Bücher mit dem Tag "nationen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nationen" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  2. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (526)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Ich lese oft nicht, um mir einen Inhalt zu merken, um mir Details einzuprägen. Ich möchte die Atmosphäre aufnehmen, den Autor kennenlernen. Mittlerweile kann ich oft Autor und Buch nicht mehr voneinander trennen. Ich möchte herausfinden, wieso mich ein Buch anspricht und da ist stets hinter jeder Geschichte der Autor. 

    Nachdem ich nun Thomas Mann, sicher sehr oberflächlich, kennengelernt habe, kann ich mich auch nach fast einem Jahr  in,, Der Zauberberg,, hineinversetzen. Es war für mich ein Roman, der zufällig genau zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben getreten ist. Im Zusammenhang damit würde ich sagen(vermuten, vorschlagen?!),dass ,, Der Zauberberg,, in die richtige Zeit eines Lesers gehört. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, es zwischendurch, ohne jegliche Beeinflussung der Umstände, zu lesen. 

    Das Lesen dieses Romans hat mich nicht die ganze Zeit total erfüllt, dafür waren mir einige Stellen zu anstrengend. Die Auseinandersetzung mit vielen Wissensbereichen, wie Medizin, Botanik, Politik ist gewiss passend, da sich der Protagonist dort oben weiterentwickeln möchte. Aber im Nachhinein war es (leider) zu umfangreich. Dennoch: diese Welt da oben in Davos hat mich genauso gefangen gehalten, ähnlich wie Hans Castorp, den Protagonisten.

    Dieser Kontrast zwischen vermeintlich abwertenden, kalten Äußerungen und dann wieder eindringlichen, poetischen, sensiblen Beschreibungen gibt die Grundlage für mich, sich mit dem Mann dahinter auseinanderzusetzen und dieses Werk auch im Nachhinein als für mich besonderen Roman einzuschätzen. 

  3. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Auf das Buch war ich wirklich sehr gespannt, weil ich ein großer Fan von "Ismael" des Autors Daniel Quinn bin. Mir wurde gesagt, dass Yuval Harari hier in ähnlicher Weise unsere Menschheitsgeschichte beleuchtet und ja, beide Autoren gehen auf die Entwicklungen unserer Zivilisation und Kulturen ein - dennoch kann man die Bücher nicht miteinander vergleichen.
    Hier haben wir eher eine wissenschaftliche Basis, während in "Ismael" eher philosophisch diskutiert wird.

    Yuval Harari beginnt bei den Wurzeln der Menschheit vor 2,5 Millionen Jahren. Eine Zeit, die man sich eigentlich kaum vorstellen kann und ich traue dieses Berechnungen auch nie so wirklich, aber lassen wir das einfach mal hintangestellt.
    Interessant fand ich im Verlauf der Entwicklung unserer Spezies jedenfalls die Sprache, etwas, das uns ja von den anderen Tieren am meisten unterscheidet; zumindest durch unsere Vielfalt und vor allem, dass wir uns Dinge vorstellen und in Worte fassen können, die es real gar nicht gibt.
    Das weiß man, aber es war mir ehrlich gesagt bisher nie so recht bewusst in diesem Zusammenhang. Das ist ein Punkt, der vieles, was geschehen ist, nachhaltig beeinflusst hat: unsere Vorstellungskraft und diese in Worte und Taten umzusetzen.

    Während der erste Abschnitt tatsächlich so gut wie überflüssig war, da er an sich nur aus Mutmaßungen besteht (wie der Autor auch selbst sagt), war es doch sehr faszinierend, wie dieser Gedanken der Sprache vom Autor weitergesponnen wird. Das Zusammenleben von Gruppen ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und war immer Grundbestandteil für das Überleben. Allerdings waren diese Gruppen zahlenmäßig begrenzt und haben dadurch perfekt funktioniert: Ohne "Oberhaupt".
    Bei größeren Gruppen wird das kritisch, was auch sehr einleuchtend erklärt wird und deutlich macht, warum es immer einen "Chef", einen "König", eine "Regierung" braucht, um diese Massen an Menschen "im Zaum zu halten".

    Unsere Gesellschaft lebt einen Mythos, bzw. leben wir schon seit Jahrtausenden in vielen Mythen und Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Eigentlich alles, was man nicht sehen/anfassen kann, entspringt unserer Vorstellungskraft. Seien es Institutionen wie Autohersteller, Religionen, Menschenrechte, Kriege, Geld - diese Namen funktionieren nur, weil eine Großteil der Menschen damit aufwächst, damit konfroniert wird und daran "glaubt".
    Diesen Ansatz fand ich echt interessant und werde mich damit bestimmt noch öfter auseinandersetzen.

    Natürlich ging der Autor auch auf die Landwirtschaft und Domestizierung von Tieren ein. Er vertritt hier eine sehr strikte und durchaus nachvollziehbare Meinung, aus der ich vor allem für mich herausziehe, dass wir Menschen anscheinend tatsächlich der schlimmste Virus sind, der die Erde je befallen hat. Wenn man sich anschaut, wie viele Arten durch uns ausgemerzt wurden und vor allem auch, wie wir heute noch immer mit den Tieren umgehen aus reiner Gleichgültigkeit, lässt die Bewegung der Veganer und Vegetarier doch noch hoffen, dass sich in Zukunft hier vielleicht etwas ändert.


    Die Wildbeuter jagten wild lebende Tiere und sammelten wild wachsende Pflanzen, die dem Homo sapiens ebenbürtig waren. Sie jagten zwar Schafe, doch sie betrachteten die Schafe deshalb noch lange nicht als minderwertige Wesen, genauso wenig wie sie glaubten, dass sie selbst weniger wert waren als die Tiger, nur weil sie von diesen gejagt wurden.
    ...
    Im Laufe der landwirtschaftlichen Revolution wurden die einst gleichberechtigten spirituellen Partner daher zu stummen Besitzgütern.
    Zitat Seite 256


    Lustiger - oder eher traurigerweise - hat unsere kollektive Illusion von Geld alle Menschen der Welt vereint. Zumindest auf der Handelsebene. Eine Idee, die alle Menschen vereint gleich welcher Sprache, Kultur, Glauben, Sozialverhalten etc., hat es eine Basis geschaffen, die auf die globale Handlungsebene zugesteuert hat. Scheint eine gute Sache zu sein, wobei dafür der Glaube an "unbezahlbare" Werte wie Ehre, Loyalität und Moral meiner Meinung nach gelitten hat. Mir fallen da sofort historische Bücher ein, in denen das Wort eines "Mannes" ohne jeglichen Beweises oder ähnliches gegolten hat.

    Dass die Schrift zu Verwaltungszwecken erfunden wurde war mir auch nicht so wirklich bewusst. Das Berechnen von Schulden vor allem an die "Staatskasse" hat hier wohl den Ausschlag gegeben, das ganze schriftlich festhalten zu müssen. Die Bürokratie hat Einzug gehalten ^^

    Das Wachstum lässt sich nicht aufhalten und zeigt sich natürlich sehr deutlich an der Überbevölkerung und dem Verbrauch/Konsum.

    Im Jahr 1500 verbrauchte die Menschheit pro Tag 13 Billionen Kalorien Energie. Heute verbrauchen wir pro Tag 1500 Billionen Kalorien. (Lassen Sie diese Zahlen einmal auf sich wirken: 14 mal so viele Menschen produzieren 240 mal so viel und verbrauchen dabei 115 mal so viel Energie)
    Zitat Seite 301


    Das lass ich jetzt einfach mal so stehen.

    In der wissenschaftlichen Revolution war wohl das Eingeständnis der Unwissenheit ein Knackpunkt. Was zuvor meist als wahr angenommen wurde wurde jetzt bezweifelt. Nichts war sicher, denn jede neue Entdeckung oder Erforschung konnte vorherige Theorien komplett über den Haufen werfen. Ein Punkt, den ich für sehr wichtig erachte, da ihn viele aus den Augen verlieren, grade in der heutigen Zeit und den Ereignissen, die uns zurzeit beschäftigen:

    Die moderne Wissenschaft ist bereit zuzugeben, dass sie nicht alles weiß. Mehr noch, sie geht davon aus, dass alles, was wir zu wissen glauben, durch neue Erkenntnisse widerlegt werden kann. Es gibt keine Vorstellung und keine Theorie, die nicht hinterfragt werden kann.
    Zitat Seite 306


    Ja, mit Zitaten könnte ich hier wirklich unendlich weitermachen. Ich hab mir soviel markiert in diesem Buch, aber das würde jetzt doch den Rahmen sprengen...

    Das Kapitel über den Kapitalismus fand ich teilweise interessant, teilweise verliert sich der Autor hier aber viel in Zahlen und Daten. Grade auch was Eroberungszüge anbelangt und die Verwicklungen der verschiedenen Länder - das erinnert mich zu sehr an Unterricht und ist nicht so meins. Interessanter fand ich die Abschnitte, in dem Yuval Harari seine Folgerungen daraus zieht.

    Wie oben schon erwähnt leben wir in einem Zeitalter des Wachstums. Das Wirtschaftswachstum wird ja gerühmt, aber ich frage mich immer: wo soll das hinwachsen? Wieso müssen so viele "Dinge" produziert werden, die wir gar nicht brauchen - warum werden wir auf Konsumenten reduziert, die die "alten Werte" der Sparsamkeit und Bescheidenheit aberzogen bekommen, ja, die sogar belächelt werden und als veraltet betrachtet werden? Und wie sollen die Menschen das Geld dafür auftreiben, wenn die Lebenskosten an sich ja schon viel zu hoch sind?
    Diese ganzen Entwicklungen gingen leider auch auf Kosten der Familiengemeinschaften. Das ganze Vertrauen, dass bei Krankheit, Alter oder sonstigen Problemen die Familie oder (Dorf)Gemeinschaft ausgeholfen hat, ist völlig abhanden gekommen. Was nicht heißt, dass das es in dem Bezug früher nie Probleme gab, aber das geborgene Gefühl von Familien und Freunden scheint mir oft verloren zu sein.

    Bei dem Argument über Kriege gehe ich nicht so konform, denn der Autor beschreibt unsere Zeit als relativ friedlich und vergleich sie mit früheren Auseinandersetzungen. Ob man jetzt da die Anzahl der Toten vergleichen muss weiß ich nicht so recht... ich hab das Gefühl, dass immer irgendwo Krieg ist und die Zahlen von vor Jahrhunderten sind für mich reine Schätzungen, die man hier einfach nicht zu einem Vergleich heranziehen kann.
    Vor allem erwähnt er hier nicht die Waffenindustrie, die horrende Summen verdient.

    Am Ende gibt es noch einen Aspekt, der gerade bei wissenschaftlichen Fakten über die Entwicklung der Menschheit oft fehlt: Waren die Menschen früher glücklicher? Oder sind sie es heute mit all ihren technischen Errungenschaften? Und was ist Glück überhaupt?
    Diesen Abschnitt fand ich wieder sehr spannend - weil er zum einen auf methodische Berechnungen basiert, aber auch auf philosophischen Gedanken.

    Übrigens waren auch einige Bespiele über Forschungen dabei, wo ich nur den Kopf schütteln kann. Ich hab die jetzt nicht mehr alle parat, aber eins ist mir haften geblieben: Es galt herauszufinden, ob Kühe psychisch belastet werden (im Hinblick auf ihre Milchproduktion) wenn ihnen das frisch geborene Kalb weggenommen wird.
    Dafür braucht man eine Studie? Ernsthaft? Ein logisches und empathisches Denken und Empfinden reicht hier eigentlich aus - wie bei so vielen anderen Fragen. Aber man merkt bei vielen Menschen leider, dass dieses Einfühlungsvermögen abgestumpft und Gleichgültigkeit gewichen ist.

    Ganz zum Schluss hat der Autor noch einige Gedankenspiele zu zukünftigen Entwicklungen gemacht, grade was Bio- und Gentechnik anbelangt. Unsere Generation wird das zwar nicht mehr erleben, aber vielleicht unsere Enkel und Urenkel. Neugierig bin ich ja schon, ob und wie wir Menschen uns weiterentwickeln werden: ob wir zurückfallen, wie Einstein es vorausgesagt hat oder ob irgendwann die Maschinen unsere Illusion von Herrschaft übernehmen.

  4. Cover des Buches DAS URTEIL (ISBN: 9783958353206)
    Daphne Niko

    DAS URTEIL

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Es hätte so sein können oder auch nicht! Die Vorstellung das auch die grossen Persönlichkeiten der Geschichte sich von Gefühlen zu " Fehlentscheidungen" verleiten ließen ist eigentlich logisch, warum sollten sie anders sein als "normale" Menschen. Allerdings haben diese Entscheidung dann grössere, vielleicht katastrophale Auswirkungen! Das Buch ist eine Fiktion, aber es wird schon etwas so gewesen sein!

  5. Cover des Buches El cementerio de Praga / The Cemetery of Prague (ISBN: 9780307745118)
    Umberto Eco

    El cementerio de Praga / The Cemetery of Prague

     (0)
    Aktuelle Rezension von: Dunia
    Noch keine rechte Meinung, da schwierig in spanisch zu lesen für mich.
  6. Cover des Buches The English Patient (ISBN: 9780307700872)
    Michael Ondaatje

    The English Patient

     (17)
    Aktuelle Rezension von: DriftinHeart
    postmoderner roman mit außergewöhnlicher erzählweise, wunderschön bildhafte, poetische sprache. erzähler hat außergewöhnliche art, die welt zu sehen und sie zu beschreiben. teilweise ergreifend, teilweise verstörend, verwirrend, schön, traurig... zieht den leser in seinen bann. einzigartig. nur 4 punkte, weil es normalerweise nicht mein typ literatur ist.
  7. Cover des Buches Bildung (ISBN: 9783641263089)
    Dietrich Schwanitz

    Bildung

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mir ist bekannt, dass Dietrich Schwanitz nicht wenige Kritiker hatte. Ich gehöre nicht dazu. Ich bin eine Bewunderin von ihm. Und dieses Buch gehört für mich zu den Büchern, die ich immer wieder in die Hand nehme. Im Wunsch, etwas faktisch nachzuschlagen oder einfach nur im Wunsch, mich köstlich und niveauvoll zu amüsieren.

    Nur in einem möchte ich widersprechen: Dietrich Schwanitz spricht diejenigen unter uns an, die sich mit kulturellem Wissen bereichern wollen, wenn man sie nur ließe. Ich sage: Jeder ist Herr seiner selbst. Und eigenständig ist jeder von uns in der Lage, sich Wissen anzueignen.

    Welch ein Jammer, dass Dietrich Schwanitz nicht mehr lebt. Man stelle sich vor, es gäbe HIER eine Leserunde mit ihm ...

  8. Cover des Buches THE BLACK - Der Tod aus der Tiefe (ISBN: 9783958351042)
    Paul E. Cooley

    THE BLACK - Der Tod aus der Tiefe

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Saasmann01

    Also ich mag Filme im Stil von "Das Ding aus einer anderen Welt" oder "Blob", welche der Autor auch klar als seine Inspirationsquelle bezeichnet. Das Buch orientiert sich im Aufbau an typischen Monsterfilmen und die Grundlagen für eine interessante Geschichte sind auch durchaus gegeben: Eine Ölplattform wird von einer mysteriösen Masse infiltriert, die allerlei Forman annehmen kann. 

    Was raus kam ist zäh, langwierig und zumeist langweilig. Wie bei Monsterfilmen, wo es in 80% der Zeit nur um die Charaktere und ihre Beziehungen geht (Hier sind sie völlig uninteressant), wo das Monster aber zu kurz kommt: Es dauert ewig bis es losgeht, und der Weg dahin befasst sich mit Belanglosigkeiten. Und auch die Momente wo es dann losgeht, fand ich wenig mitreißend. Ne, das war eher nichts. 

  9. Cover des Buches Wohlstand und Armut der Nationen (ISBN: 9783570551028)
    David Landes

    Wohlstand und Armut der Nationen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Flash (ISBN: 9783453523708)
    Robert J. Sawyer

    Flash

     (26)
    Aktuelle Rezension von: ralf_boldt
    Im Zentrum für Kernforschung CERN wird ein neues Experiment durchgeführt. Lloyd Simcoe und Theo Prokopides wollen mittels Teilchenkollision ein Energiepotential erreichen wie kurz nach dem Urknall und ein legendäres Higgs-Boson entdecken, ein Teilchen, dessen Wechselwirkung andere Teilchen mit Masse ausstattet. Punkt 17:00 Uhr wird das Experiment gestartet und dann geschieht etwas, womit keiner gerechnet hat. Alle Menschen haben einen Black-Out von zwei Minuten und die meisten erleben gedanklich eine Welt in 20 Jahren. Während dieser Zeit geschehen durch führerlos gewordene Autos und Maschinen er verehrende Anzahl an Unfällen und viele Menschen sterben.
    Nun gilt es zu klären, was geschehen ist. Die Menschen haben wirklich in ihre Zukunft geschaut und die, die sich dort 20 Jahre in der Zukunft getroffen haben, hatten auch die gleiche Erinnerung. Viele hatten kein solches, denn sie lebten zu der Zeit nicht mehr …
    Theo Prokopides nun hat erfahren, dass er ermordet wird in der Zukunft und versucht, die Umstände herauszubekommen, indem er über das Internet Menschen sucht, die damit verwickelt sind.
    Lloyd Simcoes Lebensgefährtin Michiko Komura von startet das Internet-Projekt Mosaic. Hier können die Menschen ihre 2 Minuten Erinnerung an die Zukunft eintragen und so Stück für Stück ein Bild entstehen lassen über das Leben in 20 Jahren.
    Das Leben vieler Menschen ändert sich durch die Erfahrung mit der Zukunft. Testamente werden geändert und Beziehungen überdacht. Auch die Beziehung von Lloyd und Michiko wird schwerster Prüfungen unterzogen.
    Da viele Menschen nach weiteren Wahrheiten suchen, wird beschlossen, das Experiment zu wiederholen. Doch es geschieht nur das wissenschaftlich erhoffte, man weist ein Higgs-Boson nach, eine weitere gedankliche Reise in die Zukunft findet nicht statt. Man findet auch die Begründung. Die Supernova Sanduleak emittiert Neutronen und genau zum ersten Experiment hatte ein solcher Neutronen-Sturm die Erde erreicht, beim zweiten fehlte dieser. Doch genau 20 Jahre später soll wieder so ein Sturm auf die Erde niedergehen … Und so wird dann beschlossen, das Experiment ein drittes Mal zu starten.
    Robert J. Sawyer hat mit der mentalen Zeitreise durch ein missglücktes Experiment eine faszinierende Idee entwickelt. Er wirft im Buch die Frage auf, ob alles, was in der Wissenschaft machbar scheint, auch gemacht werden darf, denn es zeigt sich, dass der Mensch nicht alle Parameter kennt und auch nicht kennen kann. Um diese Frage hat er einen spannenden Roman geschrieben, der viele Facetten enthält. Zwischenmenschliche Beziehungen mit ihren Irrungen und Wirrungen werden beschrieben, es gibt eine gute Prise Action und Spannung dazu. Das Buch ist flott geschrieben, Längen gibt es überhaupt keine. Für einige Details hat er kein so gutes Händchen, wie z.B. die Rolle der Medien gegenüber den Wissenschaftlern. Er ergeht sich in Plattitüden und zeichnet hier ein recht zweidimensionales Bild. Das Ende des Buches wird dann auch noch ein wenig esoterisch, was nach Lektüre des Buches nicht ganz passen will.
    Dennoch ist das Buch fesselnd und lesenswert. Halt ein Buch für eine lange Zugfahrt oder zur Entspannung abends im Bett.
  11. Cover des Buches EQUALIZER (ISBN: 9783958354609)
    Michael Sloan

    EQUALIZER

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Kampf der Kulturen (ISBN: 9783641174965)
    Samuel P. Huntington

    Kampf der Kulturen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Der amerikanische Politikwissenschaftler Huntington stellt in seinem Buch die Frage nach den weltpolitischen Entwicklungen im 21. Jahrhundert. Statt eines harmonischen Zusammenwachsens in einer zunehmend vernetzten Welt sieht er neue Konflikte globalen Ausmaßes entstehen: Konflikte zwischen den Kulturen. Er unterscheidet die zeitgenössische Welt in sieben große Zivilisationen: die chinesische, japanische, hinduistische, islamische, westliche, lateinamerikanische und afrikanische. Die Weltpolitik des 21. Jahrhunderts wird nicht von Auseinandersetzungen ideologischer oder wirtschaftlicher Natur bestimmt sein, sondern vom Konflikt zwischen Völkern und Volksgruppen unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeit.
  13. Cover des Buches Verglühte Schatten (ISBN: 9783833309663)
    Kamila Shamsie

    Verglühte Schatten

     (21)
    Aktuelle Rezension von: JulesBarrois
    Verglühte Schatten – Kamila Shamsie - Ulrike Thiesmeyer (Übersetzerin, 480 Seiten, Verlag: Berlin Verlag, 9,99ISBN-13: 978-3833306969

    In vier Abschnitte zeichnet der Roman die gemeinsame Geschichte von zwei Familien, von den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Japan und Indien am Rande der Teilung im Jahr 1947, bis nach Pakistan in den frühen 1980er Jahren, New York in der Zeit nach 11. September und Afghanistan im Zuge der anschließenden US-Bombardements.

    Kamila Shamsie zeichnet ein wunderschönes Bild von Hiroko Tanaka, zunächst in Nagasaki im August 1945, wo die Tochter eines Künstlers und Verräters als junge Lehrerin und dann als Arbeiterin in einer Munitionsfabrik lebt.

    Ihre Romanze mit Konrad Weiss, einem schlaksigen Idealisten mit rotbraunen Haaren aus Berlin, wird abrupt beendet durch den Lichtblitz, der Konrad in einen Schatten auf Stein verwandelt und verbrennt die Vögel auf Hirokos Kimono in ihren Rücken brennt.

    Sie findet Zuflucht in Old Dehli bei Ilse, der Schwester ihres toten Verlobten und deren englischen Ehemann James Burton. Die Handlung bewegt sich unweigerlich in Richtung 9/11 und rast am Ende auf Guantanamo Bay zu, wo keine Normen gelten. Durch eine Reihe von scheinbar ungleichartigen, genau beobachteten Welten enthüllt Kamila Shamsie die Auswirkungen der gemeinsamen Geschichte, der Tragödien durch individuelle Verluste. Aber die Feinheit liegt in wiederholten Mustern von Treue und Entfremdung, von Verrat und Versöhnung.

    Im Mittelpunkt steht die Idee, dass die Identität einer Person nicht ein fester Block ist, sondern sich im Wesentlichen flüssig entwickelt, genauso wie das Leben fließt. Sie fügen sich in eine neue Umgebung, und versuchen ihrer Menschlichkeit aufrecht zu erhalten. Sie sind Opfer der Kräfte größer als sie selbst. Am Ende triumphieren sie nicht; sie haben überlebt.

    Diejenigen, die die Macht haben, Flugzeuge in Hochhäuser zu schicken, mit Bomben ganze Städte auszulöschen oder einfach Grenzen zwischen Menschen zu schaffen und neue Nationen zu schaffen, sehen Individuen in einer entmenschlichten Form: als Teile von Gruppen, die sie hassen, sei es wegen ihrer Religion oder ihrer Nationalität. Ihre Entscheidungen zerreißen unzählige Leben. Kamila Shamsie hat viele solcher Menschen, aus Japan, Deutschland, Großbritannien, Amerika, Indien, Pakistan und Afghanistan in ihrem Buch vereint. Diese Menschen führten ein globales Leben, noch bevor die Globalisierung zum Schlagwort wurde; ihre ethnische Herkunft, Sprache und Nationalität sind bloße Unfälle der Geburt. Ein bahnbrechendes Ereignis, nicht das Schicksal, wirft ihr Leben aus der Bahn. Der Roman zeigt, wie sie sich trotz des Vertriebenseins an ihr inneres Selbst klammern.

    Es ist ein historischer Roman, der die Frage stell und beantwortet: Wie hat es die moderne Welt geschafft, sich selbst an den Rand der atomaren Vernichtung zu bringen?

    Kamila Shamsie schreibt klar und überzeugend, mit einer sehr willkommenen Kargheit, manchmal kantig und wenig lyrisch.

    Der Leser wird herausgefordert, aufgeklärt, und zweifellos bereichert. Kamila Shamsiea Versuch, politischen Umwälzungen durch ineinandergreifende Leben zu erklären, ist großzügig, hellsichtig und tapfer, ohne zu versuchen, einfache Antworten zu bieten. Das Buch verdient, gelesen werden.

    Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin Verlages

    http://www.berlinverlag.de/buecher/vergluehte-schatten-isbn-978-3-8333-0966-3

    Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

  14. Cover des Buches Der Mensch (ISBN: 9783831007622)
    Robert Winston

    Der Mensch

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Der Malacia-Gobelin (ISBN: 9783453213906)
    Brian W. Aldiss

    Der Malacia-Gobelin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Etwas dröges Werk über eine Parallelwelt, in der es Vogel- und Echsenmenschen gibt, die in einem eher mittelalterlichen bunten Sammelsurium von Fantasy und SF Elementen gleicht und die Geschichte eines Abenteurers. Sehr zäh zu lesen.
  16. Cover des Buches Die Achtzig-Minuten-Stunde (ISBN: 9783404014705)
    Brian W. Aldiss

    Die Achtzig-Minuten-Stunde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Eine der extravagantesten Roman von Aldis, in denen er sich seinen Wortspielen und seinem Einfallsreichtum hingibt. Eine Space Opera, aber zuallererst eine Komödie.
  17. Cover des Buches Gefangener im Lande (ISBN: B0000BFR1L)
    James Aldridge

    Gefangener im Lande

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Hetalia - Axis Powers 01 (ISBN: 9783842004702)
    Hidekaz Himaruya

    Hetalia - Axis Powers 01

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Cat85
    Zur Zeit gibt es 3 Bände in Japan und den USA Der Autor: Hidekaz Himaruya wurde am 08.05.1985 in der Provinz Fukushima geboren und besuchte die Parsons School Of Design in New York City. Himaruya lebte in New York von Ende 2006 bis ins frühe 2009, als er nach Jaüpan zurückzog um den Start des Hetalia anime beizuwohnen und seinem Vertrag mit Comic Birz. Handlung: Es lebe die Völkerfreundschaft! Italien ist ein Pasta liebender Chaot, Deutschland ein ordnungsfanatischer Pessimist und Japan ein konfliktscheuer Modellbauexperte? Willkommen in der Welt von Hetalia, in der sich jedes Land genau so benimmt, wie man es von ihm erwartet. Und so kommt es zu den lustigsten Reibereien und Missverständnissen zwischen den Nationen dieser Erde. Handlunsgzeitraum: gemischt. Manchmal spielt der zweite Weltkrieg eine Rolle, dann wieder die Renissance und viele andere geschichtliche Hintergründe. Namenszusammensetzung: Axis Powers: Achsenmächte (die Beschreibung der Allianz zwischen Japan, Italien und Deutschland; diese sind auch jeweils auf dem Cover zu sehen. Italien in der Mitte, Deutschland links und Japan rechts) Hetalia: Zusammensetzung aus den Wörtern "hetare" was nutzlos bedeutet und Italia. Quasi "Nutzloses Italien". Der Titel passt perfekt. Italien ist wirklich zu nichts zu gebrauchen. Meine Meinung: Chaotisch aber dennoch lehrreich und lustig zugleich. Jedes Land wird wirklich unglaublich auf die Schüppe genommen aufgrund ihrer Vergangenheit, Vorurteilen und anderen Dingen. Italien schwenkt als erster die weiße Flagge, Deutschland ist ordentlich, korrekt und streng, Japan höflich und diskrekt, Amerika spielt sich gerne als Held auf und England und Frankreich hassen sich bis aufs Blut. Die Panels sind teilweise mit dem PC gemacht, andere jeweils nur grob gezeichnet. Auf manchen Seiten wird unten das jeweilige Ereignis kurz beschrieben. Ich hab ein paar Dinge dazugelernt und herzlich gelacht. Am Ende des Mangas erscheint eine Reihe mit dem Namen "Chibitalia". Das Leben von Italien von Anfang an. Da ich den Anime vorher kannte und nur auf den Release des Mangas wartete kannte ich einige Szenen natürlich schon, trotzdem ist es was anderes, dieses Exemplar in der Hand zu halten. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen, der schon Fan des Animes war und auch deren, die gerne sehen, wie nur ein Mann sämtliche Vorurteile und Charakterzüge 20 einzelner Personen so gut zusammenfassen kann. Die Folgebände werde ich mir auch noch besorgen.
  19. Cover des Buches Fahrt ohne Ende (ISBN: B0000BNO9M)
    Brian W. Aldiss

    Fahrt ohne Ende

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Netter SF von Brian W. Ladiss, in denen die Probleme von Generationen Raumschiffen beschrieben werden. Nach ein paar Generationen geht das Wissen verloren warum man dort lebt, wo man lebt. Die Maschinen erledigen alles. Eine Idde der Raumschiffreise aus den 60ern.
  20. Cover des Buches Am Vorabend der Ewigkeit (ISBN: 9783442250462)
    Brian W. Aldiss

    Am Vorabend der Ewigkeit

     (12)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    In den 60er Jahren entstanden und deutlich am kalten Krieg orientiert spielt dieser Roman des britischen Altmeister der Science Fiction in einer derangierten Welt, in der der Mond und die Erde ein unheilvolles triangel mit der Sonne bilden. Die Flora ist zum Dschungel mutiert und der Mensch muss sich in dieser Albtraum Welt zahlrecihen Gefahren entgegensehen. Kommt auch ein Atomkrieg, die Erde überlebt und der Mensch ist nicht das wichtigste. Albernes Cover, schlechte, holprige Übersetzung, Aldiss hätte wahrhaft besseres verdient. Eine etwas konstruierte Geschichte, aber sollte man im Zeitrahmen in der sie geschrieben ist lesen und liest sich flüssig.
  21. Cover des Buches Raum, Zeit und Nathaniel (ISBN: 9783453303010)
    Brian W. Aldiss

    Raum, Zeit und Nathaniel

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    14 Kurzgeschichten von einem der humorvollsten SF Autoren die es gibt, köstliche und witzige, skurrile Geschichten bei denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
  22. Cover des Buches Tempelhunde (ISBN: B002C34FEA)
    Robert L. Duncan

    Tempelhunde

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kultur oder Die Abenteuer der Vernunft im Zeitalter des Pop (ISBN: 9783379201087)
  24. Cover des Buches Weltgeschichte, 12 Bde. (ISBN: 9783577106290)
    Heinrich Pleticha

    Weltgeschichte, 12 Bde.

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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