Bücher mit dem Tag "naturkosmetik"

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28 Bücher

  1. Cover des Buches Naturkosmetik einfach selbst gemacht (ISBN: 9783800109487)
    Cosima Bellersen Quirini

    Naturkosmetik einfach selbst gemacht

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen

    Cosima Bellersen Quirini konnte mich mit ihren vorherigen Büchern absolut überzeugen, sodass diese zu einem geliebten Bestandteil meines Bücherregals zählen. Als ich dann auf ihr Buch zu Naturkosmetik stieß, war ich sehr gespannt. Zu wissen, was in der verwendeten Kosmetik enthalten ist, wünschen sich wie ich mittlerweile viele Verbraucher. Dass das Selbermachen gar nicht so aufwendig, kompliziert oder teuer ist, ist den meisten jedoch nicht bewusst. Und dann gibt es ja noch einen weiteren sehr wichtigen Faktor: Es macht richtig Spaß.

    Das Beste aus der Natur gibt es in diesem Buch in verschiedenen Bereichen: Gesicht und Augen, Lippenpflege, Körperpflege und -reinigung, Baby- und Kinderpflege, Haarpflege, Hände und Füße, Zahnpflege, Sonnenschutz, Wund- und Heilsalben sowie Seifen. 170 Rezepturen, welche individuell auf die eigenen Bedürfnisse abwandelbar sind, werden gezeigt. Bei den einzelnen Rezepten finden sich Tabellen mit verschiedenen Hauttypen oder Ähnlichem, damit sich die Produkte leicht anpassen lassen. Dagegen hat Kosmetik von der Stange keine Chance. ;) Außerdem werden die wichtigsten Bestandteile vorgestellt, was animiert, selber frei zu experimentieren. Durch die ausführlichen Beschreibungen der Rohstoffe zum Schluss, lernt man zudem, welche Wirkung welcher Inhaltsstoff hat und kann selber Kombinationen zusammenstellen.
    Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei einzelnen Zutaten das Gefühl hatte, dass sie eher hip und trendy als wirklich im Sinne der einfachen Naturkosmetik wirklich von Nöten sind - z. B.: Mangobutter, Wollwachsalkohole, Ceralan, Tegomuls, Fluidlecithin Super - hiervon werden nur minimalste Anteile benötigt, doch die Spannbreite der exotischen Inhaltsstoffe ist vielfältig. Manchmal wurde ich von solchen Inhaltsstoffen vom Nachmachen abgeschreckt.

    Alles in allem ist dies ein sehr ansprechendes Buch, in dem von Grundauf erklärt wird, was man bei der Herstellung eigener Kosmetik beachten sollte. Dass man verstehen lernt, welche Inhaltsstoffe welchen Effekt erzielen, halte ich für eine der Stärken dieses Werkes. Auch die Möglichkeit, die Produkte genau an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, gefällt mir sehr. Schade finde ich hingegen die teilweise exotischen Zutaten, bei denen ich mir nicht wirklich sicher bin, ob sie in dieser Art tatsächlich von Nöten sind. Von mir gibt es daher 4 von 5 möglichen Sternen!

  2. Cover des Buches Grüne Kosmetik (ISBN: 9783990250945)
  3. Cover des Buches Verhängnisvolle Provence (Hannah Richter 3) (ISBN: 9783958192836)
    Sandra Åslund

    Verhängnisvolle Provence (Hannah Richter 3)

    (62)
    Aktuelle Rezension von: LuiseLotte

    Eigentlich beginnt "Verhängnisvolle Provence", dritter Krimi um die frankoaffine Kölner Kommissarin Hannah Richter, vielversprechend und recht spannend - trotz des Prologs, den viele Schriftsteller scheinbar für unumgänglich halten, der Hoffnungen weckt, die dann nur zu oft nicht erfüllt werden oder dessen Bezug zur Handlung, wie auch in diesem, als Kriminalroman apostrophierten Buch, erst sehr spät in der Geschichte ersichtlich wird.
    Die Kenntnis der Vorgängerbände ist, so wird schnell klar, nicht nötig, um der Handlung folgen zu können, denn die Protagonisten lernt man bald ausführlich kennen. Da sie, bis vielleicht auf den französischen Gefährten der Hauptfigur, keine sonderlich vielschichtigen oder gar tief gehenden Personen sind, kann man sich bald ein ziemlich genaues Bild von ihnen und ihrem Leben machen. Ja, sie sind sympathisch, ohne Abstriche. Lieb sind sie auch, und nett gehen sie miteinander um. Das muss doch erfreuen, zumal sie sich in einem Umfeld bewegen, dessen Schönheit und Reichtum an Farben und Düften die Sinne betören, denn, wie schon der Titel sagt, wir sind schließlich in der Provence, erklärte Lieblingslandschaft zumindest vieler deutscher Urlauber!
    Nun, die Sinne dürfen sich auch nach Herzenslust erfreuen, denn es wird gegessen, getrunken, das Kochen wird zelebriert - und darüberhinaus darf es auch tüchtig "menscheln". All dies ist schön und gut und es hätte der perfekte Krimi werden können, wenn der Fall, beziehungsweise die Fälle, die die Kölner Kommissarin gemeinsam mit ihren Kollegen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich aufzuklären hat, im Gleichgewicht gewesen wären mit dem Zwischenmenschlichen, dem Genusspart.
    Leider aber zeigt sich schon recht bald, viel zu bald nach meinem Empfinden, dass dem nicht so ist, denn die Ermittlungen sind genauso langweilig und nichtssagend wie der Fall, um den es hier geht. Und die Auflösung schließlich mag ja überraschen, aber keineswegs befriedigen, denn sie erscheint mir in einigen Punkten weder logisch noch nachvollziehbar und lässt die eine oder andere Frage gänzlich unbeantwortet. Letzteres darf sein, es regt zum Weiterdenken an, passt aber nicht zu dem "privaten" Teil, der mit unnötiger Ausführlichkeit eben keine Frage unbeantwortet gelassen hat!

    Reichlich viele Informationen gibt die Autorin, die sich offenkundig tief in die hintergrundrelevanten Recherchen gestürzt hat über die sogenannte und von vielen zelebrierte und propagierte Naturkosmetik und deren Wust an erlaubten, geduldeten und ganz und gar unerlaubten Inhaltsstoffen. Dass da mitunter tüchtig gemauschelt wird, kann man sich gut vorstellen, vor allem dann, wenn es darum geht, den Profit zu steigern.
    Und wenn, wie hier in der Geschichte, ein kleiner, sich der Biokosmetik verschriebener Familienbetrieb mit einem der großen Pharmakonzerne fusioniert, darf man doch berechtigte Zweifel daran hegen, dass alle Richtlinien wirklich befolgt und nicht doch das eine oder andere Hintertürchen gefunden wird, um die Bestimmungen zu umgehen, ja geradezu verbrecherische Manipulationen vorzunehmen.

    Aber es gibt, natürlich, auch noch das kleine Volk der Aufrechten - und zu jenen gehört Monsieur Ramon, Mitarbeiter im ehemaligen Familienbetrieb und, man darf es ahnen, das erste Mordopfer, aufgefunden in einem Kölner Stadtpark, womit gleich auch die Ermittlungen der deutschen Kommissarin bei der Kosmetikfirma in Vaison-la-Romaine gerechtfertigt werden.
    Häufig abgelenkt von ihrem und ihrer französischen Freunde Liebes- und Familienleben, kommt sie dem, man kann es so bezeichnen, Skandal auf die Spur, für den der ermordete Yannick Ramon Beweise hatte, die allemal fürs Morden herhalten können. Ja, und dann plätschert die Handlung so vor sich hin, die Spannung ebbt ab, selbst dann, als ein weiterer Mord geschieht und sich darüberhinaus ein Unglücksfall ereignet, der gut auch ein dritter Mord sein könnte.
    Zur Auflösung, die wirklich nicht zu erwarten gewesen war und für die die Autorin einen Haken schlagen musste wie ein agiler Hase, kommt es in Cannes, wo die neue Produktlinie des Naturkosmetikunternehmens aus der Provence unter der Schutzherrschaft einiger Stars vorgestellt werden soll.
    Und ja, das muss man ihr lassen, die Welt des schönen Scheins hat die Autorin recht plastisch gemacht - und entzaubert! Hinter der Fassade herrscht gähnende Langeweile, die sich, nebenbei gesagt und beklagt, auch nach dem x-ten Frankreichkrimi einschleichen kann!

  4. Cover des Buches Natürlich (ISBN: 9783772531347)
    Michèle Brunnmeier

    Natürlich

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Die Natur ist eine Künstlerin...

    ...und die Natur schenkt uns in großzügiger Weise all das, was wir brauchen, um uns wohlzufühlen und auch unser Zuhause wohlig schön zu gestalten. Michèle Brunnmeier und Stephanie Friedrich, zwei stilbewusste Designerinnen und leidenschaftliche Gärtnerinnen, lassen sich beim Handarbeiten und Gestalten gerne von der Natur inspirieren. In ihrem ersten gemeinsamen Buch verbinden sie nun ihre kreativen Impulse und geben, unterstützt von Eva-Maria Walle von www.plantawalle.org, zudem auch Anzucht- und Anbautipps. Aus Kräutern und Blumen im Zusammenspiel mit anderen Materialien und in zeitlosem Design entstehen so behagliche Wohlfühl- und Wohnaccessoires, heilsame Wickel und duftende Balsame, kostbare Badezusätze, feines Räucherwerk, edle Aroma- und Blütenkerzen, Gestricktes aus natürlich gefärbten Garnen und vieles andere mehr, was Körper, Geist und Seele stärkt und beglückt.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Bei „Natürlich“ hat mich ganz klar das wunderschöne Cover angelockt! Die natürlichen Farben, die schlichte Schönheit – ich bin begeistert. Hinzu kommt, dass sich die außergewöhnlich schönen, stimmungsvollen und zum Nachmachen anregenden Fotografien durch das komplette Buch ziehen! Einfach toll!

    Schon beim ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis hat mir mein e-Book auf jeden Fall eines gezeigt: In diesem Buch steckt so viel mehr, als zu vermuten wäre! Besonders gefallen haben mir dabei die Kapitel zum Färben, zur Kerzenwerkstatt, den ätherischen Ölen sowie der Körper- und Sinnespflege. Auch einige Nähstücke interessieren mich, allerdings muss ich mir durch die elektr. Schnittmuster hier erst einen Plan zu Recht legen.

    In den vielfältigen Kapiteln finden sich interessante Fakten, Tipps, Tricks, Anleitungen, Ideen, Anwendungsbereiche, Varianten, Techniken, Eigenschaftenbeschreibungen, Erfahrungswerte, Rezepte uvm. Etwas zu kämpfen hatte ich mit der teils sehr kleinen Schrift und einigen Rechtsschreib-/Zeichensetzungsfehlern.

     

    Inhalt:

    • Der Anfang und der Anbau von Kräutern
    • Kräuter und Blüten trocknen
    • Augen- und Gaumenschmaus mit Blüten und Kräutern
    • Mit Kräutern und Blumen färben und drucken
    • Räuchern mit Kräutern und Blumen
    • Kerzenwerkstatt
    • Nähen mit Kräutern und Blüten
    • Meditieren mit Kräutern
    • Wohlfühl-Accessoires
    • Wickel und Auflagen im Alltag
    • Ätherische Öle
    • Duftende Körper- und Sinnespflege

     

    Ein ausführlicher Anhang mit Schnittmustern, (Bezugs-)Quellen, weiteren Hinweisen, Dankeschön, Autorinnenporträts und Imperessum schließen das Buch ab.

     

    》FAZIT:

    Wunderschöne Gestaltung, vielfältiger Inhalt, anregende Ideen, Rezepte, Hintergrundwissen uvm.

  5. Cover des Buches Naturkosmetik (ISBN: 9783776682250)
  6. Cover des Buches Naturkosmetik für den Sommer (ISBN: 9783863558727)
    Christina Kraus

    Naturkosmetik für den Sommer

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Lieblingsleseplatz

    Der Sommer ist endlich da!

    Und nach langen Tagen an der Sonne, im Freibad oder am See hat unsere Haut besonderen Bedarf an Pflege. Da ist mit dieses Buch unter die Finger gekommen. So vielversprechend wie der Titel war, so enttäuscht war ich dann doch beim ersten Durchblättern… Ich hatte mir ehrlich gesagt viel mehr Rezepte gewünscht zum gleich loslegen! Ich dachte, ich gehe raus in die Natur, nehme mir den Rest aus der Vorratskammer und los geht’s. Nö. Is nicht.


    Aber eigentlich ist das auch richtig so. Die hier vorgestellten Rezepte sind schon auch für längeren Gebrauch gedacht. Und wenn man Wert auf Hygiene legt und sich die Grundbestandteile vorher in der Apotheke oder online besorgt, steht der eigenen Naturkosmetik Manufaktur nichts mehr in Wege. Sicher auch eine schöne Geschenkidee für Sommer-Geburtstagskinder!


    Schön finde ich, dass vor den Rezepten ein großer Theorie-Teil kommt. Der Leser erfährt viel über die verschiedenen Hauttypen, die Zutaten und deren Verwendungund zuletzt Tipps zu Hygiene und Utensilien.


    Ausprobieren möchte ich jedem Falle das Garderner’s Hand Balm – denn jeden Morgen nach meinem Rundgang durch den Garten sind meine Hände ein einzige Katastrophe!


    Und für Abends freue ich mich auf die Sunset Glow Bodylotion…


    Ich gebe Naturkosmetik für den Sommer 4 von 5 Lieblingslesesseln – eine ziehe ich ab, da ich mir mehr Rezepte gewünscht hätte, für die nicht erst eine ganze Hausapotheke angelegt werden muss.

  7. Cover des Buches Meine Pflanzenmanufaktur (ISBN: 9783440145203)
    Ursula Dr. Stumpf

    Meine Pflanzenmanufaktur

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Unsere Vorfahren wußten ganz genau, was man mit den Pflanzen so alles machen kann. Dieses Wissen ist leider größenteils verloren gegangen und doch interessieren sich immer mehr Menschen dafür, diese alten Traditionen wieder aufleben zu lassen.

    Eine welche sich hiermit wirklich gut auskennt ist Ursula Stumpf. Vielen sicherlich schon bekannt als Kräuterfrau und Heilpraktikerin. Mit ihrem neuesten Werk „Meine Pflanzenmanufaktur“ teilt sie mit uns ihr Wissen über alte Traditionen, dem Selbermachen und dem achtsamen Umgang mit der Natur.

    Ohne Pflanzen kein Leben – und keine Kultur

    Aufgeteilt ist das Buch in die folgenden Kapitel:

    Bewährtes Handwerk wiederentdecken ( Flechtwerk, Werkezeuge und Haushaltsgegenstände, Schnüre und Seile, Gesponnenes und Gewebtes, Wildpflanzen zum Waschen und Reinigen)
    Natürliche Farben gewinnen (Wildpflanzen für Tiefe im Leben, Pflanzenfarben zum Malen, Naturfarben für Stoffe und Kleider, Haartönungen, Naturtinte)
    Richtig ernten, verarbeiten und konservieren (Achtsame Ernte, Trocknen der Ernte, Kräuterkissen, Kräutertees, Wurzeln, Konservieren, Tinkturen, Arzneiweine, Essige, Ölauszüge, Salben und Balsame, Destillieren, Blütenessenzen)
    Echte Naturkosmetik selbst machen (Bäder, Zahnpflege, Shampoos, Deos, Rasier- und Gesichtswässer)
    Pflanzen für die Erste Hilfe kennen und anwenden (Heilsaft, Insektenstiche, Hilfe bei müde oder verstauchten Füßen, Heilkräfte bei Schmerzen, Wichtige Pflanzen für die Hausapotheke)
    Portraits zu 50 heimischen Pflanzen

    Die Natur schenkt alles für ein gutes Leben – Augen haben für die Fülle um uns herum

    Mir gefällt das Buch richtig gut. Es bietet so prall gefühlt mit Wissen, Ideen und Nachmachprojekten, dass ich gar nicht weiß wo anfangen. Schnüre aus Brennnesseln, Ostereier mit Pflanzen oder Gewürzen färben, Johanniskraut zum Haare färben, Wildkaffee aus der Wegwarte oder doch lieber ein wirkungsvoller Insektenstift für unterwegs ? Es sind auch viele Ideen enthalten, welche ganz leicht mit Kindern umsetzbar sind und so jeden Ausflug in die Natur zu einem Erlebnis machen. Viele wunderschöne Farbfotos mit vielen Schritt-für-Schritt-Bildern runden das ganze Wissen noch ab.

    Fazit

    Für alle Naturliebhaber, Selbstversorger und Experimentierfreudige ist das Buch genau richtig. Hier kommt jeder auf seine Kosten, da es doch Handarbeit mit Heilwirkung gekonnt miteinander kombiniert. Altes Wissen wird hier weitergegeben und das ist ein unbezahlbarer Schatz, den wir ohne weiteres an unsere Kinder weitergeben können.
  8. Cover des Buches Meine Rezepte für Gesundheit und gutes Aussehen (ISBN: 9783038008187)
  9. Cover des Buches Easy Glow (ISBN: 9783833868658)
    Anita Bechloch

    Easy Glow

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Highlander

    Da ich aktuell viel zum Thema Nachhaltigkeit lese und mache, habe ich mich sehr auf das Buch "Easy Glow" gefreut, um auch im Bad mehr auf eigene Produkte umzusteigen. 

    Das Problem ist aber oft, dass ein DIY-Buch zwar tolle Ideen liefert, aber auch unendlich viele Zutaten in einem Rezept aufführt, die in der Regel keiner im Haus hat. Bevor ich aber zum Inhalt komme, kurz etwas zum Design. Das Buch ist sehr ansprechend und vor allem übersichtlich gestaltet. Die einzelnen Seiten sind nicht überfrachtet, sondern klar strukturiert. Die einzelnen Rezepte sind sehr verständlich erklärt und mit nur drei Zutaten sind die Basics geschaffen. Alles darüber ist dann die Kür! Zu Beginn gibt es noch einige hilfreiche Tipps und Argumente für Naturkosmetik. Die Hauptzutaten werden detailliert vorgestellt. Praktisch zu wissen wäre noch, wo denn exotische Zutaten wie Cupuacubutter, Brokkolisamenöl oder Tonerde gekauft werden können. Schnell erkenne ich, was der Vorteil von dem Ganzen ist (für mich vor allem: weniger Müll, weniger Chemie an meinem Körper und in der Umwelt und auf lange Sicht günstiger). Nachdem ich dann überzeugt von dem Konzept war, ging es schon an die Rezepte.

    Die größte positive Überraschung bei diesem Buch war sicher die Tatsache, dass ich nicht mal einkaufen gehen musste, bevor ich die ersten Kosemtika selbst herstellen konnte. Zwar sind viele Zutaten schon eher ausgefallen, aber die Enzym-Maske beispielsweise konnte ich innerhalb kürzester Zeit herstellen. Jeder der Honig, Obst und Joghurt daheim hat, wird das auch können! Mit ein paar (ätherischen) Ölen und Kakaobutter funktionieren dann auch andere Rezepte einwandfrei. Besonders beliebt bei meiner Tochter ist das Bade-Fizz, denn da sprudelt das Wasser so schön :-) Für mich waren die selbst erstellte Zahnpasta sowie das Aroma-Roll-On echte Highlights.
    Wenn man von den teilweise doch eher speziellen Zutaten absieht, sind die meisten Ideen im Buch wirklich ansprechend und echte Alternativen zu gekauften Kosmetika. Was mir gefehlt hat, waren die (wenigen) wichtigen Kosmetika für Männer. Klar, Deoalternativen sind dabei, aber ein Aftershave oder vielleicht sogar Rasierschaum müsste doch auch natürlich herstellbar sein, oder? Das Buch richtet sich vornehmlich an Frauen, aber was für ein cooles Geschenk wäre denn ein selbstgemachtes Rasierwasser zum Geburtstag? Und dann auch noch gut für die Umwelt! 

    Wie umweltschonend das Ganze ist, hängt zusätzlich noch von der Verpackung der Inhaltsstoffe ab, aber (ätherische) Öle oder Sheabutter und Co. sind dann doch meistens in Glas, Papier oder gar nicht verpackt, also auch nachhaltiger als das Fertigprodukt.

    Ich bin sicher, dass ich mit diesem Buch noch viel Freude haben und bereiten werde und freue mich, dass endlich so ein Buch auf dem Markt ist. Denn die Inhaltsstoffe der meisten Kosmetika versteht man wohl nur noch mit einem Doktor in Chemie!

    Das Buch ist im Graefe Unzer Verlag erschienen (ISBN: 978-3-8338-6865-8) und kostet 16,99 €. Wer Gewissheit haben möchte, was er sich auf die Haut aufträgt, seinen Wissensschatz vergrößern und dabei noch der Umwelt helfen möchte, trifft mit diesem Buch sicher die richtige Entscheidung!

  10. Cover des Buches Ätherische Öle kompakt (ISBN: 9783424152753)
    Barbara Krähmer

    Ätherische Öle kompakt

    (3)
    Aktuelle Rezension von: IraWira
    Seitdem ich vor kurzem das Buch "Die Rosenfrauen" von Cristina Caboni gelesen habe, war wieder einmal meine Neugierde in Bezug auf Düfte und Duftöle geweckt.
    Hier bot sich dieses Büchlein an, in dem die 50 wichtigsten ätherischen Öle mit ihren Anwendungsgebieten und ihren Besonderheiten aufgeführt sind.

    Nein, ich werde jetzt nicht unter die Parfümeure gehen, auch wenn sich hier in dem Buch durchaus mal ein Parfümrezept findet, aber beim Lesen des Buches wurde mir wieder einmal bewusst, was für eine Wirkung Düfte haben und wie vielfältig ihre Einsatzmöglichkeiten sind.

    Das Buch bietet erst einmal eine kurze Einleitung in die Herstellung und die verschiedenen Anwendungsgebieten von Duftölen, sowie natürlich auch Hinweise zur Qualität der Öle und zum richtigen Dosieren bei Mischungen.

    Die alphabetisch sortierten Öle werden nicht nur im Hinblick auf ihre Eingeschaften beschrieben, sondern es werden auch die Wirkung auf Körper und Seele, Besonderheiten des Dufts und die Verträglichkeit des Öls dargestellt. Dazwischen finden sich kleine Rezepte für Mischungen zum Pflegen, Heilen, für Massageöle, für Raumdüfte, Badezusätze und dergleichen mehr. Auch Begriffe wie Kopfnote, Herznote und Basisnote werden erklärt.

    Auf knapp 140 Seiten bringt dieses kleine Büchlein ein geballtes Wissen über Öle und ihre Eigenschaften mit. Wer sich dafür interessiert, findet hier viele viele schöne Ideen zum Ausprobieren und Herumexperimentieren.

  11. Cover des Buches Du darfst auf meine Haut (ISBN: 9783706626606)
    Barbara Hoflacher

    Du darfst auf meine Haut

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Siraelia

    „Du darfst auf meine Haut – Naturkosmetik selber machen“ von Barbara Hoflacher ist ein weiteres Buch aus dem Löwenzahn. Wir haben bereits einige Bücher des österreichischen Verlags kennengerlernt und sind begeistert! So werden die Bücher beispielsweise klimapositiv gedruckt.

     

    Das vorliegende Buch bietet sehr viele Informationen und hilft einem selbst aktiv zu werden bei der Erstellung von Kosmetik für den eigenen Gebrauch. So erfährt man zuerst etwas über Inhaltsstoffe und Grundlagen von Salben, Cremes, Gelen und mehr. Dann geht es auch schon los und wir erfahren, wie wir die Wirkstoffe aus den Pflanzen extrahieren und in ein Produkt überführen können, um dann direkt das Badezimmer mit selbstgemachter Kosmetik zu bestücken.

     

    Um einen besseren Überblick zu erhalten, hier ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

    • Weniger ist mehr!
    • Pflanzen, Kräuter, grüne Verbündete: Sammle dir deine Salben, Cremes, Deos einfach im Garten
    • Grundlagendenken: Was neben pflanzlichen Inhaltsstoffen sonst noch mitmischt
    • Apropos Haltbarkeit: 6 Tipps für ein langes Salben-Leben
    • Zubehör: Küche statt Labor
    • Bereit für eine Extraportion Natur?
    • Pflege auf Ölbasis
    • Kaltmazerat: Liebe Pflanzen! Zeit, die Wirkstoffe abzugeben
    • Warmmazerat: Rein ins Wohlfühlbad, ihr lieben Kräuter
    • Tinkturen: Rauschende Zeiten für unsere grünen Giganten
    • Salben: Anschmiegsame Alleskönner
    • Cremes: Frisch-luftige Pflege
    • Gele: Ultimativer Frische-Kick
    • Gesichts- und Haarwasser
    • Specials
    • Für Prachtmähnen
    • Für Kussmünder
    • Für feine Nasen
    • Für ein strahlendes Lächeln
    • Für Badefreaks
    • Für Sonnenanbeter
    • Für Insektenlieblinge
    • Für Christbaumanhänger
    • Seifige Angelegenheiten
    • Kann passieren! Kleine Probleme und ihre Lösung
    • Kosmetisch im Handumdrehen
    • Wo bekomme ich was?
    • Register

     

    Wie man sehen kann, ist das Buch mit seinen über 170 Seiten sehr umfangreich und geht gut ins Detail, sodass auch Anfänger wie ich sich an das Thema herantrauen und zu Ergebnissen kommen können. Allerdings muss ich eingestehen, dass ich die Kräuter nicht am Wegesrand gepflückt habe, sondern entweder gekauft oder aus dem eigenen Garten habe. Auch hier wird der Text mit ansprechenden Fotos, Listen und Zeichnungen ergänzt, sodass die Hemmschwelle etwas auszuprobieren wirklich gesenkt ist und man direkt schauen kann, wie etwas gemacht wird.

     

    So haben wir bereits Produkte hergestellt, wenngleich ich mich bei einigen Dingen, wie Sonnenschutz nur langsam herantasten. Aber die Idee zu wissen, was man sich auf die Haut „schmiert“ ist schon sehr charmant. Denn in den ganzen gekauften Produkten steckt so viel drinnen, was man lieber nicht auf der Haut haben möchte…

     

    Dieses Buch ist zu einem festen Bestandteil unserer Bibliothek geworden und wird regelmäßig genutzt, auch wenn wir uns einige kleine Highlights rausgesucht haben.

  12. Cover des Buches The Glow - Naturkosmetik selber machen (ISBN: 9783833841736)
  13. Cover des Buches Der Duft von Honig und Lavendel (ISBN: 9783442485864)
    Donatella Rizzati

    Der Duft von Honig und Lavendel

    (18)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Im Hintergrund ist das Cover eine Bretterwand. Daran hängt eine Leine an der Kräuter zum Trockenen geklammert sind. Jedes Bündel ist beschriftet: Rosmarin, Waldmeister, Thymian, Basilikum und Salbei. Den Lavendel habe ich vergebens auf dem Cover gesucht. Auch der Honig taucht hier nicht auf. Aber dennoch passt das Cover perfekt zum Buch. Schließlich geht es um eine Heilpraktikerin.

    Viola Consalvi ist die Protagonistin im Roman. Sie hat ein Studium zur Heilpraktikerin in Paris absolviert. Nach ihrer Ausbildung geht sie zurück nach Rom in ihre Heimat. der Kummer über ihren verstorbenen Ehemann und das Schicksal eines Patienten führt sie zurück nach Paris. Bei ihrer Freundin Gisèle findet sie Verständnis und findet zurück ins Leben.

    Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten in der ersten Person erzählt. So tauche ich direkt mit Viola in den Kräuterladen von Gisèle ein. Ich kann die einzelnen Kräuter schon förmlich vor mir sehen und riechen. Einige genannte Kräuter musste ich auch in meiner Ausbildung kennen und erkennen lernen. In müßiger Fleißarbeit habe ich ein Herbarium über 30 Heilkräuter angelegt. Der Ordner befindet sich auch immer noch in meinem Bücherregal gleich neben den Fotoalben.

    Sehr schön finde ich am Ende der Kapitel die kleinen Tee-Rezepte mit Zubereitung und Wirkung, oder auch die Bachblütenmischungen. Da musste ich direkt an meine erste Anstellung in der Apotheke denken. Dort hatten wir einen Kasten mit den einzelnen Bachblüten. Für mich waren es damals böhmische Dörfer. Auch heute finde ich die Schulmedizin sehr viel einfacher zu verstehen, als die alternativen in der Naturheilkunde und Homöopathie. Neben den oben genannten Rezepten gibt es auch viele Ideen und Anregungen für Naturkosmetika.

    Ein Zitat aus dem Buch möchte ich mit dir Teilen.

    "Hunger war schon immer qualvoll für mich – ein überaus unangenehmes Gefühl, das am Anfang noch ganz harmlos daher kommt und sich bestenfalls in Trägheit und einem leichten Schwindelgefühl äußert, jedoch sehr rasch […] zu einer deutlichen Verstimmung führt und sich schließlich […] zu einer blinden Wut steigern kann […]"

    Beim Lesen musste ich einfach schmunzeln und meinen Mann angrinsen. Der wusste nicht wie ihm geschah und fragt was ich denn gerade lese. Den Titel des Buches fand er gut. Schließlich kann er als Imker mit Honig etwas anfangen und dem Lavendel sind unsere Bienen auch nicht abgeneigt. Ich habe ihm den Satz vorgelesen und er schaute mich nur wissend an. Im Urlaub achtet mein Mann, in seinem eigenen Interesse, ganz genau darauf, dass ich regelmäßig etwas zu essen bekomme. Denn er weiß, wenn ich Hunger habe ist Holland in Not. Dann heißt es ganz schnell Nahrung finden und bis dahin am besten keine Diskussionen führen. Es gibt nichts schlimmeres als Hunger.

    Kennst du auch dieses Hungerszenario bei dir selbst oder deinen liebsten?

    Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich das Cover und den Titel interessant fand. Momentan lese ich alles was irgendwie den Anschein macht etwas mit Honig oder Imkerei zu tun zu haben. Für mich war es ein wundervolles Lesevergnügen, bei dem mir die Naturheilkunde und die Naturkosmetik wieder bewusst wurde. Aber es ist auch ein Buch zum Lachen und Weinen mit der Protagonisten und ihren Bekanntschaften.

  14. Cover des Buches Vegane Kosmetik (ISBN: 9783625175223)
  15. Cover des Buches Face Masks: Gesichtsmasken aus der eigenen Küche: Rezepte für Vielbeschäftigte (ISBN: B08DNRJ8FT)
  16. Cover des Buches Naturkosmetik aus dem Thermomix® (ISBN: 9783868835908)
    Elisabeth Engler

    Naturkosmetik aus dem Thermomix®

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Chaoskenda
    Den Gedanken eigene Naturkosmetik herzustellen finde ich sehr interessant und so konnte ich an diesem Werk nicht wirklich vorbei.

    Nach dem Vorwort, und einige interessante Tipps und Grundlagen geht es mit folgendem Inhalt weiter:
    Gesichtsreinigung
    Hautcremes, Lotionen und Kuren für das Gesicht
    Gesichtswasser
    Frischkosmetikmasken
    Säubern und zugleich entspannen: Dusche und Badewanne
    Duftende Körperpflege
    Gepflegte Hände, Füße und Beine
    Traumhaft schönes Haar
    Gesunde Zähne und Mundhygiene

    Beginnen wir mit der Einleitung, hier befinden sich, neben dem persönlichen Vorwort, wichtige Tipps und Grundlagen. Diese Umfassen Tipps für den Umgang mit dem Thermomix®, Grundlagen der Kosmetikherstellung, Wie lange ist frische Naturkosmetik haltbar? Und weitere spannende Einblicke.
    Hier werden auch Basisöle und fette Öle aufgelistet und auch weitere Materialien die benötigt werden. Auch vegane Alternativen werden genannt.

    Die Seiten mit den großen Überschriften, z. B. Hautcremes, Lotionen und Kuren für das Gesicht, sind ansprechend präsentiert. Hier befinden sich ein paar Abbildungen als Beispiel für die kommenden Seiten und natürlich, einleitende Worte.

    Die einzelnen Kapitel beinhalten einige Rezepte die übersichtlich und ansprechend dargestellt wurden. Die Rezepte beginnen mit ein paar einleitenden Worten und gehen dann direkt in die Anwendung und in die Haltbarkeit über. Die benötigten Zutaten sind in einem separaten Kästchen aufgeführt, hier wird auch angegeben wie groß die endgültige Menge ist wie lang die Zubereitungszeit und die Rührdauer ist.
    Die Beschreibung zur Herstellung beinhaltet die genauen Anweisungen für den Thermomix®.
    Die Anweisungen sind gut verständlich und übersichtlich dargestellt. Mir gefallen die kleinen Bildchen die angefügt sind und das Endprodukt oder auch Produkte die für die Herstellung benötigt werden, abbilden.
    Bei einigen Rezepten befinden sich auch kleine Tipps und Hinweise die gut angebracht wurden. Sie sind gut markiert ohne aufdringlich zu sein.

    Ich fand die Rezepte sehr abwechslungsreich und ansprechend auch die Gestaltung ist gelungen und übersichtlich. Aber besonders wichtig fand ich die Einleitung die durchaus gelungen war und dieses Buch zu einem guten Nachschlagewerk macht. Für Einsteiger halte ich es für sehr gelungen und gut nachvollziehbar.



    Fazit:
    Ich fand „Naturkosmetik aus dem Thermomix®“ sehr ansprechend und informativ. Das Thema ist spannend und die Gestaltung ist ansprechend und übersichtlich. Die Rezepte sind abwechslungsreich und für Einsteiger gut geeignet. Insgesamt ist „Naturkosmetik aus dem Thermomix®“ ein gelungenes Nachschlagewerk das ich sehr empfehlen kann.
  17. Cover des Buches Vegane Kosmetik (ISBN: 9783990251133)
    Gabriela Nedoma

    Vegane Kosmetik

    (2)
    Aktuelle Rezension von: katze102
    Gabriela Nedoma und Siegrid Hirsch haben in ihrem Buch „Vegane Kosmetik“ auf 159 Seiten eine Einleitung mit Informationen zu Gerätschaften und Inhaltsstoffen und danach Rezepte zu natürlicher, veganer Kosmetik zusammengetragen, unterteilt in zehn Kapitel, denen jeweils eine Einführung mit Überlegungen zum jeweiligen Teilgebiet vorangestellt wurde:

    No- Emus:
    Rezepte ohne Emulgatoren, deren Bestandteile vor Benutzung durcheinandergeschüttelt werden, vielfältig einsetzbar, z.B. Hautelexir, Lotion, Haarspitzenkur, Gesichtswasser

    - Reinigung:
    Reinigungsmittel für den ganzen Körper; hier gibt es auch schon Shampoo-Rezepte,

    - Schöne Haare:
    Shampoos zum kompletten Selberherstellen, sowohl flüssig als auch Trockenshampoos, die auch zum Duschen verwendet werden können; Shampoos, die in Pulverform hergestellt und vor der Benutzung angerührt werden und die ganz schnelle Lösung: gekaufte Bioshampoos anzureichern

    - Natürliche Zahnpflege:
    Rezepte für Zahnpasta, div. Zahn(putz)pulver, Zahnöl. In diesem Kapitel fand ich in der Einleitung die erwähnten „Miswaks“ ( pflanzliche Zahnbürsten, eigentlich Ästchen des Zahnbürstenbaums, die Fluor und div. benötigte Mineralien enthalten sollen und deshalb ohne Zahnpasta benutzt werden) äußerst interessant und habe direkt beim großen Auktionshaus welche zum Ausprobieren bestellt. Das könnte eine interessante Alternative sein...

    - Deos:
    flüssig, als Pulver oder Praline. Auf jeden Fall aluminiumfrei – sogar die Verpackung!

    - Baden:
    Badesalz, Badepralinen und Aufgüsse

    - Lippen:
    z.B. lipgloss, antibiotische Lippenpflege

    - Gesunde Haut:
    z.B. Öle, Notfallsalbe, hautstraffendes „botanical green wonder“, Hautcremes, Balsam

    - Sonnenpflege:
    z.B. Sonnenschutz mit LSF 15, After Sun, Serum, Nußöl

    - Masken & Peelings:
    z.B. Chai-Latte Maske für müde Haut; Dieses Kapitel ist eher kurz gehalten, gibt aber gute Anhaltspunkte, um sich selber Rezepte auszudenken.

    Alle Rezepte sind gut erklärt und einfach nachzuarbeiten, denn man braucht keine außergewöhnlichen Zutaten. Meist reicht das aus, was man eh im Küchenschrank und Garten findet; genau das gefällt mir. Die Rezepte, die man sonst häufig findet und die vorgeben, man solle LV 41, Emulsan, Fluidlecitin Super oder andere, in speziellen Läden erhältliche Zutaten, zusammenrühren, finde ich eher abstoßend. Hier also endlich Rezepte, die ohne Bestandteile auskommen, von denen ich nicht weiß, welches Labor mir welche unbekannte Bestndteile zusammengerührt hat.

    Toll finde ich auch, dass es zu jedem Kapitel ganz einfache Rezepte ( z.B. aufgepeppte Bioshampoos) gibt und eben auch aufwändigere. Der Verzicht auf Emulgatoren sagt mir sehr zu, genau wie die Zubereitung trockener Mischungen, die besonders lange haltbar sind.
    Ich muß gestehen, dieses Buch hat mich völlig begeistert; die Idee, Rezepte, die ich ausprobieren möchte, mit einem post-it darin zu markieren, macht keinen Sinn, denn das wären fast alle Rezepte...

    Fazit: Muss man von vorne bis hinten durchprobieren
  18. Cover des Buches Küsse im Aprikosenhain (ISBN: 9783328105695)
    Persephone Haasis

    Küsse im Aprikosenhain

    (67)
    Aktuelle Rezension von: BibiLovesBooks

    Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mich das Cover total angesprochen hat. Es sieht nach Sommer-, Sonne-, Gute Laune-, Urlaubs - Lektüre aus und genau das wollte ich lesen. Leicht darf die Lektüre dann natürlich auch sein, aber das war mir dann doch ein bisschen zu leicht....

    Schon der Anfang kam mir so oberflächlich und unrealistisch vor, dass ich das Buch am liebsten direkt abgebrochen hätte. Da gibt es den klassischen Bösewicht... Nathalies Freund, der per Postkarte aus Frankreich Schluss mit ihr macht. Darauf folgt ein völlig oberflächliches Gespräch, das Nathalie mit ihrer besten Freundin führt und dann der Entschluss, dem Ex-Freund in Frankreich die Meinung zu geigen. Sehr klischeehaft kommt dieser Exfreund (Achtung Spoiler 😅) am Ende des Romans dann reumütig wieder zu ihr zurück. Sie braucht ihn dann aber natürlich nicht mehr, da sie sich zwischendurch selbst gefunden hat und zusätzlich eine neue Liebe...

    Mir waren die ganze Story, die Charaktere und die Dialoge viel zu seicht, klischeehaft und unrealistisch. Das Einzige, das mir wirklich gut gefallen hat, war der Mittelteil des Buches. Dieser handelt vom idyllischen Hof, den Aprikosenhainen, den Wildkräutern, der Natur, verschiedenen Rezepten und von der Naturkosmetikherstellung. Hier kommt tatsächlich Urlaubsfeeling auf und hier schafft es Persephone Haasis auch toll, mit Worten Bilder und Aromen im Kopf entstehen zu lassen. 

    Am Ende folgt dann leider nochmal ein klischeehaftes Drama, damit die Liebesgeschichte nicht zu schnell geht. Dieses war so abwegig, dass es mich wirklich richtig wütend gemacht hat 🙈

    Fazit: Flüssiger Schreibstil und es entstehen tolle Naturbilder im Kopf, aber die Story drumherum ist wirklich ohne Ende seicht... leider keine Leseempfehlung von mir.

  19. Cover des Buches Naturkosmetik leicht gemacht – Natürlich schön (ISBN: 9783863552947)
    Christina Kraus

    Naturkosmetik leicht gemacht – Natürlich schön

    (5)
    Aktuelle Rezension von: LimitLess

    Bei meiner täglichen Hautpflegeroutine dreht sich momentan alles um Naturkosmetik und Naturprodukte. Da ich vor allem im Gesicht zu unreiner Haut neige und irgendwie nichts richtig hilft, will ich bei meinen Kosmetikprodukten langfristig auf natürliche Mittel umsteigen, dann weiß ich wenigstens, was ich meiner Haut wirklich antue. Dieses schöne Buch hier habe ich für den Anfang als Unterstützung herangezogen.

    Die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr hochwertig. Die Bilder sind sehr ansprechend und reich vorhanden, der Aufbau  nachvollziehbar und übersichtlich und von der Auswahl der Produkte/Rezepte bin ich auch sehr zufrieden. Für alle Körperteile ist etwas dabei, und auch auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Hautzonen wie Gesicht, Lippen, Hände, Füße sowie Kopfhaut und Haare, und Hauttypen wie normale, trockene, empfindliche, unreine, fettige oder reife Haut angepasst.

    Am Anfang bekommt man eine ausführliche und genaue, aber für die weitere Verwendung des Buches notwendige Einführung. Die Autorin erklärt, warum es wichtig ist zu wissen, was man seinem Körper antut und dass man seine Bedürfnisse erkennt, außerdem beschreibt sie die wichtigsten Zutaten, die für sie Kräuter, Blüten, Honig, Milchprodukte, Salze, Erden und (ätherische) Öle sind. Kurz geht sie auf Emulgatoren, Tenside und Konservierungsmittel ein, erklärt sie und gibt natürliche Alternativen, braucht für ihre Rezepte jedoch kaum Emulgatoren und nur in einem Rezept konnte ich Alkohol finden. Der Mittelteil enthält vielfältige Rezepte. Und zum Schluss gibt es noch tolle Tipps für entspannende Spa-Tage für zuhause mit einer von der Autorin zusammengestellten Kombination aus Naturkosmetikprodukten.

    Für den Anfang hab ich mir zwei eher leichte Rezepte ausgesucht. Es muss einem klar sein, dass die Herstellung einiges an Vorbereitung und Aufwand mit sich bringt. Zuerst muss man alle Zutaten besorgen, die man zwar in Naturläden/Reformhäusern/Apotheke leicht bekommt, die aber teilweise sehr teuer sein können, aber auch aus der Küche werden Lebensmittel zur Herstellung verwendet, was ich immer besonders gerne sehe. Da die Zutatenlisten der Rezepte jedoch frische Lebensmittel beinhalten, sind viele der hergestellten Produkte eigentlich nicht dafür geeignet, diese monatelang aufbewahren und verwenden zu können. Der Trick ist hier, anstatt auf Vorrat, öfter kleinere Mengen zu mischen, damit die Gefahr der Verkeimung gering gehalten wird. Die Autorin gibt jedoch immer die Haltbarkeitsdauer für die fertige Produkte an und die meisten können laut ihr zwischen 3 Monate bis zu einem Jahr verwendet werden. Für die Zubereitung muss man einiges an Gerätschaften zuhause haben, um eine saubere und effiziente Herstellung der Kosmetik garantieren zu können

    Ich habe zum einen ein Peeling mit Kaffee gemacht, das unglaublich gut riecht, und ein Augenserum gegen geschwollene Augen und Augenringe. Beide sind einfach in der Herstellung und ich hatte meine Freude bei der Zubereitung.  Ich werde bestimmt noch mehr Rezepte aus dem Buch ausprobieren, außerdem geben sie generell tolle Inspirationen für die tägliche Pflegeroutine. Ich hab mir Zutaten einfach nur so gekauft, ohne sie zu verarbeiten, weil man sie auch gut allein verwenden kann. Vor allem die vielen tollen Öle haben es mir angetan und ich verwende fast nur mehr ausschließlich diese.


    Fazit

    Ein Buch, das für Einsteiger wie auch für bereits eingefleischte Naturkosmetikbenutzer etwas zu bieten hat. Um die volle Wirkung aus den Produkten ziehen zu können, muss man zuerst die Grundlagen im Umgang mit den Zutaten und vor allem seinen eigenen Körper, seine eigene Haut verstehen. Das Buch dient hierfür als Anregung und Inspiration und lässt zum eigenen Ausprobieren noch Raum. Die tolle Aufmachung des Buches und die leicht verständliche Rezepte, haben für mich das Ausprobieren sehr vereinfacht.  


    Die Rezension findet man auch auf meinem Blog Grenzenlos.


  20. Cover des Buches Mit der Kräuterfee durchs Jahr (ISBN: 9783702016104)
    Elisabeth Maria Mayer

    Mit der Kräuterfee durchs Jahr

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    „Mit der Kräuterfee durchs Jahr“ ist ein praktisches Buch mit vielen Anleitungen zum Selbermachen. Man sollte sich schon ein bisschen mit den verschiedenen Wildkräutern auskennen, da diese nur grob beschrieben werden. Aber das sagt die Autorin auch gleich zu Beginn. Ansonsten gibt es ja auch sehr gute Bestimmungsbücher auf dem Markt.

    Elisabeth Maria Mayer stellt uns hier sieben Jahreszeiten vor. Vorfrühling, Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Spätherbst und Winter. In jedem Kapitel werden die Lieblingskräuter vorgestellt, mit Worten aus der Volksheilkunde und der Wirkungsweise. Die vielen Tipps runden den Fundus an Kräutern ab, bevor es dann zu den Lieblingsrezepten der Autorin geht.

    Suppen, Salate, Kräuterbutter, Tinkturen, Brötchen und Brote, Getränke aber auch Kosmetik wie Gesichtsmasken, Haaröle, Cremes und Salben und noch vieles mehr. Es macht großen Spaß in diesem Buch zu stöbern, da es ständig neues zu entdecken gibt. Vor allem die Gliederung nach den Jahreszeiten finde ich super. So kann man gleich gezielt sein Kräuterjahr anfangen, ohne lange nach den richtigen Pflanzen suchen zu müssen.

    Die Gestaltung des Buches ist neben dem Cover ganz zauberhaft. Man merkt sofort, dass die Autorin über ein enormes Wissen verfügt und viel Liebe in dieses Werk gesteckt hat. Obwohl ich schon sehr viele Kräuterbücher besitze ist dieses hier doch ein ganz besonderes Buch.

    Fazit

    Wer sich für Kräuter interessiert ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es steckt voller Informationen und Wissen und überrascht bei jedem Aufschlagen der Seiten erneut. Für Neulinge auf diesem Gebiet ist es vielleicht nur bedingt geeignet, da es eher ein Anwendungsbuch ist. Aber wer schon ein paar Pflänzchen kennt, kann hier aus dem Vollen schöpfen.
  21. Cover des Buches Das kleine Buch: Naturseifen aus Wald und Wiese (ISBN: 9783710402166)
    Gabriela Nedoma

    Das kleine Buch: Naturseifen aus Wald und Wiese

    (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Sauberkeit mit gutem Gewissen: ohne Tenside, ohne belastende Chemie und ohne Umwelt und Gewässer zu verunreinigen.*


    Naturseifen sind seit Jahrhunderten bekannt, können ohne großen Aufwand hergestellt aber auch verfeinert werden. In diesem „kleinen Buch“ finden sich sowohl Anleitungen für die Anwendung von Naturseifen als auch die Herstellung von raffiniert aussehenden Seifen und duftenden Shampoos und Duschgels. 



    Eine kurze Einleitung weist auf die vielen Vorteile von selbst hergestellten Seifen in Bezug auf den Umweltschutz hin. Und schon geht es mitten ins Geschehen. Die fünf Basisbestandteile von Naturseifen (Mehl, Rosskastanien, Erde, Asche, Milch und Natron) werden beschrieben, vor allem aber wird gleich schon ein Rezeptbeispiel samt Angabe der Wirkungsweise gegeben. Dadurch hatte ich gleich eine gute Vorstellung davon, welche Zutaten nötig sind und wie groß der Aufwand ist. Bei den Naturseifen war ich überrascht, mit wie wenig von Beidem man zurechtkommen kann. 


    Der nächste Teil geht auf die Herstellung von naturbelassenen Seifen ein. Hier werden Zutaten aus der Natur mit gekauften biologischen Seifen zu kleinen Kunstwerken verarbeitet. Die vielen Bilder geben einen Eindruck davon, wie kreativ die fertigen Seifen sein können. Viele von ihnen ähneln Pralinen und stellen kleine Meisterwerke dar, die sich sehr gut zum Verschenken eignen. 


    Der dritte Teil ist den Shampoos, Duschgels und Flüssigseifen gewidmet. Alle Rezepte basieren hier auf eine Verfeinerung von Bio-Shampoogrundlage. Gerade dadurch empfand ich die Rezepte als Anregungen, die selbst variiert werden können. 


    Fazit: Das Buch entsprach genau meinen Erwartungen: Die Rezepte sind es, die im Vordergrund stehen. Sie zeigen, wie aus wenigen Zutaten (und keinem großen zeitlichem Aufwand) Seifen und Waschlotionen selbst hergestellt werden können. Positiv überrascht wurde ich von den kreativ gestalteten Seifen. 

  22. Cover des Buches KOKOSÖL: Mythos oder Wundermittel - Die positive Wirkung von Kokosnussöl auf die Gesundheit und die Verwendung in der Kosmetik (Kokosfett) (ISBN: B07DN1V3W2)
  23. Cover des Buches Das kleine Buch: Natürlich schön mit der Kraft der Natur (ISBN: 9783710402777)
    Elisabeth Teufner

    Das kleine Buch: Natürlich schön mit der Kraft der Natur

    (3)
    Aktuelle Rezension von: AnneMF

    Wundermittel aus der Natur findet man auch oft im eigenen Garten. Sie sind wahre Schätze mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften. Bin beim Lesen immer wieder erstaunt gewesen, wie viele Kräuter doch pflegende Wirkstoffe haben. Von der Lippenpflege bis zum Deo über Zahnpflege und Kräuterbad für jeden Tag. Wobei alle Rezepte im Buch ohne Konservierungsstoffe hergestellt werden. 


    Dieses kleine Buch hat mir gezeigt, wie einfach es doch sein kann, natürliche Hautpflege selbst herzustellen. Ich bin ja keine Fachfrau auf dem Gebiet, aber die Haarkur mit Rosmarin ist ja wirklich einfach herzustellen, dazu pflegt die Kopfhaut auch besser als starke Spülungen mit Chemie. Ist nur meine Meinung, ich mag Naturprodukte halt lieber als Chemie. Frau Teufner erklärt alle Rezepte im Buch in einfachen Worten, das gefällt mir. Die Zusammenstellung der Rezepte ist sehr umfangreich mit viel Wissen und passenden Bildern zur Anleitung. Natürliche nachhaltige Alternativen für unsere Hautpflege, die nicht nur unserem Körper guttun. Die Umwelt wird weniger belastet, das ist in meinen Augen auch sehr wichtig.


    Ich empfehle dieses wertvolle Büchlein sehr gerne weiter. Auch als Geschenk zum Geburtstag oder kleine Aufmerksamkeit gut geeignet. 



  24. Cover des Buches Das kleine Buch: Pflegende Körperöle (ISBN: 9783710402241)
    Ursula Gerhold

    Das kleine Buch: Pflegende Körperöle

    (4)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Wie bei allen Büchlein der Serie „Das kleine Buch“ bekommt man auch hier kompakt zusammengefasst die wichtigsten Informationen zu pflegenden Körperölen und ein paar Rezepte, wie man selbst welche herstellen kann.


    Gestartet wird mit Informationen rund um Öle und Fette, deren Gewinnung, der Unterscheidung von Mengen-, Funktions- und Wirkstoffölen, Ansatzöle und Ätherische Öle. Die Rezeptbeispiele nehmen nur wenig Raum ein, doch das ist völlig in Ordnung, da man selbst sehr schön experimentieren kann. Wichtig ist das Wissen, das dabei hilft, die einzelnen Komponenten sinnvoll und wirkungsvoll richtig zusammenzustellen.


    Alles ist verständlich erklärt und man merkt die Leidenschaft, die Ursula Gerhold hineingesteckt hat. Die Fotos hat Michael Gerhold gemacht und damit ausdrucksstark die Texte unterstützt. Das Büchlein ist ideal, um erste Einblicke in die Materie zu nehmen und auszuloten, ob man sich tiefer einarbeiten möchte.


    Von mir bekommt „Pflegende Öle“ vier Sterne.

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