Bücher mit dem Tag "naschmarkt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "naschmarkt" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Naschmarkt (ISBN: 9783426511206)
    Anna Koschka

    Naschmarkt

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Anna Koschka ist ein Pseudonym der Autorin Claudia Toman. „Naschmarkt“ ist ihr erster Roman und ich fand das Buch super! Der ideale Roman für verregnete Nachmittage auf dem Sofa. Dotti ist witzig und schreibt sehr bissig über das Thema Internetdating. Ich war sehr gefesselt von dieser Geschichte. Natürlich hofft man, dass Dotti sich so richtig verliebt und die große Liebe findet. Ob dieser Fall eintrifft müsst ihr selbst herausfinden!! Die Seiten flogen nur so dahin und ich war sehr neugierig, wer sich hinter „djfleming“ verbirgt.  Ich hoffe es gibt schon bald noch mehr Abenteuer mit Dotti.

  2. Cover des Buches Mohnschnecke (ISBN: 9783426511381)
    Anna Koschka

    Mohnschnecke

     (89)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks
    Mir hat der erste Teil von Anna Koschka " Naschmarkt" sehr gut gefallen und somit war klar , die " Mohnschnecke" muss her! Ich wurde nicht enttäuscht. 
    Im zweitel Teil des Mauerblümchensclub ist Dotti Wilcek wieder single und sehr unglücklich darüber. Ihre Freundinnen entwickeln für sie die Mauerblümchentherapie. Diese bringt Dotti des Öfteren in komplizierte Situationen die für Dotti peinlich sind.
    Bei einem weiteren Versuch Dotti aus ihrer ausweglosen Lage zu holen, stoßen sie auf ein altes Rezeptbuch. Dies soll Dotti helfen, die Liebe wieder zu finden. Daraufhin beginnt eine spannende Suche nach des Rätsels Lösung.

    Auch in "Mohnschnecke" konnte  Dotti mich unterhalten. Ich fühlte mich von Anfang an wohl in diesen Roman und die Handlung wurde durch die Suche nach der Liebe sogar spannend. 
  3. Cover des Buches Schönbrunner Finale (ISBN: 9783839222102)
    Gerhard Loibelsberger

    Schönbrunner Finale

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Zauberfluch

    Ich möchte gar nicht so weit ins Detail gehen. Wer diesen Band gelesen hat, hat wahrscheinlich auch die anderen Teile gelesen.


    Das Ende des Krieges ist somit auch das Ende des Bücher um Nechyba. 

    Jedes Buch war spannend zu lesen und durch jedes Buch konnte ich mehr über Wien lernen. Nebenbei gute Kochideen der alten Küche und natürlich ein Mord, welcher aufgeklärt werden muss.

    Wer diese Kombination mag und gerne dazulernt, ist bei diesen Wien-Krimis gut aufgehoben.

    Das Ende der Buchreihe ist sehr realistisch. Was mich als Leserin sehr freut, mich jedoch genauso mit den Charakteren mitfühlen lässt.


    Ich kann nur sagen: "Daumen hoch!"

  4. Cover des Buches Tod an der Wien (ISBN: 9783740802219)
    Beate Maly

    Tod an der Wien

     (28)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf
    2Teil von 4Teilen

    Man sollte nach der Reihe  lesen. Die Geschichten sind zwar abgeschlossen, aber die Beziehungen zwischen den Charakteren werden in jedem Band gefesstigt.

    Inhalt:

    Wien 1922:
    Ernestine Kirsch pensionierte Lehrerin  und Anton Böck Apotheker sind gute Freunde.
    Die beiden gehen gemeinsam in eine Operette, dort treffen sie die Operettensängerin Herimine Egger. Doch nächsten Tag wird sie Tod aufgefunden. Ernestine glaubt nicht an einem Selbstmord und beginnt zu ermitteln. Anton wird unweigerlich mitgezogen. Beide finden immer mehr heraus und bald wissen sie dass es Mord war aber ohne  Beweise glaubt ihnen keiner.
    Ernestine und Anton ermitteln in Wien hinter Opernbühne und Wiener Kaffeehäusern und die beiden begeben sich immer mehr in Gefahr.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil finde ich gut und ich werde auch die anderen Bücher lesen. Der Schreibstil erinnerte mich an  Agatha Christi. Ich kam recht schnell in die Geschichte hinein, jedoch kamen viele Charaktere vor, deshalb habe ich ab und zu den Überblick verloren. Es wurde aus der Sicht vom Ernestine Kirsch sowie von Anton Böck erzählt. Am Ende wurde es richtig spannend und mit den Ende an sich, habe ich nicht wriklich gerechnet. Ansonsten ist das Buch lustig und ich liebe es Geschichten von Wien zu lesen, da ich selbst in Wien wohne.

    Die Protagonisten:

    Ernestine liebt Abenteuer. Auch wenn sie schon älter ist, ist sie voller Lebensfreude und unternimmt viel. Sie will jedes Geheimniss lüften und begibt sich immer wieder in Schwierigkeiten. Ernestine belauscht  und beobachtet immer wieder andere Leute und so kommt sie meist an die Wahrheit ran, begibt sich aber selber oft in Gefahr und zieht auch Anton immer wieder mit rein.

    Anton ist ein ruhiger Mann, der eine leidenschaftlicher Koch ist. Er isst sehr gerne, und liebt am meisten Süßspeisen. Anton ist leicht verschossen in Ernestine und kann deshalb ihr keinen Gefallen abschlagen auch wenn er sich damit in Gefahr bringt.

    Das Cover:

    Das Cover finde ich schön, es hat mich aber im Buchladen nicht wirklich angesprochen. Es ist mit dem Grün und Türiks Ton sehr schön aufgemacht und auch die Haptik ist vom Buch  toll.

    Fazit:

    Das Buch hat mich im Buchladen nicht angesprochen, jedoch meinen Freund. Mein Freund wusste aber nicht dass es sich umd den zweiten Band einer Reihe handelt, trotzdem musste ich es so schnell wie möglich lesen. Es hat mir dann gut gefallen und ich werde auch die anderen Bücher von Beate Maly lesen. Es waren für mich zu viele Charaktere und es gab auch eine zwei längen in diesem Buch deshalb gebe dem Buch 4 Sterne. Die Charaktere und auch der Schreibstil sind lustig und ich freue mich auf die anderen Teile.



  5. Cover des Buches Die Tote vom Naschmarkt (ISBN: 9783442475841)
    Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt

     (42)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Einmal angefangen, will ich mit der Reihe rund um Sarah Pauli gar nicht mehr aufhören. Darum habe ich den zweiten Band direkt nach dem ersten gelesen. Wieder fast auf einen Rutsch, was ja schon sehr eindeutig für die Bücher spricht. Sarah Pauli schreibt eine Kolumne beim „Wiener Boten“ rund um das Thema Aberglaube. Sie bekommt einiges an Fanpost doch eines Tages erhält sie ein Paket mit drei abgeschnittenen Fingern. Kurz darauf wird die Leiche der Frau gefunden, von der die Finger stammen. Und schon steckt Sarah wieder in einem Mordfall und diesmal gerät sie dabei mitten in die „High Society“ von Wien. Die Charaktere lernt man noch etwas besser kennen als im ersten Band, absolut sympathisch und authentisch. Die Handlung ist insgesamt sehr spannend, ein roter Faden zieht sich gekonnt durchs Buch und lässt einen einfach immer weiter lesen. Manches konnte ich erahnen, manches hat mich total überrascht. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und auch Humor hat die Autorin an einigen Stellen eingebaut. Natürlich kommt auch Wien nicht zu kurz und man liest von vielen Ecken sehr bildhafte Beschreibungen, bei denen ich mich direkt gefühlt habe, als würde ich selber gerade dort stehen.


    Fazit: Wieder ein gelungener Teil der Sarah Pauli Reihe. Spannende Geschichte, sympathische Charaktere und wundervolle Wien-Beschreibungen!

  6. Cover des Buches Der Tod ist ein Wiener (ISBN: 9783709979013)
    Edith Kneifl

    Der Tod ist ein Wiener

     (24)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    " Die Drei vom Naschmarkt: Toughe Ladies mit Wiener Schmäh und Pfeffer ermitteln!
    Die Detektivin Magdalena und ihre Freundinnen Elvira und Sofia sind drei selbstbewusste Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dennoch bringt das wienerische Team mit Stützpunkt am Naschmarkt nichts so schnell aus der Ruhe. Schon gar keine Morde oder andere Katastrophen! Mit Köpfchen, Charme und einer guten Portion schwarzem Humor geht das Trio infernale auf Verbrecherjagd in Wien. Ein neuer Fall führt die Drei vom Naschmarkt in eine Jugendstilvilla am Rande des Wienerwalds. Im Auftrag der ehemaligen Kunsthändlerin Adele sollen sie die zur Adoption freigegebene Tochter ihrer bester Freundin Larissa ausfindig machen. Der möchte Adele ihre Kunstsammlung vermachen. Klingt nach Routinearbeit für erprobte Detektivinnen. Aber weit gefehlt!"

    Meinung:
    Für mich war das das erste Buch der Autorin welchen ich lesen durfte. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, da der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Der Spannungsbogen ist sehr gut gehalten. Im Gegensatz zu andern Krimis ist dieser eher undurchsichtig und es ist wirklich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
    Was mir noch sehr gut gefallen hat ist das der Humor trotz Krimis nicht zu kurz kommt.

    Fazit:
    Hat mir sehr gut gefallen. Ein gutes Buch für ein paar spannende Stunden.
  7. Cover des Buches Morphium, Mokka, Mördergeschichten (ISBN: 9783839225028)
    Gerhard Loibelsberger

    Morphium, Mokka, Mördergeschichten

     (30)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover des Buches ist etwas speziell, es gefällt sich nicht jedem, passt sich aber vom Aussehen her sehr gut in die anderen Bände der Nechyba-Saga mit ein. Es ist eben kein klassisches Buchcover. 

    Gerhard Loibelsberger präsentiert in diesem Buch 13 Kriminalkurzgeschichten, die im Alten Wien um 1900 angelegt sind. Die Charaktere sind vor allem sehr gut in die Zeit eingepasst, auch das Wien in der Zeit sind gut widergespiegelt. 

    Jede der 13 Geschichten hat einen anderen Handlungsort und so erleben wir viel von Wien, aber erleben auch immer wieder neue handelnde Charaktere, nur Joseph Maria Nechyba ist immer der Ermittler und bietet damit den Drehpunkt in den Geschichten. Ein weiterer elementarer Punkt in jeder Geschichte ist das Essen, das ist in jeder Geschichte mit eingebaut und teilweise sind es wirklich spannende Gerichte.  

    Die Geschichten setzen sich zusammen aus realen und fiktiven Personen und so werden auch die Geschichten im Zeitraum zwischen 1873 bis 1917 zusammengetragen. 

     Gerhard Loibelsberger hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt, auch fliessen immer wieder typisch wienerische Begriffe in seine Geschichten mit ein. Für alle, die damit nicht so vertraut sind, findet sich am Ende des Buches ein Glossar. 

    Da wir in den 13 Geschichten immer wieder historischen Persönlichkeiten begegnen, ist deren Auflistung zu Beginn des Buches wirklich gut, so kann man nachlesen, wenn einem ein Erzbischof oder ein Name in der Geschichte nichts sagt, kann man da schnell nachschlagen. 


    Fazit:

    Gerhard Loibelsberger hat eine kleine Sammlung von 13 kurzen Kriminalgeschichten geschrieben, die man sehr gut lesen kann und die sich stilistisch sehr gut in die Zeit einpassen und bei der man viel vom Wien um 1900 lernen kann. Der wienerischer Charme kommt auch in der Sprache zu tragen und auch davor muss man sich nicht fürchten, weil das Glossar hinten im Buch ist sehr aufschlussreich. 

  8. Cover des Buches Tot bist du mir lieber (ISBN: 9783709972564)
    Edith Kneifl

    Tot bist du mir lieber

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Edith Kneifl stellt uns in ihrem neuen Krimi ein (Privat)Ermittlerteam mit drei höchst unterschiedliche Frauen vor. Doch eines haben sie gemeinsam: sie wollen sich nicht mehr von Männern unterkriegen lassen. Jede hat so ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Gute, wie schlechte.

    Magdalena, ihres Zeichens angehende Privatdetektivin, nimmt den lukrativen Auftrag von Britta, einen Betrüger und Herzensbrecher, ausfindig zu machen an. Ein leichtes Spiel für unsere Damen? Mitnichten! Obwohl sie sich in allerlei Datingplattformen einloggen, scheint der Betrüger immer einen Schritt voraus.

    Als dann zwei frühere Opfer des Mannes tot aufgefunden werden, ist Schluss mit lustig.

    Werden sie den Mann vor der Polizei finden und unschädlich machen können?

    Edith Kneifl lässt ihre Damen in unmittelbarer Nähe zum Wiener Nachmarkt wohnen und recherchieren. Viel Lokalkolorit und die Beschreibung des bunten Markttreibens ergänzen die humorvolle Tätersuche.  Schön beschrieben ist das "Majolika-Haus", das eine Zierde des Wiener Jugendstil ist.

    Die Damen dürfen gerne neue Fälle übernehmen. 4 Sterne.

      

  9. Cover des Buches Das bin doch ich (ISBN: 9783596298983)
    Thomas Glavinic

    Das bin doch ich

     (120)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77
    Die Handlung des Romans „Das bin doch ich“ ist schnell erzählt. Ein Schriftsteller hat einen Roman beendet und wartet darauf, dass seine Agentin einen Verlag dafür findet. Die Zeit des Wartens verbringt er mit Computer spielen, essen gehen und Alkohol trinken. Seine Frau und er leben nicht mit, sondern nebeneinander her. Auch mit seinem kleinen Sohn beschäftigt er sich selten. So etwas wie Familienleben findet in dem Roman nicht statt und man fragt sich, was die Eheleute verbindet oder je verbunden hat. Im Prinzip lebt der Erzähler in den Tag hinein, gibt Geld aus, das er nicht hat und verfolgt die Erfolgsgeschichte, die dem Roman seines Freundes Daniel Kehlmann wiederfährt.
    Manch eine Situation ist in dem Roman charmant erzählt, wer allerdings auf spannende Einblicke in den Literaturbetrieb oder andere Höhepunkte wartet, wird enttäuscht. Der Roman plätschert so vor sich hin. Spätestens ab der Hälfte des Buches war ich genervt von der Oberflächlichkeit des Erzählers ebenso wie von seinen ständigen Trinkgelagen, seinem Hypochonder Getue und seinem verantwortungslosen Umgang mit Geld. Ich habe auch nicht verstanden, warum er ständig Essen gehen muss und seine Zeit nicht seiner Familie widmet.
    Für mich ein langweiliges, zumeist überflüssiges Buch. Meine Erwartungen wurden enttäuscht.
  10. Cover des Buches Todeswalzer (ISBN: 9783839214671)
    Gerhard Loibelsberger

    Todeswalzer

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Starbucks

    ‚Todeswalzer – ein Roman aus Wien im Jahr 1914‘ von Gerhard Loibelsberger hat voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Auf den ersten Blick deuten Cover und das schöne passende Lesezeichen so gar nicht auf einen Kriminalroman hin. Auf jeden Fall ist das Cover sehr gut gelungen und wird im Buchladen auch auffallen.

    In Wien wird 1914 nicht nur der Thronfolger Franz Ferdinand ermordet und damit ‚Startschuss‘ für den Ersten Weltkrieg gesetzt, sondern es kommt auch zu einer Reihe von Mordfällen, deren sich Inspektor Nechyba annimmt. Er ist in Kur, muss aber seinen Dienst vorzeitig wieder antreten, denn der Fall ist brisant. Er führt ins Rotlichtmilieu und zu einem Zuhälter, dem sogenannten Guaden. Aber es bleibt nicht bei einem Mord, sondern es wird klar, dass hier ein Serienmörder am Werk ist.

    Loibelsberger hat hier einen sehr fein ausgearbeiteten Krimi geschrieben, der bis zum Ende spannend blieb. Ich liebe dieses Buch aber vor allem wegen der Hintergründe zum Ersten Weltkrieg, die mich einfach besonders interessieren. In der Schule erfährt man lediglich von der Ermordung des Thronfolgers, aber hier darf man mit vor Ort sein, darf die Menschen in 1914 und ihre Wünsche und Empfindungen kennen lernen und Hintergründe besser verstehen – für mich der größte Gewinn dieses Buches.

    Das Wien von 1914 und die Sprache (mit Übersetzung im Untertitel) machen Lust auf einen Besuch der schönen Stadt . Hier wird einem wirklich bewusst, dass es sich um eine ganz eigene Sprache handelt. Trotzdem toll, dass die ‚Fremdworte‘ nicht gehäuft, sondern wohldosiert auftauchen.

    Die Handlung selbst bleibt spannend bis zur letzten Seite und überrascht auch dann noch. So muss ein guter Krimi sein. ‚Todeswalzer‘ erinnert mich an die sanften Paris-Krimis des Autorenduos Claude Izner, die mich ähnlich begeistert haben. Ich habe einen tollen Autor kennen gelernt, von dem ich gern noch mehr lesen möchte und vergebe hier auch volle Sternzahl!
  11. Cover des Buches Mord und Brand (ISBN: 9783839212172)
    Gerhard Loibelsberger

    Mord und Brand

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ChiefC

    Ein echter Wiener geht nicht unter, und das gilt natürlich auch für Inspektor Nechyba, selbst wenn es im mittlerweile dritten Krimi viel brutaler als in den beiden Vorgängerbänden zugeht. Das liegt aber nicht nur am Genre, in dem es manchmal gilt, immer noch eine Schippe drauf zu packen, damit der geneigte Leser bei der Stange bleibt. Doch Loibelsberger, dessen ganz große Stärke die Milieuschilderung ist, illustriert mit der Gewalt auch die zunehmende Verschärfung der sozialen und politischen Situation Wiens in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg. Der erste Band, „Die Naschmarkt-Morde“, spielt 1903, der zweite, „Reigen des Todes“, 1908, der dritte, „Mord und Brand“, 1911 und der vierte, der im August 2013 herauskommt, 1914.

    Wer bis zum Schluss rätseln will, wer der Mörder ist, muss andere Krimis lesen. Wer verwickelte Plots mit atemberaubenden Wendungen mag, muss andere Krimis lesen. Wer tiefenpsychologisch fein ausgefeilte Charaktere sucht, muss andere Krimis lesen.

    Aber wer sich für das Wien in der Endphase der Donaumonarchie interessiert, für die Umbrüche jener Zeit in Kunst (Stichwort: Sezession) und Politik, für die k.u.k-Küche, für den Wiener Slang, der muss Loiblsberger lesen. Es gelingt ihm, allein mit Worten eine versunkene Welt wiederauferstehen zu lassen inklusive dem, woran’s bei vielen Autoren hapert: lebenspralle, absolut authentisch wirkende Dialoge. Darin ist Loibelsberger den meisten seiner Krimi-Kollegen haushoch überlegen – der Mehrzahl jener, deren Bücher sonst so im Gmeiner-Verlag erscheinen, sowieso.

    Der Leser wird Wien beim nächsten Besuch auch ein bisschen mit Nechybas Augen sehen. Unterstützung kann er dabei auch im passenden Reiseführer von Loibelsberger finden: „Nechybas Wien“.
  12. Cover des Buches Reigen des Todes (ISBN: 9783839210680)
    Gerhard Loibelsberger

    Reigen des Todes

     (12)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Auch in der Fortsetzung zu "Die Naschmarkt-Morde" zeichnet Gerhard Loibelsberger wieder ein lebendiges Bild von Wien im Jahr 1908. Das 60. Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef I soll groß gefeiert werden, und Joseph Maria Nechyba erhält die ehrenvollge Aufgabe, den Monarchen höchstpersönlich zu bewachen. Dies nur am Rande, denn eigentlich soll Nechyba das Verschwinden des Oberstleutnant Vestenbrugg klären, in dem eine gewisse Steffi Moravec eine Rolle zu spielen scheint, aber die junge Dame mit zweifelhaftem Ruf entwischt ihm immer wieder in letzter Sekunde. Einmal gewährt ihr sogar ein gewisser Herr Kokoschka Unterschlupf! Abgesehen von den herrlichen Beschreibungen der Stadt und ihrer Wirtshäuser, Cafés und Menschen, fand ich den Exkurs in die Herstellung sogenannter "Films" für Männer besonders amüsant. Skandalös! Nackte Frauen auf der Filmleinwand, so etwas kann natürlich nur aus Paris kommen! Aber das Buch hat auch seine berührenden Seiten. Das Leben der unglaublich vielen Obdachlosen (damals hießen die nicht Sandler, sondern Griasler, das war mir auch neu), die sich, wie heute, an zentraler Stelle ihr Essen abholen können - viel hat sich für sie wohl nicht gändert in diesen gut 100 Jahren. Das Schicksal einer jungen Frau, die aus ärmlichsten Verhältnissen kommt und alles versucht, um diesen zu entrinnen - beides wird mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben, macht einen fast ein bisschen traurig. Alles in allem ein Krimi auf gutem sprachlichen Niveau mit großem Unterhaltungswert, Teil 3 (der bisher letzte) der Serie befindet sich bereits auf der Wunschliste und sicher demnächst auf meinem stetig wachsenden SuB.
  13. Cover des Buches Die Naschmarkt-Morde (ISBN: 9783839227053)
    Gerhard Loibelsberger

    Die Naschmarkt-Morde

     (26)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Der Erstlingsroman von Gerhard Loibelsberger wurde 2017 in einer sehr schön gestalteten Jugendstil-Sonderausgabe neu aufgelegt, und ich habe natürlich sehr erfreut zugegriffen. Diese historische Regionalkrimireihe spielt im Wien um die Jahrhundertwende und präsentiert neben viel Lokalkolorit auch noch ein wundervolles Abbild der Zeit des Fin de Siecle.  Ich persönlich wurde auf den Autor aufmerksam, als ich letztes Jahr  eine Graphic Novel basierend auf dieser Reihe hier in lovelybooks  rezensierte, die mir ausnehmend gut gefallen hat. Nun wollte ich natürlich auch noch die gesamte doch etwas tiefergehende Hintergrundgeschichte erforschen und erleben.

    Josef Maria Nechyba, ein K&K Polizeiinspector - in seiner Freizeit ein Gourmet vor dem Herrn - kann sehr ungewöhnlich für die Zeit, in der der Roman spielt auch noch recht ordentlich kochen. Er wird mit einer „schenen unbekannten Leich“ konfrontiert, von der sich nach einigen Ermittlungen herausstellt, dass es sich um eine Adelige respektive um eine Frau Baronin handelt, die sich nächtens in der Strizzi-Welt des Naschmarktes  (ein historischer Wiener Lebensmittelmarkt am Tage und ein Sündenpfuhl von Prostituierten und Kleinganoven bei Nacht) auf Grund eines „schlamperten Verhältnisses“ (eine amouröse unschickliche Affäre mit einem nicht standesgemäßen Mann) herumgetrieben hat.

    Wundervoll beschreibt Loibelsberger das historische Biotop der Gegend um den Naschmarkt. Die hochherrschaftlichen reichen Adels- und  Staatsbeamten-Haushalte mit ihren Bediensteten an der linken Wienzeile und der Bodensatz der Gesellschaft in der Mitte am Naschmarkt und auf der rechten Wienzeile. Weiters werden ziemlich grandios mehrere wichtige Hotspots, wie Kaffeehäuser in anderen Bezirken, Heurigenlokale, Ausflugsziele und viele andere Lokalitäten der Stadt Wien und der Umgebung sehr genau - fast schon plastisch - geschildert, sodass der Leser einen recht genauen Einblick ins Wien um die Jahrhundertwende bekommt.

    Wie Ihr seht, habe ich bereits im zweiten Absatz meiner Rezension mehrere österreichische Spezialausdrücke verwendet, die aus dem Tschechischen, Jiddischen etc. entstammen, dies ist auch dem Roman geschuldet, denn der geneigte deutschsprachige Leser muss sich auf eine andere Welt und eine andere Sprache einstellen, was der Autor aber ziemlich praktisch und großartig unterstützt, da auf jeder Seite in den Fußnoten die österreichischen Wörter, Speisen etc. genau und hinreichend erklärt werden. Dabei habe sogar ich noch einiges gelernt, denn die Speisen zu dieser Zeit, die in den hochherrschaftlichen Haushalten tagtäglich kreiert wurden, unterscheiden sich doch sehr von der modernen österreichischen Küche. Die Sprache - insbesondere der Wiener Dialekt - hat sich zumindest für meine Generation in den letzten 110 Jahren noch nicht wesentlich geändert. Auf jeden Fall kann auch der Leser aus Deutschland durch die guten Erklärungen sehr leicht der Geschichte folgen.

    Das restliche „Personal“ abseits des Herrn Inspectors wurde in diesem Krimi derart liebevoll konzipiert, dass es die reine Freude ist. Spannend war für mich die Figur des Pospischil, der Assistent von Nechyba, der das krasse Gegenteil des vor Kraft strotzenden etwas fülligen Polizeikommissars darstellt. Rachitisch, mit teigiger Gesichtsfarbe, duckmäuserisch nach oben und nach unten tretend bzw. zu Gewaltausbrüchen gegen Verdächtige neigend, poliert er einerseits im Polizeidienst sein Ego auf und versucht andererseits durch Anbiederung an Vorgesetzte und höhergestellte Persönlichkeiten seine Karriere nicht zu verderben.

    Auch die Köchin Aurelia, in die sich Nechyba ein bisschen verliebt hat, ist sehr gut gezeichnet. Zudem bereitet sie tagtäglich für die Familie des Herrn Hofrat ein köstliches Essen zu, das derart detailliert beschrieben wird, dass dem Leser das Wasser im Mund zusammenläuft. Ich empfehle, das Buch keinesfalls hungrig zu lesen, denn die Koch- und Essorgien sind mit leerem Magen kaum zu ertragen.

    Zudem existieren auch noch die typischen reichen nutzlosen Lebemann-Charaktere im Stile des Joseph Roth, wie zum Beispiel der spielsüchtige Baron, der in der ganzen Stadt Schulden gemacht hat, der wegen seiner Ehre schon überlegt, sich zu entleiben und dann dennoch zu seiner Mutter betteln geht, damit diese seine Ehrenschuld begleicht.

    Einer der größten Pluspunkte des Krimis ist der Umstand, dass auch historische Persönlichkeiten konsistent in die Handlung eingebaut auftreten. Da gibt es zum Beispiel einen köstlichen Dialog zwischen Gustav Klimt  himself und Baron Schönthal-Schrattenbach, in dem sich der Künstler aufpudelt (aufregt), dass die feinen Leut immer über seine Bilder reden wollen, anstatt die Augen aufzumachen und sie einfach anzuschauen. Auch Otto Weininger und ein paar andere Persönlichkeiten werden glaubwürdig mit ihrer Biografie in den Plot integriert.

    So könnte ich ewig weiter die Figurenentwicklung loben, aber ich möchte nun nicht mehr weiterspoilern, auf jeden Fall wird dem Leser ein genaues Bild der Bevölkerung sowohl aus der Unterschicht als auch von den oberen Zehntausend und auch von vielen irgendwo dazwischen, wie dem angestellten Hauspersonal, gegeben.

    Sprachlich ist der Krimi wundervoll und der etwas bodenständigere derbe Wiener-Schmäh (Humor) blitzt auch aus allen Kapiteln reichlich hervor. Ich habe mich köstlichst amüsiert. Die Szene mit dem Hund Seppi oder die Beschreibung des Katers (im Sinne von Hangover) vom Redakteur Goldblatt inklusive der morgendlichen Körperfunktionen, die in einem solchen Zustand zu tragen kommen, haben mich vor Lachen fast vom Sessel gerissen.

    „Eine Frauenstimme keifte: „Seppi! Hierher! Sapperlot! Seppi, du Rabenvieh, wirst herkommen? Seppi, hier! Wenn du jetzt nicht sofort parierst, kommst du ins Gulasch!“
    Diese Drohung machte Eindruck, denn knurrend und fletschend trollte sich der Seppi zurück in den Hof, aus dem er wie ein Deus ex Machina hervorgeschossen war.
    Nechyba versuchte, sich den Geschmack eines Hundegulaschs vorzustellen. Dabei kam ihm der pelzig ranzige Geruch, der den meisten Hunden im Sommer eigen ist, in den Sinn. Ob sich diese Ausdünstungen mit dem würzig-süßen Paprika-Zwiebel-Aroma eines ordentlichen Gulaschs vertragen würden? Ein Gedanke, bei dem der Inspector erschauerte.


    Bei all der wundervollen Übererfüllung von erzähltechnischen Anforderungen ist der Kriminalfall letztendlich zwar ordentlich ausgeführt, aber dient irgendwie nur als Nebenhandlung zur Beschreibung des historischen Wiens. Das fand ich dann schon ein bisschen schade, denn für mich war der Täter recht schnell erkennbar.

    Fazit: Ich serviere Euch ein echtes Wiener-Schmankerl mit wärmster Leseempfehlung von mir – ein wundervolles Sittenbild von Wien um die Jahrhundertwende quer durch alle Schichten inklusive kulinarischer Reise und mit ein bisschen Mord und Totschlag garniert.

     
    *Kren: = Meerrettich
  14. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 5 (ISBN: 9783426424353)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 5

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    👛🎤 Dora ist ja zu niedlich :) besonders angesprochen hat mich Band 5 deshalb, weil es um die Stimme bzw den Stimmverlust geht. Ich bin Logopädin und somit wandert dieses Thema direkt zu meiner Aufmerksamkeit hin😳 Ich fühle mich durchweg unterhalten. Band 6+7 sind schon auf dem Kindle
  15. Cover des Buches MARCO POLO Reiseführer Wien (ISBN: 9783829751407)
    Walter M. Weiss

    MARCO POLO Reiseführer Wien

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Über Silvester/Neujahr waren mein Mann und ich 8 Tage in Wien.
    Geflogen sind wir ab Stuttgart, was super geklappt hat. Es war uns wichtig, eine direkte Verbindung zu haben. So waren wir nur eine knappe Stunde unterwegs – also tiptop.
    Letztes Jahr haben wir uns das erste Mal einen Reiseführer gekauft und zwar einen der kleinen „Marco Polo“-Reiseführer vom Verlag Mairdumont. Damals war er für Venedig. Der Kauf war super spontan (am Flughafen vor dem Abflug :D) – aber ein echter Glücksgriff, denn wir kamen super damit klar. Somit war es beschlossene Sache –> für Wien musste auch einer her.
    Gleich auf den ersten Seiten gibt es Zusammenfassungen nach den Mottos:
    – Best of
    – Insider Tipps
    – typisch Wien
    Das gibt schon mal einen super Überblick und Anhaltspunkte, wonach man Ausschau halten sollte bzw. worüber man sich mehr informieren möchte. Besonders hilfreich sind auch die „Bloß nicht“-Hinweise am Schluss des Reiseführers.
    Danach gehts ins Detail. Aufgeteilt ist der Reiseführer nach folgenden Themen:
    – Sehenswertes (Haben wir sehr genau studiert)
    – Essen und Trinken (wobei wir uns vor allem auf TripAdvisor verlassen haben)
    – Am Abend (war interessant zu lesen, aber wir sind nicht so die Nachtschwärmer)
    – Erlebnisrouten (wir haben uns selbst unsere Routen zusammengestellt)
    Allgemein gilt –> Wien ist am besten zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Also haben wir uns direkt am Flughafen eine Wochen-Netzkarte gekauft (lohnt sich auf jeden Fall!).

    (Den ausführlichen Reisebericht zu Wien findet ihr auf meinem Blog: https://luckyside.wordpress.com/2019/01/22/reisebericht-wien/)
  16. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 7 (ISBN: 9783426424377)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 7

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Mich hat die komplette Story absolut überzeugt! Ich hab alle Charaktere wirklich sehr ins Herz geschlossen. 💕 Für mich war jeder Teil super angenehm zu lesen. Die Story hat Tiefgang und lässt den Leser träumen. Endlich ist das Geheimnis des Päckchens aber auch aller Personen gelüftet ✌️ Ich wusste aber bereits das Lollo Twin ist' irgendwann zuvor hat er sich bereits verraten 🙈 Toll! Die Bücher haben 5 Sterne verdient! Danke dafür
  17. Cover des Buches Ohnehin (ISBN: 9783518457368)
    Doron Rabinovici

    Ohnehin

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 1 (ISBN: 9783426424315)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 1

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Alle Charaktere sind toll gewählt! Ich finde die Idee so schön: ein kleines süßes japanisches Restaurant das absolut ungewöhnlich und besonders ist. Leons Geschichte ist so rätselhaft das man einfach weiterlesen muss :) das ist so toll! Und dann noch was für echte Nerds. Ich bin absolut vom Nerd Test begeistert. Die Länge und der Preis dieses eBooks sind der Kracher und ich musste mir sofort band 2 holen
  19. Cover des Buches Wiener Spaziergänge (ISBN: 9783834205131)
    Gabriele Buchas

    Wiener Spaziergänge

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches DuMont BILDATLAS Wien (ISBN: 9783770193028)

    DuMont BILDATLAS Wien

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Der Dumont Bildatlas Wien bietet einen informativen sowie breitengefächerten Einblick. 6 große Citypläne helfen dem Leser sich einen ersten Überblick über das Altstadtviertel und die Bezirke der Stadt zu verschaffen. Gerade im Altstadtbereich tut das dringend Not. Ähnlich einem Reiseführer sind auch hier zahlreiche gute Infos, Tipps und Hinweise enthalten, jedoch ist das A4-Format nicht geeignet, um bei einer Stadttour wirklich zu unterstützen. Vorab zum Schmökern oder in der Rückschau aber absolut zu empfehlen!
  21. Cover des Buches Lemmings Himmelfahrt (ISBN: 9783644405516)
    Stefan Slupetzky

    Lemmings Himmelfahrt

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Lemming ist wieder in Schwierigkeiten. Gerade hat ihn seine Freundin hinausgeworfen, und kurz danach schießt ein Verrückter auf ihn. Zum Glück trifft es zwar einen anderen, der tot zusammenbricht, doch jetzt sucht die Polizei den Lemming als Mörder. Da hilft es nur, den wirklichen Täter zu finden - und der Lemming ist mal wieder in einen Fall verwickelt, der ihn völlig überfordert ...
    (Verlag)

    Der Kurier sagt „Ein Buch, das man nicht weglegen kann. Bis zur letzten Seite“ (Verlag), und er übertreibt nicht.

    Wien muss man gernhaben, und die Sprache muss man auch kennen. Dazu die Leute. Schon ist man dem Lemming verfallen. Weil Stefan Slupetzky an Wortwitz, Skurrilität und Grausen eigentlich nicht zu überbieten ist. Der einzigartigen Erzählstimme des Lemming kann sich keiner entziehen, der selber auf der Seite des schwarzen Humors gepaart mit echter Herzenswärme steht.
    Einmal mehr habe ich den Lemming aus Slupetzkys Feder genossen und versucht, ihn nicht zu verschlingen. Letzteres war schwierig, weil die Spannung mächtig hoch ist.
    Zimperlich darf man nicht sein. Und schon gar nicht politische Korrektheit verlangen. Dann geht’s in die Binsen – oder Hosen … Aber, mal ganz ehrlich, dem Volk auf’s Maul geschaut, das offenbart keine geschliffene Halbwahrheit, sondern eben die ganze Wahrheit. Nackt und ungeschönt. Ohne policital correctness.
    Gleichzeitig – und darin liegt die Stärke Slupetzkys – durchzieht den Roman eine Liebenswürdigkeit den Ausgegrenzten und Schwächeren gegenüber. Was zudem gelingt, ist eine Überraschung am Ende des Romans. Ein Krimi wie mein liebster St. Laurent: vollmundig, rund und stets anders als die Masse guten Genusses.
    Der dritte Lemming liegt griffbereit …
  22. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 2 (ISBN: 9783426424322)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 2

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Auch Band 2 ist toll gelungen. Ich mag den Schreibstil sehr und muss mir gleich noch Band 3 besorgen. Es macht richtig Spaß diese kleinen eBooks zu lesen. 👌 Geschichten sind sowas tolles. Und die Atmosphäre in diesem Buch ist wirklich schön. Ich bin gespannt wie es weiter geht
  23. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 4 (ISBN: 9783426424346)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 4

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Ach wie schön :) auch Band 4 verspricht dem Leser ein tolles neues Abenteuer :) ich hab es wieder einmal verschlungen
  24. Cover des Buches Naschmarkt 99 - Folge 3 (ISBN: 9783426424339)
    Anna Koschka

    Naschmarkt 99 - Folge 3

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Super süße Fortsetzung✌️ Ich muss weiterlesen Band 4 ist gleich daaa

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