Bücher mit dem Tag "nanny"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nanny" gekennzeichnet haben.

87 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Sommer nebenan (ISBN: 9783570402634)
    Huntley Fitzpatrick

    Mein Sommer nebenan

     (976)
    Aktuelle Rezension von: Hannaliest

    Tolle Geschichte. Einfach zum entspannend, abschalten durch den tollen Schreibstil. Aber auch ein absolutes Mitfühlen, die Geschichte lässt einen nicht kalt.  Sie ist herzerwärmend, tieftraurig und meiner Meinung nach Überraschend. Ich habe mich verliebt in Sam, in Jase in die ganze Familie und die Geschichte. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits :)

  2. Cover des Buches Mini Shopaholic (ISBN: 9783442467709)
    Sophie Kinsella

    Mini Shopaholic

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert. 
    Das Buch ist spannend und lustig von der ersten bis zur letzten Seite.
  3. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (6.946)
    Aktuelle Rezension von: pinckpuf

    War 2014 mein erstes Jugendbuch was ich je gelesen habe. Henry fand ich so unglaublich gut, dass mein damaliges ich zu meiner Mutter meinte: "So muss mein Freund später sein!" 

    Wenn das mal nichts über die Charaktere aussagt. Mit der Protagonistin konnte ich mich super identifizieren und die Storys von Kerstin Gier sind sowieso bombastisch!

  4. Cover des Buches Charlotte und die Geister von Darkling (ISBN: 9783404207367)
    Michael Boccacino

    Charlotte und die Geister von Darkling

     (45)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Charlotte arbeitet als Lehrerin/Kindermädchen für Mr. Darrow in Everton. Eines Tages kommt sie mit den Kindern in einer anderen Welt an, hierbei handelt es sich um das Haus von Darkling. Die Kinder treffen dort auf eine bekannte Person, wo sie dachten diese sein vor längere Zeit verstorben. Was ist das für ein Ort und warum soll er gefährlich sein.

    Das Buch war sehr interessant und gut geschrieben. Mir wurde an keiner Stelle langweilig. Ich persönlich hatte am Ende nur eine Frage, findet sie jemals wieder zurück. 

  5. Cover des Buches Für immer und Sushi? (ISBN: 9783945298701)
    Fiona Kawazoe

    Für immer und Sushi?

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Zimmermann

    Japan kenne ich bisher nur aus den Medien. Bereisen konnte ich es noch nicht, weder physisch und literarisch. Daher ist der Schauplatz Japans für mich eine komplett neue Umgebung und Erfahrung. Im Roman „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe geht es um die Protagonistin Vanessa, deren Leben in Deutschland etwas aus der Bahn geworfen wurde. Und Knall auf Fall findet sie sich in Japan wieder und beginnt dort, nach und nach ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Und das gelingt ihr außerordentlich gut. Bis hin zum Zweifel, ob sie wirklich wieder nach Deutschland zurück möchte. Wobei ihr die Liebe zusätzlich dazwischenkommt. Der Leser kann die Entwicklung Vanessas vom schüchternen, leicht depressiven Mädchen bis zu einer jungen, selbstbewussten Frau regelrecht spüren. Manches Mal möchte man sie ein klein wenig anschubsen, damit sie endlich in die Gänge kommt. Zumindest ist es mir so ergangen. Aber ich bin ja auch eine ungeduldige Person. „Für immer und Sushi?“ ist eine Geschichte von der Selbstfindung, der Selbstbehauptung und – dem für mich wichtigsten Punkt – der tiefen Freundschaft. Und das aus tiefer Freundschaft und grenzenlosem Vertrauen auch Liebe werden kann, mit all ihren Stolpersteinen, erfahren wir Leser durch Fiona Kawazoe in ihrem Roman „Für immer und Sushi?“ auf liebevolle Art und Weise. Und wer weiß, vielleicht steckt ja hier und da auch etwas Autobiografisches der Autorin zwischen den Zeilen.

  6. Cover des Buches Achtung Baby! (ISBN: 9783462042023)
    Michael Mittermeier

    Achtung Baby!

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Markus Walther
    Wer Michael Mittermeiers Bühnenshows wie "Zapped" und "Back to Life" noch in guter Erinnerung hat, wird sich schnell in dem Buch heimisch fühlen. Insbesondere seine Gags über "Arschlochkinder" und über Elternklischees werden nicht nur in literarischer Form aufgegriffen, sondern sogar erweitert.

    Mittermeier erzählt über das Papa werden und das Papa sein, erzählt seine ganz persönliche Sicht auf komödiantische Weise. Dass er sich wohl nach der Geburt so manches Mal (trotz Nanny-Unterstützung) überfordert fühlte, merkt man der zweiten Hälfte des Buches an. Leider wirkt sich das auch auf die Qualität des Textes aus: Gags werden seltener und sind weniger treffend. Zum Schluss deutet er an, dass der Verlag ihn zur Abgabe drängte. Schade. Etwas mehr Zeit hätte der Qualität gut getan.

    Eine wirkliche Handlung darf in einem Comedybuch dieser Form nicht erwarten. Und wenn Herr Mittermeier sich als Ratgeber versucht, möchte ich ihm in seinen Meinungen nicht immer Recht geben.

    Trotzdem möchte ich mit "Achtung Baby" nicht zu hart ins Gericht gehen. Das Buch weiß zu unterhalten.
  7. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  8. Cover des Buches Die unbekannte Macht (ISBN: 9783492281416)
    Peter F. Hamilton

    Die unbekannte Macht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Im Jahre 2600 ist alles möglich in den Weiten der Galaxie.
    Denn die verschiedensten Kolonien gibt es mittlerweile und auch genauso viele Kulturen die hier aufeinanderprallen. Aber auch der Handel blüht und die Konföderation versucht für den Frieden überall zu Sorgen.
    Allerdings ist dies nicht überall gewährleistet und es kommt zu Kämpfen die alles verändern können.
    Denn ein vergessener Planet taucht auf und mit ihm eine neue Lebensform.



    Cover

    Das Cover passt zum Inhalt wie die Weiten der Galaxie. Stimmig mit dem Schiff, das auf einer Mission zu sein scheint und passend zum Titel, denn wer weiß, was einen in fremden Galaxien erwartet.


    Schreibstil

    Der Autor  Peter F. Hamilton hat eine Welt erschaffen, in die ich leider nicht reingekommen bin. Denn schon am Anfang dachte ich, dass es ausführlich beschrieben wurde, aber dass mir die Zusammenhänge und auch die Geschehnisse nicht wirklich immer Stimmig vorkamen und ich immer wieder an dem Punkt war, wo ich mir die Frage stellte, was denn genau der Auslöser von dem Anfang war.
    Deshalb ist diese Geschichte leider nichts für mich und auch nicht mein Geschmack. Die Technik so fortschrittlich sie auch dargestellt wurde ließ mich irgendwann die Geschichte abbrechen und ich muss sagen, dass ich das selten habe und das ich hier nur von meiner Erfahrung des Lesens berichten kann. Denn vielen Stimmen hat es sehr gut gefallen und ich denke hier kommt es immer auf den Persönlichen Lesegeschmack an und wie man in einer Story hinein findet.


    Meinung

    Vergessene Planeten die mit einer Überraschung aufwarten ...

    Hier wird man mitgenommen ins Jahr 2600 wo die Menschen sich im All ausgebreitet haben und die Technologie weitere Fortschritte gemacht hat.
    Allerdings wie in jeder Zivilisation oder Zivilisationen, gibt es auch immer welche die nicht mit dem Frieden einverstanden sind, so auch in der Galaxie.

    Man wird gleich zu Anfang, in ein schweres Gefecht zwischen dem extra erbauten Schlachtkreuzer Beezling mitgenommen, das einen überaus wichtigen Gast an Bord hat, namens "Denn Alchimisten" wer oder was das ist, erfährt man erst später, denn er wurde erschaffen von Dr. Alkad Mzu.
    Ich verrate euch über den Alchemistin jetzt nicht mehr, außer dass die Beezling von Blackhawks angegriffen wird und dreißig Prozent des Schiffes zerstört werden. Was für den Captain Kyle Prager und seine Besatzung heißt, dass sie mitten im Nirgendwo des Alls gestrandet sind. Denn nur bei einer Beschädigung mit zehn Prozent wären sie noch mobil.
    Guter Rat wenn Hilfe sieben Lichtjahre entfernt ist..

    Dabei gibt es jeder Menge unbekannter Planeten, die auch manche eine Heimat sind für Ly-Cilph die einzigen Enitäten die in eine weitere Ebene der Existenz wechseln wollen.

    Wie das zusammenhängt erfahrt ihr, wenn ihr in die Geschichte abtaucht.

    Leider ist dieses Werk nichts für mich, da ich es abgebrochen habe und auch in der Mitte oder dem Ende konnte es mich nicht von einem gegenteil überzeugen.

    Fazit 

    Leider für mich nicht gelungen!
    Eine sehr fortschrittliche Technologie im Weltall mit einer unbekannten Macht erwartet den Leser.

    Die Reihe
    - Die unbekannte Macht: Der Armageddon-Zyklus 1
    - Fehlfunktion: Der Armageddon-Zyklus 2
    - Seelengesänge: Der Armageddon-Zyklus 3
    - Der Neutronium-Alchimist: Der Armageddon-Zyklus 4
    - Die Besessenen: Der Armageddon-Zyklus 5
    - Der nackte Gott: Der Armageddon-Zyklus 6
     

    2 von 5 Sternen

  9. Cover des Buches Liebe stand nicht im Vertrag (ISBN: 9781522713326)
    Martina Gercke

    Liebe stand nicht im Vertrag

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MayaRottenmeier

    Liebe stand nicht im Vertrag, Teil 2 der Reihe der „Portobello Girls“
    Die Bände sind in sich abgeschlossen.
    Von Martina Gercke, 300 Seiten, erschienen am 15.12.2015

    Dies ist mein erstes Buch von Martina Gercke und entsprechend neugierig starte ich in die Geschichte. 

    Zur Handlung:
    Taylor ist Nanny und ein Stellenwechsel bringt sie in den Haushalt von Professor Johnson und seinen Kindern Stella und Will. Taylor hat mit einigem gerechnet, aber nicht mit der Anziehungskraft, die ihr neuer Boss auf sie ausübt. Dabei ist Verlieben in ihren Arbeitgeber schon aus beruflicher Sicht nicht erlaubt.

    Zu den Figuren:
    Taylor Young ist eine Nanny des berühmten Norland College. Sie ist attraktiv, eine Lebefrau, temperamentvoll und reagiert ab und an zu zickig. Taylor wohnt in einer  WG im beliebten Portobello-Viertel von Notting Hill, zusammen mit Holly, Emily und Olive. Privat liebt sie es unverbindlich und gönnt sich Spaß, wann immer sie Lust darauf hat. 

    Der Witwer Professor Matthew Johnson arbeitet als Dozent an der Universität für Philosophie und Literatur. Er ist anfänglich launisch und unnahbar, im Umgang mit seinen Kindern aber liebevoll. Seine vierjährige Tochter Stella und der sechsjährige Will, sind unschlagbar süß.  Matts Schwägerin hilft ihm gelegentlich. Beim Lesen erinnert sie mich an eine verstaubte Jungfer.  

    Zur Umsetzung:
    Ich liebe Nannygeschichten und die zuckersüße Grundidee gefällt mir prima. Mit den goldigen Kindern habe ich jede Menge Spaß, sobald sie in den Seiten auftauchen. Der Schreibstil und ich liegen aber nicht auf einer Wellenlänge. Er hält mich auf Distanz und mich erreichen nicht alle Emotionen. Gerade die ersten achtzig Seiten sind mir zu passiv, zu erzählend und zu erklärend, was leider immer wieder auftaucht. Gegen Mitte des Buches packt es mich und die Story macht mir Spaß. Wenn da nur nicht immer die etwas anstrengende Protagonist dazwischenfunken würde. Taylor reagiert aus emotionalen Gründen heraus öfter launisch und kapriziös und benimmt sich ihrem Boss gegenüber oft respektlos. 

    Dieses Verhalten steht im krassen Gegensatz zu dem, was ein Absolvent des Norland Colleges auszeichnet. Matthew lockt eindeutig die unschönen Seiten in Taylor hervor und weckt Gefühle in ihr, die sie vorher nie gespürt hat. Mit den Kindern ist Taylor wunderbar. Der Literaturprofessor Matthew Johnson bleibt zu blass in der Story. Da hätte ich mir weitere tiefgründige Gespräche gewünscht, um ihm näher zu kommen. Generell ist er ein interessanter Mann, mit dem ich gerne Zeit verbringen würde. 

    Taylors Mitbewohnerinnen sind mir zu makellos. Sie sehen alle gut aus und sind megaerfolgreich in ihren Berufen. Da wünsche ich mir beim Lesen ein paar Ecken und Kanten, die sie nahbarer machen und mir etwas bieten, womit sie mir im Gedächtnis bleiben und ich mich mit ihnen identifizieren kann. So aber rutschen sie mir durch die Buchstaben. Taylor bringt deutlich mehr Kanten mit, was gut ist, aber zeitgleich anstrengend. Hier verliert Gercke die Balance und Taylor kommt zu häufig unangenehm und unsympathisch rüber, obwohl sie eine Frau ist, mit der man sicher Pferde klauen kann.

    Das Weihnachtsfest in Haworth gefällt mir genauso gut wie Taylor und Matts Familie. Da überkommt mich richtig Weihnachtsfeeling. Meine Sinne werden angesprochen, was ich total genieße. Taylor wirkt in Haworth und dem idyllischen Landhaus Owls Nest, entspannter und reagiert Matt gegenüber nicht mehr so dermaßen über. Alles wird heimeliger und ruhiger. Die Kinder bringen sich ein und ich koste die Zeit mit allen aus.

    Taylors Reaktionen sind für mich in der Geschichte nicht immer schlüssig und wirken gegen Ende für ein Drama erzwungen. Überhaupt geht am Schluss alles ziemlich schnell und die Entwicklung ist für mich nicht nachvollziehbar. Da hätte ich mir einige Seiten mehr gewünscht, um den sich entfaltenden Emotionen nachzuspüren, den tiefgehenden Gesprächen zu lauschen und das vorsichtige Umsetzen der Zukunftspläne mit zu erleben. 

    Leider beginnt das Buch mit einem Flüchtigkeitsfehler im Klappentext, aber die Fehlerquote im Buch hält sich zum Glück in Grenzen. Mir fehlt es an Originalität, Esprit, Lebendigkeit und Tiefe und ich bin über Logikfehler gestolpert wie z. B.: Die Protagonistin spricht sich energisch fürs Stehenbleiben aus, um im nächsten Augenblick still dazusitzen, ohne sich bewegt zu haben.

    Mein Fazit:
    „Liebe stand nicht im Vertrag“ ist eine leichte Lovestory die mich ins winterliche Großbritannien entführt. Nach Startschwierigkeiten nimmt mich die Geschichte mit und schenkt mir schöne Lesemomente. Ich genieße ein gelungenes Setting zu Weihnachten und habe mit den Kindern Will und Stella jede Menge Spaß. 

    Aufgrund meiner oben genannten Kritikpunkte vergebe ich 3 winterliche Sterne von 5 und eine Leseempfehlung. 


  10. Cover des Buches Vielleicht ist es ja Liebe (ISBN: 9783328102564)
    Marie Vareille

    Vielleicht ist es ja Liebe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Isabelle stellt ihr Leben auf den Kopf, denn der Heiratsantrag ihres Freundes Quentin hat sie überfordert. Weil sie keine Kinder möchte und er sich welche wünscht, lehnt sie den Antrag ab und muss sich künftig ohne seine finanzielle Unterstützung durchschlagen. Kein Geld, keine Jobs in Aussicht, da kommt ihr das Angebot einer jungen Bloggerin ganz recht: Um die Hochzeit deren Vaters zu verhindern, soll Isabelle mit der Familie in den Urlaub fahren, ausgerechnet in der Rolle der Ersatznanny, um den Vater zu verführen. Kein leichtes Unterfangen, da Isabelle ja Kinder gar nicht mag und auch die lieben Kleinen alles andere als unkompliziert sind....

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht jede Entscheidung der Protagonistin nachvollziehen konnte. Wie das Cover versprochen hat ist es ein Sommerroman, der mich schon nach wenigen Zeilen in seinen Bann gezogen hat. Für ruhige Stunden im Strandkorb (oder auch vor dem winterlichen Kamin mit sommerlichen Gedanken) empfehle ich diese Geschichte allen Lesern, die Romantik zu schätzen wissen.

  11. Cover des Buches Mr. Nanny (ISBN: 9783442468041)
    Holly Peterson

    Mr. Nanny

     (66)
    Aktuelle Rezension von: kaha38
    Eine nette Liebesgeschichte, die zwar etwas vorhersehbar ist, sich aber trotzdem sehr schön und einfach liest. Einerseits hat mir die Beschreibung der Bussi-Bussi Gesellschaft sehr gut gefallen, aber es wurden mir einfach zu viele Klischees erfüllt. Alle Protagonisten sind äußerst gut aussehend, der Gatte schmierig, der/die Nanny ein Hammertyp den natürlich auch der schwule Kollege (mittlerweile auch in vielen Romanen ein Muss) beäugelt
    Im Großen und Ganzen eine nette Geschichte, auch wenn man den Arbeitsalltag von Jamie aussparen und den Fokus wirklich nur auf die Liebe hätte legen können.
  12. Cover des Buches Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist (ISBN: 9783404232284)
    Peter F. Hamilton

    Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist

     (32)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Warnung!
    Einen derart fiesen Cliffhanger habe ich seit langem nicht gelesen. Hamilton übertrifft sogar noch George R.R. Martin.
    Ansonsten geht die Geschichte ihren aussergewöhnlich guterzählten Gang. Sprachliche Finessen sind nicht dazugekommen, waren aber auch nach den bisherigen Bänden nicht zu erwarten.
    Der Armaggeddon Zyklus ist eine solide Space Opera mit intelligent witzigen Anleihen bei Figuren der Literatur od. Weltgeschichte.
    Abgesehen vom Charakter Joshua Calverts der im Neutronium Alchimist Verstärkung bekommt bleibt Hamilton bei seiner nüchternen Erzählweise und umschifft jeglichen Humor weiträumig.
    Die Menschheit ist gezwungen sich spirituell weiterzuentwickeln und ihre gesamte Kreativität zu nutzen
    um dem drohenden Untergang auszuweichen. Nichts neues, aber fesselnd zu lesen, besonders seit der Alchimist gezeigt hat, zu was er imstande ist.
    Einzig die Darstellung des absolut Bösen mit der Figur Quinn Dexter hinkt etwas und hemmt den Lesefluss. Das mag aber auch Geschmackssache sein und beeiträchtigt nicht die Bewertung.
    Trockene 5 Sterne SciFi Empfehlung.

  13. Cover des Buches Kein sicherer Ort (ISBN: 9783404166800)
    Araminta Hall

    Kein sicherer Ort

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Wortgefluester
    Ich schreibe sehr ungern negative Rezensionen, aber bei diesem Buch lässt es sich leider nicht vermeiden. Erwartet habe ich einen spannenden Thriller - und wurde enttäuscht. Das Buch ist eher ein Ehedrama. Auf - zumindest gefühlt - 95% der Seiten geben sich die Protagonisten ihrem Selbstmitleid und pseudo-philosophischen Gedanken hin. Dadurch wirken sie nicht nur wahnsinnig selbstbezogen und "empathiebehindert" - sie nehmen damit auch dem einzig interessanten Teil der Geschichte den Raum zur Entfaltung, nämlich der Story über das Kindermädchen und deren Vergangenheit. Echt schade, das hätte nämlich wirklich Potential gehabt! So bleibt nur ein langatmiges Buch mit fadem Ende und vielen offenen Fragen, die man teilweise fast als "Logikbrüche" bezeichnen könnte. Die zwei Sterne vergebe ich nur, weil mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefällt und sie wunderbar mit Worten und Metaphern spielen kann. Im Mai kommt ein neues Buch der Autorin heraus - dann werde ich ihr wohl noch einmal eine Chance geben.
  14. Cover des Buches Die Besessenen (ISBN: 9783492281454)
    Peter F. Hamilton

    Die Besessenen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Der bisher beste Band des Armageddon Zyklus.
    Hamilton läuft "spaceoperatechnisch gesehen" gelinde gesagt zu Höchstform auf und verwöhnt den Leser mit allen denkbaren Inhalten einer Space Opera.
    Raumschlachten , Xeno Wesen , Einblicke in das Wesen der Kiint , Al Capone, Wissenschaftler, Politik, Intrigen, Abenteuer, endlich eine detaillierte Vorstellung der irdischen, Arkologien und Technik ......
    Eine großartige SciFi Welt.  Pures Genusslesen.
    Und tatsächlich Ansätze von Humor. Schwarzem natürlich, wie es angesichts des Titels zu erwarten ist.

  15. Cover des Buches Capital (ISBN: 9780393082074)
    John Lanchester

    Capital

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Sadotka
    Das Buch besteht aus vielen parallel verlaufenden Geschichten, die das Schicksal der Bewohner einer Strasse, 'Pepy's road', beschreiben. Die Bewohner sind so verschieden wie sie nur sein können und haben nur eine Sache gemeinsam: Sie alle bekommen merkwürdige Nachrichten, wie Postkarten auf denen steht: 'We want what you have.'

    Der Anfang zieht sich etwas, sobald man jedoch alle Charaktere kennen gelernt hat, kann man nicht anders, als das Schicksal der Bewohner gespannt mitzuverfolgen. Sie alle gehen durch ein hartes Leben, manche gesundheitlich, manche finanziell und manche versuchen einfach nur von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. 

    Auch wenn alle Bewohner der 'Pepy's road' völlig verschieden sind, ist das Buch doch auf eine Art geschrieben, die es einem ermöglicht, sich in jeden einzigen hineinzuversetzen. 

    Nicht zu vergessen ist der Hintergrund der Geschichte: London während einer Zeit in der alle davon Träumen, eines Tages Karriere zu machen und reich zu werden. In der die Reichen verschwenderisch sind und nicht an schlechte Zeiten denken. In der die Armen daran glauben, dass sie durch harte Arbeit an Geld kommen können. 
  16. Cover des Buches Welcome to Treasureville: Colour me! (Small town with a big heart 1) (ISBN: B07MH61SDF)
    Sylvia Hillmann

    Welcome to Treasureville: Colour me! (Small town with a big heart 1)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Treasureville / Colour me - Sylvia Hillmann 


    Ein richtiges Zuhause kennt Sophie Carter nicht. Ihr Leben verbrachte sie immer auf dem Sprung, immer unterwegs. Nun steht vor dem Nichts. Kein Job, keine Wohnung, kein Geld. Eigentlich muss sie die von ihrem Vater vermittelte Stelle annehmen, aber sie hat die Nase voll von seinen Einmischungen in ihr Leben.

    Da bekommt sie ein Jobangebot: Ein Jahr als Nanny in den USA. Sie greift sofort zu. In Treasureville wird ihr klar, wie groß der Unterschied zu ihrem alten Leben ist. Ihr neuer Boss, Daniel Hastings, hat alles: eine internationale IT-Firma, ein riesiges Anwesen, Millionen auf dem Konto und zwei wundervolle Kinder. Sophie schließt die beiden sofort in ihr Herz und zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich zuhause angekommen.

    Auch zwischen Sophie und dem verwitweten Daniel knistert es gewaltig. Doch das Letzte, was Daniel sich wünscht, ist eine feste Beziehung. Sophie hingegen träumt von der großen Liebe und würde sich niemals auf eine bloße Affäre einlassen ...

  17. Cover des Buches Es wird schon nicht das Ende der Welt sein (ISBN: 9783570401644)
    Ali Lewis

    Es wird schon nicht das Ende der Welt sein

     (16)
    Aktuelle Rezension von: wannabewriterin
    Es wird schon nicht das Ende der Welt sein.« – Als die Backpackerin Liz als Haushaltshilfe nach Timber Creek kommt, auf eine Farm im australischen Outback, geht erstmal einiges schief. Doch verfärbte Wäsche und verbrannter Toast sind Nichtigkeiten gegen eine schwangere Teenagertochter und den tragischen Unfall, der die Dawson-Familie einfach nicht loslässt. 

    Der 13-jährige Danny Dawson wehrt sich zunächst mit Händen und Füßen gegen die Neue, die alles durcheinander bringt, doch am Ende ist es die unbekümmerte Liz, die seine Familie aus ihrer Schockstarre reißt …

    Danny versucht im Laufe des Buches den schmerzhaften Tod seines verstorbenen Bruders zu verarbeiten. Im Buch begleiten die Leser Danny in seinem Leben ohne seinen geliebten großen Bruder, er lernt, dass auch ohne ihn das Leben schöne Seiten hat und dass das Leben einen Sinn hat. Zum ersten mal darf er beim Viehauftrieb mithelfen und alles das tun was auch die Erwachsenen machen. Er zieht sein kleines Kamel groß und freundet sich mit der Haushaltshilfe Liz an.

    Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, da es eine Abwechslung zu den Mädchenromanen war, trotzdem steckt in dem Buch etwas viel tiefer Gehendes. Lewis schreibt mit großen Liebe zum Detail, obwohl mir z. B beim Rinderschlachten ein bisschen weniger Details besser gefallen hätte. Hier und da fehlt es etwas am Außergewöhlichen. Dennoch ist es ein tolles Buch und wer sich für Tiere, tiefere Themen und Australien begeistert, für den ist es ein perfektes Buch.
    Dieser Roman erhält von mir 5 von 5 Sternen
  18. Cover des Buches Schweinsgalopp (ISBN: 9783442437795)
    Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    In Terry Pratchetts „Scheibenwelt“ gibt es kein Weihnachten. Das Weihnachtsfest wie wir es kennen kann dort nicht stattfinden, weil die damit verbundene christliche Mythologie auf der Scheibenwelt gänzlich unbekannt ist. Allerdings sind viele der Bräuche, die wir bis heute anlässlich von Weihnachten und Silvester praktizieren, deutlich älter als das Christentum. Deshalb hatte Pratchett keinerlei Hemmungen, mithilfe dieser Traditionen für den 20. Band „Schweinsgalopp“ eine Scheibenwelt-Variante von Weihnachten zu entwickeln, die natürlich etwas anders ausfällt. Weihnachten feiert man nicht dort nicht vom 24. bis 26. Dezember, man feiert es an Silvester und Kinder werden nicht vom Weihnachtsmann besucht, sondern vom Schneevater. Bisher jedenfalls…

    Überall auf der Scheibenwelt feiert man Silvester. Zum Jahreswechsel wird dekorativ geschmückt, Familien kommen zusammen und alle Kinder warten ungeduldig auf den Schneevater. Eingehüllt in einen roten Mantel fliegt der Schneevater in seinem von vier mächtigen Ebern gezogenen Schlitten durch die Silvesternacht, besucht jedes Haus und belohnt brave Kinder mit Geschenken. Doch dieses Jahr ist das Fest bedroht. Der Schneevater ist verschwunden. Der Glaube an ihn erlischt. Das resultierende Glaubensvakuum erweckt zahllose Mini-Gottheiten zum Leben, die niemand braucht und die jede Menge Ärger verursachen. Ein Ersatz muss her. Da niemand sonst den Job übernehmen kann, springt Tod ein. Sein Kostüm sitzt zwar nicht richtig und mit dem fröhlichen Lachen hat er so seine Probleme, aber Geschenke zu verteilen gelingt ihm erstaunlich gut. Währenddessen versucht seine überaus vernünftige Enkelin Susanne herauszufinden, was mit dem echten Schneevater passiert ist. Wo ist er? Wurde er entführt? Und was hat eigentlich die Zahnfee mit seinem Verschwinden zu tun?

    „Schweinsgalopp“ ist ein Bonbon mit einem Kaugummi in der Mitte: Man lutscht und lutscht und lutscht, bis sich Geschmack und Konsistenz ganz plötzlich verändern und man etwas völlig anderes erhält, als man ursprünglich erwartete. Bis kurz vor Schluss ist dieser 20. Band der „Scheibenwelt“-Reihe ein gewohnt amüsantes Spektakel voller absurder Dialoge und liebenswerter Charaktere, das mich oft zum Lachen brachte. Gerade, wenn man den Roman um die Weihnachtszeit herum liest, macht es großen Spaß, die Silvesterbräuche auf der Scheibenwelt – speziell in der Metropole Ankh-Morpork, in der „Schweinsgalopp“ überwiegend spielt – mit unseren Weihnachtsbräuchen in der Realität zu vergleichen. Vieles ist anders, aber keineswegs fremd, wodurch ein satirisch-parodistischer Wiedererkennungswert entsteht, der eine vergnügliche Lektüre garantiert. Ich fand mich zwischen den beschriebenen Traditionen sehr schnell zurecht, weil der Kern des Festes derselbe ist, der unser Weihnachten kennzeichnet, inklusive aller Hürden und Konflikte. Ein Zusammentreffen der gesamten Familie führt auch auf der Scheibenwelt gerne mal zu Streitigkeiten und die Frage, wie hoch der Stellenwert des Konsums anlässlich eines Feiertages, an dem das Schenken im Mittelpunkt steht, sein sollte, begleitet die ganze Geschichte. Dieser Aspekt des Romans wird hauptsächlich durch Tods Rolle darin transportiert. Da Tod in „Schweinsgalopp“ für den verschwundenen Schneevater einspringt und bekanntermaßen ab und zu Schwierigkeiten hat, menschliches (bzw. sterbliches) Verhalten nachzuvollziehen, nutzt Terry Pratchett seine Perspektive des Außenseiters, um unser Benehmen an Weihnachten mit einem Augenzwinkern zu hinterfragen. Ich fand es nicht im Mindesten überraschend, dass es Tod gefällt, den Schneevater zu mimen. Der Schneevater ist in der Mythologie der Scheibenwelt, die Pratchett plausibel illustriert, eine äußerst positiv konnotierte Figur, die mit Emotionen wie Dankbarkeit und Freude assoziiert wird. Sein Daseinszweck ist im Geben definiert und steht Tods üblicher Aufgabe damit diametral gegenüber, wodurch dem Schnitter neue Einblicke in das Wesen der Sterblichen gewährt werden. Ich freute mich für ihn, dass ihm diese einzigartige Erfahrung zuteilwird, denn besonders die Kinder der Scheibenwelt haben keine Probleme, ihn als etwas merkwürdigen Schneevater zu akzeptieren. Kinderglaube ist exakt das Motiv, das „Schweinsgalopp“ am Ende von einem Bonbon in einen Kaugummi verwandelt. Pratchett präsentiert die sehr interessante These, dass wir als Kinder lernen müssen, an Entitäten wie den Weihnachtsmann (oder den Schneevater) zu glauben, um als Erwachsene an abstrakte, nicht greif- und beweisbare Konzepte wie Güte, Gerechtigkeit und Großzügigkeit glauben zu können. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und deutet an, dass diese Konzepte, die so wichtig für unser Miteinander sind, ausschließlich existieren, weil wir an sie glauben. Durch diese philosophische Überlegung ist „Schweinsgalopp“ meiner Meinung nach einer der tiefsinnigsten „Scheibenwelt“-Romane, der eine wundervolle Botschaft vermittelt, die den Geist von Weihnachten zauberhaft aufgreift.

    „Schweinsgalopp“ ist kein herkömmlicher Weihnachtsroman. Dennoch ist es ein Buch, das hervorragend in die Weihnachtszeit passt und mich sogar in Weihnachtsstimmung versetzte. Deshalb verzeihe ich Pratchett, dass er den Vermisstenfall des Schneevaters und dessen Verbindung zur Zahnfee erst spät und recht widerwillig aufklärt. Das Kunststück, eine überzeugende Kehrtwende von ulkigem Klamauk zu tiefgründigem Philosophieren hinzulegen, ist beeindruckend und gestaltete die Lektüre für mich überraschend nachdenklich und befriedigend. Terry Pratchett begnügte sich eben nicht damit, sich über menschliches Verhalten lustig zu machen und dafür schätze ich ihn ungemein. Besonders zum Jahresende ist die besinnliche Note, mit der „Schweinsgalopp“ schließt, angemessen und hinterlässt etwas, das wir alle in unseren Herzen als wahr erkennen: Unser Glaube formt unsere Realität.

  19. Cover des Buches Mummenschanz (ISBN: 9783442483914)
    Terry Pratchett

    Mummenschanz

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Soli26

    Ich werde nie müde Mummenschanz zu lesen. Das war seinerzeit einer meiner ersten Scheibenweltromane und ich lese es immer wieder gern. Skuril und doch gleichzeitig so unglaublich vernünftig.

    Es ist eine Kombination von scheibenweltlicher Phantom der Oper und Oma Wetterwachs und Nanny Ogg auf dem Weg der Welt zu zeigen, wo's lang geht. Herrlich. Absolut empfehlenswert

  20. Cover des Buches Mary Poppins (ISBN: 9780007542604)
    P.L. Travers

    Mary Poppins

     (163)
    Aktuelle Rezension von: MerleBuecherPerle

    Wer den Film kennt, ist sofort im Lesefluss der Handlung. Viele weitere Abenteuer von Jane und Michael findet man in diesem Buch. Anhand der bekannten und dieser neuen Abenteuer lernt man die Figur Mary Poppins viel besser kennen! 

  21. Cover des Buches Tagebücher einer Nanny (ISBN: 9783898305457)
    Emma McLaughlin

    Tagebücher einer Nanny

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Bei dieser Geschichte konnte man so richtig mit Nanny mitfiebern. Was war ich sauer und angepisst über ihre Chefin, die meinte sich alles heraus nehmen zu können. Nur weil sie Nanny den Mindestlohn zahlt, meint sie, dass Nanny keine Recht mehr auf Freizeit, Urlaub oder gar ein eigenes Leben hat. Und dann blendet sie auch noch komplett aus, was Nanny alles für die Familie macht. Für den Jungen tat es mir nur unendlich Leid. Das Ende musste ja so kommen, aber wenigstens hat Nanny ja Madonna.
  22. Cover des Buches Russische Liebe (ISBN: 9783899410983)
    Brenda Joyce

    Russische Liebe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    „Russische Liebe“ ist eine typische Historien-Romanze. Da gibt es ein einfaches, charmantes und noch dazu intelligentes Mädchen, das sich leidenschaftlich in einen verwegenen, gutaussehenden Fürsten verliebt. Natürlich darf auch die wunderschöne, aber durchtriebene Widersacherin nicht fehlen sowie etliche mehr oder weniger dramatische Irrungen und Wirrungen. Die historische Komponente spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Und der Schluss ist auch schon irgendwie vorprogrammiert. Doch auch wenn man inhaltlich nicht allzu viel (neues) erwarten kann, ist das Buch ganz nett zu lesen. Denn Joyce weiß, wie man Stimmung schafft. Man beginnt irgendwann regelrecht mit den Protagonisten mit zu fiebern, hasst oder liebt sie. Und Joyce beschreibt die Charaktere und Szenen so lebendig, dass man sie wirklich bildlich vor Augen hat. Der Schreibstil ist ganz angenehm, allerdings haben sich die Protagonisten für meinen Geschmack etwas zu oft „wie Ertrinkende aneinander geklammert“ und auch für „Er umfing ihren Mund mit seinen Lippen“ hätte sich die Autorin vielleicht mal eine andere Variante einfallen lassen können. Der Aufbau des Romans hat ebenso einige Schwachstellen. So ging mir gerade im Mittelteil dieses ständige „Wir lieben uns so, aber wir dürfen nicht zusammen sein“ ein wenig auf die Nerven, am Schluss überschlagen sich die Ereignisse dafür regelrecht. Summa summarum: Man darf bei dem Buch nicht allzu viel erwarten, es ist aber durchaus nicht schlecht geschrieben und bietet ganz gute Unterhaltung. Es ist ein bisschen so, wie wenn man eine Telenovela schauen würde.
  23. Cover des Buches Robotervisionen (ISBN: 9783404212019)
    Isaac Asimov

    Robotervisionen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die 6. Geisel (ISBN: 9783442372287)
    James Patterson

    Die 6. Geisel

     (147)
    Aktuelle Rezension von: zickzack
    Inhalt: Ein Amoklauf auf einer Fähre und dort wird Sergeant Lindsay Boxers beste Freundin Claire Washburn verletzt. Der Täter stellt sich später selbst und ihn wieder der Prozess gemacht. Doch das bedeutet keine Ruhe für die Ermittlerin, denn der nächste Fall wartet auf sie. Ein Mädchen wird entführt, aber die Entführer fordern kein Geld und Lindsay tappt mit ihren Kollegen von einer Sackgasse in die nächste.

    Bei dem Band musste ich mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, da es nicht nur um die zwei genannten Fälle ging, sondern noch ein dritter hinzukam, dazu die Gerichtsverhandlung und noch privates Geplänkel. Das war teils doch sehr undurchsichtig, dass ich, wenn ich wieder mit Lesen begonnen habe, erst einmal überlegen musste, wohin ich die jeweilige Person zuordne und wo sie genau bei dem aktuellen Fall stehen geblieben waren.
    Man ist ja doch teils als Krimileser verwöhnt, dass die Figuren nur an einen Fall intensiv arbeiten. Aber hier hat sich das abgewechselt, wie es wahrscheinlich auch realistischer zu betrachten ist. Ich nehme doch stark an, dass die Ermittler mehr als einen Fall auf ihren Schreibtisch liegen haben. Sie können sich ja nicht aussuchen, ob gerade nur ein Täter oder gleich mehrere in ihrer Stadt ihr Unheil treiben.
    Es wurde hier ein schöner Bogen gespannt. Es fing mit dem Amoklauf und diesem verrückten Typen an und es endet mit dieser Story. Das fand ich gut.

    Auch habe ich ja im letzten Band erwähnt, dass Gerichtsverhandlungen gerne öfter eingebaut werden können, da Patterson diese spannend gestaltet. Auch hier war das der Fall. Dadurch war auch Yuki im Einsatz, die ja im Mörderclub mit agiert. Der dritte Fall hat by the way die Reporterin Cindy Thomas bei Atmen gehalten.
    Irgendwie waren hier die vier Frauen, gut Claire war verletzt und daher nicht allzu präsent, besser im Einsatz. Dennoch haben sie nicht wirklich zusammengearbeitet. Im Klappentext steht, dass Lindsay erst auf die richtige Spur kommt dank ihrer Mädels, aber irgendwie muss ich die Stelle überlesen haben. Die Polizei ist erst in die Spur gekommen, als sie die richtigen Hinweise bekommen hat.
    Ich habe ja bereits bei vorherigen Bänden erwähnt, dass ich es gut finden würde, wenn Cindy, Claire und Yuki mehr Perspektive bekommen, aber das war leider nicht der Fall. Auch das private Geplänkel hat sich fast ausschließlich auf Lindsay bezogen. Wirklich schade. Ich würde gerne mehr über die anderen drei Damen erfahren.
    Von Claire weiß man, dass sie einen Mann und Kinder hat. Cindy scheint gern mal ihre Männer zu wechseln und Yuki weiß man, dass ihre Mutter „verstorben“ ist. Sie ist noch recht jung. Ich glaube, sie ist Singel, aber durch die Gerichtsverhandlungen lernt man sie als Staatsanwältin kennen. Sie ist keinesfalls perfekt (weshalb wohl ihre Vorgängerin sterben musste), aber sehr ehrgeizig und gewillt immer ihr Bestes zu geben.

    Gelesen hat sich das wieder mal sehr gut. Ich mag James Patterson Stil, da schnörkelos, sehr klar und dadurch leicht Spannung aufbaut. Dazu wieder die kurzen Kapitel (136 auf 394 Seiten in 6 Teilen aufgegliedert).
    Ich war auf jeden Fall von Anfang bis Ende gefesselt, nur teils etwas aus dem Takt gebracht, da es mir etwas durcheinander vorkam.
    Lindsay ist mir in diesem Band am Anfang leicht unangenehm aufgefallen. Manchmal weiß sie einfach nicht was sie will und macht dann ein Drama. Solche Menschen habe ich gefressen. Konsequent in ihren Handlungen ist sie auch nur bedingt. Zudem mag ich ihren Kerl nicht. Der ist mir einfach zu aalglatt. Ihr Kollege ist viel niedlicher, aber nein… als Partner darf man ja nicht.
    Übrigens war auch ein Drama, da sie vom Lieutenant zum Segeant herabgestuft wurde (auf einen Wunsch, hat aber dann doch kurzzeitig Probleme, da ihr ehemaliger Partner nun ihr Chef ist). Das fand ich gut, da sie jetzt wieder näher am Geschehen dran sein kann, bedeutet aber auch, dass hier ihre Sicht wieder präsenter war als im Vorgängerband.

    Fazit: Die Fälle in dem Band waren spannend und packend. Nur wurde für meinen Geschmack zu viel in einen Band gepackt und Lindsay ging mir leicht auf die Nerven. Ich hoffe, dass im nächsten Band wieder mehr Perspektivenwechsel gibt und erneut eine Gerichtsverhandlung mit eingebaut wird. Von mir gibt es vier Sterne.

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