Bücher mit dem Tag "nanga parbat"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nanga parbat" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Backpacking in Pakistan (ISBN: 9783958893276)
    Clemens Sehi

    Backpacking in Pakistan

     (14)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Ich fühlte mich, als wäre ich auf der Reise dabei gewesen, es war so authentisch, ehrlich und besonders erzählt, dass es war, als ob man mitten im Geschehen war und alles hautnah miterleben, die verschiedenen Gerüche hatte ich in der Nase und die Umgebung genau vor Augen. 

    Ob ich mich das getraut hätte dahin zu reisen und das als Backpackers und einfach los Reisen, ohne Plan, einfach alles auf sich wirken lassen und entscheiden, wo man bleibt, das nenne ich Freiheit pur! Oft habe ich mich gefragt, nach dem Lesen kann ich echt sagen, ich habe Fernweh bekommen, aber durch das Buch wurde es besser ich war hautnah dabei.

    Es war ein besonderes Erlebnis, mit den beiden zu verreisen und man hat viel über das Land ihre Gesetzte und ihre Leute erfahren. Auch der Stellenwert zwischen Mann und Frau wurde dargestellt, ich hatte da hohen Respekt das Anne sich darauf einstellen konnte und sich dennoch nicht als Mensch zweiter klasse fühlte, sondern es respektierte und damit schnell klarkam.

    Ich wusste vorher nicht viel von Pakistan, aber durch die beiden, ist mir das Land ans Herz gewachsen und ganz ehrlich auch ich habe mich in dieses Land verliebt. 

     Es sind auch einige Bilder im Buch erhalten, sodass man sich alles noch genauer kennen lernt. 

     Anne und Clemens, erzählen aus ihren Sichten, was ich sehr toll fand, so konnte ich mit nochmal ein genaueres Bild auf die Erlebnisse machen. Ich bin froh, dass sie diese mit uns geteilt haben und auch ein bisschen mit Vorurteilen aufräumen gegenüber dem Land, das auch ich im Kopf hatte am Anfang. 

     Die Menschen sind anders, aber besonders, die Kultur hat mich fasziniert auch die verschiedenen Situationen, die sie beschrieben haben, sind besonders und werden mir im Herzen bleiben. 

  2. Cover des Buches Die weiße Einsamkeit (ISBN: 9783492404402)
    Reinhold Messner

    Die weiße Einsamkeit

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Im Jahre 1970 gelang es Reinhold Messner die Überschreitung des Nanga Parbat vorzunehmen. Allerdings wurde sein Bruder Günther dabei unter einer Eislawine begraben. Immer wieder ist Reinhold Messner seitdem an dem Nanga Parbat zurückgekehrt. Im Jahre 1978 gelang ihm der Alleingang auf den Gipfel. Das Buch beginnt mit einem für mich berührenden Vorwort. Es enthält u.a. entsprechende Bilder vom Nanga Parbat sowie eine Cronik der Bergbesteigungen des Nanga Parbat. Das Buch ist fesselnd und spannend sowie detailreich geschrieben. Allerdings sind einzelne Wiederholungen in dem Buch enthalten, die mich allerdings nicht gestört haben. Er berichtet u.a. auch sehr nachvollziehbar von seinem körperlichen und seelischen Zustand, was ich sehr gut fand. Meiner Ansicht nach ist das Buch auch für Nichtbergsteiger durchaus lesbar. Pflichtlektüre ist es allerdings für Bergsteiger. Ich werde auch noch weitere Bücher von Reinhold Messner lesen.
  3. Cover des Buches Der nackte Berg (ISBN: 9783492239219)
    Reinhold Messner

    Der nackte Berg

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    In der Talkshow "Nachtcafe" mit Moderator Wieland Backes wollte sich Messner einmal vor Jahren auf seine so typische Art in Szene setzen. Da Backes zu den (eher seltenen) Talkshow-Moderatoren gehört, die etwas im Kopf haben, war er nicht gewillt, sich von Messner sang- und klang- und kommentarlos zuschwallen zu lassen und stellte ihm eine Frage, die an der Psyche des Bergsteigers kratzen sollte: Ob es denn nicht sein könne, so Backes, dass Messner auch eine Mitschuld trage am Tod seines abgestürzten Bruders Günther, weil dieser sich beim gemeinsamen Aufstieg zum 8.125 Meter hohen Nanga Parbat auf seinen älteren Bruder Reinhold verlassen habe. Eine Verantwortung also, der Messner entweder nicht nachkommen wollte oder gar nicht konnte.

    Jene Frage also, die Wieland Backes an Reinhold Messner stellte, ob denn bei Messner nicht auch eine gehörige Portion Selbstsucht und Eitelkeit mit im Spiel sei, die ihn zwar zu Höchstleistungen antreibe, die aber auch, wie im Falle seines Bruders, sehr gefährlich und bedenklich sei, geruhte der „Star der Berge“ in keiner Weise zu beantworten. Statt dessen nahm er einfach das gefallene Stichwort „Tod“ auf und philosophierte munter drauf los: Ja, der Tod sei ein Phänomen, das ihn ungeheuer fasziniere und vor dem er auch überhaupt keine Angst habe. Nur durch den Tod, nur durch das Ende der Fahnenstange, existiere doch überhaupt erst das Leben und wer den Tod verneine, der verneine das Leben und so weiter in der Art und mit dem Unsinn... Messner, der Philosoph. Frage nicht beantwortet.

    Die genauen Umstände des Todes von Günter Messner, Reinholds jüngerem Bruder, sind nach wie vor ungeklärt. Er kam 1970 in Pakistan um und wurde erst Mitte Juli 2005 geborgen, als Gletcherleiche auf rund 4.600 Meter Höhe. Der offene Streit wegen Günthers Tod wird zwischen Messner und seinen Ex-Kameraden seit vielen Jahren erbittert geführt. Messner wirft seinen ehemaligen Kollegen Rufmord vor, weil sie seine Version des Bergunfalls anzweifeln.

    Was wirklich geschah am Nanga Parbat, zwischen Messner und einem damals 24-jährigen Bruder, lässt sich von keiner Seite beweisen. Sicher ist nur, dass Günther Messner am 27. Juni 1970 dem allein zum Gipfel aufgebrochenen Reinhold spontan nachstieg. Er holte ihn ein und beide erreichten den Gipfel. Was dann passierte, bleibt Spekulation. Nach Messners Schilderung stiegen die Brüder, wegen des schlechten Gesundheitszustandes von Günther, über eine weniger steile, jedoch unerforschte Seite des Berges hinab. Irgendwo auf dem Weg nach unten wurde der hinter ihm gehende Günther, laut Bruder Reinhold, von einer Eislawine erfasst und stürzte in den Tod. Sechs Tage nach Beginn des Aufstiegs traf Messner wieder bei der Expedition ein. Seine Kameraden beschuldigten ihn, seinen Bruder allein im Berg zurück gelassen zu haben. Nach dem Unfall kam es zu schweren Auseinandersetzungen. Messner warf den Kameraden vor, ihm nicht zu Hilfe gekommen zu sein. Es kam zu vierzehn Prozessen, die Messner verlor.

    Für Messner begann mit der Überschreitung des Nanga Parbat seine Weltkarriere als Bergsteiger. Seitdem hat Messner die Leiche seines Bruders drei Mal öffentlich präsentiert. Das erste Mal Ende Januar 2004, vor acht Mikrofonen. Es ging um Günthers Wadenbein und Messner sagte: „Ich will endlich meine Ruhe haben.“

    Im August 2005 barg Messner in Pakistan dann den Bergstiefel seines Bruders. Messner entnahm DNA-Proben, schmuggelte sie nach Europa und verbrannte die Knochenreste am Fuße des Nanga Parbat. Ein Fotograph dokumentierte die „Feuerbestattung“ und fünfzehn Leser der Wochenzeitung Die Zeit durften als Zeugen die Trauerfeier begleiten. Als die Gerichtsmedizin Innsbruck bestätigte, dass die Gewebeproben von seinem Bruder stammten, sagte Messner: „Günther soll seine Ruhe behalten.“

    Die Ruhe hielt genau ein Jahr. Im August 2006 reiste Messner mit fünfundzwanzig Angehörigen nach Pakistan und wohnte einer erneuten Feuerbestattung seines Bruders bei. Der Gletscher hatte mittlerweile den Kopf von Günther Messner freigegeben. Aber Messner ging es nicht nur um Trauerarbeit. Außer seiner Großfamilie begleitete ihn ein Dokumentarfilmer des Bayerischen Fernsehens und das Team des Filmemachers Joseph Vilsmaier (Herbstmilch, Schlafes Bruder). Messner hatte Vilsmaier dazu eingeladen, aus der Tragödie seines Bruders einen Film zu machen. Sogar die Schlusseinstellung stand schon fest: die trauernde Familie versammelt sich um den Kopf von Günther Messner, der in Flammen aufgeht.

  4. Cover des Buches Mit Reinhold Messner hoch hinaus (ISBN: 9783957512208)
    Gernot Uhl

    Mit Reinhold Messner hoch hinaus

     (7)
    Aktuelle Rezension von: TJsMUM
    Gernot Uhl beschreibt in seiner Biographie das Leben Reinhold Messners mit allen Hähen und TIefen.
    Toll beschrieben, kann man das Buch kaum weglegen, so wird man in seinen Bann gezogen. Auch für Nichtbergsteiger und AntiAlpinisten sehr zu empfehlen, da man einer großartigen Lebensgeschichte und einem facettenreichen Menschen folgen kann.
    Man kann mit dem großartigen Bergsteiger und Ausnahmetalent als Sportler und Abenteuerer Messner mitleiden, mitfiebern und Erfolge mitfeiern.
    Uhl beschreibt die Lebensgeschichte, als wäre er selbst dabei gewesen. Auch wenn man schon einiges über das Leben Messners weiß, so ist diese Biographie unbedingt lesenswert.
  5. Cover des Buches Die rote Rakete am Nanga Parbat (ISBN: 9783492404532)
    Reinhold Messner

    Die rote Rakete am Nanga Parbat

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Miffy_Nijntje

    Im Buch wird, mithilfe von Briefen, Tagebucheinträgen, Erinnerungen von Reinhold Messner und Zitaten von Expeditionskollegen, die Expedition Nanga Parbat im Jahre 1970 rekonstruiert.

    Das Buch liest sich ab einem gewissen Moment wie ein Drehbuch. Flüssig, gut nachvollziehbar. Viele Bilder helfen für den Bergsteigerlaien die Gegebenheiten vom Biwakieren, den Lagern und dem Aufbau des Berges etc. einfach zu folgen.

  6. Cover des Buches Die Überschreitung (ISBN: 9783776623451)
    Max von Kienlin

    Die Überschreitung

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden

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