Bücher mit dem Tag "narzissmus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "narzissmus" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.373)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.509)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Nach dem Ende seines letzten Abenteuers ist David Hunter bis in die Grundfeste seines Wesens erschüttert. So sehr, dass die Ausübung seines Berufes kaum mehr möglich ist. Der Tapetenwechsel vom kalten verregneten London in das warme Tennessee wäre als langsames Antasten zurück an seine Arbeit gedacht gewesen -  David legt da aber natürlich gleich einen Raketenstart hin.

    Das Setting war für mich erst befremdlich, mit dem American Life Style kann ich grundsätzlich nur wenig anfangen. Aber die malerischen Beschreibungen der Smoky Mountains und die vielen Handlungsorte in deren unendlichen Wäldern haben es mir dann doch schnell angetan. 

    David versucht sich selbst und die Liebe zu seinem Beruf wieder zu finden und gleichzeitig aus seinem tiefen Loch heraus zu kommen. Dabei wendet er sich an die Person, die ihm alles beigebracht hat: Tom Liebermann, der resolute und charismatische Leiter der Body Farm in Knoxville. David, den ich doch eher als selbstbewusst und bodenständig im Kopf habe, ist durch seine kürzlichen Erfahrungen wie ein Fähnchen im Wind. Tom hingegen, gebrechlich, aber fit im Geiste, gibt ziemlich Gas. Das Zusammenspiel dieser beiden ist einfach herrlich, sie tragen einen praktisch auf Händen durch das Buch. 

    .

    Die Story selbst ist anfangs etwas wirr. Viele viele Personen, ein neuer Handlungsort, Davids innerliche Dämonen, dazu ein grausiger mysteriöser Mord und eine unbestimmte Anzahl verschwundener Personen. Beim Lesen bricht eine kleine Flutwelle an Geschehnissen über einen herein, was sich erst mit etwa einem Drittel des Buches legt: wenn man sich dann mal zwischen neuen Namen, Orten, alten Bekanntschaften von David und toten Körpern zurecht gefunden hat. Ab diesem Punkt ist das Buch jedoch grandios, die Geschichte entwickelt sich und konnte mich vor allem durch ein Ende, wie man es von Simon Beckett gewöhnt ist, vollkommen überzeugen. 

    Fazit: Für jeden Krimi- und Beckett-Fan ein absolutes Muss. Nur nicht vom Beginn des Buches abschrecken lassen - die Geschichte fügt sich wie ein Puzzle zusammen und nimmt exponentiell an Fahrt auf. 


  3. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.652)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe1975

    Den Ausgangspunkt der Geschichte  hat mich angesprochen, auch, wie genüsslich boshaft hier Mann-Frau-Beziehungen seziert wurden, hat mich gut unterhalten und amüsiert – bis zu den Wendungen, die ich ehrlich gesagt nicht packend, sondern tatsächlich nur hanebüchen fand. Das Ende passt zwar zu Tonfall und bitterbösem Humor der Geschichte, war aber dann doch eher unbefriedigend…

  4. Cover des Buches Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783548287553)
    Jenny Milchman

    Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen geschrieben. An sich eine gute Sache, um einen allumfassenderen Blick für die Ereignisse, Hintergründe und vor allem Zusammenhänge zu bekommen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählfäden zusammengewoben und bilden am Ende ein vollständiges Bild.
    Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Perspektive des Hundes, da diese für mich die komplette Spannung und Seriosität genommen hat. Schade.

    Die Charaktere waren so weit wie nötig beschrieben, um Einblicke in ihre Gefühlswelt zu bekommen und Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
    Was mir jedoch total fehlte: Der Punkt, an dem Sandra verstand, um wen es sich bei einem der Männer handelt. Die Fäden wurden nach und nach zu einem Strang genommen, jedoch fehlte jeglicher Aha-Moment bei ihrem Charakter. Von einer auf die andere Seite wurde es als Fakt hingenommen, wer der Peiniger ist, was für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

    An sich eine gute Idee, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich umhauen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sich dieser einzelne Tag über knapp über 300 Seiten zog oder ob einfach die Würze bzw. die Spannung fehlte. Ich konnt einfach nicht warm werden.

  5. Cover des Buches Selection – Die Kronprinzessin (ISBN: 9783733501389)
    Kiera Cass

    Selection – Die Kronprinzessin

     (2.130)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Die ersten drei Bände der (Haupt)-Reihe haben mir sehr gut gefallen und ich war sehr neugierig wie es weiter geht. Ich fand es sehr interessant das Casting mal andersherum zu erleben, wurde hier jedoch sehr enttäsucht.

    Eadlyn, die Protagonistin, ist Kronprinzessin und soll nun ein Casting wie ihre Eltern abhalten um die Stimmungen im Land wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Mir war Eadlyn nach den ersten Seiten schon nicht sehr sympathisch und es hat sich über das gesamte Buch auch nicht verbessert. Im Gegenteil, ich war irgendwann nur noch genervt von ihr und ihrem Verhalten. Sie denkt nicht über Konsequenzen nach, demütigt die Teilnehmer in der Öffentlichkeit und ist abgehoben, hochnäsig und verhält sich, als wäre sie etwas so viel besseres als der Rest der Welt. Das ihr Volk sie nicht so sympathisch findet wie den Rest ihrer Familie kann ich sehr gut nachvollziehen. 

    In der Hauptreihe war das Casting sehr interessant erzählt und es passierte immer etwas, was einen ans Buch fesselte. Das fehlte hier gänzlich. Es war unheimlich langweilig und ma lernt die Castingteilnehmer kaum kennen, weil Eadlyn sich nur mit wenigen trifft und meist gar nicht weiß, was sie tun soll. 

    Kile und Henri waren die einzigen Charaktere und Teilnehmer, die ich mochte auch wenn man sehr wenig über sie erfahren hat. 

    Den nächsten Band werde ich zwar noch lesen, da ich ihn schon hier habe aber ich befürchte, dass er viel besser wird als dieser.

  6. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt...

  7. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Eva Gruber behauptet, eine Gruppe von Kindergartenkindern erschossen zu haben - und erhält damit ihr Ticket in die psychiatrische Abteilung des alten Wiener Spitals. Schnell wird klar, warum sie eigentlich hier ist: Sie möchte ihren Bruder Bernhard retten. Und den Vater töten - denn dann wird alles wieder gut, oder?


    Lange, lange hatte ich keine so dermaßen unzuverlässige Protagonistin wie Eva Gruber mehr in meinen gelesenen Büchern. Angela Lehner lässt ihre Ich-Erzählerin in "Vater Unser" von ganz vielen Menschen und Ereignissen erzählen, Episoden ihrer Kindheit Revue passieren und Zwischenfälle der Gegenwart zum Besten geben. Dabei weiß man als Leser*in nie, was davon nun gerade tatsächlich wahr ist und was sich Eva nur ausdenkt - und genau das macht den besonderen Reiz dieses Buchs aus.


    Die Grenzen zwischen Realität und Lüge verschwimmen in diesem Roman, was aber bleibt ist die Gewissheit, dass Eva Grubers Vergangenheit düster und tragisch ist, an der Grenze zum Ertragbaren, weshalb man eben so manches hin- und wegdichtet. Angela Lehner legt damit in ihrem Buch den Fokus auf psychische Erkrankungen, sie setzt sie in den Mittelpunkt, schweigt nicht - und doch haben die Lesenden auch Einiges zu Schmunzeln und zu Ärgern bei Figuren wie Eva, Bernhard, Korb und der Mutter. Allein das Ende hat mir dann nicht mehr ganz so gut gefallen, ich hätte keinen Roadtrip gebraucht.


    Von mir gibt es eine Empfehlung für dieses skurrile Debüt!

  8. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (867)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  9. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (797)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  10. Cover des Buches Böses Mädchen (ISBN: 9783257235524)
    Amélie Nothomb

    Böses Mädchen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Clari52

    "Böses Mädchen" hält was es verspricht. Bei den Schilderungen so mancher Taten der Antagonistin Christa bleibt einem der Atem stocken, da sie so gemein sind! Leider ist die Story etwas repetitiv, da die ersten Hundert Seiten fast dauernd das gleiche Schauspiel beschreiben. Da die Geschichte in sich aber sehr kurz ist, erträgt man die Story ganz gut, und das amüsant geschriebene geht locker von der Hand.

    Alles in allem also ein vorzüglicher Lesespaß, den man locker in einem Tag erleben kann. 

  11. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Falsches Spiel (ISBN: B07DGRL8T2)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Falsches Spiel

     (27)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Als Sadie ausgerechnet von ihrer besten Freundin Tessa an ihrem dreißigsten Geburtstag versetzt wird, ist sie gleichermaßen verletzt und verärgert. Ihre alte Schulfreundin hat einen neuen Job, eine neue Freundin und scheint nun alle Brücken hinter sich abzureißen.

    Sadie versucht noch, Tessas Verhalten zu akzeptieren, als ihre Freundin sie überraschend und in wilder Panik anruft: Sie fühlt sich verfolgt, liegt leicht verletzt im Krankenhaus. Unter Tränen bittet sie die FBI-Profilerin Sadie, zu ihr nach San Francisco zu kommen, um dem Spuk gemeinsam auf den Grund zu gehen.

     Doch sehr bald kommen Sadie Zweifel: Alles sieht danach aus, als hätte Tessa durch Drogen hervorgerufene psychische Probleme. Aber nicht nur ihre Freundschaft gerät in Gefahr, als Sadie versucht, die Wahrheit herauszufinden …

    Der Schreibstil ist wie immer rasant und bringt von der ersten Seite an Spannung in die Geschichte. 

    Dieses Mal steht Tessa ganz im Mittelpunkt. Die Geschehnisse werden zur Zerreissprobe für die Freundschaft zwischen ihr und Sadie, was der Geschichte eine weitere Art von Spannung bringt. Als Leser tappt man gemeinsam mit Sadie mehr oder weniger das ganze Buch über im Dunkeln, was die möglichen Motive eines potenziellen Anschlags auf Tessa angeht, so dass man sich da fragt ob Tessa wirklich die Wahrheit sagt, oder ob sie doch auf die falsche Bahn geraten ist. Das macht die Geschichte nochmals interessanter zu verfolgen. 

    Teilweise waren für mich nicht alle Handlungen nachvollziehbar und gewisse Dinge etwas zu sehr gewollt. Aber trotzdem eine sehr spannende und kurzweilige Fortsetzung. 

  12. Cover des Buches White Bodies (ISBN: 9783746634470)
    Jane Robins

    White Bodies

     (33)
    Aktuelle Rezension von: BabsyZ

    Callie und Tilda sind Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Tilda ist schön, schlank und eine bekannte Schauspielerin; Callie dagegen ist von eher normaler Statur, eher unscheinbar und arbeitet halbtags in einer Buchhandlung. Beide verbindet, wie bei Zwillingen üblich, ein besonders Band. Und Callie liebt ihre Schwester abgöttisch, ist geradezu besessen von ihr.

    Als Tilda eine Beziehung mit dem reichen Amerikaner Felix eingeht und diesen schließlich heiratet, spitzt sich die Situation immer mehr zu, denn Tilda scheint das Opfer eines dominanten und gewalttätigen Mannes zu sein. Callie setzt alles daran, ihre Schwester zu retten….

    White Bodies ist ein Thriller mit einer interessanten Grundidee, allerdings auch mit einigen Schwächen. So gibt es in der Geschichte einige Längen, bevor am Ende mit unerwarteten Wendungen tatsächlich ein spannendes Finale auf sich wartet. Die Figuren sind allesamt eher unsympathisch und schaffen es nicht wirklich, zu berühren.

    Mein Fazit: ein guter Thriller über toxische Beziehungen und geschickte Manipulationen.

  13. Cover des Buches Sechs mal zwei (ISBN: 9783492314152)
    Arne Dahl

    Sechs mal zwei

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Bonny1201

    Ich war von dem ersten Band der Reihe sehr begeistert gewesen und habe mich darauf gefreut den zweiten Teil zu lesen.
    Ich muss sagen, dass es mir sehr schwer gefallen ist in das Buch hereinzufinden und ich oft verwirrt war von der Handlung und den Geschehnissen.
    Ich war wirklich sehr enttäuscht von dem Buch und von der Reihe.
    Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den nächsten Teil lesen werde.
    Für mich war dieses Buch ein Flop.

  14. Cover des Buches Das Kind in dir muss Heimat finden - Das Arbeitsbuch (ISBN: 9783424631432)
    Stefanie Stahl

    Das Kind in dir muss Heimat finden - Das Arbeitsbuch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    TRIGGERWARNUNG zur Rezension: Narzissmus, Trauma, Borderline, Depressionen


    Kurz etwas zu mir und warum ich mir dieses Buch gekauft habe:

    Ich bin weiblich, 34, seit 2016 diagnostiziert mit Borderline und es gab auch eine Zeit in meinem Leben, in denen ich an sehr schweren Depressionen litt, das ist aber überwunden und ich bin schon sehr weit fortgeschritten in meiner Therapie. 

    Weil ich so viel Positives von diesem Buch gehört habe und mich eigentlich relativ gefestigt und reflektiert fühle, dachte ich, dass das Buch ja für mich nur eine Bereicherung sein könnte.


    Ich bin bis Seite 25 gekommen, dann habe ich es heulend und völlig entkräftet zur Seite gelegt. Wenn ich schon dieses Buch nur anschaue, empfinde ich grenzenlose Wut und Fassungslosigkeit, wie man leichtfertig und vor allem _____ohne Triggerwarnung___ sowas veröffentlichen kann, denn für Menschen mit TIEFGEHENDEN psychischen Problemen, Persönlichkeitsstörungen und Traumata ist das wirklich absolutes Gift. 


    Da ich wie gesagt schon sehr weit in meiner Therapie bin, KENNE Ich die Mechanismen und die Strukturen in mir bereits sehr gut. Ich hatte mir von dem Buch eher eine Hilfe erhofft, wie ich noch besser lernen kann, diese Strukturen zu durchbrechen. Das Buch macht aber das absolute Gegenteil. Gleich zu Anfang wird man gezwungen sich abermals mit der ganzen Negativität auseinander zu setzen, die man in seiner Kindheit erlebt hat, was ich wirklich sehr destruktiv für eine gesunde Auseinandersetzung mit sich selbst finde. 

    Tatsächlich wird man sogar dazu gezwungen, sich körperlich und emotional in die Situationen und Gefühle zum Zeitpunkt der Traumatisierung zu versetzen und das ist wahnsinnig gefährlich, denn gerade Borderliner, für die dieses Buch ja eigentlich "etwas sein" sollte, eben weil sie diese gestörten Bindungserfahrungen in ihrem Leben machen mussten, könnten sich durch so etwas, vor allem, wenn sie noch nicht weit therapiert sind, so massiv getriggert fühlen, dass sie in dissoziative Zustände oder selbstverletzendes Verhalten fallen. Und da hat die Autorin einfach eine verdammte Verantwortung eine Triggerwarnung einzufügen, es sei denn sie will nur die breite Masse nicht abschrecken, was ehrlich gesagt nicht gerade für sie spricht. Dann verdient man ja nur weniger Geld im Zweifelsfall.

     Gerade wenn die Autorin doch angeblich Therapeutin ist, sollte sie sowas wissen, es sei denn, sie hat so ziemlich null Ahnung von Persönlichkeitsstörungen und Traumaverarbeitung. Aber genau auf Menschen mit solchen Diagnosen zielt das Buch doch irgendwie ab, soweit ich das verstanden hatte. Wenn nicht sollte das schon auf dem Buchrücken oder in einem Vorwort klarer kommuniziert werden


    Die Autorin scheint in keinster Weise davon auszugehen, dass auch Menschen mit dem Hintergrund von sexuellem Missbrauch, körperlicher und seelischer Gewalt, Gaslighting etc. so etwas zur Hand nehmen und das ist für eine Psychologin enorm unprofessionell. Da habe ich in meiner Klinikzeit PFLEGER erlebt, die einfühlsamer und professioneller mit mir umgegangen sind, als diese Frau es in ihrem Buch mit mir getan hat.


    Ich habe mir auch ein paar Dinge notiert, dich ich persönlich für absolut nicht stimmig befinde und auf die ich hier nochmal im Detail eingehen möchte: 


    Hier wird einmal von der Prägung bis zum sechsten Lebensjahr gesprochen. Mein Trauma erlitt ich jedoch erst ab einem Alter von ca. 12 Jahren und das war auch bei den meisten anderen Mitpatienten so, die ich kenne, dass war es eher selten war, dass so etwas VOR dem sechsten Lebensjahr passiert ist. 

    ->Mich stört, dass die Autorin davon ausgeht, dass wir also alle in einem Alter von 0-6 negativ geprägt wurden, wo mir einfach die Grundlage fehlt, denn die lebendige Erfahrung zeigt dass es dafür einfach keine allgemeingültigen Aussagen gibt (zB kenne ich selbst sehr viele Betroffene und bei allen geschah die Traumatisierung eben erst nach dem sechsten Lebensjahr).


    Seite 16: "Lerne dein Schattenkind kennen" Hier stört mich vor allem die Aufgabe

    [...]Auf einer Skala von 1-10, wie gut haben deine Eltern deine Bedürfnisse nach Bindung und Fürsorge erfüllt.[...]

    -> Was genau soll ich da eintragen, wenn bis zum meinem 12 Lebensjahr alles perfekt war mit meiner Mama, aber mein narzisstischer Stiefvater danach unsere Beziehung und unser Leben zerstört hat? Und warum ist da und später bei der Beschreibung der "Pflegepersonen" kein Platz für eine dritte Bezugsperson? Denn mein leiblicher Vater hat ja auch Schaden angerichtet mit seinem nicht vorhanden sein und sich nicht kümmern und noch anderen Dingen. Ich war erstmal überfordert, wen ich da nun alles eintragen soll. Finde ich etwas zu oberflächlich gedacht von der Autorin.


    Auf Seite 26 heißt es, Zitat: 

    [...]Falls deine Eltern dich zu sehr verwöhnt haben, dürfte es dir schwerfallen, dich gut an die Gemeinschaft anzupassen. Wenn dir nicht etwas auf Anhieb gelingt, bist du schnell frustriert, weil du nicht gelernt hast, zu kämpfen.[...]

    -> Ja, ich bin in der Tat schnell frustriert, wenn mir was nicht auf Anhieb gelingt, das ist auch ein Problem, dessen ich mir voll und ganz bewusst bin. Aber ich bin NIEMALS irgendwie übermäßig verwöhnt worden, nicht in meiner Kindheit vor 12 J. noch danach: Also danach schon gar nicht, danach wurde ich massiv entwertet, seelisch misshandelt und gegaslightet. Ich bin schnell frustriert, weil ich das Gefühl habe, wertlos zu sein, wenn ich nicht alles perfekt mache. Dass ich Leistung für Liebe bringen muss. Wie diese Autorin also zu dieser Aussage kommt, man wäre verwöhnt worden, wenn man eine geringe Frustrationsgrenze hat, erschließt sich mir absolut nicht und klingt ein bisschen wie platt aus dem Lehrbuch abgelesen. Es ist mir einfach alles zu verallgemeinert.


    Wie gesagt bin ich nur bis Seite 25 gekommen. Ich wollte dem Buch wirklich eine Chance geben, mich zu überzeugen, auch um zu wissen, ob ich es guten Gewissens an Freunde oder Bekannte weiterempfehlen kann, aber alles in mir sträubt sich, es auch nur noch einmal mit spitzen Fingern anzufassen. Da bleibe ich doch lieber bei meinen Therapiestunden, die mich WIRKLICH stärken.


    Mein Fazit ist also: Ich will natürlich niemandem missgönnen, wenn er in diesem Buch Hilfe gefunden hat. Die Menschen sind unterschiedlich und so mag natürlich jeder einen unterschiedlichen Zugang zu diesem Buch haben. Es scheint mir nur irgendwie mehr für Leute gedacht, die eher einfacher zu lösende  Probleme und keine tiefergehenden Traumata erlitten haben, nicht für Leute, die wirklich an psychischen Krankheiten leiden. Ich kann es einfach nicht guten Gewissens so jemandem empfehlen. 

    Dieses Buch kann auf keinen Fall die langwierige und tiefgehende Arbeit mit einem Therapeuten ersetzen, da sollte man sich echt keine Illusionen machen, auch wenn der Spiegel meint, dazu eine professionelle Meinung haben zu können.

  15. Cover des Buches Zärtlich ist die Nacht (ISBN: 9783423140577)
    F. Scott Fitzgerald

    Zärtlich ist die Nacht

     (63)
    Aktuelle Rezension von: damentennis
    Vor einem Menschen, der alle Bücher von F. Scott Fitzgerald derart auseinanderhalten kann, dass er die Personen und Orte und Hadlungsstränge, die sich ja immer sehr ähnlich sind, präzise den jeweiligen Buchtiteln zuordnen kann, ziehe ich jederzeit den Hut, das halte ich für eine große Leistung. War das jetzt Anthony Patch? Amaury Blane? Oder wer handelt hier in "Zärtlich ist die Nacht"? Ich selber weiß es nicht mehr, aber das ist auch egal, denn Bücher von Fitzgerald sind nicht nur immer ähnlich, sondern auch immer super. Wer den Großen Gatsby mag, der mag auch "Die Schönen und Verdammten", mag eben auch dieses Buch hier. Storyline: Mann und Frau, Hollywood, Liebe, leere Welt, vage Gefühle, schöne Sprache, Prunk und Scheitern, Borniertheit und Schönheit. Ob nach der Lektüre von drei oder vier ja immer recht langen Büchern von Fitzgerald erste Ermüdungserscheinungen einsetzen, weiß ich nicht. Sicher, die ersten beiden Bücher sind wahrscheinlich die schönsten, wie auch die ersten beiden Biere immer die leckersten sind, aber da zumindest ich auch das siebte und achte Bier immer ohne zu meckern trinke, möchte ich auch Fitzgerald nach all den Büchern keine Abgestandenheit anlasten. Sonder eher: ihn pauschal loben, ihn verehren und ihm danken, dass er so viele Bücher geschrieben hat, die zwar alle gleich sind, aber eben auch alle cool. Amaury Blane war aber am coolsten, und der spielt hier leider nicht mit.
  16. Cover des Buches Die Schopenhauer-Kur (ISBN: 9783442740451)
    Irvin D. Yalom

    Die Schopenhauer-Kur

     (116)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Dieses Buch ist, wie alles, was ich bisher vom Autor gelesen habe, eine Symbiose aus Psychologie und Philosophie. Ich glaube jeder, der sich Gedanken über die Beziehungen zwischen Menschen macht, kann etwas aus diesem Buch für sich herausfiltern. Anfangs haben mich die Perspektivwechsel noch irritiert, aber hat man die Personen erstmal kennen gelernt und angenommen, verfolgt man ihre Dialoge gerne. Egal ob es um das Leben mit dem Tod, kaputte Ehen, Sexsucht oder Alkoholismus geht, es ist lehrreich und ganz nebenbei erfährt man Neues über Arthur Schopenhauer. Grübeln auf hohem Niveau.
  17. Cover des Buches Kalte Seele, dunkles Herz (ISBN: 9783596701292)
    Wendy Walker

    Kalte Seele, dunkles Herz

     (144)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …ist die Handlung für doch längere Zeit. Kurz gesagt, geht es um Narzissmus und die Auswirkungen auf andere Pesonen bzw. die Familie .

    Das ist anfangs natürlich nicht klar und wieso Protagonistin Cass nur zögernd nach und nach Teile der Geschichte des Verschwindens preis gibt, ist, wie gesagt, erst fast zum Ende des Buches hin zu verstehen.

    Ein gutes und auch spannendes Buch, aber man hätte mehr daraus machen können.

  18. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
      • Title: American Psycho
      • Author(s): Bret Easton Ellis
      • Publisher: Picador Classic
      • ISBN: 9781447277705 
      • Edition: paperback
      • Publication date: 01/07/2020


    Content:

    "Patrick Bateman is twenty-six and he works on Wall Street, he is handsome, sophisticated, charming and intelligent. He is also a psychopath. Taking us to head-on collision with America's greatest dream—and its worst nightmare—American Psycho is bleak, bitter, black comedy about a world we all recognise but do not wish to confront."


    Opinion:

    First of all, I wanted to say I've seen the movie several times before reading the book. I thought it would be time to also read the story that has caught my interest for more than once.

    Now I want to talk a little about the content of the book. As I have told you, I've watched the movie more than one time yet and I still think it is a masterpiece. Therefore, I had high expectations for the book and I was not disappointed. Although, some might think it is pretty brutal and boring at the same time, for me it was quite as I expected it. It was the perfect mixture of the narcism and materialism of the world as well as the boredom of an everyday life. Ellis wanted to put forward a critique on the society back then, when he wrote the book. In my opinion, the book still points out the most critique worthy parts of society nowadays. Yes, the most parts of the books are really brutal and bloody, but this makes the book the way it should be: a critique.

    The author did a great job on character building concerning the protagonists. They are all far from perfect and, therefore, authentic. I actually think it is scary how realistic they are. 

    The writing style is interesting. It is not that easy to read but at the same time not too complicated, So, it was no problem to read the book within a few days.


    Conclusion:

    All in all, the book is one of the classics that everybody should have read! Therefore, I would recommend reading it to every reader that is interested in classics and authentic books.

  19. Cover des Buches Der Feind an meiner Seite (ISBN: 9783959102117)
    Johanna Winter

    Der Feind an meiner Seite

     (16)
    Aktuelle Rezension von: pumuckel
    Die Autorin erzählt ihre eigene Geschichte. Die Geschichte beschreibt ihr Kennenlernen, die darauf folgende Hochzeit mit Rolf und den Horror danach. Johanna sucht die Fehler bei sich und merkt zu spät, dass ihr Ehemann eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat.

    Es ist eine Geschichte, die einen fassungslos zurücklässt. Man erlebt beim Lesen viele Emotionen, wie Wut, Traurigkeit und Verständnislosigkeit. Aber diese Geschichte regt zum Nachdenken an und gibt einem eine sehr persönliche Sicht auf die Geschehnisse. Man fühlt mit Johanna mit. Es kann betroffenen Mut machen und auch anderen zeigen, wie man solche Beziehungen erkennt. Sie zeigt, dass es einen Weg aus der persönlichen Hölle gibt und dafür bewundere ich sie.
    Es ist zwar noch ein langer Weg für sie und es wird auch nie aus ihrem Leben verschwinden, aber sie hatte den Mut den Weg aus der Situation zu suchen und ihn auch zu gehen.

    Da ich finde, dass sich jeder mit diesem Thema auseinandersetzen sollte kann ich nur jedem empfehlen dieses Buch einmal zu lesen.
  20. Cover des Buches The Picture of Dorian Gray (ISBN: 9783526418085)
    Kieran McGovern

    The Picture of Dorian Gray

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Gittenen2

    Die Stimmung an Anfang war wunderschön und  poetisch ausgedrückt .Ich mochte sehr wie Wilde den Lebensweg Dorians beschrieb.
    Für mich ist Henry jedoch nicht der Faustus zu dem er in der meisten Literaturkritik gemacht wird.

    Ich finde man sollte auch die Stimme des Autors nicht vergessen,wenn man das bewertet. Wilde würde seine Hauptfigur ,die den Hedonismus verkörpert, doch nicht als den absolut "" Bösen " gestalten, wenn er doch Kritik an der zugeknöpften viktorianischen Gesellschaft ausübt ( und die trieft bei jeder  gesellschaftlichen Zusammenkunft), für die jegliches Vergnügen Unmoral ist.Es lässt sich auch nur verführen, wer sich verführen lässt,meist unerfahrene und labile Charaktere.

    Wilde selbst ist ja von der Gesellschaft zum " Bösen" erklärt worden, er musste ins Gefängnis nur weil er bisexuell war.Ich denke auch weil er ungemütlich für sie war

    Die Verwendung der Perspektiven fand ich sehr interessant . Am Anfang ist es aus der Sicht von Lord Henry geschrieben. Als er Dorian kennenlernte, wechselte die Perspektive fast vollständig auf Dorian. Als ob er " introduced" worden wäre

  21. Cover des Buches Ich bin der Hass (ISBN: 9783785755525)
    Ethan Cross

    Ich bin der Hass

     (22)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KILLER VS. KILLER...

    Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators reichen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinaus: Er betrachtet sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber... 

    Nachdem ich von Band 4 der Reihe um den Serienkiller Francis Ackerman jr. so angetan war ('Ich bin der Zorn') und diese Folge zudem noch mit einem halboffenen Ende schloss, hörte ich Band 5 gleich hinterher. Leider war ich diesmal wieder weniger begeistert, da sich der Eindruck einer Persiflage erneut in den Vordergrund drängte.

    Ethan Cross scheint derart fasziniert von der Thematik der Serienkiller zu sein, dass es auch diesmal wieder nicht reicht, einen einzigen in den Fokus zu stellen, sondern gleich mehrere. Wer ist durchgeknallter, wer hat die schlimmere Kindheitsgeschichte hinter sich, wer ist skrupelloser, wer ist größenwahnsinniger, wer feiert die größeren Blutorgien usw. Nein, kein offizieller Wettkampf - aber der Gedanke drängt sich beim Lesen auf.

    Immerhin arbeiten Francis Ackerman jr. und sein Bruder Special Agent Marcus Williams diesmal eng zusammen. Dem gegenüber steht ein weiteres Brüderpaar, die ihnen an Entschlossenheit in nichts nachstehen. Es gibt zahllose überaus brutale und blutrünstige Szenen, die aber durch die oftmals sehr nüchtern-sachliche Schreibweise von Ethan Cross kaum etwas in mir auslösten. Überhaupt tut sich der Autor nicht gerade damit hervor, Emotionen zu transportieren, was ich als großen Schwachpunkt der Reihe ansehe.

    Es mag daran liegen, dass es sich hier um eine gekürzte Hörbuchfassung handelt (7 Stunden und 22 Minuten, souverän gelesen von Thomas Balou Martin), dass ich manches etwas unzusammenhängend fand. Der Größenwahn der Serienkiller, die diesmal von der Shepherd Organization gejagt werden, sorgt zudem dafür, dass Francis Ackerman jr. eher etwas in den Hintergrund gedrängt wird und er weniger brillieren kann als in der Folge davor.

    Alles in allem kann ich hier gerade noch drei Sterne vergeben, da ich der Folge trotz der genannten Schwächen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen kann... Ob ich Band 6 jetzt auch noch höre, habe ich allerdings noch nicht entschieden...


    © Parden

     


      ***

     

    Bislang gelesen aus der Reihe um Francis Ackerman junior:

    1. Ich bin die Nacht ***
    2. Ich bin die Angst ***
    3. Ich bin der Schmerz **
    4. Ich bin der Zorn ****
    5. Ich bin der Hass ***


  22. Cover des Buches Ich werde euch finden! (ISBN: 9783404608393)
    Corinna Richter

    Ich werde euch finden!

     (17)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Ich konnte mich hineinversetzen, super geschrieben sehr emotional und spannend 

  23. Cover des Buches Und damit fing es an (ISBN: 9783458363156)
    Rose Tremain

    Und damit fing es an

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Gustav hat es schwer, er wächst in der Nachkriegszeit auf, als Halbwaise an der Seite einer offenbar höchst verzweifelten Mutter. Nach und nach enthüllen sich dem Leser die Umstände ihrer unglücklichen Ehe, die - zumindest auch - Opfer politischer Verwicklungen im Zweiten Weltkrieg wurde. Ein interessanter Blick in die jüngere Schweizer Geschichte, zumal man ja allgemein glaubt, die Schweiz hätte im Krieg nicht viel auszustehen gehabt - Hitler hat sie verschont.dass es dennoch jede Menge Konfliktstoff gab, zeigt dieses Buch. Was mich daran störte, war, dass die Autorin meiner Meinung nach ziemlich viel hineinpackt - Erzählsstränge ,die nicht auserzählt sondern nur angerissen wurden. Für mich wäre die Story jeder Generation für sich hier ein eigenes Buch wert gewesen. So ging es oft hin und her und das Ende kam für mich ein bisschen zu überraschend: ein Liebespaar sollen sie also sein, die beiden inzwischen sehr gereiften Herren, die zu Beginn noch Kinder waren? Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, aber so richtig schlüssig schien mir das auch nicht. Ich war nicht ganz überzeugt, von daher „nur“ drei von fünf Sternen.
  24. Cover des Buches Der ganz normale Wahnsinn (ISBN: 9783746616872)
    Francois Lelord

    Der ganz normale Wahnsinn

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988
    Wer kennt ihn nicht: Den kleinkarierten Nachbarn, den stressigen Kollegen oder den ständig nach Ordnung strebenden Chef. Wir alle haben Personen in unserem Umfeld, die uns nicht als „ganz normal“ erscheinen. Ziel des Buches ist es, zu helfen, mit den schwierigen Persönlichkeiten im familiären oder beruflichen Umfeld klarzukommen. 

     In dem Buch wird das Verhalten verschiedene Persönlichkeiten wie der ängstlichen, narzisstischen, zwanghaften oder depressiven Persönlichkeit näher beschrieben. Dabei benennen die Autoren nicht nur die Probleme, sondern auch die Vorteile der Persönlichkeit. Diese Umsicht finde ich sehr gut, da sonst von der Person schnell nur die negativen Merkmale wahrgenommen werden können.   Durch Beispiele, auch aus Sicht der charakterlich betroffenen Person, sind die Erklärungen sehr gut verständlich und alltagsnah und interessant geschrieben. Außerdem werden auch Beispiele aus bekannten Filmen und der Literatur gebracht (auch wenn ich selber wenige kannte) und es sind Ratschläge ausgelistet, die den Umgang mit der schwierigen Persönlichkeit erleichtern sollen.
    Am Ende des Kapitels gibt es eine Frageliste, die man auf sich selber oder sein Umfeld anwenden kann, um herauszufinden, ob die Merkmale der Persönlichkeit zutreffen.   In den letzten Kapiteln des Buches wird der Frage nachgegangen, was passiert, wenn die Charakterzüge krankhaft werden. Außerdem gibt es einen Vergleich zwischen der kognitiven und der psychodynamischen Therapie. 

     Der Autor Francois Lelord ist durch den Bestseller „Hectors Reise“ bekannt geworden. Da er gelernter Psychologe ist, liegt es nahe, dass er auch zu diesem Thema ein Buch schreibt. Ich verstehe nicht, warum das Buch so unbekannt ist, da es durchaus zum Bestseller werden könnte. Für alle Menschen, die beruflich oder privat mit schwierigen Persönlichkeiten zu tun haben, gehört das Buch als Standartwerk ins Bücherregal

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