Bücher mit dem Tag "naturkatastrophe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "naturkatastrophe" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.284)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783737356381)
    Neal Shusterman

    Dry

     (491)
    Aktuelle Rezension von: FaithParker

    Ich werde es [das Wasser] nicht nehmen. Denn auch wenn ich gesehen habe, wie heute alle um mich herum ihre Menschlichkeit verloren haben, habe ich meine in diesem Moment endlich gefunden.“ — Jacqui, Dry, S. 36


    WORUM GEHT‘S?

    Alyssa und ihr Bruder Garret müssen den Tap-Out in Kalifornien hautnah miterleben. Die Wassernot trifft die Bevölkerung zwar nicht völlig unerwartet, vorbereitet ist jedoch keiner — das wird auch schnell den beiden Geschwistern klar. Mithilfe ihres schrägen Nachbarns Kelton, der in ihrem Alter ist und einige Tricks auf Lager hat, müssen sie in diesem Sommer tatsächlich um vieles kämpfen. Um ihr Wasser, ihr Menschlichkeit und ihr Leben.


    MEINUNG?

    Der Roman startet rasant und lässt schon in den ersten Seiten viele unerwartete Wendungen erahnen. Die Thematik der Wasserknappheit wird dabei jedoch keinesfalls überspitzt dargestellt, im Gegenteil: Authentische Details lassen diese Katastrophe erschreckend real wirken, denn sie wird präzise ausgearbeitet. 

     Was mir mitunter am meisten gefallen hat, ist die Darstellung der Charaktere. In erster Linie stehen die Geschwister Alyssa und Garret im Fokus, da vorerst aus ihrer Perspektive berichtet wird. Alyssa bildet den gutherzigen Kontrast zu ihrem pragmatischen Nachbarsjungen Kelton, der bereits auf den ersten Seiten auf die kleine Gruppe trifft. Er erschien mir vorerst wie ein etwas irrer Junge, der stark von sich selbst überzeugt ist, diese Charaktereigenschaften lösen sich im Verlauf der Geschichte jedoch mehr und mehr auf, so dass seine eigentlichen Motive nachvollziehbar erläutert werden. Ebenfalls Alyssas Meinung über ihn verändert sich beinahe subtil während der Handlung, so dass eine Charakterentwicklung deutlich wird.
    Der Gruppe schließen sich später noch zwei weitere Personen an, an denen ich ebenfalls nichts zu bemängeln habe, da ihre Handlungen kontinuierlich logisch sind und ihre Gedankengänge Sinn ergeben.

    Das Verständnis gegenüber den Motiven dieser Personen ist auch dadurch entstanden, dass in dem Buch abwechselnd aus jeder Perspektive geschrieben wird. Für mich war das eine tolle Möglichkeit, mich in den Protagonistinnen und Protagonisten zurechtzufinden! Die kleinen Details des Sprachschatzes, der je nach Perspektive variiert, verleihen den Charakteren dazu noch das gewisse Etwas, was mich letztendlich absolut überzeugt hat.

    In dem Buch wird durchaus mit Cliffhangern gearbeitet, die einen Plottwist nach dem anderen ausschmücken. Für mich war die Handlung das I-Tüpfelchen neben den tollen Charakteren, da ich bis zum Ende eifrig mitgefiebert habe. Insbesondere die letzten 100 Seiten habe ich förmlich verschlungen, und obwohl ich es nicht erwartet hätte, musste ich auf den letzten Seiten doch ein paar Tränen verdrücken, da mich die fließende, gut geschriebene Handlung berührt hat.


    FAZIT:

    Ich für meinen Teil konnte viel aus dem Buch mitnehmen — zum einen werde ich das Privileg, Wasser zu haben, viel mehr schätzen, zum anderen hat dieser Thriller mir die Klimakrise noch ein wenig nahbarer gemacht, da solche Sitiationen in der realen Welt nicht kategorisch auszuschließen sind.
    Ich empfehle das Buch all jenen, die Lust auf einen brillanten, fesselnden, authentischen Thriller haben, der immer mal wieder versteckte Weisheiten enthält.

    Von mit bekommt das Buch deshalb fünf ☄️, und das sehr verdient!

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.370)
    Aktuelle Rezension von: FreieFreya

    schöner klarer direkter appell an die menschen am ende. man braucht bisschen durchhaltevermögen. aber wenn man zwischendurch auf das hörbuch umsteigt ist es perfekt. sehr unheimlich und packend.

  4. Cover des Buches Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2) (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)

     (836)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2

    Eleria und ihre Freunde sehen sich neuen Gefahren gegenüber und erwägen ungewohnte Wege ihnen zu begegnen, woraus sich neue Möglichkeiten ergeben.

    Es bleibt spannend und ist nach wie vor sehr fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wieder nimmt die Handlung unerwartete Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht rechnen konnte. Und die Erkenntnisse am Schluss sind wie ein Cliffhanger. Gut, dass Band 3 bereit liegt.

  5. Cover des Buches Das Herz der Quelle - Sternensturm (ISBN: 9783401602905)
    Alana Falk

    Das Herz der Quelle - Sternensturm

     (208)
    Aktuelle Rezension von: magicbookdreams

    Zuerst muss ich ganz kurz erwähnen: Was ist das bitte für ein wunderschönes Cover? Einmal der bunte Nebel mit den Silhouetten und zum anderen die silber schimmernden Glitzerpartikel als Sterne. Allein das Cover war für mich ein absoluter Kaufgrund.

    Auch der Prolog klingt vielversprechend. Etwas mystisch und lässt einen genug im Unklaren, um neugierig auf das Buch zu machen. Allerdings ist mir schnell der Schreibstil aufgefallen, nicht unbedingt positiv. Es ist eben der typisch locker leichte Schreibstil, den man oftmals von Young Adult – Büchern gewohnt ist. Ohne besondere Tiefe und Gefühl. Das hat mir mal wieder klar gemacht, warum ich lange kein Jugendbuch mehr gelesen habe, trifft einfach nicht wirklich meinen Geschmack. Für viele Leute ist das aber genau das, was sie an diesem Genre mögen, weshalb das kein Grund sein soll, das Buch nicht zu lesen.

    Und es wurde auch besser. Mit jeder Seite war ich mehr gefesselt in der Geschichte, da ganz langsam, allerdings etwas zu langsam, die Charaktere eine gewisse Tiefe bekommen haben und der Plot außerdem mit jedem Puzzlestück stimmiger und auch spannender geworden ist. Ich habe mich nach vielleicht einem drittel des Buches deshalb gut mit dem Schreibstil abgefunden.

    Die Protagonistin ist mir manchmal tierisch auf die Nerven gegangen, ebenfalls die Protagonisten, die allesamt Stimmungsschwankungen zu haben scheinen. Das kann man aber glücklicherweise die meiste Zeit ignorieren.

    Wirklich überzeugt hat mich dann allerdings das letzte drittel des Buches, das meine Bewertung dann regelrecht auf den Kopf gestellt habe, da ich mit so einer komplexen Auflösung, nach dem doch recht einfachen Plot, nicht gerechnet habe. Es ging plötzlich alles drunter und drüber, und auch wenn das Ende des Buches irgendwann doch zu erwarten war, gab es Handlungsverläufe, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die letzten 120 Seiten habe ich regelrecht verschlungen.

    Anders, als ich erst gedacht habe, hat mich die Geschichte, und irgendwann sogar der Schreibstil, soweit abgeholt, dass ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen werde. Auch Charakterentwicklungen, beziehungsweise -enthüllungen, waren so weit überraschend, dass ich mich darauf freue, die „neuen“ Charaktere besser kennenzulernen.

  6. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Alexa Petri, hatte überwiegend keine schöne Kindheit. Ihre Mutter hatte sich nach ihren 11 Lebensjahr mächtig verändert, was sie sich nie erklären konnte. Sie verhielt sich sehr herzlos ihrer Tochter gegenüber. 

    Doch dann ändert sich plötzlich alles alls ihre Mutter wegen eines Schlaganfalles im Krankenhaus kommt und im künstlichen Koma liegt, wird sie in die Pflicht gebeten. Sie muss sich um eine Verfügung kümmern usw. Das führt dazu, dass sie in die Vergangenheit ihrer Mutter taucht, die mit der Sturmflut im Jahre 1962 zusammenhängt und der ersten großen Liebe der Mutter. Durch ihn erfährt sie einiges, auch warum ihre Mutter plötzlich irgendwann so verändert hatte.

    Die Geschichte ist sehr echt und man kann sich super hinein versetzen. Man landet sowohl in der Zeit der Sturmflut mit all seinen Folgen und das ganze drum herum, so wie wenn ein Familienmitglied eine Verfügung benötigt und was zu tun ist. Hervorragend geschrieben und wirklich sehr ergreifend. Ich kann die Autorin wärmstens weiter empfehlen. 

  7. Cover des Buches His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss (ISBN: 9783551583932)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss

     (162)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Es ist die Geschichte vor dem goldenen Kompass.                                               Zum Inhalt:

    Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua. 

    Als erstes muss ich erwähnen, dass der Inhalt des Buches nicht notwendig ist um mit der Trilogie "His dark Materials" zu beginnen. Zwar wird hier die Geschichte eines Jungen beschrieben, der Lyra beschützen muss, dennoch trägt die Story nicht maßgeblich zum Verständnis im weiteren Verlauf der Reihe bei.

    Wer aber an Hintergrund Informationen interessiert ist, warum Lyra in dem Collage aufgewachsen ist oder wie sie in den Besitz des goldenen Kompass kam, für den ist diese Geschichte doch das richtige.

    Es ist eine abenteuerliche Geschichte, ähnlich dem Pullman Style. Es geht um Freundschaft, Mut und Vertrauen in sich selbst. Hoffnung, sowie dem Wunsch das Richtige zu tun.

  8. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  9. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Skip

    Die Autorin hat mich sanft in die wunderschöne Natur Norwegens entführt. Sehr bildhaft und anmutig erzählt sie eine tragische Geschichte in einer Landschaft aus grünen Bergen, imposanten Fjörden und spektakulären Wasserfällen im Jahr 2017.  Zwischendurch wird der Leser in einer Dystopie im Jahr 2041 geführt, in der im südlichen Europa Klimaflüchtlinge auf dem Weg nach Norden sind. Die beiden Handlungsstränge werden spät, aber absehbar miteinander verwoben. Das Thema ist hochaktuell und wichtig.

    Die Szenen im Flüchtlingslager sind für mich aber zu langatmig und zu detailverliebt, ohne wichtige Elemente für die Handlung zu liefern. 

    Eine der zentralsten Szenen, in der David seine halbe Familie auf der Flucht verliert, ist für mich überhaupt nicht plausibel. Dies reißt für mich einen Großteil der angestrebten Dramatik in die Bedeutungslosigkeit. 

  10. Cover des Buches Numbers - Den Tod vor Augen (ISBN: 9783551520166)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod vor Augen

     (499)
    Aktuelle Rezension von: pezzy

    Anfangs scheint es, als sei es eine völlig neue Geschichte, aber bald schon wird die Verbindung zu Teil 1 deutlich. Charaktere aus Teil 1 spielen zwar nur indirekt mit, aber dennoch gelingt die Verbindung und man hat das Gefühl, guten Bekannten wiederzubegegnen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und fesselnd, allerdings kann die Story nicht ganz mit dem ersten Teil konkurrieren. Das Thema ist nicht mehr neu und hat dadurch etwas an Reiz verloren.

    Die Geschichte lässt sich lesen, ohne dass zwingend Teil 1 schon bekannt sein muss. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger, der Vorfreude auf Teil 3 weckt. Alles in allem ein gutes Buch, das absolut lesenswert ist. Einen Stern ziehe ich ab, da nach meinem Empfinden schon ein Unterschied zu dem stärkeren Vorgängerband zu spüren ist.

  11. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (252)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich hatte so meine Bedenken bei diesem Buch. Die Idee find ich toll, aber die Tatsache, dass es sich bei "Rain" von Virginia Bergin um ein Jugendbuch handelt hat mir etwas Sorgen gemacht. Jugendbücher rühre ich so gut wie gar nicht mehr an, gefühlt bin ich da sowas von aus dem Alter raus.

    Entgegen meiner Zweifel konnte die Geschichte mich zu Anfang aber wirklich positiv überraschen. Ich mochte den Erzählstil. Die Protagonistin schreibt ihre Geschichte auf und erzählt im Nachhinein was passiert ist. Das gibt ihr auch die Möglichkeit sich für gewisse Handlungen zu rechtfertigen, was für mich einiges wieder gut gemacht hat (kindisches, naives Handeln ist etwas erträglicher, wenn der Charakter immerhin einsieht, dass es dumm war). Zudem habe ich nicht mit der Brutalität an manchen Stellen gerechnet, die ein Weltuntergangsszenario natürlich mit sich bringt, für ein Jugendbuch aber heftiger ist als erwartet.
    Ungefähr die erste Hälfte der Geschichte fand ich sehr unterhaltsam, dann kam das Jugendbuch aber immer mehr durch, was mir zunehmend auf die Nerven ging. Ständiges Gequassel über Make Up und das Aussehen der Protagonistin, Teenieliebschaften usw haben mir die Geschichte im Endeffekt ein bisschen kaputt gemacht. Dazu kommen immer mehr dumme Handlungen seitens der Protagonistin, über die ich nicht mehr hinwegsehen konnte.

    "Rain" ist der erste Band einer Dilogie, den zweiten Band werde ich vermutlich nicht lesen.

  12. Cover des Buches Vom Ende an (ISBN: 9783406705076)
    Megan Hunter

    Vom Ende an

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    In den Nachrichten wird vor Naturkatastrophen gewarnt. Ihr Ort wird sehr bald von Überschwemmungen betroffen sein. Das Gebiet soll großflächig evakuiert werden. Und mitten in diesem Chaos kriegt sie ihr Kind. Nun muss sie als frisch gebackene Mutter mit Mann und Säugling flüchten. Eine poetisch erzählte Geschichte über das Mutter-Werden, Flucht und Sicherheit.

    Nachdem ich „Die Harpyie“ von der Autorin mit Begeisterung gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Dieses Buch hat mich direkt angesprochen.

    Eine frisch gebackene Mutter, die sich mit Mann und Säugling durch eine oder vielmehr durch mehrere Katastrophen kämpfen muss.

    In diesen wenigen Zeilen auf den wenigen Seiten steckt so viel Inhalt. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin das macht. Es steckt so viel zwischen den Zeilen. Es ist das, was nicht gesagt wird, aber auch, wie es gesagt wird. Megan Hunter ist eine Künstlerin mit Worten. Ich wollte keines davon verpassen. Sie braucht nicht viel, um trotzdem deutliche und lebendige Bilder hervorzurufen.

    Es liegt eine Schwere auf diesem Buch, transportiert nur durch die Gedanken der Protagonistin. Wir sind nie wirklich Teil des Geschehens, nur Teil ihrer Gedanken. Man lernt sonst niemanden näher kennen. Man bekommt nicht mal Namen. Nur Buchstaben. Am Anfang etwas befremdlich, aber man gewöhnt sich dran und es passt zum Gesamtbild.

    Die Autorin erzählt erschreckende, traurige oder schockierende Dinge mit einer Nüchternheit, die dem Ganzen den Schrecken nicht nehmen, im Gegenteil.

    Trotz der emotionalen Distanz im Schreibstil, konnte ich sogar ein bisschen mitfiebern. Ich habe mir für die Protagonistin ein happy end gewünscht. Wie auch immer das aussehen kann...

    Begleitet wird ihre Geschichte von einer Erzählung, die nebenherläuft. Es scheint dieselbe Geschichte zu sein, nur irgendwie auf einer Metaebene. Ganz dahinter bin ich aber nicht gekommen.

    Es ist eine schöne kurze Geschichte, die vorallem mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil begeistert. Ich mochte das Buch sehr gerne.

  13. Cover des Buches Der Astronaut (ISBN: 9783453321342)
    Andy Weir

    Der Astronaut

     (88)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Astronaut erzählt eine phantastische Geschichte, die nichts vermissen lässt - die überbordende Wissenschaft schmälert das Leseerlebnis allerdings deutlich. Physik, Chemie und Mathe-LK'ler haben damit ihre helle Freude. Mir war das eindeutig zu viel, diese grandiose Story erhält von mir deshalb "nur" 3,5 Sterne.

  14. Cover des Buches Monument 14 (1) (ISBN: 9783453411630)
    Emmy Laybourne

    Monument 14 (1)

     (167)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Inhalt:
    Durch eine Naturkatastrophe und dessen Folgen landen 14 Jugendliche alle Altersklassen in einem Einkaufszentrum. Doch damit ist nicht genug, denn zudem entweicht ein Kampfgas einer nahen Chemiefabrik. So muss der schüchterne Dean über sich herauswachsen und muss schwierige Entscheidungen treffen.

    Cover:
    Das Cover scheint zunächst schlicht gestaltet, sodass der Titel in den giftgrünen Farben hervorsticht. Mir gefällt hierbei sehr gut, dass tatsächlich genau 14 Personen dort stehen und man den oder die ein oder andere sogar möglicherweise identifizieren kann. Mich wundert jedoch, dass alle relativ jugendlich aussehen, wo da doch auch kleine Kinder bei sind...

    Charaktere:
    Im Vordergrund steht Dean, der zu Beginn alles andere als ein Held ist. Doch nach und nach entwickelt er sich zu einem ordentlichen Charakter, der immer wieder beweist, wie fürsorglich er ist. Er ist dadurch sehr realitätsnah, was auch einige Gedanken gegenüber seinem Bruder offenbaren, die womöglich jedem Geschwisterkind in so einer Situation durch den Kopf gehen.
    Auf jeden anderen Charakter wird gut eingegangen, sodass es gerade durch deren Vielfalt nie langweilig wird, denn jeder und jede hat seine Eigenarten. Ich finde es super, dass man hier die unterschiedlichen Altersklassen mit reingemacht hat! Dadurch wird alles nochmal herausforderner.

    Handlung:
    Da ich persönlich Weltuntergangsbücher liebe, finde ich diese Reihe wirklich klasse! Es vereint mehrere Katastrophen in einem und macht es so unheimlich spannend und einzigartig! Dass so viel darauf eingegangen wird, wie sie die Kinder beschäftigen, finde ich nicht langweilig, sondern viel mehr wunderbar interessant! Denn bei dieser Bande weiß man wirklich nie, was passiert.....
    Dabei gibt es sowohl spannende als auch lustige oder gar traurige Momente, sodass von allem etwas dabei ist. Der Plot Twist ist meiner Meinung nach auch sehr gelungen und lässt sich aus einem überraschten und einem weinenden Auge sehen...
    Dennoch muss man gewahr sein, dass es an einigen Stellen nicht gerade zimperlich zu geht. Ein Kinderbuch ist es demnach nicht, aber der Weltuntergang ist eben kein Ponyhof.

    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr zugesagt, sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung. Man muss sich auf ein wenig Brutalität einstellen, d.h. inwiefern man damit klar kommt, muss jeder für sich entscheiden. Überhand nimmt dies dennoch nie.

  15. Cover des Buches Sternenschimmer (ISBN: 9783522502788)
    Kim Winter

    Sternenschimmer

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Ein Buch, dass mich in meinen jüngeren Jahren bestimmt unglaublich begeistert hätte. Noch jetzt hat es mir durchaus Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, diese zu genießen und die Idee und die Umsetzung zu verfolgen.

    Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Mia, welche ein schönes und ruhiges Leben lebt. Sie hat ihre Mutter, ihre Freunde und ein geregeltes Leben. Ihr Charakter ist sehr wandelbar, was auch mit an ihrem Alter liegt. Mit 17 Jahren ist sie noch sehr jung, hat noch Flausen im Kopf, möchte die Welt retten und übersieht dass das manchmal mehr Arbeit ist als man glaubt ;)

    Iason ist ihr Gegenpart und schon wesentlich weiter und erfahrener, was leider auch an seiner Vergangenheit liegt und daran was er und seine Schwester durchmachen mussten. Er ist sorgsam, vorsichtig und wägt immer wieder ab wie er vorzugehen hat. Ein Kopfdenker, welcher nur nach und nach auch sein Herz mit einbindet.

    Insgesamt ist die Story nicht ganz neu, hat aber dennoch interessante und neue Richtungen. Dennoch hat mir persönlich etwas mehr Information zum Planeten Loduun gefehlt, aber es kann natürlich gut sein, dass dies im zweiten Band höhere Priorität hat.

    Die Umsetzung der Geschichte ist einfach, aber dennoch gefühlvoll und mitreisend aufgebaut. Gerade für die jüngeren Leser ein perfektes Buch um sich wiederzuerkennen und sich fallen lassen zu können. Mir waren manche Situationen etwas zu irritierend und vorhersehbar, aber ich denke dass das eher am Alter und den schon gelesenen Büchern liegt.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches zum Träumen verleitet und dafür sorgt dass man sich fallen lassen kann.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Sternenschimmer“ hat Kim Winter einen schönen, gefühlvollen und jugendlichen Auftaktband geschaffen, der verzaubert und ans Herz geht. Die Charaktere sind insgesamt ganz schön gezeichnet, auch wenn sie mir manches Mal zu sprunghaft erschienen wobei dies wieder zum Alter gepasst hat. Ich denke, dass diese Reihe vor allem für junge Leser genau das richtige ist.

  16. Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783453419803)
    Uwe Laub

    Sturm

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Schmoekerente

    Das Buch zu Lesen war wie in einem schlechten Actionfilm. Eine reißerische Szene jagte die nächste. Auf der Strecke blieb die Handlung. Alles war an den Haaren herbeigezogen und völlig unglaubwürdig.  Die Charaktere sind oberflächlich dargestellt und blieben mir alle unsympathisch. 

  17. Cover des Buches Das Tal - Die Entscheidung (ISBN: 9783401067285)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Entscheidung

     (161)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der eher etwas enttäuschende Abschlussband der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Julia, Robert, David, Rose, Debbie, Chris, Katie und Ben ihre Kräfte ein letztes Mal vereinen und versuchen, das Tal zu besänftigen und so die Welt zu retten. War der siebte Band noch so voller spannender Enthüllungen, hier gab es nur eine Wendung, die man leicht vorhersehen konnte, ansonsten hat sich der Plot leider ziemlich gezogen und auch wenn die Geschichte ein annehmbares Ende bekommen hat, war es leider nicht unbedingt der Hit. Zwar war ja von Anfang an irgendwie klar, dass man die übernatürlichen Aspekte des Tals nicht noch irgendwie groß erklären kann, aber die gesamte Auflösung ist leider etwas zu schwach geraten. Die Charaktere sind dabei wie immer ganz in Ordnung und der Schreibstil hat sich ganz okay gelesen und war an diesem Band wieder ganz aus der Erzählerperspektive verfasst, was ihm leider wieder etwas die zuvor gewonnene Leichtigkeit genommen hat. Insgesamt muss man leider sagen, dass Idee der Reihe schon gut war und es auch ein paar gute Momente gab, aber vieles hat sich einfach gezogen und war langweilig und für eine Auflösung, die halt höchstens als okay durchgeht, lohnt es sich nicht unbedingt, sich durch die acht Bände zu lesen.

  18. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  19. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  20. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (329)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Im Jahr 79 n. Chr., kurz nach Beginn der Herrschaft des Imperators Titus kommt in Pompeji, der damals reichsten Stadt des römischen Reiches, der junge Wasserbaumeister Attilius einer Verschwörung auf die Spur. Sein Auftrag, seinen verschwundenen Vorgänger zu ersetzen und die Aqua Augusta, einen Aquädukt, zu reparieren, wird durch den nahenden Vulkanausbruch überschattet. Vier Tage begleiten die Leser den jungen Aquarius auf seinen nicht ungefährlichen Wegen.


    Robert Harris (*1957) ist ein britischer Journalist, Sachbuchautor und Schriftsteller. Dieses Buch erschien 2003 zum ersten Mal in Originalsprache. Ein Jahr später kam die deutsche Übersetzung von Christel Wiemken auf den Markt und stand fünf Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
     Angeblich hatte Harris ursprünglich einen Roman über die USA geplant. Doch nachdem er in einer Zeitung die neuesten Erkenntnisse zum Untergang Pompejis gelesen hatte, war er sich des Potentials für eine spannende Geschichte über die erste Supermacht der Geschichte bewusst. „Rom fühlte sich so unverwundbar wie die USA vor dem 11. September“ soll er geäußert haben.


    Dank der überlieferten Aufzeichnungen von Gaius Plinius Secundus war es dem Autor möglich, den Vulkanausbruch detailliert zu beschreiben. Auch die Geschichte rundherum ist gründlich recherchiert, so dass man als Leser einen guten Eindruck vom Leben in Pompeji vor knapp 2000 Jahren erhält. Allerdings wird seit 2018, als in den Überresten einer antiken Baustelle der Stadt Pompeji ein Graffito gefunden wurde, das Datum des Vesuv-Ausbruchs vom 24. August auf den 24. Oktober 79 n.Chr. verschoben.


    Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und empfehle es Lesern, die mehr über das Leben und die Baukunst der Römer erfahren wollen.

  21. Cover des Buches Sturm im Paradies (ISBN: 9783957340849)
    Elisabeth Büchle

    Sturm im Paradies

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    1996 habe ich Hawaii besucht. Dort sagte man mir wenn die Sirenen heulen renne den Berg hinauf, aber nie Richtung Meer. Es könnte ein Tsunami sein. Ehrlich gesagt, bis zum Jahre 2004 kannte ich das Wort, Tsunami, nicht einmal. Ob ich einen Berg hinaufgerannt wäre? Vielleicht nicht.
    Hawaii hatte schon damals, ein Frühwarnsystem.

    Rebecca, Sanitäterin, 26 Jahre arbeitet im Team der Luftrettung. Ein Rettungseinsatz im Schwarzwald, soll Rebeccas Leben verändern. Ein reicher Amerikaner, erleidet auf einer Bergstrasse einen schweren Unfall. Das Team, samt Rebecca kann Marty, dem Amerikaner das Leben retten. Voller Dank, lädt der Millionär das ganze Rettungsteam, zu seiner Hochzeit nach Thailand, Khao Lak ein.
    Auch Martys Freund Lukas soll zur Hochzeit kommen. Zuvor lernt er schon Rebecca kennen. Lukas mag sie, doch sie hat eine Widerspenstige Art.
    Nach einigem zögern, sagt sie der Einladung nach Thailand zu. Unter der Atmoshphäre, Sonne Strand und Meer kommen sich Lukas und Rebecca romantisch näher.

    Bis hier her hat die Autorin einen eher leichten, romantischen Roman geschrieben, der auf bewährte Unterhaltung bassiert.
    Doch unter der Erde brodelte es. Die Indische Platte schob sich weiter unter die Eurasische Platte. Beben der Stärke3, nichts ungewöhnliches. Doch Massen an Gesteinen verhakten sich, machten Druck. Der Meeresboden stöhnte. Und es gab kein Frühwarnsystem. Und das Beben zittert. 8,5 gar fast 9 der Stärke, nie dagewesen, grausam. Die Natur siegt.


    Rebecca, Lukas und all die vielen Tausend Menschen, konnten der Welle nicht entfliehen. Eine Wucht, an Kraft und Sog holte sich das Meer, gnadenlos, alles was es zu holen gab.
    Nach der Romantik, des Romans hat mich das Buch sehr realistisch mit in die Katastrophe genommen. Ich konnte mir die Bilder aufrufen, die man oft genug im Fernsehen gesehen hat. Einmal, zweimal, gar dreimal kam die Welle. Erst der Sog rein dann der Sog wieder raus. Fr. Büchle hat die umherwirbelnden Menschen und Gegenstände, im Wasser bildlich beschrieben. Sie verletzten sich dabei, oft lebensgefährlich. Ich machte mir Gedanken, wer von der Protagonisten treffe ich wieder lebend, wer ist tot oder für immer vermisst?
    Nach der Flut ein ungemeines Miteinander, aber auch ein Durcheinander.
    Suchen, Finden, Helfen und Veränderung wird zum tiefgründigen Thema, in der Katastrophe und im Roman. Fesselnd und stark wie die Welle ist dies geschrieben.
    Doch, ein mitreisender Roman, der trotz der Katastrophe echt authentisch, realistisch unterhält. Die Vorzeichen des nahenden Bebens sind beschrieben. Doch es gab kein Frühwarnsystem. Leider hat dies Tausenden Menschen das Leben genommen.
    Aber es gab auch Lichtblicke.
    Ein Roman mit einem Hauch "Homage" an die Opfer und an die Überlebenden, des Sturmes im Paradies.
    5 Punkte
     
  22. Cover des Buches Nachtsonne - Flucht ins Feuerland (ISBN: 9783738627121)
    Laura Newman

    Nachtsonne - Flucht ins Feuerland

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Regina_Wolf

    Ich mag die ganze Szene und das Setting. Die Erde über 100 Jahre später. Im Chaos und fast verbrannt. Das Feuerland. Die letzten Überlebenden unter der Erde. Oder doch nicht?

    Die Charaktere sind gut gewählt, ein toller Freundeskreis, die Kopf und Kragen füreinander riskieren. Ich hätte gerne mehr Background-Story über die einzelnen Personen gehabt.
    Jetzt war es eher Ereignis über Ereignis. Ein Problem gelöst, tauchte das nächste auf. Was natürlich das Ganze spannend macht.
    Ein sehr gelungenes Konzept, hätte auch da gerne mehr Hintergrund gehabt, was genau mit der Erde passiert ist. Es wird ja nur ein bisschen erzählt. Aber vielleicht erfährt man im nächsten Teil ja mehr.

    Der Schreibstil was sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es hat mir großen Spaß gemacht. 

  23. Cover des Buches Mathilda (ISBN: 9783752873573)
    Oliver Pätzold

    Mathilda

     (38)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich habe schon andere Dystopien des Autor gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir von allen am Wenigsten gefällt. Die Grundidee verspricht schon mal Spannung. 

    Inhaltlich es es leider nur mäßig spannend. Schlimme Begegnungen bleiben aus und ich konnte deshalb nicht so gut mit fiebern. Auch fand ich die Figuren eher durchschnittlich gefallen. Zu anderen Charakteren habe als Leserin eine bessere Beziehung aufbauen können. Die beschriebene Kälte konnte ich aber gut nachempfinden. 

    Das Ende war ziemlich wie erwartet. Daher vergebe ich nur 3 Sterne für dieses Buch.

  24. Cover des Buches White Horse (ISBN: 9783492280099)
    Alex Adams

    White Horse

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Calipa
    Durchaus kennen wir viele der beschriebenen Dinge schon längst aus Serien, Filmen, Games & co. Auch wenn Alex Adams es nicht geschafft hat das Rad neu zu erfinden, bringt „White Horse“ eine spannende Geschichte die eben nicht nur dem abschlachten von Untoten entgegen tritt. Während die Welt im Wandel ist und eine Seuche die Schuld daran trägt, wird diese allerdings nur als großer Schirm über die Geschichte gespannt. Viel intensiver werden hier Beziehung, Bindungen, Gedanken und Gefühle benannt und aufgefasst. Intensive Augenblicke werden leider meiner Meinung nach, zu schnell eingeleitet und zum Höhepunkt getrieben. Somit bleiben offene Fragen bestehen auf dessen Antwort man leider vergeblich wartet. Nichts desto Trotz mag ich den Schreibstil von Adams und die Charaktere die sie erschafft. Wenn auch viele Punkte uns durch andere Geschichten bereits bekannt sind, werden sie hier wunderbar eingesetzt und man hat nicht das stetige Gefühl das alles schon zu kennen und zum X-ten Mal zu lesen.

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