Bücher mit dem Tag "naturschutz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "naturschutz" gekennzeichnet haben.

249 Bücher

  1. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Seit der Ankunft auf Island geschehen merkwürdige Dinge. Gleich am ersten Abend führt ein Schwarm Glühwürmchen Faye zu einer Lichtung, auf der ein uralter Baum steht. Der Sage nach soll hier der Eingang zur Elfenwelt sein. Aber vor Jahren wurde das Herz des Baumes gestohlen. Und jetzt stirbt er. Faye beschließt, den Baum zu retten. Keine leichte Aufgabe. Vor allem, seitdem ihr der impulsive und jähzornige Aron über den Weg gelaufen ist. Wenn Faye wüsste, auf was für ein Abenteuer sie sich da einlässt …

    Meine Meinung:

    Das Buch lag jetzt wirklich lange auf meinem SuB und ich habe mich immer gefreut es zu lesen. Neulich war es dann so weit …

    Prinzipiell gefällt mir die Idee der Geschichte, aber ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und es kommt kaum Spannung auf.

    Die Charaktere waren sympathisch. Faye ist eine sympathische junge Frau, die sich sehr für den Umweltschutz engagiert. Mit dem männlichen Protagonisten Aron hatte ich ein paar Probleme. Ich habe ihn nur schwer zu greifen bekommen.

    Fazit:

    Alles in allem war die Geschichte okay, aber eben auch weit von einem Highlight entfernt

  2. Cover des Buches Drachenreiter - Die Feder eines Greifs (ISBN: 9783791500119)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter - Die Feder eines Greifs

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    In dem Buch „Die Feder eines Greifs“ wird Cornela Funkes „Drachenreiter“ fortgesetzt. Ben und seine Freunde müssen sich auf eine abenteuerliche Reise machen, wenn sie die letzten Pegasus-Fohlen retten wollen.
    Der Anfang des Buches war ein wenig schwierig, da sehr viele Namen und Fabelwesenarten auftauchen und erklärt werden. Doch wenn man da erst einmal durch ist, verzaubert die Geschichte mit magischen Orten und Wesen. Die Charaktere werden schön dargestellt und das Buch ist liebevoll gestaltet. Sehr gefallen haben mir die Zitate am Anfang eines jeden Kapitels und die Zeichnungen hier und da neben dem Text.
    Die Hauptfiguren sind nicht nur ganz unterschiedliche Wesen, sondern haben auch ganz unterschiedliche Eigenarten und Charakterzüge. Manchmal ganz nebenbei und manchmal auch ganz zentral können sie so verschiedene grundlegende Themen wie Mut, Freundschaft und Vertrauen aufzeigen und interpretieren.
    Das Buch ist ein wunderschönes Kinder-/Jugendbuch, das auch Erwachsene sehr gut allein oder mit ihren Kindern lesen können. Wahrscheinlich kommt man schneller in die Geschichte hinein, wenn man vorher „Drachenreiter“ gelesen hat, aber das ist nicht notwendig.

  3. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht.
    Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.

  4. Cover des Buches Wolkenkuckucksland (ISBN: 9783406774317)
    Anthony Doerr

    Wolkenkuckucksland

     (100)
    Aktuelle Rezension von: sonnenseiten_des_lesens

    Titel: Wolkenkuckucksland

    Autor: Anthony Doerr

    Verlag: C.H. Beck

    Seitenzahl: 532 Seiten

    Inhalt: Es geht um Kinder in einer zerbrochenen Welt und auf dem Weg erwachsen zu werden. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenssituationen und Ländern, zudem leben sie zu verschiedenen Zeiten und dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, die Anthony Doerr auf geschickte Weise zusammenfügt.

    Meinung: Eine Zusammenfassung der Geschichte fällt mir, ob der Komplexität des Buches, wirklich sehr schwer.
    Auch muss ich gestehen, dass mir eine Rezension nicht leichtfällt. Der Start in das Buch ist mir nicht leichtgefallen. Durch die ständigen Perspektivwechsel stellte sich zunächst kein richtiger Lesefluss ein.
    So befinden wir uns mit Anna und Omeir im Jahre 1453 in Konstantinopel in einem historischen Roman und mit Konstance, welche in einem Raumschiff lebt, in einer Science-Fiction Geschichte. Mit Zeno erleben wir Phasen des Vietnamkrieges, aber auch die Gegenwart, in welcher zudem Seymour eine große Rolle spielt. Alle Personen haben schon einmal gemeinsam, dass sie nicht dem „Mainstream“ ihrer jeweiligen Zeit entsprechen. Es werden Themen wie Naturschutz und Kriege angesprochen, sowie die Liebe zum geschriebenen Wort. Durch die kurzen Kapitel, welche jeweils die Geschichte eines der Charaktere näher beleuchteten, waren die Personen für mich jedoch leider lange nicht greifbar. Insoweit folgt man mehreren Erzählsträngen in verschiedenen Zeitebenen und somit brauchte es für mich eben auch seine Zeit, um mit den einzelnen Protagonisten warm zu werden.

    Wusste man zunächst auch nicht, wohin die Reise führt, haben sich die Fäden und Erzählstränge hinterher jedoch recht stimmig zusammengefügt. Hierbei spielte eine uralte Erzählung von Antonios Diogenes mit dem Namen „Wolkenkuckucksland“, verfasst auf 24 Tafeln, eine große Rolle. Eine gewisse Affinität oder etwas Hintergrundwissen zur griechischen Mythologie und Literatur ist beim Lesen des Buches vielleicht von Vorteil.

    Jeder der einzelnen Charaktere ist auf der Suche, nach einem Platz im Leben und einem Zuhause. Wobei ich hier jedoch zugeben muss, dass die einzelnen Erzählstränge letztendlich relativ abrupt abgeschlossen wurden.

    Doch wahrscheinlich lag der Fokus von Anthony Doerr nicht unbedingt auf einem ausgeschmückten Ende der einzelnen Personen, sondern tatsächlich auf der Verbindung der verschiedenen Geschichten zueinander. Die einzelnen Fäden wurden abschließend zu einem großen Ganzen verwoben, die einzelnen Erzählstränge führten letztendlich zueinander und alles ergab durchaus Sinn.


    Fazit: Ich weiß, dass das Buch viele Fans hat und für viele Leser:innen ein Lebenshighlight ist. Mich hat es jedoch leider nicht so recht packen können.

  5. Cover des Buches Das Bee-Team (ISBN: 9783982152004)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team

     (159)
    Aktuelle Rezension von: JennysKinderbuchwelt

    Die Geschichte:

    Romy und ihr Bruder Oskar freuen sich auf den Frühling. Doch als sie merken, dass es kaum noch Bienen gibt, rufen sie im Halbschlaf das Bee-Team.

    Am nächsten Tag ist das ganze Tumbawunda-Tal in heller Aufregung, da ein Lichtstrahl vom Himmel auf dem Wald fällt. 

    An diesem Tag treffen sich Romy und ihre Kindergartenfreundinnen in ihren pinken Eisprinzessinnen Kostümen an der alten Linde, um herauszufinden, was es mit dem geheimnisvollen Lichtstrahl auf sich hat.

    Auch Oskar trifft sich mit seinen Schulfreunden an der alten Linde, die sind aber nicht als Eisprinzessinnen, sondern als Ninjas verkleidet. Was die Kinder an diesem Tag erleben, hätten sie sich nicht träumen lassen.

    Was sie aber zuvor bemerkten, ist, dass die ganze Natur total vertrocknet ist und tot wirkt. Auch die Waldtiere sind kaum noch vorhanden, viele sind an der Dürre verdurstet oder verhungert.

    Nun ist ganz klar, dies ist ein Fall für das Bee-Team.


    Fazit:

    Ein wirklich tolles und fantasievolles Abenteuer, mit ganz viel nachhaltigem Wissen und Anreizen, um eine bessere Welt für Bienen , Insekten, Vögel und andere Wildtieren zu schaffen.


    Ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Denn es ist die perfekte Mischung aus toller Geschichte und dem absolut wahrem Leben.


    Die Botschaft des Buch ist jedenfalls ganz klar :

    “Seid selbst ein Bee-Team und rettet unsere Pflanzen und Tiere.”


  6. Cover des Buches Awakening (ISBN: 9783401604923)
    Jennifer Alice Jager

    Awakening

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Addy ist der Natur sehr viel mehr verbunden als die meisten anderen Menschen. Sie musste mit ihrer Mutter das laute, dreckige London verlassen, um in die idyllischere kleine Stadt Orsett zu ziehen. Gerade zur richtigen Zeit, wie sich herausstellt, denn als sie gerade auf dem Weg zur Schule ist, sieht sie wie London bombardiert wird. Und das ist noch nicht alles. Naturkatastrophen häufen sich, Pflanzen wachsen und zerstören Häuser und ganze Städte, es wirkt fast, als hätte sich die Natur plötzliche gegen die Menschen gewandt. In de Chaos ist es Addy, die mit drei anderen Jugendlichen auserwählt scheint, den Untergang der Welt für die Menschen zu verhindern. Aber was können vier 17 jährige schon groß gegen Mutter Natur ausrichten?

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Es greift hochaktuelle Themen auf, beschäftigt sich mit Klimawandel, der Ausbeutung der Erde und hebt den Zeigefinger gegen den Unwillen der Menschen, daran etwas zu ändern. Leider konnte mich die Umsetzung nicht so recht überzeugen.

    Es beginnt schon mit dem Schreibstil, der sehr einfach und schlicht gehalten wird. Die Dialoge waren irgendwie platt und nicht ganz authentisch und die Botschaften sehr plakativ. Auch wenn die Message natürlich absolut richtig ist, möchte ich sie nicht so entgegengeschleudert bekommen. Botschaften werden viel besser transportiert, wenn sie durch die Geschichte und de Geschehnisse vermittelt werden. Manchmal muss man auch einfach sagen, was man meint, aber manchmal darf es auch geschickt in ein Abenteuer eingeflochten werden, denn sonst hätte ich auch einfach ein Sachbuch zum Klimawandel lesen können. So, wie die Botschaften im Buch vermittelt worden sind, hatte ich das Gefühl, belehrt zu werden und das war unangenehm.

    Zunächst begleiten wir Addy und später noch Liam durch das Buch. Ich hatte Schwierigkeiten, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und konnte nicht so viel mit ihnen anfangen. Gegen Ende werden dann noch schnell zwei weitere Figuren eingeführt, auf eine Art und Weise, die mir das Gefühl gaben, die müssen jetzt kurz vor Schluss noch schnell auftauchen, damit sie in den Folgebänden ihre wichtigen Rollen einnehmen können. Das wirkte gehetzt und irgendwie deplatziert.

    Die Story an sich fand ich ganz spannend. Grundsätzlich kann ich mich auch für die Idee begeistern, ich bin nur noch nicht vollends überzeugt. Da sehr viele Fragen am Ende noch offenbleiben, bin ich trotz aller Kritik neugierig, wie es weitergeht.

    Für dieses Buch hätte ich mir mehr Postapokalypse und weniger Fantasy gewünscht. Die Idee war spannend, die Umsetzung aber in meinen Augen nicht ganz stimmig. Mir ist nicht ganz klar geworden, warum es für diese Geschichte unbedingt diese fremdartigen Wesen brauchte. Das alles kam mir alles einfach nicht so richtig durchdacht vor. Ich bleibe skeptisch…

  7. Cover des Buches The Sea in your Heart (ISBN: 9783499006647)
    Kira Mohn

    The Sea in your Heart

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Nadinexalina

    Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, da mich bereits Band 1 „The sky in your eyes“ so von sich überzeugen konnte. Allein das Setting macht die Dilogie zu etwas ganz Besonderem.

    In diesem Band geht es um Lilja, die Schwester des Protagonisten Jón aus Band 1. Bereits in Band 1 fand ich sie schon super sympathisch, allein ihre Ideen für Geschenke haben sie mir sehr liebenswert gemacht.

    Lilja lebt für das Meer und seine Einwohner. Sie arbeitet auf dem Meer, um für ihre Gäste auf den Whale-watching-Touren nach den wundervollen Tieren des Meeres Ausschau zu halten. Aber auch privat verbringt sie viel Zeit auf dem Atlantik, um gegen den Walfang zu protestieren und Walfänger aufzuhalten. Sie engagiert sich also sehr für Umweltorganisationen für den Schutz der Ozeane. Beruflich bringt sie den Menschen die besonderen Tiere näher und privat hält sie Menschen ab diese wundervollen Tiere zu töten.

    Sie ist also ziemlich eingespannt und hat eigentlich keine Zeit für Männer. Doch dann trifft sie auf Jules und die beiden verbringen eine magische Nacht zusammen. Doch Jules ist der Feind. Lilja hätte sich nie auf ihn einlassen dürfen und dennoch ist da immer noch diese Anziehung zwischen den Beiden, die einfach nicht verschwinden möchte.

    Bereits in Band 1 der Dilogie wurden wichtige Themen wie Bodypositivity und Veganismus behandelt und in diesem Band geht es viel um die Umwelt und Wale und andere Tiere des Meeres. Das mochte ich sehr gerne, da ich auch einiges dazu lernen konnte.

    Der Fokus des Buches liegt beim Whale-watching und die Tour, die Lilja im Laufe des Buches mit anderen macht, um einen Walfänger auf frischer Tat zu ertappen. Dafür verbringt sie einige Zeit auf dem Meer und wir dürfen sie bei dem Abenteuer begleiten. Das war teilweise wirklich sehr grausam und blutig, weil es einfach so detailliert und gut beschrieben wurde, dass ich direkt immer ein Bild vor Augen hatte. Ich konnte die Gefühle und die Gedanken von Lilja so gut nachvollziehen und finde es wirklich mutig, dass sie das kann. Ich würde es wahrscheinlich nicht schaffen dabei zusehen zu müssen wie andere versuchen Wale zu fangen und zu töten.

    Lilja ist an sich eine Person, vor der ich meinen imaginären Hut ziehen würde. Sie setzt sich für Wale ein und das nicht nur privat, sondern auch beruflich. Sie gibt einfach alles für die Tiere und ihren Lebensraum, das finde ich wundervoll. Man merkt wie viel ihr das Thema bedeutet und wie nahe ihr das ganze auch geht. Aber auch sonst ist sie eine sehr sympathische Person und jemand mit dem man gerne Zeit verbringt. Außerdem ist sie natürlich auch bekannt für ihre tollen Ideen für Geschenke.

    Jules. Jules mochte ich ehrlich gesagt ebenfalls von Anfang an. Er steckt in einer Zwickmühle, die die Existenz seines Jobs bedeuten kann. Er tut einige Dinge, die vor allem Lilja absolut nicht gut findet, aber ehrlich, man muss ihn einfach mögen mit seiner Art. Er ist so liebenswürdig und nicht so auf seiner Meinung versteift, das mochte ich ebenfalls. Die Entwicklung von seinem Charakter hat mir ebenfalls sehr gefallen.

    So wichtig und gut ich auch die Umweltthemen und das Whale-watching und das Anti Walfangen fand, war es meiner Meinung nach etwas zu sehr im Fokus. Diese Themen haben das Buch beherrscht und die Liebesgeschichte ist meiner Meinung nach dabei etwas untergegangen und hat nicht so viel Raum bekommen, wie sie es verdient hätte. Lilja und Jules waren einfach so süß zusammen und es hätte sicherlich noch viele weiter schöne Momente bekommen, die aber kaum Platz in dem Buch gefunden haben, was ich wirklich mehr als schade finde. Sie kommen sich natürlich auch durch die Themen, die die Geschichte beherrschen näher, aber dennoch ging es eigentlich immer mehr um die Tiere als um die Protagonisten.

    In diesem Buch stehen die Tiere und ihre Rettung im Vordergrund und die Menschen bleiben ein wenig auf der Strecke. Dadurch konnte ich die Liebesgeschichte zwischen Jules und Lilja aber auch nicht ganz nachvollziehen, da sie nicht viele (schöne) gemeinsame Momente erlebt haben. Ich habe mich sehr für Beide gefreut, aber wirklich nachvollziehen konnte ich es ehrlich gesagt nicht, dafür wurde zu wenig über ihre Liebesgeschichte geschrieben.

    Aber dadurch hat man auch mehr vom isländischen Setting mitbekommen, was mir sehr gefallen hat. Ich fand es wirklich toll und habe mir nach dem Beenden des Buches gleich ganz viele Island Bilder anschauen müssen. Ich hatte zwar immer ein bestimmtes Bild vor Augen beim Lesen aber die Bilder von Island zu sehen und nicht nur auszudenken ist etwas ganz anderes. Ich glaube die Dilogie war eine meiner ersten Bücher, die in Island gespielt haben und ich habe mein Herz durch Kira Mohn ein wenig an Island verloren.

    Was mir neben dem wunderschönen Cover auch noch sehr gefallen hat, war die Aufmachung von „The sea in your heart“. Die Kapitelzierden, die das Cover wieder aufnehmen, waren jedes Mal wieder ein wahrer Hingucker und ich habe es sehr geliebt, Aber auch die Klappen sind ein wahrer Hingucker. In der vorderen Klappe gibt es eine Landkarte mit zwei Bildern, die wunderschön sind. Und in der hinteren Klappe werden fünf Tierarten – Minkwal, Pottwal, Finnwal, Buckelwal und Weißschnauzendelfin – gezeigt mit Bild und Namen, das hat mir auch sehr gefallen. Normalerweise nennt man Wale immer Wale aber wo liegen eigentlich die Unterschiede im Aussehen? Das sieht man in der hinteren Klappe auf einem Schlag – und wie wunderschön jedes einzelne Tier ist.

    Kommen wir nun zum Schreibstil. Dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich habe das Buch fast inhaliert so schnell bin ich durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil von Kira Mohn hat es mir sehr einfach gemacht in die Geschichte zu kommen und alles um mich herum zu vergessen. Er ist locker leicht und sehr angenehm, kann aber auch sehr ernst sein. Ich habe mir beim Lesen alles mehr als gut vorstellen können und es ist fast wie ein Film vor meinem inneren Auge gelaufen.

    „The sea in your heart” war mein viertes Buch der Autorin und ich freue mich schon jetzt auf auf ihre neue Reihe, die in Schottland spielt. Wieder einmal ganz große Settingliebe.

    Fazit:

    „The sea in your heart” ist ein besonderes Buch in dem der Fous vor allem auf Themen wie Whale-watching und Walfang liegt. Das fand ich wirklich großartig, weil darüber leider viel zu selten geschrieben wird. Durch dieses Buch bekommt man gute Einblicke, die authentisch beschrieben werden zumindest empfinde ich das als Laie so. Allerdings fand ich, dass der Fokus zu sehr auf dem Atlantik und seine Bewohner lag, dadurch hat die Liebesgeschichte nicht den verdienten Raum bekommen, die sie meiner Meinung nach hätte haben können.

    Die Protagonisten mochte ich sehr gerne und ich hätte mich sehr gefreut mehr von den Beiden zu lesen in Situationen, die nicht ganz nah an den Walen verknüpft gewesen wären.

    Allerdings hätte ich auch nichts von den Themen kürzen wollen, da es wirklich sehr spannend und interessant war. Man hätte die Geschichte aber gerne etwas länger machen können und dann hätten auch die Menschen und ihre Geschichte mehr Platz bekommen.

    Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Bücher der Autorin, da sie nicht nur wundervolle Settings in ihren Büchern beschreibt, sondern auch wichtige Themen miteinbezieht und wundervolle, sympathische und authentische Charaktere erschafft.

    „The sea in your heart“ ist eine besondere Geschichte mit einem atemberaubenden Setting, liebenswerten Charaktere und Themen, die wahnsinnig wichtig sind.

  8. Cover des Buches Der Duft der Wildrose (ISBN: 9783442479610)
    Constanze Wilken

    Der Duft der Wildrose

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Marriiie

    Ich mag die Walesromane der Autorin sehr. Man spürt, dass die Autorin in dem Land zuhause ist und mit viel Gefühl für Land und Leute die Figuren beschreibt. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat war das Thema des illegalen Handels mit Vogeleiern aus geplünderten Nestern. Birdie ist eine starke Person und ihr Töpferladen in Portmeirion so real beschrieben, dass ich gern dorthin gereist wäre. Ein gut verpacktes Geheimnis muss dann Caitlin lösen, und hat dabei Hilfe von Jake, einem wortkargen Ranger. Herzschmerz, Spannung und ganz viel Wales!

  9. Cover des Buches Rulantica - Die verborgene Insel (ISBN: 9783649627227)
    Michaela Hanauer

    Rulantica - Die verborgene Insel

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Rulantica - Die verborgene Insel Band 1 von Michaela Hanauer

    Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. Mats, ein Menschenjunge! Und er befindet sich in großer Gefahr. Für Aquina gibt es kein Halten mehr, sie muss ihre wahre Familie finden, bevor es zu spät ist.

    Mats ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, seit er als Findelkind am Strand aufgelesen wurde. Schon immer fürchtet er sich vor dem Meer und dem Wasser. Doch er ahnt nicht, dass er bald in das größte Abenteuer seines Lebens eintauchen wird!

    Mit ihrem Zusammentreffen erfüllen Mats und Aquina eine jahrhundertealte Prophezeiung der nordischen Götter – und dies kann die Rettung, aber auch den Untergang für die gesamte Inselwelt Rulanticas bedeuten …

    In die Geschichte kommt man gut hinein. Der Schreibstil ist kindgerecht und nicht unverständlich.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgebaut und man schließt sie sofort ins Herz. Auch wenn die Kinder so unterschiedlich sind, harmonieren sie super zusammen.

    Die Story baut sich langsam auf und wird auch spannend. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.

    Klare Weiterempfehlung.

  10. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Keltica

    Die Honigtöchter


    Inhalt:
     Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor.

     

    Die Autorin:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

     

    Das Cover:

    Ist farblich wunderschön, macht direkt gute Laune und Lust auf Honig!

    Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung einer Honig Art, aus dem Erbe ihrer Tante. Kaum zu glauben, aber es sind 32!

    Was will man mehr, einfach nur lecker!

     

    Fazit:

    Der Schreibstil ist einfach nur bezaubernd, leicht und flüssig zu lesen. Er lässt die Welt von Angelica vor unserem inneren Auge entstehen, man riecht förmlich die Blumen, die Kräuter, den Wind und das Meer. Angelica ist ein toller Charakter, der mich mit in seine Welt nehmen konnte und mitfiebern lies … besonders spannend fand ich, ob sie die goldenen Bienen und ihren Baum tief im Wald finden würde. Auch muss sie sich gegen allerlei Missgunst und Intrigen durchsetzen. Und letztendlich müssen sie, wie auch Nicola ihre Dämonen besiegen, um aufeinander zugehen zu können und sich ihre Liebe zu gestehen. Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die es verdient gelesen zu werden.

  11. Cover des Buches Die Rückkehr der Kraniche (ISBN: 9783805201025)
    Romy Fölck

    Die Rückkehr der Kraniche

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

              Zum Buch: 


    Grete Hansen ist Vogelkundlerin in der Elbmarsch und lebt schon ihr ganzes Leben in ihrem Elternhaus. Die letzten Jahre nur zusammen mit ihrer herrischen Mutter. Ihre Schwester kommt nur an Feiertagen, auch ihre Tochter hat das Zuhause längst verlassen. Nun ist die Mutter krank, Grete fast 50 und sie möchte eine Auszeit auf einer Vogelinsel nehmen. Wären da nicht die Geheimnisse, die jede der Hansen-Frauen mit sich rumträgt. 


    Meine Meinung: 


    Mein erstes Buch von Romy Fölck, aber sicher nicht mein letztes. Unaufgeregt, aber sehr unterhaltsam wird das Leben der Hansen-Frauen erzählt. Sie hatten es nicht leicht, sind aber gerne den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Grete und Freya, die Schwestern, streiten gerne, verstehen sich aber schnell wieder. Anne, die Tochter von Grete, ist in meinen Augen sehr verwöhnt und egoistisch und kam bei mir nicht so gut weg. Wilhelmine, die Mutter, kommt sher hartherzig und herrisch an. Trotzdem sind alle vier sehr interessante Charaktere, jede hat was für sich. 

    Ich mochte die Erzählung sehr gerne. Sie hat mich berührt und sehr gut unterhalten.

            

  12. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  13. Cover des Buches Finstere Havel (ISBN: 9783740811419)
    Tim Pieper

    Finstere Havel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Diana182

    Das Cover wirkt idyllisch und seicht. Ein Boot treibt in der Abenddämmerung über das Wasser, welches in den schönsten Farben leuchtet. Mittig ist der Titel des Buches zu sehen. Schnell wird deutlich, dass man es hier mit einem guten Krimi zutun haben dürfte.

    Der Einstig gelingt sehr gut. Auch wenn es sich um eine Fortsetzung einer Buchreihe handelt, kann man problemlos einsteigen und die einzelnen Protagonisten kennenlernen. Sie einwickeln auch hier durch ihre tiefe Zeichnung ein Eigenleben und können sofort voneinander unterscheiden werden.

    Auch dieser Fall ist sehr spannend und gleichzeitig einer gute Werbung für die beschriebene Region. Die einzelnen Szenen können vor den inneren Augen begleitet werden und lassen den Leser hautnah am Tatort ermitteln.

    Der Schreibstil nimmt den Leser sofort für sich ein und führt gekonnt durch den Roten Faden der Geschichte.

    Mein Fazit:

    Ein gelungener Regionalkrimi, der die Schönheit der Havelregion gut in Szene setzt! 


  14. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783442770403)
    Maja Lunde

    Die Letzten ihrer Art

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Ehrlich gesagt, habe ich am Anfang nicht so richtig zum Buch gefunden. Ob es jetzt am Thema Pferd lag oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber dann gab es plötzlich und ganz unvorhergesehen endlich meine lang ersehnte Verbindung zu einem der anderen Bücher und auf einmal war das Buch zu Ende …

    In diesem Buch gibt es wieder 3 Handlungsstränge: 1883,1992 und 2064. Ohne zu viel verraten zu wollen hat mich die Geschichte in der Zukunft am meisten gefesselt. Die anderen zwei waren jedoch auch nicht schlecht. Alles in allem schreibt Maja Lunde von Mut, vom Sich-Durchbeißen, Verzweiflung, Liebe und Bindung.

    Ich habe mit allen Hauptpersonen absolut mitgefühlt. Es ist ein Beobachten, Bangen und Mitleben mit den Menschen und den Tieren.

  15. Cover des Buches Die Inselgärtnerin (ISBN: 9783734104909)
    Sylvia Lott

    Die Inselgärtnerin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Sonja lebt in Scheidung von ihrem Ehemann Michael, der sich ein eine jüngere Frau verliebt hat. Sie hat die Trennung von ihm noch nicht verwunden, als sie auch noch ihre Anstellung als Landschaftsarchitektin verliert. Sonja steht mit 38 Jahren vor den Trümmern ihres Lebens, hat jedoch vor knapp einem Jahr überraschend von ihrer verstorbenen Tante Sandy ein Anwesen in Florida geerbt. Zur Abwicklung wurde bereits ein Nachlassverwalter engagiert, aber nun nutzt sie die Gelegenheit, um vor Ort die Dinge selbst zu klären und verliebt sich dabei in das altmodische Holzhaus und Dophin Island. Sie träumt schon bald davon, sich dort als Landschaftsarchitektin mit einer eigenen Inselgärtnerei selbstständig zu machen und erhält schon kurz nach ihrer Ankunft den Auftrag, das Anwesen eines Multimillionärs auf Juno Island umzugestalten. Während dieser unverhohlen mit ihr flirtet, ist es Philosoph und Ernest Hemingway-Double Sam, ein Bekannter ihrer Tante, der sie bei den Arbeiten tatkräftig unterstützt.

    Alle Zeichen stehen auf Neuanfang, aber die Gründung der Inselgärtnerei stellt sie vor ungeahnte Schwierigkeiten, denn offenbar ist keine Konkurrenz durch eine Frau aus Deutschland gewünscht.

    "Die Inselgärtnerin" ist ein Roman, der nach einem altbewährten Prinzip aufgebaut ist: Frau verliert Mann und Job, erhält ein Erbe und versucht sich daraufhin mit einem Neuanfang an einem anderen Ort. Dort findet sie schnell Freunde, hat jedoch die ein oder anderen beruflichen Probleme bei ihrem Neustart und findet nebenbei vielleicht noch einen neuen Mann fürs Leben.

    So bietet auch dieses Buch nicht allzu viele Überraschungen, hat deshalb auch seine Längen, überzeugt jedoch durch die anschaulichen Beschreibungen der Insel Floridas und der dortigen Flora. Das Anwesen direkt am Meer, das Sonja, die sich schon bald "Sunny" nennt, geerbt hat sowie die Gärten, die sie zum Schutz von Umwelt und Klima nachhaltiger umgestalten möchte, sind bildlich vorstellbar. Auch die schwüle Hitze in den Frühlings- und Sommermonaten und die Abkühlungen im Golf von Mexiko sind spürbar und machen Lust darauf, diesen Ort selbst einmal zu besuchen. Der Motown-Groove, zu dem im örtlichen Kulturzentrum gesungen und getanzt wird sowie der Ernest Hemingway-Wettbewerb sorgen abseits der Pflanzenwelt für Abwechslung. Stimmiger wären diese Episoden gewesen, wenn sie mehr mit Sonja und vor allem auch mit Sandy zu tun gehabt hätten, von der man trotz bewegter Vergangenheit als schauspielende Schwimmerin an der Seite von Stars und Sternchen nur wenige Einzelheiten erfährt. Hier wären Rücklenden in die 1960er-Jahre zur Erfolgsgeschichte von Motown sehr passend gewesen.

    Das Liebesdreieck von Sunny, Millionär Nick und Philosoph Sam konnte mich wenig überzeugen. Der Flirt mit Nick pinselt zwar Sonjas Selbstbewusstsein, bleibt aber auf eine reine körperliche Anziehung reduziert. Emotionen zwischen Sonja und Sam konnte ich gar nicht spüren, eine platonische Freundschaft zwischen den beiden hätte ich als authentischer empfunden.

    Die beruflichen Herausforderungen als Dünengärtnerin Floridas sind etwas sehr blauäugig geschildert. Noch ohne Arbeitserlaubnis übernimmt Sonja bereits einen Auftrag und macht sich erst später Gedanken über eine Selbstständigkeit und die erforderlichen Schritte dafür. Die Folgen ihrer Unbedarftheit und die gegen sie geschmiedeten Intrigen sorgen dann am Ende aber doch noch für Spannung, wobei die Lösung letztlich sehr glücklich ausfällt.

    "Die Inselgärtnerin" bietet eine wenig überraschende Geschichte über einen Neuanfang in einem anderen Land, ist dabei in Bezug auf die beruflichen Ambitionen jedoch stark vereinfacht beschrieben. Die Handlung bleibt oberflächlich, so dass das Buch im Wesentlichen durch die lebendige Beschreibung Floridas, von Land und Leuten, Flora und Fauna überzeugt.

  16. Cover des Buches Alea Aquarius 7. Im Bannkreis des Schwurs (ISBN: 9783751201698)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius 7. Im Bannkreis des Schwurs

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Lara_Va

    Es geht um eine Unterwasserwelt, eine tolle Cru aus den verschiedensten Persönlichkeiten, die dennoch so toll zu einander passen und um Umweltverschmutzung. Sie sind wie eine kleine Familie und es macht unfassbar Spaß die Geschichten über diese kleine „Familie“ mitzuverfolgen. Spannende Abenteuer erleben sie auf ihren Reisen und es steckt so viel liebe in den Büchern. Dazu lernt man auch noch viel über die Umwelt und dessen Verschmutzung. Es ist wie „spielerisches lernen“ ich wusste manche Sachen noch gar nicht, auf die ich mehr achte als zuvor.

    Also super tolles Buch und Reihe. Wer sie noch nicht gelesen hat LOS!

  17. Cover des Buches Ein Mädchen namens Willow (ISBN: 9783522506649)
    Sabine Bohlmann

    Ein Mädchen namens Willow

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    Sabine Bohlmann hat viel Fantasie. Willow ist ein sympatisches Mädchen. Das Buch passt zu mir, daher dass ich die Natur sehr mag. Ich kann es weiterempfehlen! Auch hier, wer Lust nach Hexerei und Wald hat, kann dies gerne lesen;)

  18. Cover des Buches Miss Veronica und das Wunder der Pinguine (ISBN: 9783442492053)
    Hazel Prior

    Miss Veronica und das Wunder der Pinguine

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Linke

    Für mich als Pinguin Liebhaber, war es ein muss dieses Buch zu lesen. 

    Veronica ist am Anfang der der Geschichte, teilweise sehr unsympathisch und schrullig. Erst mit der Zeit lernt man sie näher kennen und sie wurde mir dann sympathisch. Am meisten hab ich bewundert, wie entschlossen sie an die Sache der Arktis Reise gegangen ist und unbedingt zu den Adeliepinguinen reisen wollte. Die Forscher bei denen sie landet, sind völlig genervt von ihr und ihrer Art aber auch das ändert sich irgendwann. Nach und nach erfährt man immer mehr aus der Vergangenheit von Veronica und man versteht dann einiges. Für mich wahr natürlich der Höhepunkt immer die Reise zu den Pinguinen und die vielen Informationen zwischendurch durch Terrys Blog.

    Die Geschichte ist herzerwärmend, lustig und mitreißend.

    Der Schreibstil ist dazu auch sehr flüssig und lässt einen nur durch die Seiten fliegen. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der einen außergewöhnlichen Roman ohne Liebesgeschichte möchte und natürlich wenn man Pinguine mag

  19. Cover des Buches Mordsschnee (ISBN: 9783740802646)
    Michaela Grünig

    Mordsschnee

     (42)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Für wem ist das Buch geeignet?

    +Skifans

    +Krimisfans, die winterliche Idylle lieben und auch dem Skisport mögen

    +Krimireihen - Leser

    4 Fakten zum Inhalt: 

    *Umweltschutz, Klimawandel

    *Skifahren

    *Mord und Entführung

    *gute Hintergrundrecherche 

    *eigenwillige, ehemalige Polizistin 

    Nachdem mich der erste Fall von Marc und Andrea begeistern konnte, war ich sehr neugierig auf den zweiten Fall. 

    Es begann wieder sehr interessant und nachdem der grauenhafte Mord an der Journalistin Lara Frey, geschehen ist, wurde es spannend. 

    Marc hat die Leiche gefunden und wurde automatisch zum Tatverdächtigen. Nachdem sich Marc und Andrea endlich gefunden haben, um ihre vergangene Liebe aufleben zu lassen,  unterstützt Andrea den Rechtsanwalt von Marc, da sie keine aktive Polizistin mehr ist. 

    Ein Verwirrspiel beginnt, gute Recherche und Ermittlungen bekommt der Leser geboten, aber was hat ein Jugendlicher mit allem zu tun? 

    Weiß Jonas, wer der Täter ist oder ist er selber Mitschuld an dem Mord? 

    Es wird wieder in mehreren Perspektiven erzählt, aber man verliert dabei nie den roten Faden. 

    Hauptthema im Buch ist Umweltschutz, bzw. Skifahren und Kunstschnee. 

    Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe 🌟 🌟 🌟 🌟 Sterne.  Einen Stern ziehe ich ab, weil mir dieses Mal die Hochspannung gefehlt hat. 

  20. Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)
    Juli Zeh

    Unterleuten

     (534)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Unterleuten ist ein kleines Dorf in Brandenburg, dort herrscht vermeintlich heile Welt. Aber hinter der Fassade gibt es alte Feindschaften, Seilschaften, Eifersucht, Neid und diverse Abhängigkeiten. Eigentlich will jeder nur sein Leben in Ruhe leben, aber es geschehen Dinge, die alles verändern.

    Es gibt nicht die eine Hauptfigur in "Unterleuten", jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben. Somit gelingen der Autorin Juli Zeh die verschiedenen Innenansichten der einzelnen Figuren. Das ist klug und gut beobachtet geschrieben, aber dadurch auch manchmal sehr langatmig. Ich vermisse den Humor, einige Figuren sind mir zu stereotyp. Garantiert gib es solche Leute und auch solche Dörfer überall, nicht nur in Ostdeutschland. Das Buch ist gut geschrieben, hat mich aber nicht richtig gepackt.

  21. Cover des Buches Orcasommer (ISBN: 9783734856051)
    Sabine Giebken

    Orcasommer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Kanada mit seiner einmaligen Natur ist faszinierend. Hier trifft man auf Pumas, Seelöwen und mit etwas Glück kann man Orcas beobachten. Svenja ahnt noch nichts von alldem, als sie sich auf den Flug in das Ferne Land zu ihrem Vater begibt. Doch diese Reise wird ihr Leben verändern und diese Geschichte vielleicht auch etwas das der Leser*innen.

    "Orcasommer" von Sabine Giebken erzählt die berührende Geschichte von Svenja und ihrer Begegnung mit dem jungen Wal, den sie auf den Namen Solo tauft. 

    Anfangs fühlt Svenja sich sehr einsam in dem kleinen Küstenort mit einem Vater, den sie nicht kennt und der viel arbeitet. Doch dann taucht der kleine Orca allein in der Bucht auf und Svenja fühlt sich zu ihm hingezogen. Auf einem Trip in die nächste Stadt lernt sie Alex kennen, der die Wale erforscht. Mit Solo und ihm verändert sich Svenjas Leben schlagartig. Als immer mehr Menschen in die Bucht strömen um den Wal zu sehen, müssen Svenja und Alex schnell etwas unternehmen, um Solo zu helfen.

    Das wunderschöne Cover des Hardcoverbuchs vermittelt ein unglaubliches Freiheitsgefühl und gleichzeitig mit den zarten Hintergrundfarben Sanftheit. In der Mitte ist ein Orca im Meer zu sehen, der mich sofort magisch angezogen hat.

    Sabine Giebken erzählt diese Geschichte auf ganz besondere Weise. Wer ihre Bücher kennt, weiß um den Zauber ihrer Worte, die die Geschichte lebendig werden lassen. Das ist auch in "Orcasommer" der Fall, jedoch ist hier alles noch intensiver. Svenja als Hauptprotagonistin ist eher zurückhaltend, kreativ und hat einfach ein großes Herz. Sie war mir direkt sympathisch.  Sie kennt ihren Vater Matt nicht und fühlt sich immer wieder allein gelassen. Gerade diese Szenen sind sehr authentisch geschrieben und in Kombination mit den ersten Szenen des Orcas, der ebenso allein und einsam in der Bucht schwimmt, kommt man ins Nachdenken. 

    Auch Alex ist sympathisch, schon etwas übermotiviert, was die Wale betrifft und voller Tatendrang.  Jeder Protagonist hat seine ganz eigenen Facetten und seine eigene Geschichte.  

    Das Setting ist wunderbar beschrieben.  Man sieht die Bucht, den Wald, die Felsen genau vor sich. Absolute Highlights sind die Szenen mit dem Wal. Solos Verhaltensweisen sind sehr detailliert beschrieben. Man kann sich in den kleinen Wal hineinversetzen und findet im Laufe der Geschichte viel Wissenswertes rund um Wale. 

    "Orcasommer" hat mich zutiefst bewegt und berührt. Taschentücher sollten hier parat liegen, denn es gibt einige Szenen, die mitten ins Herz gehen. Andere wiederum sind zum Zerreißen spannend, sorgen für das berühmte Gänsehautfeeling, so dass man das Buch nur schwer wieder weg legen kann. Die Geschichte um Solo stimmt nachdenklich über den Schutz dieser imposanten Riesen der Meere, die eine gewaltige Kraft in sich tragen und auch sanftmütig sein können. Freiheit oder ein Leben in Gefangenschaft, wie sieht der wahre Naturschutz aus? Müssen wir Menschen alle Meeresebewohner kontrollieren? Es sind viele Fragen, die im Buch mit behandelt werden.

    Aber es geht in Orcasommer nicht nur um das Leben des Orcas, sondern auch um die erste Liebe, die hier sehr sanft gezeigt wird und die etwas Besonderes ist. Endlich mal ein Jugendbuch, wo es nicht gleich zur Sache geht, sondern wo es wirklich um Gefühle und Vertrauen geht und die Liebe und Nähe zwischen Svenja und Alex langsam wächst.  Außerdem geht es um die Familie, den Zusammenhalt, Courage und zeigt, dass alte Wunden aus der Vergangenheit auch die Chance verdienen zu heilen.

    "Orcasommer" ist für mich damit auch eine Art Hoffnungsträger, ein Motivationspaket, für das, was man liebt einzustehen. Mein Sommerjahreshighlight und nicht nur für die jugendlichen Leser*innen zu empfehlen. 

    Möge dieses Buch die Herzen der Leser öffnen für die Orcas, für das Leben in Freiheit und für unsere Natur, auf dass wir alle sie noch mehr schützen! 

  22. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

     (76)
    Aktuelle Rezension von: sandyebt

    Ich durfte mir bereits ein Rezensionsexemplar des neuen Hörbuchs anhören!

    Kommissar Duval ist neu im Kommissariat an der Cote d' Azur! Und gleich gibt es einen neuen Fall, der ihn sofort in Anspruch nimmt! Beim berühmten Filmfestival in Cannes, wird der berühmte Filmemacher Serge Thibault ermordet! Und zwar von vorne erschossen, sagt der Gerichtsmediziner! Wer hatte ein Interesse daran, den Gutmenschen, der sich für den Regenwald einsetzte, zu töten?

    Ein sehr interessanter Fall in der Welt der Reichen und Schönen, die doch nicht so heil war, wie gedacht! 

    Und zusätzlich bekommt man einen Eindruck vom französischen Savoir Vivre mit dem Essen, wo ich sofort Appetit bekam und der anderen Zeiteinteilung und Prioritätensetzung gegenüber dem geschäftigen und gehetzten Leben bei uns! Und auch bekommt man einen Eindruck des gesellschaftlichen Zusammenlebens, was mir sehr gefallen hat, da mein letzter Besuch in Frankreich fast 20 Jahre her ist! Eine absolute Empfehlung für dieses fantastisch umgesetzte Hörbuch für alle Krimi- und/oder Frankreich-Fans! -SandraFritz-magicmouse

  23. Cover des Buches Ein Appell gegen Tierleid und Naturzerstörung: von Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, und Katze Mimi (ISBN: 9783961037858)
    Jürgen Zwilling

    Ein Appell gegen Tierleid und Naturzerstörung: von Dr. Rodolfo, Anwalt der Tiere, und Katze Mimi

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lesepower

    Ich habe auch diesen 2. BAND des Buches von Jürgen Zwilling gegen das Tierleid und Naturzerstörung gelesen. Es vermittelt ein Wissen das zum Nachdenken,  Aufrütteln und Warnung gegen die Naturzerstörung und Dummheit der Politik. Besonders die  Zeiten von Corona zeigen  zum Nachdenken an.und unser Umweltbewußtsein und den Umweltschutz zu überdenken  und zu ändern. 

    Mein Fazit: Ich gebe eine Kaufempfehlung sowie 4Sterne.

  24. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4
    Die Geschichte spielt in Norddeutschland im 13. Jahrhundert. Hauptprotagonistin ist Ida, die zu Beginn der Handlung circa sechs Jahre alt ist. Ihr Dorf wird überfallen; viele werden getötet, viele vertrieben. Ida wird dabei von ihrer Familie getrennt und schließlich von einer Einsiedlerin gefunden, die sie bei sich aufnimmt und großzieht.
    Das hat mir sehr gut gefallen; ich konnte mich in die Geschehnisse gut hineinversetzen. Alles ist auch recht ausführlich beschrieben.
    Ida wächst heran, macht sich irgendwann auf die Suche nach ihrer Familie.
    Wir begleiten Ida eine ganze Weile, erleben ihre "Abenteuer" mit. Irgendwann heiratet sie, bekommt Kinder, später auch Enkelkinder...
    Und irgendwo hat mich dann die Geschichte ein bisschen verloren.
    Vielleicht war es einfach zu viel; ich bin mir nicht sicher. Das Buch hat knapp über 700 Seiten, aber daran kann es eigentlich nicht gelegen haben; da habe ich schon dickere Bücher gelesen.
    Trotzdem konnte mich die Geschichte irgendwann nicht mehr so fesseln wie zu Beginn. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Geschehnisse zum Ende hin irgendwie "liebloser" erzählt wurden. Das Politische rückte in den Vordergrund, was sicherlich auch interessant war, aber Ida und ihre Familie habe ich dabei ein wenig verloren bzw. vermisst. Sie war mir nicht mehr so nahe.
    Trotzdem aber ein sehr gutes Buch; schreiben kann die Autorin auf jeden Fall!

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