Bücher mit dem Tag "napoleon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "napoleon" gekennzeichnet haben.

376 Bücher

  1. Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)
    Maria W. Peter

    Die Festung am Rhein

     (167)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist gut. Was mir über das ganze Buch hinweg aber etwas schwer gefallen ist war das "Platt" der Leute zu lesen / zu verstehen. Franziska ist eine sympathische Person, die mich direkt mitgerissen hat. Sie ist mutig und klug und scheut sich auch nicht, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber auch Rudolph hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Ich musste öfter schmunzeln als er - die Korrektheit in Person - immer etwas weichherziger wurde. Und das Necken der beiden - mal erst mal nicht - war amüsant zu erlesen. 

    Man spürt seine Liebe zu seiner Arbeit. Aber auch Franziska ist sehr engagiert dabei, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. 

    Das Buch war durchgehend spannend und die Atmosphäre der Vergangenheit recht gut vermittelt. 

    Die Rückblenden in die Vergangenheit waren gut, hätte für mich aber auch kompakter ausfallen können.

    Mit dem Ende war ich sehr zufrieden! Insgesamt gibt es gute 4 Sterne von mir für dieses Buch.

  2. Cover des Buches 1813 - Kriegsfeuer (ISBN: 9783426505830)
    Sabine Ebert

    1813 - Kriegsfeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    Ich bin mit einer hohen Erwartung, aber gleichzeitig auch mit Ehrfurcht an diesen über 900 Seiten schweren Roman von Sabine Ebert herangegangen.

    "1813. Kriegsfeuer" beschreibt das Jahr 1813 in Sachsen. Die Handlung spitzt sich im Verlauf immer mehr auf das große Finale, der berühmten Schlacht um Leipzig, zu.
    Für alle, die neben der Unterhaltung auch fundiertes Wissen zu einer Epoche erwerben wollen, ist dieses Buch eine riesige Empfehlung! Ich liebe diese Art historischer Romane, die sich weg von der Seifenoper hin zu erlebbarer Geschichte bewegen. Mich beeindrucken die Detailtiefe, die Genauigkeit und die unermüdlichen Recherchen der Autorin zutiefst. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass die eine oder andere Stelle kürzer sein könnte. Es war in sich stimmig, obwohl wir eine Vielzahl unterschiedlicher Personen auf unterschiedlichen Seiten der Fronten begleiten. Besonders interessant waren die Beschreibungen zum Leben der einfachen Leute im Kontrast zu den politischen Gedanken der Könige und Kaiser. Die hohe Komplexität wurde durch einen einfachen und sehr angenehmen Schreibstil kompensiert. Die kürzeren Abschnitte machten es für mich leicht, die Masse an Seiten zu bewältigen. Ich kritisiere schnell, wenn ich ein Buch für unnötig lang halte. Diesen Eindruck hatte ich hier an keiner Stelle.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Frau Henriette. Sie war für mich durchweg sympathisch. Den einzigen Abstrich würde ich hier nur bei einigen Handlungen machen, die ich nicht voll nachvollziehen konnte und dem Umstand, dass sich gefühlt alle jungen Männer direkt in sie verlieben, oder sie zumindest körperlich begehren. Diese Kritik ist aber minimal und sicher nur meinem persönlichen Empfinden geschuldet.
    Mit allen anderen Charakteren, insbesondere denen der Zivilisten und mutigen Soldaten, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert.

    Eine der vielen Stärken des Romans möchte ich noch besonders hervorheben: Der Krieg wird nicht beschönigt. In vielen Werken, ob in Filmen oder Büchern, stört es mich, wie der Krieg und Gewalt heroisierend und fast schon romantisch dargestellt werden. Das entspricht schlicht nicht der Realität. Krieg verursacht nichts außer Leid und Verlust. 

    Keiner, der sich an einem Krieg beteiligt, kann gewinnen.

    Ich freue mich, weitere Werke der Autorin zu lesen. Das Buch "1813" bekommt einen festen Platz in meinem Regal und wird sicher noch einmal gelesen. Für mich hat dieses Buch einen riesigen Mehrwert, weil es mir die Geschichte meiner Heimat näher bringt.

  3. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 01 (ISBN: 9783442244430)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 01

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Wie ich auf die Fantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ von Naomi Novik gekommen bin, ist sicherlich eine längere Geschichte. Als ich mich noch nicht so für Fantasy interessiert hatte, zog die Reihe einfach an mir vorbei. Seit den letzten Jahren gehört Fantasy jedoch zu meinem absoluten Lieblingsgenre – ganz besonders, wenn Drachen vorkommen. Und obwohl ich eigentlich meinen SuB abbauen muss, wollte ich doch im Moment wieder Drachenfantasy lesen. Somit wanderte der erste Band „Die Feuerreiter Seiner Majestät – Drachenbrut“ auf meinen eReader und musste natürlich sofort gelesen werden. Tja, was soll ich sagen? Erst einmal: Diese Reihe hat einfach so wunderschöne Cover. Am wichtigsten jedoch: Mit „Drachenbrut“ konnte mich Naomi Novik vollkommen für diese Reihe begeistern. Das liegt an einer interessanten Kombination aus Drachenfantasy mit realem historischem Hintergrund, an den liebevollen und herzerwärmenden Charakteren, einem flüssigen und ruhigen Schreibstil und einer spannenden und manchmal auch humorvollen und dramatischen Handlung, die mich zum Lachen und Weinen bringen konnte. Für mich wieder ein Buchhighlight!


     

    Der Beginn einer lebenslangen und wunderbaren Freundschaft

     


    „Laurence dachte nicht länger an ihn als eine Kreatur, für die er die Verantwortung trug, sondern eher an einen vertrauten Freund, der ihm bereits das Liebste im Leben geworden war und auf den er sich ohne Bedenken verlassen konnte.“


     

    (S. 90 des eBooks „Die Feuerreiter seiner Majestät – Drachenbrut“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     


    „Drachenbrut“ von Naomi Novik spielt zur Zeit der napoleonischen Kriege. In dieser von der realen Vergangenheit abgewandelten Welt werden Drachen sozusagen als Luftwaffe genutzt. Einige können Feuer speien, andere Säure, wieder andere keines von beiden, sind dafür vielleicht jedoch größer – oder kleiner -, geschicklicher und haben mehr Kampfkraft. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie können sprechen und sind sehr treue Begleiter. Wenn Drachen schlüpfen und von einem Menschen einen Namen und ein Geschirr erhalten, so entsteht zwischen dem Drachen und dem Menschen eine lebenslange Verbundenheit, die man kaum bis gar nicht mehr lösen kann – und beide können sich bedenkenlos auf den anderen verlassen. Als Flieger hat man somit einen lebenslangen Dienst, der sich von einem „normalen“ Leben grundlegend unterscheidet, denn der Drache wird zu einem Lebensmittelpunkt. Die Handlung von „Drachenbrut“ beginnt damit, dass die Reliant, ein englisches Kriegsschiff, eine französische Fregatte aufbringt und sie versteckt unter dem Deck ein Drachenei finden, welches kurz vor dem Schlüpfen ist. Eine einmalige Gelegenheit, um für das englische Militär einen Drachen zu gewinnen. Als nach kurzer Zeit aus dem Ei ein wunderschöner schwarzer Drache schlüpft, wird Will Laurence, der Kapitän der Reliant, von diesem erwählt. Und Laurence kommt seiner Pflicht nach, legt dem Drachen das Geschirr an und gibt ihm den Namen „Temeraire“. Von da an ändert sich Laurences Leben schlagartig, denn für ihn und Temeraire steht eine fordernde Ausbildung und ein Krieg bevor. Doch zusammen können sie alles schaffen…

     


    Großartige Drachenfantasy!

     


    „Er selbst war nie ein großer Leser gewesen, doch Temeraires Freude an Büchern war so ausgeprägt, dass sie ansteckend war, und Laurence konnte nicht umhin, mit tiefer Befriedigung an das Entzücken des Drachen über das neue Buch zu denken, welches in allen Einzelheiten von Edelsteinen und ihrem Fund handelte, obgleich ihn selbst dieses Thema nicht im Mindesten interessierte.“


     

    (S. 56 des eBooks „Die Feuerreiter seiner Majestät – Drachenbrut“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     


     

    Mir hat dieses Buch zu lesen so viel Freude bereitet! Wie oben schon erwähnt, finde ich es interessant und abwechslungsreich, dass hier die napoleonischen Kriege zu einer Art Drachenfantasy umgewandelt wurden. Die Geschichte selbst wird mit einem flüssigem und oftmals ruhigem Schreibstil erzählt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite packen konnte. Ab und zu wird es auch richtig actionreich. Allerdings setzt Naomi Novik mehr auf Charakterentwicklung und kleinere, dafür mehrere Spannungshöhepunkte, was mir sehr gefallen hat, wobei es jedoch am Schluss zu einem sehr spektakulären und dramatischen Showdown kommt. Für ein Fantasybuch hat die Story eine gute Länge, bleibt durchgehend spannend, sodass hier keine langatmigen Stellen auftauchen.

     


    „Dieser fantastische Plan schien alle drei unendlich zu erleichtern. Laurence bedauerte nun, dass er so viel Rum getrunken hatte, denn er konnte keinen Protest äußern, wie es, so spürte er, seine dringende Pflicht gewesen wäre.“


     

    (S. 262 des eBooks „Die Feuerreiter seiner Majestät – Drachenbrut“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     


    Doch am meisten haben mir noch die liebevollen und herzerwärmenden Charaktere gefallen, die für einige amüsante Szenen (z. B. wenn Laurence versucht, Temeraire etwas zu erklären), aber auch für sehr tragische Momente gesorgt haben. Ich konnte mich mit ihnen freuen, lachen, mitfiebern – ja, und auch Tränen blieben da nicht weg. Laurence und der Drache Temeraire waren mir sofort sympathisch und sind mir, neben dem Königskupfer-Drachen Maximus, dem Langflügler Lily, dem kleinen gelben Drachen Levitas und vielen weiteren, sehr ans Herz gewachsen. Laurence, ein pflichtbewusster, nachdenklicher, sehr höflicher, loyaler und ruhiger Mensch, der sich für andere einsetzt und für den Temeraire ein wichtiger Freund geworden ist. Da aus seiner Sicht in Form des personalen Erzählers die Geschichte erzählt wird, passt der Schreibstil richtig gut zu seinem Charakter. Der schwarze Drache Temeraire, der eigenwillig, intelligent, wissbegierig, total niedlich und pragmatisch ist, noch dazu Schmuck und Bücher liebt und sehr gerne mit Laurence über Themen diskutiert. Und auch die anderen Charaktere sind wirklich gut gelungen. Es ist so unfassbar rührend, wie sich hier Drachen und Menschen gegenseitig um einander sorgen und für einander kämpfen. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die weiteren Bände, denn ich möchte mehr von dieser Geschichte und den Charakteren lesen. Nur leider wird es noch etwas dauern, bis ich aus zeitlichen Gründen den nächsten Band lesen kann. Doch gegen Ende des Sommers steht diese Reihe ganz oben auf meiner Leseliste!

     


    Fazit:

    Herzerwärmende und richtig spannende Drachenfantasy-Geschichte mit realem historischem Hintergund. Naomi Novik konnte mich von der ersten Seite bis zur letzten mitreißen und mein Herz für diese wunderbaren Charaktere schlagen lassen. Für mich steht definitiv schon fest: Ich werde die gesamte Reihe lesen! Absolut empfehlenswerter Auftaktband! Und ich freue mich schon so auf die weiteren Geschichten mit Laurence und Temeraire.

  4. Cover des Buches Die Affäre Carambol (ISBN: 9783608503548)
    Stefan Lehnberg

    Die Affäre Carambol

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Frankfurt zur Zeit der Vorherrschaft Napoleons über Europa. Goethe besucht mit seinem Freund Schiller seine Mutter. Am Tag der Abreise werden sie zu einem Gespräch beim Fürsten Thurn und Taxis gebeten. Dort informieren sie zwei Stadträte über rätselhafte Vorgänge in und um Frankfurt, die alle befürchten lassen, dass es zu einer erneuten Besetzung Frankfurts durch die  Franzosen kommen könnte. Goethe schlägt vor, den Gesandten Frankreichs offen zu informieren, doch zu dem anberaumten Gespräch kommt es nicht mehr, denn der Gesandte und sein Gesinde werden ermordet, sein Schloss abgebrannt. Wer ist der mächtige und scheinbar allwissende Gegner? Goethe und Schiller beschließen, vorerst in Frankfurt zu bleiben und den ungleichen Kampf aufzunehmen. Beide geraten mehrfach in Lebensgefahr, können eine wahrhaft gigantische Intrige aufdecken, bleiben aber letzten Endes die Verlierer.

    Mit "Die Affäre Carambol" legt der Autor Stefan Lehnberg bereits den zweiten Roman mit den Ermittlern Goethe und Schiller vor, Parallelen  zu Holmes und Watson sind unübersehbar und gewollt. Ebenso wie Holmes hat der Dichterfürst Goethe so seine Macken und Befindlichkeiten, auf die es Rücksicht zu nehmen gilt. Wer es mit der Wahrheit nicht so ganz genau nimmt, wird mit dieser Räuberpistole bestens unterhalten.

  5. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827005229)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Ja, es ist sehr lang. Ja, es hat langatmige Passagen. Ja, am Anfang passiert lange herzlich wenig. Und trotzdem habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, dieses Buch in die Hand genommen zu haben, denn Susanna Clarke schlägt hier einen großen Bogen von alter englischer Literatur a la Dickens und Austen zur modernen Fantasy, unterlegt mit herrlicher Ironie. Das Ende ist etwas unbefriedigend dafür, dass die Konfrontation auf 1000 Seiten vorbereitet wurde, aber die poetische Schönheit des Schreibstils und die einzigartige Herangehensweise an das Thema lassen für mich keine niedrigere Wertung zu: intelligent, originell, absolut lesenswert.

  6. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Schön geschriebenes Märchen, das viel Parallelen zur damaligen Sowjetunion aufweist.

  7. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.387)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  8. Cover des Buches Das goldene Ufer (ISBN: 9783426511695)
    Iny Lorentz

    Das goldene Ufer

     (126)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Deutschland in der Zeit des Vormärz: Gisela und Walther teilen ein tragisches Schicksal: beide verloren bereits im Kindesalter beide Eltern und wuchsen unter der Obhut des Grafen von Renitz auf dessen Schloss auf. Der Graf lässt den beiden die gleiche Erziehung zukommen, wie seinem eigene leiblichem Sohn. Doch diesem werden die beiden ungebetenen Familienmitglieder mehr und mehr ein Dorn im Auge und so müssen die beiden ständig dessen kalte Verachtung ertragen. Im Laufe der Jahre wachsen die drei zu jungen Erwachsenen heran und plötzlich beginnen Walther und der Grafensohn sich für die mittlerweile recht ansehnliche Gisela zu interessieren. Da diese aber nur die Gefühle Walthers erwidert, kommt es zu einer Katastrophe, die sich schon über Jahre anbahnte. Danach sieht das junge Paar in Deutschland keine Zukunft für sich mehr und beschließt, Europa mit dem Schiff zu verlassen. 

    Ich kenne den Schreibstil von Iny Lorentz bereits recht gut, und auch dieser Roman unterscheidet sich sprachlich nicht groß von den anderen. Ein recht einfacher Schreibstil lässt die Leser problemlos durch die Geschichte rauschen. Den Lesefluss fördern ist auch, dass sich der Spannungsbogen der Geschichte über die komplette Länge des Buches immer weiter aufbaut, sich dabei aber dabei immer wieder entlädt. Kurz gesagt herrscht das ganze Buch über eine mehr oder weniger intensive Spannung die die Leserinnen und Leser dazu zwingt, immer weiter zu lesen, und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Auch in diesem Buch von Iny Lorentz sind die Protagonisten, wie in den meisten anderen auch, durchaus authentisch gestaltet und man entwickelt recht rasch gewisse Sympathien. Allerdings muss ich sagen, dass die Figuren dabei recht einfach gestrickt sind. Und auch die Konstellationen, wie sie zu einander stehen, miteinander agieren, wer gut und böse ist, sind nicht besonders ausgefallen. Ich will nicht sagen, dass die Protagonisten schlecht oder billig sind, keineswegs, sie haben in meinen Augen einfach ein Stück weit ihre Individualität eingebüßt. Aber wenn jetzt Gisela im direkten Vergleich antritt mit beispielsweise mit Irmela aus "Die Feuerbraut" oder Caterina aus "Die Löwin", beides Bücher von Iny Lorentz, muss ich ehrlich sagen, dass da Irmela und Caterina einen bleibenderen Eindruck hinterließen. Was dafür die Recherchearbeit und die historischen Hintergründe angeht, muss ich Iny Lorentz wieder loben. Man bekommt immer wieder Einblicke in das recht stark zensierte Leben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber auch in die Bedingungen bei der Überquerung des Atlantiks auf einem Segelschiff. Geschichtliche Fakten und fiktive Handlung sind auch hier wieder gut miteinander verwoben und man kauft dem Autorenpaar die Authentizität der Handlung ab. Was ich auch noch anmerken möchte, ist die Gestaltung des Endes. Die Bücher von Iny Lorentz haben meistens so an sich, mit einem Friede-Freude-Kokosnuss-Ende aufzuwarten, die je nach Buch, recht kitschig geraten können, was gar nicht meinem Geschmack entspricht. Bei diesem Buch hatte ich allerdings keineswegs das Gefühl, beim Ende entnervt mit den Augen zu rollen, das Gesicht zu verziehen oder gequälte Laute auszustoßen, um der Situation gerecht zu werden. Nein, das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen, ohne dass dabei etwas auf der Strecke geblieben wäre, oder aber die Autoren es etwas zu gut mit den Leserinnen und Lesern meinten. 

    Letztendlich kann ich sagen, dass das buch mich überzeugen und auch abholen konnte. Ich bin wirklich schon auf die anderen Teile gespannt, da ja die Reihe scheint, einen größeren Abschnitt der nordamerikanischen Geschichte abzudecken. Bisher kann ich kann ich die Reihe eigentlich uneingeschränkt an alle empfehlen, die gerne die Bücher von Iny Lorentz oder aber auch generell historische Romane lesen. 

  9. Cover des Buches Krieg und Frieden (ISBN: 9783446235755)
    Leo Tolstoi

    Krieg und Frieden

     (471)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Mit jugendlichen Optimismus begann ich diesen historischen Roman zu lesen. Zuvor vorsorglich Block und Stift bereit gelegt, was sich als klug erwies.
    Dieser Roman ist in vier Bücher aufgegliedert. Die Themen die darin aufgegriffen werden sind der Krieg zwischen 1805-1812 und deren Feldzüge und Strategien, die gesellschaftlichen Stellungen in der höheren angesehenen Aristokratie, Heiratspolitik und viel Poesie.
    Ich kam mir beim lesen zeitweise vor als wäre ich mit dabei in diesen Roman. Ob es sich um die gesellschaftlichen Ebenen und Verstrickungen handelte, oder auf dem wild umkämpften Schlachtfelder ging, mein Kopfkino war auf Empfang.
    Bei manchen Kapiteln machte ich Pausen um das gelesene sacken zu lassen. Nicht deswegen dass ich es nicht verstanden hätte, sondern wegen dem Schreibstil. Ich konnte mich daher gut in die Geschichten hinein versetzen. Auch die Protagonisten waren plastisch gut beschrieben.
    Vor allem war es spannend mit zu erleben wie sich die Hauptprotagonisten entwickelten. Wer wurde mit wem verheiratet? Wer verstarb? Wie gefestigt wurde der jeweilige Charakter im laufe der Geschichte?
    Abgesehen das ich tagelang eine Pause einlegte beim Lesen, ja ich habe geschwächelt, da es phasenweise doch etwas langatmig ist, war es für mich eine grandiose Geschichte!

  10. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 02 (ISBN: 9783442244447)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 02

     (220)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Englands Regierung ist in Aufruhr: Nachdem sich herausgestellt hat, dass Temeraire ein seltener chinesischer Himmelsdrache ist, der eigentlich für Napoleon Bonaparte bestimmt war, bemühen sich die englischen Diplomaten und das Luftkorps mit allen Mitteln, die chinesische Delegation unter der Leitung von Prinz Yongxing zu beschwichtigen. Die Chinesen halten nicht nur Laurence als Temeraires Vertrauten für völlig ungenügend, sondern auch die Behandlung Temeraires in England.
    Doch Kapitän Laurence und sein Drache Temeraire sind wenig begeistert von den Bemühungen der Diplomaten, sie zu trennen. Als ein Kompromiss beschlossen wird, machen sich Laurence, Temeraire und seine Mannschaft auf die lange Reise nach China, um die Krise zu lösen - doch nicht alle wünschen sich, dass sie dort lebend ankommen ...

    Meine Meinung:

    "Drachenprinz" ist nach "Drachenbrut" der 2. Band der Reihe um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem intelligenten, sprechenden Drachen und einem ehemaligen Marinekapitän, den es unerwartet zum Korps von Englands Drachenreitern verschlagen hat.
    Waren im ersten Band noch Napoleon Bonaparte und die Franzosen die vorherrschenden Feinde, so verschieben sich die Fronten im zweiten Band jetzt. Schon bald hat Laurence das Gefühl, niemanden mehr vertrauen zu können, weder den eigenen Diplomaten, für die Temeraire und er nur Schachfiguren auf der politischen Bühne darstellen, noch den Chinesen selbst, die ebenfalls unterschiedliche Ziele verfolgen und sich schwer in die Karten sehen lassen. Gefahren lauern daher in fast jedem Kapitel: von französischen Attacken auf dem Meer und in der Luft, wiedrigen Bedingungen auf den Ozeanen, Attentätern, politischen Fallstricken und kulturellen Fettnäpfchen. Und am Ende muss sich Laurence auch noch fragen, ob ein Leben in England, wo Temeraire und er bei Luftschlachten ständig in Lebensgefahr sind, wirklich das Beste für seinen Drachen ist.
    Auch wenn das Buch durchweg spannend ist, habe ich mich dieses Mal ein wenig schwerer damit getan, alle Hintergründe zu verstehen. Während die Regeln in der britischen Marine und im Luftkorps noch verständlich sind, waren mir die Motive und Handlungen des britischen Diplomaten Hammond und der Chinesen nicht immer klar. Am Ende stellt sich zwar heraus, wer Freund und wer Feind ist, aber zwischendrin machten sich bei mir beim Lesen kleine Ermüdungserscheinungen bemerkbar.
    Wie im 1. Band kommen auch in "Drachenprinz" die Drachen nicht zu kurz. Ich fand es spannend, mehr darüber zu erfahren, wie die Drachen in den verschiedenen Kulturen eingebunden sind. Nimmt man dann noch die historische Kulisse dazu, die gut ausgearbeitet ist, kann man sich gut vorstellen, wie Drachen in realen Kriegen eine entscheidende Rollen gespielt haben.
    In "Drachenprinz" lernen wir zahlreiche neue Drachen und Menschen kennen, darunter den jungen britischen Diplomaten Hammond, den chinesischen Prinzen Yongxing, Temeraires Mutter Qian, die junge Kaiserdrachin Mei und einige mehr. Aber auch die vertrauten Figuren aus dem ersten Band sind mit von der Partie, wobei Laurences und Temeraires Freunde aus ihrer Drachenformation nur im ersten Teil eine Rolle spielen, bevor es auf den Weg nach China geht.
    Insgesamt wieder ein sehr gelungener historischer Fantasyroman, für alle Fans von Drachen und packenden Luft- und Meereskämpfen.
  12. Cover des Buches Die Töchter des Sturms (ISBN: 9783958249462)
    Sibylle Baillon

    Die Töchter des Sturms

     (38)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek


    Eigene Meinung:


    Sibylle Baillon entführt uns mit diesem Roman in das 18. Jahrhundert. Es regiert dort in einigen Schichten die Armut. Diese Schichten kämpfen alle um das Überleben. So auch die Familie Coltin. Die Eltern von Marianne, Madeleine und Jeanne, beschließen ihre Töchter in die Obhut von etwas „besser“ gestellten Schichten zu geben. 


    Marianne wird als Gesellschaftsdame für ein reiches verwöhntes Mädchen angestellt, und lernt somit das leben der „reichen“ kennen. Sie geniest dadurch den Vorteil, lesen und schreiben zu erlernen. Bei den beiwohnen der Besuche der Salons lernt sie in diesen Kreisen auch einen Soldaten kenne, ihren späteren Ehemann.


    Madeleine wird zu einer Schneiderin gebracht, die für die „reichen“ und für die französiche Königin als Haus- und Hofschneiderin tätig ist, unter anderem auch für einige andere königliche Häuser. Sie lernt dort ebenfalls das schreiben und lesen. Jedoch wird hierbei klar das es anders ist als bei Marianne. 


    Jeanne hat es am härtersten getroffen. Sie kommt in eine Krämer Familie. Der Hausherr verspricht ihr einiges, jedoch verlangt er auch eine Gegenleistung. Jeanne hält dies nicht aus und läuft weg. Sie lernt Clair kennen die sich ihrer annimmt und eine Art Mutterersatz für sie wird. Jeanne lässt sich von ihrer Situation nicht unterbuttern und sucht sich eine Anstellung. Sie bekommt diese auch und trägt einen Bauchladen um etwas zum Leben beisteuern zu können.


    Sibylle Baillon schafft es Drei Geschichten von den Mädchen so zu erzählen, das man mit ihnen leidet, gerade Jeanne um die e in diesem Band am meisten geht, ist mir als Leserin sehr ans Herz gewachsen. Sie ist einfallsreich und eine Kämpferin.


    Das Spiel wie sich die Schwestern immer wieder sehe ohne es zu merken oder gar zu wissen, hat mich als Leserin oft schmunzeln oder innerlich rufen lassen „Nein wie kann das sein!“.  Aber auch spannend zu lesen wie die Autorin es geschafft hat dies so durchzuziehen. 


    Was den Leser somit jedes mal beschäfftigt ist die Frag, werden es die Schwestern jemals wieder schaffen zu einander zu finden?


    Welche rolle genau spielt Napoleon in der Geschichte? Den Jeanne ganz zu Anfang als jungen Mann kennen lernt der gerade die Kadettenschule abgeschlossen hat.


    Ich gebe für diesen Historisch spannenden Roman 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung an alle historischen Fans. 

  13. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Edith_Hornauer
    Pessoa, eins seiner Bücher habe ich immer bei mir. Ob Briefe, Gedichte, Geschichten - sie erzählen vom Leben, von der Vorstellung davon, mit  allem, was  dazu gehört... Was soll ich noch schreiben,
    ich habe mich in seine Literatur verbissen... 
  14. Cover des Buches Das Floß der Medusa (ISBN: 9783442717194)
    Franzobel

    Das Floß der Medusa

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Im Juni 1816 läuft die französische Fregatte namens Medusa nebst Begleiterschiffen aus, um die Küsten Senegals zu erreichen. An Board befinden sich über vierhundert Menschen, die, ob nun einfacher Matrose, Soldat, künftiger Gouverneur oder Familie mit ambitionierten Zielen in der fremden Welt, einer strahlenden Zukunft entgegen schauen. Der Kapitän, ein unbedarfter Reicher mit guten Beziehungen, wird zuvor mehrfach gewarnt, denn in der Nähe des Ziels befinden große Sandbänke unter dem Meer, schon viele Schiffe sind hier gekentert. Doch der Kapitän verlässt sich auf seinen Freund und Navigator, der jedoch – wir werden es erleben – ebenfalls ein Hochstapler ist. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Medusa läuft auf Grund.

    Von 147 auf 15

    Dieses Schiffsunglück, welches wir auf knapp 600 Seiten miterleben müssen, ist keine Fiktion, es ist passiert. Und wir verdanken es einem Überlebenden, dem Schiffsarzt Savigny, der Aufzeichnungen über das gesamte Geschehen veröffentlichte, dass wir heute nicht nur die bereinigte Version des Ganzen kennen.

    Der Autor Franzobel nimmt uns in einem beinahe herzlichen, wenn auch immer leicht ironischen Tonfall mit auf das weite Meer. Zu Beginn scheint die Fahrt noch recht unspektakulär zu verlaufen. Natürlich, Raufereien und Streiterein unter Seeleuten sind Gang und Gäbe, und so mancher muss derbe Scherze über sich ergehen lassen. Doch all das, dieses Vorgeplänkel ist rein gar nichts, gegen die Gräuel, die der Besatzung der Medusa in nur wenigen Tagen noch blühen werden.

     Trotz aller Warnungen seitens der Offiziere an Board nimmt die Medusa einen falschen Kurs ein und sitzt schließlich auf einer Sandbank fest. Nach einigen Versuchen, das Schiff loszubekommen, entscheidet man sich dafür, die Besatzung auszubooten. Aber wie es meistens so ist, die Rettungsboote sind zu wenig, und die gutbetuchte Gesellschaft des Schiffes weigert sich, neben dem gemeinen Pöbel Platz zu nehmen. So kommt es, dass einhundertsiebenundvierzig Menschen nur noch Platz auf einem zwanzig Meter langen Floß finden, welches kurz zuvor gebaut wurde. Während in manchem Rettungsboot nur fünfundzwanzig Menschen ihrem Schicksal harren, befindet sich das Floß dank seiner völligen Überlastung hüfttief im Wasser. Und dann wird auch noch die Schleppleine gelöst, dieser letzte Rettungsanker, mit dem die schwimmenden Masten an Land gezogen werden sollten. 

    Plötzlich alleingelassen, vergeht nicht einmal die erste Nacht, ohne dass die Übriggebliebenen damit beginnen, sich auszudünnen. Noch ist ein wenig Ration da, noch ist die nahende Rettung in den Köpfen verankert, und dennoch werden bereits einige Bedenken nebst MItüberlebenden über Board geworfen. Und so treiben wir dahin, dreizehn Tage unter freiem Himmel, Durst und Hunger leidend, und müssen dabei zusehen, wie die Zivilisation im Herzen der Menschen zu Grunde geht. Dreizehn Tage nur, die am Ende lediglich fünfzehn überleben werden. Fünfzehn von Einhundertsiebenundvierzig. Was mit dem Rest passierte? Ertrunken. Verdurstet. Verhungert oder massakriert. Und am Ende gegessen.

    Der Schiffsarzt Savigny, der all diese Taten, diese Verrohung unter den Menschen, miterlebt hat, schrieb hinterher dem Marineministerium einen Bericht, wurde daraufhin der Verleumdung und des Hochverrats bezichtigt, sollte einen Widerruf schreiben und das Ansehen des Kapitäns und seines Navigators wiederherstellen . Erst als die Schriften auch bei Journalisten landeten, wurde ein Gerichtsverfahren gegen den Kapitän der Medusa angestrebt und dieser zu drei Jahren Haft verurteilt. Was den wenigen Überlebenden des Schiffbruchs, ob nun auf dem Floß oder in einem Boote, nun auch nicht mehr wirklich half.

    Fazit

    Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, denn es ist ein wichtiges Zeitzeugnis. Und ich bin froh über den halbwegs scherzhaften Tonfall, dessen sich Franzobel hier bemüht, um das ganze Geschehen verkraftbar zu gestalten. Es ist ein brutales Buch, es zeigt die kleinen und vor allem die großen Übel der Menschheit, die sich hinter der hauchdünnen Maske der Zivilisation vermutlich bei jedem einzelnen von uns verbergen. Oder was würdet ihr tun, um zu überleben?  

  15. Cover des Buches Durch die Nacht und alle Zeiten (ISBN: 9783414825957)
    Eva Völler

    Durch die Nacht und alle Zeiten

     (43)
    Aktuelle Rezension von: OnceUponALine

    Ich liebe ja Bücher bei denen man sich das Setting und das Geschehen ganz lebhaft vorstellen kann, weil es durch den Schreibstil so toll und real beschreiben wird. Dieses Buch ist eines davon. Das hat mir super gefallen. Die Story ist die perfekte Jugendstory. Ein super Spannungsbogen, Happy End und überraschende Wendungen. Die Probleme und Gefahren sind etwas gemäßigter, was der Storyline aber nichts abtut sondern das Buch der Zielgruppe passend macht. Ich finde die Story hat ein paar Parallelen zu der Serie Outlander :) Aber trotzdem ist die Idee eine neue un deshalb super interessant. Es geht um die Sage der Loreley (Die ich vorher zugegebenermaßen noch gar nicht kannte). Lori die Protagonistin ist super nahbar und hat einen tollen Charakter. Auch die Nebenfiguren sind toll ausgearbeitet. Insgesamt hat das buch einfach Spaß gemacht.

  16. Cover des Buches Vor der Finsternis (ISBN: 9783641202972)
    Ulf Torreck

    Vor der Finsternis

     (24)
    Aktuelle Rezension von: yadah
    Paris zu einer Zeit, in der man nicht wirklich leben wollte, ein Mörder verstümmelt seine Opfer und schneidet ihnen das Herz heraus. Schlecht ist das Buch nicht auch recht spannend aber mir ist das Ende zu konstruiert, nachdem Inspekteur Marais die ganze Zeit dem Mörder nicht einen Schritt weiter kommt, weiß er plötzlich die Lösung?!?! Mmmh... und ich habe nicht mehr so grosse Lust diese wirkliche ekligen Grausamkeiten, die einem ja nicht nur in diesem Buch begegnen , zu lesen.
  17. Cover des Buches 1815 - Blutfrieden (ISBN: 9783426510209)
    Sabine Ebert

    1815 - Blutfrieden

     (41)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    In Sabine Eberts neuem Roman befinden wir uns in Deutschland nach der Völkerschlacht bei Leipzig: Napoleon ist geschlagen, aber noch lange nicht besiegt. Niemand ahnt, dass es mehr als anderthalb Jahre bis zu seiner endgültigen Niederlage 1815 bei Waterloo dauern wird. Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Krankheit durch das Land. Auch die junge Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben. Als in Wien nach zynischem Schacher endlich Frieden geschlossen wird, ist Europa neu geordnet – aber unter blutigen Opfern. In bewegenden Szenen beleuchtet Sabine Ebert die kaum bekannte Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die für viele deutsche Städte von unglaublicher Dramatik war. Dafür hat die Bestsellerautorin über Jahre hinweg Tausende Seiten Originalquellen studiert und eng mit Historikern und Militärs zusammengearbeitet. Entstanden ist etwas Großartiges und Seltenes: Geschichte, die unter die Haut geht!

    Meine Meinung:

    Sabine Ebert setzt mit dieser Fortsetzung genau da an, wo sie mit 1813 - Kriegsfeuer geendet hat. In ihrem flüssigen Schreibstil nimmt sie den Leser mit in eine Zeit zwischen den Kriegen und beschreibt sehr eindrücklich und berührend das Elend der Bevölkerung und auch das Leben der Monarchen.

    Gut ausgearbeitete Protagonisten erzählen eine Geschichte von Krieg, Leid, Hunger, Entwurzelung, aber auch von Hoffnung.
    Alt bekannte Protagonisten sind wieder mit dabei und treiben die Geschichte voran und einige andere werden näher beleuchtet und man lernt sie besser kennen.

    Aber wieviel Leid kann das Volk ertragen und mit welchem Blut wird der Frieden bezahlt?  -  Lest selbst!!!

    Auch dieses Mal ist die Handlung gut nachzuvollziehen und leicht zu verstehen. Ich habe viel gelernt über die Zeit zwischen der Völkerschlacht und Waterloo, da die Autorin wieder sehr gut recherchiert hat und Fakten lieferte, die sie mit fiktiven Figuren und Begebenheiten abgerundet hat.

    Mein Fazit:

    Ich empfehle die Bücher von Sabine Ebert jedem Historienfan und gebe auch diesmal wieder verdiente

    5 Sterne.
  18. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 03 (ISBN: 9783442244454)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 03

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Fe3

    Im dritten Teil erfahren wir einiges über das Leben in China. 

    Daraufhin geht es weiter um die Welt. Auch gegen Napoleon geht es in den Krieg.

    Das Buch ist wieder spannend und trotz einem Hänger zwischendrin freue ich mich auf den vierten Teil. 

  19. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.014)
    Aktuelle Rezension von: Stella_melodie

    Kim Lange, eine karrierebewusste Moderatorin, hat endlich ihren Traum erreicht - ihr wird der deutsche Fernsehpreis verliehen. Ironischerweise an jenem Abend, an dem sie von einem Waschbecken einer Raumstation erschlagen wird. Aber zu allem Übel ist ihr Konto vom positiven Karma leer und sie wird als Ameise wiedergeboren. Sie merkt rasch, dass sie in diesem Körper nicht am Leben ihrer fünfjährigen Töchter und ihrem Mann teilhaben kann. Es gibt nur einen Ausweg: positives Karma sammeln.


    Auf unterhaltsame Weise berichtet Autor David Safier über das Leben von Kim Lange und ihren einzelnen Stationen in reinkarnierten Tierenform: Ameise, Meerschweinchen, Regenwurm uvm. Durch die humoristische Art des Schriftstellers und der einfachen Schreibweise liest sich der Roman im Vorbeigehen. Ein wirklich empfehlenswertes Buch für Zwischendurch mit spannenden Gesprächen und Gedanken zu den wahren Werten im Leben, Glück, Familie und die Hoffnung auf zweite Chancen

  20. Cover des Buches Seelenriss (ISBN: 9783548283678)
    Hanna Winter

    Seelenriss

     (112)
    Aktuelle Rezension von: scarlett59

    Zum Inhalt:
    Kaum hat Lena Peters, die als Kriminalpsychologin oder auch „Profilerin“ bei der Berliner Kriminalpolizei arbeitet, ihren ersten großen Fall abgeschlossen, da gibt es bereits eine neue Serie von schrecklichen Todesfällen. Während ein Teil der Kollegen von Selbstmorden ausgeht, glauben Lena und ihr Partner Wulf Belling, dass es sich um besonders perfide Morde handelt …

    Meine Meinung:

    Auch hier überwiegt trotz all der Abscheulichkeiten die psychische Spannung. Und wieder gerät auch Lena in den Fokus des Täters und begibt sich in Gefahr.

    Die Berliner Örtlichkeiten gehen dieses Mal für mich ein wenig unter, aber dennoch mag ich die verschiedenen Entwicklungen, die sich die Autorin hier hat einfallen lassen. Leider gibt es keinen weiteren Band, was ich schade finde.

    Das Cover irritiert mich auch hier, wie beim ersten Band.

    Fazit: Dieser Teil hat mir sogar noch besser gefallen als er erste.

  21. Cover des Buches Die Geliebte des Meisterspions (ISBN: 9783802586767)
    Joanna Bourne

    Die Geliebte des Meisterspions

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Annique Villiers, eine von Frankreichs Meisterspioninnen, steckt in einer verzwickten Lage. Seit sie bei einem Zweikampf eine Kopfverletzung davon trug, ist sie blind. Die Prognose, die ihr ein Arzt gibt, ist ebenfalls wenig vielversprechend. Es könnte durchaus sein, dass sie ihr Augenlicht wieder erlangt, doch genauso möglich könnte es sein, dass sie unmittelbar danach sterben wird. Doch sie hat keine Zeit sich über ihr Schicksal Gedanken zu machen, denn sie ist auf der Flucht, weil sie Napoleons Geheimpläne eine Invasion gegen England betreffend kennt, die die Engländer unbedingt in ihre Hände bekommen wollen.

    Ausgerechnet in einem Kerker begegnen sich Annique, Grey und Adrian das erste Mal und müssen sich miteinander verbünden, um aus dem Gefängnis lebendig herauszukommen. Grey der englische Spion und seine Männer die auf Annique und die Albion Pläne angesetzt wurden, wissen von Anfang an, wen sie vor sich haben- im Gegensatz zu Annique. Aufgrunddessen gerät sie, kurze Zeit nach ihrem gemeinsamen Gefängnisausbruch, in Greys Hände. Dieser will Annique nach England bringen, doch Annique, denkt trotz ihrer Hilflosigkeit gar nicht daran, sich von Grey an die Engländer ausliefern zu lassen und plant einen Fluchtplan nach dem anderen. Trotzdem kann sie es nicht verhindern, dass sie sich zu Grey hingezogen fühlt…

    In den USA hat Joanna Bournes Roman überschwängliche Kritiken bekommen und zudem liebe ich historische Liebesromane mit französischem Setting- daher war ich schon sehr gespannt auf „Die Geliebte des Meisterspions“. Leider haben sich meine hohen Erwartungen, die ich an diesen Roman hatte überhaupt nicht erfüllt und das hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen kam ich überhaupt nicht damit zurecht, wie modern die Ausdrucksweise der Protagonisten in dieser Geschichte ist.

    Die Story spielt zu Zeiten Napoleons, zu großen Teilen in Frankreich und später in England doch historisches Kolorit war hier absolut nicht vorhanden! Das liegt nicht nur an der modernen Ausdrucksweise der Romanfiguren (liegt es an der Übersetzung oder ist es auch im bereits englischsprachigen Original so?), sondern auch an ihrem modernen Denken, Handeln und vor allem an der Tatsache, dass Örtlichkeiten auf der immerwährenden Flucht der Protagonisten kaum beschrieben werden. Die Geschichte könnte praktisch in jeder Zeit und an jedem Ort spielen.

    Anniques, Greys, Adrians und Doyles Flucht vor ihren Verfolgern, steht dagegen im Mittelpunkt und diese wird sehr spannend von der Autorin geschildert. Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, ich lese einen Romantic Suspense mit Spionageplot, der in der heutigen Zeit angesiedelt ist. Und auch die Liebesgeschichte zwischen Grey und Annique hat mich leider nicht überzeugen können. Es stehen doch zu viele Geheimnisse zwischen ihnen und plötzlich sind sie über beide Ohren ineinander verliebt? Statt tiefschürfende Gespräche zwischen Annique und Grey verfolgen zu dürfen, die ihre wachsende Liebe und ihr Vertrauen füreinander untermauern, bekommt man als Leser nur die geballte Ladung an sexueller Anziehungskraft zwischen dem Heldenpaar geboten und es kommt dabei zu durchaus prickelnden Liebeszenen, wobei ich die „Entjungferungsszenerie“ dann auch wieder als haarsträubend unglaubwürdig empfand. Deklariert ist der Roman als „Romantic History“ doch diese Bezeichnung hat „Die Geliebte des Meisterspions“ meiner Meinung nach nicht verdient.

    Trotz meiner Kritik- wer keinen großen Wert auf historisches Kolorit legt oder auch nicht unbedingt eine tiefgründige, romantische Liebesgeschichte zu seinem Leseglück benötigt; wem eher der Sinn nach einer spannenden Spionage und Abenteuerstory steht, der sollte diesen Roman durchaus eine Chance geben. Joanna Bourne kann schreiben, definitiv, doch für meinen Geschmack sollte sie sich lieber Contemporaries oder dem Romantic Suspense Genre widmen.

  22. Cover des Buches Drachenflamme (ISBN: 9783442265824)
    Naomi Novik

    Drachenflamme

     (74)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Der sechste und bislang letzte Teil der Serie rund um Temeraire und Will Laurence ist in meinen Augen auch der langweiligste gewesen. Endlose Flüge durch die australische Wildnis, ein Haufen Politik, seltsame Fantasiewesen, irgendwie fehlt der Esprit der Vorgängerbücher. Wobei Detlef Bierstedt in gewohnter Weise jede Figur mit viel Leben erfüllt und der Geschichte Profil verpasst, wo sie selbst zu wenig davon aufweist. Alles in allem könnte man sich diesen Teil eingentlich sparen, weil man wenig Neues über Temeraire und seine Freunde erfährt, letztendlich gehört es aber zur Serie, die , wie man aus dem Schluss recht leicht erkennen kann, wohl bald eine Fortsetzung erwarten lässt, die uns diesmal nach Südamerika führen wird. Hoffen wir, dass sich Frau Novik genügend Zeit lässt, damit ihr wieder ein paar spannende Ideen kommen!
  23. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  24. Cover des Buches Die Anstalt (ISBN: 9783426504574)
    John Katzenbach

    Die Anstalt

     (765)
    Aktuelle Rezension von: littlebookgiant

    Der junge Francis wurde 20 Jahre zuvor in eine Psychiatrie eingewiesen und verweilte dort, bis die Anstalt aufgrund einer Mordserie geschlossen werden musste. Immer noch traumatisiert von den damaligen Geschehnissen, beginnt Francis seine Geschichte aufzuschreiben- und das auf die Wände seiner Wohnung...

    "Die Anstalt" von John Katzenbach ist mit über 700 Seiten eine ziemlich lange Erzählung. Trotzdem lässt sich bereits vorweg sagen, dass die Spannung den Leser das gesamte Buch durch nicht loslässt. Immer wieder schafft es der Autor mit gut durchdachten Cliffhangern die Atmosphäre wieder mit Nervenkitzel aufzuladen. Dabei erzählt er fast schon poetisch aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten. 

    Die drei Protagonisten, welche sich im Verlauf der Erzählung herauskristallisieren sind lebhaft und authentisch dargestellt. Sie sind dabei weder gut, noch böse. Einzig die Frage danach, was es bedeutet verrückt zu sein einigt sie bei der Suche nach dem Serienmörder, welcher sich in der Klinik versteckt. 

    Dabei dreht sich zwar das ganze Buch um genau diesen Mörder, aber auch irgendwie nicht. 

    John Katzenbach hat es geschafft einen furchteinflössenden "Bösewicht" zu erschaffen, welcher davon lebt, dass er in erster Linie ein Phantom ist. Schlussendlich nutz er dabei sehr gekonnt die Angst vor dem Unbekannten, welche unterbewusst unser tägliches Leben beeinflusst. An gewissen Stellen hinterfragt man genauso, wie die Hauptpersonen, ob es den Mörder überhaupt gibt oder ob man sich dies doch nur einbildet. 

    Dabei ist das Verständnis des Autors für Psychologie und Psychopathie die grosse Stärke des Romans. Alles wirkt sehr lebendig und realistisch ausgedacht. 

    Der Schreibstil ist trotz teilweise verschachtelter Sätze packend und beeindruckend. 

    Alles in allem war "Die Anstalt" viel mehr als ein Thriller. Das Buch befasst sich auf eine poetische Weise mit der Psyche des Menschen und dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse. 


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