Bücher mit dem Tag "naivität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "naivität" gekennzeichnet haben.

169 Bücher

  1. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404173648)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    „Ich will den Typen, der perfekt für mich ist und bei dem es auf den ersten Blick BÄMM macht.“

     

    „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist ein Roman von Petra Hülsmann. Er erschien im Juni 2016 im Bastei Lübbe Verlag.

    Isabelle ist ein Gewohnheitsmensch. Sie hat einen volldurchgeplanten Wochenrhythmus, von dem sie nur sehr ungern abweicht. Als jedoch ihr Lieblingsrestaurant schließt und sie den neuen Restaurantleiter Jens kennenlernt, gerät ihr Leben plötzlich ungewollt aus den Fugen…

     

    „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist humorvoll, amüsant und romantisch. Auf wunderschöne und unglaublich witzige Art beschreibt Petra Hülsmann das Leben von Protagonistin Isabelle. Diese ist absolut strukturiert, vollkommen unflexibel und ihre Tages- bzw. Wochenroutine ist ihr heilig. Doch als ihr Lieblingsvietnamese gegenüber schließen muss und sie den Besitzer des neuen Restaurants – Jens – scheint plötzlich alles nur noch durcheinander zu gehen…

    Mir hat Isabelle sehr gut gefallen, ihre Art ist speziell, aber vielleicht gerade deshalb so sympathisch. Obwohl sie Veränderungen hasst, ist sie offen und freundlich und immer für ihre Freunde da. Sogar manche Spontanaktion ist möglich, wenn sie die Person sehr gern hat. Sie glaubt an Liebe auf den ersten Blick und verrennt sich damit in eine Idealvorstellung. Diese passt aber zu Isabelles Charakter und Persönlichkeit und ist damit absolut nachvollziehbar. Glücklicherweise entdeckt sie aber mit der Zeit, dass Veränderungen auch positiv sein können und ergreift sogar den Mut spontan zu sein und ihr Leben zu verändern. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Sie entstand langsam und war dadurch sehr authentisch und nachvollziehbar. 

    Neben Isabelle als Protagonistin sind auch die anderen Romanfiguren unglaublich liebevoll beschrieben und dargestellt. Jeder hat seine eigene Geschichte und seinen speziellen Charakter und für jeden ist dieser wirklich anschaulich gezeichnet.

    Ebenso gut gefallen hat mir die Entwicklung von Isabelles neuer Beziehung, denn auch diese war letztendlich nicht überstürzt und damit unrealistisch, sondern entwickelte sich langsam und unscheinbar.

    Der Schreibstil ist unglaublich humorvoll und witzig. An vielen Stellen habe ich laut gelacht und musste auch den ein oder anderen Satz meinem Partner vorlesen. Gerade durch Isabelles Eigenheiten entstehen so viele schöne Szenen, die mir das Lesen unglaublich leicht gemacht haben. Die Buchseiten flogen nur so dahin und es war einfach wundervoll, den Roman zu lesen.

    Mir gefällt die Leichtigkeit des Romans, die sich durchaus mit einigen tiefgründigeren Themen mischt, die dabei aber nicht auftragen oder negativ ins Gewicht fallen.

    Ebenso gefallen hat mir, dass der Buchtitel auch im Roman selbst noch einmal aufgegriffen wird und dadurch nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommt. Liebe muss eben nicht perfekt, sondern echt sein! 😊

     

    Mein Fazit: „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist definitiv eins meiner Jahreshighlights 2020 – humorvoll, charmant und romantisch, dabei nicht oberflächlich oder unrealistisch. Einfach perfekt und ein Roman, der gute Laune verbreitet und sich leicht und flüssig lesen lässt. Es gibt daher 5 von 5 Sternen von mir. 

  2. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Inhalt: 

    Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

    Meine Meinung: 

    Das Buch war einfach nur großartig. Die Charaktere waren sehr authentisch und die Autorin hat es geschafft, eine düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Es war durchgehend spannend und teilweise sehr viel zu verdauen, sehr viel Unrecht und Trauriges. Nichts für zu empfindliche Leser.
    Die Charaktere, besonders Abel, waren nicht schwarz oder weiß, sondern ein Produkt dessen, was ihnen zugestoßen ist.
    Und auch Anna, ein Mädchen aus gutem, behüteten Hause, wagt den Blick hinter den Tellerrand und hinter die Fassade und schreckt auch nicht vor hässlichen Wahrheiten zurück. Auch die Geschichten, die in dem Roman mit der Wirklichkeit verwoben sind, haben sehr gut gepasst und die Spannung gesteigert, weil man nie wusste, ob man Dinge wörtlich nehmen sollte.

    Ein sehr dramatisches, berührendes Buch, das ich hiermit wärmstens empfehle! 

  3. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.625)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Bevor ich mir das Buch gekauft habe, hatte ich den Film im Kino gesehen und war sehr begeistert. Erst 2 Jahre später habe ich das Buch gelesen, so dass ich mich an den Film kaum mehr erinnern konnte.

    Der Schreibstil von Anna Todd ist super fesselnd und durch die kurzen Kapitel wird es nie langweilig. Die Story an sich ist zwar ein hin und her und mit viel Drama verbunden, doch man möchte immer wissen wie es weitergeht.

    Durch die Sicht der Hauptfigur Tessa fühlt man sich mit ihr verbunden und fühlt mit ihr mit.

    Zunächst scheint alles gut aber dann... Der Cliffhanger am Schluss hat mich sehr schockiert, und ich habe mir sofort den zweiten Teil bestellt.

    Das Buch hatte absoluten Suchtfaktor. Ich mag es sehr und vergebe 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 ⭐️

  4. Cover des Buches Während du stirbst (ISBN: 9783734102196)
    Tammy Cohen

    Während du stirbst

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dieses Buch war für mich eher ein Krimi als, wie gekennzeichnet, ein Psychothriller. Die verschiedenen Verstrickungen waren ganz gut durchdacht, allerdings gab es hier, wieder Erwarten, keinen wirklichen Nervenkitzel. Die Familiengeschichte der Kommissarin fand ich äußerst langatmig, sie selbst empfand ich als erfolgsgierige und nervige Persönlichkeit, demnach war dieser Nebenstrang für mich persönlich unnötig. Die Erzählsicht der Hauptprotagonistin fand ich dagegen relativ gelungen. Auch die Idee mit den Geschenken und die damit verbundene Vergangenheitsgeschichte des "Täters" fand ich gut. Die gesamte Story hatte immer wieder Höhen und Tiefen, doch mit keinem der Charaktere konnte ich auch nur ansatzweise mitfühlen. Das rätselhafte Ende ließ mich letztendlich doch etwas verwirrt zurück. An sich eine solide Geschichte, hinter der eine gute Idee steckt, der aber einfach das gewisse Etwas fehlt.

  5. Cover des Buches Engelsmorgen (ISBN: 9783570308899)
    Lauren Kate

    Engelsmorgen

     (914)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt des buches :
    Luc und Daniel sind wider Verein so wie die vielen tausenden Male davor nur mit einen kleinen unterschit, Lucsleben ist nicht in Gefahr wen sie Daniel  näher kommt .
    Doch dieses Geschehen wirft weitere  fragen auf: warum hat der Fluch der von tausenden  Jahren auf die zwei Liebenden verhängt wurde dieses mal einen so süßen fller gemacht und ob es  dises mal vielleicht ein entrinnen aus  den Fluch gibt?
    Doch ein so  schwerer Feller des fluches bleibt natürlich nicht verborgen und  hat sich  in kürzester Zeit  im Himmel und Hölle rumgesprochen, das luc für immer sterben kann  macht ihr viele feinde, die schon balt nicht mehr von freunden  zu unterscheiden sind.
    Kürzerterhand wir sie in ein verborgenes Internet geschickt  damit sie in sicherheit ist .Dort drift  sie auf ihre Zimmergenossin Selby die ein Nephilim ist also die tochter eines engels und eines menschen ist oder sie hat einfach nur  engelsblut ihn ihren adern aber Selby scheint Luc  zu hassen !
    Und auf einen jungen namens Mils der ihr schon ihn kürzester Zeit mit seine liben und hilfsbereiten Art  ans Herz wächst.
    Nun hat Luc viel Zeit zum denken und fängt an ihren liebe an  Daniel in frage zustellen (ist sie nur in Daniel verliebt weil es der Fluch so will?oder ist es die wahre  Liebe) .
    Sie lernt mit den Schatten die sie in der vergangen heit immer wider heimgesucht haben umzugehen und enthüllt das Geheimnis von ihnen, sie lassen einen in die vergangenen Zeiten sehen, das ist die schönste für Luc mehr über ihre vergangenen Leben zu erfahren und zu verstehen was es mit den Fluch auf Sicht hat.
    Der weille macht Daniel mit seinen ärgsten Feind Cam gemeinsame Sache.
    Beide bekämpfen sie  ihre gemeinsamen Feinde  bis  der 18 tägige wafenstilstand vorüber ist.

    PS: sie und Daniel streiten sich sehr oft ihn diesem Buch.

    Protagonisten:

    In diesen Buch lernt Luc mehr über ihre vergangen heit und wird dadurch stärker aber andererseits fengt sie an ihre liebe zu daniel zu zweifeln und darduch streiten sie und Daniel viel mit einander es gibt auch viele schöne Momente mit Daniel.
    Anfangs hat Luc ein paar Probleme mit ihrer Zimmergenosin selby aber auch das ist balt vergessen und die zwei werden gute Freunde.
    Luc lernt auf dem Internat aber auch einen jungen kennen  mit sie viel Spaß hat...

    Selby ist Luc Zimmergenossin und an Anfang ziemlich abstoßend zu Luc. Selby ist ziemlich schlau und hat das Talent in die vergangen heut zu blicken wodurch Luc ihr näher kommt und gemeinsam machen sie eine Reise in Luc vergangen heit.

    Mils ist ein nett liebenswürdiger und hilfsbereiten Mensch und versteht sich auf Anhieb mit Luc.
    Er kann spiegel Bilder von anderen Menschen  entstehen lassen (Das ist eine wichtige Information)
    Er hat auch eine starke Anziehungshraft auf Luc ausgeübt...

    Meine Meinung zum Buch:
    Ich habe den ersten Band echt gern gelesen und habe mich auch voll auf den 2.Teil gefreut aber er hat mir nicht so gut gefallen  wie der erste Troll.  Es gab einfach zufiel streiten mit Daniel und dieses mal war der Schreibstil  auch nicht soflüsig.
    Aber die Handlung des buches  im allgemeinen hat mir sehr gut gefallen auch wie die Kapitel aufgebaut waren  wand ich klasse!!! es ging vom 18 Tage immer weiter runder bis zum 1 Tage und weiter.
    Das Ende das buches macht auf jeden Fall Lust auf mehr !
    Was ich dieses mal auch echt klasse fand war das sie Mils kennen Fehlern hat ;)


  6. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.509)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  7. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.806)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  8. Cover des Buches Between the Lines: Wilde Gefühle (ISBN: 9783956492891)
    Tammara Webber

    Between the Lines: Wilde Gefühle

     (150)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Man sollte meinen, dass Emmas Traum in Erfüllung geht, als sie die Hauptrolle in einem Blockbuster ergattert. Und dann auch noch neben Hollywoods begehrtesten Schauspieler Reid Alexander. Nur kennt Emma kein normales Leben und die Traumfabrik ist ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat. Mal ganz von den anderen Schauspielern abgesehen.

    Schon bald ist Emmas Herz in Gefahr. Nur ist es eine gute Idee, sich in seinen Co-Star zu verlieben? Vor allem wenn dieser ein Herzensbrecher ist?



    Da die Geschichte noch vor dem Casting beginnt, kann man Emmas gesamte Geschichte miterleben. Umso mehr fiebert man mit ihr mit, als sie zum Dreh nach Austin fliegt und bekommt ihre Veränderung viel bewusster mit. Denn Hollywood bringt eine neue Seite an ihr zum Vorschein und ob man es mag oder nicht, lässt sie sich auf die Dunkelheit Hollywoods ein. Auch wenn es mehr um das Zwischenmenschliche geht und nicht etwa um Drogen oder ähnliches.

    Da man neben Emmas Sicht auch die von Reid erzählt bekommt, ist man umso tiefer in der Story und lernt alle Figuren von vielen verschiedenen Seiten kennen. Vor allem aber der Unterschied zwischen Reid und Emma wird umso deutlicher, da er schon länger in Hollywood eine Größe ist und als der Star des Films gilt. Dass er sich auch so aufführt, sorgt für einige gereizte Momente, da Emma sich mit solchen Allüren nicht auskennt.

    Viele der Figuren bleiben eher blass und man erfährt nur dann mehr über sie und ihr Leben, wenn es für die eigentliche Geschichte wichtig ist. Dadurch verläuft die Story zwar geradlinig und es kommt nicht zu langatmigen Szenen, dafür ist es umso vorhersehbarer. Außerdem verpasst man die Chance, die Nebencharaktere ins Herz zu schließen. Und gerade die Nebencharaktere sind es, die ein Buch erst so richtig genial machen und es ist schade, dass man nicht die Möglichkeit bekommt, mehr über sie zu erfahren, um ihr Handeln besser zu verstehen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gelungen, wodurch man quasi durch die Kapitel fliegt und der Roman viel zu schnell zu Ende ist. Auch wenn noch drei Bände folgen, ist es trotzdem schade, dass die Story rund um den Filmdreh und um Emma und Reid vorbei ist.


  9. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.664)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    »Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.«

     Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabella Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und unwiderstehlichen Edward kennenlernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben …

    Meinung:

    Es gibt Bücher, die man, Jahre später, nicht noch einmal lesen sollte. Biss zum Morgengrauen ist ein solches Buch. Als es im Jahr 2006 auf den Markt kam, war ich 14 Jahre alt und ich habe die Geschichte geliebt und verschlungen. Heute bin ich 29 Jahre alt und kann nicht begreifen, was ich so toll an der Geschichte fand.

    Die Handlung ist grösstenteils langweilig und plätschert nur so dahin. Erst als der «böse» Vampir auf der Bildfläche erscheint, welchem nach Bellas Blut dürstet, wird es endlich mal spannend. Der Schreibstil hingegen ist leicht und flüssig, weshalb man das Buch wunderbar als Gute-Nacht-Lektüre nutzen kann. 

    Die Charaktere an sich, sind platt und haben nicht wirklich Tiefgang. Man erfährt sehr wenig über sie und ihre Charaktereigenschaften. Zumindest weiss man genug, damit es für die Handlung ausreicht. Mein, mittlerweile erwachsenes, Herz haben einzig Alice Cullen und Bellas Vater Charlie Swan für sich gewinnen können. Mit den Hauptfiguren hingegen, wurde ich diesmal überhaupt nicht warm. Stattdessen haben sie mich wirklich oft genervt.

    Die Protagonistin Bella, ging mir eigentlich die ganze Zeit richtig auf die Nerven. Sie jammert oft, muss immer beschützt werden, ist ständig den Tränen nahe oder heult wirklich und sie ist ja ach so liebenswert Tollpatschig. Zudem wird sie von fast allen männlichen Hauptfiguren, Nebenfiguren und Statisten angehimmelt. Warum das jedoch so ist, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Dass sie in der Geschichte die Protagonistin sein soll, ist ebenfalls kaum zu glauben. Sie wird als ein schwaches kleines Mädchen dargestellt, welches sich hinter den starken Schultern ihres perfekten Vampir-Freundes versteckt. Sie handelt kaum selber, ausgenommen zum Schluss, weshalb man meinen könnte, sie sei nur ein Statist in ihrem eigenen Leben.

    Ach und Edward ist ja so dermassen schön, perfekt und sexy, dass es gefühlt auf jeder einzelnen Seite, bis zum Erbrechen, thematisiert werden muss. Gut, dass ich, vor lauter Augenrollen, keinen Muskelkater bekommen habe. Ausserdem bevormundet er Bella aufs übelste und sie lässt sich, bis auf wenige klägliche Versuche sich zu wehren, auch alles gefallen. Auch Edwards ständige Stimmungsumschwünge sind einfach nur nervig. Er weist sie ab, dann sucht er wieder ihre Nähe, dann keift er sie wieder an und das ganze wieder von vorne. Bella lässt einfach alles mit sich machen und das ist wirklich zum Haare raufen. Wenn mich jemand so behandelt, hätte ich schon längst die Reissleine gezogen. Des Weiteren beobachtet er sie heimlich monatelang, während sie schläft. Ist das nicht niedlich und romantisch? Nein, ist es nicht. Wenn mich jemand stundenlang heimlich beim Schlafen beobachtet, würde ich den Stalker der Polizei melden und hoffen, dass er eingesperrt wird. Da werden wirklich Dinge und Charaktereigenschaften romantisiert, welche überhaupt nicht romantisch sind.

    Ausserdem ist es wirklich traurig zu lesen, dass eine junge Frau denkt, dass das Leben ohne diesen einen Jungen keinen Sinn mehr hat. Bella macht Edward zu ihrem alleinigen Lebensinhalt, sodass sie ihm wie ein Schosshündchen hinterherhechelt und keine anderen/eigenen Ambitionen hat – ausser eben Edward als Freund zu haben. Zudem lässt sie plötzlich alle ihre Freunde links liegen und würdigt ihnen keinen Blick mehr, als sie Edward endlich hat. Was ist die Botschaft dahinter? Auf jeden Fall keine Gute.

    Die «Liebes-Dramen bzw. Beziehungsprobleme» in der Geschichte wirken erzwungen und kindisch. Nach der hundertsten Wiederholung von «Oh, ich muss mich von dir fernhalten, weil ich ein ach so böser böser Vampir bin« ist es einfach nur noch lächerlich. Auch die dauernden Stimmungswechsel, sind einfach nur mühsam und völlig unerklärlich. Da sass man noch völlig zufrieden nebeneinander und plötzlich wird jemand wütend oder es bricht wegen einer Kleinigkeit ein Streit oder eine unnötige Diskussion aus. Diese «Beziehungsprobleme» sind, in meinen, mittlerweile erwachsenen Augen, keine wirklichen Probleme, sondern verzweifelte Versuche ein wenig Drama und Spannung einzubauen. Dabei könnte man doch glatt vergessen, dass Edward mittlerweile mehrere Jahrzehnte «Vampir-Leben» auf dem Buckel hat und dementsprechend reifer sein müsste. 

    Nichts desto trotz, gibt es doch auch einige wenige Momente, die einem ein schmunzeln entlocken. 

    Fazit/Empfehlung:

    Tja, es ist kaum zu glauben, dass ich diese Reihe einmal gemocht habe. Es zeigt jedoch, dass dieses Buch, deutlich jüngere Leser anspricht. Ob es dabei eine gute Botschaft vermittelt, sei mal dahingestellt. Als mittlerweile erwachsene Frau und durch meine eigenen Lebenserfahrungen, sehe ich die Dinge deutlich kritischer. 

    Die meisten Dinge, die ich heute kritisiere, sind mir damals jedenfalls nicht aufgefallen. Daher würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen, im Alter zwischen 14 – 17 Jahren. 

    Eines Tages werde ich mich bestimmt nochmal dem zweiten Teil widmen. Mal schauen, was ich zu diesem Teil sagen werde.

    Sternewertung:

    1.5 von 5 Sternen

  10. Cover des Buches Der siebte Tod (ISBN: 9783453432475)
    Paul Cleave

    Der siebte Tod

     (620)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich habe mehr von dem Buch erwartet. Nach dem Klappentext bin ich von einem Thriller mit viel schwarzem Humor ausgegangen, das war leider nicht der Fall.

    Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, auch den Schreibstil vom Autor fand ich sehr gelungen. Leider hat mir dann die Spannung gefehlt, sodass sich die Seiten bis ca. zur Hälfte des Buches sehr gezogen haben. Danach konnte die Spannung wieder sehr gut aufgebaut werden, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Kommen wir zu den Charakteren. Der Protagonist ist mir leider so dermaßen unsympathisch gewesen, dass ich kurz überlegt habe, das Buch abzubrechen. Ich finde die Idee aber gut, dass die Geschichte aus der Perspektive eines Mörders erzählt wird. Des weiteren wird die Geschichte auch aus der Sicht von Sally erzählt, meiner Meinung nach, hätte man dies auch getrost weglassen können, da sie ein sehr langweiliger Charakter ist und dadurch die Spannung verloren gegangen ist.

    Die Idee des Buches fand ich gut, aber leider an vielen Stellen schlecht umgesetzt.

  11. Cover des Buches Léon & Claire (ISBN: 9783570164273)
    Ulrike Schweikert

    Léon & Claire

     (73)
    Aktuelle Rezension von: dreamsbooksandfantasy

    Claire Nicolas ist gerade von Amerika nach Frankreich gezogen und wohnt nun in Paris, der Stadt der Liebe. Ihre neuen Klassenkameraden sind fast alle nett und sie wird auch direkt auf Adrien's Party eingeladen. Allerdings ist es keine normale Party, sondern eine illegale in den Katakomben von Paris.

    Als plötzlich die Polizei die Party stürmt, gerät Claire in Panik, denn auf keinen Fall möchte sie von ihren Eltern aus einer Polizeizelle abgeholt werden.

    Doch dann taucht Léon auf, der sie direkt aus den Katakomben hinausführt und ihr somit eine Menge Ärger erspart. Aber wer genau ist Léon eigentlich? Wo kommt er her?


    Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch anfangt und ihr nach den ersten 30 Seiten schon merkt, dass da eine ganz besondere Geschichte auf euch wartet?

    So ging es mir mit diesem wundervollen Buch!


    Eine Geschichte wie diese habe ich noch nicht gelesen, einfach weil mir das Thema "Licht gegen Dunkel" noch nie unter gekommen ist.

    Auch die Umsetzung dieses Thema fand ich sehr gut. Der Handlungsort Paris ist nicht nur wunderschön, sondern passt mit seinen Katakomben auch perfekt zur Geschichte.


    Die Handlung konnte mich von Anfang an komplett für sich einnehmen.

    Auch wenn es verhältnismäßig lange gedauert hat bis man als Leser das Thema wirklich erklärt bekommt, war es an keiner Stelle wirklich unverständlich.

    Im Nachhinein fühlt es sich für mich so an, als wäre das Buch nicht nur 474 Seiten lang gewesen, sondern deutlich länger aufgrund der vielen Dinge, die passiert sind.

    An keiner Stelle kommt Langeweile auf.


    Die Charaktere fand ich durchweg sehr gut, da sie perfekt harmonieren.

    Claire hat mir nicht ganz so gut gefallen, da sie mir manchmal zu naiv und leichtgläubig war, auch wenn es zur Geschichte und Handlung gepasst hat.

    Léon hingegen hat mir super gut gefallen, da sein mysteriöser und undurchschaubare Charakter sehr fasziniert und teilweise auch sehr berührend ist.

    Auch alle anderen Charaktere bringen die perfekte Stimmung in die Geschichte.


    Der Schreibstil der Autorin hat mir größtenteils sehr gut gefallen.

    Was man beim Lesen allerdings wirklich merkt ist, dass sie eine deutsche Autorin ist, was überhaupt nicht negativ gemeint ist.

    Im Gegenteil: ich finde es richtig klasse, wenn deutsche Autoren auch mal Wörter benutzen, die vielleicht nicht ganz so alltäglich sind und auch in keiner Übersetzung verwendet werden.

    Außerdem war der Schreibstil zu erwachsen für ein Jugendbuch, was mich aber nicht unbedingt gestört hat.

    Außerdem hat die Autorin teilweise sehr französische Dinge mit eingebaut, weshalb ich es ab und zu ein bisschen schwierig zu folgen fand, wenn man den Ort oder diese Art der Franzosen nicht kennt.

    Trotzdem würde ich insgesamt sagen, dass er sehr gut war, da die emotionalen Szenen mich sehr berührt und die spannenden Szenen mich haben mitfiebern lassen.


    Alles in allem fand ich das Buch sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir der Handlungsort Paris und die außergewöhnliche Handlung, die definitiv abwechslungsreich und mal was anderes ist.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.


  12. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: 9783596512669)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):

    Alle Mitglieder der Familie Plank liegen tot auf ihrer Farm, sieben Menschen, die grausam ermordet wurden. Die Leichen des Vaters und der Söhne im Wohnhaus, die der Mutter und des Babys auf dem Weg zur Scheune. Doch niemand war auf das vorbereitet, was sie in der Scheune fanden. Die beiden Töchter, gefoltert und misshandelt. Die Familie gehörte zur amischen Gemeinde in Painters Mill, Ohio, sie lebten getreu ihrem strengen Glauben in großer Schlichtheit und Bescheidenheit, waren gottesfürchtige Leute. Fernab von den Verführungen der Zivilisation. Bis Kate Burkholder das Tagebuch der ältesten Tochter findet… 


    Meine Meinung:

    Der 2. Fall von Kate Burkholder, Polizeichefin in Painters Mill, ist genauso spannend wie der erste Fall. Einfach Nervenkitzel pur!! 

    Wer hat die ganze Familie Planke ausgelöscht und die beiden Mädchen gefoltert und misshandelt? Die bestialische Ermordung der amischen Familie ist so detailreich beschrieben worden, das mir als Leserin der Atem stockte. Was sollen sie getan haben? Sie gehören zur amischen Gemeinde in Painters Mill und leben getreu ihren Glaubensgrundsätzen von Schlichtheit und Bescheidenheit auf ihrer Farm. Kann das Tagebuch, der ältesten Tochter, den Fall lösen? Kate Burkholder und ihr Team geben alles. Tomasetti vom BCI wird von Kate um Hilfe gebeten. Die beiden sind Seelenverwandte, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Daher verstehen sie sich so gut. Reicht es für eine Liebesbeziehung? Das wissen sie noch nicht so genau. Sie kommen dem Täter immer näher und plötzlich taucht ein Augenzeuge auf! Ist das die Wendung in dem Fall? Kate geht alles zu langsam, die Zeit rennt ihnen davon und sie hinterher!! Kate wird übermütig und möchte dem Täter eine falle stellen. Am Ende wird es so spannend!!! Der Spannungsbogen flacht an keiner Stelle ab, sondern es geht immer weiter nach oben. Ich liebe solche Thriller!!! Auch das man mitraten kann, wer der Täter ist, gefällt mir sehr gut. Ist der Täter schon zu Beginn eines Buches bekannt, habe ich keine große Lust mehr, das Buch zu lesen. Linda Castillo hat wieder alles richtig gemacht! Wer noch keinen Fall von Kate Burkholder gelesen hat, kann die Teile auch durcheinander lesen. Jeder Fall ist für sich abgeschlossen.

  13. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    "Emma" erzählt die Geschichte der jungen Miss Woodhouse, welche durch einen Glücksgriff ihre Freundin glücklich verkuppelt. Darauf aufbauend geht sie davon aus,dass sie ein gewisses Gespür für glückliche Beziehungen hat. Kurzum entschließt sie einfach ihre Freundin Miss Harriet Smith ebenfalls glücklich verheiraten zu wollen. Dass dies nicht ganz so einfach vonstatten geht,schreckt die junge, von sich selber stark überzeugte, Miss Woodhouse nicht ab. 


    Meine Meinung:

    Zum Anfang war ich etwas skeptisch wie man mit dieser Thematik ein ganzes Buch füllen kann, aber die Autorin versteht sich gut darin Charaktere sehr ansprechend zu verkaufen. Das größte Problem für die Frauen dieser Zeit war es eine gute Partie zu machen. Die interessanten Charaktere  fesseln einen während des ganzen Buches. Man fiebert sehr mit! Es handelt sich um eine tolle Reise in die Vergangenheit.  

  14. Cover des Buches Bridget Jones - Verrückt nach ihm (ISBN: 9783442482672)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Verrückt nach ihm

     (201)
    Aktuelle Rezension von: catly

    Meine Meinung
    Ich kenne bereits die vorherigen Bände der Serie, sowie die Filme. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an ein unterhaltsames, kurzweiliges Leseerlebnis. Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

    Der Erzählstil ist in gewohnten mehr oder weniger kurzen Tagebucheinträgen verfasst, sowie der Schreibstil relativ einfach und schlicht, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen hatte. Die Figur der Bridget Jones bleibt absolut authentisch und gewohnt chaotisch-tollpatschig, mit Wiedererkennungswert.
    Viele Szenen ließen mich laut auflachen oder schmunzeln; in mehreren erkannte ich mich selbst wieder. So lässt einen das Buch auch mitunter einen kritischen Blick auf die eigenen Handlungsweisen werfen.

    Fazit
    Für Bridget Jones Fans und Kenner der bisherigen Serie, eine absolute Pflichtlektüre.

  15. Cover des Buches Dein Leben gegen meins (ISBN: 9783959671538)
    Liv Constantine

    Dein Leben gegen meins

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Susi1988
    Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ersteinmal vielen Dank dafür.
    Das Cover wirkt schlicht, und wirkt erst einmal unscheinbar. Aber wenn man anfängt zu lesen lässt sich dieser Eindruck schnell revidieren.
    Der Schreibstil ist abwechslungsreich und spannend und es gibt den typischen Kapitelaufbau. Die Charaktere sind interessant herrausgearbeitet und nicht ist so harmonisch wie es auf den ersten Blick scheint. Aber ich verrate an dieser Stelle nicht zu viel.
    Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich und es wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Amber und Daphne geschrieben, sodass beide Seiten beleuchtet werden, was ich persönlich immer sehr interessant finde.
    Das Ende des Buches finde ich gut gelungen, denn jeder bekommt was er verdient hat. Warum ich das so schreibe erfahrt ihr wenn ihr das Buch gelesen habt.
    Zusammenfassend ein spannendes Buch, was sich seine 5 Sterne verdient hat. Fazit
    Das Buch erhält 5 Sterne, es entwickelt sich nach und nach zu einem Pageturner.
  16. Cover des Buches Schweig still, süßer Mund (ISBN: 9783785577844)
    Janet Clark

    Schweig still, süßer Mund

     (488)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt

    Ella ist verschwunden. Niemand glaubt an ein Verbrechen außer ihre beste Freundin Jana, die sich sicher ist, dass Ella nicht einfach so abtauchen würde. Da auch die Polizei nicht nach ihr suchen möchte, beginnt Jana selbst nachzuforschen. Doch je mehr sie herausfindet, desto mehr beginnt sie an ihrer Freundschaft zu Ella zu zweifeln. Denn sie lernt immer mehr neue Seiten an ihr kennen, die sie als beste Freundin eigentlich schon kennen sollte. Doch mit ihrer Suche bringt sich Jana letztendlich auch selbst in Gefahr, da sie dem Täter immer näher kommt...


    Meinung

    Es ist spannend zu lesen, wie Jana immer mehr herausfindet und sich immer neue Schlüsse daraus zieht. Jedoch muss ich dazu sagen, dass die Geschichte an manchen Punkten doch recht langweilig war, da sich vieles wiederholte oder einfach gar nichts passierte. Ich kann das Buch aber allen empfehlen, die Lust auf ein Jugendbuch haben, dass ein krasseres und spannenderes Thema behandelt als üblich. 

  17. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.219)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich fand die Geschichte sehr gut. Die Sicht eines kleines Kindes ist so gut beschrieben. Die Freundschaft ist sehr stark und mutig.

  18. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Träume (ISBN: 9783453357150)
    Katherine Webb

    Das Haus der vergessenen Träume

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Im Jahre 2011:

    Als ein unbekannter Soldat, der im zweiten Weltkrieg auf dem Schlachtfeld fiel, knapp hundert Jahre später mit zwei mysteriösen Briefen in seiner Tasche aufgefunden wird, engagiert ein Mitarbeiter der Kriegsgräberfürsorge seine Ex-Freundin Leah Hickson, die sich als Journalistin bereits einen Namen gemacht hat. Obwohl Leah ihren Exfreund niemals wieder sehen wollte, der sie mit einer anderen betrog, kann sie dennoch nicht widerstehen, sich den Toten und die besagten Briefe einmal näher anzusehen. Und am Ende ist Leah zu neugierig, wer der unbekannte Soldat war, um „den Fall“ abzulehnen. Sie begibt sich mitten aufs Land, weit entfernt vom turbulenten London, in das beschauliche Dorf Cold Ash Holt bei Thatcham, wo die Verfasserin der Briefe, eine H. Canning, als Frau des hiesigen Dorfpfarrers gelebt hat. Dort begegnet sie einem Nachfahr der Frau, doch dieser scheint zunächst kein großes Interesse daran zu haben, mit Leah zu sprechen. Besonders als er erfährt, dass sie Journalistin ist.

    Im Jahre 1911:

    Die Hausangestellte Cat tritt eine neue Stelle in Cold Ash Holt an, weil sie ihr ehemaliger Arbeitgeber nach ihrem zweimonatigen Gefängnisaufenthalt nicht mehr in seinem Hause beschäftigen möchte. Sie kommt beim Pfarrer des Ortes, Albert Canning und seiner Frau Hester unter. Doch Cat hat große Mühe damit sich unterzuordnen. Und auch die Nachwirkungen ihres Gefängnisaufenthaltes haben ihre Spuren bei der jungen Frau hinterlassen. Als sie jedoch in dem Dörfler George eine verwandte Seele entdeckt und sich in ihn verliebt, scheint ihr Leben plötzlich nicht mehr so düster. Aber dann erreicht ein vom Pfarrer hochgeschätzter Gast, der Theosoph, Robin Durrant die kleine Pfarrei und damit nimmt das Unheil seinen Lauf…

    Ich kann an keinem Roman vorbeigehen, der mit einer geheimnisvollen Story wirbt und da mir auch bereits der Erstlingsband „Das geheime Vermächtnis“ der Autorin so gut gefiel, war ich schon ganz gespannt auf das aktuelle Buch von Katherine Webb. Auch diesmal hat sich die Autorin entschieden, an ihrem bewährten Schreibstil festzuhalten. Abermals treibt sie ihre Geschichte, immer abwechselnd, auf gleich zwei Zeitebenen handelnd, voran. Dadurch lernt man sowohl Cat, Suffragette aus tiefster Überzeugung besser kennen und wird gleichzeitig mit den Widrigkeiten, mit denen die Frauen dieser Zeitepoche zu kämpfen hatten, vertraut gemacht und zum anderen darf man auch der Heldin des Romans in der Gegenwart, Leah, bei ihren Recherchen den toten, unbekannten Soldaten betreffend sozusagen „über die Schulter“ schauen.

    Beide Handlungsstränge, ob Vergangenheit oder Gegenwart sind sehr spannend beschrieben, doch ehrlich gesagt fehlte mir dieses Mal zu einer Höchstbewertung ein wenig mehr Ausführlichkeit beim Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Leah blieb mir dabei leider ein wenig fremd; zwar erfährt man, dass sie eine gescheiterte Liebesbeziehung hinter sich hat, doch auf eine Vertiefung anderer charakterlicher Facetten hat die Autorin zugunsten des Handlungsverlaufs leider verzichtet, was ich sehr schade fand. Dennoch, interessant ist Leahs Recherche allemal beschrieben und man möchte als Leser stets erfahren wie es weitergeht.

    Dafür hat mir die Handlung, die um 1911 spielt umso besser gefallen. Cats Ängste nach ihrem Gefängnisaufenthalt wurden sehr eindringlich und unter die Haut gehend geschildert und man kann sich dabei gut in ihre Gedanken und Gefühlswelt einfühlen. Erschütternd sind auch die Romanpassagen, in denen sich Cat an ihre Zwangsernährung im Gefängnis erinnert. Cat ist dabei keine einfache Romanheldin; durch ihre Lebenserfahrungen und modernen Einstellungen eckt sie überall an, denn nicht jede Frau in dieser Zeit teilt ihr Gedankengut. Besonders groß sind dabei die Unterschiede im Vergleich zur Hausherrin und Frau des Pfarrers, Hester, die völlig naiv und unbedarft wirkt.

    In mir drängte sich beim Lesen der Verdacht auf, dass die Autorin Hester besonders naiv darstellen wollte, um damit die Kluft zwischen Hester und Cat für den Leser hervorzuheben und nebenbei zu verdeutlichen, wie wenig Rechte Frauen in dieser Zeit hatten und wie ihr tägliches Leben aussah.

    Meiner Meinung nach hat Katherine Webb diesen Punkt sehr gut herausgearbeitet und auch ein weiterer Themenschwerpunkt dieses Romans, die so genannte Lehre der Theosophie (durch religiöse Bestrebungen, Erkenntnisse über das Göttliche (oder übersinnliche, höher gestellte Wesen) zu erfahren und gegebenenfalls dieser Wesen ansichtig zu werden) wurde verständlich erläutert.

    Zwar habe ich dieses Mal recht früh erahnt, wie der Roman am Ende ausgeht und wer der tote Soldat, dessen Identität Leah herausfinden möchte, gewesen ist, doch das minderte die Spannung trotzdem nicht. 4.5 von 5 Punkten.

  19. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Nachdem ihre Großmutter Meredith im hohen Alter verstarb, erben ihre beiden Enkelinnen Erica und Beth überraschend das Anwesen Storton Manor, das sich schon viele Jahre im Familienbesitz befindet. Bereits Merediths Mutter, Caroline, die das hohe Alter von hundert Jahren erreichte, bevor sie starb, lebte dort.

    Erica und Beth waren in ihrer Kindheit oft in den Sommerferien zu Besuch auf Storton Manor und liebten es im Park herumzutollen und im Teich zu baden. Auch Griesgrämigkeit und Standesdünkel der damals schon betagten Caroline und ihrer Tochter Meredith konnten den Mädchen das Leben nicht schwer machen. Einzige Ausnahme war jedoch ihr bösartiger Cousin Henry, der ebenfalls seine Sommerferien in Storton Manor verbrachte und sich einen Spaß daraus machte, Beth, Erica und ihren Freund Dinny zu quälen.
    Eines Tages verschwand Henry spurlos und wurde nie wieder aufgefunden, obwohl die Polizei ermittelte und Erica und Beth kehrten seit diesem Sommer nie wieder zurück nach Storton Manor. Als sie jedoch nun nach so vielen Jahren zurückkehren, ahnt Erica instinktiv, dass Beth ihr über Henrys damaliges Verschwinden etwas verschweigt. Mehr noch, es scheint Beth immer noch, nach so vielen Jahren zu beschäftigen- denn Beth ist hochgradig depressiv und weicht Erica, die nachbohrt, stets aus.

    Um Beth ein wenig Ablenkung zu beschaffen, beginnt Erica damit, sich näher mit der weiter zurückliegenden Familiengeschichte zu beschäftigen und findet bei ihren Nachforschungen auf dem Dachboden ein Photo dass Caroline mit einem dunkelhaarigen Baby zeigt. Doch laut Papieren hatte Caroline zu der Zeit als das Bild gemacht wurde, noch kein Kind und war auch noch unverheiratet. Wie kann das sein? Und dann fallen Erica auch noch Briefe in die Hände, die in ihr einen bösen Verdacht aufkommen lassen und ihr den Grund für Carolines und Merediths unterkühltes Verhalten anderen Dörflern und den Zigeunern zu denen auch Dinny gehörte, gegenüber liefern.

    Der Kreis schließt sich, als nach Beth und Erica auch noch Dinny nach so vielen Jahren wieder zurückkehrt nach Storton Manor. Ist er der Schlüssel zur Auflösung rund um Henrys Verschwinden?

    Wer rätselhafte Romane liebt, in denen zugleich die Geschichte einer Familie geschildert wird, wird genauso wie ich, sicherlich sehr viel Lesefreude an „Das geheime Vermächtnis“, haben, denn der Roman verbindet die Elemente Familiensaga und Spannung auf gekonnte Art und Weise zu einer unterhaltsamen Lektüre.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht zwar Erica, die die Geschehnisse der unmittelbaren Gegenwart in „Ich-Form“ erzählt und den Leser auch immer wieder in Rückblenden an Geschichten ihrer Kindheit teilhaben lässt, doch man erfährt auch abwechselnd die Lebens und Liebesgeschichte von Urgroßmutter Caroline, die um die Jahrhundertwende ihr Glück im wilden Westen suchte. So wird das Geheimnis der Großmutter für die Leser etwa ab der Mitte des Romans gelüftet, während Erica immer noch im Dunklen tappt. Dennoch ist dieser Roman ein echtes Lesehighlight für mich gewesen, denn die Autorin hat einen wunderbar eindringlichen, sehr bildhaften Schreibstil und die Atmosphäre rund um Storton Manor bleibt trotz allem nicht weniger düster. Schließlich gilt es auch noch für Erica herauszufinden, was damals mit ihrem Cousin geschah. Ich kann nur allen neugierigen Lesern empfehlen, es tunlichst zu unterlassen zunächst die letzten Seiten zu lesen, es würde viel von der Spannung nehmen und das wäre schade.

    Während Erica eine sympathische Hauptfigur ist, die man sehr schnell in sein Leserherz schließt, hat man dafür mich Sicherheit größere Probleme bei Caroline. Man wird sie nicht unbedingt mögen, aber dank der Tatsache dass die Autorin Caroline sehr gut charakterlich beleuchtet und auch schildert, was sie zu der unterkühlten Frau hat werden lassen, kann man zumindest Verständnis für sie aufbringen. Sowohl Spannung, Dramatik, Liebe und Familiensinn werden in diesem Roman groß geschrieben und man liebt und leidet mit den Romanfiguren mit.

  20. Cover des Buches Das Phantom der Oper (ISBN: 9783401061115)
    Gaston Leroux

    Das Phantom der Oper

     (265)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Christine Daaé, ein Chormädchen an der Pariser Oper, wird über Nacht zum Star des Ensembles. Ihren plötzlichen Aufstieg verdankt sie ihrem Engel der Musik. Doch ist das Wesen, welches sich unsterblich in Christine verliebt hat, weniger ein Engel als ein Phantom. Tief unter dem Opernhaus liegt sein Reich. Als es die Sängerin dorthin mitnimmt und die Masken fallen, beginnt ein Spiel um Leben und Tod, in dessen Zentrum die Liebe steht.

    Dank Andrew Lloyd Webber und seinem zeitlosen Musical ist "Das Phantom der Oper" fast jedem ein Begriff. Und das zu Recht! Eine traurigere Liebesgeschichte wurde, meiner Meinung nach, nie geschrieben. Gaston Leroux zeichnet sehr lebensechte Charaktere, die man wirklich ins Herz schließen kann. Sei es die stürmische Meg, die zwischen Angst und Liebe schwankende Christine oder das leidenschaftliche Phantom. Einzig mit Raoul werde ich nicht so ganz warm. Entweder ist er ein sehr liebeskranker Hund oder er weist schon Züge eines Stalker auf. Trotzdem passt auch er in die Handlung voller turbulenter Ereignisse.

    Jedenfalls, trotz tragischen Ende, sollte man "Das Phantom der Oper" gelesen haben. Egal ob man Musicals mag oder nicht, es ist und bleibt eine spannende Handlung mit einer großartigen Liebesgeschichte. Und so ganz nebenbei, es ist nicht alles von Leroux erfunden.

  21. Cover des Buches Ich war Diener im Hause Hobbs (ISBN: 9783462048261)
    Verena Rossbacher

    Ich war Diener im Hause Hobbs

     (44)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    "Es war ein schlampiger Tag." Solcherart sind diese die liebsten von Christian, der seinen Dienst bei der Familie Hobbs versieht, Mitglieder der besten Gesellschaft Zürichs. Während er nahezu unsichtbar, wie ihm die edle Ausbildung eintrichterte, die Zimmerpflanzen abstaubt, lauscht er einem Gespräch des Hausherrn mit seinem Zwillingsbruder. Das Verhältnis der gutaussehenden, doch im Naturell ganz unterschiedlichen Männer, ist keineswegs so harmonisch, wie der äußere Anschein. Ebenso die äußerst charmante Gattin strebt nach Abwechslung. So kommt es sehr gelegen, dass ein weltbekannter Dirigent im österreichischen  Feldkirch ein Konzert gibt. Kurzerhand wird Christian dazu verpflichtet, seine Heimatstadt Feldkirch respektabel zu präsentieren. Doch der Kurztrip läuft nicht wie geplant und entwickelt eine amüsante Eigendynamik. Zugleich setzt er dramatische Ereignisse in Gang, die die Lebenswege der Beteiligten nachhaltig durcheinander wirbeln.
    Eine Mischung zwischen Krimi und Familiengeschichte. Äußerst charmant und mit Wortwitz jonglierend erzählt. Eine Note Abzug für die anfangs etwas verwirrenden Abschweifungen, die erst in der Fortsetzung der Handlung Sinn ergeben.

  22. Cover des Buches Lügenschwester (ISBN: 9783649621157)
    Claudia Puhlfürst

    Lügenschwester

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klapptext

    Wer einmal lügt,den glaubt man nicht…Kat ist verschwunden.

    Meine große Schwester hat sich tierisch mit Mama gezofft und seitdem hat sie niemand mehr gesehen.

    Ich war mir ziemlich sicher,dass sie nur wegen des Streits abgehauen ist so war Kat schon immer.

    Und diese seltsamen Entführer schreiben im Briefkasten waren ganz bestimmt auch von Ihr! Es muss so sein!

    Den sonst hätte ich einen riesigen Fehler begangen,als ich mich entschieden habe,die Nachrichten verschwinden zu lassen,damit Mama nicht in Panik gerät.

    Aber wenn Kat doch etwas zugestoßen ist? Was soll ich denn jetzt machen?

    Zu sehr in ihren Lügen verstrickt,traut Sarah sich nicht,die Wahrheit zu sagen nicht einmal vor der Polizei.

    Und so beginnt ein gefährliches Katz und Maus Spiel,bei dem selbst der Leser nicht weiß,wem er noch trauen soll.

     

    Meine Meinung

    Seit langen habe ich mal wieder ein Jugendbuch gelesen, was ich auch sehr gerne mal so zwischen durch mache.

    Daher ist mir auch klar, das das mit der Spannung wie bei einem normalen Thriller etwas schwächer ist. Dafür muss ich aber sagen, das mir diese Geschichte gut gefallen hat.

    Zu Anfang der Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah erzählt, was mir gut gefallen hat. So konnte ich ihr handeln und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Ob das alles so klug von ihr war, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Denn beim lesen habe ich immer wieder gedacht, das einiges doch sehr aus der Bahn läuft, aber ich denke, Jugendliche haben eben andere Gedanken im Kopf als ein Erwachsener und das fand ich dann doch sehr spannend.

    Im zweiten Teil wird dann aus der Sicht von Kat erzählt. So konnte man die beiden gut beim lesen verfolgen und auch dieses Handeln von Kat war dadurch gut nachvollziehbar. Ob immer alles so richtig war möchte ich jetzt nicht weiter verraten, denn das müsst ihr schon selber raus finden.

    Ich fand den Schreibstil sehr locker und leicht und so konnte man gut durch diese Geschichte lesen.Von der Spannung her war es ganz Okay, da es sich um ein Jugendbuch handelt. Ich würde auch weiterhin von der Autorin Bücher lesen, denn diese Geschichte hat mir gut gefallen und zwischendurch darf es auch mal was leichteres zum lesen sein.

  23. Cover des Buches Die Heiratsschwindlerin (ISBN: 9783442475483)
    Sophie Kinsella

    Die Heiratsschwindlerin

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Milly hilft zu Studienzeiten 2 Kommilitonen und heiratet einen von beiden. 10 Jahre später lernt sie, über Lügen, einen reichen Mann kennen und beiden wollen heiraten. Das Problem: Milly ist nicht geschieden worden …

    Schreibstil:
    Nachdem mich „Kennen wir uns nicht“ von der Autorin absolut überzeugt hat, habe ich mich gefreut, als ich „die Heiratsschwindlerin“ in den Händen hielt. Leider war das aber auch der einzige Lichtblick. Die Geschichte wirkt nämlich sehr ähnlich. Hier führt die Protagonistin ebenfalls ein doppeltes Spiel und belügt alle in ihrem Umfeld. Allem voran ihren zukünftigen Ehemann. Wie kann man eine Beziehung auf einer Lüge aufbauen und wie soll sowas lange gut gehen? Die Story ist absolut an den Haaren herbei gezogen, besteht aus Klischees und ganz miesen Charakteren.

    Charaktere:
    Wie kann man eine Protagonistin schaffen, welche so von sich überzeugt ist und auch noch stolz auf ihre Lügen?!

    Millys Mutter scheint ebenfalls nicht „normal“ zu sein, hat sie es nur auf den Status ihres Schwiegersohns abgesehen und nicht auf das was zählt.

    Simon, der potentielle Ehemann, scheint neben seinen Wirtschaftsthemen und Geld aber nichts zu bieten zu haben. Er wirkt verkniffen und hat nichts männliches.

    Cover:
    Das Cover wirkt nach typischem Frauenroman, daher passt es zur Geschichte.

    Fazit:
    Ein absolut unnötiges Buch, mit einer langweiligen Geschichte und unsympathischen Charakteren. Aufgrund der Story habe ich das Buch abgebrochen, daher gibt es nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783404173020)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (306)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Elisabeth müsste jetzt nicht heiraten, aber wenn der Antrag doch schon mal da ist. Doch merkwürdigerweise hat der Ehemann in spe so gar keine Beteilung an den Vorbereitungen oder an dem gemeinsamen Hausbau. Kurzentschlossen fährt sie zu ihm, um mal mit Alex zu reden und platzt leider in eine unschöne Überraschung.

    Witzig, spritzig mit einer Prise absolut bissigem Humor bis zur letzten Seite. Uneingeschränktes Lesevergnügen!

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