belastungsstörung führt. Der Schreibstil des Autorenduos hinter Lars Kepler ist in "Playground" sehr langatmig und ausufernd, es gibt viele Passagen, in denen über mehrere Abschnitte hinweg erzählt wird, ohne Dialog, ohne actionreiche Handlung - für mich als Leser ein absoluter Killer. Hinzu kommt, dass die Protagonistin so dermaßen unsympathisch auf mich wirkt, dass ich eigentlich gar keine Lust hatte, mich mit ihr auf diese Reise zu begeben. 

    Zum Glück ist jedes Buch immer Geschmackssache, aber "Playground" konnte mich leider nicht überzeugen.
  23. Cover des Buches Einmal Himmel und zurück (ISBN: 9783793422532)
    Mary C. Neal

    Einmal Himmel und zurück

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Da das Thema „Tod“ mich sehr neugierig gemacht hat und ich gerne wissen wollte, wie es nach dem Tod weiter geht, habe ich mir dieses Buch bei Rebuy bestellt. Der Klappentext klang vielversprechend und der Titel machte neugierig auf mehr. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch. Ich war nur neugierig, was Sie für Erfahrungen gesammelt oder was sie gesehen hat in Bezug auf Nahtoderfahrungen. Das Buch habe ich mir selber gekauft, wie jedes meiner Bücher. 

    Die Wissenschaft kann es nicht erklären, das viele Menschen, die eine Nahtoderfahrungen gemacht haben, das es so was gibt. Die Wissenschaft behauptet ja, das so was nicht gibt und alles nur „der Kopf“ verursacht. Blackout oder so was. Die Wissenschaft kann auch nicht erklären, warum einige Menschen Feen, Kobolde, Engel sehen und ihre Botschaften empfangen. Und selbst die Presse schreibt gewisse Dinge so negativ, das man Angst hat vor dem Tod. 

    Mary C Neal war nie spirituell und glaubte nie an die Engel. Doch sie ging brav zur Kirche und Gott folgte ihr auf ihrem Weg. Wenn sie einen falschen Weg ging, spürte sie es und wechselte den Kurs. Eines Tages machte sie mit ihrem Mann einen Ausflug. Eine Art Wassersportart. Was anfangs lustig und Spaß machte, entpuppte später als Gefahr. Ihr Kanuboot, verhedderte sich und sie lag mit dem Körper unten. Ihre Freunde versuchten ihr zu helfen. Doch da gab es ein Stein, der im Weg war. Und irgend wie, obwohl sie länger im Wasser lag und eigentlich schon „Tot“ sein sollte, erlebte sie eine Nahtoderfahrung in positiver Hinsicht. 

    Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Ich hatte es sofort in einem rutsch durch. Das Buchcover ist sehr nett gestaltet, in einer Farbe blau. Es gefällt mir. Die Autorin erzählt in einem sachlichen, flüssigen Ton über ihre Erfahrungen mit Gott und über die Nahtoderfahrung und wie gern sie dort geblieben wäre, weil es schöner und liebevoller ist als auf der Welt. 

  24. Cover des Buches Blick in die Ewigkeit (ISBN: 9783453703124)
    Eben Alexander

    Blick in die Ewigkeit

     (50)
    Aktuelle Rezension von: kittyqueen

    Der Autor hat einen munteren Schreibstil, allerdings ist das Ganze mehr eine extrem breit gewalzte Biographie. Er schreibt von seiner tollen Frau, seinen mindestens ebenso tollen Kindern und davon, wie wissenschaftlich und mit Abstand er doch alles sieht. Das eigentliche 'Nahtoderlebnis' kommt mit gut drei Seiten sehr kurz - und wirkt trotz gegenteiliger Beteuerungen wie ein ganz gewöhnlicher Traum; was es wohl auch war.

    Und dafür, dass der Verfasser meint, nunmehr das Universum samt Gott und Liebe gesehen und sogar verstanden zu haben, schreibt er doch ganz schön flach. Kurz: ich fühle mich auf den Arm genommen, obwohl ich der Thematik gegenüber eigentlich offen bin.

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