Bücher mit dem Tag "natur"
1.410 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
(3.725)Aktuelle Rezension von: Gwen21Dornen und Rosen ist der erste Band der beliebten Fantasy-Reihe Das Reich der sieben Höfe von Bestseller-Autorin Sarah J. Maas. Die Geschichte folgt der jungen Jägerin Feyre Archeron, die in einer rauen, magischen Welt um das Überleben ihrer Familie kämpft. Nachdem sie einen geheimnisvollen „Wolf“ erlegt, wird sie in das sagenumwobene Land der Fae – Prythian – verschleppt. Dort trifft sie auf den High Lord Tamlin und wird schnell Teil eines gefährlichen Spiels aus Magie, Macht und Liebe.
Fazit:
Dornen und Rosen von Sarah J. Maas ist ein fesselnder Auftakt einer Fantasy-Reihe, die Magie, Romantik und Spannung gekonnt verbindet. Die Geschichte um Feyre und das geheimnisvolle Reich der Fae überzeugt durch eine atmosphärische Welt, starke Emotionen und interessante Charaktere. Der Schreibstil ist flüssig und lädt zum Weiterlesen ein. Besonders Fans von Romantasy kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein gelungener Einstieg in eine beliebte Reihe!
- Frank Schätzing
Der Schwarm
(5.455)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Vor Peru verschwindet ein Fischer. Spurlos. Norwegische Ölbohrexperten stoßen auf merkwürdige Organismen, die Hunderte Quadratkilometer Meeresboden in Besitz genommen haben. Währenddessen geht mit den Walen entlang der Küste British Columbias eine unheimliche Veränderung vor. Nichts von alledem scheint miteinander in Zusammenhang zu stehen. Doch Sigur Johanson, Biologe und Schöngeist, glaubt nicht an Zufälle. Auch der indianische Walforscher Leon Anawak gelangt zu beunruhigenden Schlüssen: Eine Katastrophe kündigt sich an. Die Suche nach dem Urheber konfrontiert die Forscher mit ihren schlimmsten Albträumen. Frank Schätzing inszeniert den Feldzug der Natur gegen den Menschen als atemberaubendes Schreckensszenario mit Tempo und Tiefgang.
Meinung: „Der Schwarm“ war schon viele Jahre auf meiner Wunschliste. Bisher hatte ich noch kein Buch des Autors gelesen, obwohl sie mir immer wieder unterkamen. Mit „Der Schwarm“ hoffte ich auf einen spannenden Öko-Thriller, der mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen würde.
Der Einstieg fiel mir leicht. Die Story über das Fischerboot fand ich spannend und ich fühlte mich direkt in die Situation hineinversetzt. Ginge es nach mir, hätte dieser Teil einen größeren Part im Buch einnehmen können.
Mit über 900 Seiten ist „Der Schwarm“ keine Lektüre für zwischendurch. Ich habe tatsächlich einige Wochen gebraucht, um es fertigzulesen, weil es mir manchmal zu trocken wurde.
Etwa bis zur Hälfte musste ich mich anstrengen, den Überblick über die Personen nicht zu verlieren, denn hier haben sehr viele Charaktere ihre Hände mit im Spiel. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen, denn obwohl sie gut ausgearbeitet sind, fiel es mir aufgrund der hohen Anzahl schwer, einen Draht zu ihnen aufzubauen.
Die Sympathieträger sind für mich eindeutig Sigur Johanson, Karen Weaver und Tina Lund.
Das Buch ist sehr komplex, auch vom Aufbau her. Es umfasst so viele Themen, dass auch hier weniger mehr gewesen wäre. Man hätte daraus locker zwei bis drei eigenständige Romane verfassen können. Was ich zum Beispiel überflüssig fand, war Anawaks Ausflug zu den Inuit und die Mythen rund um dieses Thema. Charaktere wie Greywolf haben zwar ihre Berechtigung im Buch, aber diese ganze Geschichte rund um Herkunft, etc. hätte besser in ein anderes Werk gepasst. Solche Kapitel nahmen oft das Tempo aus der Story.
Das erste Drittel empfand ich als spannend und ich fühlte mich nah am Geschehen. Nach dem Tsunami flaute es ein bisschen ab. Der Mittelteil zog sich für mich. Erstens kamen noch viel mehr Personen hinzu, zweitens empfand ich gewisse Themen als zu detailliert herausgearbeitet. Der Autor verdient jeden Respekt für die Recherchearbeiten, aber für mich glich der Roman teilweise schon einem Sachbuch. Ich fühlte mich nicht mehr gut unterhalten, sondern kam mir vor wie in einem Unterricht.
Das letzte Drittel gefiel mir wieder besser. Zwar ähnelten die Actionszenen teilweise einen Hollywood-Streifen, aber das störte mich nicht. Ich war gefesselt von den Yrr und der Macht der Natur.
Der Epilog konnte mich nicht überzeugen. Ich hätte gerne noch mehr aus anderen Sichtweisen erfahren.
Die Pros waren für mich eindeutig das Setting, das vor allem im ersten Drittel vorherrschte, sowie das Thema insgesamt. Besonders die Details zu den Kontinentalhängen und Tsunamis haben mir sehr gut gefallen. Landschaftsbeschreibungen fand ich ebenfalls als gelungen und mit Johanson und Lund kam zu Beginn auch ein bisschen Emotion mit ins Spiel.
Die Kontras sind meiner Meinung nach die Längen, diverse Hintergrundgeschichten, die nicht zur Handlung beigetragen haben, zu viele wissenschaftliche Details und der Epilog.
Ich vergebe gute 3 von 5 Sternen, weiß jedoch nicht, ob ich mich noch an andere Werke des Autors wagen soll, da es für mich manchmal einfach zu viel des Guten war.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.088)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrMich hat das Buch hauptsächlich zum Nachdenken gebracht. Gerade die Zukunft rund um Tao hat mich sehr beschäftigt. Ich glaube man ist sich gar nicht so recht bewusst, wie wichtig die Bienen im Alltag wirklich sind.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich etwas Probleme mit den beiden Hauptprotagonisten George und William hatte. Zeitweise konnte ich die beiden Männer und deren Umgang mit ihren eigenen Familie nicht verstehen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte beide schütteln können für ihre engstirnige, kaltherzige Art.
Fazit: Für mich eine klare Leseempfehlung.
- Bianca Iosivoni
Falling Fast
(1.088)Aktuelle Rezension von: Meine_Bucher_Und_Ich𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:
„Mia wird immer etwas besonderes und ein wichtiger Mensch in meinem Leben sein. Aber sie gehört zu meiner Vergangenheit. Du hingegen, du bist jetzt hier. Du bist die Gegenwart.“
𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:
Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich trauen, all die Dinge zu tun, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen - und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie längst verloren geglaubt hat. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe ...
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:
𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞
Spoiler!!!!!
Hailee DeLuca hat eine Bucketlist, die sie diesen Sommer erfüllen möchte. Als sie ans letzte Reiseziel ankommt, trifft sie da auf Chase. Und es stellt sich heraus, er ist der beste freund ihres besten Freundes. Doch sie hatte ihn vorher noch nie gesehen. Sie verstehen sich gut, doch als sie erfährt wer er wirklich ist möchte sie sich abwenden. Doch die beiden bringt das Schicksal immer wieder zusammen und sie hat vor noch mehr Über ihren Verstorbenen Freund zu erfahren. Doch sie kann nicht lange dort bleiben, denn sie möchte unbedingt zu ihrer Schwester.
Aber als ihr Auto nicht mehr funktioniert, muss dieses in die Werkstatt, also genießt sie die Zeit dort mit Chase und es fängt langsam an zu funken zwischen ihnen. Doch sie darf sich nicht verlieben denn sie bleibt nicht mehr lange dort. Beide versprechen sich nicht mehr als nur Spaß zu haben, aber ob dass so bleibt?
𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 / 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠
Der schreibstil ist leicht gehalten, so das man sofort in die Geschichte drin ist.
Es ist ein sehr emotionales und tiefgründiges Buch. Das Ende hat einfach mein Herz zerrissen.
Die Geschichte mit Chase und Hailee war süß zu lesen. Die Geheimnisse darin haben es fesselnd gemacht, so das man einfach weiterlesen musste.
- Paulo Coelho
Der Alchimist
(2.173)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksDer Text enthält kleine Spoiler!
Ich habe Der Alchimist wirklich geliebt. 🥰 Dieses Buch war für mich nicht einfach nur eine Geschichte, sondern eher ein Gefühl. Etwas Ruhiges, Tiefes und gleichzeitig unglaublich Hoffnungvolles. Ich war direkt in der Geschichte drin und wollte ständig weiterlesen, obwohl das Buch gar nicht von Spannung lebt, sondern von seinen Gedanken, Gesprächen und den vielen kleinen Weisheiten zwischendurch.
Der Schreibstil von Paulo Coelho ist wunderschön. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, weil er gleichzeitig so einfach und trotzdem so tief ist. Man kommt sofort in die Geschichte rein und trotzdem steckt gefühlt auf jeder zweiten Seite ein Satz, über den man nachdenken muss. Ich habe wirklich viele Stellen doppelt gelesen, weil ich sie einfach so schön fand. ☺️
Besonders hängen geblieben ist mir die Geschichte mit dem Löffel Öl und dem Palast. Für mich steckt darin eigentlich die ganze Botschaft des Buches. Die Welt sehen, träumen, leben und trotzdem nicht vergessen, was einem wichtig ist.
Viele beschreiben Der Alchimist als Lebensratgeber und irgendwie verstehe ich auch warum. Für mich hat es sich aber nie belehrend angefühlt. Eher wie eine wunderschöne Geschichte voller kleiner Wahrheiten, die einen manchmal ganz still trifft, ohne dabei laut oder kitschig zu werden.
Auch die Gespräche mit der Wüste, dem Wind und der Sonne haben mich total berührt. Eigentlich hätte das alles schnell zu viel wirken können, aber stattdessen hatte es etwas unglaublich Ruhiges und fast Magisches. Gerade die Szene mit der Sonne werde ich, glaube ich, lange nicht vergessen.
Und obwohl die Geschichte so einfach erzählt wird, steckt so viel darin. Vertrauen. Angst. Sehnsucht. Umwege. Zeichen des Lebens. Und dieser Gedanke, dass manche Menschen ihren Schatz vielleicht nie finden, nicht weil er nicht existiert, sondern weil sie sich nie auf den Weg machen.
Vor allem das Ende hat mich komplett bekommen. Nicht wegen eines riesigen Plot Twists, sondern wegen der Botschaft dahinter. Dass Santiago am Ende genau dorthin zurückmuss, wo alles begonnen hat und die Reise trotzdem niemals umsonst war. Er musste all das erleben, um überhaupt der Mensch zu werden, der den Schatz erkennen kann.
Ich hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, dass der König vom Anfang irgendwie durch die komplette Geschichte präsent bleibt. Fast so, als würden manche Figuren weniger echte Menschen darstellen und eher Wegweiser auf Santiagos Reise sein. Und genau das liebe ich an dem Buch. Jeder wird wahrscheinlich etwas anderes darin sehen und genau das macht es so besonders.
Dieses Buch kam für mich wirklich zur richtigen Zeit und hat einfach gut getan. 🧡
- Cornelia Funke
Reckless 1. Steinernes Fleisch
(1.806)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.
- Ally Condie
Cassia & Ky – Die Flucht
(2.304)Aktuelle Rezension von: KayuriIn diesem Buch geht die Geschichte um die Liebe die nicht sein soll weiter. Wir bekommen zwei Perspektiven präsentiert, dabei klappt der Übergang für mich nicht immer sauber. Dennoch fand ich es interessant diese Suche und Flucht aus beiden Perspektiven zu erleben.
Die Geschichte an sich hatte ein paar Längen. Es fühlte sich manchmal so an als wurde recht wenig passieren. Dafür bekamen aber auch die anderen Figuren etwas mehr Tiefe verpasst. Daher war es für mich verständlich wieso es die lägen gab.
Ich freue mich auf den letzten Teil, dieser endet mit einem Cliffhanger.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.470)Aktuelle Rezension von: luisasbooklounge📚𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 “𝐃𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐮𝐬𝐬𝐤𝐫𝐞𝐛𝐬𝐞” (𝐃𝐞𝐥𝐢𝐚 𝐎𝐰𝐞𝐧𝐬): 𝐇𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐬𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐦𝐚𝐥 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐫, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐛𝐬𝐨𝐥𝐮𝐭𝐞 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧𝐞𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠! ✨
Die Geschichte von 𝐊𝐲𝐚, dem Marsch-Mädchen, hat mich tief berührt. Als kleines Mädchen von ihrer Familie verlassen, wächst sie allein in der rauen Natur der 𝐌𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 auf. Die Möwen, das Wasser, der Wind — all das wird zu ihrer neuen Familie. Kya ist klug, neugierig und mutig — und gleichzeitig so herzzerreißend einsam. Nur Jumpin’ und Mabel unterstützen sie mit stiller Herzlichkeit, während Tate ihr das Lesen und Schreiben beibringt.
Durch ihre enge Verbindung zur Natur entwickelt Kya eine ganz eigene Stärke. Die 𝐌𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡 wird ihr Zuhause, ihre 𝐙𝐮𝐟𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 und ihre Lehrerin. Doch so sehr sie gelernt hat, allein zu überleben, bleibt die Sehnsucht nach Nähe tief in ihr verankert. Nur zögerlich öffnet sie ihr Herz — doch Vertrauen bringt ihr nicht nur Hoffnung, sondern auch Schmerz.
Als ein junger Mann aus der Stadt 𝐭𝐨𝐭 aufgefunden wird, gerät Kya plötzlich ins Zentrum der Ermittlungen. Die stille Außenseiterin wird zur 𝐕𝐞𝐫𝐝𝐚̈𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧 — und die Vorurteile der Dorfgemeinschaft treffen sie erbarmungslos.
Zwischen 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫𝐩𝐨𝐞𝐬𝐢𝐞 und 𝐊𝐫𝐢𝐦𝐢𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 entfaltet sich eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt — berührend, intensiv und von stiller Kraft getragen. Delia Owens schreibt so atmosphärisch und eindringlich, dass ich beim Lesen förmlich das feuchte Gras unter meinen Füßen spüren konnte.
- Ursula Poznanski
Saeculum
(1.952)Aktuelle Rezension von: RattusExlibricusKategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel
Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.
Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?
Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache
Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):
- Handlung ***
Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.
Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.
- Aufbau ****
Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell. Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.
- Charakterzeichnung **°
Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.
- Sprache und Stil ***
Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.
- Zielgruppe(n)
Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).
- Fazit ***
Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.
- Lilly Lucas
New Beginnings
(1.420)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffLeider konnte mich dieses Buch nicht ganz überzeugen. Aber einen extra Stern gibt es für diese wunderschöne Gestaltung Des Buches und den ganzen wirklich schönen Illustrations.
Der Schreibstil war, wie von Lilly Lucas gewohnt, wunderschön und sehr angenehm zu lesen. Dadurch bin ich auch gut durch die Geschichte gekommen. Trotzdem ist der Funke zwischen den beiden Hauptcharakteren für mich nie richtig übergesprungen. Es gab zwar einige wirklich süße Momente, aber insgesamt konnte ich mit ihrer Beziehung nicht richtig warm werden und die Chemie hat sich für mich einfach nicht echt angefühlt. Etwas enttäuscht war ich auch vom Inhalt. Durch den Klappentext hatte ich eine andere Geschichte erwartet. Vor allem der erste Satz lässt für mich vermuten, dass es zu einer Verwechslung oder einem Missverständnis kommt. Tatsächlich entscheidet sich die Protagonistin aber ganz bewusst für ihren Weg, wodurch die Handlung eine andere Richtung einschlägt, als ich erwartet hatte. Dass sie als Au-pair arbeitet, spielt letztendlich ebenfalls kaum eine Rolle. Stattdessen dreht sich vieles um die Renovierung des Bed & Breakfasts. Das war zwar nicht schlecht, aber eben etwas anderes, als ich mir vorgestellt hatte. Zusätzlich gibt es noch den Konflikt mit ihrem Vater, der möchte, dass sie in sein Unternehmen eintritt, falls sie erneut abbricht. Dieses Thema wird zwar angesprochen, verschwindet aber immer wieder in den Hintergrund und wird für meinen Geschmack nicht ausreichend vertieft. Auch die Nebencharaktere bleiben eher im Hintergrund. Eigentlich spielen nur Izzy und Will eine etwas größere Rolle, was natürlich Sinn ergibt, da sie die Hauptfiguren des zweiten Bandes sind. Insgesamt ist New Beginnings kein schlechtes Buch. Der Schreibstil macht vieles wett, aber die Charaktere, ihre Beziehung und die Handlung konnten mich leider nicht vollständig erreichen. Deshalb werde ich die Reihe zwar weiterlesen, hoffe aber, dass mich die nächsten Bände mehr begeistern können.
- Peter Wohlleben
Das geheime Leben der Bäume
(214)Aktuelle Rezension von: Spoky313Das geheime Leben der Bäume hat mich vor allem deshalb interessiert, weil ich zuvor dem Hype um den Autor gefolgt bin. Der Förster selbst ist durch Talkshow-Auftritte und seine Art, über Wälder und Bäume zu sprechen, stark präsent gewesen. Grundsätzlich finde ich es sehr sinnvoll, auf diese Weise Aufmerksamkeit auf das Thema Waldsterben und den Zustand der deutschen Wälder zu lenken.
Inhaltlich ist das Buch leicht zugänglich geschrieben und keine besonders komplexe Lektüre. Das macht es grundsätzlich angenehm lesbar und niedrigschwellig verständlich.
Problematisch war für mich jedoch die wiederkehrende Vermischung von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit stark spekulativen, teils esoterisch anmutenden oder zumindest nicht sauber belegten Interpretationen. Diese Übergänge waren teilweise so fließend, dass man sich gelegentlich fragt, ob hier eher Wunschdenken oder spirituelle Deutungsmuster in die Erklärung biologischer Zusammenhänge einfließen.
Das ist besonders schade, da die moderne Wissenschaft bereits sehr viele fundierte Erklärungen für ökologische und biologische Prozesse liefert und keine zusätzlichen „gefühlten“ oder pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen benötigt, um die Komplexität eines Waldes zu verstehen.
Insgesamt hat mir genau dieser Punkt den Zugang zum Buch erschwert, sodass ich es trotz der wichtigen Thematik nicht höher bewerten kann.
- Marlen Haushofer
Die Wand (Marlen Haushofer: Die gesammelten Romane und Erzählungen 3)
(966)Aktuelle Rezension von: VeeziIch liebe Dystopien und fand auch dieses Werk richtig gut gelungen. Aber an einigen Stellen haben sich mir schon Fragen ergeben, auf die ich keine Antwort erhalten habe. Was genau ist denn nun eigentlich hinter der Wand passiert? Und warum ist sie nicht ausgebrochen? Und wieso wurde die Begegnung mit dem Mann wirklich ganz am Schluss mit 3 Sätzen behandelt?? Das hat sich leider echt unbefriedigend angefühlt :(
- Stephen King
In einer kleinen Stadt (Needful Things)
(642)Aktuelle Rezension von: LuliaIn der Kleinstadt Castle Rock eröffnet der charmante und mysteriöse Leland Gaunt einen Antiquitätenladen namens „Needful Things“ in dem jeder sein Lieblingsstück zu einem niedrigen Preis inklusive kleinen Streich erstehen kann, wodurch sich Castle Rock langsam in ein Pulverfass verwandelt, was nur noch von Sheriff Alan Pangborn aufgehalten werden kann. Die sehr stille Handlung weist vor allem in ersten Viertel einige Längen auf, die zäh wirken und das Erzähltempo stark abbremsen.
Bei den Protagonisten steht sowohl der manipulative Gaunt als auch der vom Leben gezeichnete Alan im Zentrum der Handlung, die sehr gegensätzlich dargestellt werden, was zu einer interessanten Handlungsdynamik führt. Nebenprotagonisten sind zahlreich vorhanden und tragen gekonnt zum Facettenreichtum der Handlung bei.
Wer stille Gruselgeschichten mit psychologischer Tiefe und markanten Charakteren mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, detailreich und von einem feinen Humor durchzogen.
Einziger Minuspunkt: Die zähen Passagen, vor allem im ersten Viertel, mindern den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Marie Graßhoff
Neon Birds
(480)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartDas Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen.
Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.
Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.
- Raynor Winn
Der Salzpfad
(209)Aktuelle Rezension von: Natalie_GüsgenHoffnungslos ist die Lage von Raynor und Moth Winn . Obdachlos , Aussichtslos und vielleicht auch Todkrank.
So beginnt die Reise der beiden über den South West Coast Path.
Mein Wanderherz hüpfte , als ich die Seiten verschlang , über dieses aus der Not entstandenen Abenteuer. Ein Reisebericht der anderen Art , mit viel Herzwärme und Überlebenswillen - Clarissa Pinkola Estés
Die Wolfsfrau
(109)Aktuelle Rezension von: JoennaDie Wolfsfrau
Von Clarissa Pinkola
Ich habe schon sehr schnell gemerkt dass es für mich kein Buch ist, das man so einfach liest. Ich hatte für meine Verhältnisse relativ lang zum Lesen. Weil ich immer wieder nur wenige Seiten lesen konnte und über das gelesene nachdenken musste und es auch Sacken lassen. Es sind ja immer kurze Kapitel so konnte ich eines Lesens und mir Zeit lassen.
In diesem Buch geht es darum sich mit sich selber auseinander zu setzten und die Wunden heilen lassen. Auch um die weibliche Intuition die in jeder Frau steckt.
Es ist schon ein älteres Buch ich habe es auch von einer älteren Frau bekommen und finde jede Frau sollte es gelesen haben.
- Nina George
Die Passantin
(611)Aktuelle Rezension von: MirarimMEINUNG
Selten formuliere ich mein Missfallen so deutlich, aber hier hat mir der Schreibstil wirklich gar nicht gefallen. Es mag ein literarischer Stil sein, ich bin aber gar nicht damit klar gekommen. Unendlich verschachtelte Sätze, die nicht mehr aufgehört und noch schier in den Wahnsinn getrieben haben.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die alle unterschiedliche Erzählstimmen haben. Ich persönlich fand Teil 1 (erzählt von Jeanne Patou) am schlimmsten. Danach war es etwas flüssiger zu lesen.
Vom Thema her war es natürlich eine schreckliche und auch Geschichte. Ich mochte das Haus der Frauen, was im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Ich fand es spannend deren Geschichten zu lesen. Ich fand es auch sehr interessant was Jeanne Patou zwischen 2015 und 2019 widerfahren ist bzw was sie ganz grundsätzlich tut.
Ich mochte auch, dass die Geschichten anderer Frauen in das Buch gefunden haben und damit ein Zusammenhalt geschaffen wurde. Ich mochte das drastische aufzeigen des Zuhörens.
Aber ich mochte nicht, dass vor allem am Anfang vieles ständig wiederholt wurde. Ich mochte nicht, dass ständig ein Bezug zum Sex gesucht wurde. (Auch wenn die Gewalt darin natürlich Thema war!) Ich mochte nicht, das Gefühl zu haben, die Hälfte vom Buch nicht kapiert zu haben und das alles einhergehend mit der Aneinanderreihung von Worten.
Für mich war es leider nichts. Ich hatte mir mehr erhofft - aber vielleicht findet jemand anderer ja mehr Gefallen daran, die Bewertungen sprechen dafür.
KLAPPENTEXT
Die gefeierte Filmikone Jeanne Patou erfährt aus dem Fernsehen, dass sie für tot gehalten wird. Für Jeanne ist es die Chance, unterzutauchen und so ihrem Ehemann zu entkommen, der gleichzeitig ihre größte Obsession und ihre fatalste Leidenschaft ist. Sie verschwindet in die Anonymität – und in einen Kosmos der untergetauchten Frauen, mit denen sie ein altes Haus in Barcelona bewohnt. Während sie ihre Schicksale kennenlernt, wird ihr auch ihr eigenes immer deutlicher.
Viereinhalb Jahre später streift Jeanne über die La Rambla, eine Passantin unter vielen, als sie plötzlich ihrem Mann begegnet. Ihr ist klar: Sie muss sich stellen – ihrem Mann, aber vor allem sich selbst.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 10
(742)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings"Ein Traum von Frühling" führt die monumentale Geschichte von Westeros zu ihrem dramatischen Höhepunkt. George R.R. Martin beweist ein letztes Mal sein außergewöhnliches Talent für komplexes Storytelling und überraschende Wendungen.
Die Bedrohung durch die Weißen Wanderer erreicht ihren Höhepunkt, während sich gleichzeitig die politischen Konflikte in den Sieben Königslanden zuspitzen. Die verschiedenen Handlungsstränge verdichten sich zu einem epischen Finale, das keine Wünsche offen lässt.
Die Charakterentwicklung erreicht ihre Vollendung. Besonders die Entwicklungen um Daenerys Targaryen und Jon Schnee kommen zu einem befriedigenden Abschluss. Die komplexen Beziehungen zwischen den Charakteren werden auf meisterhafte Weise aufgelöst, während sich das Schicksal von Westeros entscheidet.
Martins Schreibstil bleibt bis zum Ende brillant. Er versteht es, die verschiedenen Handlungsfäden zusammenzuführen und dabei die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Die düstere Atmosphäre weicht langsam der Hoffnung auf einen neuen Frühling.
Fazit
"Ein Traum von Frühling" ist ein würdiger Abschluss der epischen Saga. Das Buch vereint alle Stärken der Serie - von den politischen Intrigen bis zu den fantastischen Elementen - zu einem befriedigenden Finale. Die komplexe Geschichte findet einen angemessenen und überzeugenden Abschluss.
Besonders empfehlenswert für:
- Fans epischer Fantasy-Literatur
- Leser, die komplexe politische Intrigen zu schätzen wissen
- Menschen, die sich für vielschichtige Charakterentwicklungen begeistern
- Alle, die wissen möchten, wie die Geschichte von Westeros endet
- Erin Hunter
Warrior Cats - In die Wildnis
(1.189)Aktuelle Rezension von: buchfee11Ich habe „Warrior Cats – In die Wildnis“ gelesen und fand es richtig spannend! 🐱✨ Die Geschichte rund um Feuerherz und die wilden Katzenclans hat mich sofort in eine andere Welt gezogen.
Besonders gut gefallen haben mir:
🔥 die detailreiche Welt der Clans
🐾 die unterschiedlichen Charaktere mit ihren eigenen Regeln und Konflikten
💔 die Mischung aus Freundschaft, Loyalität und VerratDie Geschichte macht Lust auf mehr!
📚 Insgesamt: Eine klare Empfehlung für alle, die Tiere, Abenteuer und ein bisschen Drama lieben!
- T. C. Boyle
Die Terranauten
(350)Aktuelle Rezension von: wortknaeuelEine kleine Gruppe junger Wissenschaftler wetteifert Mitte der 90er Jahre um einen von acht begehrten Plätzen in einem ökologischen Experiment. Für zwei Jahre sollen sie unter einer riesigen Glaskuppel leben und sich völlig autark in den verschiedenen künstlich geschaffenen Biotopen – vom kleinen Regenwald bis zum Mini-Ozean – selbst versorgen. Nichts geht rein, nichts darf raus! Die Geschichte beginnt mit der Bekanntgabe der Auserwählten, vier Männer und vier Frauen, die sich jeweils auf einem Spezialgebiet gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben und nun in die "Ecosphere 2" einziehen dürfen. Zurück bleiben die Verlierer mit der Hoffnung, in zwei Jahren zum Nachfolger-Team aufrücken zu können. Draußen bleiben natürlich auch Freunde, Liebhaber und die Planer, Manager und Sponsoren des Experiments. In den zwei Jahren erleben wir aus Sicht von Dawn und Ramsay innerhalb, sowie Linda außerhalb der Kuppel, wie sich aus dem ökologischen Experiment ein Beziehungskuddelmuddel entwickelt.
T.C. Boyle kann gut erzählen, da ist dieser Roman keine Ausnahme. Er beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, denn so ein Experiment hat es ungefähr zu jender Zeit tatsächlich gegeben. Allerdings habe ich mich von Klappentext und Buchcover täuschen lassen. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir das Ebook kaufte, hatte ich noch nie etwas von Boyle gelesen und einen spannenden dystopischen (oder utopischen) SciFi-Romans erwartet. Stattdessen dreht sich alles um Neid, Eitelkeit und Eifersüchteleien zwischen den Wissenschaftlern, um Wer-mit-wem sowie am Rande auch um den Einfluss von Geld und Medien. Wenn man Boyle kennt, hätte man sich denken können, dass es vorwiegend um die sozialen, zwischenmenschlichen Aspekte in diesem Szenario gehen wird.
Die Handlung ist zwar durchaus unterhaltsam und auf satirische Weise komisch, aber insgesamt wenig spannend. Auch die Charaktere empfand ich als flach und uninteressant. Eher ein schwacher Boyle.
- Alexandra Flint
Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek
(322)Aktuelle Rezension von: JenniSI liked, aber das gewisse Etwas hat mir doch gefehlt.
Ich habe den Band als Hörbuch gehört und fand die Grundidee schön.
Auch die Charaktere und das Setting hat mich abgeholt - vor allem der Suspense Anteil hat mir am Besten gefallen.Der gelesene Schreibstil fand ich mitnehmend und auch die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr passend. Die Gedankengänge von beiden Protagonisten zu erhalten, mag ich immer besonders.
Die Entwicklung der Charaktere zueinander war mir ab und an etwas zu schnell und minimal unreal.
Manchmal war es mir etwas zu detailreich an Stellen, wo für mich bisher nicht so relevant waren.Der Cliffhanger am Ende war schon sehr mies, ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen müssen.
- Ewald Arenz
Alte Sorten
(616)Aktuelle Rezension von: einbisschenbuechereiEwald Arenz’ „Alte Sorten“ ist wiedermal ein sehr schönes und gefühlvolles Buch. Zwei grundverschiedene Frauen treffen aufeinander und lernen sich kennen. Beide tragen Probleme und eine bewegte Vergangenheit mit sich.
Die Geschichte ist tiefgründig und authentisch und erzählt von zwei starken Frauen, die sich gegenseitig stützen und brauchen. Wie alle Bücher von Ewald Arenz ist auch dieses extrem entschleunigt. Ich schätze die ruhige Erzählweise, und obwohl die Dramatik nicht zu kurz kommt, ist die Geschichte sehr schön zu lesen.
Von mir gibt es wieder eine klare Empfehlung für Ewald Arenz.
- Benjamin Myers
Offene See
(447)Aktuelle Rezension von: EleonoraEngland nach dem Zweiten Weltkrieg. Der große Schrecken des Krieges ist vorbei, jedoch wirft er immer noch seine langen Schatten. Lebensmittel sind noch immer rationiert, das Geld knapp und die Traumata der Heimkehrer hat sie für immer verändert. Nichts ist wie es je war. Für den sechzehnjährigen Robert fängt das Leben jedoch erst jetzt richtig an. Bevor er so wie sein Vater und dessen Vater zuvor sein Leben als Bergbauarbeiter unter Tage fristen muss möchte er das Land erkunden und geht auf Wanderschaft. Er erfreut sich an der wunderschönen Wildnis der Natur, schläft unter freien Himmel und verdient sich ab und zu mit Handlangerarbeiten etwas Geld für seine Verpflegung dazu. Eines Tages trifft er auf Dulcie Piper, die in einem kleinen Cottage nahe am Meer lebt. Er kümmert sich um ihren Garten während sie ihn zum Dank mit Speisen verwöhnt, die er noch nie gekostet hat. Dulcie ist ein Rätsel für ihn- ihr Haus wird allmählich von der Natur überwuchert, ein nahestehendes dazugehöriges Atelier fällt langsam in sich zusammen und dennoch ist ihre Speisekammer stets gut gefüllt, sie besitzt Spirituosen in Hülle und Fülle und sogar mehrere Autos. Etwas von dem andere zu der Zeit nur träumen können. Robert möchte ihrem Geheimnis auf die Spur kommen, welches sie aber hinter einer hohen Mauer des Schweigens verborgen hält, genauso wie die Aussicht aufs Meer hinter hohen wuchernden Büschen.📖
Das Buch hatte ich bereits vor Längerem einmal begonnen, jedoch nach ca. 50 Seiten beiseite gelegt. Damals war es für mich zu ruhig gewesen. Wahrscheinlich war es jedoch einfach gerade noch nicht der richtige Zeitpunkt es zu lesen denn man muss der Geschichte wirklich Zeit geben sich zu entwickeln. In einem sehr unaufgeregten, aber poetischen Erzählstil nahm mich Benjamin Myers mit ins Nachkriegsengland und seinen Entbehrungen. Er schaffte es äußerst gut diese Atmosphäre zu vermitteln in der einerseits Stillstand und immer noch Schockzustand herrschte unter den Menschen, aber gleichzeitig mit jungen Leuten wie Robert der Anbeginn einer neuen Zeit.
Robert empfand ich als sehr mutig einfach loszugehen und sich treiben zu lassen und konnte seine Motive dafür sehr gut verstehen. Sein Leben schien durch seine Familie vorherbestimmt. Ein letztes Mal wollte er jedoch vorher die Freiheit spüren.
Dulcie hingegen konnte zurückblicken auf ein Leben voller Abenteuer, Reisen und Erlebnissen aber auch voller Schmerz. Sie nahm Robert bei der Hand und zeigte ihm, welche Chancen das Leben für ihn bereithielt, wenn er sie ergreifen würde. Ich mochte ihre unkonventionelle, lebensbejahende Art die Dinge zu sehen und wie sie zu Robert langsam Vertrauen fasste.
Beide trafen sich zum richtigen Zeitpunkt und sie konnten beide voneinander lernen und sich weiterentwickeln.
,,Offene See" war eine sehr schöne, atmosphärische aber auch melancholische Geschichte, die zwar etwas Geduld brauchte, jedoch es sich absolut lohnte sie zu lesen.🙂























