Bücher mit dem Tag "nationalpark"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nationalpark" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

    (665)
    Aktuelle Rezension von: Andzia1389

    Rezension „Wild Like a River“ – Kira Mohn

    Dieses Buch lag wirklich lange auf meinem SuB 📚⏳ – und im Rahmen meines Vorsatzes, endlich abzubauen, habe ich es mir nun geschnappt. Und was soll ich sagen: Es war ganz anders als erwartet – im positiven Sinne ✨

    Schon der Einstieg fühlte sich ungewohnt an. Ehrlich gesagt war es anfangs kein Buch, zu dem ich normalerweise greifen würde. Die Thematik, der Ton und die Atmosphäre waren komplett anders als das, was ich sonst lese. Genau das hat mich aber neugierig gemacht 🤍

    Mit jeder Seite wurde die Geschichte intensiver 🌊📖 Die Ereignisse entwickeln sich ruhig, aber eindringlich, und genau diese langsame, natürliche Art hat mich immer tiefer in die Handlung gezogen. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet, glaubwürdig und emotional greifbar – man merkt einfach, wie viel Sorgfalt in ihrer Entwicklung steckt ✍️💫


    „Wild Like a River“ ist kein klassisches Wohlfühlbuch, sondern eines, das wirkt, nachhallt und im Kopf bleibt 🌿💭 Ich kann es wirklich allen empfehlen, die Lust haben, mal etwas anderes zu lesen, die ihre Komfortzone verlassen möchten und offen für neue, untypische Geschichten sind 📚✨


  2. Cover des Buches Anima (ISBN: 9783401510224)
    Kim Kestner

    Anima

    (202)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Guter, flüssiger Schreibstil der nicht zu längen neigt. 

    Beim ersten Perspektivwechsel war ich etwas verwirrt, da dieser nur mit einem Absatz zwischen den Zeilen kam. Schön wäre da ein kleiner Hinweis gewesen. Allerdings ist es relativ schnell klar, dass es sich plötzlich um eine andere Person handelt um die es grad geht.

    Das ganze hat keine Actionreiche Spannung, sondern eine angenehme dahin fließende Atmosphäre. Das Spiel von Gut gegen Böse, mit dem dezenten Hinweis, dass es jede Menge dazwischen gibt. 

    Das Abby so schnell an Juspinn hängt (im wahrsten Sinne) finde ich etwas übertrieben,  auch wenn es dafür etwas später eine Erklärung gibt. Er ist quasi der "Böse" und macht viele Dinge die Abby als "Gute" gegen den Strich gehen und trotzdem dackelt sie ihm etwas zu sehr hinterher.

    Das Ende war mir allerdings zu schnell und einfach abgehandelt. Ich hätte schon ganz gerne erfahren, was da eigentlich zwischen dem Teufel und Abby passiert ist. 

    Insgesamt aber eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. 

  3. Cover des Buches Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück (ISBN: 9783328113218)
    Ulf Kvensler

    Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück

    (219)
    Aktuelle Rezension von: Marigold

    „Der Ausflug – Nur einer kehrt zurück“ von Ulf Kvensler ist für mich ein Thriller, der vor allem von seiner starken Naturkulisse lebt. Die Geschichte rund um vier Freunde, die im abgelegenen Norden Schwedens wandern gehen und dabei immer tiefer in eine gefährliche Situation geraten, hat mich schnell neugierig gemacht. Besonders gut fand ich, wie sich die Spannungen innerhalb der Gruppe langsam aufbauen und wie aus einem harmlosen Urlaub Schritt für Schritt eine echte Ausnahmesituation wird. Die Landschaft ist so eindringlich beschrieben, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte, selbst mitten in der Wildnis zu stehen.

    Trotzdem hatte das Buch für mich auch ein paar Schwächen. Gerade im Mittelteil zog sich die Handlung stellenweise etwas und nicht jede Szene hat die Spannung wirklich oben gehalten. Manche Beschreibungen waren mir etwas zu ausführlich, was das Tempo gebremst hat. Und das Ende hat mich ehrlich gesagt etwas ratlos zurückgelassen, weil es für mich nicht ganz rund wirkte. Insgesamt ist es ein gut lesbarer Thriller mit einer starken Idee, der mich solide unterhalten hat, aber nicht komplett begeistern konnte.

  4. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

    (203)
    Aktuelle Rezension von: A-Basan

    Mari ist eine erfolgreiche Influencerin, immer auf der Jagd nach dem perfekten Foto, dem idealen Post und den meisten Likes. Aber an ihrem 18. Geburtstag muss sie immer wieder an ihre  beste Freundin Bri denken, mit der sie zusammen gefeiert hätte, wäre es nicht zur Entfremdung und zur Katastrophe gekommen. 

    Sie öffnet vor laufender Kamera ihr Herz und löscht im nachfolgenden Shitstorm dann alle Social Media Kanäle. Spontan und völlig unvorbereitet beschließt sie, die große Wanderung durchzuziehen, die sie vor Jahren mit Bri geplant hatte.

    Ich wünsche diesem digital detox Roman möglichst viele junge Leser! Besonders die Szenen in denen Mari ihr Leben nur noch auf mögliche Posts hin lebt, sind erschütternd und rütteln hoffentlich viele wach. Bezeichnend ist, dass ihr erst dann von ihren Followern Fake vorgeworfen wird, als sie das erste Mal vollkommen ehrlich und ungeschminkt ihre Gefühle vor der Internet-Gemeinde offenbart. Sie findet erst ihr wahres Selbst, als sie die Route wandert, die Bri eigentlich für sich selbst ausgearbeitet und vorbereitet hatte.

    Wie schon bei "Mein Herz wird dich finden" bin ich total begeistert von dieser Autorin.


  5. Cover des Buches Free like the Wind (ISBN: 9783499004001)
    Kira Mohn

    Free like the Wind

    (338)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Nachdem Band 1 mich ziemlich enttäuscht hat, war ich gespannt, ob Band 2 mich mehr packen würde. Und ich muss sagen: Ja, das hat er!

    Ray, die wir schon aus dem ersten Band kennen, ist immer noch eine total liebenswerte Figur. Ihre Familiengeschichte und das Drama um ihre Schwester haben mich echt mitgenommen – damit hätte ich nicht gerechnet!

    Cayden hingegen war im ersten Band für mich eher schwierig. Auch hier fiel es mir schwer, ihn wirklich zu mögen. Seine Handlungen waren oft schwer nachvollziehbar, und ich habe lange gebraucht, um ihn zu verstehen. 🫤 Aber seine eigene Familiengeschichte hat durchaus emotionale Tiefe gezeigt, die mich teilweise auch bewegt hat.

    Das Setting in diesem Band war echt schön – diese Naturverbundenheit hat dem Buch einen tollen Flair gegeben.

    Der Anfang des Buches war etwas schleppend, aber als die Reise von Ray und Cayden richtig Fahrt aufnahm, wurde es spannend und unterhaltsam. Die Liebesgeschichte fand ich besser als im ersten Band, weil sie sich langsamer und realistischer entwickelt hat. Dennoch hatte ich manchmal Probleme, mich ganz auf Cayden einzulassen, besonders wegen seiner zwischendurch schwierigen Entscheidungen und Reaktionen.

    Alles in allem hat mich Free Like the Wind echt positiv überrascht und war auf jeden Fall eine Verbesserung zum ersten Band. Der Schreibstil von Kira Mohn konnte mich wieder überzeugen, und ich bin jetzt neugierig auf weitere Bücher von ihr.

     

  6. Cover des Buches Die verlorenen Blumen der Alice Hart (ISBN: 9783734111747)
    Holly Ringland

    Die verlorenen Blumen der Alice Hart

    (14)
    Aktuelle Rezension von: AUSGEbuchT-PetraMolitor

    Das Buch/Die Autorin:

    „Die verlorenen Blumen der Alice Hart“ ist der Debutroman der australischen Schriftstellerin Holly Ringland. Die deutsche Taschenbuch-Ausgabe mit 512 Seiten erschien zum Preis von 11,00 Euro im März 2021 im Blanvalet-Verlag, aus dem Englischen übersetzt wurde sie von Alexandra Baisch. Ebenfalls erhältlich sind das Hardcover und die E-Book-Version. Bereits 2022 erscheint ein neues Buch der vielversprechenden Autorin, das im Original „The Seven Skins of Esther Wilding“ heißt.

    Die 1991 geborene Holly Ringland wuchs wild und barfuß im tropischen Garten ihrer Mutter im Norden Australiens auf. Als sie neun Jahre alt war, bereiste ihre Familie zwei Jahre lang in einem Wohnmobil die Nationalparks Nordamerikas – eine Erfahrung, die den Grundstein legte für Holly Ringlands großes Interesse an Kulturen und Geschichten. In ihren Zwanzigern arbeitete sie vier Jahre lang in einer abgeschiedenen indigenen Gemeinschaft im australischen Outback. Später zog sie nach England, um an der Universität von Manchester Kreatives Schreiben zu studieren. Die Autorin lebt heute abwechselnd in Großbritannien und Australien.

    Wie es aussieht:

    Hardcover und Taschenbuch haben unterschiedliche Cover, wobei mir letzteres noch deutlich besser gefällt. Ich kannte bisher weder Buch noch Autorin und wurde beim Durchstöbern der Verlagsseite erst durch das wunderschöne Titelbild auf „Die verlorenen Blumen der Alice Hart“ aufmerksam. Für mich als Blumen- und Pflanzenfan definitiv eine der schönsten Cover-Gestaltungen des Jahres. Toll gemacht! Besonderes zusätzliches Highlight sind die filigranen Blumenillustrationen im Buch.

    Worum es geht (Klappentext des Verlages): 

    In einem prächtigen Blumengarten inmitten der roten Weite Australiens findet eine junge Frau eine neue Chance im Leben…

    Die neunjährige Alice Hart lebt mit ihren Eltern in einem abgelegenen Haus an der Nordostküste Australiens, wo sie im bezaubernden Blumengarten ihrer Mutter Schutz vor den düsteren Stimmungen ihres Vaters findet. Als ein Feuer ihr das Zuhause raubt, wird Alice von ihrer ihr bis dahin unbekannten Großmutter June aufgenommen. June leitet eine Blumenfarm, auf der sie Frauen, die einen schweren Schicksalsschlag verkraften mussten, Zuflucht bietet. Hier lernt Alice, die Sprache der Blumen zu nutzen, um die Dinge zu sagen, die sie nicht in Worte fassen kann. Doch June verbirgt etwas vor ihrer Enkeltochter, und bald schon erkennt Alice, dass es Wahrheiten gibt, die man nicht allein mithilfe der Blumen aussprechen kann. Wenn sie sich von der Vergangenheit befreien will, muss sie zuerst lernen, ihren eigenen Weg zu gehen…

    Wie es mir gefallen hat:

    Soviel vorab: Wenn ich von meinem eigenen 5-Punkte-System abweichen würde, was ich nicht tue, würde ich 10 Punkte für dieses bezaubernde Buch vergeben. Ich habe es innerhalb weniger Stunden verschlungen, was bei mir immer ein sehr gutes Zeichen ist. Von Anfang an habe ich Alice und ihre bewegende Geschichte tief in mein Herz geschlossen.   Ich habe mit ihr mitgelitten, wenn sie wieder einmal miterleben musste, wie ihr Vater ihre Mutter zusammenschlug oder seine Aggressionen an ihr selbst ausließ. Was müssen solche Erlebnisse an einer zarten Kinderseele anrichten? Ich kann und mag es mir kaum vorstellen.  Ebenso einschneidend und grausam fand ich die vollkommene Isolation des Kindes, das weder zur Schule gehen noch andere Kinder kennenlernen darf. Als Alice neun Jahre alt ist wird das trügerische „Idyll“ von einem verheerenden Feuer zerstört.

    Alice, die sich selbst die Schuld an dem Brand gibt, der ihre Eltern (und vermeintlich ihren Bruder) das Leben kostete, wird schwer traumatisiert und dadurch temporär ihrer Sprache beraubt von ihrer Großmutter June aufgenommen. Sie bringt sie auf die Blumenfarm Thornfield, auf der bereits zahlreiche verletzte Seelen Zuflucht gefunden haben. Auch June, die sich mit Alice Vater, ihrem Sohn Clem, heillos zerstritten hat, sucht dort Frieden und Vergebung.

    Es hat mich sehr berührt, wie June und ihre Blumenfrauen Alice behutsam in ihrer Mitte aufnehmen und ihr zum ersten Mal das Gefühl vermitteln, zuhause, geborgen und in Sicherheit zu sein. Sie lehren sie, sich nonverbal die „Sprache der Blumen“ zu eigen zu machen. Durch die interessanten Blumenportraits zum Beginn eines jeden Kapitels lernt sie sogar die Leserin/der Leser ein wenig. Hier liegt auch der Ursprung des beliebten Sprichwortes „jemandem etwas durch die Blume sagen“.

    Holly Ringwald schreibt wunderbar „schön“, sehr flüssig und fast schon poetisch. Sie verknüpft geschickt verschiedene Handlungsstränge und lässt Alice eine wundersame Verwandlung durchmachen. Ich war am Ende des Buches zwar ziemlich traurig, dass ich Alice und all die anderen Protagonisten verlassen muss, aber auch glücklich und ebenfalls irgendwie getröstet. „Die verlorenen Blumen der Alice Hart“ war für mich das absolut richtige Buch zu einem absolut richtigen Zeitpunkt. Es hat mir einfach nur gutgetan – und tut es immer noch bei Gedanken ans Lesen! Daher wandert dieses Taschenbuch natürlich auch in die Bibliothek, meiner absoluten Herzensbücher, die ich immer um mich haben möchte.

    Ich danke der Autorin und dem Verlag für das beeindruckende Leseerlebnis und freue mich schon auf hoffentlich viele weitere Bücher von Holly Ringland.

    Ich vergebe 10 von 5 Punkten 😉 … und eine absolute Leseempfehlung!

     

  7. Cover des Buches Mädchen aus dem Moor (ISBN: 9783426522493)
    S. K. Tremayne

    Mädchen aus dem Moor

    (170)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Kath und Adam leben mit Lyla, ihrer neunjährigen Tochter, in einem alten Steinhaus im Dartmoor. Kath liebt das Moor und sie liebt ihre Familie. 

    Daher bricht für sie eine Welt zusammen, als sie nach ihrem schweren Unfall eines Tages aus der Ohnmacht erwacht und in abweisende Gesichter blickt. An das Geschehene hat sie hat kaum Erinnerung, mysteriöse Bilder und Eindrücke beginnen sie zu quälen: Verhält ihr Ehemann sich nicht seltsam aggressiv? Welches Geheimnis verbirgt ihr Bruder vor ihr? Und was ist es, das ihre sensible, ganz besondere Tochter nachts im Moor zu sehen glaubt? Verliert Kath den Verstand – oder ist sie einer furchtbaren Wahrheit auf der Spur ...

    Fazit 

    Prinzipiell spannender Thriller, dem eine Straffung ganz gut getan hätte. So leider zu langatmig und zäh, trotz durchaus guter Handlung. 

  8. Cover des Buches Die Hüterin der verlorenen Schätze (ISBN: 9783986951795)
    Elisabeth Büchle

    Die Hüterin der verlorenen Schätze

    (122)
    Aktuelle Rezension von: riegermilena

    Emilia Seidel weiß selbst  nicht so ganz was sie glauben oder hoffen soll, als sie auf dem Dachboden ihres verstorbenen Urgroßvaters auf ein altes Paket stößt. Der Inhalt lässt Vermuten, dass ihr Großvater nicht immer der Mensch war, den sie kannte und liebte. Emilia kann nicht anders, als sich auf die Suche nach Antworten zu machen - wer war ihr Großvater wirklich und welche Rolle spielte er im Zweiten Weltkrieg?

    Auf einer zweiten Zeitebene begleitet der Leser eine Gruppe von britischen Agenten mitten hinein ins Dritte Reich, auf der Suche nach wertvollen Kunstschätzen.

    Ich habe mich so sehr gefreut auf dieses Buch, welches lose an den Roman "Die Erbin des Bernsteinzimmers" anknüpft. Besonders auf ein Wiedersehen mit den beiden "Schatzsuchern" Fynn und Paul, die mir schon im Vorgänger sehr sympathisch waren.
    Dabei wurde ich keineswegs enttäuscht und die Dynamik der Freunde hat mir erneut sehr gut gefallen.
    Doch auch Emilia, die man in diesem Buch kennenlernt, hat es mir angetan. Die junge Frau hat nach einer überraschenden Entdeckung einiges zu Verarbeiten, inklusive vieler Fragezeichen, was man sehr gut nachempfinden kann.
    Im Laufe der Geschichte erfährt man einige Aspekte aus ihrer Vergangenheit, welche ihr Verhalten und Entscheidungen nachvollziehbar machen.

    Allgemein lese ich sehr gerne Bücher, die in der Zeit um und während dem zweiten Weltkrieg spielen. Durch den Fokus auf den vielfachen Kunstraub dieser Zeit hat die Autorin in diesem Roman einen Aspekt in den Vordergrund gerückt, worüber ich bisher eher weniger gelesen habe. Das hat mich zusätzlich neugierig gemacht.

    Die unterschiedlichen Zeitebenen sind jeweils gut gekennzeichnet, ebenso die Person, aus deren Sicht erzählt wird. Dabei erhält der Leser Einblick in die unterschiedlichsten Charaktere, was zusätzlich für Abwechslung sorgt.
    Die Geschichte hält ein für mich angenehmes Maß an Spannung bereit, sodass ich nach jedem Kapitel weiterlesen und erfahren wollte, wie es den Protagonisten weiter ergeht.
    Allgemein mag ich den Schreibstil der Autorin sehr, was sich auch in diesem Buch erneut bestätigt hat. Ich wurde bestens unterhalten und das Buch war schneller fertig gelesen, als es mir lieb war.
    Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle!

  9. Cover des Buches Alaska Wilderness - Verschollen am Mount McKinley (ISBN: 9783764170042)
  10. Cover des Buches In der Kälte Alaskas (ISBN: 9783311120919)
    Dana Stabenow

    In der Kälte Alaskas

    (16)
    Aktuelle Rezension von: rockchickdeluxe

    Schon lange kreise ich um Kate Shugaks ersten Fall: In der Kälte Alaskas. Es hieß, dieser Krimi sei anders und ein echtes Juwel der Kriminalliteratur. Tatsächlich eröffnet die Weite Alaskas Horizonte.


    Was für ein gigantisches, Eisberge versetzendes Setting! Im Süden Alaskas erstreckt sich ein Nationalpark mit einer Größe von 20 Millionen Hektar und irgendwo dort sind ein Ranger und ein Ermittler des FBI verschwunden. Die Staatsanwaltschaft wendet sich an Kate Shugak, die mit ihrer Hündin in einer abgelegenen Blockhütte wohnt. Die gebürtige Aleutin hat ihre Karriere bei der Staatsanwaltschaft in Anchorage aufgegeben und ist in die eisige Wildnis ihrer Heimat zurückgekehrt. Sie kennt den Park besser als jede*r andere und beginnt mit den Nachforschungen. 


    Die Ermittlungen zwingen sie zur Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Herkunft und mit ihrer Familie, der sie einst den Rücken kehrte. Wie in vielen indigenen Siedlungsgebieten drehen sich Teile der Existenz um gesellschaftliche Missstände. Alkoholmissbrauch, Wilderei, Schmuggel und Gewalt sind eng mit dem Leben im Nationalpark verbunden.


    Interessenskonflikte zwischen dem Staat und den Indigenen bestimmen den (Arbeits-)Alltag genauso wie die klimatischen Veränderungen und was sie für das Leben dort bedeuten. Inwieweit dem Tourismus die Tür geöffnet werden soll, wie Fortschritt unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte gelingen kann und wer welchen Anspruch auf Ländereien hat, führt zu erbitterten Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Lagern. Liegt hier das Mordmotiv? Denn am Tod der Vermissten besteht kaum ein Zweifel.


    In der Kälte Alaskas ist ein klassischer WhoDunnit in einem brillanten, klirrenden, außergewöhnlichem Setting. Kate ist eine kantige Hauptfigur, die mit hinreissend ambivalenten Nebendarsteller*innen agiert. Der Fall erscheint fasst nebensächlich, denn vor allem ist dies ein Abenteuerroman, der sofort mitnimmt in die Weite, Dunkelheit und Kälte Alaskas. Die Konflikte und Probleme werden ebenso lebendig wie die Schönheit der Natur und der Reichtum der Tier- und Lebenswelt dieses außergewöhnlichen Gebiets weit im Norden. Ein abgehärteter, wortkarger Menschenschlag wohnt dort draußen, doch wer sich annähert, der wird viele Bände lang sehr viel Freude mit Kate Shugak in der Kälte Alaskas haben. 


  11. Cover des Buches Sehnsucht in Aquamarin (ISBN: 9783453423749)
    Miriam Covi

    Sehnsucht in Aquamarin

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Seufz....was für ein schöner Roman über die Liebe, verletzte Seelen und Familie. Von Anfang an hat mich dieser Roman von Miriam Covi in seinen Bann gezogen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und spielt an einem spannenden Ort. Die Geschichte und Polly und Jette hat mich berührt und besonders Polly und auch sie anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Viel zu schnell war dieses Buch durchgelesen. Freu mich auf ihre weiteren Romane.

  12. Cover des Buches Rabenblut (ISBN: 9781503951310)
    Nikola Hotel

    Rabenblut

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_

    Klappentext:

    Jeden Tag durchstreift Isa den Wald auf der Suche nach Luchsen – sie kontrolliert Fallen und verfolgt die Fährten der Wildtiere. Nur einen Flügelschlag von ihr entfernt lebt Alexej in der Geborgenheit eines Rabenschwarms. Es ist ein kalter November, als er durch den Angriff eines Hunderudels schwer verletzt wird und Isa ihn findet. Sie verliebt sich in Alexej, der sein zerrissenes Leben vor ihr verheimlicht. Doch von einem Tag auf den anderen verschwindet er in den Wäldern, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenig später sucht ein Kolkrabe Isas Nähe – ein Wolfsvogel, der dieselben blauen Augen hat wie ihr Alexej …

    Das Cover gefallt mir ganz gut, denn es passt farblich gut zusammen und perfekt zum Titel.

    Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, denn er ist flüssig und relativ einfach zu lesen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Spannend war es auch, auch wenn ich mir zwischendurch doch etwas mehr Spannung gewünscht hätte. Die Kapitel sind abwechselnd auch Alexejs und Isas Sicht geschrieben, wodurch man sich besser in die Beiden hineinversetzen können soll.

    Leider war ich kein allzu großer Fan der beiden Charaktere. Sie sind zwar ganz interessant, kamen mir aber seltsam bekannt vor. Isa hat mir ein bisschen besser gefallen, denn sie setzt sich sehr für die Wildtiere und natürlich auch für Alexej ein.

    Insgesamt ein ganz nettes Fantasybuch, das mich allerdings sehr an die Reihe mit den Wölfen von Maggie Stiefvater erinnert. Wem die sehr gut gefallen hat, der sollte sich dieses Buch mal genauer anschauen.


  13. Cover des Buches Donauauen: Naturreichtum im Nationalpark (ISBN: 9783702222512)
  14. Cover des Buches Aussichten im Schweizerischen Nationalpark (ISBN: 9783859323421)
    Heinz Staffelbach

    Aussichten im Schweizerischen Nationalpark

    (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Nationalpark! Den Begriff kennt jedes Kind. Mit ihm verbindet sich die Vorstellung von urwüchsiger Natur, Abgeschiedenheit, Wildnis, Weite, Refugium. Zu Recht.*


    Der schweizerische Nationalpark ist der älteste in den Alpen. Seit 1914 besteht dieses Schutzgebiet. Die strikten Regelungen ermöglichen es einer reichen Fauna und Flora zu gedeihen – aber auch dem Besucher über einen kontrollierten Zugang, die Natur zu bestaunen. Das Buch stellt den Nationalpark vor, gibt Einblicke in die Pflanzen- und Tierwelt, geht kurz auch auf die Geologie des Parks ein um dann Wanderungen und die wichtigsten Infos für einen Aufenthalt zu geben.



    Die Einleitung – wie der Rest des Buches – bietet eine Verknüpfung aus Geschichtlichem, das Vorstellen von aktuellen Projekten aber auch die Aussicht auf Zukünftiges, sodass ein sie die Entwicklung des Nationalparks zeigen. Nach dem ersten Kapitel zur Entstehung und zum Schutzgedanken des Nationalparks widmet sich der Autor – ein Biologe – der Flora und der Fauna. Dabei stellt er nicht nur wichtige Arten vor, sondern geht (besonders in Bezug auf die Pflanzenwelt) auch auf die Besonderheiten und die Herausforderungen ein, die ein Leben im (Hoch-)Gebirge mit sich bringt. Durch eine Mischung aus Text und ansprechenden Fotografien wird dem Leser die Lebenswelt des Parks vorgestellt. Ergänzend finden sich Tabellen und Steckbriefe. Besonders interessant fand ich auch die Auszüge aus älteren Büchern, die durch eine besondere Atmosphäre geprägt waren.


    Viele der Tier- und Pflanzenarten, die hier vorgestellt werden, sind bekannt. Hier werden sie aber mit einem lokalen Bezug beschrieben. So wird nicht nur eine Liste der Alpenblumen mit dem jeweiligen Standort im Park angeboten, auch die Beschreibungen der großen Säuger geben Tipps wann und wo sie im Park am besten beobachtet werden können. Zusammen mit den Wanderrouten hat das für mich ein rundes Bild ergeben – hier werden nicht nur die Schönheiten des Parks angepriesen, die der Leser aus der Ferne genießen soll, sondern auch die Möglichkeit geboten, selbst zum Akteur zu werden und den Nationalpark dazu zu nutzen, die Natur kennenzulernen.


    Fazit: Das Buch war nicht nur eine gute Mischung aus informationsreichen Texten und wunderbaren Fotografien, sondern auch eine Einladung den Nationalpark zu besuchen. Gerade dadurch spiegelte es für mich eine der Hauptaufgaben eines Naturschutzgebietes wieder – die Aufklärung über die Schutzverantwortung des Menschen.

  15. Cover des Buches Totenstille über dem Lago Maggiore (ISBN: 9783462051278)
    Bruno Varese

    Totenstille über dem Lago Maggiore

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Phil_G

    Ich werde misstrauisch, wenn ich die Kombination Pseudonym und norditalienischer See lese. Bei Bruno Varese erwies sich das Misstrauen als unbegründet.

    Bruno Varese gelingt mit „Totenstille über den Lago Maggiore“ ein fesselnder Kriminalroman, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Die Geschichte entfaltet sich vor der atmosphärisch dichten Kulisse des malerischen Lago Maggiore, dessen stille Schönheit einen spannenden Kontrast zu den düsteren Ereignissen bildet.
    Besonders beeindruckend ist die präzise und zugleich lebendige Sprache, mit der Varese seine Charaktere zeichnet. Jeder Protagonist wirkt glaubwürdig und vielschichtig, was der Handlung zusätzliche Tiefe verleiht. Die Spannung wird dabei gekonnt aufgebaut und hält bis zum überraschenden Ende durchgehend an.
    Das Buch besticht nicht nur durch seinen packenden Plot, sondern auch durch die gelungene Verbindung von regionalem Flair und psychologischer Raffinesse. Für Liebhaber gut erzählter Krimis, die neben Nervenkitzel auch Wert auf Atmosphäre und Charakterentwicklung legen, ist „Totenstille über den Lago Maggiore“ definitiv eine empfehlenswerte Lektüre.

  16. Cover des Buches Acht Wölfe (ISBN: 9783453274310)
    Ulla Scheler

    Acht Wölfe

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Wow, was für eine emotionale Achterbahnfahrt. In Rekordgeschwindigkeit bin ich durch dieses Buch geflogen , habe mitgelitten , mitgeweint und für die Protagonist*innen gehofft, dass sie dieses ungewollte Abenteuer überleben werden.

    Die kanadische Wildnis, ein traumhaftes Setting, dass die sehr unterschiedlichen jungen Leute an der Seite ihres erfahrenen Wanderführers Nick bereisen wollen . Sie alle sind Stadtkinder, unerfahren mit einem Leben fern jeglicher Zivilisation , doch mit einem Profi an ihrer Seite fühlen sie sich sicher. Dieses Gefühl von Sicherheit ist allerdings trügerisch, denn bald schon ist die Gruppe auf sich allein gestellt und muss ums nackte Überleben kämpfen. 

    Die Gruppendynamik war toll beschrieben, und fasziniert verfolgt man wie jeder Einzelne in der Not über sich hinauswächst.   

    Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieses Buch so begeistern würde. Die Gruppe ist mir wirklich ans Herz gewachsen, und der ganze Überlebenskampf wird  so spannend und authentisch erzählt, dass ich das Buch nur schwer zur Seite legen konnte.


    Große Empfehlung! 

  17. Cover des Buches Auf nach Yellowstone! (ISBN: 9783895654008)
    Aleksandra Mizielinska

    Auf nach Yellowstone!

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Das Buch ist einfach riesig, auch in seinen äußeren Maßen. Das Cover zeigt einige Tiere, die im Buch erscheinen. Im Einband sehen wir die Welt und darin eingezeichnet die Nationalparks, die in dem Buch vorgestellt werden. Darunter Portraits einiger Tiere mit ihren Namen. Kuba, das Bison, und Ula, das Eichhörnchen, werden uns durch das Buch begleiten.

    Weiter geht es mit Karten der Parks und dann sind wir endlich im Białowieża -Nationalpark in Polen.

    Das Bild zeigt einige Gebäude und Tiere, die alle mit einer Bezeichnung versehen sind. Ula und Kuga stellen sich mit einer Sprechblase vor. Kuga hat Post von einem Bison bekommen und deshalb werden Wisent und Bison gegenübergestellt. Wir erfahren einiges über die Geschichte der Nationalparks und lernen ausgestorbene Tiere wie das Ur kennen. 1:1 sind die Bilder der Pflanzen und Blätter gezeichnet. Dann geht mit dem Flieger nach Yellowstone. Auch hier erfreut uns wieder eine Doppelseite des Parks als Einstieg. Natürlich geht es um die Fast-Ausrottung der Bisons. Auch die heißen Quellen werden erklärt. 

    Weiter geht es nach Südamerika zum Manú Nationalpark. Hier übernimmt ein Wasserschwein die Führung. Es geht um ungewöhnliche Kreuzungen und um Blattscheiderameisen. Und weiter geht es von Peru nach China. 

    Der Jiuzhaigou-Nationalpark wurde 1982 gegründet und hier gibt es natürlich Panda, den großen schwarz-weißen und den kleinen rötlichen. Dadurch ist auch Bambus ein Thema. 

    Weiter geht es nach Namibia in den Namib-Naukluft.Park. Unsere Reisenden sind zunächst dem Klima der Wüste ausgesetzt und erfahren, wie sich einige Tiere dieser Hitze angepasst haben. Von Welwitschie hatte ich noch nie gehört. Im Nordosten Grönland liegt der nächste Nationalpark. Hier erleben die Tiere große Kälte und suchen nach der Sonne. 

    Indonesien ist der nächste Halt, Komodo heißt der Nationalpark. Hier geht es ins Wasser zu einem Korallenriff. 

    In Neuseeland gibt es den Fiordland-Nationalpark, hier wohnen viele ungewöhnliche Tiere, wie die Kiwis und bekannte Tiere, die hier ausgesetzt wurden, z.B. für die Jagd. Aber auch zu ausgestorbenen Tieren, wie den Moa gibt es Zeichnungen. 

    Es gibt noch so vieles mehr auf den 125 großen Seiten zu sehen. Alle Parks werden mit einem großen Bild vorgestellt, dann werden Tiere und Pflanzen erklärt und verbunden wird alles mit den Comiczeichnungen. Wie ich finde, eine gelungene Mischung. Ich bin sicher, alle Entdecker*innen werden eine große Freude daran haben und auch ihre Eltern werden staunen, darüber, was sie noch nicht wussten. 

     

  18. Cover des Buches Die Steine der Zwillinge (ISBN: 9783734700149)
    Wilma Borghoff

    Die Steine der Zwillinge

    (13)
    Aktuelle Rezension von: AndreaDus

    Ich war skeptisch bei dem Buch, eine Autorin von der ich noch nichts gelesen habe, ein Thema das eigentlich nicht mein Thema in Büchern ist und dann auch noch über 400 Seiten. 

    Der Klappentext machte mich aber sehr neugierig und somit habe ich angefangen zu lesen und ich bin begeistert, denn dieses Buch hat soviel Spaß gemacht zu lesen und es hat mich gefesselt. 

    Es ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben so das ich als Leserin das Gefühl hatte ich bin dabei ich erlebe alles hautnah mit. Fasziniert war ich von der besonderen Beziehung der beiden Schwestern und wie realistisch die Autorin dieses Verhältnis im Buch rüber gebracht hat. 

    Die Handlung spielt zum einen Teil in Deutschland und zum anderen Teil in Kanada. In den ersten Kapiteln erfahren wir viel über die Schwestern und die Familie.

    Ich habe mit gezittert, die Ängste und Gefühle aller Protagonisten wahrgenommen. Auch werden die Protagonisten sehr authentisch dargestellt was mir super gut gefallen hat.

    Die Geschichte erzählt die Autorin sehr real, spannend, dramatisch und emotional.

    Die Kapitel sind unterschiedlich lang, knüpfen aber nicht immer aneinander an aber es geht in der Geschichte übergangslos weiter.

    Der Schreibstil ist locker und hier und da mit etwas rheinischem Humor gewürzt was mir sehr gefallen hat, denn es passt zu der Geschichte.

    Das Cover wirkt wie ein Foto von der Reise, spiegelt aber nicht die Ereignisse des Romans wieder.

    So skeptisch wie ich am Anfang war so begeistert bin ich am Ende des Buches. Es hat mir viel Spaß gemacht zu lesen und es fiel mir schwer Pausen einzulegen während des Lesens.

    Von mir gibt es ein 100%++ Leseempfehlung für diesen Roman. 

  19. Cover des Buches Die Vogelwelt des Neusiedler See-Gebietes (ISBN: 9783903096653)
  20. Cover des Buches Nationalpark Donau-March-Thaya (ISBN: 9783850331678)
  21. Cover des Buches DIE NATIONALPARKS KROATIENS (ISBN: 9789530614659)
  22. Cover des Buches Wo das Herz der Erde schlägt (ISBN: 9783864954665)
    Mina Miller

    Wo das Herz der Erde schlägt

    (22)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Triggerwarnung: Sexuelle Belästigung und versuchte Vergewaltigung!

     

    Als hätte es Emma nicht schon schwer genug, mit einer Kollegin, die sie wie eine Dienstbotin behandelt und bei jeder Gelegenheit fertig macht und einem Kollegen, der sie begrabscht und wie Dreck behandelt, nein, auf dem Trip für eine Reportage, auf die sich Emma schon so sehr gefreut hat, trifft sie auf Ethan Blackbird, einen Ranger der scheinbar der allergrößte A… der Welt ist und wer begleitet die Gruppe auf dem Weg durch den Nationalpark? Richtig. A…-Ethan Blackbird. Könnte es noch schlimmer kommen? Ja, leider kann es das.

     

     

    Emma hat es echt nicht leicht. Sie träumt davon Reporterin zu werden, aber dieser Traum scheint unerreichbar. Ihre Kollegin gibt ihr keine Chance, im Gegenteil, anstatt sie wie eine Aufnahmeleiterin zu behandeln, was Emma ja auch ist, sieht sie in ihr eine dämliche Assistentin. Schlimmer noch, sie nutzt jede Chance, um Emma lächerlich zu machen und zu verletzen. Dann wäre da auch noch Kai, der Kameramann. Auch er behandelt Emma wie Dreck, aber seine Blicke machen ihr noch viel größere Angst, als sein verletzender Ton und seine gemeinen Worte. Schon einmal hat er Emma gegen ihren Willen begrabscht, was wenn er diesen Trip nutzt, um es wieder zu tun?

    Ethan ist Anfangs auch nicht besser. Ständig urteilt er über Emma, ohne sie überhaupt zu kennen. Er hat scheinbar jede Menge Vorurteile gegenüber Touristen und trägt viel Wut in sich. All das lässt er auf Emma herabregnen, doch entgegen ihres sonstigen Verhaltens, schafft sie es, sich gegen ihn zu behaupten. Sie lässt sich nicht fertig machen, egal wie sehr er sie manchmal einschüchtert und egal, wie sehr sein widersprüchliches Verhalten Emma zunehmend verwirrt.

     

    Ethan hat eine ganze Menge durchgemacht. Er trägt eine schwere Last mit sich herum und hält alles und jeden auf Abstand, bis auf seine geliebten Wildtiere. Emma bringt ihn total aus dem Konzept. Er will nicht von ihr fasziniert sein, aber sie hat ihn verhext, er kann nicht aufhören an sie zu denken.

     

    In dem Buch geht es um einige Themen, die wirklich nicht ohne sind. Unter anderem sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und versuchte Vergewaltigung. Allerdings wird dabei manchmal auch zu dick aufgetragen und nicht nur bei diesen Themen, was ich persönlich etwas schade fand. Dadurch „passiert“ mehr, aber ich finde das hätte die Handlung nicht nötig gehabt, es wäre auch eine Nummer weniger spannend genug gewesen.

     

    Was ich wirklich toll fand war, die Beschreibung der Natur, des Nationalparks und auch der Kultur von Ethans Stamm. Wir hier wissen kaum etwas über Indianer, ihre Mythen und Legenden und ihren bis heute andauernden Kampf. 

     

     

    Fazit: Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen. Emma war mir sehr sympathisch und Ethan wurde es auch, obwohl ich ihn anfangs wirklich gern mehr als einmal gern irgendwo runtergeworfen hätte – er kann echt ein A… sein! Aber es steckt so viel mehr in ihm und wenn er es einen endlich sehen lässt, kann man sich ihm nicht entziehen.

     

    Stellenweise wurde etwas zu dick aufgetragen, das fand ich schade, die Handlung hätte das nicht nötig gehabt. Dafür muss ich leider einen halben Stern abziehen, weil es dem Buch an Glaubwürdigkeit nimmt. Ansonsten fand ich es aber wirklich richtig schön. Von mir bekommt es 4,5 Sterne.

  23. Cover des Buches Hell's Gate Mord in Kenia (ISBN: 9783423260626)
    Richard Crompton

    Hell's Gate Mord in Kenia

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Gestern, als Sie kamen, nahm ich an, Sie wären wie die anderes. Die anderen polisi. Ich kenne die. Taugenichtse, die nur auf ihren Profit aus sind. Aber wie Sie sich um den Fall hier kümmern. Ihnen liegt wirklich was daran.«

     

    Mollel ist wirklich anders als seine Ermittlerkollegen. Der eigentlich in Nairobi tätige Massai-Ermittler ist mit seinen diversen Eigenarten mal wieder auf- und in Ungnade gefallen. Als Konsequenz wird er zwangsversetzt, in den Nationalpark Hell’s Gate. Hier gibt es normalerweise nur zwei Dinge, um die man sich kümmern muss: Touristen und Wilderer. Und die tote Blumenpflückerin, die aufgefunden wird, hat mit Sicherheit Selbstmord begangen. So die allgemeine Annahme. Aber nicht die von Mollel…

     

    Nachdem mich Mollel im Vorgängerband „Wenn der Mond stirbt“ schon begeistert hatte, musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Leider gibt es bislang nur zwei Fälle für den ungewöhnlichen Ermittler. Die Kenntnis des Vorgängers ist für das Verständnis hier nicht erforderlich.

     

    Der Schauplatz und seine Besonderheiten sorgen erneut für den besonderen Reiz des Krimis. Das Thema Korruption taucht immer wieder auf, die politische Situation und das Verhältnis der einzelnen Volksgruppen zueinander erzeugen zusätzliche Spannung. In diversen Rückblenden erfährt man als Leser zudem einiges über das Leben der Massai. Ich fand gerade diese Abschnitte hochinteressant und da der Autor seit 2007 in Nairobi lebt, unterstelle ich, dass er vernünftig recherchiert hat.

     

    Die Krimihandlung überrascht einen immer wieder. Mollel ist schwer beschäftigt, denn er versucht nicht nur den Mord an der Blumenpflückerin aufzuklären, sondern geht gleichzeitig noch dem Verdacht nach, dass sich Kollegen in Selbstjustiz üben. Leicht vorzustellen, wie gefährlich das für ihn werden kann.

     

    Mollel ist kein einfacher Charakter, auch das ein für mich sehr reizvoller Punkt. Er hat diverse Schwächen und Fehler und nicht alle seine Aktionen kann ich gutheißen. Und trotzdem fiebert man mit ihm mit, Fehler machen einen schließlich auch menschlich.

     

    Fazit: Wieder ein toller Afrika-Krimi, ungewöhnlich und kritisch. Ich hoffe, es wird noch mal einen weiteren Fall für Mollel geben.

  24. Cover des Buches Thabo. Detektiv & Gentleman 1. Der Nashorn-Fall (ISBN: 9783751202756)
    Kirsten Boie

    Thabo. Detektiv & Gentleman 1. Der Nashorn-Fall

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    habo- Detektiv&Gentleman- Der Nashorn Fall Thabo ist ein Waise, der in Afrika lebt und seinem Onkel immer bei Touristenfahrten hilft. Miss Agatha lässt ihn an ihren Computer, schenkt ihm ein Handy und bringt ihm bei, wie sich ein Gentleman zu verhalten hat und bildet ihn quasi mit der Literatur von Miss Marple zum Detektiv aus. Als bei einer Touristenfahrt ein totes Nashorn entdeckt wird, dem auch noch beide Hörner fehlen, weiß Thabo was zu tun ist. Er fängt an zu ermitteln und manchmal kann man nicht immer ein Gentleman sein. Der Auftakt der Reihe ist okay und auch witzig und spannend, aber auch etwas langatmig. Bis alle Figuren eingeführt werden vergeht viel Zeit. Das Thabo direkt zu uns spricht, das finde ich nicht schlimm, aber dass bald auf jeder Seite der Satz mit  Meine Damen und Herren  beginnt, das nervt irgendwann schon. Kirsten Boie ist eine großartige Autorin und ich liebe ihre Bücher. Die Reihe wird sich sicher entwickeln und noch an Fahrt aufnehmen. Es ist kein schlechtes Buch, auf gar keinen Fall, aber auch noch nicht das große Highlight, aber das kommt sicher noch. Sonst wäre es keine Kirsten Boie.

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