Bücher mit dem Tag "namen"
33 Bücher
- Cassandra Clare
Der Schattenjäger-Codex
(409)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDas Buch von Cassandra Clare, das als umfassendes Handbuch für Schattenjäger fungiert, hat mich überzeugt, es zu erwerben. Die limitierte Sonderausgabe des arena Verlags und die mehrmalige Erwähnung des Codex in den Chroniken der Unterwelt haben zur Entscheidung beigetragen. Durch die informative Gestaltung bietet das Werk Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Schattenjäger, deren Kriege, die verschiedenen Unterweltler sowie Waffen- und Kampftraining. Mit einem gut strukturierten Inhaltsverzeichnis können Leser gezielt Themen auswählen, die sie interessieren.
Der Codex hebt sich durch seine einzigartige lexikalische Anordnung und illustrative Darstellungen talentierter Künstler hervor. Er kombiniert trockene Fakten mit humorvollen Kommentaren und persönlichen Notizen der bekannten Charaktere Clary, Jace und Simon, was die Leserbindung stärkt. Diese lebendigen Beiträge verleihen dem Buch zusätzlich einen persönlichen Touch und bereichern die Informationen mit individuellen Sichtweisen. Dennoch wird die Präsentation des Wissens als etwas zäh empfunden, obwohl der Schreibstil strukturiert ist und der typische Stil der Schattenjäger gut eingefangen wird.
Insgesamt ist der Codex eine wertvolle Ergänzung für Fans der Chroniken der Unterwelt, die tiefergehende Informationen über die Schattenjägerwelt suchen. Das Buch bietet viele Fakten und Anekdoten, die eher informativ als spannend sind, während die zahlreichen Illustrationen und das ansprechende Design ein Gefühl der Nostalgie vermitteln. Obwohl der Codex faszinierend ist und die Charaktere zur Lebendigkeit des Werks beitragen, ist er nicht unbedingt ein Muss für jeden Leser.
- Cecelia Ahern
Hundert Namen
(793)Aktuelle Rezension von: NicolePDie Chefin und Freundin von Journalistin Kitty Logan ist totkrank. Während Kitty selbst an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen ist, bittet Constance ihre Freundin darum, einen Artikel zu schreiben, zu dem sie selbst nicht mehr kommen wird. Kitty findet eine Liste mit einhundert Namen. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, was Constance anhand dieser Liste schreiben wollte.
Kitty versucht herauszufinden, was es mit diesen hundert Namen auf sich hat. Der Redakteur hat ihr nur wenig Zeit bis zum Abgabetermin gegeben. Das reicht niemals, um alle Personen auf dieser Liste zu kontaktieren. Als Leser begleitet man Kitty auf der Suche nach einer Lösung. Was verbindet die 100 Menschen, und welcher Artikel hätte daraus entstehen sollen?
Kitty ist eine gut ausgearbeitete Figur, und man wird emotional von ihr und der geheimnisvollen Liste auf die Reise geschickt. Diese Reise lässt den Leser den Alltag vergessen und regt auch zum Nachdenken an. „Hundert Namen“ ist ein gutes Buch, welches ein interessantes Ende hat.
Ich danke der Plattform „Bookbot“, dass ich mir dieses Buch aussuchen dürfte.
- Derek Landy
Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand
(1.138)Aktuelle Rezension von: Fynn_AugustusDieses Buch habe ich gehört. Es ist originell, es kommen sowohl typische "Jugendprobleme" als auch Magie vor. Mir hat es sehr gut gefallen und denke, dass wenn ich es früher gelesen hätte, es sogar 5/5 Sternen bekommen hätte. Es kommt nicht an Harry Potter heran, aber welcher Autor schafft das schon! Mir gefiel es wirklich gut und ich habe es innerhalb kurzer Zeit durchgehört.
- Colleen Hoover
Never Never
(443)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer?
Beim Versuch, herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun?
Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden ...
Das Cover: Das neue Cover von Never Never ist ohne Frage ein Hingucker. Die düsteren Farben passen hervorragend zur mysteriösen Grundstimmung des Romans und vermitteln sofort, dass die Geschichte in eine geheimnisvolle Richtung gehen soll. Optisch macht das Buch also definitiv etwas her.
Der Schreibstil: Mit dem Schreibstil hingegen hatte ich große Schwierigkeiten. Die Ich-Perspektive wechselt zwar abwechselnd zwischen Charlie und Silas, und die Kapitel haben mit 10 bis 20 Seiten eine angenehme Länge. Auch die eingestreuten Tagebucheinträge und Briefe sorgen zwischendurch für etwas Abwechslung. Trotzdem konnte mich der Stil überhaupt nicht abholen. Über die Hälfte des Buches hinweg bleibt völlig unklar, wie es überhaupt zu dem Gedächtnisverlust kommt, und dass Charlie und Silas sich nicht einmal an Erwachsene wenden oder offen miteinander sprechen, wirkte auf mich schlicht unlogisch. Der Plot-Twist am Ende – ich hatte zwar irgendwann eine Vermutung – war mir letztlich viel zu abgedreht. Dazu kam, dass sich die Handlung über weite Strecken kaum bewegt hat. Ich habe mich leider oft gelangweilt, weil die Geschichte einfach nicht in Gang kam. Sehr schade.
Die Hauptfiguren: Auch mit den Hauptfiguren konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen. Charlie wirkt durchgehend unsympathisch: Sie streitet sich ständig mit ihrer Schwester, ignoriert ihre alkoholkranke Mutter, wo sie nur kann, und betrügt Silas. Ich habe wirklich nach Sympathiepunkten gesucht, aber bis zum Schluss keine gefunden.
Silas war leider auch keine überzeugendere Figur. Seine Affäre mit der Schulpsychologin und sein ständiges „Coolsein“ machten ihn für mich ebenfalls schwer erträglich. Beide Protagonisten blieben mir emotional komplett fern.
Endfazit: Am Ende blieb für mich nur die Frage: Was war das bitteschön? Nachdem mich "Reminder of Him – Für immer ein Teil" von Colleen Hoover so sehr begeistern konnte, war "Never Never" für mich ein Satz mit X. Der Schreibstil wirkte einschläfernd, das Ende war überzogen, und die Protagonisten haben mich mehr genervt als berührt. Eine Leseempfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen.
Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.
- Patrick Rothfuss
Die Musik der Stille
(261)Aktuelle Rezension von: -Maxi-Wer eine spannende Handlung oder mehr über Auris Hintergrundgeschichte erfahren will, wird enttäuscht. Wer sich aber tief in ihren Charakter, ihre Gedankenwelt und ihre seltsamen Rituale einfühlen möchte, wird begeistert sein.
Patrick Rothfuss gelingt es auf herausragende Weise, Auri und ihre Beziehung zu den Objekten und Räumen des Unterdings darzustellen. Man versteht, wie wichtig ihr Tagesablauf ist und wie sehr sie die Suche nach dem "richtigen" Platz für jeden Gegenstand beschäftigt. Ihre emotionalen Reaktionen – von Panik bis hin zu ekstatischem Glück – sind intensiv beschrieben, aber sicher nicht für jeden nachvollziehbar oder unterhaltsam.
Das Buch ist eher eine meditative Charakterstudie als eine Geschichte und kann sich streckenweise ziehen. Ich bin froh, Auri nun so gut zu kennen, freue mich aber auch darauf, wieder ein spannenderes Buch zu lesen.
- Daniel Suarez
DAEMON
(311)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!
- Karen Köhler
Miroloi
(193)Aktuelle Rezension von: Ellekens„Die tollste Inselgeschichte seit Robinson Cruso“ sagte Denis Scheck – und ich gebe ihm absolut Recht!
Die Geschichte spielt auf einer Insel, nicht näher benannt, die ein Volk beheimatet, das nach den strengen Vorschriften der Khorabel (Mischung aus Khoran, Thora und Bibel) lebt. Die Vorschriften sind archarisch und unterdrücken die Frauen, die z. B. nicht Lesen und Schreiben lernen dürfen. Ein Verlassen der Insel ist verboten und wird streng bestraft.
In dieses Dorf wird die namenlose Protagonistin als Neugeborenes in einer Bananenkiste in Zeitungen des letzten Sommers gewickelt vor die Tür des Bethaus-Vaters abgestellt. Dieser nimmt sich ihrer an, doch sie wird nie eine Teil der Gemeinschaft. Im Gegenteil: Sie schuftet, wird geächtet und beschimpft, erfährt physische und sexuelle Gewalt. Da sie kein „Stammbaum“ hat, darf sie nie einen Namen erhalten, nie heiraten und auch keine Familie gründen.
Doch sie lernt Lesen und Schreiben, verliebt sich und lehnt sich auf!
Miroloi bedeutet übersetzt „Rede über das Schicksal“ und ist ein von Frauen gedichtetes und gesungenes Totenlied (aus Wikipedia). Dieser Roman ist in Strophen aufgeteilt, das das Lebenslied der Protagonistin wiedergibt, das sie selbst singt, da es sonst keiner für sie tut.
Was ein besonderes Buch! Die traurige Geschichte besticht durch ihre Form, das Setting und die besondere Sprache. Ich empfand es als absolute Bereicherung in meiner „Lese-Bubble“ und empfehle es jedem! - Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Nicole Gozdek
Die Magie der Namen
(323)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldBesonders cool an dem Buch fand ich das Konzept, das uns in eine einzigartige Welt entführt. Der Schreibstil und die Handlung haben mir auch sehr gut gefallen.
Leider habe ich nie so richtig mit den Charakteren connecten können und war deshalb nicht so emotional in der Geschichte dabei. Auch von dem Ende war ich kein wirklicher Fan, aber dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben.
--> 3,4/5 Sterne
- Florence Knapp
Die Namen
(189)Aktuelle Rezension von: LesetrullerinchenEs geht darum, wie Entscheidungen ein ganzes Leben beeinflussen können. Cora und Gordon bekommen ihr zweites Kind, einen Sohn. Der Familientradition folgend sollte sein Name Gordon sein. Als Cora gemeinsam mit ihrer Tochter auf dem Weg zur Anmeldung beim Standesamt ist, denkt sie darüber nach, dass dieser Name mit seinem harten Klang überhaupt nicht zu ihrem Sohn passt. Sie wünscht sich den weichen Namen Julian für ihr Kind, während ihre 9-jährige Tochter Maia den Namen Bear vorschlägt.
Das Buch hat nun drei Erzählstränge: das Leben von Bear, von Julian, von Gordon. Im Abstand von 7 Jahren können wir sein Leben von 1987 bis 2022 erleben. Wie unterschiedlich verläuft das Leben in Abhängigkeit vom Namen?
Da komme ich auch auf den klitzekleinen Kritikpunkt am Buch: nicht der Name des Menschen ist hier entscheidend für sein Leben sondern die Reaktion des Vaters darauf. Ein despotischer, narzistischter Vater, der zur Gewalt neigt.
Das spielt in meiner Beurteilung aber keine Rolle: das Buch ist wundervoll! Trotz der ständig wechselnden Perspektiven war ich immer ganz nah an den handelnden Personen, ihren Gefühlen und Entscheidungen. Das Buch hat eine sehr schöne Sprache, nimmt uns mit durch die Stürme des Lebens und zeigt dabei, in welch unterschiedlichen Bahnen ein Leben verlaufen kann in Abhängigkeit einer einzelnen Entscheidung.
Absolute Empfehlung!
- Rick Riordan
Die Kane-Chroniken 2: Der Feuerthron
(221)Aktuelle Rezension von: BookwuermchenNach einer humorvollen Rückblende starten Carter und Sadie in ein spannendes Abenteuer. Sie müssen den Sonnengott Re wieder erwecken und ein Artefakt finden. Zum Glück bekommen sie Unterstützung von einem Zwergengott. Auf einer witzigen, magischen und gefährlichen Reise voller Mumien, Götter, Dämonen und einer Kletterpartie auf die Cheopspyramide kämpfen sie um das Schicksal der Welt. Und als ob das nicht reicht, müssen sie die Prüfungen der zwölf Häuser bestehen! Ach jaaa und ihr besucht eine Art Ägyptisches Altenheim für Götter 😉 - " PERFEKT ABGESICHERT IN DIE UNSTERBLICHKEIT"
Lieblingszitate:
"Heiliger Horus."
"Jeder neue Morgen ist eine neue Welt."
"Worte sind die Quelle aller Macht."
- Nicole Gozdek
Die Magie der Lüge
(120)Aktuelle Rezension von: LyjanaWissenswertes
Autor: Nicole Gozdek
Titel: Die Magie der Namen – Band 2: Die Magie der Lüge
Gattung: Fantasy / Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 1. September 2017
Verlag: IVI Verlag
ISBN: 978-3-492704380
Preis: 10,00 € (Taschenbuch) & 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 336 Seiten
Inhalt
Anderta Passario führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine harmlose Wahrsagerin, nachts eine gerissene Diebin. Sie ist glücklich. Doch eines Tages verändert ein Zauber die Wirklichkeit und Anderta scheint die Einzige zu sein, die sich an ihre Vergangenheit erinnert. War ihr ganzes Leben nur eine Lüge? Anderta ist wild entschlossen, ihr altes Leben mit allen Mitteln von dem schuldigen Magier zurückzufordern: Tirasan Passario. Dieser ahnt zwar nichts von Andertas Plänen, aber auch ihn schmerzt der Verlust seiner Vergangenheit. Gerade die Beziehung zu seinem Freund Rustan ist komplizierter denn je, denn Tirasan weiß genau, was dieser heimlich für ihn empfindet – nur hat Rustan sein Liebesgeständnis von einst vergessen. Dabei war Tir ihm noch eine Antwort schuldig! Doch sowohl Anderta als auch Tirasan müssen feststellen, dass es nichts bringt, der Vergangenheit nachzutrauern, wenn man die Gefahren der Gegenwart nicht erkennt.
Cover
Ich habe dieses Buch zufällig in einer Mängelexemplar-Kiste gefunden und hätte das Buch sicherlich nicht in die Hand genommen, wenn mich das Cover nicht angesprochen hätte. Die unterschiedlichen Schriftzüge im Hintergrund, neben der doch auffälligen Farbwahl ergeben insgesamt ein nettes Bild.
Meine Meinung
Da ich mir nicht ganz sicher bin, gehe ich mal davon aus, dass es sich bei diesem Buch um das erste dieser Autorin für mich handelt. Ich habe Die Magie der Lüge spontan als Mängelexemplar mitgenommen und vor kurzem gelesen, nachdem ich davor viele bekannte bzw. gehypte Bücher gelesen habe und ich einfach mal wieder Lust auf ein Buch hatte, an das ich selbst einfach keine Erwartungen habe.
Erst während des Lesens habe ich den Versuch unternommen etwas mehr über die Autorin und das Buch herauszufinden, was in mehrerer Hinsicht leider ein Fehler gewesen ist, denn dieses Buch ist nicht - wie von mir angenommen - ein Einzelband, sondern der zweite Teil einer Reihe.
Wie der Klapptext bereits vermuten lässt erleben wir das Buch aus Sicht der "Wahrheitsfinderin" Anderta Passario, die sich ihren Lebensunterhalt durch Betrügereien und Diebstahl sichert. Durch die Magie ihres Namensvetter Tirasan Passario erwacht sie eines morgens in einer Welt, die unbekannt und bekannt zugleich ist und ihr Leben auf den Kopf stellt. Leider muss ich zugeben, dass sie es mit ihrem hartnäckigen Bestehen, in ihrem alten Leben sei alles besser gewesen, einfach übertrieben hat. Sie verhält sich egoistisch und interessiert sich nur für ihr eigenes Schicksal. Auch habe ich konsequent das Gefühl gehabt, dass sie das wahre Potenzial ihrer eigenen Magie schlicht nicht zu nutzen weiß und das sie und auch ihre Begleiter sich viel Ärger erspart hätten, wenn sie über ihren Tellerrand hinaus gedacht hätten.
Neben ihrem Sohn, einem Schreiberling, einem Söldner und zwei Soldaten besteht die Gruppe noch aus einem weiteren Passario. Merkwürdigerweise erfahren wir nicht warum er die Wirklichkeit verändern kann und Anderta nicht. Es wird allerdings deutlich, dass es einfacher wäre dieses Buch vollständig zu verstehen, wenn wir Band 1 - also Tirasans Vorgeschichte - kennen würden. Denn gerade zum Beginn dieses Buches werden uns jede Menge Wörter bzw. Familiennamen um die Ohren gehauen, die man ohne das vorangegangene Buch nicht kennen kann: Passario, Kurbabu, Ellusan, Wellbann, Wabloos, nur damit ihr mal einen kleinen Einblick bekommt. Leider musste ich nach dem Lesen feststellen, am Ende des Buches gibt es ein ausführliches Namensverzeichnis! Wenn man nicht gerade im Buch herumblättert, was ich natürlich nicht getan habe, übersieht man dieses leider zu leicht.
Der Schreibstil ist gut gemacht, braucht allerdings einige ausführliche Beschreibungen der Familien und Dynastien. Durch Angriffe, Vergiftungen und Entführungen bleibt das Buch zwar spannend, aber gleichzeitig hatte ich dabei irgendwann das Gefühl, dass die Protagonisten wohl nicht die hellsten Köpfe sind und wenig über ihr eigenes Handeln nachdenken.
Ich hätte mir einen ausführlichen Abschluss bzw. Epilog gewünscht um zu erfahren was denn nun wirklich aus dieser bunten Gruppe wird, so war es leider nur bedingt zufriedenstellend.
Die Grundidee ist super interessant und mal was Neues, braucht insgesamt allerdings noch Fingerspitzengefühl um mir als Leserin das Gefühl zu geben, alles ergäbe wirklich Sinn.
Fazit
Trotz einer interessanten Grundidee sowie beinahe durchgängiger Spannung, machen die egoistischen Handlungen der Protagonistin, sowie die teils wenig nachvollziehbaren Handlungen aller Charaktere neben der Ansammlung von zu vielen Familiennamen ohne ausreichende Erklärung dieses Buch leider nur mittelmäßig.
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
- Tommy Wieringa
Dies sind die Namen
(7)Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-BlogManchmal fange ich ein Buch an zu lesen, und merke gleich auf der ersten Seite, dass mich alleine schon der Schreibstil „packt“. So war es auch hier. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, wie in der Inhaltsangabe schon angedeutet von Flüchtlingen und von einem russischen Polizisten. Lange Zeit war für mich nicht klar, worauf diese Geschichte hinausläuft.
Ponuts Beg ist 53 Jahre und hat sich in seinem Leben in einer russischen Kleinstadt gut eingerichtet. Mittlerweile bemerkt er, dass er gesundheitlich nicht mehr so fit ist. Zudem lebt er allein, hat eine Haushälterin die nur sehr oberflächlich putzt und mit der er genau einmal im Monat Sex hat. Ein Arrangement das beiden Seiten zusagt. Für ihn ist es ein eheähnliches Verhältnis, obwohl Sita, die Haushälterin einen Verlobten hat. Ponuts Beg arbeitet als Polizist, und muss sich oft mit so „wichtigen“ Fällen wie das überfahren eines Schafes auseinandersetzen. Ein kompliziertes System des Schadenersatzes wird dann angewandt. So erhält der Leser nebenbei Einblick in die „russische Seele“, wenn auch mit einer Portion Ironie. Überhaupt wird ziemlich lakonisch über die „russischen Zustände“ berichtet.
Zitat Seite 22: „… Überall hielt jemand die Hand auf …ein gewaltiges Netz aus Schmiergeldern, Bestechung, Erpressung und Diebstahl …“
Dazu passt auch, dass die „Bußgelder“ die er und sein Kollege erheben, am Ende des Monats unter sich aufgeteilt werden. Ein schöner Zusatzverdienst. Jedenfalls kommt Pontus Beg eines Tages ins Grübeln, als der vermeintlich letzte Jude im Ort beerdigt werden muss. Ihm kommen Erinnerungen an ein jüdisches Lied, dass seine Mutter ihm vorgesungen hat. Ich fragte mich, warum dass für ihn mit einem Male so wichtig wurde? War es das Alter, dass man anfängt zurück zu blicken? Aber warum einen neuen Glauben suchen? Vielleicht weil alles um ihn herum im korruptem Sumpf zerfällt, hängt er sich an dieses „Zipfelchen“ und versucht herauszufinden, ob auch er Jude ist, ob er vielleicht so seinem Leben eine neu Wende geben kann. Er trifft zufälligerweise auf einem Rabbiner, dem wirklich letzten ihrer Stadt. Langsam schleichen sich verschiedene jüdische Rituale in Pontus Begs Leben, wie zum Beispiel kein Schweinefleisch mehr zu essen. Die Namen, der Namen ist auch wichtig, seine Mutter hieß Medwed, dies bedeutet Bär und könnte auch ein jüdischer Name sein. Mich erinnerte es an den Namen des ehemaligen russischen Präsidenten Medwedew.
Auf der anderen Seite mitten im nirgendwo, in einer Steppe, wo genau wird nicht erwähnt, eine Gruppe mit sieben Flüchtlingen. Fünf Männer, eine Frau, ein Kind. Sie waren mal dreizehn. Mitten im Buch gibt es einen kurzen Rückblick auf einen Anfang, zusammengepfercht im Sattelschlepper. Die sieben sind der Rest, die übrig geblieben sind. Der Leser lernt sie nur als offensichtliche Beschreibung kennen: sie geben sich nur Namen wie Großer Mann, die Frau, Mann aus Aschgabat, der Junge, Vitaly, der Wilderer, der Neger. Das war anfangs verwirrend, weil ich nicht wusste, ob der große Mann auch der Äthiopier und der Neger war!? Oder waren nur der Äthiopier und der Neger dieselbe Person? Ja, er ist die dieselbe Person. Jedenfalls spricht keiner die Sprache dieses Mannes, und so ist er fast schon deswegen ein Außenseiter.
Überhaupt sind die Verhältnisse, die Gruppendynamik nach monatelangem umherirren nur aufs Überleben bezogen. Das ist manchmal sehr unmenschlich, selbst der Junge weiß, dass wenn jemand liegenbleibt, der Rest der Gruppe weiter muss.
Zitat S. 106: „Die nächsten ließen sie einfach liegen. Die Sorgen der Lebenden waren größer als die der Toten.“
Es wird nicht geholfen. Im Gegenteil, wie Raubtiere schätzen sie den Gefallenen, den fast schon Toten ein, wie eine Beute, die Gehenden scheinen zu überlegen, was von ihm man gebrauchen kann, Schuhe, Kleidung etc. Auf Seite 107 ist dies eindrücklich beschrieben. Jeder ist sich selbst der nächste. Schrecklich, so eine Vorstellung und überhaupt diese Verrohung in der Gruppe. Aber auch verständlich? Die Gruppe hat mit Hunger, Durst und den Wetterbedingungen zu kämpfen und folgt wie ein Rudel dem stärksten in der Gruppe, dem Anführer. Die Frau wird zudem zwischen zwei Männern aufgeteilt, mit denen sie abends immer kurz „verschwindet“. Aus Hunger werden Eidechsen gejagt, wahrlich nur ein kleiner Happen. Die Flüchtlinge magern extrem ab, die Zähne fallen aus, Geschwüre entstehen. Die Frau fängt am Ende an, sogar den Sand, den Dreck vom Steppenboden zu essen. Es wird nicht das schlimmste sein, was sie essen werden. Verfolgt werden sie Zeitweise von einem Rudel Wölfe. Also lieber zusammenbleiben. Die Zustände, die Dynamik in der Gruppe, wie jede normale Norm in der Gruppe verschwindet, sind „hart“ zu lesen.
Nach und nach erhalte ich dennoch einen kleinen Einblick in die Geschichte einzelner Flüchtlinge. Die Gründe für ihre Flucht werden beschrieben, und dass es kein Zurück nach Hause mehr gibt.
Der Mann aus Aschgabat hatte schlimme Hautreizungen und hat sich auf dem Weg zu einer medizinischen Kur spontan „abgesetzt“.
Der große Mann kommt bald nicht mehr mit, fällt zurück. Wird vom Schwarzen Mann gerettet. Dennoch beginnt der große Mann ihn für uns unverständlicherweise, zu hassen. Zitat Seite 64: „Wie war die Selbstaufopferung des Schwarzen zu ertragen? Wie konnte man sich damit abfinden, dass man sein Leben einem anderen verdankte? Wie erlöste man sich von dieser Schuld?“
Überhaupt, der schwarze Mann, der Neger, der Äthiopier. Auf ihn, auf den Fremden, der ihre Sprache nicht spricht, auf ihn wird im Laufe der Wanderung sämtliche Schuld abgeladen. Als wäre er ihr Ventil für ihre Gefühle wie Neid, Zweifel und Schuld. Aberglauben und Magie erwachen. Dennoch ist er derjenige, der ein Kreuz trägt, und der sich besonnen zurück hält. Der sich irgendwie gut in der Wildnis auskennt. Das wird ihm aber alles nichts nutzen, sondern nur den falschen Neid der anderen einbringen. So ist das, mit Fremden. Stellvertretend für die ohne Namen, die irgendwann in der neuen Welt hinter der Grenze genauso Fremde sein werden.
Der Wilderer, lebte früher zwischen Sauf-Exzessen und Lethargie in den Tag hinein.
Vitaly, der bösartige „Straßenköter“. Diesen Begriff oder den Jargon habe ich in diesem Zusammenhang auch noch nicht gelesen. Er lebte auf der Straße, dielte, stahl … Er kämpft um die Frau, wird aber immer schwächer. Zitat Seite 79: „Jetzt bleibt er liegen, als der Mann aus Aschgabat seine Beute für die Nacht hinter sich her in die Dämmerung schleift“.
Die Frau, versucht einfach zu überleben in der Männergruppe, trotz allnächtlicher Vergewaltigungen.
Der Junge, der mehr sieht und hört, als jemals zuvor in seinem Leben. Der nie wieder in sein altes Leben zurückkann.
So spielt der Glaube in beiden Perspektiven eine Rolle. Die Flüchtlinge, monatelang allein unterwegs, haben sich ihren eigenen Glauben, eine Religion geschaffen, den kaum ein anderer zu verstehen mag. Allein Pontus Beg begibt sich durch seine neu erwachten Glaubensanfänge in eine kleine Art Verständnis. Da werden auch Vergleiche von Moses, Jakob und den Auszug der Ägypter nicht gescheut. Seltsame Parallelen tun sich auf, nicht vergleichbar, aber eine ähnliche Struktur. Durchaus nachvollziehbar. Als sie endlich eine Stadt erreichen, sehen sie „wie Juden aus dem Konzentrationslager aus“, ausgemergelt, verhungert, in Lumpen gehüllt.
Ebenso gibt es ein klein wenig Zauberei/Vodoo, ich nenne es ein wenig Hokuspokus um den schwarzen Mann, oder auch um Pontus Begs Haushälterin Sita, die nachts mit ihrer toten Mutter spricht.
Auch die Namen spielen eine große Rolle in dieser Geschichte. Wieder aus zwei Perspektiven, denn Pontus Beg versucht über den Namen herauszufinden, ob er jüdischer Abstammung ist. Und die Flüchtlinge verzichten komplett auf Namen, da so viele zurückbleiben, das würde die Seele nicht verkraften. Ohne Namen fällt es leichter, die Schwachen zurück zu lassen. Erschreckend am Ende der Odyssee ebenfalls die Erkenntnis, in Wirklichkeit kein Stückchen voran gekommen zu sein, denn die Schleuser haben sich ein makabres“ Spiel“ einfallen lassen. Erschreckend.
Am Schluss laufen alle Fäden zusammen. Nun ist klar, dass Pontus Begs Suche nach seiner Herkunft, seinen jüdischen Vorfahren, eine Chance für zumindest einen der Flüchtlingen bedeuten kann. Das ist fast ein versöhnliches Ende.
Fazit:
Wie zu Anfang erwähnt, hat mich der Erzählton gleich für die Geschichte eingenommen, so war auch das „normale“ Leben in einer russischen Stadt, von knarzenden Wasserrohren bis zum Schmiergeld interessant zu lesen. Den größten Spannungsbogen machten für mich die Ereignisse rund um die Flüchtlinge aus. Dramatisch Szenen einer Gruppe, die nicht mehr nach normalen menschlichen Regeln „spielt“. In die Gruppe, in die sich unbemerkt eine Art Unterton geschlichen hat, der anfällig macht für Aberglauben und dadurch die Entstehung eines neuen Glauben in einer Extrem-Situation.
Wie sich die beiden Erzählstränge verbinden und zusammenfügen, dass erfährt man erst am Schluss, der einerseits erschreckend ist, aber auch einen kleinen Funken Hoffnung birgt.
Alles in allem: Eine außergewöhnliche Geschichte. Bewegend. Lesenswert.
- Penny L. Chapman
Pretend
(148)Aktuelle Rezension von: Ruby-CelticDieses Buch ist schon etwas länger auf meinem Kindle und ich war mir einfach nicht so sicher, ob es etwas für mich ist. Es wird als eher düster beschrieben und genau das ist es auch.
Man sollte sich bewusst sein, dass es in diesem Buch etwas brutaler vorgeht und die Charaktere eher die unkonventionellen Dinge mögen. Was ich persönlich nicht schlimm finde, aber man muss es einfach mögen oder mit zurecht kommen.
An sich fand ich die Geschichte ganz gut, allerdings war sie mir ab und an etwas zu viel. Wenn man das mal so im Kopf zergehen lässt, dann ist es wirklich fragwürdig wie Frauen und Männer in diesem Buch dargestellt werden. Die Männer sind die bösen, reichen Jungs die tun dürfen was sie wollen und die Frauen sind die schwächeren und vor allem demütigeren Personen die drauf stehen herumkommandiert zu werden. Ich fand diesen Teil tatsächlich etwas fragwürdig.
Farren hat eine wie ich finde grausame Hintergrundgeschichte, die bewegt und traurig macht. Trotz allem hat mich oftmals ihre Art etwas verwirrt, da sie auf der einen Seite sehr demütig ist und auf der anderen Seite doch die starke Persönlichkeit die kämpft. Ich konnte sie diesbezüglich nur sehr schwer einschätzen, da es willkürlich gewirkt hat.
Kieran ist ein Bad Boy, den man aber durchaus mögen kann. Sein Wesen hat etwas ruhiges und freundliches in sich, allerdings verbirgt er dies relativ gut. Ich empfand ihn oftmals als sehr sprunghaft und konnte ihn daher nur bedingt greifen.
Die Umsetzung der Geschichte ist sehr düster und ich als Leser wusste tatsächlich nicht so genau was ich davon jetzt mögen und nicht mögen soll. Mir waren manche Szenen einfach zu extrem, manche Charaktere zu beängstigend und die Entwicklung der Gefühle teilweise zu krass und schnell aufgebaut. Es hat sich nicht wirklich etwas entwickelt und auf einmal waren die Gefühle da.
Die Schreibweise allerdings ist mitreisend, sodass man relativ schnell durch das Buch getragen wir und genießen kann.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Pretend“ von Penny L. Chapman hat einen düsteren, teilweise gefühlvollen und durchaus interessanten ersten Band ihrer Reihe geschaffen. Sie konnte mich mit den Charakteren leider nicht vollkommen überzeugen. Ich denke gerade wenn man eher die düsteren Liebesgeschichten mag sollte man auf alle Fälle mal einen Blick hineinwerfen ins Buch.
Von mir gibt es 3,5 Sterne. - Ursula Poznanski
Anonym
(70)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Eine neue Webseite ist aufgetaucht. Du kannst jeden anschwärzen, den du möchtest, dann könnt ihr voten und der Sieger, der stirbt ...Meinung:
Ich bin froh, das Buch gehört zu haben, denn die Sprecher reißen wirklich viel raus. Allerdings können sie wenig über flache Charaktere und eine brutale Story hinwegsprechen. Die beiden Kommissare haben beide einen Knall - sie macht alles alleine und ist schwer traumatisiert und er hat einen Reinlichkeitsfimmel von seiner Mama mitbekommen. Gegensätze ziehen sich halt an und so knistert es - klingt konstruiert und liest sich auch so. Der Kriminalfall ist ebenso irre. Nur die Amerikaner sind in der Lage gegen Cybercrime gekonnt vorzugehen und ansonsten sitzt man halt vor dem PC und chattet mit den Usern - bis zum Date. Damit das ganze nicht zu langweilig wird, wird es zwischendrin noch ordentlich brutal. Das Ende sieht man kommen - nur die Ermittler nicht. Wirklich gut war, dass an den menschlichen Geist appelliert wurde. Jeder ist schuldig, auch wenn er nicht selbst mordet, aber andere anschwärzt oder seine Stimme für einen Mord einsetzt.Cover:
Das Cover wirkt beängstigend, abgeschieden, mit Blick auf das Leben - es passt perfekt zum Inhalt.Fazit:
Es ist ein schwacher erster Teil, der wirklich nur durch die Stimmen begeistern konnte. Inhaltlich schwach, bis auf den Appell an die Menschlichkeit. Daher gibt es nur 3 Sterne und ausschließlich eine Hörempfehlung. - Andrea Maria Schenkel
Als die Liebe endlich war
(5)Aktuelle Rezension von: WaschbaerinVielleicht habe in den vergangenen Wochen und Monaten aus der Zeit des Nationalsozialismus zu viele gute Bücher gelesen, bzw. gehört, als dass mich dieses Hörbuch "Als die Liebe noch endlich war", vom Hocker reißen konnte.
Dabei fängt es sehr interessant an, als die Famile des jüdischen Arztes Deutschland verlassen will. Vater, Mutter, 2 Kinder mit den Tickets eines Selbsmörders auf dem Weg duch Italien zum Schiff, das die Familie vor den Nazis in die Freiheit nach Shanghai bringen soll. Doch der Vater fühlt sich zu sehr als Deutscher, als das er das Land, für das er schon einmal im Krieg kämpfte, verlassen möchte. Am Ende bleiben seine Frau und seine beiden Kinder alleine auf dem Schiff, als dieses ablegt. Er geht zurück.
Doch dann ein anderer Erzählstrang, von einer Tante, die Frauen von ungewollten Schwangerschaften befreit oder auch Frauen, die keine Kinder bekommen können, zu solchen verhilft. Für mich war dies sehr langatmig und auch irgendwie gekünstelt. Also, ein Mann kann noch so ein blöder Parteigenosse sein, trotzdem merkt er, ob seine Frau einen schwangeren Bauch hat oder auch nicht. Vielleicht bin ich zu sehr Realist, als dass ich der Autorin da folgen konnte oder besser folgen wollte.
Es gab noch einen dritten Erzählstrang, der später spielt. Da bieten sich dem Hörer noch einige überraschende Ereignisse, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte. Immerhin soll man nicht zu viel verraten.
Für mich hatte dieses Hörbuch zu viele Längen. Es war kein Buch, das mich richtig fesselte, als dass ich von einer CD zur nächsten fieberte.
- Anna Katmore
Herzklopfen in Nimmerland
(170)Aktuelle Rezension von: YoyomausEin verhängnisvoller Unfall:
das Tor zu einer anderen Welt.
Ein Pirat,
gemeiner als gemein.
Verboten!
Und doch verliebst du dich in ihn!
Zum Inhalt (Booklet):
Seltsame Dinge passieren in Nimmerland ...
Obwohl Angelina McFarland Märchen über alles liebt, hätte sie sich nie träumen lassen, selbst einmal mitten in eins hineinzufallen. Wortwörtlich! Aber wer ist dieser fliegende Junge namens Peter, der sie aufgefangen hat? Und warum will er nicht erwachsen werden?
Auf der verzweifelten Suche nach einem Weg von dieser verwunschenen Insel herunter läuft Angelina geradewegs in die Arme eines skrupellosen Piraten. Er entführt sie auf die Jolly Roger, wo er sie als Druckmittel gegen Peter Pan gefangen hält.
Doch ist James Hook tatsächlich so herzlos, wie alle sagen? Je mehr Zeit Angelina mit dem Captain alleine verbringt, umso häufiger stellt sie sich die Frage, wer in dieser Geschichte wirklich der Böse ist ... und wer nicht.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Zu sehen sind die beiden Protagonisten der Geschichte – Angel und Jamie, welche sich verliebt entgegenblicken, während man unterhalb der Beiden neben dem Titel des Buches die Insel Nimmerland ausmachen kann sowie eine kleine Fee, eine Meerjungfrau und ein Schiff. Das Ganze wirkt jugendlich und verträumt und spricht sofort Freunde von romantischen und fantasievollen Geschichten an. Wer sich nun etwas länger mit dem Cover beschäftigt, der kann sich hier wahrscheinlich bald denken, dass es sich hier um eine Märchenadaption handelt.
Eigener Eindruck:
Angel ist siebzehn Jahre und lebt wohl situiert in London mit ihrer Familie. Während ihre Eltern großen Wert auf ihr auftreten und ihre Kleidung legen, liebt es Angel auch einmal auszubrechen. Diesen Luxus kann sie sich aber nur zu Hause leisten und nutzt daher jede Chance es sich wortwörtlich gemütlich zu machen. Außerdem liebt sie es auf ihre beiden kleinen Zwillingsschwestern aufzupassen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Als ihre Eltern wieder einmal unterwegs sind und Angel auf die Knirpse aufpasst, geschieht das Unglück. Bei einem leichtsinnigen Manöver stürzt sie vom Balkon und rechnet damit, dass sie sich wohl sämtliche Knochen brechen wird. Doch der Aufschlag bleib aus. Stattdessen befindet sie sich plötzlich in luftiger Höhe über einer malerischen Insel und rast dem Erdboden entgegen. Gerettet wird sie von Peter Pan! Peter Pan? Angel kann es kaum glauben und denkt immer wieder, dass sie in einem Fiebertraum gefangen ist. Doch schon bald muss sie erkennen, dass alles um sie herum wahr zu sein scheint. Peter und die verlorenen Jungs heißen Angel mit offenen Armen willkommen, doch schon bald lässt Peter sie im Dschungel allein zurück, nachdem sie immer wieder den Wunsch äußert wieder heimkehren zu wollen. Allein auf sich gestellt macht sich Angel auf den Weg um einen Weg zurück in ihre Heimat London zu finden. Hilfe erhofft sie sich von einem attraktiven jungen Mann, welchen sie im Hafen Nimmerlands trifft und welcher reges Interesse an ihr zu zeigen scheint. Angel vertraut ihm, da ihr keine Alternativen bleiben und ehe sie sich versieht befindet sie sich an Bord der Jolly Roger, dem Schiff von Captain Hook höchstselbst! Und der hat seine ganz eigenen Pläne mit Angel, denn sie ist der Schlüssel zu seinem Schatz, welchen Peter einst gestohlen hat. Je mehr Zeit Angel in Nimmerland verbringt, desto mehr vergisst sie ihre wahre Herkunft. Für sie ist klar, dass sie bald einen Weg nach Hause finden muss, bevor es zu spät ist. Hilfe bekommt sie ausgerechnet von dem grausamsten und gemeinsten Piraten von ganz Nimmerland – Hook! Oder sollte sich Angel in ihm getäuscht haben?
Die Märchenadaption „Herzklopfen in Nimmerland“ ist eine Dilogie und stammt aus der Feder der Autorin Anna Katmore. Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch und dementsprechend ist es auch eine zarte Liebesgeschichte, was aber meiner Meinung nach bei der Qualität der Story keinen Abbruch tut. Im Gegenteil fand ich es sogar einmal sehr schön, dass nicht gleich alles wieder in der klassischen Kiste endete. Die Autorin schafft es auch so romantische Situationen zu kreieren und genauso schafft sie es auch mit ständig wechselnden Szenen immer wieder Schwung in die Geschichte zu bringen und man… ich habe mir auch das eine oder andere Tränchen verdrücken müssen, als ich das Buch gelesen habe. Das schaffen bei mir wirklich die wenigsten Autoren. Also Hut ab! Erfrischend fand ich auch die Neugestaltung der Charaktere rund um Nimmerland, was ein völlig neues Bild auf die jeweiligen Figuren geworfen hat. Über kurz oder lang wird sogar Peter Pan ein richtiger Stinkstiefel und aus Captain Hook wird ein regelrechtes Lämmchen, verwegen, aber einfach nur toll. Diese Geschichte macht einfach nur Spaß und eignet sich perfekt für einen lauschigen Abend vorm Kamin. Ich persönlich habe das Buch nicht mehr weglegen können und habe es somit in weniger als einem Tag regelrecht weggesuchtet. Das Buch endet mit einem ziemlich interessanten Cliffhänger und natürlich will man wissen wie es weiter geht und ob es wirklich ein Happy End für die beiden Protagonisten geben wird. Gehofft habe ich es wirklich mit jeder Seite. Angel als Protagonistin ist frech, steht aber mit beiden Beinen im Leben. Sie gibt nicht so schnell auf, hat aber auch ihre Schwächen, was sie absolut menschlich und liebenswert macht. Hook hingegen ist zu Beginn berechnend und ein Ekel, wird dann aber recht handzahm, während sein Gegenspieler Peter mit seiner vielleicht auch trotzigen und kindlichen Art immer mehr zum Anticharakter wird. Trotzdem schafft es die Autorin aber den Zauber rund um die Person Peter Pan nicht ganz kippen zu lassen und man fühlt sich zwischen Gunst und Missgunst immer mehr hin und her gerissen. Das ist ziemlich raffiniert gemacht. Von mir gibt es also für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und ich würde mich freuen in dieser Art noch mehr Romane zu lesen.
Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Logik: 4/5
Spannung: 5/5
Emotionen: 5/5
Gesamt: 5/5
Daten:
ISBN: 9783749431038
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch
Umfang: 312 Seiten
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 15.03.2019 - Kristin Harmel
Das Buch der verschollenen Namen
(183)Aktuelle Rezension von: Nicola89Liebe und Mut im Angesicht des Bösen: Kristin Harmels historischer Roman aus der Zeit des 2. Weltkriegs ist inspiriert von der wahren Geschichte einer kleinen Stadt in Frankreich, die zu einem Symbol des Widerstands wurde.
Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde. Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt.
Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren. Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: das Buch der verschollenen Namen. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …
Ich habe schon viele Bücher gelesen, die in der Zeit des 2. Weltkriegs spielen, aber diese Geschichte ist anders und etwas besonderes.
Zunächst erleben wir mit, wie Evas Familie auseinander gerissen wird, als ihr Vater deportiert wird und Eva mit ihrer Mutter fliehen kann. Soweit hat man das sicher schon häufiger gelesen. Aber einen Einblick in diese Art von Widerstand zu erhalten, ist mal etwas anderes und basiert zudem auch noch auf wahren Begebenheiten.
Mir standen beim Lesen des Öfteren Tränen in den Augen und ich hatte Gänsehaut. Eva habe ich wirklich bewundert für ihren Mut. Ihre Muttwr hingegen fand ich ihrer Tochter gegenüber oft unfair. Für beide ist die Situation mit der Flucht und des Nichtwissens, wie es dem Vater geht schwer, aber sie hat all ihre Wut und Unzufriedenheit an Eva ausgelassen, die nur versucht hat, das bestmögliche aus der Situation zu machen.
Ich hatte vorher noch nichts von Kristin Harmel gehört und das Buch war eher eine zufällige Entdeckung, aber ich möchte in Zukunft gerne weitere Bücher von ihr lesen.
Wer gerne historische Romane zur Zeit des zweiten Weltkriegs liest, die zudem auf wahren Begebenheiten beruhen und Hoffnung machen, wird diese Geschichte sicher auch sehr mögen. Eine absolute Leseempfehlung und ein (für mich) unerwartetes Highlight.
- Christopher Bünte
Emil und die Kobolde
(13)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas Cover gefällt mir sehr gut für ein Kinderbuch. Die sehr bunte Farbgestaltung mit den witzig gezeichneten, aber furchteinflößenden Kobolden macht Lust auf ein lustiges Abenteuerbuch.
Der Schreibstil hat mir leider nicht zugesagt. Er war doch sehr gewöhnungsbedürftig und für mich kam kein flüssiges, rundes Lesen zustand. Zum Selbstlesen ist das Buch, meiner Meinung nach, zu schwierig (In dem Alter, wo die Geschichte vom Inhalt her interessant sein könnte).
Die Geschichte fand ich ganz nett, aber so richtig begeistern konnte sie mich leider auch nicht. Manche Dinge bleiben bis zum Ende unbeantwortet und verwirrten mich beim Lesen eher. Die Figuren im Buch konnten mich auch nicht so wirklich überzeugen, sie blieben für mich bis zum Schluss eher distanziert. Das Cover hat mir irgendwie „mehr“ versprochen.
Ich vergebe für dieses Buch 3 von 5 Sterne.
- Sabine Schulter
Der Kampf der Wächter
(20)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMit dem Prolog ist schon ein spannender Einstieg in den letzten Teil der Miriam und Sin Trilogie geschafft worden: Der Mord an einem Erwachten durch einen seiner Wächter. Der gesamte Band dreht sich um die Anti-Erwachten-Bewegung, die es nun auch nach Deutschland geschafft hat, nachdem in einigen anderen Ländern der Welt schon Unruhe wegen solcher Bewegungen geherrscht hat.
Mir hat dieses umgreifende Gefühl der Unsicherheit sehr gefallen. Miri und ihre Freunde können sich nie wirklich sicher sein, wem sie unter den Limaren noch vertrauen können. Da Jagd auf Erwachte gemacht wird und nicht sicher ist, welche ihrer Beschützer ihnen etwas antun möchten, werden sie alle zu Miri nach München gebracht. Das fand ich toll, da man so die Gelegenheit bekommen hat, auch mal die anderen Erwachten kennenzulernen, da Miri ja eher ein Spezialfall unter ihnen darstellt. Ein bisschen Schade war es da dann aber schon, dass man als Leser nicht wirklich viel von ihnen gesehen hat, weil sie die meiste Zeit zusammengepfercht in einem geschützten Bereich des Hauptquartiers verbracht haben. Nun gut, das hatte auch seinen berechtigten Grund, denn sie mussten ja irgendwie geschützt werden. Selbst verteidigen können sie sich ja nicht, zumindest nicht so schnell. Außerdem fehlte ihnen bisher auch das Interesse, sich überhaupt richtig mit ihren Wächtern zu beschäftigen. Wahrscheinlich war da auch eine ordentliche Portion Angst im Spiel. Trotzdem hätte ich mir da noch einen besseren Einblick gewünscht.
Zwischen Band 2 und 3 gab es wieder einen größeren zeitlichen Sprung, der am Anfang erst einmal aufgeholt werden muss, damit der Leser weiß, was den Charakteren in der Zwischenzeit so alles widerfahren ist. Nach dem aufwühlenden Prolog kann man hier also eine Verschnaufpause einlegen und sich wieder in Miris Welt einleben. Man trifft auf all seine liebgewonnenen Figuren und fühlt sich auch recht schnell wieder Zuhause in der Geschichte. Das familiäre Gefühl kommt wunderbar beim Leser an. Für meinen Geschmack ist dieser Teil jedoch ein wenig zu lang geraten. Auch zwischendrin gab es immer wieder diese Durststrecken zwischen den rasanteren Teilen. Zum Verschnaufen sind die ideal, aber immer etwas zu lang. Meistens sind es die Alltäglichkeiten oder die Sin und Miri Momente, die man weglassen könnte. Man bekommt auch so zu spüren, dass die beiden sich abgöttisch lieben. Da kann man dann das ein oder andere Liebesspiel weglassen; nicht, dass die besonders detailreich dargestellt werden, nein, aber für den Fortlauf der Geschichte sind sie nicht soo wichtig. Es wird aber auch in den weniger rasanten Passagen nie langweilig. Dafür sind einem die Charaktere zu sehr ans Herz gewachsen und man kann ja auch darüber nachgrübeln, wer hinter dieser mysteriösen Bewegung steckt und was ihr konkretes Ziel ist. Und dann gibt es ja auch noch die ganzen emotionalen Momente und der fesselnde Schreibstil macht auch einiges wieder wett, bei dem man von Band zu Band auch deutliche Verbesserungen erkennen kann. Wiederholte Formulierungen stechen einem nicht mehr ganz so stark ins Auge.
Zum Schluss darf man sich auf ein schönes Happyend freuen. Ende gut, alles gut. Ich bin mir nicht so sicher, ob das hier so realistisch ist. Natürlich möchte ich nicht, dass irgendeinem von Miris Freunden etwas zustößt. Allerdings haben die da alle wirklich sehr gute Schutzengel gehabt. Mir hat da das Ende der Azur-Dilogie besser gefallen. Ein bisschen Wehmut gehört dazu, um ein Happyend glaubhaft zu machen. So war mir das etwas zu viel des Guten.
Mir persönlich haben die ersten beiden Teile der Trilogie besser gefallen, da mir in diesem Band die Durststrecken zwischen den actionreicheren Teilen mehr ins Auge gesprungen sind. Der Zusammenhalt der Freundesgruppe und die Figuren an sich sind wie immer super gelungen. Das Thema der Anti-Erwachten-Bewegung, die vielleicht gar keine ist und die unruhige Situation unter den Limaren ist sehr spannend und Mirassas Forschungen an einer alternativen Magiequelle für die Suchenden sehr interessant. Das Happyend war mir etwas too much. Alles in allem bin ich sehr gut unterhalten worden und kann Teil 3 der Trilogie trotz kleiner Mängel nur weiterempfehlen. - Matthias Zang
Das große kleine Buch: Schmetterlinge
(2)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryDie Reihe „Das große kleine Buch“ steckt voller Schätze. Zu fast jedem Thema gibt es hier ein Büchlein, das die wichtigsten Fragen dazu beantwortet. Ich bin ein großer Fan dieser Reihe, auch wenn mir nicht jedes Buch super gut gefällt.
„Schmetterlinge“ hilft Dummies wie mir, die Namen der herrlichen Insekten irgendwann doch noch zu lernen und hilft, den Garten so zu gestalten, dass sie sich heimisch fühlen. Ganz viele Informationen stecken hier drin, so kompakt, dass man sie rasch auffassen kann. Neben den wichtigsten (in Österreich) heimischen Arten gibt es auch Wissenswertes über Körperbau und Lebenszyklus der Schmetterlinge.
Nach einer Übersicht der wichtigsten heimischen Arten folgen die tieferen Informationen. So kann man die schönen Falter recht gut identifizieren und wer mag, erfährt noch allerlei über sie. Die Texte sind zwar lehrreich, aber nicht trocken geschrieben. Man lernt auch, sich stark ähnelnde Arten zu unterscheiden. Da das Büchlein so schön handlich ist, kann man es prima mit auf Wanderungen nehmen.
Wunderschöne Fotos und mit viel Liebe gestaltete Grafiken/Zeichnungen runden das Buch perfekt ab. Von mir gibt das die vollen fünf Sterne. - Matt Ruff
88 Namen
(75)Aktuelle Rezension von: cmbook"88 Names" von Matt Ruff ist ein fesselnder Roman, der sich in der Welt der virtuellen Realität und Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPGs) bewegt. Die Geschichte folgt John Chu, einem "Sherpa", der reiche Kunden durch virtuelle Welten führt, um ihnen den Zugang zu hochrangigen Inhalten zu ermöglichen, die normalerweise hunderte Stunden Spielzeit erfordern würden.
Der Roman spielt in einer nahen Zukunft, in der VR-Technologie weit verbreitet ist und die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt zunehmend verschwimmen. John Chu wird von einem mysteriösen Klienten namens Mr. Jones angeheuert, der möglicherweise der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un ist. Diese Handlung wird durch eine Vielzahl von virtuellen Abenteuern bereichert, die von Weltraumschlachten bis hin zu Banküberfällen reichen.
Während "88 Names" für seine unterhaltsame Mischung aus Technologie, Kulturkritik und Spannung gelobt wird, wird es auch kritisiert, dass die Handlung stellenweise vorhersehbar ist und die Charakterentwicklung nicht immer überzeugend ist. Einige Leser finden die detaillierten Beschreibungen von Videospielen langweilig, während andere die Nostalgie und die kreative Darstellung der virtuellen Welten schätzen.
"88 Names" ist ein unterhaltsamer Roman, der sich besonders an Fans von Science-Fiction und Gaming richtet. Matt Ruff zeigt erneut seine Fähigkeit, komplexe Themen wie Identität und Technologie in eine spannende Geschichte zu integrieren. Obwohl das Buch nicht für jeden Leser geeignet ist, bietet es eine einzigartige Perspektive auf die Zukunft der virtuellen Realität und die Auswirkungen auf unser Leben.
- Scott Bergstrom
Cruelty
(9)Aktuelle Rezension von: 93JaninaIch konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen!
Gwendolyn Bloom ist eine 17-jährige Einzelgängerin. Ist als Diplomatentochter viel gereist und konnte nie so richtig Anschluss finden. Als ihr Vater dann entführt wird und sie erfährt, dass er ein Spion sei, zerbricht für sie eine Welt. Gwen muss schnell erwachsen werden und lernen, dass es in dieser Welt grausame Dinge gibt, die viel größer sind als gedacht. Menschenhandel, Waffenschmuggel, Drogendealer - sie bekommt es mit den kriminellsten Menschen zu tun und verfolgt einen Plan von New York, über Paris, Berlin und Prag.
Mir persönlich gefällt die Ich-Perspektive, in der geschrieben wird, sehr gut. Auch der allgemeine Schreibstil des Autors hat genau meinen Geschmack getroffen. Ich fand es wirklich leicht und flüssig zu lesen.
Für mich ein klares Highlight!























